Feindesliebe
Hallo alle 🙂,
Als eindeutiges Gebot Jesu wollte ich mal fragen, wie gut euch das gelingt?
Auf einer Skala von 1 bis 10, wobei 1 für „gar nicht“ steht und zehn für „vollkommen“...wo steht ihr?
Grüsse, ⭐️
Es könnte aber auch Wortklauberei sein, liebt eure Feinde heißt doch das damit Menschen gemeint sind, und nicht der Teufel selbst.
- Die Fakten: Acheb stammt von der Wurzel chab, was im Aramäischen und Hebräischen ganz eindeutig und unmissverständlich „lieben“ bedeutet. Es ist exakt dasselbe Wort, das im Aramäischen für die Liebe zu Gott oder die Liebe zu den eigenen Kindern verwendet wird.
- Das Wort für Feind: Das aramäische Wort für Feind ist „B'eldvaba“ (ܒ݁ܥܶܠܕ݁ܒ݂ܳܒ݂ܳܐ), was wörtlich „Herr des Rechtsstreits“ oder „Ankläger/Gegner“ bedeutet
@hesed Von mir auch Danke. Der Feind ist also der, der Schuldgefühle macht?
Der der dir nichts Gutes will der Streit sucht, dich verhöhnt dich lächerlich macht dich ärgert, ewiger Erbstreit, dein Widersacher…
Wenn jemand Schuldgefühle erzeugt würde ich aufpassen, nicht das man verblendet ist und die Wahrheit verdreht weil man denkt man ist im Recht. Dann lieber nachgeben und beten.
Gerade Gläubige sollen Unrecht ertragen ihm zur Ehre, man stelle sich vor wie Jesus behandelt wurde und ausgelacht wurde.
Veröffentlicht von: @hesedWenn jemand Schuldgefühle erzeugt würde ich aufpassen, nicht das man verblendet ist und die Wahrheit verdreht weil man denkt man ist im Recht. .
Das kann aber auch grad verkehrt sein.
Gerade wenn ein Mensch mit permanenten Schuldgefühlen aufgewachsen ist, kann dieser Faktor auch leicht ausgenutzt werden.
die Frage an mich war, zumindest habe ich sie so verstanden, wenn der Feind Schuldgefühle macht, also ob das der Feind ist.
Meine Gedanken dazu waren, wenn ich Schuldgefühle habe dann könnte möglicherweise was dran sein an dem was mir an Schuld zugetragen wird, z.b eine Sünde die in mir noch nicht verarbeitet ist, und ein anderer aber mir offenbart.
Natürlich hast du mit dem Recht wenn jemand ständig unbegründete Schuldzuweisungen macht dann ist das ein klarer Fall von Feindesliebe, denn da muss ich mir ja keiner Schuld bewusst werden, wenn mein Gewissen nicht anschlägt sozusagen. Dann eher vielleicht das Unrecht ertragen wenn möglich und für diesen Menschen beten. Das zu schaffen ist für mich nur mit Jesus möglich, vor allem wenn der Feind wirklich grausame Dinge gemacht hat.
Veröffentlicht von: @hesedNatürlich hast du mit dem Recht wenn jemand ständig unbegründete Schuldzuweisungen macht dann ist das ein klarer Fall von Feindesliebe, denn da muss ich mir ja keiner Schuld bewusst werden, wenn mein Gewissen nicht anschlägt sozusagen. Dann eher vielleicht das Unrecht ertragen wenn möglich und für diesen Menschen beten. Das zu schaffen ist für mich nur mit Jesus möglich, vor allem wenn der Feind wirklich grausame Dinge gemacht hat.
Nein.
Wenn ein Mensch aufgewachsen ist in dem Bewusstsein, dass er als 'Sünder' immer und jederzeit an allem schuld ist, dann darf er diese anerzogenen Schuldgefühle ablegen.
(Kleines, banales Beispiel: Das Kind hat seinen Teller nicht leergegessen und jetzt gibt's kein 'schönes Wetter' oder die armen Kinder in Afrika verhungern. Da müssen (und dürfen) keine Schuldgefühle geschürt werden)
das sehe ich genauso…
aber was hat das mit der feindesliebe zu tun? Und mit der Frage an mich?
Man soll doch so oder so alles dem Herrn geben was einem bedrückt.
Und wenn ein Kind mit Schuldzuweisungen aufwächst dann kann dieser später wenn er Jesus erkennt natürlich für seine Schuldzuweiser beten und auch alles dem Herrn geben
Veröffentlicht von: @hesedaber was hat das mit der feindesliebe zu tun? Und mit der Frage an mich?
Das hat sich im Verlauf der letzten Beiträge so ergeben.
Man soll doch so oder so alles dem Herrn geben was einem bedrückt.
Und wenn ein Kind mit Schuldzuweisungen aufwächst dann kann dieser später wenn er Jesus erkennt natürlich für seine Schuldzuweiser beten und auch alles dem Herrn geben
Man kann auch einfach dankbar sein über der Erkenntnis, dass man nicht wegen jedem Kram Schuldgefühle haben muss.
Meine Erfahrung: Leute, die tatsächlich Schuld auf sich geladen haben, haben selten Schuldgefühle. Leute, die höchstens mal unangemessene Gedanken gehabt haben, brechen fast unter Schuldgefühlen zusammen.
genau das wollte ich auch ausdrücken, denn ist es wirkliche unbewusste Schuld die man auf sich geladen hat und jemand weist einen darauf hin sollte man vielleicht darauf hören.
Dennoch denke ich wie Chai das man niemanden Schuldgefühle geben sollte weder seinen Kindern oder sonst jemanden.
Höchstens liebevoll darauf hinweisen das was nicht in Ordnung ist und darüber dann spricht.
@adjutante Wichtiger Punkt.
Glaube, diese Erkenntnis ist noch nicht bei allen Menschen angekommen.
lg Tatokala
Hallo!
Seit ich zu Gott gefunden und Jesus mein Leben gegeben habe, habe ich eine "Verwandlung", eine Veränderung bemerkt. Sie ist langsam passiert, aber unaufhaltsam. Und sie macht mich glücklich! Ich war früher schnell zornig und aufbrausend. Beim Autofahren zB oder wenn mich irgendwer sonst verärgert hat. Mittlerweile bin ich ruhiger, gelassener. Ich sehe, dass jeder irgendwie sein "Päckchen" (Kreuz?) zu tragen hat und habe eher Mitgefühl statt Wut und Hass. Ich muss nicht jeden mögen, aber hassen oder verurteilen tu ich auch nicht mehr. Auch wenn ich vergangene Situationen reflektiere - selbst wenn ich heute noch überzeugt bin im Recht zu sein - weiß ich, dass ich anders reagieren hätte sollen bzw. die Situation unnötig eskalieren habe lassen.
Es macht mich glücklich, weil ich merke, wie viel entspannter ich durchs Leben gehe.
Aber, ob ich einen wildfremden, der mir Unrecht tut richtig, authentisch lieben kann....? Weiß ich nicht. Ich liebe Menschen prinzipiell. Gleichzeitig sehe ich wie viel Böses sie anrichten können... Ich kann das nicht auf einer Skala beurteilen.
Wenn ich daran denke, mit wem ich zB verkracht bin, fällt mir gleich jemand ein. Damals, vor 6 Jahren, als wir gestritten haben, hab ich Hass Gefühlt. Jetzt Liebe. Aber wir sind immer noch zerstritten und ich finde ihr Verhalten immer noch unmöglich und bin enttäuscht von ihr.
Liebe ist ein großes Wort, seine Feinde lieben lässt Große Interpretationen freien Raum.
Es muss keine Emotion oder Gefühl bedeuten im Sinne verliebt sein in der Ehe, oder Liebe in der Freundschaft, es kann eine Zuwendung sein oder Erbarmen dem Feinde helfen für ihn beten ihn segnen aufhören zu streiten dem Hass nicht weiterverfolgen, es ist eher eine Aufforderung um Gutes zu tun, um zu handeln das es aufhört Groll weiter zu eskalieren lassen. Macht man das dann kann man auch das ganze Liebe nennen.
@hesed Ich denke, man sollte sich die größtmögliche Mühe geben, seine Feinde zu lieben und es nicht irgendwie relativieren, sich aber auch nicht dafür fertig machen, wenn es nicht so klappt.
"Mühe geben" ... da denk ich über die Formulierung nach ... verändert werden von Gott ... dann - sage ich mal so forsch - "passieren" die Dinge fast automatisch ... dass ich netter werde, mehr Geduld habe etc. Das kann ich nich mit "Mühe geben" ... das ist eine grundlegende Persönlichkeitsveränderung, die Gott vollziehen muss ... denke ich.
@neubaugoere Na ja, das ist wohl auch eine Art Training wie beim Muskelaufbau. Irgendwie braucht es einen Trigger, man muss sich schon bewusst dafür entscheiden loszulegen mit der Feindesliebe.
die Gott vollziehen muss☺️
passiert das automatisch ist es schon ein wunderschönes Gefühl,
dieser Friede ist mit nichts gleichzusetzen, wir werden wohl alle erzogen in seiner Liebe damit immer mehr automatisch passiert.
das ist eine klare Botschaft, eine Aufforderung um seine Feinde zu lieben, zu handeln und für sie zu beten. Ich denke auch das man das nicht herunterspielen sollte, zumal man es auch spürt wenn man es wirklich ernst meint und für seine Feinde betet, es macht einen glücklich, es macht auch mehr glücklich zu ertragen als unbedingt jemanden mit seinem Recht zu erschlagen.
das hast du sehr liebevoll ausgedrückt, aus diesem Blickwinkel habe ich das noch nicht betrachtet, danke dafür.