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verletzt

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mirirose
Themenstarter
Beiträge : 4

ich bin sehr verletzt worden von meinem ehemann
er sieht sich ständig sexy bilder von anderern frauen an ich habe schon mit ihm darüber gesprochen ihm gesagt das es mich verletzt aber er sagt das ist doch nicht schlimm er betrüge mich ja damit nicht aber für mich fühlt es sich so an was kann ich noch tun ?
warum macht er das?

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338 Antworten
Tagesschimmer
Beiträge : 945

Hat er einen Freund oder Seelsorger, dem er vertraut und der dafür ein besseres Verständnis hat? Würde er mit dir auf eine Freizeit fahren, Seminare besuchen z.B. von Team F ? Es ist wichtig, worauf er seine Augen und sein Interesse richtet, auch für ihn selbst. Natürlich ist es auch wichtig, dass er dich und deine Gefühle ernst nimmt.

Es wäre auch gut, wenn du eine Ansprechpartnerin für deine Verletzungen findest. Ideal wäre ein Mentorenehepaar, das euch da schon einige Schritte vorausgegangen ist.

tagesschimmer antworten
8 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Es wäre auch gut, wenn du eine Ansprechpartnerin für deine Verletzungen findest.

Ansprechpartner sollte der Ehemann sein, denke ich.

Also für mich wäre das ein absolutes NoGo, wenn meine Frau Dinge aus meiner Privatsphäre nach außen trüge.

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stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Das heißt, deine Frau sollte sich in deinen Augen keine Hilfe von außen holen, wenn sie mit einer deiner Verhaltensweisen nicht (mehr) klar kommt?

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ohne gemeinsame Rücksprache sicher nicht. Da käme sie und auch ich nie auf die Idee.
Ich habe mir dafür extra die passende Frau ausgesucht, die in solch grundlegenden Dingen ähnlich tickt.

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stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769

Deswegen hilft der Schluss von dir und deiner Beziehung auf den Mann der TE und ihre ihr vermutlich auch nicht weiter.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @stundenglas

Deswegen hilft der Schluss von dir und deiner Beziehung auf den Mann der TE und ihre ihr vermutlich auch nicht weiter.

Das kann die TE für sich selbst entscheiden. Ob Gehetze gegen den Ehemann da weiterhilft wage ich allerdings auch zu bezweifeln.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich selber habe auch Sachen die ich mit meiner Frau nicht mehr klären kann. Wäre ich offen, würds noch heftiger alles. So Situationen kann es geben....Jemand objektiveres von Aussen tut gut;

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Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2839
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ansprechpartner sollte der Ehemann sein, denke ich.

Der wurde als erster angesprochen - und findet es nicht schlimm.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Also für mich wäre das ein absolutes NoGo, wenn meine Frau Dinge aus meiner Privatsphäre nach außen trüge.

Und wohin soll frau dann mit ihrer Verletzung? Mit dem Gefühl nicht ernst genommen zu werden?

Manchmal hilft aussprechen bei einer vertrauten Person mehr als es mit all der Verletztheit in der Beziehung versuchen zu klären.

Ideal wäre natürlich ein Gespräch mit einem Eheseelsorger oder einem Paar, dass Eheseelsorge anbietet. Aber dazu muss auch er bereit sein - und dass wissen wir eben nicht.

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @channuschka

Der wurde als erster angesprochen - und findet es nicht schlimm.

Man kann über manche Dinge auch öfter reden. Ein einziges Gespräch bei Konflikten ist sicherlich nicht die Lösung.

Ich sehe auch keine Lösung darin nur vom anderen Veränderungen zu fordern. Das führt dann nur zu einer inneren Verschlossenheit. Da nimmt man sich die Chance den Menschen, den man geheiratet hat kennenzulernen.

Veröffentlicht von: @channuschka

Manchmal hilft aussprechen bei einer vertrauten Person mehr als es mit all der Verletztheit in der Beziehung versuchen zu klären.

Bei mir wäre das ein Vertrauensbruch, der mindestens genauso schlimm wäre wie Fremdgehen.

Veröffentlicht von: @channuschka

Ideal wäre natürlich ein Gespräch mit einem Eheseelsorger oder einem Paar, dass Eheseelsorge anbietet. Aber dazu muss auch er bereit sein - und dass wissen wir eben nicht.

Wegen sowas würde mich niemand zu einem Seelsorger oder ähnlichem bringen.

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marieta
Beiträge : 434

Ich denke es ist wichtig, dass ihr eine Kommunikationsebene findet, in der ihr klären könnt, was dahinter steckt. Was es für ihn bedeutet, diese Damen anzuschauen, was es für dich bedeutet, dass du dich davon verletzt fühlst, was es ihm bedeutet, wenn du ihn bittest damit aufzuhören und was seine Weigerung wieder für dich bedeutet.
Meine Empfehlung wäre, dass ihr euch für diese Kommunikation Unterstützung holt. Das kann in einer Eheberatung passieren (gibt es in jedem Landkreis mindestens einmal, wird meist von Caritas, Diakonie, AWO o. ä. angeboten und kostet nichts. Mit bei Nachfrage normalerweise auch christlichem Hintergrund bekommt ihr solche Unterstützung auch bei den Absolventen der Akademie für Ehe und Familie http://akademie-ehe-familie.de/absolventensuche/ Hier ist interessant, dass diese sogenannten Familientrainer immer als Ehepaar gemeinsam auftreten und daher auch mal etwas "unter Frauen" oder "unter Männern" besprechen können.

marieta antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,
das tut natürlich sehr weh.

Was du tun kannst, das wichtigste. Beten, vor Gott bringen.
Deinen Mann trotzdem lieben...und die Kommunikation nicht abbrechen

Warum das Männer tun? Das ist hier schwer zu sagen. Gründe für Ausreden hat man immer.

Langeweile
Attraktivitätsverlust
Mangel an Offenheit

Ich könnte das nicht. Ich war meiner Freundinnen immer treu..auch in den Gedanken.

Max

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1 Antwort
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @meriadoc

Ich könnte das nicht. Ich war meiner Freundinnen immer treu..auch in den Gedanken.

Ich weiß nicht, ob der Ehemann es als untreue angesehen hat. Würde er es so empfinden würde er es sein lassen oder ihm wäre es einfach egal. Doch im zweiten Fall ist die die Ehe dann doch fraglich. Aber das sehe ich nicht so. Ich sehe einen Mann der sich gerne Pornos anschaut. Erstmal nicht mehr, aber auch nicht weniger.

alexs-692001 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @mirirose

warum macht er das?

Vielleicht macht er das, weil er gerne andere Frauen ansieht.
Ich sehe darin konkret auch kein Problem, schließlich baut er ja vermutlich keine emotionale Bindung zu den Bildern auf.

Man kann natürlich versuchen den Partner mit Gewalt zu dem zu machen, den man gerne hätte. Ich weiß aber nicht, ob die Beziehung dann wirklich besser wäre.

Wenn man einen Menschen gut kennen lernen möchte, kann es manchmal auch sinnvoll sein Sachverhalten/Aussagen durch die man verletzt wird nicht mit Verboten, Szenen, Streitereien zu begegnen, sondern nachzufragen. Andernfalls wird der andere nämlich nichts mehr von seiner inneren Gedankenwelt preisgeben. Wenn man auf interessiertes Nachfragen Antworten bekommt hilft das womöglich auch dabei Vertrauen zu stärken, womit die innere Verletztheit dann vielleicht schon nicht mehr ganz so ausgeprägt ist.

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181 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @qdspieler

Vielleicht macht er das, weil er gerne andere Frauen ansieht.
Ich sehe darin konkret auch kein Problem, schließlich baut er ja vermutlich keine emotionale Bindung zu den Bildern auf.

aber das ist trotzdem Ehebruch - Matth. 5, 28

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Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @katy3

aber das ist trotzdem Ehebruch - Matth. 5, 28

Nur wenn die betrachteten Frauen verheiratet sind, und das sind sie ja in der Regel eher selten.

morran antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Er bricht seine Ehe ja auch.

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Gesetzlichkeit hilft hier aber nicht weiter.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Was ist gesetzlich?
Dass Jesus sich dazu äußert, wenn Männer in Gedanken fremd gehen?!

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Der Ehemann wird das wissen, aber er tut es trotzdem. Bei Problemen in der Ehe einfach mit dem Sechsten Gebot zu kommen, ist zu kurz gegriffen. Das habe ich selbst erfahren. Und meistens ist nicht einer allein der Schuldige, sondern es gehören immer zwei dazu.
Was hilft, sind Gespräche - und ohne Schuldzuweisungen.

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Irgendein Gebot hilft hier nicht weiter. Aber bei "Wieso, ist doch nicht so schlimm" gibt es nur einen Schuldigen. Nämlich einen Mann, dem die Empfindungen seiner Frau nicht so wichtig sind. Was für Gespräche sollen da noch helfen? Der hat offensichtlich ein Problem mit Empathie ausgerechnet gegenüber seiner Frau.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Der Ehemann wird das wissen, aber er tut es trotzdem. Bei Problemen in der Ehe einfach mit dem Sechsten Gebot zu kommen, ist zu kurz gegriffen. Das habe ich selbst erfahren. Und meistens ist nicht einer allein der Schuldige, sondern es gehören immer zwei dazu.
Was hilft, sind Gespräche - und ohne Schuldzuweisungen.

Hier hat niemand der TE empfohlen, Schuldzuweisungen aussprechen oder dem Gatten mit der Bibel zu kommen.

Hier wurde qdspieler nur lediglich drauf aufmerksam gemacht, dass es Ehebruch ist, eine fremde Frau zu begehren. Nicht mehr, nicht weniger.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Er bricht sie im Herzen, aber nicht real. Es ist schon was anderes eine Fantasy zu haben oder ins Bett zu steigen.

Wenn es das gleiche, wirklich dasselbe ist,Super! Dann kann ich ja loslegen. Die begehrlichen Gedanken hab ich so und so nicht unter Kontrolle (wenn im.Sommer 75% der attraktiven Frauen meinen mit Hotpants rumlaufen zu müssen und Mann sexuell unbefriedigt ist, damit komme ich und viele nicht klar) , also auf gehts'..wäre die Folge von dem, wenn man Gedanken und Tat absolut gleich setzt.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wie toll diese Instutution ewige Ehe doch ist 😉

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stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @eddie78

Die begehrlichen Gedanken hab ich so und so nicht unter Kontrolle (wenn im.Sommer 75% der attraktiven Frauen meinen mit Hotpants rumlaufen zu müssen und Mann sexuell unbefriedigt ist, damit komme ich und viele nicht klar) , also auf gehts'..wäre die Folge von dem, wenn man Gedanken und Tat absolut gleich setzt.

Das müsste dann auch erst einmal klappen. Wahrscheinlich haben da ziemlich viele der attraktiven Frauen in Hotpants gar kein Interesse daran. 😉

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ach ja, die nicht zumindest für jeden. Andere, nicht weniger Attraktive sind doch wenn es sein muss, schnell zugänglich. Kost dann halt was...

Aber darum geht es nicht. Tat und Gedanken sind nicht dasselbe. Sonst wären ja auch gute Gedanken das gleiche wie gute Taten....

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @eddie78

Ach ja, die nicht zumindest für jeden. Andere, nicht weniger Attraktive sind doch wenn es sein muss, schnell zugänglich. Kost dann halt was...

Nicht böse sein, aber wenn ich lese, wie Du hier über Frauen schreibst, würde ich mit Dir nicht mal ins Bett gehen, wenn Du der letzte Mann auf der Welt wärst.

Wie Du über Frauen und Sexualität sprichst ist einfach entwürdigend, jenseits allem, was Gott sich über Partnerschaft gedacht hast, das finde ich wirklich schrecklich.

tristesse antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 1449

Naja er sagt nicht das ers auch tut oder gutheißen tut. Er sagt nur denken und Handeln sind zwei Paar stiefel. Gibt es da nicht ein Gleichniss dazu

derneinsager antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @derneinsager

Gibt es da nicht ein Gleichniss dazu

Keine Ahnung.
Erzähl doch mal.

tristesse antworten
Marie-Hope
(@marie-hope)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 42

😂

marie-hope antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @eddie78

Er bricht sie im Herzen, aber nicht real. Es ist schon was anderes eine Fantasy zu haben oder ins Bett zu steigen.

Ich lese nicht, dass Jesus in dem Punkt einen Unterschied gemacht hat.

Veröffentlicht von: @eddie78

Wenn es das gleiche, wirklich dasselbe ist,Super! Dann kann ich ja loslegen. Die begehrlichen Gedanken hab ich so und so nicht unter Kontrolle (wenn im.Sommer 75% der attraktiven Frauen meinen mit Hotpants rumlaufen zu müssen und Mann sexuell unbefriedigt ist, damit komme ich und viele nicht klar) , also auf gehts'..wäre die Folge von dem, wenn man Gedanken und Tat absolut gleich setzt.

Ich hab damit kein Problem, ehrlich.
Du bist ja Christ und auch für Deine Lüsternheit ist Jesus ans Kreuz gegangen und er hilft Dir bestimmt, Die Bilder im Kopf und Deine Phantasien dazu in den Griff zu bekommen, sofern Du das wünscht.

Wenn Du allerdings Deine Schwächen als Ausrede benutzt, um munter draufloszusündigen hab ich eher eine schlechte Nachricht für Dich. Das kommt nicht gut an bei Gott 😊

Gegen Deine sexuelle Unbefriedigung empfehle ich Dir Handarbeit, das hat bei mir gute Ergebnisse erzielt 😎

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn Du allerdings Deine Schwächen als Ausrede benutzt, um munter draufloszusündigen hab ich eher eine schlechte Nachricht für Dich. Das kommt nicht gut an bei Gott 😊

Also wie ist es mit so Sex ohne Ehe kommt es gut an bei Gott 🤨🤨

Veröffentlicht von: @tristesse

Gegen Deine sexuelle Unbefriedigung empfehle ich Dir Handarbeit, das hat bei mir gute Ergebnisse erzielt 😎

😕😕😕😕😕

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Willkommen zurück, Cookie.

Wie man das mit dem Sex vor der Ehe handhabt, ist jedem selbst überlassen.

tristesse antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Achso dachte das kommt auch nicht so gut an bei Gott wegen Unzucht so aber naja

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @cookiee

dachte das kommt auch nicht so gut an bei Gott wegen Unzucht so aber naja

Es gab (und gibt möglicherweise noch) Gemeinden, die das so gesehen haben.
Als meine Eltern jung waren, hat auch die katholische Kirche das so gesehen.
Aber heute gilt das als Privatsache. Es geht ja nun mal auch wirklich niemanden etwas an, was erwachsene Menschen einvernehmlich im Bett (oder wo auch immer) miteinander machen.

suzanne62 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @suzanne62

(oder wo auch immer)

😀😀😀

na fast. 😌

groffin antworten
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Also wenn halt so jemand sagt Jesus sieht es so und so wegen Ehebruch wegen was der Mann halt so gemacht hat ist das ja auch bei Unzucht so das es Jesus glaub ich echt nicht gut findet. Ist ja auch echt sehr privat was der Mann macht. Würde mich auch echt nichts sagen lassen von jemand der selber Unzucht macht dann weil man halt zu geil war es halt mal besser nicht zu machen!!

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Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490

Der Mann kann seine Ehe nicht brechen. Ehe im biblischen Sinn ist ein Besitzverhältnis, und Besitz wird nicht dadurch beeinflusst, dass der Besitzer noch anderen Besitz hat oder ausleiht.

morran antworten
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @morran

Der Mann kann seine Ehe nicht brechen. Ehe im biblischen Sinn ist ein Besitzverhältnis, und Besitz wird nicht dadurch beeinflusst, dass der Besitzer noch anderen Besitz hat oder ausleiht.

Und von solchen Ideen wollen wir uns alle befreien, nicht wahr?

Anonymous antworten
Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490

Was wir alle wollen, weiß ich nicht.

Ich will, dass wir Menschen mit Problemen mehr anbieten als aus dem Zusammenhang gerissene Bibelzitate, insbesondere, wenn es um Zitate geht, die wir selber offenbar nicht verstanden haben.

morran antworten
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Was Du verstanden hast, weiß ich nicht. Aber den advocatus diaboli zu geben in dem man Bibelstellen mutwillig verzerrt ist nun nicht wirklich keine reife Darstellung eines advocatus diaboli.

Also bitte nochmal: Was genau ist deine Überzeugung und was meinst Du selbst verstanden zu haben. Und mach Dir dabei mal um mich keine Gedanken.

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Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @lavoisine

Und mach Dir dabei mal um mich keine Gedanken.

Keine Sorge. Auf die Idee käme ich sicher nicht.

morran antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Gut. Also was willst Du wirklich sagen?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @morran

Ich will, dass wir Menschen mit Problemen mehr anbieten als aus dem Zusammenhang gerissene Bibelzitate, insbesondere, wenn es um Zitate geht, die wir selber offenbar nicht verstanden haben.

Und was hast du nun zu bieten?

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

"wir"?
Ich hab kein Problem, wenn du sie nicht verstehst, aber für mich entscheide ich das doch lieber selbst...

tristesse antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lavoisine

Und von solchen Ideen wollen wir uns alle befreien, nicht wahr?

Zumal das den Forderungen / dem Gebot des Herrn Jesus widerspricht. Dessen Worte sind nicht begrenzt auf "damals" sondern haben aktuelle Geltung.

Anonymous antworten
Anonymous
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Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @lavoisine

Und von solchen Ideen wollen wir uns alle befreien, nicht wahr?

Aber das ist genau das Konzept, auf dem das Gesetz fusst, das hier zur Grundlage eines Urteils genommen wird.

Schau bitte auch mal in diesen Beitrag, in dem ich Versuche, die Verhältnisse etwas aufzudröseln:

https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread.html?tx_scmforum_pi1 [post_uid]=12686551&tx_scmforum_pi1[disablepreset]=0

Anonymous antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich diskutiere nicht einen Moment, ob eine Frau ein Besitz ist.

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ich diskutiere nicht einen Moment, ob eine Frau ein Besitz ist.

Das will ich ja auch nicht mit Dir diskutieren. Aber ich kann schon verlangen, dass, wenn man ein Gesetz als Grundlage für eine Verurteilung hernimmt, sich mal die Mühe macht, das Gesetz auch zu verstehen.

Anonymous antworten
Anonymous
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Ich nehme überhaupt kein Gesetz zur Grundlage jemanden zu verurteilen. Und schon gar kein Gesetz in der Frauen als Besitz betrachtet werden.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ich nehme überhaupt kein Gesetz zur Grundlage jemanden zu verurteilen. Und schon gar kein Gesetz in der Frauen als Besitz betrachtet werden.

Auf welche ethischen Grundlage betrachtest Du dann die Sache?

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Empathie. Sie hat Gefühle. Er ignoriert sie.

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Veröffentlicht von: @lavoisine

Empathie. Sie hat Gefühle. Er ignoriert sie.

Vielleicht eine Folge davon, dass sie seine Gefühle und Bedürfnisse ignoriert hat ...

Wer sich als verheirateter Mann pornographischen Materials bedienen muss, der hat nicht nur als Mann ein Problem sondern da dürfte das Problem bei beiden liegen - die Ehe erfüllt nicht ihren Zweck gemäß 1. Kor. 7 (nach Paulus übrigens wohl der einzige wirkliche Zweck einer Ehe).

LG
Ecc

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Anonymous
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Das müssen sie untereinander klären. Hier wissen wir nur von ihren Verletzungen und dem, was sie als seine Aussage zu ihren Gefühlen widergegeben hat. Auf dieser Grundlage können wir reden. Da diese Grundlage sehr dünn ist, kann ich da wirklich nichts anderes sagen als dass seine Aussage ihre Gefühle ignoriert.

Und das ist übrigens schon der dritte Post eines Mannes, der andeutet, dass die Frau ihren Teil der Zweckgemeinschaft Ehe möglicherweise nicht erfüllen könnte und er das deswegen tut.

Das ist ein wirklich abstoßendes Konzept von Ehe. Sich ein leben lang binden, vor Gott und so weiter, damit die Triebabfuhr gesichert ist? Das soll die Keimzelle der Gesellschaft definieren?

Ich finde es toll wenn Menschen sich so lieben, dass sie bereit sind so eine Verbindung einzugehen und sie im gegenseitigen Vertrauen zu gestalten. Aber so eine Verbindung als Mittel zur Triebabfuhr zu betrachten oder Sex als Funktion, um die Ehe durch Bespaßung des Partners zu erhalten, ist für mich ein ganz widerliches Konzept. Ganz besonders wenn das im Kontext von Beziehungsproblemen aufkommt.

Sex ist für mich menschliche Körper in Extase. Nicht mehr und nicht weniger. Funktioniert eine Liebesbeziehung, ist der Sex wohl eher gut. Alleine deswegen, weil man idealerweise mit dem Partner reden kann und es auch tut. Funktioniert eine Beziehung nicht, kann sie auch mit Sex nicht geheilt werden. Ist einer der Partner durch den anderen verletzt, schon mal gar nicht.

Deswegen sind meine Posting hier auch gar nicht gegen ihren Mann gerichtet von dem wir wirklich nur dieses eine Verhalten und diese eine Aussage kennen. Aber was andere hier vom Stapel lassen, ist wirklich verstörend. Und zwar sowohl die Bibelstellen, die ihm Ehebruch bescheinigen, als auch die Bibelstellen, die Frauen als Besitz deklarieren als auch die Bibelstellen, die Ehe als Raum zur Triebabfuhr deklarieren sollen.

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Veröffentlicht von: @lavoisine

Und das ist übrigens schon der dritte Post eines Mannes, der andeutet, dass die Frau ihren Teil der Zweckgemeinschaft Ehe möglicherweise nicht erfüllen könnte und er das deswegen tut.

Das würde ich als Mann bezweifeln. Ich würde es so einschätzen, dass das in den meisten Fällen parallel zu einer funktionierenden Beziehung abläuft. Ein paar Bildchen und reales Liebe machen sind doch nicht einfach austauschbar.

Veröffentlicht von: @lavoisine

Das ist ein wirklich abstoßendes Konzept von Ehe. Sich ein leben lang binden, vor Gott und so weiter, damit die Triebabfuhr gesichert ist?

Das ist wohl einer von mehreren Gründen und beruht wohl in den meisten Fällen auf Gegenseitigkeit, weil die Triebabfuhr viel Spass macht, besonders wenn es zu zweit passiert.

Veröffentlicht von: @lavoisine

Ist einer der Partner durch den anderen verletzt, schon mal gar nicht.

Versöhnungssex ist nun wirklich nicht der schlechteste....

Veröffentlicht von: @lavoisine

Aber was andere hier vom Stapel lassen, ist wirklich verstörend. Und zwar sowohl die Bibelstellen, die ihm Ehebruch bescheinigen, als auch die Bibelstellen, die Frauen als Besitz deklarieren als auch die Bibelstellen, die Ehe als Raum zur Triebabfuhr deklarieren sollen.

Da stellt sich dann die Frage wie es bei manchen zu Hause tatsächlich aussieht. Erfahrungsgemäß ist es doch so, dass die mit der größten Klappe zu Hause nichts zu melden haben. Das mündet dann womöglich in dem Wunsch, die Frau möge sich zu Hause unterordnen....

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Das ist wohl einer von mehreren Gründen und beruht wohl in den meisten Fällen auf Gegenseitigkeit, weil die Triebabfuhr viel Spass macht, besonders wenn es zu zweit passiert.

Meine Aussage richtete sich gegen die Definition von Ehe zum Zweck der Triebabfuhr.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Versöhnungssex ist nun wirklich nicht der schlechteste.

Versöhnungssex steht wohl eher am Abschluss eines Heilungsprozesses und ist kein Mittel zur Heilung von emotionalen Verletzungen durch den Partner.

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Veröffentlicht von: @lavoisine

Das ist ein wirklich abstoßendes Konzept von Ehe. Sich ein leben lang binden, vor Gott und so weiter, damit die Triebabfuhr gesichert ist? Das soll die Keimzelle der Gesellschaft definieren?

Wie siehst Du den Menschen? Ist die Sexualität Teil des Menschen und meinst Du nicht, dass Gott auch deren Nöte sieht und dafür Wege vorgesehen hat, diese zu befriedigen.

Das, was wir in 1. Kor. 7 vorfinden ist ein einfaches Konzept und das ist tatsächlich die Ehegemeinschaft in der Aufgabe, die Triebe des jeweils anderen zu erfüllen - und das müssen nicht immer nur die Treibe des Mannes sein.

Wenn eine Frau (oder ein Mann) in der Ehe merkt, dass die Sexualität nicht ihr/sein Ding ist, dann geht dieses Konzept nicht mehr auf.

Biblisch gesehen gäbe es dann für die Frau die Möglichkeit einer lesbischen Partnerschaft, da ich diese in der Bibel nicht als problematisch angesprochen sähe. Der Mann aber steht alleine dar. In einer streng monogamen Kultur darf er dann in unbefriedigter Lust vergehen. Und wenn der Mann sich dann in Traumwelten der Pornografie begibt, dann gibt es auch noch mal eins drauf.

Was soll der arme Kerl denn machen? Du hattest Empathie gefordert und als Grundlage Deiner Haltung angesprochen. Wir erlauben heute homosexuelle PArtnerschaften, die in der Bibel klar mit Ehebruch auf einer Stufe stehen - eine todeswürdige Sünde! Und wenn es da arme Kerle gibt, die in ihrer Begierde schier vergehen, dann bin auch ich inzwischen so weit, ihnen keine Steine in den Weg zu legen sondern dies als Weg zu akzeptieren. Aber der klar heterosexuelle Mann, der in einer biblisch unauflöslichen Gemeinschaft lebt, die ihm da keinen Raum lässt - was ist mit dem?

1. Kor. 7 spricht davon, dass es die Aufgabe des jeweils anderen Ehepartners ist, dass der Partner nicht in die Unzucht abgleitet. Dies wären in diesem Fall Pronografie und außereheliche Beziehungen mit nichtverheirateten Frauen. Das ist bestimmt nicht gut. Aber wenn dem Partner, der sich von der Sexualität zurückzieht, diese unangenehm ist, dann wäre ich der letzte, der es von diesem PArtner wünschen würde. Dann aber wäre es doch ein Akt der Liebe, dem Partner eine gewisse Offenheit zur Befriedigung der Sexualität zugestehen - und wenn dies "nur" Ponorgrafie ist, dann ist da zumindest keine andere Frau im Spiel, die der Ehe irgendwie gefährlich werden könnte.

Veröffentlicht von: @lavoisine

Funktioniert eine Beziehung nicht, kann sie auch mit Sex nicht geheilt werden. Ist einer der Partner durch den anderen verletzt, schon mal gar nicht.

Ja, das ist richtig - aber wir kennen die Geschichte nicht. Wir wissen nicht, ob die Offenheit für Pornografie nicht eine Folge von verletzendem Verhalten der Frau (was z.B. eine Zurückweisung von Sexualität gegenüber dem Mann wäre) ist. Ich sehe aber sehr wohl auch, dass die Frau sich verletzt fühlen kann, wenn der Mann pornografisches Material konsumiert - insbesondere dann, wenn diese Frau sich aufrichig wünscht, im Zentrum des sexuellen Interesses des Mannes zu stehen.

Veröffentlicht von: @lavoisine

Und zwar sowohl die Bibelstellen, die ihm Ehebruch bescheinigen, als auch die Bibelstellen, die Frauen als Besitz deklarieren als auch die Bibelstellen, die Ehe als Raum zur Triebabfuhr deklarieren sollen.

Nun, Ehebruch ist es nicht - und wer das so deklariert, der handelt nicht anders als jemand, der mit falschem Maß misst. Die Bibel ist da relativ klar.
Diese Besitzgeschichte ist ja tatsächlich im AT so angelegt. Es ist dies Teil des jüdischen Gesetzes, das ja aber durch Christus erfüllt ist und daher für Christen die verdammende Wirkung verloren hat und das durch die Apostelversammlung auf das Vermeiden von Unzucht und Blut eingeschränkt wurde. Ich sehe da durchaus die Freiheit, dass Christen die Rolle der Frau anders definieren können und das wird ja auch so gemacht.

Was nun die "Triebafuhr" angeht, so müssen wir uns einfach mal in die Menschen hineinversetzen, die diese Treibe wirklich empfinden. 1. Kor. 7 ist da die "Anleitung" des Paulus, wie man im Rahmen der bestehenden Gesetze in Hinblick auf Ehebruch und Unzucht (inklusive der damaligen Gesetze des Kaisers Augustus, die härter waren als heutige Gesetze) zu einer Lösung zu kommen.
Wenn ich nun als Ehepartner meinem Partner keine Freiheit außerhalb der Grenzen - also im Bereich der Unzucht - zulassen mag, dann bin ich es, der für das sexuelle Wohlergehen meines Partners allein verantwortlich bin. Und da kann ich mir dann überlegen, ob ich versuche mich dahingehend zu öffnen und vielleicht sogar weiterzubilden - oder aber eine Öffnung im Bereich der Unzucht (die nach Paulus als klare Folge der Abweisung zu erwarten ist) zulassen will.

LG
Ecc

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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Wie siehst Du den Menschen? Ist die Sexualität Teil des Menschen und meinst Du nicht, dass Gott auch deren Nöte sieht und dafür Wege vorgesehen hat, diese zu befriedigen.

Diese Wege nennt man Sex. Mir ist ganz egal, ob Du persönlich dafür erst zum Standesamt, dann in die Kirche und dann ewig gebunden sein musst.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Diese Wege nennt man Sex. Mir ist ganz egal, ob Du persönlich dafür erst zum Standesamt, dann in die Kirche und dann ewig gebunden sein musst.

Du argumentierst hier aber auf einer Webseite, die den Namen des Sohnes Gottes trägt, der uns gelehrt hat und von dem und dessen Nachfolger sowie dem Volk, dem er entstammt und deren Gott wir Regeln und Anleitung mitbekommen haben.

Das Leben in diesem Kontext und insbesondere das Ausleben der Sexualität bzw. des Weges der Keuschheit ist nicht immer leicht und über diese Problematik sprechen wir hier.

Wenn Dir das egal ist, dann frage ich mich, warum Du Dich an der Diskussion beteiligst. Ergötzt Du Dich an chritlich oder auch vermeintlich christlicher Unfreiheit, die Du so nicht erlebst? Wäre es Dir lieber, der Mann würde sich nicht der Pornografie sondern einer Prostituierten oder eine außerehelichen Freundin hingeben?

Es ist schwierig, im christlichen Kontext seine Sexualität (insbesondere als MAnn) zu leben, ohne in den Bereich der Unzucht abzugleiten.

Es gibt da auch den Weg des Paulus. Menschen, die eher auf der asexuellen Seite unterwegs sind, haben da kein PRoblem und können die PRobleme von Menschen, mit ausgeprägten sexuellen Bedürfnissen wohl kaum vestehen.

Aber ich bin davon überzeugt, dass es eine Gemeinschaft mit Gott gibt, eine BEzeihung zu Jesus Christus und eine Gegenwart des Heiligen Geistes im LEben von Menschen, die solche Bedürfnisse quasi automatisch beendet bzw. durch etwas deutlich besseres ersetzt.

Ich bin überzeugt, dass es dies auch hier und heute geben könnte und ich habe mein LEben lang danach gesucht. Aber ich habe keinen Raum gefunden, in dieser Gegenwart des Heiligen Geistes zu leben. Denn der Heilige Geist wird nur dort den RAum einnehmen, wo er sich frei entfalten darf und wo er nicht gedämpft wird. Und das Herz eines einzelnen Menschen ist ihm da wohl zu wenig - er möchte in Gemeinschaften hineinkommen. Diese Gemeinschaften gibt es aber in meinem Umfeld nicht und so sehe ich mich in einem Kontext ähnlihc dem des angegriffenen Mannes in diesem Thread - wobei ich dankbar bin, nicht von Pornografie abhängig zu sein oder diese nutzen zu müssen. Trotzdem denke ich, ihn verstehen zu können und daher setze ich mich für ihn ein.

Ich tue des auch, weil klassischer Weise mein Herr immer auf der Seite des Angeklagten sein wird.

LG
Ecc

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Anonymous
 Anonymous
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Du persönlich.

Ein Blick in diesen Thread zeigt unterschiedliche Auffassungen. Offenkundig gibt es auch unter Christen die Ansicht, dass Sex außerhalb der Ehe eine persönliche Angelegenheit sei. Was Du und "dein Herr" vereinbaren, ist also deine private Angelegenheit.

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Veröffentlicht von: @lavoisine

Offenkundig gibt es auch unter Christen die Ansicht, dass Sex außerhalb der Ehe eine persönliche Angelegenheit sei. Was Du und "dein Herr" vereinbaren, ist also deine private Angelegenheit.

Genauso funktioniert Christentum. Es ist keine Religion im Sinne eines Kultes mit unumstößlichen Regeln und Gebräuchen. Wir haben einen persönlichen Gott, der mit allen seinen Kindern verschiedene Wege geht. Dies gilt es insbesondere für diejenigen zu akzeptieren, die meinen andere Menschen auf Grund von Regeln, die sie persönlich für wahr und wichtig halten, verurteilen oder gar abstrafen zu müssen.

Bei der Thematik hier ist es aber nicht allein ein persönliches Problem sondern ein PRobem innerhalb einer festen Gemeinschaft und daher gilt es hier beide Seiten zu berücksichtigen.

Threads wie diese können immer nur dahingehend hilfreich sein, die Vielfalt der Auffassungen aufzuzeigen und so zu einem komplexeren und möglicherweise in hilfreicher Weise passendem Bild mit erweitertem Horizont zu kommen.

Viele Grüße
Ecc

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Um seinen Sexualtrieb zu befriedigen braucht es idealerweise nur einen anderen Menschen. Wenn Du meinst, dass dein Herr Dir sagt, dass Du dafür eine Ehe eingehen musst, ist das deine private Angelegenheit. Ich habe hier aus anderen Dialogen entnommen, dass andere Christen das anders sehen.

Das Fazit lautet also: Du machst Dein Ding. Andere machen ihr Ding.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Wenn Du meinst, dass dein Herr Dir sagt, dass Du dafür eine Ehe eingehen musst, ist das deine private Angelegenheit. Ich habe hier aus anderen Dialogen entnommen, dass andere Christen das anders sehen.

Nun, so steht es in der Bibel und wer sich daran hält, der hat Prpbleme, die Du vielleicht nicht nachempfinden kannst. Sich über solche PRobleme auszutauschen - dafür ist diese Forum auch. Und dabei ist es eine Aufgabe, in der Bibel herauszufinden, welche Wege uns Gott dort schon aufgezeichnet hat, diese Probleme zu lösen - bis hinein in mögliches gnädiges Akzeptieren von nicht so guten Wegen, wie das oft in der Frage der Homosexualität heute geschieht.

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Anonymous
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Was "so in der Bibel" steht ist ebenfalls ganz offensichtlich eine eher individuelle Perspektive. Ich habe allein in diesem Thread verschiedene Perspektiven zum Thema "Sex ohne Ehe" gelesen und nun kann man sich weiterhin Bibelstellen um die Ohren schlagen oder jeder lebt einfach seine eigene Gottesbeziehung in den daraus resultierenden Rahmenbedingungen aus. Wenn man schon an einen Heiligen Geist glaubt, der in den Gläubigen wirkt, hat dieser vermutlich die Fähigkeit jedem einzelnen Gläubigen im Gebet und beim Lesen des Wortes zu zeigen, was Gott für sein oder ihr Leben gedacht hat. Also belass es doch einfach mal dabei, dass Du dein Leben anders gestaltest als andere Christen. Das ist doch OK.

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B'Elanna
(@belanna)
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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

- eine todeswürdige Sünde!

Alle Sünden sind todeswürdig.
Sonst hätte Jesus kaum sterben müssen.

Und nein, wenn das so klar Sünde wäre, hätten wir hier nicht mit schönster Regelmäßigkeit die passenden Threads - aber dieses Fass müssen wir hier nicht auch noch aufmachen, ich wollte das nur nicht unkommentiert so stehen lassen....

belanna antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @belanna

Alle Sünden sind todeswürdig.
Sonst hätte Jesus kaum sterben müssen.

Das ist die Kategorie im Alten Testament. Das waren Sünden, für die kein Opfer vorgesehen war zum Ausgleich sondern die Hinrichtung.

Am Ziel vorbei ist alles - aber wenn man hier den Begriff des Ehebruchs verwendet und dazu den Bezug, den Jesus in dem entsprechenden Abschnitt in Matth. gibt, dann sollte man zumindest wissen, wie so etwas definiert ist und dass diese Kategorie hier nicht vorliegt.

Ich will hier nicht Unzucht empfehlen. Aber ich halte es schon für wichtig, dass es da einen Unterschied zum Ehebruch gibt, dass Ehebruch im AT das härtere Vergehen ist und dass Paulus im 1. Kor. 7 vor der Gefahr der Unzucht unter bestimmten zu vermeidenden Bedingungen spricht.

Das sind einfach Bibelstellen, die hier betrachtet werden müssen - und zwar nicht nur oberflächlich sondern mit der angemessenen Genauigkeit.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ich nehme überhaupt kein Gesetz zur Grundlage jemanden zu verurteilen. Und schon gar kein Gesetz in der Frauen als Besitz betrachtet werden.

Ausgangspunkt dieses Seitenasts war allerdings diese Bemerkung von Katy:

aber das ist trotzdem Ehebruch - Matth. 5, 28.

Das ist ein deutliches Autoritätsargument. Das man ablehnen kann oder aber auch akzeptieren kann.

Wenn im Nachfolgenden dann für den Fall des Akzeptierens diskutiert wird, wie diese "gesetzliche Grundlage" zu verstehen sei, bringt Dein Ansatz, genau darüber nicht diskutieren zu wollen, hier doch etwas vom Thema ab, oder?

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @blackjack

Wenn im Nachfolgenden dann für den Fall des Akzeptierens diskutiert wird, wie diese "gesetzliche Grundlage" zu verstehen sei, bringt Dein Ansatz, genau darüber nicht diskutieren zu wollen, hier doch etwas vom Thema ab, oder?

Ja, in der Tat. Hoffentlich.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ja, in der Tat. Hoffentlich.

Dazu müssten die gesetzlichen Grundlagen denn ja erst einmal stimmen -und ich denke, dass wir das hier jetzt geklärt haben, dass es einen Unterschied zwischen "Ehebruch" und "Unzucht" gibt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, weil es komplett verschiedene Baustellen sind - schon allein vom Strafmaß her.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Dazu müssten die gesetzlichen Grundlagen denn ja erst einmal stimmen -und ich denke, dass wir das hier jetzt geklärt haben, dass es einen Unterschied zwischen "Ehebruch" und "Unzucht" gibt, der nicht außer Acht gelassen werden darf, weil es komplett verschiedene Baustellen sind - schon allein vom Strafmaß her.

Gut, dann wird ihr Mann also schon mal nicht gesteinigt. Das habt ihr ganz toll gemacht.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Gut, dann wird ihr Mann also schon mal nicht gesteinigt. Das habt ihr ganz toll gemacht.

Nun müssen wir uns nur noch dran halten ...

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Wie ich die TE verstanden hab, macht es für sie keinen großen Unterschied.
Das sollten wir vielleicht auch berücksichtigen. Die Diskussion, die ihr führt hat irgendwie mit dem Problem der Frau nichts mehr zu tun.

tristesse antworten
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @tristesse

Die Diskussion, die ihr führt hat irgendwie mit dem Problem der Frau nichts mehr zu tun.

Es kommt darauf an. Wenn die Probleme der Frau die PRobleme des Mannes sind, dann sind wir vielleicht mitten drin. Aber das kann nur die Frau selbst für sich entscheiden.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Leider meldet sie sich sehr sporadisch, was aber auch anhand der Heftigkeit der Diskussion nachvollziehen kann.

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Anonymous
 Anonymous
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ja, in der Tat. Hoffentlich.

Ah, okay. Dann mal als Rückmeldung von mir: funktioniert nicht und bringt im Jesus.de-Rahmen, in welchem sie kein default modus ist, Deine Position in Mißkredit, weil zuvörderst hängen bleibt, dass Du nicht on topic bleiben magst und die on-topic-Argumente ignorierst (und das selbst bei mir, der ich Deiner Position generell zuneige).

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich nicht bereit bin offen zu lassen, ob es nicht doch valide Argumente gibt, dernach die Frau Besitz des Mannes ist. Und ich war auch bei den griechischen Sagen nicht Offtopic. Denn es sind nun einmal diese Männergeschichten, die das - im weiteren Sinne - westliche Denken über die Rollenverteilingen geprägt haben und letztendlich darin münden, dass eine Frau sich verletzt fühlt und die Vorschläge auftauchen, sie solle sich mit Pheromonen einsprühen und sexy anziehen und die Funktion der Ehe erfüllen. Nämlich sich besteigen zu lassen ungeachtet ihrer eigenen Empfindungen.

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @blackjack

Das ist ein deutliches Autoritätsargument. Das man ablehnen kann oder aber auch akzeptieren kann.

Akzeptieren könnte man es, wenn es denn stimmen würde. Das, was hier beschrieben wurde, ist aber etwas anderes als Ehebruch.

Ehebruch und Unzucht sind in der Bibel zwei klar voneinander zu trennende Begriffe. Sie allein schon deshalb voneinander zu trennen, weil sie im AT mit verschiedenen Strafen belegt sind. Auf Ehebruch stand klar der Tod. Und Ehebruch liegt in diesem Fall (nach biblischer Definition) klar nicht vor. Damit wäre jeder, der hier Ehebruch als "Todschlagsargument" einbringen will, mit falschem Maß unterwegs.

Gott gefällt sicher weder Ehebruch noch Unzucht - aber falsches Maß mag er auch nicht.

LG
Ecc

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Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Akzeptieren könnte man es, wenn es denn stimmen würde. Das, was hier beschrieben wurde, ist aber etwas anderes als Ehebruch.

Du hast mich mißverstanden. Die Klassifizierung als Autoritätsargument resultiert daraus, dass die Quelle, auf die sich Katy bezog, als Autorität anerkannt wird. Darin, dass der Bibeltext Autorität habe, besteht eine der Prämissen des Arguments.

Ob das Argument im Folgenden dann stimmig/plausibel sei, darüber habt Ihr hier dann weiter diskutiert. Lavoisine lehnte, soweit ich verstanden hatte, das Argument eben aufgrund seiner Autoritäts-Basis ab. So, wie ich es auch tue. Nur dass ich eben überhaupt keine Basis zum Mitdiskutieren über die Stimmigkeit einer These sehe, die auf einer Prämisse beruht, die ich für unzutreffend halte.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Lavoisine lehnte, soweit ich verstanden hatte, das Argument eben aufgrund seiner Autoritäts-Basis ab.

Wenn wir der Bibel keine Autorität erlauben, dann können wir sie getrost in den Schrank stellen und dort verstauben lassen. Dann ist sie an sich wertlos.

Aber wenn ich die Bibel Ernst nehme und mich danach ausrichte, dann halte ich es für ziemlich wichtig, das auch tief gegründet zu tun. Und dazu müssen wir wohl leider auch oft die deutschen Übersetzungen hinterfragen und uns darum bemühen, die Worte im hebräischen und gireischen herauszufinden (mache ich mit King James + Strongs auf dem Bibelserver) und dann den Bedeutungshorizont dieser Worte erfassen. Es scheint mir, dass da oft theologische Vorlieben zu tendenziösen Übersetzungen geführt haben - und das je nach ÜBersetzung mit unterschiedlicher Ausrichtung. Das macht es schwierig - aber mit dem Überprüfen auf der Grundlage der Orignalsprachen ist es oft auch wieder richtig spannend und erhellend.

LG
Ecc

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Queequeg
(@queequeg)
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Verstaubung
Dann hab ich ja eine Menge wertloses Zeug in meinen Bücherregalen, weil ich allen Büchern keine Autorität zubillige. Trotzdem würde ich auf kaum eins von ihnen verzichten, weil sie alle ihre Funktion haben.

Und was konkret die Bibel betrifft, hat sie zumindest die "Autorität" wie das "Tao te king", die Schriften von Platon oder die Grimmschen Märchen.

Dass man etwas nicht für "Gottes Wort" im engen Sinn versteht, heißt ja nicht, dass es deshalb auch bedeutungslos ist. Aber dann muss man sich eben - wie Du es selbst auch schreibst - um ein Verständnis bemühen und kann nicht einfach sagen, das steht ja da und da.

queequeg antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @queequeg

Aber dann muss man sich eben - wie Du es selbst auch schreibst - um ein Verständnis bemühen und kann nicht einfach sagen, das steht ja da und da.

Wenn es denn tatsächlich so "da steht" wäre das für mch noch OK. Aber häufig werden bei derartigen Betrachtungen ein Bibelvers aus dem Zusammenhang gerissen, eine Bibelübersetzung gewählt, die die gewünschte Blickrichtung unterstützt - und dann das Ding als Hammer fallen gelassen, der alles ohne Option der Nachfrage klarstellt. Solche Verweise kenne ich auch und sie führen meistens vm Ziel (Gottes) weg.

LG
Ecc

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Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

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Ironisierung
Die andere "Methode" einen Text nicht zu verstehen, ist es, eben nur die Buchstaben zu sehen und nicht zu fragen, in welchem Zusammenhang sie überhaupt sind.

Mich wundert z.B. immer, dass man Jesu Taten und Aussprüche einfach so hinnimmt und damit meint, er habe eine noch strengere (religiöse) Ethik gestiftet als es im Jüdischen ohnehin der Fall war. Dabei wird dann überhaupt nicht berücksichtigt, dass sich Jesus ja im Widerstand zu der religiösen Elite seiner Zeit befand und seine Sprüche und Handlungen zumindest im wesentlichen Anteilen als Ironisierungen und ins Absurde führen von deren Einstellung zu verstehen sind.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Aber häufig werden bei derartigen Betrachtungen ein Bibelvers aus dem Zusammenhang gerissen, eine Bibelübersetzung gewählt, die die gewünschte Blickrichtung unterstützt - und dann das Ding als Hammer fallen gelassen, der alles ohne Option der Nachfrage klarstellt. Solche Verweise kenne ich auch und sie führen meistens vm Ziel (Gottes) weg.

Zumal es hier ja auch modern geworden ist, als Nichtchrist die Bibel zu missbrauchen, um sie den Christen um die Ohren zu hauen. Oder immer und immer wieder dieselben Bibelstellen zu hinterfragen und zu diskutieren.

Wenn ich dann zwei User, die beide von sich sagen, dass sie weder an die Bibel, noch Wunder oder den persönlichen Gott glauben, beobachte, wie sie in einem Thread über die Sinflut debattieren, frage ich mich schon, was das soll.

Oder wenn User jedes Statement des eigenen geistlichen Erlebnis genüsslich zerlegen und in Sarkasmus und Spott ertränken, dann tut mir das schon weh.

Gerade in einem Forum, wo Jesus eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

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Legitimation

Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn ich dann zwei User, die beide von sich sagen, dass sie weder an die Bibel, noch Wunder oder den persönlichen Gott glauben, beobachte, wie sie in einem Thread über die Sinflut debattieren, frage ich mich schon, was das soll.

Du hast ja mal vor kurzem so in etwa geschrieben, dass Du keine christliche Religion kennst, sondern nur eine Beziehung zu Jesus. Jedenfalls hast Du es so ähnlich ausgedrückt. Von dieser Position aus ist es natürlich absurd, wenn zwei Leute, die mit Jesus nix zu tun haben über Themen der Bibel reden.

Aber es ist ja unsere ganze Kultur aufgebaut auf und verbunden mit christlichen Vorstellungen. Und das alleine legitimiert schon auch Nicht-Jesus-Anhänger zu diskutieren.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Ihr könnt ja auch diskutieren.
Viel Spaß.

Ihr werdet nur nie zu einem Ergebnis kommen.
Da wäre mir an eurer Stelle meine Zeit zu schade

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3025

Belangvoll

Veröffentlicht von: @tristesse

Da wäre mir an eurer Stelle meine Zeit zu schade

Ob schade oder nicht. Auf die eine oder andere Weise muss sich jeder mit den Gegebenheiten seiner Kultur auseinandersetzen. Und da gehören nun mal auch die religiösen basics zu.

Was es nun mit der Sintflut auf sich hat, ist vermutlich nicht sonderlich relevant. Aber ob z.B. die hier aufgeworfene Frage nach ehelicher Treue nur vor dem Hintergrund göttlicher Forderung gesehen werden kann - was ja dann für jeden Nichtchristen ohne Belang wäre -, oder ob es auch völlig ohne christlichen Hintergrund Sinn macht, ist schon eine Frage von Belang.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Lies doch bitte einfach nur, was Jesus zum Ehebruch gesagt hat.

Ich empfinde es als sehr lästig dass hier User wie die Pharisäer damals versuchen, das Wort Gottes durch Winkelzüge und Spitzfindigkeiten zu umgehen und umzudrehen.

Echt jetzt?

Gott hat Mann und Frau füreinander bestimmt.
Ein Mann.
Eine Frau.

Erklär mir doch bitte dann mal Kontext der Bibel, wie man es rechtfertigen kann, sich bei Sexbildchen aus dem Internet einen runterzuholen, wenn die Frau im Nebenraum sitzt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

sich bei Sexbildchen aus dem Internet einen runterzuholen, wenn die Frau im Nebenraum sitzt

🤨🤨🤨🤨🤨

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Davon habe ich auch nichts im EP gelesen, da geht wohl die eigene Fantasie mit mancher/m durch...

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ja 😕😕😕

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Auch dir ein herzliches willkommen zurück.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @enajelpram

Davon habe ich auch nichts im EP gelesen,

Ich auch nicht. Deshalb habe ich ja geschrieben, dass es mich stören würde bzw. gestört hätte, wenn mein Freund das jemals in meinem Beisein gemacht hätte....aber: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Ich finde, das macht einen Unterschied - im einen Fall finde ich absolut nachvollziehbar, dass man sich als Partnerin verletzt fühlt, im anderen gehört es in die Privatsphäre, die einem auch innerhalb einer Beziehung zusteht.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Generell ist es die Frage, ob und wo die Privatsphäre des einen oder der anderen endet, auch innerhalb einer Beziehung. Ich sehe es eher als Ziel, dass beide einen Weg finden, mit dem, was sie am anderen stört oder sie als verletzend empfinden, auch wenn es der eine Teil nicht so sieht und beabsichtigt, umzugehen. Das müssen die beiden besprechen und miteinander klären, hysterisches Dramatisieren der Situation von Aussen ist da nicht hilfreich. Das gilt für Dinge, welche die Sexualität betreffen, aber auch für anderes.

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Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @tristesse

Erklär mir doch bitte dann mal Kontext der Bibel, wie man es rechtfertigen kann, sich bei Sexbildchen aus dem Internet einen runterzuholen, wenn die Frau im Nebenraum sitzt.

Gar nicht. Davon, dass das irgendwer tut, war hier aber auch nicht die Rede. Du solltest deine Fantasie ein bisschen eindämmen.

morran antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Ja klar.
Er schaut sich die Bilder an, weil er die Frauen so hübsch findet 😎

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich empfinde es als sehr lästig dass hier User wie die Pharisäer damals versuchen, das Wort Gottes durch Winkelzüge und Spitzfindigkeiten zu umgehen und umzudrehen.

Tust Du das nicht eigentlich, wenn Du hier Ehebruch und Unzucht vermengst?

Veröffentlicht von: @tristesse

Gott hat Mann und Frau füreinander bestimmt.
Ein Mann.
Eine Frau.

Und was war mit David? Was war mit dem Papa von Samuel?

Bitte vergiss nicht, asu welchem Kontext unsere geistlichen Wurzeln kommen und dass es ein Gesetz Kaiser Ausgustus war (Ziel: maximierung der Nachkommenzahl und damit Mehrung der Untertanen), dass die Monogamie festschrieb. Dies geschah nicht durch Jesus sondern zu Jesu Zeiten - und in der Konsequenz hatten wir damals in den Gemeinden eine Mischung aus monogamen Paaren und polygamen Familien, wobei die Leiter der Gemeinden aus monogamen Verhältnissen kommen sollten, weil man sich gesellschaftliche nicht angreifbar machen wollte und nicht nur das Gesetz Gottes sondern auch das weltliche Gesetz achtete.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Nö.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Und was war mit David? Was war mit dem Papa von Samuel?

Was soll damit sein?
Ich heiße es nicht gut, dass David mehrere Frauen hatte. Und ich denke nicht, dass das okay war. Aber Gott hat es halt hingenommen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte es nicht mal Könige gegeben.

Was mit dem Papa von Samuel gewesen sein soll, weiß ich nicht. Da wäre es gut, wenn Du mir sagst, worauf Du hinaus willst. Mir Suggestivfragen zu stellen, deren Antwort ich dann errätseln darf finde ich ziemlich mühsam.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Bitte vergiss nicht, asu welchem Kontext unsere geistlichen Wurzeln kommen und dass es ein Gesetz Kaiser Ausgustus war (Ziel: maximierung der Nachkommenzahl und damit Mehrung der Untertanen), dass die Monogamie festschrieb. Dies geschah nicht durch Jesus sondern zu Jesu Zeiten - und in der Konsequenz hatten wir damals in den Gemeinden eine Mischung aus monogamen Paaren und polygamen Familien, wobei die Leiter der Gemeinden aus monogamen Verhältnissen kommen sollten, weil man sich gesellschaftliche nicht angreifbar machen wollte und nicht nur das Gesetz Gottes sondern auch das weltliche Gesetz achtete.

Ich hab keine Ahnung, worauf Du hinaus willst?

Es ist doch ganz einfach.
Der Mann der TE schaut sich gern nackte Frauen an. Ihn interessiert es dabei nicht, dass seine Frau davon weiß und es sie verletzt.

Was kommst Du mir bei der Situation mit Augustus und irgendwelchen 2000 Jahren alten Gesetzen??? Darum geht es hier nicht.

Hier ignoriert ein in Gedanken untreuer Mann die Verletzung seiner Ehefrau.

Geh doch mal darauf ein.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Und ich denke nicht, dass das okay war.

Aber es war seinerzeit normal. Wir sind als Christen einer Volksgemeinschaft aufgepfropft, die solche Optionen immer offen ließ und weltweit gibt es viele Kuluturen - auch christliche - in denen das immer noch normal ist und oft auch wohl gut funktioniert.

Veröffentlicht von: @tristesse

Aber Gott hat es halt hingenommen.

Kannst Du diese Haltung biblisch irgendwo festmachen? Wo hat Gott dem Josef seine Rahel nicht gegönnt - neben seiner Lea?

Veröffentlicht von: @tristesse

Was mit dem Papa von Samuel gewesen sein soll, weiß ich nicht. Da wäre es gut, wenn Du mir sagst, worauf Du hinaus willst.

1. Samuel 1:
1 Es war ein Mann von Ramatajim-Zofim, vom Gebirge Ephraim, der hieß Elkana, ein Sohn Jerohams, des Sohnes Elihus, des Sohnes Tohus, des Sohnes Zufs, ein Ephraimiter.
2 Und er hatte zwei Frauen; die eine hieß Hanna, die andere Peninna. Peninna aber hatte Kinder und Hanna hatte keine Kinder.

Hanna ist die Mama von Samuel.

Veröffentlicht von: @tristesse

Ich hab keine Ahnung, worauf Du hinaus willst?

Die Monogamie ist kein Konzept des biblischen Gottes sondern ein politisch erdachtes Konzept von Kaiser Augustus, der damit möglichst viele Nachkommen und ein schnelles Bevölkerungswachstum erzielen wollte. Da kommt es her.

Veröffentlicht von: @tristesse

Es ist doch ganz einfach.
Der Mann der TE schaut sich gern nackte Frauen an. Ihn interessiert es dabei nicht, dass seine Frau davon weiß und es sie verletzt.

Warum tut er das? Geh davon aus, dass es Menschen gibt, für die ihre Sexualität sehr wichtig ist. Es ist für viele gradezu eine Enerigequelle ohne die sie vergehen und die LEistung, die man im Beruf bringen muss, schwerlich erbringen können. Menschen sind da verschieden aber es gibt keinen Grund, warum asexuelle Menschen hier die Standards definieren sollten. Es muss da ein Ausgleich da sein und es muss Wege geben, wie man sein Leben gestaltet ohne dabei zu verrecken.

Für Menschen mit sexuellen Bedürfnissen ist nach 1. Kor. 7 die Ehe - und da wo einem Partner es nicht gelingt, den jeweils anderen seine sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen, da erfüllt die Ehe ihre Aufgabe nicht. Das scheint mir hier das Problem zu sein - sonst würde diese Mann sich wohl kaum in diese zweifelhafte Traumwelt des Selbstbetruggs begeben.

Veröffentlicht von: @tristesse

Was kommst Du mir bei der Situation mit Augustus und irgendwelchen 2000 Jahren alten Gesetzen??? Darum geht es hier nicht.

Weil das die Wurzel der Monogamie ist!

Veröffentlicht von: @tristesse

Hier ignoriert ein in Gedanken untreuer Mann die Verletzung seiner Ehefrau.

Ja, das sehe ich auch. Aber ich finde es problematisch hier darüber zu sprechen, ohne den Mann gehört zu haben. Wie kann es sein, dass bei ihm als verheirateten Mann unerfüllte sexuelle Bedürfnisse gibt? Ist er zuvor von der Ehefrau zurückgewisen worden? Findet seine Frau ihn vielleicht nicth mehr sexuell attraktiv oder hat die Frau ihre eheliche Aufgabe vergessen? Ist es wirklich so, dass dem MAnn seine eigene Frau "nicht mehr genug" ist, was eine Kränkung ihrerseits wirklich begründen würden und eine sehr schmerzliche Erniedrigung wäre - oder bemüht sich seine Frau vielleicht überhaupt nicht mehr, ihm hier seine Bedürfnisse zu befriedigen, was den Mann als den erniedrigten weil offenbar in ihren Augen als sexuell unattraktiven Partner erscheinen lassen würde.

Ich denke das der Weg in die Pronografie, der nie ein guter ist und in schlimme Abhängigkeitn führen kann, oft genug die Konsequenz nach der Suche nach einem Ventil ist, das große inner Zwänge und einen unerträglichen innern Druck abbauen helfen soll.

Die Ehe ist für Menschen mit sexuellen Bedürfnissen - alle anderen sind wirklich besser auf dem Weg des Paulus unterwegs (zumindest als Christen).

Viele Grüße
Ecc

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5961
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Kannst Du diese Haltung biblisch irgendwo festmachen? Wo hat Gott dem Josef seine Rahel nicht gegönnt - neben seiner Lea?

Gott hat Josef Rahel als Mutter gegönnt, nicht als Ehefrau.

Aber an der Geschichte um Jakob, Lea, Rahel und deren Mägde sieht man, daß Polygamie nicht so ohne weiteres funktioniert - ist ja nicht so, daß die Frauen in Eintracht lebten.
Und das Beispiel Hannas zeigt, daß das nicht so der Bringer war.
Ich sehe in der Bibel kein positives Beispiel einer Mehrehe, wo alle Beteiligten damit glücklich waren und wo es keine Probleme gab. Fällt Dir eines ein?

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Die Monogamie ist kein Konzept des biblischen Gottes sondern ein politisch erdachtes Konzept von Kaiser Augustus, der damit möglichst viele Nachkommen und ein schnelles Bevölkerungswachstum erzielen wollte. Da kommt es her.

Unsinn. Zu Augustus Zeiten war die Einehe längst etabliert. War es schon im antiken Griechenland. In den augusteischen Ehegesetzen wurden andere Dinge geregelt. Recht hast Du nur damit

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

damit möglichst viele Nachkommen und ein schnelles Bevölkerungswachstum erzielen wollte

das versuchte er aber nicht durch die Monogamie, die es eh schon längst gab, zu regeln, sondern zur Verpflichtung zur Ehe und Benachteiligung von Kinderlosen und Förderung von Kinderreichen.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Für Menschen mit sexuellen Bedürfnissen ist nach 1. Kor. 7 die Ehe - und da wo einem Partner es nicht gelingt, den jeweils anderen seine sexuellen Bedürfnisse zu erfüllen, da erfüllt die Ehe ihre Aufgabe nicht. Das scheint mir hier das Problem zu sein - sonst würde diese Mann sich wohl kaum in diese zweifelhafte Traumwelt des Selbstbetruggs begeben.

Nun hat die TE sich m.W. noch nicht zum "wie oft" und "wie" geäußert. Ich halte es schon für sehr kühn, hier wieder auf das Klischee der frigiden Frau zurückzugreifen, wo dem armen Mann ja gar nichts übrig bleibt, als sich entsprechenden Materials zu bedienen.
Tatsächlich bedienen solche Bilder das "Belohnungssystem", und das funktioniert auch, wenn ein Paar jeden Tag Sex hat. Gerade gestreßt und frustriert? Beim Blick auf schöne Frauen wird Dopamin ausgeschüttet, das hebt die Stimmung.
Du machst es Dir hier verdammt einfach, der Frau die Verantwortung zuzuschieben, und ich glaube auch kaum, daß Paulus sich das so gedacht hat, wie es dann später zur "ehelichen Pflicht" pervertiert wurde, bis hin dazu, daß Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar war, schließlich holte sich der Mann nur, was ihm zustand.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Weil das die Wurzel der Monogamie ist!

Eben nicht. Deine Geschichtskenntnisse sind mangelhaft. Die Monogamie hatte sich schon sehr viel früher durchgesetzt.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Ich denke das der Weg in die Pronografie, der nie ein guter ist und in schlimme Abhängigkeitn führen kann, oft genug die Konsequenz nach der Suche nach einem Ventil ist, das große inner Zwänge und einen unerträglichen innern Druck abbauen helfen soll.

Richtig, aber die Ursache für die inneren Zwänge oder den inneren Druck ist nicht immer darin zu suchen, daß der Mann bei der Ehefrau nicht genug Sex bekommt.

Gruß
Alescha

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tristesse
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Ich danke Dir
Damit ersparst Du mir eine Antwort 😊

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @alescha

Zu Augustus Zeiten war die Einehe längst etabliert.

Ich denke, dass die Einehe immer irgendwie der STandard war. Die Frage ist aber doch, ob alndere Formen erlaubt sind oder nicht - und da gab es zur Zeit von Augustus eine klare juristische Ansage.

Veröffentlicht von: @alescha

Ich halte es schon für sehr kühn, hier wieder auf das Klischee der frigiden Frau zurückzugreifen, wo dem armen Mann ja gar nichts übrig bleibt, als sich entsprechenden Materials zu bedienen.

Nun, man darf sich aber natürlich schon fragen, wie es bei einem erfüllten Sexleben zum Bedarf nach Pornografie kommen kann.

Veröffentlicht von: @alescha

Tatsächlich bedienen solche Bilder das "Belohnungssystem", und das funktioniert auch, wenn ein Paar jeden Tag Sex hat. Gerade gestreßt und frustriert? Beim Blick auf schöne Frauen wird Dopamin ausgeschüttet, das hebt die Stimmung.

Ja, das ist so. Und das fatale daran ist, dass der Missbrauch dieses Systems in ähnliche Abhängigkeiten und sogar körperliche Probleme führen kann, wie dies bei Drogen der Fall ist.

Veröffentlicht von: @alescha

bis hin dazu, daß Vergewaltigung in der Ehe nicht strafbar war, schließlich holte sich der Mann nur, was ihm zustand.

Das halte ich für falsch und würde ich nie befürworten. Allerdings macht man es sich auch zu einfach, den unbefirdigten Mann in ein keusches Gefängnis sperren zu wollen und von ihm zu fordern, doch seine Triebe irgendwie in den Griff zu bekommen. Ein MAnn heiratet nicht, um am Ende zölibatär zu leben.

Veröffentlicht von: @alescha

Richtig, aber die Ursache für die inneren Zwänge oder den inneren Druck ist nicht immer darin zu suchen, daß der Mann bei der Ehefrau nicht genug Sex bekommt.

"Nicht immer" mag richtig sein - aber oft wird es so sein. Und das von vornherein auszuschließen und den MAnn als den Bösen Triebtäter abzustempeln, das wäre im Rahmen einer Unschuldvermutung, die jeglicher urteilenden Betrachtung zu Grunde liegen muss, einfach nur falsch.

Veröffentlicht von: @alescha

Deine Geschichtskenntnisse sind mangelhaft. Die Monogamie hatte sich schon sehr viel früher durchgesetzt.

Monogamie dürfte immer so etwas wie der Standard gewesen sein - das ist schon klar. Allerdings haben wir im Kontext mit dem jüdischen Recht und der Kultur im Rahmen des alten Testaments die Offenheit für polygame Konzepte, die für den orientalischen Raum normal sind.

Das änderte sich allerdings mit der römischen Besatzung im LAnd der Bibel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Monogamie

Dort schau doch bitte mal in den Abschnitt "Kulturgeschichte". Das römische Recht (verschärft durch die Gesetze des Kaisers Augustus) hatte die Monogamie klar als STandard definiert und so war es auch im Kontext mit der griechischen Kulutur, die ja zu Zeiten Jesu mit gesellschaftlich prägend war.

Es stimmt allerdings, dass auch unter Augustus Polygamie noch nicht ganz hart verboten war. Es war nicht erwünscht aber toleriert. Das Ende der Toleranz kam aber nach diesem Artikel 393 n. Chr. wo Polygamie streng verboten wurde.
http://www.juedisches-recht.de/rec_historie_05_inhalt.php
Dort Abschnitt VII.
Die Zeit fällt in die Amtszeit Kasier Theodosius I
https://www.grin.com/document/14766
Theodosius führte das Christentum unter klar definierten theologischen Vorzeichen als Staatsreligion ein. Theologische Strömungen, die nicht mit der Auffassung von Theodosius bzw. den ihn unterstützenden Bischöfen übereinstimmen wurden verboten. Es kam auch (nicht im Link aufgeführt aber bei Wikpedia nachzulesen) zu einem Verbot der olympischen Spiele, die in Zusammenhang mit Zeus und dem girechischen Götterkult standen. Dieser Kaiser (bzw. vermutlich die ihn beeinflussenden Bischöfe) machten dann auch wohl ein Ende mit Möglichkeiten zur Polygamie.

LG
Ecc

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Alescha
(@alescha)
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Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Ich denke, dass die Einehe immer irgendwie der STandard war. Die Frage ist aber doch, ob alndere Formen erlaubt sind oder nicht - und da gab es zur Zeit von Augustus eine klare juristische Ansage.

Nö. Schon vorher durften Römer nur eine rechtmäßige Ehefrau haben.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Es stimmt allerdings, dass auch unter Augustus Polygamie noch nicht ganz hart verboten war. Es war nicht erwünscht aber toleriert. Das Ende der Toleranz kam aber nach diesem Artikel 393 n. Chr. wo Polygamie streng verboten wurde.

Bei den Juden. Aus dem ersten von Dir verlinkten Artikel:

Fraglich ist auch, ob Juden die Heirat von zwei oder mehr Frauen gestattet war. Allen Anschein nach tolerierten die Römer die jüdische Polygamie der Sache nach. Aber seit 393 n. Chr. war dies strengstens verboten.

Bei den Römern selbst gab es keine Polygamie, die wurde nicht erst unter Augustus verboten.
Deine Behauptung, daß wir die Monogamie Augustus zu verdanken hätten, ist schlichtweg falsch.

Und ich denke auch, daß Gott die Monogamie als Idealzustand festgelegt hat. Oder warum, meinst Du, hat Gott Adam nur eine Frau zur Seite gestellt und nicht gleich mindestens zwei?

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Nun, man darf sich aber natürlich schon fragen, wie es bei einem erfüllten Sexleben zum Bedarf nach Pornografie kommen kann.

Was machst Du, wenn Dir einer begegnet, der sagt, daß er zig Mal in der Woche Sex hat und ihn auch als erfüllend erlebt - aber trotzdem Pornos schaut?

Wobei man natürlich auch definieren muß, was unter einem "erfüllten Sexleben" zu verstehen ist.
Wenn jetzt z.B. einer sagt, ich finde den Sex mit meiner Frau/meinem Mann toll, aber ich würde gerne mal diese oder jene Variante probieren, meine Frau/mein Mann will das aber nicht - bist Du da auch der Meinung, daß der nichtwollende Partner mitschuld ist, wenn der andere zu Pornos greift? Muß man wirklich immer so oft wie der Partner will und wie der Partner will, sonst ist man - natürlich mit Berufung auf Paulus - mitverantwortlich dafür, daß der andere sich anderweitig ergötzt?

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Allerdings macht man es sich auch zu einfach, den unbefirdigten Mann in ein keusches Gefängnis sperren zu wollen und von ihm zu fordern, doch seine Triebe irgendwie in den Griff zu bekommen. Ein MAnn heiratet nicht, um am Ende zölibatär zu leben.

Frauen übrigens auch nicht.

Aber zwischen zölibatärem Leben und "ich gucke Pornos, weil mein/e Partner/in bestimmte Praktiken nicht will/nur einmal in der Woche will und nicht jeden Tag/keine schicken Dessous trägt/ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat/mir vor dem Sex nicht den Nacken krault" besteht doch eine ziemliche Bandbreite, oder?

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @alescha

Nö. Schon vorher durften Römer nur eine rechtmäßige Ehefrau haben.

Das mag ja sein, aber zur Zeit Jesus gab es wohl noch eine gewissen Toleranz in den Kolonien, die aber schon so eingeschränkt war, dass wir davon ausgehen können, dass auch bei den Christen die Monogamie das dringend empfohlene Konstrukt war - obwohl es in den Gemeinden wohl auch polygame Familien gab - sonst hätte man sich das Kriterium für die Bischöfe und Diakone ja schenken können.

Veröffentlicht von: @alescha

Deine Behauptung, daß wir die Monogamie Augustus zu verdanken hätten, ist schlichtweg falsch.

Augustus hat klare und strenge Ehegesetze auf den Weg gebracht. Unter diesen Gesetzen war das bei den Juden bis dahin mögliche Konstrukt der Polygamie daher wohl noch einmal deutlicher erschwert.

Ich habe nie behauptet, dass es vorher nicht schon Gesellschaften mit Monogamen Verhältnissen gab. MEine Aussage bezog sich auf die für uns hier relevante Region, dem von den Römern besetzten LAnd der Bibel und den Verhältnissen darin, die man bei Jesu Worten immer im Hinterkopf haben muss.

Veröffentlicht von: @alescha

Oder warum, meinst Du, hat Gott Adam nur eine Frau zur Seite gestellt und nicht gleich mindestens zwei?

Das finde ich nun mal ein ziemlich schwaches Argument. In der Schöpfungsgeschichte wurde jede Tierart immer paarweise geschaffen - und heute haben wir viele Tiere, die polygam leben. Nur weil etwas paarig initiiert wurde, heißt das ja nicht, dass das auch so angelegt ist und immer so bleiben muss.

Die Monogamie hat insbesondere für die NAchkommen wohl klare Vorteile und dürfte in der Regel das Optimum darstellen. Was natrülich nicht heißt, dass es nicht besondere Situationen geben mag, in denen andere Konstrukte einfach besser wären.

Wann es mit der Polygamie losgegangen ist, wissen wir letztendlich nicht. In den Geschlechtsregistern werden immer nur die Väter genannt und welchen Nachwuchs sie gezeugt haben. Da steht nichts dazu mit welcher Frau oder wlechen Frauen.

Erst bei Abraham erfahren wir von seiner Nebenfrau Ketura (1. Chronik 1, 32).

Veröffentlicht von: @alescha

Was machst Du, wenn Dir einer begegnet, der sagt, daß er zig Mal in der Woche Sex hat und ihn auch als erfüllend erlebt - aber trotzdem Pornos schaut?

Gibt es vermutlich. Hätte ich dann kein Verständnis dafür. Pornografie kann verwendet werden, um Startpunkte in eine Traumwelt zu bekommen und so eine nicht vorhandene Beziehung ersetzen. So eine Traumwelt soll angeblich als Ersatz für eine sexuelle Beziehung funktionieren. Es bleibt natrülich ein Wolkenkukuksheim aber es kann Frieden schaffen.
Dann gibt es Pornografie als Droge. Anders kann ich das nicht bezeichnen. Es geht darum, sich mit körpereigenen Ausschüttungen einen Kick zu geben. So verwendet ist Pronografie (wie jede Droge) ausschließlich destruktiv. Vermutlich muss bei einemn Ausstieg ähnlich wie bei einem Drogenentzug vorgegangen werden.

Veröffentlicht von: @alescha

Muß man wirklich immer so oft wie der Partner will und wie der Partner will, sonst ist man - natürlich mit Berufung auf Paulus - mitverantwortlich dafür, daß der andere sich anderweitig ergötzt?

So wie ich Paulus verstanden habe, ist ein Pratner immer für den jeweils anderen verantworlich, dass der zu seiner Befriedigung kommt. Wenn es da Dinge gibt, die ich erst überwinden muss, dann darf ich natürlich auch fragen, ob ich die überhaupt überwinden will. Da sind dann Gespräche notwenidg und in einer liebevollen Beziehung wird man natürlich aufeinander Rücksicht nehmen.

Es gibt aber auch Fälle, in denen ein Partner (irgendwann) überhaupt keine Lust mehr auf Sex hat und das dem Partner auch deutlich zu verstehen gibt. Das sind dann Situationen, in denen ew fatst schon absehbar zu Unzucht oder dem leisen Verkümmern des zurückgewiesenen Partners kommt. Das, was dann passiert ist dann nicht mehr alleine in der Verantwortung des "Sünders", der sich dann zumeist alleine auf der Anklagebank wiederfindet. Solche Situationen anzusprechen, war meine Intention in diesem Thread - auch wenn ich natürlich nicht weiß, ob es im aktuellen Fall vorliegt. Aber wenn es so waäre, dann würde hier dem Mann Unrecht getan werden.

Veröffentlicht von: @alescha

Frauen übrigens auch nicht.

Ja, klar!
Ich habe mal gelesen, dass so ungefähr die Hälfte der Menschen Zeit LEbens wirklich Lust auf Sex hat - und die andere Hälfte eher nicht. Leider finden sich wohl nicht automatisch die jeweils sich gut ergänzenden Partner. Die Verteilung scheint absolut zufällig, so dass sich bei der Hälfte der Fälle die jeweils passenden treffen (1/4 heiße Feger, 1/4 sexuell Desinteressierte). Die Tragik ist, dass aber die andere Hälfte die eher unpassenden gepaart haben: 1/4 "scharfe" Männer mit ner Frau als Sexmuffel, 1/4 "scharfe Frauen" mit nem Kerl als Sexmuffel.

Wie jetzt die problematische Hälfte mit der Thematik umgeht, dürfte klar darüber entscheiden, wie problematisch die Ehe ist. Da ist es natürlich denkbar, dass der Muffel sich nen Schups gibt und versucht der Sache etwas Schönes abzugewinnen, vielleicht sogar selbst die Lust für sich endeckt oder sich nach 1. Kor 7 auch dann der Aufgabe stellt, wenn es selber zu keinem lustvollen ERleben kommt und es nur gelingt dem jeweilgen Partner glücklcih zu machen.
Eine schlechtere Lösung wäre es wenn die weniger lustvolle Person die Lösung vorzieht, die "Leine" etwas lockerer zu lassen und Wege in die Unzucht tolleriert. Aber dann gibt es natürlich auch die mit der "A....karte", die still vor sich in leiden ...

Nac Paulus muss es ja auch noch den Weg geben, so vom Heiligen Geist und der Gegenwart Gottes erfüllt zu werden, dass Sex absolut kein Thema ist. Aber ich kenne nur wenige MEnschen, denen ich zutrauen würde, eine derartige Erfüllung erhalten zu haben. Mir ist es jedenfalls nicht gelungen obwohl ich mir so eine Perspektive erhofft hatte.

Veröffentlicht von: @alescha

Aber zwischen zölibatärem Leben und "ich gucke Pornos, weil mein/e Partner/in bestimmte Praktiken nicht will/nur einmal in der Woche will und nicht jeden Tag/keine schicken Dessous trägt/ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat/mir vor dem Sex nicht den Nacken krault" besteht doch eine ziemliche Bandbreite, oder?

Klar, da gibt es alles - und ich habe oben versucht, mal ein paar Eckpunkte zu markieren.

Wenn es wenigstens zu einem Respekt und der Annahme - zumindest aber das Realisieren - des Partners als Mensch mit sexuellen Bedürfnissen kommt, dann dürfte schon viel gewonnen sein. Mein Eindruck grade in christlichen Kreisen ist oft der, dass Sex generell als Fleischlich und Sünde abegtan wird. Dem Sexmuffel mag das eine willkommene Ausrede sein und der Mensch mit sexuellen Bedürfnissen wird in seiner Persönlchkeit verkümmern.

Aber auch hier gibt Paulus in 1. Kor. 7 Hilfe: Wer keinen Sex will, der hat als einzig akzetables Alternativprogramm Andacht und Anbetung. Und wenn dann ein Paar die ganzen Tage betet - was meinst Du, was da geistlich abgeht. Da wird aber die Salbung durch den Heiligen Geist derart präsent sein, dass es der ganze Ort merkt!

Viele Grüße
Ecc

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Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 5961
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

obwohl es in den Gemeinden wohl auch polygame Familien gab - sonst hätte man sich das Kriterium für die Bischöfe und Diakone ja schenken können.

Du meinst 1.Timotheus 3,2. Ich habe jetzt unsere Wuppertaler Studienbibel aus dem Regal geholt, und dort ist u.a. zu lesen:

Die hier gegebene Auslegung hat ihre Bedeutung gerade im Blick auf die in jener Zeit stark um sich greifende Praxis der Ehescheidung und der damit verbundenen Wiederverheiratung Geschiedener, und das unter Griechen wie Juden.

Und in einer Fußnote:

Da die Heiden durch staatliche Gesetze verpflichtet waren zur Monogamie und die Juden dieser Zeit ebenfalls danach lebten, kann unser Wort kaum ein Verbot der Vielehe meinen (Polygamie)

Hier haben wir es also mit dem christlichen Pendant zum heidnischen Ideal der univira, einer Frau, die nur einmal verheiratet war und einer Scheidung oder dem Tod ihres Mannes unverheiratet blieb, zu tun.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Augustus hat klare und strenge Ehegesetze auf den Weg gebracht. Unter diesen Gesetzen war das bei den Juden bis dahin mögliche Konstrukt der Polygamie daher wohl noch einmal deutlicher erschwert.

Selbst wenn dem so sein sollte: Du hast behauptet:

Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Die Monogamie ist kein Konzept des biblischen Gottes sondern ein politisch erdachtes Konzept von Kaiser Augustus, der damit möglichst viele Nachkommen und ein schnelles Bevölkerungswachstum erzielen wollte. Da kommt es her.

und hast die Ehegesetze des Augustus als

Veröffentlicht von: @###user_nicename###

die Wurzel der Monogamie

bezeichnet, und das ist schlichtweg falsch.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Das finde ich nun mal ein ziemlich schwaches Argument. In der Schöpfungsgeschichte wurde jede Tierart immer paarweise geschaffen

Konkrete Bibelstelle? Ich lese im Schöpfungsbericht nirgends, daß die Tiere immer paarweise geschaffen wurden.
Du verwechselst das wahrscheinlich mit der Arche Noah.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Das, was dann passiert ist dann nicht mehr alleine in der Verantwortung des "Sünders"

Sehe ich anders. Niemand ist hilflos seinen Trieben ausgesetzt.

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Wenn es wenigstens zu einem Respekt und der Annahme - zumindest aber das Realisieren - des Partners als Mensch mit sexuellen Bedürfnissen kommt, dann dürfte schon viel gewonnen sein.

Da gebe ich Dir nun recht. Und ja, es ist auch gut, wenn das hier gelingt:

Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Da ist es natürlich denkbar, dass der Muffel sich nen Schups gibt und versucht der Sache etwas Schönes abzugewinnen, vielleicht sogar selbst die Lust für sich endeckt oder sich nach 1. Kor 7 auch dann der Aufgabe stellt, wenn es selber zu keinem lustvollen ERleben kommt und es nur gelingt dem jeweilgen Partner glücklcih zu machen.

LG
Alescha

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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😀😀😀😀😀😀

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B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 1597

Was das alte Testament angeht, magst Du recht haben.

Nur hilft das hier in dem Fall nicht weiter. Die Zeiten der Vielweiberei sind vorbei und darüber hinaus ungesetzlich,

und esist wohl kaum eine Lösung, der TE zu sagen "Stell Dich nicht so an, sei froh, dass wir nicht zu Zeiten AT leben, da hätte Dein Mann längst nicht nur Bildchen, sondern echte Konkurrenz für Dich im Haus...."????

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Bingo!

tristesse antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Der Mann der TE ist mit der TE verheiratet und erlaubt t seinen Augen, andere Frauen als die eigene zu begehren.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @morran

Nur wenn die betrachteten Frauen verheiratet sind, und das sind sie ja in der Regel eher selten.

Nein, das wird im Schriftwort nicht gesagt - wenn er verheiratet ist, bricht er seine eigene Ehe damit.

Anonymous antworten
Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @katy3

Nein, das wird im Schriftwort nicht gesagt - wenn er verheiratet ist, bricht er seine eigene Ehe damit.

Der Mann kann seine eigene Ehe nicht brechen.

Es wird ja im Gesetz ganz eindeutig festgehalten: Wer mit der Frau seines Nächsten schläft, macht sich des Ehebruchs schuldig und soll gesteinigt werden.
Wer hingegen mit einer ledigen Jungfrau schläft, macht sich gerade nicht des Ehebruchs schuldig, sondern der Sachbeschädigung und hat deshalb für den Schaden aufzukommen, indem er den Brautpreis zahlt und sie heiratet.
Und mit Sklavinnen kann ihr Besitzer sowieso schlafen, soviel er will.

Ehebruch ist im biblischen Sinn ein Eigentumsdelikt, dessen Opfer der Ehemann oder Verlobte der Frau ist und kann nur mit verheirateten oder verlobten Frauen begangen werden.

morran antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich aber sage euch: Wer eine Frau ansieht, sie zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen. Wenn dich aber dein rechtes Auge verführt, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist besser für dich, dass eins deiner Glieder verderbe und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. - Matthäus 5:28f

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Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Ja, um diesen Text geht es hier. Und?

morran antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ist schon ok 😉

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @morran

Der Mann kann seine eigene Ehe nicht brechen.

doch, natürlich - es bicht seine Ehe und macht, daß die Frau ihre Ehe bricht.

Veröffentlicht von: @morran

Es wird ja im Gesetz ganz eindeutig festgehalten: Wer mit der Frau seines Nächsten schläft, macht sich des Ehebruchs schuldig und soll gesteinigt werden....

das ist der alte Bund, der Bund des Gesetzes, den Gott mit Israel geschlossen hat. Für uns gelten diese Regeln nicht.

Veröffentlicht von: @morran

Ehebruch ist im biblischen Sinn ein Eigentumsdelikt, dessen Opfer der Ehemann oder Verlobte der Frau ist und kann nur mit verheirateten oder verlobten Frauen begangen werden.

Das stimmt nicht.

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Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @katy3

es bicht seine Ehe

Wo genau steht das? Weil da, wo es die Adressaten der Bergpredigt gelesen haben könnten, steht es eher nicht.

Veröffentlicht von: @katy3

. Für uns gelten diese Regeln nicht.

Ach so. Na, dann können wir ja schlafen, mit wem wir wollen.

Veröffentlicht von: @katy3

Das stimmt nicht.

Doch, das stimmt.

morran antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @morran

Wer hingegen mit einer ledigen Jungfrau schläft, macht sich gerade nicht des Ehebruchs schuldig, sondern der Sachbeschädigung und hat deshalb für den Schaden aufzukommen, indem er den Brautpreis zahlt und sie heiratet.

Nein, von "Sachbeschädigung" steht da ganz bestimmt nichts.

Veröffentlicht von: @morran

Und mit Sklavinnen kann ihr Besitzer sowieso schlafen, soviel er will.

Wird das irgendwo ausdrücklich von Gott erlaubt?

miss-piggy antworten
Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Nein, von "Sachbeschädigung" steht da ganz bestimmt nichts.

Nein, da steht da nicht, ist aber offensichtlich gemeint. Das Delikt steht bei den Eigentumsdelikten und es ist dafür kein Strafe vorgesehen, sondern nur eine Schadenersatzzahlung.

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Wird das irgendwo ausdrücklich von Gott erlaubt?

Es wird sogar geboten, dass einer, der sich eine Sklavin nimmt, nicht aufhören darf, mit dieser Sklavin geschlechtlich zu verkehren, wenn er sich noch eine andere Frau nimmt. (Ex 21,10)

morran antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Und was möchtest Du jetzt mitteilen? Das ihr Mann sich vielleicht eine Sklavin nehmen soll? Oder das Du einen gewissen Spielraum an theologischen Auslegungen instrumentalisieren kannst?

Anonymous antworten
Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 490

Dass es Unsinn ist, ein Bibelzitat in die Diskussion einzuwerfen und zu glauben, dass sei jetzt die Lösung.

morran antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @morran

Dass es Unsinn ist, ein Bibelzitat in die Diskussion einzuwerfen und zu glauben, dass sei jetzt die Lösung.

Das ist tatsächlich Unsinn. Allerdings steht bei mir die Frage im Raum, ob Du die von Dir eingeworfene Auslegung tatsächlich so vertrittst.

Anonymous antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @morran

Nein, da steht da nicht, ist aber offensichtlich gemeint. Das Delikt steht bei den Eigentumsdelikten und es ist dafür kein Strafe vorgesehen, sondern nur eine Schadenersatzzahlung.

Mit einer Sachbeschädigung hat das trotzdem nichts zu tun.

Veröffentlicht von: @morran

Es wird sogar geboten, dass einer, der sich eine Sklavin nimmt, nicht aufhören darf, mit dieser Sklavin geschlechtlich zu verkehren, wenn er sich noch eine andere Frau nimmt. (Ex 21,10)

Hier geht es um den Fall, dass einer seine Sklavin geheiratet hat.

miss-piggy antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wer hingegen mit einer ledigen Jungfrau schläft, macht sich gerade nicht des Ehebruchs schuldig, sondern der Sachbeschädigung und hat deshalb für den Schaden aufzukommen, indem er den Brautpreis zahlt und sie heiratet.

Röm 13,1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, ist sie von Gott angeordnet.

Wir leben hier in Deutschland. Wer sich der Bigamie schuldig macht, untersteht der hiesigen Gerichtsbarkeit.

Lesen wir weiter:
Eph 5,25 Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt hat und hat sich selbst für sie dahingegeben,
Eph 5,28 So sollen auch die Männer ihre Frauen lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, der liebt sich selbst.

Hat Christus jemals etwas getan, das die Gemeinde verletzt? Woher also nimmt sich der Mann der TE die Freiheit, sie zu verletzen? Und nicht damit aufzuhören, obwohl ein eindeutiges Feedback da ist?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Veröffentlicht von: @katy3

aber das ist trotzdem Ehebruch - Matth. 5, 28

Das sehe ich anders. Zwischen gerne schöne Frauen anschauen und begehren liegen Welten.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Zwischen "Wieso, ist doch nicht so schlimm" und "Ich liebe Dich" liegen auch Welten.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Was möchtest du konkret damit Aussagen? Das der Mann seine Frau nicht liebt oder ähnliches?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Ja, das will ich damit sagen.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @qdspieler

Zwischen gerne schöne Frauen anschauen und begehren liegen Welten.

Das sehe ich auch so.
Allerdings ist es doch noch mal etwas anderes, wenn die schönen Frauen leicht oder gar nicht bekleidet sind und ich als Partnerin mir anhören muss, wie ich mit denen verglichen werde...

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Allerdings ist es doch noch mal etwas anderes, wenn die schönen Frauen leicht oder gar nicht bekleidet sind und ich als Partnerin mir anhören muss, wie ich mit denen verglichen werde...

Davon kann ja hier nicht die Rede sein. Die TE hat diesbezüglich bisher nichts geschrieben.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @qdspieler

Das sehe ich anders. Zwischen gerne schöne Frauen anschauen und begehren liegen Welten.

Genau.
Und die Männer kaufen sich alle den Playboy wegen der Artikel 😀
Ein Mann, der sich nackte Frauen anschaut, begehrt auch. Es sei denn er ist Künstler und diesbezüglich trainiert.

Alles andere halte ich für Augenwischerei.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ja er begehrt, weil er jene Damen scheinbar reizvoll findet oder was auch immer, aber das bedeutet nicht das er seine eigene Frau nicht mehr liebt. Männer können das emotional Trennen, auch wenn es falsch ist.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @eddie78

Ja er begehrt, weil er jene Damen scheinbar reizvoll findet oder was auch immer, aber das bedeutet nicht das er seine eigene Frau nicht mehr liebt. Männer können das emotional Trennen, auch wenn es falsch ist.

Eben.
Es ist falsch, sagst Du doch selbst.

Mir ist es echt egal, was Ihr Männer trennen könnt und was nicht.
Aber es ist eben falsch, sich beim Anschauen von Sexbildern fremder Frauen einen runterzuholen, wenn die eigene Frau im Bett liegt und traurig ist.

Und wenn sie drüber reden will, wird das mit einem "Ist nicht so schlimm" weggebügelt. Dass Du das verteidigst, verstehe ich nicht und möchte auch nicht wissen, wieso Du glaubst es tun zu müssen.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Und die Männer kaufen sich alle den Playboy wegen der Artikel 😀

Vielleicht kauft du dir mal den Playboy, bevor du was dazu sagst.

Veröffentlicht von: @tristesse

Ein Mann, der sich nackte Frauen anschaut, begehrt auch.

Das ist doch völlig absurd, was du da schreibst.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

1. Ich hab durchaus schon mal einen Playboy in der Hand gehabt. Viele nackte Frauen, sehr ästhetisch. Aber man kann Frauen auch hübsch in Szene setzen, wenn sie was anhaben.

2. Was genau findest du denn so absurd?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

2. Was genau findest du denn so absurd?

Die Annahme, dass jeder Mann das gleich tickt.

Außerdem, wie stellst du dir das denn in der Sauna vor oder am FKK-Strand. Meinst du allen ernstes man begehrt da jemand anderen nur weil man den anschaut?

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Ich hab nicht gesagt dass jeder Mann gleich tickt.

Aber der Mann der TE geht nun mal nicht in die Sauna, er sitzt auch nicht im Freibad Oder am Strand wo zufällig sexy girls rum spazieren.

Er schaut sich Bilder von nackten Frauen an, zuhause. Und wenn seine Frau ihn bittet es zu lassen, sieht er sich nicht in der Lage, damit um ihretwillen aufzuhören.

Hör doch bitte auf, mir die Geschichte aufzutischen, da wäre doch nichts dabei. DAS ist absurd.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Er schaut sich Bilder von nackten Frauen an, zuhause. Und wenn seine Frau ihn bittet es zu lassen, sieht er sich nicht in der Lage, damit um ihretwillen aufzuhören.

Ja, so genau wissen wir das ja nicht.

Trotzdem, wenn eine Frau damit anfangen möchte ihren Mann zu verbiegen, seine sexuellen Gedanken und Gefühle versucht zu unterdrücken, spätestens dann wäre für mich eine Grenze erreicht, deren Überschreitung ich mir absolut verbitten würde. Das würde ich als Angriff auf mein Wesen empfinden.

Veröffentlicht von: @tristesse

Hör doch bitte auf, mir die Geschichte aufzutischen, da wäre doch nichts dabei. DAS ist absurd.

Für mich wäre da nichts dabei. Das kannst du gerne absurd finden. Zum Respekt in einer Ehe gehört es eben meiner Meinung nach auch dem anderen seine eigene Welt zu lassen.´

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861
Veröffentlicht von: @qdspieler

Ja, so genau wissen wir das ja nicht.

Ja, doch. Wissen wir.
Sie sagt "Es verletzt mich."
Er sagt "Ist mir egal!"
Einfacher kann es nicht sein.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Trotzdem, wenn eine Frau damit anfangen möchte ihren Mann zu verbiegen, seine sexuellen Gedanken und Gefühle versucht zu unterdrücken, spätestens dann wäre für mich eine Grenze erreicht, deren Überschreitung ich mir absolut verbitten würde. Das würde ich als Angriff auf mein Wesen empfinden.

Ach Du meine Güte.
Der arme, arme Mann, der seine sexuellen Triebe nicht an Sexbildchen abarbeiten darf, der tut mir ja sowas von leid 🙄😕😕

Es ist aber auch eine Last, der Frau, der man vorm Traualtar die Treue geschworen hat, treu zu sein. Sie zwingt einen ja förmlich dazu, sich nackte Frauen anzuschauen mit ihrem Rumgeheule von Treue und dass sie verletzt ist *überdenKopfstreichel*

Veröffentlicht von: @qdspieler

Für mich wäre da nichts dabei. Das kannst du gerne absurd finden. Zum Respekt in einer Ehe gehört es eben meiner Meinung nach auch dem anderen seine eigene Welt zu lassen.´

Natürlich ist für DICH nichts dabei 😀
Schliesslich ist es Dir ja auch scheissegal, dass da eine Frau in einer Ehe lebt, in der der Mann über die Gefühle der Frau wortlos hinweg steigt.

Mann, Mann, Mann.
Du machst es Dir vielleicht einfach.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Das alles ist dem EP überhaupt nicht zu entnehmen.

Jedenfalls quatschst Du nach meinem Eindruck hier mit aller Gewalt die EPverfasserin in eine schwere Ehekrise herein, und das halte ich für unverantwortlich.

Weder ist der Mann fremdgegangen, noch hat er sie verprügelt, noch versäuft oder verspielt er das ganze Geld oder sonst etwas, das eine Trennung nahelegen würde. Jedenfalls geht das aus dem EP nicht hervor.
Wir wissen noch nicht einmal, ob die beiden trotz der Bildchen Sex haben, wie die Partnerschaft in anderen Bereichen abläuft usw. Geht uns auch nichts an.

„Ist mir scheissegal, was Du empfindest“ ist auch eine Interpretation, genauso wie Fantasien darüber, was er alles tut, während sie sehnsüchtig wartend im Nebenzimmer sitzt.

Wenn er es nicht als verletzend empfindet, dann ist das erst einmal seine Sicht. Sie empfindet es als Verletzung, darüber müssen die beiden als Paar reden, warum der eine es so, sie es aber anders sieht und wie man als Paar damit umgeht. Es gibt einige Gründe, warum Männer (auch in einer Beziehung) sich Bilder oder Pornos ansehen, in den seltensten Fällen tun sie es, weil die eigene Partnerin ihnen „scheissegal“ ist oder sie sie bewusst damit verletzen wollen.

Jedenfalls kann es m.E. das Ziel nicht sein, der Frau immer wieder drastisch deutlich zu machen, was für ein gefühlskaltes, mieses Schwein sie da zu Hause hat.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
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Danke für die Interpretation meiner Beiträge.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Danke das du es echt sehr gut mal sagst

Anonymous antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @tristesse

Er sagt "Ist mir egal!"

Frei erfundene Zitate sind für mich keine Diskussionsgrundlage.

Veröffentlicht von: @tristesse

Es ist aber auch eine Last, der Frau, der man vorm Traualtar die Treue geschworen hat, treu zu sein.

Frei erfundene Unterstellungen sind ebenfalls keine Diskussionsgrundlage.

Veröffentlicht von: @tristesse

Schliesslich ist es Dir ja auch scheissegal, dass da eine Frau in einer Ehe lebt, in der der Mann über die Gefühle der Frau wortlos hinweg steigt.

Wie schon gesagt, frei erfundene Unterstellungen sind ebenfalls keine Diskussionsgrundlage.
Gefühle sind übrigens veränderbar, wenn man darüber spricht.

Veröffentlicht von: @tristesse

Mann, Mann, Mann.
Du machst es Dir vielleicht einfach.

Einfach ist es auf feste verbindliche Partnerschaften grundsätzlich zu verzichten. Ich habe jedoch eine, die schon über 20 Jahre anhält und vor allem ziemlich gut funktioniert. Das heißt für mich ist es normal auf einen anderen Menschen einzugehen.
Über den Vorwurf von dir kann ich daher großzügig drüber wegsehen und mir meinen Teil dazu denken.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

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Veröffentlicht von: @qdspieler

Frei erfundene Zitate sind für mich keine Diskussionsgrundlage.

Warum antwortest Du dann 🤨

Veröffentlicht von: @qdspieler

Über den Vorwurf von dir kann ich daher großzügig drüber wegsehen und mir meinen Teil dazu denken.

Zu gütig 😀

tristesse antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @katy3

aber das ist trotzdem Ehebruch

Es ist wohl kaum "Ehebruch", wenn man gerne schöne Menschen des anderen Geschlechts betrachtet. Das tun sowohl ich als auch meine Frau gerne, ohne dass es dabei Anlass gäbe an unserer Treue zu zweifeln.

Handelt es sich natürlich um explizite Bilder, die mit entsprechenden Phantasien verbunden sind, wird die Sache schon kritischer.

Aber zum Ehebruch in Gedanken wird die Sache auch erst dann, wenn tatsächlich eine konkrete Sehnsucht nach einer anderen Frau besteht. Davon würde ich hier aber nicht unbedingt ausgehen.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Es ist wohl kaum "Ehebruch", wenn man gerne schöne Menschen des anderen Geschlechts betrachtet. Das tun sowohl ich als auch meine Frau gerne, ohne dass es dabei Anlass gäbe an unserer Treue zu zweifeln.

aber lies nochmal das E-Post - es geht um sexy Bilder anderer Frauen, die der Mann sich gerne ansieht. Und ich glaube der TE, daß es sie zutiefst verletzt. Es gibt einfach keinen Grund für einen Mann, sich solche Bilder anzuschauen, wenn er kein sexuelles Interesse daran hat. Und ja, das ist Ehebruch.

Und überhaupt - warum sollte sich ein verheirateter Mann gerne Bilder von anderen schönen Frauen anschauen? Doch nur dann, wenn er auch abseitig die Augen schweifen lässt.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Dass es die TN verletzt bezweifle ich ja nicht, und das ist ja auch das eigentliche Problem. Das sollte der Ehemann keinesfalls einfach übergehen.

Aber es ist eben nicht automatisch so, dass ein Mann, der sich gerne solche Bildchen anschaut, damit automatisch eine andere Frau begehrt. Männer sind da ziemlich simpel gestrickt.
In der Regel ist da eine sehr allgemeine Sehnsucht vorhanden, die aber nicht mit einer bestimmten Person verknüpft ist - noch nicht einmal mit der Person, die auf den Bildchen zu sehen ist, denn die präsentiert sich ja auch nur als abstrakte Phantasie.

Natürlich kann es sein dass da mehr dahinter steckt... aber das ist nicht automatisch so.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Das stimmt so nicht. Männer und Frauen reagieren auf neurobiologischer Ebene gleichermaßen auf visuelle Reize. Ganz besonders bei Bildmaterial.

Ich sehe hier viel mehr eine unterschiedliche Sozialisation. Während Männer damit aufwachsen, dass Frauen tendenziell Lustobjekte sind, die ihnen überall angeboten werden, lernen Frauen sich zurückzuhalten, weil sie sonst als Schlampen gelten. Auf der anderen Seite dann aber auch wieder als prüde Frauen. Der männliche Blick dominiert eben immer noch viele Bereiche der Gesellschaft.

Mir ist klar, dass das gerade im Wandel ist. Aber es gibt eben immer noch genug Männer, die den alten Mythen aufsitzen und glauben, weil es so sehr in den Gesellschaften sozialisiert ist, das wenige überhaupt darauf kommen das mal zu hinterfragen.

Das Selbstverständnis, dass Männer hier wahrnehmen, ist nicht in biologischen Unterschieden zwischen den Geschlechtern manifestiert, sondern in der Sozialisierung. Und hier kann man eben durchaus ansetzen und eine Gleichheit in der Wahrnehmung schaffen.

Das Problem ist nämlich immer noch, dass es ja gerade Männer sind, die eine Frau abwerten, wenn diese sich genauso offen für visuelle Reize ihrer Präferenz entsprechend zeigt.

In extremer Variante taucht das ja gerade auch hier wieder auf. Nämlich in der Sichtweise, Frauen wie Besitz zu betrachten, die sich dem Mann zu fügen haben, während diesem ein weiter Lustraum zur Verfügung stünde. Zum Beispiel mit Sklavinnen oder Jungfrauen.

Solche Konstrukte sind der Bodensatz dieser Mythen. Leider auch mit geprägt durch viele Aufklärer, die die weiblichen Tugenden erfunden haben.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Das stimmt so nicht. Männer und Frauen reagieren auf neurobiologischer Ebene gleichermaßen auf visuelle Reize. Ganz besonders bei Bildmaterial.

Ja, natürlich. Aber gerade weil es hier um eine instinktive Ebene geht würde ich darin noch kein "Fremdgehen" sehen, weil das eine mehr oder weniger bewusste Entscheidung ist. Wenn mir eine attraktive Frau mit tiefem Ausschnitt in einem "sexy" Outfit begegnet, dann fällt mir das als Mann natürlich ins Auge. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass ich dieser Frau dann am liebsten hinterherrennen und sie ins nächste Bett zerren möchte.

Und selbst wenn sich jemand bewusst entsprechende Bilder anschaut, bedeutet das wohl, dass da eine unbefriedigte Sehnsucht ist... aber nicht automatisch, dass dahinter auch der reale Wunsch des Fremdgehens steckt.

Veröffentlicht von: @lavoisine

Während Männer damit aufwachsen, dass Frauen tendenziell Lustobjekte sind, die ihnen überall angeboten werden, lernen Frauen sich zurückzuhalten, weil sie sonst als Schlampen gelten. Auf der anderen Seite dann aber auch wieder als prüde Frauen. Der männliche Blick dominiert eben immer noch viele Bereiche der Gesellschaft.

Da gibt es natürlich ein Ungleichgewicht, keine Frage. Das wird sich aber wohl nie völlig beiseitigen lassen können, weil das Risiko für Frauen in einer sexuellen Beziehung aus biologischen Gründen immer etwas höher sein wird.
Aus der Tatsache, dass der mögliche "Schaden" einer solchen Beziehung bei einer Frau sehr viel offensichtlicher ist als bei einem Mann erklärt sich wohl diese Erwartungshaltung an die Frauen, die über Jahrtausende gepflegt wurde.

Darüber, dass es langsam an der Zeit ist hier etwas zu ändern, weil Männer und Frauen sich hier eben grundsätzlich kaum unterscheiden sind wir uns wohl einig.

Nur fürchte ich, dass das im vorliegenden Fall nicht das Thema ist.

lucan-7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Ich rede auch nicht von Fremdgehen oder Ehebruch. Aber ich rede über die Empfindungen der Ehefrau und nebenbei über ein echt merkwürdiges Selbstverständnis mancher Männer.

Ich glaube hier geht es im Kern nicht um Moral und auch nicht, was die Bibel in diversen Auslegungen dazu sagt, sondern darum, dass er ihre Gefühle ignoriert. Sie empfindet es als Ehebruch.

Ansich ist Nacktheit überhaupt nichts schlimmes. Nacktheit zu betrachten auch nicht. Ich glaube auch nicht, dass dahinter automatisch irgendeine tiefere unbefriedigte Sehnsucht stecken muss. Etwas schönes anzusehen, triggert einfach das Belohnungszentrum, wenn man biologisch argumentieren will. Sinnlichkeit umgibt uns eben überall.

Es kippt erst dann in etwas negatives, wenn der Blick zu einem Starren wird und der Genuss von Sinnlichkeit zur Objektivierung.

Hier aber vor allem, weil die Gefühle eines Partners nicht ernst genommen werden.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Ich rede auch nicht von Fremdgehen oder Ehebruch. Aber ich rede über die Empfindungen der Ehefrau und nebenbei über ein echt merkwürdiges Selbstverständnis mancher Männer.

Natürlich. Aber es gibt hier ja mehrere Ebenen. Da geht es auch um die Frage, warum sich der Mann solche Bilder anschaut, was für Bilder das genau sind und was er dabei empfindet.

Und dann muss man eben auch klären, ob die Verletzung möglicherweise auf einem Missverständnis beruht, weil dem Mann möglicherweise eine Empfindung unterstellt wird, die er in dieser Form gar nicht hat.
Dafür muss er aber den Mund aufmachen und die Gefühle seiner Frau ernst nehmen, denn die Verletzung ist ja da. Da reicht es dann ganz sicher nicht, einfach zu sagen dass sei ja alles nicht so schlimm... dann muss er eben auch erklären können, WARUM es nicht so schlimm ist und was dahinter steckt. Soviel Respekt sollte man seinem Partner dann schon entgegenbringen.

Veröffentlicht von: @lavoisine

Hier aber vor allem, weil die Gefühle eines Partners nicht ernst genommen werden.

Da sind wir uns ja einig.

lucan-7 antworten
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Es geht zuerst darum, dass er seiner Frau sagt "Ist doch nicht so schlimm" als sie ihn darauf ansprach, dass er ständig Bilder von sexy Frauen ansehe. Dabei ist der Grund erstmal total egal.

Die erste Frage wäre: "Warum sind Dir meine Gefühle nicht wichtig genug."

Welche Bilder er genau ansieht, was er dabei empfindet oder tut, wissen wir nicht. Ist mir aber auch in der Wahrnehmung ihres Problems nicht so wichtig.

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Veröffentlicht von: @lucan-7

Wenn mir eine attraktive Frau mit tiefem Ausschnitt in einem "sexy" Outfit begegnet, dann fällt mir das als Mann natürlich ins Auge. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass ich dieser Frau dann am liebsten hinterherrennen und sie ins nächste Bett zerren möchte.

Bei mir schon. Ich würd's freilich nicht ausprobieren, bin ja kein Idiot, der nicht bis zur nächsten Konsequenz vorausschauen kann - aber der Wunsch ist da. So funktioniert ja nun mal sexuelle Attraktion.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Bei mir schon. Ich würd's freilich nicht ausprobieren, bin ja kein Idiot, der nicht bis zur nächsten Konsequenz vorausschauen kann - aber der Wunsch ist da. So funktioniert ja nun mal sexuelle Attraktion.

Dann ist auch der "Wunsch" in dieser Form nicht vorhanden, sonst würdest du ja was versuchen... denn deine Persönlichkeit umfasst ja (hoffentlich) nicht nur deine Triebe, da kommt ja einiges mehr zusammen.

Soll heißen, dass ich noch nicht von einem echten "Wunsch" reden würde, nur weil da ein paar instinktive Reize ausgelöst wurden.
Kann natürlich sein, dass deine Aussage auch darüber hinausgeht, aber das ist dann individuell verschieden.

lucan-7 antworten
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Soll heißen, dass ich noch nicht von einem echten "Wunsch" reden würde, nur weil da ein paar instinktive Reize ausgelöst wurden.

Wir haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was ein Wunsch sei.

Befände ich mich auf dem Selbstkontrollfähigkeitslevel eines Zweijährigen, so würde ich jede Frau, die mir sexuell attraktiv erscheint, "ins Bett zerren" (falls mir dies gelänge...). Da bin ich ganz Tier.
Dass ich's in der Praxis nicht tue, hat halt mit Zivilisierung zu tun, die darin besteht, Triebwünsche in mehr oder weniger großem Umfang erfolgreich unterdrücken oder zumindest aufschieben zu können.

Jedenfalls denke ich, dass alle unsere Wünsche von "ein paar instinktiven Reizen" ausgelöst werden. Ich kann mir kein psychologisches Modell vorstellen, das dem nicht entspräche.

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Lucan-7
(@lucan-7)
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Veröffentlicht von: @blackjack

Jedenfalls denke ich, dass alle unsere Wünsche von "ein paar instinktiven Reizen" ausgelöst werden. Ich kann mir kein psychologisches Modell vorstellen, das dem nicht entspräche.

Ja, aber genau diese "anderen Wünsche" sind es ja dann auch, die einem schnellen sexuellen Abenteuer entgegenstehen. Also der Wunsch nach Vertrauen oder Beständigkeit in einer Partnerschaft, beispielsweise. Das sind ja auch Wünsche, die unsere Persönlichkeit ausmachen.

Und aus allen diesen kleinen Wünschen, Bedürfnissen, Instinkten und Sehnsüchten formt sich dann (im Idealfall) das, was dann tatsächlich unser eigentlicher Wunsch ist.

Auf das Ausgangsbeispiel bezogen gibt es da beim Ehemann offenbar einen Wunsch, der da "querschießt" und nicht zum großen Ganzen passt.
Aber wie der eigentliche Wunsch aussieht und wie man das alles auf die Reihe bekommt... das kann man dann nur im Gespräch klären.

lucan-7 antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @lucan-7

Und aus allen diesen kleinen Wünschen, Bedürfnissen, Instinkten und Sehnsüchten formt sich dann (im Idealfall) das, was dann tatsächlich unser eigentlicher Wunsch ist.

Ich denke, wir liegen da gar nicht weit auseinander, nur würde ich statt vom eigentlichen eher vom (das Verhalten) dominierenden oder bestimmenden Wunsch sprechen.

Veröffentlicht von: @lucan-7

Auf das Ausgangsbeispiel bezogen gibt es da beim Ehemann offenbar einen Wunsch, der da "querschießt" und nicht zum großen Ganzen passt.

Was das "große Ganze" des in Rede stehenden Ehemannes sei, wissen wir nicht.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @lavoisine

Das stimmt so nicht. Männer und Frauen reagieren auf neurobiologischer Ebene gleichermaßen auf visuelle Reize. Ganz besonders bei Bildmaterial.

Hast Du dafür womöglich eine belastbare Quelle?

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Ja 😊

https://pure.mpg.de/pubman/faces/ViewItemOverviewPage.jsp?itemId=item_3138801

Unter "Externe Ressourcen" hast Du die Veröffentlichung als PDF

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Danke!
Wenn auf neurobiologischer Ebene keine Unterschiede existieren (was mich tatsächlich erstaunt!), scheint der Unterschied also auf einer basalen psychologischen Ebene zu bestehen.

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Herbstrose
(@herbstrose)
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Solange beide das tun, vielleicht sogar gemeinsamund es den anderen nicht verletzt, ist das ja auch ok.

Aber sobald einer dadurch verletzt wird und der andere seinen Partner nicht ernst nimmt, sondern mit seinem "das ist doch nicht schlimm" noch eine Verletzung oben drauf packt, wird es kritisch.

herbstrose antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15321
Veröffentlicht von: @herbstrose

Aber sobald einer dadurch verletzt wird und der andere seinen Partner nicht ernst nimmt, sondern mit seinem "das ist doch nicht schlimm" noch eine Verletzung oben drauf packt, wird es kritisch.

Genau das ist das Problem. Selbst wenn die Bilder völlig harmlos sind ist da ja trotzdem etwas vorhanden, über das geredet werden muss.
Und wenn es sich um entsprechend aufreizende Bilder bzw. Pornographie handelt, dann ist damit natürlich eine Grenze überschritten. Das sollte man dann nicht einfach abbügeln.

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
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Genau das tut der Mann der TE. Was also soll sie tun?

herbstrose antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @herbstrose

Genau das tut der Mann der TE. Was also soll sie tun?

Woher sollen wir Forumsuser das wissen? Wir wissen ja nur, wie das Verhalten des Mannes bei seiner Frau ankommt, bzw. wie sie es hier schildert. Warum er sich verhält, wie er sich verhält, ist doch reine Spekulation. Und daher können wir auch schlecht Ratschläge geben, da - mangels Informationen - nicht absehbar ist, ob die vorgeschlagenen Handlungsstrategien bei dem Mann der TE zum erhofften Erfolg führen.

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Wir wissen, dass er sich gewisse Dinge anschaut. Das verletzt seine Frau. Lucans Vorschlag war, miteinander zu reden. Nun, das hat sie versucht. Er aber nimmt ihre Gefühle nicht ernst, sondern packt noch eins oben drauf. Was also soll sie tun?

herbstrose antworten
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @herbstrose

Er aber nimmt ihre Gefühle nicht ernst, sondern packt noch eins oben drauf.

Das wissen wir nicht. Er hat gesagt, sofern wir uns auf die Informationen, die uns die TE gegeben hat, verlassen, dass er sein Verhalten nicht schlimm finde und es nicht als Ehebruch einschätze. Also bewertet er sein Verhalten anders als seine Ehefrau.

Was soll sie nun tun? Keine Ahnung, denn weder kenne ich ihr Ziel, noch weiß ich, ob ein von mir gegebener Ratschlag ihr praktisch helfen könne, ihr Ziel zu erreichen. Konflikte in Paarbeziehungen sind häufig (im übertragenen Sinne!) wie Kriegshandlungen - in die sollte man sich wirklich nur einmischen, wenn man ganz genau weiß, worum es den Konfliktparteien tatsächlich geht, wenn man beide Parteien genau kennt, und wenn man sich sicher ist, der richtigen Partei zum Sieg zu verhelfen.

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mirirose
(@mirirose)
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ich empfinde es aber als ehebruch

mirirose antworten
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Veröffentlicht von: @mirirose

ich empfinde es aber als ehebruch

D.h. deine innere Gefühlswelt ist jetzt so, als habe dein Mann ein Verhältnis mit einer anderen Frau?

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @katy3

aber das ist trotzdem Ehebruch - Matth. 5, 28

Woher weißt Du, dass die Frauen auf den Fotos verheiratet sind? Sind sie ledig, wäre es nach dem Gesetz, auf das Jesus Bezug nimmt, kein Ehebruch. Ein verheirateter Mann kann die Ehe brechen - aber niemals die eigene.

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Herbstrose
(@herbstrose)
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Mirirose ist mit dem Mann verheiratet. Er bricht ihre Ehe, indem er seine Frau nicht so liebt, wie es ihr gebührt.

Es ist unerheblich, ob das Objekt der Begierde verheiratet ist.

herbstrose antworten
Anonymous
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Veröffentlicht von: @herbstrose

Es ist unerheblich, ob das Objekt der Begierde verheiratet ist.

Das sehe ich anders.
Wenn jemand des Ehebruchs auf Grund von biblischen Geboten bezichtigt wird, dann muss man sich diese Gebote ansehen - und zwar so, wie sie aufgeschrieben sind und nicht wie wir seit jahrhunderten glauben, dass sie gültig sind, weil man uns das immer so eingeredet hat.

Der Bezug, den Jesus hier herstellt ist auf die 10 Gebote: Du sollst nicht ehebrechen.

Dazu muss man sich natürlich mal darüber informieren, was im Kontext mit dem alten Bund "Ehebruch" bedeutet.

Der Begriff den wir dort im Hebräischen vorfinden ist:

https://www.biblestudytools.com/lexicons/hebrew/nas/naaph.html

Im englischen heißt das, was wir als "Ehebruch" bezeichnen, "adultery" und im hebräischen ist es "naaph".

Ich habe eine ganz gute Einordnung dessen, was "Adultery" ist auf Englisch gefunden:
https://www.studylight.org/encyclopedias/mse/a/adultery.html

Ich lass mal von Google Translate eine Passage aus dem Link obe übersetzen:
1. Jüdisch. - Bei den Hebräern war Ehebruch, wie in anderen orientalischen Nationen, die Tat, bei der jeder verheiratete Mann dem Risiko ausgesetzt war, sich von einem falschen Nachkommen überführen zu lassen. Ein Ehebrecher war daher jeder Mann, der unerlaubten Verkehr mit einer verheirateten oder verlobten Frau hatte; und eine Ehebrecherin war eine verlobte oder verheiratete Frau, die mit irgendeinem anderen Mann als ihrem Ehemann Verkehr hatte. Ein Geschlechtsverkehr zwischen einem verheirateten Mann und einer unverheirateten Frau war nur Unzucht - eine große Sünde, aber nicht wie Ehebruch mit der Möglichkeit, eine Abstammung zu verschmutzen, ein Erbe abzuweisen oder einem Mann eine Anklage aufzuerlegen, die nicht dazu gehörte zu ihm. Ehebruch wurde daher als ein großes soziales Unrecht angesehen, gegen das sich die Gesellschaft durch viel strengere Strafen als bei einer unkeuschen Handlung, bei der es sich nicht um dieselben Eventualitäten handelte, absicherte.

Diese orientalische Einschränkung des Ehebruchs ist eng mit der Existenz der Polygamie verbunden. Wenn ein Jude mit einer Frau in Verbindung gebracht wird, die nicht seine Frau, seine Konkubine oder sein Sklave ist, hat er sich der Unkeuschheit schuldig gemacht, aber keine Straftat begangen, die eine Frau dazu veranlasst, sich über die Verletzung ihrer gesetzlichen Rechte zu beschweren. Wenn jedoch die Frau, mit der er sich verband, die Frau eines anderen war, war er des Ehebruchs schuldig - nicht, indem er gegen seinen eigenen Ehebund verstieß, sondern indem er einen Verstoß gegen das verursachte, was zwischen dieser Frau und ihrem Ehemann bestand (Michaelis, Mosaisches Recht) Art. 259, Jahns Arcaologie, Th. 1, b. 2, § 183).

Dies war der ontext aus dem der Begriff "Ehebruch" kommt.

Wenn ein verheirateter Mann sich mit einer unverheirateten Frau einlässt, dann ist das basierend auf dem jüdischen Kontext kein Ehebruch sondern "Unzucht".

Auch zu Unzucht gibt es einen Abschnitt in der Bibel:
3. Mose 18:
https://www.bibleserver.com/text/LUT/3.Mose18

Wenn wir also unsere Vorstellung von Ehebruch, die ein Verhältnis verheirateter Mann zu unverheirateter Frau einbeziehn mag, dann ist das etwas anderes als das, auf das das von Jesus verwendete Wort hinweist. Jesus spricht in Mt 5 28 klar von Ehebruch und nicht von Unzucht!

Unzucht war kein todeswürdiges vergehen (anders als Ehebruch) und es gab klare Regeln, wie zu verfahren und zu entschädigen war, wenn ein Mann Geschlechtsverkehr mit einer unverheirateten Frau hatte und diese dann nicht heiraten wollte. Dies war in jener Zeit ja auch ein finanzieller Verlust für den Vater der Frau und ein dramatischer Verlust an Ehre und Zukunftsaussichten für die Frau, die in so eine Beziehung hineingegangen ist.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Es ist unerheblich, ob das Objekt der Begierde verheiratet ist.

Vor diesem Hintergrund: ein klares "Nein"! Wenn Du schon hier das Gesetz Gottes bemühen möchtest, dann müssen wir uns detailliert ansehen, was dort steht.

Aber ich finde es eh problematisch solche Dinge unter gesetzlichem Vorzeichen zu sehen.

Es ist immer eine Erniedrigung und eine große Belastung für den jeweils anderen Partner, wenn er sexuell uninteressant erscheint, wenn da Desinteresse für die sexuellen Reize des anderen sind und er so Verachtung erfährt.

Das ist für die Frau so - das ist für den Mann nicht anders.

Wir kennen hier nur die eine Seite der Geschichte. Es wäre interessant, den Mann dazu zu hören. Wenn seine Frau sich sexuell nicht für ihn interessiert, wenn sie keine Freude an der Sexualität hat - dann ist er immer noch ein Mann, der eventuell entsprechende Bedürfnisse hat.

In diesem Kontext wird dann sicher 1. Kor. 7 interessant:
https://www.bibleserver.com/text/ELB/1.Korinther7

Da gibt es also ausschließlich die Andacht und die Beziehung zu Gott, die als Grund in Frage kommt, um Sex zu verschieben. Nach Paulus ist die Ehe so gedacht, dass der jeweils andere Partner sich darum sorgt, dass der Partner sexuell befriedigt ist und nicht auf solche Abwege gerät, wie es hier dem Mann passiert ist.

An dieser Stelle können wir nicht weiter in die Beziehung derer, um die es hier im Thread geht, hineinschauen und können daher auch nichts dazu sagen.

Aber das, was der Mann da tut, ist keines Weges "Ehebruch" sondern höchstens "Unzucht". Auch das soll nicht sein - aber nach 1. Kor. 7 ist es die Aufgabe beider, da herauszukommen.

Ich wünsche Ihnen, dass sie wieder die Freude aneinander neu entdecken und so die Probleme überwinden!

LG
Ecc

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alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 96

Jesus sagt nicht, der hat die Ehe gebrochen, sondern der hat in seinen Herzen die Ehe gebrochen. Wenn man sich etwas auskennt, dann weiß man, Sünde ist im Judentum immer etwas getanes. Gedankliche Sünde gibt es nicht. Das wäre hier, als verheirateter Mann Sex mit einer anderen Frau zu haben. Was Jesus uns sagen will, ist vielmehr deine Gedanken können dich zu einer Sünde verführen. So ist das begehrliche Ansehen einer fremden Frau erstmal keine Sünde, aber ein möglich folgender Sexualakt wäre es.

Auf der anderen Seite, sollte ein Mann seine eigene Frau schon begehrlich anschauen. Das Ansehen der eigenen Frau ist ein Segen G-ttes. Mit ihr Sex zu haben und sie dabei glücklich zu machen, ist nicht nur ihr anrecht, sondern höchstes Glück in der Beziehung.

alexs-692001 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Hi,

ich möchte mal den Senf dazugeben, ohne dich zu treten. Darf ich?

Veröffentlicht von: @alexs-692001

So ist das begehrliche Ansehen einer fremden Frau erstmal keine Sünde

Wenn alle Gemeinden solches predigen, machen dann alle verheiratene Männer nach. Solche Sätze wie oben hören die verheiratenen Männer sehr gerne mit der Satz "schmutzige Gedanken mit einer andere Frau ist gar nicht schlimm und ist keine Sünde".

Für mich als Frau empfinde das so:
wenn der Mann im Gedanken mit einer andere Frau "träumt" was man mit ihr anstellen könnte im Bett und so weiter, dann ist dieser Mann lieber mit dieser "Traum-Frau" im Gedanken zusammen als mit ihre eigene Ehefrau ... Da würde ich mich so empfinden: der ist mit dieser "Träume-Frau" lieber zusammen als mit mir ...

Veröffentlicht von: @alexs-692001

Gedankliche Sünde gibt es nicht.

Veröffentlicht von: @alexs-692001

deine Gedanken können dich zu einer Sünde verführen.

Was nu?
Erst schreibst du gedankliche Sünde gibts nicht. Und andere schreibst du, Gedanken können dich zu einer Sünde verführen?

LG
Glitzer

Anonymous antworten
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 96

Genau das ist der Spannungsbogen. Es gibt keine Sünde der Gedanken, aber mit dem womit du dich beschäftigst, dass wird am Ende dein Schicksal.

König David sah ein Frau im Bad. Okay, er schaut hin und würde er es nicht tun, dann wäre er kein echter Mann. Aber das ist kein Sünde. Die Sünde beginnt, als David den Mann beim nächsten Krieg in die erste Reihe stellt und damit sein Todesurteil unterschreibt. Die Sünde beginnt, wenn du dich von deinen Begierden treiben lässt und nicht umgekehrt. Man muss seine Begierden nicht beherrschen, sondern in die Bahn lenken die von G-tt gewollt ist. G-tt will, die Sexualität in die Ehe. G-tt will das Paare ein gutes, befriedigendes Eheleben haben. Dazu gehört nicht nur befriedigender Sex, sondern auch Zärtlichkeit.

alexs-692001 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @alexs-692001

Die Sünde beginnt, als David den Mann beim nächsten Krieg in die erste Reihe stellt und damit sein Todesurteil unterschreibt.

Nein. Die Sünde beginnt, als er seine Diener losschickt um Batseba zu sich zu holen. Denn schon hier ist er nur seinen Begierden gefolgt.

Ich bezweifle stark, dass er keine Ahnung hatte, wer diese Frau ist, und dass das Haus wo er sie beobachtete einem seiner Soldaten gehörte. Er wollte ein sexuelles Abenteuer und ist dann in Panik geraten, als ein Kind unterwegs war. Denn: da Uria an der Front war, konnte er sie nicht geschwängert haben. Folglich wäre der Ehebruch ans Licht gekommen und auch er als König hätte sich dem geltenden Gesetz nicht entziehen können.

Und selbst für den unwahrscheinlichen Fall dass er es nicht wusste, hätte er sich vorher informieren müssen.

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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ganz meiner Meinung.

Anonymous antworten
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 96
Veröffentlicht von: @groffin

Nein. Die Sünde beginnt, als er seine Diener losschickt um Batseba zu sich zu holen. Denn schon hier ist er nur seinen Begierden gefolgt.

Aha, du schreibst er schickt seinen Diener los. Er tut also etwas! Das ist der Beweiß, Sünde ist etwas was man macht und nicht woran man denkt! Hätte er gesagt, okay habe diese tolle Frau nackt gesehen. Baruch Haschem, Danke Ewiger, wäre nichts passiert. Aber sein Sehen, hat ihm zur Sünde verleitet. Deshalb spricht Jesus, man hat im Herzen die Ehe gebrochen.

alexs-692001 antworten
Groffin
(@groffin)
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Tatsünden, Gedankensünden - Gottesferne

Veröffentlicht von: @alexs-692001

Das ist der Beweiß, Sünde ist etwas was man macht und nicht woran man denkt!

Jein. Sünde ist ein Zustand - nämlich der Gottesferne.
Mir scheint, dass Du Dich sehr auf menschliche Straftaten beziehst. Solange man jemand nur in Gedanken verprügelt, kann man dafür nicht haftbar gemacht werden. Bei Gott ist das m.E. etwas anders, da er uns bereits ins Herz sieht. Gottesferne ist ein geistlicher Zustand.

Sünde ist alles, was Beziehungen zerstört: zu Gott und zu unseren Mitmenschen. Solange unsere Gedanken nicht in Taten umgesetzt werden, mag das noch keinen allzu schlimmen Effekt haben, ist aber der Beginn einer Prozesskette, die Du gerade eben selbst beschrieben hast.

Ich bin kein Verfechter von Angstglauben, aber von Agape. Und Agape fängt mit Willensentscheidungen an: dem Willen Liebe zu leben und daran festzuhalten.

David hatte in unserem Beispiel keinen Willen, beim Anblick Batsebas seiner Lust zu widerstehen. Obwohl er wissen musste, dass diese Frau verheiratet ist hat er den Anblick weiter genossen und sich aufgegeilt - um es mal drastisch zu formulieren.
An diesem Punkt beginnt die Sünde - er gibt sich Gedanken hin, die schließlich zu Taten und zum vollzogenen Ehebruch führen.
Bereits in seinen Gedanken hatte er mehrere Beziehungen gestört: die zwischen Batseba und ihrem Mann, die zwischen sich und seinen Frauen, die zwischen sich und Batseba, die zwischen sich und Gott und die zwischen Batseba und Gott. Gedanklich war er zu diesem Zeitpunkt bereits in der Gottesferne.

Darum warnt Jesus davor, bereits allzu leichtfertig mit Gedanken umzugehen.

Sicher hätte er vor dem Beischlaf noch die Reißleine ziehen können und damit Schlimmeres vermieden. Das wäre ein Ausdruck dafür gewesen, dass er nicht dem Weg der Sünde weiter folgen will, sondern sich auf Gott zurückbesinnt.

Ein Mann oder eine Frau, die sich solchen Gedanken unreflektiert hingeben, stören bereits vorhandene Beziehungen. Ein verheirateter Mann begeht vielleicht keinen Ehebruch, wird aber wahrscheinlich unzufrieden mit seiner Ehefrau. Er verheimlicht diesen Teil seiner Gedanken, empfindet die Sexualität als unzureichend und stellt Forderungen, die er sonst nicht stellen würde. D.h. die reine Liebe wird getrübt.

Da wir alle letztendlich in Sünde leben, geht es mir hier nicht darum mit der Sündenkeule zu drohen, sondern die Gründe aufzuzeigen, warum Gott hier schon in den Gedanken ansetzt.

Veröffentlicht von: @alexs-692001

Aber sein Sehen, hat ihm zur Sünde verleitet. Deshalb spricht Jesus, man hat im Herzen die Ehe gebrochen.

Ja. Und Sünde beginnt bereits da, wo wir uns bewusst sündigen Gedanken hingeben. Es ist wie beim Autofahren: mein Fahrlehrer sagte mal: da wo das Auge ist, ist auch das Auto. Soll heißen: wenn ich meinen Blick von der Straße abwende, ziehe ich unbewusst auch das Lenkrad ein Stück in diese Richtung - ich komme von der richtigen Spur ab.

Sünde ist daher für mich nicht erst der Ehebruch an sich, sondern der Punkt, bei dem David sich bewusst Gedanken hingab, die sein Lebensauto in die Gottesferne führen musste.

groffin antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Hi,

Veröffentlicht von: @alexs-692001

Es gibt keine Sünde der Gedanken

Damit gibst du mit solchem Satz ein Freibrief für alle Männer ... Garantiert.

Veröffentlicht von: @alexs-692001

würde er es nicht tun, dann wäre er kein echter Mann.

Wenn er diese Frau nicht hinschaut, wäre er ein echter Mann Gottes mit reinem Herzen und reinem Gewissen!

Veröffentlicht von: @alexs-692001

Aber das ist kein Sünde.

Ist ja was von klar - Batsebas Mann Uria töten lassen und das Baby müsste wegen Davids Sünde sterben.

Und David hat von seiner Sünde vorerst nicht anmerken lassen, bis Prophet Nathan ihn sagen müsste.

Veröffentlicht von: @alexs-692001

Man muss seine Begierden nicht beherrschen

Oh doch 😉 ... mit Übungen und Gebeten.

Veröffentlicht von: @alexs-692001

G-tt will, die Sexualität in die Ehe. G-tt will das Paare ein gutes, befriedigendes Eheleben haben. Dazu gehört nicht nur befriedigender Sex, sondern auch Zärtlichkeit.

G-ott will das auch tun, nur wenn man IHN um Hilfe ruft und G-ttes Hilfe braucht. Aber viele Männer wollen nicht gerne von G-tt helfen und führen lassen.

Meine Meinung:
Verheiratene Männer sollen seine sexuelle Fantasien und Lust-Träume mit seiner Ehefrau alles darüber aussprechen und das ohne Tabus!

Und nicht dem fotogeshopte Postern mit brallen gestopften Bojen (t'schuldige dieses Wort) angucken, die ihm eh nichts sagen können ...

Das ist mir schon immer ein Rätsel, dass die verheiratene Männer lieber mit Postern "ansprechen" wollen anstatt mit seiner Ehefrau über den Sexualität zu besprechen zu können ...

LG
Glitzer

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alexs-692001
(@alexs-692001)
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Veröffentlicht von: @glitzerwelt

Damit gibst du mit solchem Satz ein Freibrief für alle Männer ... Garantiert.

Das ist vollkommener Blödsinn was du da schreibst.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. Talmud

Deshalb warnt Jesus die Männer, der Begehrlichkeit des Anblicks einer schönen Frau nachzugehen.

alexs-692001 antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alexs-692001

Das ist vollkommener Blödsinn was du da schreibst.

Ok. Ist halt nur meine Meinung aufgrund meiner Erlebnisse.

LG
Glitzer

Nachtrag vom 10.10.2019 0225
aufgrund meiner Erlebnisse habe ich an manchen Situationen gesehen bzw. erleben müssen, wenn man mit der "Freibrief" macht, um die Sünde zu erleichtern ... Daher.

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alexs-692001
(@alexs-692001)
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Ihr Christen seit so. Entweder ist es Sünde oder nicht? Ja oder Nein, ein Totschlagargument. Ich gebe keinen einen Freibrief für irgendwas. Ich sage, klar ist es keine Sünde, aber es kann der Anfang sein für deine Scheidung. Bedenke das lieber Mann. Aber genau das selbe würde ich einer Frau auch sagen, wenn sie ihren Mann mit der Figur aus irgendwelchen Ärzteromanen vergleicht oder zu sehr für die Helden in ihre Fantasieserie schwärmt. Man muss sich bewusst sein, du bist der Schmied deines Glücks bzw. deines Unglücks und G-tt sagt dazu immer nur eins, Amen.

alexs-692001 antworten
Anonymous
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Hi,

Veröffentlicht von: @alexs-692001

aber es kann der Anfang sein für deine Scheidung.

öhm ... du kennst mich gar nicht persönlich und trotzdem schreibst du hier, dass du der Grund meiner Scheidung weisst???

LG
Glitzer

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Veröffentlicht von: @alexs-692001

Ihr Christen seit so. Entweder ist es Sünde oder nicht? Ja oder Nein, ein Totschlagargument.

dieses Satz muss ich aufgrund meiner frührere Erlebnisse zugeben, dass ich auch bei einige Situationen gemacht habe - das habe ich erst vielen Jahren später eingesehen, was ich da gemacht habe und das total falsch war mit Kritiken und so.

Das mit Totschlagargumenten: Das habe ich traurigerweise auch am eigener Leib einiges erleben müssen, das meine Seele so geschadet hat ...

Ich denke, wir sollen hier mal ruhen lassen. Friede?

LG
Glitzer

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alexs-692001
(@alexs-692001)
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Natürlich kenne ich dich nicht. Ich weiß nichts über deine Lebenssituation. Woher ich diese Dinge weiß? Ich beschäftige mich seid vielen Jahren mit der Thora und der jüdischen Lehre. Ein Thema ist die Beziehung zwischen Mann und Frau. Diese Beziehung wird verglichen mit der Beziehung zu G-tt, die genauso innig sein soll, wie zu deinen Ehepartner. Genauso intim.

Ich denke, die meisten Frauen stört, wenn sich ihr Mann Pornobilder anschaut, nicht weil der Mann mit dieser Frau Sex hat, sondern weil sie sich mit diesen Frauen im Film vergleicht. Die meisten Männer wollen die Filmfrauen nicht in Real treffen und mit ihnen Sex haben. Sowie die meisten Frauen, ihren Traumprinzen nicht in Real treffen wollen.

alexs-692001 antworten
alexs-692001
(@alexs-692001)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

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Veröffentlicht von: @katy3

aber das ist trotzdem Ehebruch - Matth. 5, 28

Ist es nicht!!!!!! Jesus sagt nicht, wenn du eine andere Frau begehrlich ansiehst, dann hast du die Ehe gebrochen, sondern er sagt, dann ist es so als wenn du die Ehe gebrochen hast.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.
Talmud

alexs-692001 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Im Prinzip schiebst du jetzt der Frau den Schwarzen Peter zu.
Sie soll sich nicht so anstellen, ist ja nichts dabei, wenn der Gatte sich beim Anblick fremder, nackter Frauen einen runter holt? Und versuch mir nicht weisszumachen, er macht das nicht. Kein Kerl schaut sich nackte Frauen an, weil sie hübsch sind.

Ich verstehe dass sie verletzt ist und Hilfe sucht. Vom Mann ist ja keine zu erwarten, der will damit nicht aufhören und es scheint ihm nichta aufzumachen, dass sie leidet. DAS ist übrigens ein echtes No Go in einer Beziehung, den anderen stehen zu lassen.

Ich bin deiner Meinung dass man da kommunizieren muss. Denn wenn der Mann nicht in der Lage ist, etwas zu verändern, um seiner Frau das Gefühl zu nehmen betrogen zu werden hat er ein ernstes Problem.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @tristesse

Und versuch mir nicht weisszumachen, er macht das nicht. Kein Kerl schaut sich nackte Frauen an, weil sie hübsch sind.

Ich bin kein Hellseher und weiß nicht ob er das macht. Ich kann dir da überhaupt nichts weismachen.
Das ist aber auch völlig irrelevant was er da macht. Wichtig ist, dass seine Frau nicht zu kurz kommt.

Veröffentlicht von: @tristesse

Ich verstehe dass sie verletzt ist und Hilfe sucht. Vom Mann ist ja keine zu erwarten, der will damit nicht aufhören und es scheint ihm nichta aufzumachen, dass sie leidet. DAS ist übrigens ein echtes No Go in einer Beziehung, den anderen stehen zu lassen.

Pauschale Unterstellungen und Spekulationen in irgendeine Richtung helfen da niemandem weiter.

Veröffentlicht von: @tristesse

Ich bin deiner Meinung dass man da kommunizieren muss. Denn wenn der Mann nicht in der Lage ist, etwas zu verändern, um seiner Frau das Gefühl zu nehmen betrogen zu werden hat er ein ernstes Problem.

In einer Beziehung haben doch beide ein Problem , wenn es nicht läuft.

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tristesse
(@tristesse)
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Veröffentlicht von: @qdspieler

Ich bin kein Hellseher und weiß nicht ob er das macht. Ich kann dir da überhaupt nichts weismachen.
Das ist aber auch völlig irrelevant was er da macht. Wichtig ist, dass seine Frau nicht zu kurz kommt.

Nein, das ist nicht irrelevant.
Das ist nämlich Ehebruch.
Zu "kurz" kommt die Frau auch nicht, wenn er dreimal die Woche fremdgeht und trotzdem mit seiner Frau schläft, wenn sie will. Ehebruch ist und bleibt es.

Veröffentlicht von: @qdspieler

Pauschale Unterstellungen und Spekulationen in irgendeine Richtung helfen da niemandem weiter.

Zu sagen "Stell dich nicht so an, ist doch ganz normal, so lange du nicht zu kurz kommst" ist hilfreicher?!

Veröffentlicht von: @qdspieler

In einer Beziehung haben doch beide ein Problem , wenn es nicht läuft.

Ja, aber er ist es, der sich die nackten Frauen anschaut und scheinbar kein Problem hat, dass die Frau das verletzt.
Sehr kommunkationsfreudig klingt das nicht.

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
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Ernste Probleme - überraschend

Veröffentlicht von: @tristesse

wenn der Mann nicht in der Lage ist, etwas zu verändern, um seiner Frau das Gefühl zu nehmen betrogen zu werden hat er ein ernstes Problem.

Das hat er womöglich auf einem ganz anderen Feld als man annehmen würde und wo man dann auch mal als Therapeut überrascht ist.

Der Mann kam wegen Depressionen. Es wurde relativ schnell klar, dass es nicht wirklich Depressionen waren, sondern Schwierigkeiten in seiner Ehe. Etwas länger dauerte es dann bis klar wurde, dass er kaum noch mit seiner Frau schlief, aber gelegentlich onanierte, wobei sie ihn erwischt hatte und dann entsprechend Stress machte.

Kurz und knapp: Der Mann war kaum noch in der Lage, einen normalen Koitus auszuführen, weil er sich dabei über alle Maßen erschöpft fühlte. Ich hab ihn dann zu einem Internisten überwiesen und es stellte sich heraus, dass er eine Herzinsuffizienz hatte.

Das war ihm bis zu dieser Diagnose natürlich selbst nicht klar und er hatte deshalb auch gar nicht mit seiner Frau darüber sprechen können.

queequeg antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Wobei hier seitens des Mannes ein Leidensdruck entstand, der zu einer Lösung führte und kein "Wieso, ist doch nicht so schlimm".

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Queequeg
(@queequeg)
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Das ist richtig. Mir kam es darauf an zu zeigen, dass der Augenschein - der will nichts mehr von seiner Frau - durchaus nicht der Wirklichkeit entsprechen muss.

Ich weiß nicht, ob er so einen Satz gesagt hatte, jedenfalls war davon nicht die Rede. Aber seine Frau hatte in etwas so reagiert wie die TE.

Man muss eben immer fragen, in was für einem Rahmen eine Handlung stattfindet, um beurteilen zu können, warum sie geschieht.

queequeg antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @queequeg

Ich weiß nicht, ob er so einen Satz gesagt hatte, jedenfalls war davon nicht die Rede. Aber seine Frau hatte in etwas so reagiert wie die TE.

Und das ist eine nachvollziehbare und vernünftige Reaktion. Sie suchte das Gespräch mit ihm und nach dem dieses in eine Ignoranz gegenüber ihrer eigenen Gefühle lief, fragt sie nach außen um Rat.

Das Problem sehe ich hier weniger in dem Ansehen von Bildern. Ich verurteile sowas gar nicht per se. Ich sehe das Problem hier viel mehr darin, dass sie ihre verletzten Gefühle offenbart und diese abgetan werden, weil der Mann scheinbar nur seine eigene Perspektive respektieren kann.

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Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

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Scheinbar

Veröffentlicht von: @lavoisine

Ich sehe das Problem hier viel mehr darin, dass sie ihre verletzten Gefühle offenbart und diese abgetan werden,

Ja, das ist wohl so.

Veröffentlicht von: @lavoisine

weil der Mann scheinbar nur seine eigene Perspektive respektieren kann.

Du schreibst zurecht "scheinbar". Was wirklich hinter der Reaktion des Mannes steckt, wissen wir nicht.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
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Und du meinst jetzt, der Mann der TE hat Depressionen und muss sich deshalb sexy Frauen anschauen?
Wie viele solcher Fälle hast du denn tagtäglich in deiner Praxis?

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3025

Symptomatik
Nee, meine ich nicht. Ich meine, dass niemand wirklich beurteilen kann, was dahinter steckt - bei beiden. Wir lesen hier ja nur die eine Seite der Geschichte. Es würde mich aber auch nicht allzu sehr überraschen, wenn die dargestellte partnerschaftliche Symptomatik Teil einer ganz anderen Problematik wäre.

Veröffentlicht von: @tristesse

Wie viele solcher Fälle hast du denn tagtäglich in deiner Praxis?

Es ist eigentlich jeder Fall dieser Art, weil die Beschwerde, die ein Mensch empfindet, fast nie die wirkliche Problematik ist. Das erkennbare Symptom soll in der Regel nur verdecken, was wirklich los ist.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Danke fürs erläutern, ich versteh dadurch dein voran gegangenes Posting besser 🙂

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
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Liebe Miri,

du bist verletzt. Es tut so weh. Du fragst dich, warum es sich so schlimm anfühlt, warum er es tut und was du tun kannst.

Die brutale Wahrheit ist, solange du verletzt bist, solange es sich so schlimm anfühlt, wirst du das nicht raus bekommen. Ich habe mal gehört, wie jemand gesagt hat, "positives Handeln aus der Verletzung heraus ist unmöglich".

Und ich glaube das stimmt. Es gibt nur eine wichtige Erkenntnis. Du bist verletzt. Es tut weh. Du kommst aus der Nummer nicht raus. Und es gibt einen der dir helfen kann. Und das ist unser Heiland. Klage ihm dein Leid. Er wird dir helfen. Wie lange es dauert, wie es geschieht kann niemand sagen, das weiß nur er allein.

Erst wenn die Verletzung weg ist, wenn es nicht mehr so weh tut, kannst du segensbringend agieren. Dann hört das Kopfkino auf. Man hört auf die selben Gedanken zum tausendsten Mal zu denken und die bohrenden Fragen warum tut er mir das an oder was kann ich tun schweigen. Erst dann kannst du eine liebevolle Lösung finden. Indem du entdeckst, was genau das in dir bewirkt und warum, oder indem du deinen Mann zur Rede stellt oder sogar ein Ultimatum stellst oder etwas ganz anderes tust oder nicht tust, was du dir jetzt vorstellen kannst.

Ich hoffe und wünsche, dass Jesus deine Verletzung heilt und du eine gute Lösung findest.

Alles Liebe und Gute

Jadwin

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mirirose
(@mirirose)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 4

ja da hast du wohl recht

mirirose antworten


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