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Wissenswertes über Gemeinden

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Ratsdaed
Themenstarter
Beiträge : 674

Moin zusammen,

am Sonntag besuche ich zum ersten Mal eine Gemeinde. Gibt es da etwas standardmäßig Wissenswertes zu wissen oder ist jede Gemeinde individuell?

Nachtrag vom 19.10.2019 0111
Es geht jetzt erstmal zur FeG Vechta vechta.feg.de

Antwort
210 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

jede Gemeinde hat einen eigenen Charakter. Es gibt Gemeinden, die viele Familien haben, Gemeinden die mehr Singles haben, es gibt Gemeinden mit missionarischer Ausrichtung, oder lokale Tätigleiten. Es gibt Gemeinden mit Musikmischmasch. Also mal ruhig, mal rockig oder eher konservativ oder mehr poppig.

Lerne einfach Leute kennen, ihre Ausrichtung. Ich war in vielen Gemeinden. Die einen waren mir zu sehr charismatisch, die anderen zu konservativ, manche Menschen kamen mir oberflächlich vor.

Ich bin der jetzigen Gemeinde getauft worden, groß geworden...hatte meine Probleme und ging in andere. Aber irgendwann zeigte mir Gott das ich dort bleiben sollte und es wichtig ist auch mal unangenehmes Auszuhalten und darin zu wachsen.

Er wird, wenn du es zulässt, auch dir einen guten Platz geben.

Max

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Herbstrose
Beiträge : 14193

Mein Rat an dich: geh unvoreingenommen hin. Lass dich überraschen, was auf die zu kommt. Bemerkt man dich? Wie herzlich wirst du begrüßt? Sagt die der Umgang untereinander zu? Die Art der Musik? Die Predigt?

Etwas "standardmäßig Wissenswertes" gibt es nicht.

herbstrose antworten
Orangsaya
Beiträge : 2928

Also, wenn du in die katholische Kirche gehst, wird es Menge Rituale geben, die man kennen muss. Weiß man nicht, was gerade gemacht wird, wird i.d.R nicht übel nachgeschaut. Nur an der Kommunion solltest du nicht teilnehmen.
Die evangelische Kirche ist für den Anfänger ein bisschen unkomplizierter. Man sitzt nur auf seinen vier Buchstaben. Hört zu und singt und betet mit. Die Kirchenbänke sind etwas höher und haben keine Kniebanke. Für mich ist der Gottesienst nicht so feierlich.
In den klassischen Freikirchen ist es ähnlich. Nur, daß meistens es nicht wie in einer Kirche wirkt.
Bei neueren Freikirchen und Randgruppen kann es anders sein. Bei charismatischen Gruppen kann es sein, daß sie auf den Zehenspitzen stehen und die Arme nach oben halten. [r]Salopp nennen einige diese Körperhaltung Äpfel pflücken. Es kann auch sein, dass man Klänge hört, die einem fremd sind. Das nennt man Zungenreden und die Gemeinde meint, dass ist vom Heiligen Geist gesteuert.[/r]
Gehst du in eine orthodoxe, oder orientalische Kirche, fällt auf daß es zumeist keine Sitzmöglichkeit gibt. Die Gottesdienste sind dafür srimmungsvoller und dauern lange. Es ist praktisch der Ritus der früher in den Westkirchen ähnlich war.
Ach ja, beim Abendmahl musst du dich bei den Freikirchen vorher erkundigen, ob du teilnehmen kannst. Einige wollen vorher ein Gespräch, andere setzten die Mitgliedschaft voraus. Heißt es gar Herrenmahl ist es besser, wenn du kein Interesse an einer Teilnahme hast. Das sind so die ersten Dinge, die mir bei den äußeren Unterschieden einfällt.

orangsaya antworten
21 Antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

In der evangelischen Kirche befindet sich die Gottesdienstordnung im Gesangbuch. Ist das bei Katholikens nicht so?

herbstrose antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2928

Natürlich hat die Messe zu der gelesen wird, seine Ordnungen. Darüber hinaus gibt es Handlungen, die einfach selbstverständlich sind. Das fängt an der Tür, mit dem Weihwasser an. Ich würde sagen, dass in der katholischen Kirche es umfangreicher ist.

orangsaya antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Klar hat die Messe eine Ordnung. Wenn ich in eine evangelische Kirche gehe, kann ich im Gesangbuch den Ablauf nachverfolgen und hab die liturgischen Gesänge in Schrift und Noten. Gibt es das in der katholischen Kirche auch so? Ich meine, für mich nachvollziehbar, mitlesbar?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Gibt es das in der katholischen Kirche auch so? Ich meine, für mich nachvollziehbar, mitlesbar?

Klar. Im sogenannten "Gotteslob".

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Danke.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @herbstrose

Gibt es das in der katholischen Kirche auch so? Ich meine, für mich nachvollziehbar, mitlesbar?

Ja, der Ablauf steht im "Gotteslob", dem katholischen Gebet- und Gesangbuch für die deutschsprachigen Diözesen.
Allerdings würde ich mir das vorher durchlesen und nicht während der Messe.
Wenn man das "Gotteslob" nicht zu Hause hat, kann man sich auch auf katholisch.de informieren.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Danke auch dir.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17275
Veröffentlicht von: @orangsaya

Bei charismatischen Gruppen kann es sein, daß sie auf den Zehenspitzen stehen und die Arme nach oben halten.

Wo denn?
Auf Zehenspitzen stehen konnte ich noch in keiner Gemeinde erleben.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Salopp nennen einige diese Körperhaltung Äpfel pflücken.

Wer einige?

Wo kommt diese Ansicht her, wenn Menschen beim Lobpreis stehen mit erhobenen Armen zu Gott hin?

Hebt heilige Hände auf ohne Zorn und Zweifel... wird in der Schrift gesagt bzgl Gebet.

deborah71 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2928

Das erste Mal habe ich es in Basel erlebt, bevor ich Chrischona besuchte. Es war einem normalen Kirchengebäude der Gottesdienst wurde von Charismatikern gehalten. Es wirkte, vielleicht war es auch so, als würden sich die Masse in Trance versetzen. Ich halte vor solchen Veranstaltungen lieber Abstand. Solche Fragen soll aber jeder für sich selbst entscheiden und ohne deine Antwort, hätte ich nicht gesagt, wie ich dazu stehe. Den Begriff Apfelbaum pflücken, habe ich das erste Mal in Worms von einem Christen freikirchlicher Prägung gehört. Auf der Straße war gerade ein Missionseinsatz von charismatischer, Pfingstler oder eine ähnliche Richtung. Das es auch Menschen gibt, die mit der Ferse auf dem Boden gibt, will ich gar nicht ausschließen. 😊 In Worms standen öffentlich die Missionare auf den Zehenspitzen mit den Armen nach oben und betreten. Das der Pfarrer mit der Gemeinde zu Gott betet, kenne ich von der Theorie her auch in der katholischen Kirche und kommt aus der Gotik. Licht und Fenster hatte in der Zeit eine Bedeutung und der Priester betete mit der Gemeinde Richtung Fenster zum Himmel. Ist ja nicht schlimm so ein gemeinsamer Ritus.

orangsaya antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17275

Bitte schließe nicht von deinem Einzelerlebnis in Worms auf alle freikirchlichen sowie charismatischen Gottesdienste und Christen. 😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hat Orangsaya doch gar nicht. Er hat lediglich darauf hingewiesen, dass es sein kann (nicht muss) - und dafür auch ein Bespiel genannt.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und in allen Situationen ist es das wichtigste nicht zu vergessen.

Die Herzenshaltung und die Liebe zu Jesus.

Egal welche Formen das haben mag.

Nicht Vorurteile austeilen 😉

Max

Anonymous antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2928

Die Herzenshaltung und die Liebe zu Jesus.

Egal welche Formen das haben mag.

Ja, selbstverständlich. Er hat gesagt, dass er zum ersten Mal in eine Gemeinde geht und gefragt, was auf ihn zukommt. Ich habe versucht kurz zu beschreiben wie von den großen Kirchen und den kleineren Kirchen sich die Räumlichkeiten und Handlungen im Gottesdienst unterscheiden. Das heißt aber nicht, dass ich die Herzenshaltung ausgeschlossen habe.

orangsaya antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @orangsaya

. Nur an der Kommunion solltest du nicht teilnehmen.

Wenn ich mich richtig erinnere, ist der TE katholisch getauft, von daher wüsste ich nicht, was gegen den Empfang der Kommunion spricht.

suzanne62 antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn ich mich richtig erinnere, ist der TE katholisch getauft, von daher wüsste ich nicht, was gegen den Empfang der Kommunion spricht.

Korrekt. Wollte ich aber damals nicht, will ich auch heute nicht.

ratsdaed antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2928

Das wusste ich nicht. Wenn er die Erstkommunion empfangen hat, weiß ist er eingewiesen. Es ist ja aktuell ein schweres Thema. Evangelische Christen dürfen im übrigen, wenn sie die Voraussetzung erfüllen, auch teilnehmen. Nicht nur Frere Roger durfte das. Es gilt für alle Menschen. Mir ging es nur darum, nicht ins Fettnäpfchen zu treten. Deswegen habe ich darauf hingewiesen, dass es auch Freikirchen gibt, die nicht einfach mit jedem Abendmahl feiern. Stichwort Herrenmahl. Ich denke, wenn man eine Gemeinde besucht, sollte man die Regeln respektieren. Auch wenn man das eine, oder andere anders sieht.

orangsaya antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @orangsaya

Ich denke, wenn man eine Gemeinde besucht, sollte man die Regeln respektieren. Auch wenn man das eine, oder andere anders sieht.

Das sehe ich auch so. In Kirchen, in denen ich als Nichtmitglied eingeladen bin, am Abendmahl teilzunehmen (so ist etwa bei den Anglikanern, den Episkopalisten und den Methodisten jeder getaufte Christ eingeladen), nehme ich die Einladung gerne an.
Wo es aber nicht erwünscht ist, dass ich teilnehme, respektiere ich das.

suzanne62 antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @orangsaya

Also, wenn du in die katholische Kirche gehst, wird es Menge Rituale geben, die man kennen muss. Weiß man nicht, was gerade gemacht wird, wird i.d.R nicht übel nachgeschaut. Nur an der Kommunion solltest du nicht teilnehmen.
Die evangelische Kirche ist für den Anfänger ein bisschen unkomplizierter. Man sitzt nur auf seinen vier Buchstaben. Hört zu und singt und betet mit. Die Kirchenbänke sind etwas höher und haben keine Kniebanke. Für mich ist der Gottesienst nicht so feierlich.

Genau DAS ist für einen "Neuen" ein Problem, es gibt keine Erklärung, keine Schilderung, keine Anleitung, gar nichts. Du gehst da als Neuling hin und stehst wie ein (man verzeih mir die Ausdrucksweise) Volldepp da, weil du weder weißt, wie du in einem Gesangsbuch rumblätterst bzw. dich zurechtfindest, noch wie die Lieder gehen, noch in welchem Buch du was findest. Wenn die Leute in der Kirche in der ich im August war, nicht so freundlich gewesen wären, hätte ich kein Buch gebraucht, weil ich gar nicht weiß, was die Pastorin da vorne will. Und anstatt mal was brauchbares zu predigen, werden an paar Denkanstöße gegeben, der Klingelbeutel rum gereicht und gesungen.
Wie gesagt, wären die Leute nicht so freundlich und mit einem Lächeln da gewesen fände ich es eher abschreckend, in katholischen Kirchen fand ich es bisher richtig grausam.

ratsdaed antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2928

Normalerweise sind Besucher in Gemeinden willkommen und wenn man etwas unbedarft falsch macht, erntet man, auch wenn man selbst anders fühlt Verständnis. Freikirchen sind meist unkompliziert, die evangelische Kirche sowieso.

orangsaya antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Bei uns werden die Gottesdienste moderiert. Es gibt ein Team, dass sich um neue Leute kümmert. Alles Wichtige wird an eine Leinwand projiziert. Für das Abendmahl ist nicht die Taufe ausschlaggebend sondern die Beziehung zu Jesus. Aber auch das wird verständlich moderiert. Wenn z.B. Psalmen gemeinsam gebetet werden, muss man nicht lange in Büchern suchen, sondern kann den Text vorn an der Leinwand - mit Blick auf das Kreuz - mitlesen.

Aber all das sind nur Äußerlichkeiten. Wichtiger ist, ob eine Gemeinde "deine" Gemeinde ist, dein geistliches Zuhause ist.
Bei meiner Gemeinde hab ich das sofort gewusst. Mittlerweile bin ich schon 10 Jahre da.

herbstrose antworten
miffymod
(@miffymod)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 5

Der Moderator räuspert sich
Auch wenn du passenderweise die beräusperte Aussage mit einem "Salopp" eingeleitet hast, sind die Formulierungen schon nicht mehr so ganz im Rahmen dessen, was man unter einem respektvollen Umgang mit anderen Glaubensrichtungen versteht.

Daher habe ich mich geräuspert.

Gruß
Miffymod

miffymod antworten


Suzanne62
Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @ratsdaed

Gibt es da etwas standardmäßig Wissenswertes zu wissen oder ist jede Gemeinde individuell?

Es hängt davon ab, ob es sich um eine Gemeinde handelt, die zu einer bestimmten Kirche (evangelisch lutherisch, evangelisch-reformiert, römisch-katholisch...) oder zu einem Gemeindebund gehört.
Da gibt es einen festen Ablauf, auch Liturgie genannt und darüber kann man sich vorher informieren - auf evangelisch.de oder katholisch.de.
Meist haben auch die einzelnen Gemeinden oder Pfarrverbände eine eigene Internetseite.
Ansonsten würde ich einfach nach links und rechts schauen, um zu sehen, wann man steht, sitzt oder kniet.

Nachtrag vom 17.10.2019 0930
Ich wünsche dir, dass es eine gute Erfahrung wird.

suzanne62 antworten
Tagesschimmer
Beiträge : 1035

Die meisten Gemeinden haben ganz ordentliche Internetseiten. Da kann man sich gut informieren. Als ich anfing, in Gemeinden zu gehen, gab es das noch nicht und ich war ziemlich unsicher.

Aus irgendeinem Grund hatte ich von Anfang an im Herzen, dass der Gottesdienst ja in erster Linie Gott gilt. Ihm bin ich dann auch in fast allen Gottesdiensten begegnet - eine ganz besondere Erfahrung, die Gemeinschaft mit anderen Christen. Ich wünsche dir einen gesegneten Einstieg. Bestimmt wirst du reich und fröhlich nach Hause gehen.

tagesschimmer antworten
24 Antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Die meisten Gemeinden haben ganz ordentliche Internetseiten. Da kann man sich gut informieren. Als ich anfing, in Gemeinden zu gehen, gab es das noch nicht und ich war ziemlich unsicher.

https://vechta.feg.de/

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Aus irgendeinem Grund hatte ich von Anfang an im Herzen, dass der Gottesdienst ja in erster Linie Gott gilt. Ihm bin ich dann auch in fast allen Gottesdiensten begegnet - eine ganz besondere Erfahrung, die Gemeinschaft mit anderen Christen. Ich wünsche dir einen gesegneten Einstieg. Bestimmt wirst du reich und fröhlich nach Hause gehen.

Und wenn nicht, trotte ich enttäuscht nach Hause.

ratsdaed antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi, dann trottest eben enttäuscht nach Hause.

Aber suche JESUS, das ist das wichtigste. Nicht eine Gemeinde soll dir leben geben sondern Jesus.

M.

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1035
Veröffentlicht von: @ratsdaed

https://vechta.feg.de/

Sieht doch erstmal gut aus.

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Und wenn nicht, trotte ich enttäuscht nach Hause.

Könnte natürlich sein, ist mir nie passiert. Wenn du enttäuscht werden kannst, hast du vielleicht schon Erwartungen? Welche wären das?

tagesschimmer antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Könnte natürlich sein, ist mir nie passiert. Wenn du enttäuscht werden kannst, hast du vielleicht schon Erwartungen? Welche wären das?

Wenn ich Erfahrungen hätte, könnte ich vielleicht Erwartungen haben. Ich schau's mir erstmal an und dann seh ich weiter. Die luth.-ev. Kirche in der ich hier einmal war, weil es mich aus der Brust da hin zog gefiel mir atmosphärisch ganz gut, die Leute waren auch sehr freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit, wenn sie merkten, ich habe null Ahnung von den Büchern und Extrablättern, aber die Zelebrierung war thematisch uninteressant. Da wurd ein bisschen was zu dem Ehepaar gesagt, das sein 50jähriges Jubiläum feierte, dann singen, dann wurd wieder was gesagt, dann gesungen.
Ich bin ein Freund des Dialogs, nicht des programmierten Zelebrieren. Einer der Gründe warum mir die katholische Kirche nie zusagte.

ratsdaed antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ratsdaed

Ich bin ein Freund des Dialogs, nicht des programmierten Zelebrieren.

dann ist vielleicht Hauskreis oder Kleingruppe etwas, wonach du dort fragen möchtest.

Was man gemeinhin als Gottesdienst bezeichnet ist nunmal im Wesentlichen eine Frontalveranstaltung. Manchmal gibt es da Teile im Ablauf, die zum Gespräch mit anderen Gottesdienstbesuchern gedacht sind (Kaffeetrinken zum Beispiel ist da sehr beliebt, gibt es bei manchen zum Anfang, bei vielen danach und hin und wieder auch als Punkt mittendrin), aber im Normalfall haben da ein bis 20 (oder mehr...) Personen was vorbereitet, was sie dann "programmiert" vorstellen um gemeinsam Gottesdienst zu zelebrieren. Die Umsetzung kann einem liegen oder nicht, sie kann gut gelingen oder nicht, aber wenn du schon vorher sagst, dass du Dialog suchst, ist vielleicht der Gottesdienst als Konzept nicht unbedingt deins (auch wenn es zum Christen vor Ort finden und Kontakte mit ihnen knüpfen meines Erachtens trotzdem sinnvoll ist).

Fresh X ist eine überkonfessionelle Bewegung, die dir vielleicht auch zusagen würde, ob da bei dir vor Ort was existiert kann ich dir aber auch nicht sagen.

Liebe Grüße
kueken

Anonymous antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674

Ok, ich hau es mal unverblümt raus. Vielleicht suche ich nur einen Vaterersatz. Mein Vater und ich haben damals als er noch lebte über Stunden beim "Käffchen" geredet, vor allem sehr intensiv über Gott, die Bibel und weltliche Zusammenhänge und göttliche Eingebungen.

Mehr suche ich tatsächlich gar nichts, aber wie schon im "Namen-Bombeneinschlag"-Beitrag erwähnt. Versuch mal im Alltagsumfeld einen Gesprächspartner für Jesus Christus, die Bibel etc. zu finden.

ratsdaed antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ratsdaed

tunden beim "Käffchen" geredet, vor allem sehr intensiv über Gott, die Bibel und weltliche Zusammenhänge und göttliche Eingebungen.

Bibelgesprächskreis heißt bei uns das passende Angebot. Wie gesagt gibt es auch Hauskreise und ich treffe mich auch gern mit unserem Laienprediger und Pastor um bei Tee über dieses oder jenes vorher abgesprochene und von allen vorbereitete theologische Thema zu diskutieren. Das ist alles nicht der Gottesdienst.

Der Gottesdienst ist dazu die Gemeinschaftsveranstaltung, die das nicht erfüllen wird und vermutlich wird auch beim Kaffee danach nicht gleich so ein Gespräch entstehen, kann ja keiner ahnen, dass du davon nicht nur nicht abgeschreckt würdest sondern es suchst.
Für während des Gottesdienstes: Du bist nicht genötigt mitzusingen. Du darfst das Gesangbuch auch einfach zulassen und der Musik zuhören.

Anonymous antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @provinzkueken

Der Gottesdienst ist dazu die Gemeinschaftsveranstaltung, die das nicht erfüllen wird und vermutlich wird auch beim Kaffee danach nicht gleich so ein Gespräch entstehen, kann ja keiner ahnen, dass du davon nicht nur nicht abgeschreckt würdest sondern es suchst.

Das kommt drauf an, wie bereit andere sind. In der Schnupperphase kann man ja auch nicht jedem mit allem kommen. Ich hab mich thematisch von allem losgelöst, sodass ich über alles rede. Sofern es meine Kompetenz zulässt natürlich 😉

ratsdaed antworten
Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335

Wenn du Dialog suchst, dann ist ein Hauskreis einer Gemeinde wohl der richtige Weg.
Denn Gottesdienste sind liturgische Veranstaltungen, wo meist nur der Pfarrer redet... 😉

distelnick antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Genau das findest du in Hauskreisen. Wenn du am Sonntag im Gottesdienst bist, kannst du ja fragen, ob es in deiner Nähe einen Hauskreis gibt.

herbstrose antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674

Ich werde gar nichts fragen. Ich schau mir das erstmal alles an. Das ist ein Haufen wildfremder Leute, da lauf ich auch gleich los "Hey, wollen wir Freunde sein?"

ratsdaed antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

In einen Hauskreis zu gehen hat nicht primär etwas mit Freundschaft zu tun. Vielmehr geht es ja darum, sich mit anderen über Gott, Jesus, den Heiligen Geist, die Bibel usw. auszutauschen.

herbstrose antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674

Erstmal schauen, wie es überhaupt wird und ob es überhaupt das wird, was Jeschua vorgesehen hat.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12387

genau, bleib ganz entspannt ... fühl Dich zu nix gezwungen ... sei frei ... denn Du bist frei ... 😊
Die sind wirklich nett in Vechta ... 😉

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674

Danke für deine Erbauung. Einen gesegneten Sonntag wünsche ich.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12387

wünsche ich Dir auch 😊

neubaugoere antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1035

Da scheinen schon einige Erwartungen durch und ein paar Erfahrungen sind ja auch schon da. Aber ich finde es gut, dass du es dir einfach mal anschauen willst. So bin ich auch immer rangegangen.

Veröffentlicht von: @ratsdaed

ein Freund des Dialogs

Mit Gott, mit Menschen?

tagesschimmer antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Da scheinen schon einige Erwartungen durch und ein paar Erfahrungen sind ja auch schon da. Aber ich finde es gut, dass du es dir einfach mal anschauen willst. So bin ich auch immer rangegangen.

Das ständige Geblättere in irgendwelche Gesangsbücher kann man keine Erfahrung nennen und dann erstmal die Melodien mitsummen um überhaupt reinzukommen. Man will den anderen auch nicht die Freude nehmen.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Mit Gott, mit Menschen?

Wie kann ich beides trennen, wenn er mir doch selbst sagt, dass er bei mindestens 2 Kindern dabei ist?

ratsdaed antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @ratsdaed

Ich bin ein Freund des Dialogs, nicht des programmierten Zelebrieren. Einer der Gründe warum mir die katholische Kirche nie zusagte.

Wobei die Messe ja eigentlich keine Ein-Mann-Show ist, sondern ein gemeinsames Feiern der Gemeinde, an dem neben dem Priester auch eine ganze Reihe anderer Leute aus der Gemeinde beteiligt sind: da gibt es Ministranten (wie habe ich das als Jugendliche geliebt!), Kirchenmusiker, Kantoren, Lektoren und Kommunionhelfer und die Gemeinde bleibt ja auch nicht untätig, sondern singt mit, betet mit und vollzieht mit den entsprechenden Körperhaltungen - sitzen, stehen, knien - den Ritus mit.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Dialog wirst du im Gottesdienst weniger finden. Dafür gibt es in vielen Gemeinden Hauskreise. Viele Gemeinden bieten für Glaubensneulinge auch Grundkurse an.

herbstrose antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2928

.

Und wenn nicht, trotte ich enttäuscht nach Hause

Die Erwartungen an einem Gottesdienst können sehr verschieden sein. Auch das Motiv. Deswegen kann es verschieden sein, wie man dann nachhause geht.

orangsaya antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12387

Die Gemeinde in Vechta ist nett.
Sie sind auch schon durch viel "Dickes" gegangen.
Persönlich kenne ich zwar nur einen aus der Gemeinde, aber namentlich und dem Erzählen nach noch ein paar mehr ...
Frag Jesus, ob er Dich da drin sieht.

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Frag Jesus, ob er Dich da drin sieht.

Zu spät, die ganze Zeit wurd mir wo hin getreten, dass Gott nicht dafür da ist, mir den Po abzuwischen. Jetzt hab ich entschieden da hin zu fahren und ihn dann zu fragen. Pech gehabt, aber danke für den Tipp.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12387

Das eine schließt das andere ja nicht aus.
Ich erzählte ja in meiner Geschichte weiter unten, dass ich alle Gemeinden bereits von innen her kannte. Aber ich muss auch nix mehr erzählen, kann das auch lassen ...

neubaugoere antworten


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