Neujahrscafé nur für Frauen
Hallo Ihr Lieben,
da noch kein Neujahrscafé eröffnet wurde, eröffne ich eins mit der Jahreslosung für dieses Jahr:
Suche Frieden und jage ihm nach!
Psalm 34,15
Was fällt Euch zu dem Vers ein oder auf? Mir fällt als erstes auf, dass da das Wort jagen steht. Das ist für mich etwas sehr dynamisches, aktives. Da steht nicht, sitzt da und wartet bis Euch der Friede überkommt. Ich muss da noch etwas darüber nachdenken.
Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet und wünsche Euch allen ein tolles, neues, gesegnetes Jahr 😊. Es ist schön, hier Teil eines Threads zu sein, in dem man sich schon so lange austauschen kann, und miteinander Freud und Leid teilen kann. Auf ein neues Jahr zusammen *Sektgläser hinstelle samt den restlichen Plätzchen*
Falls jemand noch erzählen mag: Wie war Euer Silvester?
Dieses Café ist ein Thread ausschließlich für Frauen.
Neue Mitschreiberinnen sind natürlich willkommen 😊.
Malen
Gerade hat mich eine Freundin (>80), von der ich hier schon mal erzählt habe, angerufen. Sie ist ein sehr kreativer Mensch, aber durch ihre psychische Erkrankung sehr eingeschränkt. Manchmal fragt sie mich, was sie konkret "machen" soll. Sage ich ihr neulich: "Male doch mich. Ich bin sehr gespannt, was/ wen du in mir siehst." Heute ruft sie an, dass sie "fertig" sei. Ich könne mir das Bild abholen.
Ich bin wirklich gespannt. Meine Freundin ist scharfsichtig bis zum Geht-nicht-mehr und auch unbestechlich (sie kann kann gar nicht anders).
Da wäre ich auch sehr gespannt - ich würd mich freuen wenn du vom Ergebnis erzählst. 😊
Nachtrag vom 23.01.2019 1504
Ich finde es immer wieder spannend, meine Außenwirkung kommuniziert zu bekommen - die kann manchmal sehr konträr zu meinem Selbstbild sein.
Veröffentlicht von: @amouumIch finde es immer wieder spannend, meine Außenwirkung kommuniziert zu bekommen
Ich glaube, dass jeder von uns darauf angewiesen ist.
Veröffentlicht von: @amouumdie kann manchmal sehr konträr zu meinem Selbstbild sein.
Ich finde, dass es meistens einzelne Aspekte sind, wo der andere einen anders wahrnimmt, als man selbst es tut.
Veröffentlicht von: @maggie-xIch glaube, dass jeder von uns darauf angewiesen ist.
Wie meinst du das? Also ja, ich glaube jeder möchte wahrgenommen werden - aber dass ich darauf angewiesen bin, meine Außenwirkung kommuniziert zu bekommen, würde ich jetzt nach dem ersten Nachdenken verneinen.
Veröffentlicht von: @maggie-xIch finde, dass es meistens einzelne Aspekte sind, wo der andere einen anders wahrnimmt, als man selbst es tut.
Das deckt sich mit meinem Erleben. 😊
Veröffentlicht von: @amouumaber dass ich darauf angewiesen bin, meine Außenwirkung kommuniziert zu bekommen, würde ich jetzt nach dem ersten Nachdenken verneinen.
Soso ....😉
Ich schreibe dir, was ich denke. Ich könnte das viel sorgfältiger machen, aber so im Groben:
Keiner von uns kann sich selbst ins Gesicht schauen. Das Angesicht ist der Ort meiner Identität, meines besonderen Seins. Ich kann nicht selbst sehen, wer ich bin.
Theologisch ist das schon in der Schöpfungsgeschichte verankert (1. Mose 2,18). Die "Hilfe", die Gott dem Adam (dem ersten Menschen) schafft, soll ihm ein "Gegenüber" sein. ... Gott macht den zweiten Menschen, damit er dem Adam ins Angesicht schaut und ihm sagt: „Das bist du!“ Der zweite Mensch soll dem ersten über sich Bescheid geben, ungefähr wie ein Spiegel: Der andere macht mich nicht hässlicher als ich bin. Er macht mich aber auch nicht schöner als ich bin. Er gibt mir Bescheid, wer ich bin.
Ich hab am Heimweg noch drüber nachgedacht. Ich persönlich bin darauf angewiesen, von anderen wahrgenommen zu werden - in der Form von: Ich mag dich, deine Arbeit ist dir gut gelungen, ich schätze deine Überlegungen zu meinem Problem, und dergleichen. Aber ich finde nicht, dass ich darauf angewiesen bin, dass mir meine Außenwirkung kommuniziert wird - darunter verstehe ich, dass mir Eigenschaften zugeschrieben werden. Ich finde auch nach dem zweiten Überlegen nicht (manchmal zum Glück, manchmal schade), dass andere Menschen mir Bescheid geben, wer ich bin .
Veröffentlicht von: @amouumIch persönlich bin darauf angewiesen, von anderen wahrgenommen zu werden - in der Form von: Ich mag dich, deine Arbeit ist dir gut gelungen, ich schätze deine Überlegungen zu meinem Problem, und dergleichen. Aber ich finde nicht, dass ich darauf angewiesen bin, dass mir meine Außenwirkung kommuniziert wird -
Verstehe ich.
Und ich meine, dass es sogar Teil der menschlichen Reifung ist, auch einigermassen unabhängig von fremden Meinungen/ Anerkennung sein zu können. ... Da gehe ich also mit dir.
Veröffentlicht von: @amouumIch finde auch nach dem zweiten Überlegen nicht (manchmal zum Glück, manchmal schade), dass andere Menschen mir Bescheid geben, wer ich bin .
Ich habe mich auf die Schöpfungserzählugn bezogen, wo Gott den Menschen, der "autark" ist, für "nicht gut" befindet. Das einzige Schöpfungswerk, das Gott nachbessert, ist der Mensch.
Wie ist das mit dem Menschen, den wir als Partner gewählt haben?
Oder mit Menschen, denen wir erlauben, uns "Gegenüber" zu sein?
Mit denen bin ich doch zusammen, weil sie mein Geheimnis, weil sie die "Bestimmtheit" meiner Person, wahrnehmen, fördern, stärken. Weil sie mir über mich selbst Bescheid geben. Und nicht irgendwelche "Ideen" für mich haben, wer ich sein könnte usw.. Solch ein Mensch darf mir auch sagen: Das bist du nicht.
Das meine ich.
Wenn ich unverständlich bin, nichts für ungut ... 😉
Ich finde das ist ein interessantes Thema. Ich kenne eine Person sehr nah, die außerhalb der Kernfamilie keine Freundschaften hat, keine Aufgaben (und dadurch kaum andere Sozialkontakte) etc.
Die Person hat teilweise sehr merkwürdige Einstellungen entwickelt, verdrehte Anforderungen an die einzigen, die noch geblieben sind (Familie) und ein ziemlich "paranoides, negatives" Weltbild. Im Laufe der Jahre wurde sie immer komischer und anstrengender.
Für mich ist das zum Teil auch dadurch begründet, dass sie kaum "Gegenüber" hat, mit denen sie sich gut austauschen kann, andere Sichtweisen kennenlernen und prüfen kann, sie kaum jemanden hat, die sie spiegelt etc.
So dreht die Person sich vor allem um sich selbst und die Eigenarten nehmen immer mehr zu. Ich glaube, in einem gesunden sozialen Gefüge wäre es nicht so schlimm. Ist das etwas, was Du meinst?
Was du von der Frau schilderst, ist bereits ein Extremfall. Da fehlt einem Menschen grundlegend Resonanz und Korrektur.
Im Normalfall hat man die, denke ich. So wie du es schreibst:
- sich gut austauschen können
- dadurch andere Sichtweisen kennenlernen und prüfen können
- jemanden haben, der einen spiegelt etc.
Ich meine schon noch mehr:
Dass wir auf auf Menschen angewiesen sind, die uns in der Besonderheit unserer Person wahrnehmen. Die uns sagen, wer wir sind. ... Ich meine tatsächlich, dass man das im Letzten nicht aus sich selbst heraus wissen kann.
Mit dem Glauben ist es ja auch so: Wir lassen uns von Gott sagen, wer wir sind. Wir können das nicht direkt an uns selbst ablesen. ER sieht uns als seine geliebten Kinder und WIR glauben seinem Sehen.
Hm, interessanter Ansatz. Mein erster Impuls war, dass ich das für mich nicht so sehe, dass ich darauf angewiesen bin. Aber dann habe ich weiter gedacht, was würde ich wohl über mich denken, ohne Impulse von außen? Ich weiß es nicht.
Ich denke ich kann trotzdem nicht komplett mit, in dem "auf andere angewiesen zu sein". Ist es nicht eher eine Mischung aus mehreren Komponenten, die mein Selbstbild bilden? Ich finde schon, dass ich innerlich in vielem weiß, wer ich bin (auch ohne sämtliche andere Meinungen). Aber natürlich bestätigt mir manche Rückmeldung auch meine Wahrnehmung. Und manche Gespräche haben mir auch Erkenntnisse gebracht über mich selber, die ich vorher nicht hatte.
Ich tue mich auch deswegen schwer mit der Aussage, auf andere angewiesen zu sein, weil das für mich auch eine Form von totaler Abhängigkeit heißen würde. Wenn ich aber an manche "Rückmeldungen" von Leuten denke, die total daneben war, gefärbt von eigener Geschichte, eigenen komischen Ansichten, Engstirnigkeit, Ängsten, unverarbeiteten Dingen, krankhaften Zügen etc., dann würde das schwierig werden, wenn ich in so einer totalen Abhängigkeit wäre und mein Bild nur von dem, was andere über mich sagen, abhängig mache. Verstehst Du etwas, wie ich es meine 🤨 Schwer zu erklären...
Veröffentlicht von: @maggie-xMit dem Glauben ist es ja auch so: Wir lassen uns von Gott sagen, wer wir sind. Wir können das nicht direkt an uns selbst ablesen. ER sieht uns als seine geliebten Kinder und WIR glauben seinem Sehen.
Hier dagegen kann ich gut mit. Denn Gott ist für mich weit vertrauenswürdiger, als Menschen.
Veröffentlicht von: @speedysweetyWenn ich aber an manche "Rückmeldungen" von Leuten denke, die total daneben war, gefärbt von eigener Geschichte, eigenen komischen Ansichten, Engstirnigkeit, Ängsten, unverarbeiteten Dingen, krankhaften Zügen etc., dann würde das schwierig werden, wenn ich in so einer totalen Abhängigkeit wäre und mein Bild nur von dem, was andere über mich sagen, abhängig mache.
Sind das denn Menschen, mit denen du dich freiwillig umgibst, wie das in maggies Aussage ja drinsteckt:
Veröffentlicht von: @maggie-xWie ist das mit dem Menschen, den wir als Partner gewählt haben?
Oder mit Menschen, denen wir erlauben, uns "Gegenüber" zu sein?
Früher teilweise ja, teilweise nein. Bei manchen gab es in der Kindheit kein "entkommen" 😉 In der Zwischenzeit habe ich sie aber alle aus meinem Leben "aussortiert" 😉
Veröffentlicht von: @speedysweetyBei manchen gab es in der Kindheit kein "entkommen" 😉
Daran dachte ich auch schon, dass es in jungen Jahren fast unmöglich ist nicht zuzuhören. Das muss nun gar nicht unbedingt im Elternhaus der Fall sein, auch die Schule ist ein Ort, an dem Kindern oft erzählt wird, wer sie sind.
Auf jeden Fall! Das habe ich auch so erlebt!
Veröffentlicht von: @speedysweetyIch denke ich kann trotzdem nicht komplett mit, in dem "auf andere angewiesen zu sein".
Ich glaube, dass ist auch das, was für mich nicht 'passt'.
Nachtrag vom 25.01.2019 1507
Wenn das/dass-Fehler passieren, ist es definitiv Zeit fürs Wochenende... 😀
Veröffentlicht von: @amouumWenn das/dass-Fehler passieren, ist es definitiv Zeit fürs Wochenende... 😀
Das passiert mir bei schnellem Schreiben auch während des Wochenendes 😀
Veröffentlicht von: @speedysweetyHm, interessanter Ansatz. Mein erster Impuls war, dass ich das für mich nicht so sehe, dass ich darauf angewiesen bin. Aber dann habe ich weiter gedacht, was würde ich wohl über mich denken, ohne Impulse von außen? Ich weiß es nicht.
Ich denke ich kann trotzdem nicht komplett mit, in dem "auf andere angewiesen zu sein". Ist es nicht eher eine Mischung aus mehreren Komponenten, die mein Selbstbild bilden? Ich finde schon, dass ich innerlich in vielem weiß, wer ich bin (auch ohne sämtliche andere Meinungen). Aber natürlich bestätigt mir manche Rückmeldung auch meine Wahrnehmung. Und manche Gespräche haben mir auch Erkenntnisse gebracht über mich selber, die ich vorher nicht hatte.
Ist ein grosses Thema.
Ich weiss kaum, wo ansetzen 😊
Veröffentlicht von: @speedysweetyIch tue mich auch deswegen schwer mit der Aussage, auf andere angewiesen zu sein, weil das für mich auch eine Form von totaler Abhängigkeit heißen würde.
Das sind für mich zwei verschiedene Sachen.
Ich habe versucht, deutlich zu machen, dass ein Mensch selbst entscheidet, vom wem er sich "ansehen", vom wem er sich etwas über sich sagen lässt. Und wann .. Das ist keine Tür, die jedem offensteht.
Und dann entscheide ich ja immer noch selbst, ob ich hören will, was der Andere über mich sagt.
Veröffentlicht von: @speedysweetyWenn ich aber an manche "Rückmeldungen" von Leuten denke, die total daneben war, gefärbt von eigener Geschichte, eigenen komischen Ansichten, Engstirnigkeit, Ängsten, unverarbeiteten Dingen, krankhaften Zügen etc., dann würde das schwierig werden, wenn ich in so einer totalen Abhängigkeit wäre und mein Bild nur von dem, was andere über mich sagen, abhängig mache. Verstehst Du etwas, wie ich es meine 🤨 Schwer zu erklären...
An solche Menschen, an eine solche allgemeine gesellschaftliche Resonanz habe ich in dem Thread nicht gedacht.
Ich würde auch nicht jeden bitten, mich zu malen, zum Beispiel.
Sondern, das waren bisher Menschen, denen ich eine gute Wahrnehmung zutraue. Und von denen ich weiss, dass sie "für" mich sind, im weitesten Sinne.
Veröffentlicht von: @maggie-xIst ein grosses Thema.
Ich weiss kaum, wo ansetzen 😊
Also ich finde Deinen Erklärungsansatz verständlich 😊
Veröffentlicht von: @maggie-xDas sind für mich zwei verschiedene Sachen.
Ich habe versucht, deutlich zu machen, dass ein Mensch selbst entscheidet, vom wem er sich "ansehen", vom wem er sich etwas über sich sagen lässt. Und wann .. Das ist keine Tür, die jedem offensteht.
Und dann entscheide ich ja immer noch selbst, ob ich hören will, was der Andere über mich sagt.
Ah ok, das verstehe ich. Das hört sich für mich dann auch nicht mehr so "absolut" an. Ich bin bei Dir, dass ich Rückmeldungen wichtig finde. Ob ich das Wort "abhängig" verwenden würde, weiß ich nicht, aber "wichtig" ist für mich persönlich passend. Ich kann aber jetzt nachvollziehen, wie Du auf "abhängig" kommst!
Veröffentlicht von: @maggie-xUnd ich meine, dass es sogar Teil der menschlichen Reifung ist, auch einigermassen unabhängig von fremden Meinungen/ Anerkennung sein zu können.
Ach, das glaube ich irgendwie nur bedingt. Es geht doch gerade Rentnern, man könne nun annehmen, unter ihnen sind mehr Gereifte zu finden als unter jungen Menschen, so, dass sie in ein Loch fallen, wenn plötzlich die Anerkennung aus dem Berufsleben fehlt.
Veröffentlicht von: @maggie-xWie ist das mit dem Menschen, den wir als Partner gewählt haben?
Oder mit Menschen, denen wir erlauben, uns "Gegenüber" zu sein?Mit denen bin ich doch zusammen, weil sie mein Geheimnis, weil sie die "Bestimmtheit" meiner Person, wahrnehmen, fördern, stärken. Weil sie mir über mich selbst Bescheid geben.
Als grundlegende Motivation? Ist das nicht egoistisch und berechnend so zu denken?
Veröffentlicht von: @stundenglasEs geht doch gerade Rentnern, man könne nun annehmen, unter ihnen sind mehr Gereifte zu finden
Ich habe mit Absicht von "Reifung" und nicht von "Rentnern" gesprochen.
Die Beobachtung, dass es zur menschlichen Reifung gehört, sich dem Urteil der Anderen nicht ausgeliefert zu fühlen, ist doch eigentlich eine banale Aussage.
Und wenn ein Mensch im Rentenalter immer noch abhängig von beruflicher oder sonstiger Anerkennung ist, dann hat er in meinen Augen einen Reifungsschritt verpasst ...
Vielleicht ist er ja in anderer Hinsicht ein gereifter Mensch, das kann sein. Aber nicht in dieser.
Veröffentlicht von: @stundenglasAls grundlegende Motivation?
Das habe ich nicht gedacht/ geschrieben.
Ich finde es aber einen wesentlichen Teil des Miteinanders, einander "Gegenüber" sein zu können. Den Partner wahrzunehmen und ihn darin zu fördern, er selbst zu sein/ zu werden.
Veröffentlicht von: @maggie-xsich dem Urteil der Anderen nicht ausgeliefert zu fühlen
Jetzt bringst du noch ein weiteres Verb ins Spiel, das deutlich stärker ist als nur das "einigermaßen unabhängig", auf das ich reagiert habe. Ich denke, wer der Meinung und Anerkennung anderer ausgeliefert ist, der hat tatsächlich ein Problem. Hingegen (auch) nach Anerkennung zu streben, halte ich für einen großen Motivator, etwas gut oder besser zu machen.
Hm, meiner Wahrnehmung nach ist es tief im Menschen verankert, Anerkennung zu brauchen. Vielleicht liege ich auch falsch und pauschale Aussagen mag ich eh oft nicht, weil sie in den wenigsten Fällen zutreffen, aber von meiner Wahrnehmung her würde ich schon sagen, dass das bei vielen Menschen wichtig ist. Aus den unterschiedlichsten Gründen.
Veröffentlicht von: @speedysweetyHm, meiner Wahrnehmung nach ist es tief im Menschen verankert, Anerkennung zu brauchen.
Klar!
Die Suche nach Anerkennung ist einer der drei menschlichen Grundtriebe. Ganz wertfrei gesprochen.
Jeder muss und kann mit seinen Trieben - den Grundkräften, die er in sich hat - umgehen. Wer das nicht gelernt hat - z.B. wer nicht gelernt hat, in bestimmten Lebenssituationen auch auf Anerkennung zu verzichten - hat ein Problem.
Da bin ich bei Dir. Die Frage ist aber was ist, wenn es sich über eine sehr lange Phase zieht (und je nachdem, wie alt man wird, kann sich die Rentenphase sehr lange ziehen und eine Änderung dieser Phase ist ja auch nicht in Sicht, am Ende steht der Tod.) und das ein Grundtrieb ist?
Veröffentlicht von: @speedysweetyJe nachdem, wie alt man wird, kann sich die Rentenphase sehr lange ziehen und eine Änderung dieser Phase ist ja auch nicht in Sicht, am Ende steht der Tod.) und das ein Grundtrieb ist?
Es gibt Menschen - wahrscheinlich sogar viele -, die ihr ganzes Leben lang damit umgehen müssen, dass ihnen wenig Anerkennung zuteil wird. ... Aber auch mit viel Anerkennung muss man umgehen lernen; das ist auch nicht einfach. Man ist seinen Trieben ja nicht ausgeliefert.
Veröffentlicht von: @stundenglasAls grundlegende Motivation? Ist das nicht egoistisch und berechnend so zu denken?
Als egoistisch würde ich das nicht bezeichnen, eher als sich ein gutes Umfeld schaffen. Etwas zu fördern und stärken heißt für mich übrigens nicht, dass dann nur positives kommt und man sich die Menschen aussucht, weil es sich mit ihnen leichter lebt, sondern diese Menschen können auch zum "fördern" beitragen durch Kritik an manchen Punkten.
Ich glaube, dass jeder von uns darauf angewiesen ist.
Glücklicherweise ist niemand verpflichtet, einem anderen dessen Außenwirkung mitzuteilen. Mir ist das oft zu blöd.
Veröffentlicht von: @stundenglasGlücklicherweise ist niemand verpflichtet, einem anderen dessen Außenwirkung mitzuteilen.
Das sehe ich auch so.
Nachtrag vom 23.01.2019 2122
Ich meine auch, dass man nicht das Recht hat, dem/ der andern ungefragt zu sagen, wer er oder sie ist.
Dadurch, dass man einer Person sagt, wie sie wirkt, sagt man ihr doch noch nicht, wer sie ist.
Und diese Wirkung kann durchaus einfach gerade nur situationsbezogen sein. Wenn man gerade eine schwere Zeit durchmacht zB, empfindet man oft ganz anders, als "normal".
Veröffentlicht von: @diechrisUnd diese Wirkung kann durchaus einfach gerade nur situationsbezogen sein.
Oder personenbezogen. Und damit auch eigentlich egal - denn solche "Rückmeldungen" sind dann doch häufig nur dazu da, dass man dem anderen mitteilt, dass er sich doch bitte ändern soll. Wer sagt jemandem schon, dass er total super rüberkommt - meistens ist es doch was negatives 😀
Zumindest wird häufiger kritisiert als gelobt, das stimmt.
Veröffentlicht von: @littlebatWer sagt jemandem schon, dass er total super rüberkommt
Was hält dich davon ab, es zu tun? 😉
Veröffentlicht von: @stundenglasWas hält dich davon ab, es zu tun? 😉
Nix. 😀
Außer vielleicht die Tatsache, dass ich mit den wenigsten Menschen so "eng" bin (sein möchte, liegt nicht an den anderen, ist einfach mein Naturell), dass ich das angebracht fände. Meiner besten Freundin könnte ich durchaus sagen, wenn ich finde, dass sie verkrampft wirkt. Aber das weiß sie auch so - also muss ich es gar nicht erwähnen. Da ist es wichtiger, dass ich sie mal in den Arm nehm und ihr einfach zuhöre. Ich mag zuhören 😌
Also ich sage den Menschen durchaus positives, weil ich das wichtig finde und es so selten geschieht. Aber nur dann, wenn ich es auch wirklich so meine, ich bin jetzt niemand, die allen Menschen positives sagen muss und krampfhaft überlegt, was ich jetzt dem anderen sagen kann.
Manchmal kostet es mich auch Überwindung, weil es ja schon nicht alltäglich ist, der (eigentlich fremden) Kassiererin an der Kasse etwas zu sagen, was mir schon lange an ihr positiv auffällt. Die Menschen sind auch oft überrascht, aber ich erlebe dann, das sie sich sehr freuen und sie reagieren sehr positiv.
Vor einigen Tagen hab ich zum Beispiel einer fremden Frau, an deren Haus ich beim Gassi gehen immer wieder vorbeilaufe, gesagt, wie sehr ich ihre Weihnachtsdeko bewundert habe. Sie hat sich gefreut und mich für die nächste Weihnachtsdekophase zum reinkommen eingeladen. Das sind einfach schöner Erlebnisse 😊
ah, Danke, ich fühlte mich schon völlig "daneben" ...
Wer keine Augen für das Gute und Schöne hat, kann dies auch nicht benennen. Klingt komisch, ist aber so. Weil er (nur) Augen für hat, was schlecht ist, was böse ist, was nicht funktioniert ... - vielleicht entstammt das "nicht kritisiert ist genug gelobt" daher ... *Schulterzuck*
Ich sag auch häufiger so kleine Dinge eben ... der Bedienung bei der Essensausgabe, dass sie immer so flink ist und ich mich immer beeilen muss, wenn ich irgendwas nicht haben will oder zusätzlich ... oder dem Fleischer hinter der Theke, dass er sich gut auskennt mit Fleisch und Kochen (ich krieg ab und an Kochtipps von ihm) ... einfach auch bemerken (sagen), dass man dankbar ist für Dinge oder Menschen oder Gesten ... ein "sie machen das toll" mal gesagt an der Stelle, wo ich's halt auch denke ... oder ein "wie gut, dass es Sie gibt" ... weil ich es eben auch denke.
Ich bin eine andere, seit Gott in mein Leben trat. Viel positiver, offener, ich kann mich viel mehr freuen an und über Dinge(n) und Menschen, über Gesten ... bin fröhlicher und bewundere Dinge oft, ich finde manchen Eisbecher auch einfach schön angerichtet und das betrachte ich ausgiebig und bemerke dies eben auch (zum Leidwesen meiner Mutter, der das dann gehörig auf die Nerven geht und die dann sowas sagt wie: mei, watt bisse denn so wunderlich, tust ja so, als würdest du zum ersten Mal nen Eisbecher sehen), Warum nicht benennen, was ich schön finde? Warum immer nur benennen, was ich nicht schön finde? 😉
Jemand aus meiner Gemeinde schien mich mal ne Weile anzugucken bei einer Versammlung. Ich bemerkte dies und schien zu reagieren (man kann in der Regel in meinem Gesicht lesen), sie sagte: Du bist so wunderschön. - Und ich dachte: Was? Dieses schiefe Gesicht, das ich jeden Morgen im Spiegel sehe und denke "oh je"??? - Ich wusste Sekunden später, dass sie das nicht meinte, sondern etwas anderes sah. Das hat mich tief berührt. Das war meine "Sprache". Und es war eine Botschaft Gottes an mich ... schöner kann ein Leben kaum sein ... *lächelt*
Irgendwie denke ich, Menschen fühlen sich bestimmt wohl in Deiner Umgebung, Deiner Gegenwart ... *schmunzel*
Ich finde das überhaupt nicht daneben, schöne Dinge zu bemerken und dann auch zu kommunizieren. Ich finde es eher traurig, dass (zumindest erlebe ich das so außerhalb meiner Gemeinde) heutzutage so viel Kritik herrscht und so wenig positives. Ich glaube, die Menschen reagieren auch deswegen so überrascht, wenn ich ihnen was positives sage, weil viele es heutzutage gar nicht mehr so oft in Alltagssituationen erleben.
Und Du beschreibst sehr schön, was das auch für Auswirkungen haben kann, wenn man eine positive Rückmeldung bekommt 😊
Veröffentlicht von: @speedysweetyIch finde das überhaupt nicht daneben, schöne Dinge zu bemerken und dann auch zu kommunizieren. Ich finde es eher traurig, dass (zumindest erlebe ich das so außerhalb meiner Gemeinde) heutzutage so viel Kritik herrscht und so wenig positives.
Das schreiben hier mehrere, dass kritische Äusserungen häufiger sind als positive. Ich finde, das ist auch eine kulturelle Sache. In der CH beispielsweise wird nicht annähernd so schnell und so oft kritisiert, wie es im Deutschen der Fall ist. ... Man nimmt schon sehr genau wahr, was der andere tut und sagt. Aber ein direktes und dann noch offensives Entgegnen ist nicht üblich.
Für mich galt das auch nicht pauschal (deswegen schrieb ich davon, wie ich es erlebe), ich kann mir gut vorstellen, dass das woanders anders ist! Traurig wäre es für mich, wenn das wirklich etwas ist, was in der Zwischenzeit typisch für die deutsche Kultur wäre. Für mich spielt da aber auch noch mit rein, was für eine Persönlichkeit jeder einzelne ist.
Veröffentlicht von: @speedysweetyIch finde das überhaupt nicht daneben, schöne Dinge zu bemerken und dann auch zu kommunizieren.
Oh nein, das war nicht gemeint.
Ich fühlte mich beim Lesen schon leicht daneben, weil niemand so wirklich "was Positives" brachte ... dann kamst Du mit Deinen Gedanken und ich freute mich und fühlte mich nicht mehr allein (und daneben).
😊
Ah ok, verstehe 😊 Nein, alleine bist Du damit wirklich nicht 😊
Veröffentlicht von: @stundenglasDadurch, dass man einer Person sagt, wie sie wirkt, sagt man ihr doch noch nicht, wer sie ist.
Du hast recht.
Es geht mir aber nicht darum, dass man jemand anderem sagt, wie er wirkt.
Sondern du meinst, dass man ihr sagt, wer sie ist, indem das, wie sie wirkt, interpretiert? (Vielleicht stehe ich gerade auch auf dem Schlauch?)
Veröffentlicht von: @stundenglasSondern du meinst, dass man ihr sagt, wer sie ist, indem das, wie sie wirkt, interpretiert? (Vielleicht stehe ich gerade auch auf dem Schlauch?)
Ich meine, dass "man" dem andern im Regelfall gar nichts zu sagen hat.
Sich ungefragt über die Wirkung eines Andern zu äussern - wozu?
Ich meine aber, dass es in enge Beziehungen gehört, einander immer wieder einmal Bescheid zu geben, was man am Anderen als dessen Eigenes/ Besonderes sieht. Ich glaube, dass das in vielen Liebes- und Freundschaftsbeziehungen ohnehin geschieht.
Manchmal bin ich überrascht, was Menschen mir über mich sagen. Ich kann es selbst nicht wahrnehmen an mir - und das ist auch gut so.
Du darfst das gern anders sehen. Ich habe es so gut ich es (hier) kann erläutert 😉
Das Bild
Wie ist es geworden 😊
Schnäppchen...
... haben meine Kollegin und ich gestern gemacht. Aus einer Praxisauflösung haben wir sehr viele Materialien so richtig günstig bekommen (ca 1/3 des Neuwerts). Damit haben wir die anfängliche Therapiematerialausstattung nahezu vollständig und dabei noch so viel gespart, dass wir bei den Möbeln etwas hochwertiger einkaufen können.
Hach, das freut mich!
sehr cool!
Glückwunsch! 😊
Das freut mich sehr für dich/ für euch!
Super 😊
Glückwunsch!! 😊
das klingt ja super 😌
Schweinehund
Mein Schweinehund ist im Moment so groß 🙄 . Ich muss mich richtig zur Bewegung zwingen und habe im Moment wenig bis keine Freude dran. Sehr nervig. Die einzige Freude ist danach das Wissen, dass ich mich überwunden habe.
Winter, Kälte und Dunkelheit ist einfach nicht meins. 🙄
Diagnose: Murmeltiersyndrom (copyright by mich 😀)
😀
haben ganz viele, du bist nicht allein ... *tröst*
Fifi
Mein Schweinehund ist im Moment so groß 🙄
"Platz, Fifi" 😀 😎
Gegen den Lichtmangel arbeite ich im Moment mit etlichen Teelichtern, die ich schon recht früh anzünde, und mit Vit D3 Substitution.
Bei Papier trainiere ich gerade wieder das OHIO-Prinzip.
Only Handel It Once
Denn wenn die Papierberge wachsen, dadurch, dass ich etliches einfach erstmal anschaue und beiseite lege, statt es einzuheften oder entschlossen wegzuwerfen, fühle ich mit der Zeit eine zusätzliche Schwere.
Veröffentlicht von: @deborah71Gegen den Lichtmangel arbeite ich im Moment mit etlichen Teelichtern, die ich schon recht früh anzünde, und mit Vit D3 Substitution.
Teelichter sind dir hell genug? Ich finde die machen zwar eine romantische Atmosphäre, aber richtig hell wirds da nicht. 😀
Vitamin D3 supplementiere ich auch das ganze Jahr über mehr oder weniger regelmäßig. 😊
Veröffentlicht von: @deborah71Denn wenn die Papierberge wachsen, dadurch, dass ich etliches einfach erstmal anschaue und beiseite lege, statt es einzuheften oder entschlossen wegzuwerfen, fühle ich mit der Zeit eine zusätzliche Schwere.
Und, hast du deinen Papierberg am Wachsen hindern können? 😉
Veröffentlicht von: @amouumTeelichter sind dir hell genug? Ich finde die machen zwar eine romantische Atmosphäre, aber richtig hell wirds da nicht. 😀
Vitamin D3 supplementiere ich auch das ganze Jahr über mehr oder weniger regelmäßig. 😊
Teelichter habe ich zusätzlich an strategischen Punkten, dass die Helligkeit der Flamme und ihre Bewegung ihre Wirkung tun.
Veröffentlicht von: @amouumUnd, hast du deinen Papierberg am Wachsen hindern können? 😉
Jahaaa..... 😀 Schon das Erzählen davon gibt einen Motivationsschub.
Die Post von heute ist unter OHIO gekommen. Erledigt. 😀
Teelichter
Ich habe Teelichter auch gerne, nutze sie und finde sie praktisch. Allerdings macht mir der Gedanke an den Müll manchmal etwas zu schaffen.
Bei uns ist Mülltrennung und ich hoffe, dass sie das dann auch einhalten und die Alutöpfchen wiederverwerten.
Das verstehe ich gut. Bei uns hat es etwas geschneit und schon ist die Dunkelheit heller. Und zusammen mit dem Fastvollmond ist es gar nicht mehr dunkel.
Mit der Kälte habe ich kein Problem, aber die lange Dunkelheit, die mag ich auch nicht. Über die helfe ich mir mit Kerzen hinweg und begrüße jede Minute die es abends länger hell ist!
Halte durch, bald kommt der Frühling. 😊
Veröffentlicht von: @diechrisHalte durch, bald kommt der Frühling. 😊
Hoffentlich bald...
Veröffentlicht von: @amouumIch muss mich richtig zur Bewegung zwingen und habe im Moment wenig bis keine Freude dran.
Dafür bist du dann, wenn du wieder Freude daran finden kannst, immer noch fit. 😉 Dann macht es gleich doppelt so viel Spaß. (Schwacher Trost, ich weiß...).
Veröffentlicht von: @stundenglasDafür bist du dann, wenn du wieder Freude daran finden kannst, immer noch fit. 😉 Dann macht es gleich doppelt so viel Spaß. (Schwacher Trost, ich weiß...).
Mal gucken - ich nehme an, dass die längere Pause über Weihnachten auch mitbedingt, dass ich wenig Lust habe. Einmal aus der Routine draußen, finde ich eher schwer wieder rein. 😇
Vermutlich beginnt dann, wenn ich wieder Lust habe, der Trainingszyklus, der mir wenig Spaß macht. 😀 Naja, so ist das halt. 😀
Längere Pausen kosten zumindest mich auch immer Kraft und Kondition, was dazu führt, dass ich erst einmal Zeit aufwenden muss, um den Zustand vor der Pause wieder herzustellen. Das finde ich frustrierend.
Beim Schwimmen ist das bei mir nicht so schlimm - ich glaub durch das jahrelange Training hab ich so eine Grundkraft und -kondition, dass ich das nicht so extrem bemerke. Wäre sicher anders, wenn ich mehrmals pro Woche auf höherem Niveau trainieren würde, aber das Training jetzt einmal pro Woche lässt sich bei mir "aus dem Stand" schon bewältigen.
Wenn ich mich wieder an HIIT traue, werde ich die Pausen eher bemerken. 😉
Veröffentlicht von: @amouumBeim Schwimmen ist das bei mir nicht so schlimm - ich glaub durch das jahrelange Training hab ich so eine Grundkraft und -kondition, dass ich das nicht so extrem bemerke. Wäre sicher anders, wenn ich mehrmals pro Woche auf höherem Niveau trainieren würde, aber das Training jetzt einmal pro Woche lässt sich bei mir "aus dem Stand" schon bewältigen.
Das würde es mir nicht leichter machen zu gehen. Denn du weißt ja schon, dass die Pausen bei dir leistungsmäßig nicht ins Gewicht fallen.
Das ist ja mit ein Problem. 😇 Aber ich (und mein Umfeld 😀 ) bemerke es an meiner Stimmung - es tut mir schon gut, mich zu überwinden und zu gehen. 😉 Aber vom Leistungsergebnis im Training macht es tatsächlich keinen signifikanten Unterschied, dazu müsste ich öfter trainieren gehen.
Veröffentlicht von: @amouumAber ich (und mein Umfeld 😀 ) bemerke es an meiner Stimmung - es tut mir schon gut, mich zu überwinden und zu gehen. 😉
Hält das stimmungsaufhellende/stessabbauende/wie-auch-immer-positiv-wirkende Moment bei dir sonst eine Woche an? 😨
Veröffentlicht von: @stundenglasHält das stimmungsaufhellende/stessabbauende/wie-auch-immer-positiv-wirkende Moment bei dir sonst eine Woche an? 😨
Kommt drauf an wie man es betrachtet - stimmungsaufhellend hilft es nicht eine Woche lang, aber es hilft, nicht in einen Negativstudel zu kommen, der ansonsten eintritt. 😉
Veröffentlicht von: @amouumaber es hilft, nicht in einen Negativstudel zu kommen, der ansonsten eintritt.
Das ist auch schon viel wert. 😊
Ja, das find ich auch. 😊
Kann ich gut nachvollziehen. Ich gehe eigentlich gerne raus, gerade im letzten Jahr war ich viel und teilweise lange mit der Hündin unterwegs. Die Motivation hat zur regnerischen, düsteren Jahreszeit aber deutlich nachgelassen (glücklicherweise auch bei ihr, sie mag Regen nicht sonderlich 😎 ) Aber ich habe deutlich weniger Bewegung.
Veröffentlicht von: @amouumWinter, Kälte und Dunkelheit ist einfach nicht meins. 🙄
Ich finde es einfach anstrengend, dass es sich für mich so lange hinzieht, bis Frühling ist. Ab Februar könnte dieses Wetter für mich allerspätestens aufhören (es sei denn, es liegt Schnee 😉 ). Aber bis zum Frühling ist es deutlich länger 🙁
Veröffentlicht von: @speedysweetyIch finde es einfach anstrengend, dass es sich für mich so lange hinzieht, bis Frühling ist. Ab Februar könnte dieses Wetter für mich allerspätestens aufhören
Wenn es irgendwo eine Petition für die Abschaffung des Winters gäbe und die auch noch was nützen würde - also, ich würde die sofort unterschreiben.😉
😀 Nee, da wäre ich nicht mit dabei 😀 . Aber ein kürzerer Winter wäre doch ein Kompromiss 😌
Veröffentlicht von: @amouumMein Schweinehund ist im Moment so groß 🙄 . Ich muss mich richtig zur Bewegung zwingen und habe im Moment wenig bis keine Freude dran.
Geht mir manchmal auch so. Aber wenn ich als Mittfünfzigerin weiterhin in Größe 34-36 passen will, muss ich mich in den Hintern treten.
Veröffentlicht von: @amouumWinter, Kälte und Dunkelheit ist einfach nicht meins.
Meins auch nicht. Deshalb verlege ich das Training, wenn das Wetter allzu mies ist, lieber ins Fitness-Studio. Und kann mich dort danach mit einem Sauna-Gang belohnen - das tut soo gut....
Aber wenn ich als Mittfünfzigerin weiterhin in Größe 34-36 passen will, muss ich mich in den Hintern treten.
Hast du, als du jünger warst, aus einer anderen Motivation heraus Sport gemacht oder warst du früher weniger sportlich?
Veröffentlicht von: @stundenglasHast du, als du jünger warst, aus einer anderen Motivation heraus Sport gemacht [/quote
Ja, da war es einfach "Spaß anne Freude"...ich habe mich einfach gerne bewegt. Capoeira ist zwar superanstrengend, macht aber auch so viel Spaß, dass es jede Anstrengung wert ist.
Figur und Gewicht waren bis vor dreieinhalb Jahren überhaupt kein Thema, das ist erst eins, seit ich jenseits der Wechseljahre bin.
Aber ich versuche, nicht gar zu viel Geschiss darum zu machen.
Was die Sportarten angeht, habe ich mir etwas ausgesucht, was mir einigermaßen Spaß macht, sodass der "Schweinehund" es nicht zu einfach hat - Laufen, Schwimmen und Yoga mache ich ganz gerne und merke auch, dass mir das guttut.
Veröffentlicht von: @suzanne62Ja, da war es einfach "Spaß anne Freude"...ich habe mich einfach gerne bewegt.
Der Spaß ist ja glücklicherweise nicht ganz verflogen. 😉
Veröffentlicht von: @suzanne62Was die Sportarten angeht, habe ich mir etwas ausgesucht, was mir einigermaßen Spaß macht, sodass der "Schweinehund" es nicht zu einfach hat - Laufen, Schwimmen und Yoga mache ich ganz gerne und merke auch, dass mir das guttut.
Ich denke, das ist für jede Lebensphase das richtige Konzept!
Veröffentlicht von: @suzanne62Geht mir manchmal auch so. Aber wenn ich als Mittfünfzigerin weiterhin in Größe 34-36 passen will, muss ich mich in den Hintern treten.
Das glaub ich. Meine Mutter ist zwar aufgrund von Größe und Körperbau von 34-36 weit entfernt, muss aber seit den Wechseljahren auch extrem darauf achten, ihr Gewicht zu halten - sie ist viel konsequenter bei der Ernährung und lässt zusätzlich keine Sporteinheit aus.
Veröffentlicht von: @suzanne62Deshalb verlege ich das Training, wenn das Wetter allzu mies ist, lieber ins Fitness-Studio. Und kann mich dort danach mit einem Sauna-Gang belohnen - das tut soo gut....
Oh, Sauna - herrlich! Das finde ich bei dem Wetter einfach traumhaft. Leider war es mir schon lange zeitlich nicht möglich, in die Sauna zu gehen, weil entweder gemischte Sauna ist (das mag ich nicht), oder ich einfach zu spät mit der Arbeit aufhöre und das mit den Öffnungszeiten der Sauna kollidiert.
merkwürdige weiße Fussel
fliegen hier durch die Luft ...
hat irgendjemand sein Fenster offengelassen, dass es hier aussieht, als hätte jemand ne Puderzuckerdose ausgeschüttet?????
😀 😀
okay, "Schnee" kann man das noch nicht nennen, aber das Wetter gibt sich Mühe *lob*
😀
😀 bei uns ist zwischen 15:00 und 18:00 Uhr Fusseln angesagt... danach drei Tage Regen, soweit die Vorschau zeigt 😀
mal schaun, ob ich noch ein paar Schneebilder einfangen kann dann...
es fusselt schon eine halbe Stunde vor der angesagten Zeit...
😀 😀 😀
Veröffentlicht von: @deborah71bei uns ist zwischen 15:00 und 18:00 Uhr Fusseln angesagt...
😀 😀 😀
Nachtrag vom 25.01.2019 1952
an Schneebilder hab ich natürlich Interesse 😌
Dann wünsche ich Dir eine schöne Fusselzeit 😌
Nicht genug für Schlittenfahren, seufz.
🙁 Vielleicht wäre wirklich mal ein Winterurlaub in den Bergen was für Euch und die Kids?
Die Hoffnung stirbt zuletzt 😀
Naja vielleicht ansonsten wirklich mal in 2-3 Jahren. Urlaub ist halt auch nicht grad günstig 😉 haben grad erst für den Sommer gebucht.
Nein, günstig ist das oft wirklich nicht 🙁
Veröffentlicht von: @simmyhaben grad erst für den Sommer gebucht.
Wo geht es hin? Oder hattest Du das schon erzählt? 🤨
Nee hatte ich noch nicht. An die Nordsee, da waren wir letztes Jahr auch schon und es hatte uns gut gefallen 😊
Bei uns sind sogar ein paar weiße Fusseln liegen geblieben 😀
Neiiin.
Hier im Hof hat auch jemand dieses weiße Zeugs "gefegt". 😀
Auf Balkonien haben sich daraus ein paar "eisige Kristalldecken" ergeben. Also so ein bissle was liegt hier auch rum ... (mir reichts allerdings noch nicht, um "Schnee" dazu sagen zu wollen 😀)
Du bist zu spät aufgestanden 😛
😀 😀
😨
😛 😛
😀
Zufallstreffer 😀
Ich habe gestern aus "könnt ihr noch Äpfel mitbringen?" und "ich habe so Appetit auf Birnen, lass uns welche kaufen" sowie dem Abrieb und Saft einer Zitrone Marmelade gekocht. Heute habe ich festgestellt, dass die Mischung so ähnlich schmeckt wie der Lemon Curd, den ich mir vor Jahren mal aus dem Urlaub mitgebracht habe und den ich sooo lecker fand. 😀
Sehr cool. 😎 Hast du dir das verwendete Verhältnis aufgeschrieben, um den Zufallstreffer gegebenenfalls wiederholen zu können? 😀
5-6 reife Birnen
2 saure Äpfel
(in feinen Stücken insgesamt 500g)
1 Zitrone
250g Zucker
1/2 Päckchen (tschechisches) Gelierfix
Veröffentlicht von: @amouumHast du dir das verwendete Verhältnis aufgeschrieben, um den Zufallstreffer gegebenenfalls wiederholen zu können? 😀
Jetzt schon. 😀 Danke für die Anregung. Und noch gleich die Überschrift erweitert, damit ich es wiederfinde. 😉
Veröffentlicht von: @stundenglasJetzt schon. 😀 Danke für die Anregung. Und noch gleich die Überschrift erweitert, damit ich es wiederfinde. 😉
Gerne. 😌 Klingt lecker, aber überhaupt nicht so, wie ich mir Lemon Curd vorstelle (ohne es jemals gegessen zu haben 😀).
Veröffentlicht von: @amouumaber überhaupt nicht so, wie ich mir Lemon Curd vorstelle (ohne es jemals gegessen zu haben 😀).
Ich war auch erstaunt, dass die Zitrone so dominant heraus sticht. Das Lemon-Curd-Gefühl macht, denke ich, die Samtigkeit aus, die durch's Pürieren entsteht. Erwartet habe ich ja auch einen anderen Geschmack. 😉
Toll 😊 Das ist ja ein schöner (und leckerer) Zufall 😊
Speisekammer
Ich will irgendwann in nächster Zeit mal die Organisation der Speisekammer/Vorratskammer in Angriff nehmen. Welche Behältnisse könnt ihr da empfehlen? Wie organisiert ihr eure Vorratskammer samt Gerätschaften? Derzeit ist alles in Bananenkisten thematisch sortiert (aber innerhalb der Kiste Chaos), was nicht besonders übersichtlich ist...
Ich glaube, du solltest mal ungefähr die Quadratmeteranzahl verraten und was du da lagern willst. Bei uns passt da nämlich nicht viel mehr als ein Regal hinein, in dem fast nur Lebensmittel stehen.
Ich schätze drei Quadratmeter oder ein wenig mehr, jedenfalls unter 4 Quadratmetern würde ich meinen? Derzeit stehen drei Schwerlastregale (sowas) in der Speisekammer, in den Regalen stehen derzeit thematisch geordnete Bananenkisten, Küchengeräte/-utensilien und teilweise Lebensmittel "einfach so", die nicht in Bananenkisten sind (teilweise Gewürze, Sojamilch, Tee, etc.).