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Ins-Bett-Gehen, Nachtruhe bei Teenies

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Themenstarter
Beiträge : 8

Hallo,

wie haltet ihr das? Gibt es eine "Deadline", bis zu der die Kids im Zimmer sein müssen? Schreibt ihr die Schlafenszeit noch vor?
Ganz konkrekt geht es bei uns um unseren 15-jährigen, der abends oft kein Ende findet und dabei im Wohnzimmer sitzt und lernt oder im Keller für seinen Musikunterricht übt. Aber irgendwann möchte ich auch mal Feierabend (der oft daraus besteht, dass ich ungestört und konzentriert was vorbereiten muss oder Büroarbeit erledigen will, viel zu selten auch, dass ich mal Zeit für mich brauche). Und ihm Gute-Nacht sagen möchte ich auch gerne, schon alleine deshalb, um ihm die Chance zu bieten, hier Probleme oder Fragen alleine mit mir anzusprechen, ohne kleinere Geschwister.
Schwierig ist auch, dass manchmal abends noch Sport oder Vereine sind, so dass er manchmal auch mit gutem Willen erst spät fertig sein kann.
Ich würde einfach mal gerne hören, wie das in anderen Familien so läuft...
Danke euch schon mal! 😊

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95 Antworten
B'Elanna
Beiträge : 1615

Nein, in dem Alter haben wir keine Schlafenszeit mehr vorgeschrieben. Wenn sie meinen, sie müssten sich die Nacht um die Ohren schlagen - bitte. Dass das mit der akuten Müdigkeit am nächsten Morgen zusammenhängt, begreifen sie auch irgendwann.
Aber ab 21 Uhr ist das Wohnzimmer kinderfreie Zone. Und was sie dann in ihrem eigenen Zimmer machen, darf nur so laut sein, dass es die anderen nicht stört. Musik üben geht also gar nicht, Hausaufgaben machen schon.
Ich bin oft genug vor meinen Kindern im Bett.

belanna antworten
74 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @belanna

Aber ab 21 Uhr ist das Wohnzimmer kinderfreie Zone.

Darf ich fragen warum?

Anonymous antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2859

Also bei uns früher gab es die Regel mit der Begründung "Weil Mama und Papa auch mal Feierabend und Zeit für sich wollen".
Allerdings erst ab 22 Uhr und wenn Gottesdienstvorbereitung, Hauskreis oder sonstige Treffen waren, da war das Wohnzimmer eh tabu. Und einen Tag die Woche durften wir ab 20 Uhr nur im Notfall stören, da hatten sie ihren Eheabend (zumindest in der Theorie....)

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Sorry, ich finde das schon irgendwie sehr krude. Ich habe noch nie gehört dass es Regeln für das Betreten des Wohnzimmers gibt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Anzahl der Kinder
Ich denke, dass die Anzahl der Kinder da wohl eine große Rolle spielt. Hat man nur ein Kind, dann wird es wohl kaum ein Problem sein, wenn das Kind sich auch bis zum Schlafengehen im Wohnzimmer aufhält.

Hat man mehrere Teenies, so 3 bis 4, dann wird es irgendwann anstrengend, wenn die ganze Familie den ganzen Tag zusammenhängt.

Man muss ja auch berücksichtigen, dass meist die Kinder durchaus einen Rückzugsort haben, ihr eigenes Zimmer. Die Eltern haben den nicht (abgesehen vom Schlafzimmer, aber wer will sich schon ab 21:00 Uhr immer nur noch in seinem Schlafzimmer aufhalten.)

Insofern kann ich solche Regelungen durchaus nachvollziehen. Ich vermute auch, dass das insofern kein Problem sein dürfte, dass Teenies sowieso gern auch eher für sich sein wollen. Da geht es wohl vorrangig darum, dem Teenie beizubiegen, dass 22:00 Uhr oder auch 21:00 Uhr keine geeigneten Zeiten mehr sind, um festzustellen, dass man plötzlich und unerwartet noch jemanden braucht, der einem die Vokabeln abfragt oder noch Klavier üben müsste...

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mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @polyglott

Ich denke, dass die Anzahl der Kinder da wohl eine große Rolle spielt.

das denke ich nicht. auch eltern mit einzelkind gucken gern mal einen film, der nicht kindertauglich ist, lesen mal in ruhe ein buch oder wollen sich unterhalten.

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036

Ja, aber je mehr Kinder man hat, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß jemand im Wohnzimmer aufkreuzt.

alescha antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

nicht zwingend. abhängig von wohnsituation, alterspreizung, persönlichkeit der kinder und einem sack voll weiterer randbedingungen.

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036

Da mußt Du jetzt aber schon davon ausgehen, daß ein oder mehrere Kinder, die noch im selben Haushalt leben, sich tagelang nicht im Wohnzimmer blicken lassen. Na gut, mag es auch geben.

alescha antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

Nene die kommen schon, wenn sie Geld brauchen. Internet abschalten lockt auch alle wieder hervor ...

So und jetzt wieder ernst. Von tagelanger Abwesenheit hat keiner gesprochen.

mrb-ii antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @mrb-ii

Internet abschalten lockt auch alle wieder hervor ...

Stimmt genau. 😀

Veröffentlicht von: @mrb-ii

So und jetzt wieder ernst. Von tagelanger Abwesenheit hat keiner gesprochen.

Natürlich nicht. Ich auch nicht.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich finde das auch sehr merkwürdig.
Wir sind eine Familie und die Anwesenheit meiner Kinder (13 und 16) ist auch nicht zwischendurch unerwünscht, zu keiner Uhrzeit und in keinem Zimmer. Da wir eine offene Wohnung haben, ist Abschottung auch sowieso gar nicht wirklich möglich.
Die meiste Zeit verbringen sie aber ohnehin in ihren eigenen Zimmern.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Kinder sind verschieden...
Da ich auch einen sehr ruhigen Zeitgenossen habe und eben nur einen... denke ich, dass wir eine solche Regelung auch nicht treffen werden.

Veröffentlicht von: @janemarple

Die meiste Zeit verbringen sie aber ohnehin in ihren eigenen Zimmern.

So ist es doch.

Ich denke tatsächlich, dass es wohl eher darum geht, auch das Recht der Eltern klarzumachen, dass sie nicht Dienstleister rund um die Uhr sind, sondern Menschen, die auch mal Zeit zu zweit brauchen und abends Erholung. Ich glaube nicht, dass es darum geht, dass Kinder, wenn es ein Problem gibt, abends nicht mehr zu den Eltern kommen dürfen.

Wie gesagt, meiner ist ruhig - ich kenne aber ganz andere Kaliber, die abends erst richtig aufdrehen.

Wenn ich mich erinnere, wie es in meiner Jugend war: Meine Schwester und ich waren auch eher ruhig. Wir wurden auch mit 14 spätestens um 22:00 Uhr ins Bett geschickt. Da die Schule um 7:00 Uhr losging, hatten wir auch selten Interesse daran, später zu gehen. Unsere Eltern haben aber durchaus deutlich gemacht, dass mit aufregenden Aktivitäten so gegen 20:00 Uhr Schluss sein sollte und sie auch am Abend Entspannung brauchen. Explizite Aufenthaltsorte gab es aber nicht.

kann mir aber, wie gesagt, vorstellen, dass es "Kaliber" gibt, wo eine solche Regelung Sinn macht. Da können wohl nur die Betroffenen was dazu sagen, wenn sie das dann wollen. Ich bin mir bewusst, dass ich ein "pflegeleichtes Kind" habe, halte mich daher mit Bewertungen immer erst mal zurück 😊 .

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

22.00 h ist hier auch die absolute „deadline“, besser halb zehn, zumindest für 13jährige.
Der Grosse hat oft die erste Stunde frei, da kann es auch schonmal elf werden, aber er hat das selber gut im Griff, wieviel Schlaf er braucht.
Und dann liege ich auch schon im Bett 😉

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @janemarple

Wir sind eine Familie und die Anwesenheit meiner Kinder (13 und 16) ist auch nicht zwischendurch unerwünscht, zu keiner Uhrzeit und in keinem Zimmer.

Auch nicht im Bad und im Schlafzimmer?

stundenglas antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 954

das ist nichts ungewöhnliches. wurde bei uns so gehandhabt, machen auch die meisten im bekanntenkreis so.

mrb-ii antworten
invar_vigandun
(@invar_vigandun)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 322

Da gibt es durchaus gründe, die auch überhaupt nicht "krude" sein müssen. Bei uns zum Beispiel ist das Wohnzimmer auch mein Schlafzimmer; so ist das, wenn man sich nur eine 2-Zimmer-Wohnung leisten kann. Daher gab es da schon Regeln, wann mein Teenie da nur noch kommen sollte, wenn es wirklich wichtig/ein Notfall war.

invar_vigandun antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das sind dann aber andere Voraussetzungen.

Wenn jemand im Wohnzimmer schläft, ist es ja klar, dass nur in wirklich wichtigen Fällen noch gestört wird. Das ist analog zu unserem Schlafzimmer. Ich latsche ja umgekehrt auch nicht mehr in die Zimmer meiner Kinder, wenn sie dort eingeschlafen sind.

Anonymous antworten
invar_vigandun
(@invar_vigandun)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 322

Der Zusammenhang ist jetzt welcher? Wenn Jemand sagt "Ich hab noch nie gehört, dass..." und jemand anders sagt, "Das gibt es und es könnte unter den und den Voraussetzungen passieren/sinnvoll sein," dann...ergibt deine Antwort einfach mal keinen Sinn.

invar_vigandun antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wie weiter unten zu sehen ist, hast Du den Zusammenhang nicht verstanden.
Anstatt zu blaffen, hättest Du auch einfach normal nachfragen können. Aber naja, nicht auf dem Niveau, nicht wahr...

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Da gibt es durchaus gründe, die auch überhaupt nicht "krude" sein müssen. Bei uns zum Beispiel ist das Wohnzimmer auch mein Schlafzimmer; so ist das, wenn man sich nur eine 2-Zimmer-Wohnung leisten kann. Daher gab es da schon Regeln, wann mein Teenie da nur noch kommen sollte, wenn es wirklich wichtig/ein Notfall war.

Das ist jetzt ungefähr so als würde ich sagen. "Ich hab noch nie gehört dass ich im Wohnzimmer kacken kann." und darauf jemand erwidert : "Doch ich habe eine Toilette neben dem Sofa."

Ich will damit sagen, dass deine Aussage nicht falsch ist und das auch ein verstädnlicher Grund ist aber dass das Wohnzimmer gleichzeitig das Schlafzimmer ist, ist wirklich nicht die REde.

Anonymous antworten
invar_vigandun
(@invar_vigandun)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 322
Veröffentlicht von: @wellghost

Das ist jetzt ungefähr so als würde ich sagen. "Ich hab noch nie gehört dass ich im Wohnzimmer kacken kann."

Auf dem Niveau diskutiere ich nicht, das bleibt deins allein. 😌

invar_vigandun antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @invar_vigandun

Auf dem Niveau diskutiere ich nicht, das bleibt deins allein. 😌

Wenn man dem Inhalt nichts entgegenzusetzen hat mokiert man sich halt über den Ton. 😌

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke!

Mein Wohnzimmer ist Schlafzimmer und leider auch Durchgangszimmer ins Kinderzimmer 🙄.

Ich komm gar nicht dazu mal in Ruhe einen Film zu gucken bzw. ein Buch zu lesen... (jammer, heul)

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @julia46

(jammer, heul)

Das tut mir leid! Ich finde das hart und da darfst du auch durchaus motzen und heulen. Hoffentlich ändert sich das irgendwann zeitnah. 😊

stundenglas antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2859

Das Wohnzimmer war der Bereich der Eltern. Sitzt sich einfach besser mit nem Glas Wein auf dem Sofa als im Bett. Wir hatten ja alle unsere Zimmer. Und Ausnahmen gab es immer wieder mal. Auch weil der einzige Fernseher im Wohnzimmer steht. Und die Wohnküche konnten sie uns nicht verbieten. Bzw. da wurden sie immer gestört, weil irgendwem immer noch was eingefallen ist, was er aus der Küche braucht. Es gab zwar noch das Arbeits-/Gästezimmer, aber da stand der Familien-PC 😊 . Und hätte es uns gestört, dann hätte es durchaus die Möglichkeit gegeben die Regel zu ändern. Aber wir hatten meistens eh noch was zu tun 😀

channuschka antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1615

Weil ich auch irgendwann meine Ruhe und so eine Art "Feierabend" haben möchte.
Die Kinder können, wenn sie keinen Bock mehr auf andere haben, einfach in ihr Zimmer gehen (und zwei tun das auch ständig - aber die anderen zwei sind sehr nähebedürftig und hängen praktisch den ganzen Tag um mich herum).
Ich kann das nicht, außer ich gehe aufs Klo oder in den Keller oder gleich ins Bett.

Natürlich gibt es Ausnahmen.
Aber auch nicht andauernd.

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich habe ehrlich gesagt mit der Sicht Schwierigkeiten. Bei uns sehe ich alle Familienmitglieder gleichberechtigt. Verbote für Gemeinschaftszimmer gibt es nicht.
Ich stelle mir das schwer vor, wenn die Kinder größer werden und plötzlich erkennen, dass sie nur 2. Klasse sind. Das provoziert doch Konflikte, die dann letztlich in Machtkämpfe ausarten. Die Eltern kämpfen für ihren Status und die Kinder wollen diesen auflösen.

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1615
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich stelle mir das schwer vor, wenn die Kinder größer werden und plötzlich erkennen, dass sie nur 2. Klasse sind.

Eher sind hier die Eltern die Menschen zweiter Klasse, die kein eigenes Zimmer haben.
Also wir hatten bisher noch keine Probleme mit der Regelung, und unsere Kids sind 19, 15, 12 und 10.

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @belanna
Veröffentlicht von: @belanna

Ich stelle mir das schwer vor, wenn die Kinder größer werden und plötzlich erkennen, dass sie nur 2. Klasse sind.

Eher sind hier die Eltern die Menschen zweiter Klasse, die kein eigenes Zimmer haben.
Also wir hatten bisher noch keine Probleme mit der Regelung, und unsere Kids sind 19, 15, 12 und 10.

Ihr habt kein Schlafzimmer?

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1615
Veröffentlicht von: @wellghost

Ihr habt kein Schlafzimmer?

🙄

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Belanna,

wir hatten auch einige Jahre kein Schlafzimmer, das ist dann natürlich eine ganz andere Situation und ich denke, das verstehen eure kids auch.

Um so mehr genießen wir die jetzige Situation, wir haben unser Schlafzimmer so eingerichtet, dass es ein Ort ist, an den man sich gern zurückzieht - klein, aber fein - , auch mal tagsüber entspannen kann.

Dann ist es auch kein Problem, wenn wir unsere Ruhe haben wollen.

Bei uns ist es so, dass die kleinen kids uns tagsüber ganz schön in Beschlag nehmen, und dann bin ich froh, abends mal im Wohnzimmer mit den Großen zu quatschen und einfach Zeit zu verbringen, wir haben da oft sehr viel Spaß und auch tolle Gespräche. Aber ich bin auch ziemlich nachtaktiv, und guck dafür morgens früh halt müd aus der Wäsche....

Jede Familie ist einzigartig und muss für sich einen Weg finden, der zu ihr passt.

Gruß, Tap

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1615

Hallo, Tap,

doch, wir haben ein Schlafzimmer. Das ist aber kein Ort, an dem ich meinen Feierabend verbringen möchte.
Aber einige hier scheinen der Meinung zu sein, dass man nur ein Recht darauf hat, allein und ungestört zu sein, wenn man bestimmte Dinge tut, die man auch in einem Bett tun könnte....

Und deswegen >:-

belanna antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @belanna

doch, wir haben ein Schlafzimmer. Das ist aber kein Ort, an dem ich meinen Feierabend verbringen möchte.
Aber einige hier scheinen der Meinung zu sein, dass man nur ein Recht darauf hat, allein und ungestört zu sein, wenn man bestimmte Dinge tut, die man auch in einem Bett tun könnte....

Haben die Kinder eigentlich in ihren Zimmern ein Bett stehen?

Anonymous antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1615

Natürlich.
Aber nicht nur. Die haben in ihren Zimmern auch Schreibtisch, Regale voll Bücher, Spielzeug, einen Sitzsack, und anderes, womit man sich beschäftigen kann. Außerdem haben deren Zimmer wohnliche Temperaturen, weil es eben Räume sind, in denen gelebt wird.

Unser Schlafzimmer hat außer Bett und Schrank nichts mehr drin, und auch nicht wirklich mehr Platz für noch was anderes. Außerdem ist es darin kalt, ungemütlich und dunkel.
Ins Schlafzimmer gehe ich, wenn ich mich umziehen will oder wenn ich schlafen gehe.
Sonst nicht.

belanna antworten
martino_berlino
(@martino_berlino)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 13

😊

martino_berlino antworten
Squiddy
(@squiddy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 443
Veröffentlicht von: @belanna

Das ist aber kein Ort, an dem ich meinen Feierabend verbringen möchte.

Aber das könnte man ja daraus machen.

Veröffentlicht von: @belanna

Aber einige hier scheinen der Meinung zu sein, dass man nur ein Recht darauf hat, allein und ungestört zu sein, wenn man bestimmte Dinge tut, die man auch in einem Bett tun könnte....

Nein, aber man kann sich "sein" Zimmer ja so gestalten, dass es nicht nur ein Schlafzimmer ist.
Bei den Kindern ist das ja auch so.

Also ich sage nicht, dass man das so machen muss, aber es ist für mich jetzt kein schlagendes Argument für "ich hab als Elternteil ja kein eigenes Zimmer".

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @squiddy

Nein, aber man kann sich "sein" Zimmer ja so gestalten, dass es nicht nur ein Schlafzimmer ist.
Bei den Kindern ist das ja auch so.

Passen in Euer Schlafzimmer noch so Sachen wie Sofa/Sessel, ggf. noch Fernseher etc. rein? Ein Schreibtisch, um ungestört von den Kindern mal irgendwelchen Schreibkram zu erledigen?

In manche Schlafzimmer passen halt wirklich nur Doppelbett und Kleiderschränke für 2 Personen rein.

alescha antworten
Squiddy
(@squiddy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 443

Der Fernseher hängt an der Wand (aber auch nur weil der "übrig" war, extra gekauft hätten wir für's Schlafzimmer keinen).
Sofa/Sessel würde nicht reinpassen, da bau ich mir das Bett so um mit Kissen usw. dass ich es gemütlich habe.
Schreibtisch oder Couchtisch haben wir auch im Wohnzimmer nicht, von daher würde mir das nichts bringen. Schreibkram muss ich am Esstisch erledigen und es dann direkt wieder wegräumen. Viele haben dafür ja ein Arbeitszimmer, wir (noch) nicht.

Veröffentlicht von: @alescha

In manche Schlafzimmer passen halt wirklich nur Doppelbett und Kleiderschränke für 2 Personen rein.

Ja, ist bei uns nicht anders. Doch: mein E-Piano ist noch bei uns im Schlafzimmer. Aber mal ehrlich: wenn es tatsächlich täglich vorkommt, dass die Kinder noch laute Sachen zu einer späten Uhrzeit machen, die so stören, dass ich keinen Schreibkram erledigen kann, dann bringt es doch mehr ein paar Regeln zum Zusammenleben und zur Rücksichtnahme aufzustellen als für jeden Tag Wohnzimmerverbot zu erteilen.

Und auf's Fernsehen kann man auch mal verzichten, wenn nötig. Die Kinder haben ja auch keinen Fernseher im Kinderzimmer.

Was ich sagen will: ich sehe das Problem ganz woanders, nämlich in der gegenseitigen Rücksichtnahme. Dass bei einer mehrköpfigen Familie einer anfängt Schlagzeug zu spielen wenn für Andere schon Schlafenszeit ist, geht einfach nicht. Aber das hat nichts mit fehlenden und/oder gesperrten Räumlichkeiten zu tun sondern eben mit Rücksichtnahme im Zusammenleben generell. Und wenn man sieht, dass die Mutter irgendwas erledigen muss, bei dem sie ihre Ruhe braucht oder wenn der Vater mal einen besonders spannenden Krimi ohne Störungen anschauen will, dann sollte man auch darauf Rücksicht nehmen und wenn nicht, einfach darüber sprechen. Ein generelles Raumverbot für jeden Tag der Woche wegen solchen Ausnahmesituationen halte ich da für weniger sinnvoll, da lernt man ja wenig draus außer "ich hab hier nichts zu melden".

Ich halte es nicht für generell schlecht wenn Eltern bestimmte Zeiten für sich reservieren, das ist bei uns auch so. Aber es geht hier ja nicht um Kleinkinder, sondern um Teenager, die in dem Alter ja schon selbst bestimmen können wann sie bettreif sind.
Unser Sohn darf z.B. seine Mittagspause auch im Wohnzimmer oder sonstwo machen, wenn er mir zu laut ist, dann gehe ich halt ins Schlafzimmer (was eigentlich immer so ist).

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @squiddy

Der Fernseher hängt an der Wand

Cool. Bei uns steht der halt im Wohnzimmer.

Veröffentlicht von: @squiddy

da bau ich mir das Bett so um mit Kissen usw. dass ich es gemütlich habe.

Aua, sch... Dachschräge. Klappt nicht.

Veröffentlicht von: @squiddy

Schreibkram muss ich am Esstisch erledigen und es dann direkt wieder wegräumen.

Ja, ich auch. Und da habe ich auch das Problem, daß das Jungvolk hier durch den Wohnbereich tobt. Bei uns kommt noch hinzu, daß Küche/Eßbereich/Wohnzimmer ein großer Raum ist. Man kann hier prima Fangen spielen. 😐

Veröffentlicht von: @squiddy

Aber mal ehrlich: wenn es tatsächlich täglich vorkommt, dass die Kinder noch laute Sachen zu einer späten Uhrzeit machen, die so stören, dass ich keinen Schreibkram erledigen kann, dann bringt es doch mehr ein paar Regeln zum Zusammenleben und zur Rücksichtnahme aufzustellen als für jeden Tag Wohnzimmerverbot zu erteilen.

Es geht ja nicht nur um den Lärm. Es geht auch darum, daß Mama und Papa mal sich in Ruhe unterhalten möchten, vielleicht auch mal über Dinge, die nicht alle Kinder was angehen, oder vielleicht auch mal in Ruhe einen "Tatort" gucken.

Veröffentlicht von: @squiddy

Und auf's Fernsehen kann man auch mal verzichten, wenn nötig.

"Auch mal" ist gut. Unsere Festplatte ist voll von Filmen, die wir uns schon seit Jahren anschauen wollen. Wir kommen nicht dazu. Gemeinsame Fernsehabende ohne Kinder haben bei uns inzwischen Seltenheitswert.

Veröffentlicht von: @squiddy

Und wenn man sieht, dass die Mutter irgendwas erledigen muss, bei dem sie ihre Ruhe braucht oder wenn der Vater mal einen besonders spannenden Krimi ohne Störungen anschauen will, dann sollte man auch darauf Rücksicht nehmen

Unseren Kindern irgendwie nicht zu vermitteln, keine Ahnung, was wir falsch machen. Aber gut, vielleicht sind sie einsichtiger, wenn sie mal Teenager sind.

Veröffentlicht von: @squiddy

Unser Sohn darf z.B. seine Mittagspause auch im Wohnzimmer oder sonstwo machen, wenn er mir zu laut ist, dann gehe ich halt ins Schlafzimmer (was eigentlich immer so ist).

Klar. Ich denke es ging jetzt auch nicht um ein generelles Raumverbot zu jeder Tageszeit. So wie ich BElanna verstanden habe ging es um den "Feierabend", d.h. irgendwann möchten die Eltern dann auch Zeit für sich haben, für Gespräche bei einem Viertele, um einen Tatort zu gucken, etc.

alescha antworten
Squiddy
(@squiddy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 443
Veröffentlicht von: @alescha

Cool. Bei uns steht der halt im Wohnzimmer.

Da hängt er bei uns auch an der Wand. 😀

Wie gesagt, das war keine bewusste Entscheidung dass wir einen Fernseher im Schlafzimmer haben wollen und er wird auch so gut wie nie genutzt (außer die letzten Monate wo ich viel Zeit im Bett verbracht habe, mir nicht nach Lesen war und irgndwann die Decke auf den Kopf fiel). Aber unser Kind ist noch klein und darf eh noch nicht fernsehen und wer weiß, vielleicht sind wir in 10 Jahren froh über diese Lösung. 😉

Veröffentlicht von: @alescha

Es geht ja nicht nur um den Lärm. Es geht auch darum, daß Mama und Papa mal sich in Ruhe unterhalten möchten, vielleicht auch mal über Dinge, die nicht alle Kinder was angehen, oder vielleicht auch mal in Ruhe einen "Tatort" gucken.

Ja, "mal". Aber das kann man dann ja auch kommunizieren. Und dass ein Kind unterhalb von Teenager auch irgendwann ins Bett gehört, da sind wir uns vermutlich einig. Wir sprechen ja aber hier von einem Fünfzehnjährigen, der eigentlich in der Lage sein sollte diesbezüglich seine eigene Entscheidung zu treffen und bei dem es auch möglich sein sollte zu sagen "du, heute mal nicht, wir wollen noch was besprechen" oder wie auch immer.

Veröffentlicht von: @alescha

Wir kommen nicht dazu. Gemeinsame Fernsehabende ohne Kinder haben bei uns inzwischen Seltenheitswert.

Aber das liegt ja nicht an den Kindern, oder? Eure sind doch auch noch vergleichsweise klein?
Wir kommen auch so gut wie nicht zum Fernsehen, aber das liegt nicht am Kind, das ist ja abends dann irgendwann im Bett.

Veröffentlicht von: @alescha

Unseren Kindern irgendwie nicht zu vermitteln, keine Ahnung, was wir falsch machen. Aber gut, vielleicht sind sie einsichtiger, wenn sie mal Teenager sind.

Okay, in so einem Fall müssen vielleicht wirklich klare Regeln ohne Ausnahme her (also "Wohnzimmer ist ab x Uhr tabu"). Aber akzeptieren sie das dann so völlig problemlos wenn sie schon nicht akzeptieren wenn man sagt "ich muss jetzt noch xy machen, bleibst du heute Abend bitte mal in deinem Zimmer?"?

Veröffentlicht von: @alescha

lar. Ich denke es ging jetzt auch nicht um ein generelles Raumverbot zu jeder Tageszeit. So wie ich BElanna verstanden habe ging es um den "Feierabend", d.h. irgendwann möchten die Eltern dann auch Zeit für sich haben, für Gespräche bei einem Viertele, um einen Tatort zu gucken, etc.

Das hab ich schon verstanden. Das war nur unser Beispiel weil bei uns die "Eltern möchten nicht gestört werden"-Zeit eben die Mittagspause ist, abends ist er eh lang vor uns im Bett im Moment noch.
Das wird sich bei uns auch irgendwann nach abends verlagern wenn er älter ist und wir keine Mittagspause mehr haben, aber im Prinzip ist es doch dasselbe, nur zu einer anderen Tageszeit.

Bei uns früher daheim hat es sich meist von allein ergeben, dass wir uns abends in unsere Zimmer zurückgezogen haben. Ein Wohnzimmerverbot hätte ich mit 15 oder älter sehr befremdlich gefunden. Man lebt doch gemeinsam als Familie. Man musste zwar schon bestimmte Dinge akzeptieren (z.B. hat grundsätzlich unser Vater das Fernsehprogramm bestimmt, was keine Regel aber einfach Tatsache war und ich bis heute schlimm finde in einem Haus mit mehreren Personen) aber es gab kein "Aufenthaltsbestimmungsgebot" oder sowas.

Bei kleineren Kindern macht das vielleicht durchaus Sinn, da geht es ja auch drum dass die genug Schlaf abkriegen. Aber davon reden wir hier ja nicht.

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @squiddy

Aber akzeptieren sie das dann so völlig problemlos wenn sie schon nicht akzeptieren wenn man sagt "ich muss jetzt noch xy machen, bleibst du heute Abend bitte mal in deinem Zimmer?"?

Nicht wirklich. Zumindest nicht, wenn sie merken daß der Fernseher läuft. 😀

Veröffentlicht von: @squiddy

Aber das liegt ja nicht an den Kindern, oder?

Nicht nur, aber auch.

Veröffentlicht von: @squiddy

Eure sind doch auch noch vergleichsweise klein?

12, 10 und 8. Vor 21 Uhr sind die nicht im Bett.

Veröffentlicht von: @squiddy

Das wird sich bei uns auch irgendwann nach abends verlagern wenn er älter ist und wir keine Mittagspause mehr haben, aber im Prinzip ist es doch dasselbe, nur zu einer anderen Tageszeit.

Wenn ich jetzt von mir ausgehe: Nicht ganz. Ich verstehe unter "Feierabend" halt wirklich den Tagesausklang, den man gemütlich mit dem Partner, der ja tagsüber außer Haus ist, verbringen möchte.

Veröffentlicht von: @squiddy

Man musste zwar schon bestimmte Dinge akzeptieren (z.B. hat grundsätzlich unser Vater das Fernsehprogramm bestimmt, was keine Regel aber einfach Tatsache war und ich bis heute schlimm finde in einem Haus mit mehreren Personen)

Ich hab' dann halt irgendwann meine eigene Glotze bekommen. 😀

Veröffentlicht von: @squiddy

Ein Wohnzimmerverbot hätte ich mit 15 oder älter sehr befremdlich gefunden.

Bei BElanna scheint das akzeptiert zu werden.

alescha antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @alescha

12, 10 und 8. Vor 21 Uhr sind die nicht im Bett.

Squiddyzum Beitrag
Das wird sich bei uns auch irgendwann nach abends verlagern wenn er älter ist und wir keine Mittagspause mehr haben, aber im Prinzip ist es doch dasselbe, nur zu einer anderen Tageszeit.

Wenn ich jetzt von mir ausgehe: Nicht ganz. Ich verstehe unter "Feierabend" halt wirklich den Tagesausklang, den man gemütlich mit dem Partner, der ja tagsüber außer Haus ist, verbringen möchte.

Das Gefühl von "Feierabend haben" kann ich gut nachvollziehen. Bei unseren heute erwachsenen Kindern war die Entwicklung bei allen ähnlich: So ab 13/14 kam die "Höhlenzeit", in der sich jedes Kind im eigenen Zimmer verkrochen hat. Alle hatten sich bis dahin einen Fernseher zusammengespart. Heute reicht ja auch ein Laptop, da ja eher gestreamt wird.

Irgendwann kamen sie dann ab und an aus ihren Zimmern, aber meistens eher nach 21 Uhr. Das war mitunter hart, aber wir haben es zugelassen, weil das aus heutiger Sicht ein Grundstein für eine Beziehung gelegt hat, die recht eng ist, obwohl sie ausgezogen sind. Es war auch dadurch hart, weil ich nicht jeden Abend zu Hause war. Da war die Zeit zu zweit knapp. Aber das sind Phasen in einem Leben. die vorübergehen. Das Nest ist schneller leer als man sich vorstellen kann.

rainer412 antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036
Veröffentlicht von: @rainer412

Irgendwann kamen sie dann ab und an aus ihren Zimmern, aber meistens eher nach 21 Uhr. Das war mitunter hart, aber wir haben es zugelassen, weil das aus heutiger Sicht ein Grundstein für eine Beziehung gelegt hat, die recht eng ist, obwohl sie ausgezogen sind.

Das ist richtig und wichtig.

Bei uns ist es im Moment aber weniger so, daß die zum Quatschen kommen, sondern zum Quatsch machen. 😐
Oder beispielsweise finden, daß der Tatort kindgerechte Unterhaltung sei und man den jetzt mitgucken müsse.

alescha antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @alescha

Bei uns ist es im Moment aber weniger so, daß die zum Quatschen kommen, sondern zum Quatsch machen. 😐
Oder beispielsweise finden, daß der Tatort kindgerechte Unterhaltung sei und man den jetzt mitgucken müsse.

Da haben wir unseren Kindern in diesem Alter klare Grenzen gesetzt. Quatsch machen geht abends nicht mehr. Es gibt zu Bett-geh-Zeiten, und dann bleiben die Kids auf ihren Zimmern. Nur wenn es was wichtiges zu besprechen ist, dann gibt es Ausnahmen, aber nicht vor der Pubertät.

rainer412 antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Veröffentlicht von: @alescha

Nicht wirklich. Zumindest nicht, wenn sie merken daß der Fernseher läuft. 😀

Ja gut, warum diskutieren wir dann über die Sinnhaftigkeit eines Wohnzimmerverbots am Abend? Dann liegt das Problem bei euch ja auch ganz woanders und ist nicht mit "Wohnzimmer ist ab X Uhr tabu" gelöst.

Veröffentlicht von: @alescha

Wenn ich jetzt von mir ausgehe: Nicht ganz. Ich verstehe unter "Feierabend" halt wirklich den Tagesausklang, den man gemütlich mit dem Partner, der ja tagsüber außer Haus ist, verbringen möchte.

Für die Kinder ist es aber dasselbe: zu akzeptieren dass auch Eltern mal Zeit für sich brauchen/wollen. Egal zu welcher Tageszeit das nun ist. Unserem Sohn ist das anfangs auch schwer gefallen, mittlerweile klappt es gut. Ich finde es wichtig, dass Kinder lernen auch auf die Bedürfnisse Anderer zu achten und Rücksicht zu nehmen. Egal ob das nun Geschwister, Eltern oder Freunde oder sonstwer ist.

Veröffentlicht von: @alescha

Ich hab' dann halt irgendwann meine eigene Glotze bekommen. 😀

Das ist natürlich die einfachste Lösung um seine Ruhe zu haben. Die jetzt ja aber nicht wirklich ein schönes Familienmiteinander fördert, finde ich.

Veröffentlicht von: @alescha

Bei BElanna scheint das akzeptiert zu werden.

Akzeptieren kann man vieles wenn man muss. Aber ob das nun deshalb gut ist? 🤨
Aber letztlich wollte ich genau das sagen: ich hatte wohl einfach ein anderes Verhältnis zu meinen Eltern. Keins das autoritär sagt "solange du deine Füße unter meinen Tisch usw...." sondern ein Miteinander unter Gleichberechtigten (ab einem bestimmten Alter).
Was mich übrigens sehr wundert, denn ich finde meine Eltern waren in den meisten Bereichen ihrer Erziehung sehr autoritär und bestimmend und oft auch übergriffig. 😀

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @squiddy

Dann liegt das Problem bei euch ja auch ganz woanders und ist nicht mit "Wohnzimmer ist ab X Uhr tabu" gelöst.

Habe ich nicht behauptet und gibt es bei uns auch nicht. Ich habe lediglich Verständnis dafür geäußert, daß das in manchen Familien so gehandhabt wird.

Veröffentlicht von: @squiddy

Ich finde es wichtig, dass Kinder lernen auch auf die Bedürfnisse Anderer zu achten und Rücksicht zu nehmen. Egal ob das nun Geschwister, Eltern oder Freunde oder sonstwer ist.

Richtig.

Veröffentlicht von: @squiddy

Das ist natürlich die einfachste Lösung um seine Ruhe zu haben. Die jetzt ja aber nicht wirklich ein schönes Familienmiteinander fördert, finde ich.

Wir hatten trotzdem ein wunderbares Familienmiteinander. Warum soll ein eigener Fernseher da zwangsläufig kontraproduktiv sein? 🤨
Ganz ehrlich, ein wunderbares Familienmiteinander besteht für mich nicht darin, daß man zusammen das Traumschiff oder sonstwas glotzt.
Voraussetzung ist freilich, daß das Kind - oder eher der Jugendliche, für Kinder ist ein eigener Fernseher meist keine gute Idee - den Fernsehkonsum im Griff hat.

Veröffentlicht von: @squiddy

Aber ob das nun deshalb gut ist? 🤨

Das wird von Familie zu Familie unterschiedlich sein. Genauso wie ein eigener Fernseher des Kindes nicht zwingend das Familienmiteinander beeinträchtigt.

Veröffentlicht von: @squiddy

Keins das autoritär sagt "solange du deine Füße unter meinen Tisch usw...." sondern ein Miteinander unter Gleichberechtigten (ab einem bestimmten Alter).

Ich weiß ja nicht, wie autoritär BElanna das rüberbringt.
Aber Du sprichst ja ein Miteinander unter Gleichberechtigten an: Wenn da die Kinder das Recht haben, ihren Wohnbereich für off limits zu erklären, wo Erwachsene nicht nach Belieben durchmarschieren dürfen, dann sollten Eltern doch das gleiche Recht haben, oder? 🤨

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

[Voraussetzung ist freilich, daß das Kind - oder eher der Jugendliche, für Kinder ist ein eigener Fernseher meist keine gute Idee - den Fernsehkonsum im Griff hat.

Fernsehkonsum ist nicht mehr das Problem heutzutage. Die Zeiten haben sich da in den letzten 5-6 Jahren total gewandelt.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
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Vollkommen korrekt.

Ich erweitere auf Medien-/Spielekonsum.

Konkret ging es aber ums Fernsehen, und ja, meine Kinder sitzen auch noch gerne vor der Glotze. Was meinst Du, was passieren würde, wenn die ihren eigenen Fernseher im Zimmer hätten.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Konkret ging es aber ums Fernsehen, und ja, meine Kinder sitzen auch noch gerne vor der Glotze. Was meinst Du, was passieren würde, wenn die ihren eigenen Fernseher im Zimmer hätten.

Die würden sich eine Playstation organisieren und online mit ihren Freunden Fortnite spielen. Falls sie sportlich interessiert sind könnten sie auch zu Fifa tendieren.
Wenn man als Eltern dann alle zum Essen oder sonst was rufen möchte geht das am besten, wenn man das Wlan abstellt. Dann kommen nämlich alle innerhalb kürzester Zeit angerannt.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Die würden sich eine Playstation organisieren und online mit ihren Freunden Fortnite spielen.

Der Älteste würde das machen. 😀
Leider kann man Fortnite auch ohne Playstation spielen. Ein Handy reicht. 😐

Veröffentlicht von: @qdspieler

Wenn man als Eltern dann alle zum Essen oder sonst was rufen möchte geht das am besten, wenn man das Wlan abstellt. Dann kommen nämlich alle innerhalb kürzester Zeit angerannt.

Ich weiß. 😀

alescha antworten
rainer412
(@rainer412)
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Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @alescha

Was meinst Du, was passieren würde, wenn die ihren eigenen Fernseher im Zimmer hätten.

Dann hast Du keine Kontrolle über den Medienkonsum. Wir haben es bereut, dass unsere recht früh einen eigenen Fernseher hatten.

rainer412 antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Veröffentlicht von: @alescha

Habe ich nicht behauptet und gibt es bei uns auch nicht. Ich habe lediglich Verständnis dafür geäußert, daß das in manchen Familien so gehandhabt wird.

Okay. Du hattest halt mehrmals eure Kinder und eure Situation als Beispiel gebracht, drum habe ich gedacht du beziehst es auf euch.

Veröffentlicht von: @alescha

Ganz ehrlich, ein wunderbares Familienmiteinander besteht für mich nicht darin, daß man zusammen das Traumschiff oder sonstwas glotzt.

Ne, sicher nicht. Aber dass man gemeinsam Zeit verbringt, möglichst ganz ohne Fernseher. Denn da ist ja wenig Gelegenheit sich zu unterhalten und näher zu kommen.
Ich denke die Gefahr ist schon größer, dass alle sich vor die jeweiligen Fernseher zurückziehen (oder auch nur einzelne sich ausklinken) je mehr Geräte man zur Verfügung hat.

Veröffentlicht von: @alescha

Ich weiß ja nicht, wie autoritär BElanna das rüberbringt.
Aber Du sprichst ja ein Miteinander unter Gleichberechtigten an: Wenn da die Kinder das Recht haben, ihren Wohnbereich für off limits zu erklären, wo Erwachsene nicht nach Belieben durchmarschieren dürfen, dann sollten Eltern doch das gleiche Recht haben, oder? 🤨

In den meisten Familien, die ich kenne, latschen die Kinder auch nicht ohne zu klopfen einfach ins Schlafzimmer rein.
Und das Wohnzimmer ist bei vielen eben kein "Wohnbereich der Eltern" sondern Wohnbereich der Familie und da gehören die Kinder dazu.
Allein diese Sicht ist für mich schon irgendwie befremdlich: dass das Wohnzimmer, oder womöglich alles was außerhalb des Kinderzimmers liegt, Elternbereich ist. Bei uns ist das alles gemeinsamer Familienbereich.

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @squiddy

Aber dass man gemeinsam Zeit verbringt, möglichst ganz ohne Fernseher. Denn da ist ja wenig Gelegenheit sich zu unterhalten und näher zu kommen.

Ja, die Gelegenheit gab es aber auch so.

Veröffentlicht von: @squiddy

Ich denke die Gefahr ist schon größer, dass alle sich vor die jeweiligen Fernseher zurückziehen (oder auch nur einzelne sich ausklinken) je mehr Geräte man zur Verfügung hat.

Wobei die größte Gefahr ja heute nicht der Fernseher ist.

Als Jugendlicher klinkt man sich eh' gerne mal aus. Wenn ich nicht ferngesehen habe, habe ich halt gelesen (Bücher!). Oder Musik gehört. Ist ja nicht so, daß nur, weil nicht jeder einen Fernseher hat, man zwingend mehr Zeit miteinander verbringt.

Zu kurz kam die Kommunikation und der Austausch bei uns trotzdem nicht.

Veröffentlicht von: @squiddy

Und das Wohnzimmer ist bei vielen eben kein "Wohnbereich der Eltern" sondern Wohnbereich der Familie und da gehören die Kinder dazu.
Allein diese Sicht ist für mich schon irgendwie befremdlich: dass das Wohnzimmer, oder womöglich alles was außerhalb des Kinderzimmers liegt, Elternbereich ist. Bei uns ist das alles gemeinsamer Familienbereich.

Ich sehe das jetzt auch nicht so eng. Aber manchmal wäre ich durchaus froh, wenn das Jungvolk mal in seinem Zimmer bliebe. Bei uns hängt der Fernseher halt nicht im Schlafzimmer an der Wand. 😉 Und da gibt es keinen Sessel, kein Sofa...

alescha antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @alescha

Aber manchmal wäre ich durchaus froh, wenn das Jungvolk mal in seinem Zimmer bliebe.

Schon in wenigen Jahren wird es genau andersherum sein. Dann bist du froh, wenn sich das Jungvolk einfach so mal sehen lässt und nicht nur, wenn du den Wlan-Knopf drückst.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
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Sehr gut möglich!

alescha antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Veröffentlicht von: @alescha

Ja, die Gelegenheit gab es aber auch so.

Okay, da bin ich jetzt wieder zu sehr von "meinen Mann sehe ich nur abends weil er tagsüber bei der Arbeit ist" ausgegangen.

Veröffentlicht von: @alescha

Als Jugendlicher klinkt man sich eh' gerne mal aus. Wenn ich nicht ferngesehen habe, habe ich halt gelesen (Bücher!). Oder Musik gehört. Ist ja nicht so, daß nur, weil nicht jeder einen Fernseher hat, man zwingend mehr Zeit miteinander verbringt.

Nein, das bestimmt nicht. Aber das Thema war ja "Wohnzimmer kinderfrei damit man mal in Ruhe fernsehen kann". Und das wird eben nicht fairer oder gemeinschaftsfördernder nur weil das Kind in seinem Zimmer auch einen Fernseher stehen hat. Eher im Gegenteil.

Veröffentlicht von: @alescha

Bei uns hängt der Fernseher halt nicht im Schlafzimmer an der Wand. 😉

Veröffentlicht von: @alescha

Und da gibt es keinen Sessel, kein Sofa...

Bei uns läuft abends weder der im Schlafzimmer, noch der im Wohnzimmer, Sofa und Sessel gibt es, wie ich ja geschrieben hatte, genauso wenig.
Und Zeit zum Ausspannen brauche ich auch, vor allem abends wenn ich auch kaputt von der Arbeit und dem Tag bin.
Aber wenn mich dabei jemand stört, dann ziehe ich mich halt zurück. Und schmeisse nicht alle Anderen raus.
Es ergibt sich ja meist auch von allein, dass Jugendliche sich auch mal gern zurückziehen und ihre Ruhe haben, wie du ja auch geschrieben hast.
Bei mir war das jedenfalls so, dass ich selten unten im Wohnzimmer war am Abend unter der Woche.
Und so Sachen wie von der TE beschrieben mit Musikinstrument üben oder so geht natürlich in einer Gemeinschaft nicht zu dieser Tageszeit. Aber deshalb muss es ja trotzdem nicht gleich Zimmerarrest geben, da reichen ja auch ein paar Regeln für's Zusammenleben.

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @squiddy

Okay, da bin ich jetzt wieder zu sehr von "meinen Mann sehe ich nur abends weil er tagsüber bei der Arbeit ist" ausgegangen.

Ich jetzt vom Zusammenleben mit meinen Eltern, aber da war es auch nicht viel anders, da meine Eltern beide Vollzeit berufstätig waren.

Veröffentlicht von: @squiddy

Aber das Thema war ja "Wohnzimmer kinderfrei damit man mal in Ruhe fernsehen kann".

Ja. Bei uns fällt halt das Fernsehen halt gerade so ziemlich flach.

Veröffentlicht von: @squiddy

Und so Sachen wie von der TE beschrieben mit Musikinstrument üben oder so geht natürlich in einer Gemeinschaft nicht zu dieser Tageszeit.

Klar.

alescha antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Veröffentlicht von: @alescha

Ich jetzt vom Zusammenleben mit meinen Eltern, aber da war es auch nicht viel anders, da meine Eltern beide Vollzeit berufstätig waren.

Und wann blieb dann noch Zeit wenn nicht abends?

Veröffentlicht von: @alescha

Ja. Bei uns fällt halt das Fernsehen halt gerade so ziemlich flach.

Das war bei uns eine der spürbarsten Veränderungen mit Kind, das Leben ohne oder mit extrem wenig Fernsehen. Also nicht besonders schmerzhaft, uns ist es lange gar nicht aufgefallen, aber man setzt die Prioritäten einfach anders. Tagsüber geht nicht weil Kind da wach ist und abends bin ich entweder zu müde, hab noch zu viel zu tun oder bin einfach froh wenn mal keiner labert (und wenn es nur der Fernseher ist). 😀

squiddy antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Veröffentlicht von: @squiddy

Und wann blieb dann noch Zeit wenn nicht abends?

Am späten Nachmittag und beim gemeinsamen Abendessen zum Beispiel.

Veröffentlicht von: @squiddy

Also nicht besonders schmerzhaft, uns ist es lange gar nicht aufgefallen, aber man setzt die Prioritäten einfach anders.

Genau. Ich will mich auch nicht großartig beklagen, sowas weiß man ja wenn man sich für Kinder entscheidet, aber manchmal möchte man abends einfach mal zu zweit abhängen dürfen.

Veröffentlicht von: @squiddy

bin einfach froh wenn mal keiner labert

😀
Meine Kinder gehen halt später ins Bett, da dauert es länger, bis Schluß mit dem Gelaber ist.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Veröffentlicht von: @squiddy

Und das Wohnzimmer ist bei vielen eben kein "Wohnbereich der Eltern" sondern Wohnbereich der Familie und da gehören die Kinder dazu.
Allein diese Sicht ist für mich schon irgendwie befremdlich: dass das Wohnzimmer, oder womöglich alles was außerhalb des Kinderzimmers liegt, Elternbereich ist. Bei uns ist das alles gemeinsamer Familienbereich.

Bei euch gibt's im Haus auch mehr Zimmer als nur ein Kinderzimmer, ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer, stimmt's? Das macht nämlich oft schon einiges aus, wie man es handhabt. Außerdem habt ihr nur ein Kind, und das ist auch noch nicht im Teenageralter. Auch das macht etwas aus.

stundenglas antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Veröffentlicht von: @stundenglas

Bei euch gibt's im Haus auch mehr Zimmer als nur ein Kinderzimmer, ein Schlafzimmer und ein Wohnzimmer, stimmt's?

Tatsächlich nicht, nein.
Eine Küche und ein Bad haben wir natürlich noch, da hast du Recht.
Ansonsten ist Ess- und Wohnzimmer ein (überschaubarer) Raum und im Obergeschoss sind nur Bad, Schlafzimmer und ein Kinderzimmer. Wir leben nicht auf 200qm im fetten Eigenheim.
Das Dach ist nicht ausgebaut und daher nicht nutzbar bisher.
Ich habe keinen Schreibtisch, geschweige denn ein Büro, nähen muss ich am Esstisch und zurückziehen kann ich mich tatsächlich nur im normal großen Schlafzimmer oder auf dem Klo.

Veröffentlicht von: @stundenglas

Außerdem habt ihr nur ein Kind, und das ist auch noch nicht im Teenageralter. Auch das macht etwas aus

Bei den hier beschriebenen Dingen bin ich natürlich auch von meiner Herkunftsfamilie ausgegangen. Auch da gab es diese Trennung in Elternbereich und "Kind hat nur sein Kinderzimmer" nicht. Da war für uns nur das Schlafzimmer tabu.

squiddy antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Veröffentlicht von: @squiddy

Bei den hier beschriebenen Dingen bin ich natürlich auch von meiner Herkunftsfamilie ausgegangen. Auch da gab es diese Trennung in Elternbereich und "Kind hat nur sein Kinderzimmer" nicht.

Ich kenne die Trennung aus meinem Elternhaus auch nicht. Im Nachhinein betrachtet sehe ich darin allerdings keine Vorteile für die Eltern, wie sie hier von anderen beschrieben wurden. Teenagereltern, die "ein immer offenes Wohnzimmer" haben, haben mitunter eben kaum mehr Privatsphäre und Zeit zu zweit, bzw. besteht zumindest stets die Möglichkeit, dass jemand reinplatzt.

stundenglas antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Veröffentlicht von: @stundenglas

Teenagereltern, die "ein immer offenes Wohnzimmer" haben, haben mitunter eben kaum mehr Privatsphäre und Zeit zu zweit, bzw. besteht zumindest stets die Möglichkeit, dass jemand reinplatzt.

Das stimmt, vor allem wenn man mehrere Teenager hat. Aber das hat man ja als Eltern von Babys und Kleinkindern genauso wenig. Irgendwie scheint es da leichter zu fallen das zu akzeptieren.

Es kommt vermutlich einfach sehr auf die Kinder an. Wir haben uns auch gern freiwillig in unsere Zimmer zurückgezogen und dort gelesen oder telefoniert usw.
Sicher gibt es aber auch Teenager, die diesbezüglich nicht so pflegeleicht sind.
Es ist ja aber auch nur eine begrenzte Zeit so und auch bei "anhänglicheren" Teenagern wird es Tage geben, an denen sie nicht auch noch im Wohnzimmer rumhängen. Und auch die können akzeptieren wenn man ab und zu sagt "heute wollen wir mal unter uns sein".
Ich finde nur dieses generelle, tägliche, ab einer bestimmten Uhrzeit ausgesprochene Wohnzimmerverbot einfach komisch.

Vermutlich hauptsächlich weil ich fast alle guten, tiefgehenden oder überhaupt länger dauernden Gespräche über Gott und die Welt mit meinem Vater in diesen Zeiten geführt habe, wenn die kleine Schwester schon im Bett war. Das hätte es nie gegeben wenn ich Wohnzimmerverbot gehabt hätte und war aber so eine wertvolle Zeit, die ich niemals missen möchte.
Mich hat das für's Leben tief geprägt, meine Ansichten zu ganz vielen Lebensthemen verändert und die Beziehung zu meinem Vater sehr gestärkt, die wäre ansonsten extrem oberflächlich und gleichgültig gewesen.
Ja, vermutlich bin ich da deshalb so vehemment in meiner Meinung.

squiddy antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @squiddy

Das stimmt, vor allem wenn man mehrere Teenager hat. Aber das hat man ja als Eltern von Babys und Kleinkindern genauso wenig. Irgendwie scheint es da leichter zu fallen das zu akzeptieren.

Das ist qualitativ ganz anders. Babys hören nämlich bei Gesprächen nicht zu und merken sich deren Inhalte, die nicht für ihre Ohren bestimmt sind. Babys platzen auch nirgends rein.

stundenglas antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
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Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @squiddy

Ich finde nur dieses generelle, tägliche, ab einer bestimmten Uhrzeit ausgesprochene Wohnzimmerverbot einfach komisch.

es ist eine regel. so wie es noch mehr regeln fürs zusammenleben gibt. weniger ein verbot. dass man davon nicht abweichen kann heisst das auch nicht.
das kann man komisch finden oder auch nicht, eine rolle spielt das eigentlich nicht und diese riesenwelle die daraus jetzt entsteht ist doch eher merkwürdig.
es kann jeder so handhaben, wie er es für richtig hält. ich finde es auch komisch, wenn es bei anderen menschen im wohnzimmer aussieht, wie in einer kita oder im keller ein bett aufgebaut ist, wo einer der eltern dann mittagsruhe macht. so what. was gehts andere leute an?

mrb-ii antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 17047

Was man evtl auch berücksichtigen muss ist die Anzahl von Kindern. Alescha hat ja einige mehr als du, vielleicht spielt das im Empfinden der Toleranzgrenze was den Aufenthalt im Wohnzimmer anbelangt auch ne Rolle.

tristesse antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Veröffentlicht von: @tristesse

einige mehr als du

😨 So viele habe ich dann doch nicht.

Veröffentlicht von: @tristesse

vielleicht spielt das im Empfinden der Toleranzgrenze was den Aufenthalt im Wohnzimmer anbelangt auch ne Rolle.

Auch, ja. Spätestens dann, wenn der Streit losgeht, wer wo sitzt (als ob wir nicht genug Platz hätten), oder gleich zwei, 8 und 10 Jahre alt, meinen, Mama als Sitzgelegenheit zweckentfremden zu müssen.

Ich muß die auch tagsüber öfters aus dem Wohnzimmer jagen, weil:
- das Sofa ist kein Trampolin
- das Wohnzimmer ist kein Eßzimmer
- das Wohnzimmer ist kein Spielzeug- oder Kleiderbasar
Ganz schlimm ist das, wenn noch andere Kinder zu Besuch sind.
Wenn dann kein Sauwetter ist schmeiße ich die dann komplett aus der Wohnung. Fangen spielen kann man auch draußen. 😠

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @alescha

Ich muß die auch tagsüber öfters aus dem Wohnzimmer jagen, weil:

Ich würde es abschließen, wenn das möglich ist. Das, was du beschreibst, wäre mir deutlich zu blöd.

stundenglas antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6036

Das geht nicht. Wir haben einen großen Wohnbereich: Küche, Essbereich und Wohnzimmer sind ein großer Raum, das Wohnzimmer ist lediglich durch eine kleine Mauer, in der Kamin und Fernseher untergebracht sind, etwas räumlich abgetrennt. Türen befinden sich nur vor dem Schlafzimmer, den Kinderzimmern und den Badezimmern.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
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Beiträge : 4769

Dann gäbe es dort auch unter Tage Aufenthaltsverbot, bis das aufhört.

stundenglas antworten
Squiddy
(@squiddy)
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Beiträge : 443
Veröffentlicht von: @tristesse

Was man evtl auch berücksichtigen muss ist die Anzahl von Kindern. Alescha hat ja einige mehr als du, vielleicht spielt das im Empfinden der Toleranzgrenze was den Aufenthalt im Wohnzimmer anbelangt auch ne Rolle.

Wir reden ja beide nicht von unseren Kindern weil die noch gar nicht in dem Alter sind. 😉
Ich bin nicht als Einzelkind aufgewachsen und spreche daher hauptsächlich auch aus dieser Sicht, denn von den eigenen Kindern kann ich es noch nicht.
Wir haben aber auch sehr unterschiedliche Erziehungsansätze, das spielt sicher mit rein.

squiddy antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @squiddy

Nein, aber man kann sich "sein" Zimmer ja so gestalten, dass es nicht nur ein Schlafzimmer ist.

Ja, könnte man, man teilt es dann aber immer noch. Kinder haben oft mehr Fläche für sich. Manche Eltern verlagern aus Platzgründen noch einen Arbeitsplatz ins Schlafzimmer, denn im Wohnzimmer ist an ruhiges Arbeiten (was auch immer man darunter verstehen mag) ja oft nicht mehr zu denken, wenn da bis in den späten Abend der Nachwuchs unterwegs ist.

stundenglas antworten
Squiddy
(@squiddy)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

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Veröffentlicht von: @stundenglas

Ja, könnte man, man teilt es dann aber immer noch.

Ja, für ein paar Jahre bis die Kinder aus dem Haus sind. Dann hat man die ganze Wohnung für sich.
Mein Mann ist allerdings auch rücksichtsvoller als ein Kind oder Teenager. 😉
Das Wohnzimmer müsste man sich ja genauso teilen, das ist also jetzt nicht unbedingt ein Argument.

squiddy antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2859

Also, einerseits haben die Eltern mehr Rechte - ihnen gehört z.B. das Haus, andereseits konnten sie es gut begründen. Bei uns musste alles begründet werden. Das Wohnzimmer war der Bereich der Eltern. Da durften wir zwar tagsüber immer spielen, aber sie durften sagen, wann es genug ist. Dafür haben sie von ganz klein auf auch unser Eigentum und unser Zimmer respektiert (okay - es gab Konflikte, z.B. weil Mama vormittags immer in mein Zimmer ist um den Rollladen hoch zu ziehen. Mir waren die Nachbarn ja egal...).
Kämpfe ums Wohnzimmer gab es - allerdings nur weil da der Fernseher steht und es nur den einen gibt. Und diese Kämpfe auch eher am Wochenende oder in den Ferien, sonst sind wir eh in unseren zimmern gewesen, weil es noch was zu tun gab. Und mit guten Gegenvorschlägen war alles für den einen Tag verhandelbar.

Vielleicht spielte da auch mit rein, dass wir es gewohnt waren, dass das Wohnzimmer abends belegt ist, weil von kleinauf mindestens an zwei Abenden die Woche sich Hauskreis oder KiGo-Team getroffen haben. Und da es kein von der Küche abtrennbares Esszimmer gibt, kann man sich nur im Wohnzimmer zusammen setzten und die Tür zu machen. Und in der Pubertät war uns dann der PC doch wichtiger (vorallem in Zeiten des Modems, wenn das Wohnzimmer tabu war, wollte Mama auch nicht telefonieren) 😊 Der stand im Gästezimmer, wo meine Eltern oft saßen, wenn sie zu zweit waren und wir unbedingt das Wohnzimmer brauchten. Allerdings hatten wir auch riesige (die Räume haben jeder mehr als 20qm), sodass wir uns nicht über Platzmangel beschweren konnten 😊

Und das unsere Eltern mal ohne uns sein wollen, konnten sie uns durchaus erklären. Bzw anfangs hat dann auch ausgereicht, dass sie so eklige Dinge machen wie sich küssen, damit wir die Flucht ergriffen haben. Und als küssen nicht mehr eklig war, waren wir soweit zu begreiffen, dass es Themen gibt die uns nichts angehen. Sowie auch wir nicht mehr wollten, dass die Eltern alles wissen, was wir untereinander oder mit Freunden besprechen.

Die Eltern hatten einfach die besseren Argumente 😀 Und alle Regeln waren verhandelbar.

channuschka antworten


Anonymous
 Anonymous
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Ich lese übrigens hier interessiert mit, weil ich einen Elfjährigen habe.
Z. Zt. stellt sich uns das Problem nicht, weil er sogar ganz gern noch ins Bett gebracht wird (und sogar noch kuscheln will...) Wir merken aber, dass er doch auch zunehmend weniger Schlaf braucht und sich die Zeiten verschieben.

Das Problem, dass er spätabends noch mit irgendwelchen Hausaufgaben kommt, haben wir zum Glück nicht. Da hat die Erziehung, immer erst die HA zu machen, doch bisher gut funktioniert.

Aber kann sich ja jederzeit auch ändern, wenn die Pubertät dann richtig zuschlägt bzw. es ab nächstem Schuljahr wohl auch für ihn ein Smartphone geben wird.

Insofern ist es ganz interessant zu sehen, wie andere damit umgehen.

Anonymous antworten
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Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2859
Veröffentlicht von: @polyglott

Das Problem, dass er spätabends noch mit irgendwelchen Hausaufgaben kommt, haben wir zum Glück nicht. Da hat die Erziehung, immer erst die HA zu machen, doch bisher gut funktioniert.

Funktioniert nur solange wie da nicht irgendwelche Hobbies in die Quere kommen 😀

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @channuschka

Funktioniert nur solange wie da nicht irgendwelche Hobbies in die Quere kommen 😀

Nuja, er spielt Tennis einmal die Woche, Schach einmal die Woche und Posaunenunterricht einmal die Woche.

Bisher ging es trotzdem problemlos. Was aber sicher auch daran liegt, dass er bis jetzt keinen Nachmittagsunterricht hat und offenbar seine Hausaufgaben sehr schnell erledigt, oft hat er sie schon in der Schule gemacht... Für meinen Geschmack könnte es durchaus etwas mehr Hausaufgaben geben. Auf der anderen Seite hat er dadurch noch viel Zeit übrig, sich mit Freunden zu treffen. Wir sind ganz zufrieden, wie es gerade läuft.

Anonymous antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2859

Mit elf ist das auch okay, wenn abends keine Hausaufgaben mehr gemacht werden müssen. Mit fünfzehn passiert das denk ich schon eher mal. Wird ja auch immer mehr. Und manches Exemplar Kind fängt irgendwann dann auch an sich seine Zeit anders einzuteilen. Wobei auch da gibt es in einer Familie ganz unterschiedliche Kinder.

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo,

Veröffentlicht von: @channuschka

Mit fünfzehn passiert das denk ich schon eher mal. Wird ja auch immer mehr.

erstens das, außerdem sind die Tage oft ausgefüllt (Vereine, Verpflichtungen....) und es müssen z.B. auf Klausuren gelernt werden (vorzugsweise am Tag vorher bzw. die Nacht vorher anfangen und durchbüffeln...), Referate oder ähnliches vorbereiten usw. Da kann das Lernen mit zunehmendem Alter schon mal mehr in die Abendstunden rutschen.

Wobei ich nachts nur in extremen Ausnahmesituationen bereit bin zum Abhören, Hilfestellung geben.

Gruß Tap

Anonymous antworten
andreas
Beiträge : 1649

Er lernt oder übt? Streber!!

Im Ernst: Mir scheint, es geht Dir weniger um seine Nachtruhe, sondern um Deinen Feierabend. Auf den hast Du auch ein Recht. Aber es geht dann nicht mehr um eine Erziehungsfrage, sondern um eine Absprache zwischen Euch.

Wenn er seinen Abend wirklich so verbringt, wie Du beschreibst, scheint er mir ganz vernünftig zu sein. Also einer, mit dem man fast wie unter Erwachsenen reden kann. Weiß er all das, was Du uns hier schreibst?

Gruß
Andreas

andreas-wendt antworten


Channuschka
Beiträge : 2859

Meine Eltern haben uns Gute-Nacht gesagt, bevor sie angefangen haben was zu machen bei dem sie nicht gestört werden wollen.
Wir haben das genauso gemacht. So hatte jeder die Möglichkeit zu diesem Zeitpunkt noch was anzusprechen.
Mit 15 sind die meisten von uns Geschwistern dann auch eh sehr spät ins Bett, bzw. haben das Licht ausgemacht. Und meistens waren wir unter der Woche abends dann eh auf unseren Zimmern, weil wir uns in dem Alter dann doch an die Regel gehalten haben, dass Hausaufgaben am Schreibtisch gemacht werden und nicht am Esstisch oder im Wohnzimmer. Da hatte man einfach mehr Ruhe.
Und Instrumente üben hat meine Eltern nie gestört. Meine Schwester hat eh fast immer nachmittags geübt und ich und mein Bruder konnten auf unserem Zimmer üben (meine Schwester hat Klavier gespielt und das steht im Wohnzimmer). Und nach zehn durften wir dann eh nicht mehr üben, weil sonst der Nachbar die Polizei geschickt hätte...

channuschka antworten
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Themenstarter
Beiträge : 8

@alle
Vielen Dank euch allen für eure Antworten!
Es sind einige Dinge dabei, die mir einen Anstoß gegeben haben, noch mal zu überlegen, wie wir das in Zukunft handhaben werden.
So ganz einfach finde ich es trotzdem nicht:
- Musik üben stört mich auch eigentlich nicht (zumindest alles was vor 21 h ist), aber wenn z.B. die jüngeren Geschwister schlafen sollen und der Große übt Schlagzeug, ist das nicht immer so prickelnd... 😉
- er ist wirklich ziemlich vernünftig und man kann gut mit ihm reden, aber das Nachtruhe-Thema wird gerade eher ignoriert
- es ist kein Problem für mich, wenn er später als ich ins Bett geht, und so lange dann noch wach in seinem Zimmer ist. Aber z.B. möchte ich abend mal Geschenke einpacken, einen Anruf ohne Kinderohren machen, mit meinem Mann etwas ohne Kinder diskutieren usw. All das ist nicht möglich, wenn der Große immer noch "überall" sein kann.
- Arbeit ist ein großes Thema bei uns. Wir als Eltern sind auch engagiert und haben in der Regel immer was zu tun, das färbt natürlich auch auf die Kinder ab. 😊
- es geht um unseren Feierabend, aber auch um seine Nachtruhe, denn er ist (wie ich 😉) eher eine Nachteule, aber kommt dann morgens schwer raus.
- vielleicht ist die Lösung des Problems auch, dass er nicht mehr im Wohnzimmer lernt, aber das hat sich so eingespielt, weil der Schulranzen und die Bücher zum Packen unten sind.
- und ich denke nicht, dass es einen Machtkampf provoziert, denn die Rechte, die man als Eltern mehr hat, zeigen sich auch darin, dass man mehr Pflichten und Verantwortung hat. Insofern ist es für unsere Kinder bisher immer nachvollziehbar gewesen, bzw. muss eben miteinander verhandelt werden, wenn es z.B. vom Alter her nicht mehr passt.
Danke für alles Teilhaben lassen. Auch über weitere Antworten freue ich mich natürlich...

Viele Grüße,

3397

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Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 982
Veröffentlicht von: @3397

er ist wirklich ziemlich vernünftig und man kann gut mit ihm reden,

und dann ist er auch erst 15. Für mich klingt das nach einer guten Familie, die gern viel tut. Wenn der 15jährige noch nicht alles perfekt auf die Reihe bekommt, ist das zwar ein Problem, aber eins, das sich wahrscheinlich schnell auswachsen wird.

Du schreibst, dass er Sport macht? Vielleicht ist er über die Leistungsfähigkeit zu erreichen. Schließlich braucht man dazu gesunden Schlaf.

Falls er nicht gerade eine Musikkarriere anstrebt, muss in meinen Augen abends kein Üben mehr sein. Dann fällt das eben mal weg. Der Schlaf der Geschwister und die Ruhe im Haus ginge da bei mir vor.

Veröffentlicht von: @3397

- vielleicht ist die Lösung des Problems auch, dass er nicht mehr im Wohnzimmer lernt, aber das hat sich so eingespielt, weil der Schulranzen und die Bücher zum Packen unten sind.

Klingt gut und wenn der Große es vormacht, werden die jüngeren Geschwister später euren Freiraum viel selbstverständlicher respektieren.

tagesschimmer antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158

Überlegt und betet, wofür Ihr kämpfen wollt. Und bedenkt, dass die anderen es ihrem großen Bruder nachmachen werden.

rainer412 antworten


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