Christ........dann krasse Abstürze
Hi,
es gibt viele gründe, weshalb ich das Christsein nicht mehr so annehme.
Einer der vielen Gründe ist folgender.
Als ich damals in die Gemeinde kam, lernte ich am Anfang sehr viele Leute kennen. Waren schon fast eine kleine Clique.
Im Laufe der Jahre ....und heute denke ich darüber oft nach. Fragte ich mich was geschehen ist.
Einer war immer irgendwie Reichsbürger interessiert. Boxte seiner behinderten Oma immer wieder in den Arm und Sonntags jubelte er Jesus zu. Heiratete eine Frau die alles andere als Christin ist uind nie in der Gemeinde ist. Ist immer noch jähzornig und verletzend und abwertend. Nach über 20 Jahren seiner "Bekehrung".....und heimliche Alkoholprobleme
Der andere, der hatte eine sehr liebe Frau. Was passiert ist, weiß ich nicht. Aggresiv, Bibelkeulendschwingend und extrem schlechter Zuhörer...aber immer alles besserwissend. Seine Kinder wollen ihn nicht sehen. Ich verstehe das. In der U-Bahn ging er mir aggresiv aus dem Weg als ich freundlich, freudig grüsste. Bis heute keine Entschuldigung. Für mich wars das.
Dann eine andere Christin. Kein Abstand zu " schwierigen Männern"...immer auf der Suche nach Mann. Redete aber von Jesus immerzu. Dann, Drogen, Absturz, Kind, Wegzug
Ein anderer, Alkoholrückfall....Tod
Dann eine andere Frau. Hochaggresiv, Spielte im Lobpreis....aber wehe, man gehorchte nicht..... Ich bekam Prügel.
Ich fragte mich damals. Haben die den Geist Gottes in sich. Sie benehmen sich wie Menschen, die Gott nicht kennnen.
Zu manchen habe ich noch Kontakt und es ist erschreckend.
Leider erlebe ich hin und wieder mal aggresive Christen. Die allermeisten sind Okay, aber man kommt irgendwie nie näher. Nur bei ganz sehr wenigen Personen.
Ich selber merkete Veränderung. Aber die habe ich meistens durch Nichtgläubige erlebt. Sie haben mich mehr geformt als Christen. Das ist schon erschreckend. Jetzt nach vielen Jahren darüber nachdenkend.
Der Freundeskreis unter Christen hat sich sehr geschrumpft.
Für mich der (wie gesagt für mich) der beste Beweis, das es keinen Gott gibt. Sonst würde er seine Kinder zur Seite stehen.
Jetzt sehe ich in Amerika und hier, rassistische Christen. Teils voller Hass....und Jesus lobend.
Ich hoffe nicht auf Verständnis. Ich rede gerade aus dem Herzen.
Veröffentlicht von: @lucan-7sondern unzuverlässig und beliebig.
Das stimmt schon. Gott ist wirklich sehr unzuverlässig.
Meistens muss man sich immer auf sich selbst verlassen.
lg Tatokala
@tatokala Meistens muss man sich immer auf sich selbst verlassen.
Da muss ich gerade schmunzelnd an einen Deutschaufsatz zurückdenken, bei welchem mir meine Orientierungsstufenlehrerin damals so eine Stelle unterkringelte und am Rand vermerkte: "Entscheide dich mal!"
Da hatte sie mich voll erwischt, wie ich in den nachfolgenden Tagen und vermutlich sogar Wochen meistens immer wieder merkte. Ich hatte mich an diese Kombination derart gewöhnt, dass sie meistens immer wieder mal unachtsam dem Mund entschlüpfte, wiewohl ich doch diesen Fehler nie mehr begehen wollte... 😀
@jack-black 😆 Vielleicht ist das auch ein Mißverständnis, es so wortwörtlich zu lesen:
etwas "immer wieder machen" bedeutet eine gewisse Haltung einnehmen. (Wenn ich mich auf mich selbst verlasse, tue ich das mit solcher Inbrunst, als ob ich überhaupt nie eine andere Alternative hätte. )
Und "meistens" sagt etwas darüber aus, wie oft man diese Haltung ausübt.
"meistens immer" ist natürlich Quatsch.
@meriadoc du hast also Menschen kennengelernt in der Gemeinde. Und deshalb gibt es keinen Gott?
Ich finde ihn umso nötiger wegen solcher Menschen.
Hi Meriadoc,
ich finde es persönlich ziemlich problematisch, wenn man seinen eigenen Glauben davon abhängig macht, wie andere Christen ihren Glauben ausleben. Man ist ja hoffentlich nicht nur deshalb Christ, weil andere Christen sind, sondern weil man für sich erkannt hat, was einem Gott bedeutet. Wenn man das getan hat, dann wirft einen auch nicht gleich jedes Fehlverhalten anderer um 😉 Ich hab genug damit zu tun, selbst Christin zu sein, da schaue ich nicht auf die anderen.
Ich prüfe mich anhand des Wortes, ich gehe mit meinem Glaubensleben zu Gott und kläre alles in erster Linie mit ihm und bleibe da einfach bei mir. Was andere tun und sagen und falsch oder richtig machen ist nicht meine Verantwortung. Ich laufe auf geistlicher Ebene nicht mit Leuten, die mir nicht gut tun, ich schaue da schon wer in meiner Herde ist. Wenn es dran ist, mit jemandem was direkt zu klären, dann warte ich auf einen guten Zeitpunkt und wenn der nicht kommt, warte ich ab.
Aber ich werde mit Sicherheit nicht meinen Glauben über den Haufen werfen nur weil mir das Verhalten anderer nicht passt. Und ich hoffe, dass auch niemand seinen Glauben über den Haufen werfen muss, weil er sich an mir orientiert 😉
Veröffentlicht von: @tristesse...ich finde es persönlich ziemlich problematisch, wenn man seinen eigenen Glauben davon abhängig macht, wie andere Christen ihren Glauben ausleben.
Aber ich werde mit Sicherheit nicht meinen Glauben über den Haufen werfen nur weil mir das Verhalten anderer nicht passt.
Und ich hoffe, dass auch niemand seinen Glauben über den Haufen werfen muss, weil er sich an mir orientiert 😉
Der letzte Satz ist durchaus entscheidend. Denn die Mitmenschen kriegen ja durchaus mit, wie sich ein Christ im Alltag verhält.
Oder wie der Umgangston in der Gemeinde ist.
Und es wäre gelogen, wenn man behauptet, dass das keine Auswirkungen hätte.
Ganz klar - unterschiedliche Menschen haben unterschiedliche Persönlichkeiten und Temperamente. Dementsprechend kann der Umgangston auch mal ruppiger sein. Aber wenn man halt mitkriegt, dass Christ A mit seinem kompletten Umfeld im Clinch liegt, ist das eben kein gutes 'Zeugnis'. Oder wenn der Umgang in der ABC-Gemeinde so komplett daneben ist - da wenden sich die Leute ab. Im Idealfall 'nur' von der Gemeinde, im schlimmeren Fall auch vom Glauben.
Das ist mir grad etwas zu einfach
Wir haben es hier ja nicht mit einem Neubekehrten zu tun, der in eine Gemeinde geraten ist, die sich komplett daneben benimmt. Er ist/war schon sehr lange Christ und ich frag mich dann schon ob wirklich die anderen daran Schuld sind, wenn er nicht mehr glauben will.
Aber das kann nur er beantworten.
ich finde es persönlich ziemlich problematisch, wenn man seinen eigenen Glauben davon abhängig macht, wie andere Christen ihren Glauben ausleben. Man ist ja hoffentlich nicht nur deshalb Christ, weil andere Christen sind, sondern weil man für sich erkannt hat, was einem Gott bedeutet. Wenn man das getan hat, dann wirft einen auch nicht gleich jedes Fehlverhalten anderer um
Einerseits ist es richtig, was du schreibst... andererseits kann ich Meriadocs Sichtweise schon nachvollziehen. Jesus sagt; "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" - und wenn man da als "Reben" nur Spinner und Bekloppte wahrnimmt, um es jetzt mal etwas zu übertreiben, dann zweifelt man natürlich auch am Weinstock selbst.
Und nein, natürlich sind da nicht nur "Spinner" unterwegs, sondern selbstverständlich auch eine Menge ganz normaler Menschen. Aber wenn die für einen selbst auch nicht ausreichen, um da etwas Besonderes zu sehen - dann kann ich schon gut verstehen, dass man da zweifelt.
Denn so eine direkte Beziehung dieser Menschen zu Gott - die sollte sich doch auch nach außen bemerkbar machen. Davon spricht Jesus ja auch.
Wenn man das aber nicht wahrnimmt und selbst auch keine Beziehung zu Gott bemerkt - na ja, da bleibt dann halt nicht viel.
Jesus sagt; "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben" - und wenn man da als "Reben" nur Spinner und Bekloppte wahrnimmt, um es jetzt mal etwas zu übertreiben, dann zweifelt man natürlich auch am Weinstock selbst.
Wir haben hier aber nicht einen frisch Bekehrten von der Straße, der sich von einer sonderbaren Sekte einfangen lässt, sondern jemand, der schon sehr lange Christ war, bevor er sich abgewandt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Max in einer Gemeinde unterwegs ist, wo es nur "Spinner und Bekloppte" gibt. 😉
Man muss hier schon schauen, wen man als TE vor sich hat.
Was ich mich halt frage ist, wo das Fundament ist, wenn man sich als jahrelanger Christ auf einmal daran stört, was andere machen und dann seinen Glauben hinwirft, anstatt sich einfach eine andere Gemeinde zu suchen.
Veröffentlicht von: @tristesseWir haben hier aber nicht einen frisch Bekehrten von der Straße, der sich von einer sonderbaren Sekte einfangen lässt, sondern jemand, der schon sehr lange Christ war, bevor er sich abgewandt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Max in einer Gemeinde unterwegs ist, wo es nur "Spinner und Bekloppte" gibt. 😉
Man muss hier schon schauen, wen man als TE vor sich hat.
Was ich mich halt frage ist, wo das Fundament ist, wenn man sich als jahrelanger Christ auf einmal daran stört, was andere machen und dann seinen Glauben hinwirft, anstatt sich einfach eine andere Gemeinde zu suchen.
Um die persönlichen Hintergründe weiß ich nicht.
Aber ich bin mir sicher, dass auch ein langjähriger Christ seinen Glauben verlieren kann - nicht nur, aber auch wegen des Verhaltens von anderen Christen. Das ist ja nicht so, dass man den Glauben einfach hinwirft.
Aber ich bin mir sicher, dass auch ein langjähriger Christ seinen Glauben verlieren kann - nicht nur, aber auch wegen des Verhaltens von anderen Christen. Das ist ja nicht so, dass man den Glauben einfach hinwirft.
Glauben "verliert" man nicht einfach so, es ist eine bewußte Entscheidung gegen das Geschenk, was Gott uns in Jesus gegeben hat. Ist, wie ich bereits sagte, eine Sache des Fundaments auf dem man steht und natürlich auch, was einem angetan worden ist bzw. wie man etwas aufgefasst oder empfunden hat.
Wenn Du meinst.
Natürlich meine ich das so. 😉
Ich hab das schon anders erlebt.
Dass sich der Glaube aus Zauberhand einfach "atomisiert"?
Ich kenne Leute, die verzweifelt sind an ihrem Glauben und die gekämpft haben und die aufgegeben haben, natürlich. Aber es ist und bleibt eine Entscheidung, die in der eigenen Verantwortung liegt, so tragisch die Umstände auch sein mögen. Und sage auch nicht, dass Einflüsse von außen nicht dazu beitragen.
Veröffentlicht von: @tristesse@chai Dass sich der Glaube aus Zauberhand einfach "atomisiert"?
Davonschleicht. Wie es auch in einer anderen Beziehung gehen kann.
Plötzlich merkt man, dass etwas fehlt und / oder sich was verändert hat.
Davonschleicht. Wie es auch in einer anderen Beziehung gehen kann.
Plötzlich merkt man, dass etwas fehlt und / oder sich was verändert hat.
@tristesse Man kann ja auch einfach weitermachen, um die Fassade aufrecht zu halten.
Das kann in Beziehungen geschehen und auch in Gemeinden / im Glaubensleben.
Von außen sieht man das nicht unbedingt.
Ich verstehe dich. Dennoch pflichte ich Trissi bei. Ich hol mal weiter aus. Ich mag die Formulierung "ich glaube an Gott" nicht so sonderlich. Warum? Weil sie für mich nur Sinn ergibt, wenn ich dieses "an" streiche. Gott ist ein personales Gegenüber. Und entweder kenne ich ihn oder nicht. Für mich schleicht oder atomatisiert sich dieses Tatsache nicht einfach davon. Auch nicht, wenn Menschen nicht so sind, wie sie sein sollen (wie ich halt). - Weil du das Beispiel Beziehungen anführst: Auch wenn sich die Beziehung zweier Menschen "schleicht", nämlich davon, bleibt der Adressat - nämlich der andere - ja erhalten, lebt, existiert. Es schleicht sich also nicht der Adressat (Gott), sondern meine Verbindung zu ihm. Denn seine Verbindung zu uns hat auf ewig Bestand.
Wer meint, sich nicht im "richtigen" Umfeld zu befinden, sollte das Umfeld ändern, nicht das Alpha und das Omega.
Man kann ja auch einfach weitermachen, um die Fassade aufrecht zu halten.
Das kann in Beziehungen geschehen und auch in Gemeinden / im Glaubensleben.
Von außen sieht man das nicht unbedingt
Hab ich weder behauptet, noch heiße ich es gut.
Ich hab nur gesagt, dass eine Beziehung oder Liebe nicht einfach "aufhört" oder sich davon schleicht. Wenn man, egal durch welche Umstände, feststellt, dass man keine Gefühle mehr empfindet, muss man natürlich eine gute Lösung finden, um damit klar zu kommen.
Ob es dann dienlich ist, anderen daran die Schuld zu geben muss jeder selbst für sich raus finden.
@tristesse Ich kenne Meriadocs Situation nicht.
Von daher kann ich ihm auch nicht sagen, was er tun sollte.
Aber ich wünsche ihm, dass er Verständnis findet und evtl. einen anderen Zugang zu Gott.
Oder - ganz plump gesagt - dass Gott sich nicht von ihm lossagt.
Ich kenne Meriadocs Situation nicht.
Von daher kann ich ihm auch nicht sagen, was er tun sollte.
Ich kenne ihn schon recht lange 😊 Daher traue ich mich auch, ihm ein paar Fragen zu stellen, die andere nicht stellen würden.
Aber ich wünsche ihm, dass er Verständnis findet und evtl. einen anderen Zugang zu Gott.
Oder - ganz plump gesagt - dass Gott sich nicht von ihm lossagt.
Ich auch. Das Schöne ist ja, dass Gott uns noch lange nicht aufgibt, auch wenn wir aufgeben. Hab ich selbst erlebt.
Wir haben hier aber nicht einen frisch Bekehrten von der Straße, der sich von einer sonderbaren Sekte einfangen lässt, sondern jemand, der schon sehr lange Christ war, bevor er sich abgewandt hat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Max in einer Gemeinde unterwegs ist, wo es nur "Spinner und Bekloppte" gibt.
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Man muss hier schon schauen, wen man als TE vor sich hat.
Und was genau möchtest du jetzt damit sagen?
Dass ein "echter Christ" niemals seinen Glauben wieder verlieren kann... oder dass du es dir nur einfach nicht vorstellen kannst?
Denn Meriadoc hat hier doch geschildert, was in ihm vorgeht und woran er zweifelt. Du scheinst zu sagen: "Das kann aber doch gar nicht sein!" Was genau kann da nicht sein?
Du schreibst von jemandem, der "Christ war". Nun, mir fällt da eine Sache immer wieder auf: Dass viele Christen bestimmte Themen meiden oder ausblenden. Beispiel hier aus dem thread: Andere Menschen ausblenden, also das, was ihnen so im Zusammenhang mit Gott passiert. Dinge wie nicht erhörte Gebete, bösartige Missionare, Verbrechen der Kirche und das Bild, das sie für Christen damit abgeben - und damit den Zugang zum Glauben verhindern. Und was das über Gott aussagt.
Und das ist nicht das Einzige, ich bin hier im Laufe der Zeit immer wieder auf Themen gestoßen, wo dann nicht mehr drauf eingegangen oder die komplett ausgeblendet wurden.
Das hätte für mich damals womöglich auch ganz gut funktioniert. Ich habe ja gebetet, ich war ja überzeugt, dass Gott real ist. Hätte ich damals nur meine Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt gestellt und alles andere ausgeblendet - es hätte womöglich ganz gut funktioniert mit dem Glauben.
Aber was, wenn ich das dann eines Tages nicht mehr tue? Wenn ich mich dann doch den Themen stelle, die ich bis dahin ignoriert habe? Wäre ja nicht das erste Mal, dass Menschen Zweifel kommen...
Möglicherweise sagst du: "Wenn man den Glauben verliert, dann war er nie echt!". Aber damit machst du es dir zu einfach. Und du kannst es gar nicht beurteilen.
Was ich mich halt frage ist, wo das Fundament ist, wenn man sich als jahrelanger Christ auf einmal daran stört, was andere machen und dann seinen Glauben hinwirft, anstatt sich einfach eine andere Gemeinde zu suchen.
Weil die Frage, die sich da stellt, über ein paar seltsame Leute in einzelnen Gemeinden hinaus geht.
Und was genau möchtest du jetzt damit sagen?
Ich möchte eigentlich gar nichts mehr dazu sagen, wir reden hier schon zu lange über Max in der dritten Person, der als TE anwesend ist und ich möchte das nicht mehr. Falls er zu meinen Beiträgen was sagen oder fragen will, stehe ich ihm gern zur Verfügung.
Und ich lass mich von Dir mit Sicherheit hier nicht auf einen Anklagebank setzen. Was ich geschrieben hab, hab ich geschrieben und das ist für mich eigentlich klar. Und wenn Dich das jetzt erzürnt, nehme ich das in Kauf.
Ich möchte eigentlich gar nichts mehr dazu sagen, wir reden hier schon zu lange über Max in der dritten Person, der als TE anwesend ist und ich möchte das nicht mehr.
Er hat einen thread zu genau diesem Thema eröffnet, und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass er hier mitliest. Nur kann ich halt schlecht aus seiner Perspektive schreiben, weil ich die halt nicht kenne... ich finde davon aber manches (nicht alles) auch bei mir wieder, und deshalb schreibe ich hier.
Und ich lass mich von Dir mit Sicherheit hier nicht auf einen Anklagebank setzen. Was ich geschrieben hab, hab ich geschrieben und das ist für mich eigentlich klar. Und wenn Dich das jetzt erzürnt, nehme ich das in Kauf.
Weder "erzürnt" mich hier irgendwas, noch setzte ich dich hier auf irgendeine "Anklagebank". Ich verstehe nur den Hinweis, dass Meriadoc einmal Christ war, und deshalb seine Argumente anders zu verstehen sind, nicht.
Es hat Gründe, gegeben, weshalb ich seinerzeit nicht zum Glauben finden konnte. Du scheinst zu denken, dass diese Gründe in dem Moment irrelevant werden, in dem jemand zum Glauben findet, und dann auch irrelevant bleiben.
Das denke ich nicht. Zwar haben mir praktisch alle Christen immer wieder gesagt, dass sie meine Gründe nicht für relevant halten - aber das muss ja nicht in allen Fällen so sein. Viele Christen haben ja auch Zweifel, weil Gott so viel Leid zulässt (Was für mich kein hinreichendes Argument ist...). Zweifel sind also nicht ungewöhnlich.
Deshalb verstehe ich nicht, was du mir mit deinem Hinweis sagen wolltest.
Veröffentlicht von: @lucan-7Zwar haben mir praktisch alle Christen immer wieder gesagt, dass sie meine Gründe nicht für relevant halten - aber das muss ja nicht in allen Fällen so sein.
Das hat (aus meiner Sicht) schon was mit nicht-ernstnehmen zu tun.
Im Prinzip ist es doch egal, ob ein anderer meine Gründe für relevant hält oder nicht - jeder bringt seine eigene Geschichte mit sich.
Zweifel sind also nicht ungewöhnlich.
Und Zweifel sind legitim und sehr persönlich.
Und wenn Meriadoc an einer Stelle verzweifelt, verzweifelt er an genau dieser Stelle - egal, ob das jemand hier versteht oder nicht.
Das hat (aus meiner Sicht) schon was mit nicht-ernstnehmen zu tun.
Im Prinzip ist es doch egal, ob ein anderer meine Gründe für relevant hält oder nicht - jeder bringt seine eigene Geschichte mit sich.
Wenn ich schreibe, dass Christen meine Gründe für "nicht relevant" halten, dann meine ich damit "nicht allgemein relevant für das Christentum". Wäre ja auch komisch, wenn die alle gesagt hätten: "Stimmt, du hast recht... das ist ja alles Unsinn, was wir glauben!". 😉
Dass die Gründe für MICH relevant sind, das wurde dann ja meistens nicht angezweifelt... auch wenn mir da manchmal Verschiedenes unterstellt wurde ("Du weichst aus und willst die Wahrheit nicht sehen!") - aber das sind natürlich auch Versuche, selbst Erklärungen zu finden, weshalb ich zu ganz anderen Schlussfolgerungen komme.
Und wenn Meriadoc an einer Stelle verzweifelt, verzweifelt er an genau dieser Stelle - egal, ob das jemand hier versteht oder nicht.
Richtig, das ist dann halt erst mal so... egal, was wir hier denken.
Und M.? Möchtest du darauf nicht eingehen? Mich interessiert deine Sichtweise/Reaktion hierauf.
Ich finde es wirklich gruselig, wenn Christen so schlecht miteinander umgehen. Ich verstehe auch nicht, warum sich Menschen, wenn sie doch behaupten, Nachfolger Jesu zu sein, sich nicht zum Guten hin ändern?
Jemand hat mal gesagt: du weißt, dass du die Gnade Gottes für dich in Anspruch nehmen darfst, wenn du dich und deine Handlungen hinterfragst und voll auf Gott vertraust.
Ich merke auch in unserer Gemeinde, dass sich etwas verändert, wenn man länger hingeht. Am anfang, als 'Neuling' war ich für alle interessant, ich habe viele Leute kennengelernt und dachte ernsthaft, da würden Freundschaften entstehen. Aber als ich dann sozusagen zum 'Inventar' gehörte, war ich uninteressant und man ließ mich links liegen.
Ich geh trotzdem noch hin. Leider bin ich nicht gut im Freundschaften schließen und wenn es mir nicht 100%ig gut geht, werde ich völlig ignoriert. Ich glaube nur, dass es auch meine Sache ist, das zu ändern.
Sorry, jetzt jammer ich da herum ... aber irgendwie kam das jetzt so ...
Ich hoffe nur, du findest deinen Draht zu Gott irgendwie wieder!
Liebe Grüße,
Elly