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Was ist ein anderes Evangelium?

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Schlüsselkind
Themenstarter
Beiträge : 991

Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!
Galater 1:8

Wenn jemand glaubt und erzählt, dass der Bibel, z.B. Tora und den Briefen von Paulus Teile von einem bösen Geist hinzugefügt wurde, die nicht wahr sind, hat der dann ein anderes Evangelium verkündet? 

Wenn jemand sagt, dass nicht alles aus dem Evangelium wahr ist, weil es keine objektive Wahrheit gibt, nimmt er dann Teile davon weg?

Wenn ein Pastor keine Gemeindezucht macht, nachdem der Bruder auf Zurechtweisung nicht bereut, nimmt er dann Teile aus dem Evangelium weg und handelt nicht nach dem Wort, das Jesus gesagt hat über einen sündigen Bruder, der nicht hört?

Mat 18:15-17
15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. 17 Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.

In anderen Übersetzungen geht es nicht um die Sünde gegen einen Bruder, sondern eine prinzipielle Sünde, da gefällt mir die Sch2000 Übersetzung nicht so gut. Aber vielleicht entspricht mein Gefühl nicht der Wahrheit. Weiß jemand welche Übersetzung stimmt und kann mehr dazu sagen? 

 

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learner
(@learner)
Beigetreten : Vor 4 Monaten

Beiträge : 159
Veröffentlicht von: @pumuckl97

Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!
Galater 1:8

Wenn jemand glaubt und erzählt, dass der Bibel, z.B. Tora und den Briefen von Paulus Teile von einem bösen Geist hinzugefügt wurde, die nicht wahr sind, hat der dann ein anderes Evangelium verkündet? 

Nein.

Wenn jemand sagt, dass nicht alles aus dem Evangelium wahr ist, weil es keine objektive Wahrheit gibt, nimmt er dann Teile davon weg?

Ja.

Wenn ein Pastor keine Gemeindezucht macht, nachdem der Bruder auf Zurechtweisung nicht bereut, nimmt er dann Teile aus dem Evangelium weg und handelt nicht nach dem Wort, das Jesus gesagt hat über einen sündigen Bruder, der nicht hört?

Nein, er handelt "nur" gegen Gottes Anweisungen.

Mat 18:15-17
15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. 17 Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.

In anderen Übersetzungen geht es nicht um die Sünde gegen einen Bruder, sondern eine prinzipielle Sünde, da gefällt mir die Sch2000 Übersetzung nicht so gut. Aber vielleicht entspricht mein Gefühl nicht der Wahrheit. Weiß jemand welche Übersetzung stimmt und kann mehr dazu sagen? 

Ich kann leider kein Griechisch würde mich aber eher an die rev. Elberfelder halten, da sie meiner Kenntnis nach wortwörtlicher übersetzt ist. 

learner antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@learner Danke.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@learner Ich mag Zurechtweisung mit der Bibel. Ich mag die Gemeindezucht. Ich fühl mich da beschützt und geliebt und sicher. Aber ich mag nicht jede Kritik. Aber die Zurechtweisung aus Gottes Wort. Die mag ich. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
Themenstarter
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PS: Und wenn ich das Evangelium falsch verstehe und im Forum darüber rede, habe ich dann ein anderes Evangelium verkündet? 

Wenn jemand sagt, dass ich in die Hölle komme und viele Gläubige verloren gehen und Paulus Briefe gefälscht sind ist das ein anderes Evangelium oder kann das auch ein Bruder sein, der sich irrt und nicht auf Zurechtweisung hört, dem man trotzdem vergeben und Gemeinschaft haben soll?

Ist das Evangelium vielleicht nur an die Gnade durch Jesus Opfer zu glauben und die Einheit dass wir alle aus Gott sind, wenn wir bekennen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen sind?

Und jeder, der nicht sagt, dass es allein SEIN Opfer ist, dass uns rettet und alle die daran glauben und Jesus als den HERRN bekennen sind gerettet und die predigen, dass nur die gerettet sind die nach den Worten HANDELN, weil die die nicht handeln nicht glauben, sind vom wahren Evangelium abgewichen?

Soll man sich dann von denen abwenden, die sagen, dass das Evangelium ist an Jesus Opfer zu glauben und die die alles so sagen wie es in der Bibel steht und sich daran halten wollen haben das falsche Evangelium? 

Oder haben beide das richtige Evangelium und das falsche Evangelium ist wenn jemand nicht bekennt, dass Jesus im Fleisch gekommen ist? 

Sind also alle gläubig, die bekennen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist? 

Ich hab richtig Angst weil ich jetzt garnichts mehr weiß.

pumuckl97 antworten
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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Halte dich an der Wahrheit fest. Es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. Und es kann uns nichts und niemand aus der Hand Gottes reißen. Und wenn es "nichts" heißt, dann bedeutet das auch: nichts. Also auch keine Fehler, die wir machen, keine Entscheidungen, die wir mal ohne Gott treffen oder Entscheidungen, die nicht auf Gott ausgerichtet sind oder oder oder. Schau dir die Menschen der Bibel an, mit denen Gott sein Reich baute. Sie sind nicht besser als wir.

Prof. Dr. Hans-Georg Wünch sagt in diesem Artikel hier (am Ende) so treffend: Entscheidend ist nicht, ob wir alles richtig machen. Entscheidend ist, ob wir immer wieder zu Jesus zurückkommen. Dass wir ihn lieben und ihm unser Versagen eingestehen. Dann gilt auch uns seine Vergebung. (1. Joh 1,9: Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann erweist sich Gott als treu und gerecht: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen.)

Begegne dieser Angst mit der Wahrheit. Sprich sie aus.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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Ich hab seit Tagen einfach nur noch Angst. Nichts hilft gerade. 

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Welche Tipps und Strategien hast du denn von der Therapeutin bekommen für solche Zeiten, in denen du Angst bekommst?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere keine

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Du bist doch in Therapie? Oder irre ich mich? Sprecht ihr über deine Ängste?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Ja. Er sagt nie was dazu. Er versteht mich garnicht. Eigentlich ist er Psychologe und kein Therapeut. 

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Warum gehst du zu ihm?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Er hilft mir bei Ämter Sachen. Und ich wünsche mir, dass er irgendwann aufwacht und an Jesus glaubt.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Hast du ihn dir gesucht?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere kann man garnicht so sagen. Ich hatte aus anderen Gründen ein Gespräch und dann eine mystische Erfahrung die ich falsch interpretiert und ihm zugeordnet hatte und dann wollte ich ihn als Therapeut und ja.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Da hab ich Fragen. Zum einen: wer hat dir denn gesagt, dass du deine Erfahrung falsch interpretiert hast? Welche Prüfkriterien hatte derjenige? Zum anderen: ich bin sozusagen zielgerichtet hingegangen, weil ich irgendwann wusste, du musst was tun. Jeder andere, den du jetzt kennenlernst in Bezug auf Beziehung muss "ausbaden", was andere vorher "angestellt" haben. Ich wollte frei auf jemand neuen zugehen. Das war ein Weg, bis ich auch zugeben konnte (Opferverhalten), ich bin vergewaltigt worden, ich brauche Hilfe. Ich bin damals zu meiner Hausärztin, bat um ein persönliches Gespräch und sie empfahl mir eine Kollegin. Die rief ich an und ging hin. Ja, man kann auch sagen, "es hat sich ergeben", aber im Grunde habe ich die Initiative ergriffen und hatte das Ziel einer Therapie zur Verarbeitung vor Augen.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere 
wer hat dir denn gesagt, dass du deine Erfahrung falsch interpretiert hast?

Ich dachte ich wäre für eine bestimmte Zeit in die Seele von dem Therapeuten geschlüpft. Und hab dann anders gefühlt und gedacht und wahrgenommen und hatte Angst die Kontrolle und mich selber zu verlieren. Und mir wurde gezeigt, dass ich ihm vertrauen soll, also hab ich mich einfach fallen lassen in tiefstem Vertrauen. Da hab ich ihn gefragt ob er das auch wahrgenommen hat und er hat nein gesagt. Keine Ahnung was das war. Hatte sowas vorher schon öfter erlebt und jedes Mal hatte ich ein anderes Erlebnis und eine ganz andere Sichtweise. Als wäre ich in einer anderen Persönlichkeit. Und nach einer Weile war ich wieder in meine Seele geschlüpft. Das hat aber nach dem Gebet an Jesus auch aufgehört. Obwohl jemand anderes hatte nachdem ich Hände aufgelegt hatte auch sowas erlebt, bis er gebetet hatte. Seitdem hab ich Angst Hände aufzulegen. Mach das jetzt nicht mehr.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere Ist ja gut, dass du jemanden gefunden hast, dem du dich öffnen konntest. 

Hatte ne ganze Weile nach Therapeuten gesucht. Aber die wollten keine Tiefenpsychologische Behandlung machen, weil jemand mal Psychose diagnostiziert hat. Und Verhaltenstherapie hat mir damals schon nicht geholfen. Und ich glaube die Psychologie kann mir nicht helfen bei kabbalistischen Erfahrungen, die ich nur mit Jesus und der Bibel überwinden kann. Die gucken durch die Brille der SUBJEKTIVITÄT.

pumuckl97 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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@pumuckl97 

"Therapeuten ... wollten keine Tiefenpsychologische Behandlung machen, weil jemand mal Psychose diagnostiziert hat"

Ich kann natürlich die Diagnose weder bestätigen noch widerlegen. Aber daran haben sie vermutlich recht getan.

Menschen mit und Menschen ohne Psychose "ticken" sozusagen völlig gleich. Alle neuronalen Schaltungen sind gleichemaßen ausgeprägt und auch die "Interaktion" der Nervenzellen untereinander sind gleich. Der einzige Unterschied ist, dass bei Psychose begrenzende Mechanismen nicht so funktionieren, wie sie sollen. Das bedeutet unter anderem, dass tiefliegende Gefühle und Gedankenfragmente unverbunden nebeneinanderliegen und jederzeit das Bewusstsein und Handeln beeinflussen können. Dadurch können z.B. Dinge, die es irgendwann mal in der Vergangenheit gegeben hat, so erlebt werden, als geschähen sie heute.

Wenn keine Psycho vorliegt, sind diese Dinge soweit ins Unbewusste verschoben, dass sie von selbst kaum an die Oberfläche kommen und auch bewusst nicht abgerufen werden können. Da sich in diesen Bereichen aber in der Regel die Begründungen für irgendwelche unlösbaren Prpbleme finden ließen, versucht eben die Tiefenpsychologie genau dahin die Türen zu öffnen.

Bei einer Psychose würde man im Gegensatz quasi die Türen verschließen müssen, aber das kann die Tiefenpsychologie nicht leisten. Würde dennoch eine tiefepsychologische Behandlung erfolgen, wäre das Risoko sehr hoch, dass die Psychose dadurch noch schlimmer wird.

Das erklärt, warum die tiefenpsychologischen Therapeuten auch nur bei dem Verdacht auf eine Psychose abgewunken haben.

 

queequeg antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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@pumuckl97 

Die schwierigsten Patienten sind immer die, die vorher schon wissen, was ihnen hilft und was nicht. 😉 Sie sind nicht wirklich offen ...

Kabbala - überlieferte Tradition im Judentum -> kabbalistische Erfahrung = Erfahrung in der überlieferten Tradition?? Schlussfolgere ich richtig? Ich frage zum Verständnis, weil ich damit nichts anfangen kann. Du nutzt häufig Begrifflichkeiten, mit denen ich gar nichts anfangen kann. Wie passt jüdische Tradition mit Jesus zusammen und der Bibel zusammen? Ich blick's grad nicht.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Mag nicht darüber reden. Ich kenn mich damit auch nicht so aus. Hatte mich nur kurz damit beschäftigt. Angefangen hatte alles als so ein Therapeut Buchstaben vertauscht hatte. Einen Schreibfehler halte ich für sehr unwahrscheinlich, weil die zu weit außernander lagen, teilweise welche dazu genommen wurden und etwas weggenommen und ein Zeichen gesetzt.

Das war also nicht bewusst forciert.. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Vielleicht war das doch mit Absicht. Da wurde ja auch mein Handy gehackt und da war was aus meinem Körper rausgegangen, was da garnicht reingehört. Das sah aus wie ein Würfel mit mehr als 6 Ecken aus Glas Material.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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Und da standen private Nachrichten an mich auf dem Handy. Voll die intimen Sachen standen da und der Therapeut wurde auch erwähnt. Eine Weile hab ich geglaubt, dass das ein MK Ultra Experiment war. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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Ich will glauben, dass es keine Absicht war. Also von dem damaligen Therapeut, wo die Buchstaben vertauscht waren. War vielleicht unbewusst oder ein Wunder oder so.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Ist ja gut, dass du jemanden gefunden hast, dem du dich öffnen konntest. 

Ich hab ja nicht gewählt zwischen verschiedenen und auch nicht verschiedene angeschaut. Ich habe halt derjenigen vertraut, die da saß und eine fachliche Ausbildung hatte. Ich hab nicht mal ne Ahnung, was sie für eine Art Therapie durchgeführt hat. Ist mir auch ziemlich schnurz. 😀 Sie (also die Therapie) war gut, ich war noch sehr, sehr jung im Glauben und wusste innerlich während der Therapie, dass ihre Ansätze für Nichtgläubige gut sind. Ich hab sie einfach rausgelassen und hingenommen. Das waren keine schwerwiegenden Dinge. Sie wollte mir Mut machen, voranzugehen, freier zu werden, das habe ich verstanden.

In der Gemeinde habe ich dann mit meinem Seelsorger reflektiert und gebetet und mit ihm halt den Glaubensaspekt herausgearbeitet oder wie ich das nennen soll.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@neubaugoere Das klingt so einfach. Aber das war's nicht, oder?

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Im Großen und Ganzen doch. 🙂 Ich hatte viele übernatürliche Gespräche mit Gott, viel Übernatürliches erlebt; gerade so, wie ich Gott kennengelernt hatte. Es gab nur einen "schlimmen" Tag, der aber eigentlich gar nicht schlimm war, sondern total cool endete, weil Gott mit mir sprach und mich das immer total umhaut 😀 also im positiven Sinne, eben, weil es so cool ist und nicht von dieser Welt.

Wir gingen so mein Leben durch und meine Erfahrungen eben auch mit Männern. Und wie wir so bei genau dem ankamen, brach es aus mir heraus und ich weinte viel. Am Ende der Sitzung tat ich etwas, was ich nie vorher tat und was gar nicht meinem Wesen entspricht: ich fragte die Therapeutin danach, ob es in der Umgebung einen Park oder sowas gäbe, damit ich ein wenig spazierengehen kann, um wieder runterzukommen, bevor ich in mein Auto steige. Ich wollte ja keinen Unfall bauen. Sie gab mir Auskunft. Ich ging an einem wunderschönen Bach entlang unter Bäumen, vielleicht war es gar nicht soo schön, aber ich empfand es als eine totale Wohltat, fast wie im Märchen. Es war so friedlich.

Später konnte ich mich dann wieder konzentrieren aufs Autofahren und fuhr los, heimwärts. Ich weinte zwar immer noch hin und wieder, konnte aber sehen. 😀

Dann war mir, als würde jemand von außen an die Frontscheibe klopfen und sagen "Hej, schau mal!" ... Wenn man das nicht gewohnt ist, ist das schon ein wenig merkwürdig. 😀 Und immer wieder "Hej, schau mal!" ... "Huhuuu" ... "Kuckuck" 😀 ... Irgendwann "schaute" ich halt - gen Himmel. Und ich entdeckte am Himmel viele viele Wolken, kleine Wolken, die alle aussahen wie Fische. *wuoah* 😲 Ein ganzer Himmel voll(er Fische)!!! 😍 Für mich war das sofort eine "Botschaft" - nämlich: ich bin bei dir. Du bist nicht allein. Du bist "umringt von mir". Ich fühlte mich voll umärmelt und begleitet von Gott, sicher in seinen Armen, sicher bei ihm. Ich musste anhalten an der nächsten Einfahrt/Querstraße und kam hinter einem Bushäuschen zum Stehen und weinte erst mal ausgiebigst vor Rührung. 🙂 Das war soooo schöööön. 🥰

Ich weiß es nicht mehr genau, aber ich glaube, das war der Tag, als ich mich zuhause in mein damaliges Sofa in die "Ecke" kuschelte und mir vorkam, als läge ich in seiner grooßen Hand. 🙂

Und so endete im Grunde die Therapie auch schon nach vier Monaten *wunder* ... die Therapeutin fragte beim darauffolgenden Termin am Ende, warum ich eigentlich noch komme und schlug vor, ein paar Termine noch aufzuheben, falls sozusagen Not am Mann wäre. Ich sagte zu. - Den Rest habe ich in der Seelsorge aufgearbeitet mit meinem Pastor. Ich wusste, die Theorie (zum Leben) steht. Jetzt muss es nur noch praktisch werden. Mir war klar, dass ich neu leben lernen musste, mich anders verhalten müsse (alte ungute Verhaltensmuster aufgedeckt und gestrichen).

🙂

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere Voll schön, dass du das so offen erzählen kannst. Danke. Erstaunlich, dass du dich so schnell entwickeln konntest, dass die Therapie nach 4 Monaten garnicht mehr notwendig war. 

 

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Ja. Ich "schiebe" es Gott "in die Schuhe" 😀 , der kräftig mitgeholfen hat. Seine Botschaft sozusagen unterschwellig an mich: Du bist es mir wert. Du bist mir wichtig. Ich will, dass du heil wirst. Ich sehe dich. Ich bin für dich. Ich bin mit dir. - All das. 🥰

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere Es war so ein Alptraum, dass mir keiner geglaubt hatte. Irgendwann ist es mir egal gewesen. Das ist so eine große Erleichterung.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere ein erfahrener Kabbalist, der Christ ist könnte mir vielleicht helfen. Der auch keine Magie macht, aber sich mit diesen Zuständen auskennt. Ich hab so jemand bisher noch nicht kennen gelernt. Und der sich auch garnicht mehr für Kabbala interessiert. Nur für Jesus und die Bibel. Vielleicht ist das auch garnichts kabbalistisches, was ich erfahre.

pumuckl97 antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
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@pumuckl97 Der kann vermutlich gar nichts mit deinen Ängsten anfangen.

mariposa22 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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Beiträge : 6078

@mariposa22 

"Der [Psychologe-Therapeut] kann vermutlich gar nichts mit deinen Ängsten anfangen."

Zu ihm und seiner Therapie können wir beide nicht nicht kompetent urteilen.

Was aber zu bedenken ist, dass in der Regel Therapeuten sehr wohl verstehen, was den Klienten bewegt und es Therapieformen gibt, in denen sich der Therapeut mit eigenen Kommentaren sehr zurückhalten muss.

queequeg antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6078

@pumuckl97 

"Eigentlich ist er Psychologe und kein Therapeut. "

Therapeuten sind von ihrer Grundausbildung her entweder Ärzte oder Psychologen. Beide müssen in jedem Fall, um therapeutisch tätig werden zu können, eine Zusatzausbildung machen.

Ich kann es natürlich nicht wirklich wissen, aber nach dem was Du schreibst, ist er wahrscheinlich tiefenpsychologisch orientiert (im Gegensatz zu verhaltenstherapeutisch). Wenn er da streng die Regeln einhält, muss er sich mit eigenen Kommentaren maximal zurückhalten. Etwas übertrieben formuliert heißt es für die tiefenpsychologische Ausbildung, dass der Therapeut als einzige Intervention nur eine große Paletten von "hm" lernt.

Der Eindruck, er würde Dich nicht verstehen, kann stimmen oder eben auch nicht.

queequeg antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

Vielleicht kann ich einfach alle als Gottes Kinder annehmen, die bekennen das Jesus Christus im Fleisch gekommen ist und mich davon fernhalten, wenn ein Evangelium mir Angst macht, weil mir jemand sagt, dass ich in die Hölle komme und mich nicht auferbaut? Ist das das richtige Evangelium?

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Gott wird dir niemals Angst machen. Er wird dich immer ermutigen. 🙂

neubaugoere antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 398

@pumuckl97 das tut mir leid. Ich kann dir nur meinen Rat geben, wende dich an Kirchen wo ein festes Glaubensbild übermitteln. Da landest du vermutlich bei der Tradition. Das ist vielleicht nicht so "modern" vom Lobpreis oder es sind mehr ältere Leute dort, aber eine feste Orientierung bzw. Fundament ist letztlich wichtiger.

Gottes Segen dir.

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@kappa Wenn die Tradition biblisch begründet ist, dann halte ich mich daran.

pumuckl97 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 398

@pumuckl97 Hi,

Umgekehrt, das neue Testament ist im Einklang mit der Tradition entstanden.

kappa antworten
Mariposa22
(@mariposa22)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 529

@pumuckl97 

Und jeder, der nicht sagt, dass es allein SEIN Opfer ist, dass uns rettet und alle die daran glauben und Jesus als den HERRN bekennen sind gerettet und die predigen, dass nur die gerettet sind die nach den Worten HANDELN, weil die die nicht handeln nicht glauben, sind vom wahren Evangelium abgewichen?

Soll man sich dann von denen abwenden, die sagen, dass das Evangelium ist an Jesus Opfer zu glauben und die die alles so sagen wie es in der Bibel steht und sich daran halten wollen haben das falsche Evangelium?

 

Das ist ja genau das Dilemma, wenn wir aus eigener Kraft leben wollen. Wir finden die Richtung nicht. Wo brechen wir Gesetze und wo handeln wir zu sehr nach ihnen? Es ist schwer, sich dem Heiligen Geist anzuvertrauen, das geht uns allen so, mal mehr oder weniger. Daher wäre es gut Geduld mit uns selbst und mit anderen zu haben, Geduld, Geduld und noch mal Geduld, und immer wieder von vorne anzufangen vielleicht. Die Sünden von gestern sind Vergangenheit, wenn wir Jesus Liebe annehmen.

mariposa22 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2797

@pumuckl97 Wenn Du über das Evangelium redest, dann verkündest Du das ja nicht. Da brauchst Du keine Angst zu haben! Wir tauschen uns ja aus, um die Wahrheit zu finden. Da helfen alle mit und es gibt hier einige Leute, die ziemlich viel wissen - auch zu den Wurzeln und Ursprüngen der Zusammenhänge, die in der Bibel beschrieben sind.

Wichtig für das Evangelium finde ich, dass klar ist, dass

- Jesus der im AT verheißene Messias ist.

- Jesus Gottes Sohn ist.

- Jesus durch sein Opfer einen neuen Bund gestiftet hat, der die alten Bündnisse ersetzt.

- wir frei sind von der verdammenden Dimension des Gesetzes durch das Blut Christi.

Ohne diese Dinge wäre das Evangelium ja keine Siegesnachricht, keine Sensation, die heilsgeschichtlich die Welt auf den Kopf gestellt hat.

Jeder ist gläubig in Bezug auf das, was er glaubt.

Ein Glaube, der Jesus nur als historische Persönlichkeit mit großer Weisheit anerkennt, der verpasst aber das Beste. Ich würde nicht nachvollziehen können, wie für so jemanden die Bezeichnung "Evangelium" noch passend wäre - denn ihm ist durch die Geschichte Jesu allein ja nichts gewonnen.

Angst brauchst Du mit Sicherheit nicht zu haben! Wie sonst als durch eigenständiges Verstehen und interpretieren von Gottes Wort und den anschließenden Austausch darüber, solltest Du im Wissen und in der Erkenntnis wachsen? Sicher hilft uns der Heilige Geist, die Dinge richtig zu erfassen. Aber ich bin auch nur da, wo ich heute stehe, weil ich viele Fehler gewagt habe und mich habe korrigieren lassen, bei Dingen, die ich einfach falsch erstanden hatte.

Was die Sache mit den Verheißungen auf den Messias und das Leben und die Worte Jesu angeht, so gibt es da Übersichten in manchen Bibeln. Vermutlich findet sich so etwas auch im Internet.

Wie wir die Kreuzes-Theologie richtig verstehen, erschließt uns Paulus in vielen seiner Briefe sehr deutlich - z.B. im Römerbrief. Paulus war ja ein Kenner der Thora und als solcher hatte er einen größeren fachlichen Hintergrund, als so mancher der Jünger, die ja oft über keinen theologischen Hintergrund verfügten.

Wie Jesus sich die Nachfolge vorstellt, finde ich am Eindrucksvollsten in Johannes 17 beschrieben. Das ist in meiner Bibel als Hohepriesterliches Gebet betitelt und es ist das Gebet Jesu zum Vater, in dem er für seine Jünger und all die, die ihm einmal nachfolgen werden, bittet und dabei zugleich die Verhältnisse deutlich macht.

Ich würde niemals behauptet, ich hätte alles komplett durchschaut und verstanden.  Dazu habe ich schon zu oft meine Sichtweise anpassen müssen. Und das ist auch normal, weil wir im Glauben wachsen und das Wort Gottes ein lebendiges Wort ist. D.h., dass uns ein und dieselbe Bibelstelle in verschiedenen Lebenssituationen ganz anders ansprechen kann und eine andere Facette des Wortes deutlich wird. Und so können da dann ganz andere Inhalte drinstecken, die uns plötzlich wichtig werden.

Wenn ich nun hingehen würde und diese Erkenntnis, die mir grade wichtig geworden ist, absolut zu setzen und zu verlangen ,dass jeder diese Bibelstelle nun immer ganz genauso zu betrachten hätte, dann würde ich die Bibelstelle für andere Perspektiven darauf blockieren - ich würde das lebendige Wort Gottes in der Betrachtung einschränken und es dabei dann töten. Aber leider ist genau das immer wieder in der Geschichte verschiedener theologischer Ansätze passiert und die Vielfalt der Kirchen und Denominationen hat vermutlich auch hier seine Wurzel.

Nimm nicht das Forum, auch nicht, was ich schreibe, als Grundlage für Deinen Glauben, sondern das, was Du in der Bibel findest. Das was ich und andere hier schreiben, mag als Anregung dienen. Und wenn Du glaubst, etwas erkannt zu haben, dann tausche Dich gerne auch hier darüber aus. Wenn Du da komplett auf den Holzweg geraten sein solltest, dann wird man Dir das schon sagen. Aber auch das wäre nichts, wovor man Angst haben müsste. Mach Dich also gerne auf den Weg, Deine Beziehung zum Herrn zu finden und zu verstehen, was er für Dich bedeutet. Es ist ja einer der großen befreienden Aspekte des Evangeliums, dass wir für uns folgenlos Fehler machen dürfen. Wichtig ist da immer nur, diese zu erkennen und sich da zu korrigieren. Es gibt keinen absolut richtigen Glauben. Für Dich ist Dein persönlicher Glaube allein relevant. Und der wächst mit der Zeit, solange Du nur mit Gott unterwegs bist.

goodfruit antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15671

@goodfruit 

Auch ich danke für deine Zeilen. - Eine Frage dazu:

Wenn Du über das Evangelium redest, dann verkündest Du das ja nicht.

Was ist der Unterschied?

neubaugoere antworten


Schlüsselkind
Themenstarter
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Wenn man nach allem handeln soll, wie es geschrieben steht, ist es falsch zu sagen, dass es heute nicht mehr so gilt wie damals? 

Wenn wir heute nicht mehr nach Jesus Worten handeln sollen, hätte sich dann nicht das Evangelium verändert und wäre heute ein anderes Evangelium als zur Zeit Jesus?

pumuckl97 antworten
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GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 2797

@pumuckl97 wir heute nicht mehr nach Jesus Worten handeln sollen,

Welche Worte meinst Du?

Die Worte Jesu sind immer relevant - durch alle Zeiten hindurch.

Aber wir sind gefordert, sie richtig zu verstehen. Und das ist nicht immer einfach und die Worte können darüber hinaus sehr vielschichtig von der Bedeutung her sein. Da kann in einem Vers ganz viel drinstecken, was wir erst dann bemerken, wenn uns ein und dasselbe Wort auf verschiedene Weise im Leben wichtig wird.

Was ich auch immer wichtig finde ist, den Kontext zu beachten. Dazu gehört sowohl den unmittelbaren Kontext in dem das Wort in der Bibel steht, wie auch der heilsgeschichtliche und der historische Kontext. Jesus lebte in einer Zeit, in der der römische Staat in einer ausgesprochen totalitären Struktur bestand. Es gab eine römische Besatzung, es strenge Gesetze und es gab hohe Abgaben. Es gab Soldaten und es gab Spitzel, die dafür entlohnt wurden, Vergehen anzuzeigen. Dazu kam die Bewegung der Pharisäer, die nicht allein das öffentliche Regeln sehr gesetzlich machten (wo die Römer für sorgten), sondern die diese Gängelung und Unfreiheit auch in extremer Weise im Glaubensleben forderten. Einige Aussagen Jesu werden nur in diesem Kontext verständlich.

Und dann gibt es Aussagen Jesu, die ich nur verstehen kann, wenn ich bedenke, dass Jesus uns von der schier nicht lebbaren Härte des Gesetzes durch seinen Tod am Kreuz befreit hat. Da gibt es Stellen, wo die Jünger vor der Last der Forderungen schier kapitulieren. Das ist einfach nicht lebbar, was da gefordert wird! Und dann spricht Jesus davon, dass man das doch erst einmal richtig verstehen solle oder aber, dass bei Gott Dinge möglich sind, die beim Menschen unmöglich sind. Das sehe ich auf Hinweise auf die absolute Notwendigkeit einer Befreiung von der Verdammenden Dimension der Gesetze und nicht als Aufforderung, nun ganz kleinlich jedes Teil des Gesetzes jederzeit zu befolgen. Zu einer Nachfolge in Liebe gehört auch das Gnädigsein - und das schließt das Gnädigsein gegenüber eigene Fehler mit ein. Es ist wichtiger, in der Nachfolge zu handeln, anstatt blockiert sitzenzubleiben und aus Angst vor Fehlern nichts mehr zu tun. Das Evangelium ermöglicht eine Fehlerkultur, die wirkliches Wachstum ermöglicht. Auch deshalb ist es eine frohe Botschaft!

 

goodfruit antworten
Schlüsselkind
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Aber vielleicht sollen wir den Schwachen im Glauben annehmen, der nicht alles aus der Bibel als Wahrheit annehmen kann, weil GOTT nicht die Gnade hatte dass er alles glaubt. 

pumuckl97 antworten
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Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Ich bin selber schwach im Glauben. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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Aber vielleicht bin ich stark im Glauben und habe Angst, weil die Angst nicht der Glaube ist.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Aber wie will man stark sein wenn man nicht mal weiß was das Evangelium ist.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Joh 3,16 Denn so [sehr] hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

Lass Jesus für dich stark sein.

neubaugoere antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
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@pumuckl97 Ich kann nur empfehlen, alles in der Bibel als Wahrheit anzunehmen! Aber es kann sein, dass wir so manches nicht verstehen. Das darf sein und das wird jedem so gehen. Vielleicht bekommt ein Bibelwort, mit dem wir heute nichts anfangen können, schon morgen eine für uns ganz wichtige Bedeutung.

goodfruit antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@goodfruit Wie nimmst du das mit der Gemeindezucht als Wahrheit an? Setzt du das auch um?

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Irgendwie klingt in meinen Ohren "Gemeindezucht" aus deinem Mund wie als würde jemand herrschsüchtig vor allen anderen stehen, mit der Peitsche knallen und laut und gebieterisch fordern. 😀 <-- mein Kopfkino 😀

Du hast mich aber angeregt, mal danach zu schauen, was die Bibel mit Gemeindezucht meint. Gefunden hab ich das hier - vielleicht können alle anderen auch ihren Senf dazugeben, ob sie das ähnlich sehen -:

(1) Gemeindezucht ist die Praxis der Gemeinde, Sünde anzusprechen und den Sünder zur Umkehr zu rufen

(2) Im weiteren Sinne steht Gemeindezucht für alles, was die Gemeinde tut, um die Heiligung ihrer Mitglieder zu verfolgen und Sünde zu bekämpfen. Predigt, Lehre, Gebet, Gottesdienst, Rechenschaftsbeziehungen und eine gottesfürchtige Gemeindeleitung durch Pastoren und Älteste sind allesamt Formen von Gemeindezucht.

Das allein klingt schon weniger "dramatisch" für mich. 🙂

Und dann hab ich noch was Interessantes gefunden - noch ungeprüft von mir -:

Einige Autoren unterscheiden zwischen zwei Formen von Gemeindezucht: der „korrektiven“ (oder auch: formellen) Gemeindezucht und der „formenden“ (oder: informellen) Gemeindezucht.

  • Korrektive Gemeindezucht: Das Neue Testament bestimmt und beschreibt korrektive Gemeindezucht in Bibelstellen wie Matthäus 18,15-17; 1 Korinther 5,1-13; 2 Korinther 2,6 und 2 Thessalonicher 3,6-15.
  • Formende Gemeindezucht: Im Neuen Testament ist in unzähligen Bibelstellen von formender Gemeindezucht die Rede, wenn es darum geht, nach der Heiligung in Christus zu streben und einander im Glauben aufzubauen, z. B. in Epheser 4,11-32 und Philipper 2,1-18. Genau genommen kann man die neutestamentlichen Briefe als Beispiele für formende Gemeindezucht verstehen, da sie ausdrücklich von den Aposteln verfasst wurden, um die Glaubensinhalte der Gemeinden und die praktische Umsetzung dieses Glaubens zu formen.

(Quelle: https://www.evangelium21.net/media/2001/was-ist-gemeindezucht)

Einfach nur, damit wir mal drüber gesprochen haben und uns miteinander austauschen über die vielen Begrifflichkeiten, die wir hier hin- und herwerfen. 🙂

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Ja. Ich hab mich schon öfter gefragt, ob ich bestimmte bibliche Begriffe anders formulieren sollte, weil heute alles so sexualisiert ist. Ob es dann falsch ist zu sagen, dass ich Zurechtweisung mit Gottes Wort mag z.B.. oder ob ich es einfach so sage wie es ist, unabhängig davon, wie es interpretiert wird.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Aber was soll man denn anders sagen, wenn man das Gefühl hat, Züchtigung zu erfahren? Es fühlt sich nicht an wie ein liebevoller ermahnender Ratschlag zur Weiterentwicklung. Ich finde manche Begriffe treffen den Punkt. 

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Was genau meinst du mit "biblische Begriffe sexualisiert"???

Wenn ich z.B. sage, ich liebe es, wenn Gott an mir arbeitet - ist das wenig dramatisch, wird von jedem verstanden und klingt auch irgendwie nicht so oberlehrerhaft streng. Ich will dir damit nicht zu nahe treten, aber ich empfinde deine Sprache als nicht so glücklich und denke, dass du vielleicht Dinge auch überbewertest ... ich empfinde so viel Strenge in deinen Worten ...

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@neubaugoere Wenn ich einen Bibelvers aus der Tora lese, und dabei innerlich eine donnernde Stimme höre und eine riesige Ehrfurcht bekomme, dass ich zu Gott bete, dass Er sie weniger werden lässt, dann emfinde ich das nicht als liebevoll. Aber manchmal emfinde ich Gott auch voller Sanftmut und Liebe. Aber die Züchtigung emfinde ich eben anders. Vielleicht hat Gott dich einfach noch nie gezüchtigt?

Oder manchmal wenn ich den Eindruck hab nach etwas Grenzenlosem, Übermachtigem, Ewigem, da bekomme ich manchmal Angst. Und ja, Ehrfurcht fühlt sich anders an als Angst. Aber manchmal bekomme ich trotzdem Angst davor. Manchmal überfordert es mich einfach. Kürzlich hab ich einen Eindruck von Kraft und Heiligkeit gehabt, die ich dem heiligen Geist zugeordnet hab. Da konnte ich nicht mehr essen, weil die Ehrfurcht so groß war. Die hat irgendwie gemacht, dass ich nicht mehr essen wollte. 

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Warum liest du die Torah?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Warum liest du keine Torah? Es ist immer noch Gottes Wort. 

Aber wo ich das gelesen hatte, wurde es mir von einer anderen Person zugesendet.

Aber eigentlich lese ich ja garnicht soviel Bibel, nur in der richtigen Gemeinschaft.

Früher hab ich gelesen und nichts verstanden und dann falsch darnach gehandelt. Ich hatte Angst die Bibel zu lesen und alle Gläubigen haben gesagt, ich muss sie lesen, damit es besser wird.

Dann hatte ich Angst sie zu lesen und falsch zu verstehen und Angst, dass diese Angst böse ist und mich der Teufel damit weiter von Gott entfernt. 

Aber manchmal ist man garnicht bereit, um etwas zu verstehen.

Seit einer Weile kommen regelmäßig einzelne Verse hoch, dann lese ich diesen Abschnitt und denke drüber nach so lese ich jetzt die Bibel.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @pumuckl97

Seit einer Weile kommen regelmäßig einzelne Verse hoch, dann lese ich diesen Abschnitt und denke drüber nach so lese ich jetzt die Bibel.

👍 Sehr gut. Gib und lass dir Zeit. 🙂

Ich verstehe die Tora als Heilige Schrift der Juden. Ich bin nicht jüdisch und ich denke auch nicht, dass ich sie lesen muss. Der Zentralrat der Juden sagt:

Die Tora besteht aus den fünf Büchern Mose und ist Teil der hebräischen Bibel. Der Begriff Tora bedeutet „Lehre, Gesetz“. (Quelle)

Ich lese die Bibel, bestehend aus Altem und Neuem Testament. Für mich und mein Beziehungsleben mit Jesus ist mir das Neue Testament wichtig. Dort lerne ich ihn gut kennen. Das Neue Testament fußt auf dem Alten, wir verstehen dadurch besser die Zusammenhänge und wer Gott ist (nicht zu vergessen: Unser aller Wissen ist Stückwerk, wir erkennen nur stückhaft. -

1.Kor 13,12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin. (Schlachter-2000-Übersetzung))

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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@pumuckl97 

Du hast es mit dem Wort "Zucht", gell? 🙂 Was Gemeinde-Zucht ist, hatten wir gerade. Zur Erinnerung:

(1) Gemeindezucht ist die Praxis der Gemeinde, Sünde anzusprechen und den Sünder zur Umkehr zu rufen.

(2) Im weiteren Sinne steht Gemeindezucht für alles, was die Gemeinde tut, um die Heiligung ihrer Mitglieder zu verfolgen und Sünde zu bekämpfen. Predigt, Lehre, Gebet, Gottesdienst, Rechenschaftsbeziehungen und eine gottesfürchtige Gemeindeleitung durch Pastoren und Älteste sind allesamt Formen von Gemeindezucht.

Denkst du, die "Zucht" eines einzelnen ist da so viel anders? Ich weiß ja nicht, wo du deine Vorstellungen her hast, warum du dieses Wort so "aggressiv" füllst, so negativ, so "streng". Zucht ist ein altes Wort, heute nicht mehr gebräuchlich. In der Biologie beispielsweise wird Zucht eher als "Umformung" verstanden, als kontrollierte Vermehrung und so. Im Grunde geht das so in die Richtung Erziehung. "Erziehung" klingt gleich weniger streng, gell? 🙂 Ein Vater erzieht seine Kinder, das ist das normalste dieser Welt. Es sei denn, man hat ein fürchterliches Bild von seinem eigenen Vater. Dann ist die Gefahr groß, diese Erfahrung auf Gott zu übertragen. Das ist aber nicht richtig.

Natürlich erzieht mich Gott ebenso. - Aber das geht weit weniger dramatisch und streng als in dem Bild, das du zeichnest (sicherlich aus deiner Erfahrung heraus). Witzig, das in der "Erziehung" das "ER zieht" drinsteckt ... ER zieht zu sich. Das wird er bei jedem anders tun, weil jeder Mensch anders ist. Mich hat Gott vom Stehlen abgehalten, ich "lagerte" früher gerade bei Arbeitgebern viel "sozialistisch um", so nannte ich das. Da hatten Menschen zu viel und wussten das nicht zu schätzen, das fand ich doof und das war dann meine Gerechtigkeit, das einfach wegzunehmen. WIE Gott das gemacht hat, kann ich dir nicht sagen. Ich hatte immer diese Stimme in mir, die mich sachte auf Dinge hinwies oder ein leises Schieben in eine andere Richtung. In der ersten Zeit fing Gott meist mit "Ja, aber sieh mal ..." an und zeigte mir stets noch eine andere Seite. Bei mir gab es noch viel "Aber ..." und Gott sah mich liebevoll an. Es ist seine Liebe, die uns verändert. Nicht Strenge, nicht Gesetz. Mein alter Pastor sagte mal so treffend, das Gesetz führt uns zur richtige Handlung, die Liebe Gottes zur richtigen Haltung.

Ich kann mich auch an eine Situation erinnern, als ich wieder mal einer Schwester Worte um die Ohren gehauen habe aus Wut, Ärger, Groll und mit Türen schmiss. Ich fühlte mich benachteiligt, nicht gesehen, übersehen, nicht gehört, unrecht behandelt. Dann saß ich auf meinem Sofa, blickte aus dem Fenster und bat Gott, mir das doch endlich wegzunehmen, ich wollte das gar nicht, aber ich tat es immer wieder. Keine Ahnung, WIE Gott solche Dinge immer wieder schafft. Er veränderte mich. Das ist auch Erziehung, vielleicht auf andere Art als wir sie gemeinhin kennen.

Wichtig ist mir aber gerade noch: Wir müssen uns nicht verändern - das könnten wir auch gar nicht -, um seine Liebe zu erhalten. Andersherum ist es wahr: Gottes Liebe, die wir erhalten, wird uns verändern. Weil die Liebe die höchste Macht ist von allen.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Voll schön geschrieben. Ich musste schmunzeln.

pumuckl97 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@pumuckl97 

 Da konnte ich nicht mehr essen, weil die Ehrfurcht so groß war. Die hat irgendwie gemacht, dass ich nicht mehr essen wollte. 

Ich will Dir jetzt nicht zu nahe treten, aber meinst Du nicht, dass Dir evtl. professionelle Hilfe in Form eines Therapeuten oder Psychiater mal eine Weile gut tun würde? Ich meine damit nicht, dass Du "verrückt" bist, aber Du kämpfst gegen so viel diffuse und seltsame Ängste an, vielleicht könnte es Dir helfen, wenn wenn jemand das alles mit Dir sortiert, anstatt dass Du hier einen Beitrag nach dem anderen raushaust.
Wir sind ja bis auf Queequeq nun alles keine Fachleute und mir macht so manches von Dir, was ich hier lese, schon Sorgen 😐 
tristesse antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@tristesse Das war eigentlich ein sehr schönes Gefühl. Ich will das wieder haben. Ich mag die Ehrfurcht. Aber manchmal wird es mir zuviel. Und manchmal kommen Ängste. Da kann mir aber kein Therapeut helfen, der ungläubig ist.

pumuckl97 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@pumuckl97 

"Da kann mir aber kein Therapeut helfen, der ungläubig ist."

Kann ich ja einerseits verstehen. Aber andererseits biete ein nichtgläubiger Therapeut die Sicherheit, nicht selbst mit ins System zu steigen. Das ist bei einem gläubigen Therapeuten durchaus eine Gefahr.

Das übrigens nicht nur in Fragen religiösen Glaubens, sondern überall, wo eine Nähe des Denkens oder Fühlens Grenzen verwischen. Und unklare Grenzen sind das letzte, das man sich in einer Therapie wünschen kann.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
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@queequeg 

Kann ich nur bestätigen 😉 

tristesse antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@queequeg ich hab Sehnsucht nach unklaren Grenzen.

pumuckl97 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@pumuckl97 

Kann ich auch verstehen, ist aber total kontraproduktiv. Es geht in einer Therapie immer darum, dass der Klient/Patient ein größeres Maß an innerer - und manchmal äußerer - Freiheit erlangt. Das kann er nur auf "eigenem Boden", nicht, indem er sich auf den Boden des Therapeuten stellt oder diesen auf seinen herüberzieht.

Es ist eine schwere Aufgabe, das weiß ich. Lieber würde man wieder in den Zustand eines Kindes, das sich in der Obhut einer liebevollen Mutter sicher und geboren fühlt. Aber es führt nichts am Erwachsen-sein vorbei. Und darum geht es tatsächlich: ein erwachsenes, freies Leben ohne alte oder neue Abhängigkeiten führen zu können.

wenn es schwer ist, kann ich nur sagen, es lohnt sich, man selbst zu sein.

queequeg antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@queequeg ich bin ich, wenn ich von Gott abhängig bin. Und ich darf immer SEIN Kind bleiben. Ich muss überhaupt nicht erwachsen sein.

pumuckl97 antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@pumuckl97 

Wenn Du es so entscheidest, muss es wohl so sein.

queequeg antworten
tristesse
(@tristesse)
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@pumuckl97 

 Und manchmal kommen Ängste. Da kann mir aber kein Therapeut helfen, der ungläubig ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass "ungläubige" Therapeuten (Du weißt ja nicht, ob einer glaubt oder nicht?) trotzdem helfen können. Bei mir war es so, dass ziemlich jeder christliche Seelsorger an mir gescheitert ist und erst der Psychotherapeut hat mich dann "geknackt". Danach hab ich dann noch mal zwei Jahre mit einem Seelsorger gearbeitet und die Reihenfolge war genau richtig so. Wäre drüber nachzudenken. Warum meinst Du, kann Dir ein weltlicher Therapeut nicht helfen?

Alternativ könntest Du in eine christliche Einrichtung wie z.B. die Hohe Mark, die sind sogar kassenzugelassen. 

tristesse antworten
Queequeg
(@queequeg)
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@tristesse 

Ich denke, so war es auch gut und habe das selbst auch manchmal so gehandhabt, wenn in der Therapie religiöse Fragen relevant wurden, die mit dem Grund für die Therapie nichts zu tun hatten. Da habe ich gute Kontakte zu einem methodistischen Pfarrer gehabt, der nach Ende der Therapie sozusagen "übernommen" hat.

Hohe Mark ist sicher gut.

queequeg antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@tristesse Ich hab schon mal Verhaltenstherapie gemacht. Hat nichts gebracht. Und Tiefenpsychologisch will mich eh keiner behandeln, weil einer mal Psychose gesagt hat. Mal ganz unabhängig davon, ob der Therapeut gläubig ist oder nicht.

pumuckl97 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@pumuckl97 

Die Frage ist ob man wirklich Hilfe will oder nur eine Ausrede nach der anderen hat, nicht an die Wurzel zu gehen. Ich will dir nichts unterstellen, oft ist das auch nur ein Schutzmechanismus.

Aber deine Sorgen und Ängste springen einem ja aus jedem Thread an. Ich würde mich für dich freuen, wenn Jesus dich wirklich frei machen würde, denn momentan scheinst du sehr gebunden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus am Kreuz dafür gestorben ist, dass du dir die fundamentalistische  Gemeinde suchst, die es gibt, um dich im Namen Gottes wieder unterjochen zu lassen.

Ich hab das alles hinter mir und deshalb tut es mir auch so leid, das mitzubekommen. Das ist keine Freiheit, das ist Knechtschaft  

Klar kann Jesus das spontan heilen, ich glaube an Wunder. Und bestimmt ist schon viel bei dir passiert.  Aber wenn er dich nicht heilt, ist es vielleicht Zeit dran zu gehen, um sich jemand mit Kompetenz anzuvertrauen und in eine Klinik, Reha, Therapie zu gehen. Du willst diese Gefühle bestimmt nicht dein Leben lang mit dir rumschleppen?

Ich bin keine Therapeutin und vielleicht tu ich dir grad fürchterlich Unrecht, dann verzeih bitte. Aber mir geht es einfach nur um dich. 

tristesse antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@tristesse Eigentlich will ich ja schon garnicht mehr in eine Gemeinde, die Christen ausschließt, die an Evolutionstheorie glauben. Aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es nicht doch wichtig ist die Bibel als objektiv anzunehmen, bzw. ob es trotzdem sinnvoll ist Menschen auszuschließen, bis man auf einer bestimmten Stufe von Verständnis ist, damit man sich nicht gegenseitig bremst und den Glauben bewahrt. Vielleicht ist das aber auch nicht notwendig.. Hab mich noch nicht entschieden. Aber nicht so, dass man absolut keinen Kontakt haben darf, weil die Evolutionstheorie gefährlich ist. 

Deine Sorgen in Bezug auf Fundi Gemeinde sind also derzeit unbegründet. 

 

pumuckl97 antworten
tristesse
(@tristesse)
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@pumuckl97 

Deine Sorgen in Bezug auf Fundi Gemeinde sind also derzeit unbegründet. 

Und der Rest? Konntest Du damit was anfangen?

tristesse antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

Jemand der den Koran für wahr hält, kann nicht mit jemandem in der Bibel nach Wahrheit suchen und nach dieser Wahrheit leben. Jemand der die Bibel nicht für wahr hält kann es auch nicht. Und jemand der sie nur für teilweise wahr hält kann es nur bedingt. 

 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Meine Sehnsucht ist nicht nach der halben Wahrheit zu streben, auch wenn mir bewusst ist, dass ich es nicht wissen kann.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Man kann nicht an nichts glauben. Man muss sich entscheiden, woran man glaubt. Man kann nicht alles für wahr halten oder nichts für wahr.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Wenn man nichts für wahr hält, hält man nämlich das für wahr und die Bibel für nicht wahr. Dann entscheidet man sich gegen die Bibel. Und hält das für wahr.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Das heißt aber nicht, dass die die die Bibel nur für teilweise wahr halten böse oder ungläubig sind. Die Gnade ist nicht an das Wort zu glauben. Sie muss dahinter liegen. Aber wie will man zusammen tiefer gehen, wenn man nicht in der selben Quelle darnach sucht? Die Quelle ist der heilige Geist UND das heilige Wort. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Die Pharisäer haben auch an Gottes Wort geglaubt, aber sie haben es nicht verstanden. Aber Jesus Nachfolger haben Jesus geglaubt und haben ihn verstanden. Aber nicht sofort.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Das macht mir gerade Angst.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Vielleicht können die die ihn schon gut kennen und die die ihn noch kennen lernen auch in der selben Gemeinde sein. Vielleicht kann man einfach privat in enger Gemeinschaft in der selben Quelle suchen.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Die meisten Gemeinden wollen ja eh nicht jeden Tag in der Bibel lesen.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Ja. Ich will keine öffentliche Gemeinde sein. Ist mir eh zuviel Verantwortung. Man kann ja auch mit einem Freund in der Bibel nach Wahrheit suchen und gemeinsam darnach leben. Und andere Gemeinden besuchen.

pumuckl97 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@pumuckl97 

Das macht mir gerade Angst.

Wenn man so liest, was du hier alles schreibst, dann beginne ich mich zu fragen, was dir denn keine Angst macht... meine Güte...

Vielleicht solltest du dich mal mit Paulus beschäftigen... der ist ja für den christlichen Glauben nicht ganz unwichtig.

Paulus beschreibt sich selbst als unperfekten Mann, der oft in seinen eigenen Worten spricht. Aber er wird als Mann betrachtet, der von Gott ausgewählt wurde - obwohl er die Christen bekämpfte, also auf der Gegenseite stand!

Und auch nach seiner Bekehrung sagte Paulus von sich, dass er zwar gerne das Gute tun würde, aber das Böse tut. Es bleibt unklar, was genau er damit meinte (Er wird schon niemanden überfallen haben...), aber eines ist klar: Perfekt war er nie. Seine Briefe zeugen von seinem Ringen und seinem Unmut mit manchen Gemeinden, aber auch vom Ringen mit sich selbst und mit der Erkenntnis, was denn nun das Richtige ist.

Wäre Gott tatsächlich so streng, wie du offenbar befürchtest, dann hätte selbst ein Mensch wie Paulus nie eine Chance gehabt. Dann könnte kein Christ auf der Welt jemals erlöst werden, so viel, wie es da an Irrungen und Wirrungen gab und noch immer gibt.

Das ist aber nicht die Botschaft. Eine wichtige Botschaft der Bibel lautet: "Fürchte dich nicht!". Und diese Botschaft galt wohl Menschen wie dir, die sich vor Gott und dem fürchteten, was er womöglich alles tun könnte, streng wie er ist. Und diesen Menschen wird gesagt: "Keine Angst, es gibt eine frohe Botschaft! Sünde wird vergeben, Erlösung ist da!"

Das heisst also: Als Christin kannst du dich da erst mal ganz entspannt zurücklehnen und der Botschaft vertrauen. Denn diese Botschaft gilt dir.

Gedanken über den richtigen Glauben kannst du dir dann immer noch machen. Das hat bei Paulus schliesslich auch sehr lang gedauert...

 

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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@lucan-7 

Es gibt im Bereich der Psychotherapie ein merkwürdig anmutendes Phänomen: de "Widerstand".

Ein Mensch, seelisch irgendworunter leidet, hat durchaus ein Interesse daran, von diesem Leiden befreit zu werden und tut auch einiges dafür. Gleichzeitig sabotiert er sich dabei aber selbst, so dass genau die Veränderung gar nicht zustande kommen kann. Er dreht sich immer nur im Kreise.

Ein Sinn dieses - unbewussten - Vorgehens ist, dass man auch seinem Elend immer noch weiß, wo man ist. Wenn sich aber die Tür zur Freiheit öffnet, weiß man nicht, was kommt. Und da macht Angst.

Vielleicht hat vor einigen Jahren mal jemand gesehen, wie Schimpansen, die nur in Labors gehalten, in die Freiheit, auf eine grüne Wiese entlassen wurde. Sie war ungemein ängstlich und zögerlich - sie hatte ja noch nie eine Wiese gesehen -, gingen dann aber doch ganz vorsichtig hinaus. Einmal draußen fingen sie an zu tollen und sich zu kugeln und sich ganz offensichtlich maßlos zu freuen.

Aber genau den Schritt verhindert der "Widerstand". Und das erinnert an den Film, indem ein Gorilla jahrelang in einem Käfig eingesperrt war, und als die Türe geöffnet wurde und er herauskonnte, ist er darin sitzengeblieben.

Ich denke, dass es einen ähnlichen Mechanismus im religiösen Erleben gibt. Alles ist offen und frei, aber der Mensch bleibt lieber im Gefängnis seiner Ängste stecken, weil sich da sicher fühlt. So etwas habe ich schon öfter erlebt.

queequeg antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@queequeg Danke. Das macht Mut 😉

pumuckl97 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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Beiträge : 22370

@queequeg 

Ich denke, dass es einen ähnlichen Mechanismus im religiösen Erleben gibt. Alles ist offen und frei, aber der Mensch bleibt lieber im Gefängnis seiner Ängste stecken, weil sich da sicher fühlt. So etwas habe ich schon öfter erlebt.

Ich kenne das auch, dass Menschen lieber in ihrem Elend bleiben - was immer das auch sein mag - statt es einfach hinter sich zu lassen, obwohl sie die Möglichkeit dazu haben. Einfach, weil das ein vertrautes System ist, in dem sie sich zurecht finden.

"Freiheit" ist zwar etwas, das mit einer gewissen Sehnsucht verbunden ist... aber viele Menschen wissen damit gar nichts anzufangen oder sind zu sehr in ihren Ängsten gefangen.

Das ist also ein reales Phänomen... aber mit Fernanalysen bin ich da immer etwas vorsichtig. Und ich bilde mir auch nicht ein, dass Kommentare hier wirklich viel bewirken können... aber wer weiß, mit der Zeit ist dann vielleicht doch manches möglich.

lucan-7 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

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@lucan-7 

Fernanalysen sind sicher nicht sehr sinnvoll. Aber Gedankenanstöße dann vielleicht doch. Anders kann es ja hier auch gar nicht gehen.

queequeg antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@queequeg deine Gedankenanstöße tun weh.

Z.B. dass der gute mit dem bösen Gott verwechselt wird hätte mich damals wahrscheinlich in Panik versetzt, als das Vertrauen noch nicht so groß war.

Oder wenn du sagst, ich bin gefangen und kann nicht mehr raus dann ist das auch nicht erbauend. 

Aber du darfst natürlich alles sagen. Ich mag aber auch was dazu sagen.

pumuckl97 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6078

@pumuckl97 

Natürlich kannst Du was zu allem sagen, was ich schreibe, auch wenn nicht alles direkt auf Dich bezogen ist.

Ich habe eine solche Gefangenschaft mal bei der Ehefrau eines Alkoholikers erlebt. Mit Sozialamt, Sozialarbeiter und einer Reihe von Helfern, sollte ihr geholfen werden, sich von ihm zu befreien. 1 Tag ist sie von ihm gegangen und dann zurückgekehrt. MaW - solche Mechanismen sind sehr hartnäckig.

Aber andere Menschen haben sich aus solchen Gefangenschaften befreien können. Es ist also möglich.

Ob Du irgend worin gefangen bist, kann ich natürlich nicht wirklich beurteilen, auch wenn  sich vieles von dem, was Du schreibst, so anhört. Beurteilen kannst nur Du das selbst. Auf jeden Fall stimmt nicht, dass Du aus so etwas nicht rauskönntest, wenn es so wäre. Das finde ich durchaus ermutigend.

queequeg antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@queequeg Hab eben die Liebe hinter deinen beiden Geschichten erkannt.

pumuckl97 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6078

@pumuckl97 

Dann halte es fest und sieh, dass Du zur Ruhe kommst.

Übrigens stammt die Szene mit dem Gorilla aus dem sehr sehenswerten Film "Instinkt". Der zeigt zwar durchaus traurige Verhältnisse, aber dann doch die wirkliche Befreiung - eines Menschen, der im Gegensatz du dem Gorilla am Ende Entscheidungen treffen konnte.

queequeg antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 6078

@pumuckl97 

Mir sind da noch ein paar Gedanken zu gekommen, dass das beides tatsächlich sehr liebevolle Geschichten sind.

Bei den Schimpansen könnte man ja sagen, dass man vielleicht mir den Versuchen aufhören, sie aber im Labor lassen soll, weil sie ja ihr ganzes Leben nichts anderes gekannt haben und alles grundlegend Neue ihnen nur Angst machen würde. So würde sie zwar nicht glücklich werden, aber nicht von allen möglichen Eindrücken hin-und-her geworfen werden.

Aber wenn man gesehen hat, wie sie nach der anfänglichen Angst offenbar eine ganz grenzenlose Freude hatten, war klar, wie richtig die Entscheidung war. Jetzt erst, nach Jahren puren Existierens im Labor, konnten sie draußen und sich überlassen endlich wirklich leben.

Und in "Instinkt" wendet sich der Anthropologe - also "Menschenwissenschaftler" - von den Menschen ab und ganz den Gorilla zu, deren Verhalten er weitgehend annimmt. Er tötet einen Wilderer, der mehrere Gorillas getötet hatte und kommt deshalb vor Gericht. Mit Hilfe eines Psychologen findet er sozusagen den Rückweg in die menschliche Gesellschaft, ohne dabei die Gorillas zu verraten, nachdem er realisiert hat, dass er selbst auch in einem Käfig ohne Gitter war, indem er nur noch Gorillas kommuniziert hatte. Sein Fazit am Ende: "Freiheit existiert tatsächlich - Sie liegt jenseits der Mauern, die wir selbst errichten.“

queequeg antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@pumuckl97 

Oder wenn du sagst, ich bin gefangen und kann nicht mehr raus dann ist das auch nicht erbauend.

Ich kenne das Prinzip von anderen Leuten - und ich habe es sogar schon bei mir selbst erlebt. Wenn man also fragt: "Könnte es vielleicht sein, dass du dich innerlich weigerst, aus deinem gewohnten Elend heraus zu gehen?", dann ist das ja keine Analyse, sondern nur eine Möglichkeit.

Vielleicht hast du ja selbst noch nicht daran gedacht und denkst dir: "Ja, da könnte vielleicht etwas dran sein."

Oder du überlegst kurz und kommst dann zu dem Schluss: "Nein, das ist ganz sicher nicht der Fall."

Dazu kannst du am Ende nur selbst etwas sagen. Aber es mal anzusprechen ist durchaus sinnvoll.

lucan-7 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@lucan-7 Ja. Es war zum Guten.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@lucan-7 Paulus hat sich nicht beschwert, als er in Ketten lag. Er hat GOTT gepriesen.

pumuckl97 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@pumuckl97 

Paulus hat sich nicht beschwert, als er in Ketten lag. Er hat GOTT gepriesen.

Zu dem Zeitpunkt hatte er allerdings schon einen langen Weg zum Glauben hinter sich. Und der war alles andere als geradlinig.

lucan-7 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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Steht irgendwo in der Schrift, dass die Erde erfüllt ist von der Erkenntnis des HERRN? Aber nicht der Psalm, wo steht das alles Leid vergehen wird, meine ich. Stand das nicht irgendwo anders noch? Oder Herrlichkeit des HERRN? 

Ich find die Stelle nicht mehr. Vielleicht steht das garnicht in der Bibel. 

pumuckl97 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@pumuckl97 

Zum Beitrag

gesucht mit den Stichworten: Herrlichkeit erfüllt

Hes 10,4 Und die Herrlichkeit des HERRN erhob sich von dem Cherub zur Schwelle des Hauses, und das Haus wurde erfüllt mit der Wolke und der Vorhof mit dem Glanz der Herrlichkeit des HERRN.

Hes 44,4 Danach führte er mich zum Tor im Norden vor das Haus des HERRN. Und ich sah, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit des HERRN, und ich fiel auf mein Angesicht.

 

Stichwort: Herrlichkeit des Herrn

https://www.bibleserver.com/search/LUT/Herrlichkeit%20des%20Herrn

deborah71 antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@pumuckl97 

Steht irgendwo in der Schrift, dass die Erde erfüllt ist von der Erkenntnis des HERRN? Aber nicht der Psalm, wo steht das alles Leid vergehen wird, meine ich. Stand das nicht irgendwo anders noch? Oder Herrlichkeit des HERRN? 

Ich find die Stelle nicht mehr. Vielleicht steht das garnicht in der Bibel. 

Meinst du vielleicht das hier?

 

"Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten, weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar ist, denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien" (Römer 1, 18-20)

 

 

lucan-7 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@lucan-7 Jesaja 6:1-13

1 Im Todesjahr des Königs Ussija sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und seine Säume erfüllten den Tempel. 2 Seraphim standen über ihm; jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckten sie ihr Angesicht, mit zweien bedeckten sie ihre Füße, und mit zweien flogen sie. 3 Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist der HERR der Heerscharen; die ganze Erde ist erfüllt von seiner Herrlichkeit! 4 Da erbebten die Pfosten der Schwellen von der Stimme des Rufenden, und das Haus wurde mit Rauch erfüllt. 5 Da sprach ich: Wehe mir, ich vergehe! Denn ich bin ein Mann mit unreinen Lippen und wohne unter einem Volk, das unreine Lippen hat; denn meine Augen haben den König, den HERRN der Heerscharen, gesehen! 6 Da flog einer der Seraphim zu mir, und er hielt eine glühende Kohle in seiner Hand, die er mit der Zange vom Altar genommen hatte; 7 und er berührte meinen Mund [damit] und sprach: Siehe, dies hat deine Lippen berührt; deine Schuld ist von dir genommen und deine Sünde gesühnt! 8 Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich! 9 Und er sprach: Geh und sprich zu diesem Volk: Hört immerfort und versteht nicht, seht immerzu und erkennt nicht! 10 Mache das Herz dieses Volkes unempfänglich, und mache seine Ohren schwer und verklebe seine Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren nicht hört, und damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und es sich nicht bekehrt und für sich Heilung findet! 11 Und ich fragte: Wie lange, Herr? Er antwortete: Bis die Städte verwüstet liegen, sodass niemand mehr darin wohnt, und die Häuser menschenleer sein werden und das Land in eine Einöde verwandelt ist. 12 Denn der HERR wird die Menschen weit wegführen, und die Verödung inmitten des Landes wird groß sein. 13 Und bleibt noch ein Zehntel darin, so fällt auch dieses wiederum der Vertilgung anheim. Aber wie die Terebinthe und die Eiche beim Fällen doch noch ihren Wurzelstock behalten, so bleibt ein heiliger Same als Wurzelstock! 

Hab das gefunden.

pumuckl97 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@pumuckl97 

Hi, an anderer Stelle war doch die Diskussion warum die Kirche zwischen Sünden vergeben und Ablässen Differenziert.

Passage 7  hier deutet das an. "Schuld von dir genommen UND die Sünde gesühnt"

 

Grüße Eddy 

 

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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Die Gnade reicht. Ich muss die Bibel nicht verstehen. SEIN Blut wäscht mich rein, nicht das Verständnis der Bibel. Hab's wieder angenommen. Die Angst ist weg. Das hat so geholfen, das zu verstehen. Ich will diese Gnade nicht schmähen. Aber ich darf trotzdem in der Bibel nach Wahrheit suchen. 

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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@pumuckl97 🙂 👍 

Ein Erlebnis dazu von mir: Ich hab in der Bibel das mit dem 1000-jährigen Reich nicht verstanden. Das war in meiner ersten Zeit als Christ. Ich hab gegrübelt und gegrübelt, es wollte und wollte mir nicht in den Kopf. Ständig hab ich gelesen und gelesen und nichts verstanden.

Einmal saß ich wieder in der S-Bahn von der Arbeit Richtung Gemeinde und las wieder und wieder verstand ich nichts. - Dann sprach der Vater zu mir, hörbar in meinem Kopf: "Es ist mir nicht so wichtig, ob du das verstehst. Mir ist wichtig, dass du meinen Sohn in deinem Herzen trägst." BÄM ... Das war so krass, weil ich wusste, dass der Vater mit mir sprach, so ganz direkt in meine Grübelei hinein, dass ich vor lauter ........ - ich weiß nicht mal, wie ich das nennen soll - nur noch weinte (Rührung? Ehrfurcht?). Denn schließlich bin ich ein kleines Licht hier auf dem Erdball und dieser Gott sah mich und sprach mit mir. Noch dazu diese Botschaft, dass ich das nicht verstehen MUSS, es ihm nicht soooo wichtig ist. Viel wichtiger Jesus!

Ich weinte auch noch, als ich in der Gemeinde ankam. Und ich weinte immer wieder, wenn mich jemand ansah oder ansprach. Aber ich konnte auf Fragen wenigstens mit Ja und Nein reagieren 😀 und so teilte ich mit, dass es nichts Schlimmes war, ganz im Gegenteil ... *schmunzel* ... Ich deutete an, dass sie mit der Versammlung ruhig beginnen sollten. Ich saß derweil in der Küche und versuchte, mich zu "beruhigen". Irgendwann ging ich rüber und konnte auch berichten, was passiert war. Wir lobten Gott miteinander und dankten ihm.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@tristesse 

Die Frage ist ob man wirklich Hilfe will oder nur eine Ausrede nach der anderen hat, nicht an die Wurzel zu gehen. 

Ich würde gerne die Hilfe annehmen, die mir hilft, Jesus nachzufolgen.

Wenn ich eine Ausrede hätte, um nicht an die Wurzel zu gehen, dann würde ich sie ja nicht erkennen, sonst wäre es kein Abwehrmechanismus mit Rationalisierung.

Warum bedeutet eine Fundi Gemeinde für dich, sich in Knechtschaft unterzujochen?

Zum Thema Therapie hab ich mich ja schon geäußert. Warum sollte ich eine VT machen, wenn sie nicht geholfen hat? Dann würde ich ja den selben Fehler wiederholen. 

Wie soll ich eine andere Therapie machen, wenn ich da nicht angenommen werde? 

 

pumuckl97 antworten
tristesse
(@tristesse)
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Beiträge : 19352

@pumuckl97 

Ich würde gerne die Hilfe annehmen, die mir hilft, Jesus nachzufolgen.

Ich denke, wenn ich Dich so lese wäre es vielleicht erst mal dran, Grundsätzliches zu klären, was schief gegangen ist, anstatt einem Seelsorger das alles aufzubürden. Du schreibst ununterbrochen von Deinen Ängsten und ich weiß nicht, ob das so einfach sortierbar ist.

Wenn ich eine Ausrede hätte, um nicht an die Wurzel zu gehen, dann würde ich sie ja nicht erkennen, sonst wäre es kein Abwehrmechanismus mit Rationalisierung.

Ich versteh leider nicht, was Du damit meinst.

Warum bedeutet eine Fundi Gemeinde für dich, sich in Knechtschaft unterzujochen?

Weil das, was Du in Deiner Suche beschrieben hast, mit Freiheit nichts zu tun hat. 

Zum Thema Therapie hab ich mich ja schon geäußert. Warum sollte ich eine VT machen, wenn sie nicht geholfen hat? Dann würde ich ja den selben Fehler wiederholen. 

Es gibt noch andere Therapieformen als die Verhaltenstherapie.

Wie soll ich eine andere Therapie machen, wenn ich da nicht angenommen werde? 

Wo hast Du es denn bisher versucht?

Nochmal der Vorschlag, es auf der Hohen Mark oder einer D'Ignis Klinik zu versuchen, die sind wirklich gut und auch kassenzugelassen.

 

tristesse antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
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@pumuckl97 Auf jeden Fall hast du das Herz am rechten Fleck, Gott bedeutet Dir spürbar viel. Das ist wichtig. Bitte ihn doch das er Dir die Wahrheit und den Weg zeigt wo du gehen sollst, Versuch dich nicht hibbelig zu machen auch wenn es schwer ist. 

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere oder vielleicht behandelt Gott dich nicht auch mit Strenge, weil du immer vertraut und gehört hast?

Ich emfinde IHN auch als strengen liebevollen PAPA. Und ich mag beides. Ich mag auch die Ehrfurcht und wenn ER SEINE Macht offenbart. Ich liebe alles an IHM. Und jede Züchtigung hat mir Erkenntnis geschenkt und war zum Guten.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Ich glaub nicht, dass Gott alle SEINE Kinder gleich behandelt. Sogar Paulus hat gesagt: 

Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen.

1. Korinther 10:13

 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Aber vielleicht hab ich's einfach noch nicht verstanden. Wer ist Verständig und kann es mir erklären? 😉

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

So, das glaubst du nicht. Und auf welches Beispiel der Bibel beziehst du dich? In welcher Situation mit seinen Kindern ist Gott unterschiedlich vorgegangen?

neubaugoere antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
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@neubaugoere 

In welcher Situation mit seinen Kindern ist Gott unterschiedlich vorgegangen?

Nur als Verständnisfrage: Auf wen genau bezieht sich "seine Kinder" überhaupt?

 

lucan-7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@lucan-7 

Danke für die Frage. Ich beziehe mich auf:

1Joh 3,1 Seht doch, wie sehr uns der Vater geliebt hat! Seine Liebe ist so groß, dass er uns seine Kinder nennt. Und wir sind es wirklich: Gottes Kinder! Deshalb kennt uns die Welt nicht; sie hat ja auch ihn nicht erkannt.

Röm 8,15 Der Geist, den Gott euch gegeben hat, ist ja nicht ein Sklavengeist, sodass ihr wie früher in Angst leben müsstet. Es ist der Geist, den ihr als seine Söhne und Töchter habt. Von diesem Geist erfüllt rufen wir zu Gott: »Abba! Vater!«

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Na auf 1. Korinther 10:13. Manche hatte bisher "nur" menschliche Versuchung getroffen. 

Was gibt es denn noch für Versuchungen, die einen treffen können? Auf jeden Fall war Paulus das bewusst. 

Meine Interpretation ist, dass Paulus andere Versuchungen ertragen hat, die keine menschlichen Versuchungen waren. 

Meine Interpretation ist, dass die Züchtigungen bestandene Versuchungen sind, die nach dem Ausgang, Erkenntnis bringen. 

Aber ich fühl mich schon wieder etwas unsicher. Vielleicht war das garnicht richtig was ich heute gesagt hab. Hab das Gefühl, ich hab falsch gegeben.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Ich hab hier eine, denke ich, gute Auslegung gefunden. Man muss die Verse im Zusammenhang betrachten.

Zu diesem Vers wird oft gesagt: Gott lässt nicht zu, dass wir über Vermögen versucht werden und das bedeutet, dass wir zum Beispiel nicht so krank werden, dass wir es überhaupt nicht mehr ertragen können. Er prüft uns nicht über Gebühr. Gott lässt sehr Schweres geschehen, aber es wird nicht übermenschlich schwer.

Doch wenn man den Zusammenhang der Verse 1–13 betrachtet, dann passt dieser Gedankengang nicht ganz hierher und würde einen Bruch in der Darlegung des Apostels darstellen, der doch bemüht war, das Versagen des Volkes Israel als Warnung vorzustellen. Das führt manche Ausleger dahin, in der Versuchung eine Versuchung zum Bösen zu sehen. Gott lässt zu, dass wir zum Bösen versucht werden (z.B. durch Satan), aber nicht in einer übermenschlichen Weise. Das Ertragen dieser Versuchung (wie es Vers 13 sagt), würde dann bedeuten, dass man der Versuchung widersteht und sich nicht zur Sünde verleiten lässt.

Aber: Wenn man in der Versuchung eine Versuchung zum Bösen sieht, dann ist das Problem dieses: Die Versuchung und der Ausgang haben dieselbe Quelle (Vers 13). So heißt es, dass Gott AUCH den Ausgang schaffen wird. Gott bringt die Versuchung und er schafft auch den Ausgang. Die Versuchung kann somit nicht eine Versuchung zum Bösen sein (Jakobus 1,13), sondern die Versuchung muss im Sinn einer Erprobung verstanden werden. Auch das Wort „ertragen“ wäre im Blick auf eine Versuchung zum Bösen eine merkwürdige Formulierung. Eine andere Schrift sagt: „Ich weiß … dass du Böse nicht ertragen kannst“ (Offenbarung 2,2) – was durchaus eine Anerkennung ist.

Es geht also um eine Erprobung von außen, schwierige Umstände und dergleichen. Aber – und dem Zusammenhang der Verse muss ja Rechnung getragen werden – es geht darum, dass Gott uns nicht in so schwierige Umstände bringt, dass wir nur noch sündigen können. Wir werden nicht in „unmenschliche“ Versuchungen hineingeführt, in denen wir praktisch fallen müssen, in denen uns nichts anderes übrig bleibt, als das Böse zu wählen.

So hatten die Israeliten in der Wüste einige Erprobungen zu erleben. Ihr Führer Mose kam nicht vom Berg zurück. Sie hatten in der Wüste auch Hunger und Durst. Gott ließ das alles zu. Aber es wurde nicht so schwer, dass sie zu Götzendiener werden mussten und dass ihnen nichts mehr anderes übrig bleib, als zu murren. Das ist es, was 1. Korinther 10,13 zu meinen scheint.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Wenn eine Versuchung keine Versuchung zum Bösen sein kann, warum heißt es dann "Und führe uns nicht in Versuchung, sondern befreie uns von dem Bösen"?

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Übersetzungen ... vom Hebräischen ins Griechische ... vom Griechischen ins Deutsche ... Luther ... all diese Dinge darfst du bedenken und im Hinterkopf behalten.

Das Vater-Unser ... der "Sinn" dieser Stelle im Vater-Unser könnte besser beschrieben werden mit: "und führe uns durch die Versuchung (hindurch)" ... weil es hier immer noch um Gott geht, der nicht zulässt, dass wir über unsere Maßen versucht werden. Gott ist kein Gott der "Prüfungen", wie man Lehrer versteht oder Dozenten an einer Universität. Er hantiert nicht mit Rohrstock oder Peitsche. Gott führt. Er hetzt nicht, er treibt nicht, er   f-ü-h-r-t.   Solche Situationen dienen uns, im Glauben stark zu werden, zu wachsen. Also die Situationen der "Prüfungen", der "Versuchungen", der "Erprobung (unseres Glaubens)".

Vielleicht können wir uns das vorstellen wie bei einem (liebenden) Vater, der sieht, hej, wenn mein Kind jetzt ... erlebt, wird es am Ende ... und wird es zulassen (nicht verhindern). Manchmal muss man z.B. mit jemandem streiten, um hinterher schlauer zu sein oder die Person besser zu kennen oder damit die Beziehung zueinander wächst. Manchmal müssen wir erst etwas oder jemanden verlieren, um den Reichtum zu entdecken, den wir hatten. So in die Richtung denke ich. Manchmal muss ein Projekt erst gegen die Wand fahren, damit die Beteiligten etwas Bestimmtes lernen (Vertrauen oder Loslassen oder Zuhören oder oder oder, je nach Situation und den Beteiligten). Verstehst du, was ich meine? Wir wissen, dass diese Dinge Teil unseres Lebens sind. Und wir bitten Gott, dass er uns da hindurchführt. Denn genau das hat er in seinem Wort (Bibel) zugesagt, immer bei uns zu sein alle Tage (Matt. 28,20b) UND dass uns sein Heiliger Geist in alle Wahrheit führt (Joh. 16,13-14)

Ich möchte dir danken für all diese Fragen. Die Beschäftigung mit Gottes Wort bereichert auch mein Leben. Vielen Dank dafür.

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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ich häng mal noch was ran, vielleicht hab ich es hier schon mal erzählt, weiß nicht mehr, aber das griechische Denken weicht eben auch stark vom hebräischen Denken ab. Beide "Muster" sind unterschiedlich. Da laufen Übersetzungen immer Gefahr, etwas zu übersehen. Haben wir Erbarmen mit den Übersetzern. 😉

Beispiel für die Unterschiedlichkeit:

"Ich habe eine Kaffeemaschine."

Griechisches Denken: Aha, er besitzt also eine Kaffeemaschine. 🙂
Hebräisches Denken: Einladung zum Kaffee 🥰

Jaaa, so'n Übersetzer hat es nicht einfach. 😀

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere Ja. Gott versucht ja nicht zum Bösen. Gott führt durch die Versuchung und schafft einen Ausgang. Aber der Teufel kann nur machen, was Gott erlaubt. Und Sünde geschieht aus uns selbst heraus. Nicht dass hier jemand die Schuld auf den Teufel oder Gott schieben will 😉

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Genau, aber der Teufel forciert ... so sage ich es gern. Er verleitet zur Sünde, hat er schon immer gemacht.

Jemand in meiner alten Gemeinde hatte mal das "Bild" vom Teufel wie von einem riiiesigen Hund, der megalaut bellte und kläffte ... aber er war angekettet. Und er kann uns nichts, wenn wir ihn nicht lassen. 🙂

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@neubaugoere Danke. Ich lerne auch von euch.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@neubaugoere Aber ich sag ja garnichts gegen die Auslegung, dass auch äußere Umstände Versuchungen sein können.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Vielleicht verwenden wir auch einfach nur andere Begriffe, meinen aber dasselbe? Ich versuche mal deine Zeilen mit meinen Worten. Ich wäre gespannt, wie du das dann verstehst.

Ich empfinde IHN auch als starken, gerechten und liebevollen Papa, Abba, lieber Vater. Ich mag beides. Ich mag es auch, seine Allmacht, seine Größe, seine Macht und Überlegenheit zu erleben. Ich liebe alles an ihm, so mir das möglich ist. Und jede Form der Erziehung hat mir Erkenntnis geschenkt und war definitiv gut.

🙂

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@neubaugoere ist doch schön. 🙂 Er ist der einzige Herrscher ja. Ich mag wenn du so von IHM erzählst.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Was bedeutet für dich "mit Strenge behandeln"?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@neubaugoere z.B. dass ich geglaubt hatte, die unverzeihliche Sünde getan zu haben, um mir dann zu offenbaren, dass die Lästerung gegen den heiligen Geist nicht die Lästerung gegen Gott ist. 

Oder als ich geglaubt hab, mich trennen zu müssen und dann Angst hatte ungläubig zu sein, nachdem ich gemerkt hatte, dass ich mich garnicht trennen muss und SEINEM Wort nicht gehorcht hatte, um meine Angst zu nehmen und zu offenbaren, dass ich trotzdem glaube.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

PS: Ich wollte nicht sagen, dass der heilige Geist nicht Gott ist oder dass Er doch Gott ist.

Das mit der Lästerung war vielleicht eh zu menschlich gedacht. Mag nicht, dass ich das Thema aufgemacht hab. Mag mich garnicht dazu äußern.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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@pumuckl97 

Ich bin verwirrt. Ich frage mal noch mal: Was bedeutet für dich "mit Strenge behandeln"? Also wer behandelt wen genau wie? Was ist "Strenge" aus deiner Sicht? Ich weiß nicht, was du damit sagen willst.

Veröffentlicht von: @pumuckl97

vielleicht behandelt Gott dich nicht auch mit Strenge, weil du immer vertraut und gehört hast?

Was genau meintest du damit? Wie muss ich mir diese "Strenge" in diesem Zusammenhang vorstellen? Was hat Gott vielleicht mit mir nicht gemacht, was er aber mit dir gemacht haben soll?

By the way bin ich auch "nur" ein Mensch ... unfähig ohne Gott.

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@neubaugoere z.B. hat Gott Hiob anders behandelt als Abraham. Zu Hiob war er strenger. Aber Hiob war ein Gerechter, das soll jetzt kein Vergleich sein. Nur ein Beispiel, dass Gott nicht jeden gleich behandelt.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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@pumuckl97 

Okay. Und wie sollte Gott MICH anders behandelt haben als DICH?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Beiträge : 991

@neubaugoere Du hast andere Prüfungen. Ich kann es nicht vergleichen, weil ich deine Prüfungen nicht erfahren hab. Aber sie werden nicht die selben sein.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Ach, das meinst du. Ich tät es nicht Prüfungen nennen ... ich nenne das "normales Leben" 😉 Ja klar, mein Weg ist ganz anders als deiner, richtig. Ich habe andere Herausforderungen. Das ist vielleicht ein guter Begriff. Was meinst du?

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere ich werde aber nicht so schwere Prüfungen haben wie Jesus, Abraham, Hiob oder Paulus, weil ich sie nicht ertragen könnte. Gott hat Jesus also anders behandelt als mich.

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Gott behandelt alle seine Kinder gleich. Die Wege der Kinder unterscheiden sich natürlich voneinander, manche ähneln sich, aber jeder ist einzigartig. Gott geht mit jedem in seiner Geschwindigkeit und weiß doch, was ein jedes Kind braucht, damit es zu dem wird, was ER in seinem Kind schon sieht. 🙂

neubaugoere antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere obwohl Abraham hatte auch schwere Prüfungen.

pumuckl97 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 398

@pumuckl97 Es heißt auch man soll sich freuen gezüchtet zu werden. Seine Kinder oder wehn er liebt, züchtigt er. Müsste es so oder ähnlich im NT stehen.

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 991

@neubaugoere Ich meinte die Gemeindezucht in Matthäus 18,15-17; 1. 

Wie verstehst du die und setzt die um?

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Beiträge : 15671

@pumuckl97 

Sünde ansprechen und zur Umkehr aufrufen

Jak 5,16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Für mich ist das nicht so eine Checkliste oder ein Katalog von Anforderungen. Die Bibel beschreibt mir sozuagen ein Bild vor Augen, offen und ehrlich miteinander zu sein. Und ich fange immer bei mir an, deshalb bin ich offen und ehrlich. Beispielsweise spreche ich im Gebetstreffen davon, mein Essverhalten nicht unter Kontrolle zu haben und bitte um Gebet, dass andere für mich vor Gott eintreten. Oder ich gestand mal einer älteren Schwester, die ich toootal lieb hab, meine hässlichen Gedanken über sie, die ich von ihrer Tochter (die sich mal über ihre Mutter bei mir "ausgekotzt" hatte) einfach übernahm. - Bei beiden hab ich dann Gottes Wirken erlebt, meine kleinen Wunder ... Im Gebetstreffen erfuhr ich von einer Schwester, die ich schon jahrelang kenne, dass sie mal magersüchtig war, sie konnte mir gute Hinweise geben und bot sich gleich an, für mich dazu sein, ich könne sei einfach anrufen, wenn die Sucht wieder zuschlägt, dann würde sie mit mir beten. Sie selbst habe damit gute Erfahrungen gemacht in ihrer Zeit. Was die ältere Dame und meine hässlichen Gedanken betrifft, so war das schon eine Veränderung, die Gott bewirkte, dass ich einfach zu ihr hinging und ihr das gestand. Sie nahm meine Hand, streichelte über meinen Handrücken und sagte nur "ach, neubaugoere, ich hab so viel für dich gebetet" - dann kam ein riiiiiesiger Frieden über mich.

Was ich sagen will, ist, es ist nicht so wie eine Sportdisziplin, es hat auch nichts mit Strenge zu tun oder sowas. Es ist: Beziehung leben. Sehe ich bei jemandem etwas, das ich als Sünde (nicht auf Gott ausgerichtet) meine zu erkennen, gehe ich einfach ins Gespräch mit ihm. Ich kenne es aus meinen beiden Gemeinden nicht, dass wir sowas schon mal hatten. Oder ich weiß es nicht, hab keine Kenntnis darüber. Es ist wie ... einer Schwester zu sagen, hör mal, ich finde das immer recht lieblos von dir, wenn du ..... sagst oder tust. Und dann reden wir darüber. Sie zeigt mir ihre Sicht und Motivation, ich rede über meine. Wir bitten Gott, uns Erkenntnis zu schenken und uns in der Liebe zu halten. Das ist überhaupt nicht dramatisch. Wir "korrigieren" dadurch einander - und wachsen noch enger zusammen.

Ich denke gerade noch darüber nach, wie ich dir "als Sünde ansehe" anders beschreiben kann ... Sünde ist ja ein Verhalten, das nicht auf Gott ausgerichtet ist, also Entscheidungen, die jemand trifft ohne Liebe für den anderen oder für mehrere andere. Oder ich ging auch öfter auf meine Geschwister zu und wir sprachen darüber, wie sie in den kleinen Alltagssituationen die geistliche Welt/Dimension nicht vergessen und nicht nur einen "weltlichen" Blick auf Situationen haben (Arbeitskollegen oder Familie oder ...), eben weil es immer auch eine geistliche Sicht gibt, die aber viele (die ich kenne) nicht sehen.

Vielleicht hat jemand der Mitleser noch ne Idee, wie sich das gut beschreiben lässt.

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@pumuckl97 

Zum Beitrag

Im Griechischen steht da bei Matthäus 18,15 Sündigt aber dein Bruder[2 an dir], so geh hin und weise ihn zurecht zwischen dir und ihm allein. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.

Luther hat das 'an dir' in der Fußnote Nr.2 versteckt.

Zuerst geht es hier um gewinnende Aussprache, Vergebung und Versöhnung.

So ist Versöhnung - Wie ein Fest nach langer Trauer

 

deborah71 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@deborah71 DANKE. Ich hab mich auch schon gefragt, ob es bei prinzipieller Sünde oder der Sünde gegen einen Bruder gilt. DAS HAT MIR SO GEHOLFEN.

Woher weißt du eigentlich, wie es im griechischen Urtext steht?

pumuckl97 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 23337

@pumuckl97 

Es gibt online Interlinearaufbereitungen des NT.  Griechisch, Lautschrift, Englische Übersetzung.

Ich suche mit der Bibelstelle und schreibe dahinter interlinear und bekomme dann das entsprechende Angebot bei google.

https://biblehub.com/interlinear/matthew/18-15.htm

deborah71 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@deborah71 danke!

pumuckl97 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15671

@deborah71 

Ich liebe dieses Lied. ❤️ 

by the way:

VerSOeHNung mit Gott (geht über den Sohn) 😉

neubaugoere antworten


Kappa
 Kappa
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@pumuckl97 hallo Schlüsselkind,

 

also die Warnung legt nahe, das es verschiedene Stufen der Irrlehren gibt, wo auch zu einem komplett falschem Evangelium führen können.

Wenn man nun auf dich selbst gestellt die Bibel auslegen muss oder zwischen verschiedenen Varianten hier wählen muss, wird es letztlich schwammig und unsicher.

Das genau ist ein Grund warum ich unter anderem Glaube das es ein Lehramt, jemand braucht der von Gott gesetzt ist und über die Lehre wacht. Die Schrift ist nicht wie ein heutiges "User Manual" konzipiert. Die Gefahr das es mehr und mehr zersplittert ist groß .

 

Grüße 

 

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Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@kappa Wer ist der Lehrer, der über die Lehre des Christus wacht, wenn sie alle anders interpretieren? Wo hört die Meinungsverschiedenheit auf und wo beginnt eine Grundlegende falsche Lehre?

pumuckl97 antworten
Kappa
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(@kappa)
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@pumuckl97 hallo,

Petrus hatte die "Schlüssel" Christus persönlich übergeben bekommen. In der Tradition wird geglaubt das dieses Amt nicht mit Petrus oder den Aposteln aufhört, sondern an die späteren Bischöfe weiter gegeben wurde. Um diesen Personenkreis herum gibt es seitdem eine "Ekklesia" was wir heute als Kirche bezeichnen.

Es gibt Kirchen die sich eben in der Tradition seit der Urkirche her sehen. Es ist eine Konstante die durch die Zeit geht, auch wenn Traditionen bzw. Riten sich mit der Zeit entwickelt haben oder auch die Lehren. 

Auch dort ist nicht alles sprichwörtlich vom Himmel gefallen.

Aber ich habe zumindest einen roten Faden der sich durch die Zeiten zieht. Perfektion in jeder Hinsicht wirst du bei den Menschen da aber auch nicht finden. Menschen sind eben Menschen.

Mir geht es um die Lehre, die Auslegung. Andere Lehren wurden erst in den letzten 500 Jahren mehr oder weniger aus der Luft gegriffen und verbreitet. Überleg selbst wo die Wahrscheinlichkeit höher ist, das es dann zutrifft.

 

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@kappa Die Wahrscheinlichkeit, dass es zutrifft liegt bei den Ur-Christen. Wie weit sich die Lehre bis zu den Katholiken verändert hat, weißt du aber auch nicht. 

pumuckl97 antworten
Kappa
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(@kappa)
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@pumuckl97 

Nunja, da gibt es das Lehramt was seit über 1000 Jahren nicht viel anderes macht, wie genau das.

Die Grundzüge der heutigen Kirche waren zumindest vor der Zusammenstellung der Bibel schon vorhanden.

Grundlegende Dinge schon sehr sehr früh. Wie gesagt nicht alles fiel direkt vom Himmel, aber dennoch ein Roter Faden, eine Vereinigung die sich immerhin seit der Zeit hält.

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@kappa Wo in der Bibel steht, dass das Amt von Petrus weiter gegeben wurde?

pumuckl97 antworten
Kappa
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(@kappa)
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@pumuckl97 Hi, an mehreren Stellen wird berichtet das er Petrus mitteilt das ihm die Schlüssel des Himmels gegeben sind, das er Binden und Lösen darf und das speziell Petrus seine Schafe weiden soll 

Diese Aussagen gibt Jesus nur an Petrus oder Apostel- nicht aber an alle Jünger.

Grüße 

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@kappa Ja:

18 Und ich sage dir auch: Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen,[1] und die Pforten des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen. 19 Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein. 20 Da gebot er seinen Jüngern, dass sie niemand sagen sollten, dass er Jesus der Christus sei.
Mat 16:18-20

Wie begründest du, dass Petrus Nachfolger gewählt hat?

 

pumuckl97 antworten
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(@kappa)
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@pumuckl97 

Das Amt ging nach seinem Tod weiter. Petrus starb 63 n. Christus vermutet man. Er war von einem Moment auf den anderen aus dem Leben geschieden.

Was sollte aber mit der Kirche in der Zeitspanne anders geworden sein, das es das Amt nicht mehr braucht? Es war alles wie gehabt. Größere Änderungen es erst fast 300 Jahre später.

Man kann auch im neuen Testament lesen das Âmter nach dem Tod weiter gegeben wurden. Ich glaube bei Judas und Stephanus war das der Fall.

Sie wählten es aber nicht selbst...

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@kappa Ja. Ich finde es auch wichtig, heute noch "Ämter" zu haben, solche eben, die in ihrer Berufung wandeln, so wie bei den Ur-Christen. Leider wird das heute kaum noch so gehandhabt. Wer hat heute schon mal Richter in Gemeinden gesehen, die dabei helfen den Streit zwischen Geschwistern zu schlichten? Damals gab es welche in den Gemeinden. Oder wer hat heute schon gesehen, dass Zungenrede öffentlich nur mit einem Ausleger praktiziert wird? 

Ich hab Sehnsucht nach einer Gemeinde, die so wie damals lebt. 

Okay. Dass Petrus also sein Amt weiter gegeben hat, ist erstmal eine Interpretation die nicht in der Bibel steht, die aber auch nicht mit der Bibel zu widerlegen ist. Aber wenn du magst, können wir das genauer untersuchen. 

Wenn es tatsächlich so gewesen wäre, dass Petrus sein Amt weiter gegeben hat:

1) Woher weiß man, ob das Amt bis zum heutigen Papst weiter gegeben wurde?

2) Wo in der Bibel steht, dass das bedeutet, das der heutige Amtsträger unfehlbar ist in der Lehre? 

3) Wenn alle Nachfolger von Petrus unfehlbar sind in der Lehre, müssten sie ja alle in der Lehre des Christus gewandelt sein, so wie sie in der Bibel steht. Hast du mal geprüft, ob das zutrifft?

4) Falls es nur auf einen Nachfolger nicht zutrifft, wäre für dich dann die Interpretation von der Unfehlbarkeit des Papstes widerlegt?

 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Aber ich bin mir selber noch nicht sicher ob die Zungenrede reale Sprachen waren und ob alle Geistesgaben heute noch so existieren wie damals. Die Gemeinde, die Gemeindeauschluss macht und glaubt dass die Geistesgaben und Wunder aufgehört haben antworten halt wieder nicht. Ich kann deren Interpretation garnicht prüfen. Also ich bin da offen drüber nachzudenken, die Bibel sagt immer die Wahrheit. Hab gerade das Gefühl ich bin einfach unwissend und mach alles falsch und fühl mich voll depri.

 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Also ich glaub der heilige Geist wirkt auf jeden Fall nicht NUR durch das heilige Wort und Gott tut auch heute noch Wunder. Aber nicht jedes Wunder muss von Gott kommen. Und ob es z.B. noch Apostel gibt oder warum ich noch keine Zungenrede mit Auslegung erfahren hab oder die Zungenrede reale Sprachen waren, da bin ich mir z.B. nicht ganz sicher. Ich halte also für möglich, dass es noch alle Ämter so wie damals gibt. Eine Freundin meinte mal, dass sie privat Zungenrede mit Auslegung geübt haben und dabei Geheimnisse offenbart wurden. Ich konnte es aber selber nicht prüfen.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Weil die Apostel waren ja da um das Evangelium zu verkünden mit Zeichen und Wundern. Aber vielleicht gibt's ja heute noch solche von Gott bestimmte Verkünder, die die Bibel bestätigen, ihr nichts hinzufügen und nichts wegnehmen. Ich weiß nicht. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Also die glauben, dass es keine Erkenntnis, Heilungen, Weisssagung und Prophetie mehr gibt. Oder keine Gaben davon, aber vereinzelnd schon, da hat der eine so gesagt und der andere so und ich hab ja dann keine Antwort mehr bekommen. 

Nach meinem Eindruck ist es so, dass sie entweder versuchen ganz nach dem Wort zu leben und nicht mehr glauben, dass es heute noch alle Geistesgaben gibt und deshalb keine Weissagung, Heilung und prophetisches Reden in der Gemeinde haben, oder sie sind so Richtung charismatischen Gemeinden und leben nicht nach Gottes Wort, wo z.B. jeder durcheinander in Zungen betet, obwohl das ohne Auslegung geschieht etc.

Mit beidem bin ich nicht zufrieden.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Aber vielleicht ist mein Streben ja auch perfektionistisch und ich hab die Bibel nicht richtig verstanden oder sie wird mir mehr und mehr offenbart. Ich bin ja selber noch auf der Suche und am prüfen, was eigentlich der Wille Gottes ist und welche Gemeinde geeignet ist. Ich will auf jeden Fall in einer sein, die sich Zeit nimmt für meine Fragen. Keine Gemeinde, die einem Suchenden keinen Raum gibt für alle Fragen zu Jesus und der Bibel, ist für mich die Richtige. Aber das muss ja nicht für jeden gelten.

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Außerdem stört mich, dass meistens nur der Pastor redet und die anderen Geistesgaben garnicht richtig zur Geltung kommen können. Lehrer sind wichtig, aber wenn der Fokus nur auf die Geistesgabe des Lehrens gerichtet wird, dann fehlt was. 

pumuckl97 antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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Wie ist es nun, ihr Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat jeder von euch etwas: einen Psalm, eine Lehre, eine Sprachenrede, eine Offenbarung, eine Auslegung; alles lasst zur Erbauung geschehen!

1. Korinther 14:26

pumuckl97 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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@pumuckl97 

Zum Beitrag

oder sie sind so Richtung charismatischen Gemeinden und leben nicht nach Gottes Wort, wo z.B. jeder durcheinander in Zungen betet, obwohl das ohne Auslegung geschieht etc.

Nein, das ist nicht so in allen charismatischen Gemeinden.

Es ist auch ein Unterschied, ob gemeinsamer Lobpreis in Zungenrede freigegeben wird, der ausschließlich zu Gott gerichtet ist und der! braucht keine Auslegung, weil er jede Silbe versteht.

Zungenrede von Gott her mit Botschaft für die Gemeinde braucht allerdings eine Auslegung. Das kann sich aus dem Lobpreis heraus entwickeln, kann aber auch spontan jemand sich melden, dass er eine Zungenrede für die Gemeinde hat. Wird demjenigen das Sprechen erlaubt und es meldet sich niemand mit der Gabe der Auslegung, dann wird die Erlaubnis beendet.

 

deborah71 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@pumuckl97 

Also danke für die Fragen. 

1) sukzession heißt das glaube ich. Die Kirche hat das ja dokumentiert. Natürlich, auch das sind Aspekte des Glaubens wie das meiste. Das Amt würde aber immer neu vergeben. Ist mit Fremd das ein Papst seinen Nachfolger selbst stellt.

2) "Unfehlbar" taucht nur in sehr speziellen Zusammenhängen auf und nicht bei allem was ein Papst sagt und Macht. Die Lehre hat sich entwickelt, es war nicht alles vollumfänglich gleich da. Sogar innerhalb der Schriften sieht man das. Für Heidenchristen wurde erst nach und nach alles geregelt.

3) Eine gewöhnliche Tätigkeit eines Papstes ist es, neue Lehrfragen oder generell neue Fragen im Zusammenhang mit der Schrift und den Traditionen, also dem Überliefertem Glauben zu prüfen und auszulegen. Dessen sollte sich jeder Papst bisher verpflichtet gefühlt haben.

Wenn Du das persönliche Glaubensleben meinst- Dieses kann man selbst schlecht nachprüfen. Aber Amt ist Amt und seine Beziehung zu Jesus ist seine eigene Verantwortung vor Gott. Klar waren die nicht alle Fehlerfrei. War Petrus aber auch nicht. Er wurde Meineidig und trotzdem hat ihm Jesus das alles anvertraut.

4) Nein. 

Der Glaube hat sogenannte 'Dogmen" die sich über die Zeit entwickelt haben. Es ist eine Entwicklung und es ist nicht alles vom Himmel gefallen.  Es gab auch sogenannte Konzile (7) im ersten Jahrtausend wo auch alle Bischöfe mitgewirkt haben. Es war ein Zusammenspiel innerhalb der Kirche. Ein wichtiger Punkt der gern übersehen wird, ist die im neuen Testament geforderte Einheit. Auch wenn die Kirche irgendwo Nachholbedarf hat, ist der Gläubige Safe und kann sich auf die Kirche berufen.

Beispielsweise tätigte Paulus noch ein Tieropfer im Tempel. Das wäre für einen Christen heute undenkbar - was ist jetzt korrekt?? Das was in der Bibel steht oder was alle Christen seit langer Zeit Übereinstimmend anerkennen?

Zum Apostelkonzil teilte man den Heidenchristen dann mit, sich nur an 4 Dinge halten zu müssen. Was ist nun mit dem Rest der 10 Gebote- egal?

Ein Punkt der Lehren innerhalb der Kirche ist die laufende Entwicklung, da gibt es rote Faden. Verknüpfungspunkte. Das was Luther zum Teil auspackte, das hat nicht diese Art von Basis und bröckelte später noch mehr, weil man die Schriften aus dem Kontext gerissen hatte, in dem Sie eigentlich entstanden oder zusammen gestellt wurden. 

Generell hält sich diese komplexe Lehre und Kirche seit Jahrtausenden, das ist bemerkenswert für sich.

Es gibt auch eine nette Stelle in den Briefen _ "Die Ekklesia ist die Grundfeste der Wahrheit" Das bringt das Verhältnis von Schriften und dem Leib Christi auf den Punkt.

 

Liebe Grüße, Eddie 

 

kappa antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
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@kappa Lieber Eddie, ich hab jetzt 2 mal einen Text geschrieben und ihn wieder gelöscht. Ich weiß nicht wieso, aber ich mag doch nicht darüber reden. 

 

pumuckl97 antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

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@pumuckl97 Hallo, Alles gut.

Ich glaube schon noch das es Gaben heute noch gibt.

Das ist im neuen Testament eine Basis im Glaubensleben.

Mit einer Bibelstelle frei interpretiert das alles auszuschalten, passt doch nicht zusammen.

kappa antworten
Schlüsselkind
Themenstarter
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Es tut mir leid, wenn ich unwissentlich falsch gelehrt hab oder jemandem Angst gemacht hab durch meine Worte. 

pumuckl97 antworten
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GoodFruit
(@goodfruit)
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Beiträge : 2797

@pumuckl97 Du lehrst hie doch nicht! Jedenfalls verstehe ich das nicht so. Wir tauschen uns hier über unsere Sichtweisen, wie sie uns deutlich geworden sind, aus. Ich habe das immer als sehr hilfreich empfunden, weil ich nur so im Glauben wirklich wachsen kann. Es gibt im Lernen keinen wertvolleren Dünger als aufgedeckte Fehler. Jedesmal, wenn so etwas passiert, dann ist "ein Groschen gefallen" (sagt man das in Zeiten des Euro überhaupt noch so?). Dann ist man ein Stück in der Erkenntnis gewachsen und das ist etwas, das Spaß macht und Spaß machen soll. Das ist nichts, vor dem irgendjemand Angst haben sollte!

goodfruit antworten
Schlüsselkind
(@pumuckl97)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

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@goodfruit Danke.

pumuckl97 antworten


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