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Bemerkenswerte Frauen/weibliche Vorbilder

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Blackhole
Themenstarter
Beiträge : 988

Ich musste ja noch verschweigen, daß mein Vater langzeitarbeitslos war und meine Mutter das Geld heim brachte. War in den 1980ern und 1990ern noch ziemlich pfui!
Ein ehemaliger Leasingkollege von mir, aus meiner letzten Leasingstelle, wird dagegen in ein paar Monaten bewusst Hausmann, das zweite Kind ist da.

Es gab manche Fortschritte, aber noch immer ist zu beobachten, daß Politikerinnen böse angegiftet werden, für jede Kleinigkeit, daß ihnen ein Hass entgegenschlägt, ein ausmaß an Gewalt- und Vergewaltigungsfantasien, wie es einem männlichen Politiker niemals geschehen würde.
Nein, es war nicht in Ordnung, daß die Baerbock ihren Lebenslauf so arg geschönt hat. Aber wenn man vergleicht: Laschet hat als Hochschuldozent Klausuren verschlampt und statt das zuzugeben einfach Noten gewürfelt. Hinter wem ist der digitale Lynchmob her? Äh... nicht hinter Laschet wegen der Sache mit den Klausuren.
(die eigentlich sogar strafrechtlich relevant ist)

Unsere Gesellschaft hat noch immer ein Problem damit, Frauen Autorität zuzugestehen.

Oder Stärke und Durchsetzungsvermögen.
Journalisten haben beobachtet, was ihre "Kollegen" meistens über Frauen schreiben, z.B. über berühmte Sängerinnen: Meistens Geschichten des Scheiterns, des Zerbrechens, des Fallens. Daß eine Frau aus eigener Kraft und eigenem Talent erfolgreich sein kann, damit hat die Gesellschaft noch immer ein Problem.

Denkmäler in unseren Städten: Männliche Denkmäler sind konkrete Personen, weibliche Denkmäler sind abstrakte Allegorien.

Jetzt gab es von den Grünen eine Initiative, mehr Straßen nach berühmten Frauen zu benennen, um so den weiblichen Beitrag an der Gestaltung der Welt sichtbarer zu machen.
Über die Reaktionen brauche ich mich hier garnicht erst auszulassen...

Daher möchte ich hiermit einen Thread eröffnen, wo jeder eine bemerkenswerte Frauen, bzw. solche die als Vorbilder dienen können, vorstellen darf. Ich fange gleich in einem neuen Beitrag damit an.

Nachtrag vom 25.07.2021 1945
Ich fange an wenn der Thread freigeschaltet ist, vorher kann ich anscheinend nicht kommentieren.

Antwort
265 Antworten
Feliciah
Beiträge : 806

...sie ist mein Vorbild und ich bewundere:

Ihren Glauben - sie hält fest an Jesus auch in schwierigen Zeiten in ihrem Leben.

Sie gibt nicht auf
Sie ermutigt ihre Mitmenschen und das, obwohl es ihr gesundheitlich selbst nicht immer gut geht
Sie ist voller Liebe
Sie hilft gerne und viel
Sie redet nicht schlecht über andere und nimmt sie eher in Schutz
Sie ist lösungsorientiert
Sie kann aber auch Grenzen setzen
Sie ist eine echte Freundin, obwohl sie einige Jahrzehnte älter ist
Sie ist stark!

feliciah antworten
3 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16796

so schön 😊

Es gibt so unglaublich viele Alltagsheldinnen, die namentlich unbekannt sind, aber die Welt sehr viel liebevoller machen 😊

deborah71 antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 988

Da wüsste ich auch unsere Kirchenvorstandsvorsitzende, auf die trifft das auch zu.

Von Beruf ist sie Intensivkrankenschwester, als solche auch durchaus befehlsgewohnt.

blackhole antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 806
Veröffentlicht von: @blackhole

Da wüsste ich auch unsere Kirchenvorstandsvorsitzende, auf die trifft das auch zu.

Finde ich schön! 😊

feliciah antworten


Jemima65
Beiträge : 161
Veröffentlicht von: @blackhole

Es gab manche Fortschritte, aber noch immer ist zu beobachten, daß Politikerinnen böse angegiftet werden, für jede Kleinigkeit, daß ihnen ein Hass entgegenschlägt, ein ausmaß an Gewalt- und Vergewaltigungsfantasien, wie es einem männlichen Politiker niemals geschehen würde.

Ist das nicht ein bisschen übertrieben, zumindest hier in Deutschland? Ich habe jedenfalls nie mitbekommen, dass jemand Angela Merkel hätte vergewaltigen wollen...

Mit Annalena Baerbock geht es jetzt grade ähnlich wie vor der letzten Bundestagswahl mit Martin Schulz oder Christian Wulff:
Der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, erst von den Medien hochgejubelt ("neu, unverbraucht"), dann gnadenlos durchleuchtet und abgeschossen.

Veröffentlicht von: @blackhole

Denkmäler in unseren Städten: Männliche Denkmäler sind konkrete Personen, weibliche Denkmäler sind abstrakte Allegorien.

Ich kenne auch konkrete Denkmäler von Frauen. Und da historisch meist Männer an der Macht waren,, ist es nicht verwunderlich, dass es mehr Männer-Denkmale gibt.

Die Idee eines Threads für beachtenswerte Frauen finde ich trotzdem gut.

jemima65 antworten
2 Antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 988
Veröffentlicht von: @jemima65
Veröffentlicht von: @jemima65

Es gab manche Fortschritte, aber noch immer ist zu beobachten, daß Politikerinnen böse angegiftet werden, für jede Kleinigkeit, daß ihnen ein Hass entgegenschlägt, ein Ausmaß an Gewalt- und Vergewaltigungsfantasien, wie es einem männlichen Politiker niemals geschehen würde.

Ist das nicht ein bisschen übertrieben, zumindest hier in Deutschland? Ich habe jedenfalls nie mitbekommen, dass jemand Angela Merkel hätte vergewaltigen wollen...

Äh, NEIN! Leider nicht.
Selbst der Ehemann einer AfD-Landesvorsitzenden hat schon "versehentlich" einen Mordaufruf gegen Frau Merkel geteilt.

Und das ist nur die Spitze des Eisbergs. Das Netz ist randvoll von misogynem Hass. Insbesondere gegen Politikerinnen und Journalistinnen wie Dunya Hayali.

Auch Männer bekommen Morddrohungen, der männliche Politiker mit aktuell den meisten ist Karl Lauterbach.
Die Einschüchterungen gegen beide Geschlechter, meistens von Rechten, sind mittlerweile so enorm, daß manche Gemeinden sich schwer tun, noch Leute zu finden die Bürgermeister werden wollen.

Jedoch bekommen, wie gesagt, das meiste Frauen ab.
Selbst weniger bekannte Politikerinnen müssen mittlerweile Privatadressen verbergen, private Telefonnummern aus allen Verzeichnissen löschen lassen und sonstige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Denn der Hass im Netz schlägt auch durchaus schonmal in reale Gewalt um. Das geht z.B. los mit stalking, oder damit daß man bombardiert wird mit Warensendungen die man nicht bestellt hat.

Sascha Lobo hat vor einigen Wochen einen Artikel geschrieben wo er seine Beobachtungen mitgeteilt hat, daß Frauen mittlerweile im Netz oft ihre Meinungen nurnoch in einem unterwürfig-beschwichtigenden Tonfall äußern, nach dem Motto: "Tut mir nichts, ich bin ja nur ein kleines Dummchen, aber ich habe da gelesen daß richtige (männliche) Experten sagen..."

Übrigens, wenig beachtet: Der Mörder Tim Kretschmer ermordete damals in Winnenden 11 Mädchen und Frauen und einen Jungen.

blackhole antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 850

Du bist sehr gut informiert. Danke.

sternenbluete antworten
PeMaus
 PeMaus
Beiträge : 22

Dame Cicely Saunders
Falls die übehaupt jmd kennt!
Sie ist die Mitbegründerin der neuen Hopsizidee, sie gründte das erste Hospiz der neuen Art in London. Sie lebte von 1918-2005 in England, und sie passte immer wieder sich den äußeren Umständen an und packte die Dinge an die ihr vor die Füße fielen. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Philosophie, Politik und Ökonomie, bei Kriegsausbruch erschien ihr das aber nicht als nützlich und begann eine Ausbildung zur Krankenschwester. Die Gsundheit spielte aber nicht mit, so dass sie den Beruf nicht mehr ausüben konnte so kehrte sie an die UNi zurück und studierte Sozialarbeit. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie in verschiedenen Krankenhäusern als Sozialarbeiterin und erlebte wie sehr di Schmerzen gerade bei krebskranken die Patintn zermürben. Sie erlebte wie Mrphin eingesetz wurde und die Vorurteile die es dazu gab. Durch einwirken eins Arztes und weil sie Morphin erforschen wollte studierte sie Medizin.
Sie hielt auch fest das zur Schmerzbehandlung nicht nur die medikamentöse Behandung gehört, sondern auch die psychische, die spiritulle. Sie entwickelte einen systemischen ganzheitliches Konzept, und um dieses Umzusetzen gründte sie ds ersteHospiz in London auch um weiter forschen zu können.
Sie fand auch herau, dass Morphin richtig dosiert vielen nochmal lebensmut und Lebensqualität geben kann.
Ein Wahnsinnsfrau.
Siewar übrigens auchim Dunstkreis von C.S. ewis und somit wahrscheinlich auchvon Tolkien!

Nachtrag vom 29.07.2021 2350
Ich vergaß zu erwähnen, dass die heutige Hospizarbeit auf ihren Ideen und Konzepten fußt, auch die Schmerztherapie mit Opiaten geht auf sie zurück. Palliativ Care... man kommt um diese Frau nicht herum.
Und sie war eine lebendige Christin.

pemaus antworten
2 Antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 850

Interessant und vor allem toll, soetwas umzusetzen.

sternenbluete antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265

Respekt.

tristesse antworten


Blackhole
Themenstarter
Beiträge : 988

Florence Nightingale
....darf natürlich nicht fehlen.

Zu ihrer Zeit, geboren wurde sie 1820, gab es in Großbritannien keine ausgebildeten Pflegekräfte. Diese Arbeit machten Personen die sonst nichts fanden. Und zwar ziemlich beschissen. Inkompetent, unhygienisch und schlampig. Oft beklauten sie auch noch die Patienten.

Entsprechend entsetzt waren natürlich die Eltern von Florence Nightingale, daß ihre Tochter aus gutem Hause, uuuunbedingt Krankenschwester werden wollte.
Heiraten sollte sie natürlich. Eine gute großbürgerliche Hausfrau sollte sie werden. Repräsentieren sollte sie. Einem großbürgerlichem Ehemann Glanz verleihen sollte sie.

Sie hatte keine Lust.

1837 fegte eine schwere Grippeepidemie durch die Region, und sie entdeckte ihre Begeisterung für Krankenpflege. Ab da wollte sie nichts anderes mehr tun.
Da es aber in England keine Ausbildung gab, ging sie mit Hilfe einer befreundeten Familie unter Austricksen ihrer eltern nach Kaiserwerth und Paris, um wenigstens eine Basisausbildung zu erhalten.

1853 übernahm sie die Leitung eines Pflegeheimes, pausierte damit aber während einer schweren Choleraepidemie um cholerakranke zu pflegen.

1854-1856 waren ihre prägendsten Jahre: Der Krimkrieg.
Sie übernahm ein chaotisches verdrecktes rattenverseuchtes Lazarett.
Daheim konnten die Adligen und Generäle flammend patriotische Reden schwingen, dort jedoch lag ihnen nichts am Leben ihrer Soldaten. Die lagen wochenlang in ungewaschener Kleidung irgendwie herum.

Sie kümmerte sich einerseits sehr liebevoll um die Patienten, vor allem aber legte sie sich heftig mit Ärzten und Militärs an.
Mit strenger Hand krempelte sie das Lazarett um, organisierte Betten und Bettwäsche und alles mögliche, und drückte die Sterberate beträchtlich.
Es war eine harte, körperlich und psychisch extrem kräftezehrende Zeit.

Allerdings infizierte sie sich selbst mit irgendetwas. Sie kam schwer krank in die Heimat zurück und musste sich 1857 nach einem kompletten Zusammenbruch für invalide erklären.

Nun kam zum Tragen, daß sie außerdem eine große mathematische Begabung hatte, insbesondere für Statistik. Als begnadete Statistikerin entwickelte sie ein neuartiges Diagramm, um Daten zu Todesursachen zu veranschaulichen.

Den Rest ihres Lebens arbeitete Nightingale am Schreibtisch oder im Bett, sammelte massenweise Daten und schrieb Bücher und Briefe und alles mögliche. Sie krempelte das Pflegewesen komplett um, uns setzte eine geregelte Ausbildung und ein Mindestmaß an Hygiene durch.

Eine wichtige Nebenbaustelle hatte sie in Indien, damals britische Kolonie. Sie setzte sich mit aller Kraft die ihr noch blieb für Gesundheitsfürsorge und Wasserbauprojekte gegen Hungersnöte ein.
Sie war eine der ersten, die sich ernsthaft damit beschäftigten, die Ursachen der wiederkehrenden Hungersnöte in Indien zu erforschen.
Zwar keine Kolonialismusgegnerin, machte sie doch deutlich, daß ihr am Leben der Menschen in Indien etwas lag.

Mit Sicherheit hätte sie sich liebend gern gesundheitlich wieder erholt, um wieder selbst zur Krankenpflege auszurücken, aber offensichtlich wurden ihre Talente anderweitig gebraucht.
Es gibt ja die alte sexistische Behauptung, daß Frauen am meisten im Bett erreichen. Nightingale hat das in ihren letzten Jahren tatsächlich, aber anderst als von frauenverachtenden Männern gedacht.

blackhole antworten
5 Antworten
PeMaus
 PeMaus
(@pemaus)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 22

Zu ihrer Zeit, geboren wurde sie 1820, gab es in Großbritannien keine ausgebildeten Pflegekräfte. Diese Arbeit machten Personen die sonst nichts fanden. Und zwar ziemlich beschissen. Inkompetent, unhygienisch und schlampig. Oft beklauten sie auch noch die Patienten.

Was soll ich dazu sagen? In die Richtung läuft es in de Altenpflege wieder....... da ist eine Fachkraft, manchmal für das ganze Haus und alles andere ungelernte Kräfte, maximal noch irgendwo eine bestenfalls dazwischen mit der einjährigen Ausbildung.
Es werden vom Arbeitsamt Menschen in die Pflege und Betreuung gedrängt, weil sie nichts anderes finden...
Immernoch gibt es das Gerücht: Pflegen kann jeder.... nein eben nicht!
Pflege ist eine eigene ernsthafte Profession und nicht nur Befehlsempfängerr von Ärzten... nur das wissen sehr wenige!
Florence hat soviel für die Pflege gean... nur zur Zeit gehst wieder rückwärts...

pemaus antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2177

[gestrichen auf eigenen Wunsch - iV Orleander]
[jep]

jack-black antworten
PeMaus
 PeMaus
(@pemaus)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 22

ich kann dir in vielem zustimmen!
aber die Florence habe ich nicht ins Feld geführt! und ich kam nicht von Frauen zu Sozialem! Sondern mich triggerte die Aussage über die Zustände in der Pflege zu Zeiten der Florence! Denn ich erkenne vieles im "jetzt"
Auf Pflege wird hinunter geschaut, pflegen kann jeder, jeder der nicht bei 3 aufm Baum ist wird in die Pflege gesteckt. Geh zum Arbeitsamt und sag arbeitslos keine Ausbildung... du bekommst glich mal arbeitsangebote in der Altenpflege!
Und dass ich übe Pflege rede ... ich komme daher, also bei mir normal 😉
Ich habe auch jemand aus dem sozialen aufgeführt, aber bei ihr sehe ich keine Aufopferung.
Und wieso ist eine Frau die in einem Frauenjob sich behauptet weniger als eine Frau in den Naturwissenschaften? Jeder nach seinen Gaben!

pemaus antworten
Jack-Black
(@jack-black)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2177

Hi!
Mein Posting oben war vollständig verunglückt. Es wurde beim Abschicken ungefähr in der Mitte abgeschnitten, ein "Nachtrag", den ich dazu schrieb, wird nicht angezeigt. Daher hatte ich schon vor einer Weile die Moderation gebeten, meinen Beitrag ganz zu löschen. In seinem zweiten Teil ging ich näherungsweise schon auf Deine Frage

Veröffentlicht von: @pemaus

Und wieso ist eine Frau die in einem Frauenjob sich behauptet weniger als eine Frau in den Naturwissenschaften? Jeder nach seinen Gaben!

ein, das werde ich aber jetzt nicht alles wiederholen. (Mir fehlt auch grad die Zeit).

Nur soviel: Wieviel oder wiewenig jemand ist, wollte ich überhaupt nicht bewerten. Selbstverständlich kann nur jede(r) nach den jeweiligen Begabungen sich verhalten - wie auch sonst? Mein eigentlicher Punkt war die Vorbildhaftigkeit. Nicht jeder Mensch, den ich für wertvoll halte, taugt damit auch gleich zum Vorbild.

Aus Zeitgründen erstmal nicht mehr.

Gruß,
the Jack

jack-black antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 988

Letzter Beitrag hier, ab morgen bin ich defintinv unterwegs, weiß noch nicht wie lange:

Du hast das nicht sehr gründlich gelesen. Bzw. selbst mit argen Vorurteilen.

Florence Nightingale war keineswegs nur lieb und sanft und nett und brav. Ganz im Gegenteil!
Fing schon damit an, daß sie ihren Berufswunsch ausdrücklich gegen ihren Vater durchsetzte.
Im Lazarett im Krimkrieg legte sie sich mit allen Ärzten und Militärs an und kämpfte gegen enorme Widerstände. Und neben ihrer direkten Tätigkeit organisierte sie dringend benötigtes Material, alles mögliche vom Bettlaken bis zum Löffel. Sie glänzte also mit Kampfgeist und logistischer Meisterleistung.
Nach dem Krimkrieg konnte sie, selbst schwer erkrankt, nicht mehr selbst tätig werden, revolutionierte die Pflege aber als brillante Statistikerin. Sie erfand auch eine anschauliche Methode, Daten darzustellen.

blackhole antworten
Irrwisch
Beiträge : 3339

Hella Heizmann
Ihre Lieder sind in christlichen Gesangbüchern zu finden.

Auch CDs hat sie besungen.
Ihre Texte, vor allem die späteren, berichten sehr authentisch auch von schweren Zeiten in ihrem Leben,von Schmerz und Dunkelheit.

Aber sie ist dabei nicht stehen geblieben.
Hat sich in der Klinik Hohe Mark Hilfe geholt und dort auch bekommen.

Fortan ist sie bis zu ihrer schweren Erkrankung, die nach nur 6 Wochen zu ihrem Tod geführt hat, in aller Treue jeden Samstag über 200 km zurück gelegt ( Hin - und Rückweg), ummit den Patieten dieser Klinik eine Stunde zu singen und zu musizieren.

Eine Frau, deren Art des Dankes und der Treue mich sehr beeindruckt
hat!

irrwisch antworten


Lombard3
Beiträge : 4292

Angela Merkel
Vorab: Bin kein CDU Wähler.

Ihre Nüchternheit und Ausdauer (nicht über die Jahre, sondern Woche für Woche / täglich) beeindrucken mich.

lombard3 antworten
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