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Scheidung als Christ

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Darf ich als Christ über eine Trennung nachdenken, wenn die Beziehung mich in einer Depression festhält. Und auch ärztlich festgestellt wird das die Beziehung mich psychisch noch mehr zerstört.

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56 Antworten
Lucan-7
Beiträge : 16994

Erfahrungsgemäß gibt es hier mindestens eine Fraktion, die sagt: "Ja, eine Scheidung hier geht in Ordnung unter diesen Umständen!" und eine andere, die sagt: "Eine Scheidung geht auf gar keinen Fall!".

Was meinst du denn, welche der beiden Fraktionen dir hier mit ihrer Ansicht gut tun würde...?

lucan-7 antworten
16 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6322
Veröffentlicht von: @lucan-7

und eine andere, die sagt: "Eine Scheidung geht auf gar keinen Fall!".

Der Fraktion, die nicht wenigstens eine Trennung für zulässig hält, bin ich hier allerdings noch nicht begegnet.

alescha antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17988

*überlegt*

Da muss ich jetzt echt mal nachdenken, ob ich noch jemand kenne, der das so sagen würde.

tristesse antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6322

Mir fällt da jetzt keiner ein - nur solche, die sagen, daß man sich nach einer Trennung/Scheidung nicht neu verpartnern darf.

Daß man sich nicht mal trennen dürfe, unter gar keinen Umständen, ist inzwischen eine extreme Minderheitenmeinung. Nicht mal die RKK verlangt, daß man auf Gedeih und Verderb bei seinem Ehepartner bleiben muß. Die Ehe ist zwar unauflöslich, die "Trennung von Tisch und Bett" ist aber erlaubt.

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 16994
Veröffentlicht von: @alescha

Der Fraktion, die nicht wenigstens eine Trennung für zulässig hält, bin ich hier allerdings noch nicht begegnet.

Meinungen nach dem Motto: "Durchhalten um jeden Preis!" hat es hier schon gegeben, auch wenn es eine klare Minderheit war.

Verstanden habe ich die Sache allerdings nie so recht... wenn jede Ehe "von Gott zusammengefügt" wurde, dann würden ja Menschen darüber entscheiden, was Gott gefälligst "zusammenzufügen" hat.

Für mich macht das nur einen Sinn, wenn man sich ernsthaft die Frage stellt: "Wurde unsere Ehe denn tatsächlich von Gott zusammengefügt... oder liegt da kein Segen drauf?"

Solche Fragen sollte man nicht leichtfertig oder aus einer Laune heraus stellen, wenn man gerade nicht gut drauf ist.
Aber wenn die Antwort, egal wieviel Mühe man sich auch gibt, immer wieder negativ ausfällt... dann sollte die Sache eigentlich klar sein.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lucan-7

Solche Fragen sollte man nicht leichtfertig oder aus einer Laune heraus stellen, wenn man gerade nicht gut drauf ist.
Aber wenn die Antwort, egal wieviel Mühe man sich auch gibt, immer wieder negativ ausfällt... dann sollte die Sache eigentlich klar sein.

Es sind schon sehr existenzielle Fragen, wenn ein Ehepartner an einen Punkt kommt, wo ein "weiter so" chancenlos erscheint. Wo man über eine Trennung nachdenkt.
In diesem Fall sieht es ja so aus, dass der Ehemann mit seinem Verhalten massiv dazu beiträgt, dass seine Ehefrau depressiv krank wird und in stationäre Behandlung muss.
Und da werden dann von den Psychiatrischen Ärzten die Gründe für die Erkrankung gesucht und meist aufgedeckt.
Für Anonyma wird klar, wenn sie zu ihrem Mann zurückkehrt, wird sie
bald wieder ins Krankenhaus gehen müssen.
Sie hat sich selbst und ihren Kindern gegenüber auch die Aufgabe, sich vor erkennbaren Gefahren zu schützen!
Also ist es dringend notwendig, diese wohl schon lange nicht mehr vorhandene "Häusliche Gemeinschaft" zu verlassen.
Das ist der erste Schritt.
Vielleicht tritt dann das ein, was ich in solchen Situationen einige male
persönlich in meinem Umfeld erleben konnte.
Das die Eheleute durch eine zeitlich begrenzte räumliche Trennung wieder neu zusammen gefunden haben.

Und wenn es keine Annäherung innerhalb der betroffenen Familie geben kann, warum auch immer, bleibt nur noch der Schritt in Rich-tung Scheidung.

Wenn dann nach einer Scheidung sich neue Verbindungen ergeben,
so sollen die auch ihre neue Beziehung rechtlich begründen dürfen.
Also standesamtlich.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ehrlich gesagt weiß ich das selber nicht. Eigentlich gilt für mich das ich ein Versprechen das ich mal gegeben habe (und erst recht vor Gott nicht brechen darf. Mir ist aber in der Klinik in der ich jetzt zur Therapie war klar geworden wie toxisch die Beziehung im Moment für mich ist. Wenn das so weitergehen würde, wäre ich schon bald wieder da. Leider kann oder will mein Mann daran nichts ändern. So bleibt für mich eigentlich nur bleiben und leiden oder gehen mit den Kindern

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Auf der einen Seite ehrt es dich zunächst, wenn du ausdrücklich daraufhin weist, dass dir das Versprechen vor Gott, welches du
bei einer kirchlichen Eheschließung vor Gott und den Trauzeugen
abgegeben hast, sehr, sehr eichtig und auch eigentlich bindend ist.

Auf der anderen Seite hat dein Mann dieses Versprechen ebenfalls
abgegeben. Darüberhinaus habt ihr euch Liebe, Vertrauen und gegenseitige Unterstützung versprochen.

Du sprichst von einer "toxischen Beziehung" zu deinem Ehepartner,
die dich depressiv gemacht hat.
Ein Zusammenbleiben noch dem Motto "weiter so, wir haben es Gott ja versprochen, würde deinen Klinikaufenthalt ad absurdum stellen, weil es dann zuhause alles wieder schlimmer wird.

Veröffentlicht von: @anonyma-fed8595f1

Leider kann oder will mein Mann daran nichts ändern. So bleibt für mich eigentlich nur bleiben und leiden oder gehen mit den Kindern

Ich bin überzeugt, die häusliche Gemeinschaft solltest du mit deinen Kindern verlassen. Der erste Schritt ist eine räumliche Trennung von deinem Mann und wenn sich dann nichts im Verhältnis zu deinem Ehemann zum Besseren ändern sollte, darfst/mußt du auch über eine Scheidung nachdenken.

Geschiedene Christen sind keine anderen Christen als ein Leben lang
glücklich verheiratete Christen.....
(Ausnahmen bestätigen die Regel....)

Anonymous antworten
Evana
 Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Ich bin an den Punkt gelangt, wo mein Ehemann das Fass zum Überlaufen brachte und es in mir der Bruch/Tod der Beziehung kam.
Danach war es einfach nicht mehr möglich. Ich empfand ihn wie einen Fremden. Nicht mal mehr umarmen konnte ich ihn. Keinerlei Berührung. Es ging einfach nicht mehr.

Wie lange seid ihr Zusammen? Was sagen die Kinder von ihrem Vater?
Liebt er sie oder leiden sie unter ihn?

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wenn wirklich der Partner der Verursacher ist und auch die Kinder leiden, besser geht und seit sehr sehr Vorsichtig dabei. Analysiere seine Persönlichkeit vorher - es stimmt was nicht

Anonymous antworten
ueberlingen
(@ueberlingen)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1

Was ist dein Anteil am Scheitern? Ist er bei Null? Reflektiere mal und ändere das, was du ändern kannst. Und dann betrachte das ganze nochmal.

ueberlingen antworten
deborahgo
(@deborahgo)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 66

Diese Frage jemanden zu stellen, der extrem unter dem Partner leidet. kann sehr verletzend sein und gerade erst in eine Depression führen.

Z.B. bei Gewalt in der Ehe, finde ich diese Frage unverschämt. Niemand hat das Recht, einem anderen Gewalt anzutun.

deborahgo antworten
Lyle
 Lyle
(@lyle)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 79

Das war vielleicht unsensibel formuliert, das gebe ich zu. Es ist aber ein Punkt, der auch wichtig zu betrachten ist. Das sage ich als Mensch mit Einigem an Erfahrung mit Depression - bei Freunden und bei mir selbst. Depressive Menschen erleben sich oft nicht als selbstwirksam. Vereinfacht formuliert: Oft haben depressive Menschen den Eindruck, dass sie schlichtweg nichts an ihrem Leben/ ihrem Schicksal ändern können. Die vollständige Verantwortung für das Scheitern einer Ehe dem Partner zuzuschieben, bedeutet, in dieser Logik zu verharren - und kann (Konjunktiv !!!) auch ein verharren in der Depression bedeuten. Deswegen kann es heilsam sein - mit therapeutischer Unterstützung - die eigene Rolle im Scheitern zu begreifen.
Dies kann auch in einer Trennungsphase stattfinden, wenn eine akute Entlastung im Vordergrund steht.

ABER: Ich möchte nochmal eindeutig dazusagen: Gewalt ist NICHT akzeptabel. Unter keinen Umständen.

lyle antworten
Seltenhier
(@seltenhier)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 67

Hallo Ano,

meine Erfahrung, aus einem anderen Zusammenhang, vielleicht hilft sie dir:

Als Christ, der die christlichen Werte schätzt, aber in der eigenen Lebenssituation nicht umsetzen kann, lebt man in einem innerlichen Werte-Konflikt:

Entweder lebe ich den christlichen Wert und erfülle damit mein gutes Bild/Ideal vom gottgefälligen Christen. Der Preis dafür ist allerdings, dass ich weiter gesundheitlich leide.

Oder ich reduziere mein Leiden. Der Preis dafür ist aber die Selbstabwertung/Scham, weil ich meine eigenen Werte nicht mehr erfülle (also auch ein Leiden).

Die Entscheidung ist fast unmöglich, weil nun beides so extreme Folgen hat. Schnell fühlt man sich als Opfer der Umstände.

Mein Trost ist, das Jesus auch Gescheiterte achtet. Die Folgen müssen dennoch getragen werden. So oder so.

seltenhier antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1067

Ich möchte noch eine Möglichkeit hinzufügen: Die christlichen Werte und das, was wir für Regeln daraus ableiten, nochmal vor Gott bringen und klären lassen.

Ich bin davon überzeugt, dass es möglich ist, „wie Schafe unter Wölfen“ zu leben und dabei trotzdem Freude, Frieden und allgemein Wohlergehen zu haben. Ich war früher völlig sicher, dass ich es irgendwie schaffen könnte, so auch mit meinem Mann zu leben. Scheidung war für mich ganz ausgeschlossen. Aber es wurde immer zerstörerischer für mich und die Kinder. Ich war schon bereit, Gott auf die Weise zu dienen, die er möchte, und wenn es nur durch Ertragen, Fasten und Gebet für diesen einen Mann ist. Gesundheit und sogar leben hätte ich geopfert, aber es fühlte sich so falsch an. Ich konnte mich nicht freuen, entspannen usw., was doch auch zum Glaubensleben gehört. Jahrelang war es meine große Hoffnung, dass ich überlebe und handlungsfähig bleibe, bis meine Kinder erwachsen sind.

Irgendwann führte mich Gott in eine Ruhe, die mich ganz klar machte. Es war keine Verwirrung da, sondern Friede. Dort machte mir Gott klar, dass ich mich scheiden lassen darf. Später verstand ich, dass mein Mann vielfältig die Ehe gebrochen hatte, nicht durch Sex mit anderen Frauen, sondern durch extreme Nichterfüllung seines Teils. Ich bin dann nur mit den Kindern ausgezogen und er hatte ganz schnell eine neue Frau und reichte die Scheidung ein.

Veröffentlicht von: @seltenhier

Mein Trost ist, das Jesus auch Gescheiterte achtet.

ja und innig liebt, das trifft auch auf mich zu, aber ich habe nicht das Gefühl, irgendwann in einem Dilemma gewesen zu sein, dass nur durch den Bruch seiner Regeln zu lösen gewesen wäre. Ich habe auf dem Weg meiner Trennung unglaublich viel Hilfe und Nähe von Gott erfahren.

Veröffentlicht von: @seltenhier

Die Folgen müssen dennoch getragen werden. So oder so.

was für folgen meinst du? Bei mir traf vieles nicht ein, was Menschen mir negatives prophezeiten.

tagesschimmer antworten
Seltenhier
(@seltenhier)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 67

Danke für deinen Beitrag, deine Erfahrung und den Impuls dadurch.

Ich hatte ja geschrieben, meine Erfahrung stammt aus einem anderen Zusammenhang. Deshalb paßt es vielleicht nicht ganz. Ich hatte da eine Parallele gesehen und vorgeschlagen.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Die christlichen Werte und das, was wir für Regeln daraus ableiten, nochmal vor Gott bringen und klären lassen.

Welch wohltuender Gedanke! 😊
Ich bin da selbst auf dem Weg... und empfinde es inzwischen auch so, dass Gott für individuelle Leidens-Situationen Lösungen haben kann, die auf den ersten Blick im Widerspruch zur Bibel wirken. Aber eben nur auf den ersten Blick, oberflächlich von außen gesehen und wenn man die Lösung als allgemeingültig erklären will.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

aber ich habe nicht das Gefühl, irgendwann in einem Dilemma gewesen zu sein, dass nur durch den Bruch seiner Regeln zu lösen gewesen wäre

Sei froh! Es ist furchtbar, immer ein diffuses schlechtes Gewissen gegenüber Gott und anderen Christen mit sich herumzutragen, weil man einen Wert nicht umsetzen kann.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

was für folgen meinst du?

Ich meine (am Beispiel der TE) entweder die gesundheitlichen Folgen tragen oder die eigene Enttäuschung und die Enttäuschung des Umfeldes von ihrem Scheitern an den Idealen. Jede der beiden Entscheidungen wird neben den Vorteilen auch Nachteile haben. Richtig, vielleicht treten auch viele Befürchtungen nicht ein, wenn man Frieden über der Entscheidung spürt. Dein Beitrag läßt hoffen, danke. 😊

seltenhier antworten
deborahgo
(@deborahgo)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 66

Ich möchte dir auf jeden Fall Mut zur Trennung machen. Es gibt auch ein zu lange warten und das tut weder dir noch deinen Kindern gut. Das ist auch meine Lebenserfahrung.

deborahgo antworten


tristesse
Beiträge : 17988

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber ich finde Lucans Frage sehr gut.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du hier eine Antwort bekommst, die Dir hilft. Wenn Du eine Rechtfertigung für eine Trennung suchst, wirst Du sie hier mit Sicherheit irgendwann finden. Und es werden User mit Sicherheit dagegen sprechen und an Deinem Gewissen rütteln.

Ich kann Dir nur raten, Dich mit Menschen, die Dich, Deine Situation und Deinen Partner kennen zu beraten und dann Deine Entscheidung zu fällen, anstatt hier in einem anonymen Forum zu fragen.

Alles Gute Dir und viel Kraft für alles.
Trissi

tristesse antworten
Blackhole
Beiträge : 1039

Daß Jesus Scheidung verboten hat, hatte einen bestimmten Hintergrund. Und war damals auch sehr sehr wichtig.
Es war ja eine Zeit, in der die Frauen wirklich komplett von den Männern abhängig waren, auf Gedeih und Verderb. Ein Mann konnte sich aber leicht scheiden lassen. Er konnte die Frau wegen Nichtigkeiten auf die Straße jagen und sie hatte dann kaum eine Möglichkeit, sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Denn wieviele Berufe standen denn Frauen offen? Da kam kein Scheidungsanwalt, der Unterhalt eingeklagt hätte. Zwar musste er ihr einen Scheidebrief mitgeben, aber mal ehrlich: Was hat der der Frau genützt? Sie musste selber zusehen wo sie bleibt.

Jesus sagte ja ausdrücklich: "Wegen eurer Hartherzigkeit hat euch Moses dieses Gesetz gegeben!"

Da du aber nicht mehr in der damaligen Zeit lebst, was würde Jesus, der dich und deine Gründe versteht, dir jetzt sagen?
Die Frage kannst du dir, glaube ich, beantworten.

blackhole antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nein ehrlich ich weis es nicht

Anonymous antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1039

Wenn es ihm damals wichtig war, die Frauen zu schützen, davor daß sie einfach von heute auf morgen im Elend auf der Straße landen konnten, in Zeiten wo eine Frau auf Gedeih und Verderb vom Mann abhängig war....

....kann er heute, wo eine Frau nach der Scheidung Unterhalt bekommt oder ihr eigenes Geld verdient, viel dagegen haben, wenn sie sich aus einer Ehe befreit, die sie kaputt macht?

Daß damals die Männer ihre Frauen wegen Nichtigkeiten verstoßen konnten, ohne daß die Frau irgendeine Art Versorgung hatte, bedeutet doch folgendes: Der Mann hatte so dermaßen absolut die Macht über die Frau, das können wir uns heute nicht mehr vorstellen. Die Frau musste alles tun um jeden Tag dem Mann zu gefallen.
Wenn Jesus sagt: Das dürft ihr nicht, die Frau wegen jeder Kleinigkeit einfach so davonjagen und sie dem Hunger und der blanken Not überlassen, dann nimmt er den Männern etwas von ihrer absoluten Macht.

Mit Sicherheit ist Jesus klar, daß Ehen auch zerbrechen können. Und es gibt keinen Grund, anzunehmen daß er von dir verlangt, in einer Ehe zu bleiben wo du nur noch leidest.

Nur war eben Scheidung zu seiner Zeit etwas ganz anderes. Hatte nichts mit dem Eingeständnis einer gescheiterten Liebe zu tun, es gab keine Trennung der Güter, keine Unterhaltsverhandlungen, keine Aussprache oder so. Scheidung war eine patriarchale Machtdemonstration.

blackhole antworten
deborahgo
(@deborahgo)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 66

Ich stimme dir völlig zu!

deborahgo antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1067

Du hast nur einen kurzen Text geschrieben, ich bin aber an mehreren Stellen ins Fragen gekommen:

Veröffentlicht von: @anonyma-fed8595f1

über eine Trennung nachdenken

Meinst du das als Phrase oder verbietest du dir tatsächlich auch Gedanken darüber?

Veröffentlicht von: @anonyma-fed8595f1

Darf ich als Christ

Bist du denn Christ? Wie hast du bisher Entscheidungen getroffen?

Veröffentlicht von: @anonyma-fed8595f1

Und auch ärztlich festgestellt wird das die Beziehung mich psychisch noch mehr zerstört.

Ärzte gibt es viele. Die wenigsten würden sich auf so eine konkrete Äußerung festlegen. Wie ist es dazu gekommen?

tagesschimmer antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das hab Ich glaube schon in der Antwort an Luca geschrieben

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

...vielleicht würde auch mehr Platz helfen, eine größere
Wohnung, damit du mehr einen eigenen Bereich haben kannst.. -

Mit Kindern ist das alles sehr schwierig, ganz. ganz viel Kraft wünsch'
ich dir-..

Anonymous antworten


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