Gemeindeleben in Co...
 
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Gemeindeleben in Coronazeiten

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Neubaugöre
Themenstarter
Beiträge : 11890

Hej,

wie geht es euch mit euren Gemeinden oder in euren Gemeinden? Geht alles so weiter wie vorher? Hat sich was verändert im Gemeindeleben, im Miteinander? Oder bekommt ihr sowas eher nicht mit?

In meiner Gemeinde hab ich die Beobachtung gemacht (ist natürlich subjektiv), dass erst gar nichts passierte (was ich aber erwartet hätte), dann - als hätte jemand einen Schalter umgelegt - geht "plötzlich" alles so weiter wie es vorher auch war. - In langen Gesprächen, wenn die Zeit da ist oder wenn es mir überhaupt möglich ist, erfahre ich von einzelnen, wie sie die Pandemie bisher erlebt haben, wie es ihnen geht und wie sich das auf die Gemeinde als "Körper" auswirkt. Mir ist das "komisch", denn eine Krise wie eben die Pandemie (es gibt ja noch viele andere Formen von Krisen) verändert immer Menschen und Situationen. (also ich rede hier nicht über: wir nutzen jetzt einen Desinfektionsmittelständer am Eingang oder sowas als "Veränderung").

Wie laufen die Hauskreise bei euch (oder je nachdem, wie die kleineren Kreise bei euch heißen)? Anders als vorher?
Wie laufen die Gottesdienste?

Wir können ja hin und wieder sog. Präsenzgottesdienste anbieten, doch die werden nicht wirklich "voll", d.h. viele Leute, die immer zur Gemeinde gekommen sind (und auch gehörig sind), bleiben weiterhin fern. Ich will es mal so sagen: ich möchte das eine denken, denke jedoch das andere ... Deswegen frage ich nach, ob es anderen auch so geht. Vielleicht entdecke ich Spuren, wie ich fragen kann, wie ich denken kann, neue Sichtweisen und so ...

die g☕️ere

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61 Antworten
Miss.Piggy
Beiträge : 1627

Interessante Fragestellung. Ich glaube, dass sich auf jeden Fall was verändert hat.

Manche haben sich an mehr Abstand gewöhnt, z.B. an die Teilnahme per Bildschirm, und scheinen das gar nicht mehr anders haben zu wollen. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, weshalb sie (fast) nur am Bildschirm teilnehmen, obwohl es längst wieder Präsenzgottesdienste und -hauskreise gibt. Von anderen wird die "echte" Gemeinschaft wieder mehr wertgeschätzt.

Ein paar Leute haben die Gemeinde verlassen. Manche still und leise, so dass es erst mal gar nicht aufgefallen ist. Manche mit Ansage. Die Gründe sind mir nicht immer bekannt und falls bekannt, sind sie sehr unterschiedlich.

Vereinzelt höre ich von Gemeinden, die seit der Corona-Krise starken Zuwachs haben. Viele Gemeinden scheinen aber tendenziell eher Leute zu verlieren. Die Gründe würden mich in beiden Fällen interessieren.

miss-piggy antworten
9 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Manche haben sich an mehr Abstand gewöhnt, z.B. an die Teilnahme per Bildschirm, und scheinen das gar nicht mehr anders haben zu wollen. Anders kann ich mir jedenfalls nicht erklären, weshalb sie (fast) nur am Bildschirm teilnehmen, obwohl es längst wieder Präsenzgottesdienste und -hauskreise gibt. Von anderen wird die "echte" Gemeinschaft wieder mehr wertgeschätzt.

Veröffentlicht von: @miss-piggy

Ein paar Leute haben die Gemeinde verlassen. Manche still und leise, so dass es erst mal gar nicht aufgefallen ist. Manche mit Ansage. Die Gründe sind mir nicht immer bekannt und falls bekannt, sind sie sehr unterschiedlich.

Ja, über solche Dinge denke ich auch nach ... Wir haben einen Gott der Beziehung. Und einen Feind, der diese immer zerstören möchte. Fallen etwa so viele den Versuchungen zum Opfer?

Danke für Deine Gedanken.

neubaugoere antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1627
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wir haben einen Gott der Beziehung. Und einen Feind, der diese immer zerstören möchte. Fallen etwa so viele den Versuchungen zum Opfer?

Welche Versuchungen meinst du? Die Bequemlichkeit, dass man lieber zu Hause auf der Couch sitzt? Oder spielst du auf etwas anderes an?

miss-piggy antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @miss-piggy

Welche Versuchungen meinst du? Die Bequemlichkeit, dass man lieber zu Hause auf der Couch sitzt? Oder spielst du auf etwas anderes an?

Ja, wenn das am Ende dazu führt, dass sich Menschen nicht mehr miteinander beschäftigen, nicht mehr füreinander da sind, etc. pp.

neubaugoere antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3250

Ich würde da nicht grundsätzlich die Versuchung als Ursache sehen. Wenn viele Menschen die Gemeinde verlassen, hat das Problem schon lange vorher angefangen. Corona und die damit verbunden Umstände sind dann vielleicht nur noch das letzte, was es gebraucht hat, um die Tür dann endgültig zu schließen.

speedysweety antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Ein befreundeter Gastwirt hat in einem Gespräch gesagt, dass Corona seiner Einschätzung nach Prozesse nicht ausgelöst, sondern eher nur beschleunigt hat.

tristesse antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1627

Ja, das war auch mein Gedanke. Wenn man nicht mehr so regelmäßig zusammenkommt, ist automatisch mehr Abstand da und man entfremdet sich ein bisschen von der Gemeinde. Dann fällt es natürlich leichter, sich ganz zu verabschieden, falls man mit dem Gedanken sowieso schon gespielt hat.

miss-piggy antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Wir hatten vor Kurzem unsere Jahreshauptversammlung und da wurden auch die Leute genannt, die im letzten Jahr die Gemeinde verlassen haben. Die Ältesten haben bei der Abmeldung gefragt, warum die Leute austreten und da kamen u.a. auch Aussagen wie "Ich hab während der Coronazeit gemerkt, dass ich die Gemeinde gar nicht brauche."

Ja okay, bei solchen Kommentaren glaub ich auch nicht, dass die Leute noch lange geblieben wären. Da passt ja schon die Motivation nicht.

tristesse antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1627

Das ist schon komisch, wenn Christen meinen keine Gemeinde zu brauchen. In eine andere Gemeinde zu wechseln, ist ja was anderes. Aber dass man freiwillig und ohne Not gemeindelos ist, kann ich nicht nachvollziehen.

Bei uns ist eine Familie weggegangen, weil sie sich lieber in kleinerem Kreis als Hausgemeinde mit anderen treffen will. Das klang für mich so als wollten sie "in den Untergrund" gehen, auch wenn sie das nicht so gesagt haben. Das hat ganz bestimmt was mit den Corona-Entwicklungen zu tun.

Ansonsten gab es bei einigen sehr profane Gründe, z.B. dass man sich als Familie woanders mehr Wohnraum leisten kann als in München oder ein Umzug aus beruflichen Gründen.

In einem Fall hat eine Familie sich verabschiedet, weil sie Angst haben, dass wir uns nicht stark genug von einer bestimmten Lehre abgrenzen, obwohl diese Lehre bei uns überhaupt kein Thema ist. Man kann auch Konflikte herbeireden, die es gar nicht gibt.

miss-piggy antworten
speedysweety
(@speedysweety)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 3250

Ich denke, da hat er bei vielen recht.

speedysweety antworten


md08
 md08
Beiträge : 688

Hallo,

sieben Fragen 😀

Veröffentlicht von: @neubaugoere

wie geht es euch mit euren Gemeinden oder in euren Gemeinden? Geht alles so weiter wie vorher? Hat sich was verändert im Gemeindeleben, im Miteinander? Oder bekommt ihr sowas eher nicht mit?

Zurzeit ist hier noch Ferienzeit, da läuft vieles reduziert.
Gottesdienste sind zeitlich begrenzt. Seit Präsenzgottesdienste möglich sind, sind ein-zwei Mitarbeiter und ich zusätzlich 15 Minuten früher vor Ort als vor 15.03.2020. Der Vorbereitungsaufwand ist größer. Das Gute, man kann sich dabei besprechen.
Bei guten Wetter ist danach noch Zeit sich draußen zu Unterhalten.
Bemerkenswert, die meisten Besucher sind älter als ich. Stellt sich die Frage, ob andere eher Gefallen an den Gottesdiensten online finden. Die Auswahl ist ja seitdem riesig. Etwa: "es geht auch ohne Präsenz und ohne Maske".

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie laufen die Hauskreise bei euch (oder je nachdem, wie die kleineren Kreise bei euch heißen)? Anders als vorher?

Seit ca. Ende Mai weitgehend normal; alles etwas auf Abstand.
Kinderkreise normal. Zwei Kreise für Ältere pausieren noch oder wurden eingestellt.

Es grüßt
md08

md08 antworten
3 Antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @md08

Zwei Kreise für Ältere pausieren noch oder wurden eingestellt.

Aber gerade in dieser Altersgruppe sind doch die meisten schon vollständig geimpft - jedenfalls ist das bei uns so.
Das hat den Pfarrgemeinderat dazu veranlasst, die Angebote für Senioren wieder aufzunehmen.

Veröffentlicht von: @md08

Bemerkenswert, die meisten Besucher sind älter als ich. Stellt sich die Frage, ob andere eher Gefallen an den Gottesdiensten online finden.

Ich würde das eher mit dem Impfstatus in Verbindung sehen - je älter jemand ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er/sie schon vollständig geimpft ist.

Veröffentlicht von: @md08

Stellt sich die Frage, ob andere eher Gefallen an den Gottesdiensten online finden.

Das kann ich mir zwar nicht vorstellen, aber möglich ist es.

suzanne62 antworten
md08
 md08
(@md08)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 688
Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber gerade in dieser Altersgruppe sind doch die meisten schon vollständig geimpft - jedenfalls ist das bei uns so.

Deshalb sind sie sehr regelmäßig im Gottesdienst. 😊
Denke, für ausgesetzte Kreise mangelt es auch an Mitarbeitern.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich würde das eher mit dem Impfstatus in Verbindung sehen - je älter jemand ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass er/sie schon vollständig geimpft ist.

Richtig. Jedoch sind die ich kenne auch bereits vollständig geimpft.

md08 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @md08

sieben Fragen 😀
Du bist doch immer wieder ein guter Spiegel 😀
Ist mir gar nicht aufgefallen. 😀

Veröffentlicht von: @md08

Gottesdienste sind zeitlich begrenzt.

Ja, bei uns auch. 1 Stunde mit allem. Das ist arg. Zumal mir jetzt, wo Gott so viel für mich getan hat in und durch (also mittels) die Coronazeit, dass mir Lobpreis immer wichtiger wird, ich will danken und preisen, gerne auch mit(tels) Musik/Liedern ... Das ist schon "arg", wenn das auf 2-3 "Lieder" reduziert ist.

Veröffentlicht von: @md08

Bei guten Wetter ist danach noch Zeit sich draußen zu Unterhalten.

Ja, das nutzen wir auch mehr als vorher. Draußen sein, reden können, sich wiedersehen, nacheinander fragen und so. Kaffee eben draußen (mitgebracht). Mit und ohne Kinder.

Veröffentlicht von: @md08

Bemerkenswert, die meisten Besucher sind älter als ich.

Vielleicht die "treueren Seelen"? Sie haben schon einige (Lebens-)Krisen hinter sich und sind "geübter"?

Danke für den Einblick. 😊

neubaugoere antworten
Suzanne62
Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

wie geht es euch mit euren Gemeinden oder in euren Gemeinden? Geht alles so weiter wie vorher?

Nein, es ist noch nicht wieder wie vorher.
Noch ist die Liturgie an Corona.Bedingungen angepasst, das heißt, dass es keinen Gemeindegesang gibt und man sich beim Friedensgruß nicht die Hand gibt - das ist auch derzeit nicht möglich (jedenfalls nicht mit "Fremden"), weil nur Gottesdienstbesucher, die zusammen wohnen, auch zusammen in einer Kirchenbank sitzen dürfen.
Zwar ist eine Voranmeldung im Pastoralbüro nicht mehr zwingend erforderlich (anders als noch vor einem Jahr), aber man muss sich am Eingang in eine Liste eintragen und seine Kontaktdaten hinterlegen und bekommt seinen Platz von den Ordnern zugewiesen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

(also ich rede hier nicht über: wir nutzen jetzt einen Desinfektionsmittelständer am Eingang oder sowas als "Veränderung").

Mit der Händedesinfektion beim Betreten und Verlassen der Kirche und der Maskenpflicht im Gottesdienst können wir sicherlich noch bis ins nächste Jahr hinein leben. Das empfinde ich auch nicht als sehr gravierend.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

In langen Gesprächen, wenn die Zeit da ist oder wenn es mir überhaupt möglich ist, erfahre ich von einzelnen, wie sie die Pandemie bisher erlebt haben, wie es ihnen geht und wie sich das auf die Gemeinde als "Körper" auswirkt.

Es gab und gibt bei uns als Gesprächsangebot das "Cafe Digital" (pausiert aber zur Zeit wegen der NRW-Sommerferien), da bekommt man schon einiges mit, aber auch auf den (glücklicherweise wieder möglichen) Ferienwanderungen kommen die Leute ins Erzählen.
Viele von uns haben die Zeit der Pandemie und speziell der Lockdowns zum Glück unbeschadet überstanden - die Erwachsenen konnten im Homeoffice arbeiten, bekamen Kurzarbeitergeld oder andere Ausgleichszahlungen und die Kinder kamen mit dem Homeschooling einigermaßen zurecht.
Aber unsere Gemeinde hat ja - auch was Einkommen und sozialen Status angeht - ein sehr breites Spektrum, außerdem auch einen hohen Migrantenanteil.
Daher ist es nicht überraschend, dass es bei uns auch viel Pandemie-Verlierer bzw. Lockdown-Verlierer gibt. Denn gerade Kita- und Grundschulkindern und ihren jungen Eltern waren durch das Virus selbst gar nicht so sehr gefährdet - die "Schutz"maßnahmen haben ihnen viel mehr geschadet als das Virus ihnen hätte schaden können....aber das ist jetzt Politik und gehört thematisch eher woanders hin.
Jedenfalls haben Lockdown, Schulschließungen und Kontaktverbote vielen Menschen in unserer Gemeinde schwer geschadet - das fängt bei schulischen Defiziten an, geht über Rückschritte beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Integrationsprozess, Verschlechterung des Gesundheitszustands durch Bewegungsmangel bis hin zur Entstehung und Verstärkung psychischer Probleme durch Konatktverbote.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie laufen die Hauskreise bei euch (oder je nachdem, wie die kleineren Kreise bei euch heißen)? Anders als vorher?

Ein Teil unserer Angebote konnte über Zoom oder Jitsi weiter laufen, die Vorbereitungen für die Erstkommunion und die Firmung konnten wieder "ganz normal" in Präsenz, also im Pfarrzentrum laufen und die Angebote für Senioren konnten wir im Mai wieder aufnehmen.....und nach den Sommerferien werden auch die Seniorennachmittage mit gemeinsamem Kaffeetrinken wieder so wie vor Corona laufen, weil inzwischen alle unsere Senioren vollständig geimpft sind.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie laufen die Gottesdienste?

Über den coronabedingten Ablauf der Gottesdienste habe ich ja schon etwas geschrieben.
"Volle Besetzung" ist noch nicht wieder möglich (das haben wir aber auch in "normalen" Zeiten ehr selten, nur an Hochfesten und zu unserem Patronatsfest), aber es ist doch deutlich zu merken, dass unsere älteren Gemeindemitglieder alle und auch immer mehr jüngere vollständig geimpft sind - es ist sonntags deutlich voller als noch vor einem Jahr. Das freut mich sehr.
Es ist geplant, nach den Sommerferien weitgehend zur Normalität zurückzukehren, unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz.
Denn bis dahin hat eigentlich jeder die Chance gehabt, sich durch die Impfung wirksam zu schützen.
Wer das nicht will, muss die Folgen selbst tragen und kann sie nicht der Allgemeinheit aufbürden.
Solange Bund und/oder Land keine anderen Vorgaben machen, gelten für Gemeindeveranstaltungen außer Gottesdiensten die "3G-Regeln", d.h. Zutritt gibt es für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete.

suzanne62 antworten
4 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @suzanne62

Nein, es ist noch nicht wieder wie vorher.

Das ist eigentlich schön zu hören, denn solche Krisenzeiten verändern uns Menschen und es wäre irgendwie "gefühlt falsch" - mir fehlt grad ein Ausdruck dafür -, wenn es nach einer Krise wie dieser genauso weiterginge wie vorher. *denk*

Veröffentlicht von: @suzanne62

Noch ist die Liturgie an Corona.Bedingungen angepasst, das heißt, dass es keinen Gemeindegesang gibt und man sich beim Friedensgruß nicht die Hand gibt - das ist auch derzeit nicht möglich (jedenfalls nicht mit "Fremden"), weil nur Gottesdienstbesucher, die zusammen wohnen, auch zusammen in einer Kirchenbank sitzen dürfen.

Ja, "Corona als Liturgie" das haben wir wohl überall (Masken, Listen etc.)
. Ich frage aber schon nach den Beziehungen, nach dem Miteinander, was eben so innerhalb einer Gemeinde so los ist. Entsteht bei euch Neues oder ist alles beim Alten sozusagen?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Viele von uns haben die Zeit der Pandemie und speziell der Lockdowns zum Glück unbeschadet überstanden - die Erwachsenen konnten im Homeoffice arbeiten, bekamen Kurzarbeitergeld oder andere Ausgleichszahlungen und die Kinder kamen mit dem Homeschooling einigermaßen zurecht.

Oh, das klingt gut. Die meisten bei uns wohl auch. *freu* Ich hab allerdings schon von einigen gehört, die in Depressionen oder "Tiefs" gefallen sind (wie ich auch). Mich hat die Krise definitiv verändert ... ganz schön sogar ... 😉 😊

Veröffentlicht von: @suzanne62

Daher ist es nicht überraschend, dass es bei uns auch viel Pandemie-Verlierer bzw. Lockdown-Verlierer gibt. Denn gerade Kita- und Grundschulkindern und ihren jungen Eltern waren durch das Virus selbst gar nicht so sehr gefährdet - die "Schutz"maßnahmen haben ihnen viel mehr geschadet als das Virus ihnen hätte schaden können....aber das ist jetzt Politik und gehört thematisch eher woanders hin.
Jedenfalls haben Lockdown, Schulschließungen und Kontaktverbote vielen Menschen in unserer Gemeinde schwer geschadet - das fängt bei schulischen Defiziten an, geht über Rückschritte beim Erlernen der deutschen Sprache und beim Integrationsprozess, Verschlechterung des Gesundheitszustands durch Bewegungsmangel bis hin zur Entstehung und Verstärkung psychischer Probleme durch Konatktverbote.

Wie geht ihr jetzt als Gemeinde damit um? Wie ist die Unterstützung untereinander? Kriegst du da was mit?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wer das nicht will, muss die Folgen selbst tragen und kann sie nicht der Allgemeinheit aufbürden.

Ein gutes Thema, weil wichtig: Wie geht ihr als Geschwister (im Herrn) mit denen um, die vielleicht Angst vor Impfungen haben oder nicht können, weil allergisch oder andere gesundheitliche Anzeigen? Ausgrenzung? Ist das die Antwort der Liebe? Wir müssen bei uns auch viel überlegen und hier gilt es erst recht, sich auf die Liebe zu besinnen und zu berufen, denn wir dürfen uns hier in Liebe üben, gerade hier, weil wir einander zur Seite gestellt wurden von Gott und der hat sich was dabei gedacht. Diskutiert ihr sowas?

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

es wäre irgendwie "gefühlt falsch" - mir fehlt grad ein Ausdruck dafür -, wenn es nach einer Krise wie dieser genauso weiterginge wie vorher.

Warum? Ehrlich: ich wünsche mir sehnlichst, endlich wieder zur Vor-Corona-Normalität zurückkehren zu können. Nach eineinhalb Jahren habe ich die Einschränkungen gründlich satt - und meine Wahlentscheidung mache ich größtenteils davon abhängig, wem ich am ehesten zutraue, einen weiteren Lockdown gegen Immunisierte zu verhindern.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ja, "Corona als Liturgie" das haben wir wohl überall (Masken, Listen etc.)
. Ich frage aber schon nach den Beziehungen, nach dem Miteinander, was eben so innerhalb einer Gemeinde so los ist. Entsteht bei euch Neues oder ist alles beim Alten sozusagen?

Für uns als Katholiken ist die Liturgie schon sehr wichtig und die coronabedingten Einschränkungen empfinden wir durchaus als schmerzlich -auch wenn wir sie aus Gründen der Vernunft und Menschlichkeit natürlich akzeptieren.
Notgedrungen ist Neues entstanden, von dem wahrscheinlich auch einiges bleiben wird (z.B. dass das Hochamt am Sonntag gestreamt wird).
Aber da wir das "Alte" sehr schätzen, sind wir nun froh, dass es wieder - nach der 3G-Regel - möglich ist.....wenn auch vorerst noch mit Einschränkungen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mich hat die Krise definitiv verändert ... ganz schön sogar ... 😉 😊

Mich, glaube ich, auch. Ich verschwende weniger Zeit mit Diskussionen und kleinlichen Streitereien, der Punkt, an dem ich beschließe, es gut sein zu lassen, kommt sehr viel schneller.
Drei Menschen, die mir lieb und wert sind, sind dem Sensenmann mit knapper Not von der Schippe gesprungen - das hinterlässt definitiv Spuren.
Das Leben ist kurz und kostbar. Ich möchte es nicht verschwenden.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie geht ihr jetzt als Gemeinde damit um? Wie ist die Unterstützung untereinander? Kriegst du da was mit?

Nun ja, immerhin können die Angebote, die uns ermöglichen, miteinander ins Gespräch zu kommen, wieder stattfinden - und manchmal hilft es ja schon, wenn man sich mal aussprechen kann.
Ansonsten bieten unsere hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter (Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferentin) entlastende Gespräche und - wo weitergehende professionelle und/oder finanzielle Hilfe nötig ist - Verweisberatung an. Sie sind ganz gut vernetzt mit verschiedenen Hilfs- und Beratungsangeboten hier in Wuppertal.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wie geht ihr als Geschwister (im Herrn) mit denen um, die vielleicht Angst vor Impfungen haben oder nicht können, weil allergisch oder andere gesundheitliche Anzeigen?

Zunächst mal macht es einen erheblichen Unterschied, ob jemand sich nicht impfen lassen will oder ob er es aus medizinischen Gründen nicht kann.
Selbstverständlich werden letztere nicht ausgegrenzt.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ausgrenzung?

Wer sich gegen eine Impfung entscheidet, obwohl es bei ihm keine medizinischen Gründe gibt, die dagegen sprechen, grenzt sich über kurz oder lang selbst aus. Zwar hat die 7-Tage-Inzidenz als Maß aller Dinge zum Glück ausgedient, aber wenn eine Überlastung des Gesundheitswesens droht, dann ist dies denjenigen, die die Impfung verweigern (obwohl, wie gesagt, sie dafür keine gesundheitlichen Gründe haben) zu verdanken. Wie da jetzt eine "Antwort der Liebe" aussehen sollte, weiß ich nicht.
Jedenfalls muss man damit rechnen, dass bei einer drohenden Überlastung des Gesundheitswesens aus der 3G- eine 2G-Regel wird (=Zutritt nur noch für Geimpfte und Genesene) und wir diese dann auch bei Gemeindeveranstaltungen anwenden müssen.
Das ist dann nicht unsere Entscheidung, sondern wir müssen uns an die jeweils gültige Corona-Schutzverordnung halten.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Angst vor Impfungen haben

Falls man sich nicht ausschließlich auf den telegramm-Kanälen von Attila Hildmann, Bodo Schiffmann & Co. über die Corona-Pandemie und die Impfung informiert, sondern auch z.B. auf der Internetseite des RKI oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, sollte man wissen, dass das Virus allemal erheblich gefährlicher ist als die Schutzimpfung.
Ich gebe zu, dass sich seit der schweren Corona-Erkrankung meiner liebsten Angehörigen meine Geduld und Liebe für Querdenker und Covidioten in Grenzen hält.
Allerdings ist mir auch klar, dass man diese Leute nicht einfach aufgeben darf. Sie werden ja auch nach dem (hoffentlich baldigen) Ende der Pandemie noch da und Teil unserer Gesellschaft sein.
Daher empfinde ich unendlichen Respekt für diejenigen, die sich immer noch bemühen, mit diesen Leuten im Gespräch zu bleiben und versuchen, sie mit Fakten zu überzeugen - und das in einem freundlichen und sachlichen Ton.

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @suzanne62

Warum?

Das schrieb ich: Weil jede Krise Menschen verändert. Wenn alles so läuft wie früher, stimmt - für mich - irgendwas nicht. Diese Veränderungen müssen sich irgendwo niederschlagen. - Ich meine nicht eine Normalität bezüglich Corona bzw. vor Corona.

Bin ich so schlecht zu verstehen? Ich frage immer schon explizit nach Beziehungen, aber von solchen lese ich von dir nichts ... *merkwürdigfindet*

Veröffentlicht von: @suzanne62

Nun ja, immerhin können die Angebote, die uns ermöglichen, miteinander ins Gespräch zu kommen, wieder stattfinden - und manchmal hilft es ja schon, wenn man sich mal aussprechen kann.
Ansonsten bieten unsere hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter (Priester, Diakone, Pastoral- und Gemeindereferentin) entlastende Gespräche und - wo weitergehende professionelle und/oder finanzielle Hilfe nötig ist - Verweisberatung an. Sie sind ganz gut vernetzt mit verschiedenen Hilfs- und Beratungsangeboten hier in Wuppertal.

Okay, das betrifft die "Führungskräfte". Eine GEmeinde besteht aber schon noch aus vielen Gliedern an einem Leib. Wie sieht es mit den Beziehungen untereinander aus? Ich fragte auch hier explizit nach gegenseitiger Unterstützung. Gibt es sowas bei euch so gar nicht oder wie darf ich das verstehen? Kirche bleibt den "Führungskräften" überlassen und der Rest mimt einen auf "Veranstaltung" (mal krass formuliert)? Oder weißt du einfach nichts von Beziehungen und lebst selbst auch keine?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Falls man sich nicht ausschließlich auf den telegramm-Kanälen von Attila Hildmann, Bodo Schiffmann & Co. über die Corona-Pandemie und die Impfung informiert, sondern auch z.B. auf der Internetseite des RKI oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, sollte man wissen, dass das Virus allemal erheblich gefährlicher ist als die Schutzimpfung.
Ich gebe zu, dass sich seit der schweren Corona-Erkrankung meiner liebsten Angehörigen meine Geduld und Liebe für Querdenker und Covidioten in Grenzen hält.

Es gibt in der Tat noch andere Menschen, die keine Covidioten sind. - Hier vermisse ich echt die Liebe, die du zu anderen hast. Nun ja. Ich bin von Menschen umgeben, die sich nicht impfen lassen möchten, weil sie für sich einschätzen, dass sie das nicht brauchen. Und sie sind genauso informiert über Medien wie ich. Ich respektiere ihre Entscheidung und gehe einfach damit um. Bei Treffen achte ich auf entweder "draußen" - soweit es geht - oder Abstand, Maske und/oder Frischluftzufuhr.

btw. mich täte ja eine Statistik interessieren, wie viele Grippe-Tote es so in den letzten Jahren vor Corona gab und wie viele Corona-Tote es im letzten Jahr gab. Ob sich das schon die Waage hält? Wer überwiegt?

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich fragte auch hier explizit nach gegenseitiger Unterstützung. Gibt es sowas bei euch so gar nicht oder wie darf ich das verstehen?

Doch, das gibt es. Ohne ehrenamtliche Mitarbeit "einfacher Gemeindemitglieder" würde das niemals funktionieren. Aber natürlich wird das durch die hauptamtlichen Mitarbeiter organisiert, damit Hilfe da ankommt, wo sie gebraucht wird und sich die Helfer nicht gegenseitig auf den Füßen stehen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Oder weißt du einfach nichts von Beziehungen und lebst selbst auch keine?

War das jetzt echt nötig? Oder kriegst du nicht mit, wann es einfach beleidigend wird? Oder - um jetzt mal verbal abzurpüsten - vielleicht liegt es daran, dass unsere Gemeinden sehr unterschiedlich aufgestellt sind und sich daraus auch ein sehr unterschiedliches Gemeindeverständnis ergibt mit unterschiedlichen Ansprüchen an Gemeinde.
Zu unserer Gemeinde gehören 10.000 Mitglieder. Weder kenne ich die alle noch habe ich zu allen eine besonders enge Beziehung - ich will das auch gar nicht, abgesehen davon, dass es nicht möglich ist.
Das heißt nicht, dass ich völlig beziehungsunfähig bin.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nun ja. Ich bin von Menschen umgeben, die sich nicht impfen lassen möchten, weil sie für sich einschätzen, dass sie das nicht brauchen.

Das können sie ja so machen. Aber sie sollten sich dann nicht wundern, wenn sie über kurz oder lang außen vor sind, weil eine 2G-Regel gilt - es gibt einerseits Gastronomen und Kuturbetriebe, die das so halten, damit sie endlich wieder rentabel arbeiten können, andererseits gibt es schon jetzt Städte und Landkreise mit sehr hohen Inzidenzen, die überlegen, dies einzuführen, um einen Lockdown für alle zu vermeiden und trotzdem das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich respektiere ihre Entscheidung und gehe einfach damit um.

Ich auch - was soll man auch sonst tun. Man kann sie ja nicht an den Ohren ins Impfzentrum schleifen. Und bei Treffen, die sich nicht vermeiden lassen, halte ich es genauso wie du.
Die Menschen, die mir wirklich lieb und wert sind und nahe stehen, sind inzwischen alle geimpft...und wir genießen es, angstfrei zusammen sein zu können.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Hier vermisse ich echt die Liebe, die du zu anderen hast.

Ich habe nie behauptet, dass ich jeden liebe.
Solange die einschlägigen regeln den Zugang Ungeimpfter zu Gottesdiensten und anderen Gemeindeveranstaltungen erlauben, haben wir kein Problem mit ihnen - aber wenn wir statt der 3G- die 2G-Regel anwenden müssen (wobei für Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, auf jeden Fall Ausnahmen vorgesehen sind), ist es eben so.
Wahrscheinlich werden dann diejenigen, die keine ausgeprägten Impfgegner sind, sich das doch noch mal überlegen. Es wäre zu hoffen.

suzanne62 antworten


Tojak
 Tojak
Beiträge : 402

In 2021 ist es langsam wieder losgegangen.
Für mich war das Wichtigste seit langem Posaunenchor, und da ist 2020 sehr wenig gelaufen, im Grunde nur Advents-Kurrendeblasen im ganz kleinen Kreis im Freien vor Krankenhäusern und Altenheimen, das aber auf um so größere Resonanz stieß. Wir hatten große Sorge, dass viele Bläser abspringen.

Der einzige Gottesdienst, an dem ich in dieser Zeit teilgenommen habe, war die Messe für meinen verstorbenen Schwiegervater. Ich habe mich auch nicht groß darum gekümmert, was an Präsenzgottesdienst in meiner Gemeinde angeboten wird, sondern bin weggeblieben, im eigenen gesundheitlichen Interesse und im Interesse derjenigen, denen der Präsenzgottesdienst wichtiger war.

2021 wurde die Lage dann langsam besser, vor allem dank der Impfungen. Mit dem Posaunenchor durften wir Anfang Juni den Traugottesdienst zweier Chormitglieder begleiten. Vor drei Wochen war ich zum ersten Mal wieder in einem Präsenzgottesdienst meiner normalen Gemeinde, was ich als echtes Ereignis empfunden habe, und vor zwei Wochen haben wir zum ersten Mal wieder als Posaunenchor dort einen Gottesdienst mitgestaltet. Proben gibt es inzwischen auch wieder, und es sind zum Glück weniger Leute abgesprungen als erwartet und befürchtet.

Bei dem Gottesdienst vor drei Wochen habe ich mitbekommen, wie sich im Anschluss zwei alte Damen, die sich dort nach langer Zeit wiedergesehen hatten, spontan umarmten, obwohl es eigentlich nach Hygienekonzept nicht erlaubt war, und sie das auch wussten. Die eine sagte dann: "aber wir sind ja geimpft." Das macht wirklich viel aus in der Rückkehr zur Normalität.

Ich bin inzwischen auch zum zweiten Mal geimpft und sehr dankbar dafür, dass sich die Lage jetzt nach und nach entspannt und das niemand in meinem unmittelbaren Umfeld an Covid-19 schwer erkrankt oder gar gestorben ist.

Euch allen wünsche ich einen guten Neustart im Gemeindeleben!

Viele Grüße

Thomas

tojak antworten
11 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Hej Tojak,

schön, dass du was geschrieben hast.
Meine Gemeinde hatte früher auch einen Posaunenchor. Ist nicht so meins, aber wir hatten und haben da wohl einige Liebhaber. 😊

Veröffentlicht von: @tojak

Bei dem Gottesdienst vor drei Wochen habe ich mitbekommen, wie sich im Anschluss zwei alte Damen, die sich dort nach langer Zeit wiedergesehen hatten, spontan umarmten, obwohl es eigentlich nach Hygienekonzept nicht erlaubt war, und sie das auch wussten. Die eine sagte dann: "aber wir sind ja geimpft." Das macht wirklich viel aus in der Rückkehr zur Normalität.

Kenn ich. Was die Leute privat machen, ist ihre Sache, aber in einer öffentlichen Veranstaltung wie einen Gottesdienst gelten nunmal andere Regeln. Bei mir haben letzten Sonntag zwei zusammengesessen, die gar nicht ein Haushalt sind. Diese Rewoluzzer immer ... 😉 (Wir werden darüber reden müssen.)

Hattest du keine Sehnsucht nach Gemeinde in der Coronazeit, also in der Hoch-Zeit? Nach Geschwistern und den Austausch mit ihnen? Nach Gemeinschaft im Geist? Oder hattest du dir das sozusagen online "geholt" und dieses Bedürfnis da befriedigt?

Ich bin mit vielen Ungeimpften umgeben, dienstlich und privat. Ich bin so tiefenentspannt, weil Gott das macht, dieser Frieden kommt von ihm.

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Bei mir haben letzten Sonntag zwei zusammengesessen, die gar nicht ein Haushalt sind. Diese Rewoluzzer immer ... 😉 (Wir werden darüber reden müssen.)

Ich hab auch schon mit Leuten zusammen gesessen, die nicht mein Haushalt sind, weil wir uns am Tag vorher oder am selben Tag sowieso zum Essen getroffen haben und dann nicht beim Gottesdienst 2 m entfernt sitzen müssen, wenn wir im gleichen Auto angereist sind.
Das hat mit Revoluzzer nichts zu tun, sondern mit Menschenverstand.

tristesse antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Da denke ich anders, es hat etwas mit Gemeinschaft und Respekt zu tun und mit den Regeln, die wir einhalten.

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Das ergibt keinen Sinn.

Nachtrag vom 25.08.2021 0622
Hast du meine Erklärung überhaupt gelesen oder warum walzt du da jetzt kommentarlos drüber?

tristesse antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @tristesse

Das ergibt keinen Sinn.

Für dich vielleicht nicht. Für mich schon. Aber ich kann ja noch mal in die Tiefe gehen.

Ich hab Deine Erklärung nicht nur gelesen, sondern sogar verstanden. 😊 Ich verstehe auch die Argumentation in meiner Gemeinde, so ist das ja nicht. Ich hab ja Verständnis. Dennoch müssen Regeln eingehalten werden, gerade in Gottesdiensten (die auch stipvisitenhaft kontrolliert werden können). Und für Gottesdienste gelten - wir orientieren uns an der EKBO - jeweils nur ein Haushalt gemeinsam. Und da interessiert es nicht, ob die gestern Abend noch zusammen irgendwas gefeiert haben oder einer beim anderen übernachtet. Und nur weil zwei Single-Menschen zum Beispiel (beide weibl.) gemeinsam viel unternehmen (sich zum Beten treffen, spazierengehen etc.), sind sie dennoch zwei Haushalte und müssen getrennt sitzen. - Und weitergedacht: Es bietet eben auch Angriffsfläche für andere und in (m)einer Gemeinde brauche ich das nicht, dass Menschen Schwierigkeiten miteinander haben, die man gut vermeiden kann. Wir hatten eine ähnliche Diskussion hier im Forum (ob nun in diesem oder woanders) schon einmal, wie wir mit den Geimpften umgehen, ob die alle zusammensitzen können und die Ungeimpften müssen getrennt sitzen. Auch da gab es verschiedene "Lager".

Es kann gut sein, dass auch wir zwei unterschiedliche Sichtweisen haben. Nun haben wir sie dargelegt. Und fertig. 😊

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es kann gut sein, dass auch wir zwei unterschiedliche Sichtweisen haben. Nun haben wir sie dargelegt. Und fertig. 😊

Scheinbar interessiert Dich meine Antwort nicht, also spare ich sie mir.

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Und für Gottesdienste gelten - wir orientieren uns an der EKBO - jeweils nur ein Haushalt gemeinsam.

Das gilt so ähnlich auch im Erzbistum Köln....aber eben nur für die Gottesdienste. Was die Leute machen, wenn der Gottesdienst vorbei ist, das ist mehr oder weniger deren Sache, zumal dann, wenn sie bereits vollständig geimpft sind und die Ordner das wissen. Die kämen sich echt albern vor, in diesem Fall das Abstandsgebot einzufordern.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wir hatten eine ähnliche Diskussion hier im Forum (ob nun in diesem oder woanders) schon einmal, wie wir mit den Geimpften umgehen, ob die alle zusammensitzen können und die Ungeimpften müssen getrennt sitzen. Auch da gab es verschiedene "Lager".

Ich denke, früher oder später (wohl eher früher) werden vollständig Geimpfte es einfach nicht mehr hinnehmen, den gleichen Gängeleien und Beschränkungen ausgesetzt zu sein wie Ungeimpfte - und ich glaube nicht, dass das im kirchlichen Bereich unbedingt anders sein wird als in der übrigen Gesellschaft.
Das muss man nicht unbedingt gut finden, aber ich glaube, dass das kommen wird.

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das gilt so ähnlich auch im Erzbistum Köln....aber eben nur für die Gottesdienste. Was die Leute machen, wenn der Gottesdienst vorbei ist, das ist mehr oder weniger deren Sache, zumal dann, wenn sie bereits vollständig geimpft sind und die Ordner das wissen. Die kämen sich echt albern vor, in diesem Fall das Abstandsgebot einzufordern.

Ich bin kein "Ordner" und achte dennoch in Innenräume auf Abstand und Masken. Dabei ist mir egal, ob diejenigen geimpft sind. Sie können ja auch an die frische Luft gehen, da können sie etwas näher zusammen. Dennoch schauen wir alle bei uns immer drauf, weil wir ja auch von den umliegenden Häusern beobachtet werden können. Wir haben keine Lust drauf, als eine weitere Kirche in die Geschichte einzugehen, die sich danebenbenommen hat. Bei uns hat jeder Verständnis dafür.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich denke, früher oder später (wohl eher früher) werden vollständig Geimpfte es einfach nicht mehr hinnehmen, den gleichen Gängeleien und Beschränkungen ausgesetzt zu sein wie Ungeimpfte - und ich glaube nicht, dass das im kirchlichen Bereich unbedingt anders sein wird als in der übrigen Gesellschaft.
Das muss man nicht unbedingt gut finden, aber ich glaube, dass das kommen wird.

Also ich empfinde nichts als Gängelei. Ich habe zu Beginn der Krise schon gefragt, was schlimm an einem Stück Stoff vor dem Mund ist. Es könnte ja auch ein Stück Stoff am Zeh in der Kühlkammer sein. Mein Umfeld und ich haben uns längst dran gewöhnt und empfinden nichts als Gängelung. Aber vielleicht umgebe ich mich mit anderen Leuten als du. Ich selbst bin da auch recht tiefenentspannt. Wenn es so ist, dann ist es eben so. Ich bin sehr dafür, dass auch zukünftig in öffentlichen Verkehrsmitteln (OP-)Masken getragen werden, weil definitiv erwiesen ist, dass dadurch eine Ansteckungsgefahr womit auch immer eingedämmt werden wird. Das beweisen ja auch andere Länder längst.

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wir haben keine Lust drauf, als eine weitere Kirche in die Geschichte einzugehen, die sich danebenbenommen hat. Bei uns hat jeder Verständnis dafür.

Das finde ich gut.
Für Veranstaltungen, die keine Gottesdienste sind, gilt hier in ganz NRW die 3G-Regel - d.h. Zugang gibt es nur für Geimpfte, Genesene und negativ Getestete (wobei in Kommunen mit sehr hohen Neuinfektionszahlen daraus bald eine 2G-Regel werden könnte).
Dafür muss dann kein Mindestabstand mehr eingehalten werden, wenn auch natürlich weiterhin Maskenpflicht gilt.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Also ich empfinde nichts als Gängelei. Ich habe zu Beginn der Krise schon gefragt, was schlimm an einem Stück Stoff vor dem Mund ist.

Ich habe auch nichts gegen die Maskenpflicht, im Gegenteil. Ich halte sie aus den gleichen Gründen wie du für sinnvoll und kann auch damit leben, wenn sie bis ins nächste Jahr hinein weiter besteht.
Es ist nicht die Maske, die ich im Kino oder Theater tragen muss, sondern es sind geschlossene Kinos, Theater, Museen, Kneipen, Schwimmbäder und Fitnessstudios, die ich als Gängelei empfinde, die ich leid bin.
Und erst recht würde ich keine privaten Kontaktverbote mehr akzeptieren (für Geimpfte gelten die ja auch nicht mehr).
Wenn staatliche Maßnahmen so heftig in die Grundrechte eingreifen, muss man schon fragen dürfen, ob die denn alle zwingend notwendig, zielführend und angemessen waren.
Und ich kann das nur zu einem geringen Teil bejahen.

suzanne62 antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 402

Hallo Neubaugöre,

freut mich, dass ich auch mal wieder von dir höre (bzw. lese).

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Hattest du keine Sehnsucht nach Gemeinde in der Coronazeit, also in der Hoch-Zeit? Nach Geschwistern und den Austausch mit ihnen? Nach Gemeinschaft im Geist? Oder hattest du dir das sozusagen online "geholt" und dieses Bedürfnis da befriedigt?

Sehnsucht ist als Wort für mich eine Nummer zu groß. Etwas vermisst habe ich schon, habe dieses Bedürfnis aber bei mir geringer als bei anderen eingeschätzt und denen den Vortritt gelassen. Für mich selbst habe ich immer einmal wieder anhand der Bibeltexte für den entsprechenden Sonntag aus dem Losungsbuch eine kleine Andacht gehalten, mir auch teilweise dazu eine Predigt aus dem Internet gezogen. Für eine Übergangszeit reicht mir das.

Gestern war übrigens wieder ein Highlight: die Konfirmationen von 2020 und 2021 wurden (unter Auflagen) nachgeholt, auch ein Nachbarsjunge war dabei. Und wir haben als Posaunenchor in kleiner, aber feiner Besetzung gespielt, und damit hoffentlich für eine zusätzliche feierliche Note gesorgt. Das Feedback war jedenfalls positiv. Gerade Konfirmationsgottesdienst finde ich wichtig, weil man da auch Leute erreicht, die normalerweise selten zur Kirche gehen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich bin mit vielen Ungeimpften umgeben, dienstlich und privat. Ich bin so tiefenentspannt, weil Gott das macht, dieser Frieden kommt von ihm.

In meinem Umfeld ist das ganz anders. Es sind praktisch alle geimpft, außer jüngeren Kindern und einer Schwangeren, die sich entsprechend mit Kontakten zurückhält. Und obwohl ich die gläubige Tiefenentspannung auch kenne, weiß ich genau, dass sie sich bei mir nicht einstellt, wenn ich selbst oder ein naher Angehöriger unter akuter Luftnot leidet und vielleicht sogar daran stirbt.

Viele Grüße

Thomas

tojak antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Hej 😊

Veröffentlicht von: @tojak

In meinem Umfeld ist das ganz anders. Es sind praktisch alle geimpft, außer jüngeren Kindern und einer Schwangeren, die sich entsprechend mit Kontakten zurückhält. Und obwohl ich die gläubige Tiefenentspannung auch kenne, weiß ich genau, dass sie sich bei mir nicht einstellt, wenn ich selbst oder ein naher Angehöriger unter akuter Luftnot leidet und vielleicht sogar daran stirbt.

Ja, bei Menschen mir sogenannten Vorerkrankungen ist das ne andere Hausnummer, kann ich verstehen. "Gläubige Tiefenentspannung" klingt aber auch irgendwie "nett" 😀. Ich weiß gar nicht, ob ich dies "meinem Glauben" zuschreibe (oder der bewussten steten Anwesenheit und "Umgebenheit" Gottes). Ich weiß, ich habe mit meiner Impfung alles getan, um Worst-case-Szenarien auszuweichen. Ganz wird das Risiko sowieso nie verschwinden. Das ist mit dem Grippevirus nicht anders, der kann auch Tödliches nach sich ziehen, aber die meisten stecken das ganz gut weg und auch mit Impfungen können die sogenannten "Risikogruppen" ganz gut vorbeugen (soweit es eben geht). Ich habe mich einfach irgendwann "geweigert", "ständig aufgewühlt" zu sein ob des Virus und den Umgang mit selbigem und diesen ständigen Diskussionen es zu gestatten, mich nervös zu machen. Da wollte ich einfach auch Jesus vertrauen, dass er mich aufmerksam macht ...

Veröffentlicht von: @tojak

Sehnsucht ist als Wort für mich eine Nummer zu groß. Etwas vermisst habe ich schon, habe dieses Bedürfnis aber bei mir geringer als bei anderen eingeschätzt und denen den Vortritt gelassen. Für mich selbst habe ich immer einmal wieder anhand der Bibeltexte für den entsprechenden Sonntag aus dem Losungsbuch eine kleine Andacht gehalten, mir auch teilweise dazu eine Predigt aus dem Internet gezogen. Für eine Übergangszeit reicht mir das.

Ich versuche zu verstehen. Ich hab zu viel Gutes, "Lebendiges" mit Jesus erlebt als dass ich es "geringer" einstufen könnte als Sehnsucht ... Sehnsucht, mit ihm wieder etwas zu erleben, was auch mit Gemeinde verbunden ist ... Sehnsucht, dass Jesus in meiner Gemeinde arbeitet und ich das sehen darf ... Für mich ist das vielleicht so zwischen "Sehnsucht" und "etwas vermissen" (etwas vermissen ist mir zu gering ausgedrückt für das, was in mir vorgeht). - Ich war aber auch "gebeutelt" für eine Weile, es fühlte sich furchtbar an und ich werde das wohl noch eine Weile "aufarbeiten" ... und vielen Menschen viel vergeben dürfen, mich eingeschlossen. Mich hat es nicht "satt" gemacht, "lediglich" einen geistlichen Input zu haben. Ich brauchte dieses "Wir-Gefühl", dieses "Wir-sind-Eins-Gefühl", wenn wir vor Gott und der unsichtbaren Welt füreinander einstehen. Da war insgesamt so viel Verunsicherung, dass es mich überrumpelt hatte. Ich bin sehr froh, dass die Zeit vorbei ist und mich am Ende gestärkt hat - wobei das nicht "die Zeit" war und ist, sondern Gott. Aber wir zwei wissen das, glaube ich. 😊

In meiner Gemeinde laufen so langsam viele Dinge wie gewohnt ... also Treffen in den Gottesdiensten, egal, wo sie stattfinden (wenn auch lange nicht alle dabei sind), Treffen in Hauskreisen (inkl. Neuerungen), Gebetstreffen etc. Seit ich aus dieser "Down-Zeit" raus bin, gehe ich schneller und "forscher" (direkter) auf Menschen zu, gehe direkt in Gespräche, was ich früher nicht so gelebt habe. Gott wirkt. Er verändert und ich liebe es, Ton in seinen Händen zu sein, weil mein Leben um so vieles reichhaltiger, schöner wird.

Danke für deine Zeilen. 😊
Lieben Gruß
die g😇ere

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tristesse
Beiträge : 17047

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tristesse antworten
2 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Ich durchdenke und reflektiere noch, hab ja auch nicht immer jeden Tag Zeit ... 😌

neubaugoere antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17047

Fein, fein. 😊

tristesse antworten


Blackhole
Beiträge : 951

Noch ist Sonntags kein Kirchencafe, aber ich weiß daß es alle vermissen.

Der Gesprächskreis wo wir buchstäblich über Gott und die Welt sprechen findet wieder statt und hat fast nahtlos zu alter Form gefunden.

Dafür hat sich der Kirchenvorstand jetzt sogar was neues ausgedacht, nämlich Wanderungen.
Evtl. kam die Initialzündung sogar von mir, ich lag der KV-Vorsitzenden damit einmal in den Ohren.

Also tendenziell wollen die Leute gern wieder voll durchstarten mit Gemeindeleben, auch wenn leider noch nicht alles stattfinden darf.

blackhole antworten
3 Antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

Das ist schön zu hören.
Wanderungen ... *denk* ... habt ihr irgendwas in direkter Nähe/Umgebung? In so ner großen Innenstadt wie Berlin ist das mit "Wanderungen" so ne Sache. 😉 Super Idee ... draußen, gemeinsam was machen, unterWEGs sein, reden können ... Picknicken 😀 ❤ ...

Nachtrag vom 28.08.2021 0837
Haben Beziehungen gelitten in der Coronazeit?

neubaugoere antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 951

Gut, hier in der Kurpfalz haben wir die größere Auswahl...

Aber gibt es bei euch nicht z.B. den Grunewald? Berlin ist doch eine vergleichsweise grüne Stadt.

Bis jetzt ist nicht zu beobachten daß Beziehungen gelitten hätten.

blackhole antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11890

nun ja, ich sag mal vorsichtig, Berlin hat 3,5 Mio Einwohner ... 😉

neubaugoere antworten
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