Benachrichtigungen
Alles löschen

Induktions-Kochfeld

Seite 2 / 2

benname
Themenstarter
Beiträge : 16

Hallo.

Ich habe über ein InduktionsKochfeld zu kaufen nachgedacht, wegen der Energieeffizienz.
Würde aber auch gerne über Nachteile hören, ehrliche eigene Erfahrung. Von Nutzern, die mindestens 1 Jahre damit arbeiten.

1. Nicht alle Kochtöpfe, Pfannen, die als Induktion geeignet angegeben sind, haben den gleichguten Effekt. Stimmt das?

2. Wie stark ist die Geräuschkulisse vom Geschirr selber (Schwingungen) und dem Lüfter?

3. Und warum braucht das Kochfeld einen Lüfter (Wärme abtransport) wenn nur das Geschirr erhitzt wird?

4. Und eure weitere nachteilige Erfahrungen.

Danke für die Antworten.

Antwort
83 Antworten
Channuschka
Beiträge : 3428
Veröffentlicht von: @benname

1. Nicht alle Kochtöpfe, Pfannen, die als Induktion geeignet angegeben sind, haben den gleichguten Effekt. Stimmt das?

Bisher ist mir da nur ein geringfügiger Unterschied aufgefallen.

Veröffentlicht von: @benname

2. Wie stark ist die Geräuschkulisse vom Geschirr selber (Schwingungen) und dem Lüfter?

Ich höre das Surren, wenn der Herd auf höchster Stufe angeschaltet wird. Lüfter ist nicht zu hören.

Veröffentlicht von: @benname

3. Und warum braucht das Kochfeld einen Lüfter (Wärme abtransport) wenn nur das Geschirr erhitzt wird?

Die Kochplatter wird im Bereich, wo der Topf stand durchaus auch heiß. Unser Herd unterscheidet in seiner Anzeige zwischen heiß und warm. Auch bei warm sollte man aber nicht längere Zeit drauffassen.

Veröffentlicht von: @benname

4. Und eure weitere nachteilige Erfahrungen.

Unser Herd lässt sich nur mit einem Baumwolltuch anschalten und das Umschalten ist echt kompliziert. Aber das liegt am Modell.
Und man darf nichts auf das Bedienfeld legen oder darauf abstellen. Dann beschwert er sich lautstark. Das ist manchmal sehr umständlich.
Auch mussten wir alle Töpfe neu kaufen und man kann keine Keramik drauf warm machen, wie z.B. den Topf für Käsefondue. Allerdings gibt es dafür Platten, die man auf den Herd legt und die dann heiß werden. Darauf kann man dann auch jeden Topf nutzten. Ist auf jeden Fall eine gute Anschaffung bei einem Induktionskochfeld.

channuschka antworten
3 Antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6428
Veröffentlicht von: @channuschka

Allerdings gibt es dafür Platten, die man auf den Herd legt und die dann heiß werden. Darauf kann man dann auch jeden Topf nutzten. Ist auf jeden Fall eine gute Anschaffung bei einem Induktionskochfeld.

Wir hatten das Problem, daß wir auf dem Herd plötzlich keinen Mokka mehr machen konnten, weil die Fläche der Mokkakanne zu klein ist. Der Induktionsherd erkennt nicht, daß da was steht, was erhitzt werden will. Abhilfe: Mokkakanne in eine mittelgroße Metallschale gestellt.

alescha antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @channuschka

Und man darf nichts auf das Bedienfeld legen oder darauf abstellen. Dann beschwert er sich lautstark. Das ist manchmal sehr umständlich.

Schau mal in die Bedienungsanleitung. Das könnte sich auch abstellen lassen.

stundenglas antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428
Veröffentlicht von: @stundenglas
Veröffentlicht von: @stundenglas

Und man darf nichts auf das Bedienfeld legen oder darauf abstellen. Dann beschwert er sich lautstark. Das ist manchmal sehr umständlich.

Schau mal in die Bedienungsanleitung. Das könnte sich auch abstellen lassen.

Lässt sich abstellen, indem man die Kindersicherung rein macht. Dann sollte man aber drei Minuten einplanen um den Herd zu starten, wenn es nicht beim ersten Versuch klappt eher fünf. Und das ist wieder rum noch ätznder als nichts auf dem Bedienfeld abzulegen.

channuschka antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Zu:
1. Je mehr ferromagnetische Masse im Topfboden eingebaut ist, desto besser funktionieren die Töpfe. Wir haben eine Pfanne, die auf Induktion nicht so gut geht (ungleichmäßige Wärme), auf Gas jedoch wunderbar funktioniert. Die meisten (hochwertigen) Gochgefäße funktionieren aber wunderbar auf Induktion, sofern der Hersteller das so vorgesehen hat.

2. Die Schwingungen sind deutlich wahrnehmbares 50 Hz-Brummen mit überlagerten Oberwellen. Jedoch nicht störend.

3. Der Lüfter ist notwendig, weil die Netzfrequenz elektronisch in den zweistelligen kHz-Bereich umformiert werden muss. Das wird mit dicken Leistungs IGBTs gemacht, die im Betrieb warm werden und gekühlt werden müssen. Dazu kommt noch die Wärmeabstrahlung vom Topfboden, so, dass die Elektronik da drin aktiv gekühlt werden muss. Bei den meisten Herden läuft der Lüfter nur, wenn man mit sehr viel Leistung kocht oder sehr heiße Pfannen draufstehen hat. Der Dunstabzug ist viel lauter und der Lüfter im Herd ist kaum hörbar.

4. Mögliche Nachteile: Die Langlebigkeit ist mit Sicherheit geringer als die eines konventionellen Herdes. Meinen Erfahrungen nach ist gerade die Leistungselektronik machmal etwas anfällig...
Ein weiterer Nachteil: elektronische Kochthermometer können gestört werden, so, dass diese nur noch "Zufallszahlen" anzeigen.
Und man sollte auch dran denken: Kochen mit Induktion ist Kochen mit Elektrosmog. Soweit ich weiß dürfen z.B. Schwangere gewerblich nicht mehr an Induktionsherden eingesetzt werden.

Schönen Abend
Bubu

Anonymous antworten
benname
Themenstarter
Beiträge : 16

DANKE !!
Hallo.

Besten Dank an alle für all die Details, auch nackte Tatsachen mit dem Putzen (wichtig).
Und den virtuellen Blick in das Technik-Innere - Wandler, Lüfter.

Das die Elektronik "anfällig" ist, ist meistens so gewollt, sind Sollbruchstellen, ist nichts Neues.

Ich habe z.B. einen Blidschirm, der ist seit 4 Jahren in Ordnung, aber der Ein-Aus-Schalter (kleiner Pin) ist nach etwas über 2 Jahren kaputt gegangen (ausserhalb der Garantie). Ich habe dann nach ca. 50 mal Ein-Aus hingekriegt, dass der noch einmal anging (mein Glück), seit dem schalte ich den Bildschirm nur noch über eine Schalt-Steckerleiste.
Ich könnte etliche weitere Beispiele aufzählen, aus eigener Erfahrung.

Mersi buku (bayrisch geschrieben) 😊

benname antworten
43 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Haben denn die Beiträge deine Entscheidung beeinflusst?

tristesse antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769
Veröffentlicht von: @benname

auch nackte Tatsachen mit dem Putzen (wichtig).

Ich finde, Elektroherde mit Platten lassen sich auch nicht besser putzen. Gasherde sind noch schlimmer.

Veröffentlicht von: @benname

Das die Elektronik "anfällig" ist, ist meistens so gewollt, sind Sollbruchstellen, ist nichts Neues.

Was du meinst ist geplante Obsoleszenz.

stundenglas antworten
RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich finde, Elektroherde mit Platten lassen sich auch nicht besser putzen. Gasherde sind noch schlimmer.

Induktionsherde kann ich nicht beurteilen, aber mit meinem Glaskeramik-Herd bin ich sehr zufrieden was das Putzen angeht. Man braucht allerdings auch am Besten ein irre gutes Putzmittel, und was auch nicht verkehrt ist, Stufe "Woody Allen" auf der Neuroseskala, damit man immer alles pingelig sauberputzt statt vielleicht gar auf Eingebranntem nochmals drauf zu kochen.

Nachtrag vom 19.07.2019 2323
Kann die Glaskeramik beurteilen im Vergleich zu normal und Gas.

ralfsimbissbude antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Meine Erfahrung ist, dass sich ein Induktionskochfeld noch wesentlich besser putzen lässt als ein "normales" Glaskeramikkochfeld.
Da das Glaskeramikkochfeld eine viel heißere Oberfläche im Betrieb hat, brennt das Zeug wesentlich stärker ein als bei einem Induktionsherd...

Schönen Abend
Bubu

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6428

Putzvergleich

Veröffentlicht von: @stundenglas

Ich finde, Elektroherde mit Platten lassen sich auch nicht besser putzen. Gasherde sind noch schlimmer.

Oh ja.

Wir haben alles durch: Gas, Elektro-, Ceran- und Induktionsherde. Ich finde, der Induktionsherd ist am besten zu reinigen.

alescha antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Wir haben alles durch: Gas, Elektro-, Ceran- und Induktionsherde. Ich finde, der Induktionsherd ist am besten zu reinigen.

Vielleicht liegt es auch am Herd und darin an der Glasplatte. Mein Herd ist schwer zu reinigen. Aber der von meinem Sohn noch schwerer, bei seinem Herd bekommt man die Platte sauber, aber nicht ohne die Schlieren auch weg zu bekommen. Bei ihm ist es sehr schlecht. Ich hätte seinen Herd reklamiert.

Anonymous antworten
stundenglas
(@stundenglas)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 4769

Vielleicht liegt es auch am Anspruch. Ich meine keine Schlieren. Ich meine Dreck.

stundenglas antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @stundenglas

Vielleicht liegt es auch am Anspruch. Ich meine keine Schlieren. Ich meine Dreck.

na, sauber machen kann man die Platte ja.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6428

Also, Schlieren stören mich jetzt nicht.

Was mich stört, ist, wenn man irgendwelches Zeug, was aus den Töpfen/Pfannen rausspritzt oder überläuft, schlecht wegbekommt, und das ist auf bei Gasherden oder den "klassischen" Herdplatten viel eher der Fall.

alescha antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376

Schlieren
Ja, Schlieren hat's schnell, so eine glatte spiegelnde Oberfläche ist anfällig dafür.

Ich habe ein Putzmittel für Cerankochfelder, damit reinige ich die (abgekühlte) Oberfläche mit der kratzigen Seite eines Spülschwamms (vor allem bei hartnäckigem, eingetrocknetem Schmutz oder viel Fett, das über die Pfanne gespritzt ist), gehe anschließend 2-3 mal mit einem ausgespülten Lappen drüber, um das Mittel wieder aufzunehmen, und poliere dann mit einem Geschirrtuch trocken. So gibt's keine Schlieren.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428

Ob es Schlieren gibt, liegt m.E. tatsächlich eher am benutzten Putzmittel als am Carankochfeld - und wenn das eine Rolle spielen sollte, macht es kein Unterschied, ob Induktion oder nicht. Mein Papa schafft es auf beidem Sachen auf dem Kochfeld einbrennen zu lassen 😊

channuschka antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376

Das ist dann die Frage, was für Schlieren es sind. Ich bin von Streifen ausgegangen, die von nicht ganz vollständig weggeputztem Fett o.ä. herrühren. Wenn ich nur mit einem nassen Lappen drüber gehe und auch nicht nachpoliere, dann bleibt ein Fettfilm und/oder Wasserflecken/-streifen übrig.

Wenn man natürlich mit extrem kratzigem Zeug drangeht (Edelstahl-Spiralen oder Scheuermilch z.B.), dann kann das Kratzer hinterlassen, die man natürlich nicht mehr rausbekommt. Die Oberfläche ist ja bei Induktion und Ceran dieselbe.

Eingebranntes geht meist mit Topfschwamm und Ceranfeld-Reiniger und viel Geduld (also viele Male drüber) wieder weg. Mit dieser Behandlung hab ich bisher auch keine Kratzer in der Ceranoberfläche bekommen.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Channuschka
(@channuschka)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 3428

😀 Ich bin von den Schlieren ausgegangen, die der Ceranfeldreiniger hinterlässt, wenn man nicht verdammt viel Wasser nimmt um ihn wieder abzuwischen. Ähnlich denen am Fenster vom Glasreiniger.

channuschka antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @alescha

Also, Schlieren stören mich jetzt nicht.

doch, mich stören sie sehr. Die Platte sieht damit immer schmutzig aus und das stört mich total.

Anonymous antworten
RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @katy3

doch, mich stören sie sehr. Die Platte sieht damit immer schmutzig aus und das stört mich total.

Falls du mal ein paar Öcken zuviel hast und das was für dich wär: es gibt so Herd-Abdeckplatten, manche auch mit Motiv und bla, teils auch als Schneidbretter zu gebrauchen. Dann siehst du statt Schlieren eher sowas wie "Foto-Motiv drei Kaninchen im Korb mit Margeriten" oder irgendwas von Rosina Wachtmeister.

ralfsimbissbude antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Es gibt inzwischen schon wesentlich coolere Motive 😊

tristesse antworten
RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @tristesse

Es gibt inzwischen schon wesentlich coolere Motive 😊

Glaub man kann sich sogar Abdeckplatten mit eigenen Motiven irgendwo bestellen. Ich würde dann das da wählen:

ralfsimbissbude antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

😀
Ich dachte eher einen Frosch?

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @ralfsimbissbude

Dann siehst du statt Schlieren eher sowas wie "Foto-Motiv drei Kaninchen im Korb mit Margeriten" oder irgendwas von Rosina Wachtmeister.

Naja - die Schlieren sind aber trotzdem da 😊 und das möchte ich ja nicht. Aber das mit dem Essig (Idee von Groffin) will ich in jedem Fall mal versuchen.

Anonymous antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 6428

Als Mutter von drei Kindern, die noch im "Wie jetzt, aufwischen/wegräumen, ich war das nicht, das war schon so"-Modus sind oder behaupten, die Brotdose mit undefinierbarem, schwarzgraugrünem Inhalt sei ein biologisches Experiment, habe ich da vermutlich eine erheblich höhere Schmerzgrenze.

Im Zweifelsfall wische ich ein zweites oder meinetwegen ein drittes Mal drüber (mit Spültuch, Spülmittel, mit einem trockenen Mikrofasertuch nachwischen), dann gibt es kaum noch Schlieren. Wie gesagt, der Arbeitsaufwand bei Gas- oder herkömmlichen Herden ist erheblich höher. Beim Gasherd darf man obendrein noch die Dinger ausbauen, wo die Töpfe drauf stehen, irgendwelches übergekochtes Zeug aus den Ritzen kratzen...

alescha antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1872

Schon mal mit etwas Essig probiert? 😉

groffin antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @groffin

Schon mal mit etwas Essig probiert? 😉

Essig? Nein, hab ich nicht. Aber das klingt interessant. Soll der dann unverdünnt aufgerieben werden?

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Generell eignet sich alles, was etwas Säure hat, zum Putzen.

Essigsäure, Zitronensäure, etc.
Beides bekommst Du flüssig oder als Pulver in der Apotheke oder im Supermarkt.

Im Grunde kannst Du einfach etwas Essig auf die Platte kippen, mit einem Lappen verteilen und einwirken lassen.
Ich mag den Geruch von Essig nicht, also nehme ich einen halben Teelöffel Zitronensäure als Pulver und löse es in einem Glas warmen Wasser und gieße das vorsichtig über mein Ceranfeld. So reinige ich auch meine Kaffeemaschine und den Wasserkocher.

Trag aber Handschuhe, das greift die Haut schon an.

tristesse antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376

Essig/Zitronensäure ist gut gegen Kalk. Daher ist das im Wasserkocher und in der Kaffeemaschine prima. Was das auf dem Cerankochfeld bewirken soll, ist mir unklar. Dort hat man i.d.R. keine Kalkflecken.

tineli antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Säure reinigt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hey super 😊 - Danke für die Tips, das mache ich so. Aber an die Habdschuhe hätte ich nicht gedacht - deshalb auch dafür Danke 😊

Anonymous antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @katy3

Essig? Nein, hab ich nicht. Aber das klingt interessant. Soll der dann unverdünnt aufgerieben werden?

weiß-graue Schlieren sind meistens Kalkrückstände aus dem verkochten Wasser. Daher wirkt Essig besonders gut. Etwas verdünnte Essigessenz wirkt da Wunder. Leicht auftragen und kurz einwirken lassen, danach mit einem Tuch abwischen.

Aufpassen musst Du nur, wenn Du eine Natusteinplatte hast oder über die Ränder des Kochfelds putzt, da Essig auch Natustein und Dichtungen angreift (kennt man ja schon aus dem Haushalt). Ausreichend verdünnt sollte das aber auch kein Problem sein.

Wenn Du so tropfenförmige metallische Flecken auf dem Feld hast, dann kann es Abrieb von Deinen Kupfertöpfen sein. Solche Legierungen sind oftmal nur sehr dünn und reiben sich mit der Zeit ab. Auch hier hilft Essig.

groffin antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @groffin

Kalkrückstände aus dem verkochten Wasser.

Wie kommt das auf die Herdplatte? Also bei mir ist das Wasser im Topf. Dort habe ich auch Kalkränder, aber auf der Herdplatte normalerweise nicht. Und wenn doch mal was drauftropft, z.B. überkocht, dann sind das so dünne Kalkränder, dass die auch ohne Essig weggehen.

tineli antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @tineli

Wie kommt das auf die Herdplatte?

Lass Sie doch einfach einmal probieren, ob es damit weggeht. 😉

Wenn Du Wasser verkochst, dann geht es erst einmal als Wasserdampf in die Luft. Dieser schlägt sich dann auf das Umfeld nieder und ist besonders auf dunklen Oberflächen wie dem Ceranfeld sichtbar.
Selbst mit Dunstabzugshaube bekommt man das nicht ganz in Griff.
Und dann bleibt noch das Wasser, das man zum Putzen verwendet.

In einer früheren Wohnung hatten wir sehr weiches Wasser und kaum Problem mit den Schlieren. Jetzt haben wir härteres Wasser und die Schlieren kamen... bis wir Essig zum Putzen benutzten.
Kann ja auch sein, dass der Tipp bei Katy nichts nützt - bei uns hat es jedenfalls geholfen.

groffin antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @groffin

als Wasserdampf in die Luft. Dieser schlägt sich dann auf das Umfeld nieder

Wasserdampf ist kalkfrei. Deswegen bleibt der Kalk ja im Wasserkocher, in der Kaffeemaschine und bei sog. Wasserflecken übrig. Wasserdampf, der sich irgendwo niederschlägt, verdampft völlig rückstandsfrei. Es sei denn, die Oberfläche war schon schmutzig, Staub z.B. Dann kann der Wasserdampf diesen natürlich benetzen, der klebt zu Flecken zusammen, und eine Oberfläche, die vorher sauber aussah (weil der Staub gleichmäßíg drauflag), wirkt hinterher fleckig.

Aber ist natürlich klar, kann jeder ausprobieren, wer damit zurechtkommt, dann ist ja alles ok. Aber meine Erfahrung ist, dass man leichten Kalkflecken besser Herr wird, wenn man einfach alles trocken nachpoliert.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @tineli

Wasserdampf ist kalkfrei.

Jetzt wo Du es sagst. 😀

Veröffentlicht von: @tineli

Aber meine Erfahrung ist, dass man leichten Kalkflecken besser Herr wird, wenn man einfach alles trocken nachpoliert.

Von diesen Kalkflecken ist auch nicht die Rede, sondern von einem weißem, schlierigem Nebel, der nach dem Putzen auf dem Ceranfeld auftaucht.
Mir wurde erklärt, dass der vom Kalk kommt und durch etwas Essig aufgelöst werden kann. Zumindest bei uns wirkt das. Ob nun Kalk oder nicht, ist mir dann eigentlich auch egal. 😉

Gruß,
Groffin

groffin antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Säure wie Essig oder Zitrone (die ich lieber verwende, weil sie geruchlos ist) ist nicht nur zum entkalken gut. Es ist ein recht guter Reiniger und nicht ganz so aggressiv wie chemische Putzmittel.

Handschuhe trag ich aber trotzdem.

tristesse antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376
Veröffentlicht von: @tristesse

und nicht ganz so aggressiv wie chemische Putzmittel.

Was sind "chemische Putzmittel"?
1. Essigsäure oder Zitronensäure sind auch "Chemie". Und je nach dem auch recht aggressiv. Hängt halt immer von der Oberfläche ab.
2. Simples Spülmittel ist nicht sonderlich aggressiv. Aber möglicherweise im Kontakt mit lebenden Organismen (z.b. anschließend im Abwasser) nicht so gut wie die Säuren.

Ich glaube gern, dass Essig bzw. Zitronensäure gut reinigt (je nach Art des Schmutzes), ich will hier auch niemandem das ausreden. Aber solche allgemeinen Aussagen hinterfrage ich einfach gern. Es klingt so schön natürlich, wenn man Essig nimmt, aber an welchen Stellen es aggressiv ist oder schonend (bei den zu reinigenden Oberflächen bzw. später im Abwasser und in der Umwelt), das müsste man differenzierter betrachten.

tineli antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Nun ja,
wenn ich mit Antikal ohne Handschuhe mein Bad putze oder mit verdünnter Zitronensäure merkt man ziemlich schnell den Unterschied 😊

Und wenn ich mit Zitronenwasser die Scheiben reinige, tränen meine Augen auch nicht sofort. Ich kipp das Zeug ja nicht unverdünnt auf meine Fliesen.

Also nach 25 Jahren im eigenen Haushalt kann ich für mich sagen, dass die meisten im Handel erhältlichen Putzmittel wesentlich aggressiver arbeiten als die verdünnte Zitronensäure 😊

Außer ich kaufe "Frosch", aber die arbeiten ja auch mit Essig oder Zitrone.

tristesse antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376

Wenn du deine Haut zum Maßstab machst, musst du auch überlegen, was das Putzmittel leisten soll:
Spülmittel z.B. soll Fett lösen. Die Haut wird mit Fett geschmeidig gehalten. Wenn also das Spülmittel an die Haut kommt, wird das Fett gelöst, die Haut wird spröde und trocken. Das ist nicht zu vermeiden, auch wenn man "Balsam-Spülmittel" nimmt. Sonst werden die Teller nicht fettfrei. Ob das "aggressiv" ist?

Kalklöser: Die Frage ist, wie viel Kalk du lösen willst. Für die leichten Wasserflecken auf glatten Oberflächen reicht es oft, trocken zu polieren, da braucht es gar keine Chemie. Sitzt der Kalk etwas fester, dann sind die Säuren schon richtig. Säure verändert (siehe Chemie-Unterricht) den pH-Wert. Haut hat den pH-Wert von 5,5. Ein verdünnter oder schwacher Kalklöser dürfte in ähnlichem Bereich liegen - dann ist er freundlich auf der Haut. Essig liegt bei 2,5, Essigessenz noch darunter. Das ist sicher nicht mehr gut für die Haut, und wie das in Wunden brennt, kennt man ja. Aber es ist nur konzentrierter. Wenn du konzentrierte Zitronensäure nimmst, wird das für die Haut nicht besser sein. Im Abwasser wird es dann eh verdünnt. Und Essig ist ja auch ein Naturprodukt!
Klassischer "Essigreiniger" (ob nun von Frosch oder anderen, das dürfte hier wenig Unterschied machen) ist ein Allzweckreiniger (Tenside, lösen Fett) und Essig gemischt.

Beim Reinigen empfiehlt es sich eh, Handschuhe anzuziehen, wenn man seine Haut schonen will. Fett, Kalk oder anderen Schmutz zu lösen ist einfach eine andere Aufgabe als "nett" zur Haut zu sein.

Wie sich diese Säuren dann im Abwasser machen, kann ich nicht beurteilen.

Übrigens sollte man Zitronensäure nur kalt oder lauwarm anwenden, bei Hitze entstehen noch härtere, nicht entfernbare Beläge -> siehe Wikipedia!

tineli antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Ich hab irgendwie das Gefühl, du hast meinen Beitrag gar nicht richtig gelesen, sondern einfach nur zusammen gesammelt, was du so über säurehaltige Reiniger im Netz gefunden hast.

Naja.
Googeln kann ich selbst.

tristesse antworten
RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 732

Kann man eigentlich für Cerankochfelder Essig- oder Zitronensäure mit Natron kombinieren oder reagiert dann das Kochfeld "verschnupft"?

Ich kenn diese Kombi vom Badputzen und find sie da ziemlich genial.

ralfsimbissbude antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 18052

Boah.
Ich koche erst seit Oktober mit Ceran.

Ich kenne mich damit gar nicht aus.

tristesse antworten
RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich kenne mich damit gar nicht aus.

Oh, dann probiers doch aus und falls dir das dein Ceranfeld ruiniert hat, dann gibste Bescheid, okay? 😇

ralfsimbissbude antworten
mrb-II
 mrb-II
(@mrb-ii)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 954

es gibt möglicherweise gegenden mit härterem wasser als bei dir.

mrb-ii antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2025 Jahren

Beiträge : 1376

Jetzt haben wir enthärtetes Wasser, aber vor nicht allzulanger Zeit hatten wir 21°dH.

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @groffin

Aufpassen musst Du nur, wenn Du eine Natusteinplatte hast oder über die Ränder des Kochfelds putzt, da Essig auch Natustein und Dichtungen angreift (kennt man ja schon aus dem Haushalt). Ausreichend verdünnt sollte das aber auch kein Problem sein.

ja, meine Küchenflächen sind Granit und der Herd ist darin eingelassen - danke auch für den Hinweis 😊

Anonymous antworten
RalfsImbissbude
(@ralfsimbissbude)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 732
Veröffentlicht von: @katy3

ja, meine Küchenflächen sind Granit und der Herd ist darin eingelassen - danke auch für den Hinweis 😊

Bei uns sind die Küchenflächen Pressspan-/Arbeitsplatte mit Kunststoffüberzug, Granit-Imitat. Ich schlussfolgere: Essig wär bei uns kein Problem, aber Essig-Imitat wäre heikel. 😌

ralfsimbissbude antworten


Lombard3
Beiträge : 4292

Strom sparen
Zum Thema Strom sparen habe ich etwas gefunden. Ist evtl. interessant, da es auch noch andere Stromfresser gibt.

https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/assets/downloads/flyer/Flyer_Strom_sparen_im_Haushalt.pdf

https://www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/themen/energiesparen.html

lombard3 antworten
Seite 2 / 2
Teilen: