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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo

Fällt Dir nicht besseres ein uns so was vorzusetzen ?
Was soll das ?
Wir sind hier in der Rubrik "Jesus nachfolgen" . Nicht IT !

Für alle , denen die Liebe Gottes und seine Gnade genug ist , können sich jetzt ausklinken .

Für alle die meinen es fehlt ihnen noch was . Vielleicht fehlt ihnen das Folgende .

Was ist Nachfolge ?
Ich folge dem Hirten . Er will mir den Weg vorgeben . Hirten haben das so an sich . Nicht das Schaf gibt den Weg vor sondern der Hirte .

Das passiert aber nicht automatisch . Wer das doch glaubt kann sich auch wieder ausklinken .

Wenn ich ihm folgen will muß ich auf das reagieren wie er mich führen will .

Hier kommen die Nullen und Einsen ins Spiel .
Wenn ich auf ihn reagiere gibt es eine "1" .
Wenn ich nicht reagiere eine "0" .

Je mehr Einsen ich habe um so mehr kann Gott damit rechnen , das ich seinen Willen tue . " Wer im Kleinen treu ist , ist auch im Großen treu ." Lk. 16 ; 10

Je mehr Nullen ich habe um so mehr lebe ich mein eigenes Leben .

Ich denke , die Tagelöhner im NT sind solche , die ab und zu mal eine "1" haben . Aber nicht kontinuierlich .

Habt ihr schon Erfahrung damit gemacht , wie Jesus zu einem "spricht" oder ähnlich ? Das man weis er will was von einem ?

Gruß

Antwort
60 Antworten
lubov
 lubov
Beiträge : 2684

Moin.

Nachfolge folgt (sic!) aus der Liebe und Gnade Gottes.

Deine Interpretation der Einsen und Nullen widerum finde ich nicht schlüssig. In der Datenverarbeitung enthalten sie nämlich keine Wertung, sondern sind einfach nur unterschiedlich. Man braucht "an" und "aus", um Information aufschlüsseln zu können. Eines ohne das andere ist sinnlos, weil nur in der Unterscheidung Informationsgehalt liegt.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Wenn ich auf ihn reagiere gibt es eine "1" .

Dein Vergleich erinnert eher an Schulnoten.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Wenn ich nicht reagiere eine "0" .

Das widerum eher an die Beschimpfungen auf dem Schulhof.

Gott nutzt Nullen und Einsen gleichermaßen, er nutzt nämlich vielfältigste Arten von "Information", um mit mir, um mit uns zu sprechen.

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten
2 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Moin lubov

Ich bevorzuge statt "aus" "in" der Liebe Gottes . So am Rande .

Ich habe "S5" ( Siemens 5 - für SPS ) , gelernt .
0 war "aus" , 1 war "an" der Anlage . Die Programmiersprache hatte , wie Du sagst , keine Wertung . Nur eine Info .

Deine Schulnoten würde ich setzen , wenn ich dabei Druck bekomme . Wenn es von Gott ist es eher wie ein "Wind" der einen voranbringen will . Bei Druck würde ich ausweichen . Und ein "No go" setzen .

Die "0" hat den Vorteil , das ich tuen und lassen kann was ich will . Er zwingt mich zu nichts . Amen

Die "1" hat den Vorteil das man dabei Frucht bringt .

Gruß

Lebendiger

Anonymous antworten
lubov
 lubov
(@lubov)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2684

Moin.

Veröffentlicht von: @lebendiger

Ich bevorzuge statt "aus" "in" der Liebe Gottes . So am Rande .

So am Rande: Du brauchst erst "aus", dann kann "in" kommen. Der Handelnde ist jeweils ein anderer, nd die Richtung daher auch. Nur "so am Rande".

Veröffentlicht von: @lebendiger

Die "0" hat den Vorteil , das ich tuen und lassen kann was ich will . Er zwingt mich zu nichts . Amen
Die "1" hat den Vorteil das man dabei Frucht bringt .

Wie du darauf kommst und was du damit sagen willst ist mir immernoch unklar. Strom läuft - oder nicht. Darauf hat die 0 oder die 1 keinen Einfluss, ob sie nun das eine oder das andere ist. Und das eine ist nicht fruchtbarer als das andere. Beides trägt gleichermaßen Information.

Gruß und Segen
lubov

lubov antworten


PeterPaletti
Beiträge : 1315

Wenn man mal sich die Evangelien anguckt, dann kommt, das dabei heraus:

Mt 4,41 -

Mk 4,41
Und sie fürchteten sich mit großer Furcht und sprachen zueinander: Wer ist denn dieser, dass auch der Wind und der See ihm gehorchen?

Lk 4,41
Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrieen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes. Und er bedrohte sie und ließ sie nicht reden, weil sie wussten, dass er der Christus war.

Joh 4,41
Und noch viele mehr glaubten um seines Wortes willen

Hope this helps.

Liebe Grüße
Peter

peterpaletti antworten
2 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

cool 😀
gut gefunden 😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo P.P.

Eine interessante Handhabung .

Da sieht man das Reich Gottes in Aktion in großer Kraft .
Und wenn dann noch dadurch die Leute zum Glauben kommen ..

This helps . Thank You .

Gruß

Lebendiger

Anonymous antworten
Irrwisch
Beiträge : 3406

Leistungsreligion.............
............diese Botschaften beobachte ich in deinen Threads durchgängig.

ZumGlück kann Gott sehr viel mit dem 00000 anfangen.
Eigentlich fast durchgängig.

Schau dir Lebensbilder imAT und auch im NT an.

Menschliche Versager, die Gottes Reich bauen.

Egal, ob
Abraham
Esau
Jakob
Joseph
Petrus
Paulus.

Sie alle waren Nullen.

Mörder
Christenverfolger
Feiglinge
Lügner
Schönlinge
Elternversager

Was ist Nachfolge?

Erkannte unendliche Liebe Gottes weitertragen!

irrwisch antworten
25 Antworten
Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 17053

Leistungsreligion - und dazu ganz konkrete Versager und Sünder
Gott braucht nicht die "Einsertypen", sondern er kann auch die "Nullen" gebrauchen:
Noah hat - kaum das er gerettet war, getrunken, bis er sturzbesoffen da lag,
Isaak war ein Tagträumer, an dem das Leben vorbeizuziehen schien,
Jakob war ein Lügner und Betrüger, der seine engste Familie über den Tisch zog,
Moses war ein sprachbehinderter, aufbrausender Mörder,
Josua war zu Beginn seiner Führungsrolle ein Angsthase,
Simson, ein ungepflegter und naiver Frauenheld, der gerne mal zuschlug,
David war ein Heuchler und Mörder, der mit der Frau seines Bediensteten schlief und diesen umbringen ließ und als Vater war er ein Totalversager,
Rahab war eine Prostituierte.
Elia war ein an sich selbst und seiner Berufung zweifelnder Selbstmordkandidat,
Jeremia war manisch depressiv,
Jesaja war ein schräger Typ, der nackt predigte.
Jona rannte weg von Gott,
Petrus war ein jähzorniger Schläger, der seinen Herren verleugnete,
die Jünger schliefen beim Beten und ließen Jeus im Stich, als es darauf ankam, ihm beizustehen,
Matthäus war ein Dieb und gnadenloser Steuereintreiber,
Martha hat sich um alles zersorgt,
Maria dagegen war faul und ließ ihre Schwester schuften,
Maria Magdalena war von Dämonen besessen,
die Samaritanerin schlief mit mehreren Männern,
Markus hat schnell aufgegeben, wenn es schwierig wurde,
Zacharias war ein Zögerer und Zweifler,
Thomas, war ein noch größerer Zweifler, der nur den Fakten traute,
Paulus war ein Mörder, der die Gemeinde Jesu Christi gnadenlos verfolgt hatte.

Aber alle sind in der Bibel erwähnt und alle kommen dabei eigentlich gut weg. Es gibt also keinen Grund, weshalb Gott nicht auch uns benutzen könnte, auch wenn wir uns eher als "Nullen" fühlen.

deleted_profile antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 3406

Danke, lieber Bepe, für deine geniale List der Nullen!!

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und genau deshalb liebe ich die Bibel so sehr.

Keine aufpolierte Heiligen

Sondern echte Menschen die erleben durften wie Gott Liebe ist.

Leider erlebt man es heute immer wieder.

Du bist Christ? Lach! Wo denn?

Auch hier im Forum. Wenn man die "christlichen" Maßstäbe nicht sieht, dann wird eben heruntergezogen, klein geredet usw. Niemals werden aber die kleinen Früchte erwähnt, wichtig sind nur die großen.

Danke! bepe!

M.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Zahlenspielereien 😉
Wie gut, dass wir bei Gott alle auf Platz 01 stehen.... denn so sehr hat er die Menschen geliebt (und liebt uns noch), dass er seinen Sohn sandte zu unserer Rettung aus Glauben.

Damit setzte er aber auch seine 1 der agape-Liebe vor unsere 0 und nun sind wir mit Ihm zusammen eine 10, durch die er wirken will.

✝❤

Nur mit der 11 haperts.... denn es ist nur einer Gott 😎😀

deborah71 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 18924

grün
owt

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Irrwisch

Veröffentlicht von: @irrwisch

Menschliche Versager, die Gottes Reich bauen.

Meinst Du die mit "0" die Fehler gemacht haben ?
Anderen bei der Steinigung von Christen geholfen haben und sie bis zum Tod verfolgt haben ( Paulus ) ?
Ich kenne keinen der "besten Männer und Frauen Gottes" die keine Mist gebaut haben .
Moses dürfte nicht ins verheißene Land obwohl er die Israeliten bis dahin geführt hatte .

Aber diese Nullen haben sich gedemütigt . Alleine bei diesem Begriff gehen die Ansichten auseinander wie er praktisch zu handhaben ist .

Ich bin froh , das Gott eine andere Sichtweise hat . Wen er in seinem Reich einsetzen kann hängt nicht von der Stärke - die ist meistens ein Hinderungsgrund - des einzelnen ab .
Denn es heißt : " In den Schwachen ist er mächtig ."

Gruß

Lebendiger

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Leistungsreligion?
Ist es denn wirklich so, dass Gott von uns gar nichts erwartet?

Ich las in einem anderen Post dieses Themas, dass Demut u.a. die Bereitschaft zum Dienen sei.

In der Bibel steht dazu beispielsweise: Wer groß im Himmelreich sein will, der sei eines Jeden Diener.

Und ich muss auch an die Empfehlung Jesu denken, der uns sagte, dass wir unsere Feinde lieben sollen.

Ist es denn wirklich so, dass das Alles ohne unsere Bemühung und Anstrengung sozusagen automatisch passiert, nur weil wir glauben, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist?

Jesus ist der Weg. Doch diesen Weg zu gehen, erfordert unseren Willen, Beständigkeit und Anstrengung. Das Wort Leistungsreligion finde ich unpassend und hat einen abwertenden Beigeschmack für die Geschwister, die Gott mit ganzer Kraft dienen (wollen).

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @n-r

Ist es denn wirklich so, dass Gott von uns gar nichts erwartet?

Nein, aber Liebe befähigt.

Ich liebe die Geschichte des kleinen Jungen, der mit seinr Oma eine große Kirche mit bunten Glasfenstern besucht.
Seine Oma versucht, ihm die Heiligen auf den durch den wolkenverhangenen trüben Tag dunkele Fenster zu erklären.

Plötzlich scheint helles Sonnenlicht durch die Scheiben und macht die Heiligen besser sichtbar.

Der kleine Junge ganz aufgeregt zu seiner Oma

" Jetzt weiß ich,was Heilige sind.
Heilige sind Männer und Frauen, durch die das Licht hindurch scheint"

Gottes Liebe läßt Menschen, die von ihr ergriffen sind, nicht tatenlos bleiben.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Gut, Liebe befähigt.

Aber sie verpflichtet auch, selbst zu lieben.

Ich denke an das Gleichnis mit den Talenten.

Unser eigener Einsatz ist gefragt. Und die Heiligen haben sich danach ausgestreckt, dass das Licht in ihnen und durch sie scheinen konnte und kann.

Ich wehre mich nach wie vor dagegen, dass das eigene Bemühen eines Christen, Christus ähnlich zu werden, als "Leistungsreligion" bezeichnet wird.

Anonymous antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 3406
Veröffentlicht von: @n-r

Gut, Liebe befähigt.

Veröffentlicht von: @n-r

Aber sie verpflichtet auch, selbst zu lieben.

Mir gefällt das Wort " Verpflichtet" zwar nicht ganz so gut, aber wenn du meinst.

Mir gefällt eine Aussage von Jesus besser.

Auf die Frage nach dem höchsten Gebot antwortet ER mit der " Triangel"

Gott - Nächster - mich

Diese 3 Begriffe setze an jeder Abknickung einer Triangel.
Dann hast du den Inhat der höchsten Gebotes.

Veröffentlicht von: @n-r

Ich wehre mich nach wie vor dagegen, dass das eigene Bemühen eines Christen, Christus ähnlich zu werden, als "Leistungsreligion" bezeichnet wird.

Ich sprach in dem Zusammenhang nicht gegen eigenes Benühen.
Ich wehre mich mit diesem Ausdruck gegen das Wort " Muss".

Wenn Lebendiger Dinge, die Gott ihm nahe gelegt hat, als " muss" interpretiert, dann ist das für mich OK, solange er dies für sich sieht.

Erlebt habe ich ihn nun schon durch viele Threads hindurch, dass er seine Erkenntnis für alle hier sehen möchte.

Für mich gilt, mit Jesus in Beziehung zu leben.
IHM nachzufolgen.

Das genügt mir vollkommen.
Denn ER nennt mich Freund und nicht mehr Knecht.

irrwisch antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @irrwisch

Mir gefällt das Wort " Verpflichtet" zwar nicht ganz so gut, aber wenn du meinst.

Ist in Ordnung. Verpflichtung trifft es auch nicht ganz. Wir sind ja völlig frei in unserer Entscheidung, wie wir Jesus folgen wollen.

Ich gebe nur zu bedenken, wie aus dem Gleichnis mit den Talenten ersichtlich, dass Gott diejenigen, die mit seinen Gaben reich arbeiten, noch reicher beschenkt. Und diejenigen, die mit den Gaben gar nichts anfangen, verlieren selbst diese anfänglichen Gaben.

Vom Ergebnis her ergibt sich mMn. eine innere Notwendigkeit zur Eigeninitiative, wenn man aus der Kraft des Herrn leben möchte.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich sprach in dem Zusammenhang nicht gegen eigenes Benühen.
Ich wehre mich mit diesem Ausdruck gegen das Wort " Muss".

Das sehe ich auch so.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Wenn Lebendiger Dinge, die Gott ihm nahe gelegt hat, als " muss" interpretiert, dann ist das für mich OK, solange er dies für sich sieht.

Wie ich oben schrieb, ergeben sich gewisse Notwendigkeiten, wenn man ein Ziel hat und dieses erreichen will. Ich kann mich freilich auch entscheiden, dass mir das Ziel nicht so wichtig ist, dann kann ich auch die Notwendigkeiten ignorieren, dann sind sie nicht mehr notwendig.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Für mich gilt, mit Jesus in Beziehung zu leben.
IHM nachzufolgen.

Ja. Volle Zustimmung.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @n-r

Ist es denn wirklich so, dass Gott von uns gar nichts erwartet?

Nein, so ist es nicht. Gott hat die 10 Gebote gegeben und möchte, - davon bin ich überzeugt - dass sie befolgt werden.

Veröffentlicht von: @n-r

Ich las in einem anderen Post dieses Themas, dass Demut u.a. die Bereitschaft zum Dienen sei.

Ja, das sehe ich auch so. Nur sollte man die Bereitschaft, Gott und seinen Mitmenschen zu dienen, nicht verwechseln mit dem Bestreben, sich durch viele gute Werke seinen Platz im Himmel zu verdienen.

Veröffentlicht von: @n-r

Ist es denn wirklich so, dass das Alles ohne unsere Bemühung und Anstrengung sozusagen automatisch passiert, nur weil wir glauben, dass Jesus für uns am Kreuz gestorben ist?

Nein, so ist es nicht. Ich sehe aber auch nicht, dass das hier jemand behauptet hätte.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Schön, dass du es so sehen kannst.

Vielleicht habe ich es etwas überspitzt formuliert.

Der Punkt ist aber, dass man den Begriff "Leistungsreligion" vermeiden sollte.

Denn ohne unsere Anstrengung können wir Jesus nicht ähnlich werden. Und ich gehe mal davon aus, dass entschiedene Christen das wollen.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @n-r

Der Punkt ist aber, dass man den Begriff "Leistungsreligion" vermeiden sollte.

Ehrlich gesagt kann ich mit diesem Begriff überhaupt nichts anfangen.

Veröffentlicht von: @n-r

Denn ohne unsere Anstrengung können wir Jesus nicht ähnlich werden. Und ich gehe mal davon aus, dass entschiedene Christen das wollen.

Ich kann auch mit dem Begriff "entschiedene Christen" nichts anfangen. Ich kenne nur Christen - und die orientieren sich in ihrem Denken und Verhalten an Jesus. Was ihnen manchmal mehr und oft weniger gelingt...

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Der Begriff "Leistungsreligion" wurde in diesem Thema weiter oben von Irrwisch in die Diskussion gebracht. Ich denke, man kann verstehen, was damit gemeint ist, wenn man auch die vorhergehenden Beiträge gelesen hat.

Entschiedene Christen sind solche, die den Weg gehen, den Jesus vorgezeichnet hat. Das tun durchaus nicht alle Christen. Es gibt auch solche, die getauft wurden, aber sich dann nie mehr mit dem christlichen Glauben oder dem Weg befasst haben.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @n-r

Der Begriff "Leistungsreligion" wurde in diesem Thema weiter oben von Irrwisch in die Diskussion gebracht. Ich denke, man kann verstehen, was damit gemeint ist, wenn man auch die vorhergehenden Beiträge gelesen hat.

Das habe ich gelesen, trotzdem ist das kein Begriff, mit dem ich etwas anfangen kann und ich verwende ihn auch nicht.

Veröffentlicht von: @n-r

Entschiedene Christen sind solche, die den Weg gehen, den Jesus vorgezeichnet hat. Das tun durchaus nicht alle Christen.

Es gibt hier in diesem Forum eine ganze Reihe User, die zwischen verschiedenen Klassen von Christen meinen unterscheiden zu dürfen oder gar zu müssen.
Ich lehne das ab. Wer eine wie enge Beziehung mit Gott hat und wie wichtig einem Menschen sein Glaube ist, das ist vor allem eine Sache zwischen Gott und dem einzelnen Gläubigen. Das können Dritte doch gar nicht beurteilen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das habe ich gelesen, trotzdem ist das kein Begriff, mit dem ich etwas anfangen kann und ich verwende ihn auch nicht.

Ok, ist für mich in Ordnung.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Es gibt hier in diesem Forum eine ganze Reihe User, die zwischen verschiedenen Klassen von Christen meinen unterscheiden zu dürfen oder gar zu müssen.
Ich lehne das ab. Wer eine wie enge Beziehung mit Gott hat und wie wichtig einem Menschen sein Glaube ist, das ist vor allem eine Sache zwischen Gott und dem einzelnen Gläubigen. Das können Dritte doch gar nicht beurteilen.

Es geht ja nicht um eine Beurteilung von aussen, sondern die verschiedenen Sorten von Christen (so will ich das jetzt mal nennen) geben ja ihre innere Einstellung durchaus zu Protokoll. Es gibt nicht wenige, die aus der Kirche austreten und ganz vage davon sprechen, dass sie sich zwar eine höhere Macht vorstellen können, aber mit dem christlichen Gott nichts anfangen können. Das ist doch etwas ganz Anderes, als wenn ein Mensch sagt: Ich diene Gott, meinen Mitmenschen und folge Jesus Christus.

Warum sollte man also da nicht unterscheiden dürfen? Das kann ich nicht nachvollziehen.

Anonymous antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5490

Nicht um, sondern weil

Veröffentlicht von: @suzanne62

sollte man die Bereitschaft, Gott und seinen Mitmenschen zu dienen, nicht verwechseln mit dem Bestreben, sich durch viele gute Werke seinen Platz im Himmel zu verdienen.

Das war auch ein Aspekt des Gemeindeabends gestern. Und es wurde so ziemlich bei jeder Aussage in dieser Richtung deutlich, dass man eben doch glaubt, eine ganze Checkliste guter Taten oder guten Verhaltens abarbeiten zu müssen, weil der "große Bruder" - Gott genannt - sehr wachsam aufpsst, ob man auch die Norm erfüllt.

Mein Ansatz, dass es keinerlei wie auch immer gearteter Leistung gehen kann, sondern die ganze Frage vom völlig anderen Ende aufgezäumt werden muss, wurde kaum verstanden.

Ich meine, dass der "barmherzige Samariter" - der als Beispiel gewählt wurde - keine gute Tat vollbracht hatte, sondern völlig unabhängig von dem Ereignis sozusagen voll Gottes war und deshalb dem unter die Räuber gefallenen geholfen hat. Er hatte nicht geholfen, um, sondern weil.

Und das ist etwas, was in jedem Menschen Wirklichkeit werden kann, völlig unabhängig von seinem subjektiven Glauben.

queequeg antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @queequeg

Ich meine, dass der "barmherzige Samariter" - der als Beispiel gewählt wurde - keine gute Tat vollbracht hatte, sondern völlig unabhängig von dem Ereignis sozusagen voll Gottes war und deshalb dem unter die Räuber gefallenen geholfen hat. Er hatte nicht geholfen, um, sondern weil.

Er hat das getan, was ein Mensch mit Empathie eben tut, wenn er sieht, dass jemand in großer Not ist: helefen, so gut man kann.
Ich glaube, dass Jesus für sein Gleichnis ganz bewusst einen Samariter für diese Rolle des selbstlosen, mitfühlenden Helfers gewählt hat: eben keinen "Rechtgläubigen" - im Gegenteil erzählt er ja noch vorher von Vertretern des religiösen Establishments, die an dem Geschundenen vorbei gehen, weil ihre dringenden religiösen Pflichten ihnen keine Zeit und keinen Raum für simples menschliches Mitgefühl lassen.

Veröffentlicht von: @queequeg

Und das ist etwas, was in jedem Menschen Wirklichkeit werden kann, völlig unabhängig von seinem subjektiven Glauben.

Das ist etwas, was dieses Gleichnis mich lehrt: dass mitfühlendes Handeln viel wichtiger ist als dogmatische Rechtgläubigkeit.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Genau auf diesen Punkt legt das Wort Leistungsreligion den Finger, denn es beschreibt das Phänomen dogmatischer Rechtgläubigkeit.

Leistungsreligion macht um, Glaube macht weil.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Glaube macht weil.

Das kann ich so nicht unbedingt nachvollziehen - ich denke nicht, dass hierfür unbedingt Glaube erforderlich ist.
Simple Menschlichkeit genügt schon. Und die können auch Menschen mit anderer religiöser oder weltanschaulicher Ausrichtung haben.
Ich glaube aber, dass bei einem Glauben, wie Jesus ihn gemeint hat, die Menschlichkeit eben nicht auf der Strecke bleibt.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Bei um und weil geht es nicht um den Punkt Menschlichkeit, sondern um die Vorstellung, wie jemand meint, in den Himmel zu kommen.

Du hast es doch weiter oben selbst schon beschrieben.... es geht nicht mit ver-dienen.

Allgemein für Hilfe ist Menschlichkeit ausreichend. Da gibt es gar keinen Zweifel drüber. 😊

Nachtrag vom 07.03.2020 1924
Das Problem bei den zwei Vorübergehenden war, dass ihre Bewertung der Regeln ihre Menschlichkeit/Bamrherzigkeit runterfahren bzw. ausschalten konnten.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Was Rechtgläubigkeit betrifft, muss ich widersprechen.

Es geht darum, Jesus zu dienen und ihm ähnlicher zu werden.

Ich habe immer den Eindruck, dass es als verwerflich hingestellt wird, wenn jemand sagt, er möchte Jesus ähnlich(er) werden.

Es sollte doch klar sein, dass ein Mensch, in dessen Herzen Jesus lebendig geworden ist, aus Liebe handelt: aus Liebe zum Mitmenschen und aus Liebe zum Herrn.

Und dann verbinden sich weil und um in der Hinsicht, dass der Herr einen solchen Menschen mit noch mehr Liebe erfüllt.

Wer nicht lernt, mit dem Herzen zu lieben, der wird auch vom Herrn nur wenig Liebe empfangen (im Sinne einer geistigen Kraft). Wer aber die Liebe, die er vom Herrn bekommt ganz bewusst weitergibt (und das ist ein Werk!), der wird immer mehr von dieser Liebe erhalten und kann schließlich vom Herrn als ein Werkzeug benutzt werden.

Ich sehe nichts verwerfliches darin, dies anzustreben. Das zeichnet auch die grossen Heiligen des Christentums aus, wie ich meine.

Und das dann als Leistungsreligion zu titulieren, empfinde ich als abwertend. Das beruht mMn auf der Fehleinschätzung, die besagt, dass der Mensch keinen Einfluss darauf habe, ob er Gott näherkommen kann und dass dies ausschliesslich auf einem Gnadenakt Gottes beruhe.

Achtung: Betonung liegt auf "ausschließlich".

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @n-r

Was Rechtgläubigkeit betrifft, muss ich widersprechen.

Veröffentlicht von: @n-r

Es geht darum, Jesus zu dienen und ihm ähnlicher zu werden.

Das sind zwei paar Stiefel. 😊

deborah71 antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 5490
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich glaube, dass Jesus für sein Gleichnis ganz bewusst einen Samariter für diese Rolle des selbstlosen, mitfühlenden Helfers gewählt hat: eben keinen "Rechtgläubigen"

Ja, das weist ja auch der Zusammenhang auf, in dem diese Geschichte steht. Natürlich hat der Schriftgelehrte gewusst, wie die Antwort auf seine Frage lauten musste, er hatte sie ja dann auch selbst gegeben. Und da hat ihm dann Jesus dann klar gemacht, dass er seine ganze religiöse Rechtschaffenheit in der Pfeife rauchen kann, wenn er die Liebe Gottes nicht hat. Ich denke, das gilt heute noch genau so wie damals.

Aber ich denke auch, dass dieses Gleichnis nur unzureichend verstanden wird, wenn man es als Beispiel sozialcaritativen Handelns oder Abwehr religiöser Betonköpfigkeit versteht.

Ich denke, dass er hier um die Liebe Gottes zum Menschen geht, aus der heraus der dann lebt und sie genau so weitergeben kann. Also eben gerade nicht, man muss sich erst einmal als "barmherziger Samariter" erweisen, dann kommt die Liebe Gottes über mich, sondern gerade umgekehrt. Ein wirklich "barmherziger Samariter", der den anderen mit seiner Barmherzigkeit dann auch nicht beschämt, kann man erst aus der Liebe Gottes heraus sein.

queequeg antworten


Irrwisch
Beiträge : 3406

Ah ja, und...........

Veröffentlicht von: @lebendiger

Fällt Dir nicht besseres ein uns so was vorzusetzen ?
Was soll das ?
Wir sind hier in der Rubrik "Jesus nachfolgen" . Nicht IT !

..............ich erwarte in der Tat von dir nichts besseres.
Es passt zu allem dem, was ich bisher von dir gelesen habe.

Nur..........bei Gott stellen sich vermeintliche Fakten an und zu auch auf den Kopf.

Zum Glück!

irrwisch antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hallo Irrwisch

Ich erwarte von mir - Gott sei Dank - immer weniger .
Immer weniger Leistungsdruck .
Nur noch bekommen und annehmen - und weitergeben .

Anonymous antworten
Tatokala
Beiträge : 2581

zu diesem Threadtitel
fiel mir spontan dieses ein:

https://www.youtube.com/watch?v=hXkY_ETVf7Q

Aber die Reihenfolge ist anders.😀

lg

Tatokala

tatokala antworten


Evana
 Evana
Beiträge : 924

Hallo Lebendiger,

Veröffentlicht von: @lebendiger

Habt ihr schon Erfahrung damit gemacht , wie Jesus zu einem "spricht" oder ähnlich ? Das man weis er will was von einem ?

Wenn ich ihn frage, dann antwortet er mir. Letztens schrieb jemand auf meine Postings etwas barsches. Ich fragte: Soll ich darauf etwas schreiben? Er sagte: Lies es dir nicht durch. Da kommt so viel bitteres hoch. Nimm sie lieber ins Gebet.

Und das habe ich dann auch getan und habe sie gesegnet und sie Gottes Willen anbefohlen. Mich hat sein Rat davor bewahrt, verletzt zu sein, über das, was sie schrieb. Und weil ich für sie gebetet habe,
blieb ich im Frieden.

Ich finde es auch sehr interessant, wenn ich ihn frage: Möchtest du, dass ich hier was schreibe? oder bei dem Artikel?
So komme ich mit ihm ins Gespräch und werde beim Schreiben selbst auferbaut.

LG
Evana

evana antworten
Seite 2 / 2
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