Müde geworden.
Bin mit 25 zum Glauben gekommen und inzwischen über 70.
Habe keine Gemeinde und keine christlichen Freunde. Meine beiden Gebetspartzerinnen am Telefon habe ich innerhalb von 3 Wochen durch Missverständnisse verloren, und in einer Nähe gelegenen Gemeinde komme ich einfach nicht an. Habe auch nicht Zeit und Lust, mich zu engagieren. Das habe ich jahrzehntelang getan, auch 2 Bibelschule besucht und immer wieder mich neu entzünden lassen.
Inzwischen bin ich müde geworden, kann mich nicht mehr begeistern, weil die vielen Neuanfänge mich mut- und kraftlos gemacht haben.
Und überall höre ich, dass ich ohne Gemeinschaft zugrunde gehe.
Wohne alleine auf dem Land.
Vermisse in den Gemeinden Authentizität und mag mich nicht meht im eine religiöse Szruktur und ein gewisses Verhalten pressen lassen.
Weiß nicht weiter.
Hi @svgs7, 🙂
Veröffentlicht von: @svgs7Weiß nicht weiter.
was genau möchtest Du denn?
Geht es um die Beschreibung einer evtl. passenden Gemeinde?
Bist du mobil, um in eine anderweitige Gemeinde zu gehen bzw. zu fahren?
Möchtest Du überhaupt Neues kennenlernen?
Veröffentlicht von: @svgs7Und überall höre ich, dass ich ohne Gemeinschaft zugrunde gehe.
Das hört sich an, als ob Du dich unter Druck gesetzt fühlst..
Was ist denn dein Wunsch, wie es sein sollte?
Grüße von Pampa zu Pampa
🖐️
Hallo!
Ich bin auch gemeindelos…aber nicht alleine, wenn auch auf dem Land…das sind zwar keine „Christen“ um mich herum, aber trotzdem Menschen. 🙂
Du gehst ohne Gemeinde nicht kaputt. Aber manchmal hat man ja das Bedürfnis nach Gemeinschaft. Und wenn das der Fall ist, dann reicht ja auch schon ein Gebetskreis in kleiner Runde…
Viele Grüße 🖖
Ich hoffe, du hast auch ein paar Menschen um dich? Nachbarn? Freunde?
Hej svgs7,
herzlich willkommen im Forum!
"Meine beiden Gebetspartzerinnen am Telefon habe ich innerhalb von 3 Wochen durch Missverständnisse verloren,"
Dazu der Gedanke, den ich vor ein paar Stunden (als ich das Posting hier als Moderator freigeschaltet habe) spontan hatte: Und wie wär´s, wenn du in den nächsten drei Wochen die Gebetspartnerinnen durch Klärungen zurückgewinnst? (Oder willst du das vielleicht gar nicht? - Mal ganz kritisch gefragt.)
"Habe keine Gemeinde und keine christlichen Freunde."
Hmm...
"Und überall höre ich, dass ich ohne Gemeinschaft zugrunde gehe."
Hmm... und wo um alles in der Welt hörst du das "überall", wenn du keine Gemeinde und keine christlichen Freunde hast? Das kriege ich nicht so recht zusammen. Und versteh mich bitte nicht falsch: mir geht es nicht darum, dir etwas von mir als unlogisch Empfundenes um die Ohren zu hauen; gar nicht. Aber manchmal führt das weiter, wenn man über solche Sachen ins Gespräch kommt.
"Weiß nicht weiter."
Da schließe ich mich Su0811 an...:
"was genau möchtest Du denn?"
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
Du ich kann dich da gut verstehen. Auch ich habe mich in meinem Glauben verändert. Ich bin
realistischer geworden, nicht nur mehr der Halleluja Christ. Weil es auch in meinem Leben nicht
nur Sonnenschein gibt, sondern auch Schatten Regen und Stürme............................................
Und die Freude scheint immer weniger zu werden............................................................
Ja und jetzt hast du auch noch Beziehungsprobleme, und da fällt es noch schwerer sich zu
engagieren......
Wenn du vielleicht nur Kritik bekommst, alle es besser wissen wie du.........................
Und eine Gemeine zu finden, die dich in deinen Enttäuschungen im Glauben, Menschen
nicht auffangen kann.....
Früher war vieles anders, aber nicht besser.
Was bleibt ist Gottes Gnade und Versöhnung. Ich wünsche dir den Mut zu einem Neuanfang,
Gottes Kraft ist auch in uns schwachen und mutlosen Menschen da.......
Vielleicht findest du hier im Forum Beziehungen...................................................
das wünsche ich dir.
"es geht nichts verloren, Cae Counnt
liebe Grüße,
Und überall höre ich, dass ich ohne Gemeinschaft zugrunde gehe.
Ich habe diesen Satz nicht überall gehört, aber gehört. Danke, dass du ihn erwähnst, denn dieser Satz ist ermüdend, ich empfinde ihn als Kraft raubend. Da muss ich mal aufräumen. Es ist durchaus möglich, dass dieser Satz einen Einfluß hat auf die Gemeinschaft mit Jesus. Denn ER ist meine Kraft. Das können mir Menschen nicht geben und dir auch nicht.
Dieses Ding fällt für mich in den Bereich: ich muss dringend mein Herz davor bewahren, dass Menschen meine Kraft wären und ich den HERRN vernachlässigen würde.
Fortsetzung zu meinem Beitrag
Als ich nun den 'zugrunde'-Spruch gekündigt und den Verbreitern vergeben habe, wurde ich deutlich munterer. Da war echt ein negatives Bändchen dran.
Mir geht dein "Müde" nicht aus dem Kopf. Jesus sagte nach der Rückkehr der Jünger von einem Einsatz: "Ruht ein wenig".
Markus 6, 30 Und die Apostel kamen bei Jesus zusammen und verkündeten ihm alles, was sie getan und gelehrt hatten. 31 Und er sprach zu ihnen: Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen. 32 Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein.
Man kann nicht ewig durchackern und geben. Wagst du es mit gutem Gewissen zu ruhen und zu sortieren, was nötig tut und wo du dich zu sehr verausgabt hast?
@deborah71 So lese ich die Geschichte von Elia am Berg Horeb.
Heute würden wir von Burnout reden; damals hieß es einfach 'er war müde'.