Begrüßen wir einen neuen Bruder im Herrn: Philipp Amthor
Hallo zusammen,
habe grad das hier gelesen:
https://www.n-tv.de/politik/Amthor-ist-jetzt-Katholik-article21473492.html
Hat mich gefreut ...
Liebe Grüße
Ecc
Klingt gut 😊
Hallo,
in dem Artikel steht doch gar nicht dass Philipp Amthor ein neuer Bruder im Herrn ist, sondern, dass er sich der katholischen Kirche angeschlossen habe.
Das sei aus ganz bewusster Überzeugung geschehen und der Glaube gebe ihm Halt. Das ist natürlich erfreulich, aber wovon er überzeugt ist und was er glaubt, wird leider nicht näher erläutert.
Veröffentlicht von: @mirwirdnichtsmangelnin dem Artikel steht doch gar nicht dass Philipp Amthor ein neuer Bruder im Herrn ist, sondern, dass er sich der katholischen Kirche angeschlossen habe.
Und Katholiken sind keine Brüder im Herrn?
Veröffentlicht von: @mirwirdnichtsmangelnDas sei aus ganz bewusster Überzeugung geschehen und der Glaube gebe ihm Halt. Das ist natürlich erfreulich, aber wovon er überzeugt ist und was er glaubt, wird leider nicht näher erläutert.
Wenn er aus bewusster Überzeugung Katholik geworden ist, nehme ich an, er teilt den Glauben der Katholischen Kirche.
Veröffentlicht von: @pankratiusUnd Katholiken sind keine Brüder im Herrn?
Doch auf jeden Fall. Wie nahe sie mir stehen, hängt aber nicht an Glaubenssätzen, sondern wie sie sich zum Herrn stellen. Wie ist ihre Liebe zum Herrn beschaffen.
Veröffentlicht von: @pankratiusWenn er aus bewusster Überzeugung Katholik geworden ist, nehme ich an, er teilt den Glauben der Katholischen Kirche.
Davon ist auszugehen. Gerade wenn er sich die Entscheidung nicht leicht gemacht hat und seine Entscheidung nicht spontan war, hat er sich sicher mit den Glaubenssätzen der katholischen Kirche auseinander gesetzt.
Aber auch die Katholiken sind kein monolithischer Block. Auch wenn sie eine straffere und einheitlichere Lehre haben wie die evangelischen, so muss doch jeder sehen, was er persönlich daraus macht. Ich glaube an die Religion des Herzens, nicht an das Bekenntnis. Wie stellt sich der einzelne Christ zum Herrn. Wie ist seine Liebe zum Herrn und seinen Mitmenschen beschaffen. Glaubt er tief im Herzen, oder nur im Kopf.
Veröffentlicht von: @jadwinWie nahe sie mir stehen, hängt aber nicht an Glaubenssätzen, sondern wie sie sich zum Herrn stellen. Wie ist ihre Liebe zum Herrn beschaffen.
Und wer beurteilt das? Du?
Und wenn sie nicht "ausreichend genug" glauben und zum "Herrn stehen", was dann? Dann sind sie dir nicht nahe und keine Brüder und Schwestern?
Veröffentlicht von: @jadwinIch glaube an die Religion des Herzens, nicht an das Bekenntnis.
Bekenntnisse wurden unter anderem deshalb formuliert, weil das menschliche Herz und der menschliche Glaube wie ein Fähnlein im Wind sind.
Damit niedergeschrieben ist was gilt, unabhängig von der Treue des Menschen.
Ohne klare Gedanken und Worte kommen dann jene Sätze aus Leuten heraus, die man heute öfter hört: "Ich glaube an die Bibel!", oder: "ICH habe Jesus als meinen Heiland (an-)genommen!", etc.
Da muss man dann zuweilen erstmal nachfragen: Was genau meinst du damit!; denn an diese Sachen glauben ganz viele. Das sagen ganz viele. Man weiß damit noch gar nicht, was das heißt.
Dies sind unter anderem der Sinn von Bekenntnisschriften.
LG
Und wer beurteilt das? Du?
Und wenn sie nicht "ausreichend genug" glauben und zum "Herrn stehen", was dann? Dann sind sie dir nicht nahe und keine Brüder und Schwestern?
Ich vermute mal, dass die Andeutungen des Vorbehalt daran liegt, dass eine kleine Abspaltung von der evangelischen Kirche glaubt, dass durch die Taufe man nicht wiedergeboren ist. Die haben einen anderen Ritus.
Veröffentlicht von: @orangsayaIch vermute mal, dass die Andeutungen des Vorbehalt daran liegt, dass eine kleine Abspaltung von der evangelischen Kirche glaubt, dass durch die Taufe man nicht wiedergeboren ist. Die haben einen anderen Ritus.
Also darum ging es mir nicht. Brüder und Schwester sind letztendlich alle Menschen. Ich war regelrecht geschockt, als ich zum ersten Mal die Interpretation des Jesuswortes "was ihr den geringsten meiner Brüdern getan habt" lediglich auf Christen bezogen gehört habe.
Willkommen sollten immer alle sein und man sollte sich immer um alle bemühen. Aber mit denjenigen, die einen ähnlichen christlichen Weg gehen, mit denen kann man sich tiefer austauschen.
Ich sage mal, es ist eine gesunde Einstellung. 😊
Veröffentlicht von: @simonssonUnd wer beurteilt das? Du?
Und wenn sie nicht "ausreichend genug" glauben und zum "Herrn stehen", was dann? Dann sind sie dir nicht nahe und keine Brüder und Schwestern?
Da ich nicht ins Herzen eines anderen hineinsehen kann, kann ich es auch nicht beurteilen. Man tut sich ja schon schwer, ins eigene Herz hinein zu sehen. Bei manchen kann man es aber ahnen und spüren, wissen natürlich nicht.
Veröffentlicht von: @simonssonBekenntnisse wurden unter anderem deshalb formuliert, weil das menschliche Herz und der menschliche Glaube wie ein Fähnlein im Wind sind.
Damit niedergeschrieben ist was gilt, unabhängig von der Treue des Menschen.
Ja, klar, ich kenne die Begründung. Ich trenne aber zwischen Emotion und tiefem Herzensgefühl. Folgt man den Emotionen ist man wie ein Blatt im Wind, aber das tiefe Herzensgefühl kann dir mehr über den Herrn vermitteln, als ein Bekenntnis, das man hauptsächlich über den Verstand aufnimmt.
Veröffentlicht von: @simonssonOhne klare Gedanken und Worte kommen dann jene Sätze aus Leuten heraus, die man heute öfter hört: "Ich glaube an die Bibel!", oder: "ICH habe Jesus als meinen Heiland (an-)genommen!", etc.
Da muss man dann zuweilen erstmal nachfragen: Was genau meinst du damit!; denn an diese Sachen glauben ganz viele. Das sagen ganz viele. Man weiß damit noch gar nicht, was das heißt.
Dies sind unter anderem der Sinn von Bekenntnisschriften.
Man kann sich aber damit auch täuschen. Man kann das Glaubensbekenntnis tausendmal im Gottesdienst sprechen, wenn es aber sich Herzen nicht spiegelt als Herzensweisheit oder innere Einstellung, dann bleibt es ein oberflächliches Lippenbekenntnis, das dem Herrn nicht genehm ist.
Veröffentlicht von: @jadwinIch trenne aber zwischen Emotion und tiefem Herzensgefühl.
Da hast du Recht, keine Frage, aber Jadwin, auch das tiefe Herzensgefühl kann schwanken. Das ist auch vollkommen in Ordnung - wir sind Menschen - aber genau deshalb schrieb man Dinge nieder, die gültig und bleibend sein sollten.
Das nimmt ja keine Veränderungen aus. Wir reden heute vom Evangelium auch anders als dies im Mittelalter getan wurde. Das verändert sich natürlich; dennoch ist da etwas Bleibendes, das nicht dem Herzen des Menschen allein anheimgestellt ist.
Verstand und Herz trennen sich da nicht. Als unsere Alten damals schrieben: "... dies ist gewisslich wahr!", war das keine reine Analyse der Logik und reine Verstandesarbeit, sondern ganz im Gegenteil, tiefste Herzensgewissheit.
Man mag dann Tage haben, wo man das überhaupt nicht fühlt oder wo der eigene Verstand einen ständig totargumentiert und sagt "Das ist doch alles Unsinn!" Und trotzdem gilt es und wenn sich der Sinn wieder bekehrt, dann ist es einem, als würde die Sonne aufgehen.
Dadurch lernen wir.
Hängt es vom Glaubensstatus und der Stärke des Glaubenden ab, dann passiert leider genau das, was man von manchen Gemeinschaften hört und was mir zutiefst zuwider ist: Man darf nicht wanken. Man darf nicht scheitern. Gott hat die Zeit des Unwissens übersehen, aber nun ist man bekehrt und man darf nicht mehr einknicken, zumindest nicht sehr.
Um dies denn auch zu unterbinden, muss man sich an die Vorgaben und Erklärungen halten, die die Gemeinschaft einem bietet. Dadurch kommen dann jene ewig-gleichen Redeweisen und Antworten zustande, die alles hermetisch eingeschlossen haben.
Da ist alles sauber, aber das ist kein Glaubensleben.
Veröffentlicht von: @jadwinMan kann sich aber damit auch täuschen. Man kann das Glaubensbekenntnis tausendmal im Gottesdienst sprechen, wenn es aber sich Herzen nicht spiegelt als Herzensweisheit oder innere Einstellung, dann bleibt es ein oberflächliches Lippenbekenntnis,
dann hat diese Person, bei der dem so ist, noch zu lernen oder macht vielleicht grade Kummer durch. Trotzdem darf sie das sprechen und trotzdem gelten diese Worte.
Das haben wir ja nicht zu bewerten (Gott sei es gedankt!)
Und jene feinen Persönlichkeiten, die wirklich nur zum Schauspiel die Kirche besuchen: na lass sie doch. Die werden vergehen wie ihre Worte. Das wissen wir doch.
Danach sortieren wir aber nicht die Gemeinde aus und hoffentlich auch nicht unsere Zuwendung.
Auch ein eitler Heuchler hat seine Sorgen und Nöte und kann sich eines Tages bekehren und erkennen, wer er ist.
LG
Veröffentlicht von: @mirwirdnichtsmangelnin dem Artikel steht doch gar nicht dass Philipp Amthor ein neuer Bruder im Herrn ist, sondern, dass er sich der katholischen Kirche angeschlossen habe.
Wenn sich jemand bewußt für einen Kircheneintritt entscheidet und nicht irgendwie so über familiäre Tradition da hineingerutscht ist, dann dürfen wir wohl davon ausgehen, dass da eine wirkliche Entscheidung für Jesus im Hintergrund steht - sonst macht das keinen Sinn.
Und da er der katholischen Kirche beigetreten ist, gehe ich mal davon aus, dass er solide Grundlagen fürs Christsein mitbekommen hat. Das schreibe ich als Protestant, der sich als des einen Leibes Christi wahrnimmt.
LG
Ecc
Bitte..........
..........was genau willst du mir und den Anderen damit denn sagem?