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Fahrrad 26" oder 28"?

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Herbstrose
Themenstarter
Beiträge : 14194

Ihr Lieben,

ich werde auch nicht jünger. Es ist also an der Zeit, mir ein eBike zu kaufen. Es gibt da so einen netten kleinen Familienbetrieb, der mir eins individuell konfigurieren würde.

Jetzt bleibe ich aber an einer Frage hängen. Preislich macht es keinen Unterschied und ich bin auch beides schon gefahren: Welche Radgröße soll ich wählen, 26" oder 28"?

Welche Argumente sollte ich für die Beantwortung dieser Frage zugrunde legen? (Ich weiß, letztlich entscheide ich selber)

Vielen Dank für eure Anregungen.
Herbstrose

Antwort
73 Antworten
Deborah71
Beiträge : 17853

Das wäre für mich eine Sicherheitsfrage: bei welchem Raddurchmesser + Rahmenform, angenehmer Sattelhöhe und Tiefe des unteren Pedals kommst du beim Halten mit einem Fuß auf den Boden, so dass du nicht abspringen musst?

deborah71 antworten
1 Antwort
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Danke, das ist ein gutes Argument.

herbstrose antworten


BeLu
 BeLu
Beiträge : 4571

Im Grunde würde ich einfach sagen, nimm das, was sich für dich beim Aufsteigen, Absteigen und Fahren besser anfühlt. Und das hängt wahrscheinlich etwas davon ab, wie groß du selbst bist.

Wenn du ab und zu dein Fahrrad auf einen Fahrradträger laden willst, spielt auch das Gewicht eine Rolle, und da ist das kleinere Fahrrad üblicherweise leichter, wenn auch vielleicht nicht viel.

belu antworten
10 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Üblicherweise wird das Rad die Kellertreppe rauf und runter transportiert. 7 Stufen. Und niemals auf einem Auto.

herbstrose antworten
BeLu
 BeLu
(@belu)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4571

Auch auf der Treppe macht sich das Gewicht bemerkbar, und eBikes sind meist deutlich schwerer als normale. Ich würde da also raten, das mit in die Überlegungen einzubeziehen.

belu antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Vielen Dank auch dir.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17853

Mein 28er Alurad ist deutlich leichter, als ein früheres 26er Eisenrad.

Mit einem kleinen Rahmen kommt man auch eher durch enge Hausflure zur Kellertreppe, meine ich.

Da musst du nachfragen und abwägen.

deborah71 antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Mein 28er Alurad ist deutlich leichter, als ein früheres 26er Eisenrad.

Der Rahmen allein ist aber nicht für Gewichtsunterschiede von mehreren Kilo verantwortlich.

stundenglas antworten
schneeflloeckchen
(@schneeflloeckchen)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 392

Ein E-Bike wiegt 24,5 kg aufwärts. Ei normales Rad ca 12 kg.
Wie fit bist Du?

schneeflloeckchen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

eBikes können auch weniger wiegen. Die Elektrokomponenten machen gerade mal 7kg aus. Ein Standartrad wiegt meist so 13 bis 14 kg. Macht zusammen 20 bis 21 kg für ein eBike.

herbstrose antworten
schneeflloeckchen
(@schneeflloeckchen)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 392

Ich weiß nicht, wie alt Du bist.
Ich steuere die 60 in ein paar Jahren an.
Mein E-Bike würde ich alleine über keine Treppe mehr bewegen können.
Auch hat sich der Zustand meiner Gelenke in dem halben Jahr nicht verbessert. Bis hin, daß ich mir heute kein neues Rad kaufen würde, komme wie besagt schlecht herunter von meinem Rad. (Den Kaufvertrag habe schon im September abgeschlossen)
Und sicher habe ich einen Beruf, in dem ich jeden Tag "Kraftsport" betreibe. Aber es sind andere Muskeln, als beim Radeln.

Es ist ein schönes Bike, daß Du Dir ausgesucht hast.
Ich wünsche Dir viel Freude damit, und möchte es Dir auf keinen Fall madig machen.

LG flöckli

schneeflloeckchen antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @schneeflloeckchen

Es ist ein schönes Bike, daß Du Dir ausgesucht hast.
Ich wünsche Dir viel Freude damit, und möchte es Dir auf keinen Fall madig machen.

Vielen Dank!
Auf Arbeit bekomme ich Kilometergeld. An normalen Vormittagen komme ich auf 6000 Schritte, neulich hatte ich einen mit über10000 Schriften. Dazu kommt, dass Vieles gleichzeitig zu erledigen ist. Und zu Hause muss die volle Altpapiertonne die Treppe rauf.

herbstrose antworten
schneeflloeckchen
(@schneeflloeckchen)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 392
Veröffentlicht von: @herbstrose

. An normalen Vormittagen komme ich auf 6000 Schritte,

ich auch.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Auf Arbeit bekomme ich Kilometergeld.

Das hätte ich gern. Vielleicht sollte ich doch noch mal mit meinem Arbeitgeber verhandeln 🤨

Veröffentlicht von: @herbstrose

Und zu Hause muss die volle Altpapiertonne die Treppe rauf.

Ich wünsche Dir ja, daß Du noch lange fit und gesund bleibst.
Und so ein Bike ist ja ein Anfang (hoffe ich für mich)
Das ich beim Auf- und Absteigen so schnell Schwierigkeiten bekomme, hätte ich mir vor einem halben Jahr auch noch nicht träumen lassen. Da hatte ich noch keine Probleme damit. Aber vielleicht hilft mir die Übung (mein letztes Fahrrad stand fast 20 Jahre im Keller. Auch mir waren die Hügel zu schwer.)

LG flöckli

schneeflloeckchen antworten
Ungehorsam
Beiträge : 3336

Die Rahmengröße ist entscheidend
Viel wichtiger als die Frage nach der Radgröße ist die Rahmengröße. Ich habe ein 28"-Rad, das mir eigentlich zu klein ist. Das macht sich durch eine ungünstige Sitzposition bemerkbar. Der Kraftaufwand wird dann höher und die Belastung der Wirbelsäule und Gelenke auch.
Bei einem guten Händler kannst du verschiedene Rahmen- und Radgrößen probefahren, und er wird dir auch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

ungehorsam antworten
6 Antworten
Vigil
 Vigil
(@vigil)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 386

Das wollte bis jetzt niemand lesen und verstrehen. Aber genau darauf kommt's an - die Rahmengröße.

vigil antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Herbstrose beabsichtigt ihr neues Fahrrad im Fachhandel individuell für sie konfigurieren zu lassen. Da gehe ich davon aus, dass sie sowohl bei 26 als auch bei 28 Zoll großen Laufrädern einen für sie passenden Rahmen erhalten wird.

stundenglas antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Zumal die Rahmengroße nichts mit der Größe der Räder zu tun hat. Das wird über die entsprechende Gabel gehändelt.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Mögliche Rahmengrößen und sinnvolle Laufradgrößen hängen schon durchaus zusammen. Deshalb kommt auch die Frage nach der Körpergröße auf.

stundenglas antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Mein aktuelles Rad hat die gleiche Rahmengroße wie sein Vorgänger.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Dann nimm doch einfach wieder die gleiche, zieh ein Stöckchen für die Laufradgröße und gut ist. 😉 Nicht alles, was verkauft wird, ist sinnvoll. Und nicht alles, was von der Größe her passt, passt zu der aktuellen Lage.

stundenglas antworten


stundenglas
Beiträge : 4769

Und, wie fahren sich die unterschiedlichen Größen, was liegt dir eher? Wie war denn dein letztes/aktuelles Fahrrad? Und was gefällt dir daran, was nicht? Wo fährst du bevorzugt? Wie groß bist du? Pauschale Antworten darauf, was besser ist, gibt's in meinen Augen nicht.

stundenglas antworten
12 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Das vorletzte hatte eine 21-Gang-Kettenschaltung und 28", das aktuelle 7-Gang-Nabenschaltung und 26". Ich sehe einen deutlichen Unterschied eigentlich nur in der Schaltung. Mit der Nabenschaltung komme ich besser zurecht.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Dann nimm das Fahrrad, das sich besser fährt.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo,

also ich würde dir ein Faltrad als pedelec empfehlen. Das kannst du am Besten auf deine Größe einstellen. Ein Faltrad ist auch nicht ganz so schwer, du kannst es auch ohne Akku fahren, es besser transportieren, und du kannst es in der Bahn zu jeder Zeit kostenlos mitnehmen.

In der Regel ist so ein Faltrad auch preisgünstiger.

liebe Grüße,eeeeeeeee

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Nein. Ein Faltrad hat nur zusätzliche anfällige Stellen. Und ist für Radwanderungen nur bedingt geeignet.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo,

diese Erfahrungen habe ich nicht, fahre schon seit Jahren Falträder.

Gut, mit einem Faltrad verdient der Fahrradhändler nicht so viel.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12674
Veröffentlicht von: @gnadenmann

Gut, mit einem Faltrad verdient der Fahrradhändler nicht so viel.

echt nicht? Und wieso nicht?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo,

weil die einfach billiger sind. Und je billiger das Produkt, je geringer der Umsatz. Und da ich persönlich schon mal auf die Preise schauen muss, habe ich mich persönlich für ein Faltrad entschieden.

So oft fahre ich auch nicht die längsten Strecken. Und zum Einkaufen genügt mir mein Faltrad. Trotzdem fahre ich auch mal größere Touren.

Im Prinzip braucht nur der ein Pedelec, der öfters weitere Strecken fährt. Im Nahbereich genügt das ganz normale Faltrad.

Aber pedelec ist gerade der Hype, und viele wollen das haben.

Das nutzen die Fahrradhändler natürlich aus, würde ich ja auch tun!!!!

liebe Grüße,

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @gnadenmann

Im Prinzip braucht nur der ein Pedelec, der öfters weitere Strecken fährt. Im Nahbereich genügt das ganz normale Faltrad.

Es sei denn, man wohnt sehr bergig. Eine Freundin lebt im Riesengebirge. Und ich lebe auch nicht gerade im Flachland.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Herbstrose,

da hast du natürlich recht. Aber wie haben es die Menschen früher gemacht? Die haben ihr Fahrrad auch mal geschoben. Aber in unserer schnelllebigen Zeit ist das echt schwierig.

Früher war ich auch noch schlanker.......

liebe Grüße

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12674

Ich erinnere mich, dass ich zu Kindertagen auch nur ein Klappfahrrad (Faltrad) hatte. Ich hab jetzt für zwischendurch eins vonnem Nachbarn abgekauft, der hatte ein Faltrad bei sich auf dem Boot, in einer Tasche. Es sieht dennoch recht verrostet aus und knarrt eben beim Fahren, was mir nicht geheuer vorkommt. Eine Freundin sagt, das ist normal bei alten Fahrrädern. Ich hätte aber gern wieder ein Neues (wobei das auch gebraucht sein darf).

Worauf muss ich achten?
Ich dachte an die kleinste Radgröße - geht dann gut zu verstauen in der Wohnung - aber Rahmengröße? Gehe ich da nach Gewicht?

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Normalerweise geht man bei der Rahnengröße nach Innenbeinlänge. Und dann muss man schauen, was das zulässige Gesamtgewicht ist (also dein Gewicht plus ggf. Gepäck plus das Gewicht vom Fahrrad).

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Neubaugoere,

ein Faltrad hat normalerweise Größe 20, das genügt auch. Für ebene Straßen reicht eine ganz normale Nabenschaltung, bei eher steileren Wegen ist eine Kettenschaltung angebrachter.

Für ein gutes Faltrad musst du so um 500 Euro neu ausgeben. Die besten Falträder in Leistung und Preis sind für mich die tern falträder, so ab 400 Euro.

Ein gutes Pedelec als Faltrad gibt es von Fischer, so um die 1000 Euro.

Mit dem kommst du je nach Fahrweise auch so 70 km weit. Es wiegt um die 19 kg, man kann es auch ohne Motor gut fahren.

Wenn dein Faltrad knarrt nervt es natürlich schon, aber passieren kann dabei nichts. Und wenn du nur so damit zum einkaufen fährst, genügt das auch.

Selbst habe ich mein Faltrad auch in meinem Zimmer stehen, so auf einem alten Teppich.

viele liebe Grüße an dich,

und viel Freude beim Fahren, das ist ja auch wichtig,,,,,,,

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wo bist Du meistens unterwegs?
Rahmengröße wurde schon angesprochen. Was die Reifen angeht: je bergiger die Gegend, in der Du wohnst, desto eher würde ich zu kleineren Reifen tendieren. Ebenso dann, wenn Du häufig auf Wald- und Feldwegen, Kopfsteinpflaster oder eher huckeligen Radwegen unterwegs bist (gerade auf dem Lande sind die neben den Auto-Straßen verlaufenden Radwege häufig nur einfach asphaltiert oder gepflastert und dann brechen schon bald Baumwurzeln die Fahrbahn hoch...) oder gern mal Gehsteigkanten hoch- und runterpreschst 😉 . Je flacher und ebener Deine bevorzugten Strecken sind, desto mehr macht sich der größere Reifendurchmesser bemerkbar: auf grader, ebener Strecke ist man damit einfach schneller und die im Verhältnis zum Umfang geringere Reifenbreite vermindert zusätzlich den Reibungswiderstand.

Kommt halt drauf an, ob Du Dich nur noch auf den E-Antrieb verlassen möchtest, oder in der Regel schon selbst in die Pedale treten willst und den E-Antrieb nur für alle Fälle mit einplanst.

Daumenregel: je länger die Strecken, die Du fährst (Radtouren, womöglich mit anderen gemeinsam am Wochenende), desto eher ergibt es Sinn, zu 28er Reifen zu greifen. Wenn's nur darum geht, den Dreiviertelkilometer zum Bäcker zu fahren, mit viermaligem Überqueren irgendwelcher Querstraßen - dann sind die 26er vermutlich zweckdienlicher.

Anonymous antworten
6 Antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Nehmen wir zum Beispiel Rennräder. Die haben sehr schmale Reifen und hohen Druck.
Warum?
Weil sie auf ebenem Asphalt unterwegs sind. Je geringer die Berührungsfläche Straße - Reifen ist, desto geringer ist der Rollwiderstand.
Ein Mountain-Bike hat breite Reifen mit wenig Druck, um Unebenheiten besser auszugleichen. Wenn du mit schmalen Reifen im Gelände unterwegs bist, bleibst du in jeder Ritze hängen.

Du schreibst so, als wärest du noch nie Fahrrad gefahren.

ungehorsam antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Reifen
Die Standardbereifung "meines" Rades lässt es zu, auch mal mit weniger Luft zu fahren. Es wird eine Mischung aus Citybike und Trekkingrad. Also alltagstauglich und ich komme nach Feierabend den Berg damit hoch.

Bei Radausflügen ist alles dabei: Asphalt, Wald- und Feldwege, Kopfsteinpflaster, Schotter ...

Und ja, ich möchte selber treten und den Motor nur bei Bedarf zuschalten.

herbstrose antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @herbstrose

Bei Radausflügen ist alles dabei: Asphalt, Wald- und Feldwege, Kopfsteinpflaster, Schotter ...

Wenn du die nicht nur einmal im Jahr machst und nicht größer als 1,75m bist, würde ich (!) das Rad mit 26-Zoll-Laufrädern kaufen. Da ist das Zusammenspiel zwischen Rahmen und Rädern besser (wobei ich an der Stelle stets von Fahrrädern mit sogenannter Herrenstange ausgehe). Das Fahrrad ist agiler, reagiert sensibler, ist besser zu beschleunigen und für mich wäre all das an der Stelle ein Kaufargument. Das Ding ist nur - das scheint dir bei deinen bisherigen Rädern noch nicht aufgefallen zu sein, von daher ist das für dich wohl unerheblich. Wenn du auf unebenem Untergrund ohnehin nie schneller als 15km/h fährst, ist das wahrscheinlich ebenfalls egal. Bist du größer wird die Auswahl besser und werden auch die Rahmen einschließlich Anbauten besser ausbalanciert. Kleine Leute sind wohl einfach keine Zielgruppe, die Geld bei den Händlern lässt, deshalb ist die Auswahl wohl oft mau...

Die Bereifung ist noch einmal ein Kapitel für sich. Das würde ich von der Laufradgröße auf jeden Fall trennen. Sowohl in 26'' als auch in 28'' sollten sich für deinen Anforderungen jedoch problemlos brauchbare Mäntel finden lassen.

stundenglas antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Ein Mountain-Bike hat breite Reifen mit wenig Druck

Wenn Fahrerin oder Fahrer entsprechend wenig darauf pumpen. 😉 Wer mal seitlich auf seinen Mantel blickt, wird oft erstaunt sein, wie viel man tatsächlich auf einen MTB-Reifen geben darf. Und wenn man das reinpumpt, dann rollen die auf der Straße auch ordentlich. Allerdings gibt's im 26''-Segment auch nicht nur grobstollige MTB-Mäntel.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Klar kann man MTB-Reifen auch knallhart aufpumpen. Dann sind die Dinger vielleicht einigermaßen (wenn auch umkomfortabel) für die Straße brauchbar (wenn einem das Gebrummel nicht nervt). Im Gelände reduziert man aber den Druck deutlich, damit man mehr Auflagefläche bekommt.
Im Winter, wenns nachts viel geschneit hat und ich mit dem Fatbike zur Arbeit fahre, senke ich den Druck auf bis zu 0,6 !! bar ab, denn genau dann hab ich trotz Schnee noch recht gute Bodenhaftung.

Mit meinen Fahrrädern (Rennrad, Mountainbike, Alltagsrad mit Ballonreifen und Fatbike) fahre ich im Druckbereich zwischen 0,6 und 8,4 bar - je nach Reifen, Untergrund, Beladung und Komfortbedürfnis.

Jeder Reifen hat seine Daseinsberechtigung. Als Alltagsrad (und das ist tatsächlich mein Lieblingsrad) fahr ich einen alten Stahlrahmen mit 26" Ballonreifen (2,15 " breit), damit fahr ich viel zum Einkaufen (also mit hohem Gewicht) und hab deswegen auf dem Hinterreifen einen recht hohen Druck (2,8 bar), vorne etwa 2,2 bar (ohne viel Beladung würde ich hinten eher 2,4 und vorne 1,8 bar aufpumpen - dem Komfort zuliebe). Das ist für mich der beste Kompromiss aus Komfort, Rollwiderstand, Alltagstauglichkeit. Und das Ding fahr ich bis ins leichte Gelände (also grobe Schotterwege, Feldwege).

Letztendlich muss jeder selbst ausprobieren, was ihm am meisten zusagt.

Schönen Abend
Bubu

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Nein, das Gegenteil ist der Fall.

Das Gegenteil von was?

Veröffentlicht von: @ungehorsam

Du schreibst so, als wärest du noch nie Fahrrad gefahren.

Ich fahre seit 40 Jahren Rad und zwar praktisch täglich.

Was Du schreibst, stimmt zwar alles, aber es widerspricht auch nicht dem, was ich schrieb. Insofern frag ich mich gerade, ob Du Dein Posting falsch angehängt hast?

Anonymous antworten


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