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Den Glauben vor anderen bekennen

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Flutterby
Themenstarter
Beiträge : 164

Hallo zusammen,

wie ist oder war das eigentlich bei Euch so, als Ihr "frisch" zum Glauben gekommen seid - habt Ihr anderen Menschen davon erzählt?

Ich muss sagen, dass ich mich damit wohl schwertun würde, Nichtchristen von meinem Glauben zu erzählen. Bisher bin ich noch nicht in diese Situation gekommen, da ich anderen sowieso fast nichts Privates von mir erzähle, aber das könnte ja durchaus mal mal passieren, z.B. wenn ich demnächst meinen zukünftigen Ex-Vereinskollegen erklären werde, warum ich mich aus dem Verein zurückziehe, da dessen Ausrichtung nicht mehr "kompatibel" ist zu meiner eigenen neunen Ausrichtung.

Ich wünschte mir, ich hätte etwas, womit ich potentielle Gesprächspartner irgendwie "begeistern" könnte, aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten", und mit rein persönlichen Überzeugungen, die ja jeder irgendwo hat, kann man wohl niemanden "vom Hocker reißen", wie man so schön sagt.

In vielen Bekehrungsgeschichten, die man so hört oder liest, sind ja die Menschen vollkommen "geflasht" von ihrer Begegnung mit Jesus und müssen allen davon erzählen - das ist bei mir nicht der Fall, da ich bisher keine solche Begegnung oder sonst ein einschneidendes Erlebnis hatte. Bisher habe eher ich das Gefühl, dass ich es bin, der mehr oder weniger verzweifelt versucht, sich Jesus anzunähern, als umgekehrt. Momentan ist das also eher eine "private Sache" zwischen Gott und mir als etwas, das man anderen mitteilen würde.

Wie sind Eure Erfahrungen und Ansichten dazu?

Allen einen schönen "Christi Himmelfahrt"-Tag! 😊

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230 Antworten
neubaugoere
Beiträge : 15456

Gott und Gemeinde gehört genauso zu meinem Leben wie Einkaufen, Arbeiten gehen, Stulle schmieren oder Staubsaugen. Also rede ich auch genauso drüber. - Gut, das war nicht immer so, das ist mit Gott so gewachsen und ich bin dankbar dafür, dass ich meine "Furcht" Stück für Stück verloren habe.

Veröffentlicht von: @flutterby

In vielen Bekehrungsgeschichten, die man so hört oder liest, sind ja die Menschen vollkommen "geflasht" von ihrer Begegnung mit Jesus und müssen allen davon erzählen - das ist bei mir nicht der Fall, da ich bisher keine solche Begegnung oder sonst ein einschneidendes Erlebnis hatte. Bisher habe eher ich das Gefühl, dass ich es bin, der mehr oder weniger verzweifelt versucht, sich Jesus anzunähern, als umgekehrt. Momentan ist das also eher eine "private Sache" zwischen Gott und mir als etwas, das man anderen mitteilen würde.

Das ist doch auch okay so. So hab ich das auch erlebt. Die Wahrheit ist, dass der Vater Dich zieht 😉 ... 😀 ... Du kannst und darfst Dich ihm nähern, weil ER nahe kommt, weil ER alles dafür getan hat und Dich erwartet. 😊 So großartig ist Gott. 😉

Veröffentlicht von: @flutterby

Allen einen schönen "Christi Himmelfahrt"-Tag! 😊

Ebenso. Danke. 😊

neubaugoere antworten


Ungehorsam
Beiträge : 3336

Schon als Schulkind mußte ich mich ständig rechtfertigen, warum ich nicht Mitglied bin bei den "Jungen Pionieren" wie alle anderen aus meiner Klasse auch, warum ich nicht an der Jugendweihe teilnehme wie alle anderen und warum ich nicht an der vormilitärischen Ausbildung teilnehme wie alle anderen. Dann erzählte ich eben, daß ich zur Christenlehre, später zum Konfirmandenunterricht gehe, daß ich an der Konfirmation teilnehme und daß Gott geboten hat "Du sollst nicht töten!", und daß ich das dann gar nicht erst lernen will.
Echtes Interesse für meinen Glauben zeigte aber niemand, vielleicht auch aus Furcht.

ungehorsam antworten
Suzanne62
Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @flutterby

wie ist oder war das eigentlich bei Euch so, als Ihr "frisch" zum Glauben gekommen seid - habt Ihr anderen Menschen davon erzählt?

Zwar hatten meine Eltern mit Kirche und Glauben nichts am Hut, aber da ich von klein auf viel Zeit mit meiner sehr gläubigen Großmutter verbracht habe, waren der Glaube an Gott und die Teilnahme an der Messe sowie persönliches Gebet immer präsent in meinem Leben.

Veröffentlicht von: @flutterby

Ich wünschte mir, ich hätte etwas, womit ich potentielle Gesprächspartner irgendwie "begeistern" könnte, aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten",

Ich habe ein paar Kollegen, mit denen ich mich so gut verstehe, dass wir auch ab und zu mal über Privates reden - und da zu meinem Privatleben Gottesdienste, Gebetszeiten und ehrenamtliches Engagement nun einmal dazugehören, kommt auch das zur Sprache.
Ich gehe nicht hausieren mit meinem Glauben und meiner Kirchenzugehörigkeit, verstecke sie aber auch nicht.
So, wie ich vom Lauftraining und vom Yoga erzählen kann, kann ich das auch von meinen Lektoren- und Kantorendiensten im Gottesdienst sowie von meiner Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe.

Veröffentlicht von: @flutterby

Bisher habe eher ich das Gefühl, dass ich es bin, der mehr oder weniger verzweifelt versucht, sich Jesus anzunähern, als umgekehrt. Momentan ist das also eher eine "private Sache" zwischen Gott und mir als etwas, das man anderen mitteilen würde.

Das ist doch auch vollkommen in Ordnung.

Veröffentlicht von: @flutterby

und mit rein persönlichen Überzeugungen, die ja jeder irgendwo hat, kann man wohl niemanden "vom Hocker reißen", wie man so schön sagt.

Wenn jemand feste Überzeugungen hat, zu ihnen steht und sie gut begründen kann, finde ich das durchaus beeindruckend.

suzanne62 antworten
11 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Guten Morgen Suzanne62,

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich habe ein paar Kollegen, mit denen ich mich so gut verstehe, dass wir auch ab und zu mal über Privates reden - und da zu meinem Privatleben Gottesdienste, Gebetszeiten und ehrenamtliches Engagement nun einmal dazugehören, kommt auch das zur Sprache.

Klar, wenn man sich gut genug mit jemandem versteht, dann erzählt man sich natürlich auch Privates, und dann eben auch von seinen kirchlichen und ehrenamtlichen Tätigkeiten. Bei mir sind die Voraussetzungen da etwas anders. Mich kennt man bisher nur als jemanden, der mit Jesus und Kirche nix am Hut hatte. 😉

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn jemand feste Überzeugungen hat, zu ihnen steht und sie gut begründen kann, finde ich das durchaus beeindruckend.

Ich würde halt anderen gerne nicht nur meinen Glauben "begründen" (mich also "erklären"), sondern ihnen auch gerne vermitteln, was mir der Glaube "gibt", und das kann ich momentan noch nicht so wirklich, denn mein Glaube gleicht eher noch einem zarten Pflänzlein, das gerade erst gekeimt ist und noch keine richtigen Früchte trägt, um es mal etwas metaphorisch auszudrücken. Ein paar kleine (für mich aber durchaus bedeutsame) Dinge, die ich "mit Gott erlebt habe", könnte ich zwar schon erzählen, aber OK, ich mache mir da jetzt auch keinen wirklichen Kopp drum. Wenn es dazu kommt, wird mir schon das Passende einfallen... 😉

flutterby antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @flutterby

Mich kennt man bisher nur als jemanden, der mit Jesus und Kirche nix am Hut hatte. 😉

Seine Überzeugungen auch mal zu ändern ist ja nichts Schlimmes - im Gegenteil: man zeigt doch damit, dass man lernfähig ist.

Veröffentlicht von: @flutterby

Ich würde halt anderen gerne nicht nur meinen Glauben "begründen" (mich also "erklären"), sondern ihnen auch gerne vermitteln, was mir der Glaube "gibt", und das kann ich momentan noch nicht so wirklich,

Das würde ich nicht als Manko ansehen. Die Welt ist derzeit voller Leute, die irgendetwas glauben, weil dies ihnen "etwas gibt" - meistens ein gutes Gefühl. Da ist es doch durchaus erfrischend, wenn jemand das, was glaubt, ganz nüchtern erklären und logisch begründen kann.

Veröffentlicht von: @flutterby

ich mache mir da jetzt auch keinen wirklichen Kopp drum. Wenn es dazu kommt, wird mir schon das Passende einfallen...

Das klingt nach einer sehr vernünftigen Einstellung.

suzanne62 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15456
Veröffentlicht von: @flutterby

Ich würde halt anderen gerne nicht nur meinen Glauben "begründen" (mich also "erklären"), sondern ihnen auch gerne vermitteln, was mir der Glaube "gibt"

Was genau hindert Dich, über Dich selbst zu sprechen und was Du fühlst und erlebst und/oder denkst?

Veröffentlicht von: @flutterby

Mich kennt man bisher nur als jemanden, der mit Jesus und Kirche nix am Hut hatte. 😉

So kannte man mich in der Familie auch. Einen Freundeskreis hatte ich nicht. Zu Arbeitskollegen hatte ich keinen "privaten Kontakt".

Ich glaube, ich habe meine Eltern so ziemlich überfahren ... ich hab sie (in einem anderen Gespräch) einfach vor die Tatsache gestellt, in einer Gemeinde zu sein, sie dann gleich zu meiner Taufe eingeladen - war wohl ein bissl viel 😀. Den Werdegang dahin kennen sie bis heute nicht. Sie fragen nicht. Ich erzähle nicht, wenn es sich nicht "ergibt". Es geht hier doch nicht um richtig sein oder falsch sein oder gut sein ... es geht darum, zu sein, wer Du bist ... in Gott und in der Welt. 😊 Alle akzeptieren es einfach, dass ich nun 'ne Kirchenmaus" bin. 😉 Und weil ein Kind in der FAmilie in einem evangelischen Kindergarten war (woanders war kein Platz 😀), fragten sie bei mir immer nach, wenn so Feiertage waren und "versicherten" sich quasi ...

neubaugoere antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Was genau hindert Dich, über Dich selbst zu sprechen und was Du fühlst und erlebst und/oder denkst?

Das hatte ich eigentlich schon begründet:

das kann ich momentan noch nicht so wirklich, denn mein Glaube gleicht eher noch einem zarten Pflänzlein, das gerade erst gekeimt ist und noch keine richtigen Früchte trägt

Kurz gesagt: Ich taste mich doch gerade erst selber an Gott heran und habe daher in dieser Hinsicht noch nichts Handfestes "vorzuweisen". Meine bisherigen, persönlichen Erfahrungen sind noch zu vage, als dass ich anderen in meinem Umfeld unbedingt davon erzählen müsste. Ich rücke mich nun mal nicht gerne selbst ins Rampenlicht, und wenn ich das schon tue, dann nur als "Mittel zum Zweck" - also nicht um von mir zu erzählen, sondern um das, was ich vermitteln will, mit eigenen Erfahrungen zu untermauern. So habe ich das bisher auch immer bei anderen Themen gemacht, von denen ich mich inzwischen allerdings distanziert habe.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

So kannte man mich in der Familie auch. Einen Freundeskreis hatte ich nicht. Zu Arbeitskollegen hatte ich keinen "privaten Kontakt".

Bei mir sieht es ganz ähnlich aus. Von meiner "Herkunftsfamilie" ist nur meine Mutter gläubig (katholisch), aber wir haben darüber nie näher geredet. Als Kinder sind wir irgendwann unsere eigenen Wege gegangen. Dass es sich nochmal "ergibt", dass im Familien- oder Verwandtenkreis über das Thema Glaube gesprochen wird, halte ich eher für unwahrscheinlich; ich würde damit auch von mir aus nicht unbedingt anfangen. Wo das vorübergehend noch ein Thema werden könnte, sind eben meine (Bald-nicht-mehr-)Vereinskollegen. Mit Arbeitskollegen wurde noch nie über Glaubensthemen gesprochen, da geht es eher um Freizeitaktivitäten (meist Urlaube, Sport, Motorräder, Autos oder Wellensittiche - Themen, mit denen ich jetzt nicht sooo viel anfangen kann 😉). Bisher habe ich erst einem Bekannten gegenüber begründet, warum ich jetzt nicht mehr an seinen monatlichen grenzwissenschaftlichen Treffs und anderen Aktivitäten teilnehme. Seine Reaktion war zwar "verständnisvoll", aber weiter nachgefragt wurde nicht. Ansonsten habe ich in meinem näheren Umfeld derzeit nur mit Christen zu tun.

flutterby antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15456
Veröffentlicht von: @flutterby

Kurz gesagt: Ich taste mich doch gerade erst selber an Gott heran und habe daher in dieser Hinsicht noch nichts Handfestes "vorzuweisen".

Wer "sagt" Dir denn, dass Du was "Handfestes" vorweisen musst? Und was ist in diesem Zusammenhang was "Handfestes"? Wunder? - Ich meine die Frage ernst. Denn die Spur ist schon ausgelegt, folge ihr nicht. ES geht nicht um Leistung oder Haben oder nachweisen können und von großen Wundern berichten oder von großen Taten Gottes ... die hat er alle schon getan, das größte Wunder ist sein hingegebenes Leben am Kreuz, größer kann keine Liebe sein. Es ist diese Liebe, an die ich glaube und von der ich erzähle. Es ist dieser Gott, der mir ganz persönlich sagte, dass er mich liebt und wie wertvoll ich für ihn bin. Aufgrund dieser Begegnung erzähle ich von Gott, vom Vater, seinem Sohn und dem Heiligen Geist (je nach Begegnung).

Das kann ein "also ich glaube da an was anderes" sein, das als ein Gesprächseinstieg dienen kann, aber nicht muss. Wie es sich ergibt.

Höre bitte nicht auf die "Stimme", die Dir sagt, Du müsstest "Leistung erbringen" - egal, in welcher Richtung. Was Gott möchte, hat er mitgeteilt - in seinem Wort, der Schrift, und teilt er auch heute noch durch seinen Heiligen Geist auf unterschiedliche Art mit.

Hör auf das "Führen", welches der Heilige Geist macht. Und höre weg, wenn Du "getrieben" bist, das ist nicht Gott ...

Lieben Gruß

neubaugoere antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Wer "sagt" Dir denn, dass Du was "Handfestes" vorweisen musst? Und was ist in diesem Zusammenhang was "Handfestes"? Wunder? - Ich meine die Frage ernst.

Kommt drauf an, was Du unter "Wunder" verstehst. Mich persönlich haben immer am meisten die Erfahrungsberichte anderer Menschen angesprochen, die eine wie auch immer geartete, persönliche Begegnung mit Gott oder Jesus oder hatten, und die für sie so real und tiefgreifend war, dass es ihr Leben verändert hat. Auch wenn das letztlich "nur" subjektive Erlebnisse waren, war das für diese Menschen durchaus ein Wunder, denn sie hatten sich ja bisher nie vorstellen können oder tatsächlich erfahren, dass Gott tatsächlich existiert und sie persönlich liebt.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es ist dieser Gott, der mir ganz persönlich sagte, dass er mich liebt und wie wertvoll ich für ihn bin. Aufgrund dieser Begegnung erzähle ich von Gott, vom Vater, seinem Sohn und dem Heiligen Geist (je nach Begegnung).

Ja eben, ist das für Dich nichts "Handfestes"? Würdest Du anderen auch gerne von Gott und Deinem Glauben erzählen, wenn Du diese persönliche Begegnung mit ihm nicht gehabt hättest? Also ich zumindest möchte Menschen schon gerne etwas weitergeben, das nicht nur angelesen ist ist oder meine eigene Meinung zu theoretischen Sachverhalten darstellt, sondern das auf eigenen Erfahrungen beruht und das dadurch idealerweise auch noch das Potenzial hat zu "begeistern". Das hat für mich nichts mit Leistungsdenken zu tun, sondern mit Authentizität.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Hör auf das "Führen", welches der Heilige Geist macht. Und höre weg, wenn Du "getrieben" bist, das ist nicht Gott ...

Klar, manchmal schreibe oder sage ich auch Sachen, wo ich im Nachhinein denke, das kam jetzt aber nicht aus dir und es entspricht auch eigentlich nicht deiner eigenen Erfahrung, aber gut, vielleicht hilft es ja dem anderen. Falls das von Heiligen Geist geführt war, dann wäre ich in dem Fall eher so eine Art "Vermittler" gewesen. So etwas meinte ich aber nicht mit meiner Ausgangsfrage, in der es um das Erklären des eigenen (neuen) Glaubens ging.

flutterby antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15456
Veröffentlicht von: @flutterby

Also ich zumindest möchte Menschen schon gerne etwas weitergeben, das nicht nur angelesen ist ist oder meine eigene Meinung zu theoretischen Sachverhalten darstellt, sondern das auf eigenen Erfahrungen beruht und das dadurch idealerweise auch noch das Potenzial hat zu "begeistern". Das hat für mich nichts mit Leistungsdenken zu tun, sondern mit Authentizität.

Und Du sammelst doch bereits "Erfahrungen" ... erzähl von ihnen ... auch wenn sie DIR klein erscheinen mögen ... oft sind es genau diese kleinen Dinge, die zählen ... Das Potenzial zu begeistern ... das haben diese klitzekleinen Geschichten, wo einer auf die Suche geht und was er dabei erlebt ... damit bist Du bereits Zeuge Gottes ...

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Wichtiges Thema, Flutterby!

Veröffentlicht von: @flutterby

lso ich zumindest möchte Menschen schon gerne etwas weitergeben, das nicht nur angelesen ist ist oder meine eigene Meinung zu theoretischen Sachverhalten darstellt, sondern das auf eigenen Erfahrungen beruht und das dadurch idealerweise auch noch das Potenzial hat zu "begeistern". Das hat für mich nichts mit Leistungsdenken zu tun, sondern mit Authentizität.

" angelesen, eigene Meinung zu Theorie, "
In der Tat sind Zeugnisse etwas dreierleies;
# das in mir gezeugt, (Christus in euch)oder aber ich
#im anderen gezeugt bin (Mutter).
und dann #bezeuge ich, was ich an Zeugnis bin! Ein Mensch. Jemand mit Glauben!
Wenn nötig auch mit Worten!

Man kann aber auch lehren! Man hat nicht die Ursache verstanden (z.B.: Mathematik, Musik), kann aber die Harmonien oder Verbindungen zum Ergebnis bringen.

Kristian Ch.

Anonymous antworten
Tagesschimmer
(@tagesschimmer)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1248
Veröffentlicht von: @flutterby

Bisher habe ich erst einem Bekannten gegenüber begründet, warum ich jetzt nicht mehr an seinen monatlichen grenzwissenschaftlichen Treffs und anderen Aktivitäten teilnehme. Seine Reaktion war zwar "verständnisvoll", aber weiter nachgefragt wurde nicht.

Manchmal wird deshalb nicht nachgefragt, weil es ganz in der Tiefe einen wunden Punkt trifft. Bei Leuten, die sich mit Grenzwissenschaften, Esotherik, Verschwörungstheorien usw. beschäftigen, habe ich schon öfter erlebt, dass sie später doch Fragen hatten. Sie sind oft Sinnsucher, die sehr verletzt wurden. Meine Bekannten waren im Grunde froh, sich eine Art Schutzschicht erarbeitet zu haben, durch ihre Weltanschauung, und konnten den christlichen Glauben nicht gleich an sich ranlassen. Das hätte ihnen ja die Sicherheit genommen und sie wieder mit den Verletzungen in Kontakt gebracht. Aber es lies sie nicht in Ruhe und wir hatten später sehr tiefe Gespräche.

Gott geht den Menschen nach. Also Geduld. Wichtig ist, dass wir uns nicht daran gewöhnen, dass mit diesem Menschen nicht zu reden ist. Ist er nämlich bereit, hat er vielleicht nur die Kraft zu einer kleinen Bemerkung. Aber die aufzugreifen, kann sein Leben verändern.

Es ist schon sehr viel Wert, wenn jemand nur hört, dass es dieses Christsein gibt, das dein Leben wirklich verändert. Du weisst nicht, was mal aus dem kleinen Samenkorn, das du gestreut hast, wird.

tagesschimmer antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15456

*zustimm*

Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Gott geht den Menschen nach. Also Geduld. Wichtig ist, dass wir uns nicht daran gewöhnen, dass mit diesem Menschen nicht zu reden ist. Ist er nämlich bereit, hat er vielleicht nur die Kraft zu einer kleinen Bemerkung. Aber die aufzugreifen, kann sein Leben verändern.

Genau das.
😊

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Flutterby. Höre mal ab dieser Stelle, das Zeugnis:
https://youtu.be/AyudCHKzq5o?t=2660
dauert nicht lang!

Anonymous antworten


OpaStefan
Beiträge : 968

Hallo Flutterby,
bleib entspannt. Es ist schon ein sehr großes Wunder passiert. Gott hat dein Herz geändert, du kannst an Jesus glauben. Das bleibt nicht ohne Folgen. Lebe einfach danach, ohne krampfhaft bekennen zu wollen.

Andere werden es merken, wenn du es ernst meinst, und Fragen stellen, warum du dieses oder jenes nicht mehr mitmachen kannst.

Röm 10,10 Denn wer mit dem Herzen glaubt, wird gerecht; und wer mit dem Munde bekennt, wird selig.

schreibt Paulus. Auch das Glaubensbekenntnis im Gottesdienst ist ein Bekenntnis vor anderen, zu dem ich wörtlich stehe.

LG OpaStefan

opastefan antworten
1 Antwort
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15456

*einstimm*

Veröffentlicht von: @opastefan

bleib entspannt. Es ist schon ein sehr großes Wunder passiert. Gott hat dein Herz geändert, du kannst an Jesus glauben. Das bleibt nicht ohne Folgen. Lebe einfach danach, ohne krampfhaft bekennen zu wollen.

Andere werden es merken, wenn du es ernst meinst, und Fragen stellen, warum du dieses oder jenes nicht mehr mitmachen kannst.

ja, sie werden fragen, mich fragte mal jemand in einer Arbeit, als ich ne halbe, dreiviertel Stunde angeschrien wurde von einem der "Firmenleitung" (der ging mit Türenknallen, entschuldigte sich dann telefonisch bei mir für seinen Ton), wie ich das mache, nach solcherlei Situationen wie dieser, die nicht unbedingt selten waren, trotzdem jeden Morgen fröhlich und freundlich auf der Arbeit erscheine und - auch wenn sie's nicht so ausdrückte - "nichts nachtrage" ...

Auch in unserem Verhalten liegt ein Zeugnis ... kann ein Zeugnis liegen ...

neubaugoere antworten
Suzanne62
Beiträge : 7672

der Rede wert

Veröffentlicht von: @flutterby

Ich muss sagen, dass ich mich damit wohl schwertun würde, Nichtchristen von meinem Glauben zu erzählen.

Es ist gar nicht nötig, dass du von dir aus davon anfängst.
Meine Großmutter, die der erste Mensch in meinem Leben war, der mir den Glauben nahe gebracht hat, sagte einmal zu meinem Onkel, der sehr "missionarisch" unterwegs war:
"Hör auf damit! Wenn die Leute an dir, an deinem Leben etwas entdecken, was sie aufhorchen und nachfragen lässt, dann kannst du von Gott erzählen. Aber erst dann.
Wenn an deinem Leben nichts den Leuten eine Nachfrage wert ist, dann ist dein Glaube auch nicht der Rede wert."

suzanne62 antworten
4 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 164

Hi Suzanne62,

Veröffentlicht von: @suzanne62

Es ist gar nicht nötig, dass du von dir aus davon anfängst.

Von mir aus würde ich das auch nicht tun (es sei denn, der Heilige Geist würde das in mir bewirken). Man hört zwar manchmal von "Frisch-Bekehrten", dass sie den Drang haben, sofort allen von Jesus zu erzählen, aber das war bei mir bisher noch nicht der Fall; vielleicht ja deswegen, weil ich eben noch kein solches "Wow-Erlebnis" im Zusammenhang mit meiner Bekehrung hatte, wie man es ja in den vielen "Bekehrungsgeschichten" oftmals liest/hört, und wo ich mir natürlich vorstellen könnte, dass man das anderen gerne mitteilen wollen würde.

Mir ging es darum, was ich sagen könnte, wenn ich gefragt werde, warum ich dies oder das jetzt nicht mehr tue oder unterstütze. Da hätte ich dann außer meinen persönlichen, Überzeugungen nicht viel "anzubieten", mit dem ich andere irgendwie begeistern könnte (was m.E. ja der Sinn eines "Zeugnisses" wäre). Dann könnte der Glaube schnell als etwas erscheinen, das Menschen in seinem Denken einschränkt und begrenzt statt Freiheit zu schenken.

Veröffentlicht von: @suzanne62

"Hör auf damit! Wenn die Leute an dir, an deinem Leben etwas entdecken, was sie aufhorchen und nachfragen lässt, dann kannst du von Gott erzählen. Aber erst dann.
Wenn an deinem Leben nichts den Leuten eine Nachfrage wert ist, dann ist dein Glaube auch nicht der Rede wert."

Ja, genau so sehe ich das auch.

LG
Stefan

flutterby antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 13 Jahren

Beiträge : 15456
Veröffentlicht von: @flutterby

Mir ging es darum, was ich sagen könnte, wenn ich gefragt werde, warum ich dies oder das jetzt nicht mehr tue oder unterstütze. Da hätte ich dann außer meinen persönlichen, Überzeugungen nicht viel "anzubieten", mit dem ich andere irgendwie begeistern könnte (was m.E. ja der Sinn eines "Zeugnisses" wäre).

Und genau darum geht es Gott, denke ich, wenn er sagt, wir werden seine Zeugen sein ...

@Suzanne: Weise Oma! 😌 Den Unterschied machen, ja. Anders sein, ja. Meine hat nicht mehr viel erzählt, ich hab sie 1-3x im Jahr gesehen. Aber ich konnte ihr noch von meiner Taufe erzählen und diesen Gesichtsausdruck dann werde ich nie vergessen. 😌 ❤

@Flutterby: Es gibt Menschen, die Gott so auf den Weg schickt mit genau diesen "Gaben" ... er hat halt viele Arbeiter und jeder hat seine Aufgaben. Und so wie es Menschen gibt, die durch die Straßen laufen, von Gott erzählen oder sich auf ne Bierkiste auf einen Platz stellen und verkündigen und Musik machen, so gibt es eben auch Menschen, die "anders" verkündigen, auf alle Fälle Zeugen sind.

Veröffentlicht von: @flutterby

Dann könnte der Glaube schnell als etwas erscheinen, das Menschen in seinem Denken einschränkt und begrenzt statt Freiheit zu schenken.

Es ist nicht Deine Aufgabe, darüber nachzusinnen, wer was wann wie hören könnte 😉. Bleib an Gott dran, sperr die Augen und Ohren auf (die geistlichen) und er wird Dir Deine Aufgaben zeigen. Wenn der Glaube Dich nicht einschränkt und Dir Freiheit schenkt, dann erzählst Du davon ... Du wirst den Menschen begegnen, die Gott vorhergesehen hat. Es ist sein Plan. Vertrau ihm. Auch wenn wir nicht viel davon verstehen und uns denken, ach je, der hat doch nicht hingehört. Sag das nicht, denk das nicht. Es ist sein Plan, er weiß, was er tut und wen er sich erwählt (hat).

neubaugoere antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4122
Veröffentlicht von: @suzanne62

"Hör auf damit! Wenn die Leute an dir, an deinem Leben etwas entdecken, was sie aufhorchen und nachfragen lässt, dann kannst du von Gott erzählen. Aber erst dann.
Wenn an deinem Leben nichts den Leuten eine Nachfrage wert ist, dann ist dein Glaube auch nicht der Rede wert."

Gefällt mir.
Da fällt mir ein Pauluswort dazu ein:

2. Kor. 3
2 Ihr seid unser Brief, in unser Herz geschrieben, der erkannt und gelesen wird von allen Menschen
3 die ihr offenbar geworden seid, dass ihr ein Brief Christi seid, durch unsern Dienst zuberetet und geschrieben, nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht in steinerne Tafeln, sondern in fleischerne Tafeln des Herzens.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Das ist wirklich beeindruckend - und ein echtes Aha-Erlebnis hatte ich mit dieser Aussage:

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn an deinem Leben nichts den Leuten eine Nachfrage wert ist, dann ist dein Glaube auch nicht der Rede wert."

das ist wirklich wahr - es ist, wie Jesus sagt "an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen" - dieser Satz fiel zwar in einem anderen Kontext, aber so, für sich alleine genommen, gilt das wohl jedem Christen - woran wird er als Christ erkannt? Und wenn seine Früchte sein Christsein bezeugen, ist das gleichzeitig auch eine Bestätigung für sein Zeugnis.

Danke für diese Schilderung 😊

Anonymous antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

aber außer meinem "bloßen Glauben" habe ich nicht viel "anzubieten"

dieses "bloßen Glauben", dein Glaube, wäre das atraktivste was du anbieten solltest. Es würde genau das hilfreichste sein, was dein Gegenüber bräuchte.
Anbieten? Nein! Sie werden nach dem einfachen fragen!

Veröffentlicht von: @flutterby

etwas, das man anderen mitteilen würde.

Und das darf es auch bleiben, die Perlen, das das Heilige dürfen/darf erst mal wie einen Schatz gehütet werden und nur bei "würdigen" Menschen gezei(u)gt!

Matthaeus 7:6 Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und ...
https://bibeltext.com/matthew/7-6.htm
Ihr sollt das Heiligtum nicht den Hunden geben, und eure Perlen nicht vor die Säue werfen, auf daß sie dieselben nicht zertreten mit ihren Füßen und sich ...

Kristian Ch.

Anonymous antworten
Seite 2 / 3
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