Benachrichtigungen
Alles löschen

sexuelle Aufklärung von Kindern

Seite 2 / 2

Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo in die Runde,

mich beschäftigt grad das Thema, ab welchem Alter findet ihr es als Eltern sinnvoll Kinder sexuell aufzuklären?
Ich denke, hier sind manche unter euch, die schon größere oder sogar erwachsene Kinder haben.
Wie habt ihr das gehandhabt?

Und dann würde mich interessieren, wie habt ihr eure sexuelle Aufklärung empfunden? (wenn es eine gab)
Was fandet ihr gut im Gespräch und was war eher nicht so schön?

Ich stelle fest, es ist doch schwerer, als gedacht.

Vielen dank für eure Antworten !

Antwort
128 Antworten
Kranich1
Beiträge : 20

Hallo Amalia-12,

ich finde es wichtig, dass Gespräche über Sexualität immer mal wieder ganz selbstverständlich stattfinden und am besten auch nicht zu lang, sondern eher so beiläufig, damit das Ganze nicht diesen "hochernsthaften" Charakter bekommt. Ich habe auch gerne lustige Bücher zu diesen Themen aus der Bücherei ausgeliehen, weil gerade im Kinderalter ein bisschen Humor oft hilft, das Ganze entspannter zu betrachten.

Außerdem haben wir darauf geachtet, dass wir bei unserem Sohn (er ist 14) neben den biologischen Infos auch die Werte konkret angesprochen haben, die für uns zu Sexualität gehören. Das Sexualität und Liebe zusammengehört und wir nichts von One-Night Stands halten, dass man jemanden erstmal richtig gut kennen lernen muss, bevor es zur Sache geht usw.

Bei der Aufklärung unseres Sohnes ist dann übrigens mit Eintreten der Pubertät v.a. mein Mann der Ansprechpartner geworden, z.B. hatte er ein längeres Gespräch mit ihm über Ejakulation, damit er sich nicht erschrickt, wenn es das erst Mal in der Nacht passiert. Das haben die beiden so by the way während des Autofahrens besprochen. Oder als es um das Thema Körperbehaarung ging usw.

Vielleicht noch eine Sache zum Thema "Schule". Es hatte ja auch ein Teilnehmer des Threads von sehr seltsamen Erfahrungen in der Schule berichtet. Die Schule hat es als eine Aufgabe, die Kinder aufzuklären und ich stehe grundsätzlich hinter diesem Anliegen. Aber sie hat nicht das Recht über sämtliche Grenzen und Ansichten der Eltern und Familie drüber zu bügeln. Wenn also die Elterninfo zur Sexualerziehung kommt, haben wir es uns zur Angewohnheit gemacht, Kontakt mit dem Lehrer aufzunehmen und zu betonen, dass es uns wichtig ist, dass die Schamgrenzen unserer Kinder gewahrt bleiben. Und wir ermuntern unsere Kids, klar zu sagen: "das mach ich nicht" oder einfach wegzuhören, wenn ihnen was peinlich ist.

kranich1 antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Kranich1,
auch dir vielen Dank für deine Gedanken zu diesem Thema.😊

Veröffentlicht von: @kranich1

ich finde es wichtig, dass Gespräche über Sexualität immer mal wieder ganz selbstverständlich stattfinden und am besten auch nicht zu lang, sondern eher so beiläufig, damit das Ganze nicht diesen "hochernsthaften" Charakter bekommt.

Das ist ein guter Punkt. Das stimmt, wenn es erstmal so hoch gehangen wird, verliert es auch ein Stück an Selbstverständlichkeit.
Ich hatte weiter oben erwähnt, dass meine zwei Jungs da völlig verschieden sind. Der Kleine plappert einfach zwischen Tür und Angel drauf los, wenn er etwas dazu wissen will und der Große ist da mehr in sich gekehrt. Deshalb denke ich nun immer mehr, dass ich vielleicht erstmal herausfinden muss, wie sein Bedarf überhaupt ist ohne ihm ein Standard- Aufklärungsgespräch aus einem Pflichtgefühl heraus aufzudrängen.

Veröffentlicht von: @kranich1

Das Sexualität und Liebe zusammengehört und wir nichts von One-Night Stands halten, dass man jemanden erstmal richtig gut kennen lernen muss, bevor es zur Sache geht usw.

Das ist sicher auch sinnvoll, dass ebenfalls zu vermitteln.

Veröffentlicht von: @kranich1

Bei der Aufklärung unseres Sohnes ist dann übrigens mit Eintreten der Pubertät v.a. mein Mann der Ansprechpartner geworden,

Das finde ich auch schön, wenn dann die Männer unter sich reden. Ich kann mir vorstellen, dass es bestimmte Dinge gibt, die man besser mit dem Vater besprechen kann oder möchte.

Veröffentlicht von: @kranich1

Die Schule hat es als eine Aufgabe, die Kinder aufzuklären und ich stehe grundsätzlich hinter diesem Anliegen. Aber sie hat nicht das Recht über sämtliche Grenzen und Ansichten der Eltern und Familie drüber zu bügeln.

Das sehe ich auch so. Ich denke, wenn eine Klasse da auch nicht grad einen komischen Lehrer/ in erwischt, läuft es sicher im Rahmen und ohne Grenzüberschreitung ab.
Wir ( also mein Sohn) hatten eine tolle Grundschullehrerin, die sehr sensibel auf die Kinder eingegangen ist. Daher habe ich mir da weiter keine Gedanken gemacht.

Veröffentlicht von: @kranich1

Und wir ermuntern unsere Kids, klar zu sagen: "das mach ich nicht" oder einfach wegzuhören, wenn ihnen was peinlich ist.

Das ist sehr wichtig. Ich finde grundsätzlich ist es in der heutigen Zeit besonders wichtig, die Kinder charakterlich zu stärken. Es gibt ja fast nichts in der heutigen Zeit, womit sie nicht früher oder später konfrontiert werden.

Anonymous antworten
deborahgo
(@deborahgo)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 66

"Außerdem haben wir darauf geachtet, dass wir bei unserem Sohn (er ist 14) neben den biologischen Infos auch die Werte konkret angesprochen haben, die für uns zu Sexualität gehören. Das Sexualität und Liebe zusammengehört und wir nichts von One-Night Stands halten, dass man jemanden erstmal richtig gut kennen lernen muss, bevor es zur Sache geht"

Da stimme ich dir voll und ganz zu.

deborahgo antworten


deborahgo
Beiträge : 66

Meine Kinder sind schon groß. Ein Enkel von mir, mit dem ich homeschooling in der Zeit des locked-down machte, hatte das Thema Verhütung in Klasse 8. Die Jugendlichen sind also 13 oder 14 Jahre alt.
Außer den Seiten im Buch, die sie bearbeiten sollten (die ich weitestgehend o.k fand), sollten sie noch bestimmte vorgegebene you-tube-Videos zum Thema Verhütung anschauen zur Ergänzung. Ich bin froh, dass ich mir die allein angesehen habe. Ich fand es erschreckend, dass dort kommuniziert wurde: Wenn man Spaß haben will, aber noch kein Kind, dann muss man verhüten... Welche Werte werden da 13-Jährigen vermittelt?

Nachtrag vom 17.09.2020 1720
Die Erklärungen erfolgten teilweise sehr detailliert, aber in einem Stil einer Gebrauchsanweisung für ein technisches Gerät.

deborahgo antworten
19 Antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2447

Meine Werte sind das so tatsächlich auch nicht, aber: Es stimmt: Wenn man Spaß haben will, und kein Kind, muss man gut verhüten, und sollte wissen, wie. Und auch, wenn das so nicht meine Werte sind (also das "hab ruhig Spaß, wenn du nur Kondom hast" das hinter deinen Worten zu stehen scheint), so würde ich doch wollen, dass sich meine Kinder wenigstens noch daran erinnern, wenn ihnen die Hormone durchbrennen: "Halt, da gab es was, was vor dem Sex unbedingt kommen muss. Nein, nicht Heirat. Ah ja, Verhütung. Und Schutz. Kondome!"
Und wenn meine Kinder dann sicher wüssten, wie das mit dem Verhüten und Schützen geht, dann wäre mir das auch sehr recht. Lieber jedenfalls als: "Wir wollten ja, aber wir wussten nicht, wie. Drum bin ich jetzt im vierten Monat, und Syphillis hab ich auch."

lubov antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2850
Veröffentlicht von: @deborahgo

Ich fand es erschreckend, dass dort kommuniziert wurde: Wenn man Spaß haben will, aber noch kein Kind, dann muss man verhüten... Welche Werte werden da 13-Jährigen vermittelt?

Ich bin der Meinung, es ist wichtig zu wissen, wie man verhütet und auch wie das technisch funktioniert - und zwar bevor die Hormone dazu kommen. Also ist13/14 genau das richtige Alter.
Wo ein Wille da auch ein Gebüsch - Dass man selbst das nicht gut findet kann sollten die Eltern als ihre Meinung den Kindern durchaus kommunizieren. Das ist wichtig. Aber die Vermeidung von Teenagerschwangerschaften und Geschlechtskrankheiten ist durchaus auch sehr wichtig.

channuschka antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @deborahgo

Welche Werte werden da 13-Jährigen vermittelt?

verantwortungsvolles Handeln

stundenglas antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @stundenglas

verantwortungsvolles Handeln

... sieht für mich anders aus.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborahgo

Meine Kinder sind schon groß.

Veröffentlicht von: @deborahgo

Wenn man Spaß haben will, aber noch kein Kind, dann muss man verhüten... Welche Werte werden da 13-Jährigen vermittelt?

Wie war das denn zu der Zeit, wo deine Kinder noch klein waren, wenn ich fragen darf? Hast du das noch in Erinnerung, wie damals die
sexuelle Aufklärung seitens der Schule war?
Gibt es da Unterschiede?

Also ich muss ja auch sagen, mich nervt diese Sexspielzeug Werbung für Frauen zu einer Zeit, wo die Kinder das mitbekommen.
Mein Kleiner peilt das natürlich noch nicht und immer wenn diese vier Frauen mit Unterhose am Ende mit ihrem Po Richtung Kamera rumwackeln, lacht der sie aus und sagt " Ihhhh, hoffentlich pupsen die jetzt nicht" . 😀

Anonymous antworten
deborahgo
(@deborahgo)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 66

Wenn ich mich richtig erinnere, war es in der Schule meiner eigenen Kinder in den 90er und 2000er Jahren noch nicht so wie heute mit der sexuellen Aufklärung. D.h. es wurden zumindest keine dem christlichen Glauben diametral entgegengesetzten Werte vermittelt. Es wurde sachlich aufgeklärt, was auch o.k. ist.

deborahgo antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborahgo

Es wurde sachlich aufgeklärt, was auch o.k. ist.

Ich wohne in BW da wurde sowohl zu meiner Schulzeit, also in den 80ern und 90ern, als auch jetzt bei meinen Kindern ganz normal sachlich aufgeklärt. Diese Links-Grünen Sonderprojekte, bei denen Pädophile ihre Neigungen Ausleben konnten, lasse ich da mal außen vor, weil das ja nur den Privatschulbereich betraf. Solange Linke und Grüne von den Ämtern in dem Bereich ferngehalten werden, sehe ich da auch zukünftig keine Probleme.
Was natürlich in Berlin scheinbar abzugehen scheint, ist wohl noch eine ganz andere Sache.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Diese Links-Grünen Sonderprojekte, bei denen Pädophile ihre Neigungen Ausleben konnten, lasse ich da mal außen vor,

Meinst du damit diese Aktion, wo Fremde in die Kita kommen durften, um mit den Kindern zu spielen und zu toben ?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @amalia-12

Meinst du damit diese Aktion, wo Fremde in die Kita kommen durften, um mit den Kindern zu spielen und zu toben ?

Nein ich meinte die Odenwaldschule die inzwischen geschlossen wurde und ein Links-Grünes Vorzeigeobjekt war.
Das was du da ansprichst fällt natürlich auch in so eine Kategorie.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6034

Also, jetzt die Linken und Grünen für die Mißbrauchsfälle verantwortlich zu machen oder zu behaupten, daß Reformpädagogik per se Spielwiese für Pädophile sei ist schon ein starkes Stück.

Man muß die Linken (und damit meinst Du offensichtlich nicht nur die Partei dieses Namens, sondern auch die SPD) oder die Grünen nicht mögen, aber man muß ihnen nicht die Verantwortung für alles in die Schuhe schieben.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Das was du da ansprichst fällt natürlich auch in so eine Kategorie.

Ja, natürlich wird auch sowas nur von Linken und Grünen gefördert. 🙄
Stell Dir vor, u.a. im schlimmen Berlin haben sie das verboten!

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Also, jetzt die Linken und Grünen für die Mißbrauchsfälle verantwortlich zu machen oder zu behaupten, daß Reformpädagogik per se Spielwiese für Pädophile sei ist schon ein starkes Stück.

Wenn die Entwickler der Reformpädagogik beim Missbrauch an vorderster Front mitwirkten sagt das schon alles aus.
Wenn du meinst solche Pädagogik verteidigen zu müssen kannst du das gerne tun und deine Kinder auch gleich zu solchen Anstalten schicken.

Veröffentlicht von: @alescha

Stell Dir vor, u.a. im schlimmen Berlin haben sie das verboten!

Berlin ist das nicht die Stadt in der Jugendämter schwer erziehbare Kinder mit voller Absicht an pädophile Männer vermittelt haben?
Und die aktuelle Regierung die Verfahren möglichst verzögert, damit die Opfer keine Ansprüche mehr stellen können?

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6034
Veröffentlicht von: @qdspieler

Wenn die Entwickler der Reformpädagogik beim Missbrauch an vorderster Front mitwirkten sagt das schon alles aus.

Reformpädagogik ist nicht gleich Reformpädagogik.

Nenne doch mal Roß und Reiter. Welche Entwickler welcher Reformpädagogik meinst Du, und in welcher Form haben sie an vorderster Front mitgewirkt. Solange Du da nichts Konkretes bringst ist das breitgestreutes Dreckwerfen, irgendwo bleibt schon was hängen.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Wenn du meinst solche Pädagogik verteidigen zu müssen kannst du das gerne tun und deine Kinder auch gleich zu solchen Anstalten schicken.

Meine Kinder gehen auf ganz normale Schulen vor Ort.
Und ich würde meine Kinder ganz sicher nicht auf Schulen schicken, die sexuellen Mißbrauch fördert. Was für einen Bockmist willst Du mir da anheften?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Berlin ist das nicht die Stadt in der Jugendämter schwer erziehbare Kinder mit voller Absicht an pädophile Männer vermittelt haben?
Und die aktuelle Regierung die Verfahren möglichst verzögert, damit die Opfer keine Ansprüche mehr stellen können?

Weiß ich nicht. Das wäre natürlich ein Skandal.

Wir hatten es aber gerade von diesem "Original Play", und da wage ich darauf hinzweisen, daß das offenbar selbst den Linksgrünversifften, denen ja offenbar in der Richtung alles zuzutrauen und zuzuschreiben ist, zu weit geht.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Weiß ich nicht. Das wäre natürlich ein Skandal.

Wenn ich Zeit hätte würde ich mal nach dem Thread suchen, bei dem ich dir diese Geschichte schon mal verlinkt habe. Das du das vergessen hast wundert mich aber nicht weiter.

Veröffentlicht von: @alescha

Wir hatten es aber gerade von diesem "Original Play", und da wage ich darauf hinzweisen, daß das offenbar selbst den Linksgrünversifften, denen ja offenbar in der Richtung alles zuzutrauen und zuzuschreiben ist, zu weit geht.

Das ist eben die Frage. Ich denke denen geht es nur zu weit, weil Eltern auf die Barrikaden gingen. Denn wenn etwas zu weit geht, dann geht man im Vorfeld dagegen vor und nicht erst wenn es massive Beschwerden gibt.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6034
Veröffentlicht von: @qdspieler

Das du das vergessen hast wundert mich aber nicht weiter.

Ich finde es schade, daß Du offenbar nicht mehr mit persönlichen Unterstellungen mir gegenüber auskommst. Was soll das?

Daran, daß da Kinder an Pädophile vermittelt wurde, erinnere ich mich noch. Ich werde das, wenn ich Zeit finde, nochmal nachschauen.
Das hier

Veröffentlicht von: @qdspieler

Und die aktuelle Regierung die Verfahren möglichst verzögert, damit die Opfer keine Ansprüche mehr stellen können?

war mir aber neu.
Hast Du dazu Quellen oder kannst meinem - natürlich voreingenommenen Gedächtnis 🙄 - weiterhelfen?

Bezeichnend finde ich es jetzt aber, daß Du meine Fragen nicht beantworten kannst oder willst. Kommt da noch was?

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Und die aktuelle Regierung die Verfahren möglichst verzögert, damit die Opfer keine Ansprüche mehr stellen können?

war mir aber neu.
Hast Du dazu Quellen oder kannst meinem - natürlich voreingenommenen Gedächtnis 🙄 - weiterhelfen?

Die Studie hierzu bescheinigt der Politik wenig Bereitschaft zur Aufklärung. Die Studien wurden Aktiv durch Schwärzungen in den Dokumenten behindert. Natürlich alles nur aus Datenschutzgründen.

Quelle u.a.
https://www.dw.com/de/studie-kindesmissbrauch-unter-den-augen-der-beh%C3%B6rden/a-53814540

Veröffentlicht von: @alescha

Bezeichnend finde ich es jetzt aber, daß Du meine Fragen nicht beantworten kannst oder willst. Kommt da noch was?

Zu diesem Thema gibt es unzählige Artikel im Netz. Das Stichwort wäre Gerold Becker. Das der auch noch in der Evangelischen Kirche tätig war hat er ja noch mit anderen Vordenkern in diesem Bereich wie zB Herr Kentler gemeinsam.

Veröffentlicht von: @alescha

Ich finde es schade, daß Du offenbar nicht mehr mit persönlichen Unterstellungen mir gegenüber auskommst. Was soll das?

Sorry, dass ich mich dazu hinreißen lies ärgert mich selbst am meisten.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6034
Veröffentlicht von: @qdspieler

Zu diesem Thema gibt es unzählige Artikel im Netz. Das Stichwort wäre Gerold Becker. Das der auch noch in der Evangelischen Kirche tätig war hat er ja noch mit anderen Vordenkern in diesem Bereich wie zB Herr Kentler gemeinsam.

Ja. Schön. Das war mir bekannt.

Und? Und Becker, Kentler und Co. sind nicht die Entwickler der Reformpädagogik.

Ein Blick in Wikipedia genügt, um sehen, daß das ein ziemlich weites Feld ist:

Dem Begriff Reformpädagogik werden verschiedene Ansätze zur Reform von Schule, Unterricht und allgemeiner Erziehung zugerechnet, die – oft im Rückgang auf Comenius, Rousseau und Pestalozzi – eine Pädagogik vom Kinde her vertreten. Eine zusammenfassende Definition des Begriffs ist damit nicht gegeben. Je nach Herkunft der Verfechter werden auch weitere Ansätze diesem Begriff zugerechnet und gleichzeitig von anderen Verfechtern explizit ausgegrenzt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Reformp%C3%A4dagogik

Wie Du jetzt auf die Schiene Reformpädagogik = pädophil bzw. pädophiliefördernd kommst erschließt sich mir nicht.

Kannst Du mir aber gerne erklären, schließlich will ich keine Pädophilen oder Pädophilieförderer verteidigen, wie Du mir unterstellst.

Daß es in einzelnen Institutionen zu sexuellem Mißbrauch kommt hat weniger mit linksgrüner Reformpädagogik zu tun, sondern ist systembedingt. Oder willst Du allen Ernstes die Mißbrauchsfälle in der RKK auf Linke, Grüne und deren Reformpädagogik schieben?

Veröffentlicht von: @qdspieler

Die Studie hierzu bescheinigt der Politik wenig Bereitschaft zur Aufklärung. Die Studien wurden Aktiv durch Schwärzungen in den Dokumenten behindert. Natürlich alles nur aus Datenschutzgründen.

Das ist nun keine Spezialität von Linken und Grünen (und ich finde das schlimm, egal welche Partei/Institution das nun versucht).

Aber ich bin mal für Dich extra deutlich: Natürlich könnte ich kotzen, wenn ich vom Kentler-Experiment lese, Gerold Becker ist ein Schwerverbrecher, und so diverse Sexualpädagogen mit unsäglichen Machwerken wie Sexualpädagogik der Vielfalt gehören aus dem Verkehr gezogen.

Aber so Pauschalisierungen wie "Reformpädagogik = pädophil" und "Linke und Grüne fördern Pädophilie" sind in der Form schlicht diffamierend. Und darauf hinzuweisen ist keine Verteidigung von pädophilen Machenschaften.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Nein ich meinte die Odenwaldschule die inzwischen geschlossen wurde und ein Links-Grünes Vorzeigeobjekt war.

Davon hatte ich nicht gehört. Habe grad mal einen Artikel dazu gelesen.
Immer wieder erschreckend, wie Erwachsene es übers Herz bringen Kindern sowas anzutun. 🙁 Da könnt ich mich vergessen!!

Veröffentlicht von: @qdspieler

Das was du da ansprichst fällt natürlich auch in so eine Kategorie.

In welche Kategorie? In die Kategorie triebgesteuerte, kaltherzige Bestien oder was meinst du? Was anderes fällt mir dazu nicht ein.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborahgo

D.h. es wurden zumindest keine dem christlichen Glauben diametral entgegengesetzten Werte vermittelt. Es wurde sachlich aufgeklärt, was auch o.k. ist.

Danke für deine Antwort.
So habe ich das auch zu meiner Zeit von der Schule in Erinnerung.
Sachlich und knapp auf das Wichtigste beschränkt.
Mal abgesehen davon, dass ich mich persönlich trotzdem davon überrempelt gefühlt habe, weil ich noch nicht so weit war, war es aber eben durch diese sachliche Vermittlung wieder o.k.

Anonymous antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2850

Ich hatte in im Gymnasium einen Lehrer, der uns zum Thema Aufklärung Filme aus den 70ern gezeigt hat und bei Fragen rot wurde. Es war tot langweilig und unangenehm.
Die Lehrerin der Parallelklasse hat die Schüler nach Geschlecht getrennt und hat wohl ausführlich und mit Matrial mit ihnen über Verhütungsmethoden, Damenhygieneprodukte, Sexspielzeug und sonst so geprochen. Die waren alle sehr begeistert - auch weil sie jetzt wussten wie ein Vibrator aussieht und sich ein Kondom anfühlt. Und wir waren neidisch. Das dürfte so 2000/2001 gewesen sein.

channuschka antworten
Plueschmors
Beiträge : 3770

Kommt Zeit, kommt Rat.
Hallo,

Veröffentlicht von: @amalia-12

...mich beschäftigt grad das Thema, ab welchem Alter findet ihr es als Eltern sinnvoll Kinder sexuell aufzuklären?

dann, wenn sie fragen. Ich meine, daß meine schon mit drei Jahren oder so gefragt haben, da habe ich gesagt: "Mama nimmt ein Ei und Papa gibt Sahne dazu. Dann wird beides verrührt, alles kommt für neun Monate in den Ofen und dann ist das Baby da". Neben den üblichen Erzählungen vom Froschteich und dem Rosengarten. Oder dem anschaulichen Beispiel von dem Schlüssel und dem Schloß.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Wie habt ihr das gehandhabt?

Meine Große ist jetzt zehn Jahre alt. Das wird in der Schule zwar schon gelehrt seit der vierten Klasse, aber sie bewegt sich noch zwischen einigem Ekel und absolutem Desinteresse. Anscheinend zu früh.

Kommt Zeit, kommt Rat.

plueschmors antworten
3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @plueschmors

Ich meine, daß meine schon mit drei Jahren oder so gefragt haben, da habe ich gesagt: "Mama nimmt ein Ei und Papa gibt Sahne dazu. Dann wird beides verrührt, alles kommt für neun Monate in den Ofen und dann ist das Baby da".

😀😀 Da muss man erstmal drauf kommen.
Meine interessierten sich mehr dafür, wie ein Baby aus dem Bauch kommt.
Warum man als Frau überhaupt Brüste hat.
Oder auch, warum man ohne Pippimann trotzdem pinkeln kann.
Oder mein Kleiner fragte mich vor Kurzem, warum ich einen BH trage. Was das soll.
Ob nur verheiratete Leute Kinder kriegen. Mit solchen Sachen werde ich eher konfrontiert.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Meine Große ist jetzt zehn Jahre alt. Das wird in der Schule zwar schon gelehrt seit der vierten Klasse, aber sie bewegt sich noch zwischen einigem Ekel und absolutem Desinteresse. Anscheinend zu früh.

Das ist auch ganz typisch, oder?
Dieses vorübergehende hin- und her zwischen Anziehung und Ekel.
Das hört man häufiger.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Kommt Zeit, kommt Rat.

So ist es. 😊

Anonymous antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3770
Veröffentlicht von: @amalia-12

😀😀 Da muss man erstmal drauf kommen.

Ach, eigentlich hab ich nur die Tatsachen beschrieben. Nur daß der "Ofen" eben Mamas Bauch ist, aber das war schon klar.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Meine interessierten sich mehr dafür, wie ein Baby aus dem Bauch kommt.

Ich durfte sowohl einen Kaiserschnitt als auch eine Spontangeburt miterleben. Beim Kaiserschnitt hat das Baby eben ´ne Abkürzung genommen. Das war für die Kinder spannender als der "normale Weg", besonders die Narbe.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Warum man als Frau überhaupt Brüste hat.

Schwieriger finde ich´s, als Mann zu erklären, warum man Brustwarzen hat wie eine Frau, obwohl man keine Milch gibt 😀 😀 😀 ...

😉

Veröffentlicht von: @amalia-12

Oder mein Kleiner fragte mich vor Kurzem, warum ich einen BH trage. Was das soll.

Es ist eben nicht immer angenehm, wenn Weichteile hin- und herschlenkern, sondern gut und sicher eingepackt sind. Wird er auch noch merken 😉.

plueschmors antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @plueschmors

Beim Kaiserschnitt hat das Baby eben ´ne Abkürzung genommen. Das war für die Kinder spannender als der "normale Weg", besonders die Narbe.

Ich hatte auch ungeplant zwei Kaiserschnitte und meine Jungs haben sich meine Narbe auch anschauen wollen. Die machen das ja heute so gut, dass da nicht mehr viel übrig bleibt.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Schwieriger finde ich´s, als Mann zu erklären, warum man Brustwarzen hat wie eine Frau, obwohl man keine Milch gibt 😀 😀 😀 ...

Das stimmt. 😀😀

Anonymous antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Amalia

Veröffentlicht von: @amalia-12

mich beschäftigt grad das Thema, ab welchem Alter findet ihr es als Eltern sinnvoll Kinder sexuell aufzuklären?
Ich denke, hier sind manche unter euch, die schon größere oder sogar erwachsene Kinder haben.
Wie habt ihr das gehandhabt?

Bei mir ist es schon über 30 Jahre her dass ich meine Kinder aufgeklärt habe. Mein Sohn ging damals in die dritte Klasse, meine Tochter in die zweite. Das mag sich ungewöhnlich anhören, aber wir wissen doch alle, wie es bei uns früher war. In der Grundschule sprechen die Kids schon über Sex, das war früher so und ist heute nicht anders. Und wenn die Knirpse sich darüber austauschen wird dabei auch viel Quack erzählt und viel rumgerätselt über die Fragen, die man noch hat. Wir haben in unserer Schulzeit mal heimlich ein Pornoheft aus einem Kiosk geklaut um ein bisschen schlauer zu werden, aber das hat nicht viel gebracht. Wir dachten beispielsweise, der Penis wird in die Scheide eingeführt und die Frau wird allein dadurch schwanger. Wir wussten noch nicht, dass das männliche Glied erstmal dafür steif werden muss, und wir haben darüber gerätselt, wie ein Penis in so ein kleines Loch reingesteckt werden kann. Wir wussten auch noch nichts davon, dass man sich beim Sex bewegt, und dass durch diese Bewegungen ein Orgasmus, bzw. ein Samenerguss ausgelöst wird. Das erfuhren wir erst in der frühen Pubertät von älteren Jugendlichen.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Und dann würde mich interessieren, wie habt ihr eure sexuelle Aufklärung empfunden? (wenn es eine gab)
Was fandet ihr gut im Gespräch und was war eher nicht so schön?

Das kommt jetzt:
Und dann schließlich haben es uns unsere Eltern erklärt und wir haben so getan, als wäre das für uns alles ganz neu und haben ganz erstaunt und neugierig gestellt und uns anschließend schlapp gelacht, und das nciht nur, weil wir das schon wussten, was uns unsere Eltern sagten, sondern weil wir noch viel mehr wussten. Mein Vater ist nämlich nicht besonders ins Detail gegangen, z.B. hat er mir nicht viel über weibliche Erregungsfunktionen erklärt, auch nichts über unterschiedliche Stellungen, über Oralsex und was es alles gibt, nein, er hat mir nur gesagt, du findest ein Mädchen ganz toll, dann wird da zwischen deinen Beinen was hart, und dann kann man Sex haben und steckt den Penis in die Scheide. Und weil sich das so schön anfühlt, bekommt man bei dem Kuscheln und Knuddeln einen Samenerguss. Naja ....

Ok, ich komme zum Punkt und erkläre an dieser Stelle, warum ich meine Kurzen so früh aufgeklärt habe: Weil Kinder viel früher über Sex sprechen, als daraüber in der Schule oder im Elternhaus gesprochen wird. Das kennst du sicher auch. Ich bin jedenfalls noch keinem begegnet, bei dem die Eltern schneller waren als Peergroups. Und bevor die da mit Halbwissen und wilden Vermutungen durch ihre Kindheit gehen, hab ich denen sofort klar gemacht, was Sache ist. Da konnten die auch direkt ihren Freunden die Dinge richtig erklären.

Später, in der Pubertät, habe ich ein zweites Aufklärungsgespräch mit meinen Kindern geführt, da waren sie 12 und 13 Jahre alt, glaube ich. Da habe ich denen nochmal klar gemacht, was es im Zusammenhang mit Sex für Kriminalität gibt, Vergewaltigung, Zuhälterei, Prostitution und so, mit der Kernschlussfolgerung, dass alles, was im sexuellen Rahmen passiert, von allen, die daran beteiligt sind, gewollt werden muss. Wenn einer was nicht will, darf man das auch nicht machen. Und wenn das einer trotzdem macht, gibts nachher Knast. So knallhart hab ich das meinen Kindern gesagt, damit die bescheid wissen. Naja, und das Thema Kinderzeugung natürlich angesprochen, Verhütung und so.

Was man niemals machen sollte, den Kindern zu sagen, sie sollen mit Sex noch warten, etc. Zum einen gibts da für mich keinen Grund, warum die damit warten sollen, egal wie alt sie sind (es sei denn, der eine ist 15 und der andere 7!!!) Aber zwei Kinder in ungefähr dem selben Alter, das ist völlig wurscht. Zum anderen sollen die nicht denken, dass Sex was Böses, Verbotenes ist oder etwas, das nur den Großen vorbehalten ist. Jeder, der weiß, wie man verhütet kann Sex haben, egal wie alt er ist, das schadet überhaupt nichts.

Ich selbst hatte mit 13 meinen ersten Sex, mein Sohn weiß ich nicht, der behält das für sich, was ich völlig in Ordnung finde, meine Tochter mit 12. Und sie hat auch mit uns darüber gesprochen und die frühen sexuellen Erlebnisse haben ihr nicht geschadet. Sie fand es schön, total aufregend, aber ohne dieses starke Lustgefühl, das kam erst als sie älter wurde. Ich finde es auch wichtig für Jugendliche, dass sie solche Erfahrungen machen und Sex erstmal ausprobieren, auch mit unterschiedlcihen Partnern, um vergleichen zu können, um herauszufinden, was sie mögen, was ihnen wichtig ist und so. Und das sollte man Kindern auch beibringen.

Veröffentlicht von: @amalia-12

Ich stelle fest, es ist doch schwerer, als gedacht.

Das verstehe ich nicht, über Kleidung, über Ferienfreizeiten, übers Wetter, übers Essen zu reden, das fällt viele sehr leicht, aber Sex .... ich glaube, wenn es jemandem schwer fällt, mit Kindern oder generell über Sex zu reden, dann steckt da einfach ganz oft die unbegründete Angst dahinter, dass man was falsch machen könnte. Aber da kann man nichts falsch machen. Sex ist wie gutes Essen, nur noch viel besser.

Viele Grüße
Walle

Anonymous antworten
9 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Walle,
danke auch dir für deine Gedanken.

Veröffentlicht von: @walle1961

In der Grundschule sprechen die Kids schon über Sex, das war früher so und ist heute nicht anders.

Daran kann ich mich nicht erinnern. Ich bin auf nem Dorf aufgewachsen.
Da haben wir in der Grundschule nicht über Sex gesprochen, sondern eher kichernd über die Jungs allgemein. Aber Sex war noch nicht Thema.

Veröffentlicht von: @walle1961

Mein Vater ist nämlich nicht besonders ins Detail gegangen, z.B. hat er mir nicht viel über weibliche Erregungsfunktionen erklärt, auch nichts über unterschiedliche Stellungen, über Oralsex und was es alles gibt,

Das finde ich aber o.k., man muss ja auch nicht so ins Detail gehen.
Das erforschen die schon von alleine.

Veröffentlicht von: @walle1961

Ok, ich komme zum Punkt und erkläre an dieser Stelle, warum ich meine Kurzen so früh aufgeklärt habe: Weil Kinder viel früher über Sex sprechen, als daraüber in der Schule oder im Elternhaus gesprochen wird. Das kennst du sicher auch.

Jaein. Wie gesagt, bei uns kam das wirklich alles irgendwie später. Aber der Bedarf war auch nicht früher da. Aber bestätigen kann ich, dass man von Schule und anderen mehr erfährt als im Elternhaus.

Veröffentlicht von: @walle1961

Und bevor die da mit Halbwissen und wilden Vermutungen durch ihre Kindheit gehen, hab ich denen sofort klar gemacht, was Sache ist. Da konnten die auch direkt ihren Freunden die Dinge richtig erklären.

Das finde ich gut.

Veröffentlicht von: @walle1961

Was man niemals machen sollte, den Kindern zu sagen, sie sollen mit Sex noch warten, etc. Zum einen gibts da für mich keinen Grund, warum die damit warten sollen, egal wie alt sie sind

Das sehe ich anders.

Veröffentlicht von: @walle1961

Aber zwei Kinder in ungefähr dem selben Alter, das ist völlig wurscht. Zum anderen sollen die nicht denken, dass Sex was Böses, Verbotenes ist oder etwas, das nur den Großen vorbehalten ist.

Wenn man den Kindern erklärt, warum man es mit Sex nicht übereilen sollte, muss das nicht gleich bedeuten, dass der Sex was Böses oder Verbotenes ist. 😉

Veröffentlicht von: @walle1961

Ich selbst hatte mit 13 meinen ersten Sex, mein Sohn weiß ich nicht, der behält das für sich, was ich völlig in Ordnung finde, meine Tochter mit 12.

Das finde ich viel zu früh.

Veröffentlicht von: @walle1961

Das verstehe ich nicht, über Kleidung, über Ferienfreizeiten, übers Wetter, übers Essen zu reden, das fällt viele sehr leicht, aber Sex ....

Eben da sehe ich einen Unterschied und stufe es nicht ein wie Essen, Freizeit oder Wetter ein.
Über Sex zu reden ist schon was anderes. Da bedarf es auch etwas Fingerspitzengefühl den inneren Entwicklungsstand des Kindes zu berücksichtigen.
Und auch mit jemanden intim werden, sich auf so einer Ebene jemandem zu öffnen, sich zu vereinen ist nicht wie mal eben bei Mc Donalds ein Zwischenstopp zu machen und sein Hungerbedürfnis zu stillen.

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @walle1961

Ich finde es auch wichtig für Jugendliche, dass sie solche Erfahrungen machen und Sex erstmal ausprobieren, auch mit unterschiedlcihen Partnern, um vergleichen zu können, um herauszufinden, was sie mögen, was ihnen wichtig ist und so. Und das sollte man Kindern auch beibringen.

Hallo Walle,

das sehe ich ganz anders. Mag sein, dass mich der eine oder der ander für altmodisch hält, aber ich halte mich da lieber an die "Gebrauchsanweisung" von dem, der den Sex erfunden hat - nämlich Gott. Und deshalb bin ich der Auffassung: Sex gehört nur in die Ehe, wo man Verantwortung füreinander übernimmt. Wechselnde Partner - zum Ausprobieren - halte ich für grundsätzlich falsch.
Sex ist eine geniale Erfindung Gottes, aber auf diesem Gebiet wurde auch schon so viel Leid angerichtet, dass ich´s nicht einfach bloß mit nem guten Essen vergleichen kann.

Gruß
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @turmfalke1

aber auf diesem Gebiet wurde auch schon so viel Leid angerichtet, dass ich´s nicht einfach bloß mit nem guten Essen vergleichen kann.

"Gutes Essen" verursacht auch viel Leid.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @stundenglas

"Gutes Essen" verursacht auch viel Leid.

Leid gehört zum Leben dazu. Ohne kommt kaum einer durch.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Turmfalke

Veröffentlicht von: @turmfalke1

das sehe ich ganz anders. Mag sein, dass mich der eine oder der ander für altmodisch hält, aber ich halte mich da lieber an die "Gebrauchsanweisung" von dem, der den Sex erfunden hat - nämlich Gott. Und deshalb bin ich der Auffassung: Sex gehört nur in die Ehe, wo man Verantwortung füreinander übernimmt.

Ok, du glaubst, dass Gott Sex nur für Verheiratete vorgesehen hat. Aber diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht. Also warum glaubst du, dass Gott Sex außerhalb der Ehe ablehnt?

Selbst wenn ich davon ausgehen würde, dass es wirklich so ist, wie du sagst, dann tun sich für mich ein paar weitere Fragen auf:

Wie war das bei den Menschen, bevor es Eheschließungen übrhaupt gab, also ich meine, bei den ganz frühen Menschen, Steinzeit oder so, die vielleicht noch halbe Affen waren? Die kannten Ehe ja noch garnicht und mussten trotzdem Sex haben, sonst würde es uns ja garnicht geben.

Und was ist mit denen (das gibt es leider), die sehr gerne heiraten würden, aber einfach niemanden finden? Sollen die ihr Leben lang auf Sex verzichten, nur weil sie keinen Partner finden, der mit ihnen vor den Altar treten will? Das stelle ich mir sehr grausam vor.

Oder was ist mit Tieren? Die haben Sex wann mit wem sie wollen (ok, je nach Art kann das vielleicht ganz anders aussehen), und für Menschen, die vermutlich einen noch stärkeren Sexualtrieb als Tiere haben, hat Gott sich ganz besonders hohe Hürden ausgedacht, um Sex haben zu dürfen, da fehlt mir irgendwie die Logik.

Wie denkst du darüber?

Viele Grüße,

Walle.

Anonymous antworten
chubzi
 chubzi
(@chubzi)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1287
Veröffentlicht von: @walle1961

Und was ist mit denen (das gibt es leider), die sehr gerne heiraten würden, aber einfach niemanden finden? Sollen die ihr Leben lang auf Sex verzichten, nur weil sie keinen Partner finden, der mit ihnen vor den Altar treten will? Das stelle ich mir sehr grausam vor.

Und was ist mit jenen die heiraten aber partu keine Kinder bekommen obwohl sie 3 oder 4 mal die Woche miteinander schlafen? Sollte die Aufklärung nicht auch unter dem Aspekt geschehen wie Zweie leibliche Kinder bekommen können? Das kann auch grausam sein, wenn es nicht klappt!

chubzi

chubzi antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Hallo Walle,

Veröffentlicht von: @walle1961

warum glaubst du, dass Gott Sex außerhalb der Ehe ablehnt?

Weils so in der Bibel steht:

1. Kor. 7:
1 Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es ja gut für den Menschen, kein Weib zu berühren;
2 um aber Unzucht zu vermeiden, habe ein jeglicher seine eigene Frau und eine jegliche ihren eigenen Mann.
8 Ich sage aber den Ledigen und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich.
9 Können sie sich aber nicht enthalten, so sollen sie heiraten; denn heiraten ist besser als in Glut geraten.

Veröffentlicht von: @walle1961

Wie war das bei den Menschen, bevor es Eheschließungen übrhaupt gab, also ich meine, bei den ganz frühen Menschen, Steinzeit oder so, die vielleicht noch halbe Affen waren?

Also zum einen glaube ich nicht daran, dass die Menschen einmal halbe Affen waren, sondern ich glaube an die Schöpfung, so wie sie in der Bibel geschrieben steht. Der erste Mensch, Adam, war bereits ein richtiger Mensch.
Zum anderen glaube ich daran, dass die Regel, Sex nur in der Ehe zwischen Mann und Frau, für die Angehörigen des neuen Bundes gilt, also den Bund, den Gott durch Jesus mit den Menschen geschlossen hat. Dieser knüpft zwar wieder daran an, wie Gott den Menschen geschaffen hat, nämlich ein Mann und eine Frau; aber dazwischen war die Ordnung etwas durcheinander geraten, so dass es im alten Testament durchaus anders aussah, ohne dass es gleich Sünde war.

Veröffentlicht von: @walle1961

Und was ist mit denen (das gibt es leider), die sehr gerne heiraten würden, aber einfach niemanden finden? Sollen die ihr Leben lang auf Sex verzichten, nur weil sie keinen Partner finden, der mit ihnen vor den Altar treten will? Das stelle ich mir sehr grausam vor.

Ich glaube, dass Gott bei denen, die Ihm vertrauen, die Wege so führt, wie es für sie am besten ist. Das heißt, dass er ihnen entweder einen passenden Partner zuführt, oder ihnen im anderen Falle, die Kraft gibt, enthaltsam zu legen, ohne dass ihnen dadurch etwas fehlt.

Veröffentlicht von: @walle1961

Oder was ist mit Tieren? Die haben Sex wann mit wem sie wollen

Tiere sind da außen vor. Der Mensch ist zu Gottes Ebenbild erschaffen, besitzt Moral, hat Gottes Willen erfahren und ist bestimmt zum ewigen Leben, ja sogar zur Kindschaft.

Veröffentlicht von: @walle1961

für Menschen, die vermutlich einen noch stärkeren Sexualtrieb als Tiere haben, hat Gott sich ganz besonders hohe Hürden ausgedacht, um Sex haben zu dürfen

Wenn sich diese Menschen Gott zuwenden und Jesus in ihr Leben aufnehmen, dann kann Jesus auch ihren Sexualtrieb umwandeln bzw. zügeln.
Paulus schreibt ja:
2. Kor. 5, 17:
Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!

Viele Grüße
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2850
Veröffentlicht von: @walle1961

Ok, du glaubst, dass Gott Sex nur für Verheiratete vorgesehen hat. Aber diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht. Also warum glaubst du, dass Gott Sex außerhalb der Ehe ablehnt?

Ich glaube, dass Sex in eine gefestigte und vertrauensvolle Beziehung gehört, da man dabei viel von sich gibt und sich verletzlich macht. Ob da ein Trauschein dabei sein muss, finde ich inzwischen weniger wichtig. Je nach Alter würde ich trotzdem raten zu warten - auch um selbstsicher genug zu sein seine Grenzen zu schützen und dabei einem Menschen den man mag vielleicht mit vor den Kopf zu stoßen.

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Walle wird nicht mehr antworten, weil er sich abgemeldet hat, nachdem er in seinem Abschiedspost nochmal ordentlich verbale Ohrfeigen verteilt hat und meinte, hier wären ihm zu viele Idioten.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Es hat sich heute tatsächlich ein Gespräch ergeben. 😊
Mein Großer ist ein total verschmuster und versucht regelmässig sein Glück damit zu fragen, ob ich mich nicht zu ihm legen kann und bei ihm bleiben kann, bis er einschläft.
Heute habe ich das dann gemacht. Er kuschelte sich an mich und dann fängt er mit mir über alles mögliche zu quatschen an, was ihn so beschäftigt.

Ich weiß nicht mehr genau, wie es anfing, aber irgendwie kam das Thema sich verlieben auf. Und so hat ein Wort das andere ergeben und da die Stimmung gut war und es passte ( wir haben viel zusammen gelacht), habe ich ihn gefragt, ob er etwas wissen möchte oder Fragen hätte zum Thema Jungen/ Mädchen etc.
Er kam auf das Thema Pubertät und meinte, er hat nur noch vom Unterricht im Kopf, dass der Körper sich verändert und man Pickel bekommt. Er wollte wissen, was sich genau verändert bei Jungen und bei Mädchen.

Das habe ich ihm dann erklärt. Er hat sehr aufmerksam zugehört und fragte einiges zwischendurch. Auch Sachen, auf die ich gar nicht gekommen wäre. Z.b. ob der Stimmenbruch schmerzhaft wäre.
Er wollte wissen, warum man in der Pubertät so anders wird/ reagiert.
Bin dann nochmal auf die Sexualhormone eingegangen. Insgesamt haben wir ca. 1 Std über alles mögliche zu der Thematik geredet. Habe ihm auch nochmal gesagt, dass er jederzeit mit Fragen zu uns kommen kann.

Alles in allem war es wirklich ein recht entspanntes Gespräch und das zwischendurch gemeinsam lachen hat die Stimmung locker gehalten.
Das wollte ich nur kurz mitgeteilt haben und mich nochmal für eure hilfreichen Antworten bedanken. 😊

Anonymous antworten
4 Antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1372

Das freut mich sehr für euch beide!

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tineli

Das freut mich sehr für euch beide!

Danke für deine positive Anteilnahme. 😊

Anonymous antworten
deborahgo
(@deborahgo)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 66

Das finde ich super.

deborahgo antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborahgo

Das finde ich super.

Ich auch, danke. War ganz unspektakulär und das Gespräch viel angenehmer und entspannter als erwartet 😊

Anonymous antworten


Seite 2 / 2
Teilen: