Gemeinde und wirkli...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Gemeinde und wirkliche Nachfolge

Seite 2 / 2

Gelöschtes Profil
Themenstarter
Beiträge : 30188

[Dieser Beitrag wurde ausnahmsweise aus dringendem Anlass entfernt.
MfG, Daniel - Portalleitung]

Antwort
42 Antworten
2 Antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: 

[Dieser Beitrag wurde ausnahmsweise aus dringendem Anlass entfernt.
MfG, Daniel - Portalleitung]

Hallo, dieses Gefühl kann ich nachvollziehen. Wenn du vor Kurzem diese Entscheidung getroffen hast, fällt dir so etwas natürlich besonders auf. Bedenke aber bitte, dass a) die konsequente Nachfolge in allen Punkten ausgesprochen anspruchsvoll ist und dass man b) dazu neigt, den Splitter im Auge des Bruders zu sehen, aber nicht den Balken im eigenen.

[s.o.]

Vorab:

a) Es ist schwierig, eine Gruppe zunächst herabzusetzen (Gemeinde mit vielen "Namenschristen" bzw. lauen Christen), und dann eine Antwort aus dieser auf eine Detailfrage zu erhalten. Diesen Schuh zieht sich keiner gern an.

b) AWHler hatte dich schon einmal gefragt, was für Spiele du meinst. Darauf hattest du bisher nicht geantwortet.

[s.o.]

Ich habe das Spieleregal in unserem Jugendzentrum bisher nicht daraufhin durchgesehen. An "echte" Magie glaube ich sowieso nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass in irgendwelchen Spielen z. B. Symbole verwendet werden, an denen man sich als nach Reinheit strebender Christ stoßen könnte. Und wenn ich an die ganzen Monster denke, mit denen sich die Helden in irgendwelchen Videospielen herumschlagen müssen, könnte es auch schwierig werden.

Andererseits: Wenn du dir mal die Offenbarung des Johannes ansiehst, wird da auch so einiges aufgefahren. Nicht von ungefähr hatte z. B. Martin Luther ein ambivalentes Verhältnis zu diesem biblischen Buch.

Zu kritisch sein oder zu vieles hinterfragen kann man eigentlich nicht. Aber man sollte auch kritisch gegenüber seiner eigenen Sicht sein.

tojak antworten
Channuschka-Mod
Moderator
(@channuschka-mod)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1340

@tojak 

Die Frage nach dem Spiel hat sie schon vor einigen Tagen beantwortet.

Es handelt sich um "Die Legenden von Andor"

channuschka-mod antworten
Weissdorn
Beiträge : 58

@jasmine 

hi , eine Gemeinde die Jesus sucht, darf die last des anderen auch tragen. Menschen kommen nicht in die Gemeinde weil sie Licht sind, sondern weil jeder seine lasten (missbrauch, Gewalt, dunkelheit…) mitbringt und hofft, verstanden und angenommen zu werden, dass man mehr ist als diese last die man mit sich trägt.

Wenn man mit kleinigkeiten wie Brettspiele anfängt, dann wird es nicht dabei bleiben. Eure Gemeinschaft und die Liebe Christi ist größer. Wenn ihr versteht, welche Werke der Herr getan hat.

Es ist relativ einfach auf der Anklagebank zu sitzen und auf Fehler hinzuweisen, dass ist einfach so, weil „durchs Gesetzt kommt Erkenntnis der Sünde“ ein zustand, dass man unter dem Gesetzt ist. Das ist aber in Christus kein endzustand, sondern ein Prozess zur reife und Erkenntnis Christi. Damit man nicht darin verharrt.

Das heißt natürlich nicht, dass man nicht darüber reden darf, sondern wie man es anspricht.

LG und viel erfolg 👍🏼

 

 

weissdorn antworten


Chai
 Chai
Beiträge : 4814

Ich tu mich zunehmend schwer mit den Begriffen 'Namenschristen'*oder 'laue Christen'. 
Ein Mensch, der heute in eine Gemeinde geht, tut dies meist bewusst. 
Es ist ja nicht mehr so wie in früheren Zeiten, wo es keine anderen Freizeitangebote mehr gibt außer dem christlichen Jugendclub. 
Und es ist glücklicherweise auch nicht mehr so, dass man beim Eintritt in kirchliche Gebäude ein ernsthaftes Gesicht aufsetzen muss und keinen Spaß haben darf. 

*'Namenschrist' definiere ich zwischenzeitlich so, dass ein Mensch getauft, konfirmiert und irgendwann christlich begraben wird, weil er nicht aus der Kirche ausgetreten ist, aber auch keine wirklichen Berührungspunkte mit dem Glauben hat. 

chai antworten
6 Antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @chai

*'Namenschrist' definiere ich zwischenzeitlich so, dass ein Mensch getauft, konfirmiert und irgendwann christlich begraben wird, weil er nicht aus der Kirche ausgetreten ist, aber auch keine wirklichen Berührungspunkte mit dem Glauben hat. 

Und er zahlt Kirchensteuer, wenn er berufstätig ist. Wenn die Steuern dieser oft abschätzig betrachteten Christen von jetzt auf gleich entfallen würden, hätte die Kirche noch größere Probleme als so schon.

tojak antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4814

@tojak Da hast Du wohl sehr recht.

chai antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

Es ist der Moderation durchaus bewusst, dass Lucan hier nicht schreiben dürfte. Allerdings finde ich seinen Einwurf an dieser Stelle aus seiner Position heraus doch gewinnbringend und habe es stehen lassen. Denn hier wird sonst nur über eine Gruppe geredet, die sich nicht selbst zu Wort melden (darf).

LG, Channuschka-Mod

@tojak 

Und er zahlt Kirchensteuer, wenn er berufstätig ist. Wenn die Steuern dieser oft abschätzig betrachteten Christen von jetzt auf gleich entfallen würden, hätte die Kirche noch größere Probleme als so schon.

Und ich zahle sogar aus Überzeugung, sonst wäre ich ja schon längst ausgetreten. Was eigentlich nur logisch und konsequent wäre, aber ich sehe in der Kirche eben noch etwas mehr...

lucan-7 antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @lucan-7

 

Und ich zahle sogar aus Überzeugung, sonst wäre ich ja schon längst ausgetreten. Was eigentlich nur logisch und konsequent wäre, aber ich sehe in der Kirche eben noch etwas mehr...

Das ist gut. Und es ändert wohl nichts an meiner Aussage.

 

tojak antworten
Lucan-7
(@lucan-7)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 29398

@tojak 

Das ist gut. Und es ändert wohl nichts an meiner Aussage.

Man mag wohl spekulieren was der Kirche (in meinem Fall der evangelischen) fehlen würde, wenn die "Namenschristen" alle austreten würden.

Einerseits wäre das konsequent und richtig, weil die Kirche ja eine Glaubensgemeinschaft sein soll.

Andererseits werden da auch Dinge finanziert, hinter denen ich voll und ganz stehen kann... und deshalb bleibe ich auch (vorerst) Mitglied.

Wäre natürlich interessant, wenn man einen "Glaubenstest" oder so etwas als Voraussetzung für die Kirchenmitgliedschaft erstellen würde... wird natürlich nicht passieren, weil man sich nicht noch kleiner machen will als nötig, aber interessant wäre es wohl...

lucan-7 antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655

Wäre natürlich interessant, wenn man einen "Glaubenstest" oder so etwas als Voraussetzung für die Kirchenmitgliedschaft erstellen würde... wird natürlich nicht passieren, weil man sich nicht noch kleiner machen will als nötig, aber interessant wäre es wohl...

Ich musste so etwas mal vor meiner Konfirmation absolvieren, nannte sich Prüfung. Und es war damals, Mitte der '70er Jahre, in einer traditionsreichen und anspruchsvollen Gemeinde auf dem Land, durchaus nicht ohne.

Letztlich bedeuten derartige Prüfungen aber nur: du weißt, was du sagen sollst, und sagst es, wenn du dazugehören willst. Man kann den Leuten nur bis vor den Kopf gucken.

Letzteres gilt übrigens umgekehrt auch für diejenigen, die ich hier mal Nicht-nur-Namenschristen nenne. Bei denen habe ich häufig auch den Gedanken: Das glaubt ihr doch selber nicht! Aber es wäre natürlich verletzend und übergriffig, so etwas jemandem ins Gesicht zu sagen.

tojak antworten
AWHler
 AWHler
Beiträge : 2297

@jasmine 

Was für "Brettspiele, die mit Magie und Zauberei zu tun haben ... die Dunkelheit in das Haus Gottes bringen", meinst Du?

L'Chaim

 

awhler antworten


Jigal
 Jigal
Beiträge : 5779
Veröffentlicht von: @tojak

Und er zahlt Kirchensteuer, wenn er berufstätig ist. Wenn die Steuern dieser oft abschätzig betrachteten Christen von jetzt auf gleich entfallen würden

Diese Kirchensteuer sorgt auch dafür dass christliche Werte in kirchlichen Kindergärten vermittelt werden können. In einem städtischen Kindergarten wird man nicht beten. Die Alternative wäre die Kindergarten zu städtischen Kindergärten zu machen die dann komplett über die anderen Steuern finanziert werden.

jigal antworten
14 Antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655

@jigal 

Sollte man dann nicht darauf verzichten, abschätzig über sog. Namenschristen zu reden? 

tojak antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@tojak Ich rede nicht abschätzig. 

Ich rede nicht einmal von Namenschristen. Das sind Gemeindeglieder ohne die Kirche in der Fläche gar nicht möglich ist. An Helig Abend war ich in einer vollen Dorfkirche mit modernem Krippenspiel aber irgendwie auch wie früher.  Sonst sind da keine 10 Kirchenbesucher. Folglich wäre ohne die Leute die nur Mitglied sind gar kein Gottesdienst mehr möglich.

 

Was ist denn die Alternative. Wenn ihr auf dem Dorf nicht so viel Geld zusammenbringt einen Pfarrer zu bezahlen wird zugeschlossen.

Früher hatte der Dorfpfarrer  ein paar Äcker und die Leute brachten Nahrungsmittel die selbst erzeugt waren. Aus dem Wald durfte er sich das Holz holen das für die warmen Stube über den Winter gereicht hat.

 

Mit der Säkularisation wurde das ja alles staatlich, weshalb jetzt der Staat  Kirche mitfinanziert.

 

jigal antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

Man könnte es natürlich auch machen wie die jüdischen Gemeinden.

Da gibt es feste Sätze was kostet eine Beerdigung, eine Hochzeit, eine Bar Mizwa, eine Beschneidung.

Man hätte dann also auch einen Satz den man für eine Taufe oder den Konfirmationsunterricht  / Firmunterricht /Unterricht zur Erstkommunion verlangen würde.

An hohen Feiertagen wurden in den Synagogen Eintrittskarten verkauft und je nachdem wie gut der Platz war waren sie teuer. Würde man an den Weihnachtsgottesdiensten Eintrittskarten verkaufen kämen die Leute die sonst selten gehen gar nicht. 

Kirchliche Kindergärten wären natürlich nicht mehr finanzierbar auch wenn die Kommune oft den Großteil bezahlt bleibt viel Arbeit in den Kirchengemeinden.

Du brauchst eine Mutter Kind Kur? Die Diakonie / Die Caritas berät dich.  Du brauchst einen Raum für deine Stillgruppe / Krabbelgruppe. Ja die können sie haben, aber es gibt keine Kirchensteuer mehr, wir müssen unsere Kosten decken, also wir rechnen jetzt nicht aus was das an Heizkosten verursacht, aber ganz kostenlos können wir nicht machen. 

 

Momentan sind wir ja in der Situation Gemeindehäuser werden verkauft. Diakonie und Caritas müssten sich selbst tragen. 

 

Die italienische Version des Otto per Mille ist auch nicht schlecht. Man zahlt  8 (ital. Otto) pro Mille vom Einkommen und sagt wo das Geld hin soll. Für diverse Kirchen, für die Kultur und Museen, für den Sport.  Es gibt also gar keinen finanziellen Vorteil aus der Kirche auszutreten.

So nebenbei bekommt der Staat 2 % der Kirchensteuer für seine Dienstleistung. Das ist für die Kirche günstiger, als bei jedem Mitglied nachzufragen. 

 

 

jigal antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @jigal

@tojak Ich rede nicht abschätzig. 

Dass du abschätzig redest, habe ich auch nicht behauptet. Die Begriffe "Namenschristen" (incl. Anführungszeichen) und "laue Christen" hatte Jasmine in ihrer Eingangsfrage benutzt, Chai hatte darauf reagiert, ich hatte auf Chai reagiert und du auf mich. Selbst Jasmine hatte den Begriff Namenschristen nicht ausgesprochen abschätzig benutzt, sondern eher neutral als erklärendes Merkmal. "Laue Christen" hingegen verstehe ich nicht als Temperaturangabe, sondern als eine qualitative Wertung. 

Inzwischen sind wir in der Diskussion sehr weit weg vom Ausgangspunkt, wie es hier und in anderen Foren sehr oft passiert. Vielleicht sollte mal jemand auf Jasmines Ausgangspost eingehen.

Ich rede nicht einmal von Namenschristen. Das sind Gemeindeglieder ohne die Kirche in der Fläche gar nicht möglich ist.

Das sehe ich genau so. Das entspricht auch der Aussage meiner Antwort auf Chai.

 

Kurz zu deinen nachfolgenden Kommentaren: Die sozialen Leistungen von Diakonie und Caritas sind ohne Zweifel wertvoll. 

Es gibt verschiedene andere Modelle der Kirchen- und Gemeindefinanzierung. Eine paar davon erläuterst du auch.

Ich bin für eine konsequentere Trennung von Kirche und Staat nach französischem Muster. 

 

 

tojak antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@tojak Das französische Muster führt zu einer verarmten Kirche und es verhindert einen Religionsunterricht, der schon mal eine Grundlage schafft. So nebenbei Zeit gibt andere Konfessionen und andere Religionen kennen zu lernen. Der Unterschied zu einem katholischen Kirchengebäude war z.B. etwas aus dem Religionsunterricht. Was ist ein Beichtstuhl, was ein Tabernakel, das ewige Licht. Auch die 5 Säulen des Islam gehören zu Religionsunterricht, wie ein Grundwissen zum Judentum. 

In Frankreich haben nur Elsässer und Lothringer Pfarrer ein gesichertes Einkommen.

Das hängt wohl mit den Großherzog von Baden zusammen und der Orientierung der Besoldung der Pfarrer an der Besoldung von Lehrern.

 

 

jigal antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @jigal

@tojak Das französische Muster führt zu einer verarmten Kirche

Eine materiell arme Kirche kommt ihren ursprünglichen Idealen näher als eine reiche. 😇 

und es verhindert einen Religionsunterricht, der schon mal eine Grundlage schafft.

Religionsunterricht gehört meiner Meinung nach sowieso nicht an staatliche Schulen. Deshalb habe mich damals direkt nach der Konfirmation vom Religionsunterricht abgemeldet. Kirchenmitglied bin ich aber geblieben.

tojak antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@tojak Man wird die Kinder nicht zu einem Religionsunterricht außerhalb der Schule bewegen können. Ja und auch Konfirmationsunterricht ist mancherorts ein Problem, durch Schulunterricht mittags. 

Die Kirche hat einen diakonischen Auftrag, dieser benötigt Geld. Nur noch auf Gottesdienstraum zur Verfügung stellen und eine Person auf der Pfarrstelle ist zu wenig.

Posaunenchor und Kirchenchor kosten auch Geld. Es spielt auch niemand für lau die Orgel.

jigal antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @jigal

@tojak Man wird die Kinder nicht zu einem Religionsunterricht außerhalb der Schule bewegen können. Ja und auch Konfirmationsunterricht ist mancherorts ein Problem, durch Schulunterricht mittags. 

Das ist ein Problem der Kirche, nicht des Staates. 

Die Kirche hat einen diakonischen Auftrag, dieser benötigt Geld. Nur noch auf Gottesdienstraum zur Verfügung stellen und eine Person auf der Pfarrstelle ist zu wenig.

Der ADAC erbringt ebenfalls hochgeschätzte Hilfeleistungen und finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und eigenen Serviceunternehmen. Soll die Kirche doch ein ähnliches Modell benutzen!

Posaunenchor und Kirchenchor kosten auch Geld. Es spielt auch niemand für lau die Orgel.

Auch Posaunenchor, Kirchenchor etc. kann man als eingetragene Vereine betreiben, die sich i. W. über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanzieren.

tojak antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@tojak kann man. Es wird aber Leute geben die sind gerade im Posaunenchor oder Kirchenchor weil er keine Mitgliedsbeiträge benötigt.

Der ADAC  bringt diese Serviceleistung nur für Mitglieder. 

Fordern wir also von Leuten die Beratung brauchen einen Mitgliedsnachweis?

Lohnsteuerkarten gibt es nicht mehr. 

Beraten wir Christen aus Freikirchen auch nicht mehr?

Schicken wir Katholiken zur Caritas?

Wohin schicken wir dann die Muslime?

 

Ach sie sind aus der Kirche ausgetreten, mögliche Abtreibungen von Ungläubigen interessieren uns nicht.  Wenn sie kein Geld haben in die nächste Großstadt zu Pro Familia zu fahren ist das nicht unser Problem.

 

jigal antworten
Kappa
 Kappa
(@kappa)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 1626

@tojak 

Theoretisch ist das nachvollziehbar weil es nur der Staat ist 

Aber zum einen leben wir in einer Religiösen Welt. Man kann die Menschheit nicht ohne Religion denken. Das wäre schon ein Grund das es an der Schule ist.

Dann als Christ, finde ich es gut das Kinder überhaupt irgendwie zum Glauben was hören. Privat würde das - kaum stattfinden.

Die Stimme der Sekulären Welt ist doch schon laut genug. Je kleiner die Stimme des Glaubens in der Gesellschaft, je mehr wird sich alles vom Glauben entfernen und umso schwerer haben es junge Menschen, die trotzdem den Glauben leben möchten.

kappa antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@kappa Das erinnert mich an eine Doku über die erste kirchliche Sendung im Fernsehen der DDR. nur auf DDR2 und um 11.30 aber immerhin.

Christliches Leben in der DDR  wurde sichtbar.  Ich glaube es war Stralsund wo es gar einen Bericht beim Pfarrer zuhause gab. Das war nicht unproblematisch für die Pfarrerskinder, sie fallen ja eh schon auf, wenn man kein FDJ Hemd trägt. Klassenkameraden haben die Sendung ja auch gesehen, so die Pfarrersfrau.

 

jigal antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4579

@jigal War das Beispiel aus der Doku?

tatokala antworten
Jigal
 Jigal
(@jigal)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 5779

@tatokala Ja  das Pfarrehepaar wurde später für die Doku noch einmal interviewt.

Die Frau meinte ihr Mann hätte vermutlich gar keine andere Familie gefunden, sie wurden ja zuhause in der Wohnung gefilmt. Klassenkameraden haben das ja dann auch sehen können.

 

jigal antworten
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 655
Veröffentlicht von: @kappa

Theoretisch ist das nachvollziehbar weil es nur der Staat ist 

Aber zum einen leben wir in einer Religiösen Welt.

Ich persönlich lebe einer weltlichen Welt, als gläubiger Mensch. Ich möchte in einem säkularen Staat leben und nicht einem religiösen Staat wie Deutschland im Mittelalter oder Afghanistan heute. 

Man kann die Menschheit nicht ohne Religion denken. Das wäre schon ein Grund das es an der Schule ist.

Das ist aus mehreren Gründen nicht schlüssig. Erstens kann man die Menschheit so denken, auch wenn sie bisher in großen Teilen nicht so war. Atheisten z. B. tun es, also geht es offensichtlich. 😀 

Zweitens gibt es viele andere Dinge, die es im Verlauf der Menschheit immer gegeben hat, ohne dass man sie deswegen in der Schule unterrichten müssten, z. B. Reiten, Segeln, Tiere zähmen, kultivierte körperliche Liebe usw., usw..

Dann als Christ, finde ich es gut das Kinder überhaupt irgendwie zum Glauben was hören. Privat würde das - kaum stattfinden.

Das ist aber eine ureigene Aufgabe der Christen (vgl. Missionsbefehl). Jesus hat nicht davon gesprochen, dass sich der Kaiser darum kümmern soll.

 

 

P.S.: Ich möchte nur mal darauf hinweisen, dass wir uns sehr weit vom Ausgangsthema entfernt haben und auf dem Weg vom Hundertsten ins Tausendste sind.

tojak antworten
Arcangel
Beiträge : 6387

 

Grundsätzlich gibt es an jeder Gemeinde etwas auszusetzen, egal in welche du gehst. Es gibt auch in jeder Gemeinde eine ganze Bandbreite von Glaubenden und Glaubensweisen. Das liegt in der Natur der Sache. 

Es liegt nicht an dir deine Geschwister und deren Taten zu (be/ver)urteilen, solange keine offensichtlichen Sünden/Straftatbestände vorliegen. 

Mein Tipp an dich, such dir Geschwister, die dich in ihrem Glaubensleben ein Vorbild sind, und lerne von denen. Während du gleichzeitig diejenigen in LIEBE erträgst, die dir Mühe bereiten. 

Ich lege dir dazu gerne

2.Petrus Kapitel 1 bis ans Herz. 

arcangel antworten


Lightfire89
Beiträge : 82

ich bekam vor Jahren viele Spiele geschenkt, darunter waren auch komische Tarot Karten und auch irgendwelche Spiele mit Zauberei. Ich hab die einfach entsorgt.

Ich sehe es auch so, dass es nicht passt - und alles hat Auswirkungen. In der Kirche/Gemeinde hat sowas nix zu suchen. Ich bin aber auch der Meinung, dass nicht jeder in der Kirche/Gemeinde von Gott ist. Du hast es ja an die Gemeindeleitung weitergegeben - und es ist ihre Verantwortung. 

Du kannst beten, und bei Magie / oder Zaubereispielen nicht mitmachen. Vielleicht statt dessen einfach lieber ein gutes Gespräch mit jemand der auch nicht mitspielt? So würde ich es halten. 

Ich wünsche dir Menschen, die den Glauben leben - und mit denen du Gemeinschaft haben kannst und auch gemeinsam beten kannst. Wir treffen uns zum Hauskreis. Und haben auch nach dem Gottesdienst Kaffee & Kuchen und können uns da auch austauschen und füreinander beten. 

Vielleicht gibts sowas auch bei Euch? Gott führt dich durch Frieden. Wenn du keinen hast, dann ist es ein Alarmzeichen, dass irgendwas nicht stimmt. Ich wünsche dir, dass du im Glauben wachsen kannst - das geschieht durch das Hören der Predigt. Du kannst auf Youtube kostenlose Predigten hören (z. Bsp. Leuchtfeuer Waren Michael Schott / Freie Nazarethkirche Berlin / Citychapel / Move Church Wiesbaden / Gospel Forum Stuttgart / Jesus der Weg Gemeinde München / kath. Gebetshaus Johannes Hartl / Bischof Tobias Bilz / Arche Augsburg / FCG Braunau / Missionswerk Strahlen der Freude Daniel Exler / online-predigt.de und viele mehr)

lightfire89 antworten
Seite 2 / 2
Teilen:

Hey du!

Dieses Forum ist für dich kostenlos.
Das funktioniert nur, weil uns treue Menschen regelmäßig mit ihrer Spende unterstützen.
Bist du dabei?