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Corona Impfung

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo,
mich würde mal interessieren,was ihr von der Impfung haltet,bzw.gibt es Langzeitfolgen?
Ich bin ziemlich unsicher,ich bin im Mai mit Johnson&Johnson geimpft worden.Ende November müsste ich mich wieder impfen lassen.
Ich bin sehr im Zweifel,ob ichs machen soll.

Liebe Grüße WW

Antwort
1195 Antworten
ALF.MELMAC
Beiträge : 2154
13 Antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7550

Das habe ich heute auch auf WDR 5 gehört.
Bleibt zu hoffen, dass möglichst viele, die den mRNA- und Vektorimpfstoffen misstrauen oder sie wegen einer Allergie nicht vertragen, sich jetzt damit impfen lassen.
In der Zulassungsstudie - die ja zu einer Zeit, als Delta schon die dominante Variante war, lief - hat es eine Wirksamkeit von 90% gezeigt, aber wie gut es gegen Omikron wirkt, weiß man noch nicht.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Er wurde zugelassen. Da (also im Handrl verfügbar) ist er noch nicht. Und die Zulassung wurde noch nicht in die StIKo-Empfehlung eingearbeitet.

herbstrose antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2154

das wird jetzt schnell zugelassen von der StIKo, denke ich...

alf-melmac antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Das besagt noch laaaaaaaaaaaaaaaaaasssnge nichts darüber aus, ob er im Handel erhältlich ist.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16798

Ich hab eine genauere Beschreibung des Impfstoffes gefunden in der Gelben Liste

https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/SARS-CoV-2-Spike-Glycoprotein-trimer-NVX-CoV2373_56346

deborah71 antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2154
Veröffentlicht von: @deborah71

https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/SARS-CoV-2-Spike-Glycoprotein-trimer-NVX-CoV2373_56346

Danke für den Link!

alf-melmac antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich hab eine genauere Beschreibung des Impfstoffes gefunden in der Gelben Liste

Jeder siebte (15%) klagt über Übelkeit und Erbrechen ...

Das soll besser als die mRNA-Stoffe sein?

Besser als Nix (bzw. Ansteckung) ist es natürlich ...

Helmut

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16798
Veröffentlicht von: @hkmwk

Das soll besser als die mRNA-Stoffe sein?

von besser schrieb ich nicht.

Veröffentlicht von: @hkmwk

Besser als Nix (bzw. Ansteckung) ist es natürlich ...

Da hast du recht. Und es ist eine Möglichkeit für die, die auf einen Inhaltsstoff der mRNA-Impfstoffe allergisch reagieren und weder mit Astra noch J&J geimpft werden können/wollen.

Je breiter die Palette der Impfstoffe ist, um so mehr können mit dem Impfen erreicht werden.

deborah71 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @deborah71

von besser schrieb ich nicht.

Ich dachte eher an die Leute, die unbedingt einen Totimpfstoff haben wollen ...

Helmut

hkmwk antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16798

Die Impfstoffe sind alle anders.

Und wenn du unbedingt das Wort besser verwenden willst, die einzelnen Produkte sind besser für diesen oder besser für jenen geeignet.
Das ist ebenso ein ganz normaler Vorgang bei anderen Medikamenten.
Wozu sollte das hier verweigert werden? Die Ansätze sind ja schon da mit den Weisungen, welcher Impfstoff für welche Altersgruppe freigegeben ist.
Wenn man jetzt noch entsprechend flexibel auf die Allergiker eingehen kann mit besser lagerfähigen anderen Impfstoffen, dann wird die Zahl der Ungeimpften deutlich weniger.

deborah71 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 2256

Danke für den Link.

lhoovpee antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1656

Der ist für mich nicht interessant. Er basiert ja auch nur auf an Spikes trainierte Antikörper. Da kann ich im Grunde genommen auch Astraceneca oder Johnson&Johnson nehmen. OK, die sind gentechnisch hergestellt, aber darin sehe ich null Problem.

Interessant würde ich den hier finden:
https://www.derstandard.at/story/2000122286671/firma-valneva-will-von-wien-aus-covid-19-mit-totimpfstoff

Das ist ein Totimpfstoff, der am ganzen Virus "trainiert" wurde. Damit ist das wirklich mal ein Impfstoff, der dem klassischen Konzept folgt und nicht nur auf eine Virusbestandteil, das zudem noch sehr Anfällig für Mutationen ist, beruht.
Damit sollte dieser Impfstoff eine breite Palette an Covid19 Verwandtschaft abdecken und nicht nur wenige Stämme.

In ersten Tests hat sich gezeigt, dass sich der Impfstoff schlicht um Boostern eignet, was zu erwarten ist - kein lebeniges System würde seine Abwehr an stark varaiblen Merkmalen ausrichten und so sind die Merkmale, auf die dieser Impfstoff reagiert denn auch nicht die Spikes. Man müsste sich mit dem Impfstoff eine Immunität erst aufbauen, was durchaus auch 3 Impfungen sein können. Dann würde ich aber erwarten, dass man ne Weile Ruhe hat und nicht alle 4 Monate antreten muss. Für mich wäre Valneva die einzig interessante Alternative.

goodfruit antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2143
Veröffentlicht von: @goodfruit

kein lebeniges System würde seine Abwehr an stark varaiblen Merkmalen ausrichten

Woher weiß das lebendige System denn, welche Virusmerkmale stark variabel sind?

mrorleander antworten


tf8
 tf8
Beiträge : 1255
Veröffentlicht von: @wildwings98

mich würde mal interessieren,was ihr von der Impfung haltet,bzw.gibt es Langzeitfolgen?

Langzeitfolgen sind wohl noch nicht bekannt, soweit ich das weiß ist die Impfung zu jung um Langzeitfolgen zu kennen.

Veröffentlicht von: @wildwings98

Ich bin ziemlich unsicher,ich bin im Mai mit Johnson&Johnson geimpft worden.

Das hatte ich auch überlegt, nachdem mir mein Arbeitskollege sagte, dass er damit geimpft wurde, und es mit einer Impfung erledigt sei.
Aber um diese Zeit, als ich mich im Internet informierte, um diese Zeit hatte Johnsen&Johnsen Konkurs angemeldet.
Und, nun für mich ist das ganze wenig überzeugend, dass ein so kurzfristiger Impfstoff da zuverlässig sein soll.
Wenn Johnsen&Johnsen schon wegen einem wohl kaum in solcher Eile entwickelten Produkt viele Jahre später eine Klage verliert und Konkurs anmeldet.
Für mich persönlich ist das wenig vertrauenserweckend.

Nun, man wird mich als "Impfgegner" beschimpfen. Ich bin ähnliches gewohnt.

Nur, warum habe ich mich dann vor kurzem gegen FSME impfen lassen? Und warum habe ich dann dieses Jahr die Tetanus auffrischen lassen?

Über eine Grippeimpfung hätte ich nie nachgedacht, wenn nicht die Schikanen eingeführt worden wären.

Inzwischen hörte ich von 3 verschiedenen Familien, welche an Corona erkrankten, und jeweils 1 Familienmitglied keinen positiven Coronatest erhielt, und entsprechend auch kein Genesenzertifikat. Die Krankheitszustände waren verschieden, 1x nicht erkrankt, 1x erkrankt, aber nur negative Tests, und beim 3. wurde es nicht erwähnt, und ich fragte nicht nach.

Das, mich zu infizieren, 2 Wochen Quarantäne, 6 Monate Ruhe, und von vorn beginnen, war auch eine Überlegung von mir. Aber da scheint es also keine sichere Methode für zu geben. Insofern fällt das dann auch flach.

Die negativen Auswirkungen der Impfung werden zu sehr unter den Tisch gekehrt. Für mich ist das alles wie gewohnt, Propaganda.

Soweit meine Informationen reichen haben mehr Schaden durch die Impfung genommen als durch die Krankheit selbst. Aber da die entsprechenden Institutionen dies nicht erfassen wollen, wird dies so nicht erfasst. Es gibt aber trotzdem genug Hinweise darauf, dass es mit dieser Impfung sich nicht so verhält wie mit anderen vorherigen Impfungen.

Liebe Grüße und frohe Weihnachten
tf8

tf8 antworten
52 Antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2143
Veröffentlicht von: @tf8

Langzeitfolgen sind wohl noch nicht bekannt, soweit ich das weiß ist die Impfung zu jung um Langzeitfolgen zu kennen.

Der Begriff der Langzeitfolgen ist ungenau.
Ein beliebiger Impfstoff X wird entwickelt, sagen wir mal, gegen Fußpilz. Er wird geprüft, erhält schließlich eine Zulassung und im Laufe der Zeit lassen sich 10.000, dann 100.000, schließlich, nach Jahren, 100.000.000 Menschen mit diesem Mittel impfen. Aufgrund der nun vorliegenden Datenmenge, die sich im Laufe einer 'langen' Zeit ergeben hat, läßt sich mehr oder weniger abschließend bewerten, daß der Impftstoff mit 90 % gegen Fußpilz heilt und in nur 0.002 % aller Fälle zur Nebenwirkung grüner Fußnägel führt.

Beim Corona-Impfstoff haben wir die erforderlichen Fallzahlen, um abschließende Bewertungen vornehmen zu können, nicht erst nach vielen Jahren ("Langzeit"), sondern schon nach wenigen Monaten vorliegen. Hunderte Millionen wurden geimpft. Mögliche Folgen der Impfung sind daher sehr wohl bekannt. Es gibt diverse Nebenwirkungen, Herzmuskelentzündungen zum Beispiel.
Das war es dann aber auch. Mehr kommt nicht. Mehr kann auch gar nicht kommen, da der Wirkstoff, etwa bei den mRNA-Impftstoffen, schon nach einigen Studen 'aufgebraucht' ist.

mrorleander antworten
staffan
(@staffan)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 361
Veröffentlicht von: @mrorleander

Das war es dann aber auch. Mehr kommt nicht. Mehr kann auch gar nicht kommen, da der Wirkstoff, etwa bei den mRNA-Impftstoffen, schon nach einigen Studen 'aufgebraucht' ist.

Schön, dass Du Dir da so sicher bist. 😊

Die pharmazeutische Fachliteratur formuliert aber anscheinend doch etwas zurückhaltender: "Bei Impfstoffen sind klassische Langzeit-Nebenwirkungen nicht zu erwarten. " https://www.pharmazeutische-zeitung.de/welche-langzeitfolgen-zu-befuerchten-sind-123411/

Das vorsichtige ".. sind .. nicht zu erwarten." lässt schon eine gewisse Restunsicherheit übrig und ist was anderes als Dein kategorische Dementi "Mehr kann auch gar nicht kommen, .."

Übrigens zeigt schon eine flüchtige Recherche, dass es in der Wissenschaftsgeschichte eine Reihe von Neuerungen gab, bei deren Nutzbarmachung mit damaligem Kenntnisstand keine negativen Folgen zu erwarten waren, die sich aber als ziemlich tödlich erwiesen.

staffan antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2143
Veröffentlicht von: @staffan

Das vorsichtige ".. sind .. nicht zu erwarten." lässt schon eine gewisse Restunsicherheit übrig und ist was anderes als Dein kategorische Dementi "Mehr kann auch gar nicht kommen, .."

Das ist Deine Interpretation.
Da der Artikel in Folge nicht 'vorsichtig' formuliert, darf ich weiterhin 'schön sicher' sein.

Veröffentlicht von: @staffan

Übrigens zeigt schon eine flüchtige Recherche, dass es in der Wissenschaftsgeschichte eine Reihe von Neuerungen gab, bei deren Nutzbarmachung mit damaligem Kenntnisstand keine negativen Folgen zu erwarten waren, die sich aber als ziemlich tödlich erwiesen.

Impfungen sind keine "Neuerungen".

mrorleander antworten
staffan
(@staffan)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 361
Veröffentlicht von: @mrorleander

Impfungen sind keine "Neuerungen".

Ach, die hier erstmals umfangreich angewandten m-RNA-Verfahren sind auf einmal keine Neuerungen mehr?

Und dabei war man unter den Entwicklern doch so stolz, wie unwahrscheinlich neu ihr Verfahren war- die Biontech-Gründer wurden gar schon für den Medizin-Nobelpreis gehandelt.

So schnell wird also aus der bahnbrechenden Innovation auf einmal ein alter Hut, wenn es nicht mehr um wissenschaftliche Orden und Auszeichnungen geht, sodern um Ruhigstellung der Bevölkerung. 😊

staffan antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072
Veröffentlicht von: @staffan

Ach, die hier erstmals umfangreich angewandten m-RNA-Verfahren sind auf einmal keine Neuerungen mehr?

Kommt darauf an, auf was man "Neuerung" bezieht.

Die mRNA-Technologie ist seit ungefähr 30 Jahren bekannt. Bereits vor über 10 Jahren wurden erste klinische Studien für die Krebstherapie beim Menschen durchgeführt. Die Technologie ist somit bereits lange in Gebrauch. Dass sich die mRNA-Impfstoffe zur Bekämpfung des Coronavirus durchgesetzt haben, ist auch der momentanen Ausnahmesituation geschuldet. Die technischen Grundlagen und die Anwendungen wurden schon lange untersucht und beschrieben, jedoch fehlten die Investitionen für eine Weiterentwicklung und Anwendung der Technologie. Die Covid-19-Pandemie machte diese Investitionen nun möglich.

https://naturwissenschaften.ch/covid19-vaccination-explained/mrna_vaccines/ist_die_mrna_technologie_neu_

alescha antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15978

Es gibt keine "Langzeitwirkungen"

Veröffentlicht von: @tf8

Langzeitfolgen sind wohl noch nicht bekannt, soweit ich das weiß ist die Impfung zu jung um Langzeitfolgen zu kennen.

"Langzeitfolgen" sind überhaupt nicht nachweisbar.

Wie soll es denn Zusammenhänge zu irgendwelchen Krankheiten geben, wenn der Impfstoff gar nicht mehr im Körper nachweisbar ist?

"Langzeitfolgen" hat es auch bei anderen Impfstoffen nie gegeben. Es hat nur sehr lange Testzeiträume gegeben... die waren deshalb nötig, weil man kaum Daten hatte.

Das war bei Corona aber nicht das Problem... da gibt es Daten ohne Ende. Deshalb ging das ja auch so schnell.

lucan-7 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1656
Veröffentlicht von: @lucan-7

"Langzeitfolgen" sind überhaupt nicht nachweisbar.

Naja, so wenig, wie wir von Langzeitfolgen wissen und wissen können (die Technologie ist ja nagelneu!), so wenig können wir auch wissen, ob man Langzeitfolgen einmal wird nachweisen können.

Stell Dir doch mal vor, es würden Strukturen in den Blutbahnen verbleiben oder es hätten sich im Bereich der Blutgefäße antikörperbildende Abschnitte entwickelt, weil der Impfstoff ins Blutgefäßsystem gelangt ist. Dann kann es zu Verschlüssen kommen, die insbesondere auch zu erwarten sind, wenn es zu einer Engstellung der Gefäße oder einer starken Beansprchung kommt - denken wir mal an Sportler oder Menschen, die sich tierisch aufregen. Dann kann es plötzliche Todesfälle geben, die man früher nicht gekannt hat - und man kann bei einer Obduktion sicher den Bereich des Verschlusses ansehen und dann dort schauen, was da eigentlich los war.

Ich sage nicht, dass es so funktioniert - aber es wäre mal ein Beispiel, wie man auch viel später noch Langzeitfolgen diagnostisch feststellen könnte. Unmöglich ist das also nicht.

goodfruit antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15978
Veröffentlicht von: @goodfruit

Naja, so wenig, wie wir von Langzeitfolgen wissen und wissen können (die Technologie ist ja nagelneu!), so wenig können wir auch wissen, ob man Langzeitfolgen einmal wird nachweisen können.

Sicherlich kannst du mir erklären, wie man "Langzeitfolgen" bei anderen Impfstoffen in der Vergangenheit nachgewiesen hat...?

lucan-7 antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @goodfruit

(die Technologie ist ja nagelneu!)

Ohja, so nagelneu wie diese Autos:

https://www.bing.com/images/search?q=vw%201996&qs=n&form=QBIR&sp=-1&pq=vw%201996&sc=1-7&cvid=D4A52ACCCE604BB0BE39C04AEBB7497F&first=1&tsc=ImageBasicHover

Nur fürs Protokoll: möchtest du hier eigentlich alle vereimern, oder meinst du den Blödsinn ernst?

Veröffentlicht von: @goodfruit

Ich sage nicht, dass es so funktioniert - aber es wäre mal ein Beispiel, wie man auch viel später noch Langzeitfolgen diagnostisch feststellen könnte.

Eigentlich sagt das schon alles über deine fachliche Kompetenz...

Am schlimmsten sind die Menschen, die so tun, als hätten sie Ahnung und dann im letzten Absatz, in einem Halbsatz "zurücknehmen", was sie rausposaunt haben. Das sind die schlimmsten Demagogen.
Ich halte dich für einen so gefährlichen Menschen, da du unter anderem auf diesem Weg deine sozialdarwinistischen, völkischen und eugenischen Ideen verbreitest.

littlebat antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 2983

Klinische Studien zur mRNA-Technologie gibt es seit 10 Jahren. Da sollten also Langzeitfolgen doch bekannt sein.

channuschka antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Es könnte durchaus auch sein,..........
.........dass dir ein Dachziegel auf den Kopf fällt, wenn du den Bürgersteig benutzt.

Deswegen immer schön auf der Fahrbahn laufen, so die dringende Empfehlung der Querdenker!!

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265

Wußtest Du, dass die meisten Unfälle passieren, wenn alle im Auto angeschnallt sind?

Das gibt mir sehr zu denken, ich glaub, ich bin da was auf der Spur.
*werIroniefindetdarfsiegernbehalten*

tristesse antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Tja, und seit der Anschnallpflicht...............
............liegen fast ausschliesslich angeschnallte Unfallopfer im Krankenhaus.
Und zwar sowohl auf Normal - wie auch auf Intensivstationen.

irrwisch antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265

Wir sind da was ganz Heißem auf der Spur.
Weiß das der Wendler schon?

tristesse antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2143

Was ist ein Schwurbler?

Veröffentlicht von: @goodfruit

Naja, so wenig, wie wir von Langzeitfolgen wissen und wissen können (die Technologie ist ja nagelneu!), so wenig können wir auch wissen, ob man Langzeitfolgen einmal wird nachweisen können.

Man erklärt ihm den Begriff 'Langzeitfolgen', er liest ihn und fährt unbeeindruckt mit falschen Behauptungen fort.

Veröffentlicht von: @goodfruit

oder es hätten sich im Bereich der Blutgefäße antikörperbildende Abschnitte entwickelt

Dazu ist der mRNA-Wirkstoff nicht in der Lage. Er manipuliert ja gerade nicht die DNA, um dadurch solche dauert produzierenden 'Abschnitte' entstehen lassen zu können, sondern stellt einen innnert weniger Stunden verfallenden Protein-Bauplan dar.

Veröffentlicht von: @goodfruit

Ich sage nicht, dass es so funktioniert

Gut. Warum dann solche Phantasiespiele in die Welt setzen? Das ist typisches Schwurbler-Verhalten. Willst Du zu dieser Gruppe wirklich gehören?

mrorleander antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1616
Veröffentlicht von: @goodfruit

(die Technologie ist ja nagelneu!)

Ungefähr so nagelneu wioe ein Golf VI.... 🙄

belanna antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Und das

.
GoodFruitzum Beitrag(die Technologie ist ja nagelneu!)

Ungefähr so nagelneu wioe ein Golf VI....

Findet so oder ähnlich immer wieder statt.
Und es wird nicht geglaubt, weil man sein eigenes Empfinden als Kriterium setzt.

goldapfel antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @goldapfel

Und es wird nicht geglaubt, weil man sein eigenes Empfinden als Kriterium setzt.

Ja natürlich. Wir bei kleinen Kindern. Ohren zuhalten, Augen zumachen, dann ist es nicht passiert. Man weiß gar nicht, was diese Menschen möchten. Warum soll man ihnen durchgehen lassen, dass sie unseren Staat und seine Grundlagen von innen heraus mit aller Macht zerstören? Glauben sie wirklich, dass es die andern sind, die "spalten"?

littlebat antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Glauben sie wirklich, dass es die andern sind, die "spalten"?

Ich fürchte ja, es gibt mehr, die das glauben als Leute, Gruppierungen, die das für andere Interessen ausnutzen.

Und sie scheinen für vieles in ihrem Umfeld blind zu werden.

Spätestens! wenn man auf den gleichen Versammlungen auftaucht, auf denen Menschen den Holocaust verleugnen oder relativieren, sollte man sich dringendst distanzieren.

Und sich fragen, was da gerade schief läuft bei sich oder den Relativierern.

Geht absolut nicht!

Genauso wie diese unsäglichen Sträflingsplakate.
Aber die Sterne- nein!!!

goldapfel antworten
LittleBat
(@littlebat)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1813
Veröffentlicht von: @goldapfel

Spätestens! wenn man auf den gleichen Versammlungen auftaucht, auf denen Menschen den Holocaust verleugnen oder relativieren, sollte man sich dringendst distanzieren.

Denkt man eigentlich... mittlerweile habe ich den Eindruck, dass viele das nicht mehr mitbekommen. Es geht schon lange nicht mehr um Covid, sondern um "dagegen". Und dann passt es unheimlich gut ins Selbstbild, wenn man sich als Opfer darstellt. Die rechten Organisatoren geben ja die Beispiele vor.

littlebat antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Es gibt keine "Langzeitwirkungen" Doch 😉 !
Hab gestern Abend mit meiner mittleren Tochter telefoniert.

Sie und auch ihre Chefin haben entdeckt:

" Impfen macht schöner!!"

Schaut mal in den Spiegel, alle ihr Geimpften 😎

irrwisch antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Eindeutig grün!!! 😊

goldapfel antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265
Veröffentlicht von: @irrwisch

" Impfen macht schöner!!"

Kann ich so jetzt nicht unterschreiben 😊
Aber ich hab mich auch nicht impfen lassen um besser auszusehen.

tristesse antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Macht doch Sinn, sozusagen als............
...........nützlichen Nebeneffekt!

Geimpfte haben längst nicht so viele Sorgenfalten und blicken entspannter und fröhlicher in ihr Leben -)

irrwisch antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Dazu kommt das Gefühl „das Richtige“ getan zu haben. Wirkt sich auch auf die Ausstrahlung aus.
😉

goldapfel antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072
Veröffentlicht von: @goldapfel

Dazu kommt das Gefühl „das Richtige“ getan zu haben.

Naja, das Gefühl, das Richtige zu tun, haben viele Impfverweigerer auch.

alescha antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Owt

goldapfel antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072

Hinzu kommt...
... das tolle Gefühl, sich in eine Reihe mit dem Widerstand im 3. Reich stellen zu können.

alescha antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Speien, sowas!

Etwas was ich seit den ersten Demos absolut!nicht!nachvollziehen kann und will!!!

Und ich versuch da echt schon viel.
Aber das? No!

Widerstand gegen vermeintlichen Widerstand!

goldapfel antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339
Veröffentlicht von: @alescha

... das tolle Gefühl, sich in eine Reihe mit dem Widerstand im 3. Reich stellen zu können.

Nöö, das geht ja nun garnicht.

Stell dir dir demonstrierenden Rechtsextremistenmit erhobener Hand vor, zwischendrin die mit ausräuchernden Zweiglein winkenden Esotheriker und Weledas,zwischendrin noch eine kräftige Prise Reichsbürger und Heilpraktiker, eine urkomische Mischung,finde ich😀

Opferrolle hilft hier nicht wirklich weiter.

irrwisch antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @irrwisch

Opferrolle hilft hier nicht wirklich weiter.

Leute, die mit "ungeimpft"-Sternen (analog zu den Judensternen) rumlaufen, sehen das leider anders.

Oder die Frau, die auf ner Querfront-Demo sagte: "Seit ich eine Demonstration angemeldet habe, fühle ich mich wie Sophie Scholl". Wie viele Demos hatte noch mal Sophie Scholl angemeldet?

Helmut

hkmwk antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46

ich habe den Thread bis hierher gelesen und bin erschrocken, welche Formen er annimmt...

Es erinnert mich an eine soziologische Theorie, in der die eigene Gruppe immer höher bewertet wird als eine fremde.
Beispiel: Deutsche, die in Nachbarschaft zu Syrern wohnen werten z.B. ihre Kultur auf und werten die syrische Kultur ab, ohne die Kultur wirklich zu kennen und ohne entscheiden zu können, was dort evtl. besser gehandhalt wird. Das ist (typisch fehlerhaft) menschlich.

Wenn ich mir diesen Thread anschaue, glaube ich fast, wir Menschen sehnen uns so sehr nach Sicherheiten, dass wir Andersgläubige über die Klinge springen (abmelden) lassen. Das sind dann vielleicht die Leute, die Jesus in seiner unglaublichen Demut und Barmherzigkeit wieder aufsammelt...

https://www.the-chosen.net/

Alles Gute euch!

farbenfroh-oder-so antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

ich habe den Thread bis hierher gelesen und bin erschrocken, welche Formen er annimmt...

Soll das eine Kritik an (nicht nur, aber auch) meinem Beitrag sein? Dann werde bitte konkreter, sonst habe ich nichts daraus gelernt.

Wie reagierst du denn auf Leute, die offensichtlich Tatsachen verdrehen?

Helmut

hkmwk antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Titerbestimmung
Hallo, liebe Frau der frohen Farben!

Ich finde deinPosting nicht mehr, wodu danach gefragt hast.
Deswegen hänge ich meine Antwort hier an.

Ich hatte bei meiner Hausärztin auch danach gefragt.

Das wäre bei mir keine Kassenleistung gewesen, hätte mich 20 Euro gekostet.

Aber ich bin dann gleich geboostert worden, weil meine Hausärztin der Titerbestimmung in der Hinsicht nicht traut, dass sie nur eine Momentaufnahme ist.
Man aber nicht verläßlich sagen kann, wie schnell und evtl. wie rapide der Titer abnimmt.

Vielleicht kannst du damit etwas anfangen.

Herzliche Grüße
Inge

irrwisch antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328

Sicher ist bei Dir die Schönheit nicht mehr zu steigern 😌

clay antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265

Du kleine Flirtmaschine 😌

tristesse antworten
staffan
(@staffan)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 361

Ist das so einfach?

Veröffentlicht von: @lucan-7

Wie soll es denn Zusammenhänge zu irgendwelchen Krankheiten geben, wenn der Impfstoff gar nicht mehr im Körper nachweisbar ist?

Das Argument versteh ich ehrlich gesagt nicht.

Es gibt doch sehr wohl Agentien, die auch bei nur sehr kurzer Einwirkungszeit auf einen Organismus zu Schädigungen führen können, die sich aber erst nach vielen Jahren als statistisch erhöhtes Auftreten bestimmter Erkrankungen bemerkbar machen.

Ist diese kategorische Aussage, ein Agens, das nach wenigen Stunden vollständig verstoffwechselt und nicht mehr nachweisbar ist und sich bis dahin nicht negativ bemerkbar gemacht hat, könne keine negativen Langzeitwirkungen entfalten, nicht schlicht und einfach falsch?

staffan antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15978
Veröffentlicht von: @staffan

Es gibt doch sehr wohl Agentien, die auch bei nur sehr kurzer Einwirkungszeit auf einen Organismus zu Schädigungen führen können, die sich aber erst nach vielen Jahren als statistisch erhöhtes Auftreten bestimmter Erkrankungen bemerkbar machen.

Die gibt es durchaus... etwa erhöhte UV Strahlung und das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken oder Rauchen und Lungenkrebs.

Allerdings ist in diesen Fällen eine unmittelbare Schädigung bereits vorhanden, welche dann für das erhöhte Risiko verantwortlich ist.

Nun kann man eine solche Schädigung bei den Impfstoffen nicht mit absolut hundertprozentiger Gewissheit ausschließen.

Das gilt dann aber praktisch für jedes Medikament, jedes Nahrungsmittel und so ziemlich alles, mit dem wir in der Umwelt konfrontiert werden...

lucan-7 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Die negativen Auswirkungen der Impfung werden zu sehr unter den Tisch gekehrt. Für mich ist das alles wie gewohnt, Propaganda.

Quatsch kein Blech! Wer des Lesens mächtig ist, kann mögliche Folgen der Coronaimpfung nachlesen. Ganz unkompliziert und in der jeweiligen Muttersprache. Und denk dran, der begonnene Oudrl gehört weder in dir Mikrowelle nochmal den Wäschetrockner.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16798
Veröffentlicht von: @herbstrose

Und denk dran, der begonnene Oudrl gehört weder in dir Mikrowelle nochmal den Wäschetrockner.

Was genau wollte dein Handy nicht schreiben? 😀

deborah71 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Begossener Pudel scheint ein Reizwort zu sein 😆

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 16798

😀😀😀 das hätte ich im Leben nicht da herausgelesen 😀😀😀

deborah71 antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Da muss man aber erst mal drauf kommen dass begonnener Ourl =begossener Pudel...
Aber im Zusammenhang macht es mit der Mikrowelle wieder Sinn 😀

goldapfel antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1656
Veröffentlicht von: @tf8

Und, nun für mich ist das ganze wenig überzeugend, dass ein so kurzfristiger Impfstoff da zuverlässig sein soll.

Johnson und Johnson ist ein riesiges und gesundes Unternehmen. Was die Impfstoffe angeht, so haben wohl alle Anbieter Regressforderungen vertraglich ausgeschlossen. Das wurde ja mit dem Öffentlichwerden von den Verträgen der EU mit dne Unternehmen bekannt. Da ist also BionTech kein Stück besser.

Die Insolvenz scheint ein Trick des Unternehmens zu sein, bezüglich einer anderen Klage zumindest mal Zeit zu gewinnen. Ist sicher kein nettes Verhalten, aber es würde mein vErtrauen in den Impfstoff nicht beeinträchtigen.

Ich habe mich übrigens auch damit impfen lassen und hab es gut vertragen.

Veröffentlicht von: @tf8

Soweit meine Informationen reichen haben mehr Schaden durch die Impfung genommen als durch die Krankheit selbst.

Nun, ageblich kann die Erkrankung ganz ähnliche Schäden machen, wie sie bei der Impfung auftreten können.

Was mir ein wenig Sorge macht, das ist der Umstand, dass in vielen Ländern, in denen viel geimpft wurde, eine gewisse latente Übersterblichkeit bleibt. Man schau sich da nur mal Israel an.

goodfruit antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1255

Regressforderungen

Veröffentlicht von: @goodfruit

Johnson und Johnson ist ein riesiges und gesundes Unternehmen. Was die Impfstoffe angeht, so haben wohl alle Anbieter Regressforderungen vertraglich ausgeschlossen. Das wurde ja mit dem Öffentlichwerden von den Verträgen der EU mit dne Unternehmen bekannt. Da ist also BionTech kein Stück besser.

Und das soll jetzt ein Argument für eine Impfung sein?
Ausgeschlossene Regressforderungen?

Wenn ich irgendetwas kaufe, ja wenn da Regressforderungen ausgeschlossen werden, dann ist das ein so starkes Kaufargument, ich kann gar nicht in Worte fassen wie stark dieses Argument ist.

tf8 antworten
GoodFruit
(@goodfruit)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1656
Veröffentlicht von: @tf8

Wenn ich irgendetwas kaufe, ja wenn da Regressforderungen ausgeschlossen werden, dann ist das ein so starkes Kaufargument, ich kann gar nicht in Worte fassen wie stark dieses Argument ist.

Die Frage ist interessant: ibt es die Möglichkeit, Regressforderungen zu stellen, wenn sich später Probleme zeigen? Wer übernimmt die, wenn der Hersteller nicht haftet?
Es gibt ja die Kaufverträge, wo die Forderungen ausgeschlossen sind. Die EU oder die Bundesregierung haben das Zeugs gekauft und sie können dann wohl Forderungen nicht weitergeben. Sie sind es aber, die den Impfstoff in Verkehr bringen - und damit sollten die Froderungen dort auch geltend gemacht werden können.

Für die Impfstoffhersteller nimmt das natürlich einiges an Unsicherheit aus dem Deal heraus.

goodfruit antworten
tf8
 tf8
(@tf8)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1255

Alexander Kekulé entlassen
Wie ich gerade las, wurde Alexander Kekulé entlassen. Ich kenne ihn nicht, aber er wird mit Corona und Viruloge in einem Satz genannt in der Nachricht, welche ich hier nicht verlinke.

Wieder ein sehr starkes Argument für die Impfung.

tf8 antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @tf8

Wie ich gerade las, wurde Alexander Kekulé entlassen.

Beamte können nicht einfach entlassen werden. Er wurde vorläufig vom Dienst enthoben.
Anscheinend läuft aber bereits (länger?) ein Disziplinarverfahren, das auch nichts mit Corona zu tun habe, wie ich gelesen habe, sondern mit einer mangelnden Wahrnehmung seiner Lehrverpflichtungen.

Veröffentlicht von: @tf8

Ich kenne ihn nicht

In den letzten zwei Jahren nicht ab und zu mal ne politische Talkshow gesehen?

Veröffentlicht von: @tf8

Viruloge

Was ist das?

Veröffentlicht von: @tf8

Nachricht, welche ich hier nicht verlinke

Warum nicht?

Veröffentlicht von: @tf8

Wieder ein sehr starkes Argument für die Impfung.

Wenn du erstens Kekulé nicht kennst und nicht weißt, welche Positionen er vertritt, und wenn zweitens das ganze auch nichts mit seiner Position zu Corona zu tun hat (klar, Schwurbler werden das anders interpretieren ...), wie kannst du dann da ein "starkes Argument" ableiten?!

Nachtrag vom 22.12.2021 1441
p.s.: Ach so, das letzte meintest du ironisch. Trotzdem gleiches Argument: Du kennst ihn nicht, weißt nur, dass er irgendwas mit "Virulogie" zu tun habe, und trotzdem ist seine "Entlassung" für dich ein Argument gegen die Impfung?!

Nachtrag vom 22.12.2021 1449
pps: für #impfpflichtjetzt !

pankratius antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7550
Veröffentlicht von: @pankratius

Anscheinend läuft aber bereits (länger?) ein Disziplinarverfahren, das auch nichts mit Corona zu tun habe, wie ich gelesen habe, sondern mit einer mangelnden Wahrnehmung seiner Lehrverpflichtungen.

Na ja, indirekt hat das schon etwas mit Corona zu tun: der Subtext der Begründung seiner Dienstenthebung lautet wohl, dass er - statt seinen Lehrverpflichtungen nachzukommen - zu viel Zeit in Talkshows herumgehangen und sein Buch promotet hat....und ohne Corona hätte er es ja wohl in keine einzige Talkshow geschafft.
Was seine Position zum Impfen angeht, so ist er nicht dagegen (auch wenn die Querdenker-Szene das ganz gerne so versteht), aber er warnt permanent davor, dass "Geimpfte sich in falscher Sicherheit wiegen" und ist insgesamt wohl dafür, Geimpfte und Ungeimpfte nicht unterschiedlich zu behandeln....Werbung dafür, sich impfen zu lassen, macht er ganz sicher nicht.
Aber das war natürlich nicht der Grund seiner Dienstenthebung.

suzanne62 antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1360

Der hat sich u.a. für die Impfpflicht für Pflegepersonal ausgesprochen.

agapia antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1374
Veröffentlicht von: @tf8

Langzeitfolgen sind wohl noch nicht bekannt, soweit ich das weiß ist die Impfung zu jung um Langzeitfolgen zu kennen.

Was ist für dich eine "Langzeitfolge"?
Inzwischen sind die Impfstoffe millionenfach verimpft. Vor einem Jahr haben in Deutschland die Impfungen begonnen, in anderen Ländern z.T. schon früher. Bislang ohne nennenswerte problematische Folgen. Wenn es da etwas gäbe, so wäre das wohl längst in Erscheinung getreten.

Am Anfang konnte ich das Argument ja noch nachvollziehen, inzwischen verstehe ich es einfach nicht.

Da geht eine Krankheit um, die (Stand heute lt. worldometers) 111.000 Tote verursacht hat in Deutschland, jede Menge Menschen mit Long-Covid lange erheblich in ihrer Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Und dann gibt es da eine Impfung, die in sehr seltenen Fällen zu Herzmuskelentzündungen oder Allergien führen kann und bei der die allermeisten nach 1-2 Wochen die Nebenwirkungen hinter sich haben und sich bislang auch bei Millionen Impfungen keine weiteren gezeigt haben - und dennoch gibt es immer noch welche, die meinen, dass die Impfung schlimmer ist, als die Krankheit durchzumachen.

Ich verstehe es einfach nicht.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15978
Veröffentlicht von: @tineli

Ich verstehe es einfach nicht.

Wenn Menschen rationale Wesen wären, sähe die Welt wohl ganz anders aus...

lucan-7 antworten
ALF.MELMAC
Beiträge : 2154

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91370822/mehr-als-eine-million-coronatote-in-russland-.html

Das ist schlimmer als ein Krieg...

alf-melmac antworten
22 Antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973

In Wolgograd wo eine Menge Verwandte von mir leben (ca. 1 Million Einwohner) sterben 30 Menschen. Jeden Tag. Seit 18 Monaten. Im Hochhaus in dem ich gelebt habe sind schon 2 gestorben. Erkrankt sind jede Menge. Auch Kinder.

johannes22 antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 133
Veröffentlicht von: @alf-melmac

Das ist schlimmer als ein Krieg...

ich finde, man kann Leid nicht vergleichen. Und ich möchte mit meiner Aussage auch das Leid des einzelnen nicht runter spielen. Aber ich finde Krieg schlimmer. Da töten Menschen Menschen sinnlos und müssen mit der Schuld und dem Trauma ein lebenlang leben. Da werden ganze Dörfer und Städte zerstört, Menschen Leben lange in Angst und Schrecken, verlieren ihre Heimat, Angehörige. Mehrere Generationen sind durch die Erlebnisse traumatisiert, gefühlskalt...., hungern

netchie

P.s. wir im reichen Deutschland schauen zu, liefern Waffen

netchie antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @netchie

Da töten Menschen Menschen sinnlos und müssen mit der Schuld und dem Trauma ein lebenlang leben.

Ist in Russland auch nicht groß anders: Menschen sterben. Sinnlos. Die sterben nämlich weil absolut nichts unternommen wurde um irgendjemanden zu schützen, das was sich die Quarkdenker für Deutschland wünschen keinerlei Maßnahmen UND weil es unfassbar viel Impfschwurbler gibt die sich nicht impfen lassen.

johannes22 antworten
ALF.MELMAC
(@alf-melmac)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 2154
Veröffentlicht von: @netchie

P.s. wir im reichen Deutschland schauen zu, liefern Waffen

in der Ukraine auch?

alf-melmac antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Ich denke, jede Situation ist für die Betroffenen jeweils schlimm und ich könnte mir vorstellen, dass die Hilflosigkeit ähnlich ist.
Die Folgen nach Corona können wir noch nicht absehen, was davon bleibt, danach kommt.

goldapfel antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

nach JHU
295.000

pankratius antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Was ist JHU?

goldapfel antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

John Hopkins Universität

Deren Dashboard hat weltweite Zahlen

https://www.arcgis.com/apps/dashboards/bda7594740fd40299423467b48e9ecf6

irrwisch antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Danke, bei den ganzen Abkürzungen inzwischen bin ich immer mal wieder überfordert.

goldapfel antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322
Veröffentlicht von: @irrwisch

John Hopkins Universität

Johns[/b

https://de.wikipedia.org/wiki/Johns_Hopkins

pankratius antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973

Es gibt in Russland eine Übersterblichkeit von 1 Million. An Corona kann man in Russland nur sterben wenn das eine Autopsie ergibt. Weswegen in Russland niemals mehr als 1000 Menschen/Tag an Corona sterben können (das ist die maximale Kapazität an Autopsien)

johannes22 antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Die JHU hatte Wochen mit > 8.000 Corona-Toten in Russland. Aktuell immer noch > 7.000, also über den 1000 pro Tag. Sie scheint sich daher nicht nur auf die offiziellen russischen Zahlen zu berufen?

pankratius antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973

Guck dir die Kurven an, ganz egal wie viel Infizierte es in Russland gab es sind immer so um die 1000/Tag gestorben. Das wirkt schon ein bischen irre weil es eine Grade nach rechts ist. Fakt ist: Die Übersterblichkeit beträgt 1 000 000. 0,5% (mindestens) ALLER Russen sind an Corona gestorben. Eher mehr.

johannes22 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @johannes22

Weswegen in Russland niemals mehr als 1000 Menschen/Tag an Corona sterben können

Nun,. laut dem Dashboard der JHU war die wöchentliche Zahl der Toten zeitweise über 8K, Spitze war bei ca. 8.498. Also selbst wenn jeden Tag exakt genauso viel Menschen gestorben wären, wären das mehr als 1000 pro Tag. Aber so wie die Kurve der wöchentlichen Toten aussieht, glaube ich nicht, dass es jeden Tag die gleiche Zahl der Toten war, und damit war der tägliche Spitzenwert höher als 1214 Tote, laut worldometer ist er 1254 Tote (19.11.21).

Veröffentlicht von: @johannes22

Es gibt in Russland eine Übersterblichkeit von 1 Million.

Das könnten auch indirekte Auswirkungen sein - also z.B. weniger gute ärztliche Versorgung, weil die Klinken mit Covid überlastet sind.

Dass die amtlichen Zahlen zu niedrig sind, kann ich mir vorstellen, aber ob es wirklich 1 Mio. waren, weiß ich nicht.

Helmut

hkmwk antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @hkmwk

Das könnten auch indirekte Auswirkungen sein - also z.B. weniger gute ärztliche Versorgung, weil die Klinken mit Covid überlastet sind.

Klar könnte das ein Teil der Zahlen erklären aber diese Toten müsste man doch auch zu den Corona Toten zählen, schließlich wurde der Zusammenbruch der medizinischen Versorgung durch Corona verursacht.

johannes22 antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Das sehe ich auch so.
Ein Freund von mir hatte in Folge einer Corona-Infektion schwere Depressionen mit Suizidgedanken entwickelt. Er war zwar in der Behandlung in einer Fachklinik, jedoch wirkten die Medikamente nicht. Jedenfalls hat er sich im Oktober tatsächlich das Leben genommen. Ich glaube nicht, daß er in der Statistik der Corona-Todesfälle auftaucht, obwohl er es sollte.

ungehorsam antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @johannes22

Klar könnte das ein Teil der Zahlen erklären aber diese Toten müsste man doch auch zu den Corona Toten zählen, schließlich wurde der Zusammenbruch der medizinischen Versorgung durch Corona verursacht.

Man muss unterscheiden zwischen Opfern, die an Covid-19 sterben, was zusammen mit der Zahl der Infizierten den Verlauf der Pandemie beschreibt - und den indirekten Opfern, z.B. die vom Partner getöteten Frauen (kam heute in den Nachrichten, dass Gewalt in der Familie zugenommen hat ...).

Beide in einen Topf zu schmeißen ist meines Erachtens nicht sinnvoll, auch wenn im Einzelfall die Gesamtzahl sinnvoll ist.

Bei Corona-Toten denke ich man die direkten Opfer der Pandemie. Für die Gesamtzahl wäre "(direkte und indirekte) Pandemieopfer" ein m.E. geeigneter Ausdruck - was meint ihr?

Helmut

hkmwk antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @hkmwk

Bei Corona-Toten denke ich man die direkten Opfer der Pandemie. Für die Gesamtzahl wäre "(direkte und indirekte) Pandemieopfer" ein m.E. geeigneter Ausdruck - was meint ihr?

Ja warum nicht. Wobei in Russland gab es ja nur Corona Tote und Tote die sich aus dem Zusammenbruch des medizinischen Systems ergaben. Lockdowns oder irgendwelche Maßnahmen (außer einer Maskenpflicht im ÖPNV gab es ja micht.

johannes22 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944

Das worldometer meldet 30.271. Ist das nun "update" oder sind das andere Zahlen?

Helmut

hkmwk antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1322

Da fehlt ne Ziffer.

pankratius antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944

Danke für den Hinweis
Stimmt, weiß aber nicht genau welche - inzwischen sind es 302.269.

Ich habe das Komma (englische Schreibweise von Zahlen) durch Punkt ersetzt, vermutlich habe ich gestern dabei auch eine Ziffer mitgelöscht.

Helmut

hkmwk antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 988

Das wird sich auch noch steigern....
Die 100.000 Soldaten an der ukrainischen Grenze werden wohl kaum alle Abstandsregeln und Masken und *bla* einhalten können.

blackhole antworten


Blackhole
Beiträge : 988

Ja, tus!

Kann passieren daß du vielleicht 1-2 Tage etwas krank bist, wegen den Impfnebenwirkungen, aber das ist ein Fliegenschiß gegen das was schlimmstenfalls bei einer echten Infektion passieren kann: Tod oder lebenslange Schwerbehinderung.

Es gibt inzwischen Rehakliniken mit Spezialabteilungen für Long Covid.
Wartezeit zwischen Bewilligung der Reha und Beginn der Reha durchschnittlich 5 Monate.

Und vergiss eines auch nicht:
Zwar kannst du evtl. auch geimpft dich infizieren und andere anstecken, aber das Risiko ist geringer. Die Virenlast und die Dauer des Virenausscheidens sind nachweislich reduziert.

blackhole antworten
1 Antwort
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46

ja, einige MEDIAN - Kliniken sind auf Long Covid spezialisiert. Wenn man nicht unbedingt an die Ostsee will 😉 dann kann man auch früher einen Platz bekommen. Ich habe zb jetzt einen Reha-Platz nach 3 Monaten Wartezeit bekommen. Für mich war wichtig, dass es eine MEDIAN-Klinik ist, die mit der Reha Heiligendamm zusammenarbeitet

farbenfroh-oder-so antworten
farbenfroh-oder-so
Beiträge : 46

Hallo WW
ich weiß nicht, ob man sich mehrmals impfen lassen sollte, aber eins weiß ich ganz sicher: Grundsätzlich einmal impfen lohnt sich, damit das Immunsystem den Virus "im Ruhezustand" mal kennen gelernt hat UND um Long Covid zu vermeiden.

Ich hatte eine Coronainfektion vor einem Jahr, als noch kein Impfstoff auf dem Markt war. Ich hatte damals keine Wahl und bin seitdem an Long Covid erkrankt. Das wünsche ich keinem.

Jetzt gibt es die Wahl, und einmal impfen finde ich sehr sinnvoll, weil sich bei Geimpften keine Autoimmunkörper im Blut nachweisen lassen und deshalb dieses befürchtete Long Covid nicht ausbildet.

Du hast ja die erste Impfung und dein Immunsystem sollte voebereitet / gewarnt sein.

Ich habe auch gehört, dass sich eine Impfung nach Coronainfektion günstig auswirken kann, um die Langzeitfolgen zu vermindern. Das kann ich nicht bestätigen - meine Impfung hat nichts verändert.

Nochmal impfen?
Ich habe mich zur Zweitimpfung (gilt für mich wie Booster) angemeldet und bekomme sie im Januar. Aber nach meinem jetzigen Wissensstand ist das nur pro forma und ich erwarte keine Verbesserung. Ich bin auch unsicher, ob sie überhaupt "dran" ist.

Für meine Kinder ab 12 Jahren habe ich eine Erst-Impfung organisiert. Sie sollen nicht das eventuell mögliche Long Covid Syndrom bei Infektion bekommen, sondern ihr Immunsystem soll vorbereitet sein.

Aber auch hier habe ich Zweifel, ob eine weitere Impfung sinnvoll ist.
Ich beobachte mal den Threadverlauf, was andere schreiben... 😊

farbenfroh-oder-so antworten
9 Antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2143
Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Aber auch hier habe ich Zweifel, ob eine weitere Impfung sinnvoll ist.
Ich beobachte mal den Threadverlauf, was andere schreiben... 😊

Warum informierst Du Dich nicht in der Presse (oder bei einem Gespräch mit Deinem Hausarzt) darüber? Daß die Zweitimpfung bei den mRNA-Impfstoffen zwingend ist, um einen möglichst großen Schutz gegen die Delta-Variante zu haben, ist m.W. völlig unbestritten; daß die dritte Impfung auch einen verbesserten Schutz gegen (schwere) Krankheitsverläufe bei Omikron bietet, m.W. ebenfalls.

Ich weiß nicht, was Dir die Menschen hier im Forum dazu Relevantes erzählen sollen, was die tatsächlichen Fachleute nicht bereits vielfach getan haben.

mrorleander antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46
Veröffentlicht von: @mrorleander

Warum informierst Du Dich nicht in der Presse (oder bei einem Gespräch mit Deinem Hausarzt) darüber?

Das hört sich so schön einfach an. An ärztlichen Infos mangelt es uns nicht (daher auch das Wissen, dass Impf. vor Autoimmunkörperaktivierung schützt), nur sind die in Bezug auf das Boostern leider widersprüchlich.
Wir sind in der Familie alle "Genesene", da reicht eine Impfung (O-Ton meine Hausärztin). Mein Orthopäde sieht das anders, es soll geboostert werden. Noch eine andere Meinung brachte die Kinderärztin ins Spiel: Genesene Kinder brauchen nach ihrer Sicht gar keine Impfung. Jetzt such dir was aus...

Veröffentlicht von: @mrorleander

Ich weiß nicht, was Dir die Menschen hier im Forum dazu Relevantes erzählen sollen, was die tatsächlichen Fachleute nicht bereits vielfach getan haben.

Ich bin auf der Suche nach Erfahrungsberichten. Meine älteste Tochter hat z.B. ihre Impfung schlecht vertragen, möglicherweise weil sie eine Vorerkrankung hat. Genau kann das keiner sagen. Da finde ich es als Mutter schon wichtig, mich möglichst genau zu informieren... aber wahrscheinlich hast Du Recht und ein Thread kann meine Fragen nicht beantworten.

farbenfroh-oder-so antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1360

Das hier ist eine Empfehlung der STIKO:

Personen, die eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht und danach eine Impfstoffdosis erhalten haben, sollen mindestens 3 Monate nach der vorangegangenen Impfung eine Auffrischimpfung erhalten.

Personen, die nach COVID-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht haben, sollen im Abstand von mindestens 3 Monaten nach Infektion ebenfalls eine Auffrischimpfung erhalten.

Stand: 21.12.2021

Entnommen hier unter der Frage "Wem empfiehlt die STIKO eine Auffrischimpfung?": https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html;jsessionid=1C324701650A5E381E00A504163EAAE8.internet061

agapia antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46

Vielen Dank, agapia.
Wir haben in der Familie eine Lösung gefunden, aber leicht war das nicht... Sobald Vorerkrankungen mit im Impf-Boot sind, muss man den Einzelfall anschauen und das haben wir heute mit Arztwechsel geschafft. Ich bin sehr froh darüber - heute habe ich eine wirklich sehr gute und fundierte Aufklärung erlebt. Es gibt sie noch, die engagierten Ärzte. Nur sind sie leider schwer zu finden...

farbenfroh-oder-so antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1360

Gerne.
Freut mich, dass du jetzt Klarheit für euch hast.

agapia antworten
MrOrleander
(@mrorleander)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 2143
Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Das hört sich so schön einfach an. An ärztlichen Infos mangelt es uns nicht

Danke für Deine Rückmeldung. Ok, so sollte das natürlich nicht sein. Tut mir leid, daß Du so ein Informationschaos erlebst.

mrorleander antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46

Danke für die freundliche Rückmeldung.
Ich habe heute (Korektur: gestern) meine Antwort nach einem Gespräch mit einem Kinderarzt gefunden, der sich mal Zeit für uns genommen hat.
Ergebnis: Ich befürworte die Boosterimpfung für meine älteste Tochter und habe auch für mich selbst und meine nächstjüngere Tochter Mitte Januar einen Boostertermin organisiert. Nur meine Kleinen werden als Genesene nicht geimpft. Dieser Arzt hat auch eine Antikörperbestimmung veranlasst.
Für mich war der Besuch bei diesem Arzt heute so unglaublich entlastend!
Mein Fazit: Es lohnt sich also, den Arzt zu wechseln, wenn man sich schlecht beraten fühlt. Ich weiß nicht, ob ich die Kraft dazu gehabt hätte, wenn ich diesen Thread nicht gelesen hätte. Es hat mir geholfen, meine Fragen klar zu formulieren und neu nach Antworten zu suchen.
Viele Grüße

farbenfroh-oder-so antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265
Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Aber auch hier habe ich Zweifel, ob eine weitere Impfung sinnvoll ist.
Ich beobachte mal den Threadverlauf, was andere schreiben... 😊

Vielleicht liest Du einfach die ersten 900 Beiträge mal durch, da braucht man an sich nicht beobachten ob noch was Neues kommt 😊

tristesse antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46

bin dabei. 😉

farbenfroh-oder-so antworten


Orangsaya
Beiträge : 2925
Veröffentlicht von: @wildwings98

mich würde mal interessieren,was ihr von der Impfung haltet,bzw.gibt es Langzeitfolgen?

Was meinst du mit Langzeitfolgen? Bei dir körperlich, oder beim Virus der versucht sich zu ändern, um doch Angriffsfläche zu finden.

Ich kann dir sagen, wie ich es sehe. Vorweg heute habe meine Boosterimpfung bekommen.
Einmal ich persönlich. Ich persönlich habe schon meine Bedenken. Die Entwicklung dauerte noch nicht einmal ein Jahr, dass ist weniger, als ein Zehntel der normalen Entwicklungszeit bis zur Zulassung. Da frage ich mich, wer kann da bei klarem Verstand keine Bedenken haben. Einige versuchen offensichtlich die Bedenken zu zerstreuen und stellen ein als Querdenker, Rechtsradikalen, oder sonstigen Verwerflichen hin.
Gut, als der Impfstoff auf den Markt kam, gehörte ich zu dem Personenkreis, der relativ früh berechtigt war, sich impfen zu lassen. Trotzdem habe ich lieber abgewartet. Ich ließ mich erste Anfang September impfen und Ende September bekam ich die zweite Impfung. Gestern Abend meine dritte Impfung. Der eigentliche Grund war, ich will meine Mutter besuchen und nicht anstecken. Daran, dass ich sie durch meine Impfung nicht anstecken kann, glaube ich nicht. Aber es soll einen positiven Verlauf im Falle einer Infektion beeinflussen. Dieses Wort aus den Medien in Gottes Ohr.

Das der Impfstoff wirkt, glaube ich nicht und will es kurz begründen.

Bevor es den Impfstoff überhaupt gab, hieß es, wenn zwei Drittel der Bevölkerung geimpft wurden, haben wir die Pandemie überwunden, weil die Infektionsketten unterbrochen werden, wenn man auf die letzten Inzidenzwerte schaut ist eigentlich genau das Gegenteil eingetroffen. Nie waren bei uns die Inzidenzwerte so hoch, wie kurz vor Omikron.
Vorbild für die die Wirkung der Impfung waren Vorbilder, wie z.B. gegen Masern. Man lässt sich gegen Masern impfen, man wird deswegen selber nicht krank und überträgt nicht. Tatsächlich kann man sich noch Anstecken und kann die Krankheit übertragen. Mag sein, dass es bei den Masern funktioniert, aber mit Biontech, oder etwas ähnlichem funktioniert es offensichtlich nicht. Wir haben eine Impfquote von über 70 Prozent, zuerst hieß es in einem Jahr muss ich mich nachimpfen lassen, dann nach sechs Monaten und jetzt nach drei Monaten. Nüchtern betrachtet heißt dies, der angekündigte Erfolg ist nicht eingetroffen. (Die überschnellen Erklärungen, kenne ich.)

Trotzdem habe ich mich impfen lassen und würde es wieder tun. Haben wir etwas anderes? Ich werde mich vermutlich im nächsten Monat gegen Pneumokokken impfen lassen. Das hängt davon ab, was der Arzt dazu sagt. Mir ist zwar klar, dass Corona eine virale Lungenentzündung auslöst, aber die Viren schädigen die Körperzellen und das ist ein Nährboden für Bakterien, die wiederum eine Lungenendzündung auslösen können.

Eins ist klar Corona ist lebensgefährlich und das Risiko sich anzustecken ist hoch. Weißt du was besseres als Impfen?

orangsaya antworten
18 Antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1360
Veröffentlicht von: @orangsaya

Bevor es den Impfstoff überhaupt gab, hieß es, wenn zwei Drittel der Bevölkerung geimpft wurden, haben wir die Pandemie überwunden, weil die Infektionsketten unterbrochen werden, wenn man auf die letzten Inzidenzwerte schaut ist eigentlich genau das Gegenteil eingetroffen.

Diese Aussage wurde vor der Deltavariante gemacht. Mit dem Ende der Priorisierung und Beginn der Ausbreitung von Delta wurde diese Aussage bereits in Frage gestellt.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Wir haben eine Impfquote von über 70 Prozent, [...]

Durchschnittlich ja, aber wenn man sich die Karte anschaut, erkennt man einen Zusammenhang zum Infektionsgeschehen:
;jsessionid=E2D21F4AF9B7F5328B44262520B80B30.internet111?__blob=poster&v=311

Und weltweit liegen wir aktuell unter 50%:
https://www.laenderdaten.de/gesundheit/corona-impfungen.aspx

agapia antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2925
Veröffentlicht von: @agapia

Diese Aussage wurde vor der Deltavariante gemacht. Mit dem Ende der Priorisierung und Beginn der Ausbreitung von Delta wurde diese Aussage bereits in Frage gestellt.

Wieder ohne richtige Erklärung eine einfache Aussage, die alles entkräften soll.
Wie war das denn mit Delta. Als Delta aufkam erklärte Herr Sahin, innerhalb von kurzer Zeit könne ein neuer Impfstoff entwickelt werden. Kurze Zeit später erklärte er, dass sein Impfstoff so gut sei, dass es immer noch wirkt. Wenn auch etwas geringer. Also hätte eine Herdenimmunität eintreffen müssen.

Mit Omikron ist es ähnlich. Kam Omikron auf, erklärte er in ungefähr fünf Monaten könnte er einen neuen Impfstoff entwickeln. Kurz darauf meine er vier bis sechs Wochen. Das wäre dann im Januar. Da warte ich lieber erst mal ab.

Veröffentlicht von: @agapia

Durchschnittlich ja, aber wenn man sich die Karte anschaut, erkennt man einen Zusammen

Ich stehe ja einer Impfung gegenüber offen, aber ein signifikanter Erfolg muss sich schon irgendwie zeigen. Nehmen wir mal Bremen. in Bremen sind 87,10 Prozent geimpft. Vollständig geimpft sind 83 Prozent. Da müsste sich doch ein Erfolg zeigen, oder? Es zeigt sich aber das Gegenteil, der Inzidenzwert in Bremen liegt höher als der Schnitt. (Bremen 287, Durchschnittswert bundesweit 207,4)Nun kann man sagen Bremen ist ja ein kleines Land. Dann vergleichen wir doch mal die Länder. Portugal ist ja beim Impfen Europameister. Portugal hat eine Impfquote von 90,28 %. Vollständig geimpft sind 89, 44 Prozent. Der Inzidenzwert liegt beu 861,7. Also vier mal höher als in Deutschland. Kurz vor Omikron lag der Wert schon höher, als bei uns.
Auch wenn die Zahlen nur Momentaufnahmen sind, ich weiß nicht, woher du den Optimismus hast.
Zu guter Letzt nehmen wir mal das Land der Impfmuffel in Europa. Rumänien hat eine Impfquote von 41,46 Prozent. Das war vor ungefähr einem Monat nur die Hälfte. Für eine vollständige Impfung gibt es kein Zahlen. Erstaunlich ist, dass der Inzidenzwert bei bei 28.3 liegt. Also nur sehr grob über dem Daum nur ein Zehntel ist der Inzidenzwert. Ich schließe aus all diesen Zahlen, dass es noch einen anderen sehr wesentlichen Grund gibt, warum sich wie Corona ausbreitet.

orangsaya antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1360
Veröffentlicht von: @orangsaya

Wieder ohne richtige Erklärung eine einfache Aussage, die alles entkräften soll.

Was gibt es da zu erklären? So wurde es kommuniziert. Du schreibst es ja selbst. Die Wirkung ist geringer. Von Herdenimmunität war dann keine Rede mehr.

Ein signifikanter Erfolg kann sich nicht zeigen, weil schon länger bekannt ist und kommuniziert wurde, dass für eine Herdenimmunität eine deutlich höhere Impfquote erreicht werden muss. Bei über 70 Jährigen min. 90%, besser wären 95%, für Jüngere um 85%.

Auch an Bremen wirkt das Impfen nicht zu 100%. Impfen ist eine - wie die Virologin Sandra Ciesek es nennt - der löchrigen Käsescheiben, die erst mit allen verfügbaren Maßnahmen zusammen einen guten Schutz bietet.

Rumänien hat eine der größten Todesrate im Verhältnis zur Einwohnerzahl.

Usw. und so fort.

Ich bin alles andere als optimistisch. So lange wir nicht weltweit eine ausreichende Impfquote erreichen, wird sich daran wohl leider auch nichts ändern.

agapia antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1616
Veröffentlicht von: @orangsaya

Nehmen wir mal Bremen.... Der Inzidenzwert liegt beu 861,7.

Dass Impfen nicht vor Infektionen schützt, haben wir ja schon herausgefunden. Es schützt aber größtenteils vor schweren Verläufen.
Interessant wären da also nicht die Infektionsinzidenzen, sondern die Hospüitalisierungs-Inzidenzen. Gleiches für Portugal.

Veröffentlicht von: @orangsaya

Zu guter Letzt nehmen wir mal das Land der Impfmuffel in Europa.

Da würde ich vermuten, dass die schlicht und ergreifend nur die Leute mit Symptomen testen.

belanna antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265
Veröffentlicht von: @belanna

Hospüitalisierung

Klingt irgendwie niedlich 😀

tristesse antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1616

Ich und meine breiten Wurstfinger... 🙄

belanna antworten
Goldapfel
(@goldapfel)
Beigetreten : Vor 8 Monaten

Beiträge : 788

Zu Rumänien habe ich gefunden, dass die gerade einen strengen 30tägigen Lockdown mit Schul- und Kitaschließungen, Maskenpflicht auch im Freien hinter sich haben.
Dort sind die Menschen vorher ausgeflogen worden, ob der vollen Intensivstationen.

https://www.merkur.de/welt/corona-europa-zahlen-vergleich-ueberblick-oesterreich-rumaenien-italien-spanien-91140590.html

goldapfel antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1374

Herdenimmunität

Veröffentlicht von: @orangsaya
Veröffentlicht von: @orangsaya

Diese Aussage wurde vor der Deltavariante gemacht. Mit dem Ende der Priorisierung und Beginn der Ausbreitung von Delta wurde diese Aussage bereits in Frage gestellt.

Wieder ohne richtige Erklärung eine einfache Aussage, die alles entkräften soll.

Dann hier die ausführliche Erklärung: Herdenimmunität hängt nicht nur von der Anzahl der immunen Leute ab, sondern auch vom sog. r-Wert. Also wie viele Personen sich im Durchschnitt durch eine infizierte Person anstecken (ohne weitere Maßnahmen wie Abstand oder Kontaktbeschränkungen etc.). Um Herdenimmunität zu erreichen, musst du folgende Formel ausrechnen: 1-1/r. Liegt r bei ca. 3 (wie es beim Wildtyp der Fall war), dann ist 1-1/3 = 67%. Heißt also, wenn mehr als 67% immun sind (d.h. die Infektion nicht mehr weitertragen können, egal, ob sie selbst erkranken oder nicht), dann würde beim Wildtyp eintreten, dass sich pro Infizierten weniger als eine Person im Durchschnitt ansteckt und folglich die Inzidenz sinkt und im Idealfall irgendwann niemand mehr neu infiziert wird. Das nennt man dann Herdenimmunität = die ganze "Herde" ist immun, auch wenn einzelne Individuen es nicht sind.

Nun liegt der r-Wert bei Delta bei ca. 6-8. Also müssen 1-1/6 = 83% (bei 8 sogar 87%) immun sein, damit es zu einer Herdenimmunität kommt. Bei Omikron liegt der r-Wert noch höher (dazu habe ich grad keine Info gefunden, aber wenn sie "ansteckender" ist, ist der r-Wert höher). Das heißt: Es müssen noch mehr Personen immun sein, damit die Ansteckungsketten unterbrochen werden.

Dazu kommt noch ein zweites Problem, das einfach am Anfang noch nicht absehbar war: Die Immunität hält leider nicht so lang an wie erhofft. Bei Masern brauchst du eine Grundimmunisierung und dann bist du für den Rest deines Lebens geschützt. Bei Tetanus oder Polio musst du alle 5-10 Jahre auffrischen, weil die Immunität langsam nachlässt. Bei Covid scheint die Immunität noch schneller nachzulassen. Aber das sind Erkenntnisse, die wir erst jetzt nach und nach gewinnen. Das kann man nur durch Beobachtung (also Studien) herausfinden, das konnte bei der Entwicklung des Impfstoffs noch keiner wissen. Die Erkrankung war ja neu. Auch Genesene verlieren die Immunität nach einer Weile - das liegt also nicht am "schlechten" Impfstoff, sondern vermutlich an der Art des Virus.

Folglich müsste man, um Herdenimmunität zu bekommen, zum einen eine Impfquote von über 90% erreichen (Impfversager - wo also die Impfung nicht anschlägt - mit eingerechnet, genauso Personen, die nicht geimpft werden können (kleine Kinder, medizinische Probleme) etc.), und diese Immunisierung dann auch durch ständiges Nachimpfen aufrecht erhalten. . Das ist sehr unrealistisch. Dazu kommen dann neue Varianten, wie Omikron, die die Immunisierung durchbrechen können - daher kann man heute sagen, dass die Herdenimmunität kein realistisches Ziel mehr ist.

Stand und Ziel heute ist: Die Bevölkerung mit Corona zu "durchseuchen", so dass das Immunsystem mit dem Virus vertrauter ist. Dieses Durchseuchen wird durch Impfen vorangetrieben. Dann - so die Hoffnung - ist Covid endemisch und nicht mehr schlimmer als eine Grippe. Unangenehm, in seltenen Fällen auch lebensbedrohlich, aber nicht mehr so, dass Intensivstationen geflutet werden und systemrelevante Infrastruktur durch Krankheitsausfälle gefährdet wird.

Ob diese Idee in einigen Monaten wieder anders wird, weil neue Erkenntnisse das verändern - das lässt sich heute noch nicht sagen. Wissenschaft lernt eben immer dazu und passt sich an.

Ich hoffe, das war jetzt ausführlich genug.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15978
Veröffentlicht von: @orangsaya

Mit Omikron ist es ähnlich. Kam Omikron auf, erklärte er in ungefähr fünf Monaten könnte er einen neuen Impfstoff entwickeln. Kurz darauf meine er vier bis sechs Wochen. Das wäre dann im Januar. Da warte ich lieber erst mal ab.

Für die neuen Varianten muss kein neuer Impfstoff "entwickelt" werden. Man passt einfach die mRNA an und fertig. Das ist ein Prozess von wenigen Tagen.

Allerdings braucht es dann auch eine neue Zulassung, und das ist schon schwieriger und zeitaufwendiger.

Inwiefern die Impfung auch gegen neue Varianten wirksam ist erfährt man erst mit der Zeit. Zwar hat man da relativ zügig Daten, aber zunächst nur in geringen Mengen... das muss sich dann erst noch bestätigen.

Insofern sind die vermeintlich widersprüchlichen Aussagen durchaus nachvollziehbar.

lucan-7 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @orangsaya

Mag sein, dass es bei den Masern funktioniert,

Bei Masern funktioniert es nur wenn eine Impfquote über 95% besteht. In Köln gab es mal eine regelrechte Masern Epidemie weil viele Menschen was die Impfung angeht geschlampt haben und dann breiten sich die Masern eben wieder rasant aus.

Nachtrag vom 30.12.2021 1047
War 2018
https://www.youtube.com/watch?v=k2che41I8R8

johannes22 antworten
Orangsaya
(@orangsaya)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 2925
Veröffentlicht von: @johannes22

Bei Masern funktioniert es nur wenn eine Impfquote über 95% besteht.

Du kannst Masern mit Corona nicht vergleichen. Ganz ohne Impfung ist es so, wenn du einmal an Masern erkrankt bist, kannst du dich nie wieder anstecken. Bei Corona kannst du erkrankt gewesen sein, bist geimpft und geboostert und kannst dich trotzdem infizieren.
Wesentlich ist, dass Anfangs uns gesagt wurde, dass eine Herdenimmunität mit zwei Drittel erreicht wird. Das ist nicht eingetroffen und hierfür fehlen die Antworten. Schnelle Antworten und dann abhackt, gibt es jede Menge.

Veröffentlicht von: @johannes22

In Köln gab es mal eine regelrechte Masern Epidemie weil viele Menschen was die Impfung angeht geschlampt haben und dann breiten sich die Masern eben wieder rasant aus.

Ob Corona sich so rasant verbreitet wie Masern, weiß ich nicht. Sie breiten sich anders aus, denn Masern als Pandemie ist mir nicht bekannt, aber Masern tauchen immer wieder als Epidemie aus. Also regional begrenzt. Selbst in Köln beschränkten sich die Masern auf ein Gebiet. Geschlampt hat in Köln niemand, denn keiner war verpflichtet sich zu impfen. Wesentlich ist, dass die Menschen in Köln freiwillig impfen ließen. Weder vom Arbeitgeber, noch vom Staat ging ein Zwang aus. Die Menschen wurden zur Impfung aufgefordert und viele machten dies. Das eine Impfquote von 95 Prozent erreicht wurde, weiß ich nicht und bezweifle ich.

orangsaya antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @orangsaya

Du kannst Masern mit Corona nicht vergleichen.

Beides sind Krankheiten die ähnliche Übertragen werden und gegen die geimpft werden kann. Wenn es in Deutschland eine ähnlich geringe Immunität gegen Masern gäbe wie gegen Corona wäre jetzt in diesem Moment Masern das größere Problem.

johannes22 antworten
Johannes22
(@johannes22)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2973
Veröffentlicht von: @orangsaya

Das eine Impfquote von 95 Prozent erreicht wurde, weiß ich nicht und bezweifle ich.

Google ist dein Freund. Sind sogar 97%

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/77185/umfrage/masern-impfquote-von-kindern-in-deutschland/

johannes22 antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @orangsaya

Bei Corona kannst du erkrankt gewesen sein, bist geimpft und geboostert und kannst dich trotzdem infizieren

Aber nur mit einer Virusvariante, die noch nicht existierte, als der Impfstoff entwickelt wurde.

Ich schätze bei Masern ist das genauso. Nur gibt es relativ Wenige, die Masernviren verbreiten, damit weniger Mutationen, und damit auch weniger Mutanten, die sich gegen die gerade vorherrschende Masernvariante durchsetzen können.

Omikron erzeugt so viele Infektionen, dass es mich überhaupt nicht überraschen wird, wenn aus dieser Welle die nächste Variante kommt, die sich dann gegen Omikron durchsetzt.

Helmut

hkmwk antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17265

Aber Du hast doch mit Masern angefangen 🤨

tristesse antworten
farbenfroh-oder-so
(@farbenfroh-oder-so)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 46

schau dir die Kommntare der afrikan. Kollegen an. Omikron scheint ansteckender, aber weniger aggressiv zu sein. Es scheint die Intentivstationen zu enlasten, daher schaut auf die Intensivstationen. Sie melden aus meiner Sicht Entlastung.

farbenfroh-oder-so antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 6072

Die Zahlen aus Afrika lassen sich nicht so ohne weiteres auf Europa übertragen, zum einen, weil die Bevölkerung dort deutlich jünger ist und es dort weniger Leute gibt, die zu den Corona-Risikogruppen gehören, zum anderen, weil dort der Durchseuchungsgrad schon höher sein dürfte.

Inzwischen haben wir aber auch schon Studien aus Schottland und England, die in dieselbe Richtung weisen. Es zeigt sich aber auch: Geboosterte sind deutlich besser geschützt.

alescha antworten
Helmut-WK
(@hkmwk)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 4944

Einerseits, andererseits

Veröffentlicht von: @farbenfroh-oder-so

Omikron scheint ansteckender, aber weniger aggressiv zu sein. Es scheint die Intentivstationen zu enlasten

Entlastend, weil weniger aggressiv, belastend, weil ansteckender (ein dríttel so hoher Anteil an Infektionen, die auf der Intensivstation landen bei drei mal so vielen Infektionen hebt sich sozusagen gegenseitig auf).

Welcher Effekt stärker ist, hängt von verschiedenen Umständen ab. In New York hat Omikron die Zahl der Fälle auf den Intensivstationen erhöht (laut Fernseh-Nachrichten).

In D erleben wir noch die Entlastung durch die abklingende Delta-Welle - wenn demnächst die Omikron-Welle auf den Intensivstationen ankommt (hoffentlich nicht beim Personal, ich meine die Patienten), dann wissen wir mehr.

Helmut

hkmwk antworten
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