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Angebote für junge Ehepaare und Familien

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marieta
Themenstarter
Beiträge : 434

Hallo ihr Lieben,
Ich suche mal wieder eure Kreativität - oder auch Erfahrungsschatz.
Es geht darum, Gruppenangebote für junge Ehepaare und Familien mit kleinen Kindern (gemeinsam, tw. mit Kinderbetreuung) zu machen, in einem zeitlichen Rahmen von wenigen Stunden. Ein erstes Angebot war eine kleine Wanderung mit spirituellen Elementen und Möglichkeit zum Austausch als Paar. Kam gut an, ich denke vom Stil her könnten wir sowas beibehalten (also eine lockere Aktivität verbunden mit einem geistlichen Impuls und gerne auch Zeit als Paar). Aber was können wir noch machen? Vor allem auch bei schlechtem Wetter (wir haben ein Haus mit vielen Räumen, Gastronomie und großen Spielplatz zur Verfügung).
Was würdet ihr - junge Familien mit und ohne Kinder - euch an Angeboten wünschen? Was habt ihr schon erlebt bzw. in euren Gemeinden veranstaltet? Ich bin für jede Erfahrung oder kreative Leistung dankbar. Wir brauchen gerne viele Ideen, da wir schon gerne eine Veranstaltungsreihe installieren wollen.

Antwort
22 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Da gibts viele Sachen, die Spaß machen:
- Geländespiel für alle Generationen (da ist dann eure Kreativität gefragt, aber man kann da wunderbar eine historische Person oder Geschichte oder einen historischen Ort als Basis nehmen).
- Ein schönes Sommerfest mit Grillen, Lagerfeuer, usw.
- Einen Spieleabend an dem verschiedene Familien gegeneinander antreten müssen
- Gemeinsames Kochen (irgendwas wo man viel schnippeln oder matschen muss, das finden alle Kinder cool)
- Und jetzt im Winter könnt ihr ein großes Iglu bauen 😊

Schönen Abend
Bubu

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3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nachtrag zum Geländespiel:
Vielleicht wäre es sogar möglich das Geländespiel über einen längeren Zeitraum zu veranstalten. Ich hab 2018 im Sommer ein Geländespiel mit meinen Kindern gespielt, über 4 Monate lang. Wir sind dafür über 100 km gelaufen/geradelt haben unzählige Male nach dem Gottesdienst lange Wanderungen mit Picknick zu den Zielorten gemacht. Wir haben viele, viele Briefe, Karten und Rätsel von Anna Maria Schwegelin gefunden, die eigentlich für ihre beste Freundin "Marianne" bestimmt waren.
Meine Kinder haben viel über die Burgen und die Residenz bei uns gelernt, haben die letzte Hexe von Deutschland kennengelernt (das war Anna Maria Schwegelin, sie wurde von Honorius von Schreckenstein, Fürstabt von Kempten zum Tode verurteilt. Das Urteil sollte am 11.4.1775 vollstreckt werden, soweit kam es aber nicht mehr...). Die Kinder haben gespürt wie sich ein Mensch fühlt, der alle gegen sich hat, wenn das Volk ruft: "Verbrennt die Hexe". Sie haben mitgefühlt, wenn sie von Soldaten angespukt und gedemütigt wurde und ganz alleine im Verlies eingesperrt war, nur Wasser und Brot bekam und die Wachhunde der Gefängniswachen bestes Fleisch bekamen. Und sie lernten, dass Menschen auch mit einer Behinderung (Anna Maria hatte eine Behinderung am Fuß) wertvolle Menschen sind, die Achtung und Respekt bekommen. Dass Schwegelin, die nach der Trennung ihres Geliebten, dem Kutscher ihres Dienstherren, als Landstreicherin gelebt hat, eine sehr liebendwerte und warmherzige Person war.
Die Kinder haben viel hinterfragt und sich echt viele Gedanken, gerade über ethische und soziale Aspekte gemacht. Ich selbst war total erstaunt, was sie in ihrem jungen Alter schon für Gedankengänge hatten, das heißt auch, dass ich meine Kinder ganz krass neu kennengelernt hab.
Und am Schluss haben wir natürlich einen Silberschatz gefunden, mit Schatzkarten aus dem Mittelalter, Kompass und geheimnisvollen Rätseln. Über mehrere Kilometer mussten wir dafür Ziele mit dem Kompass anpeilen und auch Hindernisse (Sumpfgebiete) umgehen (das macht das Peilen schwierig). Für den Schatz hab ich den ganzen Zinnfigurenschrott aus Ebay-Kleinanzeigen aufgekauft, damit ich einen schweren und "echten" Silberschatz habe 😊. Und die schwere, halb verbrannte Kiste war wirklich eingegraben, nicht weit weg vom großen Silberling (ein großer Fels, auf dem ein Baum steht), unweit des Sumpfes, ganz nah am "moosigen Heinrich" (ein total vermooster Fels, direkt unter dem Fichtling (eine Fichte, die immer weiterlebt). Und den Schlüssel für die Kiste haben wir im Hofgarten gefunden, dort an der Skulptur an der Schwegelin als Landstreicherin immer geschlafen hat.

Und es macht total viel Spaß eine historische Geschichte mit eigenen Spinnereien zu verweben und ein großes Geländespiel daraus zu machen. Jeden Samstagabend war ich am PC gesessen und hab die Biografie der Schwegelin studiert und meine Geschichte weitergesponnen. Die Kinder wissen nicht, dass es ein Spiel war, für die war es die pure Realität. Vielleicht bekommen sie zu ihrer Hochzeit die Geschichte von mir und den dazugehörigen Roman 😊
Schlomo (mein Großer) hat zufällig bei einer Wanderung (nachdem ich etwas drauf "hingearbeitet" hab) einen alten, verbrannten Brief auf einer Burg gefunden, dann nahm das Spiel seinen Lauf....

Sowas in der Art mit einer größeren Gruppe zu machen ist sicher auch richtig cool. Und wenn man es schafft die richtig "anzufixen", dann entsteht eine gewaltige Dynamik, Spannung und Motivation.

Aber es ist sehr, sehr viel Arbeit.

Mir hat es total viel Spaß gemacht und es gibt in meinem Versteck sogar nochmals Silberfiguren für einen zweiten Schatz. Es soll also nicht mein letztes Geländespiel gewesen sein. Meine nächste "Staffel" spielt dann im 3. Reich, eine ganz besondere Person die die im Untergrund gegen die Nationalsozialisten gekämpft hatte wir dann die Haupperson sein... Für mich sehr schwierig, weils über die Person (die im Allgäu gelebt hat) kaum Infos gibt. Und so suche ich v.a. über soziale Netzwerke mehr drüber zu erfahren. Aber ich will damit eine Zeit behandeln, von der mir wichtig ist, dass meine Kinder darüber viel wissen - auf dass sich eine solch schreckliche Geschichte nie mehr wiederholt...

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Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380

Wow! Das sind bestimmt Erlebnisse, die deine Kinder nicht vergessen!

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das denke ich auch 😊

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stundenglas
Beiträge : 4769

Gibt es einen speziellen Grund, weshalb das Angebot sowohl kinderlose Paare als auch Familien mit kleinen Kindern ansprechen soll?

stundenglas antworten
tjami
 tjami
Beiträge : 227

Ich finde euer Engagement und die Ideen hier toll.

Nur ein Gedanke...

Wenn es ein Angebot ist, das Menschen ohne eigene (kleine) Kinder miteinschließt, und zwar nicht nur junge Paare bzw. "potenzielle" Eltern, sondern einfach kinderliebende Menschen gleich welchen Alters und Familienstands, wird es vielleicht noch besser.

Ich bin sehr überzeugt von dem afrikanischen Sprichwort mit dem Dorf, das es braucht, um ein Kind groß werden zu lassen. Da steckt soviel Win-Win drin, das ist einfach wunderbar. 😊

tjami antworten
2 Antworten
marieta
(@marieta)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 434

Hi du, guter Gedanke, da bin ich definitiv deiner Meinung. Bei diesem Projekt geht es uns aber doch speziell um diese Zielgruppe. Gemeinsame Angebote für jedermann gibt es freilich auch, aber diesern Personen- und Alterskreis hat eben auch bestimmte Bedürfnisse, die wir ganz konkret bedienen wollen. Es geht z.B. um Menschen, die noch nicht sehr lang verheiratet sind - auch das wollen wir würdigen. Und es sind junge Menschen einer bestimmten Generation, mit bestimmten Jugenderfahrungen, an die wir anknüpfen können. Etc....

marieta antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1380

Ich hatte ja das Brunch vorgeschlagen, das wird auch als *Familien*brunch beworben, die Uhrzeit, der Spielbereich, die Themenauswahl für den Input sind auf Familien mit (eher noch kleinen) Kindern ausgerichtet. Dennoch sind immer auch andere Personen anwesend, ältere Ehepaare mit schon großen oder erwachsenen Kindern, (sehr beliebt, um all seine Fragen rund um Kinder loszuwerden!), Senioren, (noch) kinderlose Paare etc. - Es schließt andere nicht aus, auch wenn es ein Angebot für diese Zielgruppe ist. Ich glaube, so hat es tjami gemeint?

Gruß, Tineli

tineli antworten


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