Rund um die Kartoffel
Aus dem Gartenthread mal hierher geholt 🙂Â
Es gibt ja gefĂĽhlt 1000 Sorten Kartoffeln - unterschiedliche Kocheigenschaften, unterschiedlicher Geschmack, unterschiedliche Farben.Â
Wie mögt Ihr sie am liebsten?
Pariser Kartöffelchen (kleine runde Kartoffeln in der Pfanne geschwenkt rausgebraten)Â
Schweizer Rösti
Italienischer Kartoffelsalat mit Essig und Ă–l, Tomaten und Gurken
@deborah71 Mein italienischer Kartoffelsalat ist mit Paprika, Oliven und Schafskäse 😋
Kartoffelsalat mit BrĂĽhe macht meine Mama, den mit Mayo (und Fleischsalat) macht die Schwiegermutter.
@chai Ich mag Kartoffeln!
Ich komme aus Norddeutschland und bin daher entsprechend geprägt.
Als ich als Kind mal Spätzle gekauft hatte, wurde das als Affront gegen die norddeutsche Kultur betrachtet. So radikal bin ich dann nicht - ich lebe im Bereich (mehr so an der Grenze) des Schwäbischen und bei uns gibt es auch Spätzle - sogar solche, die nicht wie Nudeln aufgekocht werden, sondern frisch geschabt bzw. durch die Spätzlespresse durchgedrückt werden.
So, nun zu den Kartoffeln.
Ich mag mehligkochende Kartoffeln zur Roulade, wo die mit der Gabel zerdrĂĽckte Kartoffel und die wunderbare SoĂźe sich zu einem genialen Genuss verbinden.
Ich mag locker fluffigen Kartoffelbrei mit reichlich Butter drin - vielleicht zusammen mit einem guten Gulasch.
Ich mag deftige Bratkartoffeln Mit Zwiebeln drin und vielleicht auch SpeckwĂĽrfel. Dazu gerne ein Spiegelei.
Ich mag junge Kartoffeln als Pellkartoffeln mit etwas Salz und zerlassene Butter darüber. Quark oder Kräuterquark passt auch gut dazu.
Ich mag Kartoffelsalat - den norddeutschen mit Essiggurkenscheiben und Mayonnaise etwas mehr als den schwäbischen mit Gemüsebrühe. Man kann beide Varianten übrigens auch kombinieren, indem man dem schwäbischen Kartoffelsalat etwas Mayonnaise beigibt. Dazu gerne (ganz klassisch) ein Wiener Würsten - oder gleich "ein Pärle" davon.
Ich mag Pommes (French Fries) - gerne aus einer ganz klassischen Fritteuse. In gleicher Weise Kroketten, Kartoffelspalten oder was es da noch als geben mag.
Ich mag Kartoffelpuffer mit Apfelmus.
Ich mag es, bei der Kürbissuppe ein paar Kartoffeln mitzukochen, weil das die Suppe sämiger macht.
Kartoffeln können Brot saftiger machen, wenn sie in den Teig integriert werden.
Eine Kartoffelsuppe, in die auch gerne andere Gemüse mit integriert werden können, kann sehr lecker sein. Dazu gerne ein Stück Fleischwurst.
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@goodfruit Ich glaube zwischenzeitlich, die Norddeutschen können besser mit Kartoffeln.Â
Jetzt leb ich aber (schon immer) im SĂĽden und bin tatsächlich eher ein Nudelkind. (Da gibt's ja auch unendlich viele Sorten und somit kann man sich damit auch recht abwechslungsreich ernähren. Und wenn's keine Nudeln mehr gäbe, könnte man ja auch noch Spätzle essen. Spätzle waren ĂĽbrigens eine Spezialität meines Vaters - der hat den Teig geschlagen und dann die Spätzle in den Topf gepresst. Die waren lecker mit und ohne SoĂźe 😋 - vielleicht sollte ich ja auch noch einen Nudel-Thread eröffnen 🤣 )
Kartoffeln gab's auch - hauptsächlich in Form von Salzkartoffeln, aber die fand ich nicht so begeisternd.
Zwischenzeitlich esse ich auch gerne Kartoffeln, am liebsten mehlig-kochende. Die sind (hier) etwas schwerer zu finden als die festkochenden - und bei den FrĂĽhkartoffeln schon mal gar nicht.Â
Aber ich geb nicht auf - demnächst fahr ich mal zum Kartoffelbauern und lass mir von dem ein Sortiment einpacken.
@chai Spätzle mag ich auch. Allerdings saue ich mich beim Essen regelmäßig ein - wie das auch mit Spaghetti passiert ...
Meine Frau kommt aus dem Schwäbischen und bei ihr waren Kartoffel eher "Gemüse" das als Salat zubereitet zum Essen (zusammen mit Karottensalat und grünem Salat) gereicht wurde - als Ersatz für das, was bei einem norddeutschen Gericht als Gemüse gereicht wird. Die Aufgabe der "Stärkebeilage" kam ihr eher nicht zu.
Kartoffeln kaufe ich überall. Und meist sind die gar nicht schlecht. Beim Raiffeisen Markt habe ich schon gute gekauft, bei Supermärkten mit Angeboten von regionalen Bauern, aber auch die Kartoffeln von den Discountern sind oft gut. Dort muss man aufpassen, weil die oft gut gewaschene Kartoffel durch diese Behandlung ihrer Haltbarkeit verlieren. Man sollte sie bald verwenden.
Am liebsten mag ich die Kartoffeln vom Pfälzer Bauern. Ich bin da leider viel zu selten. Aber wenn, dann rüste ich mich gut aus.
Als problematisch habe ich schon Kartoffeln aus Ägypten erlebt. Da hat es Fälle gegeben, wo unzulässige Pflanzenschutzmittel eingesetzt wurden und ich habe da auch schon solche mit ganz merkwürdigem Geschmack gehabt. Keine Ahnung, wie die angebaut werden. Ich könnte mir vorstellen, dass die auf an sich für den Kartoffelanbau ungeeigneten Böden mit hohem technischen Aufwand gezogen wurden.
@goodfruit Stimmt, aus der Pfalz haben wir auch schon Kartoffeln geholt - ist ja nicht sooo weit weg von uns.Â
Zumal es in den Hofläden ja auch noch andere nette Dinge wie z.B. Kürbisse (darf ich ganz allein essen) und Äpfel und Wein zu kaufen gibt.
Und ich muss jetzt noch einkaufen und guck mal, ob Aldi tatsächlich mehlig-kochende FrĂĽhkartoffeln im Angebot hat - im Prospekt hab ich das grad gelesen. Bei ZG hol ich auch öfters welche.Â
Bei meinen Eltern hatten wir immer Kartoffeln im Keller gelagert - dazu ist unser Keller leider zu warm, da treiben die Kartoffeln schneller aus als ich sie verarbeiten kann.Â
Kartoffeln von irgendwoher (z.B. aus Ägypten) versuch ich eher zu vermeiden - warum soll ich Dinge von weit weg kaufen, wenn's die auch in der Region gibt?
@goodfruit Aldi hatte keine mehligen FrĂĽhkartoffeln, aber Edeka. Die werden jetzt auch mal getestet.
fein geriebene Kartoffeln als Bindung in Rinderfrikadellen (Gluten,Milch/Lactose und Ei-frei)
@chai Am allerliebsten mag ich festkochende gelbe Frühkartoffeln, die noch ganz jung sind und noch keine feste Schale haben. Das feine Häutchen kann man mit einer Wurzelbürste abrubbeln oder mit einem Messer leicht weg schrappen. Die Kartoffeln gibt es aber nicht im Handel, nur aus dem eigenen Garten, weil sie direkt nach der Ernte verarbeitet werden müssen. Man kocht sie in Salzwasser und brät sie leicht im ganzen in Butter und wenig Paniermehl an. Dazu gibt es Kräuterquark.
Ofenkartoffeln mit anderem GemĂĽse und Hähnchenschenkeln, dazu Tzaziki oder Knoblauchjoghurt. Schmeckt auch ohne Hähnchenschenkel, dafĂĽr mit Feta.Â
Verschiedene Arten von Kartoffelsalat, je nach dem, was der Garten gerade hergibt. Vor ein paar Wochen, als wir noch Dicke Bohnen hatten, gab es den Kartoffelsalat mit Dicken Bohnen
Jetzt ernten wir Kartoffeln, Bohnen, Tomaten, Gurken und Paprika, also ist es an der Zeit fĂĽr Nizzasalat oder Erntesalat aus Kreta mit Kartoffeln, Gurken, Tomaten, Portulak und Eiern (Die Trauben lasse ich einfach weg)Â
Mein Mann mag ĂĽberhapt keine Kartoffeln. Als Kind sind sie ihm verleidet worden, weil er im FrĂĽhjahr bis zur Ernte immer die alten glasigen Lagerkartoffeln essen musste. Deswegen gibt es bei uns halt fast nur die neuen Kartoffeln aus der eigenen Ernte. Kartoffeln gab es deswegen nur selten bei uns, und wenn, dann nur die besonders wohlschmeckenden. Deswegen wurden sie von unseren Kindern als rare Delikatessen angesehen 🤣 Jetzt sind die Kinder erwachsen und das ist immer noch so geblieben. Zwei Söhne erbitten sich in jedem Jahr ein Beet in unserem Garten, um Kartoffeln anzubauen 🤣Â