Wiedertaufe
Hi,
mich umtreibt das Thema Wiedertaufe jetzt seit einigen Jahren, denn ich bin unentschlossen, ob ich mich erneut taufen lassen sollte. Hier meine Geschichte:
Ich bin evangelisch. Mit 13/14 Jahren bekam ich einen Brief, dass ich am Konfirmationsunterricht teilnehmen kann. Das habe ich getan, weil das einige meiner Freunde getan haben. Gläubig war ich nicht, sind meine Eltern auch nicht. Keiner in meiner Familie ist das.
Ich habe in diesem Unterricht mehr Quatsch gemacht, als alles andere. Nichts davon habe ich ernst genommen und nichts davon hat mich im Herzen erreicht. Kurz vor der Konfirmation kam der Dorfpfarrer (der uns auch unterrichtete) und sagte: Du bist ja noch gar nicht getauft. Wir müssen dich vor Ostern taufen, also bevor du konfirmiert werden kannst. Dem habe ich zugestimmt. Ich habe mich dann taufen lassen, wieso weiß ich nicht genau, aber ich habe mich freiwillig dafür entschieden. Es war aber sicher kein tiefgründiger Glaube mit einer vorausgegangenen Bekehrung. Ich kann mich kaum an die Taufe selbst erinnern, weiß aber, dass mir Wasser über den Kopf gegossen wurde (Ich stand an einer Schale). Ich habe dann meine Taufurkunde bekommen und gut war's.
Heute ist alles anders, ich bin sehr gläubig geworden, beschäftige mich mit dem Wort und gehe mit meiner Frau in eine freikirchliche Gemeinde. Wie bereits erwähnt beschäftigt mich das Theme zunehmend. Im Grunde also: Kann ich meine Taufe für mich anerkennen, oder war sie ungültig?
Die Antwort der Freikirche ist klar: Sie ist ungültig, du muss dich richtig taufen lassen. Mit vollständigem Untertauchen.
Jetzt könnte ich ja einfach"gehorchen" und das auch so machen, aber irgendwas in mir stört mich daran. Die Sache ist nämlich gar nicht so klar, wie sie scheint. Viele Kirchen sehen das ganz anders. Biblisch gibt es nur EINE Taufe. Es gibt kein Beispiel, dass jemand noch mal getauft wurde. Würde eine Wiedertaufe nicht auch irgendwie misstrauen Gott gegenüber bedeuten? Er wusste es vielleicht einfach besser, als ich. Was mich an der Sicht der Freikirchen aber am meisten stört ist, dass ihre durchaus guten Argumente auch bedeuten, dass nahezu 1500 Jahre lang niemand ordentlich getauft wurde, weil sie ja auch die Kindertaufe ablehnen. Ich würde gerne wissen, wie ihr das seht. In der Bibel gibt es keine Beispiele für diesen Fall. Bzw. sehe ich dort keine.
Gruß und danke für eure Meinung,
Roland
Das glaube ich auch, eine Taufe genügt. Meine Taufe war im Alter von 6 Wochen in der Küche meiner Eltern. Und ich sehe es so, dass damit Gott zuerst sein "ja" zu mir gesagt hat.
Veröffentlicht von: @adjutanteUnd ich sehe es so, dass damit Gott zuerst sein "ja" zu mir gesagt hat.
Auf den Punkt .... dieses "zuerst sein JA zu mir gesagt" trifft es auch in meinem Verständnis der Baby- und Kleinkindtaufe.
L'Chaim
@adjutante Hi, vielen Dank für deine Antwort! Das finde ich super und ich freue mich für dich, dass du das so in deinem Herzen hast. Viele Grüße!
Das finde ich super und ich freue mich für dich, dass du das so in deinem Herzen hast.
Danke!
Ja, ich habe inneren Frieden darüber und vermisse nichts in meiner Beziehung zu Jesus.
Hej Roland,
herzlich Willkommen!
" Ich habe mich dann taufen lassen, wieso weiß ich nicht genau, aber ich habe mich freiwillig dafür entschieden."
Ok...
"Heute ist alles anders, ich bin sehr gläubig geworden,"
Fein... 🙂
"Kann ich meine Taufe für mich anerkennen"
Sicher kannst du das.
"oder war sie ungültig?"
Ein Standpunkt, der von vielen - aber nun wahrlich nicht allen! - Freikirchlern vertreten wird. Ich persönlich gehöre zu denen, die ihn NICHT vertreten. So viel scheint mir aber rein logisch gesehen klar zu sein; WENN du (ja, DU!) diese Taufe für ungültig hältst, kannst du sie schlecht für dich anerkennen, oder?
"Die Antwort der Freikirche ist klar: Sie ist ungültig, du muss dich richtig taufen lassen. Mit vollständigem Untertauchen."
Das ist die Antwort DIESER Freikirche, in der du bist!
"Biblisch gibt es nur EINE Taufe."
Richtig. Und da gibt es unter den Christen einen sehr breiten Konsens. Und genau deshalb halte ich das Wort "Wiedertaufe" für generell falsch. WENN du der Ansicht bist, dass deine Taufe mit 13, 14 ungültig war, dann bist du ja gar nicht getauft, und wenn du dich dann jetzt taufen lässt, ist es keine Wiedertaufe. Dann allerdings solltest du wirklich der Überzeugung sein, dass die Taufe mit 13, 14 gar keine Taufe war. Du machst auf mich aber kein bisschen den Eindruck, als würdest du das so sehen.
"Würde eine Wiedertaufe nicht auch irgendwie misstrauen Gott gegenüber bedeuten? Er wusste es vielleicht einfach besser, als ich."
Guter Gedanke, finde ich; abgesehen natürlich davon, dass das Wort "Wiedertaufe" darin vorkommt. 😀
" Was mich an der Sicht der Freikirchen aber am meisten stört ist, dass ihre durchaus guten Argumente auch bedeuten, dass nahezu 1500 Jahre lang niemand ordentlich getauft wurde, weil sie ja auch die Kindertaufe ablehnen."
Den Satz halte ich SO formuliert schlichtweg für falsch, weil er in völlig unzutreffender Weise alle Freikirchen über einen Kamm schert. Zunächst präferieren die Methodisten generell die Kindertaufe, aber auch andere Freikirchen taufen keineswegs selbstverständlich Menschen, die als Baby (oder gar als 14-Jähriger) bereits getauft worden sind. Die FEG (Freie Evangelische Gemeinde) hat das soweit ich weiß eher noch nie so gehandhabt, die Baptisten haben sich inzwischen teilweise von der Forderung gelöst, dass eine Gemeindemitgliedschaft zwingend eine Gläubigentaufe voraussetzt; sie nähern sich ein wenig dem Standpunkt an, den ich persönlich schon seit Jahrzehnten habe. Zu sehen ist dabei freilich auch, dass sowohl in der FEG als auch bei den Baptisten (im Bund EFG) die einzelnen Gemeinden eine große Unabhängigkeit haben, und es in der Praxis starke Unterschiede zwischen den Gemeinden geben kann.
Jedenfalls wünsche ich dir alles Gute! Und... ich gehe davon aus, dass für Jesus diese Frage weniger bedeutsam ist als für so manche Christen (welcher Art auch immer).
Liebe Grüße
fr 🙂 sch
(Häretischer Baptist)
Hi @frosch80, danke für deine Antwort. Mir geht es nicht darum, jemandem etwas vorzuwerfen. Freikirchen – besonders die Baptisten – unterscheiden sich ja unter anderem durch die Glaubenstaufe von vielen anderen christlichen Traditionen.
Das bedeutet aber, dass Freikirchen, die die Kindertaufe ablehnen, einem Großteil der Christen der ersten 1500 Jahre nach Christus die Gültigkeit ihrer Taufe absprechen würden. Denn die meisten Christen wurden damals als Kinder getauft. Daraus ergibt sich, dass sich die Kirche – bis zum Aufkommen der Täuferbewegungen – geirrt hätte. Dieses Ausmaß lässt mich eben aufhorchen. Dass einzelne Freikirchen das heute anders sehen, ist ja offensichtlich.
Mein Problem ist: Meine persönliche Sicht auf die Taufe sollte eigentlich keine Rolle spielen. Die Frage nach der Gültigkeit einer Taufe muss theologisch beantwortet werden, nicht individuell. Daher möchte ich verschiedene Sichtweisen hören, um mich irgendwo verorten zu können. Ich finde es schwer auszuhalten, dass die Bibel keine vollständig ausgearbeitete Tauflehre bietet. Für mich fühlt es sich an, als stünde diese Frage zwischen mir und meinem Glaubensleben. Ich kann so ja auch nicht am Abendmahl teilnehmen, weil manche Gemeinden das ablehnen und weil ich selbst unsicher bin, ob es mir zusteht. „Jeder prüfe sich selbst“ heißt es – aber genau diese Prüfung fällt mir in diesem Punkt schwer.
Als Pfarrer der Rheinischen Kirche (nun i.R.) habe ich fast 40 Jahre regelmäßig getauft - Babys & Kleinkinder, Kinder im fortgeschrittenen Grundschul-Alter, Jugendliche vor der Konfirmation (laut Kirchenordnung ist die Konfirmation ja sowas wie das nachgeholte religionsmündige JA zur eigenen Kleinkind-Taufe, nach einem KU, der eigentlich auch nachgeholter Taufunterricht = Unterweisug im Glauben ist) und hin und wieder auch Erwachsene.
Eine Wiedertaufe (2. Taufe) gibt es in unserer Ev. Kirche nicht (auch eine katholische Taufe ist bei Konfessionswechsel und Übertritt gültig), weil wir daran glauben, dass der Zuspruch der Taufe für einen Menschen einmalig ist, nicht durch irgendwas unwirksam wird und ein Leben lang gilt.
Hier liegt wohl dann auch der Streitpunkt: Denn die Ablehnung der Kindertaufe und die Befürwortung der Erwachsenentaufe, verbunden mit einer Glaubensentscheidung (Bekehrung), legt den Akzent darauf, dass die Glaubensentscheidung eine Taufe erst sinnvoll, gültig und wertvoll macht.
Mein Akzent lag und liegt dagegen im Zuspruch der Liebe Gottes für ein Menschenkind (Kindertaufe) und im Verweis auf die freie Gnade Gottes, die jedem gilt, und auf der Überzeugung, dass wir alle letztlich "aus Gnade" (und ohne unser beteiligtes Erwirken, Zutun oder erst in-Kraft-Setzen diese Liebe Gottes, für die in Christus ein für allemal den Grund gelegt hat) selig werden.
Bei Taufanspachen habe ich oft gesagt: Was immer aus Dir auf krummen oder geraden Lebenswegen einmal wird, Du Menschenkind, Gottes Liebe steht als Zuspruch nicht erst als mögliches und fragwürdiges Gültigsein am Ende Deines Lebens, sondern am Anfang und zum Start in diese Welt. Gewünscht sei Dir aber auch, den Glauben und das Geschenk der Taufe in Deinem weiteren Leben anzunehmen und auszupacken. Und wenn Du einmal später über Dich, Deinen Lebenswert und Deine Identität zutiefst verzweifelt bist, sag Dir, wie Luther, gegen alle Anfechtung: "Ich bin getauft und stehe unter dem Zuspruch der höchsten Instanz, dem Zuspruch Gottes!"
Andererseits finde ich die Erwachsenentaufe auch gut begründet und gut, weil sie ihre Agumente hat und kann bis heute beides von Herzen bejahen.
Dir selbst möchte ich sagen: Sag nocheinmal bewusst "Ja" zu Deiner bereits vollzogenen Taufe (vielleicht mit einer Segnung im freikirchlichen Gottesdienst und mit einem von Dir gesprochenen Bekenntnis vor Allen) und glaube daran, dass Du mit einem zweiten Mal nicht "gültiger" oder "besser" getauft sein wirst. Du bist es bereits und das nimmst Du nun aus vollstem Herzen an 🙂
L'Chaim
@awhler Das war sehr schön formuliert! Vielen dank, das macht mir Mut. Ich leide unter dieser "Einschränkung" wirklich sehr. Ich fühle mich auch keiner Gemeinde wirklich zuhause. Mal bin ich im Dom bei uns, weil ich das Katholische auch sehr schätze, mal bin ich in unserer Freikirche, die Familiengemeinde meiner Frau. Unsere Kinder gehen singen im Chor und nehmen an vielen kirchlichen Veranstaltungen teil. Aber diese eine Sache mit der Taufe, das treibt mich wirklich um. Denn sie verhindert auch meine Teilnahme am Abendmahl. Die Taufe ist in vielen Gemeinden Voraussetzung für das Abendmahl.
Vielen dank noch mal und Gottes reichlichen Segen wünsche ich Ihnen!
Hallo!
Ich habe mich im Erwachsenenalter nochmal taufen lassen in einer freien Gemeinde, aber freiwillig, also nicht auf deren Wunsch und war da bereits katholisch getauft. Ich habe die zweite Taufe bewusst als Zeichen der Hinwendung an Jesus für mich gewollt.
Was daran für mich dabei schön war, dass ich es erinnern kann, als einen bewussten Schritt, der mich auch in Krisenzeiten in der Erinnerung bestärkt. Da ich das erste Mal als Baby getauft wurde, hatte ich zur ersten Taufe gar keinen Bezug.
Ich denke deshalb, dass es für mich einen Unterschied macht- aber nicht für Gott oder in Bezug auf eine Heilsgewissheit, sondern nur für mich, als Ankerpunkt, als ein vorher-nacher…
Du lebst doch jetzt ein gottzentriertes Leben, das ist das, was zählt. Eine Wiedertaufe macht das weder besser noch schlechter.
@stern Vielen Dank für deine Antwort! Das bewusste erleben der Taufe als Grund sich erneut taufen zu lassen kann ich auch sehr gut nachvollziehen.
Heilsgewissheit habe ich, dennoch bin ich in diesem Sinne durch die fehlende Taufe kein Gemeindemitglied. Nehme nicht am Abendmahl teil und habe auch sonst dort keine Aufgaben. Ein gutes Christenleben ist das wohl nicht.
Hi, in der Bibel bedeutet "richtig taufen" nicht unbedingt ganz untertauchen, auch wenn das eine starke Erfahrung ist und es Beispiele dafür gibt.
Am ersten Pfingsten wurden diejenigen, 'denen die Botschaft und der Heilige Geist durchs Herz ging' also zuerst im Herzen berührt und dann fragten sie nach, was sie tun sollten. Die Abfolge war also Glaube, Wassertaufe, Gabe des Heiligen Geistes.
Das steht aber nicht in Stein gemeisselt. Beim Hauptmann Kornelius war erst Glaube, Gabe des Heiligen Geistes, Wassertaufe.
In Matthäus 28,18-20 im Sendungsbefehl steht je nach Übersetzung, die Jüngerschaft (d.h. Glaube und Nachfolgewillen) vor der Taufe.
Ich lese immer zuerst Glaube bei den Berichten am Anfang. Zuerst wird mMn das Herz getauft (berührt), dann wird in das hinein getauft, was man glaubt : mit Christus gestorben, begraben und durch den Heiligen Geist mitauferstanden zu neuem Leben von oben, deutlich im Wasser gemacht.
Es wurde in den Leib Christi hineingetauft, nicht in eine Denomination. Die gab es damals noch gar nicht.
Solange du unsicher bist und keinen inneren Frieden hast, lasse dich besser zu nichts drängen. Nach der Babytaufe und einer Taufe, die auf der damaligen Unsicherheit eines rkk Pfarrers beruhte (schon ca 63 Jahre her) hatten mir die kirchlichen Regularien eine gültig/ungültig Achterbahnfahrt beschert. Erst nachdem Jesus mir begegnet ist und das Nachforschen über Taufe in der Schrift mir eine Entscheidung mit Innerem Frieden brachte, habe ich um eine Taufe mit dem Inhalt der Jüngerschaft gebeten und sie freikirchlich erhalten. Ich wurde dann in den Namen(= Person) Jesu hinein getauft. Damit konnte ich einem Beispiel des Paulus folgen. Ich meine, dass ich in etwa nachvollziehen kann, was dich bewegt.
Schau dir vllt die inhaltlichen Erklärungen der Kirchen an, was sie mit Taufe verbinden. Findest du dich darin wieder, ok.... findest du dich in der Taufe nach Röm 6, 3ff und dem Entschluß zur Jüngerschaft wieder, ...auch ok.
@deborah71 Ich würde gerne frei von Zweifeln sein und meine Taufe, bei der ich ganz klar noch ungläubig war annehmen. Und ich würde sie gerne vor mir tragen so wie Luther. Aber dann kommen die Gedanken: Viele sagen, du bist nicht getauft. Was würde Gott sagen? Kann ich am Abendmahl teilnehmen? Oder bin ich unwürdig? Gehöre ich zum Bund?....
Danke für deine Antwort!
Das sind einige Punkte, die der Klarheit bedürfen. Solange du nicht sicher bist, Füße stillhalten, bis du Klarheit und inneren Frieden hast. Gott ist kein Gott der Unordnung (Chaos, Gefühlschaos) sondern des Friedens. In diesem Vers endet die Aussage nicht bei Ordnung..... es kann alles ordentlich sein, aber trotzdem der Fried fehlen.... sondern Sein Friede soll dich regieren. Dazu braucht es manchmal Geduld.
Viele sagen, du bist nicht getauft: die einen sagen, du bist getauft, die anderen das Gegenteil. Das verunsichert. Im Hebräischen gibt es im Wort Zweifel ein eindrückliches Bild versteckt: ein flatternder Vogel, der sich nicht entscheiden kann, auf welchem von zwei Zweigen er sich niederlassen soll. Ein sehr ungemütlicher Zustand, aber oft erstmal notwendig.
Was würde Gott sagen? Ja, frag Ihn doch und bitte Ihn um Klarheit. Warte auf Antwort ...sie kann schnell kommen, aber auch deinen Willen testen durch etwas Dauer. (Ich hatte ein halbes Jahr intensive Beschäftigung mit den Belangen von Taufe und dann auf einmal war das "JETZT" da und auch die Gelegenheit.) Der Widersacher treibt, der Heilige Geist führt.
Kann ich am Abendmahl teilnehmen? Das musst du mit deinen Leitern klären, wie sie ihre Gemeinderegeln aufgestellt haben. Privat kannst du selbst mit Jesus Mahlgemeinschaft halten. Ich habe schon erlebt, dass seine Gegenwart plötzlich spürbar war und ich die Worte stark im Inneren hatte: Ich will Mahlgemeinschaft mit dir haben. Da sträuben sich bei manchen sicherlich die Nackenhaare, weil es sehr ungewohnt ist, aber das hat Jesus nicht gekümmert.
Oder bin ich unwürdig? ah.... diese Bibelstelle dreht sich nicht um dein Sein, sondern um dein Verhalten und Wissen um den Inhalt des Abendmahls. In der deutschen Übersetzung ist das Wort unwürdig nicht eindeutig positioniert. Es kann als Adverb (zum Tätigkeitswort gehörend) gelesen und verstanden werden, genauso aber auch als Adjektiv zum Zustand einer Person interpretiert werden. Original ist es ein Adverb, zählt also zum Verhalten.
Du bist aus Gnade durch Glauben gerechtfertigt und damit durch Jesus würdig gemacht als gläubiges Kind Gottes.
Im Abendmahl feierst du nicht nur das Gedächtnis, sondern auch den Bundesschluß. Ein Bundesschluß im AT hatte bestimmte Elemente. Das letzte Element war das gemeinsame Essen und dann ein sich gegenseitig Füttern mit Brot und Wein. Jesus brach das Brot und reichte es den Jüngern....