Was ist ein anderes Evangelium?
Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!
Galater 1:8
Wenn jemand glaubt und erzählt, dass der Bibel, z.B. Tora und den Briefen von Paulus Teile von einem bösen Geist hinzugefügt wurde, die nicht wahr sind, hat der dann ein anderes Evangelium verkündet?
Wenn jemand sagt, dass nicht alles aus dem Evangelium wahr ist, weil es keine objektive Wahrheit gibt, nimmt er dann Teile davon weg?
Wenn ein Pastor keine Gemeindezucht macht, nachdem der Bruder auf Zurechtweisung nicht bereut, nimmt er dann Teile aus dem Evangelium weg und handelt nicht nach dem Wort, das Jesus gesagt hat über einen sündigen Bruder, der nicht hört?
Mat 18:15-17
15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. 17 Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.
In anderen Übersetzungen geht es nicht um die Sünde gegen einen Bruder, sondern eine prinzipielle Sünde, da gefällt mir die Sch2000 Übersetzung nicht so gut. Aber vielleicht entspricht mein Gefühl nicht der Wahrheit. Weiß jemand welche Übersetzung stimmt und kann mehr dazu sagen?
Veröffentlicht von: @pumuckl97Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!
Galater 1:8Wenn jemand glaubt und erzählt, dass der Bibel, z.B. Tora und den Briefen von Paulus Teile von einem bösen Geist hinzugefügt wurde, die nicht wahr sind, hat der dann ein anderes Evangelium verkündet?
Nein.
Wenn jemand sagt, dass nicht alles aus dem Evangelium wahr ist, weil es keine objektive Wahrheit gibt, nimmt er dann Teile davon weg?
Ja.
Wenn ein Pastor keine Gemeindezucht macht, nachdem der Bruder auf Zurechtweisung nicht bereut, nimmt er dann Teile aus dem Evangelium weg und handelt nicht nach dem Wort, das Jesus gesagt hat über einen sündigen Bruder, der nicht hört?
Nein, er handelt "nur" gegen Gottes Anweisungen.
Mat 18:15-17
15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. 16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht. 17 Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.In anderen Übersetzungen geht es nicht um die Sünde gegen einen Bruder, sondern eine prinzipielle Sünde, da gefällt mir die Sch2000 Übersetzung nicht so gut. Aber vielleicht entspricht mein Gefühl nicht der Wahrheit. Weiß jemand welche Übersetzung stimmt und kann mehr dazu sagen?
Ich kann leider kein Griechisch würde mich aber eher an die rev. Elberfelder halten, da sie meiner Kenntnis nach wortwörtlicher übersetzt ist.
@learner Danke.
@learner Ich mag Zurechtweisung mit der Bibel. Ich mag die Gemeindezucht. Ich fühl mich da beschützt und geliebt und sicher. Aber ich mag nicht jede Kritik. Aber die Zurechtweisung aus Gottes Wort. Die mag ich.
Können Irrlehrer eigentlich noch gerettet werden? Aber Paulus hatte auch die Christen verfolgt und dann ist er gläubig geworden. Und ich dachte vielleicht ist das mit den Spaltungen entgegen der Lehre auf die bezogen, die überhaupt erstmal die Lehre verstanden haben und zusammengefügt waren in der Einheit UND DANN INNERHALB DER GEMEINDE entgegen der Lehre spalten. Die Gläubigen müssen ja erstmal hineingeführt werden.
Aber vielleicht ist das auch wieder eine falsche Interpretation und mit wem kann ich darüber reden wenn das keiner versteht?
Ich hab so Angst ein falsches Evangelium zu verkünden, wenn ich meine Gedanken zu der Bibel sage und mich irre. Gibt es dafür eine Lösung?
@pumuckl97 hi,
Also Paulus war ja bis dato kein Christ.
Am Anfang haben die Apostel Weisungen an die Gemeinden heraus.
Dann gab es wohl welche die das verdrehten und irgendwann das Prädikat Irrlehrer hatten.
Heute ist es etwas anders gelagert, es gibt bereits verschiedene Gemeinden und Leute die bereits darin aufwachsen. Die können ja erstmal nichts dafür. Aber die Folgen der starken Diversität bleibt eben.
Dann gibt es freilich auch Sekten wo nicht mehr an den Dreieinen Gott glauben.
@kappa Ja. Meinst du, dass heute dann anders mit Spaltungen entgegen der Lehre umgegangen werden muss wie damals?
Hi,
Also das passiert ja. Innerhalb der Christenheit gibt es ja meistens doch einen gewissen Respekt und Zusammenhalt, trotz der Differenzen.
@kappa mir macht Angst, dass geschrieben steht, dass in dem letzten Tagen viele die gesunde Lehre nicht ertragen. Ich hab Angst, dass das bedeutet, dass die Lehre die weh tut und Angst macht die wahre Lehre ist. Ich hab Angst, dass ich zu einer Sekte gehe wenn ich alles so tun will, wie es die Bibel sagt.
Wenn ich auf Jesus Worte hören will und sie tue und das Wort heute genau so gilt wie damals dann muss ich mir eine Gemeinde suchen die Gemeindezucht macht und Irrlehre nicht toleriert. Aber wenn die Gemeinde selber eine Irrlehre hat, dann ist es eine Sekte.
Also muss ich Irrlehre unterscheiden lernen.
Aber wie soll ich das lernen
@pumuckl97 Das ist das was ich dir ganze Zeit versuche zu zeigen.
Es ist in der Praxis nicht für jeden Menschen Leistbar das zu können. Man muss sich auf andere Verlassen. Alles andere ist Wolkenkuckucksheim.
Das soll sich nicht verurteilen jetzt. Wie gesagt die Irrlehrer und Aufrührer von damals hatten wundertätige Apostel um sich herum und widerstanden ihren Weisungen und Lehren! Heute ist eine chaotische Situation in der wir alle leben. Das ist für dich nicht vergleichbar. Wir alle sind vielmehr Opfer dieser Situation.
@pumuckl97 Also mit Irrlehrer als "Titel" sind meines schon Leute gemeint die das Hauptberuflich machen und nicht einfache Gläubige.
Natürlich sollte man für sich selbst auch schauen wo man leermäßig bleibt, egal ist es nicht.
@kappa Ich hoffe du hast Recht. Ich hab Angst, dass ein Irrlehrer schon einer ist, der öffentlich Irrtümer über die Bibel verkündet.
@pumuckl97 hi, ja leerst du öffentlich? Oder zeugst du privat einfach von deinem Glauben?
@kappa so wie ich hier rede, manchmal unter Freunden. Manchmal sprechen mich Menschen an, die stellen Fragen. Dann rede ich auch über Jesus. Manchmal stelle ich auch Fragen und rede über Ihn, wenn ich jemanden kennenlerne.
Ab wann ist etwas schon öffentlich lehren? Haben die Apostel eigentlich gelehrt, wenn sie einzelne Menschen auf der Reise zum Glauben gebracht haben durch Jesus?
Aber sowas wie "evangelisieren" mach ich nich. Weil ich mich dafür garnicht reif fühle und außerdem nicht lehren will.
so wie ich hier rede, manchmal unter Freunden. Manchmal sprechen mich Menschen an, die stellen Fragen. Dann rede ich auch über Jesus. Manchmal stelle ich auch Fragen und rede über Ihn, wenn ich jemanden kennenlerne.
Glückwunsch, genau das evangelisieren 😉
Du gibst einfach die gute Botschaft weiter.
Wie tristesse schon ausführte ...
Möglicherweise hast du - wie viele andere auch - ein bestimmtes Bild im Kopf von Evangelisation. Vielleicht durch sowas wie die Zeugen Jehovas, die von Haustür zu Haustür gehen, oder dieses 'ich muss mich dann auf eine Bierkiste auf den Potsdamer Platz stellen und laut etwas erzählen'. Müssen muss gar niemand. Gott arbeitet nur einfach gern mit uns zusammen. Er liebt es so. Und er gibt auch noch das Handwerkszeug mit - Gaben, unterschiedliche, damit alle zusammen wirken können und so seine Größe auch gut "darstellen" können. Oder manch einer denkt, evangelisieren heißt automatisch, in ferne Länder zu reisen, dritte Welt oder Dschungel, um dann ganz unzivilisierten Menschen eben etwas zu erzählen.
Denk mal drüber nach, was für ein Bild von Evangelisation du hast, vielleicht auch einfach übernommen hast, weil es dir so beigebracht wurde. Dann denke mal drüber nach, was "Evangelium" bedeutet, nämlich "Gute Nachricht". Nämlich die von diesem großartigen Gott, der uns geschaffen hat aus Liebe zu sich in seine himmlische Familie hinein zur Gemeinschaft, aus der wir Menschen fielen, nicht allein zurückkonnten und er mit Jesus den Weg wieder möglich gemacht hat. Das ist eine gute Nachricht. Das ist DIE Gute Nachricht, vom Weg zu Gott, der wieder frei ist, von diesem großartigen Jesus, der sich für uns in den Tod gegeben hat, um ihn zu überwinden.
Was erzählst du von Jesus und Gott, wenn du so viele Ängste hast? Mein alter Pastor sagte mir mal, wir sind alle Multiplikatoren, wir geben weiter, was wir erlebt, erfahren haben, was wir denken, hoffen und auch unser Ängste. Von was für einem Gott erzählst du? Was erfahren die Leute von dir für eine "Gute Nachricht"? Vielleicht das Gleiche, was du erlernt hast? -> Angst? Oder das Gleiche, was ich gerade erzählt habe? -> Liebe? "Heimat"?
@neubaugoere mir macht gerade Angst, dass ich den Eindruck bekomme, du willst damit sagen, dass ich einem anderen Gott diene als du und ein falsches Evangelium weiter gebe.
Falls du das indirekt sagen willst, sag es bitte direkt und vielleicht kommen wir der Sache dann näher, wenn wir sie untersuchen.
Wie tristesse schon sagte, was du machst, wenn du mit anderen über Jesus redest, ist evangelisieren, du sprichst über die Gute Nachricht mit ihnen (hoffe ich mal). Deswegen solltest du über dein Bild (!) des Evangelisierens nachdenken. Du sagtest ja, das wolltest du nicht. Das ist nicht schlimm, für wen denn auch? Und wenn du jetzt mal aufmerkst, was dir da so Angst macht, dann ist es, weil dir jemand offenbar eingetrichtert hat, wenn es nicht so läuft, wie wir es von dir erwarten, dann kommst du in die Hölle und bist nicht errettet - kann das sein? Ich kann mir so gar nicht vorstellen, wie man überhaupt Angst in Verbindung mit Gott bringen kann, denn ER macht keine Angst.
Also eigentlich ist es ein wenig zum Schmunzeln, wenn du sagst, du willst es nicht, tust es aber aus unserer Sicht. Deshalb der Hinweis: Wir haben wohl ein unterschiedlichen Inhalt, wenn wir an Evangelisation denken. That's it. Nichts weiter. Ich ziehe eher den Hut vor dir, weil ich mich noch nie mit Menschen auf der Straße über Gott oder Jesus unterhalten habe, nicht mal in der Familie oder im Kollegenkreis. Ich find das total mutig.
Was ich über Multiplikatoren sagte, ist einfach eine Spiegelung, ein Moment, sich zu reflektieren, sich selbst mal anzuschauen, was tue ich da eigentlich oder jemanden zu fragen, hej, wie siehst du mich in der Situation und die Eigenwahrnehmung mal mit der "Außenwahrnehmung", also der Wahrnehmung meiner Person/Handlung von anderen; stimmen beide Wahrnehmungen überein oder sehen mich andere anders als ich mich selbst.
Jemand sagte es schon zu dir, das hat was mit uns als Menschen zu tun. Wir können auch "kaputtgehen" sozusagen und brauchen Heilung, ganz menschlich, damit alle Schalter wieder so umgelegt werden können, wie sie gehören. In meiner Therapie damals lernte ich das so, dass es viele Lebensbahnen gibt und Erlebnisse, die wie Relais oder Schalter wirken. Ein Relais falsch geschaltet oder ein Schalter in die falsche Richtung gelegt, schon gerät das Leben, wie es gedacht ist, aus den Fugen. Ich vermute das bei dir, wenn ich ehrlich bin.
Denn so viel Angst ist entweder nie bearbeitet worden und jemand steigert sich da selbst immer weiter hinein - das kenne ich auch, da habe ich selbst Erfahrungen mit -, oder aber jemand hat dir von außen viel Angst eingeflöst, nicht richtig zu sein, viel falsch zu machen, dich eben so manipuliert, dass du "gefügig" wirst, leise bist, nicht auffällst und schön das tust, was die anderen wollen. So kommt es mir vor. Das muss alles nicht stimmen, es kommt mir nur so vor. Das ist meine Wahrnehmung von dir (gerade).
Und noch mal zum Multiplikator ... erfahre ich Liebe, gebe ich sie weiter. Erfahre ich Anerkennung, gebe ich das automatisch weiter. Weil solche Dinge prägen. Sie prägen mich und sie prägen meinen Umgang mit mir selbst und mit anderen. Dich hat irgendetwas geprägt, was Angst und Panik aus jeder Pore schießen lässt, wenn etwas nicht so läuft, wie gewohnt oder wie du es kennst. Das lässt mich auf Manipulation schließen. Wie gesagt, ich bin da nicht geschult oder sowas, ich bin einfach nur Mensch und Schwester und habe mit dir Umgang, rede mit dir, nehme dich wahr, gehe nicht an dir vorbei, sehe dich ... und versuche herauszufinden, warum das so ist bei dir mit dieser übersteigerten Angst ...
Das Evangelium, die Gute Nachricht ist: Wir sind in Gott geborgen, er liebt uns, wir sind Menschen, die noch hier in dieser Welt leben und wir machen (alle) Fehler. Das ist okay. Wir sind fehlerhaft, wie die Jünger damals. Hat Gott sie in die Hölle geschickt? Nein. Er hat sogar seine Gemeinde auf diesen Petrus gegründet, der ihn verraten hatte. Jesus liebt dich. Er will dich und wollte dich immer. Das ist sein Wesen. Er hat uns Menschen in die Gemeinschaft in seine himmlische Familie geschaffen, weil er Freude an uns hat. Und du darfst das glauben, ich versichere dir, Gott, Jesus, der Heilige Geist sind es allemal wert, ihnen zu vertrauen.
Und jetzt erzähl doch mal, was du für eine Vorstellung von Evangelisation hast.
Wie tristesse schon sagte, was du machst, wenn du mit anderen über Jesus redest, ist evangelisieren, du sprichst über die Gute Nachricht mit ihnen (hoffe ich mal).
Also wenn ich mit Freunden Bibel lese und dann über Jesus aufgefragt werde evangelisiere ich?
Ich glaub wenn ich die Absicht hab über Jesus zu lehren, mache ich es nicht richtig. Außerdem fühl ich mich garnicht reif genug. Ich evangelisiere nicht. Frag mich auch ob das überhaupt notwendig ist, wenn's in Deutschland überall Bibeln gibt.
Und jetzt erzähl doch mal, was du für eine Vorstellung von Evangelisation hast.
Das man halt ganz bewusst in die Öffentlichkeit geht um Menschen zum Glauben an Jesus zu bringen, indem man von Ihm erzählt.
weil ich mich noch nie mit Menschen auf der Straße über Gott oder Jesus unterhalten habe, nicht mal in der Familie oder im Kollegenkreis.
Kam das Thema noch nie von alleine hoch? Ist deine Familie nicht interessiert an deinem Glauben?
Nein. Sind sie noch, was ich einmal war: ungläubig und in dem Glauben, dass es keine Götter gibt und alle Menschen Irre sind, die an Götter glauben und ihr Leben nicht im Griff haben. 🙂 Meine Mutter war sehr erschrocken, als sie nach Jahren von mir hörte, dass ich daran glaube, worum es in der Kirche/Bibel geht. Es entfuhr ihr ein "Ach du Scheiße."
Ich hatte mal einen Arbeitgeber, dem ich das Evangelium in fünf Minuten erzählt habe. Dafür musste ich ein halbes Jahr bei ihm verbringen. Dann kam der Moment (ich wusste es nicht vorher). Ich staunte selbst über mich, wie zielstrebig das aus meinem Mund kam, wie still er zuhörte. Später frotzelte er wieder herum, stand nur wenige cm vor mir im Türrahmen und provozierte mich. Ich war sehr ernst und sehr direkt - ein Satz. Fertig. Stille. Keine Widerreden, keine Gegenwehr. Das war's. Gott hatte gesprochen.
Sonst? Nein, mit niemandem. Nur mit Geschwistern in Gemeinden oder auch Geschwistern ohne Gemeinde.
@neubaugoere Tut mir leid, dass das nicht mal in deiner Familie geht. Wielange bist du denn schon gläubig?
Ich hab so Angst ein falsches Evangelium zu verkünden, wenn ich meine Gedanken zu der Bibel sage und mich irre. Gibt es dafür eine Lösung?
Deine Meinung und Gedanken darfst du beruhigt äußern, frei nach Schiller "wir können nur raten und meinen".
Ist die Lehre des Christus die GANZE BIBEL? Oder ist es der heilige Geist der die Lehre schenkt? Aber der heilige Geist kann nicht dem heiligen Geist der Apostel widersprechen, die die Lehre gegeben haben. Es muss übereinstimmen. Aber es kann ja vielleicht trotzdem sein, dass man in bestimmten Umständen situationsbedingt anders handeln sollte.
Ein anderes Evangelium ist, wenn behauptet wird das wir durch irgend etwas anderes als allein durch Glauben und die Gnade Gottes gerettet werden.
Wenn behaupetet wird, dass gnade nicht vollständig ist, und sie durch sakramente stückchenweise erhalten.
Wenn behaupetet wird, dass die Jüdischen Traditionen halten müssen um Gott zu gefallen.
Wenn behaupetet wird, dass irgend ein Mensch (und sei es die Mutter Christi) teil der Heilsökonmie sei.
Wenn behaupetet wird, dass gesetze und regeln befolgen müssen um die Gnade Gottes zu verdienen.
Wenn behaupetet wird, dass es egal ist ob wir irgend etwas anderes anbeten als Gott.
@arcangel Glaubt man allen Worten von Jesus, wenn man an Jesus glaubt?
Bei mir war es nämlich auch so, dass ich die Bibel erst Stückweise annehmen konnte. Z.b. hatte ich mit der Gemeindezucht zwar gelesen, aber nicht darnach gehandelt. Und ich kann dir nicht mal sagen wieso. Ich glaube ich hatte geglaubt, dass das wahr ist und ich es aber nicht richtig verstehe, weil sich das so falsch und böse angefühlt hat. Und man hat ja auch das von der Liebe zu den Brüdern und Feinden im Kopf.
Und ich will immer noch glauben, dass wo ich es angewand hab, der Bruder vielleicht umkehren wird und ich ihn wieder bei mir aufnehmen kann. Er also kein Ungläubiger sein muss. Weil ich glaub wir waren ja noch garkeine Gemeinde und vielleicht kann es dauern, bis man die Lehre richtig versteht und verinnerlicht. Ich glaub das ist ein Prozess.
Und vielleicht muss es ja auch garnicht jeder verstehen. Weil vielleicht ist das garnicht notwendig. Ich glaub auch, dass es Gläubige gibt in Gemeinden die keine Gemeindezucht machen z.B.
Als ich nämlich geglaubt hab, dass die die nicht alles aus der Bibel als Wahrheit annehmen und darnach handeln, nicht an Jesus glauben da bin ich in Hochmut und Angst gekommen und musste alle wieder freisprechen und dann ist mir bewusst geworden, dass das Feindschaft war, also das war im Fleisch gewandelt.
Aber das kann ja auch wieder falsch sein. Ich hatte voll den mystischen Zusammenbruch. Ich muss jetzt wieder alles neu sortieren und wieder in die Liebe kommen.
"Ich muss jetzt wieder alles neu sortieren"
Bei all den Fragen, die Du hier im Laufe der Zeit gestellt hast, ohne zu einem erkennbaren Ergebnis zu kommen, ist mir eine schöne Science-Fiction eingefallen.
Ein paar Astronauten entdecken in den Fernen des Weltalls einen großen Planeten, der bisher unbekannt war. Als sie auf ihm landen, stellen sie fest, dass es gar kein Planet ist, sondern eine riesengroße Maschine.
Sie öffnen eine Türe zum Inneren und gehen eine ellenlange Treppe hinunter. Unten kommen sie vor ein Steuerpult, auf dem steht "Weltfragenbeantwortungsmaschnine".
Sie machen selbst weiter nichts, melden den Fund aber auf die Erde, woraufhin alle möglichen Wissenschaftler dahin fliegen, um ihre Fragen beantworten zu lassen. Sie geben sie in die Maschine ein, die einige Minuten rappelt und dann einen kleinen Zettel auswirft, worauf steht: "Die Frage ist falsch gestellt, stellen Sie sie erneut, aber richtig".
Die Wissenschaftler versuchten alles, was sie konnten, bekamen aber immer nur die gleiche Antwort.
Kann auch sein, dass Gott Deine große "Weltfragenbeantwortungsmaschne" sein soll.
Sie machen selbst weiter nichts, melden den Fund aber auf die Erde, woraufhin alle möglichen Wissenschaftler dahin fliegen, um ihre Fragen beantworten zu lassen. Sie geben sie in die Maschine ein, die einige Minuten rappelt und dann einen kleinen Zettel auswirft, worauf steht: "Die Frage ist falsch gestellt, stellen Sie sie erneut, aber richtig".
Erinnert mich sehr an einige Versuche von mir KI zu nutzen...
Das war Sciencefiction aus den 60-er oder 70-er Jahren. Schlau vorhergesehen.
Ich hab in letzter Zeit so schlimme Ängste und Zwangsgedanken. Zum Beispiel hab ich gerade gedacht: "Du willst es nur allen Recht machen." Weil ich alle freisprechen will. Weil ich das noch nicht überwunden hab, dass mir das egal ist. Und ich hatte Angst, dass die Christen die sagen, dass ich und viele andere in die Hölle kommen Recht haben, denen egal ist was andere denken.
Hatte ja kürzlich nen Absturz, als ich Angst hatte ein Pharisäer zu sein. Zur Lehre des Christus gehört nicht, dass ein Schaf der Sauerteig ist.
Vielleicht hilft das ja anderen Schafen, die auf Jesus Worte hören wollen.
Hatte ja kürzlich nen Absturz, als ich Angst hatte ein Pharisäer zu sein. Zur Lehre des Christus gehört nicht, dass ein Schaf der Sauerteig ist.
Wir sind alle wie Ton in Gottes Händen und er formt jeden einzelnen von uns in Liebe. Mach dir keine Sorgen: solltest du wirklich ein Pharisäer sein (was ich nicht glaube) - auch für die hat Gott eine liebevolle Lösung. Warum sollte Gott, der alles tun kann, auch nur einen von uns Schafen zurück lassen?
Schön, wieder von dir zu hören, du bist wertvoll.
❤️
Im Dezember hattest du berichtet:
Die mystischen Erfahrungen haben ja auch kurze Zeit später aufgehört, nachdem ich Jesus aus tiefstem Herzen darum gebeten hatte.
Wie dürfen wir den Zusammenbruch verstehen? Was möchtest du damit aussagen?
@neubaugoere Ja. Die mystischen Erfahrungen haben auch aufgehört. Also bestimmte Erfahrungen, die die extrem belastend waren. Davor hatte ich manchmal die Kontrolle verloren. Z.b. hatte ich ein Lobpreis Lied wie eine Dauerschleife im Kopf, das mir in diesem Zustand wahnsinnig Angst gemacht hat. Obwohl ich das in dem anderen Zustand geliebt hab. Da hab ich Zettel geschrieben und gelost wer meine Wohnung bekommen soll. Und alles konnte ich symbolisch auf einer anderen Ebene deuten. Es war als würde ich ununterbrochen 2 Sprachen hören und es hat mich fast verrückt gemacht ständig die Einzige zu sein, die ununterbrochen die 2. Sprache hört. Und wenn der Zustand zu extrem war, dann wurde es extrem symbolisch und die normale Sprache wirkte dann nicht mehr normal für andere. Und nachdem ich das mit der Wohnung ausgelost hatte dachte ich, dass ich weggehen muss, damit ich nichts ausversehen zerstöre in anderen, weil ich diese Zustände nicht kontrollieren konnte. Und dieses Lied und dieser Angst Zustand ununtetbrochen, während ich mit Rucksack losgelaufen war und nie wieder zurück wollte. Da bin ich auf die Knie gefallen und hab zu Jesus gebetet. Plötzlich war der Zustand weg, ich war wieder klar und bin einfach nach Hause gegangen.
Also ich hab schon noch mystische Erfahrungen, aber die sind jetzt nicht mehr so wie früher. Es ist nicht mehr so heftig, dass ich das Gefühl hab etwas zu fühlen, wo ich mich komplett verliere, als ob das was Gut ist immer stärker wurde und das nicht mehr so weit kommen lässt vielleicht.
Es hatte mir richtig Angst gemacht, dass ich einfach meine Wohnung auslosen wollte und dieser Lobpreis angsteinflößend in Dauerschleife in meinem Kopf war und ich geglaubt hatte ich muss für immer weg, um niemandem zu schaden. Es hat mir Angst gemacht, weil ich das Gefühl hatte, dass ich mich da komplett verloren hatte und ganz anders gedacht und gefühlt hatte. Das mein ich mit die Kontrolle verlieren.
Und der damalige Therapeut hatte ja Buchstaben vertauscht und ich hatte an diesen Namen geschrieben, den er vertauscht hatte und der hatte alles umgedreht. Und als ich ganz nah da dran war hatte ich das Gefühl, dass das wollte, dass ich ein Messer nehme und mich damit umbringe und es war wie ein Kampf gegen etwas, dass in dich eindringen und kontrollieren will. Ich musste mich davon trennen.
Das waren kabbalistische Zustände.
Zur selben Zeit wurde ja auch mein Handy gehackt und da sind voll die krassen Sachen passiert und später hat jemand gesagt, dass das gehackt wurde aber niemand hat mir geglaubt. Aus psychologischer Sicht ist das ja alles nur Einbildung. Außerdem wurde ich sogar körperlich krank und die Ärzte wussten nicht was ist, meinten das wäre psychosomatisch oder jeder hat was anderes diagnostiziert. Ich bin echt durch die Hölle gegangen. Ich hab Dinge gesehen, gehört, erfahren und bin auf Irrwege gekommen aber nach dem einen Gebet an Jesus, wo ich gefleht hatte, dass das aufhört und einfach nur noch ein normales Leben haben wollte hab ich nicht mehr so die Kontrolle verloren.
Die Bibel ist das zweischneidige Schwert und die beste Waffe. Umso fester man wird, umso besser wird es.
Hallo,
Sakrament bedeutet doch nur soviel, das Gott verlässlich unsichtbar handelt.
Wenn Du so willst die Taufgnade ist grundsätzlich vollkommen. Nur geht das Leben danach eben weiter, man macht Fehler oder bekommt Dienste für die man Gottes Hilfe oder Barmherzigkeit benötigt.
Das Sakrament der Eucharistie ist nunmal der Tisch des Herrn . Man sieht an mehreren Stellen im neuen Testament, das dort mehr dahinter ist als nur ein "Symbol" sondern das im Unsichtbaren was vor sich geht. Zumindest glaubten das die Apostel und danach alle Bischöfe welche im Verbund geblieben sind.
Aber selbst wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch etwas anderes als Evangelium verkündigen würden als das, was wir euch verkündigt haben, der sei verflucht!
Die Bibelstelle enthält selbst die Informationen, womit man vergleichen soll. Das Problem, das wir haben: Was hat der Autor als Evangelium Christi verkündet? Was haben die Galater als Evangelium Christi empfangen? Und was von dem, was wir überliefert bekommen haben, würde der Autor zum Evangelium Christi zählen? Würde Paulus seine Regeln zur Ehe dazu zählen? Würde er seine Meinung zu den Speisegesetzen dazu zählen?
Ich denke nicht, dass wir die Bücher der Bibel mit dem Evangelium Christi gleichsetzen können. Diese sind teilweise später entstanden (Matth-Ev. z.B. um 80 bis 90 n.Chr.) als der Galaterbrief (ca. 50 bis 55 n.Chr.) und somit warne sie Paulus teilweise unbekannt bei Abfassung (was nicht heißt, dass die darin enthaltenen Überlieferungen nicht anderweitig Paulus bekannt waren). Interessant ist die Frage auch im Umgang mit Briefen, deren Autorenschaft nicht geklärt ist. Könne wir die Aussage einfach auf diese erweitern?
Ich denke eine wirkliche Antwort wird es nicht geben. Dafür ist die Bibelstelle zu unkonkret. Wir können aber darüber diskutieren, wie wir heute mit verschiedenen Lehrmeinungen umgehen. Denn es gibt ja immer wieder Streitthemen an denen sogar Kirchen sich spalten (wobei ich Spaltung nicht automatisch für schlecht halte). Aktuell ist der Umgang mit Queeren Menschen ja so ein Thema, wo sich Kirche dran spalten.
@pumuckl97 Was heißt denn Evangelium?
Ich habe da mal drei Webseiten rausgesucht, die gute Artikel zu dieser Frage beinhalten:
https://www.bibelstudium.kaththeol.uni-muenchen.de/evangelien/begriffliches/evangelium/index.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_(Glaube)
https://www.die-bibel.de/ressourcen/bibelkunde/bibelkunde-nt/evangelien
Das Evangelium ist also einmal eine Botschaft, eine Nachricht. Und dann wird diese Botschaft auch mit dem Überbringer der Botschaft in Beziehung gesehen und den Lohn, den der Überbringer für seinen Dienst erhält.
Konkret war der Begriff in der Kultur, in der Jesus lebte, für die Überbringung der Siegesmeldung in einem Krieg bzw. die Nachricht über den Sieg über den Feind in militärischem Kontext in gebrauch.
Ich sehe das Evangelium also als Siegesbotschaft. Das Leben hat den Tod überwunden. Jesus ist auferstanden. Die verdammende Macht des Gesetzes ist gebrochen. Es gibt einen neuen Bund, der uns Freiheit und das leichte Joch der Nachfolge Jesu mit sich bringt.
Ein "anderes Evangelium" wäre eine Botschaft mit anderem Inhalt. Also zum Beispiel eine Botschaft, nach der ich mein Heil durch gute Taten erwerben müsse. Oder eine Botschaft, nach der Sünden mich immer noch in die Verdamnis bringen könnten, obwohl ich Jesus nachfolge. Das sind Lügen, verdrehte Botschaften. Sie rauben uns einen großen Teil des Sieges. Sie verunreinigen den Bund, den Gott mit Jesus geschlossen hat und in den wir durch Glauben hineinkommen können mit Zweifeln, mit alten und durch den Tod Jesu am Kreuz beendeten geistlichen Prinzipien. Das alles ist abzulehnen.
Das Wort in Galater 1.8, das Du zitierst, sollten wir lieber im Kontext lesen (wie das für jedes Wort Gottes gilt):
[Gal 1,6-9] 6 Ich wundere mich, dass ihr euch so schnell von dem, der euch in der Gnade Christi berufen hat, zu einem anderen Evangelium umwendet, 7 das kein anderes ist; nur dass einige da sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verdrehen wollen. 8 Aber wenn auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigte außer dem, was wir euch als Evangelium verkündigt haben: Er sei verflucht! 9 Wie wir zuvor gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt außer dem, was ihr empfangen habt: Er sei verflucht!
Das Problem der Galater ist da nur angerissen: Sie sind aus dem Evangelium der Gnade herausgefallen und in neue Gesetzlichkeit hineingeraten. Nicht Gnade und Liebe ist ihr Zentrum, sondern der Blick auf fromme Leistungen und auf Sünden, denen man neu wieder Kraft zuspricht. Das hat nichts mit dem Evangelium der Gnade, mit der Errettung, die uns durch Jesu Tod am Kreuz zuteil wird, zu tun.
Den Vers aus Mt 18 sehe ich nicht im Kontext mit der zentralen Aussage des Evangeliums. Von daher sehe ich auch die Thematik des "anderen Evangeliums" hier nicht berührt. Außer dem, dass man natürlich schauen muss, wie man mit Menschen in der Gemeinde umgeht, die ein anderes Evangelium predigen - also z.B. Gesetzlichkeit fordern und so das Evangelium der Gnade und de barmherzigen Liebe Gottes beschmutzen.
Ein falsches Evangelium predigen die Zeugen Jehovas, da für sie Jesus nicht Gott ist (Es ist aber heilsentscheidend, da sonst der Tof von Jesus keinen Sinn ergäbe)..oder die Mormonen, die ein Evangelium sogar hinzugefügt haben.
Das sind üble Dinge, vor denen halte ich mich fern.