Zuletzt gesehener Film 2021
Hallo Filmfans.
Der letzte Thread ist wegen Veralterung geschlossen worden, aber nichtsdestotrotz gibt es ja immer noch schöne Filme zum Austauschen 😊
Ausgetauscht wird hier über gesehene Filme, egal ob Kino (wird es ja irgendwann in diesem Leben mal wieder geben und ich freu mich sehr darauf), DVD, BlueRay, Streamingdienste oder Fernsehen.
Bitte schreibt in die Betreffzeile den Titel des gesehenen Films und wer mag, kann eine Kritik, eine Einschätzung oder einen Trailer posten.
Bitte beachtet bei Beschreibungen zu Filmen:
Inhalte des Filmes, die über die offiziellen Beschreibungen der Filmhandlung hinausgehen, bitte mit einer "Spoiler" Warnung im Betreff versehen, damit diejenigen, die überrascht werden wollen, weiterklicken können.
Mein Motto: lieber einmal zu viel spoilern als einmal zu viel verraten
https://de.wikipedia.org/wiki/Spoiler_(Medien)
Für Tatort-und Polizeiruf Fans gibt es inzwischen einen eigenen Thread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/tatort-polizeiruf-110-saison-202021.html
Ebenso sollen hier keine Serien gepostet werden, weil das einfach den Rahmen des Threads sprengen würde, dafür gibt es den Serienthread:
https://community.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/serienthread-2020-ii.html
Ob ein mehrteiliger Film eine Serie ist oder nicht kann jeder für sich selbst definieren.
Ich wünsche uns viel Spaß,
Trissi
Life of Pi
Ein Film, der mich irgendwie nie so recht interessiert hat, auf den ich jetzt aber mal einfach neugierig war.
Sehenswert und bildgewaltig, offenbar fürs 3-D-Kino gemacht, aber auch auf einem kleinen Bildschirm noch beeindruckend, dazu noch ein Tropfen Philosophie und Religion (aber auch nicht mehr), wobei das Ende entscheidend zur Qualität der Geschichte beiträgt (mehr sei nicht verraten).
Weniger tiefsinnig als der Film sein könnte, stattdessen aber unterhaltend... kann man sich gut anschauen.
Mir hat das Ende irgendwie den ganzen Film versaut.
Aber, da geb ich Dir Recht: sehr beeindruckend.
Veröffentlicht von: @tristesseMir hat das Ende irgendwie den ganzen Film versaut.
Kann man sich natürlich drüber streiten.
Ich fand es jedoch positiv, dass die Geschichte nicht einfach abgebrochen wird wie in so vielen Filmen, wo plötzlich mittendrin der Abspann kommt, nachdem man anderthalb Stunden darüber gerätselt hat, wie die Sache wohl zu Ende gehen mag... und sich der Regisseur dann einfach vor einer Antwort drückt.
Ich hatte auch ein anderes Ende erwartet, aber die Geschichte ist rund, so oder so.
Veröffentlicht von: @lucan-7Kann man sich natürlich drüber streiten.
Hatte ich eigentlich nicht vor.
Veröffentlicht von: @lucan-7Ich fand es jedoch positiv, dass die Geschichte nicht einfach abgebrochen wird wie in so vielen Filmen, wo plötzlich mittendrin der Abspann kommt, nachdem man anderthalb Stunden darüber gerätselt hat, wie die Sache wohl zu Ende gehen mag... und sich der Regisseur dann einfach vor einer Antwort drückt.
Das hätte auch nicht funktioniert. Dann wäre der ganze Film im Eimer gewesen.
Last Christmas
mit Emilia Clarke.
Ich sollte keine Filme mehr mit ihr sehen, sie bekommt nach GoT keine sympathischen Rollen mehr.
Selten dämlicher Film, der eigentlich nur den Sinn hat, möglichst viele George Michael Songs unterzubringen. Was bei anderen Filmen dieser Art funktioniert, klappt hier so gar nicht. Da höre ich lieber das Best Of Album rauf und runter.
The Choice
Hab erst mitbekommen, dass das eine Nicholas Sparks Verfilmung war, als es zu spät zum ausmachen war, da wollte ich dann wissen wie es weitergeht.
Ich weiß nicht, wer diese Bücher kauft und liest, dass dieser Autor so erfolgreich ist.
Es ist immer dasselbe:
1. Junger Mann trifft junge Frau.
2. Einer der beiden hat ein dunkles Geheimnis.
3. Es kommen imme ein Hund und / oder Kinder drin vor.
4. Jemand versucht der Frau oder dem Mann zu schaden und der/diejenige wird dann vom Herzibobbi gerettet.
5. Es gibt sehr viele Sonnenuntergänge.
6. Es spielen nur attraktive Schauspieler mit.
7. Die Moralkeule kommt immer gegen Mitte des Films und geht dann nicht mehr.
8. Oft stirbt eine/r und / oder opfert sich.
Ganz ehrlich, wer will das lesen 🤨 Hat mich schon bei "Message in a bottle" genervt.
Angeschaut hab ich ihn mir eigentlich nur wegen Tom Welling, aber der tauchte nicht so oft auf, nächstes Mal schaue ich ein paar Folgen Smallville.
Gibt eins von vier Gartenstühlen und nichts oben drauf. Das gibt der Film einfach nicht her.
Spider-Man: A New Universe
Lief gestern auf Pro7. Das Problem bei Filmen, die auf den Privaten laufen, ist ja, dass die durch elend lange Werbeeinblendungen ständig unterbrochen werden. So auch hier.
Abhilfe: sofort bei Beginn des Werbeblocks auf Phoenix umschalten. Da gab's gestern zeitgleich eine gar nicht so uninteressante Doku-Reihe über die ägyptischen Pyramiden. Das Schöne bei Pro 7 ist, dass deren "Blockbuster"-Werbeunterbrechungen auch immer ziemlich genau 7 Minuten lang sind. Man weiß also, wie lang man wegzappen kann, bevor's weitergeht... Dies nur als info vorweg.
Zum Film ist nicht viel (ohne zu spoilern) zu sagen, ausser: HAMMMERGEILE Bilder!!!! Oh Mann, ich kam aus dem durch Neid kaum gebremsten Jubeln kaum heraus. Daher kann ich nicht wirklich viel sagen darüber, ob die Story nun wirklich gut oder doch eher eine Aneinanderreihung von genre-üblichen Ideechen war. Auch weil das selbstreferenzielle Spielen mit Zitaten und Inversionen "originaler" Storyideen ja zum Marvel-Universe schon hinzugehört. So wußte ich z.B. nicht
!!!! Achtung, kurzer, nicht storyrelevanter SPOILER!!!! -
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... wie ich die übliche Szene mit Stan Lee zu verstehen hatte. Er tritt hier als ein Ladenbesitzer auf, der Spiderman-Kostüme verkauft. Auf die Nachfrage, ob man die zurückgeben könne, falls sie nicht paßten, antwortet er, die würden immer passen (früher oder später...). Dann wird ein Schild gezeigt wo "Umtausch ausgeschlossen!" drauf steht. Ich hab die Pointe nicht so richtig verstanden, irgendwie kam seine Figur hier nicht so sympatisch rüber wie in den anderen Marvel-Verfilmungen, obwohl sonst dieser Film eher lustig-witzig-optimistische temperiert ist... Aber vielleicht hab ich den Witz einfach nur nicht kapiert...
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!!!! SPOILERENDE!!!
Aber, ganz ehrlich?! Ich lachte über jeden Gag vermutlich ohnehin lauter, als ich's getan hätte, wenn es sich nicht um einen Trickfilm gehandelt hatte. Einfach weil meine Laune so gut war.
Und das lag eben an der phantastischen visuellen Umsetzung. Als Illustrator bin ich ja so halbwegs darüber informiert, was momentan gerade "state of the art" in Sachen Grafik ist - und leider fällt einem immer wieder auf, wie schnell gute Einfälle sich in modischen Trends inflationieren. Und oft bin ich etwas genervt davon, wie sauber und glatt und allzu bunt gerade die großen Comic-Franchises sind, was Lines und Colorierungen angeht.
Hier war ich es nun gar nicht - obwohl die Szenen samt und sonders sehr sauber und oft sehr, sehr, sehr farbig gezeichnet sind. Ein gerade üblicher Modetrend ist es dann auch, dass man 2D und 3D mischt, bzw. über vorgerenderte 3D-Szenen mit 2 D drüberzuzeichnen. Wenn das schlecht oder laienhaft gemacht wird (und meistens ist das der Fall), dann merkt man sofort, dass der 3D-Einsatz einfach nur mangelnde Perspektive-Zeichenskills kompensieren soll.
Aber hier im Film, wo ständig 2D und 3D miteinander verquickt werden, hat man niemals das Gefühl, da sollte irgendein Unvermögen mit technischem Schnickschnack übertüncht werden. Sondern alles dient immer nur "der Sache" - unglaublich coole Bilder hintereinander zu reihen. Ich vermute, dass bei sehr vielen 2D-Elementen (insbesondere den Figuren natürlich) sogar 3d-Szenen vorgerendert und dann nachträglich mit 2D nachgezeichnet wurden. Das ein ziemlicher Mehraufwand ist in einer Zeit, in der 3D schneller geht als 2D (weswegen inzwischen ja Billig-Produktionen für Kinderkanäle häufig nur noch aus 3D-Animationen bestehen).
Ach, was labere ich Euch hier voll? Da Ihr in Eurer kompakten Mehrheit keine Grafiker sein dürftet, wollt Ihr vermutlich wissen, ob auch "normale" Leute Spaß an dem Film haben könnten.
Da er ettliche Preise abgeräumt hat und überall glänzende Kritiken bekam, unter anderem den Oscar als bester animierter Spielfilm, läßt sich die Frage wohl einfach beantworten: Ja! 😀 Die Story ist nicht sooo überraschend oder spannend, ihre Zutaten sind dafür zu altbekannt. Aber die Dialoge sind häufig witzig und die Figuren sind so herrlich stilsicher auf den Punkt gebracht (es treten unterschiedliche Spiderman-Varianten auf und bieten eine üppige Festplatte an Graphic-Novel-Zitaten), die Action-Szenen sind so rasant und doch immer noch übersichtlich-nachvollziehbar. Das Genialste aber ist, dass ein bestimmter Storyaspekt durch die gewissermaßen klassisch-grafischen Ideen hier viel besser transportiert wird, als es in einer "Realverfilmung" mit den aufwendigsten Computer-Spezialeffekten jemals möglich wäre. Der Film ist also eine Art Manifest dafür, dass Comic-Grafik eigenständig ist und niemals von "echten" Bildern vollständig wird ersetzt werden können.
Ganz großes Kino!
... und insofern passend zu den alten ägyptischen Pyramiden... 😉
Pathfinder
Angeblicher Historienfilm mit Bezugnahme auf die Landung der Wikinger in Amerika... was in diesem Fall kompletter Quatsch ist, sowohl historisch wie ausstattungstechnisch.
"Pathfinder" ist ein typischer Barbaren-Fantasyfilm, und es hätte dem Film sicherlich gutgetan, wenn man ihn auch als solchen von Anfang an beworben hätte. "Historisch" ist da gar nichts, und jeder Bezug dazu wirkt albern und der Atmosphäre des Films eher abträglich.
Die Story ist genretypisch eindimensional und wenig überraschend... aber auch nicht schlecht, denn was will man schon erwarten?
Für mich ist die Darstellung der "Wikinger" dennoch ein filmisches Higlight... im Vergleich zu diesen Barbaren wirken selbst die Orks aus "Herr der Ringe" wie freundlicher Debattierclub, und mit Ralf Möller und Clancy Brown hätte man wohl kaum bessere Darsteller finden können... wobei es andererseits wiederum keine große Rolle spielt, weil man sie mit den Bärten, den Helmen und den dreckverkrusteten Gesichtern eh kaum erkennt.
Da hätte auch Nicole Kidman als Double keinen Unterschied gemacht...
Mir gefällt jedoch vor allem die Kameraführung... stark zurückgenommene Farben und die scherenschnittartigen Kontraste passen hervorragend zur Geschichte, sowohl ästhetisch wie auch erzählerisch.
Insgesamt sicherlich keine intellektuelle Glanzleistung und erst recht keine Offenbarung... aber ein solider Fantasy-Barbaren-Film, der sich für alle Fans anbietet, denen die hundertste Wiederholung von "Conan der Barbar" und "Der 13. Krieger" irgendwann doch langweilig wird...
Stimmt alles. 😊
Der Rausch
Ist momentan im Kino, habe es gestern mit meinem Vater angesehen. Nun ja, immerhin war Mads Mikkelsen drin, den habe ich dann die meiste Zeit angestarrt, damit konnte man ihn ganz gut schauen. War okay, aber ein Muss ist es nicht.