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Zuletzt gesehener Film 2025

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Lucan-7
Themenstarter
BeitrÀge : 29478

Jetzt wollte ich von einem Film berichten und stelle fest, dass wir schon wieder ein neues Jahr haben... 😀 

Hier also wieder unser Thread fĂŒr den Austausch ĂŒber Filme, also im Kino, Fernsehen, Stream oder was auch immer - fĂŒr Serien gibt es wie ĂŒblich einen separaten Thread.

Wie ĂŒblich am besten den Titel fett als Überschrift nennen... und Spoiler bitte so kennzeichnen, dass jeder selbst entscheiden kann, ob er weiterlesen will oder nicht. Auf einen guten Austausch!

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BeitrÀge : 30188

Gestern auf arte gesehen: "Der Spion, der aus der KĂ€lte kam" von 1965 mit Richard Burton als verbitterter und alkoholabhĂ€ngiger Agent in einer Welt aus LĂŒgen, TĂ€uschung, endlosem Wirrwarr und Verblendung. Hoffnungslos deprimierender und vollstĂ€ndig humorloser Ost-West-Agentenfilm aus einem wirklich eiskalten Krieg, der die ganze James-Bond-Romantik vollstĂ€ndig zertrĂŒmmert.

So hart und brutal ist das echte Leben.

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3 Antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

BeitrÀge : 5779

@plueschmors  den gibt es auch in der Mediathek,  das einzig Iteressante war die Winkeltaschenlampe am Checkpoint Charlie im Wachlokal. Nicht realistisch sehe ich deutsche Polizei am Checkpoint Charlie.

 

Aufgehört ihn anzuschauen habe ich als der Agent  besoffen in den Laden geht und nicht gerade freundlich ist.

 

Ich habe dann auf youtube die Vertretung  1 und 2 gesehen. Hier geht es um ehem. Soldaten / Söldner die als Vertretungslehrer an einer Schule in den USA sind und in eine Klasse komme mit Kids die keine Perspektive haben.  In Teil 1 wurde die Lehrerin verletzt in Teil 2 der Bruder des Soldaten ermordet, als er einer Frau geholfen hat.

Teil 1 ist deutlich brutaler, blutiger, da es auch noch um Drogenhandel geht.

Link habe ich gerade keinen.

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(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

BeitrÀge : 30188

@jigal Die Szene im Laden gehörte mit zur Tarnung. - Filme im Internet schaue ich nicht. Wir haben eine sehr schlechte Verbindung. Sobald es regnet oder bewölkt ist, ist es mit dem Internet vorbei.

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Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

BeitrÀge : 5779

@plueschmors  danke das war mir nicht bewusst.  Hoffe es wurde auch gezeigt, wie er seine Schulden bezahlt.  Zuerst darf er ja nicht anschreiben. Klar da kommt ein Unbekannter, als er sagt er habe einen Job geht es. Vermutlich hÀtte er das Geld gehabt, aber so erinnert man sich an ihn.

jigal antworten


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BeitrÀge : 30188

Gestern wieder einen Edgar-Wallace-Film auf 3sat gesehen, da scheint ja irgendwie gerade Themenwoche oder so zu sein: "Die toten Augen von London" von 1961 (so wie auch "Der grĂŒne BogenschĂŒtze").

An dem Film gefĂ€llt mir, dass Eddi Arent dem eher blassen Joachim Fuchsberger im Ermittlerduo die Show stiehlt. Und mit dem blinden Jack hat der Film wirklich ein ungeheuerliches Monster geschaffen. So stelle ich mir immer die typischen Neonazis Vorpommerns vor: Massig, stinkend, brutal, stumpf und hohl. Gleichviel fĂŒr ihn, ob er nebenbei eine Made zwischen seinen gewaltigen Wurstfingern zerreibt oder mal eben einen schreienden Menschen zerdrĂŒckt mit seinen haarigen BĂ€renpranken. 

Und Klaus Kinski spielt noch mit, der ja nie ein Schauspieler, sondern einfach immer nur Klaus Kinski war. Dem kann man immer schön zuschauen.

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BeitrÀge : 30188

Gestern Abend den dritten Edgar-Wallace-Film gesehen in dieser Woche: "Das indische Tuch" von 1963. Auch wieder zahlreiche bundesdeutsche Prominenz dabei: Hans Clarin, Heinz Drache, Elisabeth Flickenschildt und natĂŒrlich auch wieder Eddi Arent als Butler des Hauses und Klaus Kinski als Klaus Kinski.

Erben versammeln sich in einem abgeschnittenen Haus, um das erste Testament ihres verwandten Erblassers zu vernehmen. Sie sollen einige Tage verharren in dem Hause und in Frieden miteinander leben, um dann endlich das endgĂŒltige Testament zu hören. WĂ€hrenddessen geht ein Mörder im Hause umher, der sich nach und nach um die GĂ€ste "kĂŒmmert". Ich kenne das aus Scooby-Doo, also beinahe schon eine klassische Szenerie.

Die Morde an sich sind lÀcherlich. Der Mörder erdrosselt seine Opfer ohne jegliche Gegenwehr. Der Tod tritt so schnell ein, als wÀre schon das Anlegen des Tuchs um den Hals todesursÀchlich. Tuch um den Hals - und tot. Dazu ist nach zehn Minuten schon klar, wer der TÀter ist. Heinz Drache als ermittelnder Rechtsanwalt ist in seiner Rolle als angedeuteter Sugar-Daddy auch nur peinlich.

Einer der schwĂ€cheren Edgar-Wallace-Verfilmungen. Aber Eddi Arent rettet immerhin den Plot, indem er nĂ€mlich maximal unbeeindruckt vom Morden in seinem Hause agiert und allein darauf bedacht ist, pĂŒnktlich den Tee zu servieren und stoisch seine gewohnten AblĂ€ufe einzuhalten, trotz der ganzen Leichen, die in seinem Keller mehr und mehr Raum einnehmen.

 

 

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Queequeg
BeitrÀge : 7622

"Der Leopard"

Der Film spielt etwa 1850 wĂ€hrend der Revolution auf Sizilien. Entscheidend fand ich die Darstellung der gesellschaftlichen und persönlichen Weigerungen die RealitĂ€ten anzuerkennen und die Augen vor den herannahenden Katastrophen zu schließen. Z.,B. tanzt ein Paar durch die verrottenen Zimmer eines Schlosses und einen Augenblick spĂ€ter durch den festlich geschmĂŒckten Ballsaal. Und alles mit lachendem Gesicht. eine berĂŒhrende Szene: Wie der alte FĂŒrst, der sich in die ĂŒberaus hĂŒbsche Frau verliebt hat, die sein Sohn heiraten will.

Insgesamt zeigt der Film sehr eindringlich, was ich manchmal mit dem "Durchscheinen" bezeichne. Man sieht die RealitÀt, mit der jeder Umgehen muss, und ahnt - oder "sieht" - schon den völligen Zusammenbruch von allem. Und alle lachen und tanzent.

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2 Antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

BeitrÀge : 6217

@queequeg Ein Klassiker.

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Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

BeitrÀge : 7622

@jack-black 

Ja. Ein schöner Film. EnttĂ€uschend war, dass im Film nicht der "Walzer Nr.2" von Schostakovic vorkam. Diese traurig-fröhliche Musik hĂ€tte gut zum Film gepasst. Und ĂŒber den Musikclip bin ich auch erst auf den Film gekommen.

Burt Lancaster hat den "FĂŒrsten" so ĂŒberzeugend gespielt, als wĂ€re er tatsĂ€chlich schon sein ganzes Leben FĂŒrst gewesen.

queequeg antworten
Jack-Black
BeitrÀge : 6217

The Beekeeper

Kostenfrei fĂŒr amazon-prime-Kunden dort zu sehen.

Jason Statham spielt einen BienenzĂŒchter und Super-Super-Super-Geheimagentenorganisations-Veteranen. Als Bösewichte Böses tun, lĂ€sst er den Ruhestand Ruhestand sein und metzelt sich bis oben zu den Hauptverantwortlichen durch.

Soweit, so ĂŒblich.

Ton und Bild: Sehr gutes Handwerk, nix zu meckern.

Soundtrack: Gibt es wohl, mir ist nichts Bemerkenswertes aufgefallen.

Schauspiel: Statham und ein paar andere spielen mit. Da die Figuren allesamt Pappkameraden, keine sich gegebenenfalls sogar noch entwickelnden Charaktere sind, ist es sinnfrei, nach schauspielerischen Leistungen zu fragen.

Action/Special Effects: Sehr gut, Statham ist in der Hinsicht das beste, was das Actionkino zu bieten hat. Er kann auch lustig (Crank 1 und Crank 2 fand ich wirklich witzig), aber als Beekeeper ist er stĂ€ndig ernst, wenn nicht gerade wĂŒtend. Die Action ist sehr brutal, wie er dabei GegenstĂ€nde und Umgebung in immer neue Waffen oder Tötungsmöglichkeiten verwandelt, könnte man als Jackie Chan fĂŒr Erwachsene (Ü18 Freigabe) bezeichnen: Die Akrobatik wird da nicht zum Selbstzweck, die einzelnen Fights sind hĂ€ufig so kurz wie bei John Wick, aber das unterstreicht sozusagen die Effizienz des Elite-KĂ€mpfers.

An zwei, drei Stellen ĂŒbertreibt es der Film etwas mit der Plot Armour, aber dass Hauptfiguren, auf die mit mehreren Maschinenpistolen gleichzeitig gefeuert wird, dabei regelmĂ€ĂŸig ohne einen Kratzer davonkommen, ist Genre-Standard. Man könnte also höchstens monieren, dass hier der Standard nicht ĂŒbertroffen wird, um noch mehr "realistische HĂ€rte" zu transportieren. Egal: Wer Statham mag und gut choreografierte Fights, der wird hier auf seine Kosten kommen.

Inhalt: Puh... Sagen wir's mal so: In den Rezensionen bei amazon kam öfter die Behauptung, hier gebe es eine inhaltliche Tiefe, einen Anspruch, eine Geselslchaftskritik etc., welche ĂŒber das Übliche hinaus gingen. Und das erscheint tatsĂ€chlich auf den ersten Blick so. Warum es so scheint, will ich hier nicht spoilern. Aber irgendwas fĂŒhlte sich fĂŒr mich hier besonders verlogen an, die gesamte "Moral" der Geschicht wirkte auf mich wie ein Mindfuck: Ich identifizierte mich, wie es der Zuschauer natĂŒrlich tun sollte, mit der Hauptfigur, fand sie cool und ehrlich und prinzipientreu und... Und doch... War das okay? Sollte es so jemanden wie den BienenzĂŒchter in der "echten Welt" geben dĂŒrfen, wĂŒrde ich wollen, dass es solche jenseits aller eh schon etablierten Geheimdienste operierenden Über-Geheimdienste gĂ€be? Ich war mir selbst nicht so ganz klar, was ich hier fĂŒhlen und denken sollte.

Also erinnerte ich mich, dass ich den Film vor Monaten mal in einer Übersicht von Wolfgang M. Schmidts "Filmanalyse" gesehen hatte, ohne damals Interesse am "Draufklicken" entwickelt zu haben. Nun aber, da sehr empfehlenswert:

Klick mich!

HĂ€ufig bin ich mit WMS nicht einer Meinung und halte seine Interpretationen fĂŒr zu "gewollt" politisch-philosophisch-soziologisch. In diesem Fall aber muss ich zugeben: In seiner Besprechung kommt er prĂ€zise auf den Punkt und legt besser, als ich's könnte, dar, was an diesem Film falsch ist, bzw. inwiefern wir es da mit glatter (und leider sehr gut gemachter/versteckter) Propaganda zu tun haben. Er nennt "The Beekeeper" schlicht Wahlwerbung fĂŒr Trump. Und damit hat er recht und seine BegrĂŒndungen dieser Einstufung ergeben auch im Detail sehr viel Sinn.

Daher nun meine Wertung:

6/10 fĂŒr alle, die sich die "Filmanalyse" hier nicht anschauen mögen. Dann isses einfach ein stumpfer Actioner, ohne Belang und Zusammenhang mit der Welt.

8/10 fĂŒr alle, die sich die "Filmanalyse" anschauen und dann allerdings zusĂ€tzlich zum Klopperei-Entertainment Erkenntnis darĂŒber gewinnen können, wie heute Propaganda funktioniert.

jack-black antworten
1 Antwort
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

BeitrÀge : 20559

@jack-black 

 

ACHTUNG SPOILER!!!!!!

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Inhalt: Puh... Sagen wir's mal so: In den Rezensionen bei amazon kam öfter die Behauptung, hier gebe es eine inhaltliche Tiefe, einen Anspruch, eine Geselslchaftskritik etc., welche ĂŒber das Übliche hinaus gingen. Und das erscheint tatsĂ€chlich auf den ersten Blick so. Warum es so scheint, will ich hier nicht spoilern. Aber irgendwas fĂŒhlte sich fĂŒr mich hier besonders verlogen an, die gesamte "Moral" der Geschicht wirkte auf mich wie ein Mindfuck: Ich identifizierte mich, wie es der Zuschauer natĂŒrlich tun sollte, mit der Hauptfigur, fand sie cool und ehrlich und prinzipientreu und... Und doch... War das okay? Sollte es so jemanden wie den BienenzĂŒchter in der "echten Welt" geben dĂŒrfen, wĂŒrde ich wollen, dass es solche jenseits aller eh schon etablierten Geheimdienste operierenden Über-Geheimdienste gĂ€be? Ich war mir selbst nicht so ganz klar, was ich hier fĂŒhlen und denken sollte.

Mir ging es ganz Ă€hnlich, aber eher aus moralischen Bedenken. Auch wenn ich den Zorn des Beekeepers aufgrund der persönlichen Verbindung verstanden habe, aber mal eben dann loszulegen und ein ganzes korruptes System auf die Weise zu zerstören halte ich doch fĂŒr sehr fragwĂŒrdig. Klar weiß man, was ein Rachethriller ist und Jason ist auch hervorragend fĂŒr die Rolle geeignet, aber er brennt ja wirklich alles nieder, was geht ohne RĂŒcksicht ob jemand noch zu Hause ist oder nicht.

Gut sieht er dabei aus und die LĂ€ssigkeit ist einfach klasse, aber ich bin dann doch eher fĂŒr den konservativen Weg, Verbrechen aufzuklĂ€ren. Vermutlich - und das ist das Dilemma, wĂ€re in dieser fiktiven Geschichte den ĂŒblen Schurken nie das Handwerk gelegt worden, hĂ€tte man das auf dem ĂŒblichen Dienstweg versucht.

Im Übrigen finde ich eine Organisation, die im Alleingang losmarschiert und ohne ĂŒbergeordnete Instanz entscheiden darf, wer gerichtet wird und wer nicht fĂŒr ziemlich problematisch. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass so ein Gebaren generell nicht zum Wohl der Menschheit ist.

Aber cool gemacht ist der Film und war unterhaltsam. Bekommt von mir 3 von 5 GlÀsern Honig und einen BaseballschlÀger obendrauf.

tristesse antworten


Martha
 Martha
BeitrÀge : 1536

Zum 09. November in der ARD-Mediathek

---‐---‐------------------------------------------------------

NĂŒrnberg 45 – Im Angesicht des Bösen

"Am 20. November 1945 beginnt der erste der sogenannten NĂŒrnberger Prozesse. Auf der Anklagebank des Internationalen MilitĂ€rgerichtshofes sitzen Hermann Göring und 23 weitere ranghohe Nazis, wie Franz von Papen, Wilhelm Keitel oder Albert Speer. Nach monatelangen Verhandlungen verhĂ€ngt das MilitĂ€rtribunal zehn Todesurteile und sieben Freiheitsstrafen. Drei Angeklagte werden freigesprochen. Der Justizpalast in NĂŒrnberg ist aber auch Schauplatz der Begegnung zweier junger Auschwitz-Überlebender: Ernst Michel soll fĂŒr eine US-amerikanische Nachrichtenagentur ĂŒber die NĂŒrnberger Prozesse berichten, Seweryna Szmaglewska vor Gericht als Zeugin aussagen.

Ernst Michel ist mit seinen 22 Jahren nicht nur der jĂŒngste der internationalen Reporter, die den Prozess beobachten – er ist unter ihnen auch der einzige Holocaust-Überlebende. Eines Tages ĂŒberrumpelt Otto Stahmer, der Anwalt von Hermann Göring, Ernst Michel mit einem Angebot: Göring möchte den Reporter kennenlernen.

Seweryna Szmaglewska ist 29 Jahre alt und eine von nur zwei polnischen Zeugen, die vor Gericht aussagen sollen. Nach ihrer Befreiung hat sie unverzĂŒglich begonnen, ihre Erinnerungen an die Zeit im Konzentrationslager aufzuschreiben. Ihr Buch "Dymy nad Birkenau" ("Die Frauen von Birkenau") ist eine so detaillierte Darstellung der Vorkommnisse im KZ, dass die sowjetische Delegation bei den NĂŒrnberger Prozessen es zum Teil ihrer Anklageschrift macht. Auch fĂŒr Seweryna Szmaglewska wird ihr Aufenthalt in NĂŒrnberg zur Qual. Außerdem ist sie auf der Suche nach ihrem Verlobten Witold, von dem seit der Auflösung des KZ Auschwitz jede Spur fehlt.

Das Dokudrama verwebt Spielszenen (u. a. mit Jonathan Berlin, Katharina Stark, Francis Fulton-Smith und Wotan Wilke Möhring) mit Originalaufnahmen sowie Neudrehs, z.B. mit Ernst Michels Tochter, Lauren Shachar, die exklusiv von ihrem inzwischen verstorbenen Vater erzĂ€hlt. Jacek Wiƛniewski gibt EindrĂŒcke in das Leben seiner inzwischen verstorbenen Mutter Seweryna Szmaglewska.

Begleitende Podcasts bei "Alles Geschichte – Der History-Podcast" in der ARD Audiothek und ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: https://1.ard.de/alles-geschichte-nuernber g"

________

Meine Bewertung:

Ein guter Beitrag zur Erinnerungsarbeit. Die Protagonisten schauen zeitweise auch direkt in die Kamera und teilen uns Zuschauer ihr emotionales Befinden mit.

Gut finde ich auch, dass die Doku durch einen Podcast begleitet wird.

Gute Arbeit, ÖRR....🌟🌟🌟🌟🌟

 

 

 

 

martha antworten
5 Antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

BeitrÀge : 5779
Veröffentlicht von: @martha

Zum 09. November in der ARD-Mediathek

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NĂŒrnberg 45 – Im Angesicht des Bösen

"Am 20. November 1945 beginnt der erste der sogenannten NĂŒrnberger Prozesse. Auf der Anklagebank des Internationalen MilitĂ€rgerichtshofes sitzen Hermann Göring und 23 weitere ranghohe Nazis, wie Franz von Papen, Wilhelm Keitel oder Albert Speer. Nach monatelangen Verhandlungen verhĂ€ngt das MilitĂ€rtribunal zehn Todesurteile und sieben Freiheitsstrafen. Drei Angeklagte werden freigesprochen. Der Justizpalast in NĂŒrnberg ist aber auch Schauplatz der Begegnung zweier junger Auschwitz-Überlebender: Ernst Michel soll fĂŒr eine US-amerikanische Nachrichtenagentur ĂŒber die NĂŒrnberger Prozesse berichten, Seweryna Szmaglewska vor Gericht als Zeugin aussagen.

Ernst Michel ist mit seinen 22 Jahren nicht nur der jĂŒngste der internationalen Reporter, die den Prozess beobachten – er ist unter ihnen auch der einzige Holocaust-Überlebende. Eines Tages ĂŒberrumpelt Otto Stahmer, der Anwalt von Hermann Göring, Ernst Michel mit einem Angebot: Göring möchte den Reporter kennenlernen.

Seweryna Szmaglewska ist 29 Jahre alt und eine von nur zwei polnischen Zeugen, die vor Gericht aussagen sollen. Nach ihrer Befreiung hat sie unverzĂŒglich begonnen, ihre Erinnerungen an die Zeit im Konzentrationslager aufzuschreiben. Ihr Buch "Dymy nad Birkenau" ("Die Frauen von Birkenau") ist eine so detaillierte Darstellung der Vorkommnisse im KZ, dass die sowjetische Delegation bei den NĂŒrnberger Prozessen es zum Teil ihrer Anklageschrift macht. Auch fĂŒr Seweryna Szmaglewska wird ihr Aufenthalt in NĂŒrnberg zur Qual. Außerdem ist sie auf der Suche nach ihrem Verlobten Witold, von dem seit der Auflösung des KZ Auschwitz jede Spur fehlt.

Das Dokudrama verwebt Spielszenen (u. a. mit Jonathan Berlin, Katharina Stark, Francis Fulton-Smith und Wotan Wilke Möhring) mit Originalaufnahmen sowie Neudrehs, z.B. mit Ernst Michels Tochter, Lauren Shachar, die exklusiv von ihrem inzwischen verstorbenen Vater erzĂ€hlt. Jacek Wiƛniewski gibt EindrĂŒcke in das Leben seiner inzwischen verstorbenen Mutter Seweryna Szmaglewska.

Begleitende Podcasts bei "Alles Geschichte – Der History-Podcast" in der ARD Audiothek und ĂŒberall, wo es Podcasts gibt: https://1.ard.de/alles-geschichte-nuernber g"

________

Meine Bewertung:

Ein guter Beitrag zur Erinnerungsarbeit. Die Protagonisten schauen zeitweise auch direkt in die Kamera und teilen uns Zuschauer ihr emotionales Befinden mit.

Gut finde ich auch, dass die Doku durch einen Podcast begleitet wird.

Gute Arbeit, ÖRR....🌟🌟🌟🌟🌟

 

 

 

 

Ich glaube den schon einmal gesehen zu haben.  In Erinnerung geblieben ist mir noch die Kopfhöhrer kamen von IBM.

Göhring muss eine besondere Art gehabt haben, sonst hÀtte er das Gift gar nicht in die Zelle bekommen.

Auf phoenix habe ich eine Doku gesehen mit dem Mann der Göhring in NĂŒrnberg verhört hat.

 

 

jigal antworten
Martha
 Martha
(@martha)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

BeitrÀge : 1536

@jigal 

Ich glaube den schon einmal gesehen zu haben.  

Gestern war die Erstausstrahlung.

Es gibt Ă€hnliche. Z.B. "Das Zeugenhaus" oder diverse Filme ĂŒber Hannah Arendt.

In ihnen werden oft dieselben Originalaufnahmen (Nazis auf der Anklagebank) oder Requisiten (Schreibmaschine) verwendet. 

martha antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

BeitrÀge : 5779

@martha es gab mal einen Zweiteiler. Das Zeugenhaus habe ich auch mal gesehen,  da geht es um ein Haus in den Zeugen der Anklage und Zeugen der Verteidigung im selben Haus untergebracht sind, glaube ich mich zu erinnern.

jigal antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

BeitrÀge : 20559

@martha 

Es gibt Ă€hnliche. Z.B. "Das Zeugenhaus" oder diverse Filme ĂŒber Hannah Arendt.

"Das Zeugenhaus" wĂ€re auch eine Empfehlung von mir. Man mag von Iris Berben halten, was man will, aber sie macht das ganz großartig. 

Wenn man sich fĂŒr Hannah Arendt intererssiert, ist "Die BanalitĂ€t des Bösen" ein Film, den man unbedingt gesehen haben sollte. 

tristesse antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

BeitrÀge : 20559

@martha 

Ein guter Beitrag zur Erinnerungsarbeit. Die Protagonisten schauen zeitweise auch direkt in die Kamera und teilen uns Zuschauer ihr emotionales Befinden mit.

Fand ich auch sehr gut gemacht und er hat mich nicht unberĂŒhrt gelassen.

Ein gerade jetzt sehr wichtiges Thema.

tristesse antworten
Seite 5 / 7
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