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Den Glauben vor anderen bekennen

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Flutterby
Themenstarter
Beiträge : 164

Hallo zusammen,

wie ist oder war das eigentlich bei Euch so, als Ihr "frisch" zum Glauben gekommen seid - habt Ihr anderen Menschen davon erzählt?

Ich muss sagen, dass ich mich damit wohl schwertun würde, Nichtchristen von meinem Glauben zu erzählen. Bisher bin ich noch nicht in diese Situation gekommen, da ich anderen sowieso fast nichts Privates von mir erzähle, aber das könnte ja durchaus mal mal passieren, z.B. wenn ich demnächst meinen zukünftigen Ex-Vereinskollegen erklären werde, warum ich mich aus dem Verein zurückziehe, da dessen Ausrichtung nicht mehr "kompatibel" ist zu meiner eigenen neunen Ausrichtung.

Ich wünschte mir, ich hätte etwas, womit ich potentielle Gesprächspartner irgendwie "begeistern" könnte, aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten", und mit rein persönlichen Überzeugungen, die ja jeder irgendwo hat, kann man wohl niemanden "vom Hocker reißen", wie man so schön sagt.

In vielen Bekehrungsgeschichten, die man so hört oder liest, sind ja die Menschen vollkommen "geflasht" von ihrer Begegnung mit Jesus und müssen allen davon erzählen - das ist bei mir nicht der Fall, da ich bisher keine solche Begegnung oder sonst ein einschneidendes Erlebnis hatte. Bisher habe eher ich das Gefühl, dass ich es bin, der mehr oder weniger verzweifelt versucht, sich Jesus anzunähern, als umgekehrt. Momentan ist das also eher eine "private Sache" zwischen Gott und mir als etwas, das man anderen mitteilen würde.

Wie sind Eure Erfahrungen und Ansichten dazu?

Allen einen schönen "Christi Himmelfahrt"-Tag! 😊

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230 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo Flutterby 😊

Veröffentlicht von: @flutterby

wie ist oder war das eigentlich bei Euch so, als Ihr "frisch" zum Glauben gekommen seid - habt Ihr anderen Menschen davon erzählt?

Ja, da habe ich jede Gelegenheit ergriffen, um den Leuten von Jesus zu erzählen. Ich war geradezu übereifrig, aber als ich merkte, wie viele Widerstande ich damit provoziert habe, bin ich sehr viel kleinlauter geworden - um nicht zu sagen "feiger", denn damit konnte ich nicht umgehen.

Veröffentlicht von: @flutterby

Ich wünschte mir, ich hätte etwas, womit ich potentielle Gesprächspartner irgendwie "begeistern" könnte, aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten", und mit rein persönlichen Überzeugungen, die ja jeder irgendwo hat, kann man wohl niemanden "vom Hocker reißen", wie man so schön sagt.

Aber Dein "bloßer Glaube" ist ja auch alles was Du brauchst. Du glaubst das Evangelium und Du weißt, daß andere es auch brauchen. Lass einfach Deine Dankbarkeit für Deine Erlösung sprechen.

Aber was mir immer fehlt ist der Einstieg. Ich habe das nicht so drauf, fremde Leute anzusprechen und ihnen von Jesus zu erzählen. Ich fühle mich dann wie ein Sektierer und weiß sehr gut, wie ich früher, vor meiner Bekehrung, auf sowas reagiert habe. Heute bin ich dankbar, wenn Jesus mir zeigt, wem ich von Ihm und dem Evangelium erzählen soll. Aber auch dann ist es schwierig - denn ich kann eigentlich viel besser schreiben als reden. 😊

Grüssle von Katrin

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167 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Hi Katrin,

danke für Deinen Bericht. 😊

Veröffentlicht von: @katy3

Ja, da habe ich jede Gelegenheit ergriffen, um den Leuten von Jesus zu erzählen. Ich war geradezu übereifrig, aber als ich merkte, wie viele Widerstande ich damit provoziert habe, bin ich sehr viel kleinlauter geworden - um nicht zu sagen "feiger", denn damit konnte ich nicht umgehen.

Interessant; dann hattest Du wahrscheinlich eine für Dich sehr prägende Begegnung mit Jesus, oder?

Es kommt ja auch immer darauf an, was man jemandem sagt. Wenn man nur von seinen eigenen Erfahrungen erzählt und nicht versucht, den anderen zu "misisonieren", ist man ja nur "Zeuge" seiner eigenen Erlebnisse oder Erfahrungen, und das sollte andere eigentlich niemanden provozieren.

Veröffentlicht von: @katy3

Aber Dein "bloßer Glaube" ist ja auch alles was Du brauchst. Du glaubst das Evangelium und Du weißt, daß andere es auch brauchen. Lass einfach Deine Dankbarkeit für Deine Erlösung sprechen.

Bei mir war es ja eher die Sehnsucht nach bzw. Liebe zu Gott, die mich zu ihm getrieben hat, und nicht in erster Linie die Suche nach Erlösung. Daher glaube ich auch nicht, dass man mit dem Wort Erlösung irgend jemanden für Jesus begeistern kann; das kann man doch niemandem "verkaufen", das wäre kein gutes "Marketing"... 😉

Veröffentlicht von: @katy3

Aber was mir immer fehlt ist der Einstieg. Ich habe das nicht so drauf, fremde Leute anzusprechen und ihnen von Jesus zu erzählen. Ich fühle mich dann wie ein Sektierer und weiß sehr gut, wie ich früher, vor meiner Bekehrung, auf sowas reagiert habe. Heute bin ich dankbar, wenn Jesus mir zeigt, wem ich von Ihm und dem Evangelium erzählen soll. Aber auch dann ist es schwierig - denn ich kann eigentlich viel besser schreiben als reden. 😊

Letzteres geht mir auch so, und als eine von Natur aus eher introvertierte und öffentlichkeitsscheue Person mache ich das auch nicht, einfach so auf Leute zuzugehen und ihnen was zu erzählen. Nur wenn ich darauf angesprochen werde, würde ich über meinen Glauben reden, aber von mir aus eher nicht.

LG
Stefan

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

Interessant; dann hattest Du wahrscheinlich eine für Dich sehr prägende Begegnung mit Jesus, oder?

In der Tat, ja. Das war sehr umwälzend und hat mein Leben völlig auf den Kopf gestellt.

Veröffentlicht von: @flutterby

Wenn man nur von seinen eigenen Erfahrungen erzählt und nicht versucht, den anderen zu "misisonieren", ist man ja nur "Zeuge" seiner eigenen Erlebnisse oder Erfahrungen, und das sollte andere eigentlich niemanden provozieren.

Mein Bestreben ist es, beides miteinander zu kombinieren, denn mein Gegenüber braucht die Versöhnung mit Gott ja genauso wie ich.

Veröffentlicht von: @flutterby

Bei mir war es ja eher die Sehnsucht nach bzw. Liebe zu Gott, die mich zu ihm getrieben hat, und nicht in erster Linie die Suche nach Erlösung. Daher glaube ich auch nicht, dass man mit dem Wort Erlösung irgend jemanden für Jesus begeistern kann; das kann man doch niemandem "verkaufen", das wäre kein gutes "Marketing"... 😉

Aber die Erlösung ist das, worauf es ankommt. Es geht um nichts anderes. Das Gott das aus Liebe getan hat, kann und darf Bestandteil der Verkündigung sein, aber jemanden für die Liebe Gottes zu begeistern, erlöst ihn noch nicht aus seiner Sünde.

Wer im Sinne eines "gelungenen Marketings" das Evangelium verkündet, es also gewissermaßen "verkauft", um Menschen zu animieren, es zu kaufen, der sollte es besser sein lassen. Denn im Ernstfall provoziert das nur Begeisterung, aber keine Bekehrung - und Scheinbekehrungen sind schlimmer als gar eine Bekehrung. Denn dann hält der so Angesprochene seine Begeisterung für eine Bekehrung und das kann ein fataler Irrtum sein.

Veröffentlicht von: @flutterby

Nur wenn ich darauf angesprochen werde, würde ich über meinen Glauben reden, aber von mir aus eher nicht.

Genau, denn dann ist der Fragende auch offen für eine Verkündigung. Da sollten wir dann einfach durch unser Verhalten ein Zeugnis sein, das andere neugierig macht.

Grüssle Katrin

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486
Veröffentlicht von: @katy3

Aber die Erlösung ist das, worauf es ankommt. Es geht um nichts anderes. Das Gott das aus Liebe getan hat, kann und darf Bestandteil der Verkündigung sein, aber jemanden für die Liebe Gottes zu begeistern, erlöst ihn noch nicht aus seiner Sünde.

Dann wäre ich nie zu Gott gekommen. Ich wurde auf Gott aufmerksam, gerade weil mir jemand sagte, dass Gott mich liebt. Gerade das hat mich angezogen, das wollte ich genauer wissen, den Gott wollte ich dann doch kennen, das war so umwerfend wie nur irgendwas.

Und noch ein Gedanke: Wenn den Menschen die Liebe fehlt, warum sollten sie nicht von der Liebe begeistert werden? Warst Du denn wirklich nicht von der Liebe dieses Gottes angetan? Schwammst Du wirklich nur auf der "hauptsache ich bin gerettet"-Welle?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Schwammst Du wirklich nur auf der "hauptsache ich bin gerettet"-Welle?

Gewissermaßen ja - aber es war auch Dankbarkeit verbunden mit einer Art Fassungslosigkeit darüber, daß Gott das ausgerechnet auch für mich getan hat. Diese "Hauptsache ich bin [aus der Sünde] gerettet" ist ja das Wesen der Bekehrung

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

Für mich nicht. Für mich ist mindestens gleichauf die Liebe, denn sie ist der Grund, warum Er es tat. Er ist mein Vater, er hat mich geschaffen.
Wie ich eben auch meine Mutter nicht liebe, weil sie mich geboren hat, sondern weil sie mich liebt und meine Mutter ist.

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154
Veröffentlicht von: @katy3

Diese "Hauptsache ich bin [aus der Sünde] gerettet" ist ja das Wesen der Bekehrung

... und wo hinein?

Ich stelle es mal räumlich dar:
Aus der Sünde heraus gerettet ..........und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.

Du evangelisierst vom Reich des Sohnes seiner Liebe aus....

*hahahaaaa.....* Liedanfang im Kopf.... "Komm doch mal rüber..." Jesus, du hast voll den Humor.....

also Text auf jesus hin verstanden: .... verliebt in Jesus, lass uns mal drüber quatschen, was du von ihm hältst" *grins*

Komm doch mal rüber...
https://www.youtube.com/watch?v=Kzd1LzRIm_8

https://www.songtexte.com/songtext/ingrid-peters/komm-doch-mal-ruber-33c328c5.html

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich stelle es mal räumlich dar:
Aus der Sünde heraus gerettet ..........und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.

ganz genau so.

Veröffentlicht von: @deborah71

*hahahaaaa.....* Liedanfang im Kopf.... "Komm doch mal rüber..." Jesus, du hast voll den Humor.....

Äh Nein, das ist nicht wirklich meine Art der Evangelisation 😀 Aber wenn ich ehrlich bin, dann verstehe ich auch nicht wirklich, was Du mir damit sagen willst.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154
Veröffentlicht von: @katy3

Äh Nein, das ist nicht wirklich meine Art der Evangelisation 😀 Aber wenn ich ehrlich bin, dann verstehe ich auch nicht wirklich, was Du mir damit sagen willst.

Abgesehen von dem überraschenden und erfreuenden Input für mich in dem Moment... wir leben im Reich von Jesu Liebe als Erlöste und in dieses Reich hinein will ich jedenfalls einladen. Das Reich in dem ich lebe, soll anziehen und Mut machen, auch dort leben zu wollen unter diesem König.

Mir bewusst zu machen, wo ich stehe und wohin ich einladen will.... das verändert auch meine Ausstrahlung... Licht von Jesu Licht...

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Mir bewusst zu machen, wo ich stehe und wohin ich einladen will.... das verändert auch meine Ausstrahlung... Licht von Jesu Licht...

Ja, das stimmt schon, aber das ist, finde ich, auch eine Frage des Temperaments. Wie immer im Leben muß man den richtigen Ton treffen, und das zugeschnitten auf das Gegenüber. Ich bin da vielleicht etwas hölzern und unflexibel, vielleicht auch farblos und zu unemotional - aber weil ich meine Defizite auch sehe, konzentriere ich mich weniger auf das Drumrum, als auf die Botschaft des biblischen Evangeliums, wie ich es verstanden habe. Denn Paulus sagt ja, daß der Glaube aus der Predigt kommt - der Predigt des Wortes Gottes. Und das versuche ich so unverfälscht wie möglich zu vermitteln.

Was mir wichtig ist, daß ist es möglichst zu verhindern, die Evangelisation nicht zu emotionalisieren. Denn Begeisterung ist keine Bekehrung. Auch wenn dieser Name für Dich ein rotes Tuch ist - aber mein großes Vorbild ist hier Jonathan Edwards, einer der "erfogreichsten", wenn man so will, Erweckungsprediger der USA des 18ten Jahrhunderts.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154

ok.... kann ich nachvollziehen... und so lustig, wie das gerade aus der Situation entstanden ist, das ist keine Methode.... mir ging es um den Standort in der Liebe...

Allerdings Edwards finde ich höchst emotionalisierend. 😉

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Allerdings Edwards finde ich höchst emotionalisierend. 😉

ja, das denke ich mir 😀 - Ich hab Dich lieb 😊

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154
Veröffentlicht von: @katy3

Ich hab Dich lieb 😊

😘

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

Nicht unbedingt. Mir war nach meiner Bekehrung noch lange nicht klar, was eigentlich schon allein mit dem Begriff Sünde gemeint war ... Ich wollte unbedingt nur Jesus in meinem Leben haben.

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @adjutante

Ich wollte unbedingt nur Jesus in meinem Leben haben.

so ungefähr war es bei mir auch ganz am Anfang. Das Sündenbewusstsein und die Notwendigkeit der Erlösung kamen dann hinterher nach und nach.

Anonymous antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @katy3

Ich wollte unbedingt nur Jesus in meinem Leben haben.

so ungefähr war es bei mir auch ganz am Anfang. Das Sündenbewusstsein und die Notwendigkeit der Erlösung kamen dann hinterher nach und nach.

So ist es wohl bei den Meisten, die sich neu dem Glauben zuwenden. Sie "suchen" irgend etwas - z.B. einen Sinn in ihrem Leben oder das Gefühl, angenommen und geliebt zu sein - und finden (oder suchen) das dann in Jesus. Etwa, weil sie selbst diese Erfahrung gemacht haben, nachdem sie sich in ihrer Not an Gott gewandt haben, oder nachdem sie entsprechende Zeugnisse von anderen gehört haben und sich sagen: Ja, das will ich auch. Möglicherweise haben Einige von ihnen auch große Schuld auf sich geladen und erfahren nun die heilsame Wirkung von Vergebung - dann ist eh schon eine Sündenerkenntnis da. Den Meisten "Normalos", die niemanden betrogen, verletzt oder umgebracht haben, wird dies und die eigene Erlösungsbedürftigkeit wohl aber erst später nach und nach klar. Sündenerkenntnis ist auch eine Gnade Gottes.

flutterby antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

Bei mir war zuerst diese Sehnsucht nach Jesus da. Schon als kleines Mädchen habe ich mich gerne alleine in einem katholischen Schlossgarten aufgehalten, in dem die letzten Stationen von Jesus in Form von Statuen aus Stein dargestellt waren. Danach bin ich gerne in die dahinter liegende Kapelle gegangen und habe dort nur still vor dem Kreuz niedergekniet. Oder ich bin durch die katholische Kirche gelaufen, um mich dort an einem gewissen Platz still hinzuknien.
Erst wenige Jahre später hat mich die Frage nach dem Sinn des Lebens bewegt - und was Gott wohl mit mir vor hat.

adjutante antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Ja, auch bei mir war es eine innere, unbestimmte "Sehnsucht nach Gott", die mich zuerst viele "Irrwege" gehen ließ und vor einem halben Jahr zum christlichen Glauben führte. Zwar hatte ich schon als Kind einen "Kinderglauben" gehabt und stellte mir Jesus als meinen Freund vor - ich malte mir sogar aus, wie es wäre, zur damaligen Zeit als einer seiner Jünger zu leben oder sogar als Märtyrer für ihn zu sterben 😉 - aber irgendwann nach der Firmung ist diese "Beziehung" dann im Sande verlaufen. Im (kath.) Religionsunterricht war uns auch nie erzählt worden, dass man Jesus "sein Leben übergeben" kann - davon habe ich erst Ende letzten Jahres im Radio gehört im Zusammenhang mit bewegenden Berichten von Menschen, denen Jesus persönlich begegnet war - und habe das dann auch gemacht. 😊 Aber eben nicht aus Angst vor Verlorenheit oder Hölle - diese Aspekte kamen erst mit dem "Gesamtpaket" hinzu...

flutterby antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Hi Katrin!

Veröffentlicht von: @katy3

In der Tat, ja. Das war sehr umwälzend und hat mein Leben völlig auf den Kopf gestellt.

Cool!

Veröffentlicht von: @katy3

Aber die Erlösung ist das, worauf es ankommt. Es geht um nichts anderes. Das Gott das aus Liebe getan hat, kann und darf Bestandteil der Verkündigung sein, aber jemanden für die Liebe Gottes zu begeistern, erlöst ihn noch nicht aus seiner Sünde.

Ich kenne das Evangelium natürlich auch, aber bei diesem Thema würde ich nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen wollen. Wie würde wohl ein Gesprächspartner reagieren, wenn ich ihm sagen würde: "Du brauchst unbedingt Erlösung!"? Wie hätte ich früher reagiert? Ich hätte gefragt: "Erlösung wovon? Und bleib' mir bloß mit Deiner Hölle weg!" Die Theologie oder die Bibel hätte mich nicht überzeugt. Erst die berührenden Berichte anderer Menschen über ihre Begegnung mit Jesus konnten mich dazu bringen zu sagen: "Ja, das will ich auch! Erzähl' mir mehr davon!" Das andere kommt dann schon nach.

Veröffentlicht von: @katy3

Wer im Sinne eines "gelungenen Marketings" das Evangelium verkündet, es also gewissermaßen "verkauft", um Menschen zu animieren, es zu kaufen, der sollte es besser sein lassen. Denn im Ernstfall provoziert das nur Begeisterung, aber keine Bekehrung - und Scheinbekehrungen sind schlimmer als gar eine Bekehrung. Denn dann hält der so Angesprochene seine Begeisterung für eine Bekehrung und das kann ein fataler Irrtum sein.

Das mit dem "Marketing" und "verkaufen" bitte nicht wörtlich nehmen. Ich finde aber immer noch, dass es besser ist, Menschen über ihre inneren Sehnsüchte zu erreichen, sie genau dort zu "triggern", als über Belehrungen.

Mag auch sein, dass ich da eine andere Herangehensweise an das ganze Thema habe, oder dass mir noch gewisse Einsichten fehlen, z.B. die eine tiefgreifende Erkenntnis meiner Verlorenheit in Gott. Das habe ich zwar als Konzept verstanden und für mich angenommen, aber diese wirklich tiefgreifende Erkenntnis fehlt mir anscheinend noch; ich bete natürlich auch darum, dass diese mir noch zuteil werden wird. Ich muss ich da halt noch in Geduld üben und es Gott überlassen, was er mit mir vorhat.

LG Stefan

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Hi Stefan,

Veröffentlicht von: @flutterby

Wie würde wohl ein Gesprächspartner reagieren, wenn ich ihm sagen würde: "Du brauchst unbedingt Erlösung!"? Wie hätte ich früher reagiert? Ich hätte gefragt: "Erlösung wovon? Und bleib' mir bloß mit Deiner Hölle weg!"

genau - aber darum geht es - es geht um die Erlösung aus der Sünde, aus dem Zorn Gottes über [meine] Sünden. Diese Reaktion hier ist normal, denn kein Unbekehrter, der weder an Gott glaubt, noch mit Seiner Heiligkeit rechnet und sich selbst auch nicht für einen verlorenen Sünder hält, würde Hölle oder Gericht fürchten. Das ist der Normalfall - aber auch ein guter Einstieg in ein Gespräch - wenn er/sie nicht deutlich sagt, daß er nicht darüber sprechen will.

Veröffentlicht von: @flutterby

aber diese wirklich tiefgreifende Erkenntnis fehlt mir anscheinend noch; ich bete natürlich auch darum, dass diese mir noch zuteil werden wird. Ich muss ich da halt noch in Geduld üben und es Gott überlassen, was er mit mir vorhat.

ganz genau so 😊

Grüssle Katrin

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

ich wage mal einen Versuch
sozusagen

Veröffentlicht von: @katy3

genau - aber darum geht es - es geht um die Erlösung aus der Sünde, aus dem Zorn Gottes über [meine] Sünden.

Ich weiß nicht genau, ob ich Dich das schon mal gefragt habe, vielleicht hält doppelt besser 😉 - Was meinst Du, warum möchte Gott, dass wir "Bescheid wissen" über Verlorensein und Sünde? Du magst antworten: 'weil er nicht will, dass wir verloren gehen' und ich würde sofort fragen: Warum möchte er das nicht? - Auch Deine Antwort ist sicher: Weil er uns geschaffen hat und uns über alle Maßen liebt, so sehr sogar, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, ...

Wie ich weiter oben schon mal sagte: Mich - und vielleicht viele andere Menschen - lockt es nicht hinterm Ofen hervor, wenn mir jemand mit Verlorensein und Sünde kommt. Hat es mich auch als Ungläubige nicht. Aber dieser Typ, der da für mich da war, der zugehört hat, der mir von seinem Jesus und seinem Gott erzählt hat, wie er mit ihm lebt und dass Gott lieben soll und sogar mich, wo mich doch keine liebt, wahrscheinlich nicht mal ich selbst, das hat mich dann doch "interessiert" ... das hat mich berührt. Und Du sagst es an anderer Stelle selbst: wenn es die Menschen berührt.

Vielleicht ist es "vollständiger", die Liebe - die ja personifiziert ist in Jesus - nicht "wegzulassen", denn sie ist die treibende Kraft hinter allem.

Wir sind uns eh einig, ich wollte mal wieder nur meinen Senf abgeben *schmunzel*.

Grüßle

neubaugoere antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Genau, liebe Neubaugoere: Liebe (agape) ist die treibende Kraft hinter allem.

"Wer mich aber liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren." (Joh 14,21)

"Wer mich sieht, der sieht den Vater" (Joh 14,9)

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich." (Joh 14,6)

usw.

Es sollte also vollkommen genügen (und ist vielleicht sogar am wirksamsten), auf die Liebe Jesu hinzuweisen (am besten halt durch eigene Zeugnisse, sofern vorhanden), um andere Menschen für das Evangelium empfänglich zu machen.

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Was meinst Du, warum möchte Gott, dass wir "Bescheid wissen" über Verlorensein und Sünde? Du magst antworten: 'weil er nicht will, dass wir verloren gehen' und ich würde sofort fragen: Warum möchte er das nicht? - Auch Deine Antwort ist sicher: Weil er uns geschaffen hat und uns über alle Maßen liebt, so sehr sogar, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, ...

Ganz genau - Du kennst mich schon sehr gut 😊 Meine Antwort wäre genau das.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mich - und vielleicht viele andere Menschen - lockt es nicht hinterm Ofen hervor, wenn mir jemand mit Verlorensein und Sünde kommt.

Aber das würde mich nicht beeinflussen, denn genau das ist die Botschaft des Evangeliums - "[du] bist ein in Deiner Sünde verlorener Sünde und hier ist der Sohn Gottes, der dich aus der Sünde befreien und mit Gott versöhnen kann." Das ist das Evangelium, natürlich heruntergebrochen auf den Kern der Botschaft. Genau genommen würde ich beim Sündenfall anfangen, dann weitergehen über die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes und schließlich bei der Gnade und Vergebung durch Jesus Christus ankommen. Das ist das Grundgerüst meiner Verkündigung.

Aber was ich davon umsetze, ist immer abhängig vom Verlauf des Gespräches. Wie offen ist mein Gegenüber, wie groß ist sein Interesse, wie reagiert er/sie auf die Botschaft(en). Kein Gespräch läuft wie das andere. Ich bewundere da eine Freundin von mir, die das mit einer Selbstverständlichkeit rüberbringen kann, die ich nie hätte, denn ich bin immer viel zu besorgt darüber, daß ich alles auch richtig sage und nicht in´s Stottern komme, wenn ich blitzschnell versuche, an meinen Formulierungen "zu feilen". Ich kann nicht gut reden, bin oft viel zu verkrampft. Aber ich arbeite dran 😊

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Aber dieser Typ, der da für mich da war, der zugehört hat, der mir von seinem Jesus und seinem Gott erzählt hat, wie er mit ihm lebt und dass Gott lieben soll und sogar mich, wo mich doch keine liebt, wahrscheinlich nicht mal ich selbst, das hat mich dann doch "interessiert" ... das hat mich berührt. Und Du sagst es an anderer Stelle selbst: wenn es die Menschen berührt

Ganz genau - das ist auch die Kunst bei der Evangelisation - das Gegenüber da abholen, wo es steht. Ich bin darin nicht so gut. Mir kommt es vor allem und zuerst auf die wahrhaftige Botschaft an, denn der Glaube kommt ja aus der Predigt, wie Paulus sagt.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Vielleicht ist es "vollständiger", die Liebe - die ja personifiziert ist in Jesus - nicht "wegzulassen", denn sie ist die treibende Kraft hinter allem.

Völlig richtig. Aber ich würde nicht bei der Liebe Jesu stehen bleiben - mir wäre das, was Jesus aus Liebe für die Erlösung der Sünder getan hat und warum, viel wichtiger. Und Jesus ist ja Gott - ich würde also von der Liebe Gottes reden, die Er in Jesus Christus am Kreuz offenbart hat. Der ganze Gott (sozusagen) - also Vater, Sohn und Heiliger Geist, lieben die Sünder, deren Sünden der dreieinige Gott in der II. Person der Gottheit, also im Sohn, am Kreuz gesühnt hat. Ich würde deshalb von der Liebe Gottes reden.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wir sind uns eh einig, ich wollte mal wieder nur meinen Senf abgeben *schmunzel*.

Genau - aber es ist auch gut und hilfreich, das noch mal zu reflektieren 😊

Grüßle Dir auch (und jetzt schreib ichs auch mal mit ß, wie es ja eigendlich richtig ist 😊

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

😀 Wir zwei sind das Paradebeispiel für dieses Bild, wo zwischen zwei Leuten eine Zahl auf dem Boden steht und beide behaupten, recht zu haben. Der eine sieht eine 6, der andere eine 9. Und es haben beide recht. 😀 Und doch sieht jeder etwas anderes. 😉

Mein alter Pastor hat immer gesagt, Gott befreit nicht nur von ... (Sünde). Da bleib nicht stehen, denn er befreit zu ... (m Lob Gottes). So ist es mir ergangen. Gott hat meinen Hilferuf gehört und ich lobe und preise ihn dafür mein Leben lang. Befreit von ... meinem alten Leben, von Lügen, von Sünde (Trennung von Gott) - befreit (hin) zu ... IHM, mit allem, was dazugehört. 😊

Gott ist ein "vom-Ziel-her-Denker", um es mal so auszudrücken. Er schaut auf uns vom Ziel her. Und genau so schauen auch wir auf andere ... vom Ziel her. Weil wir errettet sind und andere noch nicht. Wir sind schon da, wo andere noch hin sollen. Und genau das ist für mich die Botschaft. Ich vertraue Gottes Heiligem Geist, dass er Menschen bekehrt, er hat darin auch viel mehr Übung und wenn wir ehrlich sind, ist das gar nicht mein Job. 😀 Bekehrungen sind in seinem Aufgabenbereich. Meiner ist nur, die Frohe Botschaft zu überbringen. Und die heißt für mich nicht: Du lebst in Sünde! Du Sünder! Bekehre Dich! Du bist verloren! (stell Dir ruhig eine etwas lautere Stimme vor) - meine Frohe (!) Botschaft ist: Es gibt diesen Gott. Er lebt. Er ist nicht tot. - Und Gott bewirkt die Sündenerkenntnis in meinem Gegenüber. Wann und wie und wo er will. Ich bin nur der Bote.

Kannst Du wie ich sehen, dass wir auf zwei verschiedenen Punkten stehen und auf dieselbe Sache schauen?

Veröffentlicht von: @katy3

Ganz genau - das ist auch die Kunst bei der Evangelisation - das Gegenüber da abholen, wo es steht. Ich bin darin nicht so gut. Mir kommt es vor allem und zuerst auf die wahrhaftige Botschaft an, denn der Glaube kommt ja aus der Predigt, wie Paulus sagt.

Das ist keine "Kunst". Das ist "Zuhören" - nämlich dem Heiligen Geist. Denn wir arbeiten im schönsten Fall ja zusammen. Und von ihm kommt das "Go", wenn ich was sagen soll und ich habe aufgehört, darüber nachzudenken, was dann kommt, weil es sonst durch meinen Verstand geht und der sich wieder einmischt. Bei mir kommt alles "aus dem Bauch heraus" und oft genug wundere ich mich, was da so rauskommt und wie ... *grins*. Wenn ich nichts dazutue, weil es nicht durch meinen Verstand geht, dann isses Gott. Schlecht zu beschreiben, aber ungefähr eben. Das kann sicher immer auch in die Hose gehen, wenn sich die Emotionen mit einmischen wollen. Aber ich bin nicht da, um mich selbst zu verdammen, sondern ich halte Ausschau, was Gott dabei so tut. In den Situationen.

Veröffentlicht von: @katy3

Ich bin darin nicht so gut.

Kannste aber werden, wenn Du willst.

Veröffentlicht von: @katy3

Mir kommt es vor allem und zuerst auf die wahrhaftige Botschaft an, denn der Glaube kommt ja aus der Predigt, wie Paulus sagt.

Richtig. Die wahrhaftige Botschaft für Dich ist eben nur anders als meine und doch ist sie wahr. - Es ist die Liebe, die bekehrt. Es ist die Liebe, die mit uns und durch uns hindurch arbeitet. Es ist die Liebe, die alles verändert. Und es ist die Liebe, die Menschen zu Gott ruft, aus der Sünde heraus. Denn Gott ist die Liebe.

Schönes Wochenende Dir!
Ich geh heute zu Heidi Baker, die is grad in Berlin. 😀
Ich hab mal die ganze Predigt von ihr angehört und ein einziger Moment ist mir haften geblieben von ihr. Ihr geht es um "für Menschen da sein", ihnen (dann) die Frohe Botschaft zu bringen (man achte auf die Reihenfolge 😉). Sie sagte in einer Situation: Dann setzte ich mich zu dem Kind auf den Bürgersteig und sagte (alles sinngemäß): Tell me your story. - Thats all. (für Nichtenglischsprachige: Erzähl mir deine Geschichte. Das ist alles) Weil es auch für mich genau das ist. Menschen annehmen. Jesus hat sie auch alle angenommen, er "war mit ihnen". Das sehe ich darin: Tell me your story - und dann zuhören. Das ist immer irgendwie der erste Schritt. Abholen, wo sie stehen. 😉 Das wollen wir auch so. Und die Liebe in uns bewirkt, dass wir anderen geben, was wir selbst gern haben: Liebe, Vergebung, Annahme (gern auch andere Reihenfolgen 😉)
Ich freu mich auf sie. Ich hatte vor Jahren ihr Buch verschlungen mit den Kinderheimen in Mozambique/Mosambik. Sehr beeindruckend, wie Gott heute noch all die Dinge bewirkt, die in der Schrift zu finden sind.

*wink*

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

😀 Wir zwei sind das Paradebeispiel für dieses Bild, wo zwischen zwei Leuten eine Zahl auf dem Boden steht und beide behaupten, recht zu haben. Der eine sieht eine 6, der andere eine 9. Und es haben beide recht. 😀 Und doch sieht jeder etwas anderes. 😉

Naja, weiß ich nicht. Beim Evangelium geht es mir nur um die Botschaft des Evangeliums, also die Versöhnung mit Gott durch das Kreuz Jesu. Dazu das Woher und Warum. Das Problem ist die Sünde - und nicht eine schwere Kindheit oder eine schlechte Ehe oder irgendwelche sonstigen Nöte und Defizite. Denn das Problem über allem ist die Sünde und die Notwendigkeit der Befreiung aus dem Fluch der Sünde (des Gesetzes), um mit Gott versöhnt werden zu können. Das ist das Evangelium - es bietet die Chance auf ein mit Gott versöhntes Dasein - und Leben.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Mein alter Pastor hat immer gesagt, Gott befreit nicht nur von ... (Sünde). Da bleib nicht stehen, denn er befreit zu ... (m Lob Gottes). So ist es mir ergangen. Gott hat meinen Hilferuf gehört und ich lobe und preise ihn dafür mein Leben lang. Befreit von ... meinem alten Leben, von Lügen, von Sünde (Trennung von Gott) - befreit (hin) zu ... IHM, mit allem, was dazugehört. 😊

... was Du hier sehr schön beschreibst. Denn mit der Befreiung aus der Sünde und der Versöhnung mit Gott wird all dies überhaupt erst möglich.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich vertraue Gottes Heiligem Geist, dass er Menschen bekehrt, er hat darin auch viel mehr Übung und wenn wir ehrlich sind, ist das gar nicht mein Job. 😀 Bekehrungen sind in seinem Aufgabenbereich. Meiner ist nur, die Frohe Botschaft zu überbringen.

Ganz genau - nur denke ich, daß wir uns nicht wirklich einig sind darüber, was denn nun die "frohe Botschaft" ist 😊

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Das ist keine "Kunst". Das ist "Zuhören" - nämlich dem Heiligen Geist. Denn wir arbeiten im schönsten Fall ja zusammen.

Richtig - aber der Heilige Geist wird nichts anderes als frohe Botschaft verkünden als das, was in der Schrift offenbart wird. Wenn also, so gesehen, der Heilige Geist mir etwas Anderes als die biblische Botschaft hilft zu verkündigen, dann stimmt da was nicht. Dann muss ich mich selbst fragen, wessen "Stimme" ich da für den Heiligen Geist halte - die meiner Seele, oder meiner Furcht vor Widerstand, oder meines Wunsches, eine "schnelle Bekehrung" zu bewirken, oder die meiner zwischenmenschlichen Anteilnahme? Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, daß hier die Grenzen fließend sein können und es nicht einfach ist, ohne biblisches Konzept die Botschaft von eigenen Einflüssen frei zu halten.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Die wahrhaftige Botschaft für Dich ist eben nur anders als meine und doch ist sie wahr. - Es ist die Liebe, die bekehrt.

Ja, das stimmt schon, aber es muss die Liebe Gottes sein, und über die haben wir keine Verfügungsgewalt. Wenn wir jemandem sagen, daß Gott ihn liebt, dieser aber keinerlei Beweise dafür an sich selbst wahrnimmt, dann wird das sehr schwierig. Ich würde niemals jemandem Unbekehrten zusagen, daß Gott ihn liebt, denn ich wüsste nie, ob es stimmt. Ich würde von der Liebe Gottes allgemein sprechen, mit der Er das Kreuz der Versöhnung auf sich genommen hat. Ob Gott ihn auch liebt, würde sich dann an seiner Reaktion auf die Botschaft zeigen. Also nicht "jetzt sofort" - sondern im weiteren Verlauf seiner Reaktion, die wenn, dann in einer Bekehrung mündet.

Veröffentlicht von: @neubaugoebiblische-re

Ihr geht es um "für Menschen da sein", ihnen (dann) die Frohe Botschaft zu bringen (man achte auf die Reihenfolge 😉).

Aber das ist das Drumrum, das zwischenmenschliche Füreinander, das unbedingt auch dazu gehören kann. Und da gibt es so viele Variationen, wie es Menschen und Beziehungen gibt. Aber wenn man das Evangelium verkündet, sollte es vom biblischen Sachverhalt nicht abweichen.

Grüssle 😊

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an.ja
 an.ja
(@an-ja)
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Veröffentlicht von: @katy3

Beim Evangelium geht es mir nur um die Botschaft des Evangeliums, also die Versöhnung mit Gott durch das Kreuz Jesu.

Na ja, die Frohe Botschaft ist doch die, die die Menschen auch froh macht, oder?

Und das hängt doch mit der Historie eines Menschen und seiner jetzigen Lebenssituation zusammen.

Und welche Botschaft froh macht, ist möglicherweise bei jedem Menschen anders.

Deswegen gibt es kein Patentevangelium, sondern nur das Evangelium, dass der Heilige Geist in das Herz spricht.

Was für Dich am Evangelium wichtig ist, ist ohne Bedeutung.

Gruß Andy

an-ja antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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Nun:

13 Und niemand ist gen Himmel aufgefahren außer dem, der vom Himmel herabgekommen ist, nämlich der Menschensohn.
14 Und wie Mose in der Wüste die Schlange erhöht hat, so muss der Menschensohn erhöht werden,
15 auf dass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.
16 Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richte, sondern dass die Welt durch ihn gerettet werde.

Liebe ...

Veröffentlicht von: @katy3

... was Du hier sehr schön beschreibst. Denn mit der Befreiung aus der Sünde und der Versöhnung mit Gott wird all dies überhaupt erst möglich.

Nicht nur "ist dann möglich", ich glaube, daß es das ZIEL ist, Versöhnung ist das Ziel ... AUS Liebe ...

So sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab ... für sie, die Welt. Er hat uns schon geliebt, als wir noch Sünder waren. Und steht ein Sünder vor mir, weiß ich, dass er von Gott geliebt ist, denn für genau ihn hat er so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab. Es steht geschrieben und es ist wahr. Da muss ich nicht zögern. Er hat seinen Sohn nicht aus lauter Liebe gegeben für die, DAMIT Menschen glauben .. Damit sie den Weg zurück finden ... und sie werden von Gott überführt ... von seinem Heiligen Geist - allerdings so, wie ER es will (nicht ich). 😉

Es ist seine Liebe, die Menschen zu sich ruft. Sie werden nicht erst geliebt von Gott, wenn sie sich bekehrt haben, sondern seine Liebe ruft zur Bekehrung. Wir müssen uns nämlcih nicht verändern, damit Gott uns liebt. Es ist seine Liebe, die uns verändert.

Und das, was Du "Drumherum" nennst, sind Auswirkungen seiner Liebe in uns ... die überfließende Liebe durch uns zum anderen ... sie zeigt sich an der Frucht des Geistes ... nicht erst nach ihrer Bekehrung, wie Gott nicht erst nach der Bekehrung eines Menschen anfängt, sie zu lieben, sondern schon liebte, nämlich uns alle, als wir noch Sünder waren.

That is so true ... ❤
😊

Grüßle

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nicht nur "ist dann möglich", ich glaube, daß es das ZIEL ist, Versöhnung ist das Ziel ... AUS Liebe ...

Irgendwie scheinst Du einen Widerspruch zwischen "Liebe" und dem biblischen Evangelium zu sehen.

Ich sag Dir wie es ist - ich komme mit Deinem ewigen Beharren auf der "Liebe" nicht klar. Du widersprichst mir ständig und betonst, das es bei der Verkündigung nur um die Liebe geht - ständig nur Liebe, Liebe und noch mal Liebe - und das, obwohl das Evangelium doch das ultimativste Zeugnis der Liebe Gottes ist.

Das biblische Evangelium von der Versöhnung ist offenbar nichts, aber die Liebe ist alles und da weiß ich kaum noch, wie ich darauf reagieren soll. Du schreibst hier Dinge, die ich selbst auch schon x-Mal betont habe - aber trotzdem widersprichst Du mir damit, daß es nur um die Liebe geht. Da weiß ich echt nicht mehr weiter.

Trotzdem Grüßle 😊

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Deborah71
(@deborah71)
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Zwei Arten von Evangelisation illustriert anhand von Jesu Taufe:

a) der Heilige Geist kam auf Jesus herab mit Zorn, Blitz und Donner

b) der Heilige Geist kam auf Jesus herab zusammen mit Gottes Wort: Du bist mein geliebter Sohn

😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @deborah71

b) der Heilige Geist kam auf Jesus herab zusammen mit Gottes Wort: Du bist mein geliebter Sohn

Ja - aber jetzt stehe ich im Nebel 🤨

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Deborah71
(@deborah71)
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Mal sehen, wie sich der Nebel verscheuchen lässt. Es scheint gar nicht so einfach zu sein.

Die Fakten des Evangeliums sind die eine Sache. Wie die Fakten vermittelt werden, ist die andere Sache.. ziehen wir an oder stossen wir ab.

Begegne ich jemandem mit einem Predigtschwerpunkt auf Zorn und Gewitter oder mit dem Predigtschwerpunkt auf der bedingungslosen agape-Liebe Gottes.

deborah71 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Ok - jetzt verstehe ich. Danke 😊

Veröffentlicht von: @deborah71

Begegne ich jemandem mit einem Predigtschwerpunkt auf Zorn und Gewitter oder mit dem Predigtschwerpunkt auf der bedingungslosen agape-Liebe Gottes.

Also - so gesehen - ich halte beides für wichtig, denn eine gute Nachricht wäre ja nicht nötig, wenn es nicht auch eine schlechte Nachricht gäbe 😊

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Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @katy3

Ok - jetzt verstehe ich. Danke 😊

Prima 😊

Veröffentlicht von: @katy3

Also - so gesehen - ich halte beides für wichtig, denn eine gute Nachricht wäre ja nicht nötig, wenn es nicht auch eine schlechte Nachricht gäbe 😊

Alles eine Frage des richtigen Zeitpunktes. Hab ich die gute Nachricht angenommen, schreckt mich die schlechte Nachricht nicht mehr, denn sie hat ja keinen Zugriff mehr, sie kann im Gegenteil die empfangene gute Nachricht verstärken und die Dankbarkeit.

deborah71 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Alles eine Frage des richtigen Zeitpunktes. Hab ich die gute Nachricht angenommen, schreckt mich die schlechte Nachricht nicht mehr, denn sie hat ja keinen Zugriff mehr, sie kann im Gegenteil die empfangene gute Nachricht verstärken und die Dankbarkeit.

Mmmh - aber warum sollte jemand die gute Nachricht annehmen, ohne die schlechte zu kennen? Ich versuche gerade, mich da reinzuversetzen - wie hätte ich vor meiner Bekehrung darauf reagiert? --- die gute Nachricht ergibt doch erst durch die schlechte Nachricht einen Sinn? Ich vergleiche das grad mal - warum sollte ich der Aufforderung nachkommen, ein Schiff zu verlassen, wenn mir nicht gesagt wird, daß es sinkt?

*grübel*

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Deborah findet immer so tolle Worte 😊

Veröffentlicht von: @katy3

Mmmh - aber warum sollte jemand die gute Nachricht annehmen, ohne die schlechte zu kennen? Ich versuche gerade, mich da reinzuversetzen - wie hätte ich vor meiner Bekehrung darauf reagiert? --- die gute Nachricht ergibt doch erst durch die schlechte Nachricht einen Sinn? Ich vergleiche das grad mal - warum sollte ich der Aufforderung nachkommen, ein Schiff zu verlassen, wenn mir nicht gesagt wird, daß es sinkt?

Wenn ich dazu als sogenannte Spätbekehrte auch was sagen darf:
Die Nachricht, dass Gott mich liebt, "einfach so", ohne, daß ich was dafür tun muss und er mich in sein Reich aufgenommen hat und daß es nicht um "gut sein" und ich sein Kind bin und wenn er mal wiederkommt, dann alles fertig sein wird - also die Wohnungen - und er mich mitnehmen wird mit all denen, die ich liebe (Geschwister) ... dann ist die Nachricht, dass alle anderen verloren sind für mich nicht "entscheidend", sie bilden für mich den "Hintergrund" der Geschichte, ich verstehe diese große Liebesgeschichte Gottes mehr oder umfassender. Weil es etwas zu tun hat mit der LIebegeschichte, daß wir geschaffen wurden in und aus Liebe und wir herausgefallen sind aus dieser Liebe - das ist das Verlorensein, erst recht, wenn Gott sich dann eines Tages ganz "zurückzieht", wenn also alle Liebe entschwunden sein wird aus dieser Welt, dann ist diese Welt quasi die sagenumwobene "Hölle" ... und mich (nur mich!) tangiert das doch überhaupt nicht mehr, weil ich errettet bin. Und die anderen müssen - aus meiner Sicht - diese große Liebesgeschichte kennen, sie müssen wissen, dass sie von Gott geschaffen wurden und warum Gott so um sie wirbt. Den Blick für die Realität schenkt dann Gott, oder auch nicht. Ich kenne ja seinen Plan nicht. Ich habe "nur" den Auftrag, von ihm zu erzählen. Nicht von dem, was mal sein wird, wenn Menschen nicht zu Gott finden. Denn sie sind im Grunde ja schon dort.

Wird's deutlicher, warum ich "immer so auf der Liebe herumreite"? 😀

Nachtrag vom 17.06.2019 1017
huch, da fehlt wohl das eine oder andere Wort 😀

Die Liebe lädt ein, sie wirbt, sie "zieht" (der Vater zieht), sie "droht" nicht. Sie kommt vom Ziel her, sie ist schon am Ziel und zieht in das Ziel, das ist ihr Begehren.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

und daß es nicht um "gut sein" und ich sein Kind bin und wenn er mal wiederkommt, dann alles fertig sein wird - also die Wohnungen - und er mich mitnehmen wird mit all denen, die ich liebe (Geschwister) ..

meinst Du hier leibliche Geschwister oder die Geschwister im Herrn? Bei den leiblichen Geschwistern weißt Du das ja nicht, wenn sie (noch?) nicht bekehrt sind.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

... dann ist die Nachricht, dass alle anderen verloren sind für mich nicht "entscheidend",

echt nicht? mmmh - aber bei der Evangelisation geht es ja immer um die Erlösung des Gesprächspartners.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

das ist das Verlorensein, erst recht, wenn Gott sich dann eines Tages ganz "zurückzieht", wenn also alle Liebe entschwunden sein wird aus dieser Welt, dann ist diese Welt quasi die sagenumwobene "Hölle" ... und mich (nur mich!) tangiert das doch überhaupt nicht mehr, weil ich errettet bin.

mmh - also, so geht es mir nicht und das kann ich kaum nachvollziehen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich habe "nur" den Auftrag, von ihm zu erzählen. Nicht von dem, was mal sein wird, wenn Menschen nicht zu Gott finden.

Auch das sehe ich diametral anders. Mich interessieren genau die nicht, die schon gerettet sind - mich interessieren nur die, die es noch nicht sind, denn sie sind noch auf dem Weg der Verdammnis und das darf keinesfalls das letzte Wort für sie sein.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Denn sie sind im Grunde ja schon dort.

Nein, überhaupt nicht. Solange sie irdisch leben, sind sie keineswegs bereits verloren. Bis zum letzten Atemzug können sie noch umkehren und ich sehe mich definitiv nicht dazu berechtigt, auch nur eine Seele verloren zu geben. -- was ist das denn? Wie passt das denn zu Deinem ständigen Einklagen von Liebe??

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486
Veröffentlicht von: @katy3

meinst Du hier leibliche Geschwister oder die Geschwister im Herrn? Bei den leiblichen Geschwistern weißt Du das ja nicht, wenn sie (noch?) nicht bekehrt sind.

geistlich natürlich

Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

... dann ist die Nachricht, dass alle anderen verloren sind für mich nicht "entscheidend",

echt nicht? mmmh - aber bei der Evangelisation geht es ja immer um die Erlösung des Gesprächspartners.

Ah, nee, ich meine schon mich damit, nur mich, also auf mich und mein Leben, meine Rettung etc. hat es ja keinen Einfluss mehr, wenn ich weiß, ich bin errettet, ist eine "Mitteilung" quasi, wie es denen geht, die Gott nicht glauben, für mich (!) eben nur noch eine Mitteilung. Sie berührt ja mein Leben nicht. Warum sollte es auch?
***********************

Ich frag halt einfach mal: Dein Leben vor Christus - wie betrachtest Du das aus Deiner heutigen Sicht? Warst Du verloren? Schließlich hast Du von Christus ja nichts gewusst. Dass niemand verloren bleiben muss, davon hab ich ja nicht geredet. Aber wer Gott nicht kennt, ist erst einmal verloren, weil er seit dem Fall aus der Liebe erst einmal für die Liebe verloren ist. Dem hat Gott ja mit Jesus Abhilfe geschaffen, indem er genau diese Verlorenen sucht und zu sich holt. Wer das ist, weiß ja niemand. Es könnte jeder sein, muss aber nicht. Natürlich kann jeder noch umkehren, weil Gottes Gnade noch hier ist. Aber sie wird eben einmal nicht mehr sein. Aber das nur am Rande. Wer aus Gott gefallen ist, ist erstmal verloren. Deshalb - so glaube ich - spricht die Bibel vom Verlorensein. Weil wir aus Gott gefallen sind, wir sind verlorengegangen und jeder, der glaubt, nämlich Jesus, ist aus dieser Verlorenheit bereits auf dem Rückweg nach Hause. Gerettet. Dann gibt es - aus meiner Sicht - immer noch genug Verlorene. Das beschreibt den Ist-Zustand. Und wenn sich dieser nicht ändert, bleibt es der Zustand bis in alle Ewigkeit. Mal so gesagt. Das wäre dann die Verdammnis. Sie sind dazu verdammt, auf ewig verloren zu sein und außerhalb der Liebe (Gott) zu bleiben (wo sie ja schon sind, nur daß Gottes Gnade noch immer unter uns ist).

Mich interessieren generell beide "Parteien": Die Erretteten, weil das Leben nicht einfach ist und wir uns umeinander kümmern müssen, und die Verlorenen, weil ich ja nicht weiß, wer noch mitkommt, wen Gott noch vorherbestimmt hat, also erzähle ich genau diese Geschichte den Verlorenen - nämlich wo sie herkommen, wer Gott ist und seine Liebesgeschichte mit seiner Schöpfung. Und wenn es mein Auftrag war, dann wird Gottes Geist demjenigen offenbaren, wer Gott ist und dass er verloren war und nun wiedergefunden (vgl. verlorene Schafe, die wiedergefunden werden) und auf dem Heimweg. Beides quasi gleichauf.

Veröffentlicht von: @katy3

ich sehe mich definitiv nicht dazu berechtigt, auch nur eine Seele verloren zu geben.

Ist Dir wirklich bewusst, daß es gar nicht Du bist, der sie rettet? Ich frag mal so doof, weil es so klingt. Meinste doch sicher nicht so. Oder?

Veröffentlicht von: @katy3

Wie passt das denn zu Deinem ständigen Einklagen von Liebe??

Nächste Frage: Ich würde gern wissen, wie Du auf "Einklagen" von Liebe kommst? Hast Du das Empfinden, ich würde etwas "Einklagen" - also wie vor Gericht? Für mich ist dieses Wort ganz arg eng am Gerichtsgedanken dran und Gericht obliegt Jesus. Ich bin da etwas "verwirrt" ...

neubaugoere antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich frag halt einfach mal: Dein Leben vor Christus - wie betrachtest Du das aus Deiner heutigen Sicht? Warst Du verloren?

aber absolut. Wäre ich in der Zeit gestorben, wäre ich sofort in der Hölle und das ohne Wenn und Aber.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Schließlich hast Du von Christus ja nichts gewusst.

Ich habe genug gehört und gewusst, um nicht mehr sagen zu können, ich hätte nichts gewusst. Als kleines Kind hätte das vielleicht noch gegolten, aber nicht mehr als junge oder später als reife Frau. Ich hätte keine Entschuldigung gehabt - und ich war so extrem sündhaft, daß es nichts gab, womit ich mich vor Gott hätte rausreden können.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Aber wer Gott nicht kennt, ist erst einmal verloren, weil er seit dem Fall aus der Liebe erst einmal für die Liebe verloren ist.

Sorry, aber so eine Rhetorik verscheucht mich eher, als das es mich erreichen könnte. Damit kann ich nichts anfangen. Vor seiner Bekehrung ist der Sünder geistlich tot. Und wenn Gott ihn erlöst durch die Wiedergeburt, dann tut Er das aus Liebe zu diesem Sünder.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ist Dir wirklich bewusst, daß es gar nicht Du bist, der sie rettet?

Klar, aber der Glaube kommt aus der Predigt, der Predigt des Wortes Gottes - Gott ist es der rettet, aber es muss das Evangelium verkündigt werden, wo immer Gott die Gelegenheit dafür gibt.

Gruß von mir

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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Veröffentlicht von: @katy3

Sorry, aber so eine Rhetorik verscheucht mich eher, als das es mich erreichen könnte. Damit kann ich nichts anfangen. Vor seiner Bekehrung ist der Sünder geistlich tot. Und wenn Gott ihn erlöst durch die Wiedergeburt, dann tut Er das aus Liebe zu diesem Sünder.

Hast mir aber gerade eben noch zugestimmt, jetzt bin ICH verwirrt:

Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Ich frag halt einfach mal: Dein Leben vor Christus - wie betrachtest Du das aus Deiner heutigen Sicht? Warst Du verloren?

aber absolut. Wäre ich in der Zeit gestorben, wäre ich sofort in der Hölle und das ohne Wenn und Aber.

Das ist keine Rhetorik, das sind meine Gedanken. Bei Verlorensein denke ich an etwas oder jemanden, der jemand anderem verloren ging. Ich war - wem? Antwort: Gott - verloren. Jetzt bin ich gerettet.

by the way: Vor Gott ist jeder Sünder gleich und auch jede Sünde, keine ist kleiner oder größer vor Gott 😊

nun, wir unterscheiden uns einfach in dem Punkt, woüber wir erzählen, wenn wir von Gott erzählen - und zwar jemanden, der Ihn noch nicht kennt; von mir erfährt er, wie sehr er geliebt und angenommen ist (danach alles andere) und von Dir erfährt er erst, wie schlimm er ist, weil Sünder - getrennt von Gott - und dann, daß Gott ihn liebt.

Nun, beides kann auf Menschen unterschiedlich wirken.
😊

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @neubaugoere

von mir erfährt er, wie sehr er geliebt und angenommen ist

aber das wißt Du doch gar nicht. Sowas kann man doch nicht einfach jedem zusprechen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

und von Dir erfährt er erst, wie schlimm er ist, weil Sünder - getrennt von Gott - und dann, daß Gott ihn liebt.

Nein, das ist nicht meine Botschaft - ich erzähle ihm nicht, daß Gott ihn liebt, denn ich weiß nicht, ob das stimmt. Das sagte ich schon mal. Und auch der (unerlöste) Sünder ist nie getrennt von Gott. Er ist getrennt von der Versöhnung mit Ihm. Er steht unter dem Zorn Gottes - und das trifft auf jeden unerlösten Sünder zu. Und auch das habe ich schon geschrieben.

Und dann erzähle ich ihm von Jesus, dem Sohn Gottes, der die Sünde der Welt trug und das es in Ihm Versöhnung mit Gott gibt. In Jesus findet er den barmherzigen Gott, der auch ihm seine Sünden vergibt, wenn er sich Jesus anschließt und Ihm glaubt. Und dann hoffe ich auf Gottes Gnade für ihn.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Nun, beides kann auf Menschen unterschiedlich wirken.

Das ist egal - es ist die Wahrheit. Es ist Gott, der in die Wiedergeburt und in den Glauben führt, aber die Verkündigung muss zwingend die Wahrheit sein, ganz gleich, wie sie aufgenommen wird.

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neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @katy3

aber das wißt Du doch gar nicht. Sowas kann man doch nicht einfach jedem zusprechen.

Doch, es steht geschrieben, wie sehr er die Welt liebt, nämlich so sehr, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, gerettet sind.

so sehr hat er die Welt geliebt ...
Das meint ganz sicher keine Gebäude, Straßen oder Kirchtürme.
Es meint Menschen. Es meint Sünder. Er hat auch mich und Dich schon geliebt, als Du noch ein Sünder warst. Wir sind vor Gott alle gleich. Und er hat sein Leben gegeben, weil er so sehr liebt. Nicht, weil er nur 23.748 Menschen liebt, sondern alle.
Das ist der Grund, warum ich es jedem zusprechen kann und darf.

Veröffentlicht von: @katy3

Und auch der (unerlöste) Sünder ist nie getrennt von Gott. Er ist getrennt von der Versöhnung mit Ihm. Er steht unter dem Zorn Gottes - und das trifft auf jeden unerlösten Sünder zu. Und auch das habe ich schon geschrieben.

Darf ich fragen, wie Du zu der "Behauptung" kommst, dass der Sünder NICHT getrennt ist von Gott? Was genau ist dann Sünde in Deinen Augen?

neubaugoere antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Doch, es steht geschrieben, wie sehr er die Welt liebt, nämlich so sehr, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, gerettet sind.

(Mark. von mir)

genau das ist doch meine Rede und das versuche ich auch weiterzugeben.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

so sehr hat er die Welt geliebt ...
Das meint ganz sicher keine Gebäude, Straßen oder Kirchtürme.
Es meint Menschen. Es meint Sünder.

das mit "Welt" ausnahmslos alle Menschen gemeint sind, kann ich nicht erkennen. Nach meinem Verständnis ist mit "Welt" Seine Schöpfung gemeint.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Darf ich fragen, wie Du zu der "Behauptung" kommst, dass der Sünder NICHT getrennt ist von Gott?

Weil Gott alles in allem ist - in Ihm "leben und weben wir", wie es Paulus ausdrückt. Es gibt nur Gott - und dieses Universum ist in Gott. Ein Prediger beschrieb das mal so: dieses Universum, mit allem, was es darin gibt, passt in Seine hohle Hand.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Was genau ist dann Sünde in Deinen Augen?

Sünde ist Rebellion und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.

Grüssle 😊

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486
Veröffentlicht von: @katy3

das mit "Welt" ausnahmslos alle Menschen gemeint sind, kann ich nicht erkennen. Nach meinem Verständnis ist mit "Welt" Seine Schöpfung gemeint.

Und wer ist "seine Schöpfung"? Alles Leben auf Erden, alle Menschen, alle Tiere, alle Pflanzen. Und alles fiel unter die Sünde und muss erlöst werden. - Könntest Du von Deiner Seite erzählen, wer für Dich die Schöpfung ist? Oder sagst Du, dass er nur die Auserwählten liebt und nur für die, die er auserwählt hat, sein Leben gab?

Warum ging er ihnen nach (schon im Garten Eden)? Weil er sie liebt.
Die ganze Schöpfung ...
allen bietet er sich an, sein Leben, das er dahingegeben hat, damit
alle, die an ihn glauben, gerettet sind.

Veröffentlicht von: @katy3

Sünde ist Rebellion und Ungehorsam gegen Gottes Gesetz.

Und wer genau rebelliert und ist ungehorsam? Die Erlösten? Die unter der Herrschaft Gottes stehen? Die, die unter der Herrschaft der Sünde sich befinden, befinden sich getrennt von Gott. Sünde ist die Trennung von Gott, die noch nicht wieder Vereinten.

Glaubst Du, dass der Schöpfer etwas schafft, das er nicht liebt? Und glaubst Du, dass der Schöpfer ruht, während seine Schöpfung den Bach runtergeht? Glaubst Du, dass der Schöpfer Leben schafft, von dem er will, dass es verloren geht? Dass er Menschen erschafft, die er nicht liebt? - Für mein Innerstes klingt das so unfassbar unwahr.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @neubaugoere

Für mein Innerstes klingt das so unfassbar unwahr.

Ich muss gestehen, daß ich Vieles von dem, was Du schreibst, in der Schrift auch völlig anders lese.

Kurzgefasst lese ich bei Dir, daß Gott der aus Liebe alles Umwerbende ist, der bangt und und kämpft um jede einzelne Seele und alles und jeden liebt und darum ringt, daß sich möglichst alle retten lassen.

Ich dagegen lese in der Schrift von dem souveränen Gott, der tut, was Er will, der alles wirkt nach dem Ratschluß Seines Willens, der richtet und begnadigt, der erwählt und verwirft, der Herzen verstockt oder erweicht, je nach Seinem Ratschluß. Ich sehe Gott als den allein Handelnden, als den Herrn über Seine gesamte Schöpfung.

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

Ich persönlich betrachte es so, dass beides zusammengehört. Beides ist richtig, Und doch Gottes Ringen im Vordergrund aus schier zerreißender tiefer Liebe ...

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

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Veröffentlicht von: @adjutante

Und doch Gottes Ringen im Vordergrund aus schier zerreißender tiefer Liebe ...

Das lese ich echt anders - niemand! kann zu Jesus kommen, es sei denn, der Vater zieht ihn (Joh. 6,44)

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

und das ist jetzt wo genau ein Widerspruch?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

und das ist jetzt wo genau ein Widerspruch?

das liegt doch auf der Hand. Gott bettelt nicht jeden an, sich doch bitte bekehren zu lassen, sondern Er bekehrt, wen Er bekehren will.

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

In der Bibel heißt es, Gott ruft jeden Menschen zwei oder drei Mal. Manchmal denke ich, Gott ruft sogar noch öfter. So nicht nur in meinem alltäglichen Umfeld, sondern auch in der Bibel zu finden. Im Alten Testament, da fällt es mir hauptsächlich bei Hosea auf. Und bei Jeremia .... Auch bei Jesus sehe ich, wie sehr er über Jerusalem weint und sagt "... wie oft habe ich euch versammeln wollen .... und ... ihr ... habt nicht .... gewollt" ...

adjutante antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @adjutante

In der Bibel heißt es, Gott ruft jeden Menschen zwei oder drei Mal.

Wo steht das denn, dass das auf zwei- bis drei Mal begrenzt ist?

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62
Veröffentlicht von: @suzanne62

In der Bibel heißt es, Gott ruft jeden Menschen zwei oder drei Mal.

Wo steht das denn, dass das auf zwei- bis drei Mal begrenzt ist?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wo steht das denn, dass das auf zwei- bis drei Mal begrenzt ist?

Diese Lehre hörte ich früher in der Charism. Szene unter Verwendung von Hiob 33:29 Siehe, das alles tut Gott zwei-oder dreimal mit einem ...
https://bibeltext.com/job/33-29.htm
Lutherbibel 1912. Siehe, das alles tut Gott zwei-oder dreimal mit einem jeglichen, Textbibel 1899. Sieh, dies alles thut Gott mit dem Menschen zweimal, dreimal,

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

ich persönlich sehe es nicht als Begrenzung, sondern vielmehr als mindestens

adjutante antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Gut, das klingt schon deutlich anders.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154

Im Hiobkapitel ist eine Steigerung vorgegeben durch zwei Zahlenbeispiele...

Hiob 33,14 ... ein, zweimal Warnung im Traum (Formulierung einer unbestimmten geringen Anzahl)

Hiob 33,29 ... zweimal, dreimal... (Steigerung einer unbestimmten Anzahl)

Beschrieben ist das in der Grammatik von Gesenius (englisch) im Abschnitt des kompakteren Textes (The collocation of a numeral.... usw)
https://en.wikisource.org/wiki/Geseniu s'_Hebrew_Grammar/134#GHGpar-134-r

Ergänzend in der Gematria ergeben 2 und 3 die Fünf, die mit dem Buchstaben heh wiedergeben wird, der ein offenes Fenster bedeutet... (ich werde dir die Fenster des Himmels öffnen, Maleachi)

In Kapitel 33 kann der Engel als Mittler als einen Typus auf Christus verstanden werden, zumal im Hebräischen ein Wort verwendet wird, das mit einem Freikauf durch ein Opfer verbunden ist (Lösegeld, Erlösungs-Preis, Preis für ein Leben, kopher).

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

Nein tut es nicht.
Gottes Ringen aus tiefster Liebe vs. Niemand kommt zum Vater, es sei denn ...

🤨

Das sind zwei Perspektiven.

Und wieso rutschst Du hier im "Ton" so ab?

Natürlich bekehrt er, wen er will. Das hat niemand bestritten. Und genau das tut er aus tiefster Liebe und ringt um seine Schöpfung, seine Menschen. Eben alle. Das ist die Aussage. DASS dann nicht jeder sich bekehren wird, steht auf einem anderen Blatt. Die Triebkraft ist die Liebe und sein Wille ist es, dass er am liebsten alle bei sich hätte.

neubaugoere antworten
Anonymous
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Also ich finde eure Konversation toootaal spannend.
Lese ich Neubau, finde ich sie klasse.
Lese ich dann Katy3 finde ich sie klasse.

Deshalb musste ich mal Nachdenken.
Und dann kam ich drauf.

Der "Antreiber" ist die Liebe. Weil ich liebe mit der LIEBE.
Um es noch etwas schärfer deutlich zu machen, wobei mir vielleicht eine Überbetonung auch unterlaufen kann.

Ich handle, weil ich Liebe liebe, nicht !
weil mein gegenüber in die Hölle kommt, oder es ihr Dreckig geht!

Ich meine Katy3 steht die Hölle mahnend vor Augen und handelt dann aus Liebe!
Neubaugoere ist die Liebe nahe und handelt dann Errettungssichernd.
Kann man das so sagen?

Kristian Ch.

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Deborah71
(@deborah71)
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Wieso wählst du ein Schiffsbeispiel? Was verbindest du damit?

deborah71 antworten
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Veröffentlicht von: @deborah71

Was verbindest du damit?

gar nichts. Ich fand das spontan einfach ein guter Vergleich.

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Deborah71
(@deborah71)
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hmm... ein sinkendes Schiff ist erstmal ein bedrohliches Bild.

Braucht eine gute Botschaft einen bedrohlichen Vorlauf, um gut zu wirken? Ist sie nicht in sich selbst gut?

deborah71 antworten
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Veröffentlicht von: @deborah71

Braucht eine gute Botschaft einen bedrohlichen Vorlauf, um gut zu wirken? Ist sie nicht in sich selbst gut?

was macht denn eine gute Botschaft gut?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
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😀 einfach Rückfragen gilt nicht 😀

Veröffentlicht von: @katy3

was macht denn eine gute Botschaft gut?

die gute Botschaft: die bedingungslose Liebe Jesu

Leo Bigger spricht hier über die agape-Liebe, was das ist und wie sie sich von eros und philia unterscheidet... agape-Liebe, die erste Frucht des Heiligen Geistes.... agape-Liebe, die Jesus für uns ans Kreuz gehen liess...
https://www.bibeltv.de/mediathek/videos/the-holy-spirit-dein-glueck-614219

deborah71 antworten
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Also, sorry, liebe Deborah, aber ich fühle mich nicht wohl bei dem Intro, bei dem so getan wird, als ob da der Heilige Geist spricht. Das lehne ich eigentlich völlig ab. Und auch der Prediger - er spricht ja vor allem zu bereits Bekehrten. Und Gott baut auch nicht auf uns - wir können ohne Ihn nichts tun, Er aber ohne uns.

Auch dichtet Er Jesus ständig Aussagen an, die Er nie getätigt hat. Ich habe jetzt das erste Viertel verfolgt, aber ich sehe, daß dies nicht zu mir spricht.

Zum Vergleich möchte ich Dir eine Predigt des Pastors meine Gemeinde in Berlin zeigen. Er spricht aus dem Markus-Evangelium über das Wirken Jesu in unserem Leben. Das ist eine Predigt, die zu mir spricht:

https://www.bibelgemeinde-berlin.de/predigt-archiv/predigten-uebersicht-nach-serien/?enmse=1&enmse_mid=722

Wenn die Seite geladen ist, einfach ein paar Zentimeter runtersrollen und auf Play drücken. Was mir hier vor allem gut gefällt ist, daß nicht der Mensch im Mittelpunkt steht, sondern Jesus Christus. Hier wird Jesus als der Retter-König verherrlicht. Und diese Verherrlichung Jesu ist mein Vorbild für eine richtige und gute Botschaft.

😊

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Dachtest du, ich verlinke dir eine Evangelisationspredigt? Nein, es geht darum, was agape-Liebe ist.... schrieb ich klar und deutlich... 😀

dein Prediger.... huii...Problemfokuseinstieg .... und dann bei der Mikrorückkopplung... da vermisse ich die eigene Wertschätzung als geliebtes Kind Gottes... "meistens bin ich die Pfeife"...min 2:08 was für eine Aussage....

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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dritter Anlauf...
diesen depressiv erscheinenden Prediger zu hören...

habs jetzt bis Min 17 geschafft.... er verbreitet Angst, redet viel über Dämonen, macht schlechtes Gewissen, Frontalbelehrung, übt auch mit der Körpersprache Druck aus, spricht von "eigentlich"-Glauben, springt von hier nach da, meistens vereinnahmende "Wir"-Aussagen mit eingestreuter Frontalbelehrung, bislang habe ich noch nichts Ermutigendes gehört in der Predigt... und ich denke, er spricht auch zu Bekehrten (weil du das bei Bigger angemerkt hast).
Sein Predigtstil ist eindeutig ausbaufähig, denn er nimmt viel zu viel Raum ein und Jesus verschwindet dahinter...

Richtiges Wechelbad zwischen Bigger und Borchmann... 😉

deborah71 antworten
Flutterby
(@flutterby)
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So schlecht fand ich diese Predigt jetzt gar nicht - anders als die von Pascal Grosjean zwei Wochen zuvor (12. Mai 2019) zum Thema

"Fünf liebevolle Anweisungen zur Ordnung der Geistesgaben in der Gemeinde"
https://www.bibelgemeinde-berlin.de/predigt-archiv/predigten-uebersicht-nach-serien/?enmse=1&enmse_am=1&enmse_mid=720

wo er während mehr als 5 Minuten (22:14 - 27:42) ausführt und mit Bibelversen begründet, warum Frauen auch heute noch in Versammlungen zu schweigen und sich den Männern unterzuordnen hätten, nämlich um "Chaos" während des Gottesdienstes zu vermeinden. 😉 Paulus' Anweisungen zur Ordnung während Versammlungen deuten darauf hin,
dass damals in Korinth wohl ziemlich drunter und drüber gegangen sein muss in den Gottesdiensten, wo Sprachenredner, Propheten und Frauen wild durcheinandergeredet haben. Aber obwohl es heute gar keine Spracherede oder Prophetien mehr gebe (außer natürlich in den bösen charismatischen Gemeinden, wo alle immer ekstatische Ausbrüche hätten 😉), sollen die Frauen weiter schweigen und sich unterordnen, denn schließlich wurde Adam zuerst gebildet, danach erst Eva.

flutterby antworten
Adjutante
(@adjutante)
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Veröffentlicht von: @flutterby

sollen die Frauen weiter schweigen und sich unterordnen, denn schließlich wurde Adam zuerst gebildet, danach erst Eva.

Wenn Paulus das so gemeint hätte, würde er sich selbst an vielen Stellen widersprechen. Ihm geht es um eine ganz konkrete Situation.

Anmerkung:
Nein, ich habe die Predigt nicht gehört und auch nicht alles gelesen hier im Thread.

adjutante antworten
Anonymous
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Pascal ist ganz ausgezeichnet. Ich mag seine Predigten sehr - und worin sagt er hier:

Veröffentlicht von: @flutterby

sollen die Frauen weiter schweigen und sich unterordnen, denn schließlich wurde Adam zuerst gebildet, danach erst Eva.

die Unwahrheit? Das ist biblischer Sachverhalt - so steht es geschrieben. Sollen "wir" das jetzt einfach ignorieren, nur weil so eine Sichtweise heute "unmodern" und nicht gendergerecht ist?

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Adjutante
(@adjutante)
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Veröffentlicht von: @katy3

die Unwahrheit? Das ist biblischer Sachverhalt - so steht es geschrieben. Sollen "wir" das jetzt einfach ignorieren, nur weil so eine Sichtweise heute "unmodern" und nicht gendergerecht ist?

Dass Adam zuerst gebildet wurde ..., ja.
Doch wenn es denn so wäre, dass die Frauen schweigen sollen, dann dürftest du hier gar nicht schreiben, nicht mit singen, mit beten, in der Arbeit mit Kindern stehen, ... Dann müßte vieles in der Bibel durchgestrichen werden.

Nachtrag vom 19.06.2019 1322
.... In einer Gemeinde, in der eine Person das so gesehen hat, habe ich als Konsequenz alle meine ehrenamtlichen Aufgaben niedergelegt ...

adjutante antworten
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Veröffentlicht von: @adjutante

Dann müßte vieles in der Bibel durchgestrichen werden.

das sehe ich definitiv anders. Der Gehorsam gegen ein Bibelwort schließt doch die Gültigkeit der restlichen Bibel nicht aus.

Veröffentlicht von: @adjutante

Doch wenn es denn so wäre, dass die Frauen schweigen sollen, dann dürftest du hier gar nicht schreiben, nicht mit singen, mit beten, in der Arbeit mit Kindern stehen,

aber das stimmt nicht. Nur in der Gemeinde, während der Versammlungen, soll die Frau schweigen. Und sie soll auch nicht die Männer belehren. Aber Frauen sind nicht generell zum Schweigen verpflichtet - es ist immer hilfreich, unliebsamen Bibelstellen nicht auch noch Attribute anzudichten, die sie noch unliebsamer machen. Einfach beim Text bleiben - der ist schon Herausforderung genug.

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Adjutante
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Bitte lass dir mal diesen deinen Beitrag ganz langsam auf der Zunge zergehen ...

adjutante antworten
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Veröffentlicht von: @adjutante

Bitte lass dir mal diesen deinen Beitrag ganz langsam auf der Zunge zergehen ...

??? das verstehe ich nicht.

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Hu, eine schöne Bibelarbeit bahnt sich mir da an.

Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @katy3

Doch wenn es denn so wäre, dass die Frauen schweigen sollen, dann dürftest du hier gar nicht schreiben, nicht mit singen, mit beten, in der Arbeit mit Kindern stehen,

Veröffentlicht von: @katy3

aber das stimmt nicht. Nur in der Gemeinde, während der Versammlungen, soll die Frau schweigen

Paulus hat im selben Brief vorher schon die Frauen ermutigt, zu beten und zu prophezeien (1.Kor.11, 5). Nirgendwo lese ich, das er sie damit nach Draussen geschickt hat u sie nachher zeugnis geben durften über den Inhalt.

Durch Interpretation bestimmter Bibeltexte geistliche
Zwangsjacken.

Mein Fokus liegt auf Interpretation. Nicht auf "Bibeltexte".

Ware "Interpretation" mein HERR, oder bei meinem Vater,
würde er nicht mehr hinhören, wenn seine Frau ihm etwas mitteilt, weil er nach neutestamentlichen Verständnis das Oberhaupt der Frau- sowieso das letzte Wort hat!

Ware "Interpretation" mein HERR, "Gehorsam gegen ein Bibelwort "
läge mein Freund noch in seinen Depressionen und ich müsste über Webcamp ständig scheuen, ob er auf den Weg in den Dachstuhl ist, weil Depressionen ihn treiben.

Ware "Interpretation" mein HERR, wäre die Gemeinde, der Gottesdienst nur ein Ort an dem ich mich an bestimmten Tagen versammle mit interpretierten Verhaltensnormen Menschen (nicht)-zu begegnen.

Veröffentlicht von: @katy3

aber das stimmt nicht. Nur in der Gemeinde, während der Versammlungen, soll die Frau schweigen.

Nach den Worten von Paulus soll eine Frau unter keiner Bedingung und unter keinen
Umständen in einer Gemeindeversammlung sprechen. Sie darf nie, niemals, in welcher
Situation auch immer, auch nur ein einziges Wort in der Gemeinde sagen. Sie muss
ohne Ausnahme absolut, völlig und vollständig schweigen.
Es sei denn, .....
Sie trägt eine Kopfbedeckung!
Scherz 😊

ich lernte, behandle nie das N. T wie eine Samlung bruchstückhafter Doktrinen und isolierter Lehrstücke. Das N. T ist ein Ganzes. Es ist im Wesentlichen eine Geschichte. Der Inhalt der Paulusbriefe und der anderen Briefe ist Teil dieser Geschichte. Die Geschichte enthält eine durchgehende Botschaft. Es ist die Botschaft des neuenBundes. Ich meine, dieser Bund ist nicht eine bloße Neuauflage des alten Bundes. Entgegen des
verbreiteten Missverständnisses enthält der neue Bund keinen neuen Satz Regeln, der lediglich die alten Regeln ersetzen soll.

Veröffentlicht von: @katy3

das sehe ich definitiv anders. Der Gehorsam gegen ein Bibelwort

Frauen und Männer, wollen ihrem Verständnis der Schrift treu
bleiben. Aber ich hinterfrage die Korrektheit dieses Verständnisses sowohl auf biblischer als auch auf geistlicher Grundlage.
Bisherigen Interpretationen anhand tiefergehenden Beobachtungen sollten noch einmal gründlich überprüft werden.

Wir müssen unterscheiden zwischen unseren Emotionen und dem Heiligen Geist!

Elisabeth und Maria (nicht Zacharias und Joseph) sind die ersten, die die Botschaft vom Kommen Jesu hören. Sie werden von den Engeln gelobt und gepriesen. Und sie sind die ersten, die über dem Christuskind singen und prophezeien. Böse böse böse 😉
Ach, das war nicht in der Gemeinde?
Philippus der Evangelist hatte vier Töchter, die weissagten (Apg. 21, 9),
das heißt, sie waren Prophetinnen. (Beachte, dass im ersten Jahrhundert Prophetie immer in und innerhalb der Gemeinde stattfand. Wenn also eine Frau im Geist Gottes prophezeit und Jesus Christus offenbart, warum in aller Welt sollten die Männer davon ausgeschlossen werden, das zu hören?)

Gemeinsam mit den Männern sprachen auch die Frauen in Zungen und rühmten die „großen Taten Gottes“ (Apg. 2,1-11).
Der Heilige Geist wurde auf Frauen und Männer gleichermaßen
ausgegossen ....so dass als Ergebnis „eure Töchter weissagen werden“.
(Apg. 2, 17-18)
(Aber bitte nicht in unserm Ehrenwerten Haus 😉

In 1.Korinth. 11, 4-5 sagt Paulus, dass Frauen sowohl beten als auch
weissagen können, wenn die Gemeinde zusammenkommt.

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Flutterby
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Veröffentlicht von: @katy3

Nur in der Gemeinde, während der Versammlungen, soll die Frau schweigen. Und sie soll auch nicht die Männer belehren.

Dann wäre es im letzten Gottesdienst unserer kleinen Gemeinde an meinem Wohnort mit 6 weiblichen und 3 männlichen Teilnehmern (darunter der Pastor und ich, der ich sowiewo ziemlich schweigsam bin) aber ziemlich still gewesen...

flutterby antworten
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Veröffentlicht von: @flutterby

Dann wäre es im letzten Gottesdienst unserer kleinen Gemeinde an meinem Wohnort mit 6 weiblichen und 3 männlichen Teilnehmern (darunter der Pastor und ich, der ich sowiewo ziemlich schweigsam bin) aber ziemlich still gewesen...

hier in meiner Gemeinde in BW wird das auch nicht so umgesetzt. Da predigt öfter eine Frau, sie ist bei uns Gemeindereferentin, und aus meiner Sicht macht sie das sehr gut. Sie hat die Gabe der Predigt und sie ist dabei sehr demütig und überzeugt durch ihr profundes Bibelwissen und ihre Fähigkeit, die richtigen Schlüsse daraus für die Jesus-Nachfolge zu ziehen.

Ich sehe den Zwiespalt - da ist einerseits das Bibelwort, das die Frau auffordert, in der Versammlung zu schweigen und die Männer nicht zu belehren - und da ist auf der anderen Seite "die Gemeinde", bei der Männer und Frauen gleichermaßen gut predigen können und die Frauen sich in keiner Weise hervortun, wenn sie diese Gabe auch nutzen. Frauen sind in keiner Weise die schlechteren Prediger, wenn sie diese Gabe haben.

Aber wie da jetzt umgehen mit der biblischen Aufforderung? In meiner Gemeinde in Berlin predigen nur Männer - und die Frauen fühlen sich dadurch nicht benachteiligt. Sie wissen einfach, daß sie sich gemäß der Anweisung Gottes zurückhalten sollten. Das ist also keine Frage der Fähigkeit, sondern der von Gott gegebenen Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen den Geschlechtern.

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Flutterby
(@flutterby)
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Veröffentlicht von: @katy3

Aber wie da jetzt umgehen mit der biblischen Aufforderung?

Das muss wohl (und soll) dann am besten jede Gemeinde für sich entscheiden, so nach dem Motto "Sind wir mehr bibeltreu / gesetzlich oder eher frei in der Umsetzung?". Wenn die jeweiligen Gemeindemitglieder damit glücklich sind, ist es ja gut. Hauptsache, die Gemeinden sprechen sich nicht gegenseitig das "wahre" Christsein ab. (In dieser Hinsicht fand ich die Seitenhiebe von Pascal Grosjean gegen charismatische Gemeinden schon etwas unangebracht.)

flutterby antworten
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Veröffentlicht von: @flutterby

Das muss wohl (und soll) dann am besten jede Gemeinde für sich entscheiden, so nach dem Motto "Sind wir mehr bibeltreu / gesetzlich oder eher frei in der Umsetzung?".

naja, aber Bibeltreue sollte in einer christlichen Gemeinde schon oberste Priorität haben.

Veröffentlicht von: @flutterby

Hauptsache, die Gemeinden sprechen sich nicht gegenseitig das "wahre" Christsein ab.

das kann im Ernstfall sowieso nur Jesus.

Veröffentlicht von: @flutterby

(In dieser Hinsicht fand ich die Seitenhiebe von Pascal Grosjean gegen charismatische Gemeinden schon etwas unangebracht.)

Es gibt charismatische Gemeinden, in die würde ich als Christ niemals gehen und die meinte auch Pascal. Meine Gemeinde hier in BW versteht sich auch als "charismatisch", aber ihr geht es um echte Jüngerschaft nach biblischem Vorbild mit allen Geistesgaben, die Gott dem einen oder anderen gibt. Und das ist der alles entscheidende Unterschied.

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Veröffentlicht von: @deborah71

Sein Predigtstil ist eindeutig ausbaufähig, denn er nimmt viel zu viel Raum ein und Jesus verschwindet dahinter...

Und ich sehe es genau umgekehrt - er verherrlicht Jesus, ist extrem nah am Wort und schließt niemals die Heiligkeit und Gerechtigkeit Gottes aus seinen Predigten aus. Gott ist für ihn nicht nur Liebe - sondern vor allem ist Er heilig!

Veröffentlicht von: @deborah71

Frontalbelehrung

Und das sollte eine Predigt auch sein. Wenn ich das aber mit der von Dir favorisierten Predigt vergleiche, dann sehe ich auch, was Dir daran nicht gefällt. Aber sorry - das hat keinen Einfluß auf mich.

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Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @katy3

Frontalbelehrung

Veröffentlicht von: @katy3

Und das sollte eine Predigt auch sein. Wenn ich das aber mit der von Dir favorisierten Predigt vergleiche, dann sehe ich auch, was Dir daran nicht gefällt. Aber sorry - das hat keinen Einfluß auf mich.

Dabei habe ich mich noch höflich ausgedrückt mit dem Wort Frontalbelehrung... wo er fast über das Pult springt... hätte nur noch gefehlt, dass er mit der flachen Hand oder Faust aufs Pult schlägt zur Verstärkung seiner Worte.... (hab ich alles schon erlebt von Predigern) 😉

Bei Pascal Großjean habe ich noch ein wenig reingesehen, der Mann kam in seiner Predigt sehr ermutigend rüber. Da ich heute morgen weniger Zeit hatte, kann ich nichts über seine weiteren biblischen Aussagen wiedergeben.

Übrigens, da das Schweigen der Frauen schon angesprochen worden ist aus einer seiner Predigten... aus den Hebräisch-Hintergrund-Portionen weiß ich, dass es in den christlichen Gemeinden kein Schweigegebot gab, aber eine römische Verordnung bestand, dass Frauen in Verwaltungsversammlungen nicht reden durften.

deborah71 antworten
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Veröffentlicht von: @deborah71

aus den Hebräisch-Hintergrund-Portionen weiß ich, dass es in den christlichen Gemeinden kein Schweigegebot gab, aber eine römische Verordnung bestand, dass Frauen in Verwaltungsversammlungen nicht reden durften.

aber es steht trotzdem in der Bibel.

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ich glaub, das Problem ist dieser Bibel Gott!

Veröffentlicht von: @katy3

aber es steht trotzdem in der Bibel.

ich glaub, das Problem ist dieser Buch-Gott!

Also nicht Gott selbst, sondern das die Bibel vielleicht zu Gott wurde.
Ich meine, Weihnacht lag kein Buch in der Krippe, am Kreuz hing kein Buch, und der Heilige Geist ist auch kein Buch.
Wäre das so, dann wäre es doch so, wie ich gehört habe bei den Koranbesitzern. Da ist das Buch vom Himmel gegeben.

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Deborah71
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Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @katy3

aus den Hebräisch-Hintergrund-Portionen weiß ich, dass es in den christlichen Gemeinden kein Schweigegebot gab, aber eine römische Verordnung bestand, dass Frauen in Verwaltungsversammlungen nicht reden durften.

Veröffentlicht von: @katy3

aber es steht trotzdem in der Bibel.

Naja klar steht es drin... so waren die Verhältnisse damals und mit dem entsprechenden Hintergrundwissen kann man es auch richtig interpretieren.
Paulus hat auf einen Brief der Korinther geantwortet in dem sehr wahrscheinlich nach dem Umgang mit dieser Regel gefragt wurde.

deborah71 antworten
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Und Paulus hat das gewiss sorgfältig vor Gott gebracht, ob SEIN Wille damit erfüllt wird. Einfach eine römische Tradion in Gottes Wort einbringen, sicher nicht.

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Deborah71
(@deborah71)
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Sieh es mal von der anderen Seite: Paulus wollte nicht, das römische Gesetze in der Gemeinde das Sagen haben und den prophetischen Dienst unterbinden. Gleichzeitig betont er aber auch im Verhalten im GoDi die Ordnung in der Gemeinde... kein wildes unordentliches Verhalten, kein Dazwischenquatschen, usw...

1. Kor 14,34... wie auch das Gesetz sagt, übersetzt Luther.

Aber!... im AT gibt es kein Gesetz, dass Frauen zu schweigen hätten.

Der Ausdruck "das Gesetz" bedeutet nicht immer die 5 Bücher Mose. Manchmal bedeutet er die 10 Gebote, das Gesetz in Stein. Dann wieder geht es um fremde Gesetze.

Da Luther immer den Ausdruck Gesetz verwendet, kann das zu Fehlinterpretationen einzelner Bibelstellen führen.

deborah71 antworten
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Veröffentlicht von: @deborah71

Da Luther immer den Ausdruck Gesetz verwendet, kann das zu Fehlinterpretationen einzelner Bibelstellen führen.

So steht das aber auch in der Schlachter2000 und in der NGÜ oder der HfA.

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Deborah71
(@deborah71)
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Die meisten haben es ja übernommen 😊

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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zu lang für einen Nachtrag: Bedeutungsvarianten
das Gesetz griech, nomos in 1. Kor 14,34

Strongs Unterlegung bei der King James im Bibleserver:

nomos
nom'-os

from a primary nemo (to parcel out, especially food or grazing to animals); law (through the idea of prescriptive usage), genitive case (regulation), specially, (of Moses (including the volume); also of the Gospel), or figuratively (a principle):

von einem primären Nemo (um zu zerteilen, insbesondere Nahrung oder Weide für Tiere); Gesetz (durch die Idee der präskriptiven Nutzung), Genitivfall (Regulierung), insbesondere (von Mose (einschließlich des Volumens); auch vom Evangelium), oder bildlich (ein Prinzip):

Übersetzt mit deepL.com

deborah71 antworten
Anonymous
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Jetzt kopiere ich mal den Vers hier rein, damit ich nicht ganz konfus werde:

1. Kor. 14,34 sollen die Frauen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.

und als Erläuterung der Bedeutung von "Gesetz" erklärst Du hier:

Veröffentlicht von: @deborah71

von einem primären Nemo (um zu zerteilen, insbesondere Nahrung oder Weide für Tiere); Gesetz (durch die Idee der präskriptiven Nutzung), Genitivfall (Regulierung), insbesondere (von Mose (einschließlich des Volumens); auch vom Evangelium), oder bildlich (ein Prinzip):

Was erklärt mir das jetzt? Ich verstehe oder erkenne es nicht.

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Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @katy3

Was erklärt mir das jetzt? Ich verstehe oder erkenne es nicht.

Das Wort nomos, das im Vers mit Gesetz wiedergegeben ist, kann ohne weiteres auch mit einem anderen Wort wiedergeben werden, z.B. Prinzip. Wählt man das Wort Gesetz, dann muss man schauen, worauf bezieht es sich, wie kann es verstanden werden und wie nicht.

Das Wort Gesetz in dem Bibelvers bedeutet nicht automatisch die 5 Bücher Mose, das Gesetz des Mose oder die 10 Gebote.

Weder in den 5 Büchern Mose, noch im Gesetz des Mose, noch in den 10 Geboten gibt es ein Gesetz, dass Frauen zu schweigen hätten.

Also ist die Frage, um welches Gesetz oder um welches Prinzip geht es hier.

Gemeindeversammlung bedeutet auch nicht automatisch Gottesdienst.

Es gab ein römisches Gesetz, dass Frauen in den Gemeindeversammlungen (Verwaltungs- und Rechtsangelegenheiten, nicht Gottesdienst) zu schweigen hätten.

Es ist natürlich einfach, Frauen im Gottesdienst generell schweigen zu lassen. Das widerspricht allerdings der Freiheit des Prophezeiens im Gottesdienst durch Frauen.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Ah - jetzertle - Danke 😊

nur noch eine Frage - wie könnte der Vers dann besser übersetzt werden - also die Stelle "wie auch das Gesetz sagt" im Kontext mit den Korinthern?

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Veröffentlicht von: @katy3

nur noch eine Frage - wie könnte der Vers dann besser übersetzt werden - also die Stelle "wie auch das Gesetz sagt" im Kontext mit den Korinthern?

Dazu müsste eine Wissenseinfügung in Klammern gemacht werden... oder eine Fußnote, denke ich als praktikablen Weg. Fußnoten sind ja eine übliche Methode zur Verständnisunterstützung.

Der griechische Text steht ja da.... nur der Bezug, da muss man etwas nachdenken, nachforschen und die entsprechende Interpretation für sich abspeichern.

deborah71 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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VORSCHLAG

Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

nur noch eine Frage - wie könnte der Vers dann besser übersetzt werden - also die Stelle "wie auch das Gesetz sagt" im Kontext mit den Korinthern?

#Bitte keinen Tumult! 🤨
#Lasst es miteinander ablaufen, nicht gegeneinander 🤨

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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grade gelesen bei Über die Rolle der Frau in der Gemeinde
Ein offener Brief
Von Frank Viola

Das griechische Wort für Stille in diesem Abschnitt ist hesychia und bedeutet ein
vorübergehendes Schweigen, etwa um das Wort an jemand weiterzugeben. Es hat auch
den Beigeschmack von Lauschen mit gebannter Aufmerksamkeit. Das selbe Wort wird
auch in Apostelgeschichte 22, 2 benutzt, wo steht: „Als sie aber hörten, dass er sie in
hebräischer Sprache anredete, hielten sie noch mehr Ruhe (hesychia).“

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Auch interessant und anwendbar 😊

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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eh...
hier ist kein Gegeneinander.... hier ist gerade ein Lösungsansatz gefunden worden.

deborah71 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @katy3

was macht denn eine gute Botschaft gut?

Wenn sie genau das ist, was ich brauche und unbedingt haben will.

adjutante antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Veröffentlicht von: @adjutante

Wenn sie genau das ist, was ich brauche und unbedingt haben will.

naja - ich brauche einen neuen Gefrierschrank und will unbedingt einen Maybach haben 😉

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

Nö, ne ...

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @adjutante

Nö, ne ...[/quote.

Aber doch - ich habe nur Deine Aussage auf mich angewendet.

Anonymous antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2667

Das klingt für mich nur vorgeschoben. Ein neuer Gefrierschrank und ein Maybach geht nicht in die Tiefe des eigentlichen Verlangens, vom Grundbedürfnis des Menschen. Jedenfalls nicht auf Dauer betrachtet.

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Wahrscheinlich habe ich Deinen Satz dann falsch verstanden oder ihm eine andere Bedeutung zugemessen, als Du gemeint hast. Weil auf die Botschaft bezogen habe ich keinen Kontext gesehen.

Ok, sorry, war mein Fehler 😊

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

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Also sorry, Du weißt ganz genau, daß wir hier alle nicht von materiellen Dingen sprechen.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 4 Sekunden

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Veröffentlicht von: @adjutante
Veröffentlicht von: @adjutante

was macht denn eine gute Botschaft gut?

Wenn sie genau das ist, was ich brauche und unbedingt haben will.

Wenn ich rum überege, was der Bibeltext Aussagen soll, von Gott her, und eine 6 eben eine sechs ist und eine 9 eine neun, und ich daie Erkenntnis bekomme,
das diese sich um Gottes Wahrheit dreht, egal wie ich es drehe und wende.
Das macht mir die Botschaft gut!
Und auch, wenn sie mir nicht gefällt, gefällt mir, das sie Wahrheit in Ewigkeit!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @deborah71

Braucht eine gute Botschaft einen bedrohlichen Vorlauf, um gut zu wirken? Ist sie nicht in sich selbst gut?

Die Botschaft der Liebe Gottes ist an sich selbst schon gut ! Dass diese Liebe dann konkret auf den Mangel der Menschen hinweist ist eigentlich auch gut. Dass Gott Diesen Mangels durch den Herrn Jesus Christus aufhebt ist noch mal gut . Das eigentliche bedrohlichere ist auf Seiten der Menschen, Nicht in dieser Liebe zu sein! Ob man das bedrohlich nennen kann weiß ich nicht . Aber außerhalb der Gnade zu leben hatte auf jeden Fall etwas sehr bedrohliches.
Kristian Ch.

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154

Du bringst es auf den Punkt: Jesus hat sich am Kreuz zu Tode geliebt, damit wir durch seine Liebe und in seiner Liebe als Geliebte leben können.

Der Mensch kennt die romantische Liebe (eros), die freundschaftliche Liebe (philia), aber nicht wirklich die agape-Liebe (bedingungslose Liebe). Und Unbekanntes kann ihm bedrohlich sein, trotzdem hat er bewusst oder unbewusst eine Sehnsucht danach.
Diese Sehnsucht wird erst in der Versöhnung mit Gott durch Christi Kreuz zur Ruhe kommen.

deborah71 antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Ich finde es wichtig, dass die unterschiedlichen Wege anerkannt werden.
Grade für Leute, die wirklich Mist gebaut haben, ist es wichtig dass Gott ihre Sünden trägt bzw. wegnimmt.
Das ist dann unsere individuelle Perspektive.
Wenn eir uns dann Jesus anschauen, dann ist er wirklich den radikalsten Weg gegangen bis in den Tod.
Und er hat sich mit der Welt, mit ihren Schmerzen, Zweifeln, zerstörten Beziehungen solidarisiert wie es sonst niemand kann.
Hier hat das schwache über das starke, das Leben über die Rache triumphiert.
Diesen Neuanfang können wir in für dieses Leben in Anspruch nehmen, weil sich in ihm Barmherzigkeit und Liebe für das ganze Universum ausdrücken. Für die Ewigkeit hat Jesus alles getan.
Jubilate
Grade deswegen lehne ich die Satisfaktion und Rache ab, das passt nicht zu meinem Gottesbild eines liebenden und sich hingebenden Gottes.
Trotzdem kann ich verstehen, dass man bestimmte Bibelpassagen so deuten kann, hat Anselm von Centerbury ja auch schon getan.
Und die Rechtssprache prägt ja bis heute unser Rechssystem,

21thdigitalmen antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Grade für Leute, die wirklich Mist gebaut haben, ist es wichtig dass Gott ihre Sünden trägt bzw. wegnimmt.

So, wie du es ausdrückst, ist keine Drohung in der Botschaft, sondern Entlastung, Hoffnung und Befreiung. 😊

Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Ich finde es wichtig, dass die unterschiedlichen Wege anerkannt werden.

Der Heilige Geist berührt immer lösungsorientiert... transportiert die Liebe Gottes, ohne dass man eine Vorleistung bringen musste.... agape-Liebe ist bedingungslos und manipuliert nicht, weder mit Angstmache noch mit schlechtem Gewissen.

Seine Vorgehensweise richtet sich nach dem Menschen, dem man in seiner Situation begegnet und wo der Heilige Geist die Weisheit gibt bzgl dessen, wie er diesen Menschen angesprochen haben will. Seine Überführung ist genau auf die einzelne Person zugeschnitten.... er begegnet jedem individuell mit der rettenden Botschaft.

deborah71 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

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Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

Grade für Leute, die wirklich Mist gebaut haben, ist es wichtig dass Gott ihre Sünden trägt bzw. wegnimmt.

Interessant dabei ist aber der Aspekt, dass man trozdem für die eigene Schuld gerade stehen muss - auch wenn sie von Gott vergeben wurde.

Ich denke da an eine Geschichte eines Gefängnisinsassen, der zum Glauben kam und anschließend aus diesem Grund noch einen Mord gestanden hat, den man ihm nicht nachweisen konnte.
Daraufhin bekam er weitere 15 (?) Jahre.

an-ja antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

Das eine ist das "Rechtssystem" hier auf Erden. Die Konsequenzen seines Handelns muss eben jeder tragen.
Das andere ist das "Rechtssystem" Gottes. Diese Beziehung ist bereinigt, vor Gott (!) ist derjenige schuldbefreit. Dennoch muss er die hiesigen Konsequenzen tragen.

Das wirkt sich vor allem "innen" aus und hat Einfluss auf das Leben danach.

neubaugoere antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1756

Ja, das stimmt.

Obwohl es nicht immer so hart sein muss. Manchmal verkürzt oder verhindert Gott solche Konsequenzen. Warum? Keine Ahnung.

Gruß Andy

an-ja antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486
Veröffentlicht von: @an-ja

Obwohl es nicht immer so hart sein muss. Manchmal verkürzt oder verhindert Gott solche Konsequenzen. Warum? Keine Ahnung.

Manchmal ... macht Gott auch andere Sachen. Das sind in der Regel aber Ausnahmen und haben eine andere "Wirkung" oder Bedeutung oder "Sprache" für das jeweilige Umfeld. In der Situation würde ich immer Gott befragen, warum er es so tut und nicht anders. 😊

btw. "hart"? Hart, wenn einer die Konsequenzen seines eigenen Handelns trägt? *hm* ...

neubaugoere antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 120

Genau das wollte ich ausdrücken. Sünde hat zuallererst in dieser Welt Konsequenzen.
So lese ich die Bibel mit ihren verschiedenen Erzählsträngen.
Wie diese aussehen, darauf gibt es wenig Einfluss.
Daraus aber eine himmlische Abrechnung zu stricken, kann man zumindest hinterfragen.
Aus den neutestamentlichen Quellen lese ich auch eher den Hoffnungscharakter, und nicht die Bestrafung heraus.
Was sollte das für einen Sinn machen. Zeitlich begrenztes Leben, aber ewige Trennung, Qualen?
Passt logisch nicht.

21thdigitalmen antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Was ein wichtiger Punkt ist, ist die Unterscheidung zwischen Sünde (Einzahl) und Sünden (Mehrzahl).

Sünde verstehe ich als das Leben getrennt von Gott und unter der Herrschaft der Sünde, die den Tod fordert.

Sünden verstehe ich als Taten, die aus dem getrennten Zustand heraus erwachsen.

Und dann hast du noch den Bereich der Straftaten, die Sünden bezeichnen, die unter die irdische Gerichtsbarkeit fallen.

Jesus nicht zu glauben ist keine irdische Straftat, aber himmlisch relevant.

deborah71 antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

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Ich frage mal respektvoll nach:
Wie sieht denn Jesus nicht zu glauben aus, ganz praktisch?
Ich glaube nicht, dass es um Glaubenssätze nachsprechen geht.
Frage 100 Christen und du bekommst 100 Antworten.
Manche Menschen sind einfach so in ihre oder in Probleme der Welt verstrickt, dass sie unfreiwillig oder ohne böse Absicht nicht offen für das Evangelium sind.

Wenn man zum Beispiel das Johannsevangelium liest, könnte man sich seine Errettung zwar ganz logisch ableiten, aber ich denke, das ist eine individuelle Engführung. Diese kann angvolle Zustände hervorbringen, weil Errettung dann plötzlich von mir abhängt.
Aber schon bei den Synoptikern ist Jesus viel irdischer, näher bei den Leuten. Da geht es um Hunger, Finanznot, Krankheiten, Gemeinschaft.
Für mich hat Jesus grade dieses Raster Sünder-Heilige ein für alle mal durchbrochen, was in Judäa damals ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal war.
Wir sollten das nicht wieder neu aufmachen, sondern untereinander in Liebe begegnen, die Unterschiede achten

21thdigitalmen antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Wie sieht denn Jesus nicht zu glauben aus, ganz praktisch?

Danke für deine Frage. Ich hoffe, dass da mehrere nun etwas zu sagen.

Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Ich glaube nicht, dass es um Glaubenssätze nachsprechen geht.

Ja, ich auch nicht.
Glaubenssätze nachsprechen verorte ich im Verstand. Die Bibel sagt uns: dass mit dem Herzen geglaubt wird.
Das was ich glaube, das ist im Herzen angekommen und Herzenseigentum.

Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Manche Menschen sind einfach so in ihre oder in Probleme der Welt verstrickt, dass sie unfreiwillig oder ohne böse Absicht nicht offen für das Evangelium sind.

Das findet man immer wieder vor.... einige sind offener einige nicht aus den unterschiedlichsten Gründen. Diese Gründe zu übergehen und einfach eine Botschaft drüberstülpen, dass hat Jesus nicht gemacht.
Wie du aus den Synoptikern heraus anführst, Jesus ist den Menschen in ihrer Situation begegnet und aus den Facetten seines Seins heraus (König, Diener, Mensch, Sohn Gottes). Daher ist das Johannesevangelium auch wichtig.

Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Für mich hat Jesus grade dieses Raster Sünder-Heilige ein für alle mal durchbrochen, was in Judäa damals ein sehr wichtiges Unterscheidungsmerkmal war.

Meine Sicht darauf ist eine andere. Jesus ist die Brücke, die Menschen aus dem Sünderstand (von Gott getrennt unter der Herrschaft der Sünde Lebende) in den Heiligenstand ( im Reich Gottes in Beziehung mit ihm Lebende ) hinüberführt, in dem Moment, in dem der Heilige Geist in demjenigen wirkt und Glauben/Vertrauen zu Jesus und in seine Rettung schenkt. Daher hängt die Rettung nicht vom Menschen ab.

Nachtrag vom 18.06.2019 1316
noch etwas praktisches... aus meiner Erfahrung..
Ich sehe zwei Ebenen von Jesus nicht zu glauben.
Die eine betrifft den Zustand, bevor die Beziehung mit Jesus und dem Vater wiederhergestellt ist.
Die andere Eben betrifft das Leben in der Beziehung mit Jesus und dem Vater.... und dann kann es sein, dass ich ein Bibelwort lese, das wie blockiert wirkt... dann frage ich: Vater, zeig mir die Lüge/den Irrtum, der den Platz bei mit besetzt, wo dein Wort hinrutschen soll. Das macht er dann.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Sünden verstehe ich als Taten, die aus dem getrennten Zustand heraus erwachsen.

Aus meiner Sicht jein, denn die erste von uns begangene Sünde macht uns zu Sündern und trennt von Gott. Wir werden nicht als Sünder geboren! Dem folgen dann weitere Sünden, denn einmal gesündigt, können wir oft nicht mehr anders, es immer wieder zu tun.

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

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hmmm.... Psalm 51,7 scheint dagegen zu sprechen, dass wir paradiesisch geboren werden...

also ich hab da auch Jeins in der Tasche 😉

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Psa 51,7: Entsündige mich mit Ysop, und ich werde rein sein; wasche mich, und ich werde weißer sein als Schnee.

Wieso widerspricht das? Das sagt ein erwachsener Mann, der gesündigt hat.
Wenn wir sündig geboren würden, gingen Kleinkinder verloren; dann wäre Jesus nicht ohne Sünde gewesen, denn Er war ja (auch) ganz Mensch; usw. Die Lehre der 'Erbsünde' finden wir nicht in der Bibel.

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154

Du zitierst Vers 9 😊

Ps 57, 7 Siehe, in Schuld bin ich geboren, und meine Mutter hat mich in Sünde empfangen.

Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir sündig geboren würden, gingen Kleinkinder verloren; dann wäre Jesus nicht ohne Sünde gewesen, denn Er war ja (auch) ganz Mensch; usw. Die Lehre der 'Erbsünde' finden wir nicht in der Bibel.

Das hier spricht mich aber an. Da erinnere ich mich an einen Traum..... ich schreib dir mal ne pn.

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Jetzt hab ich's, in der Elberfelder Psalm 51,5: "Siehe, in Ungerechtigkeit bin ich geboren, und in Sünde hat mich empfangen meine Mutter."

Kann ich im Moment nicht erklären, aber wenn man mit dieser Aussage die Erbsünde begründen würde, widerspräche das allem anderen.
Ich bin überzeugt, dass die Bibel nicht widersprüchlich ist.
Ich denke drüber nach und muss mal nachsehen, ob etwas über die Umstände von Davids Geburt ausgesagt ist.
Vielleicht hat jemand eine Erklärung?

LG.
Clay

clay antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Ein Psalm von David, als der Prophet Nathan zu ihm kam, nachdem er mit Bathseba Ehebruch begangen hatte:
"Sei mir gnädig, o Gott, nach deiner Güte: nach der Größe deiner Erbarmungen tilge meine Übertretungen!
Wasche mich völlig von meiner Ungerechtigkeit, und reinige mich von meiner Sünde!
Denn ich kenne meine Übertretungen, und meine Sünde ist beständig vor mir.
Gegen dich, gegen dich allein habe ich gesündigt, und ich habe getan, was böse ist in deinen Augen; damit du gerechtfertigt werdest, wenn du redest, rein erfunden, wenn du richtest.
Siehe, in Ungerechtigkeit bin ich geboren, und in Sünde hat mich empfangen meine Mutter." Psalm 51,1-5 (Elberfelder)

Stützt das die Lehre der 'Erbsünde'?
Meine Gedanken dazu:
In Sünde empfängt eine Frau dann, wenn sie eine außereheliche Beziehung eingegangen und schwanger geworden ist (Ehebruch, Hurerei). Wir erfahren nichts über die Umstände von Davids Geburt, doch ich bin mir sicher, dass Gott das bei David nicht unerwähnt gelassen hätte, wenn dem so gewesen wäre.
Ich sehe es so, dass David damit lediglich zum Ausdruck bringt, dass auch seine Eltern sündige Menschen waren und es ihm sehr leid tut, dass seine ganze Familie das Ansehen Gottes befleckt. In ihrem Leben gibt es Ungerechtigkeit und Sünde, wo sie doch ein Aushängeschild für Jahwe sein sollten, denn die Völker ringsum schauen auf sie.
Wir kennen das heute auch, wenn Menschen sagen: "Das wollen Christen sein ..."

LG.
Clay

clay antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Danke für deine interessanten Gedanken dazu 😊

deborah71 antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir sündig geboren würden, gingen Kleinkinder verloren; dann wäre Jesus nicht ohne Sünde gewesen, denn Er war ja (auch) ganz Mensch; usw. Die Lehre der 'Erbsünde' finden wir nicht in der Bibel.

Ich hab' das bisher so verstanden, dass jeder Mensch mit der sündigen Adam-Natur geboren wird und somit per se schonmal "inkompatibel" zur Heiligkeit Gottes ist. Zusätzlich ist er durch diese sündige Adam-Natur anfällig dafür, individuelle Sünden zu begehen.

Die sündige Adam-Natur wird durch den Glauben an Jesus Christus bereinigt, und die individuellen Sünden können vor Gott gebracht und von ihm vergeben werden.

Ist das theologisch so in etwa richtig?

Wie das mit kleinen Kindern ist, weiß ich nicht; ich nehme aber an, dass hier die Gnade vor dem Gesetz überwiegt.

Und Jesus wurde ohne sündige Adam-Natur geboren, da er nicht durch einen Menschen, sondern den Heiligen Geist "gezeugt" wurde (unbefleckte Empfängnis). - Oder ist das jetzt rein katholische Lehre?

flutterby antworten
Deborah71
(@deborah71)
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Beiträge : 23154
Veröffentlicht von: @flutterby

Und Jesus wurde ohne sündige Adam-Natur geboren, da er nicht durch einen Menschen, sondern den Heiligen Geist "gezeugt" wurde (unbefleckte Empfängnis). - Oder ist das jetzt rein katholische Lehre?

ziemlich...

Ich forsche gerade danach bei wiki und bin unter diesem Aspekt auf die Begriff Generatianismus und Kreatinismus gestossen und Augustinus von Hippo.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erbs%C3%BCnde#Dogmengeschichtliche_Entwicklung

deborah71 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @flutterby

Ich hab' das bisher so verstanden, dass jeder Mensch mit der sündigen Adam-Natur geboren wird und somit per se schonmal "inkompatibel" zur Heiligkeit Gottes ist. Zusätzlich ist er durch diese sündige Adam-Natur anfällig dafür, individuelle Sünden zu begehen.

Beim Sündenfall verstießen Adam und Eva gegen ein einziges Gebot: Nicht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen' zu essen.
Bis dahin kannten sie das Böse nicht. Diese Erkenntnis hatten sie nun durch ihren Ungehorsam. Diese Erkenntnis kam in die Welt, d.h. jeder Mensch hatte nun die Wahl zwischen gut und böse, weil jetzt das Böse bekannt war. Der Mensch hat von da an ein Gewissen.

Es kam keine Sünde in den Menschen, schon gar nicht die Sünde Adams in uns. Aber, wie Paulus schreibt, wir haben alle in unserem Leben früher oder später uns dafür entschieden, nicht das Gute, sondern das Böse zu tun, zu sündigen. Darum sind wir alle durch unsere eigene Entscheidung Sünder geworden.

Veröffentlicht von: @flutterby

Die sündige Adam-Natur wird durch den Glauben an Jesus Christus bereinigt, und die individuellen Sünden können vor Gott gebracht und von ihm vergeben werden.

Gott hat ein gerechtes Urteil über Sünder gesprochen, ein Todesurteil. Das heißt nicht, Rübe ab, sondern ewige Trennung von Ihm. Er nimmt unsere Entscheidung ernst und akzeptiert sie, wenn wir uns gegen Ihn entscheiden (sündigen). Dieses Todesurteil wurde an Ihm selbst in Jesus vollstreckt, so dass wir wieder Zugang zum Vater-Gott haben. Er hat die Voraussetzung geschaffen, nun müssen wir uns entscheiden, ob wir zu Ihm umkehren wollen.
Fazit:
Zu Sündigen oder nicht war eine Entscheidung von uns;
zu Gott umzukehren oder nicht ist auch eine Entscheidung von uns.

Veröffentlicht von: @flutterby

Und Jesus wurde ohne sündige Adam-Natur geboren, da er nicht durch einen Menschen, sondern den Heiligen Geist "gezeugt" wurde (unbefleckte Empfängnis). - Oder ist das jetzt rein katholische Lehre?

Das kann nicht sein, denn Maria war keine Leihmutter! Es wird klar zu Josef gesagt: "Das in ihr Gezeugte ist vom Heiligen Geist." (vgl. Mat 1,20) Du schriebst das ja auch.
Jesus war also ganz Mensch (Chromosome der Maria) und ganz Sohn Gottes ('Chromosome' Gottes) Deshalb wird von Jesus auch als vom Sohn Gottes und vom Sohn des Menschen gesprochen.
Als Mensch Jesus hätte Er durch die Maria die Sünde geerbt, wenn es denn eine 'Erbsünde' gäbe.

Die 'unbefleckte Empfängnis' besagt nichts anderes, als dass Maria noch nicht mit einem Mann geschlafen hatte. Josef, ihr Mann, schlief erst mit ihr, als Jesus geboren war. Da war sie dann keine 'Jungfrau' mehr und bekam später auch Maria weitere Kinder. Sie war eine Frau wie jede andere, außer dass ihre göttliche Berufung war, Jesus zur Welt zu bringen. Mehr sollte man dann auch nicht hineinlegen.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Ich danke auch mal für diese Ausführungen. 😊

neubaugoere antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
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Veröffentlicht von: @clay

Aber, wie Paulus schreibt, wir haben alle in unserem Leben früher oder später uns dafür entschieden, nicht das Gute, sondern das Böse zu tun, zu sündigen. Darum sind wir alle durch unsere eigene Entscheidung Sünder geworden.

Du behauptest also, dass es zumindest theoretisch möglich ist, ein Lebenlang nicht zu sündigen, also wie Jesus sündlos zu leben?
Bzw. wenn nein, ist das Sündigen rein freiwillig?

Jesu Erlösungswerk beduetet doch, dass wir losgekauft wurden. Wir waren Eigentum der Sünde und sind zum Eigentum Gottes geworden.

Sind wir erst zum Eigentum der Sünde geworden, als wir uns als Kind für die Sünde entschieden haben?

Und wenn ja, wessen Eigentum waren wir vorher?

Gruß Andy

an-ja antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @an-ja

Du behauptest also, dass es zumindest theoretisch möglich ist, ein Lebenlang nicht zu sündigen, also wie Jesus sündlos zu leben? Bzw. wenn nein, ist das Sündigen rein freiwillig?

Ja, ich habe mich sehr eingehend damit beschäftigt und sehe das anhand der biblischen Aussagen so: wir haben uns - wie Adam und Eva - freiwillig für die Sünde entschieden.

Veröffentlicht von: @an-ja

Jesu Erlösungswerk beduetet doch, dass wir losgekauft wurden. Wir waren Eigentum der Sünde und sind zum Eigentum Gottes geworden.

Ja, nachdem wir uns für die Sünde entschieden haben.

Veröffentlicht von: @an-ja

Und wenn ja, wessen Eigentum waren wir vorher?

Wir sind von Gott ausgegangen; Er schenkt uns das Leben.

Dieses Leben war beim ersten Menschenpaar solange ewig, wie sie nicht sündigten. Ihr Geist war von Gott. Mit ihrer Entscheidung, Satan mehr zu glauben als ihrem Schöpfer, verloren sie den Geist Gottes und das ewige Leben. In Gottes Augen bedeutet das, zu sterben. Es ist die ewige Trennung von Gott.

Mit unserer Entscheidung für die Liebesbeziehung mit Gott und der daraus folgenden Wiedergeburt bekommen wir wieder den Geist Gottes und das ewige Leben. In diesem Geist können wir nicht sündigen, aber Körper und Seele sind noch nicht erlöst, so dass wir dadurch noch sündigen und krank, usw. werden können. Körper und Seele sollen nun unter die Zucht des erneuerten Geistes kommen. Wir stellen aber an uns fest, dass z.B. unser natürlicher Verstand (Bestandteil der noch nicht erlösten Seele) unser Denken und Handeln oft mehr bestimmt als der Geist. Deshalb werden wir aufgefordert, im Geist (übernatürlicher Bereich) zu leben und nicht im 'Fleisch' (natürlicher Bereich)

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @clay

Aus meiner Sicht jein, denn die erste von uns begangene Sünde macht uns zu Sündern und trennt von Gott. Wir werden nicht als Sünder geboren! Dem folgen dann weitere Sünden, denn einmal gesündigt, können wir oft nicht mehr anders, es immer wieder zu tun.

Dazu ein, zwei Gedanken/Fragen.

Wenn Kinder nicht als Sünder geboren werden, dann werden sie von zwei Sündern gezeugt und auch von einem davon geboren. Zwei Sünder fabrizieren demnach ein sündloses Wesen? Wann genau fällt dann dieses Kind unter die Sünde?

Ich glaube ja, dass wir bereits unter die Herrschaft der Sünde geboren werden. Und Gott befreit eben. Kleine Kinder haben aus meiner Sicht ne Art "Sonderstatus" - wenn sie zu ihm kommen wollen, mögen wir sie nicht hindern.

Ich bin mir bewusst, dass wir alle nur Stückwerk wissen. Wie ist Dein Stückwerk dazu? 😊

LG

Nachtrag vom 24.06.2019 1115
Ach, ich vergaß die "Konstellation", dass zwei Menschen von Gott errettet sind und ein Kind zeugen ... das habe ich noch nicht wirklich durchdacht. Aber lass uns doch darüber austauschen. Danke.

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
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Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wann genau fällt dann dieses Kind unter die Sünde?

Sobald ein Kind bewusst sündigt, wird es ein Sünder und braucht die Erlösung. Der Zeitpunkt ist unterschiedlich, wie jedes Kind verschieden ist. Der Gründer der Kinder-Evangelisations-Bewegung hat einmal gesagt, dass bereits ein fünfjähriges Kind, von den Eltern richtig unterwiesen, eine Entscheidung für Jesus treffen kann. Das entsprach seiner Erfahrung.

Um zu sündigen, bedarf es einer Entscheidung; um erlöst zu werden, ebenso. Es gibt keinen Automatismus und keine Vererbung. Wenn ich sage, dass ein Kind durch die Zeugung durch zwei sündige Menschen automatisch zum Sünder wird, dann muss ich auch sagen, dass ein Kind durch die Zeugung durch zwei wiedergeborene Menschen auch automatisch ein Kind Gottes. Aber ist das so? Ich denke, darin sind wir uns einig, dass es nicht so ist.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich bin mir bewusst, dass wir alle nur Stückwerk wissen. Wie ist Dein Stückwerk dazu? 😊

Ich habe festgestellt, dass nirgendwo in der Bibel steht, dass wir die Sünde geerbt haben. Paulus schreibt 'weil sie alle gesündigt haben' und eben nicht, 'weil wir alle die Sünde geerbt haben'.

Jesus hätte sonst auch die Sünde geerbt, denn Er war nicht nur Sohn Gottes, sondern auch ganz Mensch.

Zudem sagt Gott zu Mose, dass Er niemandem die Sünde anderer anlastet, sondern dass jeder seine eigene Sünde verantworten muss.

Wenn wir genau lesen, was beim 'Sündenfall' geschehen ist, dann sehen wir, dass Adam und Eva die Erkenntnis bekamen, was böse ist, so wie es Gott angekündigt hatte. Sie kannten vorher nur das Gute und das Böse nicht. Ab diesem Zeitpunkt aber standen sie jeden Augenblick vor der Alternative, zu sündigen oder nicht. Jetzt hatten sie ein Gewissen, was ihnen sagte, was gut und was böse ist.
Vorher hatten nur sie nur ein einziges Gebot gehabt, das sie übertreten konnten oder nicht. Sie übertraten es, weil sie Gott misstrauten. Paulus schreibt: "Alles, was nicht aus Glauben (= Vertrauen zu Gott und seinen Zusagen) geschieht, ist Sünde."

Kein Mensch nach Adam und Eva ist in einer solchen Situation, weil wir alle von Natur aus um das Böse wissen. Aber wir müssen uns nicht zwangsläufig für das Böse entscheiden - Jesus tat es nicht -, aber wir haben es alle ausnahmslos getan und brauchen die Erlösung.

Das ist jetzt nicht erschöpfend behandelt, aber schon diese Punkte sind für mich Grund genug, die Lehre der 'Erbsünde' in die Tonne zu stampfen.

LG.
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
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Veröffentlicht von: @clay

Wenn wir genau lesen, was beim 'Sündenfall' geschehen ist, dann sehen wir, dass Adam und Eva die Erkenntnis bekamen, was böse ist, so wie es Gott angekündigt hatte. Sie kannten vorher nur das Gute und das Böse nicht. Ab diesem Zeitpunkt aber standen sie jeden Augenblick vor der Alternative, zu sündigen oder nicht. Jetzt hatten sie ein Gewissen, was ihnen sagte, was gut und was böse ist.
Vorher hatten nur sie nur ein einziges Gebot gehabt, das sie übertreten konnten oder nicht. Sie übertraten es, weil sie Gott misstrauten. Paulus schreibt: "Alles, was nicht aus Glauben (= Vertrauen zu Gott und seinen Zusagen) geschieht, ist Sünde."

*hm*, ja ich kann Dir folgen bis dahin. Jetzt hab ich den Gedanken: Ein Kind mit 3 oder 4 verhält sich nicht immer "nett", sicher je nach Umfeld. Vielleicht hängt das mit der "Sünden-Begriffs-Füllung" zusammen ... was genau ist Sünde?`Ich dachte immer, alles, was nicht auf Gott ausgerichtet ist ... was nicht aus Glauben geschieht. Ein solches Kind handelt doch noch nicht aus Glauben? *denk* ... und ist noch nicht auf Gott ausgerichtet. Es hat Zeiten, wo es "Entscheidungen" trifft, die sein eigenes Ich füttern und anderen schaden. - Was ist damit? Sünde oder nicht Sünde? Ebenso müsste ich das dann ja auch bei Erwachsenen sehen, oder?

Danke Dir ❤lich

neubaugoere antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Paulus definiert Sünde so, dass alles das Sünde ist, was nicht aus Glauben (= Vertrauen zu Gott und seinen Zusagen) geschieht.
Ich überlasse die Beurteilung, wann wir bewusst gesündigt haben, Gott. Er ist gerecht. Es ändert ohnehin nichts daran, dass wir alle erlösungsbedürftig sind. Es zeigt aber auch unsere Verantwortung, unsere Kinder 'im Glauben' zu erziehen.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
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Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Was sollte das für einen Sinn machen. Zeitlich begrenztes Leben, aber ewige Trennung, Qualen?
Passt logisch nicht.

Sehe ich auch so.
Regeln und Gesetze sowie Sanktionen bei Verstößen braucht es hier und jetzt, für ein erträgliches Miteinander auf der Erde.
In der Ewigkeit können wir einander nichts Böses mehr antun - da machen Strafen gar keinen Sinn mehr.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Was sollte das für einen Sinn machen. Zeitlich begrenztes Leben, aber ewige Trennung, Qualen?

Damit die Person auf Erden nicht andere dazu verführt

Anonymous antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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Veröffentlicht von: @an-ja

Interessant dabei ist aber der Aspekt, dass man trozdem für die eigene Schuld gerade stehen muss - auch wenn sie von Gott vergeben wurde

"Grade stehen" muss man nur für das, was durch keinen anderen "bezahlt" wurde.
Hat Jesus die Schuld des Mordes bezahlt? Ja!
Dann muss es auch nur ER und die Person wissen!

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486
Veröffentlicht von: @kristian

"Grade stehen" muss man nur für das, was durch keinen anderen "bezahlt" wurde.
Hat Jesus die Schuld des Mordes bezahlt? Ja!
Dann muss es auch nur ER und die Person wissen!

Ich bin überrascht ... welch schlichte Worte und so treffend.

Ich muss geradestehen und die Schuld bezahlen, die noch nicht bezahlt ist von jemand anderem (Jesus).

Ich glaube trotzdem, dass wir Situationen geistlich und eben weltlich (also mit unserem eigenen Geist, Verstand) ansehen können. Die Gefahr ist dabei, beides zu vermischen und das gibt Murks.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Ich glaube trotzdem, dass wir Situationen geistlich und eben weltlich (also mit unserem eigenen Geist, Verstand) ansehen können. Die Gefahr ist dabei, beides zu vermischen und das gibt Murks.

Bitte vesuchs nochmal mit anderen Worten.
Habe diesen Satz nicht verstanden

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

Ich wills versuchen.
Wir haben als Mensch (ohne Gott) Verstand, Geist und Emotionen.
Nun kommt dahinein Gottes Geist dazu, der unseren Geist lehrt und inspiriert und Stück für Stück "übernehmen" möchte.

Wir denken also mit dem eigenen Geist, dem eigenen Verstand und haben noch dazu unsere Emotionen, die auch oft sich melden. - Dies alles dürfen wir nicht mit dem Heiligen Geist verwechseln. Es ist hilfreich zu ergründen, wo die Quelle eines Gedankens ist ... ist es der eigene Geist? Ist es mein Verstand (Wissen & Co)? Sind es meine Emotionen, die sich ja auch aus Erfahrungen bilden? Oder ist es Gottes Geist - der lässt sich ja auch "prüfen". Da er sich nie widersprechen wird, kann alles gut "gegen die Schrift gehalten" werden - ich hab immer so bildhafte Beschreibungen. Also alles, was der Heilige Geist eingibt, widerspricht sich nicht mit dem, was in der Heiligen Schrift steht.

Wenn wir beides nun vermischen - es kommt aus meinem Geist, ich halte es aber für Reden Gottes - gibt das "Murks".
Gottes heiliger Geist spricht und ich halte es für meinen Verstand und tue es ab - ist das auch Murks.

Und wenn ich selbst nicht weiterkomme, habe ich immer Hilfe beim Heiligen Geist und bei meinen Geschwistern im Geist. Der Leib Christi ist unter anderem dafür da, dass wir einander unterstützen, beten, wenn einer nicht beten kann, helfen, wo einer Hilfe braucht, teilen, wo einer zu wenig hat etc.

Klarer?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0

ah, Okay!
Deswegen mag ich so sehr die Erlösung durch Christus.
Alles bezahlt!
Für meine Emotionen nicht immer nachvollziehbar.
Aber auf der Rechnung steht NULL, also nichts mehr zu bezahlen.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

ja, "frei-von" sein und "frei-für"! 😊
Hallejujah!
Preist den Namen Jesus, unseren Erretter und Erlöser!
Er hat bezahlt, für mich bezahlt, meinen Sold bezahlt. Hallelujah!

Und die Gefühle kommen auch noch allesamt dahinter 😀
Und mein Geist und mein Verstand auch ... *sicherbin* 😀

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Der Heilige Geist berührt immer lösungsorientiert... transportiert die Liebe Gottes, ohne dass man eine Vorleistung bringen musste.... agape-Liebe ist bedingungslos und manipuliert nicht, weder mit Angstmache noch mit schlechtem Gewissen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Seine Vorgehensweise richtet sich nach dem Menschen, dem man in seiner Situation begegnet und wo der Heilige Geist die Weisheit gibt bzgl dessen, wie er diesen Menschen angesprochen haben will. Seine Überführung ist genau auf die einzelne Person zugeschnitten.... er begegnet jedem individuell mit der rettenden Botschaft.

https://www.bibleserver.com/text/ELB/Johannes16%2C7-14
Die Wirksamkeit des Heiligen Geistes ... 8 Und wenn er gekommen ist, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und von Gericht

ich glaub du hattes alles drin.

Anonymous antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

o.t.
führst Du Dich grad als Prüfer/Lehrer auf?
😉 - alles richtig gemacht, eins, setzen?
😀

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 23154
Veröffentlicht von: @kristian

ich glaub du hattes alles drin.

Das freut mich, dass du alles identifizieren konntest aus meinen Worten 😊

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71
Veröffentlicht von: @deborah71

ich glaub du hattes alles drin.

Veröffentlicht von: @deborah71

Das freut mich, dass du alles identifizieren konntest aus meinen Worten 😊

So hatte ich es verstanden. Fand nur noch den Bibelsatz dazu!

freut mich auch!

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Danke erst mal für deinen tollen Beitrag!

Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Ich finde es wichtig, dass die unterschiedlichen Wege anerkannt werden.
Grade für Leute, die wirklich Mist gebaut haben, ist es wichtig dass Gott ihre Sünden trägt bzw. wegnimmt.

Ja, ich halte "den Menschen" nicht für "durch und durch schlecht und verdorben" - aber Scheitern und Schuldigwerden gehört zum Menschsein nun einmal dazu. Und hier bietet der Glaube an Jesus einen Ausweg an - oder besser den Ausweg.

Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Und er hat sich mit der Welt, mit ihren Schmerzen, Zweifeln, zerstörten Beziehungen solidarisiert wie es sonst niemand kann.
Hier hat das schwache über das starke, das Leben über die Rache triumphiert.
Diesen Neuanfang können wir in für dieses Leben in Anspruch nehmen, weil sich in ihm Barmherzigkeit und Liebe für das ganze Universum ausdrücken. Für die Ewigkeit hat Jesus alles getan.

Das bringt es auf den Punkt, was auch mir an meinem Glauben wichtig ist und was ich, wenn es denn passt, auch gerne bezeuge und weitergebe.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2026 Jahren

Beiträge : 1328

Meine Erfahrung ist, dass ich dann, wenn ich mich Gott zur Verfügung stelle, mit den Menschen in Kontakt komme, die Er vorbereitet hat (Er hat dann übrigens auch mich vorbereitet).
Im Gespräch gibt mir Gott die Gedanken und Worte ein, die für meinen Gesprächspartner genau richtig sind und ihn berühren (Nur bei von Gott vorbereiteten Menschen wird das Herz berührt).

Da die Menschen im Allgemeinen heute kaum Sündenerkenntnis haben und Gott in Jesus die Frage der Sünde ohnehin gelöst hat, ist mir wichtig, ihnen aufzuzeigen, dass Gott sich eine Liebesbeziehung mit jedem Menschen wünscht, und das führt ohnehin dazu, über das zu sprechen, was uns hindert, zum Vater zu kommen: die fehlende Annahme der Erlösung.
Und ich erzähle, was diese Beziehung mir bedeutet und was ich im Alltag mit Ihm erlebe: Vergebung, Heilung, Befreiung, Bewahrung, Versorgung, usw. Und gerade das weckt Interesse und schafft Offenheit im Gespräch.

GBY
Clay

clay antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15486

Wertvoller Beitrag - Danke.
*grün*

Veröffentlicht von: @clay

Da die Menschen im Allgemeinen heute kaum Sündenerkenntnis haben und Gott in Jesus die Frage der Sünde ohnehin gelöst hat, ist mir wichtig, ihnen aufzuzeigen, dass Gott sich eine Liebesbeziehung mit jedem Menschen wünscht, und das führt ohnehin dazu, über das zu sprechen, was uns hindert, zum Vater zu kommen: die fehlende Annahme der Erlösung.
Und ich erzähle, was diese Beziehung mir bedeutet und was ich im Alltag mit Ihm erlebe: Vergebung, Heilung, Befreiung, Bewahrung, Versorgung, usw. Und gerade das weckt Interesse und schafft Offenheit im Gespräch.

neubaugoere antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Hallo Katy,

ich denke, Du machst das schon genau richtig, nur wäre es eben nicht meine Herangehensweise; ich selber bin da auch noch total unerfahren. Aber genau diese Vielfalt der Möglichkeiten, Menschen auf unterschiedliche Art und Weise zu erreichen, ist wohl der "Plan" Gottes. 😊

LG Stefan

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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der Römerbrief als Vorlage
Hi Stefan,

Veröffentlicht von: @flutterby

Aber genau diese Vielfalt der Möglichkeiten, Menschen auf unterschiedliche Art und Weise zu erreichen, ist wohl der "Plan" Gottes

naja - Vielfalt ist aber nur dann kein Problem, wenn es die authentische Botschaft des Evangeliums nicht verfälscht.

Der Römerbrief ist die umfassendste Darlegung des Evangeliums, die es gibt. John Wesley z.B. und Martin Luther sind durch die Wirkung des Römerbriefes zum Glauben gekommen. Paulus fügt hier die großen biblischen Themen zusammen - Sünde, Gesetz und Rechtfertigung. Der Römerbrief ist der gottgegebene Schlüssel zum Verständnis der gesamten Heiligen Schrift.

Wenn wir uns in unserer Verkündigung des Evangeliums am Römerbrief orientieren, ihn sozusagen zur Vorlage für unsere eigene Vergündigung machen, dann haben wir alles zusammen, was wir dafür brauchen. Paulus gibt uns hier nicht nur die Sachaussagen, sondern auch die Formulierungen, wie wir das Evangelium vermitteln sollten. Wenn wir uns am Römerbrief orientieren, können wir nichts falsch machen 😊

Grüssle Katrin

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Nur richtet sich der Römerbrief ja an Gläubige und nicht an Menschen, die mit unserem Glauben "nichts am Hut" haben.
Wenn man jungen Menschen in der Firmvorbereitung oder erwachsenen, bereits glaubenden Taufbewerbern die Grundlagen unseres Glaubens nahe bringen möchte, ist es sicher eine gute Idee sich hier - neben anderen wichtigenbiblischen Schriften - auch am Römerbrief zu orientieren.
Aber im Austausch mit Nicht- oder Andersgläubigen "das Evangelium verkündigen" anhand des Römerbriefs?
Wenn ich mir vor Augen halte, wie die in den letzten Jahren bei uns in der Gemeinde getauften/konvertierten/wiederaufgenommenen Erwachsenen zum Glauben gekommen sind, dann stand am Anfang nicht eine Römerbrief-Exegese (als Nicht-Theologin sehe ich mich auch gar nicht als kompetent genug, das zu leisten), sondern die Erfahrung von der Kirche bzw. von einzelnen Christen Hilfe in Not zu erfahren ohne irgendwelche Voraussetzungen erfüllen zu müssen.
Einfach nur, weil man ein Mensch und als solcher von Gott geliebt ist.
Das hat dann neugierig und "Lust auf mehr" gemacht, ist dann eingemündet in einen Glaubenskurs und schließlich eine Entscheidung, sich taufen zu lassen (obwohl das z.B. für ehemalige Muslime oder Jesiden nicht einfach war/ist) bzw. in unsere Kirche (wieder) einzutreten.

suzanne62 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @katy3

John Wesley z.B. und Martin Luther sind durch die Wirkung des Römerbriefes zum Glauben gekommen.

Der Glaube kommt von Gott und nicht vom Römerbrief. Das ist biblisch!

Veröffentlicht von: @katy3

Der Römerbrief ist der gottgegebene Schlüssel zum Verständnis der gesamten Heiligen Schrift.

Nein, der Schlüssel vom Verständnis der Schrift , ist der Heilige Geist.
Alle anderslautenden Aussagen ist menschliche Einbildungskraft.

Veröffentlicht von: @katy3

Wenn wir uns in unserer Verkündigung des Evangeliums am Römerbrief orientieren, ihn sozusagen zur Vorlage für unsere eigene Vergündigung machen, dann haben wir alles zusammen, was wir dafür brauchen. ...

Nein, die Schrift sagt es anders: 1,Kor.2,4 "... und meine Rede und meine Predigt bestand nicht in überredenden Worten der Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und der Kraft,
5 damit euer Glaube nicht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft beruhe."

Wenn wir das Evangelium weitergeben, dann nur im Auftrag Gottes.
Wie wir in seinem Auftrag reden, können wir den Inhalt getrost Gottes Kraft und Weisheit überlassen.

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @an-ja

Der Glaube kommt von Gott und nicht vom Römerbrief. Das ist biblisch!

Biblisch ist, daß der Glaube aus der Predigt kommt - der Predigt des Wortes Gottes. Und auch der Römerbrief ist das Wort Gottes.

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an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @katy3

Biblisch ist, daß der Glaube aus der Predigt kommt - der Predigt des Wortes Gottes. Und auch der Römerbrief ist das Wort Gottes.

Veröffentlicht von: @katy3

Biblisch ist, daß der Glaube aus der Predigt kommt - der Predigt des Wortes Gottes. Und auch der Römerbrief ist das Wort Gottes.

Erstens, widerspricht das nicht meiner Aussage.
Und zweitens verstehe ich nicht, wenn Du es so gut weißt, warum Du schreibst,
Luther wäre durch die Wirkungen des Römerbriefs zum Glauben gekommen?

Gruß Andy

Nachtrag vom 16.06.2019 2012
Der erste Balken sollte heißen:
Der Glaube kommt von Gott, nicht vom Römerbrief.

an-ja antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @an-ja

Erstens, widerspricht das nicht meiner Aussage.

Du hast es unten nochmal selbst zitiert.

Veröffentlicht von: @an-ja

Luther wäre durch die Wirkungen des Römerbriefs zum Glauben gekommen?

Weil das stimmt. Es war Röm. 3, durch das Gott seine geistlichen Augen geöffnet hat und er den gnädigen Gott gefunden hat, den er vorher so verzweifelt gesucht hat.

Der Glaube kommt aus der Predigt - der Predigt des Wortes Gottes. Das steht übrigens auch im Römerbrief. In Röm. 10, 17. Warum widersprichst Du dem und tust damit so, als ob das Wirken Gottes mit Seinem Wort nichts zu tun hätte, obwohl die Schrift das völlige Gegenteil sagt?

Sorry, aber das ist mir völlig unbegreiflich.

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @katy3
Veröffentlicht von: @katy3

Luther wäre durch die Wirkungen des Römerbriefs zum Glauben gekommen?

Veröffentlicht von: @katy3

Weil das stimmt. Es war Röm. 3, durch das Gott seine geistlichen Augen geöffnet hat und er den gnädigen Gott gefunden hat, den er vorher so verzweifelt gesucht hat.

Luthers Bahnbrechende Erkenntnis kam nicht durch das Lesen des Römerbriefes, denn den hatte er ja schon vorher oft gelesen, sondern durch Gott, schreibst Du ja auch selber oben.
Ich begreife nicht, wie Du Gott und Bibel gleich setzt.

Veröffentlicht von: @katy3

Der Glaube kommt aus der Predigt - der Predigt des Wortes Gottes. Das steht übrigens auch im Römerbrief. In Röm. 10, 17. Warum widersprichst Du dem und tust damit so, als ob das Wirken Gottes mit Seinem Wort nichts zu tun hätte, obwohl die Schrift das völlige Gegenteil sagt?

Wenn Du richtig gelesen hättest, wäre dir aufgefallen, dass ich das nie behauptet habe.

Zunächst mal gilt, dass der Glaube, der selig macht, eine Gabe Gottes ist.
Durch das Lesen der Bibel kommt der Mensch nicht zum Glauben.
Der Bibeltext den man lesen kann, ist zwar Gottes Wort, wirkt aber doch nicht selbständig.

Du hast geschrieben, das Paulus durch die Wirkung des Römerbriefs zum Glauben gefunden hat.
Wenn Du schon darauf herumreitest, dass durch die Predigt ein Mensch zum Glauben kommt, frage ich Dich, wo war denn dort bei Luther die Predigt, die ihn zum Glauben geführt hat??

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0

ok - alles gut. Ich wünsche Dir noch einen gesegneten Abend 😊

Anonymous antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1756

Schade, dass Du aufgibst. 😠

Ich wünsche Dir eine gute Nacht.

Gruß Andy

an-ja antworten
Anonymous
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Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @an-ja

Schade, dass Du aufgibst. 😠

Was heißt "aufgeben", Du schreibst einfach Dinge in diesem letzten Post hier, bei denen ich spüre, daß ich da nicht weitermachen sollte. Das bringt nichts und bringt uns nur gegeneinander auf, und das möchte ich nicht.

Ich respektiere einfach Deine Meinung, ziehe mich aber zurück.

Gruß Katrin

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @an-ja

Katy3zum Beitrag
Biblisch ist, daß der Glaube aus der Predigt kommt - der Predigt des Wortes Gottes. Und auch der Römerbrief ist das Wort Gottes.

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi. Römer 10, Vers 17

Da fiel mir noch ein, bei Johannes steht, das Jesus Christus das Wort Gottes ist.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @flutterby

Wie würde wohl ein Gesprächspartner reagieren, wenn ich ihm sagen würde: "Du brauchst unbedingt Erlösung!"? Wie hätte ich früher reagiert? Ich hätte gefragt: "Erlösung wovon? Und bleib' mir bloß mit Deiner Hölle weg!" Die Theologie oder die Bibel hätte mich nicht überzeugt.

Dein Beitrag zeigt deutlich, dass dir bislang weder der gesunde Menschenverstand noch deine Empathie abhanden gekommen sind, das ist - wie ich nach fast einem bei j.de leider feststellen muss - keineswegs selbstverständlich. Ich kann dir nur wünschen, dass du dich in diesem Punkt nicht änderst.
Wenn ich mich richtig erinnere, warst du mal katholisch, demnach - falls du Reli in der Oberstufe nicht abgewählt hast, kennst du vielleicht "Nostra Aetate".
Das ist eine Schrift, in der es um das Verhältnis der katholischen Kirche zu den nichtchristlichen Religionen geht. Sehr lesenswert, finde ich.
Für mich ergibt sich daraus unter anderem, dass es ganz und gar unangebracht ist, Andersgläubigen mit Arroganz und/oder Drohungen gegenüberzutreten.
Man sollte sich nur mal einen kurzen Augenblick fragen: Wie würde es denn auf mich wirken, wenn ein "Missionar" einer anderen Religion mir sagen würde:
"Deine Religion ist sowieso Bullshit, du bist durch und durch verdorben und verdienst die Hölle. Und falls du dich nicht zu meinem Glauben bekehrst, kommst du da nach deinem Tod auch hin!"
Würde irgendwer sagen: "Oh, gut, dass du mir das sagst. Ich werde unverzüglich deinen Glauben annehmen."
Folglich gibt es auch keinen Grund anzunehmen, dass es in der umgekehrten Richtung so funktioniert.
"Nostra Aetate" fordert keineswegs, jegliche Bemühungen um Mission und Evangelisation einzustellen, wohl aber den Andersgläubigen mit Wertschätzung zu begegnen.

Nachtrag vom 14.06.2019 1629
Ups - da ist mir ein Flüchtigkeitsfeheler unterlaufen: .....wie ich nach fast einem Jahr Mitgliedschaft bei j.de feststellen muss"....

suzanne62 antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Hallo Suzanne62,

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dein Beitrag zeigt deutlich, dass dir bislang weder der gesunde Menschenverstand noch deine Empathie abhanden gekommen sind, das ist - wie ich nach fast einem [Jahr] bei j.de leider feststellen muss - keineswegs selbstverständlich. Ich kann dir nur wünschen, dass du dich in diesem Punkt nicht änderst.

Danke; ja, mein Anspruch bei (kommenden) Gesprächen über den Glauben ist es schon, möglichst authentisch rüberzukommen und niemandem etwas zu erzählen, das sich nicht auf eigene Erkenntnisse stützt; das wäre mir auch viel zu anstrengend. Ich will einfach nur "Zeuge" zu sein, von den eigenen Erfahrungen erzählen, und den Rest Gott überlassen. Das heißt dann aber eben auch, dass ich da, wo ich keine eigenen Erfahrungen oder Erkenntnisse habe, lieber nichts sage. (Womit ich aber nicht ausschließen will, auch mal Dinge weiterzugeben, von denen ich den Eindruck habe, dass sie mir der Heilige Geist eingegeben hat, z.B. eine Bibelstelle und/oder Gedanken, die ich nach einem Gebet für jemanden erhalten habe - was bisher aber erst selten vorkam.)

Aber das ist halt nur meine derzeitige Herangehensweise; es mag viele andere legitime Arten der Evangelisation geben, denn Menschen sind ja auf unterschiedliche Weise ansprechbar. Oder wie Katy meinte (falls ich mich recht erinnere; ich finde gerade die Stelle nicht wieder): Die Menschen da abholen, wo sie gerade sind. 😊

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn ich mich richtig erinnere, warst du mal katholisch, demnach - falls du Reli in der Oberstufe nicht abgewählt hast, kennst du vielleicht "Nostra Aetate".

Nein, davon habe ich noch nie etwas gehört. Anderen mit Wertschätzung zu begegnen sollte aber (nicht nur) bei der "Evangelisation" eigentlich Standard sein. Mit Arroganz, Drohungen und Angstmacherei kommt man nicht weit; das sollte eigentlich jedem klar sein.

LG Stefan

flutterby antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @flutterby

Anderen mit Wertschätzung zu begegnen sollte aber (nicht nur) bei der "Evangelisation" eigentlich Standard sein. Mit Arroganz, Drohungen und Angstmacherei kommt man nicht weit; das sollte eigentlich jedem klar sein.

Das sollte man meinen. Leider ist das aber nicht so. Kannst du immer mal wieder feststellen, wenn du dich hier durch die Threads liest......

suzanne62 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

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wahrhaft rettender Glaube

Veröffentlicht von: @suzanne62

Man sollte sich nur mal einen kurzen Augenblick fragen: Wie würde es denn auf mich wirken, wenn ein "Missionar" einer anderen Religion mir sagen würde:
"Deine Religion ist sowieso Bullshit, du bist durch und durch verdorben und verdienst die Hölle. Und falls du dich nicht zu meinem Glauben bekehrst, kommst du da nach deinem Tod auch hin!"

Ich wüsste keinen einzigen Missionar oder Evangelisten, der sowas auch nur ansatzweise sagen würde - das ist völliger Quatsch und eine ziemliche Verleumdung gegen alle, die das Evangelium weitertragen.

Aber worum geht es denn beim Glauben - daß man an den wahren Gott glaubt, oder an "irgendeinen Gott", der einem am meisten zusagt? Und ist es wichtig, daß man auch das glaubt, was dann wirklich eintrifft, man also nicht umsonst geglaubt hat - oder kommt es beim Glauben nur auf das an, was einem am besten gefällt und einem die Versprechungen macht, die man hören will? Um am Ende dann festzustellen, daß man sein Leben an einen Glauben gehängt hat, der viel versprochen hat, aber am Ende nichts davon hält - man aber keine Chance mehr hat, das noch zu korrigieren.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @katy3

Ich wüsste keinen einzigen Missionar oder Evangelisten, der sowas auch nur ansatzweise sagen würde - das ist völliger Quatsch und eine ziemliche Verleumdung gegen alle, die das Evangelium weitertragen.

In den späten 70er und frühen 80er Jahren hat es das, was ich in meinem Beitrag beschrieben habe, durchaus gegeben. Habe ich "life und in Farbe" miterlebt. Gut, dass es inzwischen aus der Mode gekommen ist.

Veröffentlicht von: @katy3

Aber worum geht es denn beim Glauben - daß man an den wahren Gott glaubt, oder an "irgendeinen Gott", der einem am meisten zusagt?

Nein. Wenn in dieser Schrift steht, dass die "katholische Kirche alles anerkennt, was in diesen Religionen wahr und heilig ist", dann ist damit nicht gesagt, dass es egal ist, was man glaubt.
Jesus ist und bleibt der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Das mit dem eigenen Leben zu bezeugen, dazu sind wir alle eingeladen.
Und ich sage bewusst "eingeladen", nicht "gezwungen", denn wer dies erlebt hat, wird es gerne bezeugen.
Auch dazu ermutigt "Nostra Aetate".
Sie fordert aber dazu auf, wahrzunehmen, dass für den Andersgläubigen sein Glaube ebenso wahr, heilig und einzigartig ist wie unserer für uns.
Das sollte dann eigentlich zu einer angemessen demütigen und respektvollen Haltung führen, die dem Anliegen, die frohe Botschaft weiterzusagen, nur förderlich sein kann.

suzanne62 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

In den späten 70er und frühen 80er Jahren hat es das, was ich in meinem Beitrag beschrieben habe, durchaus gegeben. Habe ich "life und in Farbe" miterlebt. Gut, dass es inzwischen aus der Mode gekommen ist.

Echt? Also davon habe ich gar nichts mitbekommen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn in dieser Schrift steht, dass die "katholische Kirche alles anerkennt, was in diesen Religionen wahr und heilig ist", dann ist damit nicht gesagt, dass es egal ist, was man glaubt.
Jesus ist und bleibt der Weg, die Wahrheit und das Leben

Aber das geht doch gar nicht. Jesus ist der Sohn des einen wahren Gottes und Er ist nur erreichbar über das Evangelium dieses einen wahren Gottes. In keiner anderen Religion kann Jesus gefunden werden - und in keiner anderen Religion hat Er als Sohn des Gottes Israels die Sünden der Welt gesühnt. Aber das genau ist das Fundament der Versöhnung mit dem drei Mal heiligen Gott.

Und "anzuerkennen", was in anderen Religionen "wahr und heilig" ist, errettet doch niemanden. Das kann man akzeptieren und respektieren, aber für eine Versöhnung mit dem wahren Gott ist das völlig ungeeignet.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Sie fordert aber dazu auf, wahrzunehmen, dass für den Andersgläubigen sein Glaube ebenso wahr, heilig und einzigartig ist wie unserer für uns.

Aber das rettet sie nicht, überhaupt nicht. Was ist nun ein Zeichen der Liebe?

- sie aus lauter toleranter "Liebe" in die Irre gehen und damit verloren gehen zu lassen?

- Oder sie zu warnen und ihnen zu sagen, daß sie einem Gott nachlaufen, der nicht rettet aus der Sünde - und sie aber nach ihrem Tod von dem wahren Gott gerichtet werden, Er ihnen aber schon hier und jetzt Versöhnung anbietet durch das Kreuz Jesu?

Was ist Liebe? das Kämpfen für das Beste oder das Kämpfen für das Schlechteste für den Menschen? Für seine ewige Verdammnis oder für seine ewige Erlösung durch die Versöhnung mit dem wahren Gott, welcher der Richter aller Menschen ist.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @katy3

Oder sie zu warnen und ihnen zu sagen, daß sie einem Gott nachlaufen, der nicht rettet aus der Sünde - und sie aber nach ihrem Tod von dem wahren Gott gerichtet werden, Er ihnen aber schon hier und jetzt Versöhnung anbietet durch das Kreuz Jesu?

Gibt es dort, wo du lebst, Salafisten?
Wir haben hier - leider - eine sehr aktive Salafistenszene.
Falls es das in deinem Wohnort nicht gibt, stell dir einfach mal vor, die kommen mit dem Koran in der hand auf dich zu, anfangs noch ganz freundlich, machen dir aber unmissverständlich klar, dass du an den falschen Gott glaubst und dein falscher Glaube dich in die Hölle bringt.
Wie reagierst du darauf?

Nachtrag vom 16.06.2019 1510
Ich habe mich von deren "Verkündigung" immer ziemlich abgestoßen gefühlt.
Gedacht habe ich: "Ihr mich auch....." und bin einfach weitergegangen, weil es keinen Sinn macht, mit Leuten, die die Wahrheit für sich gepachtet haben, diskutieren zu wollen.

suzanne62 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Falls es das in deinem Wohnort nicht gibt, stell dir einfach mal vor, die kommen mit dem Koran in der hand auf dich zu, anfangs noch ganz freundlich, machen dir aber unmissverständlich klar, dass du an den falschen Gott glaubst und dein falscher Glaube dich in die Hölle bringt.
Wie reagierst du darauf?

Ich würde sie dazu auffordern, mir zu zeigen wo in ihrem Koran davon berichtet wird, daß ihr Gott Mensch wurde, um für meine Erlösung aus der Sünde am Kreuz zu sterben und durch seine Auferstung meine Rechtfertigung zu erwirken. Und dann würde ich ihnen sagen, daß nur dieser Gott der wahre Gott ist und ich nur an Ihn glaube.

Ob ich das überleben würde, weiß ich nicht 😢 - aber ich würde Gott um Mut und Kraft bitten 😊

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Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

Gibt es dort, wo du lebst, Salafisten?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich habe mich von deren "Verkündigung" immer ziemlich abgestoßen gefühlt.
Gedacht habe ich: "Ihr mich auch....." und bin einfach weitergegangen, weil es keinen Sinn macht, mit Leuten, die die Wahrheit für sich gepachtet haben, diskutieren zu wollen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

weil es keinen Sinn macht, mit Leuten, die die Wahrheit für sich gepachtet haben, diskutieren zu wollen.

Das ist wirklich ein starker Hinweis zur Selbstüberprüfung! Danke dafür!

Kristian Ch.

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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 5 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @katy3

Aber worum geht es denn beim Glauben - daß man an den wahren Gott glaubt, oder an "irgendeinen Gott", der einem am meisten zusagt? Und ist es wichtig, daß man auch das glaubt, was dann wirklich eintrifft, man also nicht umsonst geglaubt hat - oder kommt es beim Glauben nur auf das an, was einem am besten gefällt und einem die Versprechungen macht, die man hören will? Um am Ende dann festzustellen, daß man sein Leben an einen Glauben gehängt hat, der viel versprochen hat, aber am Ende nichts davon hält - man aber keine Chance mehr hat, das noch zu korrigieren.

Ich kann sehr verliebt darin sein, eine Freundin zu haben und Mit ihr gesehen zu werden, Über unseren Austausch und Erlebniswelt mit anderen zu reden. Ihre Art in mein Leben einzuwirken und wie sie überhaupt auf mich wirkt. Ich kann ihre Schönheit Preisen, wie sie Mir Gutes zukommen lässt. Wie ich mich ihr anpasse und ihre guten Eigenschaften Nachahme.

Dann fragte mich jemand ob er sie auch Kennenlernen könnte. Ich bejahte, aber nach anderthalb Jahren entfernten sich meine Freunde immer mehr von mir. Wir hatten immer weniger gemeinsame Themen, weil ich ja immer nur von meiner Freundin sprach, die sie nie gesehen haben.

Bemerkenswerter Satz:

Veröffentlicht von: @katy3

Und ist es wichtig, daß man auch das glaubt, was dann wirklich eintrifft, man also nicht umsonst geglaubt hat -

? Ich würde es Personen orientierter formulieren: Ist Mensch selbst gerettet, indem er den Retter, die Braut bei sich hat, und anderen vorstellen kann! ?
Sonst bleibt es wirklich dabei, wie du geschrieben:

Veröffentlicht von: @katy3

Um am Ende dann festzustellen, daß man sein Leben an einen Glauben gehängt hat, der viel versprochen hat, aber am Ende nichts davon hält - man aber keine Chance mehr hat, das noch zu korrigieren.

Kristian Ch.

Anonymous antworten


Clay
 Clay
Beiträge : 1328

'Den Glauben bekennen' ist für mich der Gehorsam meinem HERRN ggü., in meiner Berufung zu leben und täglich seinen Auftrag auszuführen, d.h. die vorbereiteten Werke zu tun (Eph 2,10).
Sein Auftrag an uns:
Verkündigt das Evangelium
macht zu Jüngern
legt Kranken die Hände auf
treibt Dämonen aus
tauft sie

LG.
Clay

clay antworten
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