Ehrlichkeit - Vertrauen tief gestört (Triggergefahr)
Hi,
heute habe ich in unserem Gemeindeforum gelesen.Eine sehr liebe Frau ist nach Schmerzmittelentzug wegen übler Nebenwirkungen (wegen miese schwere Bandscheibenschmerzen) fix und fertig und verzweifelt und weint. Ich hab diese Frau total lieb und die stand zu mir als ich Krise hatte.
Seit Jahren beten wir und seit Jahren tut sich nichts. Gamz ehrlich, diese Frau hat so viel Liebe und Tatkraft im Herzen und wird wegen so einem Mist gequält und leidet. Sie bringt Leute in die Gemeinde, hat ein Herz für schwache.
Heute Mittag war ich in einem leeren Büro und sagte zu Gott. Du, du missbrauchst das vertrauende sehnsuschtsvolle Gebet durch dein nichtstun. Das ist abartig, pervers und gemein. Du regst dch über die Sünden auf und ignorierst die Gebete derer die schwach sind und sich nach Hilfe sehnen.
Letztens starb eine unschweinbare, aber liebe frau an Hirntumor. Der Zerfall war grauenhaft. Eine junge Frau litt unter einer schweren Auitoimunerkrankung und wartet jetzt auf eine neue Niere. Alles Menschen, deren wertvolle Gaben jetzt wegfallen oder wegfielen.
Immer diese "geschwollene" und "vollmachtsgesüluzende" Gebetsaufrufe.
Wozu verf...t nochmal, soll man dazu Beten?
Eigentlich hast du das Problem schon im Titel auf den Punkt gebracht.
Dein Vertrauen zu Gott ist tief gestört. Punkt.
Was will man da machen, um es wieder zu kitten?
Ich habe was diese Frage angeht, es so gemacht, dass ich angefangen habe, blind auf Jesus zu vertrauen.
Wenn er sagt: liebe Gott mit deiner ganzen Kraft/ Seele/ Verstand…dann hab ich das gemacht. Wie liebst du aber jemanden, der andere absichtlich leiden lässt? Gar nicht. Jetzt könnte man noch einwenden: vielleicht wenn das Leiden einem höheren Ziel dient? Aber ehrlich gesagt: diesen Satz finde ich bei Jesus nicht. Er erwartet zwar von uns leidensbereitschaft in einer gewissen Art und Weise (zu ihm zu gehören ist oft gegen unsere Natur, was seelischen Schmerz verursachen kann), aber nie hat er gesagt: diese Krankheit soll einem höheren Zweck dienen. Also kann man das auch getrost vergessen. Gott will nicht, dass Menschen leiden. Auch wenn dir die Welt was anderes weissmachen will.
Und so hab ich mich immer mit der Frage, was Jesus mir von Gott zeigen will, durch die Bibel gelesen…und irgendwann beschlossen, dass ich da Vertrauen haben kann. Und letztendlich ist es dadurch erst gewachsen.
Zum Thema leid, lohnt es sich eine Perspektive zu wechseln. Weg vom hier und jetzt hin zur Ewigkeit. Es ist besser im Hier und Jetzt zu leiden und dafür die Ewigkeit in Herrlichkeit zu leben. Leid freies Leben ist nicht erstrebenswert, wenn es dazu führt, dass dieses Leben ohne Gott gelebt wird.
Leid freies Leben ist nicht erstrebenswert, wenn es dazu führt, dass dieses Leben ohne Gott gelebt wird.
Ich will Leid aber nicht glorifizieren, nur weil Jesus gelitten hat. Das hat er, ja…aber muss ich deswegen auch leiden? Leiden ist nicht heilsnotwendig, oder? Leid frei bedeutet ja nicht „ohne Gott“.
Veröffentlicht von: @sternLeid freies Leben ist nicht erstrebenswert, wenn es dazu führt, dass dieses Leben ohne Gott gelebt wird.
Ich will Leid aber nicht glorifizieren, nur weil Jesus gelitten hat. Das hat er, ja…aber muss ich deswegen auch leiden?
Leiden ist nicht heilsnotwendig, oder? Leid frei bedeutet ja nicht „ohne Gott“.
@stern Nun ja, es ist sicher besser, hier zu leiden als später in der Ewigkeit.
Aber es bedeutet ja nicht, dass irdisches Leid automatisch in eine herrliche Ewigkeit führt.
Es gibt doch genug Menschen, die hier leiden und von Gott trotzdem (oder deswegen) nichts wissen wollen.
Und es gibt (erfreulicherweise) auch Menschen, die ohne Leid mit Gott leben.
Also ja - Leid ist sicher nicht heilsnotwendig.
Nein leid ist nicht Heil-notwendig. Aber wie hier festgestellt wurde ist Leid leider ein fester Bestandteil menschlichen Daseins, und Gott hat nirgends versprochen, dass wir vor diesem Leid bewahrt bleibt. Was Er uns versprochen hat, ist das er jederzeit mit uns in diesem Leid ist.
Das YHWH dennoch immer wieder mal heilt oder vor Leid bewahrt ist eine Ausnahme nicht die Regel.
Wie interpretierst du dann so stellen wie: auch wenn Tausende fallen zu deiner linken und zehntausende zu deiner rechten, so wird es dich nicht treffen….(Psalm 91)
Sind die dann nur ausgewählten Lieblingskindern vorbehalten?
Wieso sollen wir dann bitten, um was wir wollen oder Kranken die Hände auflegen? Ist das auch nur für den „Inner Circle“?
Wozu verf...t nochmal, soll man dazu Beten?
Weil das Gebet eines der Mittel ist anderen zu dienen.
Weil das Gebet das beste Gegenmittel ist gleichgültig zu werden oder in einen Fatalismus abzugleiten.
Weil das Gebet die einzige Möglichkeit ist, Gottes Nähe zu finden.
Weil das Gebet dauerhaft verändert wie wir Gott, uns selbst und unseren Nächsten sehen.
Weil das Gebet besser dazu geeignet ist Gott alle Schimpf und Schande zu sagen, als einfach vor sich hin zu schmollen.
Weil das Gebet der beste Begleiter auf dem Langen weg durchs finstere Tal ist.
Weil das Gebet am Anfang von allem steht, was Gott in deinem Leben und Umfeld tut.
Weil das Gebet nicht das Ende von allen Problemen ist, sondern ein Abschnitt auf dem Weg Gottes mit dir.
Weil das Gebet weinen und Zweifel zulässt.
Weil das Gebet gehört wird, auch wenn wir es nicht so empfinden.
Veröffentlicht von: @arcangelWozu verf...t nochmal, soll man dazu Beten?
Weil das Gebet eines der Mittel ist anderen zu dienen.
Weil das Gebet das beste Gegenmittel ist gleichgültig zu werden oder in einen Fatalismus abzugleiten.
Weil das Gebet die einzige Möglichkeit ist, Gottes Nähe zu finden.
Weil das Gebet dauerhaft verändert wie wir Gott, uns selbst und unseren Nächsten sehen.
Weil das Gebet besser dazu geeignet ist Gott alle Schimpf und Schande zu sagen, als einfach vor sich hin zu schmollen.
Weil das Gebet der beste Begleiter auf dem Langen weg durchs finstere Tal ist.
Weil das Gebet am Anfang von allem steht, was Gott in deinem Leben und Umfeld tut.
Weil das Gebet nicht das Ende von allen Problemen ist, sondern ein Abschnitt auf dem Weg Gottes mit dir.
Weil das Gebet weinen und Zweifel zulässt.
Weil das Gebet gehört wird, auch wenn wir es nicht so empfinden.
Weil Gebet einfach den Kontakt mit Gott aufrecht erhält.
Kann ich nachvollziehen, wenn man davon ausgeht, dass am andere Ende niemand zuhört oder es demjenigen egal ist.
Dann stellt sich aber die grundlegendere Frage danach wer, deiner Meinung nach, Gott ist.
Schau dich um. Wieviele Menschen erleben tiefstes Leiden und mich wundert es nicht das Menschen NICHT an Gott glauben wollen oder können.
Austritte aus den Kirchen umd sonstiges. Der Islam wird immer stärker und die Freikirchen kommen mit Lockangeboten, Poppige Gottesdiensten und teilweise auch mit Faschismusdenken in Bezug auf Abtreibung, HS und Kampagmnen wie Impfungen.
Als eine Doku kam, wonach in Kanada zigtausende Indianerkinder wegen massiver Gewalt und anderes gestorben sind, war ich so dermaßen zornig. Die ach so dollen Nonnen dürfen sich jetzt wohl tanzend und kreischend im Himmel jubeln und freuen.
Schau dich um. Wieviele Menschen erleben tiefstes Leiden und mich wundert es nicht das Menschen NICHT an Gott glauben wollen oder können.
Ich schaue mich um und sehe auch sehr viel Freude, schönes und Leben, da wundert es mich nicht, dass Menschen NICHT an Gott glauben wollen oder können.
Sorry aber das mir zu oberflächlich und zu plakativ. Das meiste Leid, das ich beobachte, ist hausgemacht, dh. von Menschen an Menschen. Gottes Antwort darauf sind wir Menschen, wir sollen darauf reagieren und diesem Leid begegnen.
Der Rest deines verbalen Erbrechens kommentiere ich jetzt mal nichts.
250 Millionen Menschen droht der Hungertod und du siehst glückliche leute. Jaja, der Wohlstand. Wäre der Wohlstand weg, dann siehts anders aus.
Zieh dir mal Psalm 73 rein
*augenverdreh*
Fragen die "glücklichen" Leute sich mal auch, ob sie sich nicht die Augen verschliessen.
ja und 500 Millionen Menschen drohen an überfressen zu sterben, und täglich erblinden Menschen, obwohl dies sehr einfach vermeidbar wäre, täglich werden Frauen getötet, täglich werden Kinder misshandelt. Täglich wird geheiratet, täglich werden Kinder gezeugt, armen wird geholfen, Menschen haben es sich zu ihrer Lebensaufgabe gemacht anderen zu helfen. Es wird geheilt geholfen, vergeben gemordet, vergewaltigt, geliebt, gelacht, betrogen, gestohlen, gespendet, etc.
Wer verschliesst die Augen?
Als eine Doku kam, wonach in Kanada zigtausende Indianerkinder wegen massiver Gewalt und anderes gestorben sind, war ich so dermaßen zornig. Die ach so dollen Nonnen dürfen sich jetzt wohl tanzend und kreischend im Himmel jubeln und freuen.
Kleine Korrektur am Rande:
Die angeblich Hunderten oder sogar "zigtausende" von Kinderleichen konnten bisher nicht nachgewiesen werden. Der Verdacht beruhte auf Radarmessungen, wurde aber bei Ausgrabungen nicht bestätigt.
Das soll das Unrecht nicht relativieren, das diesen Kindern geschehen ist, indem sie aus ihren Familien gerissen wurden. Ähnliches gab es auch in Australien, wo man von der "Stolen Generation" spricht.
Aber von einem Massenmord kann man nach aktuellem Stand nicht sprechen.
Ja, ein - mach-gefälligst-alles-gut-Typ, damit ich (ich, ich und ich) ein tolles Leben habe ... 🙄 es klingt zumindest arg danach
Weil das Gebet eines der Mittel ist anderen zu dienen.
Weil das Gebet ....
Weil das Gebet gehört wird, auch wenn wir es nicht so empfinden.
Lieber Arcangel,
du hast hier in 10 Punkten ganz hervorragend beschrieben, welchen Nutzen ein Gebet bringt.
Vielleicht ist es einigen Lesern gar nicht gleich aufgefallen, dass die ersten 9 dieser 10 Punkte unmittelbar dem Beter zugute kommen - und scheinbar nicht dem Menschen, für den wir beten.
Und mit etwas Abstand trifft dies auch auf den letzten Punkt zu, der für viele Beter doch meistens der Wichtigste und eigentliche Antrieb zum Gebet ist.
Auf den ersten Blick scheint dies ein Widerspruch zu sein und den Sinn unseres Gebetes ad absurdum zu führen, denn eigentlich wollen wir ja mit einem Gebet - also mit einer Bitte an Gott - etwas Positives für einen anderen Menschen erreichen (ok, manchmal auch für uns selbst).
Aber trotzdem erkennen wir hieran das Positive am Gebet, das uns selbst (als dem Beter) hilft und heilt:
Wir dürfen Gott in unser Problem einbeziehen, wir dürfen vor Gott weinen und das Gebet stärkt uns, weil wir eine Last abgeben (teilen) dürfen, das Gebet kann uns Mut machen und Gelassenheit geben, weil wir das Problem an eine höhere Stelle abgegeben haben.
Es fordert uns aber auch, indem es unser Vertrauen einfordert - auch wenn evtl. lange Zeit nichts geschieht, wenn z.B. das (von uns) erwartete Wunder oder die Heilung ausbleiben. Aber wir haben dann unsere Wünsche und Hoffnungen an Gott abgegeben und vertrauen, dass ER möglicherweise anderes plant, einen anderen Weg sieht.
Mehr können wir manchmal einfach nicht tun - auch wenn es für uns schmerzlich ist, weil es nach einem "Nichtstun Gottes" aussieht und wir vielleicht erahnen, dass Gottes Prioritätenliste und sein Zeitplan anders sind als unsere Vorstellungen.
Danke für deinen Beitrag!
🙂 ich möchte ergänzend hinzufügen
Kierkegaard sagte einmal "Gebet ändert nicht Gott, aber es verändert den Betenden".
(es sei denn, jemand betet eben als eine Art "Wunschautomat" und kennt Gott nicht als das personale Gegenüber, mit dem Beziehung leben möglich ist)
Ich werde dir gleich eine Frage stellen. Die musst du hier nicht beantworten. Wenn du sie für dich beantwortest, reicht das schon. Was andere darüber sagen, spielt keine oder eine untergeordnete Rolle.
Wenn du mal ganz tief in dich hineinhorchst und ehrlich bist: Warum bist du Christ (geworden)?
Ich wollte Christ sein weil weil weil und weil mich das Leid um meine Familie herum und anderes nichjt ertragen kann. Hat sich bis heute nicht geändert.
Du schaust doch Chosen.....so viel Häppycläppy hätt ich auch mal gerne..... 🤣
@Meriadoc: Ich hab den Eindruck, dass es in erster Linie DEIN Vertrauen ist, das aufgepäppelt werden sollte.
Hab damit jetzt abgeschlossen.
Werde für den Rest meines lebens nicht mehr für Kranke beten und auch sonst um nichts bitten.
Mich sieht man da nicht mehr in solchen Gebetskreisen, sollen die ihr unnützes Gebet selbst herunterleiern.
Für mich ist das Thema jetzt erledigt :-). Ihjr könnt weiter diskutieren, ich les nur mit.
@hundemann Wenn Du meinst.
Mein Mann fände das aber auch weder hilfreich noch lustig.
Und vermutlich würdest Du auch nicht wollen, dass das, was Du hier schreibst, als 'Gelaber' bezeichnet wird.
Wer liebt, will nicht weh tun...Und da Gott Leid und Schmerz nicht immer verhindert, stellt
sich die Frage, ob Er uns denn liebt. Aber Liebe drückt sich nicht vor notwendigen
Auseinandersetzungen. Bei Gott weiß ich, dass ER auch Leid zulässt, aus Liebe, nicht
aus Rache.....
Ich kann Kritik an einen Menschen aus Liebe üben, um zu helfen.
Wenn dieser Mensch um meine Zuneigung weiß, wird er diese Kritik annehmen, oder
auch ablehnen. Wie ein Mensch damit umgeht, hängt auch mit seiner ganzen Lebenserfahrung
zusammen, von Kind an.
Gott lässt uns manchmal zappeln, ER will unsere Einsicht zur Veränderung.
Wie immer ich es halte, ich werde dem Gebot der Liebe stets hinterher laufen.
Und schnell verwandelt sich mein Schmerz in Wut und Neid, Hass auf andere Menschen,
die scheinbar nicht leiden müssen.
So, wenn ich mich an einen Gegenstand stoße, Wut auf diesen Gegenstand habe,
Wir übertragen unseren Frust, unsere Enttäuschung, auch auf Gott.
So wie Hiob, erzeugen wir Sündenböcke, zu unserer eignen Entlastung.
Und oft fragen wir warum, können ohne Ende diskutieren...............
Ohne eine Antwort zu finden. Wenn wir auf alles eine Antwort hätten, wären
wir ja Gott........
liebe Grüße,
@hundemann Haarscharf am Thema vorbei.
Es ging um diese Deine Aussage
Du hast hier schon vieles versprochen, gelabert ,und dann.......
Und darin kann ich nicht viel Liebe erkennen.