Die Gesetzte halten...
 
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Die Gesetzte halten, weil man Gott liebt?

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Stern
 Stern
Themenstarter
Beiträge : 2353

Hallo an alle!

Mich treibt die Frage um, was die Gesetze von Gott für uns bedeuten. Nicht dass wir sie halten müssen, damit Gott uns liebt - das ist mir schon klar, dass das so herum nicht für uns gilt. 

Aber wenn ich Gott liebe, will ich dann nicht automatisch seine Gesetze auch halten und erfüllen, so wie Jesus es gemacht hat? Ich meine, wir folgen ihm doch nach…

Versteht jemand, was ich meine?

 

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neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18892
Veröffentlicht von: @stern

Hallo an alle!

Mich treibt die Frage um, was die Gesetze von Gott für uns bedeuten. Nicht dass wir sie halten müssen, damit Gott uns liebt - das ist mir schon klar, dass das so herum nicht für uns gilt. 

Aber wenn ich Gott liebe, will ich dann nicht automatisch seine Gesetze auch halten und erfüllen, so wie Jesus es gemacht hat? Ich meine, wir folgen ihm doch nach…

Versteht jemand, was ich meine?

Eine superinteressante Frage ... oder super interessant ... Innenschau ... *ichdenkenochnach* - und ja, ich verstehe auch, was du meinst. Es lohnt sich, darüber zu sinnen, nachzudenken, dem auf die Spur zu gehen ... sich selbst anzusehen, was es für uns selbst bedeutet ...

Ich hatte heute gerade wieder ein Gespräch, wo wir - denke ich - drauf kamen ... wenn wir Dinge tun und dann später denken: oh nein, das war bestimmt nicht gut oder in der Liebe, das ist/war nicht, was Gott gefällt ... und sich dann "korrigiert" (zu der Person hingeht, sich entschuldigt oder erklärt - sowas in der Art).

Es ist Gott selbst, der uns in diesen Momenten durch seinen Heiligen Geist inspiriert, der uns erinnert, wer Gott ist und was Liebe ist und wie sich Gott/die Liebe verhält oder verhalten würde ... eben an diese Dinge erinnert, sodass wir erkennen können und uns dann anders verhalten können ...

Die deutsche Sprache ist mittlerweile bei so Begrifflichkeiten oft so negativ besetzt, dass wir vielleicht erst ne Weile brauchen, um solche Fragen "klar" oder "unbelegt" zu lesen und dann auch "unemotional" sozusagen drüber nachdenken und antworten können.

Meinst du speziell irgendwelche "Gesetze" oder vielleicht das, was wir unter "den Geboten" kennen?

Meine Mom - noch ungläubig - erzählte mir im Urlaub, wie sie als Kind Angst hatte vor der Strafe Gottes, wenn sie gelogen hatte. Sie konnte es richtig fühlen, diese Angst. - Und ich denke (erstmal noch oft in Fäkalsprache), wie so viele Menschen so falsch gelehrt worden sind und einen Gott kennengelernt haben, der ihnen Angst macht, wo Gott doch die Liebe selbst ist und das genaue Gegenteil seines Wesens ist. Sie sieht Gottes "Gesetze" als Erfüllungspflicht, damit ich ihm gefalle.

Und das ist so krass, weil ich das - Gott sei es gedankt - nie so kennengelernt habe. Ich habe diesen Gott, der Liebe ist, kennengelernt, den der für mich ist - und hier schlägt sich in meinem Kopf der Bogen zum Gespräch heute Vormittag -, der Gott, der uns Menschen geschaffen hat ZU SICH in die Gemeinschaft, weil er es WOLLTE, weil er ein Gegenüber haben wollte, mit dem er Gemeinschaft haben kann. Das zu verstehen, ist, glaube ich, der Anfang, die Grundlage ... ich sage das immer sehr betont und langsam: Ich ... bin ... geschaffen ... in ... Gott ... hinein ... weil ... er ... es ... so ... wollte, ... weil ... er ... ein ... Gegenüber ... haben ... wollte. ... Ich ... bin ... aus ... lauter ... Liebe ... und ... Freude ... gemacht ... worden.

Denken wir an unsere Familien, an die, die wir lieben, ob nun Familie oder nicht ... wenn wir mitbekommen, dass wir etwas getan oder gesagt haben, das ihnen nicht gut tut, haben wir auch dieses innere Bedürfnis, das zu ändern, demjenigen etwas Gutes zu tun. Das ist die Antriebsfeder, das ist Liebe ... FÜR den anderen zu sein (und Gott IST für uns!) ... gemeinsam Freude zu haben (nichts anderes möchte Gott, dass wir mit ihm Freude haben) ... mit dem anderen zu sein, wenn es ihm schlecht geht (Gott ist für uns da, wenn es uns schlecht geht) ... den anderen zu begleiten und ihn zu unterstützen in schweren Situationen, Notlagen (nichts anderes tut Gott, er begleitet uns, unterstützt uns in schweren Situationen, in Notlagen) ...

Ja, ich möchte die Dinge tun, die Gott Freude machen, nicht als Erfüllungskatalog, sondern aus dem Herzen heraus, weil mir Gott wichtig ist, weil mir wichtig ist, dass wir eine gute Zeit haben, dass er sich an mir freut und ich mich an ihm und wir gemeinsam "die Welt verändern" (auch wenn es hier die Anführungsstriche im Grunde nicht braucht).

neubaugoere antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 11 Monaten

Beiträge : 2353

@neubaugoere 

Ja, ich möchte die Dinge tun, die Gott Freude machen, nicht als Erfüllungskatalog, sondern aus dem Herzen heraus

Ja, genauso meine ich das. Und ich beziehe es eben auch auf Gebote die ich im AT finde…einfach alles, was ich über Gott finden kann.

stern antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 18892

@stern 

Ja, so sehe ich das auch. - Irgendwo hab ich mal aufgeschnappt, dass im hebräischen das "sollen" gleichbedeutend ist mit "werden" ... wenn es in der Bibel also heißt, "du sollst nicht Ehe brechen" ... dann ist für mich mit dem Hintergrund des gerade besprochenen völlig logisch und klar, dass ich diese Dinge nicht tun WERDE. Und mein Erleben spricht dafür. Beispiel: Ich hatte früher nicht viel und urteilte wie der natürliche Mensch eben über das Haben. Und ich war neidisch, eifersüchtig ... ich arbeitete bei Menschen, die viel hatten. Und viele Dinge standen da einfach so rum. Es würde nicht auffallen, wenn sie weg wären - ich hatte das getestet und erst mal Dinge nur woanders hingestellt (versteckter). Dann dachte ich, mei, die haben so viel, das kann ich mir mitnehmen, das fällt denen eh nicht auf. Also nahm ich es mit. Zu Hause standen die Dinge dann und immer, wenn ich sie ansah, machte etwas in mir *ääääääk* ... Ich hatte in der Zwischenzeit Gott kennengelernt. Zuerst konnte ich es "ignorieren", aber es machte immer wieder *äääääk*. Der Heilige Geist wirkte in mir. "Es gehört dir nicht." ... Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und brachte die Dinge zurück. Dann war Ruhe. 😀 😉

Du wirst diese Dinge nicht mehr tun. Jetzt darf jeder mal die Gebote mit diesem Hintergrund lesen ... und vielleicht hat er - wie ich - das "Glück", dass ihn die Gebote nicht mehr geißeln und sticheln, sondern eine Zusage Gottes sind, mit ihm gemeinsam tun wir diese Dinge nicht mehr. Mit ihm schaffen wir solche Sachen. Mit ihm ist eben all das möglich.

neubaugoere antworten
LydiaBatYahuah
(@lydiabatyahuah)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 48

@neubaugoere ja, das habe ich auch gehört und es ist auch erbauender. Danke für dein Zeugnis. 🌻

lydiabatyahuah antworten
BrunoSchulz
Beiträge : 19

Papst Benedikt sagte im Sterben - und ich meine, er sah bereits Christus, ähnlich wie Stephanus den offenen Himmel sah - 

"Ich liebe Dich mein Herr" Benedikt sagte das italienisch "Ti amo Signore".

Ja, wir halten Gottes Gesetze weil glauben dass Gott lebt und aus der Heiligen Schrift wissen, dass Gott uns liebt. So sehr, dass Er sich hingab unsere Schuld auszugleichen durch Passion und Kreuzestod siehe Johannes  3:16.

Gottesfurcht bedeutet; Furcht, die Liebe Gottes zu verlieren. Wenn das geschieht haben wir auch kein Verstehen der Hl. Schrift mehr, denn dann wird uns Verstehen entzogen. Siehe Matthäus 13:11 und Apg 28:26

Wehe aber wem gegeben ist zu hören und verstehen und dieses Geschenk wegwirft. Als Christen die den Glauben wegwerfen durch Handlungen und Denkensweisen gegen Gottes Wunsch und Sein. Die Weherufe Christi in Matthäus 23, Verse 13–16, 23, 25, 27 und 29.

Wegen all dem hörte ich oft die Frohbotschaft sei Drohbotschaft die einen gemeinen Gott beschreibt.

Unsinn. Die Mutter die dem Kind droht dass es totgefahren wird wenn es unbedacht auf die Strasse rennt, sagt das nicht weil sie gemein ist, sondern weil sie das Kind liebt. 

Ich sagte oben, dass Gott sich hingab unsere Schuld auszugleichen, weil Christus uns oft betonte, dass Der Vater und Jesus Eines sind - sind Drei Hypostasen. Der Hl. Dreieinigkeit der zu fluchen tödlich wäre. Jesus sagte mehrfach, dass wer Ihm lästert kann vergeben werden, nie aber wer den Geist lästert "dem wird nicht vergeben, weder in dieser noch in der zukünftigen Welt." Mat 12:32.

Keine Liebe könnte je ohne Gegenliebe leben, sein und existieren! Gesetzestreue zu Gottes Geboten hat nichts mit Essensgewohnheiten zu tu . Es wurde hier erwähnt, dass dem SChlafenden ei nhimmlisches Tuch gezeigt wurde mit allerlei Getier und dem Wort "schlachte und iss".

Die Befürchtung dass Manches zu essen gegen Gottes wille sei, wurde verworfen mit dem Wort "Du sollst nicht unrein nennen, was ich für rein erklärte" Apg 10:15

AUch keinen Menschen egal welcher Art, Hautfarbe oder Wesen dürfen wir ungeprüft vor Gott als unvorschriftsmäßig oder unrein bezeichnen, denn alles was Gott schuf ist rein. Und alles was ist, wurde von Gott  geschaffen.

Geschaffen und nicht aus sich heraus in Evolution entstanden. Es gibt zewi Bücher des Lebens sagte Papst JP2 als er CERN besuchte. Das der Schöpfung und das der Evolution. Daser gibt sich schon aus Gottes Wort "wachset".

Der Mensch entwichelte ich nicht aus dem Affen, sonst gäbe es auch keine Affen mehr, sondern Gott schuf den Menschen vom ersten Tag an wo er Mensch war, in Gottes Ebenbild als Krone der Schöpfung um sich die Erde untertan zu machen in absoluter SChönheit, Ebenmaß und Harmonie. So schön, dass die Hellenen den Mensch als das Maß aller Dinge bezeichneten und dies Ebenmaß mit dem Goldenen Schnitt sogar berechneten. Siehe auch die wunderbaren Statuen des Polyklet.

A ber man sehe die wunderbare Schöpfung Gottes in allem was ist sagt Paulus. Sie zB. den einfachen Grashalm. 

Kein Mensch und keine Technik kann oder könnte je einen einzigen lebendigen Grashalm machen. Gras aber ist von was wir leben. Aus Grassamen ist unser täglich Brot, Vieh das wir essen frisst Gras.

Gott der Vater übergab das alles in die Hände des Sohnes, der der Pantokrator ist, der Weltenrichter. So lange, bis nach der Zeit Jesus richten wird über die Lebendigen und die Toten und die Schafe von den Böcken trennt . (Mt 25:32) Jesus Christus über den Papst Benedikt so wunderbare Versteh-Bücher schrieb, Zugegeben man muss sie zweimal lesen und zum besseren Verstehen, denn Benedikt war höchtgebildeter Professor der Theologie, dem mehr Verstehen von Gott gegeben wurde als uns Normalsterblichen.

Aber es lohnt sich sehr!

Euer

Bruno

 

 

brunoschulz antworten


Tatokala
Beiträge : 4394
Veröffentlicht von: @lydiabatyahuah

eingepfropft

Von z.B. ultra-orthodox-jüdischer Seite würde man sich wahrscheinlich gegen eine solche Sichtweise entschieden verwehren...nehme ich an.

 

tatokala antworten
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LydiaBatYahuah
(@lydiabatyahuah)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 48

@tatokala diese nehmen ja auch nicht Jesus an. 🤷🏼‍♀️

lydiabatyahuah antworten
Stern
 Stern
Themenstarter
Beiträge : 2353

So, hallo nochmal ihr Lieben, der Tag neigt sich dem Ende zu. 

Es hat sich etwas gelichtet in meinem Hirn und Herz, und ich habe verstanden, dass ich in der Liebe und im Heiligen Geist bleiben soll, um mein Leben zu leben. Das reicht schon erstmal…

Danke für die hilfreichen Beiträge!

stern antworten
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Seidenlaubenvogel
(@seidenlaubenvogel)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 2214

@stern Lass dir ein guets Nächtle wünschen. Schlaf gut und sei behütet!

seidenlaubenvogel antworten


BrunoSchulz
Beiträge : 19

Grüße Euch - ich komme mal wieder vorbei zu sehen, ob "any response" da ist zu meinem langen Beitrag oben:

"Ti amo Signore". Ja, wir halten Gottes Gesetze…

Nö, nix da. Null Peroblemo, vielleicht gab mein Beitrag eben doch dem Einen oder Anderen einen kleinen Denkanstoß

😉

Gewiss wissen hier alle, dass wir, unsere derzeitige Gesellschaft,  Gottes Gesetze eben nicht halten. Viele wurden einfach mal für "old fashioned" überholt, nur alten Zeiten entsprechend, als nicht mehr akzeptabel abgetan, missdeutet und gelöscht. 

Leute; Gottes Gesetze sind ewig  und kein Deut davon wird untergehen bis zum Ende der Zeit.

Jesus sagt das in Matthäus 5,18:

"Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz"

Somit bleibt jedes Gesetz Gottes wahr und in die Ewigkeit gemeißelt.

Ich denke da beispielsweise nur mal an fehlgeleitete Sexualität. Die war geächtet bis zur Millenium-Wende. Betroffene sagen "ich bin so und kann nicht anders" und das Gottesvolk akzeptiert das unterm Regenbogen - findet es sogar gottgefällig nach 5000 Jahren Gebot-halten, nun mir nichts Dir nichts, gekippt und umgekehrt wie ein Strumpf.

Das aber, machte unsere Kirche kaputt und Unzählige verließen angewiedert die Kirche. Ob nun katholisch, evangelisch, anglikanisch oder orthodox, in allen unseren vielen Christlichen Einrichtungen wurden die Gebote in 3. Mose 21/22, Lev. 18 usw. - wiederholt in Römer 1:21-27 oder 1.Korinther 6,9 einfach missachtet.

Ja, der Christ rühmt sich wie hier in diesem Thread; Gottes Gesetz zu halten, weil man Gott liebt!

Und was geschah dennoch?

Obengenannte Greuel vor Gott geschahen und geschehen noch, und das ist das Rütteln der Hölle an den Grundfesten der Kirche. Auch in meinen Briefen an die US-Gemeinden in West Virginia wurde das Thema beleuchtet. Es betraf mich per sönlich ganz direkt, weil u.a. auch ein Pater Georg des Klosters Ettal mit dem ich enge Beziehungen habe, und mit diesem Pater ich sehr oft theologischen Mailwechsel hatte, verurteilt wurde wegen oben genannten Verbrechen. Ein ganz furchtbarer Schock für mich, dass dieser tiefgläubige Pater sich so versündigen konnte. Aber doch niemals Grund die Kirche zu verlassen! Ein Christ verlässt niemals Christi Kirche! Egal was passiert.

Es sind wirklich schwerste Verbrechen diese Sexualdelikte mit Untergebenen, weil sie der Anlass für Viele wurden, die Kirche zu verlassen, unsere Kirchenbänke leer sind. Kirche verlassen heißt Gott verlassen. Will jemand gottverlassen leben?

Papst Franziskus entschuldigte sich für diese "kulturelle Zerstörung" und Papst Benedikt zerbrach an der Tatsache, dass Solches geschieht in der Kirche. Allen Kirchen und Denominationen rund um den Globus. Ebenso in Sportstätten oder Jugendorganisationen. Ein Sodom und Gomorrah sehr zum Leid Betroffener.

Perverser Sex machten die Menschen in 1 Mose 19:5 "dass wir Sex mit ihnen haben können".

Doch nicht nur diese Greuel vor Gott löschten in Vielen den Glauben, sondern auch die täglich belräftigte Lehre der Einzigkeit der Evolution. "Kein Gott nötig" es hat sich alles aus der Selbstverständlichkeit evoluionärer Abfolgen entwickelt.

Eine tödliche Dummheit! Wie kann sich aus einem grenzenlosen Nichts, ein Etwas entwickeln, und dann so weiter über unendliche Stufen vom Mikroorganismus der halt plötzlich aus dem Nichts da war, bis zur wunderbaren Krone der Schöpfung - dem Menschen nach Gottes Ebenbild, aber der eben nicht durch Gottes Schöpfung, sondern aus Affen hervorgehend. Grenzenlos dumm solche Denkweise.

Wo bleibt dabei der Schöpfergott?! Abgetan als old fashioned? Märchen aus der Bibel?

Die Krone der Dummheit ist solcher Fehlglaube, dass Gottes Gesetze außer Kraft sind und die WUNDERbare Erde und wir nicht geschaffen sind, sondern aus Naturgesetz evolutioniert aus Bakterien bis zum Affen und dann wir.

Leute, kommt wieder zur Vernunft und wendet Euch wieder der Kirche zu, die Jesus Christus gegründet hat als Sein mysischer Körper. Selbst wenn einzelne Theologen, Pater, Priester sich versündigten, bringt das die Kirche nicht ins Wanken. Wehe aber Jenen, die Gottes Kirche verließen. Sie werden von Gott verlassen wenn sie nicht Reue zeigen und Buße tun - reumütig zurückkehren.

JA, die Gesetze Gottes sind zu halten trotz Einflüsterung der Hölle, dass diese Gesetze einer Umdeutung bedürften, nach unserem Gusto. Und ja, auch der Sünder ist zu achten, denn wir wissen nicht wo dieser Mensch steht im Ansehen vor Gott.

Klar ist, dass über kurz oder lan jeder Mensch Gott sehen wird - nach seinem Tod. Dann vor Jesus steht und die volle Wahrheit sieht und erkennt. Stht man dann verschmutzt und dreckig in des Königs Gastmahl? Wird Gott und 

s willkommen heißen oder werden wir hören "werft diese Person hinaus in die äußerste Finsternis"? Matthäus 22:14.

Euer

Bruno

 

 

 

 

brunoschulz antworten
Maria
 Maria
Beiträge : 1226

@stern 

Mich treibt die Frage um, was die Gesetze von Gott für uns bedeuten. Nicht dass wir sie halten müssen, damit Gott uns liebt - das ist mir schon klar, dass das so herum nicht für uns gilt.

Aber wenn ich Gott liebe, will ich dann nicht automatisch seine Gesetze auch halten und erfüllen, so wie Jesus es gemacht hat? Ich meine, wir folgen ihm doch nach…

Ich gehe davon aus, dass die Gesetze Gottes uns helfen sollen, zu Ihm zurück zu finden und die Heiligkeit Seiner Nähe auszuhalten. Viele Gesetze, wie die kultischen Vorschriften,  sollen eine Reinigung oder Reinhaltung bewirken, die sind für uns nicht mehr wichtig, denn Jesus heilt uns von allem, was uns von Gott trennt. Vor Jesus war es wichtig sich nicht zu verunreinigen, deswegen die Absonderung von Sündern usw. Mit Jesus ist das anders geworden. Er hatte Umgang mit Sündern und Aussätzigen und heilte sie. Das war vorher nicht möglich und ist mit Jesus möglich geworden.

Ein anderer Teil der Gesetze macht uns bewusst, was es heißt, Gott über alles zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Diese Gesetze halte ich ein, weil ich Gott und den Nächsten liebe, aber halt auch genau unter diesem Gesichtspunkt. Es kommt eben nicht auf den Buchstaben des Gesetzes an sondern auf die Herzenshaltung. Dazu zähle ich auch das Gesetz, dass das Fleisch des Kalbes nicht in der Milch seiner Mutter gekocht werden soll. Damit Kühe viel Milch geben, werden die Kälber kurz nach der Geburt von ihnen getrennt. Die Kühe leiden sehr darunter und brüllen oft tagelang nach ihren Kälbern. Dieses Gesetz macht einem das Leid der Kühe bewusst und verhilft zu Barmherzigkeit und Mitgefühl mit der leidenden Kreatur, finde ich jedenfalls. Aber wenn man es strikt nur nach dem Buchstaben auslegt, geht dieser Aspekt verloren. D.h. ich trenne nicht  milch- und fleischhaltige Speisen, sondern denke beim Essen an die Tiere, die uns dieses geben und danke für die Opfer, die sie dafür bringen. Das Gesetz, dass man keine Kleidung aus Mischgewebe tragen soll, verstehe ich als Bild dafür, dass ich keinen Gott neben dem Einen Gott haben soll. 

maria antworten


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