Habemus Papam
Weißer Rauch, ein neuer Papst ist gewählt! Ich bin gespannt, wer es ist. Welche Hoffnung setzt Ihr in den neuen Papst?
Ich hoffe, dass der neue Papst - wie sein Vorgänger - sich zuerst und vor allem als Bischof von Rom begreift und vor allem zu denen geht vor Ort, die Christus ganz besonders nötig haben, nämlich die Elenden, Armen und Kranken.
Möge er ein starker Bote der Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes sein, so wie es ja Aufgabe aller Boten Gottes ist, denn ein Haupt der Christenheit - nämlich Christus selbst - gibt es ja schon.
Es braucht keinen zweiten Kopf auf dem Leib Christi. Schon gar keinen mit dreifacher Krone, sondern allezeit drei Kronen für die Armen - das wünsche ich mir.
@plueschmors die letzten beiden Päpste hatte in ihrem Wappen die Mitra des Bischofs und nicht die den Papstes. Der neue Papst war auch in der Mission und die römisch-katholische Kirche hat erkannt, Mission ist auch in Europa nötig.
@jigal Ja, und Leo XIV. führt das weiter. Wie schön. Ich hatte nämlich schon befürchtet, dass ein machtbewusster und völlig humorloser Kirchenfürst das Regiment übernimmt. Im Moment wird ja allerorten rechts gewählt. Wie bin ich also erleichtert, dass Franziskus' Art und Weise offenbar fortgeführt werden soll.
@plueschmors
Ich glaube ein Papst sieht sich eher als Hirte, wie auch Petrus von Jesus die Aufgabe "Weide meine Lämmer" bekommen hat, als Nachfolger Petri steht dieses Amt ja.
Bezüglich der Lehre hat das Amt Aufgaben welche mit der Einigkeit und Festlegung zu tun haben.
Aber ja, in wesentlichen Punkten führt er die Ansinnen vom Franziskus ja fort wie es aussieht
@kappa Es ist ja gut, wenn sich ein Papst als Hirte begreift. In der Geschichte des Papsttums haben sich aber auch leider viel zu viele Päpste als Herren der Welt begriffen und ihre Macht leider nur zum Wohle Roms und der Kurie eingesetzt. Davon sind die Bücher ja voll. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass nun offenbar ein Papst gewählt ist, der das Werk seines Vorgängers nicht umkommen lassen will, denn ich habe - ehrlich gesagt - damit gerechnet, dass die Kardinäle einen peinlichen Aufseher starrer Traditionen reaktivieren. Aber als ich den neuen Papst auf dem Balkon stehen und lächeln sah, fiel mir echt ein Stein vom Herzen.
Und klar, für eine gewisse äußerliche Ordnung in der Kirche muss der Papst mit seinen Kardinälen sorgen. Aber da habe ich tatsächlich keine so großen Bedenken. So oft ändert sich in der Kirche ja nichts.
Was mir nur gerade einfällt: Franziskus hat sich für gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften stark gemacht, was vor allem in Afrika aber strikt ablehnt wird von den dort zuständigen Bischöfen. Da bin ich gespannt, welche Position Papst Leo XIV. als gelernter Diplomat einnehmen wird. Sicher will er nicht um dieser Frage willen ganz Afrika gegen sich aufbringen.
Der Papst möge ein Segen für die Kirche sein. Er möge einen Wunsch bei den Gläubigen frei haben.