Den Glauben vor and...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Den Glauben vor anderen bekennen

Seite 1 / 3

Flutterby
Themenstarter
Beiträge : 164

Hallo zusammen,

wie ist oder war das eigentlich bei Euch so, als Ihr "frisch" zum Glauben gekommen seid - habt Ihr anderen Menschen davon erzählt?

Ich muss sagen, dass ich mich damit wohl schwertun würde, Nichtchristen von meinem Glauben zu erzählen. Bisher bin ich noch nicht in diese Situation gekommen, da ich anderen sowieso fast nichts Privates von mir erzähle, aber das könnte ja durchaus mal mal passieren, z.B. wenn ich demnächst meinen zukünftigen Ex-Vereinskollegen erklären werde, warum ich mich aus dem Verein zurückziehe, da dessen Ausrichtung nicht mehr "kompatibel" ist zu meiner eigenen neunen Ausrichtung.

Ich wünschte mir, ich hätte etwas, womit ich potentielle Gesprächspartner irgendwie "begeistern" könnte, aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten", und mit rein persönlichen Überzeugungen, die ja jeder irgendwo hat, kann man wohl niemanden "vom Hocker reißen", wie man so schön sagt.

In vielen Bekehrungsgeschichten, die man so hört oder liest, sind ja die Menschen vollkommen "geflasht" von ihrer Begegnung mit Jesus und müssen allen davon erzählen - das ist bei mir nicht der Fall, da ich bisher keine solche Begegnung oder sonst ein einschneidendes Erlebnis hatte. Bisher habe eher ich das Gefühl, dass ich es bin, der mehr oder weniger verzweifelt versucht, sich Jesus anzunähern, als umgekehrt. Momentan ist das also eher eine "private Sache" zwischen Gott und mir als etwas, das man anderen mitteilen würde.

Wie sind Eure Erfahrungen und Ansichten dazu?

Allen einen schönen "Christi Himmelfahrt"-Tag! 😊

Antwort
230 Antworten
Deborah71
Beiträge : 17879

Moin,

Veröffentlicht von: @flutterby

Ich wünschte mir, ich hätte etwas, womit ich potentielle Gesprächspartner irgendwie "begeistern" könnte, aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten", und mit rein persönlichen Überzeugungen, die ja jeder irgendwo hat, kann man wohl niemanden "vom Hocker reißen", wie man so schön sagt.

Sei doch einfach du. Das ist echt. Weißt du denn, wer bei dir fragen wird und was er braucht? Vielleicht kann er mit einer überschwänglichen Erzählung gar nichts anfangen?

Es ist immer noch der Heilige Geist, der berührt.... und der das Original bestätigt.

Ich war sehr begeistert von der Begegnung mit Jesus und mein Umfeld konnte damit nicht wirklich was anfangen, im Gegenteil.... da gab es viel Gegenwind und Ablehnung.

Das brachte mich näher zu Jesus.... und später bekam ich Unterstützung in einem Hauskreis.

Veröffentlicht von: @flutterby

Allen einen schönen "Christi Himmelfahrt"-Tag! 😊

Danke, dir auch 😊

deborah71 antworten
25 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Hi deborah71,

Veröffentlicht von: @deborah71

Sei doch einfach du. Das ist echt. Weißt du denn, wer bei dir fragen wird und was er braucht? Vielleicht kann er mit einer überschwänglichen Erzählung gar nichts anfangen?

Klar, etwas anderes als "ich" will ich auch gar nicht sein - ich will ja niemandem etwas vorspielen. Authentizität ist für mich wichtig.

Aber ich denke eben daran, wie es bei mir ist - was hat mich quasi "begeistert" bzw. "entflammt" für Jesus? Und das waren jahrzehntelang weder die kath. Kirche noch die Bibel noch irgendwelche theologischen Abhandlungen noch Angst vor Hölle und ewiger Verdamnmnis noch Moralpredigten, sondern a) eine innere Sehnsucht nach Gott (die man aber anderen schlecht vermitteln kann; entweder man hat sie oder man hat sie nicht; und nicht jeder kann das auch verstehen oder nachvollziehen), und b) eben die Berichte anderer darüber, wie ihnen Jesus persönlich begegnet ist, wie tief sie das berührt hat und wie das ihr Leben zum Guten hin verändert hat. Solche Zeugnisse finde ich persönlich am überzeugendsten, weil sie eben zeigen, dass Jesus nicht nur eine biblische Gestalt ist, sondern tatsächlich auch heute noch lebendig ist und sich liebevoll um jeden einzelnen Menschen bemüht. So etwas würde ich auch gerne weitergeben können, aber eben authentisch und nicht nur "aus zweiter Hand", indem ich z.B. auf solche Berichte bei "ERF MenschGott" etc. verlinke. 😉

Veröffentlicht von: @deborah71

Es ist immer noch der Heilige Geist, der berührt.... und der das Original bestätigt.

Richtig, aber er benutzt doch meist uns als "Werkzeug", als "Vermittler".

Naja, schaumermal, was sich so an Gesprächen ergibt, wenn ich meine Vereinskollegen in ein paar Wochen sehe... 😊

flutterby antworten
Buecherwand
(@buecherwand)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 151

Pfingstler haben manchmal einen Hang zu Superlativen. Wenn das nicht dein Stil ist musst du ihn auch nicht nachahmen. Das spricht auch nicht jeden an.

Was ich gar nicht verstehe - vielleicht habe ich dich falsch verstanden: Dein Glaube beschränkte sich zuvor auf die Angst vor der Hölle, Moralpredigten und die kath. Kirche? Das wäre ein Armutszeugnis für die Menschen, die einst für deine religiöse Erziehung zuständig waren.

Darf ich ganz dreist fragen welcher Verein für dich aufgrund deines Glaubens nun nicht mehr akzeptabel ist?

buecherwand antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Hallo Buecherwand,

kurz dazu (zu dem anderen schicke ich Dir noch eine PN):

Veröffentlicht von: @buecherwand

Was ich gar nicht verstehe - vielleicht habe ich dich falsch verstanden: Dein Glaube beschränkte sich zuvor auf die Angst vor der Hölle, Moralpredigten und die kath. Kirche? Das wäre ein Armutszeugnis für die Menschen, die einst für deine religiöse Erziehung zuständig waren.

Nein, so war es nicht. Ich kann mich nur noch an wenige Einzelheiten meiner religiösen Erziehung erinnern, aber meinem damaligen Kinderglauben zufolge war Gott schon in erster Linie ein "lieber Gott" gewesen. Gleichzeitig schwebte aber die Vorstellung einer "ewigen Verdammnis" aka "Hölle" immer auch irgendwo im Hintergrund umher. Als ich mich später von diesen religiösen Vorstellungen aus meiner Kindheit "emanzipierte" und in anderen Gefilden nach dem "Sinn des Lebens" suchte, verwarf ich den Gedanken eines göttlichen Strafgerichts als Druckmittel der Kirchen, mit dem sie ihre Schäfchen gefügig halten konnten. Als ich dann einige Jahrzehnte (genauer gesagt Ende 2018) anfing, mich wieder mit christlichen Glaubensinhalten zu beschäftigen, begegneten mir diese Lehren über Hölle und Strafgericht wieder, und ich sagte mir: Das (also die Angst davor) war jetzt aber nicht meine Motivation, mich wieder Gott zuwenden zu wollen, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Gott daran gelegen ist, nur aus Angst vor Strafe verehrt zu werden.

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

eben die Berichte anderer darüber, wie ihnen Jesus persönlich begegnet ist, wie tief sie das berührt hat und wie das ihr Leben zum Guten hin verändert hat. Solche Zeugnisse finde ich persönlich am überzeugendsten, weil sie eben zeigen, dass Jesus nicht nur eine biblische Gestalt ist, sondern tatsächlich auch heute noch lebendig ist und sich liebevoll um jeden einzelnen Menschen bemüht.

Wenn es dich erreicht, dann weisst du schon, worauf du achten sollst, was dir gut tut!

Als ich damit auf die Strasse ging, (Studentenstadt) wurde ich in 2 Minuten in der Luft zerrissen, indem man mir bewies, das alles eine "Luftspiegelung" sein kann!

Durch keine Erscheinung, Heilung oder Änderung eines Lebenswandel ergibt sich ein Zeugnis für Jesus Christus!

Menschen ohne Jesus sind zu Lebensveränderten Dingen fähig, die man nicht mal bei Christen sieht.

Veröffentlicht von: @flutterby

So etwas würde ich auch gerne weitergeben können, aber eben authentisch und nicht nur "aus zweiter Hand", indem ich z.B. auf solche Berichte bei "ERF MenschGott" etc. verlinke. 😉

Gut erkannt. Das ist aus zweiter Hand. Deswegen nicht falsch, aber nicht der eigene Glaube. Aber ein Hinweis auf ! den Glauben!

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @kristian

Durch keine Erscheinung, Heilung oder Änderung eines Lebenswandel ergibt sich ein Zeugnis für Jesus Christus!

Das kann nicht richtig sein. Wenn ich etwas erelbt habe, dann bin ich automatisch Zeuge meines Erlebten.
Deshalb konnten auch die Jünger den Auferstandenen bezeugen, als sie ihm begegenet sind.
Auch ein veränderter Lebenswandel kann für Menschen ein Zeugnis dafür sein, dass etwas Entscheidendes sich im Leben eines anderen ereignet hat.

Das Zeugnisse abgelehnt werden, ist dagegen bedeutungslos.

Veröffentlicht von: @kristian

Menschen ohne Jesus sind zu Lebensveränderten Dingen fähig, die man nicht mal bei Christen sieht.

Das stimmt, aber dass macht das Zeugnis der Christen über ihr Erlebtem oder ihrer Lebensveränderung nicht wertlos.

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ihr sollt Zeugen eures Erlebnisses o Lebensveränderung sein

Veröffentlicht von: @an-ja
Veröffentlicht von: @an-ja

Durch keine Erscheinung, Heilung oder Änderung eines Lebenswandel ergibt sich ein Zeugnis für Jesus Christus!

Das kann nicht richtig sein. Wenn ich etwas erelbt habe, dann bin ich automatisch Zeuge meines Erlebten.
Deshalb konnten auch die Jünger den Auferstandenen bezeugen, als sie ihm begegenet sind.
Auch ein veränderter Lebenswandel kann für Menschen ein Zeugnis dafür sein, dass etwas Entscheidendes sich im Leben eines anderen ereignet hat.

Ihr sollt Zeugen eures Erlebnisses sein?

Ich kenne meine Bibel gut. Das steht da nicht.
Ist Beiwerk.

Veröffentlicht von: @an-ja
Veröffentlicht von: @an-ja

Menschen ohne Jesus sind zu Lebensveränderten Dingen fähig, die man nicht mal bei Christen sieht.

Das stimmt, aber dass macht das Zeugnis der Christen über ihr Erlebtem oder ihrer Lebensveränderung nicht wertlos.

Kristian Ch. grüßt auch.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nun, die Dinge welche Jesus hat waren ein Zeugnis des Vaters. Wer diese Taten sah und Jesus dann ablehnte, naja dem wurde eine Warnung wegen der Sünde gegen den Heiligen Geist vom Herrn gegeben. Von daher würde ich Wundern schon ein Wert beimessen. Grüße

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @eddie78

Nun, die Dinge welche Jesus hat waren ein Zeugnis des Vaters. Wer diese Taten sah und Jesus dann ablehnte, naja dem wurde eine Warnung wegen der Sünde gegen den Heiligen Geist vom Herrn gegeben. Von daher würde ich Wundern schon ein Wert beimessen. Grüße

Der Wert: Seid meine Zeugen!
Nicht, bezeugt meine Taten an euch!

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Wie geht das mit dem Zeugen sein?

Veröffentlicht von: @kristian

Der Wert: Seid meine Zeugen!
Nicht, bezeugt meine Taten an euch!

Gut, Meister. Dann lehr uns, wie es richtig geht!

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Nur einer ist der Meister! ich bin es nicht!

Veröffentlicht von: @neubaugoere
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Der Wert: Seid meine Zeugen!
Nicht, bezeugt meine Taten an euch!

Gut, Meister. Dann lehr uns, wie es richtig geht!

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @kristian

Nur einer ist der Meister! ich bin es nicht

Und trotzdem kannst Du uns schon mal über den Unterschied aufklären zwischen:
"Seid meine Zeugen!" und "bezeugt meine Taten an euch!"
Bezeuge ich nicht Jesus Christus, wenn ich davon rede, was Er für mich getan hat?

Nachtrag vom 14.06.2019 1058
Die Evangelisten haben auch aufgeschrieben, was die Jünger mit Jesus erlebten.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

"Seid meine Zeugen!" und "bezeugt meine Taten an euch!"

Veröffentlicht von: @turmfalke1

"Seid meine Zeugen!" und "bezeugt meine Taten an euch!"

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Bezeuge ich nicht Jesus Christus, wenn ich davon rede, was Er für mich getan hat?

Wenn ER es getan hat, bezeugst du, was ER für dich getan hat! Klar!
Und dann hast du IHN dabei, und man darf ihn durch dich sehen, kennenlernen. Prima!

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12685

Lehr mich, wie es richtig geht!

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879

beides..

Veröffentlicht von: @kristian
Veröffentlicht von: @kristian

Nun, die Dinge welche Jesus hat waren ein Zeugnis des Vaters. Wer diese Taten sah und Jesus dann ablehnte, naja dem wurde eine Warnung wegen der Sünde gegen den Heiligen Geist vom Herrn gegeben. Von daher würde ich Wundern schon ein Wert beimessen. Grüße

Der Wert: Seid meine Zeugen!
Nicht, bezeugt meine Taten an euch!

Du weist auf einen wesentlichen Punkt hin: das Sein... das neue Sein

Das will gelebt werden.

Wir sind anders und wir denken und handeln zunehmend anders durch die Wirkung Gottes an und in uns. Auch unser Erleben wird um die Dimension des Wirkens Gottes an uns und durch uns erweitert.

Wir sind anders geworden, wir verändern uns durch das Wirken Gottes, wir leben anders durch das Wirken Gottes.
Und Ja, dazu gehört auch: wovon das Herz voll ist, davon läuft der Mund über.........

Da wir das Werk Christi sind, sind wir Licht und Salz. Er bezeugt sich durch uns und wir bezeugen ihn durch das neue Sein und zunehmend durch das neue Tun.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

<blockquote data-userid="0" data-postid="82145" data-mention="Kristian]Der Wert: Seid meine Zeugen!
Nicht, bezeugt meine Taten an euch!

[quote=deborah71">

Veröffentlicht von: @kristiander-wert-seid-meine-zeugen-nicht-bezeugt-meine-taten-an-euchquotedeborah71

Du weist auf einen wesentlichen Punkt hin: das Sein... das neue Sein

So ist es gemeint! Richtig erkannt!

Veröffentlicht von: @deborah71

Das will gelebt werden.

Ne, das will ge-seint werden!

Veröffentlicht von: @deborah71

Wir sind anders und wir denken und handeln zunehmend anders durch die Wirkung Gottes an und in uns

Dann ist es kein Sein, sondern Aussenwirkung!

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879
Veröffentlicht von: @kristian
Veröffentlicht von: @kristian

Das will gelebt werden.

Ne, das will ge-seint werden!

Ah... da ist der Denkfehler. Sein ist.... es kann nicht von dir geseint werden, denn dann würde es von dir standig produziert werden müssen. Aber es ist designt worden von Gottes Geist, geschaffen in dir und existiert. Und das Sein ist Leben, lebendig und zeigt Lebensäusserungen, denn sonst ist es kein lebendiges Sein, sondern tot und Tod.

Du bist und du tust aus diesem Sein heraus. Ganz real. Und eine künstliche Trennung von Sein und Tun, geht nur per Definition, was Sein ist und was Tun ist, aber im realen Leben wirkt es immer zusammen.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Aber es ist designt worden von Gottes Geist, geschaffen in dir und existiert.

Nicht schlecht.

Veröffentlicht von: @deborah71

designt worden von Gottes Geist

Wenn ich also nicht de sein t bin, dann bin nicht. geistlich also Tod?
Dann ist mein Tun, totes Tun! Äußerlich Werk, aber geistlich ..

Veröffentlicht von: @deborah71

Du bist und du tust aus diesem Sein heraus. Ganz real. Und eine künstliche Trennung von Sein und Tun, geht nur per Definition, was Sein ist und was Tun ist, aber im realen Leben wirkt es immer zusammen.

Wenn mein SEIN als Tod ist, werde ich ganz Real Tote Werke haben.?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879
Veröffentlicht von: @kristian

Wenn ich also nicht de sein t bin, dann bin nicht. geistlich also Tod?
Dann ist mein Tun, totes Tun!

Schönes Grafikspiel: de sein t ...
Wortspiel dazu: wenn du nicht Sein bist, bist du geistlich tot.

Veröffentlicht von: @kristian

Wenn mein SEIN als Tod ist, werde ich ganz Real Tote Werke haben.?

so sagt die Schrift.

Daher brauchen Menschen das Auferstehungsleben in Christus aus Glauben. Und dieses Auferstehungsleben zeigt sich in Glaubensatem (Gebet: Abba, Vater!), Heiligung (zunehmend Verändertes Verhalten und Denken, Frucht des Geistes) und Werken aus Glauben.

Jak 2,17 und Jak 2,26

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Schönes Grafikspiel: de sein t ...
Wortspiel dazu: wenn du nicht Sein bist, bist du geistlich tot.

Gut. Verstanden!

Wenn ich aber lebe, also Mensch bin, wie werde ich dann noch mehr Mensch?
Das geht doch gar nicht.
Zum Mehr-Menschen kann man doch nicht werden?

Die Erkenntnis der Umgebung wird klarer, ich kann verbessertes Einsetzen meines Menschseins nach Gaben und Fähgkeiten herausfinden an mir.
Aber wachsen im Menschsein, ne!
Auch die "Früchte" meines Menschseins sind immer gleich! Vielleicht vermehrt gestreut, für andere Zugänglich gemacht, geteilt!
Aber immer Menschsein-Früchte!
Und der Umgang mit den WERK-Zeugen ist doch nur der verlängerte Arm, den ich habe! Eben verstärkt.
Am Menschsein ändert sich nicht. Vielleicht kann man sagen im Umgang mit seinem Menschsein.
Das verhalten des Menschen bleibt immer Menschlich!
Da gibt es mEn kein Wachstum. Vielleicht Verfeinerung in der Mensch-sein-Musik. Harmonischer, schriller, effektiver im Umgang! Ja!
Man kann die Früchte nicht vermehren. Vielleicht kann man auf den Kern hinweisen, so das mein Gegenüber die Ursache besser versteht!

Ein toter Glaube = ein Nichtglaube

Ein Glaube ohne Werke ist, wie du sagtest, zwar denkerisch möglich, aber im Realen nicht voneinander zu trennen. Wie das Grün vom Gras.

Sind sie getrennt, sind sie gar nicht! Beide!

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879
Veröffentlicht von: @kristian

Wenn ich aber lebe, also Mensch bin, wie werde ich dann noch mehr Mensch?
Das geht doch gar nicht.
Zum Mehr-Menschen kann man doch nicht werden?

Kann man auch nicht. Man kann aber mehr zu dem Menschen verändert werden, wie Gott sich das gedacht hat.
Es fängt mit der Wiedergeburt an und dann beginnt der neue Lebensstil unter der Führung des Heiligen Geistes.

Es ist wie bei einem Baby... anfangs braucht es viel Hilfe, Nahrung und gewindelt werden, es wächst im Entdecken seiner Fähigkeiten, in seiner Ausdrucksweise, der Körper wächst, es lernt und setzt um, wird selbständiger in vielen Dingen, bleibt Familienmitglied ....auch bei Fehlern. Erfährt Korrektur und Unterweisung, Annahme und gesunde Grenzen, wird erwachsen und zeugt/bekommt selbst Babys.

Nicht viel anders ist es mit einem frischgebackenen Christen.

Veröffentlicht von: @kristian

Aber wachsen im Menschsein, ne!

Als Christ, wachsen im neuer-Mensch-Sein. 😊

Veröffentlicht von: @kristian

Das verhalten des Menschen bleibt immer Menschlich!

..weil er kein Tier ist.
Es bleibt aber (hoffentlich) nicht menschlich=fleischlich aus dem alten Mensch-Sein vor der Wiedergeburt in Christus.

Das neue Leben in uns will genährt und praktiziert werden.
Schauen wir beständig auf die letzten Zuckungen des alten Menschen, bleiben wir im Sünderdenken verhaftet.
Schauen wir auf Christus, werden wir verändert in sein (Vor)Bild und ER wird von anderen wahrgenommen... wir sind Zeuge, Licht, Salz und tun Zeuge, verhalten uns also mehr Ihm gemäß, so dass ER durch uns wirken kann in den Fällen, wo ER das so will, also Teamwork(Er wirkt ja auch oft souverän ohne uns).

Neues Leben sein und zunehmend neues Leben tun gehört zusammen.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

geseint - gelebt?

Veröffentlicht von: @kristian

Ne, das will ge-seint werden!

Aber was ist denn der Unterschied zwischen "geseint" und "gelebt"?

Ich habe dieses "geseint" noch nie gehört und kann mir nicht mal ansatzweise was darunter vorstellen. Ist das irgendwas Mystisches?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ein Gedanke. Niemand wurde ein Mensch. Woher wurde er?
Was war er vorher? Nichts!
Kein Mensch!
Nach der Befruchtung ist etwas! Es ist!
Immer Dasein! Nie Werden!

Es wächst was da ist. Es wächst nicht zum Werden.

hat auch seine Schwächen, klar!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Du liest doch sicher Gottes Wort? Lies die Schöpfungsgeschichte und lies bitte den Psalm 139, Gott lässt ja niemanden und nichts im Dunkel. Nach Fassungsvermögen und Tragfähigkeit vergibt er das Maß an Wissen, ist meine Sicht.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @pvm

Schöpfungsgeschichte

Veröffentlicht von: @pvm

Psalm 139

Genau. Gutes Assoziationsfeld.

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @kristian

Ihr sollt Zeugen eures Erlebnisses sein?

Von was sollen wir denn sonst zeugen? Ein Zeuge ist jemand, der das bezeugt, was er erlebt hat. Eine andere Definition gibt es nicht!

Veröffentlicht von: @kristian

Ich kenne meine Bibel gut. Das steht da nicht.
Ist Beiwerk.

Du liegst falsch:

Joh 3,11 (Jesus:) Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wir reden, was wir wissen, und bezeugen, was wir gesehen haben, und ihr nehmt unser Zeugnis nicht an.

5.Petr.5,30 Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ermordet habt, indem ihr ihn ans Holz hängtet.
31 Diesen hat Gott durch seine Rechte zum Führer6 und Retter erhöht, um Israel Buße und Vergebung der Sünden zu geben.
32 Und wir sind Zeugen von diesen Dingen ...

Gruß Andy

an-ja antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

, z.B. wenn ich demnächst meinen zukünftigen Ex-Vereinskollegen erklären werde, warum ich mich aus dem Verein zurückziehe, da dessen Ausrichtung nicht mehr "kompatibel" ist zu meiner eigenen neunen Ausrichtung.

darf man fragen was das für ein verein ist, den du nicht mehr für "kompatibel" zu deinem Glauben hälst?

Ich bin in auch in einigen Vereinen
Kleingartenverein, Amateurfunkverein, ADAC uvm.
Da seh ich jetz kein Interessens oder Glaubenskonflikte

Anonymous antworten
5 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Hi Scylla,

Veröffentlicht von: @scylla

Ich bin in auch in einigen Vereinen
Kleingartenverein, Amateurfunkverein, ADAC uvm.
Da seh ich jetz kein Interessens oder Glaubenskonflikte

Nein, keine Sorge, bei den von Dir genannten Vereinen würde ich da jetzt auch keinen Konflikt sehen.

Ich möchte dazu hier nur soviel sagen, dass man schon selber erkennt, wenn bestimmte Dinge im Leben im Widerspruch zu Gott stehen und von denen man sich dann eben trennen muss.

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

Nein, keine Sorge, bei den von Dir genannten Vereinen würde ich da jetzt auch keinen Konflikt sehen.

Ok.. 😊
Ich hab´s nämlich auch schon anders erleben müssen *seufz*

Veröffentlicht von: @flutterby

dass man schon selber erkennt, wenn bestimmte Dinge im Leben im Widerspruch zu Gott stehen und von denen man sich dann eben trennen muss.

Ja. Dann wünsche ich Dir Gottes Weisheit und seien Segen bei Deinen Entscheidungen

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7631
Veröffentlicht von: @scylla

Ich hab´s nämlich auch schon anders erleben müssen *seufz*

Echt jetzt? Wenn ich dich jetzt nicht mit einem anderen User verwechsle, bist du evangelisch - ich glaube, du bist sogar bei einem kirchlichen Träger angestellt - jedenfalls ist nichts von alldem, was du genannt hast, in der evangelischen Kirche ein Problem (in der katholischen auch nicht).

Es gibt allerdings innerhalb der katholischen Kirche ein paar extreme Grüppchen, die verlangen, dass "Gott die höchste Priorität haben" sollte und meinen damit eigentlich sich selbst. Und machen ihren Mitgliedern gerne ein ordentlich schlechtes Gewissen, wenn die sich in ihrer Freizeit auch mit nichtreligiösen Aktivitäten abgeben.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn ich dich jetzt nicht mit einem anderen User verwechsle, bist du evangelisch

Formal ja..

Veröffentlicht von: @suzanne62

ich glaube, du bist sogar bei einem kirchlichen Träger angestellt

Richtig.... allerdings sitzt da meine oberster Dienstherr in Rom. Also dem italienischen, nicht dem Morsbacher 😉 😊

Allerdings hatte ich eine recht lange Phase (Mitte der 80iger bis Mitte der 90iger) wo ich in einer nicht landeskirchlichen Gemeinschaft aktiv war, mich zugehörig fühlte.
Durch Freundschaften bin ich da hin gekommen. In Summa war es, bis zu nem gewissen Zeitpunkt, eine schöne Zeit

Allerdigns gab´s da Älteste, ältere Gemeindemitglieder, da war dann ein sonntäglicher Einsatz für das DRK bei einem Dorffest etc. oder mein Funkhobby DAS Zeichen, wie sehr ich "noch in der Welt wandelte" usw. uvm.

Sprache Kanaans war bei einigen dort sehr beliebt *seufz*

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17879
Veröffentlicht von: @scylla

Allerdigns gab´s da Älteste, ältere Gemeindemitglieder, da war dann ein sonntäglicher Einsatz für das DRK bei einem Dorffest etc. oder mein Funkhobby DAS Zeichen, wie sehr ich "noch in der Welt wandelte" usw. uvm.

Wenn sie aber selbst den DRK benötigen am Sonntag, ist das natürlich was gaaaaaaaaaaaaanz anderes, ne?

Oder wenn im Katastrophenfall die Amateurfunker Kontakte halten und Infos weitergeben können, wenn das Internet und Telefon nicht mehr funktionieren, dann ist es plötzlich nicht mehr "weltlich", nicht wahr?

Lass dir deine Aktivitäten nicht vermiesen.

😉

deborah71 antworten
Adjutante
Beiträge : 1981

Für mich war es auch nicht leicht. Deshalb habe ich gebetet, dass andere mich ansprechen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

adjutante antworten
2 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @adjutante

Für mich war es auch nicht leicht. Deshalb habe ich gebetet, dass andere mich ansprechen. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht.

Ja, gute Idee, denn auch ich würde von mir aus sicher niemanden ungefragt ansprechen, um von meinem Glauben zu erzählen (Was denn auch? Dass ich ja eigentlich selber noch ein "Suchender" bin?).

flutterby antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1981

Immer die richtigen Worte von Gott schenken lassen ....

adjutante antworten


Clay
 Clay
Beiträge : 1328

Ich wollte mich bei der Bundeswehr als Christ outen, traute mich aber nicht. Ich wickelte meine Bibel in den Schlafanzug ein, nahm das oberste Bett des Dreibettstapels und vergewisserte mich nach dem Lesen der Bibel, die ich auf den neben dem Bett stehenden Spind gelegt hatte, dass man sie nicht sehen konnte. Am nächsten Morgen kam der Gruppenführer auf die Stube, stellt sich ggü. meines Spinds mit dem Rücken zur Wand auf die Zehenspitzen und schaute nur auf diesen einen Spind. Er entdeckte die Bibel und fragte, was dort liegt und was das ist. Da musste ich Farbe bekennen. Ich bin Gott so dankbar dafür, denn Er hat mein Herz gesehen, dass ich bekennen wollte, mich aber nicht traute.

Später hatte ich im Beruf (Vertrieb) Bedenken, mich zu outen, weil ich befürchtete, dass das negative Auswirkungen auf den Umsatz haben könnte. Da erzählte eine Tages ein Bielschullehrer, dass er bei einer Bibelwoche vom 'Zeugnis-geben' gesprochen habe und eine Ärztin zu ihm gesagt habe: "ich weiß gart nicht, wie ich das machen soll. Ich habe eigentlich gar keine Zeit dafür."
Er sagte: "Das ist nicht ihr Problem; wollen sie denn überhaupt?"
Sie: "Doch ich will, aber ..."
Er: "Gut, dann sagen sie Gott morgen früh, dass sie Ihm zur Verfügung stehen."
Am nächsten Abend kam sie zu ihm und sagte: "Es hat funktioniert ..."
Sie erzählte, wie Gott sie gebraucht hatte und sie merkte, wie Er sie und die Patientin auf das Gespräch vorbereitet hatte, dass es einfach aus ihr herausgesprudelt war und ihr die Zeit auch nicht gefehlt habe,
Ich dachte: wenn das bei der Ärztin funktioniert hat, dann bei dir auch. Seitdem sage ich immer mal wieder:
"Lieber Vater, es gilt heute auch; ich stehe Dir zur Verfügung."
Und Gott macht Gebrauch davon und ich staune immer wieder, was da passiert.

Kürzlich läuft mir ein Therapeut über den Weg, und da wir uns länger nicht gesehen hatten, fragte ich ihn, wie es ihm geht. Er erzählte mir, dass es ihm nicht gut geht. Da ich nicht an zufällige Begegnungen glaube, seit ich mich Gott bewusst zur Verfügung stelle, höre ich auf Gottes Reden zu mir, währen die andere Person spricht. So sagte ich ihm:
"Denken sie aber bitte auch an die seelische Gesundheit, denn viele Krankheiten haben seelische Ursachen."
Ich erzählte ihm ein Beispiel von mir, wo durch Vergebung die Schiefstellung meiner Wirbelsäule und meines Beckens verschwanden. Da sagte er: "Dann weiß ich, wem ich zu vergeben habe ..." und bedankte sich herzlich für den Hinweis. Und ich dankte meinem Vater im Himmel, dass Er mir zeigte, was Er dem Therapeuten sagen wollte.

LG.
Clay

clay antworten
1 Antwort
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @clay

Ich erzählte ihm ein Beispiel von mir, wo durch Vergebung die Schiefstellung meiner Wirbelsäule und meines Beckens verschwanden. Da sagte er: "Dann weiß ich, wem ich zu vergeben habe ..." und bedankte sich herzlich für den Hinweis. Und ich dankte meinem Vater im Himmel, dass Er mir zeigte, was Er dem Therapeuten sagen wollte.

Cool, solche selbst erlebten Geschichten sind natürlich ein starkes Zeugnis.
Genau so etwas meinte ich.

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

In vielen Bekehrungsgeschichten, die man so hört oder liest, sind ja die Menschen vollkommen "geflasht" von ihrer Begegnung mit Jesus und müssen allen davon erzählen - das ist bei mir nicht der Fall, da ich bisher keine solche Begegnung oder sonst ein einschneidendes Erlebnis hatte. Bisher habe eher ich das Gefühl, dass ich es bin, der mehr oder weniger verzweifelt versucht, sich Jesus anzunähern, als umgekehrt. Momentan ist das also eher eine "private Sache" zwischen Gott und mir als etwas, das man anderen mitteilen würde.

Das Problem hatte ich auch: Bin fromm erzogen worden, hatte immer an Gott geglaubt, aber eben keine persönliche Beziehung. Bin dann so mehr oder weniger "reingewachsen". Ein festes Datum oder eine tolle Geschichte konnte ich früher auch nie erzählen.

Es kommt ja auch ganz darauf an, welche Einstellung die Menschen haben, denen du begegnest: Sind sie offen für Gott, suchen sie sogar, oder sind sie überzeugte Atheisten.
Ich habe einfach, wenn man mich z. B. nach meiner Wochenendplanung gefragt hatte, erzählt, dass ich in den Gottesdienst gehe. Das hat dann immer ziemlichen Eindruck gemacht, denn wer geht denn heute noch regelmäßig in den Gottesdienst. Oder ich erzählte einfach vom wöchentlichen Hauskreis.
Wenn ich jetzt von einem "Flasherlebnis" erzählt hätte, hätte man mich eher für bekloppt gehalten. Die Gefahr als Sektierer gesehen zu werden ist ziemlich groß. Das kann man nur Menschen erzählen, die wirklich offen sind und so etwas wirklich für möglich halten.

Anonymous antworten
1 Antwort
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Hi Julia46,

Veröffentlicht von: @julia46

Ich habe einfach, wenn man mich z. B. nach meiner Wochenendplanung gefragt hatte, erzählt, dass ich in den Gottesdienst gehe. Das hat dann immer ziemlichen Eindruck gemacht, denn wer geht denn heute noch regelmäßig in den Gottesdienst. Oder ich erzählte einfach vom wöchentlichen Hauskreis.

Auch da hätte ich schon überlegt, ob ich das dem Betreffenden jetzt unbedingt auf die Nase binden muss... 😉

Veröffentlicht von: @julia46

Wenn ich jetzt von einem "Flasherlebnis" erzählt hätte, hätte man mich eher für bekloppt gehalten. Die Gefahr als Sektierer gesehen zu werden ist ziemlich groß. Das kann man nur Menschen erzählen, die wirklich offen sind und so etwas wirklich für möglich halten.

Klar, mit dieser Tür würde ich natürlich auch nicht gleich bei jedem ins Haus fallen... besser erst mal vortasten, wie "empfangsbereit" jemand ist. Grundsätzlich finde ich aber nichts Verwerfliches daran, von eigenen Erlebnissen zu erzählen. Als "sektiererich" würde ich es dagegen empfinden, wenn mir jemand seine Überzeugungen "aufdrücken" wollte. So etwas kann einfach nicht funktionieren. Aber Erzählen von eigenen Erlebnissen oder Erfahrungen mit Gott könnte ja zumindest Verständnis - im besten Fall sogar Interesse - wecken.

flutterby antworten


Seite 1 / 3
Teilen: