Benachrichtigungen
Alles löschen

Nachhaltigkeit im Alltag (speziell Einkaufen)

Seite 4 / 5

WaldemarAst
Themenstarter
Beiträge : 354

Nachdem das Thema Nachhaltigkeit und PLastikmüll in aller Munde ist versuche ich immer wieder beim Einkaufen auf Verpackung etc. zu achten.
Heute gab es den nächsten Versuch.
Ich bin extra in den Supermarkt und nicht in den Discounter um die Frischetheke mit meinen eigenen Dosen nutzen zu können. Aber ansonsten war ich eher enttäuscht. Meine Erkenntnis des Tages:
1. Will man auf Verpackung verzichten muss ich Sachen selbst machen und das kostet echt Zeit.
2. Der Laden war einfach so voller Lebensmittel und Sachen und alles verpackt und sooo viel, dass ich mich frage, was mein Beitrag helfen würde.

Nachdem ich gerade echt frustriert bin suche ich hier Mitstreiter.
2020 mehr auf Nachhaltigkeit achten, aber in kleinen Schritten.

Alltagstaugliche Tipps die in eine Familienleben passen fände ich natürlich auch super.
Sowas wie einen unverpackt Laden oder so gibt es hier weiter entfernt. Und 30km fahren finde ich jetzt dafür auch nicht so umweltverträglich.

Wer macht mit?

Antwort
326 Antworten
WaldemarAst
Themenstarter
Beiträge : 354

Der nächste Versuch
Heute war ich wieder einkaufen.
Diesmal ein Laden mehr u ggf. es günstiger hinzukriegen.
Folgende einsichten:

Es geht! In einem Ladne hatte ich wiriklich bis auf ein Päckchen Wachholderbeeren nichts in Plastik.
Aber folgende Erkenntnis:

Glas geht kaputt 😀

waldemarast antworten
17 Antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 332

Dein Bericht klingt super!

Veröffentlicht von: @waldemarast

Glas geht kaputt 😀

Oh ja 😀 - ich hab mal den Korb wohl etwas einseitig beladen und dann ist der umgefallen und alle Milchstraßen über den Gehweg gepurzelt. Das war ne Sauerei. Glücklicherweise sind nicht alle kaputt gegangen.

Ging es heute finanziell? Ich versuch ja auch nachhaltig und möglichst bio und nachdem im Januar noch andere Rechnungen kamen (Versicherungen usw.) und der Vorrat bei vielen Dingen leer war, bin ich heute mal wieder zu meinen vorherigen Läden, weil da auch wichtige Vorratsdinge im Angebot waren und ich war hinterher ziemlich schockiert, dass ich heute trotz Vorratskäufen noch unter der Summe geblieben bin, die ich sonst für einen Wocheneinkauf ausgegeben habe. Der Bio-Anteil war geringer (und weniger bioland- und demeter Siegel) und es war schon ein etwas größerer Plastikanteil, aber auch nicht so massiv, wie erwartet. Aber das finanzielle gibt mir jetzt schon auch wieder zu denken, vor allem wenn ich "nur noch" Elterngeld habe und eigentlich eh kein Geld mehr übrig bleibt, wird das schon echt eng. Puh.

anyway antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Also die Kasse war mit Milch eingesaut 😀

Finanziell war es 12 € billiger als letzte Woche. Wobei ich sehr viel eingekauft habe, aber es war schon teuer. Und es waren viele Vorratssachen (ÖL etc.) dabei. Und gerade Sonnenblumenöl, was wir nutzen ist in Glas viel teurer.
Ich muss halt echt Preise vergleichen und ich merke, dass ich mehr darauf achte, was wir wirklich verbrauchen.
Und ich schätze die Sachen tatsächlich mehr. Nehme eher etwas weniger aufs Brot 😀
Habe jetzt nicht auf Bio geachtet sondern wirklich nur auf die Verpackung und bei Obst und Gemüse das es weitesgehend aus Deuschland kommt (außer jetzt Bananen 😀)

Ich merke die Veränderung, aber es ist nicht einfach. Man muss sich da echt mit auseinandersetzen. Mal eben so geht es nicht.
Und immer wenn ich in die Wagen vor und hinter mir scheue frage ich mich, was mein Beitrag da jetzt bringt.

waldemarast antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7591
Veröffentlicht von: @waldemarast

es ist nicht einfach. Man muss sich da echt mit auseinandersetzen. Mal eben so geht es nicht.

Ja, hab ich auch gemerkt.

Ich versuche möglichst, die Dinge, die ich bislang als Produkt der Lebensmittelindustrie gekauft habe, selbst zu machen. Tomaten-Paprika-Creme als Brotaufstrich (0,99 statt 1,99 Euro) und Eiersalat (0,89 statt 1,29 Euro). Und das ohne Plastikverpackung und künstliche Zusatzstoffe.

Als nächstes versuche ich, mir Fleischsalat selbst zu machen und ein Salatdressing.

Das Problem bei diesen Dingen ist nur, dass ihre Haltbarkeit doch sehr begrenzt ist.

queequeg antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Und das mit dem selbst machen kostet einfach Zeit und Kraft. Beides ist gerade einfach nicht drin.

Aber toll wenn du das schaffst finde ich das super.

Fleischsalat kann man glaube ich gut selbst machen. Majo, Fleischwurst oder Würstchn und Gürkchen. Alles im Glas zu kaufen 😀

Salatdressing mit Essig und Öl hält sich auch einige Tage. Aber nicht so lange wie das gekaufte.

waldemarast antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @waldemarast

Alles im Glas zu kaufen

Ja, im Einwegglas. Wenn man die immensen Energiemengen, die man zur Herstellung bzw. zum Recycling von Glas benötigt, betrachtet, dann liegt die Vermutung nahe, dass Plastikverpackungen doch die nachhaltigere Lösung wären.

morran antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

das würde mich auch mal interessieren, wie es wirklich am Glas steht??
Gibt es da Quellen?
Vermutlich ist nur Mehrwegglas sinnvoll?

netchie

netchie antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Aber Glas kriege ich doch einfacher recycelt oder?

waldemarast antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490

Gute Frage.

Die Recyclingquote von Glas liegt zwar laut Wikipedia in Deutschland bei 85%, für Plastik laut Zeit nur bei 16%, aber dass deshalb Einwegglas besser wäre als Einwegplastik, ist noch lange nicht gesagt.

Wie hoch der Ressourcenbedarf für die Herstellung bzw. das Recycling von Plastik und Glas ist, und wieviel CO2 dabei entsteht, darüber habe ich keine brauchbaren Daten gefunden.
Für die Herstellung und das Recycling von Glas braucht man Schmelzwannen, in denen die Temperatur im Schnitt etwa 1500°C beträgt. Diese Wannen werden in aller Regel mit Öl oder Gas befeuert, dabei entstehen Unmengen an Kohlendioxid.
Auch Plastik wird nicht bei Zimmertemperatur hergestellt, aber es werden bei weitem nicht solche Temperaturen benötigt. Die Fraktionierung von Erdöl passiert beispielsweise bei etwa 400°C.
Insofern liegt der Verdacht nahe, dass bei der Herstellung von Glasverpackungen wegen der hohen Recyclingquote zwar weniger Rohmaterial benötigt wird als bei der Herstellung von Plastikverpackungen, dass aber durch den immensen Energiebedarf bei der Herstellung und dem Recycling von Glas der Ressourcenbedarf insgesamt vermutlich bei Glas - wenn überhaupt - auch nicht viel geringer ist als bei Plastik.

Falls tatsächlich trotz des Energiebedarfs der Ressourcenverbrauch bei der Herstellung oder dem Recycling von Glas niedriger sein sollte als bei der Herstellung von Plastik, ist dieser Vorteil spätestens dann dahin, wenn man beachtet, dass der absolute Materialbedarf bei Plastikverpackungen viel geringer ist als bei Glasverpackungen.
Ich habe Flaschen gewogen: Eine 1-Liter-Einwegplastikflasche (Black Forest) wiegt rund 30 g. Eine 1-Liter-Glasflasche (Rosbacher) wiegt rund 602 g.
Um die gleiche Menge Flüssigkeit zu verpacken, brauchen wir also bei Glas rund 20 mal so viel Material wie bei Plastik.
Dass der ökologische Fußabdruck von 30 g Plastik günstiger ist als der von 602 g Glas, ist doch zumindest sehr wahrscheinlich.

Nach der Herstellung kommt der Transport. Ein voll beladender 40-Tonnen-LKW stößt im Durchschnitt pro Ladungstonne und Kilometer 37 g CO2 aus. (Quelle, S. 13).
Auf 1000 l Wasser kommen rund 30 kg Plastikverpackung oder 602 kg Glasverpackung. Der CO2 Ausstoß beim Transport ist also bei Glasflaschen mit rund 59,3 g/km für 1000 l gut 55% höher als bei Plastik mit nur rund 38,1 g/km. Und der Ressourcenverbrauch in Form von begrenzt vorhandenem Mineralöl natürlich auch.

Insgesamt scheint mir Plastik als Material für Einwegverpackungen deutlich nachhaltiger zu sein als Glas. Meines Wissens verbrennen moderne Verpackungskunststoffe (und PET sowieso) weitgehend rückstandsfrei und sind zur thermischen Verwertung gut geeignet, die niedrige Recyclingquote braucht also auch nicht zu einer Müllflut führen.

Glas macht - wenn überhaupt - nur als Mehrwegverpackung Sinn. Wobei ich angesichts des Gewichts und des Herstellungsaufwands selbst da Zweifel habe. Zumindest im Vergleich zu Mehrweg-PET schneidet ja auch Mehrweg-Glas nicht gut ab. Dass Mehrweg-Glas wirklich nachhaltiger wäre als Einweg-Plastik ist mir jedenfalls nicht unbedingt selbstverständlich, ich habe aber keinen Ansatz, diese Zweifel in Zahlen auszudrücken.

morran antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461
Veröffentlicht von: @morran

Wie hoch der Ressourcenbedarf für die Herstellung bzw. das Recycling von Plastik und Glas ist, und wieviel CO2 dabei entsteht, darüber habe ich keine brauchbaren Daten gefunden.
Für die Herstellung und das Recycling von Glas braucht man Schmelzwannen, in denen die Temperatur im Schnitt etwa 1500°C beträgt. Diese Wannen werden in aller Regel mit Öl oder Gas befeuert, dabei entstehen Unmengen an Kohlendioxid.

Genaue Zahlen weiß ich auch nicht, aber ein Faktor ist, dass bei der Herstellung von neuem Glasmaterial die Temperatur gesenkt werden kann, wenn Altglas zur Verfügung steht.

agapia antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @morran

Meines Wissens verbrennen moderne Verpackungskunststoffe (und PET sowieso) weitgehend rückstandsfrei und sind zur thermischen Verwertung gut geeignet, die niedrige Recyclingquote braucht also auch nicht zu einer Müllflut führen.

Stimmt. Plastik wird dann zum Problem, wenn es nicht in der Müllverbrennung landet sondern in der Umwelt. Weil der Konsument die Verpackung in die Umwelt geworfen hat oder weil der Müll nicht verbrannt wurde, sondern auf eine Deponie gekommen ist. Und von dort den Weg in die Umwelt findet...
Gruß, Tineli

tineli antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Und was soll ich jetzt kaufen?
Ich muss ja Sachen irgendwo drin kaufen.

Klar bei Obst und Gemüse nehme ich meine Beutel.
Bei Frischer Wurst und Käse meine Dosen.
Milch und Joghurt geht in Mehrweg.

Aber mancha Sachen gibt es nicht in Mehrweg. Also was tu ich damit? Lieber das Glas odr das Plastik?

waldemarast antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

das habe ich mich auch gefragt

netchie

netchie antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Langsam an....
Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden 😌

was geht, geht und was (noch) nicht geht, geht eben(noch) nicht.

Wenn ihr euch Veränderungen aufdrückt, kommt möglicherweise bald eine Gegenreaktion, wenn man es nicht perfekt hinbekommt.... oder ein stressiges Dauerschlechtesgewissen.

Die Sache spielerisch als Herausforderung angehen und langsam neue Gewohnheiten einüben ist nachhaltiger 😊

deborah71 antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Danke

waldemarast antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Glas Mehrweg ja - Einweg nicht unbedingt
Man kann es hier im Link vom
Bundesamt ganz gut nachlesen

https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen#unsere-tipps

frischebrise antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188
Veröffentlicht von: @waldemarast

Habe jetzt nicht auf Bio geachtet sondern wirklich nur auf die Verpackung und bei Obst und Gemüse das es weitesgehend aus Deuschland kommt (außer jetzt Bananen 😀)

Das ist mMn auch der vernünftigere Ansatz. Auf Bio achte ich nur bei Tierprodukten (wir kaufen vegetarisch, nicht vegan).

deleted_profile antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Ich will irgendwo anfangen.
Also bei der Verpackung und Reginalität.
Der Rest kommt vielleicht irgendwann.

waldemarast antworten


Blondschopf10000
Beiträge : 1212

Ich habe diese Tread leider erst heute entdeckt und finde ihn sehr spannend.
V.a. das Wäschewaschen mit Kastanien fasziniert mich total - schade, dass es bis zum Herbst noch eine Weile hin ist.

Folgendermaßen sieht es bei mir aus:
- Thema Kleider: Ich habe beschlossen, mir mind. 1 (eigentlich 3) Jahre nichts neues zu kaufen und mal wirklich die Kleider aufzutragen, die ich habe, da mich der volle Kleiderschrank selbst stört. (spart Geld und Nerven. Nachteil: Ein neues Kleidungsstück zu besitzen ist auch etwas Schönes.)

- Thema Essen: Wir essen per se wenig Fleisch und bauen im Garten selbst ein bisschen an (va Tomaten).
Seit Herbst bin ich bei foodsharing und kaufe deshalb kaum noch selbst etwas ein. Spart viel Geld, fordert aber eine gewisse Koordination und hohe Flexibilität beim Kochen. Inwieweit Foodsharing wirklich nachhaltig ist, ist sicher nicht eindeutig zu sagen. Aber als Konsumenten haben mich die Läden nicht mehr auf ihrer Rechnung. Ressourcendschonend ist es allemal, aber sicher nicht für jede/n möglich.
Eine Biokiste hatten wir auch eine zeitlang. Regional war das aber nur zum Teil, ziemlich teuer und auch nicht wirklich praktisch.

- Thema Kinderhygiene / Windeln: Wir haben überwiegend mit Stoff gewindelt (unterschiedliche Modelle, vom Second-Hand-Laden und nun alles wieder verkauft). Wirklich nachhaltig war aber, dass wir (also v.a. die Mutter des Kindes) es geschafft haben, den Kleinen sehr früh (v.a. durch ständiges Abhalten) ganz windelfrei zu bekommen. Jeder Monat, den die Kids früher trocken sind, ist da ja schon für alle (Umwelt, Geld, Nerven) ein Gewinn. (Aber verallgemeinern lässt es sich natürlich nicht. Jede Familie ist ja individuell.)

- Thema Frauenhygiene: Ich nutze schon seit über 10 Jahren (ürbigens nach einem Hinweis hier auf j.de 😉 ) einen mooncup. Damals musste man den noch teuer im Ausland bestellen, heute ist er (und andere Varianten) überall in der Drogerie zu finden. Was ich mit diesem einen Silikonproduk an Müll und Kosten gespart habe, ist wirklich toll. (Wird übrigens auch aus Gesundheitsgründen etc. empfohlen)

Wo ich wirklich schlecht bin: 1) Thema Dusche. Ich nutze da einfach zu gerne die nahezu unzähligen Test- und Cashback-Produkte, die natürlich immer in der üblichen Plastikflasche ankommen. Bei den Testberichten schreibe ich dann zwar immer fleißig, dass die Produkte nicht nachhaltig sind etc. , aber wirksam ist das sicher nicht besonders. (Wenn es nur nicht so viel Freude machen würde...)

2) Thema Autofahren. Ich genieße es einfach sehr, am Wochenende in die Umgebung zum Wandern etc. zu fahren. Mit den Öffentlichen ist das immer gleich so viel aufwändiger. Beruflich fahre ich jede Woche mind. 10 Stunden Zug und da habe ich dann in der Freizeit das Bedüfnis nach einem privaterem Fortbewegungsmittel. Erledigungen vom Wohnort aus, gehen aber fast immer mit dem Auto.

Nun freue ich mich, diese Diskussion hier weiter zu verfolgen!

Und eines muss ich noch sagen: Ich bewundere euch alle hier, wie umfassend ihr euch Gedanken zu diesem Thema macht, v.a. da viele von euch ja voll mit Familienaufgaben beschäftigt sind. Großartig!

Nachtrag vom 25.01.2020 2213
huch - da hat mich was geritten: Erledigungen vom Wohnort aus mit dem Auto? nein: Fahrrad sollte das heißen! In der Stadt brauche ich mit dem Auto viel zu lange.

blondschopf10000 antworten
8 Antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

Danke für deinen Beitrag

wenn Kastanien schicken nicht so unökologisch wäre, würde ich dir doch glatt ein paar schicken 😉

ich habe mich nun den halben Abend zu foodsharing belesen. leider gibt es kaum etwas bei uns in der Nähe. Noch ein paar Woche bin ich einmal die Woche in der halbe Stunde entfernten Großstadt, da werde ichs mal ausprobieren. (gibt es in einer 500 000 Einwohnerstadt nur einen einzigen ??)

netchie

netchie antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212
Veröffentlicht von: @netchie

ich habe mich nun den halben Abend zu foodsharing belesen. leider gibt es kaum etwas bei uns in der Nähe. Noch ein paar Woche bin ich einmal die Woche in der halbe Stunde entfernten Großstadt, da werde ichs mal ausprobieren. (gibt es in einer 500 000 Einwohnerstadt nur einen einzigen ??)

Das kann gut sein. Das ganze ist noch in den Kinderschuhen und momentan v.a. in Unistädten etabliert.
Außerdem muss man (wie du ja nun sicherlich gelesen hast 😉 ) unterscheiden zwischen FairteilerStationen, wo man Lebensmittel hinbringen und mitnehmen kann (das ganze ist dann foodsharing) und dem Abholen von Lebensmitteln von Betrieben, die diese sonst wegwerfen (foodsaving). Letzteres praktiziere ich seit einiger Zeit - ist aber recht streng geregelt (Qualifizierung, Anmeldung, etc.) und es machen wirklich nur einen Bruchteil der Läden mit (leider!)
Die FairteilerStationen bei uns in der Stadt sind meist sehr schnell nach dem Befüllen schon wieder leer.

blondschopf10000 antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

nächste Woche Donnerstag bin ich in der Großstadt und werde mir mal so eine Station ansehen und hoffe, der Weg lohnt sich,

Zeit etwas neues anzu fangen, habe ich nicht, oder auch ist mir das zu unberechenbar

netchie

netchie antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212

berichte gerne! (bin neugierig)
Aber sei nicht enttäuscht, wenn nichts drin ist. Wie gesagt: bei uns wäre das sehr erstaunlich.

blondschopf10000 antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

Heute war ich im Bauwagen und habe eine foodsharingstation besucht. Die Handhabung war einfach, der Bauwagen sehr sauber. Ich habe ein Brot, ein paar Brötchen und Radieschen abgestaubt. Es hätte noch eingefrorene Wurst und Reibekuchen gegeben.
Leider komme ich da nur noch ein paar Wochen hin, wenn ich halt einen wöchentlichen Termin in der Großstadt habe und dann ist es mitten in der Innenstadt, man bleibt im Verkehr hängen, findet kaum einen Parkplatz. Bei uns in der Kleinstadt und Nähe gibt es leider gar nichts.

netchie

netchie antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212

Dankeschön!
Ich finde es immer interessant, wie das in anderen Städten organisiert wird.
Das mit der Auto-Erreichbarkeit ist bei uns auch so eine Sache.
Aber toll, dass du da warst und etwas gefunden hast.
(Ich habe mich für nachher noch zu einer Abholung eingetragen und werde dann wohl wieder Taschenweise Brötchen im Fairteiler abliefern...)

blondschopf10000 antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

also, nun bin ich schon wieder ernüchtert. Ich hätte in einer 500 000 Einwohnerstadt, wo es nur eine einzige Foodsharingstation gibt mehr erwartet. Letzte Woche gab es einen ein paar Tage alten Berliner, zwei alte Laugen und zwei Pizzaecken.
Heute habe ich nach zweimal um den Block fahren und sämtliche Nebenstraßen abfahren endlich einen Parkplatz bekommen. Ich traf auch jemand anderes im Bauwagen, aber bis auf zwei fast nicht mehr lebende Kräutertöpfe und eine Aromamischung für Rührkuchen gab es gar nichts...
Naja, bald habe ich keinen wöchentl. Termin in der Großstadt, da fällt der Abschied nicht so schwer

netchie

netchie antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Hey,

ich bin inner Großstadt und wir haben auch in unserem Kiez via nebenan.de eine Foodsharing-Gruppe ins Leben gerufen, halt unter Nachbarn. Da wir einiges getauscht. Vor allem muss niemand was wegwerfen, wenn er sich mal in einem Lebensmittel vergriffen hat oder es eben doch nicht schmeckt - reingestellt und hoffen, dass jemand da ist, dem's gefällt. Oder wer Pizzareste hat oder oder ... ist immer ne gute Lösung, um nichts wegwerfen zu müssen. 'nen Versuch isses immer wert.

Bei uns im Haus wird das auch halbwegs "praktiziert", bisher aber wenig mit Lebensmitteln, eher anderes.

Gruß

neubaugoere antworten
netchie
Beiträge : 133

also, ich bin ganz stolz auf meine ersten neue Schritte

ich habe aus dem vielen Efeu in meinem Garten Geschirrspülmittel hergestellt. Es spült super, das Geschirr glänzt mehr, nur das Nachspülen nervt und hinterlässt Kalkflecken. (vielleicht hilft gleich abtrocknen, was ich leider nie tue) Habe das Mittel abgekocht und dann im Kühlschrank aufbewahrt. Hielt sogar eine ganze Woche.

dann habe ich selbst Geschirrspülpulver für den Geschirrspüler hergestellt, dass reinigt sogar besser als meine Tabs. 😊 Ein Glanz

und Haare waschen mit Roggenmehl geht auch super.

beim Einkaufen habe ich es endlich geschafft meine Wurstdose auch wirklich mitzuhaben. Zweimal hatte ich auch einen Beutel fürs Brot dabei. Beim dritten Mal dann nicht, aber die Tüte habe ich zum nächsten Brötchen kaufen mit in den Supermarkt genommen.
Angst hatte ich, dass mich eine Verkäuferin komisch anschaut, aber es hat nicht einmal jemand verwundert geschaut, habe immer artig gezeigt, was drin ist und gut.

aber das Einkaufen an sich ist nicht einfach. Wir wohnen in Norddeutschland und es gibt nur Alpenmilch in Glasflaschen oder länger haltbar, was wir gar nicht trinken. Habe jetzt eine Firma gefunden, die haben ihre Milch in dünnen Plastikbeuteln, die aus 40% Kreideanteil besteht und angeblich 60% weniger Müll seien, als normale Milchverpackungen. Und ich habe Weintrauben ohne die Plastikschachtel gekauft, war aber schwer welche ohne Kerne zu bekommen. Und es gab Biotomaten und Nudeln im Pappkarton, aber wieder in einem anderem Laden, da habe ich gleich zu geschlagen.

nur meine Bequemlichkeit ist sehr hinderlich, vor allem warum Spülmittel herstellen, wenn noch eine angefangen Flaschen fertig auf dem Spültisch steht, oder der Griff zum Shampoo ist so kurz

netchie

netchie antworten
15 Antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Spülmittel
Meins ist bald alle.
Wie mache ich das mit dem Efeu?
Dann kaufe ich mir nämlich diese Woche kein neues und probiere das mal aus.
Efeu wuchert hier auch überall rum.

Ansonsten freu ich mich für dich, dass du deinen Weg gehst.
Und habe das Gefühl doch nicht alleine zu sein. 😉

waldemarast antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

ich hatte auf dieser Seite gelesen

https://www.smarticular.net/efeu-als-biologisches-waschmittel-und-spuelmittel-verwenden/

ich habe die Blätter klein geschnitten, dann aufgekocht und in eine halbliter Glasflasche heiß eingefüllt und dann auf den Deckel gestellt damit sie zu kocht. Das habe ich über Nacht stehen gelassen. Dann am nächsten Tag die Blätter entfernt, kräftig geschüttelt und mit einem Schluck gespült. Den Rest habe ich in den Kühlschrank gestellt.
Vor jedem Spülen immer wieder schütteln.

Viel Erfolg

Und du bist definitiv nicht allein 😊

netchie

netchie antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Das wird diese Woche direkt getestet.
Da kann Zwerg 1 direkt pflücken helfen. 😀

waldemarast antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

das klingt super 😊

Bedenke bitte nur, dass er leicht giftig ist. Vielleicht Hände waschen nach dem Pflücken, nicht Essen und die Flüssigkeit nicht trinken.
Meine sind schon größer, habe ich ihnen erklärt (sieht aber auch nicht so gut aus und der Geruch ist auch nicht einladend zum Trinken).

netchie

netchie antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Gut zu wissen. Wir werden unsere Gartenhandschuhe anziehen 😀

Ja der Zwerg ist groß genug, wennman was erklärt, dann läuft das.
Aber ich kann es ja auch oben in den Kühschrank stellen 😀

waldemarast antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

getestet
So habe das Spüli hergestellt und getestet.
Habe mich gefragt ob ich damit spülen kann wenn es leicht giftig ist?!?

Da es null schäumt nehme ich gefühlt immer zu viel.
Wie machst du das? Machst du das Spülbecken voll und haust dann etwas davon rein oder machst du es direkt auf den Schwamm?

waldemarast antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

also, ich fülle das Spülmittel immer in eine alte Glasdressingflasche. Denn, durch Schütteln entsteht Schaum, mache ich vor jedem Spülen.

Und dann fühle ich das Becken nur zu einem viertel voll und gebe eine Schwap dazu. Denn z.B. die Brotdosen der Kinder, Schüsseln, spüle ich noch mal ganz kurz von Innen mit klarem Wasser nach.

Das einzige was mich an dem Mittel stört ist, dass es kein Fett löst.

Guten Tag

netchie

netchie antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Ah okay du spülst anders als ich.
Versuche ich vielleicht mal.

Aber bisher habe ich alles rausgekriegt.

waldemarast antworten
WaldemarAst
(@waldemarast)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 354

Test beendet
Ich werde jetzt noch meine letzte Flasche aufbrauchen und erstmal wieder zum normalen Spüli übergehen.
Demnächst probiere ich dann das Rezept aus dem neuen Thread aus.

Für mich passt es nicht in den Alltag udn das mit dem Fett ist auch nervig. Also durchgefallen.

waldemarast antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 1380
Veröffentlicht von: @netchie

Das einzige was mich an dem Mittel stört ist, dass es kein Fett löst.

Das ist für mich das Entscheidende bei Spülmittel. Alles andere geht ja auch mit Wasser pur weg. Also damit ist das untendurch.

tineli antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490

Und was ist daran umweltfreundlicher oder biologischer als stinknormale Seife?

morran antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

aus was ist denn deine stinknormale Seife?

Ich habe sonst immer Gespülmittel im Laden gekauft, ich vermute, dass ist nicht so gut Abbaubar wie das Naturprodukt, was im Garten wächst.

netchie

netchie antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @netchie

aus was ist denn deine stinknormale Seife?

"stinknormale Seife" ist ein weites Feld.
Ein Stück Seife kann zum Beispiel aus Schweine- oder Rinderfett zusammen mit Natronlauge und Wasser hergestellt worden sein. Das ist nicht vegan, aber in Sachen Nachhaltigkeit (als Abfallprodukt aus der Fleischindustrie) und biologisch abbaubar gar nicht schlecht.

Es kann auch aus Palmfett sein. Das ist vegan, aber wenn es nicht aus nachhaltigem Anbau kommt ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass es Menschen finanziert, die dafür Regenwald abholzen. Andere Fette (Olive ist sehr beliebt) sind weniger ergiebig, können aber in Gegenden angebaut werden, wo z.B. Orang Utans von vornherein keinen Lebensraum haben.

Und dann kommt da noch eine Reihe anderer Inhaltsstoffe dazu, zum Beispiel:
Sodium Tallowate (das ist verseiftes Rinderfett), Sodium Cocoate (verseiftes Kokosöl, also auch was, was potentiell auf ehemaligem Regenwaldboden wächst), Aqua (Wasser), Glycerin ( https://de.wikipedia.org/wiki/Glycerin#Gewinnung_und_Darstellung), und allerlei Dinge, die man im Detail anschauen müsste bzgl. Nachhaltigkeit und biologisch abbaubar etc:

Parfum, Prunus Amygdalus Dulcis Oil, Lanolin Alcohol, Glyceryl Glucoside, Octyldodecanol, Sodium Thiosulfate, Sodium Chloride (das ist Kochsalz), Tetrasodium Etidronate, Disteardimonium Hectorite, Methyl Benzoate, Benzyl Alcohol, Limonene, CI 77891

Dann gibt es noch ganz andere Dinge, nämlich seifenfreie Waschstücke, zum Beispiel

Disodium Lauryl Sulfosuccinate, Triticum vulgare starch, Stearic Acid, Cetearyl Alcohol, Palmitic Acid, Talc, Lactic Acid, Aqua, Lecithin, Sodium Lauroyl Sarcosinate, Cocamidopropyl Betaine, Panthenol, Inulin, Sodium Cocoyl Glutamate, Tocopheryl Acetate, Glycine, Magnesium Aspartate, Alanine, Lysine, Leucine, Benzophenone-4, Tartaric Acid, Parfum, CI 47005, CI 61570, CI 77891.

Ja. Und Geschirrspülmittel sieht dann zum Beispiel so aus:

5-15 % anionische Tenside, <5 % amphotere Tenside, nichtionische Tenside, Duftstoffe, Konservierungsmittel (Lactic Acid). Weitere Inhaltsstoffe: Zitronenöl, in geringen Mengen Lebensmittelfarbstoffe.

und das ist dann nichtmal eines, an dem folgender Warnhinweis dran steht:

ACHTUNG
Verursacht schwere Augenreizung.
Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Eventuell vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
Bei anhaltender Augenreizung: Ärztlichen Rat einholen/ärztliche Hilfe hinzuziehen.
Inhalt/Behälter nur völlig restentleert gemäß den jeweiligen örtlichen Regelungen der
Wertstoffsammlung / Entsorgung zuführen.

Und da haben wir über Verpackung und Transportwege noch gar nicht angefangen zu reden und kratzen bislang nur an der Oberfläche.

Anonymous antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @netchie

aus was ist denn deine stinknormale Seife?

Aus Fett und Lauge. Ein reines Naturprodukt, gut biologisch abbaubar und in der Regel problemlos in Papier verpackbar.

Veröffentlicht von: @netchie

Ich habe sonst immer Gespülmittel im Laden gekauft, ich vermute, dass ist nicht so gut Abbaubar wie das Naturprodukt, was im Garten wächst.

Stimmt. Allerdings enthält Ges(chirrs?)pülmittel in der Regel auch keine Seife.

morran antworten
love.israel
(@love-israel)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 125
Veröffentlicht von: @netchie

also, ich bin ganz stolz auf meine ersten neue Schritte

Cool - mir geht es genau so. Vielen Dank für Deine Tipps, ich werde einige ausprobieren.

Veröffentlicht von: @netchie

aber das Einkaufen an sich ist nicht einfach. Wir wohnen in Norddeutschland und es gibt nur Alpenmilch in Glasflaschen oder länger haltbar, was wir gar nicht trinken.

Ich habe das Glück, in unmittelbarer Nähe eine Milchtankstelle beim Landwirt zu haben. Dort kaufe ich frische Milch und fülle sie in einer Glasflasche ab, die ich mehrfach benutzen kann. Die Milch schmeckt besser, muss aber abgekocht werden, weil nicht alle Familienmitglieder die unbehandelte Milch vertragen.

love-israel antworten


WaldemarAst
Themenstarter
Beiträge : 354

Was haltet ihr davon...
... wenn wir eine Gruppe gründen oder einen dauerhaften Thread (wie die Frauen oder die Scieneasten) machen?

Ich hätte viel Lust dazu.
Wer macht mit?

waldemarast antworten
5 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @waldemarast

... wenn wir eine Gruppe gründen oder einen dauerhaften Thread (wie die Frauen oder die Scieneasten) machen?

Ich lese im Moment zwar nur mit, aber ich finde die Idee gut. Allerdings eher dauerhafter Thread. Da könnte dann mitlesen, wer möchte.
Gruppen hier auf Jesus.de schlafen alle sehr schnell ein, wie ich schon festgestellt habe.

Anonymous antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212
Veröffentlicht von: @waldemarast

dauerhaften Thread

bin dabei!

blondschopf10000 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @waldemarast

einen dauerhaften Thread

würde ich auf jeden Fall interessiert mitlesen und ab und zu auch was einbringen.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

nen Fred interessiert mich auch ...

neubaugoere antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

ich fände einen Thread auch super, denn es kostet ganz schön viel Zeit sich zu allem Möglichen zu belesen und es dann auszuprobieren. Da ist es doch super, wenn man von den anderen Profetieren kann.
Manches hatte ich auch noch gar nicht gehört.

netchie

netchie antworten
neubaugoere
Beiträge : 19188

Nachhaltigkeit bei Hygiene- u. Kosmetikartikeln
Eigentlich war ich auf der Suche nach mehr Informationen über Mooncups. Dann habe ich eine Seite gefunden, wo ich gerade auch eine Bestellung aufgegeben habe, für Wattepads, Hygieneartikel, Artikel für Mutter und Kind (Stillen, Wochenbett) ...

Ich bin irgendwie begeistert bei der Vorstellung, derart viel Müll einzusparen.

Hier die Seite: https://kulmine.de/

neubaugoere antworten
11 Antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212

Interessant, was es so alles gibt.
Im Vergleich mit Konkurrenzprodukten (z.B. Waschbär...) überzeugt mich va. die Philosophie und Arbeitsweise des wohl eher kleinen Betriebes. Klingt ganz "putzig", wie sie sich selbst vorstellen.
Statt wattepads und Einmaltücher nutzen wir eh schon immer Stoff.

blondschopf10000 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @blondschopf10000

Statt wattepads und Einmaltücher nutzen wir eh schon immer Stoff.

Ich eben noch nicht, aber das ist eben der Plan ... so viel es geht umsteigen auf Stoff etc., damit die Müllproduktion sinkt. 😊

neubaugoere antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

das ist ja eine spannende Seite. Ich habe nämlich in den letzten Tagen überlegt was ich denn bloß tun könnte, da ich auf gar keinen Fall einen Mooncup verwenden kann.

Danke für den Tipp.
Hat jemand Erfahrungswerte?

netchie

netchie antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @netchie

Danke für den Tipp.
Hat jemand Erfahrungswerte?

nicht mit den Kulmine-Produkten, aber grundsätzlich tut es Baumwolle gut, PUL braucht es wirklich nicht. Besonders gut funktioniert das, wenn man ein bisschen kombinieren kann mit freier Menstruation (also Körpergefühl kriegen, "halten", öfter mal auf Toilette gehen und dann dort die größeren Mengen auf direktem Weg loswerden mit der Einlage vor allem als Sicherheit).

Allerdings sind die Mengen Blut die Frauen verlieren extrem individuell (und Beckenbodenstabilität und Körpergefühl auch). Es gibt ja durchaus Frauen, die auch Nachtbinden tagsüber häufig wechseln müssen, wenn du dazu gehörst würde ich reine Stoffbinden nicht unbedingt empfehlen. (und nein, ich hab keine Ahnung was da "normal" ist, aber es scheint ein größeres Spektrum zu geben)

Und PUL zum Transport der dreckigen Einlagen würde ich dann schon empfehlen ("Wetbags" heißen die Dinger für Stoffwindeln).

Period Wear heißt das Stichwort zum danach googlen übrigens. Mit ein paar nicht mehr hübschen Handtüchern und ner Nähmaschine kommt man da auch schon recht weit.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Nee, tut mir leid, da bin ich raus.

Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, während meiner Periode diese Unmengen von Blut anders als mit einem Tampon aufzufangen.

Allein die Vorstellung, die vollgesaugten Binden in der Waschmaschine waschen zu müssen, auch wenn man sie durchkocht, da bekomm ich Herpes beim Gedanken daran 😕

Und ich möchte auch keinen Plastikbecher in meine Vagina einführen, ihn dann ausleeren, mit dem Ding zum Waschbecken laufen und per Hand spülen müssen.

Ich bin sehr für Nachhaltigkeit und bewundere die Frauen, die beim Thema Hygiene so schmerzbefreit sind, aber für mich ist das absolut nichts.

Ich spare dann einfach woanders.

tristesse antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 332

Ich habe die Seite von Kulmine auch schon sehr interessiert angeschaut. Mich schrecken aber die Preise ab - also ich glaub schon, dass die Preise gerechtfertigt sind, wenn die ihre Leute ordentlich bezahlen und so, aber ich hab das mal hochgerechnet am Beispiel für Slipeinlagen. Von dem was ich dafür bezahlen müsste um bis zur nächsten Wäsche zu kommen, könnte ich SIEBEN Jahre lang Wegwerfslipeinlagen (Markenprodukt - nicht no name) täglich verwenden. Wenn ich in der Häufigkeit die Slipeinlagen waschen würde, kann ich mir aber nicht vorstellen, dass die sieben Jahre halten.

anyway antworten
netchie
(@netchie)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 133

mich hat auch der Preis abgeschreckt, und dann noch, wenn ich sie mit Wasche ist da ja Wasser, Strom, aber sie sind natürlich ja auch nicht gerade groß.
Ich habe über selber Nähen nach gedacht und was ist mir die Vermeidung von Müll wert??

netchie

netchie antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Also gerade da las ich eine Kundenmeinung, die die Produkte seit 15 Jahren verwendet, jetzt auch noch ihre Tochter, weil beide überzeugt sind und das mit den ersten Produkten, also bisher nicht mehr nachgekauft. Das ist über 15 Jahre, selbst wenn ich 100 Euro ausgebe, eine Riesenersparnis an Müll und Geld, wenn ich das richtig überblicke.

Ich hab die in Schwarz, probiere gerade alle "Sorten/Arten" durch und bin von dem Stoff allein schon schwer begeistert, der dicke mit allen guten Wegwerfmarken mithalten kann. Ich werde auf alle Fälle nachkaufen, sodass ich immer was im Schrank habe, wenn noch was in der Wäsche ist und nicht sofort gewaschen wird.

neubaugoere antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Die Idee an und für sich ist nicht schlecht. Wenn man auf Arbeit ist - was macht man dann mit den Binden? Braucht man ja eigentlich wieder was um sie für Zuhause zum Waschen einzupacken. Oder auch wenn man unterwegs wechseln müßte ist dann was wichtig, was auch keinen Geruch durchlässt.
Auch die Mooncups zu wechseln auf der Arbeitstoilette ist schon eine Aktion für sich.

frischebrise antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212
Veröffentlicht von: @frischebrise

Auch die Mooncups zu wechseln auf der Arbeitstoilette ist schon eine Aktion für sich.

Ich habe sehr schnell die Toiletten gefunden, die auch ein Waschbecken hatten 😉
Und ansonsten nehme ich eine Wasserflasche mit. Geht (für mich) prima.

blondschopf10000 antworten
Zimtkeks
(@zimtkeks)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 73

Man braucht ja nicht mal Wasser, einfach Cup auskippen über der Toilette und einmal mit Toilettenpapier kurz auswischen und wieder einsetzen. Kostet nicht mehr Zeit als einen Tampon zu wechseln.

zimtkeks antworten


Pinia
 Pinia
Beiträge : 1375

Backen statt kaufen
Heute hab ich endlich mal auf den Stromzähler geschaut und die Rechnung aufgemacht: Brot selber zu backen ist nicht nur gesünder, sondern auch wesentlich günstiger als Brot zu kaufen.

Bei 3 Laiben mit insgesamt 3,7 kg Brot, kam ich auf knapp 3 EUR Kosten für Mehl aus der Mühle, Strom, Trockenhefe, Wasser, Salz, Essig, Honig und Sonnenblumenkerne.

Verpackt wird
- der aktuelle Laib in eine Bienenwachstuch-Tüte
- die übrigen Laibe für den TK in zwei Tüten vom Toastbrot oder ständig wiederverwendete Gefriertüten. Die verschleißen ja nicht.

pinia antworten
53 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @pinia

Heute hab ich endlich mal auf den Stromzähler geschaut und die Rechnung aufgemacht: Brot selber zu backen ist nicht nur gesünder, sondern auch wesentlich günstiger als Brot zu kaufen.

Bei 3 Laiben mit insgesamt 3,7 kg Brot, kam ich auf knapp 3 EUR Kosten für Mehl aus der Mühle, Strom, Trockenhefe, Wasser, Salz, Essig, Honig und Sonnenblumenkerne.

Wow, Danke für die Zahlen. 😊

neubaugoere antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375

Ich fand es auch toll, ein selbstgebackenes Brot, ca. 1,2 kg, mit Körnern für max. 1 EUR - beim Bäcker hab ich am Freitag 4,45 EUR fürs Kilo Brot bezahlt - ohne Körner.

Das Selberbacken lohnt sich sicher auch für Singles - allerdings braucht man halt Platz in der Gefriertruhe - oder es tun sich einige zusammen und backen gemeinsam.

pinia antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212

Ich sehe es genauso.
Und selbst als ich alleine lebte, habe ich für mich Brot gebacken, dann gleich den ganzen Laib geschnitten und eingefroren. Die einzelnen Scheiben kann man dann je nach Badarf auftauen (wenns schnell gehen muss im Toaster).

Bei den Brotpreisen des Bäckers lohn sich das auf jeden Fall (auch wenn die natürlich berechtigt sind, v.a. wenn es noch ein Handwerksbäcker ist).

blondschopf10000 antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490

Also: Extra für ein einziges Brot den Ofen anheizen, obwohl man kurzfristig gar kein ganzes Brot essen kann oder will, den Rest einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen - womöglich noch gar im Toaster.

Was hat solche Energieverschwendung mit Nachhaltigkeit zu tun?

morran antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @morran

obwohl man kurzfristig gar kein ganzes Brot essen kann

Kennst Du eine Bäckerei, ein Geschäft, die einzelne Brotscheiben verkaufen?
So "Heute bitte 2 Scheiben von dem Dinkel Vollkorn Brot bitte" mässig?

Veröffentlicht von: @morran

Was hat solche Energieverschwendung mit Nachhaltigkeit zu tun?

https://www.news.de/technik/855279287/strom-stromverbrauch-in-der-kueche/1/

Toaster: Durchschnittlich verbraucht ein 2-Scheiben-Toaster 900 Watt, auch wenn nur eine Scheibe Brot im Toaster steckt. Bei fünf Minuten Betriebsdauer fallen pro Tag 0,074 Kilowattstunden an. Wer seinen Toaster jeden Tag nutzt, kommt so auf einen Verbrauchspreis von 6,87 Euro pro Jahr.

In summa, bei 2 Scheiben am Tag brauch ich den Toaster etwas über eine Minute und ich nutze ihn nich nicht mal jeden tag.
Macht also etwas über nen Euro pro Jahr.
Da zahl ich ja schon mehr an Parkgebühren vor meinen Bäckern

Ausserdem

Brot backen macht Spass

Selbst gebackenes Brot schmeckt besser wie das was Aldi/Lidl und co. anbieten
(nen richtigen Handwerksbäcker hat nicht mehr jeder direkt vor der Haustür)

Selbst gebackenes Brot, da weiss ich was drin ist und von daher kann ich auf meine individuelle Bedürfnisse / Intolleranzen besser eingehen

uvm.

Anonymous antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @scylla

Macht also etwas über nen Euro pro Jahr.

Dir ist aber schon klar, dass "nachhaltig" im üblichen Sprachgebrauch etwas anderes bedeutet als "nicht teuer", oder?

morran antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Mir ist es wichtig, den kleinen Bäcker zu erhalten. Da ich sowieso nicht dauernd backen würde.
Selber Brot backen kann - muss aber nicht nachhaltiger sein.

frischebrise antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @scylla

Kennst Du eine Bäckerei, ein Geschäft, die einzelne Brotscheiben verkaufen?

Ich kenne zumindest eine Menge Geschäfte und Bäcker, die geschnittenes Brot in Mengen verkaufen, die ich im Brotkasten aufbewahren und alleine aufessen kann, bevor das Brot alt und hart wird.

morran antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212

Also: Scylla hat ja die Zahlen geliefert.
Ich ergänze noch, dass ja niemand geschrieben hat, dass er/sie den Backofen für nur ein Brot nutzt und im Gefrierschrank auch nur 1 Brot lagert.

By the way: Ich verstehe den Austausch hier nicht als Bewertungsmöglichkeit ("du bist nachhaltig, du nicht"), sondern als Austausch: Jede erzählt, wie sie es hält. Man kann voneinander lernen, oder auch nicht. Wer daran kein Interesse hat, muss sich ja nicht beteiligen.

blondschopf10000 antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @blondschopf10000

Ich ergänze noch, dass ja niemand geschrieben hat, dass er/sie den Backofen für nur ein Brot nutzt

Du hast es zumindest deutlich impliziert, aber womöglich habe ich dich da ja missverstanden.

Veröffentlicht von: @blondschopf10000

Jede erzählt, wie sie es hält. Man kann voneinander lernen, oder auch nicht. Wer daran kein Interesse hat, muss sich ja nicht beteiligen.

Eben. Ich halte es so, dass ich selber backen aus den genannten Gründen nicht für nachhaltiger halte, als das Brot beim Bäcker zu kaufen. Wir könnten uns jetzt darüber unterhalten, warum du anderer Meinung bist, und am Ende hätten wir beide etwas voneinander gelernt.
Aber wir müssen das natürlich nicht, wenn du kein Interesse daran hast.

morran antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Manche Leute schmeißen extra für ein Blech Kuchen oder eine Springform Kuchen den Ofen an ... 😌

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Kuchen

hat hier jemand

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Kuchen

gesagt ?

Was, wann, wo? Gibt es dazu Kaffe, Tee, Eierlikörchen oder einen selbstgemachten Aufgesetzen?

*saaabber*

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Couscouskuchen mit Weintrauben und Pflaumenkuchen mit Streuseln ... dazu Kaffee und/oder Espresso, wer mag, auch Tee ... vermutlich Samstag ... bei mir ... 😀

*Tatüreicht*

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blondschopf10000

Und selbst als ich alleine lebte, habe ich für mich Brot gebacken,

Du erinnerst mich an was ... ich muss mal wieder mehr selber Brot backen...
Hab so eine Kastenform, da kann ich so kleine 500-600 gr Brote mit machen.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @pinia

Das Selberbacken lohnt sich sicher auch für Singles - allerdings braucht man halt Platz in der Gefriertruhe - oder es tun sich einige zusammen und backen gemeinsam.

jaein ... ich esse kaum Brot ... ich hol mir immer im Ausverkauf was Brötchenartiges in der Hofpfisterei hier um die Ecke ...

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Da bringst du mich auf eine Idee...ich hab mir doch das Naan-Rezept aufgeschrieben, das wollte ich mal machen... Pfannenbrot oder so....

Glutenfreies Brot backe ich regelmäßig für mich und mein Mann bekommt Dinkelbrot.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ich liiiiiiiiiiiebe Naan ... (nur ohne Knoblauch oder Oliven 😀) *träum*

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Paleo Brot will ich auch noch versuchen. Das ist ohne Mehl.... allerdings hat die geschenkte Probepackung Eiklar mit drin, also darf mein Mann den ersten Versuch alleine probieren.

Das gibt es aber auch gluten und eifrei, lactose ist eh nicht drin.

deborah71 antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Selber gebacken schmeckt auch sehr sehr gut. Ne Freundin backt selber - hat auch keine Brotschneidemaschine und schneidet es immer mit der Hand. So spart sich auch gleichzeitig ein Elktrogerät.

frischebrise antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 332

Ich will auch wieder mehr Brot backen bzw. habe damit angefangen, aber hab noch so meine Probleme was das Rezept angeht. Reines Hefe-Brot vertrag ich nicht gut - egal welches Getreide. Ich habe mir jetzt erfolgreich über die letzten Wochen einen sehr lebendigen Sauerteig gezüchtet (aus Roggenvollkornmehl) aber ich finde kein Rezept, dass dann in unserem Alltag auch umsetzbar wäre. Die Rezepte, die ich schon probiert habe, waren geschmacklich zum Teil ok, aber waren häufig zu kompakt, obwohl ich zusätzlich Hefe rein hab. Mir hat dann jemand den Plötzblog empfohlen, aber das ist schon beim Lesen so komplex, da hab ich gar nicht erst den Nerv mit anzufangen. Vor allem mag das jetzt vielleicht noch gehen mit viel Zeit und einem Kind, aber ab Mai mit Baby und dann wieder mit Arbeit... (und bei unseren Brotmengen, die wir vertilgen - ein ganzes Vollkornbrot (750gr) reicht bei uns maximal 2 Tage).

Wenn da jemand ein leicht umzusetzendes und trotzdem schmackhaftes und lockeres Brotrezept weiß - ich würd mich freuen! Reines Roggenbrot essen wir eher nicht - gemischt ist kein Problem. Gerne mit Saaten.

anyway antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @anyway

Wenn da jemand ein leicht umzusetzendes und trotzdem schmackhaftes und lockeres Brotrezept weiß - ich würd mich freuen! Reines Roggenbrot essen wir eher nicht - gemischt ist kein Problem. Gerne mit Saaten.

Kuck mal hier in der Rezept-Datenbank vom Häussler Backdorf. Die haben auch Brotrezepte mit Sauerteig.
Ich hatte zuerst mit dem "5 min-Brot" begonnen, weil man das nicht gehen zu lassen braucht, war einfach schnell gebacken, wenn ich mittags merkte, dass das Brot fürs Abendbrot nicht reicht.
Dann habe ich Sauerteigbrot probiert - leider mag mein Mann den säuerlichen Geschmack nicht, und das No knead-Topfbrot. Das war zwar lecker, allerdings nur ein Brot und etwas schwierig aus dem Topf zu bekommen.
Schließlich bin ich beim Bauernbrot von Häussler gelandet, von dem ich schon seit letztem Herbst spätestens alle 2 Wochen 3 Laibe backe, mal mit Sonnenblumenkernen, mal mit dem Salatkerne-Mix, mal mit Leinsamen.

Mit dem Plötzblog habe ich es auch probiert, v.a. als ich mit Sauerteig experimentiert habe, da gibt es schon tolle Rezepte und viele Tipps, aber mir war das alles zu aufwändig. So viel Zeit und Gedanken will und kann ich nicht ins Backen investieren, und so professionell wollte ich es auch nicht angehen. Ich bin mit dem Rezept von Häussler echt zufrieden, verwende allerdings das Brotmehl aus der Mühle, eine 70-30-Mischung von Weizen- und Roggenmehl.

pinia antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 332

Danke!

anyway antworten
Morran
 Morran
(@morran)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 490
Veröffentlicht von: @pinia

Brot selber zu backen ist nicht nur gesünder, sondern auch wesentlich günstiger als Brot zu kaufen.

Günstiger mag es sein, aber gesünder? Wie kommst du darauf?

Und das Threadthema ist ja Nachhaltigkeit: Gibt es irgendeinen Hinweis darauf, dass es nachhaltiger wäre selbst zu backen?
Man würde doch erstmal vermuten, dass Skaleneffekte auch beim Brotbacken auftreten, so dass die Berufsbäckerin deutlich energieeffizienter arbeiten kann als die Haufrau.

morran antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @morran

Günstiger mag es sein, aber gesünder? Wie kommst du darauf?

Zum einen hat das Kneten des Teiges kräftigende Wirkung auf die Hand- und Armmuskulatur 😉
zum anderen weiß ich genau was im Brot ist, keine Backmischungen, keine Konservierungsmittel. Habe vor einigen Jahren gegenüber eines "handwerklichen" Bäckers gearbeitet und gesehen, was der Bäko-Lieferant säckeweise an Fertigmischungen ausgeladen hat.

Und was die Nachhaltigkeit angeht: Zumindest hier bei uns hat inzwischen nur noch ein Bäcker seine Backstube im Ort, aber auch der beliefert viele Filialen. Alle anderen backen irgendwo außerhalb, das Brot wird mit Lieferwagen in die vielen Filialen gebracht, es wird in der Regel in Plastiktüten verpackt. - Ich denke schon, dass es nachhaltiger ist selbst zu backen. Und wenn man die Nachwärme des Ofens dann noch nutzen kann um eine Mahlzeit zuzubereiten, erst recht.

pinia antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Kaufst Du dass Mehrl im Supermarkt oder bei einer Mühle ?

frischebrise antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @frischebrise

Kaufst Du dass Mehrl im Supermarkt oder bei einer Mühle ?

Bei der Mühle hier vor Ort, da gibt es 2; 5 und 10 kg Säcke.
Die 2kg Säcke gibt es auch bei Edeka und Rewe hier am Ort, aber da ich auf dem Weg von der Arbeit eh fast an der Mühle vorbeifahre, kaufe ich direkt dort.

Meine ersten Backversuche habe ich mit (Vollkorn-)mehl aus dem Supermarkt gemacht, aber für das Bauernbrot nehme ich die Weizen-Roggen-Brotmehlmischung aus der Mühle.

pinia antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212

Doch, ich (!) halte es für nachhaltiger:
Wenn man sieht, welche Mengen an Überproduktion in einer normalen Bäckerei anfallen müssen, weil die Kunden noch kurz vor Ladenschluss frischeste Brötchen im Regal sehen wollen, halte ich es doch für sehr nachhaltig, sich diesem Konsum zu entziehen.
Bei unserem regionalen Bäcker um die Ecke werden täglich ca. 10 große Industriemülleimer an Backwaren entsorgt (und das nachdem die Tafel etc. da war.).

blondschopf10000 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @blondschopf10000

Wenn man sieht, welche Mengen an Überproduktion in einer normalen Bäckerei anfallen müssen, weil die Kunden noch kurz vor Ladenschluss frischeste Brötchen im Regal sehen wollen, halte ich es doch für sehr nachhaltig, sich diesem Konsum zu entziehen.

Ja, das versteh ich auch nicht.
Wenn etwas aus ist, ist es aus und es gibt ja noch Alternativen.... war früher ja nicht anders und alle haben es überstanden 😊

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn etwas aus ist, ist es aus und es gibt ja noch Alternativen.... war früher ja nicht anders und alle haben es überstanden 😊

Wir haben noch einen Bäcker, der genau so backt, abends um 5 gibts eben nicht mehr alles und wer kurz vor 6 kommt, muss aus dem wenigen aussuchen, was noch da ist. Verhungert ist deswegen noch keiner.

Aber, es gibt bezüglich der Überproduktion auch Hoffnung und es entstehen gute Initiativen. Nicht alles fliegt in den Müll.
Gerade heute morgen hat mir meine Tochter ein Foto geschickt. Sie macht beim Fairteiler mit und sie holten heute morgen schon 3 große Kisten Backwaren, Brötchen in allen Varianten, Brot in mehreren Sorten und süße Stückle ab. Unglaublich, was da überproduziert wird in einer einzigen Filiale ist das angefallen.

Anonymous antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Brot/Backwaren vom Vortag
Es gibt Bäckereien die ganz gezielt Backwaren vom Vortag auch anbieten. Da kommt es auf uns Konsumenten an diese dann zu kaufen damit weniger weggeschmissen wird.

Ich finde es auch in Ordnung wenn der Bäcker um eine bestimmte Uhrzeit manches nicht mehr hat. Ist bei so manchem kleinen Bäcker bei uns auch. Dann nimmt man was anderes.

frischebrise antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ja, in der Hofpfisterei bei mir um die Ecke wird ab einer gewissen Uhrzeit alles mit 30% angeboten und wenn ich gegen halb 7 da vorbeischneie, gibt's wirklich nicht mehr viel, und es gibt neben mir noch andere Kunden.

neubaugoere antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Finde ich klasse, dass die es so machen. Die Bäckerei kann man nur weiterempfehlen.

frischebrise antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @frischebrise

Es gibt Bäckereien die ganz gezielt Backwaren vom Vortag auch anbieten. Da kommt es auf uns Konsumenten an diese dann zu kaufen damit weniger weggeschmissen wird.

Wir haben hier vor Ort einen Laden einer großen Bäckerei, die mehrere Filialen in der Stadt betreibt und in diesem einen Laden gibt es nur Gebäck vom Vortag. Passenderweise steht der im Studentenviertel. Da werden scheinbar alle Reste der verschiedenen Bäckereien abends hingebracht und morgens verkauft. Ich war mal um 8 Uhr da und da hatten die noch eine gute Auswahl an Brot, Brötchen und Kuchen.

Das fand ich mal eine coole Idee.
Ich hab für 2 Körner- und ein Käsebrötchen 1 Euro bezahlt.

tristesse antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Man tut was für die Umwelt und spart sogar dabei - ich finde sowas auch eine gute Idee.

frischebrise antworten
Anyway
 Anyway
(@anyway)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 332

In der Stadt, in der wir vorher gelebt haben, gab es das auch "Gutes von gestern zum halben Preis." Ich war fast ausschließlich da und das war super das Brot. Es gab leider nicht immer Vollkornbrot, aber wenn es welches gab, hab ich gleich mehrere mitgenommen und eingefroren.

Erstaunt war ich jedoch mal über die Reaktion eines bettelnden Mannes, der sich mit seinem Becher und einem Schild "benötige Geld für Essen" davor postiert hatte. Ich hatte angeboten aus der Bäckerei etwas für ihn zu kaufen, da ich kein Geld gebe... Reaktion: "Den alten Fraß kannst du selbst essen." Und im Verlauf ist mir häufiger aufgefallen, dass viele Vorbehalte hatten in die Bäckerei zu gehen. Die meisten liefen daran vorbei ein paar Meter weiter zu einer Filiale mit frischen Backwaren, selbst wenn der halbe Preis Laden an dem Tag ein gutes Angebot hatte.

Von Akademiker-Freunden bekam ich häufiger zu hören, dass ich doch nicht "den Armen" das Essen wegnehmen kann. Die haben diese Bäckerei auch konsequent gemieden. Ich verstehe das bis heute nicht. War ja kein Tafel-Laden und ich hab die Bäckerei doch auch nicht leer gekauft.

anyway antworten
frischebrise
(@frischebrise)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 284

Eigentlich Schade, dass Leute es so sehen. Daheim esse ich ja auch die Sachen wie Brötchen oder Kuchen vom Vortag. Manche Leute essen ja sogar lieber Brot wenn es schon eine Tag alt ist.

frischebrise antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @frischebrise

Eigentlich Schade, dass Leute es so sehen. Daheim esse ich ja auch die Sachen wie Brötchen oder Kuchen vom Vortag. Manche Leute essen ja sogar lieber Brot wenn es schon eine Tag alt ist.

Ich glaube, es war mein Oma, die früher sagte: es schneidet sich dann besser. 😊

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich glaube, es war mein Oma, die früher sagte: es schneidet sich dann besser. 😊

Ja, erfahre ich auch so.
Ich backe gerne, dass es abends fertg ist und über Nacht auskühlt und am Morgen dann schnittfester ist.

Der Backautomat ist sehr stromsparsam.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

hatte ich auch immer wieder überlegt, auch Sonntag, als jemand einen für 20 Euro loswerden wollte ... aber ich esse einfach zu wenig dafür ... und die 2-3 Brötchen die Woche kaufe ich dann bei einem guten Bäcker, das isses mir dann auch wert

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Für dich lohnt es sich demnach nicht.

Wir sind zu zweit und weil ich für uns unterschiedlich backen muss, rentiert es sich.

Ein glutenfreies Brot derselben Größe vom Bäcker käme für mich um 6 Euro. Selbst backe ich es für ca 1.5-2 Euro. Zudem gibt es da nur eine Sorte, die tiefgefroren von einem spezialisierten Bäcker vom Festland kommt. Der hiesige Bäcker taut es dann auf und erst danach bekomme ich es in die Hand. Müsste also immer voranmelden.

Mein Mann bekommt Vollwertbrot und da ist die Preisspanne ähnlich.

Ich merke die Preisunterschiede auch sehr deutlich, wenn ich fertig abgepackte Körnerbrötchen oder kleine Baguettes von Schär kaufe, so dass wir mal Abwechslung haben.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

Ich bin froh, ein kleines Café entdeckt zu haben, die eine Zum-Reingucken-Backstube angeschlossen haben. Vielleicht ist auch das Café an die Backstube angeschlossen ... 😉

guckstu hier: Nummer 5

Ausschnitt:
Weizenfrei genießen bei Bäckermeisterin Christa Lutum in Charlottenburg
Bei Bäckermeisterin Christa Lutum vorbeischauen ist für alle, die sich weizenfrei ernähren ein Muss, denn hier werden die absoluten Klassiker aus der Backstube komplett weizenfrei zubereitet. Was hinter den Kulissen stattfindet, könnt ihr als Gäste jederzeit nachvollziehen. Von draußen kann man nämlich direkt in die kleine Backstube reingucken, in der Christa Lutum meistens auch selbst kräftig mitknetet und Zutaten mischt. Aber das sind nicht irgendwelche Zutaten, hier ist alles bio! Besonders ist aber vor allem, dass es in der Backstube von Christa Lutum kein Weizenmehl gibt: alle Brote, Baguettes und Brötchen werden ausschließlich mit feinstem Dinkel- und Roggenmehl gebacken und sind frei von jeglichen Zusätzen. Auch die süßen Kuchen und Teilchen sind komplett weizenfrei. Das ist traditionelle Backkunst kombiniert mit einem nachhaltigen Ansatz, hier könnt ihr euch mit gutem Gewissen noch ein zweites Franzbrötchen gönnen.

Man kann da seeehr gut frühstücken (muss aber früh kommen, sonst ist wirklich fast immer alles voll) und null Weizen eben ... die Preise sind erschwinglich, denke ich, das Frühstück megalecker. 😀

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29331

Hübsch 😊

Bald kann man wieder draussen sitzen zum Genießen .....

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188
Veröffentlicht von: @deborah71

Bald kann man wieder draussen sitzen zum Genießen .....

joa, und noch ohne Wespen 😀 😉
Ich hab eine Freundin, mit der gehe ich immer frühstücken, wir machen irgendwie selten was anderes, dann auch eher unter Freunden eben, also mit noch jemandem oder ein paar anderen ... sie ist selbständig und wenn es meine und ihre Zeiten erlauben, dann gehen wir frühstücken und zelebrieren das ordentlich. Und Cafés müssen da schon ne besondere "Note" haben, sonst fühl ich mich unwohl. Aber dieses Café hat was, die Leute nett, das Essen gut und außer Haus eben ganz normaler "Bäckerverkauf" ...

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blondschopf10000

welche Mengen an Überproduktion

Ok, dann kalkuliert der Bäcker aber auch nicht ganz richtig
"Mein" (handwerklicher) Bäcker, wenn ich ihn mir denn mal leiste, hat ein bestimmtes Quantum an Brot, Brötchen,Gebäck etc da.
Was verkauft ist, ist verkauf ... da wird nichts nachgeschoben nur um das Regal voll zu haben

Anonymous antworten
Blondschopf10000
(@blondschopf10000)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 1212
Veröffentlicht von: @scylla

dann kalkuliert der Bäcker aber auch nicht ganz richtig

Der Bäcker kalkuliert (in seiner Sicht) schon richtig: Für ihn rechnet sich das Ganze, sonst würde er nicht über Jahrzehnte gut produzieren können.

blondschopf10000 antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461

Viele Bäckereien, die in Supermarkteingängen ihre Filialen betreiben, werden von den Betreibern der Supermärkte vertraglich dazu verpflichtet, bis zu einem festgelegten Zeitpunkt vor Ladenschluss einen bestimmten Prozentanteil vom Sortiment zu präsentieren. Sie wissen um diesen Überschuss und haben ihn einkalkuliert.

Für die Supermarktbetreiber ist es eine Marketing-Strategie, um Kunden in den Markt zu locken.

agapia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @blondschopf10000

Wenn man sieht, welche Mengen an Überproduktion in einer normalen Bäckerei anfallen müssen, weil die Kunden noch kurz vor Ladenschluss frischeste Brötchen im Regal sehen wollen, halte ich es doch für sehr nachhaltig, sich diesem Konsum zu entziehen.

Ich habe von einer Bäckereifiliale, die mit anderen kleinen Läden auf der Randfläche bei Kaufland angesiedelt ist, erfahren, dass sie vertraglich verpflichtet sind, das ganze Sortiment bis Ladenschluss vorrätig zu haben. Es muss also nicht (nur) an den Kunden liegen, die um 20 Uhr noch die gleiche Auswahl erwarten, wie morgens um 9.

Anonymous antworten
agapia
 agapia
(@agapia)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1461

Ich hätte erst dein Post lesen sollen 😉

agapia antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @pinia

Brot selber zu backen ist nicht nur gesünder, sondern auch wesentlich günstiger als Brot zu kaufen.

aber auch nur, weil du deinen arbeitsaufwand und die lagerkosten nicht einrechnest.

mrb-ii antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @mrb-ii

aber auch nur, weil du deinen arbeitsaufwand und die lagerkosten nicht einrechnest.

Mir ist schon klar, dass das Bäckerbrot teurer sein muss, Personal, Maschinen, Räume, Material, ... müssen bezahlt und ein Gewinn erwirtschaftet werden.

Mein Arbeitsaufwand beläuft sich für 3 Laibe auf max. 25 min - inkl. 14 min Teigknetzeit, die Lagerkosten laufen so mit, das Mehl kaufe ich in 2 x 5kg Säcken um eine Fahrt einzusparen, es steht in der Küche, und der TK ist sowieso an, weil darin Gemüse lagert. Da habe ich keinen zusätzlichen Aufwand, musste auch kein Gerät zusätzlich kaufen.

Bei meiner Schwester hat sich damals bei 4 Teenagern sogar die Anschaffung eines größeren Brotbackofens gerechnet - sie hat das Mehl zentnerweise gekauft und immer 20 Laibe an einem Tag gebacken, mit der Nachwärme dann noch Pizza, Apfel- und Zwiebelkuchen.

pinia antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pinia

Anschaffung eines größeren Brotbackofens

So ein richtiger wie Früher[tm] mit Holzfeuerung unten drunter?

Anonymous antworten
Pinia
 Pinia
(@pinia)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1375
Veröffentlicht von: @scylla

So ein richtiger wie Früher[tm] mit Holzfeuerung unten drunter?

Die gibt es bei Häussler auch, aber meine Schwester hat damals einen Elektro-Steinbackofen mit 2 Backetagen gekauft, wie sie es auch im Dorfbackhaus hatten, wo sie gelegentlich mit ihrer Schwiegermutter backte. - Ich denke es war eine Frage von Zeit und Platz.

pinia antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 954
Veröffentlicht von: @pinia

Mir ist schon klar, dass das Bäckerbrot teurer sein muss,

ich denke nicht dass es teurer ist. die 25min aufwand, die du hast, muss man auch in euro und cent beziffern, wenn du es vergleichen willst.

mrb-ii antworten
Seite 4 / 5
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?