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Nachhaltigkeit im Alltag 4

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Anyway
 Anyway
Themenstarter
Beiträge : 325

Hallo zusammen,

es gab hier letztes Jahr (bevor ich dann in Babypause verschwunden bin) einen Thread über Nachhaltigkeit im Alltag. Gibt es Interesse das Thema wiederzubeleben oder wurde schon alles zu Genüge besprochen?

Wir sind da immer noch auf dem Weg zur Optimierung, wurden aber bedingt durch Babyzeit und Pandemie an manchen Stellen etwas ausgebremst. Dafür sind wir letztes Jahr so wenig Auto gefahren wie wahrscheinlich sonst noch nie.

Ich kaufe aktuell sehr viel mehr gebraucht als früher und verkaufe auch gezielter Sachen weiter. Unser Essen kommt zum größten Teil aus Biokiste und Biomarkt und ist daher meist unverpackt.

Womit ich aktuell echt kämpfe sind die Wünsche meiner Großen (3,5 Jahre)... sie hat durch die soziale Isolation in der Pandemie arg gelitten und bekam anfangs viele Pakete von Oma und Opa und Co... daher hat sich ein regelrechter "Wann bekomme ich das nächste Geschenk"-Wahnsinn aufgebaut und ich habe dann das ganze (nicht nachhaltige) Gedöns hier rumfahren, das sie gar nicht braucht, aber auch nicht hergeben mag. Gespräche mit der Verwandtschaft sind schwierig bis unmöglich... Habt ihr da Ideen?

Und wie läuft es bei euch mit Kinderkleidung? Ich kaufe sehr viel gebraucht und achte da dann auch auf nachhaltige Marken... das geht ganz schön ins Geld... und anfangs hat mich das nicht so gestört, weil ich ja dachte "Kann die kleine auch noch mal anziehen", aber die Große ist ein echter Wildfang und da überlebt nix lange... das kanns ja auch nicht sein... aber wenn ich dann Billig-Teile (gebraucht) kaufe, die in irgendwelchen Billiglohnländern unter miesen Bedingungen (von ausgebeuteten Frauen) hergestellt wurden und wo mit fieser Chemie die Umwelt zerstört wird, dann ist das ja auch nix...

Ich gehe bald wieder arbeiten (wenn die Pandemie nicht schon wieder andere Pläne hat) und habe überlegt mir ein E-Bike zu kaufen? Habt ihr da Empfehlungen worauf man achten muss?

Liebe Grüße
Anyway

Antwort
310 Antworten
Blackhole
Beiträge : 1039

"Mit fieser Chemie die Umwelt zerstört"...

Also ein Leben ganz ohne Chemieindustrie werden wir wahrscheinlich nicht mehr führen, wenn wir nicht so leben wollen wie unsere Urgroßeltern. Allein schon Medikamente: Wenn wir die alle durch Heilpflanzen ersetzen wollen und draußen auf der Wiese Heilpflanzen rupfen wollen, dann gibt es bei der heutigen Bevölkerung bald keine Heilpflanzen mehr.
Das Produkt das die Chemieindustrie damals entstehen ließ, das erste wichtige Produkt, waren interessanterweise künstliche Farbstoffe. Das Leben auf dem Dorf vor 150 Jahren war grau in braun in grau in braun... natürliche Farbstoffe waren teuer und bleichten leicht aus. Die Menschen haben sich offensichtlich danach gesehnt, mehr Farbe zu sehen, das war noch wichtiger als Medikamente oder künstliche Vitamine. Warum wohl gibt es in alten Kirchen soviel Prunk??

Aber du hast recht, daß eine neue Balance her muss. Wieviel Chemieindustrie brauchen wir wirklich? Wovon haben wir einen so hohen Bedarf daß wir es zwingend industriell herstellen müssen? Was können wir recyclen, wo ist ein einsatz nahhaltiger Rohstoffe sinndvoll und wo würde er mehr Schaden anrichten (wenn zuviel Holz verbraucht wird, oder Nahrungsmitteln Konkurrenz gemacht wird)? Wir müssen unsere Bedürfnisse neu ausloten und bilanzieren.

Das betrifft natürlich im Kern meinen Beruf, ich bin Verfahrensingenieurin.

blackhole antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blackhole

Das Leben auf dem Dorf vor 150 Jahren war grau in braun in grau in braun... natürliche Farbstoffe waren teuer und bleichten leicht aus.

sie bleichten leicht aus, dunkle Farben waren ein Zeichen für Reichtum, aber das braun-grau-braun der Mittelalterfilme ist trotzdem nicht ganz korrekt. Für 1870 würde ich das auch in Zweifel ziehen, selbst auf dem Dorf, aber es führt wahrscheinlich viel zu weit und ich kenne mich da in der Tiefe dann leider doch nicht aus. Webereien waren damals definitiv schon industrialisiert, was ich da an historischer Kleidung im Kopf hat, hat durchaus Farbe, teils auch noch erhalten, aber die erhaltenen Kleidungsstücke sind selten die, die man auf dem Dorf getragen hat.

Veröffentlicht von: @blackhole

"Mit fieser Chemie die Umwelt zerstört"...

Also ein Leben ganz ohne Chemieindustrie werden wir wahrscheinlich nicht mehr führen,

es gibt "ohne Chemieindustrie" und es gibt unverantwortlichen Umgang mit Chemie. Trotz BASF (und vielen anderen Dingen) gibt es ja im Rhein wieder Fische, weil wir hier sinnvolle Regeln für den Umgang mit Chemie haben, diese kontrolliert werden und Menschen nicht allzuviel Energie reinstecken, die Regeln zu umgehen (vermutlich, weil sie sie auch für sinnvoll halten).

In Indien zum Beispiel gibt es wörtlich bunte Flüsse passend zum aktuell zu färbenden Stoff, weil es teils Regeln gibt, aber diese wenig kontrolliert werden und selbst vorhandene Klärgerätschaften teils nicht genutzt werden, weil das wohl billiger ist. Quarks hatte da mal einen ganz guten Film über Missstände allgemein in der Textilindustrie, hier sind zwei, die sich wirklich primär um genau dieses Thema kümmern:
https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/vergiftete-fluesse-100.html https://www.greenpeace.de/themen/endlager-umwelt/textilindustrie-vergiftet-gewasser

GOTS färbt ja auch nicht nur mit Indigo und Krapp, aber zusätzlich zu deinen genannten Punkten:

Veröffentlicht von: @blackhole

Aber du hast recht, daß eine neue Balance her muss. Wieviel Chemieindustrie brauchen wir wirklich? Wovon haben wir einen so hohen Bedarf daß wir es zwingend industriell herstellen müssen? Was können wir recyclen, wo ist ein einsatz nahhaltiger Rohstoffe sinndvoll und wo würde er mehr Schaden anrichten (wenn zuviel Holz verbraucht wird, oder Nahrungsmitteln Konkurrenz gemacht wird)? Wir müssen unsere Bedürfnisse neu ausloten und bilanzieren.

geht es da teils auch um Dinge wie eben Reinigen von Abwasser zum Beispiel, die hier bei uns ja schon lange angekommen sind.

Anonymous antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1039

Farbstoffe waren sehr teuer. Ein Privileg der oberen Schichten.

Später als es keine Leibeigenschaft mehr gab, durften Bauern zwar theoretisch bunte Kleidung tragen. Aber das was die Trachtenvereine uns heute als "typisch" verkaufen, war bestenfalls der Sonntagsstaat.
Dafür liebten die Menschen früher alles was bunt war, wie man an alten Kirchen sieht. In der orthodoxen Liturgie hat sich das erhalten, denn die Orthodoxie hat immer mit Gold und Farben gearbeitet. Die katholische Liturgie wurde auf dem II. Vatikanum zusammengestrichen, was auch gut so ist, denn heute sagen uns die Formen von damals nichts mehr.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Also ein Leben ganz ohne Chemieindustrie werden wir wahrscheinlich nicht mehr führen,

es gibt "ohne Chemieindustrie" und es gibt unverantwortlichen Umgang mit Chemie. Trotz BASF (und vielen anderen Dingen) gibt es ja im Rhein wieder Fische, weil wir hier sinnvolle Regeln für den Umgang mit Chemie haben, diese kontrolliert werden und Menschen nicht allzuviel Energie reinstecken, die Regeln zu umgehen (vermutlich, weil sie sie auch für sinnvoll halten).

Ich kopiere einfach was ich vorhin geschrieben habe, das passt auch hier:

Ja, da ist sehr viel Nachholbedarf.
Die Chemieindustrie ist mein berufliches Feld, ich finde sie faszinierend und bin gern verfahrensingenieur. Aber ich sehe auch die Probleme und die Notwendigkeit, die gesamte Industrie umzubauen. Mehr Richtung Gemeinwohl und nicht Gewinn für wenige.

Neulich habe ich gelesen, daß es Influencer geben soll, die den Bauern lautstark eintrichtern, daß sie uuuuunbedingt dieses und jenes Ackergift bräuchten. In der Tat haben wir ja einen Bauernverband, der sehr konservativ an den Brachialmethoden der Nachkriegszeit festhält und nichts anderes kennt als den höchstmöglichen Ertrag aus Tier und Acker herauszuquetschen, selbst wenn die Preise verfallen und selbst wenn immer mehr kleinere Höfe aufgeben müssen. Wenn selbst Obstbauern und Winzer sich gegen Insektenschutz wehren, daran sieht man daß einiges nicht stimmt, daß also unlautere Kräfte regieren.
Da sind die indischen Bauern schon weiter, die wehren sich ja jetzt gegen umweltzerstörende Landwirtschaftspolitik.

Kurz: Ich halte Chemieindustrie durchaus für notwendig, halte aber auch einen radikalen Umbau für notwendig.

blackhole antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Hallo Blackhole,

du hast mich falsch verstanden! Ich habe gar kein Problem mit Chemie... nicht im geringsten! Auch nicht mit Medikamenten oder Impfungen usw. usf. Aber die Auswirkungen auf die Umwelt müssen halt beachtet werden... ich denke hier in Deutschland oder Europa sind wir da recht weit... wenn ich aber eine Jeans aus Bangladesh, Indien oder sonstwoher kaufe, dann hat das halt häufig zur Folge, dass dort unter miesen Arbeitsbedingungen mit miesen Farben und chemischen Mitteln ohne Vorkehrungen für Mensch und Umwelt hantiert wird und das möchte ich nicht unterstützen.

Liebe Grüße

anyway antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1039

Ja, da ist sehr viel Nachholbedarf.
Die Chemieindustrie ist mein berufliches Feld, ich finde sie faszinierend und bin gern Verfahrensingenieur. Aber ich sehe auch die Probleme und die Notwendigkeit, die gesamte Industrie umzubauen. Mehr Richtung Gemeinwohl und nicht Gewinn für wenige.

Neulich habe ich gelesen, daß es Influencer geben soll, die den Bauern lautstark eintrichtern, daß sie uuuuunbedingt dieses und jenes Ackergift bräuchten. In der Tat haben wir ja einen Bauernverband, der sehr konservativ an den Brachialmethoden der Nachkriegszeit festhält und nichts anderes kennt als den höchstmöglichen Ertrag aus Tier und Acker herauszuquetschen, selbst wenn die Preise verfallen und selbst wenn immer mehr kleinere Höfe aufgeben müssen. Wenn selbst Obstbauern und Winzer sich gegen Insektenschutz wehren, daran sieht man daß einiges nicht stimmt, daß also unlautere Kräfte regieren.
Da sind die indischen Bauern schon weiter, die wehren sich ja jetzt gegen umweltzerstörende Landwirtschaftspolitik.

Kurz: Ich halte Chemieindustrie durchaus für notwendig, halte aber auch einen radikalen Umbau für notwendig.

blackhole antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1210
Veröffentlicht von: @anyway

wenn ich aber eine Jeans aus Bangladesh, Indien oder sonstwoher kaufe, dann hat das halt häufig zur Folge, dass dort unter miesen Arbeitsbedingungen mit miesen Farben und chemischen Mitteln ohne Vorkehrungen für Mensch und Umwelt hantiert wird und das möchte ich nicht unterstützen.

Das ist sehr vorbildlich!
Weil du oben ansprachst, wie andere das mit den Kinderkleidern handhaben: Wir kaufen da nahezu alles gebraucht (wie ihr ja auch), aber ich mache mir bei gebrauchter Kleidung kein schlechtes Gewissen, wenn sie nicht nachhaltig/fair/bio etc. hergestellt ist. Zum einen ist durch den Weiterverkauf die Ware ja aus dem Kaufkreislauf entnommen, ich unterstütze damit ja nicht die Produktion neuer Kleidung in Bangladesh etc. Zum anderen sind sie ja schon so oft gewaschen, dass die ganzen Giftstoffe größtenteils rausgewaschen sind, also bei der Zweitverwertung nicht mehr sooooo unseren Kleinen angreifen können.
Natürlich wäre das Optimale, nachhaltig hergestellte Kleidung secondhand zu kaufen. Aber erstens sind die bei uns in der Stadt in allen Läden immer sofort weg und zweitens können wir uns das auf Dauer nur unter sehr großen Einschränkungen leisten.

blondschopf10000 antworten


Herbstrose
Beiträge : 14194

e-Bike

Veröffentlicht von: @anyway

Ich gehe bald wieder arbeiten (wenn die Pandemie nicht schon wieder andere Pläne hat) und habe überlegt mir ein E-Bike zu kaufen? Habt ihr da Empfehlungen worauf man achten muss?

Ich hab mir vor zwei Jahren ein e-Bike gekauft, bewusst beim Fachhändler. Du musst genau überlegen, was du mit dem Rad machen willst (hauptsächlich Radweg/Straße oder auch Gelände, eher eben oder eher bergig?).

Dann solltest du auf eine gute Gewichtsverteilung achten. Ich habe einen Mittelmotor. Der Akku befindet sich unter dem Gepäckträger. So kann ich ihn auch mal abnehmen und z.B. in der Wohnung laden. Es gibt auch im Rahmen integrierte Akkus, was ich aber suboptimal finde.

Bei der Gangschaltung hab ich mich für eine Nabenschaltung entschieden. Bei einer Kettenschaltung (hatte ich früher) ist mir öfter mal bei "Verschalten" die Kette vom Zahnrad gerutscht.

Ich hatte die Wahl zwischen 7 und 8 Gängen. Der 8. Gang ist auf gerader Strecke sehr angenehm.

Du musst bedenken, dass E-Bikes ca. 7kg schwerer sind als herkömmliche Räder. Ich schleppe 21kg die Kellertreppe rauf und runter.

Und 26" sind für die Räder völlig ausreichend.

Mein e-Bike hat in meiner Wunschkonfiguration ca. 2700€ gekostet.

herbstrose antworten
48 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo ihr Lieben,

für mich habe ich einen Kompromiss gefunden. "Ein e-bike Faltrad.

Das ist nicht so schwer, und du kannst es auch ohne Akku fahren, kurz

im Auto verstauen..................................................................................

Sind auch nicht ganz so teuer. Bekommst DU schon ab 1000 Euro,

ab "China"...Für Extremradler, Vielradler, nicht ganz so gut..

Aber für den normalen Gebrauch geht es schon.

Die Falträder gibt es in Nabenschaltung, und Kettenschaltung.

Auch in der Rohloffschaltung, die ist allerdings teurer, für Vielfahrer

gedacht. Hat 14 Gänge, eine Nabenschaltung, aber in der Entfaltung

wirkt sie wie eine Kettenschaltung.

liebe Grüße,

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @frederick2

Das ist nicht so schwer, und du kannst es auch ohne Akku fahren, kurz

Kriegst du damit auch Lasten weg?

Veröffentlicht von: @frederick2

im Auto verstauen..................................................................................

Welches Auto?

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Herbstrose,

ja du kriegst auch damit Lasten weg. Dieses Faltrad lässt sich auf eine

kleine Größe zusammen falten, und somit in ein Auto packen.

Ja wir haben auch noch ein Auto, meine liebe Frau kann krankheitsbedingt kein Auto mehr fahren. Aber die pflegende Mutter

ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen, und meine

geistig behinderte Schwester lebt auch außerhalb von Bus und Bahn.

Selbst fahre ich noch viel Fahrrad, war früher ein Extremradler.

liebe Grüße,

Frederick

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ok, eure Situation erfordert ein Auto.

Ich lebe am Stadtrand und hab kein Auto. Und ich hab keine Lust auf Faltrad.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

liebe Herbstrose,

das ist doch gut für DICH. GOTT hat uns als einzigartige Wesen geschaffen, mit unterschiedlichen Bedürfnissen, unterschiedlichen Lebenswegen.

Auf mein Faltrad kam ich auch später. Hatte jahrelang Trekkingbikes,
viel gefahren, viel geschraubt, heute genügt mir mein Faltrad, und das steht jetzt sogar in meinem Zimmer.............

liebe Grüße an Dich,

Frederick

Anonymous antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Hallo Frederick,

ein e-Bike Faltrad klingt interessant. Wieviel Kilometer kann man damit bewältigen und wie ist das mit Lasten transportieren? Und kann man bei sowas auch einen Fahrradanhänger dran hängen?

Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 2996

E-Bike ist doch eines mit elekritscher Unterstützung. Man sollte da ja noch mehrheitlich radeln, es schiebt einen praktisch an.

Wenn man älter ist mag das sinnvoll sein.

21 kg so in etwa hat das Rad auf meinen Profilbild auch.
Das wurde 1944 in der Schweiz gebaut und damit sind die Leute in den Alpen gefahren, ganz ohne Schaltung.

jigal antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @jigal

E-Bike ist doch eines mit elekritscher Unterstützung. Man sollte da ja noch mehrheitlich radeln, es schiebt einen praktisch an.

Man sollte nicht "mehrheitlich" radeln, sondern durchgehend. Die Unterstützung greift nur, wenn man in die Pedale tritt. Sich auf das eBike setzen und vom Motor die Arbeit machen lassen (wie z.B. bei einem Motorroller), ist nicht.

herbstrose antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Danke für deine hilfreichen Ausführungen!

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Gerne

herbstrose antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 133

ich würde auf jeden Fall ein E- Bike mit Mittelmotor empfehlen. Diese liegen dank guter Gewichtsverteilung besser auf der Straße. Beim Frontmotor kann es passieren, das er aussetzt, wenn man nach hinten zu viel Gewicht hat, Hintermotoren sind deutlich teurer.
Auf keinen Fall würde ich ein Fahrrad mit Rahmen integriertem Akku kaufen. Da ist der Akkuwechsel fast teurer als ein neues Rad.
Ich habe ein gebrauchtes Marken E bike gekauft, der Akku hält nur noch 30 Kilometer, aber das ist reicht für mich, da komme ich gut auf Arbeit hin und zurück.
Ach, und auf gute Bremsen würde ich achten, ich habe hydraulische Felgenbremsen und bin sehr zu Frieden.
ach und einen Fahrradcomputer. Ich habe bei meiner ersten Fahrt eine s Kurve nicht bekommen und bin einfach gerade weiter aus gefahren, auch habe ich Fußgänger erschreckt, bis ich feststellte, dass man auch nicht unbedingt mit 28 kmh auf dem Fußweg fährt oder eine Kurve nimmt.

Ich war bei einem Fachhändler Fahrräder ausprobieren

netchie

netchie antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @netchie

ach und einen Fahrradcomputer. Ich habe bei meiner ersten Fahrt eine s Kurve nicht bekommen und bin einfach gerade weiter aus gefahren, auch habe ich Fußgänger erschreckt, bis ich feststellte, dass man auch nicht unbedingt mit 28 kmh auf dem Fußweg fährt oder eine Kurve nimmt.

Der ist doch beim e-Bike eh dabei. Der zeigt mir an, wie schnell ich fahre, welche Unterstützung ich drin hab, wie lange der Akku noch reicht, wieviele km ich gefahren bin ...

herbstrose antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 133

ich habe ein älteres Modell, da ist noch nicht soviel dabei 😌

netchie antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Danke für deinen Erfahrungsbericht!

Ich hab ein E-Lastenbike gefunden, dass sich total traumhaft liest... der Preis ist aber auch ne krasse Hausnummer. Ich würde sowas mal gerne Probe fahren und frage jetzt schon rum, ob jemand wer kennt, der sowas hat. Die Geschäfte sind ja wahrscheinlich eh ab nächster Woche wieder zu. Wenn das Bike wirklich so toll ist, wie es da steht, würde es wirklich ein Auto ersetzen, wenn man denn wetterfest ist. Aber dafür müsste man erst mal ordentlich sparen.

Mal sehen, ob ich jemanden in der Region finde, der so ein Teil hat und mich mal Probe fahren lässt.

Liebe Grüße
Anyway

Nachtrag vom 15.03.2021 1232
Wenn alles klappt, kann ich am Samstag mal so ein Teil Probe fahren! Juhu!

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Das freut mich! Viel Spaß bei der Probefahrt.

herbstrose antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Danke dir!

Ich bin sehr gespannt. Mein Mann ist skeptisch bis ablehnend und ich habe auch etwas Bedenken, da es ja eine sehr teure Anschaffung wäre... andererseits hätte ich dann trotz Arbeit ein bisschen mehr Bewegung allein schon durch den Arbeitsweg und mein Ziel wäre schon ein Auto abzuschaffen. Unser Kleinwagen ist schon etwas älter und fängt jetzt an Geld zu fressen, selbst wenn er nur wenig gefahren wird.

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich hab mir bewusst kein Lastenrad gekauft. Ich könnte das nirgends parken (zu Hause muss es die Kellertreppe runter, auf Arbeit ist der Parkplatz begrenzt). Einkaufen gehe ich mit nem großen Trolley entweder zu Fuß oder mit den Öffis. So hab ich für unseren zeitweise bis zu 6 Personen umfassenden Haushalt eingekauft.
Auch die Kinderwagen hab ich so gekauft, dass damit Einkäufe transportiert werden können.

herbstrose antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Das Lastenrad was ich mir anschaue hat keine Box, sondern ist wie ein normales Fahrrad aufgebaut. Es gehen aber zwei Kindersitze drauf.

Aber klar in den Keller wollte ich das trotzdem nicht tragen. Stellplatz hätte ich in der Garage, wenn das Auto verkauft würde und unsere Nachbarn nutzen ihre Garage nicht, die haben schon mehrfach angeboten, dass wir ihre mitnutzen könnten. Das müsste man aber dann noch klären.

Öffentliche fahren wir seit der Pandemie nicht mehr und ist für meine derzeitige Arbeit sehr zeitintensiv, da es keine direkte Verbindung gibt.

Meine Kinder dürfen seit im herbst die Zahlen wieder gestiegen sind nicht mehr mit einkaufen. Im Sommer bin ich auch mit dem KInderwagen einkaufen gegangen, wenn ich nur wenig gebraucht habe.

Ich habe auch einen Fahrradanhänger, aber in Kombination mit dem Fahrrad ist das so lang, dass wir das nirgends abstellen können und das permanente An- und Abkoppeln funktioniert nicht. Bis dahin haben die KInder schön sämtliche Nerven verloren und wir sind noch nicht mal losgefahren.

anyway antworten
Haidi
 Haidi
(@haidi)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 492

Ich liebäugle ebenfalls mit einem E-Bike, scheue mich noch.

Wie lade ich den Akku auf? Ökologischer wäre es, wenn man Solar- oder Windenergie zur Verfügung hat.

Und welche Ressourcen wurden bei der Akku-Herstellung ausgenutzt? Viele seltene Erden kommen aus Entwicklungsländern und werden unter fragwürdigen Bedingungen gefördert.

Daran scheitert es bei mir zur Zeit am Meisten.

VG
Haidi

haidi antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @haidi

Wie lade ich den Akku auf? Ökologischer wäre es, wenn man Solar- oder Windenergie zur Verfügung hat.

Viele Häuslebesitzer haben eine Solaranlage auf dem Dach.

Wir beziehen "grünen" Strom aus Wasser, Wind und Sonne.

Veröffentlicht von: @haidi

Und welche Ressourcen wurden bei der Akku-Herstellung ausgenutzt? Viele seltene Erden kommen aus Entwicklungsländern und werden unter fragwürdigen Bedingungen gefördert.

Falls es dich interessiert, kannst du dich hier gern einlesen:

https://efahrer.chip.de/news/rohstoffe-fuer-e-auto-akkus-wie-kritisch-ist-die-foerderung-wirklich_101619
https://ebike-mtb.com/lithium-ionen-akku-emtb/

Es gibt wohl inzwischen auch in Deutschland Überlegungen, Lithium abzubauen (Harz, Rheinebene).

herbstrose antworten
Haidi
 Haidi
(@haidi)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 492
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wir beziehen "grünen" Strom aus Wasser, Wind und Sonne.

Als Strom-Debutat-Bezieher ist das aus finanziellen Gründen zur Zeit noch keine Alternative.

Aber eine Option, wenn ich in Rente gehe, was vielleicht nicht mehr so lange dauert.

Veröffentlicht von: @herbstrose

https://efahrer.chip.de/news/rohstoffe-fuer-e-auto-akkus-wie-kritisch-ist-die-foerderung-wirklich_101619
https://ebike-mtb.com/lithium-ionen-akku-emtb/

DAnke dafür. Lese ich mir in Ruhe durch.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Es gibt wohl inzwischen auch in Deutschland Überlegungen, Lithium abzubauen (Harz, Rheinebene).

Wusste ich nicht. Bin gespannt, was daraus wird.

haidi antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

BMW bezieht seine Ressourcen aus Australien.
Ansonsten bin ich auch gespannt, wie es mit den hiesigen Vorkommen weitergeht.

herbstrose antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325
Veröffentlicht von: @haidi

Wie lade ich den Akku auf? Ökologischer wäre es, wenn man Solar- oder Windenergie zur Verfügung hat.

Wir haben "Öko-Strom" und langfristig bauen wir eine Photovoltaikanlage aufs Dach, da wir eine Wärmepumpe haben, die auch über Strom läuft, würde sich das durchaus lohnen.

Veröffentlicht von: @haidi

Und welche Ressourcen wurden bei der Akku-Herstellung ausgenutzt? Viele seltene Erden kommen aus Entwicklungsländern und werden unter fragwürdigen Bedingungen gefördert.

Klar... doch was ist die Alternative? Wenn ich die Strecke sonst mit dem Auto fahren muss, dann ist das E-Bike sicherlich langfristig die bessere Option.

anyway antworten
Haidi
 Haidi
(@haidi)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 492
Veröffentlicht von: @anyway

Klar... doch was ist die Alternative? Wenn ich die Strecke sonst mit dem Auto fahren muss, dann ist das E-Bike sicherlich langfristig die bessere Option.

Das ist ja das Schlimme. Der ÖPNV ist kaum bis gar nicht vorhanden und größere Einkäufe kann man sich damit eh knicken.

haidi antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

und größere Einkäufe kann man sich damit eh knicken.

Was verstehst du unter "größere Einkäufe"?

Ich frag nur, weil ich den Wocheneinkauf für 6 Personen durchaus als großen Einkauf ansehe und ebensowenig mit den Öffis bewältigt habe.

herbstrose antworten
Haidi
 Haidi
(@haidi)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 492

Ich meinte einen größeren Einkauf für schon ab 3 Personen mit ÖPNV zu bewältigen. Da muss man schon die Zeit haben, sich mehrmals in der Woche einzukaufen.

Beim Fahrrad würde ich da eines mit Anhänger nehmen oder ein Dreirad, aber das hast Du ja weiter oben durchaus in Erwägung gezogen.

LG
Haidi

haidi antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich meinte einen größeren Einkauf für schon ab 3 Personen mit ÖPNV zu bewältigen. Da muss man schon die Zeit haben, sich mehrmals in der Woche einzukaufen.

Wie ich schon schrieb, hab ich den Wocheneonkauf für bis zu 6 Personen immer mit den Öffis gemacht. Aktuell sind wir zu viert (3 Erwachsene, ein Teenager). Ich gehe einmal in der Woche für den Haupteinkauf, vielleicht noch ein zweites Mal, das war es aber auch schon.

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6316

Wie hast Du das geschafft?

Unser Wocheneinkauf für 5 Personen besteht aus einer Kühltasche und meist zwei großen Einkaufstaschen. Allein der Umstand, daß ich nur zwei Hände habe, macht das Handling da schwierig. O.k., man könnte noch einen großen Wanderrucksack nehmen. Aber trotzdem belegt man damit in den Öffis viel Platz, vom Gewicht, daß man da zu schleppen hat gar nicht zu reden. Wenn ich da heimkomme (und ja, ich fahre mit dem Auto) fordere ich erstmal Hilfe durch starke Männer an, weil ich keinen Bock habe, das ganze Zeug auch noch alleine zwei Stockwerke hochzuschleppen.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

bevor wir Großeinkäufe in den Fahrradanhänger gepackt haben, haben wir so ein Ziehwägelchen genutzt. Da passten bis zu drei Sprudelkästen drauf (drei war dann schon unangenehm, zwei ging gut) oder eben eine Sprudelkiste unten und der Wanderrucksack obendrauf.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6316

Ja, mit Fahrradanhänger und Ziehwägelchen kann ich mir das vorstellen. Unser Fahrradanhänger wurde auch schon so eingesetzt. Es ging ja aber um den Wocheneinkauf mit den Öffis, und da hat meine Phantasie, wie das zu bewerkstelligen ist, jetzt nicht ausgereicht.

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich kenne das halt nicht anders. In meiner Kindheit war das sowohl zu Hause als auch bei den Großeltern so, dass alles zu Fuß erledigt wurde.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Ziehwägelchen

damit meine ich nicht nen Bollerwagen, sondern diese Einkaufstaschen auf Rädern. Die Ziehwägelchen gehen wunderbar auch in Öffis, zumindest wenn es keine Treppen zur Haltestelle zu überwinden gilt.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Doch, die überwinden auch Treppen. Wenn die Räder groß genug sind. *auserfahrungspreche

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

jo. Zweidrei Stufen. Macht aber keinen Spaß hoch und abwärts ist die große Frage, ob man gut genug gepackt hat, dass alles innen überlebt.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich hatte bisher nie Probleme. Wohne im 2. Stock, ohne Aufzug, und es ist nicht immer jemand da zum Helfen. Ich packe die Eier nie ganz nach oben und sichere die Abdeckung des "Wägele" (so heißt das Teil bei uns) immer mit dem Gurt, der an der Tasche ist.

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6316
Veröffentlicht von: @provinzkueken

damit meine ich nicht nen Bollerwagen, sondern diese Einkaufstaschen auf Rädern.

Ach so.

Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie ich unseren Wocheneinkauf in so einem Ziehwägelchen unterbringe. Wird vermutlich nicht reichen. Also noch Rucksack und für das kühlpflichtige Zeug noch unsere Thermotasche.
Und mit dem ganzen Geraffel dann in Bus und/oder Bahn unterwegs? Stelle ich mir schwierig vor.

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Aber es geht. Einwandfrei sogar.

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6316

Was sagen eigentlich die anderen dazu, wenn Du Dich mit mehreren Trolleys/Rucksäcken/Taschen breitmachst? 😉

Und Respekt vor Deiner Fitness. Ich hatte heute wieder Taschen im Kofferraum, die ich mit Müh' und Not vom Auto bis zu unserer Haustür geschafft habe. Das noch durch Bus und Bahn zu schleifen, meine Herren.

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Wieso mache ich mich breit? Was meinst du, wie es im Bus aussieht, wenn Wochenmarkt ist! Da ist die Anzahl der Wägele identisch mit der Anzahl der Fahrgäste.

Wir wurden belächelt, als wir vor knapp 30 Jahren als junge Familie mit dem Teil unterwegs waren. Na und? Mittlerweile hat jeder so ein Teil. In meinen passen 80 Liter (20 davon in die integrierte Kühltasche). Dank der großen Räder brauche ich nicht mal Hilfe beim Einsteigen.

herbstrose antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325
Veröffentlicht von: @herbstrose

Wir wurden belächelt, als wir vor knapp 30 Jahren als junge Familie mit dem Teil unterwegs waren. Na und? Mittlerweile hat jeder so ein Teil. In meinen passen 80 Liter (20 davon in die integrierte Kühltasche). Dank der großen Räder brauche ich nicht mal Hilfe beim Einsteigen.

Ich finde das toll, dass du das so machst! WEnn es für dich so problemlos funktioniert, dann ist das doch hervorragend!

Ich glaube für das VOlumen, was ich da jede Woche kaufe, würde das nicht reichen. Ich habe häufig zwei große Taschen und einen Korb voll. Wenn noch Zeug wie Klopapier und Co. dran ist, dann sind die defintiv voll. Ich schätze, da würden 80 Liter nicht reichen.

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich hatte heute das Wägele und zwei von den großen Taschen. Eine davon oben auf dem Wägele drauf, die andere auf der Schulter. Ich hätte eine Tasche weniger gehabt, wenn ich die Getränke und die Milch im Laden gelassen und nachher die Tochter nochmal los geschickt hätte.

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

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Veröffentlicht von: @herbstrose

Wieso mache ich mich breit? Was meinst du, wie es im Bus aussieht, wenn Wochenmarkt ist! Da ist die Anzahl der Wägele identisch mit der Anzahl der Fahrgäste.

O.k. Wenn ich Öffis gefahren bin war halt normaler Berufsverkehr. Da war selten jemand drin, der mit Trolley + x Einkaufstaschen/Rucksack unterwegs war.

Und wie gesagt, wenn ich Wocheneinkauf mache, wäre ich halt nicht nur mit einem Wägele unterwegs.

alescha antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Ich gehe ja nicht während des Berufsverkehrs zum Einkaufen. Um die Zeit gehe ich eher zur Arbeit.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Das Zauberwort heißt Trolley. Ich hab da einen richtig großen. Dazu noch eine Tragetasche, die ich mir über die Schulter hänge. Wenn mal mehr einzukaufen ist, gehen wir zu zweit. Mir kommt dabei zugute, dass ich viel Tetris gespielt habe. Ich nehme auch Vieles aus der Umverpackung, was nochmal Platz spart.

Wenn ich da heimkomme (und ja, ich fahre mit dem Auto) fordere ich erstmal Hilfe durch starke Männer an, weil ich keinen Bock habe, das ganze Zeug auch noch alleine zwei Stockwerke hochzuschleppen.

So ähnlich ist das bei uns. Ich rufe an, wann die Gefolgschaft am Bus zu sein hat. Sollen die den Krempel in den 2. Stock schleppen und die Einkäufe verstauen. 😄

herbstrose antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

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Wir gehen ja manchmal auch zu zweit los und verbinden den Einkauf mit einer Gassirunde. Zum Einsatz kommen da zwei Wanderrucksäcke.
Für den großen Familien-Wocheneinkauf reicht das aber meist nicht. Obwohl mein Mann auch ein Meister des platzsparenden Packens ist. Und so Sachen wie Basilikum und Petersilie im Töpfchen nehmen einen den Rucksack mitunter schon übel.

alescha antworten
DerNeinsager
(@derneinsager)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Also meine Frau kaufte ein Qube? So ähnlich. Abverkauf vom Vorjahr, ich meine 1700 Euro...

Was ich hier angenehm finde, man kann das auch ohne E Unterstützung halbwegs angenehm fahren. Im Turbomodus Stufe 4 (Bosch) auch mit 2 Kindern im Anhänger gut machbar. Der Akku ist im Rahmen. Das macht es Agil.

Ich hab ein älteres von Falter mit Shimanomotor. Mit Automatik und Akku hinten oben drauf. Fährt sich weniger agil und ohne Akku kaum machbar.

Angeblich sollen Bosch Motoren die besten sein!

derneinsager antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich fahre mit Bosch-Motor. Mein Fahrrad stammt aus der Fahrradmanufaktur Böttcher.

herbstrose antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

e-Bike Testfahrt
Heute war meine Testfahrt und ich bin ziemlich ratlos. Bin zwei Varianten Probe gefahren. Eine dritte habe ich nur angeschaut, weil ich dann keine Zeit mehr hatte und wieder nach Hause musste.

Ich glaube nicht, dass ich mit einem Lastenrad klar komme. Das mit einer Box vorne drauf, das konnte ich nicht mal richtig schieben. Ein Dreirad kommt aber für mich auch nicht in Frage.
Das andere Lastenrad ohne Box mit der Option für zwei Kindersitze, war so ohne Gepäck echt super zum Fahren, aber mit voller Last und zwei Kindern drauf, wahrscheinlich auch wieder nix. Ich bin ja schon daran gescheitert gleichzeitig das Hoftor zum Laden aufzudrücken und das Fahrrad noch festzuhalten.

Das normale Ebike, das es in meiner Größe gab, wirkte gut - bin ich aber nicht mehr richtig Probe gefahren. Und der Preis... alter Falter...

Ja jetzt bin ich so schlau wie vorher.

War aber auch schockiert über die Innenstadt. War jetzt über ein Jahr nicht mehr da... Die Geschäfte haben eigentlich gar nicht auf... es war was los und mittendrin ein Bundestagsabgeordneter, der die ganze Stunde da stand und dicht an dicht mit Leuten tratschte... keine Maske... kein Abstand... und meine Kindern haben seit über sechs Monaten ihre Großeltern nicht gesehen... ich könnte... Lassen wir das! Ich weiß, wen ich bei der nächsten Bundestag definitiv nicht wähle. Hoffentlich wirds da dann auch nachhaltiger.

anyway antworten
Anonymous
 Anonymous
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Veröffentlicht von: @anyway

Gespräche mit der Verwandtschaft sind schwierig bis unmöglich...

nicht sanft probieren, sondern es mal ordentlich knallen lassen kommt dann vielleicht an. Ohne Konflikt entweder mit den Großeltern oder mit den Kindern wird es sich aber nicht verändern. Mit 3,5 gewöhnen sich Kinder denke ich aber schnell an neue Gegebenheiten, sie wird also bald lernen, dass nicht mehr dauernd Geschenke auftauchen.

Veröffentlicht von: @anyway

Ich kaufe sehr viel gebraucht und achte da dann auch auf nachhaltige Marken... das geht ganz schön ins Geld... und anfangs hat mich das nicht so gestört, weil ich ja dachte "Kann die kleine auch noch mal anziehen", aber die Große ist ein echter Wildfang und da überlebt nix lange... das kanns ja auch nicht sein... a

ich krieg tatsächlich allerlei Kleidung von Freunden, das sind dann alle möglichen Marken, ungefähr nichts davon hätte ich so gekauft. Trotzdem: Was nicht heute noch Probleme macht (Fleece zum Beispiel, das dann bei jeder Wäsche Mikrofasern in Gewässer einbringt) und ihnen gefällt, zieh ich meinen Kindern dann an. Denn am nachhaltigsten ist das, was schon da ist. Wenn die Billigmarken nicht direkt auf dem Altkleiderberg landen, hat das durchaus Vorteile und der Markt da ist riesig, durch Nichtkauf erzieht man da keinen dazu, weniger einzukaufen.

Kleidung schön flicken lernen lohnt sich eventuell auch. Visible Mending ist da ein schöner Suchbegriff dafür. Und selber nähen. Allerdings sind nachhaltige Stoffe auch nicht gerade billig. Für den Preis, für den andere sich 5 T-Shirts bei Kik/NKD/... kaufen hab ich mir noch nichtmal den 3/4-Meter Stoff gekauft, den ich für ein einzelnes T-Shirt brauche.
Aber gerade weil in nachhaltiger Kleidung im Allgemeinen auch eine faire Bezahlung für die Arbeiter drin steckt, kann man da ähnlich günstig oder bei komplizierteren Kleidungsstücken auch durchaus deutlich günstiger arbeiten, als wenn es gekauft wäre (wenn man seine Arbeitszeit als Hobby verbucht) und man weiß genau, was alles drinsteckt.

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Anyway
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(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325
Veröffentlicht von: @provinzkueken

nicht sanft probieren, sondern es mal ordentlich knallen lassen kommt dann vielleicht an. Ohne Konflikt entweder mit den Großeltern oder mit den Kindern wird es sich aber nicht verändern.

Bei meiner Familie kann ich das... da geht es jetzt auch schon besser. Aber die Familie meines Mannes... das ist hm.... sehr sehr schwierig und mein Mann vermeidet jeden Konflikt. Meine Schwiegermutter z.B. nimmt mich nicht ernst, weil ich halt die "verrückte" Frau bin, die zu Hause vegetarisch/vegan kocht, dem armen Mann die Wurst vorenthält, eine Biokiste hat, versucht viel gebraucht und nachhaltig zu kaufen usw. usf.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

ch krieg tatsächlich allerlei Kleidung von Freunden, das sind dann alle möglichen Marken, ungefähr nichts davon hätte ich so gekauft. Trotzdem: Was nicht heute noch Probleme macht (Fleece zum Beispiel, das dann bei jeder Wäsche Mikrofasern in Gewässer einbringt) und ihnen gefällt, zieh ich meinen Kindern dann an. Denn am nachhaltigsten ist das, was schon da ist. Wenn die Billigmarken nicht direkt auf dem Altkleiderberg landen, hat das durchaus Vorteile und der Markt da ist riesig, durch Nichtkauf erzieht man da keinen dazu, weniger einzukaufen.

Ja das mach ich auch so. Einen Teil bekomme ich von meiner Schwägerin und von einer Freundin, aber z.B. sind da die Hosen häufig schon so kaputt, dass die sich nicht mehr flicken lassen. Da muss ich dann halt auch mal noch selbst Sachen organisieren.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Kleidung schön flicken lernen lohnt sich eventuell auch. Visible Mending ist da ein schöner Suchbegriff dafür.

Danke! Das schau ich mir mal an! Ich muss hier nämlich gerade ziemlich viel flicken und das sieht nicht so besonders aus.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Und selber nähen. Allerdings sind nachhaltige Stoffe auch nicht gerade billig. Für den Preis, für den andere sich 5 T-Shirts bei Kik/NKD/... kaufen hab ich mir noch nichtmal den 3/4-Meter Stoff gekauft, den ich für ein einzelnes T-Shirt brauche.

Kannst du eine gute Stoffbezugsquelle empfehlen? Und hast du vielleicht einen Tipp für eine gute (und vielleicht dann gebraucht erwerbare) Overlockmaschine? Ich habe "nur" eine Nähmaschine und mit Jersey nähen bin ich da bisher so oft gescheitert, dass mir die Lust aufs Nähen von Kleidung total vergangen ist. Aber bei der Overlock weiß ich einfach nicht was da was taugt. Bisher stricke ich nur, aber so mal "schnell" ein T-Shirt nähen wäre schon ne feine Angelegenheit.

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Ich war zwar nicht gefragt, kann diese Fragen aber auch beantworten:

Kannst du eine gute Stoffbezugsquelle empfehlen? Und hast du vielleicht einen Tipp für eine gute (und vielleicht dann gebraucht erwerbare) Overlockmaschine?

Stoffe kaufe ich gern bei dresowka. Das ist ein Händler in Polen. Die Jerseys dort sind fantastisch in Preis/Leistung (gute Qualität, nicht zu teuer). Oder ich schaue im Laden vor Ort (Der Stoff).

Meine Overlock ist eine Brother 1034D. Mittlerweile gibt es den Nachfolger. Kostet neu unter 300€.

Wenn du beim Nähpark Diermeyer schaust (online), da kannst du die Maschinen 60 Tage testen. Die haben auch Ausstellungsstücke oder gebrauchte Maschinen. Und man kann die Maschine auch in Raten bezahlen.

herbstrose antworten
Anyway
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(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Danke!!!

Das schau ich mir alles an!

anyway antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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billig Stoff gibt es auch bei herberttextil.de/ und rijstextiles.com/ zum Beispiel. Persönlich höre ich aber grade zu viel über Zwangsarbeit nach Umerziehungslagern im Zusammenhang mit konventionellem Baumwollanbau für Stoffe mit unklarer Herkunft. Bei bio schaut wenigstens irgendwer drauf, bei gots sind auch soziale Kriterien dabei.

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Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Niemand flickt einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid; sonst reißt der neue Lappen vom alten ab und der Riss wird ärger.“
Markus 2,21 LU

Handarbeitsempfehlung aus der Bibel 😉 Im Ernst, besser Flicken aus alten anderen Kleidungstücken verwenden.

murphyline antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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an dieser Stelle ging es gar nicht ums Flicken.

Persönlich verwende ich zum Flicken im Allgemeinen (vorgewaschene/gekrumpfte) Stoffreste vom Nähen.

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Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1371

meiste habe ich nur die Knie der Jeans geflickt, mit Flicken aus alten, anderen Jeans.

murphyline antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anyway

Kannst du eine gute Stoffbezugsquelle empfehlen?

Mehr für Große:
https://www.lebenskleidung.com/
Gerade für Hosen: https://www.lebenskleidung.com/de/stoffe-kaufen/koeperstoff-bio
https://www.lebenskleidung.com/de/stoffe-kaufen/cordstoff
https://www.lebenskleidung.com/de/stoffe-kaufen/jeansstoff-bio
https://www.lebenskleidung.com/de/stoffe-kaufen/bio-leinen-stoffe (das sind eher leichte Sommerhosen)

https://www.meterwerk.de/

Mehr Kinder (und vor allem gestrickte Baumwolle (die auch bio ihre Probleme hat) mit Elasthan (das schon sinnvoll ist in Jersey in Sachen Stoffeigenschaften und Haltbarkeit, aber.)):
https://www.stoffonkel.de/
https://amyundluke.com/bio (da sind nicht alle Bio; also, in der Sektion schon, aber wenn man sich durchklickt landet man auch wo anders)
https://www.stoffundliebe.de/ da sind viele nicht bio, aber von den einfarbigen Jerseys sind viele bio und dafür sehr günstig.

Und ganz andere Arten Stoff, teilweise auch aus Überproduktion und es ist zumindest jeweils genau dargestellt, was man kauft: https://www.extremtextil.de/ und manchmal muss es was regenfestes sein. Robuste Hosenstoffe gibt es dort auch.

Veröffentlicht von: @anyway

Und hast du vielleicht einen Tipp für eine gute (und vielleicht dann gebraucht erwerbare) Overlockmaschine? Ich habe "nur" eine Nähmaschine und mit Jersey nähen bin ich da bisher so oft gescheitert, dass mir die Lust aufs Nähen von Kleidung total vergangen ist.

grundsätzlich gibt es Nähmaschinen, mit denen man Jersey nähen kann, das ist dann vor allem langsamer als eine Overlock. Ansonsten: in welchem Budget-Bereich denkst du denn? Günstig wäre die Gritzner 788, die ganz brauchbar ist, wenn man sie bei einem echten Nähgeschäft kauft (und nicht bei amazon) ist es vermutlich eine gute Wahl für den Einstieg. Auch recht beliebt ist die Overlock von W6. Das ist beides bei grob 250 EUR, dafür sind die Maschinen recht ok.

Der beste Tipp für Nähmaschinen aller Art, vor allem wenn du dich nicht wirklich auskennst, ist aber in einen echten Laden zu gehen, dich dort beraten zu lassen, dir dort die Maschine zeigen zu lassen und wenn das 10-30% mehr kostet, die zu zahlen (oft haben die aber die ganz günstigen Maschinen nicht im Angebot, wenn du noch nicht weißt, ob du Spaß dran hast, ist es vermutlich nicht ideal).
Dafür hat man dann auch jemanden für Wartung, Reparatur und Fragen aller Art vor Ort.
Falls es keinen Laden in der Nähe gibt, hab ich mit dem naehpark ganz gute Erfahrungen gemacht. Der hat die beiden oben genannten günstigen Modelle allerdings auch nicht im Programm.
Abstand nehmen sollte man Gerüchten zufolge von der regelmäßig bei Aldi verkauften Singer-Maschine.

Anonymous antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Hallo Provinzkueken,

wow... also jetzt hab ich so viele Stoffbezugsquellen... krass... danke... habe gerade mal da durchgeschaut und auch bei der Angabe von Herbstrose geschaut... ui ui ui... jetzt will ich wieder nähen... (dabei weiß ich ja gar nicht wann ich dafür Zeit habe...) aber jetzt juckt es mich echt in den Fingern wieder viel mehr selbst zu machen! Danke!

Budget... 😀 Das ist immer eine sehr schwierige Frage... Meine Nähmaschine ist eine Pfaff Expression 3.2 ca. fünf/sechs Jahre alt... eigentlich ein gutes Teil... kostete damals 900 Euro als Auslaufmodell. Ich hatte keine Ahnung vom Nähen, aber eine Freundin hatte die und mir die als DAS ultimative Teil empfohlen. Nachdem ich dann etwas Nähen konnte, hab ich festgestellt, dass sie Funktionen hat, die ich nicht brauche und andere Funktionen, die ich gerne hätte (veränderbarer Nähfußdruck z.B.) eben nicht hat.
Ich hab zuletzt vor 15 Jahren mit einer Overlock gearbeitet bei meiner Oma.. die hatte alles von Bernina... aber genauso wenig wie mit der Nähmaschine damals hab ich Ahnung was meine Overlock können sollte... aber ich kaufe auch nicht gerne zwei Mal. Ich will jetzt nicht was günstiges kaufen wie die W6 und in einem Jahr denken "Mist! Hätte ich doch nur xyz gekauft..."
Puh... also zurück zur Budgetfrage... nicht vierstellig wäre ideal... ansonsten soll es halt einfach ein Teil sein an das man sich gerne dran setzt und nicht schon beim Einfädeln verzweifelt... sonst bin ich mit dem Einfädeln fertig und das Baby ist wieder vom Mittagsschlaf wach... dann bekomme ich da nie was fertig.

Da ich pandemiebedingt seit einem Jahr nicht mehr in der Stadt war und das so schnell auch nicht passieren wird, bleibt wenn nur die Option mit dem Onlinehandel... wobei ich mich auch schon telefonisch hab beraten lassen und es mir dann geschickt wurde... aber eine Overlock sollte man ja eher ausprobieren.

Ich hoffe mein Geschreibsel war jetzt nicht zu wirr... was für eine Maschine würdest du denn vorschlagen, wenn das Budget zwischen 500 und 1000 Euro liegen dürfte?

Liebe Grüße

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @anyway

Meine Nähmaschine ist eine Pfaff Expression 3.2 ca. fünf/sechs Jahre alt... eigentlich ein gutes Teil... kostete damals 900 Euro als Auslaufmodell.

Das kostete meine Pfaff Quilt Ambition 2.0 neu. Aber ich brauche die Kraft und einige andere "Mitbringsel" für meine Patchworkarbeiten. Ich fand es toll, dass der Overtransport schon inklusive ist, der Nähfußdruck veränderbar und verschiedene Füße dabei sind.

Meine Tochter hat eine Elna für etwa 500€. Im Laden gekauft und ne Einführung bekommen.

Veröffentlicht von: @anyway

Ich hab zuletzt vor 15 Jahren mit einer Overlock gearbeitet bei meiner Oma.. die hatte alles von Bernina... aber genauso wenig wie mit der Nähmaschine damals hab ich Ahnung was meine Overlock können sollte... aber ich kaufe auch nicht gerne zwei Mal. Ich will jetzt nicht was günstiges kaufen wie die W6 und in einem Jahr denken "Mist! Hätte ich doch nur xyz gekauft..."
Puh... also zurück zur Budgetfrage... nicht vierstellig wäre ideal... ansonsten soll es halt einfach ein Teil sein an das man sich gerne dran setzt und nicht schon beim Einfädeln verzweifelt... sonst bin ich mit dem Einfädeln fertig und das Baby ist wieder vom Mittagsschlaf wach... dann bekomme ich da nie was fertig.

W6 würde ich auch nicht kaufen. Meine Brother und die von Provinzküken angesprochene Gritzner kosten beide in etwa gleich. Damit machst du nichts verkehrt.

Das einfädeln muss man üben, ist aber dank mitgelieferter DVD bzw. Youtube-Videos gar kein Problem.

Ich hab hier vor Ort im Stoffgeschäft einen Overlock-Anfängerkurs gemacht. Da wird alles gezeigt: Einfädeln, Fadenspannung, Nähfußdruck, verschiedene Sticharten für verschiedene Projekte, Umbau usw. Das war sehr hilfreich.

Der Vorteil neu gegenüber gebraucht ist die Garantie, die du beim Neukauf hast.

Mein Träumchen wäre die hier, weil hier alles Wichtige für das jeweilige Projekt in einem Display angezeigt wird. Aber zum Einen tut meine noch, zum Anderen hab ich keine 749€.

ich hab jetzt mal nach Overlockmaschinen mit "Lufteinfädelung" geschaut, die fangen überhaupt erst bei 1000€ an. Also wäre mein Vorschlag tatsächlich, das einfädeln zu üben und auch mit Stoffresten anhand des Handbuches die verschiedenen Techniken zu testen (ein Raglanhoodie sieht mit Flachnähten in kontrastfarbenem Garn einfach toll aus).

Nur Mut, du schaffst das! Und den Geldbeutel schont es auch.

Veröffentlicht von: @anyway

Ich hoffe mein Geschreibsel war jetzt nicht zu wirr... was für eine Maschine würdest du denn vorschlagen, wenn das Budget zwischen 500 und 1000 Euro liegen dürfte?

Mein Träumchen hab ich dir weiter oben ja schon verlinkt.

herbstrose antworten
Anyway
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(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Danke Herbstrose für deine ausführlichen Erklärungen! Das hilft sehr weiter!

Kurse sind ja gerade pandemiebedingt schwierig, aber Youtube kann ich 😀

Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @anyway

Ich hab zuletzt vor 15 Jahren mit einer Overlock gearbeitet bei meiner Oma.. die hatte alles von Bernina...

und ihre Maschinen sind veräußert?

Von Lufteinfädelung würde ich absehen, ich fand das total fummelig bei den Babylocks, vor denen ich saß. Insgesamt hat mich Babylock relativ wenig überzeugt, vor allem nicht für den Preis.
Bernina oder Juki im höheren Preissegment (Juki baut wohl auch die "kleinen" Berninas, erst die ganz große kam aus dem eigenen Haus) kann ich durchaus empfehlen, das sind so grob 700 EUR.

Einfädeln ist bei den brauchbaren Marken heutzutage überhaupt kein Act, fand ich bei der Gritzner auch nicht. Diese Panikmache vor dem Einfädeln hab ich nie verstanden, als wären Frauen unfähig bei solchen Dingen. Es scheint aber wohl eine Maschine zu geben, die wirklich furchtbar einzufädeln ist, ich weiß grade nur leider nicht welche, sorry.

Lautstärke, wie sauber ist die Naht, wie näht es flutschige Stoffe, wie kommt die Maschine mit mehreren Lagen klar (die Schulternaht in nem Sweatpulli und es soll Bündchen dran zum Beispiel), das sind so die Dinge, wo sich für mich die Spreu vom Weizen trennt. Wenn du nur Jersey nähen möchtest, vielleicht mal ne Jeans versäubern und es nicht besonders leise möchtest, brauchst du die Bernina vermutlich eher nicht.

Veröffentlicht von: @anyway

aber eine Overlock sollte man ja eher ausprobieren.

die seriösen Onlinehändler haben alle Zeit zum Ausprobieren. Und es gibt das Fernabsatzgesetz.

Anonymous antworten
Anyway
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(@anyway)
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Veröffentlicht von: @provinzkueken

und ihre Maschinen sind veräußert?

Meine Tante hat die Maschinen bekommen und leider wohnen sie alle 200km weit weg, sonst könnte ich ja auch einfach mal mit meinen Projekten vorbeigehen und mal schnell was machen.

Vielen Dank für deine Erfahrungen! Das ist sehr hilfreich!

Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Anyway
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(@anyway)
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Overlock gekauft -welches Garn für Overlock?
Hallo Provinzkueken, (und natürlich alle anderen, die sich dafür interessieren),

ich habe gestern meine Overlock bekommen. Konnte sie aber noch nicht ausprobieren, weil ich noch kein Garn da habe. Ich habe jetzt welches bestellt - von Gütermann den Miniking, aber das kam mir ganz schön teuer vor. Nur bei der Nähmaschine hieß es immer "Nur gutes Garn taugt was, sonst geht die Maschine kaputt." und daher hab ich fast nur Allesnäher von Gütermann gekauft. Gibt es Alternativen?

Zur Overlock: Ich hatte erst versucht eine gebrauchte Bernina zu erstehen, aber das war nicht so einfach bzw. die Preise dann wiederum für mein Gefühl unverschämt. Ein Modell hat sich als defekt erwiesen, das fand ich dann für mich als Anfänger auch erst mal nicht geeignet. Also hab ich mich zum Neukauf durchgerungen. Ich habe im großen Nähgeschaft in der Stadt angerufen und meine Vorstellungen geschildert ohne ein Modell zu nennen und hatte mir eine Liste mit möglichen Modellen zurechtgelegt. Nachdem er als erstes meinen gefühlten Favoriten nannte, habe ich nicht lange gezögert und gekauft. Jetzt ist eine Bernina hier eingezogen. Mal sehen wie es sich damit näht. Die kleine bräuchte noch dringend eine Krabbelhose.

Das war jetzt schon ein Investment, aber meine Oma sagte am Telefon "Kauf was Gutes und das hält dir dann 30 Jahre." - HOffen wir mal, dass das heute auch noch gilt.

Sobald ich Garn habe, steht also die Krabbelhose für die Kleine auf der Liste und ich bräuchte eigentlich noch eine neue Jeans. Meine jetzige Lieblingsjeans tut nicht mehr lange bis Löcher drin sind - die ist an manchen Stellen schon sehr sehr sehr dünn. Die Overlock kann man dann ja sicherlich auch gut zum Nähte versäubern nehmen.

Mal schauen, wie sich das alte neue Hobby so weiterentwickelt.

Danke nochmals für all die Tipps und die Stoffbezugsquellen. Ich hab zwar noch einiges da, aber Jersey eher weniger, da muss ich dann mal noch schauen, was passt.

Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

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Ich verwende für die Ovi No-Name-Garn.

herbstrose antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Glückwunsch zur Bernina 😊

Und ja, gutes Garn!

Trojagarn ist üblich und gibt es in allen gängigen Shops, Alterfil https://alterfil-shop.de/ wird in Deutschland hergestellt und davon hab ich bisher auch nur gutes gehört (allerdings erst nachdem ich gerade allerlei Farben aufgestockt hatte...)

Bei der Overlock kann man bei den drei rechten Fäden viel machen was man will, Grautöne kann man bei allem nutzen und ich habe auch schon Regenbogengarn bei Leuten gesehen, Bauschgarn macht es schön weich und ist gerade wenn du auch Badekleidung oder Unterwäsche nähen möchtest sehr zu empfehlen (und die Bernina näht das auch völlig problemlos).
Beim linken Nadelfaden lohnt es sich, ein bisschen auf passend zu achten. Aber mehr "nicht unbedingt weiß in einem schwarzen Kleidungsstück", denn eigentlich sollte man den Faden nicht sehen.

Kurz: du brauchst da jetzt nicht hundert verschiedene Farben. Gütermann ist auch echt gut, wenn du da jetzt mindestens 4 Konen davon gekauft hast, musst du so schnell gar nicht unbedingt nachkaufen. Zwischendrin mal Nadelfäden und Greiferfäden austauschen, die Greifer verbrauchen ja deutlich mehr Garn, dann nutzt sich das gleichmäßiger ab und 4 Kilometer Garn muss man erstmal vernähen.

Ich bin damals eingestiegen mit schwarz und weiß und hab dann nach und nach vielgenutzte Farben zugekauft. Grade würde ich eher empfehlen verschieden dunkle Graus zu kaufen, wenn man nicht wirklich ganz viel in einer ganz bestimmten Farbe näht. Wenn man lieber pastellig näht ein helles Grau, wenn man eher sattere Farben näht ein dunkleres Grau und sonst halt auch einfach beides. Und wenn du nur Petrol zum Beispiel trägst, dann vielleicht auch Petrol. Aber theoretisch hat man eh schon was falsch gemacht, wenn jemand die Garnfarbe von außen sieht. Für Innenschön wie gesagt ist Regenbogengarn ganz witzig, aber ich lebe auch ganz gut ohne.

Veröffentlicht von: @anyway

Meine jetzige Lieblingsjeans tut nicht mehr lange bis Löcher drin sind - die ist an manchen Stellen schon sehr sehr sehr dünn. Die Overlock kann man dann ja sicherlich auch gut zum Nähte versäubern nehmen.

kann man. Die Lieblingsjeans würde ich trotzdem verstärken, bevor es Löcher gibt. A stitch in time und so. Stoff von hinten drauflegen und von Hand annähen.

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Anyway
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(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

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Veröffentlicht von: @provinzkueken

Glückwunsch zur Bernina 😊

Danke!

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Trojagarn ist üblich und gibt es in allen gängigen Shops, Alterfil https://alterfil-shop.de/ wird in Deutschland hergestellt und davon hab ich bisher auch nur gutes gehört (allerdings erst nachdem ich gerade allerlei Farben aufgestockt hatte...)

Danke! Schau ich mir an! Ich habe jetzt vier mal ein dezentes Grau gekauft um zu starten und auszuprobieren. Ich fand auch beim Nähen, dass ein dezentes Grau für vieles geht.

Die Empfehlungen für die Farbtöne sind auch sehr gut! Danke dir! Ich will jetzt nicht endlos viel Geld kaufen und Zeug da haben und nachher brauch ich es gar nicht. Ich taste mich da jetzt langsam ran. Da sind deine Vorschläge sehr hilfreich.

Ah dafür braucht man Bauschgarn! Gut zu wissen. Hab ich gelesen und nicht so ganz kapiert, für was das jetzt gut sein soll. Ich hab aber jetzt auch noch ein Buch gekauft, dass Jersey nähen und Overlock allgemein erklären soll. Das ist aber noch nicht da.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Die Lieblingsjeans würde ich trotzdem verstärken, bevor es Löcher gibt. A stitch in time und so. Stoff von hinten drauflegen und von Hand annähen.

Ich hab das vor Jahren mal mit so ner ähnlichen Jeans probiert und bin gescheitert? Geht das mit sehr eng anliegenden Stretch-Jeans? Also eh schon eher dünnerer Stoff? Bei mir werden die Hosen nach einiger Zeit immer an den Oberschenkeln und am Po sehr sehr dünn und ausgeleiert - ich glaube auch, dass da für mich die Passform nicht so ganz stimmt und deswegen es da schnell verschleißt. Wenn ich da was rein nähe, dann drückt das arg durch. Zumindest hab ich das mal gemacht und sah besch... aus. Das hat sich dann total abgezeichnet. Ich hab auch mal so Einlage reingebügelt, aber sah man auch und half auch nicht lange. Ich hab halt meist genau zwei Hosen, die ich gerne trage im Wechsel und nach einigen Jahren sind die dann halt an den Stellen immer durch.

anyway antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @anyway

Geht das mit sehr eng anliegenden Stretch-Jeans? Also eh schon eher dünnerer Stoff?

Grundsätzlich geht verstärken wohl schon, aber ja, Stretchanteil macht Probleme und es wird sich auf jeden Fall abzeichnen. Da würde ich eventuell außen aufsetzen, gern auch farbenfroh und dann eben überlegen, wofür die Hose so noch tragbar ist, wieder Stichwort #visiblemending.
Bei Hosen bin ich aber tatsächlich auf der Suche nach dem idealen Schnitt komplett ohne Stretch-Anteil. Also, den Schnitt hab ich auf dem leeren Papier mit Geodreieck und Lineal angefangen und sowohl Culottes als auch Palazzo Pants, beides aus nem Leinenstoff, passten ganz wunderbar, aber das ist nur so mäßig wintertauglich.

Stretch hat zwar Vorteile, es ist bequem, Nähfehler werden verziehen, aber es ist halt... ja. Nicht ideal.

Veröffentlicht von: @anyway

Ah dafür braucht man Bauschgarn! Gut zu wissen

genau, das ist weich (also kratzt weniger) und hat eine besondere Dehnbarkeit. Vor allem "braucht" man das für Covernähte an körpernahen Kleidungsstücken und für 2-Faden-Overlocknähte ist es schon auch nett.

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Anyway
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Hm also außen aufsetzen an DER Stelle... das halte ich jetzt für sehr gewagt. Aber wie gesagt... ich glaube das Problem ist, dass die Kaufschnitte nicht zu meinem Körper passen an der Stelle und es deshalb so arg beansprucht wird. Mal sehen wie das mit ner Hose Marke Eigenbau wird.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Bei Hosen bin ich aber tatsächlich auf der Suche nach dem idealen Schnitt komplett ohne Stretch-Anteil. Also, den Schnitt hab ich auf dem leeren Papier mit Geodreieck und Lineal angefangen und sowohl Culottes als auch Palazzo Pants, beides aus nem Leinenstoff, passten ganz wunderbar, aber das ist nur so mäßig wintertauglich.

https://muckelie.ch/shop/my-denim-jeans/ Schau mal hier... das ist ein Jeans Schnitt ohne Stretch-Anteil. Wäre sowas was? Ist halt eher was für den sportlichen Typ und Alltag.

Veröffentlicht von: @provinzkueken

Stretch hat zwar Vorteile, es ist bequem, Nähfehler werden verziehen, aber es ist halt... ja. Nicht ideal.

Ja das stimmt. Ich tendiere stark zu Stretch-Stoffen - alles was irgendwie sich nicht dehnen lässt, fühlt sich für mich meistens ganz schrecklich unbequem an. Meine Tochter hat das noch viel schlimmer - ihr kann ich nicht mal butterweiche Jeans anziehen - das ist für sie ganz unangenehm. Sie hat eine schöne locker fallende Bluse aus Webstoff - zieht sie auch nicht an - fühlt sich zu eng an. Seitdem ich das bei ihr so krass wahrgenommen habe, merke ich, dass ich da gleich ticke - alles was auch nur gefühlt ein bisschen einengt geht gar nicht. Jetzt weiß ich auch, warum ich als Kind am liebsten im Schlafanzug rumgelaufen bin 😀

anyway antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Veröffentlicht von: @anyway

https://muckelie.ch/shop/my-denim-jeans/ Schau mal hier... das ist ein Jeans Schnitt ohne Stretch-Anteil. Wäre sowas was? Ist halt eher was für den sportlichen Typ und Alltag.

für mich? Das ist lieb, aber meine Suche war nicht nach Kaufschnitten 😊 Meinen für mich konstruierten Hosenblock kann ich auch zu ner Jeans umbauen, ich hab nur im Sommer letztes Mal die Zeit zum länger konzentriert Basteln gehabt.

Veröffentlicht von: @anyway

Sie hat eine schöne locker fallende Bluse aus Webstoff - zieht sie auch nicht an - fühlt sich zu eng an.

das ist ja spannend. Aber sitzt schon alles richtig und passt?

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Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 2523

Ich dachte, man nimmt dafür nur spezielles Overlock-Garn?

Gruß

tatokala antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Du kannst auch dein ganz normales Nähgarn verwenden. Allerdings "fressen" Overlocknähte ziemlich viel Garn, so dass man mit den kleinen Garnrollen nicht weit kommt. Deshalb werden für die Ovi große Konen hergestellt.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tatokala

Ich dachte, man nimmt dafür nur spezielles Overlock-Garn?

genau, "Miniking" ist ein Overlockgarn. Das erkennt man auch an der Verpackungseinheit (mit 100 m kommt man da wirklich nicht weit), vor allem aber sieht man es an der Fadenstärke, die bezeichnet ist mit No/Nm 120. Allesnäher (aus Polyester) hat eine Fadenstärke von 100, Topstitchinggarn geht los bei 80, 35 hab ich aber auch schon gesehen.

Die Zahl bezeichnet wie viele Meter Garn aus einem Gramm Rohmaterial entstehen, darum bezeichnet die kleinere Zahl das dickere Garn. Wenn man sich ein Baumwollgarn kauft muss man aufpassen, da gehören dann zu den Zahlen ganz andere Dicken als bei Polyester, aber im Allgemeinen sieht man ja was man kauft oder es steht sehr gut dran, ob was zum Nähen oder zum Sticken oder für die Overlock ist. Aber einfach, damit man sich da nicht wundert. Das ist keine seltsame Maßeinheit für die Dicke, sondern ist eine Größe die direkt vom Rohmaterial abhängt.

Für die Overlock nimmt man im Allgemeinen 120er Garn, da es eben leichter und dünner ist als 100er, dadurch weniger aufträgt und die Naht ja ganz anders konstruiert ist und das Garn deshalb nicht so viel Stabilität mitbringen muss (es aber auch nicht tut, lohnt sich beim Nähen zu bedenken).

Für die Greifer ist es sinnvoll, Overlockgarn zu verwenden, in den Nadeln kann es um farblich passendes Garn zu haben sinnvoll sein, Allesnäher zu nutzen.
Bei einer sichtbaren versäuberten Kante (bei nem Wasserfallshirt der Ausschnitt) oder einem Rollsaum kann die perfekte Farbe auch wichtiger sein als die Fadenstärke (und es ist immer gut zu nutzen was man hat), aber ja, im Allgemeinen verwendet man für die Overlock nur "Overlockgarn".

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netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 133

mag auch mal noch meinen Senf zum Nähen dazu geben.
Ich konnte am Anfang auch kein Jersey nähen, weil ich einfach die falschen Nadeln hatte. (hatte eine extra starke Nadel für Jeans drin 🙄 )
Nachdem ich nun die richtige Nadel habe, und sie auch nicht vergesse zu tauschen, kann ich auch mit meiner ganz alten, normalen Nähmaschine langsam (ja halt ohne zu ziehen) Jersey nähen

wertvoll (die sich auch mal durch die Stoffseiten klicken wird)

netchie antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 1067
Veröffentlicht von: @anyway

Gespräche mit der Verwandtschaft sind schwierig bis unmöglich... Habt ihr da Ideen?

Kannst du eine Wunschliste machen, die du immer verändern kannst und die verwandschaft jederzeit einsehen kann? Am besten gleich mit Links wo die Sachen zu kaufen sind.

tagesschimmer antworten
5 Antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Kannst du eine Wunschliste machen, die du immer verändern kannst und die verwandschaft jederzeit einsehen kann? Am besten gleich mit Links wo die Sachen zu kaufen sind.

Das habe ich am letzten Geburtstag und an Weihnachten versucht. Das macht es tatsächlich besser, aber besagte Verwandtschaft schenkt dann immer noch was dazu und mistet am besten gleich noch den ganzen Keller aus und schickt das auch noch mit. Meine Tochter packt dann die ganzen Geschenke aus und findet alles super und will natürlich alles behalten. Sie kann leider nix weggeben und wegwerfen schon gar nicht. Sie würde am liebsten noch die Papierschnipsel vom Basteln behalten.

Eine Verwandte hat Kleider ausgemistet und uns geschickt - leider stinken die auch nach zig Mal waschen und einweichen immer noch nach Schimmel... Ich musste die Sachen in kleinen Mengen heimlich entsorgen und erzähle jetzt der Tochter immer die Dinge seien noch nicht gewaschen, wenn sie danach fragt.

Ich hoffe die Pandemie hat bald ein Ende... dann können wir den Großeltern und Co. einfach sagen sie sollen Erlebnisse schenken.

anyway antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Eine Verwandte hat Kleider ausgemistet und uns geschickt - leider stinken die auch nach zig Mal waschen und einweichen immer noch nach Schimmel... Ich musste die Sachen in kleinen Mengen heimlich entsorgen und erzähle jetzt der Tochter immer die Dinge seien noch nicht gewaschen, wenn sie danach fragt.

Klamotten hab ich immer vorab gesichtet, bevor die Kids sie bekommen haben. Klamotten, die nach Schimmel riechen, würde ich zurück geben. Die Gesundheit meiner Kinder wäre mir da echt wichtiger.

Und hör auf, die Kinder zu belügen. Die kommen auf die Idee, die Sachen aus der Schmutzwäsche wieder herausholen zu wollen.

herbstrose antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 1067
Veröffentlicht von: @anyway

und findet alles super

erstmal Gratulation zu einem so positiven, aufgeschlossenen Kind. Dann auch gleich die Beruhigung, dass Kinder nun mal Phasen haben. Was heute noch gar nicht geht, mag morgen eine leichte Übung sein.

Wie haltet ihr es mit dem Aufräumen? Wenn Kinder zu viele Spielsachen haben, werden sie dabei oft abgelenkt, halten nicht durch und es wird zu einer unangenehmen Angelegenheit. Wenn sie das satt haben, lassen sie sich manchmal überreden, Spielsachen wegzupacken und nur hervorzuholen, wenn anderes weggepackt wird.

Lässt sich manches verkaufen und ein Sparschwein für einen besonderen Wunsch füllen? Eignet sich manches als Kindergeburtstags-Gewinn?

Kannst du die Pakete vor-auspacken? Sicher sind die eigentlichen Geschenke nochmal eingepackt. Kleidung würde ich grundsätzlich vorsortieren.

Wegbasteln ist auch eine super Möglichkeit, Dinge loszuwerden. Aus einem Bollerwagen kann man ein Phantasiemobil machen, das nach einigen Stunden im Weltraum an einen Stern stößt, aus einem Rahmen einen Webrahmen machen, in den man "alles" hineinwebt. Wenn das Ganze draußen stattfindet, kann es eine Weile ausgestellt und bald entsorgt werden.

Veröffentlicht von: @anyway

Sie würde am liebsten noch die Papierschnipsel vom Basteln behalten.

Verstehe ich gut 😀 Ich hatte mal eine Schnipselkiste. Collagen, Plastiken, Vogelscheuchenfamilien - oft macht der Name schon die Motivation und ganz viel ist auf einmal weg.

tagesschimmer antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325

Hallo Tagesschimmer,

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

dass Kinder nun mal Phasen haben. Was heute noch gar nicht geht, mag morgen eine leichte Übung sein.

😀 Da sagst du was... Gott sei Dank! Ich glaube schon, dass wir das wieder in bessere Bahnen lenken können... war jetzt auch einfach ein hartes Jahr für meine Große... Umgewöhnung von der Krippe in den Kiga, mitten in der Pandemie große Schwester geworden, plötzlich keine Kontakte mehr usw.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Wie haltet ihr es mit dem Aufräumen?

Im Normalfall räumen wir zusammen auf - zumindest ihr Zimmer. Das Spielchaos im Wohnzimmer lasse ich über Tag nicht zu groß werden indem sie immer wieder wegräumen muss, wenn sie was Neues anfangen will. Heute hat mein Mann mit ihr Kinderzimmer ordentlich aufgeräumt und u.a. Basteleien in eine Kiste gepackt und die durfte in den Keller... das fand sie einen guten Kompromiss.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Lässt sich manches verkaufen und ein Sparschwein für einen besonderen Wunsch füllen? Eignet sich manches als Kindergeburtstags-Gewinn?

So weit ist sie noch nicht... und das Dinge Geld kosten versteht sie auch noch nicht so. Sie versteht nur, dass sie sich Sachen wünschen kann und wenn es dann einen Anlass gibt, dann bekommt sie die.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Kannst du die Pakete vor-auspacken? Sicher sind die eigentlichen Geschenke nochmal eingepackt. Kleidung würde ich grundsätzlich vorsortieren.

Vieles was hier ankommt, kommt als Geschenk an... das pack ich ja nicht vorher aus. Bei Kleidung mach ich das im Normalfall alleine... durch die Pandemie war sie jetzt aber ja fast immer zu Hause und wenn der Paketbote kam, war das das Highlight des Tages und sie wollte sofort das Paket auspacken (Sie packt sogar meine Bestellungen vom Bioladen und die Lebensmitteleinkaufe super gerne aus 😀 ). Wir haben es im Verlauf geschafft immer wieder zu sagen, dass das Paket für die Nachbarn ist und es dann in den Keller geräumt und alleine ausgepackt... mittlerweile kann sie aber ihren Namen erkennen und das funktioniert also auch nicht mehr so gut. Zum Glück ist jetzt wieder Kindergarten!

Das mit dem Wegbasteln ist eine gute Idee! Das merk ich mir!

Liebe Grüße
Anyway

anyway antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1371
Veröffentlicht von: @anyway

Meine Tochter packt dann die ganzen Geschenke aus und findet alles super und will natürlich alles behalten. Sie kann leider nix weggeben und wegwerfen schon gar nicht. Sie würde am liebsten noch die Papierschnipsel vom Basteln behalten.

Aus meiner Kindheit: wenn die Nikolaus kam, mussten wir zusätzlich zu den geputzten Schuhen eine Tüte aussortiertes Spielzeug an die Tür hängen. Die nahm der Nikolaus mit und das kam dann in die Engelswerkstatt zu Christkind, damit die armen Kinder auf der Welt auch alle Geschenke zu Weihnachten bekamen 😉
Einmal habe ich meine neue Sprechpuppe in die Tüte gesteckt, weil mir die armen Kinder so leid taten. Die hat der Nikolaus ausgepackt und vor die Tür gesetzt- mit einer Minischokolade in der Hand.

murphyline antworten
Simmy
 Simmy
Beiträge : 2518

Das Problem mit den Paketen in der Pandemie kenne ich 😉
Und das ja nichts weg darf, auch. Tipps sind schwierig 😀
Ich finde es aber auch irgendwie schwierig den Menschen, die es ja sehr lieb meinen, das Schenken zu verbieten. Ich versuche immer wieder einiges in den Keller zu verbannen und möchte demnächst auch einiges gemeinsam mit den Kindern aussortieren, um es dann einer Einrichtung zu spenden, die grad Bedarf hat. Hoffe das ist ein gutes Argument, wenn andere dann noch was davon haben.

simmy antworten
7 Antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 325
Veröffentlicht von: @simmy

Ich versuche immer wieder einiges in den Keller zu verbannen und möchte demnächst auch einiges gemeinsam mit den Kindern aussortieren, um es dann einer Einrichtung zu spenden, die grad Bedarf hat. Hoffe das ist ein gutes Argument, wenn andere dann noch was davon haben.

Das ist gut! Ich versuche das auch so - also mit dem in den Keller verbannen. "Leider" hat meine Große ein so gutes Gedächtnis, dass sie noch von Spielsachen weiß, an die ich mich noch nicht mal mehr erinnere.

anyway antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anyway

"Leider" hat meine Große ein so gutes Gedächtnis, dass sie noch von Spielsachen weiß, an die ich mich noch nicht mal mehr erinnere.

kann man denn schon mit ihr reden? Vielleicht auch verschiedene Kisten machen mit so Kruscht und die werden immer wieder mal durchgetauscht? Dann ist es zumindest nicht immer alles im Wohnraum? Und ansonsten müssen Kinder auch lernen, von Dingen wieder Abschied zu nehmen. Wir üben das nach jedem Spaziergang mit irgendwelchen Stöcken und Steinen... Also, nicht wegnehmen, aber überzeugen, dass man halt nicht alles immer behalten kann.

Anonymous antworten
Blackhole
(@blackhole)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 1039

Mein Stiefopa war ein leidenschaftlicher Diafotograf. Das Problem: er musste jede Kleinigkeit fotografieren. Und der 150. Kirchturm und das 150. bemerkenswerte Steinchen beeindrucken einen dann irgendwann auch nicht mehr.
Meine Mutter siebt gerade die Sammlung, um die besten zu behalten, alles andere kommt fort.

Ich habe unheimlich viele Zeitschriften gesammelt und siebe sie mittlerweile auch ab und zu aus. Die kommen dann in so eine Bücherbox an der Endhaltestelle in Oppau.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

hallo,

ja mal wieder so richtig ausmisten, was wir nicht mehr befreien. Das kann unser Leben leichter machen.

Auch zum Beispiel unsere Aktenordner, uralte Papiere usw...........

"Sammelt euch nicht Schätze auf Erden, sagt Gott/Christus.........

Weil unsere vielen Dinge oft schwer an uns hängen, uns runter ziehen,
weil wir uns nicht von ihnen trennen können.

Vor über einem Jahr hatte ich einen Schlaganfall. Vorher habe ich liebend gerne Gitarre gespielt. Jetzt wurden aber meine Finger so dick, so das ich schwer die Gitarrengriffe greifen kann.

Ich hing an meiner Gitarre, aber jetzt konnte ich sie verschenken..

Und das hat mir auch noch Freude gemacht, als ich endlich los lassen konnte. So möchte ich uns hier ermutigen, los zu lassen..

liebe Grüße,

Frederick

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Danke für deinen Beitrag.

Bei uns war es allerdings so, dass das Ausmisten Kosten nach sich zog.
Ich hatte nach einer ziemlich dramatischen Operation 3 Jahre lang keinen Eisprung. Ich hab dann lange mit Gott gerungen und ihm dann meinen Kinderwunsch zurückgegeben und einen Haken dran gemacht. Ich hab alles, was an Baby-, Klein- und Kindergartenkindausstattung (unsere damalige Jüngste war 8) weggegeben. Dann hab ich drei Wochen lang geheult. 4 Monate später war ich schwanger und durfte alles neu kaufen (neu im Sinne von "nochmal anschaffen")

Ich miste immer mal wieder aus. Im Herbst war es mein Kleiderschrank, aktuell das Wohnzimmer. demnächst ist der Papierkram dran. Im Sommer zieht die vorletzte aus, dann wird das "Kinderzimmer" ausgemistet und in ein Teeniereich verwandelt.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

liebe Herbstrose,

oh bei mir und meiner lieben Frau war es mit unserem Kinderwunsch ähnlich. Sie war Kinderkrankenschwester, und wir dachten, nach der
Heirat Kinder............und dann haben wir fünf lange Jahre gewartet....

Und dann, unsere erste Tochter hat sich angemeldet. Weil wir unseren
gemeinsamen Kinderwunsch plötzlich los lassen konnten, es ganz GOTT überlassen konnten, ob er uns ein Kind schenkt.

Wir hatten beide eine große Erwartungshaltung. Dabei gehen nicht
alle unsere Wünsche und Erwartungen in Erfüllung. Wir können unser Leben nicht verlängern, noch verbreiten, aber vertiefen..............

Um befreiter leben zu können, dürfen wir los lassen. Uns selbst los
lassen, damit Gott mehr Raum in uns gewinnen kann.................

Meinen Müll des Lebens los lassen, nicht nur meinen Hausmüll, sondern auch meine eigenen Fehler, mein Versagen. Das wir es Gott
geben dürfen, meine Erinnerungen an manches Fehlverhalten, manche Fehlentscheidung, falsche Glaubenssätze meines Lebens.

Andere Menschen los lassen, akzeptieren, das sich Menschen anders verhalten, als wir es möchten. Mich damit versöhnen, vergeben.

So ist es gut, wenn wir ab und zu nicht nur unseren äußeren Müll entsorgen, sondern auch meinen inneren Müll. Unseren Gedankenmüll....

Gut ist es, wenn ich mir aufschreibe, was ich wann, so und wie entsorgen möchte, damit wir freier werden, uns nicht mehr so viel sorgen müssen.

Funktioniert es noch, gebrauche ich es noch, bedeuten mir diese

Dinge noch etwas. Was kann weg..............

...wie kann ich einfacher leben, mit weniger Dingen.

Und wenn wir etwas schaffen, dürfen wir uns auch dafür belohnen, uns darüber freuen, das ich etwas abgeben konnte.

Am Ende unsres Lebens nehmen wir ja auch nichts mit.

liebe , leise Grüße an dich,

Frederick

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Was du über das Loslassen schreibst, ist richtig. Ich hab diese Erfahrung an den verschiedensten Stellen schon gemacht. Was ich dabei gelernt habe: wenn ich auf Gott vertraue, bekomme ich Frieden. Egal wie heftig der Sturm tobt.

herbstrose antworten


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