Wissenswertes über ...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Wissenswertes über Gemeinden

Seite 3 / 3

Ratsdaed
Themenstarter
Beiträge : 676

Moin zusammen,

am Sonntag besuche ich zum ersten Mal eine Gemeinde. Gibt es da etwas standardmäßig Wissenswertes zu wissen oder ist jede Gemeinde individuell?

Nachtrag vom 19.10.2019 0111
Es geht jetzt erstmal zur FeG Vechta vechta.feg.de

Antwort
210 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Wie hat es dir gefallen?
Erzähl doch mal 😊

Anonymous antworten
6 Antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Hm ja. Also öhm.

Nach einigen Widerständen im Tageswechsel und während der Fahrt kam ich nun doch da an.
Es fing erstmal damit an, dass ich 5 Minuten zu spät kam, da war's aber noch offen, den Spruch "Ich befürchtete ihr seid pünktlicher als die DB" schluckte ich nach einem "Guten Morgen" runter.
Es war aber schon mit ein paar Lobpreisliedern im Gange, aber der Saal war offen. Live mit Text auf der Leinwand.
Was mir gleich auffällt ist, dass viele jungen Leute und Eltern da sind.

Dann begann die Predigt, heute ging es um
2. Mo. 20,16
Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

Es wurde umformuliert in "Sage nichts Unwahres über deinen Mitmenschen!"
Eingeleitet hatte der Pastor die Predigt über die Werbeirritationen, Lügen, etc. über Lady Di. Zugegeben, ich war da erstmal skeptisch, weil es erstmal wie eine Manipulation politischer Meinungen wirkte und Anklage an Medien. Egal, ich blieb und er fuhr fort.

Es ging also um die Lüge selbst, auch sich selbst gegenüber und jede sonst noch erdenkliche kleine Lüge. Fand ich sehr interessant.
Erstaunlicherweise richtete der Pastor auch während der Predigt ein paar kleine Fragen in die Runde, wie z.B. "Kennt ihr noch andere Gebote?", wie von der Schule gewohnt erstmal Schweigen, aber dann fingen die Leute an einige aufzuzählen. Zwischenzeitlich wurde dann angeboten, mit den Kindern in den Kinderbereich zu gehen.
Insgesamt eine sehr ansprechende Predigt und entspannte Atmosphäre. Was mir auch positiv auffiel waren Jokes und auch viel Gelächter des Pastors selbst.

Dann war die Predigt vorbei.

Jetzt kam der wirklich interessante Teil. Kaffee, Tee und diverse Getränke mit belegten Brötchen, Kuchen und belegte Brote.
Ich dacht mir "Oh, 'n Käffken. Subba Sache". Ich nehm mir 'n Pott Kaffee, stell mich an einen leeren Rundtisch, schau in die Gegend und auf einmal spricht da eine junge Frau an, stellt sich freundlich mit "Lisi" vor, ich stellte mich vor und sie fragte mich gleich ob ich das erste Mal da sei, wie ich auf sie gekommen sei etc.
Joa, in weitausholender Formulierung antwortete ich ihr, dann kam der Pastor "Dieter" später dazu und wir sprachen die ganze Zeit.
Dazu muss ich erwähnen, wenn ich wie ein Wasserfall rede, ist das meist ein Anzeichen dafür, dass ich mich pudelwohl fühle oder ich versuche ein Unbehagen zu übertünchen, aber in dem Fall war es ein Wohlfühlen.
Er bot mir einige Hauskreise in der Umgebung an, aber ich möge mir ruhig auch alternative Gemeinden anschauen. Vielleicht ist es unhöflich gleich mit der Tür ins Haus zu fallen mit "Ich such eine Gemeinde, überlass aber die Entscheidung dem Vater, denn er weiß besser was gut ist als ich"? Ich weiß es nicht, ich hatte wegen diesem Ausspruch kein schlechtes Gewissen und mir wurde auch Verständnis entgegen gebracht, kein "unerwünscht sein, weil ich auf der Suche bin".
Nach dem Abschied meinte "Lisi" noch "Schön, dass du da warst". Ich weiß nicht, ob SIE der Impuls war, auf den ich achten sollte oder ob man allgemein als Christ eben nett ist. Da sie sich grad kniete um ihre Tochter zurecht zu machen kam mir das Gefühl von kleiner Schwester auf.
Es tut mir leid, alle anderen außer sie und den Pastor hatte ich irgendwie ausgeblendet.

Kurzum fühlte ich mich nicht nichtwillkommen, um es vorsichtig auszudrücken. Ich weiß nicht wie Christen sonst miteinander umgehen. Das was ich (boah, so viele "ichs" wieder in diesem Text) sagen kann ist, dass ich es schade fand, dass es so kurz ging, vor allem das Kaffeekränzchen und ich mich wunderte wie schnell die Zeit verging.
Joa, das war so meine Erfahrung. Nächsten Sonntag möchte ich mir mal
https://christengemeinde-vechta.de/index.php anschauen, wenn Gott mir jetzt nicht konkret sagt "FeG Vechta ist es!".

ratsdaed antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Das freut mich sehr für dich, dass es eine gute Erfahrung war!

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Kurzum fühlte ich mich nicht nichtwillkommen, um es vorsichtig auszudrücken. Ich weiß nicht wie Christen sonst miteinander umgehen.

Es kann schon manchmal auch sehr unpersönlich sein - bei uns (große Innenstadtpfarrei) ist es wesentlich anonymer, da können Neue auch schon mal untergehen, wenn sie nicht von sich aus auf die Leute zugehen.

Veröffentlicht von: @ratsdaed

boah, so viele "ichs" wieder in diesem Text

Welches Pronomen solltest du denn sonst verwenden, wenn du von deinen Erfahrungen erzählst?

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Nächsten Sonntag möchte ich mir mal
https://christengemeinde-vechta.de/index.php anschauen, wenn Gott mir jetzt nicht konkret sagt "FeG Vechta ist es!".

Dann wünsche ich dir, dass auch das eine gute Erfahrung wird.

suzanne62 antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Einen gesegneten Sonntag wünsche ich euch.

Heute ergab sich die Möglichkeit, dass ich die andere Gemeinde in Vechta besuchen konnte.
Es geht um die Christen Gemeinde Vechta e.V. ( https://christengemeinde-vechta.de/ )

Es war sehr schön, recht voll, auch vielfältig an Kulturen und Herkünfte. Angefangen hat der Gottesdienst mit Programmvorstellung. Lobpreislieder, Gebete und Fürbitte in Gruppen, Gebet Lobpreislieder und Kaffeekränzchen.

Ich für meinen Teil finde den letzten Punkt immer am schönsten, zumindest als Neuling, weil man so die Möglichkeit hat auch die Leute kennen zu lernen.

Es kam auch gleich der Pastor und Gemeindemitgründe auf mich zu, begrüßte mich und hieß mich auch willkommen. Abschließend unterhielt ich mich auch länger mit einer älteren Dame, die sehr sehr sympathisch war. So unterhielten wir uns also sehr nett. Einen Hinweis auf diese Gemeinde bekam ich jetzt nicht.
Außer man zieht die Stifte-Körbchen-Aktion in Betracht. Es wurde ein Körbchen mit Bleistiften rum gereicht auf denen Bibelstellen graviert sind. Meiner verweist auf die Stelle

Joel 2,21

Fürchte dich nicht, liebes Land, sondern sei fröhlich und getrost; denn der HERR kann auch Gewaltiges tun.

Ich hab keine Ahnung, ob Gott mir diesen Vers zukommen ließ oder ob es einfach nur Zufall ist. Bisher hab ich noch keine Antwort von Jeschua darauf.

Ja, wie gesagt. Es war wie erwartet sehr schön, aber eine Resonanz hab ich da nicht. Fairerweise will ich auch noch die katholische Kirche hier im Ort besuchen und von einem mennonitischen Kollegen habe ich auch eine Einladung bekommen, bei der ich aber jetzt schon ein komischen Gefühl hab.

Ich wünsche euch noch einen gesegneten Sonntag. Friede sei mit euch und möge euch der Herr mit Liebe zudecken.

ratsdaed antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Das freut mich sehr für dich, dass du eine offensichtlich sehr nette Gemeinde kennengelernt hast und einen schönen Gottesdienst erlebt hast.

Veröffentlicht von: @ratsdaed

aber eine Resonanz hab ich da nicht.

Was meinst du denn damit?

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Fairerweise will ich auch noch die katholische Kirche hier im Ort besuchen und von einem mennonitischen Kollegen habe ich auch eine Einladung bekommen, bei der ich aber jetzt schon ein komischen Gefühl hab.

Deine ökumenische Offenheit finde ich sehr sympathisch.
Warum hast du denn ein "komisches Gefühl" bei den Mennoniten?
Falls du Bedenken hast, dass es sich da um eine Sekte handeln könnte: das sind sie nicht.
Sie sind eine Freikirche, die die Erwachsenentaufe praktiziert - sie selber nennen sich, glaube ich, auch "Täufer".

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Ich wünsche euch noch einen gesegneten Sonntag.

Das wünsche ich dir auch.

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Schön, wenn es rundherum angenehm war.
Ich muss ein wenig schmunzeln, das gebe ich zu. Warum? Immer langsam mit den jungen Pferden. Die meisten Menschen, wir beide eingeschlossen, erwarten zumeist Sofort-Dinge von Gott, Spontanheilungen ... wenn etwas von Gott kommt, dann bitte in - ich sag es mal extra so, um es deutlich zu machen - "unserer" Geschwindigkeit. Es ist jedoch seine Welt, sein Reich und so auch seine Geschwindigkeit.

Gott WIRD es Dir zeigen oder sagen... in Eurer ganz eigenen "Sprache", eben die Sprache, die Ihr beide entwickelt, auf dem Kanal, den nur Ihr beide habt ... "Eure Kommunikation" ... Du WIRST Gott "hören" ... weil Du sein Schaf bist und er der gute Hirte und seine Schafe nun mal seine Stimme hören ...

Ein schöner Vers. Er WIRD zu Dir sprechen, wenn es an der Zeit ist und Du WIRST erkennen ... vielleicht eben nur nicht "sofort" ... 😌

Zu mir sprach mein allererster Bibelvers, den ich je in meinem Leben "bekommen" habe ... Es ist für mich (!) der Vers, der mein Leben rückwärts nimmt und vorwärts sieht, der mich "umärmelt" und mir die "Sicherheit" gibt, die ich (!) brauche: Psalm 139,5 "Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir." - Aber wie es bei mir ist, muss es eben nicht bei Dir sein. Weil Dein Leben anders ist und Deine "Sprache" und überhaupt und so ... Du WIRST Deinen Weg mit Gott finden. Manches braucht in unserer Welt und mit unseren Augen gesehen: einfach etwas Zeit ... es wird sich entwickeln ...

Manche Dinge tun wir einfach öfter, um dann eine Erkenntnis zu erhalten. Manche Dinge tun wir einmal und haben eine Erkenntnis. Das ist eine Sache zwischen Dir und Gott, weil es Dein ganz ureigener persönlicher Weg ist ... Die Wege gleichen sich insofern manchmal, weil sie alle zum Hirten führen ...

Für mich persönlich und für mein Leben, das hinter mir lag, war wichtig, "gesehen" zu werden, "hinein genommen" zu werden - und dies fand und habe ich in meiner Gemeinde. Vielleicht hab ich es mal erwähnt, Gott "bestätigte" mir dies mit dem Schriftzug "Familie", den ich über dem Gebäude sah (und nur ich sehen konnte), es ist "unsere" Art, miteinander zu kommunizieren; nicht die einzige, eine ... und es hatte etwas mit mir und meinem Leben zu tun. Gott sieht immer den ganzen Menschen und weiß auch am besten, was gut ist für mich. Deshalb vertraue ich ihm auch, weil er absolut vertrauenswürdig ist. 😌

Ich wünsche Dir noch eine gute Reise auf dem Weg in Deine Gemeinde, die Gott für Dich ausgesucht hat ... 😌

😊

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Ulkig, dass du grad den Stress, die Ungeduld ansprichst. Zumal Gott mir vor geraumer Zeit zusagte "Was stresst du denn so? Siehe, ich gebe dir alle Zeit der Welt die du brauchst.". Und ja, der lockere Ton scheint unsere Sprache zu sein. Ich weiß es geziemt sich nicht den Vater hetzen zu wollen.

ratsdaed antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

zwei oder drei
Jesus Christus sagte, dass da wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ich er mitten unter Ihnen.

Ich denke, dass es im Punkto Gemeinde darum geht, dass man Gemeinschaft hat mit Menschen. Hierbei kann es sich um Christen oder auch keine Christen handeln.

Das Mix der Gemeinde Ausrichtungen ist groß. Ich selber habe lange gebetet um eine Gemeinde zu finden.

Anonymous antworten
51 Antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @abelabels

Hierbei kann es sich um Christen oder auch keine Christen handeln.

Dass man grundsätzlich unter Menschen gehen sollte, finde ich auch.
Aber die zwei oder drei sollen sich im Namen Jesu versammeln - das wird mit Nichtchristen schwer.

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

In der Bibel steht: Wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln. Da steht nicht wo sich zwei oder drei Christen in meinem Namen versammeln.

Ich denke, dass dort wo Menschen sich mit Christus auseinander setzen oder GOTT, da ist Jesus Christus.

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873

Matthäus 18,
19 Wahrlich, ich sage euch auch: Wenn zwei unter euch einig werden auf Erden, worum sie bitten wollen, so soll es ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. 20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Der vorangehende Kontext dreht sich um die Brüderliche Ermahnung in der Gemeinde. Weiterhin geht Jesus auf die Kraft des gemeinschaftlichen Gebets ein mit der Verheißung in Vers 20.

Veröffentlicht von: @abelabels

Da steht nicht wo sich zwei oder drei Christen in meinem Namen versammeln.

Den Begriff "Christ" gab es damals auch noch nicht. Es geht um gläubige Menschen innerhalb einer Gemeinde. "In seinem Namen versammeln" - d.h. alle die sich zum gemeinsamen Gebet treffen tun das "in seinem Namen: Jesus Christus" - also sind es Christen.

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich denke, dass dort wo Menschen sich mit Christus auseinander setzen oder GOTT, da ist Jesus Christus.

Dagegen habe ich nichts einzuwenden. 😉
Aber eine "Gemeinde" als Ort wo man Gottesdienst feiert, Abendmahl feiern kann, von Gott lernt, sich gegenseitig ermutigt und im Glauben ermahnt und betet ist eine Gemeinschaft von Christen.
Alles andere sind theologische Diskussionen oder Mission.

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @groffin

Den Begriff "Christ" gab es damals auch noch nicht. Es geht um gläubige Menschen innerhalb einer Gemeinde. "In seinem Namen versammeln" - d.h. alle die sich zum gemeinsamen Gebet treffen tun das "in seinem Namen: Jesus Christus" - also sind es Christen.

Wer hat denn den Begriff "Christ" zementiert. Und was ist für dich denn "Christ".
Ich lese den Text so wie er dort steht.........
Danke für die Angwort 😊

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @abelabels

Wer hat denn den Begriff "Christ" zementiert. Und was ist für dich denn "Christ".

Für mich ist ein Christ eine Person, die sich zu Jesus Christus als den Sohn Gottes bekennt.

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich lese den Text so wie er dort steht.........

Schön und gut. Manchmal ist es ratsam, sich das historische Umfeld anzuschauen, um den Kontext zu verstehen, in welchem der Text steht. Dass hat oft wichtige Hinweise, wie die Aussagen zu verstehen sind.

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @groffin

Für mich ist ein Christ eine Person, die sich zu Jesus Christus als den Sohn Gottes bekennt.

Und was ist mit dem Bekenntnis zum Messias? Wer ist das für dich? Was bedeutet das für dich´?

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @abelabels

Und was ist mit dem Bekenntnis zum Messias? Wer ist das für dich? Was bedeutet das für dich´?

Ich bin zwar irritiert, wie Du von meinem Einwand nun zu persönlichen Fragen kommst, aber gerne:

Alles was im apostolischen Glaubensbekenntnis steht, kann ich für mich bejahen.
Der Messias ist Jesus Christus = Jesus Christus, Gottes Sohn, Erlöser.
Er ist sündlos für unsere (meine, deine) Schuld ans Kreuz gegangen, damit wir wieder eine intakte Beziehung zu Gott haben dürfen und in Ewigkeit bei Gott leben dürfen.

Es bedeutet für mich:
1. Mein Leben hat einen Sinn, der über den Tod hinaus geht
2. Gott liebt mich und dadurch darf ich mich auch selbst lieben
3. Was lieblos ist in meinem Leben kann ich mit seiner Hilfe überwinden (klappt mal mehr mal weniger gut)
4. Der Weg zu Gott ist wieder frei - da ich an Jesus als meinen Erretter glaube (d.h. ich kann direkt zu Gott beten und weiß, dass er mich und meine Sorgen, Ängste und Probleme aber auch den Wut und den Zorn kennt.)
5. Ich möchte mehr von Gott und seinem Willen lernen (im Hauskreis mit anderen Christen, im Gottesdienst, durch Bibelstudium, Austausch hier im Forum, etc. pp.)
6. Ich möchte mein Christsein praktisch leben - d.h. anderen Menschen liebevoll begegnen

uvm.
Wie ist es mit Dir?

groffin antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Bitte erläutere den Unterschied zwischen dem Messias und Jesus Christus.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

von den vielen Christus Statuen und dem Messias
Die Bezeichnung Messias ist die ursprüngliche Bezeichnung von "Jesus Christus". Christus.....das kam durch den Hellenismus.

Eigentlich ist der Messias und Jesus Christus die ein und die selbe Person.

Der Unterschied ist jedoch

Der Messias ist nicht religiös oder durch Konfessionen bzw. Frömmigkeit zu einer Figur geworden. Jede Kirche hat ja quasi ihren eigenen Christus. Oder sie interpretiert die Figur diffrenziert.

Der Messias hingegen ist wohl mit brauner Haus und schwarz gekreuselten Haaren, so wie viele Palestinenser aussehen auf dieser Erde geworden.

Er soll von einer Jungfrau geboren worden sein in Bethel. So wie es viele Propheten es prohezeit haben

Der Messias war "Jude".

Dann irgendwann trat er ca 3 Jahre hervor und sammelte verschiedene Nachfolger um sich.

Er ließ sich durch den Propheten Johannes taufen. Und JAHWE erkannte ihn als seinen Sohn an. (Ähnlich wie wir ja auch die Kinder GOTTES sind bzw. werden können)

Er brachte Frömmigkeit und Religiösität durcheinander und stellte die Machtstrukturen in Frage...Viele waren erst begeistert.

Dann wurde er von der damaligen Kirche und auch den Politikern verhaftet und hingerichtet.

GOTT gefiel es den Messias wieder von den Toten aufzuerwecken. Und erkannte diese Hinrichtung als stellvertretendes Sühneopfer an.

Der "Jesus Christus" hingegen soll das selbe eigentlich darstellen. Jedoch ist dieser wieder zur Religion geworden. Die sprechen von eine katholsichen Fasson die anderen von einer charismatischen Fasson, so wie es grade oft zu einer Komfort Zone passt.

Der Messias hingegen würde heute genauso diese Kirchen und Konfessionen in Frage stellen....denn seine Prophetie gilt heute noch.
Er würde heute bei den Obdachlosen, Prostituierten, Kurden in Nordsyrien sein über all wo Menschen von den Herrschenden und ihren Helfeshelfern gebrochen und an den Rand geschoben werden.

Das ist meine subjektive Antwort auf deine Frage!

An wem glaubst du nun den? An den Messias? Oder an was anderes?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Sorry, aber ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst. Laut dem, was Gottes Wort sagt, ist Jesus der, den die Propheten verheißen haben, der Angekündigte, der Messias (Hebräisch für "der Gesalbte"). Weshalb meinst du, den Titel (Messias) von der Person (Hesus Christus) trennen zu müssen?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nein der Titel "Jesus Christus" ist verbunden mit dem "Messias". Jedoch ist der Begriff "Jesus Christus" von vielen Kirchen falsch interpretiert, meiner Meinung nach.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Vielleicht ist Jesus Christus eben auch kein "Begriff".

Wenn ich sage, ich heiße "Elisabeth" (Name geändert), dann ist das eben mein Name. Und wenn ich sage, ich habe meinen Doktor gemacht, dann ist das ein "Titel", den ich erworben habe.

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Welche Kirche interpretiert Jesus deiner Meinung nach falsch und wo liegt der Fehler? Welches wäre deiner Meinung nach die richtige Interpretation?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das Konzil von Nicäa formte eine neue Religion
Habe ich auch schon mehrfach beantwortet:

1-

Veröffentlicht von: @herbstrose

Welche Kirche interpretiert Jesus deiner Meinung nach falsch und wo liegt der Fehler?

Durch das Glaubenskonzil von Nicäa wurde eine neue Römische Reichskirche zementiert, und alle die gegen dieses Konzil waren, wurden verfolgt. Kaiser Konstantin hat hellenistische Elemente mit in diese Reichskirhe vereinigt und somit eine neue Religion erschaffen.

All die Heiligen Anbetung und die Anbetung von der Jungfrau Maria sind solche Elemente.

2.

Jesus Christus der Messias wurde von der Jungfrau Maria geboren und wuchs als Jude und normaler Mensch auf. Er war fromm. Ich verweise auf den Auftritt Jesus im Tempel hin.

Danach gibt es glaube ich keine Aufzeichnungen von dem Messias.
Erst ca. 3 Jahre vor der Kreuzigung werden die Biographien fortgesetzt durch die 4 Evangelien und auch ausser kanonische Schriften.
Der Messias tut Wunder und stellt die verkrustete jüdische Religion (Religionsströmungen) in Frage. Er lässt sich taufen und wird von GOTT als sein SOHN anerkannt. Schlussendlich wird Christus gekreuzigt begraben und nach dem dritten Tage VON GOTT auferweckt von den Toten. GOTT erkennt dieses Opfer als stellvertretendes SÜHNEOPFER an ... Zum Schluss ist Jesus gen Himmel gefahren... DIESES SO GANZ GANZ kurz

Fehler der Kirche:

a) Die alten Reinheitsgebote und auch andere Gebote des sog Alten Testamtentes sind nicht ausser Kraft, dieses entspricht nicht der Lehre des Messias.

b) Der Sabbath wird ncht mehr beherzigt

c) Es gibt Kirchenstrukturen, die nicht dem NT entsprechen

d) Kinder werden getauft, auch dieses entspricht nicht dem NT

Dieses sind nun einige Punkte, die ich anders sehe.

Sicherlich sind dieses Unterschiede, aber dieses trennt uns Christen hier nicht.

Ich stelle die Gnadenlehre nicht in Frage.

Und ich besuche auch am Sonntag die Kirche.

Selber versuche ich den Sabbath zu halten.

Die Gebote in a) sind nicht heilsnotwendig.

All dieses klingt ziemlich extremistisch. Bevor ich nun einen Stein auf die anderen werfen will. Kehre ich lieber vor meiner eigenen Haustür.

Ich habe mit Andersdenkenden SEHR postive geistliche Erfahrungen gemacht...GOTT hat mich durch Christen und Kirchen, die wohl mehr deinem Denken entsprechen sehr gesegnet.

Lehre ist Stückwerk, sagte Paulus.

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

Du nennst hier einige Punkte, die nicht nur dir bedenklich erscheinen, sondern auch anderen Christen. Nicht jeder Christ kann z.B. die These der Jungfrauengeburt und die (auch) daraus entstandene Überhöhung der Maria von der bescheidenen "Magd Gottes" zur anbetungswürdigen "Gottesmutter" nachvollziehen. Und die Kirchenstrukturen lasten (je nach Gefühlslage) vielen schwer auf den Schultern oder auf dem Herzen - oder liegen ihnen schwer im Magen...
Dies alles (und noch mehr) sind Gründe, dass sich die Christenheit in so viele unterschiedliche Richtungen aufgespalten hat.

Andererseits hat Jesus - bei aller Freiheit, die er sich nahm - auch darauf hingewiesen, dass er nicht gekommen sei, "das Gesetz" zu stürzen, sondern zu erfüllen. Deshalb sollten wir nicht leichtfertig auf den Gedanken kommen, alten Regeln und Gebote würden für uns nicht mehr gelten.

Nach meinem Verständnis baut das NT lückenlos auf dem AT auf und das Wirken von Jesus - dem Christus - ist in seiner Ganzheit ohne das AT nicht verständlichund eigentlich sogar ohne wirkliche Grundlage.

Veröffentlicht von: @abelabels

Lehre ist Stückwerk, sagte Paulus.

So ist es!
LG
Dschordsch

deleted_profile antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Zurück zum Anfang

Veröffentlicht von: @bepe0905

Andererseits hat Jesus - bei aller Freiheit, die er sich nahm - auch darauf hingewiesen, dass er nicht gekommen sei, "das Gesetz" zu stürzen, sondern zu erfüllen. Deshalb sollten wir nicht leichtfertig auf den Gedanken kommen, alten Regeln und Gebote würden für uns nicht mehr gelten.

Nach meinem Verständnis baut das NT lückenlos auf dem AT auf und das Wirken von Jesus - dem Christus - ist in seiner Ganzheit ohne das AT nicht verständlichund eigentlich sogar ohne wirkliche Grundlage.

Hier stimme ich dir vollends zu: Es ist nicht einfach "Piep Piep wir haben uns alle lieb".

Jesus hat niemals ein Gesetz oder eine Verordnung des Alten Testamentes / ätere Schriften der Bibel aufgehoben oder missachtet.

Die Opfergesetze sind jedoch aufgehoben, dadurch, dass es nur noch ein Opfer gibt, und das ist der Messias.

Schlussfolgernd bedarf es dann aber auch eine drastische Umorientierung der meisten christlichen Gemeinden

Beispiele:

a) Sabbath Einhalten (Dieses bedeutet nicht den Sonntagsgottesdienst abzuschaffen)
b) keine Zinsgeschäfte
c) kein Genuss von Blut oder unreinem Fleisch
d) keine Bilder --- Götzenbilder --- die man anbetet....vor allem nicht von GOTT (Ikonen sind hier mit nicht gemeint, wenn man diese als Symbolik nimmt. Auch Kruzifixe nicht, wenn man diese als Symbolik nimmt)
e) regelmässiges Abendmahl und damit verbundene Buße (Beichte)

uvm

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053
Veröffentlicht von: @abelabels

Nein der Titel "Jesus Christus" ist verbunden mit dem "Messias". Jedoch ist der Begriff "Jesus Christus" von vielen Kirchen falsch interpretiert, meiner Meinung nach.

Und kann deiner Behauptung ("... falsch interpretiert") jetzt nicht so recht folgen und tue mich schwer, "Jesus Christus" als "Titel" oder "Begriff" zu verstehen.
"Jesus" ist schlicht und einfach ein Name - damals wie auch heute noch. Eigentlich unterschlagen wir gerne den zweiten Teil, der seine Herkunft zeigt, nämlich "Jesus von Nazareth".

"Christus" und "Messias" bedeuten eigentlich das Gleiche, nämlich "der Gesalbte".
"Christus" ist lediglich die altgriechische Form (der heutigen Schreibweise angepasst) und kommt in der Septuaginta vor, sie entspricht der hebräischen Form "Messias", die bereits im Tanach vorkommt.
So erwarten die Juden den "Messias", die Christen den "Christus" und dabei warten beide eigentlich auf den gleichen. Nur mit dem Unterschied, dass sich (für uns Christen) der erwartete Messias in Gestalt des Jesus von Nazareth gezeigt hat.

deleted_profile antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für diesen lieben Beitrag.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

soso....
Du schreibst im Spachgebrauch eines Moslem. Da gibt es Strömungen, die aus dem Juden Jesus Christus einen Palästinenser aus der Linie Ismaels generieren wollen.

Wie kommt's ?

Veröffentlicht von: @abelabels

Er soll von einer Jungfrau geboren worden sein in Bethel. So wie es viele Propheten es prohezeit haben

Wo haben welche Propheten das prophezeit?

Die Bibel nennt Bethlehem-Efrata. Geboren ist Jesus von der Jungfrau Maria.

Jesus begann seinen Dienst mit der Taufe im Jordan durch Johannes den Täufer und der nachfolgenden Salbung durch den Heiligen Geist und den hörbaren Worten Gottes.

So wie du in deinen Posts GOTT groß schreibst und ihn mit Allah gleich gesetzt hast anfangs, drängt sich mir der Verdacht auf, dass du jedesmal Allah meinst und nicht den Gott der Bibel.

Veröffentlicht von: @abelabels

Der "Jesus Christus" hingegen soll das selbe eigentlich darstellen. Jedoch ist dieser wieder zur Religion geworden. Die sprechen von eine katholsichen Fasson die anderen von einer charismatischen Fasson, so wie es grade oft zu einer Komfort Zone passt.

Aha.... nach wie vor leugnest du, dass Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott ist.

Wer sollte deiner subjektiven Antwort = Meinung Glauben schenken?

Deine Botschaft entziffere ich so: sagt euch von Jesus Christus los und folgt meiner Messiasfigur.

Hast du das so gemeint?

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Du schreibst im Spachgebrauch eines Moslem. Da gibt es Strömungen, die aus dem Juden Jesus Christus einen Palästinenser aus der Linie Ismaels generieren wollen.

Wie kommt's ?

Wie kommst du darauf?

Es ist so, dass ich das Evangelium und auch den Messias nicht aus der Kirchen Geschichte her sehe. Denn der Glaube wurde in In Nicea durch den König Konstantin neu geformt.

[url]Nicea Kirchengeschichte[/url]

Hier wurde zB der Sonntag eingeführt.
Auch wurde hier erst die Trinität so geformt, wie es von der RKK und Orthodoxie aber auch die meisten evangelischen Kirchen gesehen wird.

im Grunde unterscheiden sich jedoch meine Ansichten nicht unbedingt von den Nicäa Gläubigen.

Ich denke, dass Jesus durch die Jungfrau Maria geboren wurde.
Dann denke ich, dass Jesus, der Messias durch seine Taufe als Sohn GOTTES ernannt/anerkannt wurde. So ist es auch mit uns, wenn wir uns taufen lassen bzw. bekehrt wurden.

Jesus ist am Kreuz hingerichtet worden. Und dieser Tod ist als stellvertretendes Opfer von GOTT anerkannt worden.

Dieses ist völlig Unislamisch.

Gott: Gott heisst in der arabischen Sprache "Allah".
Der Ursprung des Gottes der Juden, Christen und Muslime ist der gleiche und es ist auch der gleiche GOTT.

Ich stimme dir nicht zu dass der GOTT den die Muslime anbeten ein anderer ist als den die Juden oder die Christen anbeiten.

Veröffentlicht von: @deborah71

Aha.... nach wie vor leugnest du, dass Jesus Christus, wahrer Mensch und wahrer Gott ist.

Ich habe das grade eben oben schon mal gesagt: Jesus der Messias ist von GOTT als Sohn anerkannt worden.

Veröffentlicht von: @deborah71

Deine Botschaft entziffere ich so: sagt euch von Jesus Christus los und folgt meiner Messiasfigur.

Die Christus Figur entspricht dem hellenistischen Denken. Auch hier gab es immer wieder GÖTTER die als Kinder geboren wurden.
Hier gibt es etliche Beispiele für.

Veröffentlicht von: @deborah71

Hast du das so gemeint?

So habe ich das gemeint.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282
Veröffentlicht von: @abelabels

Wie kommst du darauf?

Durch deine Aussagen in deinem Post.

Du beschreibst Jesus Christus als Palästinenser... das sind aber Araber und keine Juden.
Jesus ist Jude.

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich habe das grade eben oben schon mal gesagt: Jesus der Messias ist von GOTT als Sohn anerkannt worden.

Deine persönliche Aussage fehlt immer noch. 😊

Veröffentlicht von: @abelabels

Die Christus Figur entspricht dem hellenistischen Denken. Auch hier gab es immer wieder GÖTTER die als Kinder geboren wurden.
Hier gibt es etliche Beispiele für.

Christus = Messias... deine Messiasvorstellung ist also ein hellenistischer Göttersohn?

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Es gibt viele Jungfrauen Geburten

Veröffentlicht von: @deborah71

Du beschreibst Jesus Christus als Palästinenser... das sind aber Araber und keine Juden.
Jesus ist Jude.

Die Palestinenser sind die Nachfolger der Samariter. Ich habe gesagt, dass Jesus wie ein Palestinenser ausgesehen hat.

Frage: Was ist für dich denn so wichtig, dass du den Unterschied zwischen Aarbern und Juden darstellst.

Veröffentlicht von: @deborah71

Deine persönliche Aussage fehlt immer noch. 😊

Ich habe versucht meine Sichtweisen von dem Messias darzustellen.
Was meinst du also mit "Persönlich"?

Veröffentlicht von: @deborah71

Christus = Messias... deine Messiasvorstellung ist also ein hellenistischer Göttersohn?

Es gab ähnliche Götter/Sohn Geschichten der Griechen. Das ein GOTT als Kind geboren wurde. Ich habe gesagt, es ist "wie" eine hellenistische Göttergeschichte. Ich habe nicht gesagt,,,Jesus ist ein hellenistischer Gottessohn.

hier ein paar Darstellungen:

Religionsgeschichtlicher Hintergrund
„Der Kaiser Augustus galt nach Sueton als ein Sohn des Apoll, Alexander der Große wurde gemäß Plutarch durch einen Blitzstrahl empfangen.“

Die Antike kennt den Mythos der Jungfrauengeburt in verschiedenen Gestalten:
Parallelen zum Motiv der Jungfrauengeburt finden sich insbesondere im ägyptischen Königsmythos wieder: In der politischen Theologie des Alten Ägypten feiert der Gott in Gestalt eines Mannes eine heilige Hochzeit mit einer jungfräulichen Königstochter (die dann keine Jungfrau mehr ist), um einen Sohn (den nächsten) Pharao zu zeugen.

Quelle: http://sadlove.de/2014/12/25/jungfrauengeburt-jesu-was-bleibt-fuer-rational-denkende-menschen-uebrig/

Für mich ist es so, dass ich glaube, dass GOTT Frau ohne Geschlechtsverkehr schwanger machen kann. Und GOTT erweckt auch Tote... Das sind für mich Wunder..Und ich glaube an Wunder.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

Sehr fantasievolles post. 😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich hätte gedacht, dass du bei der Sachlichkeit bleibst...und nicht von Fantasien sprichst.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

was soll ich auf deine Fantasien denn antworten?

Auf jede sachliche Aussage bietest du mir eine neue Fantasiegeschichte.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

keine Fantasien
Ich will damit sagen, dass es in den "Göttergeschichten" viele Jungfrauen gabe und auch Jungfrauengeburten. ....

Ich stelle die Jungfrauen Geburt v. Maria nicht in Frage!

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873

Hi Abelsabels,

hierauf wollte ich noch einmal genauer eingehen.

Veröffentlicht von: @abelabels

Die Bezeichnung Messias ist die ursprüngliche Bezeichnung von "Jesus Christus". Christus.....das kam durch den Hellenismus.

Messias heißt zunächst nichts anderes als Gesalbter.Es bedeutet das gleiche, wie das griechische Äquivalent Christus. Damit hast Du recht. Beide Bedeutungen spielen auf seine Königswürde und somit auf den von Gott gesandten Erlöser an.
Das kommt ebenfalls im Namen Jesus zum Ausdruck der "Gott rettet" bedeutet.

Veröffentlicht von: @abelabels

Der Messias ist nicht religiös oder durch Konfessionen bzw. Frömmigkeit zu einer Figur geworden. Jede Kirche hat ja quasi ihren eigenen Christus. Oder sie interpretiert die Figur diffrenziert.

Die grundliegende Gemeinsamkeit über alle mir bekannten Konfessionen beruht darauf, dass Jesus als Sohn Gottes anerkannt ist und stellvertretend für jeden Menschen der an ihn glaubt den Weg zu Gott freigemacht hat.
Joh 3,16:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Eine Bezeichnungstrennung zwischen Jesus, Jesus Christus und Messias mutet seltsam an.

Veröffentlicht von: @abelabels

Er soll von einer Jungfrau geboren worden sein in Bethel. So wie es viele Propheten es prohezeit haben

An was glaubst Du persönlich? Ich glaube, dass er von Maria als Jungfrau vom heiligen Geist empfangen wurde und in Betlehem geboren wurde.

Veröffentlicht von: @abelabels

Der Messias war "Jude".

Jesus Christus, der Messias war Jude. Korrekt.
Sind Jesus Christus und der Messias für Dich ein und die selbe Person? Den Unterschied in der Betrachtung kann ich bislang nicht nachvollziehen.

Veröffentlicht von: @abelabels

Dann irgendwann trat er ca 3 Jahre hervor und sammelte verschiedene Nachfolger um sich.

Du hast hier mit entschiedenen Christen zu tun (größtenteils). So wie Du es formulierst mag es gegenüber deinen Freunden okay sein, hier fehlt irgendwie die persönliche Note. Es klingt merkwürdig distanziert - wie bei einem Schulreferat. Ist nur so ein Eindruck.

Veröffentlicht von: @abelabels

Er ließ sich durch den Propheten Johannes taufen. Und JAHWE erkannte ihn als seinen Sohn an. (Ähnlich wie wir ja auch die Kinder GOTTES sind bzw. werden können)

Für mich ist er mehr als das. Er ist nicht "adoptiert" wie wir, sondern Gottes eingeborner Sohn. Erst durch ihn werden auch wir Gottes Kinder geheißen:
Johannes 1
6 Da war ein Mensch, von Gott gesandt, sein Name: Johannes. 7 Dieser kam zum Zeugnis, dass er zeugte von dem Licht, damit alle durch ihn glaubten. 8 Er war nicht das Licht, sondern er kam, dass er zeugte von dem Licht. 9 Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet[3]. 10 Er war in der Welt, und die Welt wurde durch ihn, und die Welt kannte ihn nicht. 11 Er kam in das Seine[4], und die Seinen nahmen ihn nicht an; 12 so viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht[5], Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben; 13 die nicht aus Geblüt, auch nicht aus dem Willen des Fleisches, auch nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. 14 Und das Wort wurde Fleisch und wohnte[6] unter uns, und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen[7] vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Sein Name: Jesus = Gott rettet
Im AT wird er Immanuel genannt = Gott ist mit uns.
Beides zusammen = Gott rettet uns indem er mit uns ist.
Wunderbar - denn das zeigt auf, was Gott will: eine Beziehung, die Leben rettet.

Veröffentlicht von: @abelabels

GOTT gefiel es den Messias wieder von den Toten aufzuerwecken. Und erkannte diese Hinrichtung als stellvertretendes Sühneopfer an.

Es war Gottes Plan von Anbeginn der Zeit an. Er machte seinem Volk schon sehr früh klar, dass jede Sünde für zerstörtes Leben steht. Das zu begreifen ist eine der grundlegendsten geistlichen Erkenntnisse, damit wir die Bedeutung der "Opfer" verstehen.
Leben entsteht dort, wo Beziehungen in Liebe geführt werden. Werden diese zerstört, zerstört es Leben.
Das fängt bei Adam und Eva an - damit sie sich bedecken konnten, musste ein Tier sterben. Kain erschlug Abel - usw.
Darum konnten die Israeliten leben, als der Geist Gottes die Erstgeburt der Ägypter schlug und darum können wir leben, weil Jesus für uns und unsere Schuld bewusst starb.

Gott hat wahrlich keine Freude am Opfer. Ihm wäre es lieber, wenn wir aus freien Stücken das Leben wählen würden. Statt dessen zerstören wir es täglich indem wir nicht nach Wahrheit und Leben trachten.

LG,
Groffin

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gott bringt keine Kinder um! Dann wäre er ein grausamer Gott
Vielen Dank für deinen Beitrag!

1. Der Messias ist der Gesalbter und auch der Retter. Bzw. und das ist das Gleiche GOTT rettet durch den Messias. Ansonsten kann der Messias auch nicht Retter sein. GOTT ist der gnädige und der Erbarmer. Dieses ist kein Widerspruch zu deinem Text!

2.

Veröffentlicht von: @groffin

oh 3,16:
Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn hingab, damit alle die an ihn glauben nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.

Gott hielt die Opferung des eingeborenen Sohnes nicht auf! Aber er opferte Ihn nicht. Die Menschen, die ihn nicht aufnahmen brachten ihn um durch Kreuzigung...die damalige Kirche und Politik u. a. auch.

GOTT erkannte / nahm das Opfer an. Und es ist das letzte Opfer...die Opfer in den Tempeln waren der Hinweis auf das Lamm GOTTES, der Messias.

3.

Veröffentlicht von: @groffin

Betlehem

Ich habe Bethel mit Betlehem verwechselt.

Veröffentlicht von: @groffin

Ich glaube, dass er von Maria als Jungfrau vom heiligen Geist empfangen wurde und in Betlehem geboren wurde.

Ich glaube, dass GOTT das Kind in den Leib der Mutter gesetzt hat. Ihre Genetik hat sich schon hier mit dem Kind identifiziert und vereinigt.

4.

Veröffentlicht von: @groffin

Ja der Messias ist normalerweise im Ursprung Jesus Christus. Nur haben viele Kirchen eine neue Religion und somit einen neuen Christus aus der ursprünglichen Lehre gemacht...Deswegen bin ich so spitzfindig.

5.

Veröffentlicht von: @groffin

Er ist nicht "adoptiert" wie wir

Dem stimme ich zu. Aber wieso sagte GOTT dann während der Taufe "Dies ist mein Sohn?" Doch nicht einfach so.

6.

Veröffentlicht von: @groffin

Gott hat wahrlich keine Freude am Opfer. Ihm wäre es lieber, wenn wir aus freien Stücken das Leben wählen würden. Statt dessen zerstören wir es täglich indem wir nicht nach Wahrheit und Leben trachten.

Gott hat seinen Sohn ja nicht selber umgebracht, es waren die Menschen....Gott hat aber die Freiwilligkeit des Messias und dessen Hinrichtung als Opfer anerkannt....
Gott bringt keine Kinder um!
Dann wäre er ein grausamer Gott und würde sich selber widersprechen.

LG Abels

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @abelabels

Vielen Dank für deinen Beitrag!

gerne.
zuerst fällt mir auf, dass Du vermeidest "Jesus" zu schreiben. Warum?

Veröffentlicht von: @abelabels

Ansonsten kann der Messias auch nicht Retter sein.

Daher verstehe ich Jesus Christus als ganzen Mensch und ganzen Gott. Er ist die Brücke zwischen dem menschlichen und dem göttlichen.

Veröffentlicht von: @abelabels

Gott hielt die Opferung des eingeborenen Sohnes nicht auf! Aber er opferte Ihn nicht. Die Menschen, die ihn nicht aufnahmen brachten ihn um durch Kreuzigung...die damalige Kirche und Politik u. a. auch.

Soweit in Ordnung. Wem hätte Gott auch opfern sollen?
Was hier passiert ist, ist eigentlich das gleiche Prinzip wie im Tempel.
Siehe hierzu Matthäus 26:
57Die aber Jesus ergriffen hatten, führten ihn zu dem Hohenpriester Kaiphas, wo die Schriftgelehrten und Ältesten sich versammelt hatten. 58Petrus aber folgte ihm von ferne bis zum Palast des Hohenpriesters und ging hinein und setzte sich zu den Knechten, um zu sehen, worauf es hinauswollte.
59Die Hohenpriester aber und der ganze Hohe Rat suchten falsches Zeugnis gegen Jesus, dass sie ihn töteten. 60Und obwohl viele falsche Zeugen herzutraten, fanden sie doch nichts. Zuletzt traten zwei herzu 61und sprachen: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes abbrechen und in drei Tagen aufbauen. 62Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich bezeugen? 63Aber Jesus schwieg still. Und der Hohepriester sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes. 64Jesus sprach zu ihm: Du sagst es. Doch sage ich euch: Von nun an werdet ihr sehen den Menschensohn sitzen zur Rechten der Kraft und kommen auf den Wolken des Himmels.
65Da zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: Er hat Gott gelästert! Was bedürfen wir weiterer Zeugen? Siehe, jetzt habt ihr die Gotteslästerung gehört. 66Was ist euer Urteil? Sie antworteten und sprachen: Er ist des Todes schuldig. 67Da spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Einige aber schlugen ihn ins Angesicht 68und sprachen: Weissage uns, Christus, wer ist's, der dich schlug?

Im Alten Bund legte der Hohepriester für die Sünden des gesamten Volkes sein Hand auf den Sündenbock, der dafür schließlich geopfert wurde.
Das gleiche passiert bei Jesus. Es wird das Los über ihm geworfen (wer soll gekreuzigt werden?) und hier schlägt der Hohepriester ihm ins Gesicht und legt ihm quasi unfreiwillig die Sünde der Gotteslästerung auf.

Veröffentlicht von: @abelabels

Nur haben viele Kirchen eine neue Religion und somit einen neuen Christus aus der ursprünglichen Lehre gemacht...Deswegen bin ich so spitzfindig.

Ist Jesus Dein Messias? Welcher Jesus ist Deiner Meinung nach der Richtige? Sorry - da muss ich spitzfindig sein.

Veröffentlicht von: @abelabels

Dem stimme ich zu. Aber wieso sagte GOTT dann während der Taufe "Dies ist mein Sohn?" Doch nicht einfach so.

Weil Jesus sein Sohn war? Was sollte es anders heißen? Er sagt nicht: "Ich nehme Jesus als meinen Sohn an."

Veröffentlicht von: @abelabels

Gott bringt keine Kinder um!

nunja - wie stehst Du zur 10. Plage in Ägypten?
Nach wessen Beschluss und Macht ist das passiert?

Gruß,
Groffin

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das dicke weiße Baby mit goldenen Haaren ist nicht Jesus.

Veröffentlicht von: @groffin

gerne.
zuerst fällt mir auf, dass Du vermeidest "Jesus" zu schreiben. Warum?

Mit dem Namen "Jesus" habe ich kein Problem.
Ich verwende den Begriff "Christus" nicht gerne....

Veröffentlicht von: @groffin

Ist Jesus Dein Messias? Welcher Jesus ist Deiner Meinung nach der Richtige? Sorry - da muss ich spitzfindig sein.

Ich verstehe das so wie du es geschrieben hast:

Veröffentlicht von: @groffin

Daher verstehe ich Jesus Christus als ganzen Mensch und ganzen Gott. Er ist die Brücke zwischen dem menschlichen und dem göttlichen.

Jedoch haben viele Kirchen aus die Jesus einen anderen Christus gemacht. Es fängt schon bei den Jesus Filmen an und bei den Bildern, wo Jesus wir ein Transvestit aussieht...Frau mit Bart. Wie heisst diese Sängerin auch noch gleich??

Jesus war nie weiß und auch kein US Amerikaner...

Dann wird die Lehre des Jesus verdreht. Das man zB keine Bekehrung oder Geistes Taufe mehr braucht, auch die Taufe wird anders gelehrt.

Aus dem Menschensohn ist ein Kuscheljesus geworden....Grade am Heiligabend geht die Anbetung des Kuscheljesus vielfach zum Höhepunkt. Weihnachten ist out of controll...Deswegen boykottiere ich das Weihnachtsfest auch und verschenke nichts...Ich treffe mich dann mit Migranten, Obdachlosen und gehe dahin, wohl dann wohl der Messias ist.

Ich überziehe absichtlich nun ein bisschen.

Dieses Jahr feire ich mit Yeziden Weihnachten in einer FEG...Diese führen ein zeitgemässes Krippenspiel auf, wo es um Verfolgung und Genozid geht (Herodes)

Die Weihnachtsgeschichte, hat nichts mit einem dicken Jesus Baby mit weisser Haut und goldenen Haar zu tun, meiner Meinung nach....

Weihnachten ist ein grausige Geschichte...Ich möchte nicht wissen, was Maria durchgemacht hat während der Geburt im unhygienischem Viehstall.

Und so weiter....

Da ist mir der Messias lieber, den ich am 24.12. bei den Obdachlosen treffe, während andere das Wonnebaby anbeten.

Verstehst du meine Ironie?

Ich will hier niemanden verletzen....Sondern durch die Ironie aufzeigen, was ich meine!!!

Abel

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

Die Weihnachtsgeschichte, hat nichts mit einem dicken Jesus Baby mit weisser Haut und goldenen Haar zu tun, meiner Meinung nach.

Da stimme ich dir voll zu.

Weihnachten ist ein grausige Geschichte...Ich möchte nicht wissen, was Maria durchgemacht hat während der Geburt im unhygienischem Viehstall.

Da Du so umfassend Kritik übst, kann ich mir diesen Einwurf nicht verkneifen: Auch die Geburt im Viehstall ist nicht biblisch. Sie stammt aus dem sog. „Protoevangelium des Jakobus“.

Und so weiter....

Unser aller Glaube ist jeweils ein Stückwerk. Wir glauben sicherlich alle etwas, was eigtl nicht passt oder gar ganz falsch ist. Es tut daher gut zu wissen, dass es Gott darauf nicht wohl nicht ankommt, denn seine Kriterien hat er anders formuliert.

deleted_profile antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Viehstall und Jesus

Veröffentlicht von: @billy-shears

Auch die Geburt im Viehstall ist nicht biblisch. Sie stammt aus dem sog. „Protoevangelium des Jakobus“.

Was meinst du damit?

Anonymous antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

Was meinst du damit?

Es gibt in der Bibel bei der Geburt Jesu keinen Viehstall. Der wird erst später dazugedichtet.

deleted_profile antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

nun....

Veröffentlicht von: @abelabels
Veröffentlicht von: @abelabels

gerne.
zuerst fällt mir auf, dass Du vermeidest "Jesus" zu schreiben. Warum?

Veröffentlicht von: @abelabels

Mit dem Namen "Jesus" habe ich kein Problem.
Ich verwende den Begriff "Christus" nicht gerne....

Nun, sein Originalname ist Jeshuah und sein Titel ist haMaschiach. Die gesamte Bedeutung: der gesalbte Retter Gottes.

Das ist seine Ehre.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Jeshuah

Veröffentlicht von: @deborah71

Jeshuah und sein Titel ist haMaschiach

Ja das stimmt. Und ich denke, dass diese Bezeichnung besser ist als die griechische Bezeichnung "Christus".

Veröffentlicht von: @deborah71

Das ist seine Ehre.

Ja Ehere, Verneidung und Respekt gebührt IHM

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282
Veröffentlicht von: @abelabels

als die griechische Bezeichnung "Christus".

Hier ist dir ein kleiner Irrtum unterlaufen. Schau mal hier:

Christus ist Latein;
Christos und Messias ist Griechisch

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_Christus#Der_Name

Es kann sein, dass du deine Bezeichnungswahl neu überdenken musst.

deborah71 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873

Schön im Geist nicht unbedingt von Gestalt
Hi Abels,

okay - das macht schon manches klarer - danke dafür. 😉

Veröffentlicht von: @abelabels

Jesus wir ein Transvestit aussieht...Frau mit Bart. Wie heisst diese Sängerin auch noch gleich??

Conchita Wurst bzw. Thomas Neuwirth? Okay - verstehe, was Du meinst.

Veröffentlicht von: @abelabels

Jesus war nie weiß und auch kein US Amerikaner...

Vermutlich sah er einfach aus wie ein Jude. 😉
Also Haare kurz gemäß der jüdischen Tradition und Bart. Da er ziemlich viel unterwegs war und als Zimmermann arbeitete, war es sicher auch recht kräftig. Wenn ich mich recht erinnere, gab es auch eine Bibelstelle in der er als nicht besonders schön oder auffällig beschrieben wird. (ach hier die Prophezeiung von Jesaja: Denn er schoß auf vor ihm wie ein Reis und wie eine Wurzel aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt noch Schöne; wir sahen ihn, aber da war keine Gestalt, die uns gefallen hätte.)

Veröffentlicht von: @abelabels

Dann wird die Lehre des Jesus verdreht. Das man zB keine Bekehrung oder Geistes Taufe mehr braucht, auch die Taufe wird anders gelehrt.

Keiner kann von sich behaupten, die alleinige Wahrheit gepachtet zu haben. Vieles in der Bibel ist klar, manches bietet Diskussionspotential. Daher finde ich es sehr verständlich, dass es über manche Dinge - wie z.B. die Taufe - unterschiedliche Ansichten gibt. Billy hat das m.E. schon gut auf den Punkt gebracht.

Veröffentlicht von: @abelabels

Weihnachten ist out of controll...Deswegen boykottiere ich das Weihnachtsfest auch und verschenke nichts...Ich treffe mich dann mit Migranten, Obdachlosen und gehe dahin, wohl dann wohl der Messias ist.

Finde ich gut. Ich denke aber, dass Jesus auch in den Familien ist und sich freut, wenn diese zusammen kommen. Wichtig ist, dass er im Mittelpunkt steht.
Dass Weihnachten manchmal zu einem Konsumrausch führt, wo es hauptsächlich um die Geschenke geht ist leider so.
Ich versuche meinen Kindern auch das andere Weihnachten beizubringen.

Veröffentlicht von: @abelabels

Dieses Jahr feire ich mit Yeziden Weihnachten in einer FEG...Diese führen ein zeitgemässes Krippenspiel auf, wo es um Verfolgung und Genozid geht (Herodes)

Sicher interessant. Wobei ich mich auch schon daran gestört habe, dass Weihnachten teilweise politisch missbraucht wird. Ist manchmal eine Gratwanderung was noch angemessen ist und was nicht.

Veröffentlicht von: @abelabels

Die Weihnachtsgeschichte, hat nichts mit einem dicken Jesus Baby mit weisser Haut und goldenen Haar zu tun, meiner Meinung nach....

Du siehst das ein bißchen zu krass. 😊
Mir ist bewusst, dass viele Darstellungen einfach fehlerhaft oder falsch sind. Trotzdem spiegeln sie auch einen Teil von Weihnachten wider.
So seltsam es klingt: diese überzogenen Heilgengesten, wie man sie oft auf kirchlichen Bildern findet, sind mir zu übertrieben und schrecken mich eher ab. Trotzdem hatten meine Eltern eine aus Holz geschnitzte Grippe mit lauter Figuren die so typische Raphael-Gesten vollführen. Ich finde sie wunderschön und freu mich jedes Mal, wenn ich sie sehe.

Veröffentlicht von: @abelabels

Weihnachten ist ein grausige Geschichte...Ich möchte nicht wissen, was Maria durchgemacht hat während der Geburt im unhygienischem Viehstall.

Und vor allem: Was hat wohl der Esel gedacht?
https://www.youtube.com/watch?v=wkpiPxHFLv4

Veröffentlicht von: @abelabels

Verstehst du meine Ironie?

Schon. 😉 Für mich persönlich gehört Weihnachten und Ostern zusammen. Daher ist das Wonnebaby eher nicht so im Fokus, sondern schlicht Jesus. Und Du hast völlig recht, dass wir die Armen und Obdachlosen, Kranken und Einsamen nicht vergessen sollten.

Gruß,
Groffin

Nachtrag vom 03.12.2019 1540
Krippe! nicht Grippe. Wie peinlich. 😉

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Wonnebaby und Conchita
Danke für den herrlichen Beitrag!

Veröffentlicht von: @groffin

Conchita Wurst bzw. Thomas Neuwirth

Ja genau daran denke ich, wenn ich den Jesus Film sehe. Und viel Christen die nicht aus Europa kommen würden mir zustimmen.

Mir geht es um die original Botschaft und diese wird durch Wonnebabys und Conchita ähnliche Jesus Darsteller ausgehebelt.

Veröffentlicht von: @groffin

auch in den Familien

Meiner Meinung ist das immer wichtig! Und das "andere Weihnachten" ist wichtig. Deswegen kann man auch Heilig Abend für die Mission / Hinweis auf dem echten Messias nutzen.

Veröffentlicht von: @groffin

politisch missbraucht

Nun Weihnachten ist politisch...Herodes hat einen Genozid durchgeführt bzw. Kinder abgemetzelt. Hie können sich Jeziden wieder finden...Und der echte Messias ist eine bessere Message als Wonnebabys

Veröffentlicht von: @groffin

Ich finde sie wunderschön und freu mich jedes Mal, wenn ich sie sehe.

Das ist Geschmackssache .....Ich finde es nicht schön.

Veröffentlicht von: @groffin

Für mich persönlich gehört Weihnachten und Ostern zusammen

Und da hast du recht. Wohlbemerkt, sind die Zeitpunkte der Oster/Weihnachtsfeier von den Kirchen festgelegt....Zuvor waren an diesen Tagen heidnische Feste.

Die Frage ist ob Heilig Abend nicht wieder zu einem heidnischen Fest wurde?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

"Christ" war ursprünglich ein Schimpwort und stammt aus der Zeit nach Jesu Himmelfahrt:

Apg 11,26 Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia. Und sie blieben ein ganzes Jahr in der Gemeinde und lehrten viele. – In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt.

Apg 26,28 Agrippa aber sprach zu Paulus: Es fehlt nicht viel, so wirst du mich noch überreden und einen Christen aus mir machen.

herbstrose antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053
Veröffentlicht von: @abelabels

In der Bibel steht: Wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln. Da steht nicht wo sich zwei oder drei Christen in meinem Namen versammeln.

Das ist eigentlich logisch, denn der Begriff "Christen" kam erst im Zuge der Apostelgeschichte auf, als (zuerst Außenstehende) die Anhänger dieses gekreuzigten Christus als "Christen" bezeichneten. Also werden wir deinen o.g. Satz in dieser Form wohl kaum in den Evangelien oder unter den Aussagen Jesus finden.

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich denke, dass dort wo Menschen sich mit Christus auseinander setzen oder GOTT, da ist Jesus Christus.

Das dürfte auf die Form der "Auseinandersetzung" ankommen und auf das Ziel, das Menschen haben, wenn sie sich treffen und mit "Gott" (und der Welt) und mit "Christus" auseinandersetzen wollen. Falls es sich um ehrlich Suchende handelt, dann denke ich schon, dass Christus bei ihnen sein wird.

Aber wir sollten nicht vergessen, dass schon zu Christi Zeiten der "Hohe Rat" tagte und die Frage erörterte, wie man diesen Jesus von Nazareth beseitigen könne. Also hatten auch deren Meetings als Tagesordnung das Thema "Jesus von Nazareth" - aber es kann kaum erwartet werden, dass der Heilige Geist dabei anwesend war...

deleted_profile antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Einspruch euer Ehren??? Was soll diese Ironie?

Veröffentlicht von: @bepe0905

Das ist eigentlich logisch, denn der Begriff "Christen" kam erst im Zuge der Apostelgeschichte auf, als (zuerst Außenstehende) die Anhänger dieses gekreuzigten Christus als "Christen" bezeichneten. Also werden wir deinen o.g. Satz in dieser Form wohl kaum in den Evangelien oder unter den Aussagen Jesus finden.

Nun dann bestätigst du ja meine Aussage. Es gab die Bezeichnung "Christ" gar nicht. Also geht es darum, dass sich Menschen "in den Namen Jesus" versammeln. Nicht Christen. Denn diese kirchengeschichtliche Bezeichnung gab es damals nicht. Zumal "Christ" eine griechische Namensgebung ist.

Veröffentlicht von: @bepe0905

Falls es sich um ehrlich Suchende handelt, dann denke ich schon, dass Christus bei ihnen sein wird.

Also ich habe mich auch mit zwei auch nur einen Muslimen, Atheisten, Buddhisten getroffen, da war der Messias auch sehr zu gegen.

Veröffentlicht von: @bepe0905

ber es kann kaum erwartet werden, dass der Heilige Geist dabei anwesend war...

Warum?

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @abelabels

Nun dann bestätigst du ja meine Aussage. Es gab die Bezeichnung "Christ" gar nicht. Also geht es darum, dass sich Menschen "in den Namen Jesus" versammeln. Nicht Christen. Denn diese kirchengeschichtliche Bezeichnung gab es damals nicht. Zumal "Christ" eine griechische Namensgebung ist.

"In den Namen Jesus" versammelt sich niemand. Wie sollen wir in einen Namen hineinpassen?

Die Aussage Jesu lautet: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, ...".
Es kann aber nur jemand "in Jesu Namen" zusammenkommen, der ihn kennt.

Oder um es man verständlicher auszudrücken: ich bin verheiratet. Mein Mann kann aber nicht zu allen gemeinsamen Terminen mitkommen. Als seine Frau habe ich oft den Auftrag, in seinem Namen zu sprechen. Das kann ich aber nur, weil wir beide eine Beziehung zueinander haben.
Auf Jesus bezogen: ich kann in seinem Namen nur etwas tun, wenn ich eine Beziehung mit ihm habe.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Ergänzung
noch dazu sollte wir vielleicht auch mal darüber nachdenken, was das

"in meinem Namen versammeln"

eigentlich bedeutet. Das ist keine Zusammenkunft von Christen/Jüngern, die dann über Kaffeesorten plaudern. (extra überzogen)

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ok das verstehe ich!

Ich selber denke allerdings daran, wenn ich zB in einer Gebetsstunde, die von mir als Christen veranstaltet wird, 2 Muslime sitzen und sich mit mir über den glauben unterhalten.....DAs ist auch zwei oder drei in meinem Namen.

Ich handle im Auftrag Christi

Anonymous antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 2202
Veröffentlicht von: @abelabels

die von mir als Christen veranstaltet wird, 2 Muslime sitzen und sich mit mir über den glauben unterhalten.....DAs ist auch zwei oder drei in meinem Namen.

Nein, denn diese Muslime werden sich kaum dazu vereinnahmen lassen, in Jesu Namen zusammen zu sein. Sonst wären sie nämlich keine Muslime mehr, sondern Christen. 😊

mrorleander antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Sonst wären sie nämlich keine Muslime mehr, sondern Christen.
Und jetzt schreibt endlich mal jemand etwas, worauf ich hinaus will. Danke.

Die Muslime lassen sich oft nicht von der normalen Evangelisation oder durch die Argumentation der Sohnschaft Christi bewegen.

Jedoch wenn sie plötzlich erfahren, dass GOTT lebendig ist, durch ein Gebet...das sie selber sprechen...Dann kommt die Frage nach dem Messias.

Messias heisst nicht nur der Gesalbte, sondern auch der Erlöser.

Wieso haben die Propheten die Kreuzigung voraus gesagt, worauf auch die islamischen Gelehrten sich berufen????? Und hier beginnt der eigentliche Widerspruch des Islams...Der Widerspruch ist der, dass es den Messias gab und das auf das Opfer in durch die Propheten hingewiesen wurde.

Muslime beten sehr wohl mit mir, weil ich ihnen auf Augenhöhe begegne und sie nicht verurteile in ihre Religion und Glauben.

In der Südtürkei und in Bangladesh gibt es Moscheen, die den Messias erkannt haben...und zwar erst durch den Koran und dann durch die Propheten...

Nur wenn man die Geduld hat und lange Tee trinkt und mit Respekt die Muslime begegnet.....dann kommt man tiefer bei ihnen an.

Schwingt man jedoch das Kreuz....dann kommen alte geschichtliche Verletzungen wieder hoch, die noch aus der Osmanen Zeit stammen.

Die Kreuzritter.....

Danke für deinen Beitrag 😊

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Die Kreuzritter..... 

Gääähhhnnn..

Es waren arabisch-islamische Armeen, die nach Mohameds Tod den Islam gewaltsam über die arabische Halbinsel hinaus getragen haben.
Zuerst in Nord Afrika, dem Nahen und Mittleren Osten und schlussendlich über die iberische Halbinsel bis nach Kerneuropa.*

Die ach so bösen Kreuzzüge waren die einzigen militärischen Versuche Europas, einen mehr als brutalen und skrupellosen Feind nahe seiner Heimatgefilde zu stellen.

* Stichwort *islamische Expansion*

Insofern ist Deine Opferinszenierung doch was dürftig

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282
Veröffentlicht von: @abelabels

In der Südtürkei

Das interessiert mich. Könntest du Stadt und Moscheename angeben? Vielleicht ist mir die Stadt von Reisen her bekannt.

deborah71 antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053
Veröffentlicht von: @abelabels

Ich denke, dass es im Punkto Gemeinde darum geht, dass man Gemeinschaft hat mit Menschen. Hierbei kann es sich um Christen oder auch keine Christen handeln.

Gemeinschaft mir Menschen ist immer gut - unbestritten!
Und Gemeinden müssen nicht zwangsläufig christliche Gemeinden sein, um dort nette Gemeinschaft mir anderen Menschen zu finden.

Aaaaber unlogisch wird es, wenn du in diesem Zusammenhang schreibst:

Veröffentlicht von: @abelabels

Jesus Christus sagte, dass da wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, da ich er mitten unter Ihnen.

, denn wenn Jesus sagt, dass sich Menschen "in seinem Namen" versammeln, dann kann es sich nur um christliche Gruppen handeln. Denn andere würden sich nicht "in Jesu Namen" versammeln.

Also richtet sich diese Aussage Jesus dezidiert an Christen, die zusammenkommen - und nicht an irgendwelche Menschen, die irgendeine Gemeinde und Kontakte zu anderen Menschen suchen.

Veröffentlicht von: @abelabels

Das Mix der Gemeinde Ausrichtungen ist groß.

Das kann man gut finden oder bedauern - aber es wird niemand bestreiten, dass die christlichen Gemeinden sehr unterschiedlich sein können - zumindest in dem Bild, das sie nach außen geben.

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich selber habe lange gebetet um eine Gemeinde zu finden.

Dann hoffe ich und wünsche dir, dass du eine gute, dich tragende und zu dir passende Gemeinde gefunden hast.

deleted_profile antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

logisch?
Du wiederholst dich!

Veröffentlicht von: @bepe0905

Also richtet sich diese Aussage Jesus dezidiert an Christen, die zusammenkommen - und nicht an irgendwelche Menschen, die irgendeine Gemeinde und Kontakte zu anderen Menschen suchen.

Das habe ich dir grade in einem anderem Beitrag beantwortet.
Du gabst selber zu, dass erst später den Begriff "Christ" gab.

Und ich stimme deiner Meinung nach gar nicht zu. Ich versammle mich immer und jeden Sonntag mit Menschen die keine Christen sind und der Heilige Geist bzw. Christus ist mitten unter uns.

Veröffentlicht von: @bepe0905

zumindest in dem Bild, das sie nach außen geben.

Das bedauerliche ist doch, dass die meisten Gemeinden fromme Biotope sind. Es leben Menschen in einem Gewächshaus und sind gar nicht mehr an das Klima der Strasse gewöhnt.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @abelabels

Das habe ich dir grade in einem anderem Beitrag beantwortet.
Du gabst selber zu, dass erst später den Begriff "Christ" gab.

Dass es den Begriff "Christ" erst später gab ändert nichts an der Tatsache, dass sich diese Zusage Jesu an seine Jünger bzw. Nachfolger richtet, also an Menschen, die a) an ihn glauben und b) ihm nachfolgen.
Genau diese Menschen werden heutzutage immer noch "Christen" genannt, auch wenn es diese Bezeichnung damals noch nicht gab, hat sie sich mittlerweile eingebürgert.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Was ist denn dein Ziel?
Was ist dein Ziel denn? Was möchtest du haben?

Anonymous antworten
43 Antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Was für Ziele gibt es da haben zu wollen?

ratsdaed antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Im Nachhinein wichtige Fragen. Es reden alle ständig nur von Gemeinden. Was ich dort soll, weiß ich nicht. Demnach habe ich kein Ziel und ich weiß auch nicht, was ich haben möchte. Mir wurde auch noch nicht mitgeteilt, was ich dort soll oder was mich erwartet.
Muss ich mir eine Wunschliste für so etwas erstellen und sollte sie dem Vater vorlegen?

ratsdaed antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @ratsdaed

Mir wurde auch noch nicht mitgeteilt, was ich dort soll oder was mich erwartet.

Es gibt schon einige Gründe, die Gott in seinem Wort nennt:
Apg. 2:42 Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.
> Gemeinschaft gehört zum Christenleben dazu - genauso wie die Mahlgemeinschaft und das Hören aufs Wort Gottes.

Hebr. 10:24-25 Laßt uns aufeinander achthaben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken, und nicht verlassen unsre Versammlungen, wie einige zu tun pflegen, sondern einander ermahnen, und das um so mehr, als ihr seht, daß sich der Tag naht.
> die regelmäßige Teilnahme an den Versammlungen der Gemeinde war schon in den ersten Jahren der Christenheit wichtig - und ist es heute umso mehr.

Paulus schreibt von der Gesamtheit der Christen als Leib Christi, wo jedes Glied seinen Platz und seine Funktion hat. Kein Glied, und sei es noch so klein (Nervenzelle, Blutzelle ...) kann für sich bestehen, jedes ist auf andere angewiesen, damit es gut versorgt wird und richtig funktionieren kann. Jedes hat seinen Platz damit der ganze Leib gut versorgt wird und funktioniert. - So sind auch Christen auf einander angewiesen, sollen von einander profitieren, aber auch für einander (geistlich) sorgen - damit die gesamten Christenheit wächst und gedeiht.

1 Petr 2:5 Und auch ihr als lebendige Steine erbaut euch zum geistlichen Hause und zur heiligen Priesterschaft, zu opfern geistliche Opfer, die Gott wohlgefällig sind durch Jesus Christus.
> Auch das Bild vom geistlichen Haus, in das die Christen als lebendige Steine eingefügt werden, beinhaltet die Notwendigkeit der Gemeinschaft.

Ein weiterer Aspekt:
Schon von den ersten Tagen der Christenheit an, war das Miteinander wichtig. Jesus hat seine Jünger in eine Gemeinschaft hineingerufen, der Heilige Geist fügte an und nach Pfingsten Menschen zur Gemeinschaft hinzu. Die Apostelgeschichte und die Briefe sprechen von Gemeinden und zu Gemeinden - es war damals völlig normal, dass die Christen ihren Glauben miteinander leben und den Glauben teilen.
Eph.5:19-20 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus.
Kol. 3:16 Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.
Jak 5:16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, daß ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.
1 Petr 4:10 dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes:

Ich habe jetzt nur ein paar Bibelstellen herausgesucht, wo das "einander" steht, deutlich gemacht wird, dass wir als Christen einen Auftrag an einander haben, für einander da sein und mit einander Gott loben sollen. Wo und wie geht das besser als in einer Gemeinde?

Welche Gemeinde die Richtige ist, da würde ich zuerst auf Lehre und Bekenntnis achten, dann schauen ob und wie ich mich einbringen kann. Für den Gemeindealltag sehe ich auch ganz praktische Fragen wie die Entfernung zwischen Gemeinde und Wohnort, die Entfernung der Gemeindeglieder untereinander und Gottesdienst-/Veranstaltungstermine als wichtig an - aus unserer Diaspora-Situation gesprochen, wo die nächsten Gemeindeglieder 25 km und dann gleich 80 km und 100 km entfernt wohnen ... . Das erschwert das Gemeindeleben ziemlich, bzw. schränkt es ein.

Ansonsten sind (zumindest für manche Menschen) persönliche Kontakte wichtig, ob man sich wohl fühlt und wie man mit dem Stil des Gottesdienstes (Liturgie, Liedgut, ...) zurecht kommt.

Über allen menschlichen Überlegungen würde ich Gott fragen, wo er mich haben will - falls es denn Auswahl an Gemeinden vor Ort gäbe, die von der Lehre her in Frage kommen.

pinia antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Danke für deine Ausführung, aber das ist mir schon bekannt und ist daher nicht das, was ich meinte.

ratsdaed antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

parallele Welten = Gemeinde? / Biotop Freikirche
Ich kann das sehr wohl nach vollziehen. Ich war nun quasi 3 Jahre ohne Gemeinde und bin es eigentlich auch noch.
Ich erlebe FÜR MICH evangelikale oder charismatische Gemeinden als Parallelwelten.
Diese Menschen isolieren sich oft in ihren Gruppen und bauen dort ihre eigene Welt auf. Es wie in einem Biotop zu betrachten in dem ein anderes Klima herrscht. Die Leute schauen dann immer aus den Fenstergläsern hinaus in die Außenwelt, die die "Welt da draußen" oder wie ich es in meinen Kinder Ohren habe : "Wir leben nicht mehr in der Welt".
Ich habe mir geschworen nicht mehr in einem Biotop leben zu wollen. Ich treffe mich mit verschiedenen Leuten in einem Raum, der ein ehemaliges Geschäft ist um einfach zu beten. Unsere Leute stützen sich gegenseitig und keiner ist oder will in einem Biotop leben.
Mir kommt es zudem so vor, dass hier die Leute sich die Biotope aussuchen...."Welches Klima passt am besten"....
Die Frage ist, wenn die Menschen, die in einem abgeschirmten Raum leben, in das reale Klima kommen, was dann passiert?
Sicherlich werden sie Grippe krank.

Wie schon gesagt, ich rede VON MEINEM PERSÖNLICHEM EMPFINDEN.

Andere Leute können ganz andere Meinungen haben!

Deswegen deine Fragestellung

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Im Nachhinein wichtige Fragen. Es reden alle ständig nur von Gemeinden. Was ich dort soll, weiß ich nicht.

Nun ich brauche auch kein Biotop. Lasse es ! Und lebe einfach bewusst deinen Glauben und treffe dich mit anderen Leuten.
Jesus sagt das ja selber, da wo sich zwei oder drei treffen, da bin ich dabei....Wobei das auch bildlich zu sehen ist.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Jesus sagt das ja selber, da wo sich zwei oder drei treffen, da bin ich dabei....

Das sagt er nicht.

herbstrose antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @herbstrose

Jesus sagt das ja selber, da wo sich zwei oder drei treffen, da bin ich dabei....

Das sagt er nicht.

Was ist denn deiner Meinung nach der Unterschied zwischen "dabei" und "mitten unter ihnen"?

suzanne62 antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @suzanne62

Was ist denn deiner Meinung nach der Unterschied zwischen "dabei" und "mitten unter ihnen"?

Naja - wenn Du ein Fußballspiel spielst ist es ein Unterschied, ob jemand mittendrin oder nur dabei ist. 😉

"Dabei" setzt Jesus auf die Zuschauerbank und "mitten unter ihnen" macht ihn zum Mittelpunkt.

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Als ich damals aus der einen Gemeinde raus ging (blieb), und das mit schlechtem Gewissen und mich als unterstes Würmchen der Untersten fühlte, da hatte ich einen Traum.
Ich stand in einem Flur in einer geöffneten Tür, und in dem Raum waren die Mitglieder der Gemeinde, alle auf einen "Haufen", dicht gedrängt und zur Mitte hin zentriert.
Oh, da ist Jesus in der Mitte, dachte ich, und ich wusste die lassen mich da nicht mit hinein ...
Und so wandte ich mich um und ging traurig und alleine den dunklen schmaleren Flur entlang.
Da stand mit mal rechts vor mir an der Wand - Jesus!
Und ER sagte zu mir: "Sei nicht traurig! Mich haben sie auch nicht reingelassen!" ...

Als ich wach wurde, erinnerte ich mich dass ich so eine Geschichte irgendwo mal gehört oder gelesen hatte.
Aber als eigener Traum so real und auf die Gemeinde bezogen!
Es war eigenartig, denn ich dachte wie frech das doch wäre so zu denken von den lieben (Jesus-Gläubigen?) Menschen dort.
Und ich dachte an andere, die vor uns gegangen waren und gesagt hatten "weil hier keine Liebe mehr drin ist".

Und dann, im Laufe der Jahre, ohne Gemeinde und ihre Einflüsterungen, da brach etwa auf, was ich langsame aber kontinuierliche Heilung nennen möchte.

Und der Traum, nun.
Alles liebe Geschwister im Herrn.
Und doch, der Traum - kwW (keine weiteren Worte) ....

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Sei nicht traurig! Mich haben sie auch nicht reingelassen!" ...
Dank für diesen wertvollen Beitrag.

Es gibt eine Geschichte, wo Jesus ankündigt eine Gemeinde leibhaftig zu besuchen.

Die Gemeinde putzt sich raus. Der Kirchenchor übt. Die Kinder wiederholten das Krippen spiel. Der Bürgermeister kommt. Und alles wird schick gemacht. Am Sonntag, an dem Jesus kommen soll, und die Gemeinde sich zum Festgottesdienst watmet, die Presse ist auch da, kommt ein versoffener Penner* rein, der nach Urin und Schnapps stinkt. Man wirft diesen aus der Kirche bzw, lässt ihn gar nicht rein.
All warten vergebens auf Jesus weiter. Und nach 30 Minuten ist er immer noch nicht da und kommt auch nicht.

Jesus selber war der Penner*....der stank

*Ich entschuldige mich für den Begriff Penner.

Als ich einmal gegen die Prinzipien der evangelikalen Gemeinde verstiess...ich war damals hauptamtlicher Missionar...schmiss man mich auch aus dem Haus....Ich war dadurch quasi auch obdachlos. Ich lag im Krankenhaus und das Krankenhaus erbarmte sich...Ich will nicht weiter darauf eingehen.

Dieses Erlebnis hat mich dann in einer Glaubenskrise gestürzt. Meine Krise war/ist, dass ich schwer lernen musste, dass all dieses christliche SEINMUSS nichts bringt und nicht stimmt.

Die Frage ist wohin wäre wohl der Penner* der Jesus war, danach gegangen? In die Nächste Kirche? Nein wohl nicht.....lieber zu den Würmchen.

Und deswegen bin ich der radikalen Überzeugung, dass Jesus nicht meint damit "wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln",. dass es die Religösen sind, die in seinem Namen sind.

Puhh ich habe aus dem Nähkästchen geplaudert.

Anonymous antworten
TheGuyWhoLongs4More
(@theguywholongs4more)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 41

*high-five geb*

Kenne vergleichbares. Jesus ist - und da kannste so "fromm" werden, wie Du willst! - immer auch der ganz Andere.

Habe ebenfalls einiges durch, und dabei feststellen dürfen, wie schwer sich liebe Geschwister damit tun, wenn man "vom geraden Weg abweicht" / die "frommen Standards nich mehr 1:1 abzappelt". Und ich meine damit nicht, dass sie halt ne abweichende Meinung haben, sondern sie tun sich dann oft damit schwer, weiterhin zu lieben. Aus weiter, weiter Ferne vielleicht. Aber bitte nicht aus der Nähe!

Wie gut, dass Jesus da eben ganz anders ist. Und zumindest einige Nachfolger hat, die Ihm auch DARIN nacheifern (leider noch viel zu wenige).

@ Prinzipien verstoßen: hmmm. Ich bezeichne mich ja meistens als "post-evangelikal"; dies jedoch weniger, weil sich MEIN Glaube drastisch zu etwas anderem verändert haben würde als zu meinen "evangelikalen Zeiten", sondern weil vieles, was sich heute so als evangelikal versteht, irgendwie in einem bestimmten Frömmigkeitsstil steckengeblieben ist, unfähig - oder nicht willens?? - die eigenen sowie fremde Positionen nüchtern und angstfrei zu überdenken, und dort, wo Konsens aktuell nicht möglich ist, nichtsdestotrotz weiterhin die Liebe Gottes zu leben. Das ist schade, denn da war Potenzial für so viel mehr.

Anyway - in der Tat, Jesus wird, nach wie vor, oft in seinem eigenen Terrain, nicht reingelassen. Und viele, die "den Frommen", warum auch immer, nicht passen, ebenfalls nicht.

Aber ich behaupte, dass Seine Tür für uns weit offensteht . . für Dich, für mich, und für alle anderen, die von "übereifrigen Jüngern" verscheucht werden!

theguywholongs4more antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich habe mir Jesus nicht von den Frommen stehlen lassen.
Nun ich bin nur Gläubig geblieben und bin es noch, weil ich immer wusste, dass was die Frommen tun ist die eigentlich Sünde.
Paulus warnte ja auch mal, davor "Das die Antichristen mitten in der Gemeinde sind"...Hat hat man diese Warnung nicht gehört?

Ich habe auch durch das Buch "Der Schrei der Wildgänse" und "Geistlicher Missbrauch" von Tempelmann ein neues Bild von Jesus bekommen und auch davon was Gemeinde ist....Nämlich nicht der Kirchturm oder das fromme abzappeln.

Ich musste meinen ganzen Glauben reloaden.

Heute bin ich noch nicht damit durch, weil die Verletzungen, die ich durch die Frommen erlebt habe, noch nicht verkraftet habe.

Ich bin grade so an dem seelischen Totalschaden vorbei gekommen.

GOTT ist anders, als die Frommen* versuchen es in ihrem Gemeinden zu prägen...

Jesus lässt sich nicht in einem engen Käfig einsperren!

Ich merke, dass es einen GROSSEN Hunger nach Jesus gibt.
Aber die frommen* Kirchen stillen diesen Hunger nicht, sondern leben in ihrem Vakkum und sprechen auch meistens eine altdeutsche Sprache....Oder sie treffen sich zu Popkonzerten wo sie sich emotional beduseln lassen. Jugendlich nehmen hierzu einen Joint.

Die Frage ist, wie stillt man den Hunger der Leute....?

Ich gehe auf die Strasse und habe ein Ladenlokal gemietet.
Und verändere meinen Lebensstiel.

*Fromm -- Ich weiss, dass ich diesen Begriff hier überzogen habe. Ich selber bin auch fromm. Und muss mich gewaltig an der Nase fassen, und schauen, was bei mir im Argen liegt.

Anonymous antworten
TheGuyWhoLongs4More
(@theguywholongs4more)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 41

Finde es sehr schön, dass Dir die erfahrenen Irritationen Jesus nicht geraubt haben!

Mir hat die ganze Reibung mit den "Frommen" (hier ist, glaube ich, mal kurz ne Definition nötig: Fromme sind Menschen, die Gott ernst nehmen und versuchen, in welcher Weise auch immer, ihr Leben demgemäß auszurichten; "Fromme" hingegen - also mit Gänsefüßchen! - sind Menschen, die davon ausgehen, die alleinseligmachende Formel gefunden zu haben, sich in der daraus resultierenden "Besonderheit" suhlen und den Rest ihrer Tage damit verbringen, ihr ach so kostbares Erkenntnisfragment jedem, der nich bei 3 auf´m nächsten Baum is, aufzunötigen) jedenfalls dazu verholfen, STANDPUNKTE zu haben, und diese auch gerne "robust" zu vertreten. Und, vollkommen konsensunabhängig, mit jedem, der mit mir an Jesus glaubt, Gemeinschaft haben zu können, wurscht, wie die spezifische Ausprägungsform seines Glaubens aussieht.

Das ist ein Maß an Freiheit und "Unaufgeregtheit", welches ich sehr zu schätzen gelernt habe, und zu welchem ich meine ganz arg angstgesteuerten Geschwister immer wieder gerne einlade. 🙂

theguywholongs4more antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873

Hi Adelabels,

Mich hast Du immer noch nicht überzeugt. 😉
Du hast mein Mitgefühl für das Schlimme, was Du erlebt hast - keine Frage. Ich finde es immer wieder bestürzend, wie ausgrenzend gerade christliche Gemeinschaften sein können.

Andererseits habe ich das Gefühl, dass Du hier Dir etwas zurechtlegst, wiel Du Deiner ehemaligen Gemeinde und vor allem den Menschen die gegen Dich waren noch nicht vergeben hast.

Was bleibt ist ein großes Misstrauen gegenüber Religion und christlichen Gemeinschaften - was zwar verständlich ist, aber nicht dazu führen sollte, dass Du fortan Dein eigenes Süppchen kochst.

Damit meine ich, dass Du in Deinen Gruppen derjenige bist, der für den Glaube an Jesus einsteht aber selbst keine Gemeinde hast, die Dich auch im Glauben ermutigt und auch mal korrigieren kann.
Letzteres allgemein auf das Christenleben bezogen und nicht auf HS.

Dass Du eine missionarische Berufung hast finde ich gut - aber auch dort steht am Ende eine neue Gemeinde und nicht Einzelgängertum.

Veröffentlicht von: @abelabels

Und deswegen bin ich der radikalen Überzeugung, dass Jesus nicht meint damit "wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln",. dass es die Religösen sind, die in seinem Namen sind.

Bei Religiösen bin ich auch vorsichtig. Das Wort hört sich zu sehr nach Regelbösen an. Was ich meine sind gläubige Christen, die ihr Leben mit Jesus gestalten und sich ihrer eigenen Fehler bewusst sind.

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gemeinschaft im Messias...oder konservative Parallelwelt?

Veröffentlicht von: @groffin

Andererseits habe ich das Gefühl, dass Du hier Dir etwas zurechtlegst, wiel Du Deiner ehemaligen Gemeinde und vor allem den Menschen die gegen Dich waren noch nicht vergeben hast.

Da hast du Recht. Ich gebe zu, dass ich versuche zu vergeben. Ich bin da auf dem Weg.

Veröffentlicht von: @groffin

Andererseits habe ich das Gefühl, dass Du hier Dir etwas zurechtlegst, wiel Du Deiner ehemaligen Gemeinde und vor allem den Menschen die gegen Dich waren noch nicht vergeben hast.

Nein das stimmt so nicht. Ich hätte doch einfach aus einer "Gemeinde" in die andere "Gemeinde" gehen können.

Ich habe grundsätzlich in Frage gestellt, ob die Gruppen die sich Gemeinden nennen denn diese auch sind. Ich bin zu dem Entschluss gekommen: Nein sie sind es nicht.

Die Verletzungen bei mir haben (Vergangenheit) dazu geführt., dass ich generell diese Gemeinden verteufelt habe und sage, dass die evangelikalen Gemeinden nicht "den" Glauben entsprechen.

Und das ist falsch!

Heute sage ich:

Die Verletzungen bei mir haben (Vergangenheit) dazu geführt., dass ich generell ein anderes Bild von Gemeinde habe. Und dieses Bild oder Vorstellung weicht von den üblichen Gemeinden ab. Das ich diese verteufelt habe und sagte, dass die evangelikalen Gemeinden nicht "den" Glauben entsprechen, ist Sünde und ich habe mir diese vergeben lassen und vor einem Pastor und mehren Christen einer FEG offen bekannt. Obwohl ich gar nicht zu dieser Gemeinde gehöre. Und ich habe mich zeitgleich zu meiner Homosexualität bekannt.

Das Ergebnis ist nun: Ich besuche diese Gemeinde als Gast. Respektiere die Frömmigkeit. Und diese Gemeinde hilft mir bei den Treffen im Ladenlokal, welches ich bekommen habe wo sich die menschen treffen, die nicht mit dem konservativen Gemeindebild leben können und auch dieses so wie ich ganz anders verstehen. Und das schöne ist, dass der Pastor dieser FEG nun auch zu unseren Treffen kommt.

Ich habe wirklich die Evangelikalen verteufelt und das war nicht richtig. Heute sage ich, dass die Evangelikalen und viele andere Frömmigkeitsstiele meiner Meinung nach falsch sind.

Veröffentlicht von: @groffin

Was bleibt ist ein großes Misstrauen gegenüber Religion und christlichen Gemeinschaften - was zwar verständlich ist, aber nicht dazu führen sollte, dass Du fortan Dein eigenes Süppchen kochst.

Ich habe kein Misstrauen gegen über Religionen oder Gemeinschaften mehr. Und ich koche auch kein Süppchen mehr für mich. Das habe ich überwunden. Ich lehne aber die Religionen ab und auch die Gemeinschaften, die nicht mehr den Zeitgeist der deutschen Gesellschaft(en) trifft. Jedoch sehe ich die Religionen und Gemeinschaften als meine Nachbarn, die ich gerne besuche und für die ich gerne meine Gartengeräte ausleihe und auch von ihnen Gartengeräte ausleihe...Und man trifft sich gegenseitig und trinkt mal Bier und Kaffee und die Nachbarskinder spielen miteinander.

Veröffentlicht von: @groffin

Damit meine ich, dass Du in Deinen Gruppen derjenige bist, der für den Glaube an Jesus einsteht aber selbst keine Gemeinde hast, die Dich auch im Glauben ermutigt und auch mal korrigieren kann.
Letzteres allgemein auf das Christenleben bezogen und nicht auf HS.

Ich habe immer den Dialog nicht abgebrochen. Denn ich weiß, was du meintest. Ich hatte einen Mentor/Seelsorger, die ebenfalls ehemaliger Pastor ist und aus einem Gemeindebund rausgeschmissen wurde. (Dieser ist nicht im Weltall und schwebt alleine sondern ist in einer liberalen FEG)

Veröffentlicht von: @groffin

Dass Du eine missionarische Berufung hast finde ich gut - aber auch dort steht am Ende eine neue Gemeinde und nicht Einzelgängertum.

Einzelgängertum führt oft zum Irrweg und zum Chaos....Ein Christ bzw. Messiasnachfolger braucht die Gemeinschaft.

Danke für deinen lieben Beitrag....andere ziehen hier ja die Kalaschnikow und ziehen gegen mich in den heiligen Krieg.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @abelabels

Da hast du Recht. Ich gebe zu, dass ich versuche zu vergeben. Ich bin da auf dem Weg.

Danke dass du uns hier ein wenig von deiner Geschichte und deinem Weg erzählst. So ist manches besser verständlich. Mein Eindruck ist, dass du auf einem gute Weg bist.

Ich musste auch vergeben, Menschen die mich von Kind an in einem Glauben erzogen haben, den ich später als nicht förderlich für mich erkannte und den ich ablegen musste. Ich musste auch meinen Eltern vergeben, die mit bestem Wissen und Gewissen ja nur das Beste für mich wollten, nämlich ihren Glauben an mich weiter geben.

Man geht nach solch einem Wendepunkt im Leben durch verschiedenen Phasen. Anfangs war es bei mir bittere Enttäuschung (Ent-Täuschung, da steckt vieles drin), aber auch Trauer, nicht mehr dazu zu gehören (plötzlich kein heimeliges Gefühl mehr in der Gemeinde, man steht sozusagen auf der kalten Straße und muss sich Entscheiden, wohin es nun geht) und von vielen fallengelassen zu werden, sobald man nicht mehr ihre Glaubensansichten vertritt. Freundschaften verliefen sich im Sande, ich galt als abtrünnig und war dadurch eventuell für die anderen gefährlich.

Dann kam eine Phase, wo ich nur noch mit scharfer Ironie und teilweise Sarkasmus über meine Vergangenheit reden konnte. Aber mit der Zeit (alles hat seine Zeit!) merkte ich, wie ich immer weniger negatives empfand im Zurückdenken. Wie ich sogar Dankbarkeit empfinden konnte für das, was jene Menschen, jene Gemeinschaft, doch auch an Positivem in mich jungen Menschen gepflanzt hatten. Und wie ich ihnen das lassen konnte, was ich nicht mit ihnen teile - ihren Glauben mit ihrer speziellen Lehre, ohne mich weiter darüber kritisch darüber äußern zu müssen.

Ich habe mich nie gezwungen, zu vergeben, es passierte einfach im Laufe der Jahre. Mit der Vergangenheit versöhnt sein, ist ein sehr gutes Gefühl.

Ich weiß nicht, wie weit deine Vergangenheit zurück liegt, möchte dir aber sagen, lass dir Zeit. Versöhnung geschieht nicht an einem bestimmten Punkt, es ist ein Prozess.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Dankeschön für den lieben Text.

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873

Vielen Dank für Deine Erläuterungen und persönlichen Einblicke.
Das beruhigt mich schon sehr. 😉

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich habe grundsätzlich in Frage gestellt, ob die Gruppen die sich Gemeinden nennen denn diese auch sind. Ich bin zu dem Entschluss gekommen: Nein sie sind es nicht.

Das ist mir wiederum zu pauschal. Welche Gemeinden meinst Du genau?
Wenn in der Bibel von Gemeinde die Rede ist, dann ist das die Gesamtheit aller, die Jesus als ihren Herrn anerkannt haben und mit ihm Leben (quasi am Weinstock angepflockt sind).
Dann gibt es Ortsgemeinden und verschiedene religiös orientierte Gemeinden (Ausrichtungen, Denominationen, usw.).
Gemeinde ist also nicht gleich Gemeinde.

Veröffentlicht von: @abelabels

Und dieses Bild oder Vorstellung weicht von den üblichen Gemeinden ab.

Wie ist heute Dein Bild von Gemeinde?

Veröffentlicht von: @abelabels

Und das schöne ist, dass der Pastor dieser FEG nun auch zu unseren Treffen kommt.

Ein Zitat von Blaise Pascal, dass mich immer wieder berührt:
"Es ist nicht auszudenken, was Gott aus den Bruchstücken unseres Lebens machen kann, wenn wir sie ihm ganz überlassen."
Ich möchte gerne glauben, dass hier Gott wirkt, um Menschen gerade in ihrer Verletztheit zu begegnen und Frieden zu stiften. Toll, dass der Pastor Euch unterstützt.

Veröffentlicht von: @abelabels

Ich hatte einen Mentor/Seelsorger, die ebenfalls ehemaliger Pastor ist und aus einem Gemeindebund rausgeschmissen wurde. (Dieser ist nicht im Weltall und schwebt alleine sondern ist in einer liberalen FEG)

Sehr gut.
Ich sehe, dass Du kein Einzelgänger bist und immer noch nicht den Dialog aufgegeben hast. Vergebung kann schnell passieren oder ein lebenslanger Prozess sein.
Wichtig ist vor allem, dass Du Dich von der Schuld anderer nicht beschmutzen lässt und ebenso ausgrenzend und abweisend wirst. Darum: ans Kreuz bringen und ablegen und dann weiter gehen und nicht das Paket wieder aufnehmen. Ganz unabhängig davon, ob andere dir das Paket wieder hinterhertragen. 😉

Gruß,
Groffin

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gemeinschaft im Messias...oder konservative Parallelwelt --biblische Grundlagen

Veröffentlicht von: @groffin

Wie ist heute Dein Bild von Gemeinde?

Man kann hier ein Buch zu schreiben.....
Aber ich fasse es mal zusammen

Eckpfeiler

1. Wo sich zwei oder drei in dem Namen Jesus treffen, da ist GOTT mitten unter ihnen.

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Math 18,20

Damit beginnt alles. Ein Christ trifft sich mit anderen

2. Apostelgeschichte 2,38

Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes

Buße: Ich erkenne immer wieder, dass ich von GOTT entfernt bin..also ein Sünder (Fremdwort).

Taufe: Ich lasse mich taufen und bekenne die Nachfolge des Messias

zu Vergebung der Sünden: Durch die Taufe und auch Buße
werden mir die "Sünden" vergeben.

Aber das ist kein Freibrief einfach so weiter zu machen...Man muss sich immer wieder selber revidieren lassen vom WORT GOTTES

empfangen die Gabe des Heiligen Geistes:
Durch die Busse und Taufe (meistens auch schon nach der Busse)
empfängt man den Heiligen Geist als Gabe und natürlich die damit verbundenen Gaben, die GOTT einem geben will.

-- Das ist ganz kurz formuliert, wie ich den sog. Bekehrungsprozess und damit auch Glaubensleben sehe.

3. Apostelg 2,
42Sie blieben aber beständig in der Apostel Lehre und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.

Die Apostel sind alle tot. Andere Leute also die Gläubigen lehren in der Gemeinschaft. Gemeinde bedeutet Gemeinschaft (2 oder 3)

Die Menschen haben Gemeinschaft. Das sind auch private alltägliche Dinge.

Und sie brechen das Brot....Darunter verstehe ich zu einem das gemeinsame Essen und auch das sog. Abendmahl.

4. Apostelgeschichte 2,44

44Alle aber, die gläubig waren geworden, waren beieinander und hielten alle Dinge gemein. 45Ihre Güter und Habe verkauften sie und teilten sie aus unter alle, nach dem jedermann not war.

Die Menschen verändern sich und haben nicht mehr die Ziele des Materialismus sondern teilen und geben den Armen.
Ich denke, dass dieses zu einer bescheidenen Lebensweise führt.

Und die Gläubigen sind beieinander mit allen Menschen, ihre Häuser sind offen. Grade auch für die Sünder!!!!! Und sie haben Gemeinschaft mit Sündern

Apsotelgeschichte 2,46

46Und sie waren täglich und stets beieinander einmütig im Tempel und brachen das Brot hin und her in Häusern,

Sie sind zusammen in einem Tempel (damals waren es noch die Synagogen) und trafen sich in den Häsuern.

Was heisst es gibt einen Versammlungsort....also Kirchengebäude...aber dieser ist nicht nur wichtig sondern auch das private Leben mit den Nachbarn und anderen Menschen

.................

Erst mal bis hier hin.

Ich denke, dass ich gar nicht weit weg bin von den Verständnissen wie es die meisten Christen sehen.

Jedoch denke ich, dass die meisten Gemeinden und Gläubigen den wichtigen Azpekt, dass sie immer noch mitten in der Welt leben (auch wenn sie nicht dazu gehören) vergessen haben.

Meine Tante sagte früher immer als Jungscharleiterin: "Wenn jemand sich bekehrt, soll er es sofort öffentlich auch anderen sagen und zwar denen die sich nicht bekehrt haben"

Der Kontakt und das Zusammenleben mit den Menschen, die nicht die Wertmasstäbe eines "christlichen Lifestyles" erfüllen oder kennen, dass ist mir das wichtigste.

Wenn ein Lifestyle zum Maßstab des Glaubens wird, den ich erfüllen muss, damit ich Christ bin, so ist das nicht mehr das was der Messias sagt. Und dann haben wir eine Religion..Religion ist etwas zu tun um in den Himmel zu kommen.

Puu ich weiss nicht ob das hier nun alles zu kompliziert ist.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @abelabels

Die Apostel sind alle tot. Andere Leute also die Gläubigen lehren in der Gemeinschaft. Gemeinde bedeutet Gemeinschaft (2 oder 3)

Es gibt auch heute noch Apostel.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

bitte begründen! Sonst sage ich einfach: "Nein es gibt sie nicht"

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1873

Das ist wieder eine Frage, wie man den Begriff besetzt.

Ich verstehe darunter auch in erster Linie die Jünger Jesu und im erweiterten Kreis auch noch Paulus und die Gründer der ersten Gemeinde wie z.B. Barnabas.

Heute gibt es aber auch noch das Apostelamt in verschiedenen Gemeinden, das nah am Hirtendienst angelehnt ist.

Letztlich ist es eine Definitionsfrage. Ist ein Apostel jeder, der Jesus persönlich kennt und von ihm ausgesandt wird? Dann kann man jeden Christ als Apostel bezeichnen, da der Missionsauftrag auch für uns heute gilt.

groffin antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

Apostel.... ihren Dienst ansehen...
..für eine Beschreibung:

Die ersten Apostel waren Gemeindegründer und legten das Lehrfundament.

Paulus, Barnabas sind dann in der Apg genauer beschrieben als Pioniere, Reisende in Sachen Evangelium und Lehre.

Petrus war eher stationär, weil er mehr Hirte war.

Ohne Einsetzung in einen gemeindeverantwortlichen Dienst, ist die allgemeine Apostelschaft für mich zu erkennen in den Worten des Paulus:

Botschafter an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott.

2. Kor 5,18-21

Und damit komme ich auch bei deinen Worten heraus:

Veröffentlicht von: @groffin

Letztlich ist es eine Definitionsfrage. Ist ein Apostel jeder, der Jesus persönlich kennt und von ihm ausgesandt wird? Dann kann man jeden Christ als Apostel bezeichnen, da der Missionsauftrag auch für uns heute gilt.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Der Bischof ist Apostel?
Viele Christen sagen, dass Apostel nur die sind, die Jesus live getroffen haben...Hier müsste dann aber Paulus eine Ausnahme sein. Denn ansonsten dürften alle die eine Christus Vision hatten, auch Apostel sein.

Dann gibt es Christen die haben den Begriff Apostel durch Bischoff ausgetauscht.
Apostel helfen Gemeinden und sind hier die nächst höhere Autorität über Pastoren bzw. Pfarrern bzw. Priestern

Jedoch hinken beide Auslegungen

Abels

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @abelabels

bitte begründen!

Wie Herbstrose bzw. die Gemeinde, der sie angehört, das begründet, kann ich natürlich nicht wissen.
Bei uns (römisch-katholische Kirche) gilt: die Bischöfe sind die rechtmäßigen Nachfolger der Apostel.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Dann sind die Bischöfe also nicht Apostel?

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @abelabels

Dieses Erlebnis hat mich dann in einer Glaubenskrise gestürzt.

Das kann ich dir nicht verdenken. Auch nicht, dass du erst mal wenig Lust hast, dich einer Kirche/Gemeinde anzuschließen.
Wobei gerade Hilfe für Menschen am Rand der Gesellschaft dann oft doch ganz gut von Kirchen, Gemeinden oder kirchlichen Hilfswerken organisiert wird.
Ich bin mir sicher, viele (ehemalige) Obdachlose sind ganz froh, dass es die Caritas und die Diakonie gibt.

Veröffentlicht von: @abelabels

dass Jesus nicht meint damit "wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln",. dass es die Religösen sind, die in seinem Namen sind.

Ich glaube, dass Jesus für alle Menschen gestorben ist und alle Menschen erlösen will und wird - und dass er die Religiösen (zu denen ich mich auch zähle) da nicht ausnimmt.
Religiöses Leben, so wie ich es von klein auf gelernt habe und verstehe, hat immer zwei Aspekte: den spirituellen und den sozialen.
Von daher gehört für mich zum religiösen Leben neben der Teilnahme an der Messe, dem Empfang der Sakramente und persönlichem Gebet immer auch, mich in irgendeiner Weise für benachteiligte Menschen zu engagieren - das ist aktuell in der Flüchtlingshilfe meiner Gemeinde, das war früher in der Bahnhofsmission und in der Telefonseelsorge.

Veröffentlicht von: @abelabels

Die Frage ist wohin wäre wohl der Penner* der Jesus war, danach gegangen? In die Nächste Kirche? Nein wohl nicht..

Gibt es denn irgendeinen Ort, wo Gott nicht ist? Warum also sollte er in den Kirchen nicht sein?
Natürlich muss niemand einer Kirche angehören - und soziales Engagement ist auch außerhalb der Kirchen möglich.
Aber ich habe in meiner Gemeinde eigentlich immer ein gutes Miteinander von Menschen aus verschiedenen sozialen Schichten und unterschiedlichen Kulturen erlebt - es ist nicht immer einfach, aber es geht. Ich möchte es nicht missen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich glaube, dass Jesus für alle Menschen gestorben ist und alle Menschen erlösen will und wird - und dass er die Religiösen (zu denen ich mich auch zähle) da nicht ausnimmt.
Religiöses Leben, so wie ich es von klein auf gelernt habe und verstehe, hat immer zwei Aspekte: den spirituellen und den sozialen.
Von daher gehört für mich zum religiösen Leben neben der Teilnahme an der Messe, dem Empfang der Sakramente und persönlichem Gebet immer auch, mich in irgendeiner Weise für benachteiligte Menschen zu engagieren - das ist aktuell in der Flüchtlingshilfe meiner Gemeinde, das war früher in der Bahnhofsmission und in der Telefonseelsorge.

Nun ich denke, dass man alles machen kann. Also, dass man Frömmigkeitstyle leben darf....das was einem gut tut.
Ich kenne einen katholischen Priester, der kommt aus Polen und ist sehr fromm......
Er hat aber in Winterzeiten immer seine Kirche auf und geheitzt, damit die Obdachlosen auf den Kirchenbänken schlafen können. Ihm ist es scheiss egal ob dann im Gottesdienst es nicht so sauber ist. Die Messe ist voll.....

Dieser Mann ist echt..Und ich mag ihn. Auch wenn ich die r katholische Frömmigkeiten nicht gut finde vom inhaltlichen.
Selber habe ich oft seine Messen besucht und die Liturgie hat mir damals Halt gegeben.

In unserer Stadt ist eine FEG. Hier waren nur noch alte Leute. Die jungen Leute gehen zu einer charismatischen Hillsong Gemeinde. Und haben die Alten verlassen. Inzwischen nach einigen Jahren und der Zeit des Überlegens dicht zu machen, haben die alten Leut sich nun einen neuen Pastor geholt. Dieser war 10 Jahre im Amazonas. Die Gemeinde füllt sich nun mit neuen Leuten. Menschen, die geflüchtet sind aus anderen Ländern. Auch Muslime kommen dort hin.
Auch hier ist ein Frömmigkeitstiel den ich nicht nachvollziehen will und ablehne. Aber die Liebe Christi ist da.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Jesus sagt nicht: "wo zwei oder drei zusammen sind, bin ich dabei", sondern: " wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich dabei.

Siehst du den Unterschied?

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

erinnert sehr an Gottes geliebten Sohn, was der Teufel bei seiner Versuchung in den 40 Tagen Wüste auch einfach wegließ ... ist zwar nicht ganz falsch, aber eben auch nicht ganz richtig.

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Zum einen sagt er nicht "treffen", aber zum anderen sagt er - und das sollten wir nicht weglassen -: dass er da ist, wo zwei oder drei sich in seinem Namen versammeln.

Mitten unter ihnen ist Jesus, weil er in uns wohnt. Das ist - denke ich - mehr als nur "dabei", wie jemand, der sich danebensetzt.

Nachtrag vom 29.11.2019 1428
Er wird "sichtbar" in diesen Momenten, in dieser Gemeinschaft im Geist und in der Wahrheit.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ist Jesus nicht mitten unter den Obdachlosen?
Und somit ist Jesus wohl nicht mitten unter Ihnen, bei den Obdachlosen? bei den Huren? bei den Korrupten (Zöllner) und so weiter?

Das ist wirklich völlig gegen das Evangelium....

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @abelabels

Und somit ist Jesus wohl nicht mitten unter Ihnen, bei den Obdachlosen? bei den Huren? bei den Korrupten (Zöllner) und so weiter?

Was die Huren und Zöllner angeht:
Er sagt deutlich, dass sie sich ändern sollen, bzw. verändern sie sich durch die Begegnung mit IHM.
Das darf man bitte nicht außer Acht lassen.
Denn das wäre auch gegen das Evangelium.
Durch Jesus frei das zu tun, was ER will, das ist das Entscheidende dabei.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gemeinde nicht bei Huren...Ziel verfehlt.

Veröffentlicht von: @karibu20

Er sagt deutlich, dass sie sich ändern sollen, bzw. verändern sie sich durch die Begegnung mit IHM.

Du hast sehr Recht. Aber wenn man nicht bei den Huren und Zöllnern ist, sondern sich hinter frommen Mauern verbarikadiert, so führt das nicht zum Ziel, was du hier beschreibst.

Ich kenne eine fromme Gemeinde, da sind nur noch 30 Leute...Früher müssen es 500 gewesen sein. Die Leute sind abgewandert in charismatischen Wohlfühlgemeinden.

Sie wollen das Gebäude verkaufen.

Einen Steinwurf von dieser Gemeinde ist einer der grössten Rotlichtviertel in Europa......

Ich sage dazu: Ziel verfehlt.

Anonymous antworten
Feliciah
(@feliciah)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1252
Veröffentlicht von: @abelabels

Du hast sehr Recht. Aber wenn man nicht bei den Huren und Zöllnern ist, sondern sich hinter frommen Mauern verbarikadiert, so führt das nicht zum Ziel, was du hier beschreibst.

Das solltest Du nicht verallgemeinern.
Ein wenig Information:

https://mission-freedom.de/menschenhandel/mission-freedom-home/

feliciah antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Danke für den Link....
Du hast Recht......man darf nicht verallgemeinern und das will ich auch nicht. Ich kenne viele Christen die auch anders unterwegs sind. Aber die meisten ziehen sich in ihren Kirchen zurück wie ich es beschrieben habe.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Meine Fresse,

Steh auf und geh zu den Huren. Aber aufpassen wenn der Zuhälter kommt und sehen das sie mit dir reden und kein Geld verdienen, dann haben die mehr Ärger als du.

Ein früherer Bekannter ist mit Rosen zu den huren gegangen und verteilte diese mit den Worten. Jesus liebt dich!

M.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

"meine Fresse"???
deine Fresse? da will nicht nicht reinschauen

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ja, das glaub ich dir sofort. Sind noch nicht geputzt ❤️

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Meine auch noch nicht....dito......

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Natürlich "müssen" Christen daher auch in die Welt gehen und in der Welt sein.
Im Alltag leben sie eh meist dort, wobei mit Jesus weder irgendein "Missionsdruck" noch zu jeder Zeit immer alles da sein muss.
Eine Gemeinde, ein Gottesdienst, ist ein heiliger Ort wo sich Seine Heiligen sammeln zum gemeinsamen Gebet, Singen und auf Gottes Wort hören.
Die Gemeinden bei uns (alle kenne ich aber nun nicht mehr, das mag sich bei einigen geändert habe) sind alle nicht klein bis auf (vielleicht) eine, die sich mal wieder in mindestens 2 gespalten hat vor Kurzem.
Verbarrikadieren sollte man sich nicht, aber von "Gottesdiensten für Neugierige", "Fernstehende", "Interessierte" lese ich in der Bibel auch nichts.
Wenn sich die Gläubigen versammeln, ist es zur Stärkung und darf auch gerne Schwarzbrot sein (Du kennst den Ausdruck? Genauere Bibelbetrachtung statt immer dieselben einfachen Texte).
Umso eher sind sie gestärkt und können Sein Wort kraftvoll weiter geben.
Ich habe einmal als ich jung war mit der Heilsarmee auf dem (wie heißt das nun? Wechseljahre halt) gestanden, aber erst Gottesdienst, dann Kreisgottesdienst auf dem Bürgersteig, alle fest eingehakt wegen den Störenfrieden, die mit Gewalt und Krawall dazwischen gegangen wären.
So haben sie die Leute direkt im Rotlichtviertel abgeholt und in ihre Gemeinde geholt.
Das war in einer 60 KM entfernten Hauptstadt (Hamburg), daher war ich da nicht öfter (bei uns gab es das nicht).
Nur die Gemeinde selber war da "ermahnend und bauend ausgerichtet", wobei Menschen die sich zu Jesus bekehrten auch "automatisch" von der Hurerei abwanderten.
Das gehört doch zusammen.
Auch Renate Kauffmann beschreibt in ihrem Tagebuch, wie sie engen Kontakt zu ihrer Freundin hielt, ihr eines Tages half zu fliehen und eine neue Existenz aufbauen zu können, und die sich dann auch "bekehrte". Ein anderer, gläubiger Christ den sie aus einer Gemeinde kannte, rümpfte nur die Nase ob ihren Umgangs.
Und sie sagte zum ihm: "Kein Wunder, dass Ihr diese Menschen nicht erreicht, sie spüren Euren Ekel vor ihnen, dass Ihr ihnen nicht mal zu nahe kommen mögt!"

Da hast Du Recht, das müssen sich Christen immer wieder sagen, dass sie Licht sein dürfen in der Welt.
Als Licht in die Welt gehen, ja.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Gottesdienst im Himmel und auf Erden

Veröffentlicht von: @karibu20

Die Gemeinden bei uns

Das meinst du mit "bei uns"?

Vielen Dank für dienen Beitrag. Ich musste an die Orthodoxen Kirchen denken, wenn du vom Gottesdienst als Gemeinschaft der Heiligen sprachst.

Sie sehen es so, dass sie sich mit den Heiligen vereinigen, die auch im Himmel sind. Also quasi, dass der Gottesdienst sowohl im Himmel als auch auf Erden feiern. Ich sehe das mit den Heiligen anders....Aber Jesus selber sagt ja, dass er "mitten unter Ihnen" ist. Mir wird nun mehr deutlich, was Jesus damit meint.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056
Veröffentlicht von: @abelabels

Und somit ist Jesus wohl nicht mitten unter Ihnen, bei den Obdachlosen? bei den Huren? bei den Korrupten (Zöllner) und so weiter?

So sie sich im Namen Jesus Christus versammeln, IST er mitten unter ihnen ...

neubaugoere antworten


Seite 3 / 3
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?