Benachrichtigungen
Alles löschen

Mein Kind glaubt nicht an Gott

Seite 2 / 2

Alice1
 Alice1
Themenstarter
Beiträge : 1

Hallo ihr Lieben,

ich bin verheiratet und habe 2 Kinder, 11 und 9 Jahre alt.

Mit 11 kommen die Kinder ja so langsam in das Alter, in dem sie anfangen, Sachen zu hinterfragen.

Jetzt am Wochenende kam mein Sohn mit seinen Religionshausaufgaben zu mir und meinte, dass das für ihn alles gar keinen Sinn ergibt. Dass er das mit Gott unlogisch findet und nicht versteht, wie man an die Bibel (seine Worte: ein uraltes Buch in dem komische Sachen stehen) glauben kann.

Was mache ich jetzt?

Is das nur eine frühpubertäre Phase?

Oder wie ernst muss ich das nehmen?

Antwort
31 Antworten
Jack-Black
Beiträge : 6247

@alice1 Was mache ich jetzt?

Stolz auf den Knaben sein. 🙂

jack-black antworten
3 Antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1657

@jack-black ich glaube als Christ nicht etwas, was hilft. 

Selbsternannte Atheistische Staaten waren auch nicht das gelbe vom Ei.

kappa antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29496

@kappa 

Selbsternannte Atheistische Staaten waren auch nicht das gelbe vom Ei.

Was aber nie am Atheismus lag, sondern an den übrigen Lehren... Atheismus allein hat keine Ideologie, außer dass angenommen wird, dass es keinen Gott gibt.

Daraus folgt aber keine konkrete Lehre.

 

lucan-7 antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 6247

@kappa Selbsternannte Atheistische Staaten waren auch nicht das gelbe vom Ei.

Und das hat nun was genau damit zu tun, ob die Threaderstellerin (von der ich die starke Vermutung hege, dass sie diesen Thread allein aus irgendwelchen unausgegorenen satirischen Gründen gestartet hat) auf ihr elfjähriges Kind stolz sein darf oder nicht? Ich meine: Du antwortest ja auf mein Posting und da müsste es irgendeinen Bezug geben, den ich momentan nicht zu erkennen vermag.

 

Wenn Du nun von "selbsternannten atheistischen Staaten" schreibst, bei denen ich mich frage, wie man die wohl von nicht selbsternannten Atheistischen Staaten zu unterscheiden hätte, schlage ich mal vor, sich vorzustellen, man lebte in einem solchen Staat, in welchem dann in der Schule analog zum hier thematisierten Religionsunterricht ein Atheismus-Unterricht statt fände. Unglaubenskunde. Konfessionsorientiert und versetzungsrelevant. Und dass dann da das Kind nach hause kommt und sagt: "Also diese uralte atheistische Offenbarungsschrift, die wir da von unserem Lehrer vorgesetzt bekommen haben, die finde ich irgendwie unlogisch. Da stehen so alte komische Sachen drin, dass es keine Götter gebe und so. Das riecht sogar etwas, so wie wenn jemand da reingefurzt hat. Da kann ich gar nix mit anfangen."

Wie würdest Du da denn den Eltern raten, dass sie sich verhalten sollen? Würdest Du die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: "Herrjeh, das arme Kind, es hat sich da irgendeinen Unfug zusammengereimt, dass es logischerweise Götter geben müsse. Das ist ja schlimm, damit wird ihm ja die ganze ungläubige Zukunft verbaut, wer hat ihm nur solche Flausen in den Kopf gesetzt? Da kommt man doch nicht von allein drauf!"

😲 😕 😟 

Also ich, so als Atheist, würde auch in so einem Fall den Eltern zu ihrem zum Selbst-Denken neigenden und ideologiekritischen Spross gratulieren. Würde mein (ebenfalls elfjähriger) Neffe zu mir kommen und mit mir darüber reden wollen, dass er finde, es müsse logischerweise einen Gott geben und zwar diesen und jenen... Dann würde ich ihm zuhören und gegebenenfalls ein paar Fragen darüber stellen, wie er denn da von selbst drauf geraten sei, was die Gründe für seine Überzeugung seien etc.

Aber ganz im Ernst: den beschäftigen solche Fragen nicht, der will mit mir immer nur über seinen Lieblingsverein HSV labern und dann, wenn er so der Höflichkeit gegenüber dem alten Knacker Genüge getan hat (ich finde es schon ziemlich pfiffig, wie er da gelernt hat, mit den Ansprüchen, die so von den Erwachsenen an sein Sozialverhalten gestellt werden, umzugehen), sich zurückziehen, um auf seinem Handy und Seite an Seite mit seinem besten Schulfreund Fortnite zu zocken.

jack-black antworten


Maria
 Maria
Beiträge : 1297

@alice1 Hast du mit ihm darüber gesprochen, was er unlogisch findet? Ich frage mich auch, welchen Stellenwert die Bibel bei euch hat. Erwartest du, dass er alles Wort für Wort so glaubt, wie es in der Bibel steht?

Kinder wachsen in den Glauben rein, wenn die Eltern ihnen vorleben, dass sie durch den Glauben an Gott bessere Menschen sind und ihr Leben besser bewältigen. 

maria antworten
DerElch
Beiträge : 2152

@alice1 

Mit 11 kommen die Kinder ja so langsam in das Alter, in dem sie anfangen, Sachen zu hinterfragen.

Ich finde 11 ja schon relativ spät. 

Oder wie ernst muss ich das nehmen?

Man muss seine Kinder immer ernst nehmen. 

Glauben ist ja etwas persönliches und nicht vererbbar. Und ja er hat ja nicht unrecht. Mit Logik kommt man nicht weit beim christlichen Glauben.

Wenn du Glück hast, fragt er dich warum du glaubst und wenn du noch mehr Glück hast weisst du auch weshalb.

 

derelch antworten


neubaugoere
Beiträge : 19207

@alice1 

Glaubst du denn und lebst das vor?

neubaugoere antworten
Lightfire89
Beiträge : 82

@alice1 

den Glauben vorleben - Liebe, Vergebung, Geduld leben. Es geht um die Herzensbeziehung (wenn mal verloren, dann zum Vater schreien, er gibt den Impuls, wann ein Gespräch wieder möglich ist) - das kann ein Kampf sein - bitte das eigene Herz nie zumachen, auch bei Ablehnung nicht. 

ich hab damals, nach dem Kinderglauben, Gott selber gefragt, ob Jesus sein Sohn ist - und bekam ein paar Monate später die Antwort - darauf konnte ich aufbauen. Wir können den Glauben nicht vererben - jeder braucht eine eigene Begegnung. 

Ihr könnt für Menschen beten, die Gott in sein Leben bringt, die ihm nachfolgen und Vorbilder für ihn sind. Habe ich so bei meinem Sohn gemacht. Es gibt auch viele Bibelstellen, wo Gott sagt, dass er sich um die Kinder der Gerechten kümmert. Ich bete oftmals einfach prophetisch über meinen Kindern: Meine Kinder kennen Gott als ihren Vater und Versorger. Er spricht Tag und Nacht zu ihnen und sie hören seine Stimme und folgen ihm nach und danke meinem himmlischen Vater im Namen von Jesus.

Meine Kinder haben mit 9 und 11 Jahren das Trauma einer Trennung miterleben müssen. Und ein Kind ging weiter im Glauben. Das andere warf den Glauben über Bord. Als ich mich bei Gott über den Unglauben des einen Kindes beklagte sagte er zu mir: Geh du mit mir, ich kümmere mich um deine Kinder. Und fang an dein Kind zu loben (tja, ich dachte mir: für was soll ich es loben? Ich suchte, intensiv, fand dann was.) Tja es war ein Kampf um die Herzensbeziehung zu dem Kind. Beim einen Kind sah ich den Weg der Gnade und beim anderen Kind den Weg der Sünde. So krass! Inzwischen sind beide wieder zurück auf dem Weg der Gnade. Beide sind neue Schöpfungen. Kürzlich beim Geburtstag sagte mir das eine Kind: Komisch, in meinem Freundeskreis gibt es ganz viele Christen. Tja, beim Geburtstagsfrühstück saß ich neben einem - muss sagen ich bin so begeistert über unseren himmlischen Vater! 

Gott hat Geduld mit uns und wir mit unseren Kindern - an guten Herzensbeziehungen arbeiten. Ihr dürft euch sicher sein, dass Eure Gebete, eure Herzensbeziehung, euer Vorleben und euer guter Same aufgehen wird. Gott ist treu! Lasst euch nicht entmutigen!

Bei mir ist es so, dass je erfüllter meine Beziehung zum himmlischen Vater ist - umso mehr stehen mir meine (inzwischen erwachsenen Kinder samt Partnern) auf der Matte. Ohne dass sie Probleme mitbringen. Sie wollen einfach Zeit mit mir verbringen. Rufen an, und fragen ob sie bei mir kochen dürfen, bringen alles mit, machen wieder sauber und wir haben die beste Zeit. 

Es lohnt sich alles an Liebe, Geduld Zeit in die Familie zu investieren. Und Gott macht was Großes draus. 

Ihr seid gesegnet! Ich wünsche Euch, dass ihr viel Qualitätszeit mit euren Lieben haben könnt! (wir waren gerne in der Natur, auch beim Wandern - das lieben die Kiddis heute noch)

 

lightfire89 antworten
6 Antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5032
Veröffentlicht von: @lightfire89

Ich bete oftmals einfach prophetisch über meinen Kindern...  

Ich hab noch nie kapiert, wie 'prophetisch beten' geht.

chai antworten
Meriadoc
(@meriadoc)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 1039

@chai

Prophetisches Gebet ist eine Praxis, bei der Menschen glauben, dass Gott durch sie zu anderen spricht, um sie zu ermutigen, zu stärken und zu leiten. Dabei hören begabte Personen auf Gottes Stimme und geben Eindrücke, Bilder oder Worte weiter, die sie für die betroffene Person als von Gott kommend empfinden. Die empfangenen Worte werden oft aufgeschrieben, damit die Person sie prüfen und behalten kann, was ermutigend und aufbauend sein soll.

Ziel:
Das prophetische Gebet soll die Person ermutigen und ihr helfen zu verstehen, wie Gott sie sieht und welche Gedanken er über ihr Leben hat.

Ablauf:

Die empfangenden Personen bitten um die Leitung Gottes, um seine Stimme zu hören.

Sie empfangen Worte, Bilder oder Eindrücke, die sie glauben, dass Gott ihnen geben möchte.
Diese Eindrücke werden der Person mitgeteilt, oft schriftlich.
Die empfangende Person wird ermutigt, diese Worte zu prüfen und das Gute zu behalten.

Zweck:
Es geht darum, Gottes Liebe und Wertschätzung für die Person spürbar zu machen.

Prophetisches Beten ist in der Bibel biblisch verankert, besonders in
1. Korinther 14, wo es als eine Gabe beschrieben wird, die die Gemeinde aufbaut, ermutigt und tröstet. Es ist ein Gebet, bei dem jemand „im Geist geheimnisvolle Dinge“ sagt, um dann auf verständliche Weise die Gemeinde zu erbauen. Im Gegensatz zum Reden in Zungen, das sich primär an Gott richtet, zielt prophetisches Reden auf die Menschen ab.
Biblische Grundlage

1. Korinther 14: Dieser Abschnitt ist eine zentrale Bibelstelle.
Was es ist: Prophetisches Reden ist eine Gabe, die dazu dient, Menschen aufzubauen, zu ermutigen und zu trösten.
Vergleich mit Zungenrede: Paulus stellt klar, dass prophetisches Reden (das die Gemeinde aufbaut) im Vergleich zur Zungenrede (die primär den Betenden selbst erbaut) höher einzuschätzen ist, es sei denn, die Zungenrede wird ausgelegt, um die Gemeinde zu erbauen.
Der Zweck: Es geht darum, die Gemeinde zu erbauen.

Beispiele und Praxis

Anwendung im Gebet: Prophetisches Beten kann bedeuten, dass man im Gebet nicht nur die Worte der Bibel spricht, sondern auch inspiriert und „im Geist“ betet, um so eine Botschaft der Ermutigung und des Trostes zu empfangen oder weiterzugeben.
Gaben und ihre Anwendung: Die Gabe der Prophetie ist nicht nur ein Vorhersagen der Zukunft, sondern auch das Aussprechen von Gottes Wort und Wille für die gegenwärtige Situation, um die Gemeinde zu stärken.
Fokus auf die Gemeinde: Der Hauptzweck des prophetischen Gebets ist, die Gemeinschaft der Gläubigen zu stärken, ähnlich wie es das Gebet um Vergebung oder das Lobpreisgebet tun kann.

ACHTUNG: Kann manipulierend sein.

(bin schon wieder weg)

meriadoc antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5032
Veröffentlicht von: @meriadoc

(bin schon wieder weg) 

Schade.

ACHTUNG: Kann manipulierend sein.

Ja. 

Ist nicht mein Ding - ist mir zu abgehoben.

 

chai antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19207

@chai 

Es klingt "komplizierter" als es im "Alltag" ist. Meine ureigene Herangehensweise war immer: Wieso - hören nicht alle automatisch Gott reden??? Und ich musste erkennen: leider nein. Die Gründe dafür sind absolut vielfältig.

Gott schenkt Eindrücke, Bilder, Worte ... ob nun im Gebet gemeinsam oder allein ... Er ist ein Gott, der sich mitteilt. Ein Beispiel: in meiner alten Gemeinde boten wir auch sonntags "Hörendes Gebet" an (vielleicht kennste das ja?). Jemand bat, Gott zu fragen und zu hören (gemeinsam mit demjenigen). Ich empfing z.B. einmal das Bild einer Weizen-Ähre, fragte Gott dann noch nach der Bedeutung und bekam einiges. Das gab ich weiter - immer mit der Bitte um Prüfung (drum prüfet alles ... / Eigenverantwortung eines jeden). So Sachen "sehe" ich auch nicht immer oder ständig ... manchmal empfing ich einfach auch nichts. Dann sage ich das so. Einmal dachte ich auch, nichts zu empfangen und bekam gar nicht mit, dass ich anfing, ein Lied vor mich hin zu summen. Das wiederum hörte eine Mitbeterin und es sprach sie an ... So kann's gehen.

neubaugoere antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 5032
Veröffentlicht von: @neubaugoere

@chai 

Es klingt "komplizierter" als es im "Alltag" ist.

Also einfach beten - mit Gott reden. 
Ich kann mit 'prophetisch beten' oder 'in Zungen beten' oder 'hörend beten' als Konzept nicht viel anfangen. 

chai antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19207

@chai 

Is ja auch kein "Konzept" in dem Sinne ... 😉 Ja, einfach mit Gott reden und zuhören. 🙂

neubaugoere antworten


Seite 2 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?