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Wissenswertes über Gemeinden

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Ratsdaed
Themenstarter
Beiträge : 676

Moin zusammen,

am Sonntag besuche ich zum ersten Mal eine Gemeinde. Gibt es da etwas standardmäßig Wissenswertes zu wissen oder ist jede Gemeinde individuell?

Nachtrag vom 19.10.2019 0111
Es geht jetzt erstmal zur FeG Vechta vechta.feg.de

Antwort
210 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 15056

So albern das in anderen Ohren klingen mag:
Höre auf Dein Herz.
Höre auf Gott, denn er hat einen Plan mit Dir, mit Gemeinden, mit seinem Leib ... er ist der Kopf, frage und höre, wo Du nach seinem Willen hingehörst ...

neubaugoere antworten
37 Antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Das klingt nicht albern. Die Gemeinde ist größer als man selbst zu begreifen in der Lage ist.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Welche? Ich bin grad irritiert, deshalb frage ich nach. Hab nicht so viel geschlafen heute. 😊

Ich erzähl mal von meiner "Gemeindesuche".
Als meine erste Gemeinde, meine "Kinderstube", starb, hockte ich erst einmal zu Hause. Ich "dachte", Gott würde mir sagen, wo ich hin soll. *schmunzel* So ist das mit dem Wissen, dass zur Anwendung gelangen will. Na klar sagt einem Gott, wohin, aber erst, wenn man "auf dem Weg" ist ... nicht auf dem Sofa sitzend 😉 😀 - Ich brauchte ein dreiviertel Jahr, in welchem ich ständig samstags mich "entschloss" und sonntags dann doch irgendwie nicht los ging und mit mir selbst abschließend grummelte. Ich kannte viele Gemeinden in meiner näheren Umgebung - fußläufig (ich komme aus Berlin, hier gibt es "genug" Gemeinden). Ich lernte sie kennen durch die Allianzgebetswochen, wo es auch eben Kanzeltausche gab. Ich reiste damals viel mit meinem alten Pastor durch die Gegend. Er war eine Art "Mentor" für mich und ich wollte, dass Gott durch ihn zu mir spricht, worin sich Gott mir auch gnädig erwies (was eine längere Geschichte ist). Das war mein Wunsch an Gott bei der Frage: Herr, wo willst Du mich haben? Was ist mein nächstes Zuhause? - Eines Tages schien ich es zu raffen und zog mich an an diesem Sonntag. Als ich dann eben "angezogen" die Tür öffnete, ploppte es in mir auf: XYZ-Gemeinde. - Ich ging los und als ich im 90-Grad-Winkel in die Straße einbog, sah ich das Haus und über dem Haus für mich sichtbar stand in Buchstaben "Familie". (eine unserer Kommunikationsarten) - Trotz dieser "Weisung" bat ich noch ein paar Mal um Bestätigung. Auch da lässt sich Gott nicht lumpen und ist auch nicht böse drum. 😌 Er liebt halt. 😌

Die Gemeinde, in der ich bin, ist meine "Heimat", meine Familie. Ich bin mit ihr verbunden durch Christus, durch eine Liebe, die anders ist als die, die wir aus der Welt kennen. Ich hab meine Herausforderungen, ich hab meine gesegneten Zeiten, ich weiß, warum ich da bin und was wir uns gegenseitig geben und wo wir uns gegenseitig unterstützen. Und wir lernen zusammen und wachsen gemeinsam.

Bei der Gemeindesuche muss das "Ego" raus.
Denn Gott hat das Sagen. Also höre auf ihn, nicht auf Menschliches. Und wenn Dich was verwundert oder irritiert, frage bei Gott nach, nicht bei Menschen. Er wird Dir den Weg weisen. Da bin ich mir sicher.

😊

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Bei der Gemeindesuche muss das "Ego" raus.

Das dachten sich viele bestimmt auch bevor sie irgendwelchen Sekten beitraten.

ratsdaed antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @ratsdaed

Das dachten sich viele bestimmt auch bevor sie irgendwelchen Sekten beitraten.

So etwas dachte ich auch gerade. Ich denke, eine seriöse Gemeinde hat kein Problem mit kritischen Nachfragen und verlangt nicht, dass man seinen Verstand an der Eingangstür abgibt.
Und wer die deutsche Sprache dahingehend vergewaltigt, indem er das Personalpronomem "ich" verbieten will, verdient nicht das geringste Vetrauen.
Bei der Gemeindesuche ist es gut, den kritischen Verstand einzuschalten und auch das "Bauchgefühl" nicht ganz draußen zu lassen.
Wenn dir etwas "komisch" vorkommt, ist es dein gutes Recht, das Weite zu suchen.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

Wie stehst du denn zu Ego - ismus? Meist wird davon nur abgekürzt als Ego geredet.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Es gibt einen übersteigerten Egoismus, der natürlich sündig und abzulehnen ist.
Und es gibt einen gesunden Egoismus, den man vielleicht auch Selbstachtung und Selbstfürsorge nennen kann. Eine Gemeinde, die damit nicht klarkommt, braucht kein Mensch.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

Siehste, so unterschiedlich ist das... ich würde Selbstfürsoge und Selbstachtung nie Egoismus nennen.

Egoismus ist für mich negativ belegt, seit ich die Definition von Erich Fromm dazu gelesen habe.

Erich Fromm, Die Kunst des Liebens.

Nachtrag vom 17.10.2019 1713
wikiartikel dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Liebens

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Siehste, so unterschiedlich ist das... ich würde Selbstfürsoge und Selbstachtung nie Egoismus nennen.

Ich normalerweise auch nicht. Ich kenne aber Christen, die das nicht sortiert kriegen und die am liebsten den Gebrauch des Personalpronomens "ich" sowie aller daraaus sich ergebenden Ableitungen verbieten würden und da auch vor saublöden Sprüchen ("ich, mich, meiner, mir.....") nicht zurückschrecken.
Und da finde ich es doch angebracht, darauf hinzuweisen, dass nicht jedes Eintrteten für eigene Interessen sündiger Egoismus ist.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

Naja, Nachfragen kann manche Mißverständnisse vermeiden. 😊

Veröffentlicht von: @suzanne62

("ich, mich, meiner, mir.....")

Der Spruch war hilfreich beim Lernen, was ein Kohortativ ist... da habe ich das Bild dieser Viererkohorte vor Augen 😀

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Naja, Nachfragen kann manche Mißverständnisse vermeiden. 😊

Wenn nötig.

Veröffentlicht von: @deborah71

Der Spruch war hilfreich beim Lernen, was ein Kohortativ ist..

Der Zusammenhang, in dem ich ihn gehört habe, war ein völlig anderer. Und es war völlig klar, was gemeint war, da war kein Nachfragen mehr nötig. Ich bin nicht ganz und gar blöd.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282
Veröffentlicht von: @suzanne62

Der Zusammenhang, in dem ich ihn gehört habe, war ein völlig anderer.

Sicher... oft wird er benutzt, um ein Nein zu unterlaufen durch den Vorwurf des Egoismus.... er hat aber auch seine Berechtigung bei einem krass egoistischen Menschen, ihn darauf aufmerksam zu machen.

In meiner Kindheit wurde eine andere Ausdrucksweise benutzt: "der ist vom Stamme Nimm"... also einer, der immer nur um sich kreiste, für sich einsackte und nur sich sah.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Sicher... oft wird er benutzt, um ein Nein zu unterlaufen durch den Vorwurf des Egoismus...

Genau das habe ich gemeint - da ist er mir um die ohren gehauen worden.

Veröffentlicht von: @deborah71

er hat aber auch seine Berechtigung bei einem krass egoistischen Menschen, ihn darauf aufmerksam zu machen.

Stimmt. Nur nützt das bei solchen Menschen meistens nichts.

Veröffentlicht von: @deborah71

n meiner Kindheit wurde eine andere Ausdrucksweise benutzt: "der ist vom Stamme Nimm".

Kenne ich auch noch.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Oder es ist halt das gemeint, was Neubaugoere auch geschrieben hat (Ego = lat. für "ich"), und Suzanne62, Ratsdaed und auch ich haben sie da beim Wort genommen. Eher unwahrscheinlich, dass man Egoismus meint und dann den Artikel "das" verwendet.

Davon abgesehen ist ein gesunder Egoismus meines Erachtens durchaus zu empfehlen. Wird nur meistens anders genannt, weil es sich besser anhört: "Achtsamkeit sich selbst gegenüber" oder "Selbstfürsorge".

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

So gebend und identitätsbewusst, wie ich die Göre erlebe, käme ich nicht auf die Idee, dass sie das so meinen würde, wie ihr das aufgefasst habt.

Das Ego...das egoistische Ego ist sicher nicht gut für eine sich gegenseitig aufbauende Gemeindeform.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Das Ego...das egoistische Ego ist sicher nicht gut für eine sich gegenseitig aufbauende Gemeindeform.

Erst durch deine Interpretation, die man so schlicht nicht aus dem Posting lesen konnte, stimmt der Satz.
Das Ego an sich, nämlich das "Ich" oder das "Selbst", ist meines Erachtens für eine sich gegenseitig aufbauende Gemeindeform unbedingt erforderlich.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282
Veröffentlicht von: @amouum

Erst durch deine Interpretation, die man so schlicht nicht aus dem Posting lesen konnte, stimmt der Satz.

Da bringe ich mal die 4 Ohren/Hörebenen von Friedemann Schulz-von-Thun ins Spiel.
Höre ich mit dem Filter, wie andere etwas mißbräuchlich verwendet haben und merke es nicht, dann stülpe ich evtl jemandem eine Reaktion über, der gar nicht so unterwegs war.

Ist mir heute auch schon passiert mit den Zehenspitzen.

Veröffentlicht von: @amouum

das "Ich" oder das "Selbst", ist meines Erachtens für eine sich gegenseitig aufbauende Gemeindeform unbedingt erforderlich.

Eben.... und wie ich schon an Suzanne schrieb, ich würde dazu nie Ego sagen.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Eben.... und wie ich schon an Suzanne schrieb, ich würde dazu nie Ego sagen.

"Ich" bzw. "Selbst" ist aber die Bedeutung des Wortes "Ego". Wenn man Wörter anders verwendet, als ihrer landläufigen Bedeutung entspricht, sollte man das dazu schreiben. Da bringt jeglicher Filter nichts, wenn jemand Wörtern eigene Definitionen zuschreibt, die andere Menschen nicht kennen (können).

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

Nicht jeder ist Lateiner. *zu bedenken geb* 😊

deborah71 antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1204
Veröffentlicht von: @amouum

wenn jemand Wörtern eigene Definitionen zuschreibt, die andere Menschen nicht kennen (können).

Das wäre fies. Ich kenne das aus schrägen Diskussionen im Bekanntenkreis. Es gibt aber eine Einschränkung, die du selbst benennst:

Veröffentlicht von: @amouum

als ihrer landläufigen Bedeutung entspricht

Hier im Internet treffen viele Altersgruppen, Regionen und Hintergründe aufeinander. Der Begriff "Ego" ist bestimmt kein einheitlich benutzter. Ich habe ihn jahrzehntelang nur im Zusammenhang mit egoistisch gehört. Erst vor etwa 15 Jahren habe ich es punktuell kennengelernt, dass Ego eine neutrale oder positive Bedeutung hatte.

Das mag in deinem Umfeld anders sein, aber in meiner Umgebung nutzt man Ego am positivsten so: "Ein bisschen Ego muss auch mal sein", nur in sehr speziellen Kreisen könnte man sagen: "Es ist wunderschön, wie dein Ego in den letzten Jahren aufgelüht ist"

tagesschimmer antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

off topic/Ego

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Der Begriff "Ego" ist bestimmt kein einheitlich benutzter. Ich habe ihn jahrzehntelang nur im Zusammenhang mit egoistisch gehört.

Auch in Verbindung mit dem entsprechenden Artikel? Hättest du bei dem Satz "Bei der Gemeindesuche muss das "Ego" raus." das Wort "Ego" tatsächlich als Egoismus gelesen? Alleinstehend ohne Artikel ist das wirklich nicht so klar find ich.

Neubaugoere hat ja jetzt auch klar gestellt, dass "Ego" tatsächlich als "Ich" zu verstehen war.

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1204

Ich weiß verstandesmäßig, dass es nicht klar ist, aber gefühlt hat Ego bei vielen Leuten mit Egoismus zu tun. Übrigens ist auch "das Ich" ähnlich belegt, wenn ich an landläufigen Umgang in meiner Umgebung denke.

In meiner Jugend gab es noch die Autoaufkleber "sag: Ich will" Das versteht man heute wahrscheinlich gar nicht mehr. Schon so deutlich von "Ich" zu sprechen, erschien uns unverschämt. Statt zurückhaltend mit ein paar Sätzen einen Wunsch einzuleiten, einfach "ich will" zu sagen, wäre mir in meiner Kindheit nicht eingefallen. Sogar wenn ich gefragt wurde, konnte ich ganz schlecht sagen, was ich mir wünsche. So weit weg war das Ich.

Veröffentlicht von: @amouum

Neubaugoere hat ja jetzt auch klar gestellt, dass "Ego" tatsächlich als "Ich" zu verstehen war.

... obwohl ich ihrer Aussage ganz gut zustimmen kann. Sich Gott unterzuordnen bedeutet ja, für alle, auch für mich, das Beste zu bewirken. Da ist kein Widerspruch, nur die Einsicht, dass es durch eigene Weisheit und Kraft bestimmt nicht besser wird.

tagesschimmer antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

"Ihr" könntet mich auch einfach fragen.
Und in dem Zusammenhang, in dem ich schrieb - Gemeindesuche - ist genau das gemeint: Das ICH muss außen vor bleiben, denn nicht ICH suche mir eine Gemeinde, sondern GOTT weist mir eine zu.

Wie jeder dies nun wieder "fühlt" und "erlebt", wie jeder "hört", steht auf einem anderen Blatt. Bei einer Gemeindesuche geht es aus meiner Sicht nicht darum, zu schauen, was ICH will, sondern was GOTT will. - So isses vielleicht deutlich (Unterstreichung).

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Das ICH muss außen vor bleiben, denn nicht ICH suche mir eine Gemeinde, sondern GOTT weist mir eine zu.

Da es auch bei gläubigen Christen eher selten vorkommt, dass eine Stimme von oben kommt, die sagt "Hier spricht Gott. Ich möchte, dass du in die Gemeinde St. Altruismus gehst", läuft es ja wohl doch darauf hinaus, dass man sich selber eine suchen muss.
Und wenn dabei das eigene Ich nicht außen vor bleibt, ist die Chance auch ganz gut, dass man sich dort einbringt, engagiert und mithilft, dass sie immer mehr zu einem Ort wird, an dem Gottes Liebe zu uns Menschen sichtbar und spürbar wird.
Mehr kann man eigentlich nicht wollen.

suzanne62 antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Hm. Das klang gestern erst noch etwas beängstigend, aber nun wurd mir die Erkenntnis gegeben. Das Ich bleibt nicht außenvor, sondern man gibt es bei Gott ab, denn er ist gut und sucht uns eine aus, entsprechend meinem Ich. Ich glaube nicht, dass er uns wo einlädt, wo wir uns unwohl fühlen, denn grad in einer Familie muss man sich wohlfühlen. Und da er das Ego besser kennt als ich selber, besteht mein Teil des Gehorsams nicht darin meinen Willen aufzugeben, sondern in seine Hände zu geben, ihm zu vertrauen. So wie das Kind vertrauensvoll auf seine Eltern hört. Ich danke Gott dafür, dass er mich durch euch ermutigt und ich danke euch dafür, dass ihr dem Auftrag gefolgt seid. Jetzt kann ich es eigentlich kaum noch abwarten, was passiert.
Gehorsam bedeutet also nicht den Willen aufzuzwingen, sondern zu vertrauen.

ratsdaed antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Das ist toll, dass du das so sehen kannst. Dann hoffe ich, dass dein Gottesdienstbesuch am Sonntag eine richtig gute Erfahrung für dich wird.
Falls ich das fragen darf: in welche Gemeinde wirst du denn gehen?

suzanne62 antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

FeG Vechta. Ich schreibs mal als Nachtrag in den Hauptthread.

ratsdaed antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Bevor ich "das Weite suche", würde ich erst mal nachfragen. Entweder klären sich Dinge oder sie bleiben suspekt. Wenn es nicht passt, kann man ja immer noch gehen.

herbstrose antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Mit dem Kommentar kann ich nichts anfangen. Mit so allgemeinem Zeugs dieser Art eh nicht.

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Das klingt wirklich schön, wie du das geschrieben hast, ich fühle mich schon beim Lesen umarmt.
Aber haperts bei mir mit den Bestätigungen von Gott. Da hab ich bisher noch nie Rückmeldung gekriegt, ich weiß auch nicht wie sich das äußert.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Du wirst sie erkennen, halte nur Deine Augen und Ohren offen für alle Kanäle, auf denen Gott redet ... 😌

Bei mir war es ein Vers, der zum Abendmahl "gereicht" wurde; der Austeilende hat ihn gar nicht benannt, ICH habe ihn aber gehört ...
Ein andermal war es eine Bemerkung von einer Schwester, die *bäm* mir sofort klar war.
Gottes Geist macht Dich drauf aufmerksam. Sei offen für ihn.

Nachtrag vom 18.10.2019 1102
Vielleicht hilft beim Verstehen meiner Geschichte, dass meine alte Gemeinde offener für die Geistesgaben war, offen für die Leitung durch Gottes Geist, der eben heute noch da ist, wie auch nicht, er wohnt in uns, seinem Tempel; sie war sowohl evangelikal als eben auch charismatisch. - Die jetzige Gemeinde ist eher das "Gegenteil" (war es, hat sich auch entwickelt). Deshalb fragte ich öfter nach: echt? wirklich? Dein Ernst? 😉

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Ach, SO einfach ist das? Na, mal schauen 😀

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Gott ist ein "Gott mit uns" ... 😌 Er ist kein "Ungeheuer" und auch kein "gestrenger Oberlehrer". Er ist Majestät und Freund in einem ... Wunderrat, Friedefürst, Freund, Tröster, "Leiter/Führer" und noch so vieles mehr ...

Veröffentlicht von: @ratsdaed

Ach, SO einfach ist das? Na, mal schauen 😀

Ja, "wir" denken oft viel zu viel um die Ecke. Gott wohnt in uns durch seinen Heiligen Geist, er ist also nicht "weit weg", genau immer bei uns, um uns, immer da, immer ansprechbar ... "wir" dürfen neu lernen, auf ihn zu hören...

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Gott ist ein "Gott mit uns" ... 😌 Er ist kein "Ungeheuer" und auch kein "gestrenger Oberlehrer".

Das allgemein verächtliche Bild ist das eines Rachegottes, was selbst schon manche Eltern und Großeltern ihren Kindern einbringen. Wenn dem so wäre, bestünde das Christentum nur aus ZJ und müsste mit dem Islam koalieren und mit der griechischen und römischen Mythologie harmonieren.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Er ist Majestät und Freund in einem ... Wunderrat, Friedefürst, Freund, Tröster, "Leiter/Führer" und noch so vieles mehr ...

Ich nenne ihn Adonai, lieber Gott, Elohim, Jeschua, heiliger Vater oder liebevoll Papa oder auch mal Baba.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ja, "wir" denken oft viel zu viel um die Ecke. ... "wir" dürfen neu lernen, auf ihn zu hören...

5. Mo 6,5
Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

Leider leider sind wir nicht alleine damit, der Mensch sitzt seit Anbeginn seiner Zeit in Gefangenschaft, so müssen wir nicht neu, sondern überhaupt lernen auf sein Rufen zu hören. Wie viele Plagen muss Gott unserem Pharao senden, bis wir in Freiheit gelangen?
Dabei sagt dieses Gebot alles, was wir wissen müssen um mit Gott interagieren. Durch und durch bei und mit Gott sein.
Ok, ich laber wieder zu viel, sorry.
Wenn dem so ist, warum auch immer, wir fassen es vielleicht zu ernst auf, und nehmen es immer noch zu "Rachegott"-like auf, was spricht dagegen es zu lernen wie ein Kind aufzufassen und mit Papa zu "spielen"? Hat er nicht selbst gesagt wir sollen wie die Kinder sein und bezeichnet er uns nicht selbst als Kinder? Warum verhalten wir uns also nicht einfach so und spielen mit ihm anstatt zu jammern "Alles ist so schlimm, alles ist so schlecht und wir müssen auf Zeichen von Gott warten"?

Hm ja ... ... nicht wundern, Bekannte haben mir schon öfter gesagt "Du redest irgendwie widersprüchlich". ... Das Heiakuschikissen ruft, euch einen schönen Tag noch, gute "Nacht" 😀

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

so manch einer hat "vieles Reden" als eine Art "Schutzwall" 😉
Gesegneten Schlaf Dir. 😊

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Dann zähl mich ruhig nicht dazu. Ich weiß nicht, warum ich so viel plappere, aber nicht als Schutzwall, vielleicht aber eine Art Hilfeschrei "Ich rede die ganze Zeit zu dir, so erhöre mich doch endlich"? ... hm, da sollte ich mal nachhaken.

Dankeschön 🙂

ratsdaed antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @ratsdaed

Aber haperts bei mir mit den Bestätigungen von Gott. Da hab ich bisher noch nie Rückmeldung gekriegt, ich weiß auch nicht wie sich das äußert.

Es "hapert" nichts bei dir. Du bist einfach nur ehrlich. Das, was du erlebst bzw. eben nicht erlebst, ist eigentlich der Normalfall.
Schilderungen davon, wie eine "Bestätigung" nach der anderen kommt, nehme ich mit großer Skepsis auf.
Ich schließe nicht gänzlich aus, dass sie stimmen können. Aber ich glaube so etwas auch nicht einfach unbesehen, das kann auch niemand verlangen.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Das äußert sich ganz unterschiedlich. Mal ist es ein Eindruck. Mal ist es das, was jemand zu einem sagt. Ein anderes Mal ist es direkt Gottes Stimme.

Ich bin mir sicher, dass du im richtigen Moment wissen wirst, ob du am richtigen Platz bist.

herbstrose antworten


Pinia
 Pinia
Beiträge : 1375

mir ist bei Gemeinden immer das Bekenntnis wichtig und die Lehre. Daher schaue ich bei einem Erstkontakt im Internet immer, ob ich etwas über "Was wir glauben" finde.

Ansonsten: Nur Mut.
Manchmal gibt es ein Liturgieblatt, dem man den Gottesdienstablauf entnehmen kann, manchmal muss man einfach darauf achten was die anderen machen - oder einfach Mut zur Lücke haben.

pinia antworten
4 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Ergänzung
... oder hinhören, bei uns wird z.B. alles angesagt.

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @neubaugoere

bei uns wird z.B. alles angesagt.

In jedem Gottesdienst?
Bei uns wird das nur dann gemacht, wenn erfahrungsgemäß viele "Fremde" dabei sind - bei Hochzeiten, Erstkommunionfeiern und natürlich an Weihnachten.

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Darauf ein klares: Jaaeeeiin 😀
Sind wir "ganz unter uns", wird tatsächlich nicht alles im Detail angesagt. Die "Reihenfolge" ist schon oft gleich. Stimmt, da hat der Gottesdienstleiter/Moderator ein Auge drauf. Beim Abendmahl wird immer erläutert, weil da erfahrungsgemäß auch oft Gäste da sind.

neubaugoere antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @neubaugoere

... oder hinhören, bei uns wird z.B. alles angesagt.

Bei uns auch.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Genieße einfach den Gottesdienst! Magst du hinterher kurz schreiben, wie es dir gefallen hat? Würde mich interessieren.

GLG

Anonymous antworten
1 Antwort
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Kann ich gerne tun.

ratsdaed antworten


OpaStefan
Beiträge : 968

Hallo Ratsdead,
welche hast du dir denn ausgesucht? Bei dir am Ort gibt es doch wohl nur die Evangelische und die Katholische Kirche wie du in einem anderen Beitrag schriebst.

LG OpaStefan

opastefan antworten
1 Antwort
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Hallöchen OpaStefan,

also kommenden Sonntag geht's erstmal zur Freie evangelische Gemeinde Vechta. (gut, dass es keinen Scheiterhaufen mehr gibt, als Katholik mit Evangelen abhängen 😀 )

Wenn es die nicht ist, geht's weiter.

Vielleicht ist es doch eine der hier im Ort ansässigen Kirchen. In der katholischen war ich nicht.

LG

Ratsdaed

ratsdaed antworten
lhoovpee
Beiträge : 2756

Wo sind die Toiletten?

lhoovpee antworten
8 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22282

😀 Die Überlebensfrage 😀

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 14194

Oh ja!

herbstrose antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Und ist genug Papier da. Wird leider viel zu oft unterschätzt.
Da es aber in einem Kinotheater stattfindet gehe ich davon aus, dass genügend da ist.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

Jeder darf Fehler machen und lernen ... oder? 😉 😊

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Das ist kein learning by doing, das verfolgt dich ein ganzes Leben.

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

😀

ich dachte an eine Gemeinde, in der wir mit dem Chor mal ne Aufführung hatten mit Grillfest; die Verantwortlichen waren die Orga eines Gottesdienstes gewohnt und so ging eben auch mal das WC-Papier "flöten" ... ich hatte die Quelle für neues schnell ausfindig gemacht und selbst überall aufgestockt - wir hielten bei einem anschließenden Treffen Rücksprache und sie lernten draus ... 😉

neubaugoere antworten
Ratsdaed
(@ratsdaed)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 676

Das merkt man sich auf jeden Fall. Es gibt nichts schlimmeres als nach verrichteter Dinge zu erkennen "Kein Papier", ab da lernt man Demut den kleinsten Dingen gegenüber 😀

ratsdaed antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15056

witzig und für mich völlig unverständlich war, dass die Damen und Herren vor mir sich an den Papierhandtüchern bedienten als WC-Papier-Ersatz *grusel* (das hätte echt schiefgehen können, weicht ja nicht so schnell auf), aber nichts gesagt haben ... DAS versteh ich wiederum gar nicht.

neubaugoere antworten


Feliciah
Beiträge : 1252
Veröffentlicht von: @ratsdaed

am Sonntag besuche ich zum ersten Mal eine Gemeinde. Gibt es da etwas standardmäßig Wissenswertes zu wissen oder ist jede Gemeinde individuell?

Jede Gemeinde ist individuell, mit Stärken und Schwächen und aller Arten von "Typen".

Wie hier schon geschrieben: Achte darauf, wie Du begrüßt wirst. Stehst Du nach dem Gottesdienst in der Ecke, ohne, dass Dich jemand anspricht? Fühlst Du Dich wohl? Das sind so die ersten wichtigen Eindrücke, neben dem Gottesdienst, der Predigt.

Bin auch gespannt, was Du zu berichten hast. 😊

Liebe Grüße Dir!

feliciah antworten
Seite 2 / 3
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