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Darf man anderen Menschen sagen: „Du bist keiner von uns“?

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Also ich möchte hier ein bisschen anonymisieren. Darum sage ich mal, dass es hier um einen Kegelclub geht. In Wirklichkeit geht es um etwas anderes, es spielt aber keine Rolle um was. Deswegen erzähle ich das ganze mal mit Kegelclub.

Ich bin also Mitglied in einem Kegelclub und ich erzähle regelmäßig meiner Bekannten davon. Nun habe ich diese Kegel-Jacke, die viele in unserem Club tragen. Es ist keine offizielle Jacke, aber doch wird sie von vielen in unserem Club getragen. Eines Tages steht meine Bekannte vor mir und verkündet stolz, dass sie nun auch so einen Jacke hat. Ich lade sie daraufhin zum Kegeln ein, aber Kegeln will sie nicht. Findet sie doof. Ich sage ihr, dass das aber eine Kegel-Jacke ist. Sie sagt mir „Nö, eine solche Jacke kann jeder kaufen. Stell dich nicht nicht so an“. Dann fällt mir auf, dass sie immer wieder Kegelwörter im Gespräch nutzt wie „Alle Neune“ oder was weiß ich. Ich frage sie wiede ob sie Lust zu Kegeln hat, will sie aber nicht. Ich bin daraufhin sauer. Wie kann ich hr sagen, dass man halt entweder kegelt oder nicht aber die Jacke zu haben und die Wörter zu nutzen ohne zu Kegeln ist komisch... und wenn man halt nicht kegelt gehört man nicht dazu.

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108 Antworten
andreas
Beiträge : 1986

Darf ich auflösen?
Da wir uns hier ja bei Jesus.de befinden und es die Abteilung "Jesus nachfolgen" ist, nehme ich mal an, dass es im weitesten Sinne ums Christsein geht. (Ich weiß, langjährige Geheimdiensterfahrung ließ mich drauf kommen.)

Du hast also einer Freundin von Jesus vorgeschwärmt, und auf einmal trägt sie, sagen wir mal, ein Kreuz um den Hals und benutzt Begriffe wie "Halleluja" oder "Herr, erbarme dich" oder "Ich bete für dich". Will aber gar nicht zur Gemeinde gehören oder sich als Christ verstehen, mit dir zum Gottesdienst gehen oder beten.

Möglicherweise hat sie vor ein paar Tagen sogar den Geburtstag von Jesus gefeiert! Oder hört gern Bach-Kantaten. Singt vielleicht "10.000 Reasons" vor sich hin. Geht Sonntags nicht arbeiten. Hält sich an das 7. Gebot. Spielt Orgel?

Wie soll man da als Christenmensch drauf reagieren? Außer mit einem achselzuckenden "Soll sie doch!" und weiterem Gebet für sie? Ich finde, gar nicht.

andreas-wendt antworten
42 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Wie soll man da als Christenmensch drauf reagieren? Außer mit einem achselzuckenden "Soll sie doch!" und weiterem Gebet für sie? Ich finde, gar nicht.

Man kann sich auch freuen, dass jemand so großes Interesse am Glauben hat und sie ermutigen, da weiterzugehen 😊

tristesse antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

Stimmt, das auch!

andreas-wendt antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248

Solange anonyma nicht die Auflösung bringt, könnte die Jacke auch Taufe, Hauskreisleitung oder Austeilen des Abendmahls bedeuten.

Dass du Orgelspiel erwähnst, was sicher mit Lobpreisleitung verwandt ist, zeigt deutlicher das Konfliktpotential. Wenn ein Leiter in meiner Gemeinde Gebet und Bibellesen ablehnen würde, wäre das für mich nicht ok.

tagesschimmer antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Solange anonyma nicht die Auflösung bringt, könnte die Jacke auch Taufe, Hauskreisleitung oder Austeilen des Abendmahls bedeuten.

Stimmt. Könnte es auch. Ein bisschen raten muss man ja.

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Dass du Orgelspiel erwähnst, was sicher mit Lobpreisleitung verwandt ist, zeigt deutlicher das Konfliktpotential.

Ich fände Hauskreisleitung oder Austeilen des Abendmahls konfliktträchtiger als die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes. Aber das hängt sicher von der jeweiligen Gemeindeprägung ab.

andreas-wendt antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Aber das hängt sicher von der jeweiligen Gemeindeprägung ab.

Ja, ich hoffe nur, jede christliche Gemeinde hat irgendwo eine Grenze.

tagesschimmer antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

Ganz sicher ist dem so.

andreas-wendt antworten
marieta
(@marieta)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 434

Witzig, dass du grade die Orgel als schwierig ansiehst. Ich wurde als Katholik angefragt, in der evangelischen Kirche die Orgel zu übernehmen. Das ist erstmal mit rein garnix verbunden, außer vielleicht mit Taktgefühl.

marieta antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248

Du bist ja Christin. Das wäre für mich die Hauptvoraussetzung für einen leitenden Dienst. Es kommt aber wirklich drauf an, ob man das Orgelspiel so sieht. Natürlich kann auch ein wohlwollender Nichtchrist begleiten. Man kann ihm die Lieder geben, die passen und die immer ähnlich gespielt werden.

Als ich in der ev. Kirche war, haben sich die Organisten viele Gedanken um die Stücke gemacht. Sie hatten die gleichen Gedanken, wie Lobpreisleiter in Freikirchen. In meinen Augen waren sie nur beschränkter in den Mitteln, die sie einsetzen konnten.

In vielen Freikirchen ist die Zeit im Lobpreis nur eine andere Form, in die Nähe Gottes zu kommen, aber genauso wichtig wie die Predigt. Es wird ein Einklang der Gemeinde angestrebt und eine gemeinsame Bewegung mit Gott in aller Vielfalt. Damit das echt und lebendig geschieht, gehört schon eine gewisse geistliche Reife des Leiters dazu. Dass katholisch-sein da kein Hindernis ist, zeigen ja viele Gebetshäuser. 😊

tagesschimmer antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

off-topic: Kirchenmusik

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Als ich in der ev. Kirche war, haben sich die Organisten viele Gedanken um die Stücke gemacht. Sie hatten die gleichen Gedanken, wie Lobpreisleiter in Freikirchen. In meinen Augen waren sie nur beschränkter in den Mitteln, die sie einsetzen konnten.

Beschränkter in den Mitteln, weiß nicht. Gute Orgeln haben eine größere Bandbreite als eine Band. Aber ich meine zu verstehen, was gemeint ist.

Ich glaube, man muss da unterscheiden zwischen festangestellten Kirchenmusikern und Vertretungsorganisten.
Die kirchenmusikalische Ausbildung hat selbstverständlich auch theologische Aspekte, und sie müssen Mitglied in einer christlichen Kirche sein. Die richtig guten suchen die Lieder selbst aus, der Prediger nur das Lied nach der Predigt. Mit andern, was mir am meisten Freude macht, fange ich eine Woche vorher an, mich auszutauschen, was am besten passt.

Und noch weiter off-topic, glaube ich, solange wir noch zwischen Lobpreisleitern und Kirchenmusikern sprachlich unterscheiden, geht uns allen viel verloren.

Dann gibt es aber auch Gemeinden, die keinen festangestellten KiMu haben. Oder sie hat Urlaub, und es findet sich eine Vertretung.
Diese Vertretung kriegt drei Tage vorher meine Liedvorschläge, und das einzige, was mich interessiert ist, ob sie gut spielt. (Okay, und wenn die Liste von denen, die gut spielen, abtelefoniert ist, schlicht, ob sie Zeit hat.)
Es gibt Atheisten, die gern Orgel spielen und auch Liedbegleitung beherrschen. Als Vertretung jederzeit willkommen. Das ist aber eine andere Art der Zusammenarbeit.

Manche Pastoren arbeiten sogar gern mit weniger inhaltlich interessierten Musikern, weil sie dann mehr selbst entscheiden können. Und manche Musiker haben das auch ganz gern, weil ihnen dann jemand die Arbeit der Liedauswahl abnimmt. Aber gedacht ist es so nicht.

andreas-wendt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich wollte die Anonymität wahren. Sie trägt ein Kreuz als Schmuck, obwohl sie sagt sie sei nicht gläubig und sagt jeder dürfe das doch. Ich frage mich, ob es christlich ist ihr zu sagen, dass das meiner Meinung nach so nicht geht. Das ist für mich kein einfacher Schmuck.

Anonymous antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Ich frage mich, ob es christlich ist ihr zu sagen, dass das meiner Meinung nach so nicht geht. Das ist für mich kein einfacher Schmuck.

Das klingt schon anders als "du bist keine von uns".

Ich würde sagen, ja, frag sie, ob sie die Bedeutung des Kreuzes kennt. Und ob die weiß, dass sie mit diesem Symbol um den Hals für einen Christen gehalten wird.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich frage mich, ob es christlich ist ihr zu sagen, dass das meiner Meinung nach so nicht geht.

Nein.

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Das ist für mich kein einfacher Schmuck.

Ich persönlich (ich, okay, ich , kein Dogma !!!) finde es mittlerweile eines Christen unwürdig, es zu tragen, aber ich trage inzwischen aus bestimmten eigenen Gründen überhaupt keinen Schmuck mehr, hängt mit meinen Christenleben und der Bibel zusammen, ist aber individuell und wie gesagt kein Dogma.
Das Kreuz ist mir zu kostbar, für hart für Jesus Christus, für bedeutungsvoll für mich und für mein Leben, als es am Hals zu tragen.
Anderes Thema.

Aber das, was Du nun hier nennst, ist - für mich - Korinthenk......erei

lG
Karibu

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Gelöschtes Profil
(@deleted_profile)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 30188

Zerbrich dir doch nicht ihren Kopf. Du bist nicht die Mama, ihre Gouvernante, ihre Erzieherin ...

deleted_profile antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Eine Halskette mit Kreuz dran hat wahrlich nicht mehr mit dem Christentum zu tun. Das ist Schmuck. (Ganz nebenbei kann ein Kreuz auch andere Bedeutungen haben)

Lass sie einfach. Wozu ein Problem erschaffen, dass es nicht gibt?

lhoovpee antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich wollte die Anonymität wahren.

Das kann ich verstehen und wollte sie auch nicht aufdecken. Aber ich denke, es gibt so viele Frauen und Männer, die ein Kreuz als Schmuck tragen, ohne Christen zu sein, dass die Anonymität weiter gewahrt ist. Kreuze findest Du auf Kunstmärkten am Schmuckstand zwischen Yin-Yang-Zeichen und Pentagrammen. Da Christen ihre dort wohl nicht kaufen, muss es einen ziemlichen Markt geben, damit es sich lohnt. Also keine Sorge: Wir wissen weiterhin nicht, um wen es geht.

Was die Rechtslage angeht, hat sie Recht, jeder darf sich eins kaufen.
Es wäre auch ein seltsames Verständnis von Religionsfreiheit, wenn jemand etwas nicht dürfte, weil es die Religion eines anderen verbietet.

Wenn sie Deine Freundin ist, kannst Du ihr sagen, dass es Dir unangenehm ist, sie mit dem Kreuz zu sehen. Ohne Forderungen oder Verurteilungen.
Vielleicht wird sie es verstehen, vielleicht nicht. Aber es ist nicht Deine Sache, sondern ihre und die von Jesus.

Du könntest sie natürlich aus purem Interesse fragen, warum sie das Symbol mag. Denn wenn man darin nicht das Zeichen für Jesu stellvertretenden Tod zu unserer Erlösung sieht, ist es nichts weiter als die Nachbildung eines brutalen Tötungsinstruments.
Wenn sie es nicht als Statent für die Wiedereinführung der Todesstrafe sieht, dann kann sie Dir vielleicht erklären, wofür es für sie steht. Vielleicht ergibt sich daraus eine gute Anknüpfungsmöglichkeit für weitere Gespräche über den Glauben.

andreas-wendt antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

ist es nichts weiter als die Nachbildung eines brutalen Tötungsinstruments.

Äm, es steht ebenso für Trauer, Erinnerung an verstorbenen Menschen, ... nicht ohne Grund stellen wir Kreuze auf unsere Gräber oder an Unfallstellen. Da sagt ja auch keiner: Aber der war gar kein Christ!

Zudem ist das Kreuz auch ein Kunstobjekt.

lhoovpee antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

Klar, aber all das ist es erst in Wirkungsgeschichte der Verwendung als christliches Symbol.
Muslime und Juden verwenden es in all diesen Funktionen nicht.

andreas-wendt antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547

Du hast ein Entweder-Oder im letzten Absatz aufgebaut. Dieses Entweder "Symbol für christlichen Glauben" oder "Symbol für Tötungsinstruments" ist aber falsch. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob das Symbol der christlichen Symbolik entspringt.

lhoovpee antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

Naja, historisch spielt es schon eine Rolle.

Wäre das Kreuz nie als Symbol für Jesu Tod zu unserer Erlösung verstanden worden, dann wäre es nie zu irgendeinem positiven Symbol geworden.
Zum Symbol für Trauer wurde es nur, weil darin gleichzeitig die Hoffnung auf die spätere Auferstehung ausgedrückt wurde.

Zum Schmuckstück würde es als Zeichen für Gottes Gnade.

Hätte es das Christentum nicht gegeben, würde auch kein Nichtchrist dem Kreuz irgendeine Bedeutung beimessen außer, dass die Römer damit Menschen hingerichtet haben.

Man trägt also auch beim Schmuckstück die christliche Symbolgeschichte immer mit um den Hals, ob man will oder nicht.

Und es ist möglich, darauf ansprechbar zu sein.

andreas-wendt antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 3547
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Man trägt also auch beim Schmuckstück die christliche Symbolgeschichte immer mit um den Hals, ob man will oder nicht.

Das stimmt zwar, aber das Kreuz als Halskette hat diese Symbolik meiner Erfahrung nach weitestgehend verloren.

Das Symbole ihre Bedeutung verlieren oder neu gedeutet werden ist nicht ungewöhnlich.

lhoovpee antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

Einverstanden.
Aber nur wenige Leute tragen ein Symbol als Schmuckstück, dass ihnen gar nichts bedeutet.

Und - wir kennen ja alle nicht die Freundin der Threaderöffnerin - es könnte sein, dass sich darüber ein Gespräch führen lässt, was es ihr bedeutet außer "ist schön".

andreas-wendt antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Sie trägt ein Kreuz als Schmuck, obwohl sie sagt sie sei nicht gläubig und sagt jeder dürfe das doch.

Darf sie auch - das Kreuz ist nicht nur ein religiöses Symbol sondern auch ein kulturelles Symbol.
Je nach dem gibt es auch Kreuze in anderen Kulturen (keltisches Kreuz, ägyptischer Ankh). Zwar verbinde ich auch in erster Linie christlichen Glauben damit, aber inzwischen schmücken sich Rapper, Gothics und auch alle möglichen anderen damit - als Schmuckstück oder Tattoo.

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Das ist für mich kein einfacher
Schmuck.

Das ist doch einmal ein Ansatz. Nicht dem anderen mit einer Vorschrift und einem Anspruch kommen, sondern von Dir erzählen und Zeugnis zu geben.
Vermutlich ist das zielführender, als ihr das Kreuz verbieten zu wollen.

Generell sehe ich das nicht so eng. Es soll ja auch Christen geben, die sich Buddahstatuen oder Mandalas als Dekogegenstände in die Wohnung holen.

groffin antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1904
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich wollte die Anonymität wahren. Sie trägt ein Kreuz als Schmuck, obwohl sie sagt sie sei nicht gläubig und sagt jeder dürfe das doch.

Ja.
Habe ich mir gedacht.

Und ich meine, daß sie im Dialog mit Gott ist.
Hat nicht er gesagt: Kommt her zu mir, alle,

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich frage mich, ob es christlich ist ihr zu sagen, dass das meiner Meinung nach so nicht geht. Das ist für mich kein einfacher Schmuck.

Es wäre eher auch in deinem Sinne, das Gespräch zwischen ihr und Gott nicht zu unterbrechen.

Ich kenne eine Frau, die ein Kreuz gekauft hat, lange bevor sie wirklich begriffen hat, daß sie sich bei Gott geborgen fühlt.
Laß die Frau ihre Freude mit dem Kreuz
und bitte Gott um die Kraft, auszuhalten, daß sie möglicherweise einen anderen Weg des Dialogs genommen hat als du.

jour antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke für deinen Bericht!

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Sie trägt ein Kreuz als Schmuck

Das machen ja so viele, dass sogar viele Aussenstehende nicht annehmen, dass sie Christin ist.

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

obwohl sie sagt sie sei nicht gläubig

Eine gute Einsicht, viel besser, als würde sie glauben, sie wäre Christin weil sie in einem christlich geprägten Land lebt oder sowas. Damit sagt sie selbst, sie gehört nicht zu den Christen, oder?

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

meiner Meinung nach

Mit diesem Zusatz und respektvoller Haltung kann man fast alles sagen.

Ich finde es gut, wenn sie dadurch das Evangelium hört und eventuell durch das Kreuz ständig daran erinnert wird.

tagesschimmer antworten
marieta
(@marieta)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 434

Schau dich in der Welt um, das Kreuz ist Schmuck geworden, für jedermann. Junge muslimische Männer trugen vor wenigen Jahren modisch Rosenkränze um den Hals. Mit deiner Ausschließlichkeit müsstest du verlangen, dass in Island doch bitte nur Christen leben sollten, weil auf der Flagge ein Kreuz ist - ah, und beim roten Kreuz engagieren sich bitte auch ausschließlich Kirchgänger.
Als Christen können wir glücklich sein, dass Gottes Geist und Zeichen unsere Welt so weit durchwirken konnte (und das ist der Fall, wie man z. B. an den international geltenden Menschenrechtskonventionen erkennen kann, die mit der Würde des Menschen als Basis stets, auch wenn das nicht immer ausgesprochen wird, von der Gotteskindschaft des Menschen ausgehen). Weißt du, das Kreuz, das für den Erlösertod unseres Herrn Jesus Christus steht, kann niemals an Wert verlieren, nur weil es auch davon scheinbar unabhängig zur Zierde getragen wird. Das Erkennungszeichen der Christen ist übrigens nicht mal das Kreuz, sondern in der Urkirche ganz eindeutig der gemeinsam zu zeichnende Fisch. Wenn du also als Christ erkennbar sein willst, dann trage einen Ichthys um den Hals, am besten mit Schrift - das hat sich in der Modewelt noch nicht ganz durchgesetzt - oder du machst es, wie in 1. Joh. Kapitel 2: "an ihren Taten sollt ihr sie erkennen" 😉

marieta antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1687
Veröffentlicht von: @marieta

Junge muslimische Männer trugen vor wenigen Jahren modisch Rosenkränze um den Hals.

Bist du dir sicher, dass das nicht Gebetsketten (misbaha) waren?
Also: schon funktions-ähnlich wie der Rosenkranz, aber als Leitfaden fürs muslimische Gebet.

jeddie-x antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Bist du dir sicher, dass das nicht Gebetsketten (misbaha) waren?
Also: schon funktions-ähnlich wie der Rosenkranz, aber als Leitfaden fürs muslimische Gebet.

Beides wurde von den hindusistischen Gebetsketten abgeleitet.
Die Funktion ist immer die gleiche, allein die Anzahl der Perlen und die dekorative Ausführung sind unterschiedlich.

groffin antworten
maggie.x
(@jeddie-x)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 1687

Ich hatte marieta so gelesen, dass auch muslimische Männer einen Rosenkranz als Modesymbol tragen. Und habe gesagt, dass Gebetsketten auch Teil der muslimischen Kultur sind.

Und du sagst, es gibt sie auch im Hinduismus und Buddhismus. ... Ist ja auch einleuchtend, dass diese Form des Betens nichts Kulturspezifisches ist.

jeddie-x antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 1873
Veröffentlicht von: @jeddie-x

Ich hatte marieta so gelesen, dass auch muslimische Männer einen Rosenkranz als Modesymbol tragen. Und habe gesagt, dass Gebetsketten auch Teil der muslimischen Kultur sind.

Ich weiß nicht, ob muslimische Männer einen Rosenkranz als Modeobjekt tragen - insbesondere, wenn dort noch das Kreuz hängt.

In Bezug auf das Eingangsthema finde ich das aber nicht uninteressant.
Der Rosenkranz der katholischen Kirche wurde von anderen Religionen adaptiert - er ist also kein exklusiv christliches Symbol. Mehr noch: hier haben Christen ein Hilfsmittel aus anderen Religionen übernommen, obwohl das vielleicht für Verwirrung gesorgt hat.

groffin antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 29427

Tespih

Das ist der Tespih aus dem Mevlana Museum (Sufismus) in Konya.

Ein neuerer Tespih: 25m, 999 Perlen, 60kg und vom Hersteller in 29 Jahren gefertigt.
http://www.turkiyeturizm.com/turistler-mevlana-tesbihi-aliyor-23190h.htm

deborah71 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1986

Die andere Seite
Jetzt sagen viele, es sei halt relativ normal und kein Grund sich aufzuregen, wenn die nichtchristliche Freundin ein Kreuz trägt. Das sehe ich im Grunde auch so.

Aber es gibt die andere Seite, wie es Dir damit geht. Um ein etwas abgenutztes Wort zu verwenden, verletzt dieses Schmucktstück bei einem Menschen, der Dir wichtig ist, Deine "religiösen Gefühle".

Ich finde, auch das solltest Du ernstnehmen und versuchen, bei ihr anzusprechen. Nicht mit dem Ziel, dass am Ende eine von Euch Recht hat, sondern dass sie weiß, wie schwer es für Dich persönlich ist, sie so zu sehen.

Das ist eine andere Frage als die, die Du eingangs gestellt hast. Es geht hier nicht um die Wahrheitsfrage. Aber wenn ich halbwegs etwas über Frauen weiß, dann glaube ich, es ist für sie okay, wenn sie auch über ihre Gefühle miteinander reden.

Gottes Segen für alle weiteren Gespräche.

Andreas

andreas-wendt antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich wollte die Anonymität wahren. Sie trägt ein Kreuz als Schmuck, obwohl sie sagt sie sei nicht gläubig und sagt jeder dürfe das doch. Ich frage mich, ob es christlich ist ihr zu sagen, dass das meiner Meinung nach so nicht geht. Das ist für mich kein einfacher Schmuck.

Gott sieht das Herz an - und das zählt. Alles andere sind Äußerlichkeiten. Und wenn Gott die nicht sieht - warum interessiert es dann uns?

Ich denke, dass es nicht meine Aufgabe ist, die Menschen abzuchecken, ob sie glauben oder gar ob ich ihren Glauben für richtig halte. Wenn Du mal in die Modewelt schaust, dann sind religiöse Inhalte immer wieder Motive, die genommen werden, ohne dass wir erwarten dürfen, dass da eine Aussage damit verbunden ist.

Im übrigen denke ich, dass es nicht nur die nach außen getragenen Symbole oder Schmuckstücke sind, die täuschen können. elbst in einem regelmäßigen Kirchgänger kann ein vom Glauben distanzierter Mensch stecken, der nur um sich an irgendwelcehn Strukturen anzupassen, die ganze Geschichte mitmacht. Auf der anderen Seite habe ich oft tiefgläubige Menschen getroffen, die weder von ihrem Äußeren noch von ihrer Lebensweise als Christen erkennbar waren - höchstens an ihrer liebevollen und von Achtung für den Nächsten geprägte Art ...

LG
Ecc

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

Gott sieht das Herz an - und das zählt. Alles andere sind Äußerlichkeiten. Und wenn Gott die nicht sieht - warum interessiert es dann uns?

Gott sieht auch Äußerlichkeiten. Er hat sie ja geschaffen. Er erkennt aber die absolute Wahrheit.

tagesschimmer antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Gott sieht auch Äußerlichkeiten. Er hat sie ja geschaffen. Er erkennt aber die absolute Wahrheit.

Gott sieht uns natürlich ganz - aber ob ihm Äußerlichkeiten auch wichtig sind? Äußerlichkeiten vermitteln oft Werte der Welt, die in der geistlichen Welt nur sehr beschränkt interessant - vielleicht sogar kontraproduktiv - sein dürften.

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @ecclesiaja

aber ob ihm Äußerlichkeiten auch wichtig sind?

Doch ich denke schon, dazu ist die Welt einfach zu schön. Alles kann pervertiert werden, was der Diabolos, der alles so gern durcheinanderbringen will, auch oft schafft. Aber alles, was von Gott kommt, drückt auch sein Wesen aus. Dazu gehören auch Äußerlichkeiten. Allerdings ist ohne die Liebe alles nichts. Innen und Außen muss eine Einheit bilden.

tagesschimmer antworten
B'Elanna
(@belanna)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1793
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich frage mich, ob es christlich ist ihr zu sagen,

Nein, ist es nicht.

dass das meiner Meinung nach so nicht geht. Das ist für mich kein einfacher Schmuck.

Hervorhebung durch mich.
Immerhin bist Du so fair, das als Deine Meinung zu kennzeichnen - und willst es ihr dann aber doch aufzwingen.
Wer weiss, warum sie dieses Kreuz tragen will. Schaden wird es ihr nicht.

Und nochmal meine Frage an Dich von weiter oben:
Wird Dein GLaube dadurch weniger wert?
Was macht das mit Dir, wenn sie ein Kreuz um den Hals trägt?
Und warum?

belanna antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 14194

Da fällt mir noch ein Lied ein, das ich vor vielen Jahren hörte:

https://www.lyrix.at/t/m-siebald-das-kleine-kreuz-3ac

herbstrose antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2028 Jahren

Beiträge : 20559

Wenn ich jedem Menschen, der meine christlichen Gefühle verletzt, weil er etwas trägt, sagt, macht und darstellt, was gegen meine Überzeugungen spricht, hätte ich ein anstrengendes Leben 😊

Du kannst das, was wovon Du überzeugt bist, nicht von anderen verlangen, dass sie darauf Rücksicht nehmen.

Ich fand die Idee der andren gut, Deine Freundin zu fragen, was Ihr das Kreuz bedeutet, wenn sie es sich um den Hals hängt. Vielleicht kommt ein gutes Gespräch zustande, wo Du Deinen Glauben bezeugen kannst.

Ansonsten lass sie bitte in Ruhe. Andere in Glaubensdingen bevormunden zu wollen hat noch nie zu einem friedlichen Ergebnis geführt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich habe das Gespräch mit ihr gesucht
Erstmal Danke für alle Antworten.
Zu Euren Fragen: Ich habe bereits das Gespräch mit ihr gesucht darüber, warum sie das Kreuz trägt. Für sie ist das ein Modeschmuck. Sie findet, dass es zu ihrem Outfit passt. Ich glaube außerdem, dass sie mich kopiert. Sie macht immer die Outfits ihrer Bekannten nach. Wenn zum Beispiel eine Bekannte mit neon-rosa Bomberjacke und Kapitänsmütze zu einem Treffen kommt (konkretes Beispiel dient wieder der Anonymisierung - obwohl: wer weiß, vielleicht gibt es irgendwo einen Hipster, dem das gefällt) dann trägt sie einen Tag später das selbe.

Sie benutzt auch bestimmte christlich klingende Schlagworte/Phrasen auch einfach, weil sie ihr gefallen.

Vielleicht tue ich ihr Unrecht, aber ich habe ein bisschen das Gefühl, dass sie das Christentum als hip oder modisch empfindet und sich überhaupt keine Gedanken macht.

Es könnte natürlich auch sein, dass in ihrem Herzen etwas vorgeht und sie es nur noch nicht ausformuliert.

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich glaube außerdem, dass sie mich kopiert. Sie macht immer die Outfits ihrer Bekannten nach.

Wenn es so um sie steht, danke Gott, dass sie dich kopiert. So hast du Einfluss auf sie und sie wird hoffentlich zuhören, wenn du ihr das mit dem Kreuz nochmal erklärst. Umso wchtiger ist auch, wie du dich verhältst. Wenn du eine innige Beziehung zu Gott hast und liebevoll zu deinen Mitmenschen bist, gibt es eine gute Chance, dass sie das Kreuz bald freudig trägt, weil sie verstanden hat, was es bedeutet.

tagesschimmer antworten
jour
 jour
(@jour)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 1904
Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Ich glaube außerdem, dass sie mich kopiert. Sie macht immer die Outfits ihrer Bekannten nach. Wenn zum Beispiel eine Bekannte mit neon-rosa Bomberjacke und Kapitänsmütze zu einem Treffen kommt

Vielleicht verkleidet sie sich gerne, einfach so.
Vielleicht aber ist sie noch - unbewußt - auf der Suche nach ihrer inneren Heimat.
Nach ihrer Identität.
Nach einem Bild, worin sie sich beheimatet fühlt.

Eine Zeitlang haben Frauen sich die Haare rot gefärbt. Manche, weil ihnen die Farbe gefiel, manche aus Solidarität mit den Rothaarigen, die, insbesondere, im Mittelalter verbrannt wurden,
aber manche um so kraftvoll zu sein, auch innerlich, wie eine Rothaarige in ihrem Umfeld. Es kann sogar eine sein, mit der man nicht befreundet ist, aber von der man "power" verspürt! Man denkt: wow! SO möchte ich auch sein und versucht, äußerlich, ihr zu ähneln.
Und immer, wenn man sich selbst sieht, verspürt man das, was man bei jener Person verspürt hat!

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Sie benutzt auch bestimmte christlich klingende Schlagworte/Phrasen auch einfach, weil sie ihr gefallen.

😊

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Vielleicht tue ich ihr Unrecht,

Vielleicht.
Aber, du wirst vermutlich nichts aus ihr heraus bekommen, was sie nicht selber weiß!
Momentan erfahren wir: Es gefällt ihr.

Punkt. 😊

Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

Es könnte natürlich auch sein, dass in ihrem Herzen etwas vorgeht und sie es nur noch nicht ausformuliert.

Da bin ich deiner Meinung.

Geduld.
Bitte Gott um Geduld und, vielleicht wird sogar dir gerade die Bedeutung des Kreuzes neu klarer?
Du möchtest vielleicht wissen, daß es nur von Leuten getragen werden dürfte, die an dem glauben, was mit dem Kreuz zusammen hängt und dazu gehören?

Sind dir aber auch Leute begegnet, die das Kreuz tragen und es schänden Rourch ihre Gedanken und durch ihre Taten, ohne sich zu überlegen, ob das mit dem Kreuz vereinbar wäre? Oder gerade weil sie meinen, die Botschaft des Kreuzes mittels Ungnade durchziehen zu wollen? Leute erbitten Gnade von Gott und sind selber ungnädig zu anderen. Da hat Jesus einige Gleichnisse erzählt.
Nicht jeder, der das Kreuz trägt, trägt Jesus im Herzen.

Ich wünsche dir Kraft
und Freude
durch und mit dem Kreuz. ❤

Nachtrag vom 04.01.2020 1158
Tippfehlerkorrektur: schänden [del]R[/del]ourch durch

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lhoovpee
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Veröffentlicht von: @anonyma-0508ffaf2

und wenn man halt nicht kegelt gehört man nicht dazu.

Also wenn wir Kegeln gehen sind auch jene eingeladen, die nur Essen und Bier trinken wollen 😀

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Anonymous
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Matt. 13: Das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen
Hallo anonyma,

mit der Kenntnis um die Auflösung Deiner Geschichte um eine Person, die sich nach außen hin als Christ zu erkennen gibt, aber im Herzen keiner ist, fällt mir noch das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen ein:

Vom Unkraut unter dem Weizen
24 Er legte ihnen ein anderes Gleichnis vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. 25 Als aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut zwischen den Weizen und ging davon. 26 Als nun die Halme wuchsen und Frucht brachten, da fand sich auch das Unkraut. 27 Da traten die Knechte des Hausherrn hinzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher hat er denn das Unkraut? 28 Er sprach zu ihnen: Das hat ein Feind getan. Da sprachen die Knechte: Willst du also, dass wir hingehen und es ausjäten? 29 Er sprach: Nein, auf dass ihr nicht zugleich den Weizen mit ausrauft, wenn ihr das Unkraut ausjätet. 30 Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte; und um die Erntezeit will ich zu den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, damit man es verbrenne; aber den Weizen sammelt in meine Scheune.

Ich denke, dass das auch hier so ist. Paulus berichtet davon, mit falschen Brüdern unterwegs gewsen zu sein (2. Kor 11, 26), in Gal. 2.4 ist sogar von auskundschaftenden und sabotierenden falschen Brüdern die Rede.
So etwas gibt es, das gab es zu allen Zeiten und ganz sicher auch heute.

Und Gott ruft uns da nicht dazu auf, auszujäten, hinauszudrängen etc. sondern das Ergebnis des jüngsten Gerichtes abzuwarten. Da wird sich erweisen, wer wohin gehört.

Und im Falle der Kegelschwester kann es ja noch sein, dass sie grad keine Freude am Kegeln hat, aber durch den ständigen Kontakt mit begesterten Keglern und Keglerinnen irgendwann die Sache mal ausprobieren will und dann Feuer und Flamme fürs Kegeln ist.

Menschen darf man nie als "fertig" betrachten. Wir sind alle auf dem Weg und keiner weiß, wie der andere sich mal entwickeln wird. Und bei denen, die nicht offen sind, wissen wir nicht einmal, ob sie nun denn falsch oder echt sind - denn man kann alles mögliche auch heucheln.

Die Bilanz wird zum Schluss gezogen - und bis dahin müssen wir nebeneinander wachsen und wenn wir eine Aufgabe haben, dann ist es die, das, was wir für Unktaut halten, mit dem Wunsch zu bedenken, dass es mal doch noch ein kräftiger Weizenhalm mit dicken Körnern wird, und da stützend und fördernd unterwegs zu sein. Ausreißen wäre da falsch, denn niemand weiß, was für ein biographisches und heilsgeschichtliches Potential meine Nächsten so alles haben.

LG
Ecc

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