Ehekrise/Eheaus?
Liebe Community,
Ich möchte euch gerne meine Situation schildern und um Rat und der Ermutigung bitten.
Mein Mann und ich sind ca. 10 Jahre verheiratet, haben einen 2.5 Jahre alte Tochter.
Heute hat er mir gesagt, dass er keine Gefühle mehr für mich hat, also keine Liebe mehr.
Die letzten Wochen habe ich schon gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Wahrscheinlich ist auch schon länger der Wurm drin, aber da habe ich erst gemerkt, wie ernst es eigentlich um unsere Ehe steht.
Er hat sich sehr zurückgezogen, erzählt kaum noch etwas und schläft oft auf der Couch.
Habe mir auch schon christliche Ratgeber zum Thema durchgelesen und mich mehr damit auseinandergesetzt und für unsere Ehe Gebetet.
Er möchte erstmal bleiben, weiß aber nicht, ob er nochmal Gefühle entwickelt.
Ich war Angang des Jahres auch bei einer Beratung, danach hatte ich auch das Gefühl, es würde besser laufen, wir haben wieder zusammen etwas unternommen, aber meist auf meine Initiative hin.
Jetzt weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich erstmal auf Abstand gehen, ihm Zeit lassen? Oder trotzdem versuchen das Familienleben aufrecht zu erhalten?
Zwei, nein drei Punkte fallen mir auf.
Erstens: Dein Mann hat Dir gesagt, dass er keine Gefühle mehr für Dich habe. Hat er darüber hinaus irgendetwas sozusagen "Faktisches" gesagt, also z.B. den Plan geäußert, dass Ihr Euch trennen solltet?
Oder war diese Äußerung womöglich nur der Versuch, in ein Gespräch zu kommen?
Zweitens: die 2,5-jährige Tochter. Inwieweit spielt die in Eurer Beziehung eine Rolle? Das frage ich Dich auch (Du brauchst da gar nicht zu Antworten, es sind halt nur so Fragen, die Du vielleicht für Dich selbst näher betrachten könntest) hinsichtlich der Aussage in einem anderen Posting, dass er sich sexuell nicht mehr zu Dir hingezogen fühle. Hat das vielleicht einen Zusammenhang mit dem Kind?
Drittens: Von einer anderen Frau ist in Deinen Beiträgen nicht die Rede. Ich will keine unbegründeten Ängste wecken, aber Du beschreibst Deinen Mann (in seiner Art, nicht allzuviel über Gefühle usw. zu reden) als einen "typischen" Mann. Und "typische" Männer machen es sich häufig in einer Beziehung emotional "gemütlich", werden auch etwas faul, sind aber in aller Regel weniger sozial vernetzt als Frauen. Was sie oft in Zeiten von Beziehungkriesen zu der "schwächeren" Partei macht insofern, als sie mit dem Ende der Beziehung mehr verlieren würden als die Frau (die andere soziale Beziehungen gepflegt hat und daher nicht ganz so emotional allein da steht bei Trennung). Deswegen tendieren Männer seltener dazu, bestehende Beziehungen zu beenden - es sei denn, sie tun dies zugunsten einer anderen, neuen Beziehung.
Ich will nicht unterstellen, dass Dein Mann auch eine solche "neue" Beziehung in Aussicht hat, insgesamt kennen wir Dich/Euch über das, was Du hier schreibst, viel zu wenig, um da Prognosen zu treffen. Aber "normalerweise" kommt diese Frage: "Hat er etwa eine andere?" in Beziehungskrisen relativ schnell auf.
Wenn Du sicher bist, dass da keine andere ist, dann könnte man es als ein hoffnungsvoll stimmendes Zeichen interpretieren, wenn er Dir so direkt sagt, dass er keine Gefühle mehr für Dich habe, insbesondere, wenn er selbst nicht schon deutlich entschieden zur Trennung scheint: Er spricht über seine Gefühle und er hat keine "Sicherheit" (inform einer neuen Beziehung), in die er sich mit so einem Schritt gleichsam emotional hinüberretten kann.
Aber in so einem Fall solltest Du Dir bewußt sein, wie groß seine Unzufriedenheit mit Eurer Beziehung ist: groß genug, dass er nicht mehr länger gewillt war, seine Unzufriedenheit in sich hineinzufressen. Übrigens will mir das:
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Er möchte erstmal bleiben, weiß aber nicht, ob er nochmal Gefühle entwickelt.
durchaus als ein Signal erscheinen. Er ist prinzipiell bereit, Eure Beziehung weiterzuführen - aber es ist da auch ein (ziemlich vages) Ultimatum drin enthalten. Mir scheint, er hat schon eine ungefähre Vorstellung, unter welchen Umständen er "nochmal Gefühle" entwickeln könne. Falls diese Umstände allerdings nicht zustande kommen sollten (so interpretiere ich als Mann den "Code", den er da verwendet), wird er irgendwann einen Schlußstrich ziehen.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Jetzt weiß ich nicht, wie ich mich verhalten soll. Soll ich erstmal auf Abstand gehen, ihm Zeit lassen?
Zeit wofür?
Ich kenne Euch nicht gut genug und vielleicht habe ich durch Deine bisherigen Beiträge hier ein falsches Bild von Eurer Beziehung. Aber wenn das:
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1versuchen das Familienleben aufrecht zu erhalten?
Dein Hauptziel sein sollte, dann mußt Du herausfinden, was genau die Gründe sind, derentwegen Dein Mann keine Gefühle mehr für Dich hat. Du machst Andeutungen, z.B. Dein schwieriges Verhältnis zu seiner Familie oder seine Aussage hinsichtlich der sexuellen Anziehung, die verloren sei.
Das sind Punkte, die Du Dir genauer ansehen solltest: wie genau stellen sich die Probleme dar und wie ließen sie sich womöglich lösen?
Einfach laufen lassen erscheint mir keine sehr zielführende Strategie zu sein.
Womöglich könntest Du ihn ganz direkt fragen: "Was stört Dich genau, wie denkst Du, dass wir's ändern könnten, hast Du da Ideen oder Wünsche?"
Siehe oben: wenn er eine Vorstellung hat von den Umständen, unter denen ihm eine Fortführung Eurer Beziehung möglich erscheint, solltest Du versuchen herauszufinden, wie diese Umstände aussehen. (Ob Du dann zu diesen "Bedingungen" selbst bereit wärest, Eure Beziehung weiter zu führen, ist dann nochnmal eine andere Frage, mit der Du Dich dann beschäftigen kannst, wenn Du überhaupt konkret weißt, wie diese Bedingungen aussehen.)
Gruß,
the Jack
Erstmal vielen lieben Dank für alle eure Antworten und auch guten Antworten...
Ich bin der Meinung, dass sich die Beziehung eigentlich mit unserer Tochter verändert hat. Seitdem ist unser Sexleben quasi auch nicht mehr vorhanden.
Habe mir von meinem Mann oft mehr Unterstützung gewünscht, dann kam es zu Streit. Es ist ein Teufelskreis. Wenn ich ihn gefragt habe, warum weniger läuft, dann hat er meist Stress angeführt oder dass er auch keine Lust hat, wenn wir viel diskutieren. In dieser Zeit habe ich auch gefragt, ob er denn zufrieden ist und er hatte es immer bejaht. Für mich hat es da auch den Eindruck gemacht, dass er es sich gemütlich gemacht hat.
Natürlich habe ich auch wissen wollen, ob es eine andere Frau gibt. Bisher hat er es verneint. Vorgestern ist er abends mit dem Auto umher gefahren und als er nach Hause kam, hat er von selbst gesagt. Ich war bei keiner anderen, ich bin nur Auto gefahren, um nachzudenken. Hatte auch schon überlegt, ob er bisher einfach noch nicht den Mut gefunden hatte, es mir zu sagen.
Veröffentlicht von: @blackjackAber in so einem Fall solltest Du Dir bewußt sein, wie groß seine Unzufriedenheit mit Eurer Beziehung ist: groß genug, dass er nicht mehr länger gewillt war, seine Unzufriedenheit in sich hineinzufressen. Übrigens will mir das:
Im Prinzip bin ich ja wirklich froh, dass er endlich was gesagt hat. Bisher gab es halt leider noch keine weiteren fruchtbaren Gespräche.
Gestern ist er nachmittags raus zum Sport, danach zu seinem Cousin und letztendlich hat er dort geschlafen, weil er was getrunken hat.
Ich habe nicht viel gesagt, weil ich eben Streit vermeiden möchte, nur dass ich mir wünsche, dass er es mit mir abspricht und sich auch um unsere Tochter kümmert.
Veröffentlicht von: @blackjackDein Hauptziel sein sollte, dann mußt Du herausfinden, was genau die Gründe sind, derentwegen Dein Mann keine Gefühle mehr für Dich hat. Du machst Andeutungen, z.B. Dein schwieriges Verhältnis zu seiner Familie oder seine Aussage hinsichtlich der sexuellen Anziehung, die verloren sei.
Das sind Punkte, die Du Dir genauer ansehen solltest: wie genau stellen sich die Probleme dar und wie ließen sie sich womöglich lösen?
Ja, das versuche ich. Habe gestern auch mit einer Freundin gesprochen. Im Übrigen hat er es eher so formuliert, dass er keine Gefühle mir gegenüber mehr hat, wie man sonst bei einer Frau hat, was bedeutet, dass er auch gerade keine Bedürfnis nach Sex mit mir hat.
Ihr seid 10 Jahre verheiratet, davon drei Viertel ohne Kind. Seit der Geburt eures Kindes sieht er anscheinend nur noch die Mutter und nicht mehr die Ehefrau.
Habt ihr denn seit der Geburt eurer Tochter auch mal Tage/Abende nur zu zweit? Was habt ihr denn vor der Geburt eurer Tochter gemeinsam gemacht? Vielleicht vermisst er es, nur mit dir allein zu sein? Wie steht er zum Kind? Liebt er sie heiß und innig oder ist r eher distanziert?
So im Alltagstrott mit Kind können Gefühle durchaus abhanden kommen.
Ich wünsche euch, dass ihr wieder einen Draht zueinander findet.
Veröffentlicht von: @herbstroseIhr seid 10 Jahre verheiratet, davon drei Viertel ohne Kind. Seit der Geburt eures Kindes sieht er anscheinend nur noch die Mutter und nicht mehr die Ehefrau.
Ja, er sagt sogar manchmal Mami zu mir. Dabei habe ich nach der Schwangerschaft wieder abgenommen, mache Sport, habe mich nie hängen lassen.
Veröffentlicht von: @herbstroseHabt ihr denn seit der Geburt eurer Tochter auch mal Tage/Abende nur zu zweit? Was habt ihr denn vor der Geburt eurer Tochter gemeinsam gemacht? Vielleicht vermisst er es, nur mit dir allein zu sein? Wie steht er zum Kind? Liebt er sie heiß und innig oder ist r eher distanziert?
Abende ja, meist aber nur 1-2 Mal im Monat. Im Januar fand ich es echt gut, wir haben viel zusammen gemacht und auch er hat mal die Initiative ergriffen, oft war es ich. Einen Tag waren wir sogar mal allein im Hotel, das war quasi sein Weihnachtsgeschenk.
Veröffentlicht von: @herbstroseIch wünsche euch, dass ihr wieder einen Draht zueinander findet.
Deshalb war ich jetzt umso verwunderter. Er liebt sein Kind heiß und innig.
Danke 😊
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Ich bin der Meinung, dass sich die Beziehung eigentlich mit unserer Tochter verändert hat. Seitdem ist unser Sexleben quasi auch nicht mehr vorhanden.
Das hört sich nach einer echten Baustelle an. 😀
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Habe mir von meinem Mann oft mehr Unterstützung gewünscht, dann kam es zu Streit. Es ist ein Teufelskreis. Wenn ich ihn gefragt habe, warum weniger läuft, dann hat er meist Stress angeführt oder dass er auch keine Lust hat, wenn wir viel diskutieren. In dieser Zeit habe ich auch gefragt, ob er denn zufrieden ist und er hatte es immer bejaht. Für mich hat es da auch den Eindruck gemacht, dass er es sich gemütlich gemacht hat.
Und das hört liest sich - nun ja, irgendwie konfus. Du hast Dir oft "mehr Unterstützung" gewünscht - in welcher Hinsicht? Bei der Versorgung des Babies? Wie kam es da zum Streit?
War es so die klassische Problematik, dass Du/ihr nach der Geburt erstmal praktisch nicht zum Schlafen kamt, weil Neugeborene ja manchmal die Angewohnheit haben, ihre ganz persönlichen Zeitpläne per Geschrei der "Restfamilie" aufzudrücken?
Im Ernst: wenn man Dir da jetzt etwas Konstruktives raten wollte, müßte man viel genaueres über die Details wissen. Weil es zuviele Möglichkeiten gibt, wie genau da Streitigkeiten entstanden sein können, ob diese Streitigkeiten tatsächlich das Problem waren (jetzt hinsichtlich des "nicht vorhandenen Sexlebens" - manche Eheleute zoffen sich den ganzen Tag, aber der Sex ist phantastisch und hält sie zusammen, während wieder andere überhaupt nicht an Sex denken können, solange unerledigter Streit in der Luft liegt).
Hier zum Beispiel:
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1dann hat er meist Stress angeführt oder dass er auch keine Lust hat, wenn wir viel diskutieren
Wenn jemand von sich aus sagt, er habe "keine Lust zu diskutieren", dann kann das möglicherweise (!!!) daher rühren, dass "Diskussionen" aus seiner Sicht immer auf eine Weise ablaufen, bei der er am Ende irgendwie der Verlierer ist, sich "über den Tisch gezogen" fühlt. Sei es, dass er einfach nicht gut darin ist, seine Gedanken in Worte zu fassen, sei es, dass er immer wieder bestimmte "Tricks" der Gegenseite erlebt (aus seiner Perspektive), die er für unfair hält.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1In dieser Zeit habe ich auch gefragt, ob er denn zufrieden ist und er hatte es immer bejaht.
Wie kann das sein, wenn da Streit und Stress und Unlust zum Diskutieren war? Verträgt sich in meinen Augen kaum mit "Zufriedenheit" Oder bezieht sich das "zufrieden" jetzt lediglich auf die sexuelle Situation? Aber wenn Du sagst, dass Euer Sexleben quasi nicht mehr vorhanden war - wie kann er damit zufrieden sein? Ich meine: vielleicht sagte er das, aber warum? Womöglich bloß, weil er keinen Bock auf "Diskussionen" hatte, von denen er sich nichts Konstruktives am Ende versprach?
Nochmal: wir wissen hier sehr, sehr wenig über Eure genaue Situation, zehn Jahr Ehe sind ja schon eine Menge Zeit, die Ihr miteinander verbracht habt und wenn sich über längere Zeit "Unwuchten" in die Kommunikationsfähigkeit von Partnern einschleichen, dann kann das mit soooo vielen Faktoren zusammenhängen, auf die mancher nicht im Traum käme.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Habe gestern auch mit einer Freundin gesprochen.
Ist sie Deine Freundin oder ist sie Eure gemeinsame Freundin? Darüber, dass Ihr Euch vielleicht von einem gemeinsamen Freund/einer Freunding helfen lassen könntet, falls er einfach keinen Bock auf eine "Therapie" hat (was ich übrigens für eine legitime Position halte: Paarbeziehungen, die nicht funktionieren, sind nicht automatisch therapiebedürftig, weil sie auch nicht automatisch therapiertbar sein müssen: Manche Leute passen einfach nicht zusammen, oder haben sich auseinandergelebt - das hat nicht automatisch die Qualität einer Krankheit), hab ich eben auch schon nachgedacht.
Wichtig ist in so einem Fall, dass man sich Folgendes klar macht: Der/die FreundIn wird niemals hundertprozentig neutral sein können. Es steht zu erwarten, dass er/sie einem von Euch näher steht und da also sowas wie Loyalitäten verspürt. Dennoch hat so jemand einen gewaltigen Vorteil gegenüber anonymen Foristen wie uns oder auch Therapeuten: er/sie kennt Euch, idealerweise schon eine ganze Zeit lang, und hat womöglich am Rande miterlebt, wie Ihr in Eure jetzige Situation geraten seit. Wenn man selbst nicht von einem Problem betroffen ist, kann man es samt seiner Ursachen häufig viel klarer erkennen als die Betroffenen.
Eine Idee vielleicht: statt mit einer Deiner Freundinnen zu sprechen - gibt es vielleicht einen Freund Deines Mannes, bei dem Du mal nachfragen kannst? Ich komme darauf, weil ich vor ein paar Jahren mal überraschenden Besuch von einer Frau aus der Nachbarschaft bekam, mit der ich eher wenig bis dahin zu tun hatte, nämlich nur in ihrer Funktion als Frau eines - naja, sagen wir mal: guten Bekannten. Er war fremdgegangen und sie hatte nun Angst, dass ihre Beziehung in die Brüche gehen könne. Sie wollte nun mit mir als einem (ihre Worte) "objektiven Beobachter" reden. Wir quatschten geschlagene vier Stunden, was ihr ihren Worten nach "sehr gut" tat. Am Ende ging deren Beziehung trotzdem in die Brüche - er liebte einfach die andere Frau (mit der er seither zusammenlebt - es war eben keine "bedeutungslose" Affäre), aber ich konnte das Anliegen meiner Nachbarin dennoch sehr gut verstehen und hielt ihren Entschluß, mich einfach mal mit dem Thema zu überfallen, für recht klug: da wir bis dahin kein nahes Verhältnis zueinander hatten, konnte sie davon ausgehen, dass ich keinen Grund hatte, ihr nach dem Munde zu reden.
Daran mußte ich denken, als Du von Deiner Freundin schriebst: je näher Dir diese Freundin steht, desto eher besteht natürlich die "Gefahr", dass sie nicht objektiv ist, sondern in dem, was sie Dir sagt, auch immer noch Eure Freundschaftsbeziehung mit im Hinterkopf hat, die sie vielleicht nicht dadurch gefährden möchte, dass sie in bestimmten Streitfragen eher Deinem Mann als Dir zustimmt. Oder dass sie z.B. bestimmte Eigenarten von Dir, die in der Kommunikation störend wirken, nicht ansprechen mag, weil - naja, weil halt die Gefahr besteht, dass Du das dann als Angriff gegen Dich, statt als konstruktive Kritik verstehen könntest.
Das ist ja gerade der übliche "Vorteil" von Therapeuten gegenüber nahen Freunden: dass die zu ihren Patienten eigentlich eine bloße Geschäftsbeziehung haben, sich also nicht darum kümmern brauchen, ob ihre Patienten sie nun gut leiden können oder nicht.
Kurz: Wenn Dir jemand einfällt, der Euch (und insbesondere Deinen Mann) gut kennt, der Dir aber emotional nicht allzu nahe steht (sollte natürlich nicht gerade ein Feind von Dir sein 😉 ) - dann könnte so jemand womöglich den eben genannten Vorteil der Therapeuten mit dem Vorteil der Vertrautheit mit Eurer speziellen Situation verbinden.
Gruß,
the Jack
Veröffentlicht von: @blackjackDas hört sich nach einer echten Baustelle an. 😀
Was ist lustig?
Den Rest hab ich jetzt nicht gelesen.
Zu viel Text.
Grüssle
Veröffentlicht von: @tristesseWas ist lustig?
Den Rest hab ich jetzt nicht gelesen.
Zu viel Text.
Hab' ich jetzt auch nicht verstanden... aber der Rest ist lesenswert. Mit dem Kurzfassen hatte Jack ja schon immer seine Probleme...
OT
Ist ja ein historisches Thema zwischen Jack und mir 😊
Ist auch völlig okay, es gibt ja genug die antworten und sich mit den langen Abschnitten auseinander setzen. Ich mach es nicht mehr, da kommt mir zu wenig bei rum unterm Strich. Natürlich geht da auch mal was Gutes verloren, aber das nehme ich dann auch in Kauf.
Ich weiß ja auch, dass es User gibt die auf meine Beiträge grundsätzlich verzichten. Ist dann so.
Ich antworte ja Jack sehr selten, aber ich will wirklich wissen, warum er lacht angesichts der Probleme der TE. Mal schauen was er sagt
Der Rest ist definitiv lesenswert.
Ich hab mich jetzt ehrlich gesagt auch nur kurz reingelesen/quergelesen, aber was ich von ihm fand, ist gut. Da spricht er gute Punkte an.
Vielleicht hilft es ihm anstatt ein Gespräch zu führen, seine Gedanken aufzuschreiben und dir einen Brief zu geben. Den kann er in Ruhe bei Pausen während des joggen o.ä. schreiben... Wenn Gespräche gerade nicht gut möglich sind.
Ich wäre über jede Form der Kommunikation dankbar. Irgendwie deute ich es als kein gutes Zeichen, dass er sich extrem zurückzieht. Ich befürchte, dass er die Entscheidung vielleicht bereits getroffen hat.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Ich befürchte, dass er die Entscheidung vielleicht bereits getroffen hat.
Tu das bitte nicht.
Bitte vermute oder befürchte nicht irgendwas, ohne Dir von Deinen Mann Gewißheit zu holen. Diese Vermutungen, Ahnungen, Befürchtungen, etc. machen mehr kaputt, als sie helfen.
Solang Dein Mann sich nicht klar dazu äußert, wie er sich entschieden hast, musst Du auch nichts befürchten.
liebe anonyma,
wenn ich mir so deine infos zum seelenzustand deines mannes anschaue, frage ich mich: ist das "einfach" eine ehekrise ... oder hat dein mann "einfach" eine ausgewachsene depression?
Welche Punkte sprechen für eine Depression?
Nachtrag vom 13.04.2020 1314
Er ist seit Jahren beruflich sehr eingespannt, muss viele Überstunden machen, hatte manchmal auch Befürchtung, dass er einen Burnout hat.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Welche Punkte sprechen für eine Depression?
du hast im verlauf deiner beiträge folgendes über deinen mann berichtet:
- Heute hat er mir gesagt, dass er keine Gefühle mehr für mich hat, also keine Liebe mehr
- Er hat sich sehr zurückgezogen, erzählt kaum noch etwas
- Er möchte erstmal bleiben, weiß aber nicht, ob er nochmal Gefühle entwickelt
- … dass er sich sexuell nicht mehr zu mir hingezogen fühlt
- Er meinte auch , dass er mit mir nicht mehr wie früher über alles reden kann
- … hatte manchmal auch Befürchtung, dass er einen Burnout hat
wenn sich das alles exclusiv auf sein erleben in eurer beziehung bei ihm beschränkt, dann mag es allein ein eheproblem sein.
mensch mit depressionen ziehen sich aus fast allen beziehungen zurück. sie fühlen sich leer, ausgebrannt, verlieren ihre selbstsicherheit und ihr selbstwertgefühl. sie glauben oft, alles in ihrem leben sei falsch gelaufen oder wird sich in richtung einer katastrophe entwickeln. das macht depressive menschen oft sprachlos - sie können kaum darüber reden. sie fühlen sich minderwertig - auch ihrem partner / ihrer partnerin gegenüber. libidoverlust ist dann nicht mehr weit - keine lust mehr auf sex. überhaupt macht nichts mehr lust oder freude. was an kraft und vitalität noch aktivierbar ist, wird dann oft - vor allem von männern - dafür aufgewendet, eine noch möglichst gute fassade nach aussen hin aufrecht zu erhalten. dann funktioniert man nur noch - innerlich kann sich alles "wie tot" anfühlen.
ich bin sicher kein hellseher und will deine ehekrise nicht zur depressionskrise deines mannes umdeuten. aber es könnte sich für dich lohnen, eine solche möglichkeit im hinterkopf zu behalten.
Hallo Ano,
wir hatten vor 2 Jahren auch eine Ehekrise, was vor allem auch daran lag, dass wir uns einfach keine Zeit mehr füreinander genommen haben. Dann kam eine Freundschaft mit ins Spiel, die mich extrem eifersüchtig gemacht hat und alles kam ins Rollen. Es war eine ziemlich schmerzhaft Zeit.
Ich denke, Krisen in einer Ehe sind ein stückweit normal, die Frage ist, ob man dann bereit ist daran zu arbeiten oder schon alles aufgegeben hat.
Was uns geholfen hat (auch mit kleinen Kindern):
Ehrlich sagen, was nicht läuft und was wir uns vom anderen wünschen
Sagen, was wir aneinander lieben
Mehr Paarzeit (auch ohne Kinder!) - das ist ein Punkt, den ich am wichtigsten finde. Eine schöne und intime Zeit miteinander verbringen.
Liebe ist immer auch Arbeit und Zweisamkeit (und auch Seuxualität) ist so ein wichtiger Punkt dabei. Wenn man da investiert, kann man wieder zueinander finden. Wünsche euch einen guten Weg dabei!
Grüße
Simmy
Veröffentlicht von: @simmyHallo Ano,
wir hatten vor 2 Jahren auch eine Ehekrise, was vor allem auch daran lag, dass wir uns einfach keine Zeit mehr füreinander genommen haben. Dann kam eine Freundschaft mit ins Spiel, die mich extrem eifersüchtig gemacht hat und alles kam ins Rollen. Es war eine ziemlich schmerzhaft Zeit.
Hallo Simmy,
hatte damals auch einer von euch beiden an seinen Gefühlen gezweifelt?
Zeitweise wohl schon.
Unterordnen / Führen
So,
jetzt krieg ich bestimmt bald eins auf den Deckel und ich wage es sogar, dies nicht-anonym zu schreiben..
Die einzige Lösung, die ich sehe, ist das zu Leben wie es Gott in der Bibel vorschlägt:
Die Frau ordnet sich unter den Mann und respektiert ihn.
Der Mann übernimmt die Führung und liebt die Frau.
Glaube mir, das ist für beide schwer, aber das ist aus meiner Sicht der einzige Weg.
Frage ihn, was Du für ihn kochen sollst, wenn er heimkommt.
Lege ihm die Kleider bereit.
Frage ihn, was Du anziehen sollst (ein Mann sieht gerne eine hübsche Frau).
Sage ihm, dass Du eine kleine Andacht von ihm wünschst (er soll etwas vorbereiten; er ist für die geistliche Nahrung verantwortlich).
Rufe ihn nicht ständig an, wenn er abends weggeht und frage ihn, wann er heimkommt (es gibt fast nichts nervigeres).
Du sollst seine Ratgeberin sein; sprich Du darfst ihm klar ins Gesicht sagen, wenn Dir was nicht passt (aber sag es bitte auf eine ruhige, gute Art und Weise).
Lass ihn entscheiden, auch wenn Du meinst, die Entscheidung ist falsch. Schlussendlich ist er dafür verantwortlich. Und wenn Du ihm Gutes tust und er eine falsche Entscheidung trifft, dann wird es ihm weh tun und er wird darauf achten, was Du sagst.
Wenn er abends heimkommt, quassle ihn nicht voll, sondern lass erstmal ihn reden.
Glaube mir, wenn Du Dich so verhältst, dann wird er gerne um Dich herum sein. Das mag eine Weile dauern, bis es ändert. Aber er wird es bemerken. Und dann wird er sich auch verändern.
Ja, das waren nun Anweisungen an Dich. An ihn hätte ich auch ein paar bereit; aber da Du hier schreibst, schreibe ich erstmal für Dich.
Aber eben, wahrscheinlich kriege ich jetzt irgendwelche Anfeindungen von Feministinnen.
lg
strohhalm
Das klingt nach einem richtig vertrauensvolle Tip, vor allem mit dem Gedanken der Depression im Hinterkopf😉
Aber wenn sie deinen Vorschlag des wertschätzenden Verhaltens ihm gegenüber heraus nimmt, dann ist das bestimmt ein super Ansatz!!
Veröffentlicht von: @strohhalmjetzt krieg ich bestimmt bald eins auf den Deckel und ich wage es sogar, dies nicht-anonym zu schreiben..
DAS ist doch mal ein Führungsstil, wie er der Schrift entspricht! 😀😀😀😀
Nein, danke...
Veröffentlicht von: @strohhalmAber eben, wahrscheinlich kriege ich jetzt irgendwelche Anfeindungen von Feministinnen.
Ich sehe keinen Grund für "Anfeindungen"... wenn dir sowas gefällt, bitte sehr. Für mich als Mann wäre das aber nichts.
Veröffentlicht von: @strohhalmWenn er abends heimkommt, quassle ihn nicht voll, sondern lass erstmal ihn reden.
Glaube mir, wenn Du Dich so verhältst, dann wird er gerne um Dich herum sein.
Wäre bei mir absolut nicht der Fall. Ich kann zwar gerne hier und da die "Führung" übernehmen, weil das für den Partner natürlich auch angenehm ist, wenn jemand Verantwortung in einer Sache übernimmt... aber doch nicht immer und überall!
Für mich ist eine Partnerschaft immer etwas Gleichberechtigtes, und in diesem Sinne wünsche ich mir auch eine starke Partnerin, die selber Verantwortung übernehmen und ihre Meinung sagen kann.
Mit einer unterwürfigen Dienerin kann ich nichts anfangen, da wüsste ich ja überhaupt nicht woran ich eigentlich bin. Das wäre für mich keine Partnerschaft, sondern eher ein Arbeitsverhältnis... nein danke, wenn sich meine Frau so verhalten würde, dann hätten wir wirklich eine Krise...
Ich möchte/habe eine starke Partnerin.
Und sie ist keine unterwürfige Dienerin.
Jeder wie er möchte; hauptsache es funktioniert.
Ich halte diese Aussage für unsinnig:
Veröffentlicht von: @strohhalmGlaube mir, wenn Du Dich so verhältst, dann wird er gerne um Dich herum sein.
Es mag Männer geben, denen das so gefällt (Vermutlich gar nicht mal so wenig). Das funktioniert aber nur dann, wenn auch die Frau entsprechend gestrickt ist.
Glückliche Beziehungen, die nach diesem Muster gestrickt sind, habe ich noch keine kennengelernt (Umgekehrt lustigerweise schon...).
Verallgemeinern lässt sich da gar nichts.
So sehe ich das auch. Für ein "Arbeitsverhältnis" hätte ich nicht zu heiraten brauchen. Selbstverständlich gibt es gewisse Zuständigkeiten. Aber das muss man untereinander herausfinden.
In eine Ehe müssen beide investieren, nicht nur einer.
Das wäre für mich keine Partnerschaft, sondern eher ein Arbeitsverhältnis..
Sehr passend formuliert!
Als ich neulich in dem Thread über TV-Serien etwas zu "Der Report der Magd" schrieb, meinte jemand, die sei doch nur übelstes Christenbashing.
Und ich dachte tatsächlich, er bezöge sich (auch) darauf, wie die "christlichen Rollenideale" darin dargestellt würden.
Und nun kommst Du mit einer Sammlung von Ratschlägen, wie sie hinsichtlich den Geschlechterklischees direkt aus der Serie hätten übernommen werden können.
Difficile est satiram non scribere.
Einseitige Betrachtung
Du lässt die Aufgabe des Mannes außen vor. Das finde ich a) falsch und setzt b) ano nur noch mehr unter Druck.
Ich habe betont, dass ich auch ihm etwas zu sagen hätte und habe ihr Beispiele gegeben, wie sie auch ihren Mann herausfordern kann.
Sehe aber keinen Sinn, ihr jetzt 10 Dinge zu sagen, mit denen sie ihren Mann konfrontieren soll
Und schon wieder einseitig. Nicht ano hat ihren Mann herauszufordern oder zu konfrontieren. Er hat sich einzubringen. Sein Auftrag ist in der selben Bibelstelle definiert, die du angeführt hast.
Nur nützt es Ano wenig, wenn er das ignoriert.
Klar muss er sich auch einbringen, ich sag ja nix anderes.
Jemand muss beginnen, sich zu ändern. Es geschieht meist nicht einseitig. Und es sind kleine Dinge, die sie, wie ich es herauslese, bereit zu tun wäre.
Und wenn es der sture Esel nicht tut, dann gerne sie.
Was aber wiederum auch nicht bedeutet, dass sie sich die nächsten fünf Jahre alles gefallen lassen muss.
ich hoffe, ihr wisst, was ich meine..
Veröffentlicht von: @strohhalmich hoffe, ihr wisst, was ich meine..
Nee, also ich weiß es nicht.
Veröffentlicht von: @strohhalmich hoffe, ihr wisst, was ich meine..
Nö.
Hi,
ich bin weder eine "Feministin", noch hab ich vor, Dich anzufeinden.
Dennoch widerspreche ich. Deine Ratschläge klingen wie die Dr. Oetker Werbung aus den 50er Jahren.
"Die zwei wichtigsten Fragen im Leben einer Frau sind "Was koche ich" und "Was ziehe ich an". " Da eilt die Frau auch mit Puschen herbei, wenn der Mann von der Arbeit heimkommt.
Veröffentlicht von: @strohhalmFrage ihn, was Du für ihn kochen sollst, wenn er heimkommt. Lege ihm die Kleider bereit. Frage ihn, was Du anziehen sollst (ein Mann sieht gerne eine hübsche Frau). Sage ihm, dass Du eine kleine Andacht von ihm wünschst (er soll etwas vorbereiten; er ist für die geistliche Nahrung verantwortlich). Rufe ihn nicht ständig an, wenn er abends weggeht und frage ihn, wann er heimkommt (es gibt fast nichts nervigeres). Du sollst seine Ratgeberin sein; sprich Du darfst ihm klar ins Gesicht sagen, wenn Dir was nicht passt (aber sag es bitte auf eine ruhige, gute Art und Weise). Lass ihn entscheiden, auch wenn Du meinst, die Entscheidung ist falsch.
Was Du hier vorschlägst, hat nichts mit Verantwortung zu tun, sondern Entmündigung und zwar von beiden Seiten, der Mann scheint Deiner Meinung nach ja nicht mal in der Lage zu sein, sich selbst die Hosen aus dem Schrank zu nehmen. Du traust dem Mann auch nicht zu, dass er seine Frau liebt, ohne dass sie sich für ihn zurecht macht. Und die Frau darf außer hübsch aussehen, den Mann um Rat fragen und kochen auch nichts anderes. Ach so, beraten darf sie auch, aber eigentlich ist es ja egal, weil der Mann entscheidet sowieso.
In welchem Jahrhundert lebst Du 🤨
Veröffentlicht von: @strohhalmGlaube mir, das ist für beide schwer, aber das ist aus meiner Sicht der einzige Weg.
Wenn es beiden so wahnsinnig schwer fällt, aber sie sich Deiner Meinung nach da durchbeißen müssen ist das ein ziemlich schlechter Weg. In einer Partnerschaft gibt es wirklich genug Konflikte, da muss man sich nicht noch künstlich welche schaffen indem man ein Rollenbild von Anno Dütten pflegt.
Veröffentlicht von: @strohhalmDie einzige Lösung, die ich sehe, ist das zu Leben wie es Gott in der Bibel vorschlägt.
Leider haben Deine Vorschläge so gar nichts damit zu tun, was Gott in der Bibel zur Ehe sagt 😊
Ist dein Beitrag als Satire gemeint?
Veröffentlicht von: @strohhalmJa, das waren nun Anweisungen an Dich. An ihn hätte ich auch ein paar bereit; aber da Du hier schreibst, schreibe ich erstmal für Dich.
Bist du der Vorgesetzte der TE oder was berechtigt dich, ihr "Anweisungen" zu geben?
Veröffentlicht von: @strohhalmAber eben, wahrscheinlich kriege ich jetzt irgendwelche Anfeindungen von Feministinnen.
Ich weiß nicht, wie andere Feministinnen auf deinen Beitrag reagieren werden. Ich selber sehe es so: um jemanden "anzufeinden" müsste ich ihn ja ernst nehmen. Das aber ist mir nach deinem Beitrag nicht möglich.
Sorry - aber bei deinen Ratschlägen musste ich nicht an Partner unserer Zeit denken, sondern an "Vati" und "Mutti" der 60-er Jahre.
oha....
zwei Regungen kämpfen jetzt in mir:
einerseits könnte ich mich schenkelklopfend wegwerfen vor Lachen,
andererseits bin ich zutiefst erschüttert, weil dieses Männer- und Frauenbild wohl mal ganz ernst gemeint war.
Und ich zweifle an meiner persönlichen Ehetauglichkeit, denn das Wichtigste an der Ehe war für mich eigentlich noch nie der Pudding. Aber Trost gibt mir die Botschaft, dass Männer, die gern Süßes essen, einen guten Charakter haben.
Also ich finde es lustig. Im Nachhinein, weil wir ja Gott sei Dank diese alten Rollenklischees abgelegt haben. Nun ja. Wie man hier ja sieht nicht alle, aber die meisten schon 😊 Ich wünsche solchen Männern einfach eine Frau, in die sie sich unsterblich verlieben und die ihnen dann beibringt, dass der Mann sich selbst seine Hosen aus dem Schrank holen und der Frau auch mal ein Essen kochen kann.
Veröffentlicht von: @bepe0905Aber Trost gibt mir die Botschaft, dass Männer, die gern Süßes essen, einen guten Charakter haben.
Wo hast Du das her? Finde ich weder zutreffend, noch dem Thema dienlich 😊
Rollen haben wenn sie fair und vernünftig sind durchaus einen Flair. Ich kann kein stecken Kochen und wenn es meine Frau auch nicht könnte: die armen Kinder. Ebenso verlange ich von meiner Frau nicht, aufs Dach unserer Gartenhütte zu steigen und Schindel drauf zu hämmern. Oder ein AGR Ventil am Auto zu säubern. Wenn sie es möchte darf sie das natürlich gerne - aber das eine ist nicht besser oder schlechter als das andere. Es ist ein Stück weit normal das solche Aufgaben etwas getrennt werden und oft im ähnlichen Muster. Ich kenne das so in vielen Familien, gerade auch bei Migranten ist das völlig normal. Oder das man früher sagte :" Frauen und Kinder zuerst " - ich finde das wäre Ehrenvoll. Diesen Reflex der Abwehr von sowas finde ich nicht normal. Joa ich kann überhaupt nicht kochen und ich kann dafür etwas besser Reifen wechseln als meine Frau - deshalb ist doch keiner Besser oder schlechter und darauf finde ich kommt es an. Die Probleme die wir haben bei uns kommen zumindest nicht von den einzelnen Tätigkeiten....
Ich hab nicht davon gesprochen, dass einer was machen muss, was er nicht kann. Er könnte es ja lernen. Ich kenne Witwer, die nach dem Tod der Frau nicht mal ein Spiegelei in die Pfanne schlagen könnten und nicht wussten wie man ein Bett bezieht.
Und ebenso Witwen die noch nie selbst Geld aus dem Automaten gezogen oder getankt hatten.
Wenn du sagst, du kannst nicht kochen liegt das ja nicht daran, dass du ein Mann bist, sondern weil du selbst das Klischee wie ein Mann zu sein hat pflegst ohne dass in Frage zu stellen.
Du betonst in Deinem Post genau das, was ich den Oetker Werbungen det 60er Jahre vorwerfe. Dass man wie selbstverständlich hinnimmt, dass der Mann den Reifen zu wechseln und die Frau in der Küche zu stehen hat.
Kochen kann man lernen und es ist keine Schande oder gegen die Natur des Mannes, wenn er es kann. Und ich brauch auch keinen Mann um mir ein Regal an die Wand zu dübeln.
Niemand muss alles können. Aber es ist falsch, das nach Geschlechtern verorten zu müssen in dem Glauben, der andere könnte das sowieso nicht.
Hey,
ich tät eher sagen: Rollen engen ein, sie beschränken, weil ein Mensch dann in seiner Rolle bleiben muss, er darf nicht über die Grenzen. Unten hattest Du es erwähnt: GleichbeRECHTigung - was soviel bedeutet wie, dass jeder das RECHT auf die gleichen Dinge hat. - Wie sich das am Ende in jeder Ehe aufteilt, ist eine andere Geschichte.
Wenn du nicht kochen kannst - würde ich z.B. fragen, woran das wohl liegt: an deinem erlernten "Rollenbild"? Hast du es womöglich nie erlernt? Wenn nicht, warum nicht (Rollenbild?)?
by the way ich kenne Paare mit Kindern, wo beide "nicht kochen können" - das geht auch, Wege müssen gesucht werden, damit sie gefunden werden können. 😉 Nur wer in seiner Vorstellung verharrt und nicht sucht, findet eben auch nicht. 😊
Ich kann auch nicht kochen - und ich bin ne Frau 😀. Ich kann mir was zu Essen machen. Will ich gut und schön essen, dann gehe ich raus und lass quasi andere kochen. 😉
Servus 😊
Wie oft wird gekocht und wie oft das Dach der Gartenlaube neu gedeckt? 😉
Veröffentlicht von: @tristesseWo hast Du das her? Finde ich weder zutreffend, noch dem Thema dienlich 😊
aus deinem geposteten Video ... in dem Moment, wo sie den Pudding auf dem Herd kocht 😉
altes Rollenklischee ... ich glaub, das war kein "Klischee", sondern tatsächlich das frühere Rollenbild. Es ist heute ein Klischee, war damals eben die Rollenvorstellung, das Rollenbild. So lang ist das noch gar nicht her *grusel*, unsere Eltern dürften da noch großgeworden sein mit ... *schauder*. Wenn ich meine da heute angucke und befrage, waren die damals schon sehr "modern".
Beim Neinsager hab ich es ganz unten grad aufgeschnappt, das Wort "Gleichberechtigung" - witzigerweise steckt der Sinn schon im Wort, nämlich das "Recht auf ..." eben für Mann und Frau gleichermaßen. Wie die haushältlichen oder täglichen Dinge dann am Ende in einer Ehe aufgeteilt werden, ergibt sich oder es wäre schön, wenn es sich ergibt und dann beide hervorragend damit leben können, eben weil es sich "zwischen ihnen" ergibt und nicht einem "äußeren Standard" entsprechen muss.
*plauder*
Wie viel von Gottes Vorstellungen in so einem Kopf von damals wohl drinnen war? Wie viel von Gottes Vorstellungen und Plänen wohl in solchen "Rollenbildern" steckt? 🤨
Veröffentlicht von: @neubaugoereaus deinem geposteten Video ... in dem Moment, wo sie den Pudding auf dem Herd kocht 😉
Ja, aber ich dachte wir sind uns einig, dass das Schwachsinn ist 😊
Veröffentlicht von: @tristesseVeröffentlicht von: @tristesseaus deinem geposteten Video ... in dem Moment, wo sie den Pudding auf dem Herd kocht 😉
Ja, aber ich dachte wir sind uns einig, dass das Schwachsinn ist 😊
Du hattest gefragt, wo das her ist. 😊
Veröffentlicht von: @tristesseVeröffentlicht von: @bepe0905Aber Trost gibt mir die Botschaft, dass Männer, die gern Süßes essen, einen guten Charakter haben.
Wo hast Du das her? Finde ich weder zutreffend, noch dem Thema dienlich 😊
Die Aussage stammt aus dem verlinkten Werbespot. Und dann muss es ja stimmen 🤓
Ja sorry, ich hatte die Ironie in Deinem Beitrag nicht verstanden.
An sich bräuchte ich bei so schweren Angelegenheiten, die den Intellekt betreffen Schützenhilfe von meinem Mann, aber ich hab ja keinen *soifz*
Hallo,
ich muss gestehen, ich musste erstmal herzhaft lachen, als ich deine Anweisungen las. Da fehlt nur noch, dass die Frau dem Mann abends die Füße wäscht, in einer Schüssel vor ihm kniend. 😀😀
Veröffentlicht von: @strohhalmDie einzige Lösung, die ich sehe, ist das zu Leben wie es Gott in der Bibel vorschlägt:
Das erinnert mich eher daran, wie es bei konservativ moslemischen Gemeinschaften gehandhabt wird.
Wie soll ein Mann da (wie du es vorschlägst) die geistige Führung übernehmen, wenn er sich von "Mutti" so betüdeln lässt, als wäre er selbst unfähig die einfachsten Dinge im Alltag zu erledigen?
Ich glaube, sowas funktioniert nicht mit Respekt dem Mann gegenüber als Grundlage sondern aufgebaut auf Angst und Einschüchterung der Frau.
Das geht aber dann auch nur wenn beide eine bewusst vertrauensvolle und liebevolle Beziehung zu sich und zu Gott haben.
Ansonsten führt das nur zur seelisch geistlichen Verkümmerung.
M.
Bei Spaniern ist es wohl so das man das Gebiet Aufteilen tut : Nach aussen führt klar der Mann. Im Heim / zuhause dann aber auch die Frau. Vielleicht ist die völlige Gleichberechtigung eine Illusion. Oder funktioniert nur wenn beide Partner sehr ähnlich sind...zb beide Locker und alles jux. Bei zu großen Differenzen hilft es dann natürlich, sich selber stets zurück zu nehmen. Früher oder später gibt es aber auch dann eine Auseinandersetzung und wenn keiner Nachgeben will knallt es. Also gibt am Ende der Schwächere oder Vernünftige nach.
Wenn....
..immer der Vernünftigere nachgibt, werden wir letztendlich alle von den Unvernünftigen dominiert...
PtL
Karin
Individualität?
Veröffentlicht von: @strohhalmSo,
jetzt krieg ich bestimmt bald eins auf den Deckel und ich wage es sogar, dies nicht-anonym zu schreiben..
Na, mal nicht so märtyrerhaft 😉
Veröffentlicht von: @strohhalmDie Frau ordnet sich unter den Mann und respektiert ihn.
Der Mann übernimmt die Führung und liebt die Frau.
Richtig. Aber das, was du dann alles schilderst, bedient ein gewisses Rollenklischee. Es scheint eine vermeintliche Patentlösung zu bieten: Befolge diese Ratschläge, dann wirds super. Aber das ist nicht so, denn jeder Mensch, jeder Mann und jede Frau, jedes Paar ist anders.
Man muss sehr aufpassen, dass man sich nicht als Frau in eine Rolle begibt, die eher der einer Mutter entspricht (Klamotten rauslegen).
Oder sich komplett darin verliert, nach Perfektion in Haushalt und Optik zu streben. Das ist ein ungeheurer Druck, für beide. Stell dir vor, dich würde jeden Tag jemand fragen "Und, was willst du heute essen?" Anstrengend, einfach nur anstrengend. Und was bedeutet das für den Fragenden? Wenn er Pech hat, wünscht sich der andere Muscheln in Champagner-Sauce und er darf jeden Tag aufs Neue losziehen und Einkaufen...um sich dann beim Kochen noch richtig hübsch zu machen, nach der Arbeit, müde, kaputt, geschafft.
Oder gewisse Dinge tut, weil man nimmt, jeder Mann würde sie mögen - abends nicht sprechen, ihn unterwegs anrufen... Ich beispielsweise will (als Frau!) abends selten reden, wenn ich nach Hause komme. Ich muss beruflich permanent reden, schreiben, diskutieren, Menschen treffen, in irgendwelchen Sitzungen verhandeln. Da habe ich abends andere Wünsche, von der TK-Pizza bis zum Schaumbad 😀
Deiner Anweisung zufolge müsste ich aber weiterhin in den engen Klamotten und hohen Schuhen bleiben, meinem Mann sein Wunschgericht kochen, ihm danach die Sachen für den nächsten Tag rauslegen, den Haushalt schmeißen (vermute ich)...und dann wäre es Zeit fürs Bett. Wann wäre der Punkt, wo es für die Frau entspannend wird? Die meisten von uns arbeiten oder haben den ganzen Tag die Kinder um sich. Sie sind abends genauso geschafft wie der Mann und brauchen "Pflege"...
Nicht falsch verstehen: Ich bin ganz deiner Meinung, was das biblische Bild betrifft, nur verstehst du es meiner Ansicht nach etwas falsch. Gott verlangt nicht, dass die Frau sich für den Mann völlig aufopfert, ihre eigenen Bedürfnisse immer zurückgestellt, ihre Meinung nur sanft und vorsichtig äußert, immer nur der kleine Assistent ist. Sieh dir die Frauen in der Bibel an, im Alten Testament - was waren das für starke Charaktere! Und sie wurden ausdrücklich dafür im Prediger gelobt.
Entscheidend ist doch, dass man in einer Beziehung schaut, wie jeder so gestrickt ist, was er braucht, was er kann, was ihm liegt, wo man ihm helfen muss. Das ist völlig individuell. Mann und Frau sind Partner, und sie müssen selber gucken, wie sie das so hinbekommen, dass es beiden gut geht.
Danke. Endlich jemand, die weiss, wie ich es meine.
Sie muss nicht täglich kochen was er möchte. Sie kann ihm auch sagen, was sie kochen könnte. Oder auch einfach etwas kochen.
Sie muss ihm auch nicht die Kleider herauslegen.
Den Mann fragen, was sie anziehen soll, wäre nett, muss aber nicht sein. Aber etwas schönes anziehen stimmt den Mann positiver.
Sie muss keine Dienerin sein; aber viele Frauen sind keine Frauen im eigentlichen Sinne mehr. Zumindest in Europa/Amerika
Veröffentlicht von: @strohhalmSie muss keine Dienerin sein; aber viele Frauen sind keine Frauen im eigentlichen Sinne mehr. Zumindest in Europa/Amerika
Was ist eine Frau im eigentlichen Sinne? Ich habe den Eindruck, es beschränkt sich bei dir auf ein gewisses Rollenbild der 50er Jahre - die Frau bleibt bei den Kindern, sie kocht, sie putzt, zieht sich hübsch an und macht den Mann glücklich.
Ich finde es schwierig zu sagen, dass schöne Kleidung den Mann positiver stimmt. Wir sind hier nicht bei Königin Esther und müssen um die Gunst des Königs buhlen, damit er uns wohlgesonnen ist. Ich hoffe sehr, dass jeder Ehemann seiner Frau gegenüber gleichermaßen positiv gestimmt ist - ob sie nun im Abendkleid vor ihm steht oder kaputt vom Putzen in schlabberigen Jogginghosen. Klar sieht man im Kleid hübscher aus. Aber ich ziehe es sicher nicht an, damit sich die Laune meines Mannes bessert und er mir gegenüber wohlwollender eingestellt ist. Das wäre eine etwas seltsame Motivation.
Veröffentlicht von: @strohhalmSie muss nicht täglich kochen was er möchte. Sie kann ihm auch sagen, was sie kochen könnte. Oder auch einfach etwas kochen.
Oder er kann einfach was kochen. Vielleicht kann er es besser, hat mehr Zeit, mehr Ideen, mehr Lust oder sieht, dass sie zu müde ist und schmeißt einfach ne Pizza rein. Wäre auch eine Möglichkeit.
Es ist nicht so, dass dein klassisches, altes Rollenbild für haufenweise glückliche Ehen gesorgt hat, ganz im Gegenteil. Auch nicht in christlichen Kreisen. Gott hat auch Männer und Frauen unterschiedlich geschaffen. Oder um es ganz fromm zu formulieren: Wir sollten die Gaben, die Gott uns gegeben hat, nutzen. Und wenn ein Mann super kochen kann oder gerne bei seinen Kindern bleibt, während die Frau liebend gerne arbeiten geht - warum nicht? Macht ihn Elternzeit zu einem weniger männlichen Mann? Machen sie schlechte Kochkünste zu einer weniger weiblichen Frau? Ich glaube nicht.
Kochen
Warum ist es eigentlich so wichtig, dass die Frau ihren Mann bekocht?
Veröffentlicht von: @stundenglasWarum ist es eigentlich so wichtig, dass die Frau ihren Mann bekocht?
Weil es Männer gibt, die eine Mutti brauche. Ihr Leben lang.
😀
Und weil es so schön bequem ist.
Veröffentlicht von: @strohhalmSie muss nicht täglich kochen was er möchte. Sie kann ihm auch sagen, was sie kochen könnte. Oder auch einfach etwas kochen.
Und warum zum Henker kann er nicht auch mal was kochen?!
Kochen ist kein Hexenwerk, ich hab dafür kaum Zeit gebraucht.
Veröffentlicht von: @strohhalmSie muss ihm auch nicht die Kleider herauslegen.
Warum empfiehlst Du es dann?
Veröffentlicht von: @strohhalmDen Mann fragen, was sie anziehen soll, wäre nett, muss aber nicht sein. Aber etwas schönes anziehen stimmt den Mann positiver.
Ach was.
Ist denn der Mann seiner Frau negativ gegenüber eingestellt, dass er positiv gestimmt werden muss?!
Veröffentlicht von: @strohhalmSie muss keine Dienerin sein; aber viele Frauen sind keine Frauen im eigentlichen Sinne mehr. Zumindest in Europa/Amerika
Sie "muss" keine Dienerin sein.
Wow.
Aber wenn sie es ist, ist es auch nicht schlimm oder wie muss ich das verstehen?
Was definiert denn für Dich eine Frau?
Bisher haben wir eigentlich nur Kochen können, unfähig sein bei praktischen Dingen, den Mann umsorgen und sich hübsch machen. Und ihm Ratschläge erteilen dürfen, aber nur wenn er dann eh entscheidet, wie es läuft.
Bist Du eigentlich verheiratet?
Veröffentlicht von: @strohhalmLege ihm die Kleider bereit.
Das praktizieren ältere Bekannte von mir heute noch.
Im vorletzten extrem heißen Sommer hätte das den Ehemann fast das Leben gekostet, weil die rausgelegte Kleidung zu warm war: Kniestrümpfe, Stützstrumpf, lange Hose, Hemd und Weste über der Unterwäsche (Unterhemd mit kurzen Ärmeln).
Schwer herzkrank, alte Schule, die ihre Aufgaben macht, egal, wie es ihnen geht und als ich die Bekannten an dem extrem heißen Tag besuchte, stand der Ehemann kurz vor dem Hitzschlag. Kreidebleich, schweratmend, völlig fertig. Er wagte nicht, die Kleiderwahl seiner Frau für ihn anzuzweifeln.
Sofort vorsichtig runtergekühlt....
Knielange Herrenshorts waren für die alte Dame absolut unvorstellbar... für ihn dann nicht. Als er sich erholt hatte, hat er sich am nächsten Tag Herrenshorts gekauft und die nächsten heißen Tage besser überstanden.. zudem auch die sanfte Kühldecke für die Beine verwendet
Das ist Bibel-Quark!
Ja, die Gesellschaften früherer Zeiten, auch die der Juden, waren meist patriarchalisch geordnet. Es gab und gibt aber auch Gesellschaften, die matriarchalisch geordnet waren/sind.
Für heutige Gesellschaften in der Achtung der Menschen in Gleichberechtigung - ich will sie so, ich fordere sie so ein -, gilt das nicht mehr. Und das ist gut so!
Die gegenseitige Achtung bestimmt das Leben, sollte es bestimmen.
"Auf den Deckel" kriegst Du nicht.
Meine Achtung Dir gegenüber verbietet das.
Biblisches als Quark zu bezeichnen, nehme ich mir heraus in dem Sinn, dass Du in Kategorien denkst, die damals zutrafen, heute aber nicht mehr.
Ansonsten gehe hinaus und hüte mit Deinen Kindern Deine Tiere oder lese taubes Korn auf. Steht in der Bibel...
Ja, die Gesellschaften früherer Zeiten, auch die der Juden, waren meist patriarchalisch geordnet.
Bei den orthodoxen Juden ist es doch immer noch so. Und wehe, wenn eine Frau aufbegehrt.
Ich habe das gerade in der Netflix-Serie "Unorthodox" gesehen. Sehr empfehlenswert.
Du möchtest gerne irgendwie gerne ein bisschen Recht haben.
Geschenkt!
Dass es immer irgendwelche geben wird, die nie verstehen werden, wie Menschen - Frauen, Männer, Diverse - zu achten sind in der gleichen Berechtigung des Daseins, das ist uns ja leider bewusst.
Dass es welche gibt, die das aus den hl. Schriften in ihrer Lesart so ableiten, ist uns ebenso bewusst.
Ich las das Buch von Deborah Feldman 2013 zusammen und parallel mit einer liberal erzogenen jüdischen Freundin.
Wir verstanden und empörten uns gleichermaßen:
Die religiöse Enge der Satmarer, die unterdrückerischen Mechanismen von Erziehung (da muss man übrigens kein orthodoxer Jude sein - das gibt es bis heute bei uns auch), die Flucht und die Selbstbefreiung - wobei der Teil, der in Berlin handelt, fiktiv ist lt. Feldman, so nie war.
- Wenn der Mann abends müde vom arbeiten nach Hause kommt, ist es schön, an einen Tisch sitzen und essen zu können ohne erst selber noch etwas kochen zu müssen. Klar könnte er es selber.
- Ich persönlich bin froh, wenn mir meine Frau manchmal Kleider hervolholt und ich weiss, dass ich mich mit dieser Kombination in der öffentlichkeit zeigen kann (ich habe nicht das Auge für die Farben).
- Ich mag meine Frau immer ansehen, auch müde nach dem aufwachen. Aber eine "hübsch angezogene" Frauen sehen Männer nunmal lieber. Und es ist grundsätzlich nicht so toll, am Abend eine Frau im Schlabberlook zu begrüssen, wie es sich nach Jahren der Ehe einspielen kann.
Ich werde hier jetzt nicht mehr viel schreiben. Meine Meinung kennt ihr, eure kenne ich auch.
Wie ich jemandem schrieb, jedem das seine. Hauptsache die Beziehung funktioniert.
Aber wenn sie nicht funktioniert, und die Frau nicht der sture Esel und um die Beziehung bemüht ist, ist es toll, wenn sie den ersten Schritt tun kann.
Ebenso habe ich auch gesagt, dass sie es sich auch nicht jahrelang gefallen lassen muss, wie ihr Mann sie behandelt. Es muss schlussendlich für beide stimmen. Aber ihr Verhalten zu ändern kann ein Anfang sein.
Und nochmals: Ich habe mit keinem Wort erwähnt, dass der Mann unschuldig ist, ihm müsste man auch einiges sagen. Ich habe aber (fast) nur geschrieben, in welchen Punkten sie dem Mann entgegenkommen könnte, um es ihm einfacher machen können, wieder Gefühle für sie zu empfinden, weil sie sich hier gemeldet hat. Hat sie dies aber alles schon erfolglos versucht, dann sind nächste Schritte dran.
Und wenn ich das Wort "Therapie" höre, dann nerv ich mich inzwischen grundsätzlich. Es kann Inputs geben, ja. Aber meistens sieht man sich bei einer Therapie im Recht und möchte den Partner dort haben, um ihm zeigen zu können, was er/sie falsch macht.
Das gibt wohl die nächsten Posts. Und zu dem Thema "Therapie" werde ich nichts schreiben.
Kommt denn in deiner Welt das Szenario vor, dass eine Frau vielleicht auch arbeiten geht oder nach einem Tag voller Hausarbeit und Kinderbespaßung genauso müde ist wie der nach Hause kommende Mann?
Nein, das kam bei uns noch nie vor.
Somit ziehe ich mich aus diesem Thread zurück
und überlasse andern das antworten.
Veröffentlicht von: @strohhalmNein, das kam bei uns noch nie vor.
Dann schlage ich für künftige Konversationen vor, dass du das auch benennst, dass DU es so kennst aus deiner Ehe, es aber nicht generalisierst. 😌
Veröffentlicht von: @strohhalmSomit ziehe ich mich aus diesem Thread zurück
und überlasse andern das antworten.
Schade, dass Du Dich der Kritik nicht stellen kannst.
Veröffentlicht von: @tristesseSchade, dass Du Dich der Kritik nicht stellen kannst.
Wie meinst Du das?
Klar hatte meine Frau schon stressige Tage, ich sage auch nicht, dass sie das 7x24 tun muss.
Ja, kochen kann ich auf einem Mindestmass. Sehr gut essbar auch für die Frau, aber kleine Auswahl.
Aber wie jemand schrieb, man braucht meine Vorschläge nicht umzusetzen, wenn es funktioniert.
Bei uns funktioniert es so und sie sieht meine Wertschätzung auch.
Die Konstellation mit arbeitender Frau und Kindern kenne ich hingegen nicht. Da bin ich wohl privliegiert, ja.
Veröffentlicht von: @strohhalmDie Konstellation mit arbeitender Frau und Kindern kenne ich hingegen nicht. Da bin ich wohl privliegiert, ja.
In der Tat.
Veröffentlicht von: @strohhalmWie meinst Du das?
Naja. Du haust hier "Anweisungen" raus, bist aber im Prinzip nicht bereit, die hinterfragen zu lassen.
Veröffentlicht von: @tristesseNaja. Du haust hier "Anweisungen" raus, bist aber im Prinzip nicht bereit, die hinterfragen zu lassen.
Nein, das lasse ich jetzt so 1:1 auch wieder nicht stehen. Wenn jemand sagen kann, dass dies in einem bestimmen Fall nicht so gehandhabt werden kann/will, dann ich bin ich bereit, mich zu hinterfragen, ob das jetzt ein hilfreicher Input war oder nicht.
Aber ich weiss einfach, dass heutzutage viele Frauen keine Frauen mehr sind und viele Männer keine Männer mehr. Verweichlicht und es ist bequem, wenn die Frau manchmal entscheidet. Und doch ist keiner von beiden glücklich.
Die Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen. Der Mann möchte im innersten führen, sagen was Sache ist, und nicht einfach tun, was Frau will. Ich denke nicht, dass ein Mann da wirklich glücklich ist.
Es hilft, wenn die Frau den Mann herausfordert "bereite mir eine Andacht vor, ich möchte geistlichen Input". Es hilft, wenn sie sich hübsch anzieht. Ich habe nie gesagt, dass sie wissen muss, wann der Mann heimkommt, damit sie sich 10Minuten vorher im Bad hübsch machen konnte. Einfach was nettes anziehen, nicht in den bequemen Jogging-Anzug herumlaufen.
Wenn die Frau denkt, sie "muss" das machen, dann funktioniert das nicht. Wenn sie denkt "ich mach das ihm zuliebe", dann klappt es. Da sind die Dinge, wo der Mann dann denkt "oha, sie will, dass ich führe. Sie macht sich hübsch, sie will Input von mir". Das verändert den Mann, wird sie in seinen Augen attraktiver machen.
Ich denke, da könnte man noch lange weiter diskutieren.
Ich dachte wegem herausnehmen vom Thread, dass es manchmal mühsam sein kann, alle Gedanken schriftlich auszudiskutieren. Dann gibt es diverse Nebenstränge, man verzettelt sich, müsste alles zusammenfassen. Einmal kurz treffen für eine halbe Stunde und alles ist gesagt.
Führen und Führen ... ^.^
Veröffentlicht von: @strohhalmDie Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen.
😨 🤨 🤨 🤨
Veröffentlicht von: @strohhalmEs hilft, wenn die Frau den Mann herausfordert "bereite mir eine Andacht vor, ich möchte geistlichen Input".
🤨 🤨 🤨
Veröffentlicht von: @strohhalmEs hilft, wenn sie sich hübsch anzieht.
🤨 🤨 🤨
Veröffentlicht von: @strohhalmDa sind die Dinge, wo der Mann dann denkt "oha, sie will, dass ich führe. Sie macht sich hübsch, sie will Input von mir". Das verändert den Mann, wird sie in seinen Augen attraktiver machen.
😨 🤨 🤨
Veröffentlicht von: @strohhalmIch denke, da könnte man noch lange weiter diskutieren.
Ich geb es auf, Du haust schon wieder die Klischees zuhauf raus, ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll 😕
Ich danke Dir aber trotzdem, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, es noch mal zu erklären, auch wenn es ich es leider nicht besser verstehe 😐
Veröffentlicht von: @tristesseIch geb es auf, Du haust schon wieder die Klischees zuhauf raus, ich weiß überhaupt nicht wo ich anfangen soll 😕
Ich sage ja, eine halbe Stunde reden können wäre effektiver
Veröffentlicht von: @tristesseIch danke Dir aber trotzdem, dass Du Dir die Mühe gemacht hast, es noch mal zu erklären, auch wenn es ich es leider nicht besser verstehe 😐
Gerne 🙂
Veröffentlicht von: @strohhalmAber ich weiss einfach, dass heutzutage viele Frauen keine Frauen mehr sind und viele Männer keine Männer mehr. Verweichlicht und es ist bequem, wenn die Frau manchmal entscheidet. Und doch ist keiner von beiden glücklich.
Die Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen.
Eine Mutter, die ein Kind erzieht, trifft ständig wesentliche Entscheidungen.
Veröffentlicht von: @stundenglasVeröffentlicht von: @stundenglasAber ich weiss einfach, dass heutzutage viele Frauen keine Frauen mehr sind und viele Männer keine Männer mehr. Verweichlicht und es ist bequem, wenn die Frau manchmal entscheidet. Und doch ist keiner von beiden glücklich.
Die Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen.Eine Mutter, die ein Kind erzieht, trifft ständig wesentliche Entscheidungen.
Das sagt nichts über das "sie möchte das nicht" aus ... 😉 😀
Lob der tüchtigen Frau
Das Problem ist, daß Du offenbar ganz genau zu wissen beansprucht, wie Männer und Frauen so ticken.
Das hier z.B.:
Veröffentlicht von: @strohhalmDie Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen. Der Mann möchte im innersten führen, sagen was Sache ist, und nicht einfach tun, was Frau will. Ich denke nicht, dass ein Mann da wirklich glücklich ist.
Und wenn die Frau gerne selber Entscheidungen treffen will, ist sie keine richtige Frau, und ein Mann, dem es gefällt, daß die Frau Entscheidungen trifft, ist kein richtiger Mann.
Mag ja sein, daß das in Deiner Ehe so läuft und Du und Deine Frau so ticken - aber wie kannst Du daraus auf andere schließen?
Biblisch ist dieses Frauenbild, das Du hier vertrittst, übrigens auch nicht.
Die Frau, die in Sprüche 31 gelobt wird, macht beispielsweise jedenfalls nicht den Eindruck, als ob sie in allem den Mann entscheiden läßt. Die scheint recht eigenständig zu handeln. Und ihr Mann findet das toll.
Veröffentlicht von: @aleschaBiblisch ist dieses Frauenbild, das Du hier vertrittst, übrigens auch nicht.
Die Frau, die in Sprüche 31 gelobt wird, macht beispielsweise jedenfalls nicht den Eindruck, als ob sie in allem den Mann entscheiden läßt. Die scheint recht eigenständig zu handeln. Und ihr Mann findet das toll.
ok, da hast Du recht.
Aber wie kommst du dann darauf, dass eine Frau keine wesentlichen Entscheidungen treffen will? Von welchem Ausmaß reden wir hier überhaupt? Für gewöhnlich reden Mann und Frau doch über anstehende Entscheidungen, und der, der mehr Ahnung von der Thematik hat, entscheidet es dann am Ende. Lediglich wenn sich überhaupt keine Einigung erzielen lässt, käme für mich der Teil, wo der Mann entscheidet - aber ich wüsste gar nicht, in welchem Szenario das der Fall sein könnte. Ein kluger Mann wischt die Einwände seiner Frau ja nicht beiseite, und eine kluge Frau versteckt sich nicht hinter "Ich bin nur eine Frau", sondern diskutiert mit ihrem Mann auf Augenhöhe.
ich hatte in der ersten ehe eine negativ-dominante frau, bei der ich oft tat, was sie wollte. gar nix gut, und keiner der beiden war zufrieden, aus den Gründen, die ich schrieb.
Ich sag auch nicht, dass eine Frau überhaupt nix entscheiden dürfe.
Es scheint wohl generell so zu sein, dass ich es ziemlich schwarz-weiss hinschreibe, aber das gar nicht so meine. Es gibt natürlich immer Abstufungen. Natürlich soll das Paar miteinander reden.
Lebenserfahrung
Veröffentlicht von: @strohhalmEs scheint wohl generell so zu sein, dass ich es ziemlich schwarz-weiss hinschreibe
Und ziemlich verallgemeinernd.
Veröffentlicht von: @strohhalmich hatte in der ersten ehe eine negativ-dominante frau, bei der ich oft tat, was sie wollte. gar nix gut, und keiner der beiden war zufrieden, aus den Gründen, die ich schrieb.
Ich könnte mir vorstellen, daß viele Ehen daran scheitern, daß der Mann negativ-dominant ist und die Frau oft tut, was der Mann will, obwohl sie das eigentlich gar nicht will - und damit unglücklich ist.
Veröffentlicht von: @strohhalmIch sag auch nicht, dass eine Frau überhaupt nix entscheiden dürfe.
Nein, aber daß sie keine wesentlichen Entscheidungen treffen und geführt werden möchte: "Die Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen" sagst Du.
Nun entspricht das einfach nicht der Lebenserfahrung und -realität der meisten Frauen. Es ist ja heute nicht mehr so, daß eine Frau jung aus dem Elternhaus weg heiratet. Bis zur Hochzeit standen die meisten vor ganz wesentlichen Entscheidungen, etwa der der Ausbildung, der Berufswahl, des Wohnortes, u.v.m. Und sie entscheiden letztendlich auch, wen sie heiraten. Sie sind also gewohnt, wesentliche Entscheidungen zu treffen, und werfen diese Gewohnheit nicht über Bord, sobald sie verheiratet sind.
Und die meisten Männer heiraten auch nicht mehr aus dem Hotel Mama raus. Weswegen sie es wiederum gewohnt sind, sich ihre Kleider selbst aus dem Schrank zu nehmen*. Und es womöglich als Bevormundung empfinden würden, wenn ihre Frau das plötzlich für sie macht, wie von Dir angeregt.
(*Das machen auch männliche Wesen, die noch bei dem Eltern wohnen. Meine Söhne, 13 und 9 Jahre alt, bedienen sich selbst am Kleiderschrank. Ich ziehe allenfalls hin und wieder Klamotten aus dem Verkehr, weil sie glauben, man könnte auch total versiffte oder löchrige Sachen noch anziehen.)
Veröffentlicht von: @strohhalmEs scheint wohl generell so zu sein, dass ich es ziemlich schwarz-weiss hinschreibe, aber das gar nicht so meine. Es gibt natürlich immer Abstufungen. Natürlich soll das Paar miteinander reden.
Hm, also wenn mir jemand sagt, dass in Europa und Amerika die meisten Frauen keine "richtigen" Frauen mehr seien, gehe ich schon davon aus, dass er das genau so meint. Das ist ja keine schwammige Formulierung, sondern recht deutlich.
Ich glaube, du hast einfach ein ganzes klares Bild davon, wie diese eine Bibelstelle gemeint ist, beziehst aber wesentliche andere nicht mit ein. Sage ich dir mal als jemand, der der sehr konservativen Ecke angehört und die Stelle durchaus ernstnimmt 😉
Veröffentlicht von: @tinkerbellLediglich wenn sich überhaupt keine Einigung erzielen lässt, käme für mich der Teil, wo der Mann entscheidet - aber ich wüsste gar nicht, in welchem Szenario das der Fall sein könnte.
Ein weiteres Kind. Ja oder nein?
Moin.
Veröffentlicht von: @strohhalmAber ich weiss einfach, dass heutzutage viele Frauen keine Frauen mehr sind und viele Männer keine Männer mehr. Verweichlicht und es ist bequem, wenn die Frau manchmal entscheidet. Und doch ist keiner von beiden glücklich.
Die Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen. Der Mann möchte im innersten führen, sagen was Sache ist, und nicht einfach tun, was Frau will. Ich denke nicht, dass ein Mann da wirklich glücklich ist.
... ich glaube, dass ich solche Denkansätze doch immer mal wieder finde, ist einer der Hauptgründe, dass ich noch Single bin. Und immer wenn ich solche Sätze höre/lese, bin ich absolut glückliche Single! Nein, ich brauche definitiv keinen Mann, der nur "Wie möchtest du's denn gerne, Schatz? So machen wir's!" sagt. Aber einen gleichwertigen Partner, der mir auf Augenhöhe begegnet, und nicht unglücklich ist, weil auch ich mich in der Lage und Willens weiß, wesentliche Entscheidungen erfolgreich zu treffen bzw. zu verhandeln - den hätte ich schon gerne. Ich sollte in Threads wie diesem vielleicht besser nichts schreiben...
Veröffentlicht von: @lubov... ich glaube, dass ich solche Denkansätze doch immer mal wieder finde, ist einer der Hauptgründe, dass ich noch Single bin. Und immer wenn ich solche Sätze höre/lese, bin ich absolut glückliche Single!
Wow! Damit räumst du diesem Denken viel Einfluss über dein Leben ein.
Das mag so rüberkommen, ist aber nicht so. Es ist ja nur eine Reaktion auf etwas. Ich laufe nicht rum und überlege bei jedem Mann, der mir begegnet, erstmal, ob er so eine Vorstellung hat. Mir sind allerdings tatsächlich schon öfter Männer begegnet, die das als Vorstellung von einer Partnerschaft (Hahaha) hatten. Da habe ich dann Abstand genommen - und war dankbar, Single sein zu dürfen - und nicht in so eine Beziehung reingeraten zu sein oder gar (wie ja noch nicht lange her und in anderen Kulturkreisen durchaus heute noch üblich) in so eine gezwungen worden zu sein.
Ok, lag wahrscheinlich daran, dass du es als "einen der Hauptgründe" bezeichnet hast.
Au backe, wie schaffe es ich es bloss, schon fast 25 Jahre ohne einen starken Mann an meiner Seite meine Entscheidungen zu fällen und ein vernünftiges Leben zu führen 😀
Veröffentlicht von: @tristesseAu backe, wie schaffe es ich es bloss, schon fast 25 Jahre ohne einen starken Mann an meiner Seite meine Entscheidungen zu fällen und ein vernünftiges Leben zu führen 😀
DAS hab ich mich auch gefragt ... und ich bin alleinlebend seit 1993 😀 (wenn ich ein paar Beziehungsversuche, aber eben ohne Zusammenleben weglasse)
Das ist gottseidank so langsam vorbei...
Veröffentlicht von: @strohhalmAber ich weiss einfach, dass heutzutage viele Frauen keine Frauen mehr sind und viele Männer keine Männer mehr.
...und wenn ich so sehe, was es in der Vergangenheit bedeutete eine "Frau" oder ein "Mann" sein zu müssen, dann kann ich nur sagen: Gottseidank!
Was ist in der Vergangenheit nicht alles an Potential vergeudet worden, weil man Frauen nichts zutraute!
Was wurde alles an Energie verschwendet und zerstört, weil Männer unbedingt ihrem testosterongeschwängerten Rollenbild entsprechen mussten!
Veröffentlicht von: @strohhalmDie Frau möchte geführt werden, sie möchte keine wesentlichen Entscheidungen treffen. Der Mann möchte im innersten führen, sagen was Sache ist, und nicht einfach tun, was Frau will. Ich denke nicht, dass ein Mann da wirklich glücklich ist.
Ja nee... ist klar...
Ernsthaft: Ich bin so froh, dass Frauen heutzutage nicht mehr "geführt werden müssen"... das schaffen die schon ganz gut alleine, eine Sorge weniger!
Und ich muss als Mann auch nicht mehr sinnlose Kämpfe austragen, um ständig beweisen zu müssen was für ein Kerl ich bin... sondern kann mich Dingen widmen, die mich wirklich interessieren, weil ich eine starke Frau an meiner Seite weiss, die notfalls für sich selbst sorgen kann und mich unterstützt... so wie ich sie auch unterstützte, auf Augenhöhe!
Veröffentlicht von: @strohhalmIch denke, da könnte man noch lange weiter diskutieren.
Nein, eigentlich nicht.
Ich denke, man kann dein völlig überholtes Rollenbild einfach abhaken und auf den Müll der Geschichte schmeissen wo es hingehört... auch wenn es, leider, noch längst nicht so überwunden ist, wie es eigentlich wünschenswert wäre...
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich denke, man kann dein völlig überholtes Rollenbild einfach abhaken und auf den Müll der Geschichte schmeissen wo es hingehört... auch wenn es, leider, noch längst nicht so überwunden ist, wie es eigentlich wünschenswert wäre...
Also ich denke nicht, dass er mit seinem Rollenbild so weit weg liegt. Wobei ich da jetzt die Fälle mal außer acht lassen möchte, bei denen die Frau wirklich alles regelt.
Zumal sich ja schon hier im Strang andeutet, dass das Rollenbild, das du präferierst mit einer deutlich niedrigeren Reproduktionsrate einhergeht. Wessen Rollenbild sich in der Geschichte dann letztlich durchsetzt scheint mir jedenfalls nicht so klar.
Veröffentlicht von: @qdspielerAlso ich denke nicht, dass er mit seinem Rollenbild so weit weg liegt.
Wem's gefällt... bitte sehr. Gibt ja auch durchaus Frauen, die sich gerne unterordnen, weil's halt bequemer ist, genau so wie es Männer gibt, deren Selbstverständnis sich seit der Steinzeit kaum geändert hat.
Nur soll mir bitte keiner erzählen, das sei so "natürlich" oder dass sich alle Männer und Frauen in diesen überholten Rollenklischees wiederzufinden haben... das ist einfach Blödsinn! Wir haben alle weitaus mehr davon, wenn Frauen sich gleichberechtigt in die Gesellschaft einbringen.
Veröffentlicht von: @qdspielerZumal sich ja schon hier im Strang andeutet, dass das Rollenbild, das du präferierst mit einer deutlich niedrigeren Reproduktionsrate einhergeht.
Du meinst, wir sollen die Überbevölkerung weiter vorantreiben? Wozu soll das gut sein? Damit es wieder mehr Kriege und Hungersnöte gibt?
Kinder sind etwas Wunderbares, aber wenn jede Familie im Schnitt höchstens zwei hat, besser nur eins, dann wäre das eine gute Investition in die Zukunft...
Veröffentlicht von: @lucan-7Wir haben alle weitaus mehr davon, wenn Frauen sich gleichberechtigt in die Gesellschaft einbringen.
Ja genau. Ich lehne es aber ab, dass die Gesellschaft mein Leben bestimmen möchte.
Ich bin nicht der Meinung, dass Frauen deshalb arbeiten müssen, damit ein großer Prozentsatz der Gesellschaft sich durchfüttern lassen kann.
Ob sich eine Frau gleichberechtigt in die Gesellschaft einbringt hängt auch nicht davon ab, inwieweit sie berufstätig ist.
Veröffentlicht von: @lucan-7Kinder sind etwas Wunderbares, aber wenn jede Familie im Schnitt höchstens zwei hat, besser nur eins, dann wäre das eine gute Investition in die Zukunft...
Es steht dir nicht zu für andere Familien solch eine Bewertung vorzunehmen. Aber es ist natürlich bezeichnend für den Zeitgeist der seit Anfang der achtziger Jahre zunehmenden politischen Einfluss gewonnen hat.
Veröffentlicht von: @qdspielerJa genau. Ich lehne es aber ab, dass die Gesellschaft mein Leben bestimmen möchte.
...und genau deshalb lehne ich auch derartige Rollenklischees ab. Denn wenn Mädchen schon in der Schule in bestimmte Rollen gedrängt werden, dann hat das garantiert gar nichts mit Selbstbestimmung zu tun!
Die Botschaft muss lauten: Jedem steht alles offen, wozu er oder sie sich berufen fühlt... und wenn eine Frau sich zur Hausfrau und Mutter berufen fühlt, dann ist das selbstverständlich auch in Ordnung - sofern sie denn eine Wahl hatte.
Veröffentlicht von: @qdspielerEs steht dir nicht zu für andere Familien solch eine Bewertung vorzunehmen.
Diese "Bewertung" nennt sich "Mathematik". Ist eigentlich eine ganz einfache Sache. Dass die Ressourcen unseres Planeten begrenzt sind hat nichts mit irgendeiner Wertung zu tun - das ist ganz einfach so.
Aber ich glaube, wir sind hier grade arg offtopic... und ich möchte das Thema an dieser Stelle auch nicht weiter verfolgen.
Veröffentlicht von: @lucan-7...und genau deshalb lehne ich auch derartige Rollenklischees ab. Denn wenn Mädchen schon in der Schule in bestimmte Rollen gedrängt werden, dann hat das garantiert gar nichts mit Selbstbestimmung zu tun!
Genau, das nimmt jetzt nämlich schon absurde Züge an. An den Schulen in BW wurde vor Jahren ein Praktikumstag eingeführt. Nutzen können den aber nur Mädchen oder Jungs, die sich einen Platz in einem typischen Beruf des anderen Geschlechtes suchen. Alle anderen müssen zur Schule. Das hat nun dazu geführt, dass das Angebot so gut wie keiner mehr wahrnimmt.
Veröffentlicht von: @lucan-7Die Botschaft muss lauten: Jedem steht alles offen, wozu er oder sie sich berufen fühlt...
Schön wärs. Sieht man ja schon an deinen abfälligen Bemerkungen gegenüber anderen Lebensentwürfen.
Veröffentlicht von: @qdspielerAn den Schulen in BW wurde vor Jahren ein Praktikumstag eingeführt. Nutzen können den aber nur Mädchen oder Jungs, die sich einen Platz in einem typischen Beruf des anderen Geschlechtes suchen. Alle anderen müssen zur Schule. Das hat nun dazu geführt, dass das Angebot so gut wie keiner mehr wahrnimmt.
Das nennt sich "Girls-Boys Day" und wir haben an dem Tag in der Apotheke so dermaßen viele Anfragen, dass wir mehrere Kinder ablehnen müssen. Bei uns funktioniert das hervorragend. Bist Du sicher, dass in BW so ist?
Veröffentlicht von: @qdspielerAn den Schulen in BW wurde vor Jahren ein Praktikumstag eingeführt. Nutzen können den aber nur Mädchen oder Jungs, die sich einen Platz in einem typischen Beruf des anderen Geschlechtes suchen. Alle anderen müssen zur Schule. Das hat nun dazu geführt, dass das Angebot so gut wie keiner mehr wahrnimmt.
Wie Tristesse schon erwähnte: Das ist der "girls and boys day", und der erfreut sich an den meisten Schulen nach wie vor großer Beliebtheit. Es ist ja auch nicht das einzige Praktikum, das die Schüler machen, sondern ist ein zusätzliches Angebot.
Es wird zwar immer "typische" Frauen- und Männerberufe geben, und daran ist grundsätzlich auch nichts falsch... ich finde es aber wichtig, Kindern zu vermitteln dass sie hier keineswegs festgelegt sind.
Wenn ein Junge gerne Erzieher werden will, dann ist das großartig... und wenn ein Mädchen gerne an Autos herumschraubt ebenfalls.
Veröffentlicht von: @qdspielerSieht man ja schon an deinen abfälligen Bemerkungen gegenüber anderen Lebensentwürfen.
Ich glaube hier verdrehst du gerade was... "abfällig" aussere ich mich gegenüber der Idee, Frauen und Männer seien auf bestimmte Rollen festgelegt, die sie erfüllen müssen.
Veröffentlicht von: @lucan-7Wenn ein Junge gerne Erzieher werden will, dann ist das großartig...
Solange das nicht mein Junge ist, finde ich das auch großartig. Ansonsten hätte ich da ehrlich gesagt aus den verschiedensten Gründen erhebliche Probleme damit.
OT Erzieher
Was soll daran falsch sein?
Die Hintergründe zu erläutern würde hier zu weit führen. Jedenfalls würde ich es durchaus begrüßen, wenn es Erzieher in Kindergärten gäbe.
Veröffentlicht von: @qdspielerSolange das nicht mein Junge ist, finde ich das auch großartig.
Was stört dich am Beruf eines Erziehers?
Persönlich würden mich die schlechten Berufsperspektiven, die in vielen Einrichtungen verbreitete Arbeitsmoral in Verbindung mit den häufigen atmosphärischen Störungen der Mitarbeiterinnen untereinander stören.
Veröffentlicht von: @qdspielerPersönlich würden mich die schlechten Berufsperspektiven, die in vielen Einrichtungen verbreitete Arbeitsmoral in Verbindung mit den häufigen atmosphärischen Störungen der Mitarbeiterinnen untereinander stören.
Dann darf Dein Sohn keinen Beruf ergreifen, in dem Frauen arbeiten.
Nachtrag vom 19.04.2020 1154
Ach ja, in keinem Beruf mit Männern auch. Die können nämlich auch atmosphärische Störungen im Miteinander haben, was immer Du Dir das jetzt drunter vorstellen magst 😊
Veröffentlicht von: @tristesseDann darf Dein Sohn keinen Beruf ergreifen, in dem Frauen arbeiten.
Besser wäre ein Beruf, bei dem eine gesunde Mischung vorherrscht.
Ich finde Männer gehen sich häufig aus dem Weg, wenn sie nicht miteinander klarkommen. Frauen hingegen fangen oft untereinander Psychoterror an und das ist manchmal nur schwer zu ertragen.
Gerade die letzten Jahre wo Vollbeschäftigung herrschte hat sich das ganz schön zugespitzt, weil es Arbeitgebern enorm erschwert wurde Personal auszutauschen.
Veröffentlicht von: @qdspielerBesser wäre ein Beruf, bei dem eine gesunde Mischung vorherrscht.
Nein, besser ist es immer noch, sich den Beruf auszusuchen den man gern machen möchte und der einem liegt. Und dann vor Ort schauen, wie man mit den Gegebenheiten zurecht kommt.
Ich glaube nicht, dass Du Deinen Kindern wirklich mitgeben willst, sie sollen immer den Weg des Geringsten Widerstands gehen. Ich bin übrigens gerade in einem Betrieb, wo 5 Frauen und 1 Mann vor Ort miteinander arbeiten und das funktioniert hervorragend.
Veröffentlicht von: @qdspielerIch finde Männer gehen sich häufig aus dem Weg, wenn sie nicht miteinander klarkommen. Frauen hingegen fangen oft untereinander Psychoterror an und das ist manchmal nur schwer zu ertragen.
Und weil es "manchmal" so ist, soll Dein Sohn also nicht mit Frauen zusammen arbeiten, grundsätzlich nicht?
Veröffentlicht von: @qdspielerGerade die letzten Jahre wo Vollbeschäftigung herrschte hat sich das ganz schön zugespitzt, weil es Arbeitgebern enorm erschwert wurde Personal auszutauschen.
Wann hast Du denn das letzte Mal so richtig praktische Erfahrung langfristig mit solchen Berufsgruppen gemacht, in denen Frauen sich angeblich mit Psychoterror bekriegen? So zwei, drei Beispiele aus dem Alltag vielleicht?
Veröffentlicht von: @qdspielerIch finde Männer gehen sich häufig aus dem Weg, wenn sie nicht miteinander klarkommen. Frauen hingegen fangen oft untereinander Psychoterror an und das ist manchmal nur schwer zu ertragen.
Ich habe in einem Betrieb gearbeitet, in dem der Männeranteil so gering war, daß bei der Betriebsratswahl nicht mal eine Männerquote berechnet werden konnte.
Das Arbeitsklima unter den Kolleginnen war aber gut, Psychoterror unter den Angestellten Fehlanzeige.
Man kann das also nicht so pauschal sehen, wie Du es öfters tust.
Veröffentlicht von: @aleschaMan kann das also nicht so pauschal sehen, wie Du es öfters tust.
Pauschal kann man gar nichts sehen. Es geht da immer nur um Tendenzen. Natürlich können sich auch Männer das Leben zur Hölle machen.
Aufgrund dieser vermeintlichen Tendenzen möchtest Du aber, daß Deine Kinder nicht in Berufe gehen, in denen viele Frauen tätig sind.
Ich würde auch keinem meiner Kinder raten, eine Ausbildung in einem "typischen Frauenberuf" zu machen.
Aber wenn wir unseren Kindern raten, nicht die "typische" geschlechterspezifischen Jobs zu machen, weil sie geschlechterspezifisch sind, dann werden sie immer geschlechterspezifisch bleiben.
So durchbricht man ja nicht diese Klischees.
Veröffentlicht von: @tristesseAber wenn wir unseren Kindern raten, nicht die "typische" geschlechterspezifischen Jobs zu machen, weil sie geschlechterspezifisch sind, dann werden sie immer geschlechterspezifisch bleiben.
Was du deinen Kindern rätst, ist natürlich deine Sache.
Es geht hier um grundsätzliches Problem.
Du weißt genau, dass ich keine hab.
Was einzelne Eltern ihren Kindern raten, ist kein "grundsätzliches Problem".
Es ging in diesem Strang sehr wohl um Grundsätzliches.
Vielleicht liest du noch einmal nach. [url= https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12759821&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0]Klick[/url].
So wichtig ist mir das Thema für einen Schlagabtausch mit Dir nicht.
😊
Das habe ich schon erwartet 😀
Es sei Dir von Herzen gegönnt 😀
Aus denselben Gründen wie qdspieler?
Ich persönlich finde ja, man soll das machen, was einem liegt und wo man seine Begabungen hat.
Unabhängig vom Geschlecht.
Ich habe letztes und vorletztes Jahr mehrere Berufsberatungen mitbekommen. In allen (!) wurde nach Geschlechterstereotypen beraten, nicht nach Interessen und auch nicht nach Schulnoten.
Veröffentlicht von: @stundenglasIch habe letztes und vorletztes Jahr mehrere Berufsberatungen mitbekommen. In allen (!) wurde nach Geschlechterstereotypen beraten, nicht nach Interessen und auch nicht nach Schulnoten.
Noten werden häufig tatsächlich überbewertet... entscheidend sind die persönlichen Interessen und Fähigkeiten. Wer da nach Stereotypen berät hat wohl selbst seinen Beruf verfehlt... aber das wäre sicher einen eigenen Thread wert, scheint mir. Interessant ist das Thema auf jeden Fall.
Kurz vor dem Abi durfte ich ja auch so eine Berufsberatung genießen.
Natürlich durfte ich mir anhören, daß bei meinen Interessen und Begabungen die Berufsaussichten eher mau sind. Das wußte ich auch so.
Natürlich durfte ich mir anhören, daß man mit einem Ingenieur-Studium, einen Studium in Maschinenbauer oder Informatik viel bessere Aussichten hat. Aber was bringt mir das?
Daß aber nach Geschlechterstereotypen beraten wurde habe ich so nicht erlebt. Aber gut, ist ja schon 30 Jahre her.
Vielleicht geht man ja inzwischen zur guten alten Zeit zurück, in der es heißt: Du bist eine Frau, schlag Dir das mal mit dem Ingenieursstudium trotz guter Mathenoten und Interesse daran aus dem Kopf, das ist Männerkram. Schau mal, wir brauchen jede Menge Erzieherinnen, da gehören Frauen auch hin.
Ich weiß schon, warum ich so eine Berufsberatung für eine komplette Zeitverschwendung halte.
In dem Strang hier ging es jetzt speziell um Erzieher. Ich habe mich da von der Userin Tristesse wohl etwas ablenken lassen. Allgemein habe ich mir dazu eigentlich noch keine weitere Gedanken gemacht.
Veröffentlicht von: @qdspielerIch habe mich da von der Userin Tristesse wohl etwas ablenken lassen. Allgemein habe ich mir dazu eigentlich noch keine weitere Gedanken gemacht.
Jetzt bin ich "Userin Tristesse" also "Schuld", dass Du in eine Diskussion eingestiegen bist, auf die Du nicht vorbereitet warst oder wie muss ich das jetzt verstehen?`
Veröffentlicht von: @qdspielerAllgemein habe ich mir dazu eigentlich noch keine weitere Gedanken gemacht.
Ich finde es gut, dass Du das jetzt dann gemacht hast. Ist ein wichtiges Thema 😊
Veröffentlicht von: @tristesseJetzt bin ich "Userin Tristesse" also "Schuld", dass Du in eine Diskussion eingestiegen bist, auf die Du nicht vorbereitet warst oder wie muss ich das jetzt verstehen?`
Na die alleinige Schuld würde ich dir jetzt nicht unbedingt geben wollen.
Veröffentlicht von: @qdspielerNa die alleinige Schuld würde ich dir jetzt nicht unbedingt geben wollen.
Na, da hat aber einer seinen großzügigen Tag 😊
Niemand zwingt Dich zu antworten. Wenn Du mit einem Thema nicht klar kommst oder Dich nicht zu äußern willst, musst Du das nicht.
Wenn Du behauptest, Du hättest Dich von mir "ablenken" lassen, schiebst Du Deine Verantwortung auf mich ab. Und das ist nicht in Ordnung.
Und das vermittelst Du Deinen Kindern auch genau so?
"Wenn andere das tun, dann ist das prima, aber Du lernst besser einen männerspezifischen Beruf?" - Kein Wunder, dass sich das Klischeedenken in den Geschlechterrollen nicht ändert.
Da interpretierst du jetzt zuviel rein. Denn bei meinen Mädels sehe ich das nicht anders.
Hast Du gesagt, Du willst nicht dass Dein Sohn in einem Frauenberuf arbeitet oder ich?! Ich interpretiere da gar nichts rein.
Veröffentlicht von: @qdspielerDenn bei meinen Mädels sehe ich das nicht anders.
Wenn Deine Mädels untereinander Psychoterror ausüben, dann sagt das vielleicht was über Deine Kinder aus, aber nicht über den Arbeitsplatz, den er sich aussuchen soll.
Ich wollte damit sagen, dass ich es toll finde, wenn Mädchen Erzieherin werden wollen, aber meine Töchter bitte nicht.
Veröffentlicht von: @qdspielerIch wollte damit sagen, dass ich es toll finde, wenn Mädchen Erzieherin werden wollen, aber meine Töchter bitte nicht.
Deine Töchter werden, wenn sie alt genug sind, sich einen Beruf aussuchen, der ihnen gefällt und nicht, der ihrem Vater passt. Jedenfalls hoffe ich das 😊
Davon gehe ich auch aus.
Veröffentlicht von: @strohhalmAber ich weiss einfach, dass heutzutage viele Frauen keine Frauen mehr sind und viele Männer keine Männer mehr. Verweichlicht und es ist bequem, wenn die Frau manchmal entscheidet. Und doch ist keiner von beiden glücklich.
Es ist nicht unmännlich, wenn Männer und Frauen Entscheidungen für das gemeinsame Leben treffen - in Absprache miteinander, für einander.
Es ist auch nicht bequem, wenn man dem anderen (egal ob nun Mann oder Frau) die Entscheidungen überlässt, die derjenige besser entscheiden kann.
Im Gegenteil. Es ist männlicher und weiblicher, wenn man man selbst sein darf - egal welches Geschlechtsorgan man hat. Denn das hat am Ende nicht wirklich viel mit Fähigkeiten, Wünschen, Gedanken zu tun.
Veröffentlicht von: @strohhalmEs hilft, wenn sie sich hübsch anzieht.
Und bei was? Augenweide für den Mann sein. Mehr nicht. Aber Frauen sind keine hübschen Dinge, die man ins Regal stellt. Oder hübsche Gerätschaften, die man vorzeigt und die das eigene Leben bereichern. Frauen sind Menschen mit Wünschen, Fähigkeiten, Gedanken etc.
Veröffentlicht von: @strohhalmDas verändert den Mann, wird sie in seinen Augen attraktiver machen.
Aber es ist ebenso herausfordernd und aktivierend für einen Mann, wenn eine Frau z.B. intellektuelle Gespräche mit ihm führt. Auf Augenhöhe. Oder wenn sie mit ihm gemeinsam Fähigkeiten erwirbt (also gemeinsam eine Sportart erlernt/ausübt). Oder wenn sie einander von ihren ausgefüllten Tagen erzählen. Oder, oder, oder...
Es gibt wohl soviele Möglichkeiten wie Menschen bzw. Paare.
Mein Mann findet die Vorstellung z. B. befremdlich, dass er mir Input liefern müsste um sich dadurch selbst besser zu fühlen. Oder das ich die 60er Hausfrau mimen könnte.
Veröffentlicht von: @strohhalmIch dachte wegem herausnehmen vom Thread, dass es manchmal mühsam sein kann, alle Gedanken schriftlich auszudiskutieren. Dann gibt es diverse Nebenstränge, man verzettelt sich, müsste alles zusammenfassen.
Dann ist ein Forum vielleicht nicht das richtige für dich.
Interessant, dass du das scheinbar auch nicht bei anderen mitbekommst.
Veröffentlicht von: @strohhalmNein, das kam bei uns noch nie vor.
Könnte daran liegen, dass Deine Frau Deine Anweisungen an die TE berücksichtigt und sich Dir nach einem langen Tag diensteifrig, fröhlich, geschminkt und mit dem dampfenden Essen auf dem Herd an der Tür empfängt?
Versuch mal, ohne Ankündigung ne Stunde eher aus dem Büro zu kommen, vielleicht kommt es dann ja mal vor?
Was kam noch nie vor?
Dass deine Frau gearbeitet hat? Oder dass sie auch nach einem langen Tag zuhause mit Putzen und Kindern müde war?
Eine berufstätige Frau?
Geht ja mal gar nicht. Das ist der Beginn des Übels.
Veröffentlicht von: @strohhalmKlar könnte er es selber.
Irgendwie glaube ich das nicht.
Veröffentlicht von: @strohhalmWenn der Mann abends müde vom arbeiten nach Hause kommt, ist es schön, an einen Tisch sitzen und essen zu können ohne erst selber noch etwas kochen zu müssen. Klar könnte er es selber.
Kommt in Deinem Universum auch vor, dass eine Frau Kinder hat, die einen Tag ausfüllen können und zwar länger als 8 Std. Büro? Oder dass sie evtl. auch berufstätig ist?
Ich fände es übrigens auch schön, wenn ich nach Hause käme und mich nicht um meinen Haushalt kümmern müsste, das Essen wie von Zauberhand am Tisch stehen und meine Wohnung geputzt wäre. Aber wir sind ja nicht bei Wünsch-Dir-Was, sondern in einem realen Leben. Und ich persönlich kenne eigentlich keine Familie, wo die Ehefrau abends noch taufrisch ist, wenn der Mann von der Arbeit kommt, wenn Kinder da sind.
Veröffentlicht von: @strohhalmKlar könnte er es selber.
Kannst Du denn kochen?
Veröffentlicht von: @strohhalm- Ich persönlich bin froh, wenn mir meine Frau manchmal Kleider hervolholt und ich weiss, dass ich mich mit dieser Kombination in der öffentlichkeit zeigen kann (ich habe nicht das Auge für die Farben).
Ist das nicht vielleicht auch Bequemlichkeit? Welche Farben zusammen passen kann man lernen und man kann bei seiner Kombi auch die Frau fragen. Da muss man sich nicht bedienen lassen.
Veröffentlicht von: @strohhalmAber eine "hübsch angezogene" Frauen sehen Männer nunmal lieber
Bei solchen Aussagen bekomme ich echt Brechreiz. Was sagt denn das über Dein Männerbild aus? Denken kann er nicht so gut, aber dafür besser gucken? 😀
Veröffentlicht von: @strohhalmWie ich jemandem schrieb, jedem das seine. Hauptsache die Beziehung funktioniert.
Und du bist wirklich überzeugt, wenn du aus der TE eine Partnerin machst, die nicht mehr auf Augenhöhe zu ihrem Mann steht, dass ihre Beziehung dann auf einmal funktioniert?
Veröffentlicht von: @strohhalmAber wenn sie nicht funktioniert, und die Frau nicht der sture Esel und um die Beziehung bemüht ist, ist es toll, wenn sie den ersten Schritt tun kann.
Ebenso habe ich auch gesagt, dass sie es sich auch nicht jahrelang gefallen lassen muss, wie ihr Mann sie behandelt. Es muss schlussendlich für beide stimmen. Aber ihr Verhalten zu ändern kann ein Anfang sein.
Wenn die Frau sich also nicht ins Heimchen am Herd verwandelt, dann ist sie ein sturer Esel?
Wow.
Veröffentlicht von: @strohhalmAber meistens sieht man sich bei einer Therapie im Recht und möchte den Partner dort haben, um ihm zeigen zu können, was er/sie falsch macht. Das gibt wohl die nächsten Posts. Und zu dem Thema "Therapie" werde ich nichts schreiben.
Aber ich.
Schon mal ne Therapie gemacht?
Nochmal Danke für die vielen Antworten.
Leider bin ich noch nicht viel weiter gekommen. Habe mich inzwischen an die Beratung gewendet und warte auf einen Termin.
Ein wirkliches Gespräch zwischen meinen Mann und mir gab es noch nicht.
Vorhin ist er quasi wieder geflüchtet.
Gerade rief er an. Er meinte, dass er glaubt nicht mit mir zusammen bleiben zu können. Er hätte mich oft angelogen. Viel mehr hat er nicht gesagt. Er glaubt, er wäre nicht der richtige Mann für mich.
Bis zum Anruf dachte ich wirklich, er hätte eine Depression, weil er heute wieder vor sich hingestarrt hat. Und es paßt auch, dass er sich in Arbeit oder Sport flüchtet, aber womöglich läuft er auch nur vor mir weg.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Gerade rief er an. Er meinte, dass er glaubt nicht mit mir zusammen bleiben zu können. Er hätte mich oft angelogen. Viel mehr hat er nicht gesagt. Er glaubt, er wäre nicht der richtige Mann für mich.
Ich bin wahrlich nicht der Eheexperte, aber ich überlege, ob es Sinn macht, sich zu bemühen und zu kämpfen, wenn der Mann im Grunde nicht mehr will.
Bitte fang jetzt nicht an, wie hier empfohlen wurde, Dich womöglich zu verbiegen, um den Mann zu halten. Hübsch machen, kochen, etc.
Vielleicht ist es dran, sich mal ganz sachlich mit Deinem Mann zusammen zu setzen und ihn zu fragen, wie er sich die Ehe mit Dir vorstellt und ob er überhaupt noch will. Dass Du willst, hast Du oft genug signalisiert, aber jetzt muss er sich klar werden, was er will.
Besser erst mal ein Schnitt, vielleicht sogar eine räumliche Trennung als mit einem Mann zusammen zu leben, der vor Dir wegläuft. Ob er dann zurück kommt und wie er das Ganze aus der Distanz betrachtet wird sich bestimmt dann zeigen. Und vielleicht vermisst er es doch und kommt zurück. Aber willst Du so weiterleben? Ein Mann, der Dich belügt, der nicht mit Dir redet, der anstatt zu bleiben und sich auszusprechen von unterwegs aus anruft (!) und der mit der Situation und mit dem, was er will und was er lebt völlig überfordert scheint.
Es ist nichts verloren, aber es muss irgendwann klar sein, was das mit Euch noch werden soll. Und da hilfst Du ihm nicht, wenn Du stille hältst und hoffst, dass er Dich irgendwann wieder liebt.
Danke für deine ehrliche Antwort.
Ja, es ist sehr schwierig, dass er nicht mal mit mir reden kann und mich in dieser Ungewissheit lässt. Betteln werde ich nicht. Die Gründe würde ich natürlich schon verstehen.
Nein, ich werde mich sicher nicht verstellen. Ich koche am Wochenende, weil ich es gerne tue, aber unter der Woche auch nicht. Wäsche muss er auch selbst waschen.
Nachtrag vom 16.04.2020 2248
Hatte auch gefragt, ob er nicht nach Hause kommt, um zu reden. Wahrscheinlich hat er Angst, mir ins Gesicht zu sehen.
Ich stelle mir gerade vor, was ich täte wenn ich in Deiner Situation wäre. Grundsätzlich bin ich immer für eine Ehe. Und ich mag Gedanken wie Trennung, Scheidung, etc. auch nicht. Vielleicht ist das der Grund, warum ich mich nicht gebunden hab, dass ich zuviel Angst habe, es könnte daneben gehen.
Aber ich glaub, wenn ich an Deiner Stelle wäre, dann wäre mir Klarheit wichtiger als alles andere. Vielleicht braucht das auch Dein Mann gerade. Dass Du ihn zwingst, sich zu äußern, wie er sich das mit Dir vorstellt. Er kann ja nicht allen Ernstes an so einer Ehe festhalten wollen.
Manchmal hilft eine kurzfristige Trennung. Ist natürlich für Dich ein Wagnis, aber ganz ehrlich, so wie jetzt ist es auch nicht ertragbar.
Alles Gute Dir.
Er hat ja gesagt, er glaubt er ist nicht der Richtige für mich und glaubt er kann nicht mit mir zusammen bleiben. Deshalb denke ich, er hat sich entschieden.
Veröffentlicht von: @anonyma-6aa170be1Er hat ja gesagt, er glaubt er ist nicht der Richtige für mich und glaubt er kann nicht mit mir zusammen bleiben. Deshalb denke ich, er hat sich entschieden.
Hm.. weiß ich nicht.
Jemand, der sich entschieden hat, zieht Konsequenzen. Das ist bisher ausgeblieben. Momentan rennt er weg, kommt aber immer wieder zurück.
Wie es weitergeht, kann nur ein Gespräch klären. Das ist unbedingt dran.
Schwierige Situation.
Er sollte jetzt schon mal sagen was er sich so vorstellt.
Nach dem was du hier schreibst, würde ich ihn auf jeden Fall
heute noch fragen, wie es jetzt erstmal weitergehen soll.
Ich wünsche dir viel Weisheit. 😊