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Gnade vor Recht

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Evana
Themenstarter
Beiträge : 924

Hallo Zusammen,

vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass Krankheit oft als Strafe Gottes gesehen wird. Von daher möchte ich dieses Thema eröffnen und es mit euch erörtern.

LG
Evana

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90 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @evana

Vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass Krankheit oft als Strafe Gottes gesehen wird.

Wo? In welchem Zusammenhang?
Mir ist das soweit noch nicht aufgefallen.

Persönlich halte ich davon nichts.. also von solchen Gedankengängen. Allerdings auch nichts von Romantisierungen ala
*wen Gott liebt, den schickt er ein Leiden

Wir sidn nun mal als Geschöpfe Gottes, nach der Vertreibung aus dme paradie, unvollkommen.
Da beinhaltet also auch das wir krank werden und nicht jeder stirbt satt und erfüllt an Jahren, auf eine erfülltes und langes
Leben

Anonymous antworten
4 Antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Scylla,

es war nur ein kleiner Nebensatz zum Thema Depression und mehr als Frage formuliert, dass sie nicht als Strafe sondern als Segen zu sehen sein könnte. Vielleicht ist deshalb das "oft" etwas übertrieben.

Und das hat mich dann auf die Idee gebracht, darüber nochmal gründlicher nachzusinnen und gegebenenfalls mit Bibelstellen nach der Wahrheit zu forschen.

Veröffentlicht von: @scylla

Wir sidn nun mal als Geschöpfe Gottes, nach der Vertreibung aus dme paradie, unvollkommen.
Da beinhaltet also auch das wir krank werden und nicht jeder stirbt satt und erfüllt an Jahren, auf eine erfülltes und langes
Leben

Sagen wir es mal so, nach dem Sündenfall hat nicht mehr Gott, der Herr den meisten Einfluss auf uns, sondern wir sind unter die Herrschaft der Finsternis geraten.

Kol 1,13: Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.

Und im Reich der Finsternis (also das, was wir hier auf Erden sehen: Krankheiten, Seuchen, Süchte, Kriege, Hungersnöte, Naturkatastrophen) hat ein Interesse daran, uns leiden zu sehen.

Und ich bin Gott, dem Herrn so dankbar, dass er uns daraus errettet hat. Wir leben zwar noch in dieser gefallenen Welt, aber wir wohnen nun nur noch als Botschafter/Fremdlinge zu ihr. Das heißt, dass wir schon mit Krankheit konfrontiert werden könne und die Frage ist dann, wie wir damit umgehen.

LG
Evana

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Liebe Evana,

mit diesen drei sehr schönen Sätzen hast du, so wie ich unseren Glauben sehen und leben möchte, den Nagel auf den Kopf getroffen!

Danke dafür.

Liebe Grüße
ChristosFilios

Nachtrag vom 24.06.2020 0837
Mit diesen drei Sätzen im letzten Absatz sollte es heissen.....

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber ChristosFilios,

danke dir für deine Rückmeldung.

LG
Evana

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

hallo,

eine Depression als Segen zu sehen, ist für mich "Wohlstandsevangelium" , wo manche "falsche Propheten" gutes Geld verdienen können. Klingt jetzt etwas hart, aber als Mensch, der Depressionen in seinem Leben kennt, sehe ich das etwas anders............

Sage das mal einem Menschen, den du seelsorgerlich begleitest........

Eine Krankheit, wie auch die Depression, hat ihre Ursachen, wie ich mit Gott, mit mir selbst, anderen Menschen und Gottes Schöpfung umgehe..

Natürlich kann Gott eingreifen, helfen, mit uns zusammen eine Krankheit/Depression durch zu stehen...............................

Denn gerade im christlichen Bereich ist das Thema Depression sehr umstritten, wird sogar oft als Strafe Gottes angesehen.

Gott lässt manches auf unserer nicht perfekten Erde zu. ER greift auch ein, aber aus meiner Sicht nicht immer.

Letztendlich findet das Gericht Gottes im Himmel statt. Dann werden wir vieles verstehen, was wir seither auf der Erde nicht verstanden
haben.

Aber wir sollten als Christen meiner Meinung nach, nicht so beurteilen und verurteilen. Wer hat es drauf, und wer nicht.

In Lukas 22, Verse 24-26 steht, wer der Größte unter uns sein möchte, der soll allen dienen.

Deshalb sollte ich auch dienen, nicht herrschen, andere manipulieren, der Alleswissende sein, so wie sich manche Propheten gerne aufspielen. Nein nichts gegen Propheten, das ist aber meine ganz eigene Erfahrung...............

liebe Grüße,

Frederick

Nachtrag vom 24.06.2020 1739
GOTT hat mir nicht das Paradies auf Erden versprochen, sondern gerade auch von Leid, Hass, Verfolgung usw...gesprochen. Weil Gott ein ehrlicher Gott ist. ER gibt uns Liebe und Kraft, da zu überstehen...
und die Hoffnung auf den Himmel, und darauf kommt es letztendlich an.

Leben......und Freude trotz.....................

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Plueschmors
Beiträge : 3736

Hallo Evana,

warum hast Du die Überschrift "Gnade vor Recht" gewählt?

Veröffentlicht von: @evana

Vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass Krankheit oft als Strafe Gottes gesehen wird.

Schwieriges Thema, bei dem man besonders sensibel sein muß. Viele Menschen - als Beispiel einmal Hiob - hadern doch sehr damit und können es nicht erklären, warum und wieso und weshalb gerade sie von Gott durch den Teufel so geschlagen sind.

Ja, Gott kann mit Krankheit strafen, weil wir Menschen ungehorsam sind:

Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen. Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung, Fieber, Wundbrand... Die werden dich verfolgen, bis du umkommst. Der HERR wird dich schlagen mit ägyptischem Geschwür, Beulen, Krätze und Ausschlag, dass du nicht geheilt werden kannst. Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn, Blindheit und Verwirrung des Geistes. Der HERR wird dich schlagen mit bösen Geschwüren an den Knien und Waden, dass du nicht geheilt werden kannst, von den Fußsohlen bis zum Scheitel. Der HERR wird schrecklich mit dir umgehen und dich und deine Nachkommen schlagen mit großen und anhaltenden Plagen, mit bösen und anhaltenden Krankheiten. Und er wird auch alle Seuchen Ägyptens über dich bringen, vor denen du dich fürchtest, und sie werden dich nicht loslassen; dazu wird der HERR alle Krankheiten und alle Plagen, die nicht geschrieben sind in dem Buch dieses Gesetzes, über dich kommen lassen, bis du vertilgt bist.

Und Vers 45: "Weil du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorcht und seine Gebote und Rechte nicht gehalten hast, die er dir geboten hat".

Das ist schrecklich und schwer zu begreifen.

Aber jetzt auf einen kranken Menschen zu zeigen und zu sagen: "Ja, das ist jetzt so, weil du Gott nicht gehorcht hast!" ist nicht so einfach. Hüten wir uns! Wir sollten es mit Römer 11,33 dabei belassen, daß wir nicht alles verstehen können, was Gott tut:

Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!

Und Johannes 9,2.3 und nachfolgend Johannes 11,4:

Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.

Viele Christen haben auch Sinn in ihren Krankheiten und Leiden gefunden. Ich selbst bin auch durch Krankheit zum Glauben gekommen. Gott sei dafür gepriesen!

Ich stimme gern in das Gebet des Augustinus ein:

Wache du, Herr, mit denen, die wachen oder weinen in dieser Nacht. Hüte deine Kranken, lass deine Müden ruhen, segne deine Sterbenden. Tröste deine Leidenden. Erbarme dich deiner Betrübten und sei mit deinen Fröhlichen.

Amen.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
64 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

[url] HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen. [/url]
Wir leben aber nicht mehr unter dem alten, sondern in dem neuen Bund mit Gott.
Geschlossen unter dem Kreuz von Golgatha

Anonymous antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736
Veröffentlicht von: @scylla

Wir leben aber nicht mehr unter dem alten, sondern in dem neuen Bund mit Gott.

Der Gott des AT und des NT ist aber ein und derselbe. Gott bleibt sich immer gleich:

Du aber bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.

Auch im neuen Bund findest Du Beispiele, etwa die böse Krankheit des Herodes:

An einem festgesetzten Tag legte Herodes das königliche Gewand an, setzte sich auf den Thron und hielt eine Rede an sie. Das Volk aber rief ihm zu: Das ist Gottes Stimme und nicht die eines Menschen! Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf.

Oder die Geschichte von Hananias und Saphira in Apg 5...

Oder Römer 1,24:

Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren.

Und das bekannte "es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst" (Hebr 12,7) ist ja Grundsubstanz des Neuen Testaments. Auch in Offb 3,19:

Welche ich lieb habe, die weise ich zurecht und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!

Gottes Strafe ist an sich nichts Schlimmes, sie dient zu seiner Verherrlichung, wie Jesus in den vorab gegebenen Stellen in Johannes spricht. Jede Strafe - ob Krankheit oder anderes - offenbart Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @plueschmors

Auch im neuen Bund findest Du Beispiele, etwa die böse Krankheit des Herodes:

Ok... akzeptiert
Ich habe in Summa 5 Haupt und ca. 10 Nebendiagnosen, die ich mit mir rumschleppe, rumschleppen werde, bis an mein Lebensende.
D.h. für dich?
Was ist Deine Interpetation?

Wenn das nachweisbar "Strafe" von Gott für mich ist.. dann schwöre ich auf der Stelle diesem Gott ab.

Denn wenn er mir schon vorsätzlich die Hölle auf Erden bereitet, dann kann es in der Ewigkeit ja wohl nicht anders werden!

Anonymous antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Warum?

Veröffentlicht von: @scylla

Ich habe in Summa 5 Haupt und ca. 10 Nebendiagnosen, die ich mit mir rumschleppe, rumschleppen werde, bis an mein Lebensende.
D.h. für dich?
Was ist Deine Interpetation?

Ich habe eingangs schon erwähnt, wie schwierig solche Fragen zu beantworten sind, wenn es überhaupt Antworten geben kann.

Und schon gar nicht sollte der Versuch einer Antwort von außen kommen, sondern zwischen dem Kranken und Gott selbst geklärt werden.

Manches bleibt aber unbegreiflich.

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Nein, für mich ist..........

Veröffentlicht von: @plueschmors

Und das bekannte "es dient zu eurer Erziehung, wenn ihr dulden müsst" (Hebr 12,7) ist ja Grundsubstanz des Neuen Testaments. Auch in Offb 3,19:

die Grundsubstanz des NT eine ganz andere:

" Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass ER seinen eingeborenen Sohn gab.
Damit alle, die an IHN glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben"

Das ist Liebe pur für mich und damit die Grundsubstanz des NT!

irrwisch antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Neue Schöpfung!

Veröffentlicht von: @irrwisch

Das ist Liebe pur für mich und damit die Grundsubstanz des NT!

Natürlich ist es auch wichtig zu wissen, daß Gott seine Schöpfung liebt. Trotzdem ist diese Schöpfung durch die Sünde der Menschen verdorben, voller Tod und Krankheit.

Darum warten wir ja auch auf eine neue Schöpfung, in der es Tod und Krankheit nicht mehr geben wird:

Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein.

Bis dahin ist´s aber kein leichter Weg. Irdische Wohlfahrt ist uns nirgends verheißen durch Jesus, sondern vielmehr das Gegenteil.

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339
Veröffentlicht von: @plueschmors

Bis dahin ist´s aber kein leichter Weg. Irdische Wohlfahrt ist uns nirgends verheißen durch Jesus, sondern vielmehr das Gegenteil.

Das liegt wohl auch mit daran, wie Mensch die Frohe Botschaft liest und auch interpretiert.
An anderer Stelle hast du geschrieben, dass du nicht gerne lebst und dich danach sehnst, zu sterben.

Bei dem, was ich ( nicht nir) hier von dir lese, wundert mich das überhaupt nicht.

Im Gegensatz zu dir,lebe ich sehr gene.
Weiß mich von Gott geliebt und durch Jesus zur Freiheit berufen.

Denn:
Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen!
Täglich neu und sehr gerne.

Mein Leben beinhaltet sehr viel Freude und Lebenslust und Dankbarkeit!
Trotz chronischer Erkrankung. Und immer wieder heftigen Einschränkungen.
Nein, ich sehe mich darin nicht von Gott gestraft und erzogen.
Das schafft SEINE Liebe viel besser und nachhaltiger!

Die mir auch solche zum niederschmettern mögliche Aussagen wie die von dir, dass Gott durch Krankheit strafen würde, nicht rauben kann.

Denn Gott hat auch hier in diesem Leben so viel Schönes und Wunderbares bereit gestellt, dass ich aus dem Staunen nicht heraus komme.

Fröhliche Grüße
Inge

PS: Dazu fällt mir gerade ein altes Lied ein:

" Fröhlich soll mein Herze springen..............."

irrwisch antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Hauptsache: Im Glauben bleiben!

Veröffentlicht von: @irrwisch

...was ich hier von dir lese...

Lies gern einmal auch noch die Beiträge von heute dazu. Ich bin sicher, Du hast mich nur völlig falsch verstanden. Freude in allem Leide, festhalten am Glauben. Darum geht es mir.

😊

Veröffentlicht von: @irrwisch

An anderer Stelle hast du geschrieben, dass du nicht gerne lebst und dich danach sehnst, zu sterben.

Ja, bei Paulus geborgt:

Ich habe Lust, aus der Welt zu scheiden und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre; aber es ist nötiger, im Fleisch zu bleiben um euretwillen.

Aber es ist Gottes Wille, wann das sein wird. Oder wie Turmfalke letztens zitierte:

Manche Christen lieben den Himmel so sehr, daß sie nicht mehr für die Welt taugen. Andere Christen lieben die Welt so sehr, daß sie nicht für den Himmel taugen.

Tatsächlich sehe ich mich irgendwo dazwischen.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Die mir auch solche zum niederschmettern mögliche Aussagen wie die von dir, dass Gott durch Krankheit strafen würde, nicht rauben kann.

"Von mir..." Es werden hier Aussagen der Schrift diskutiert. Und die ist darin doch ganz klar: "Wenn..., dann..." Sogar wenn man die Bibel von hinten liest:

 Ich bezeuge allen, die da hören die Worte der Weissagung in diesem Buch: Wenn ihnen jemand etwas hinzufügt, dann wird Gott ihm die Plagen zufügen, die in diesem Buch geschrieben stehen.

Und "niederschmettern"... Hier würde ich lieber das Wort "demütigen" lesen:

Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort.

Gott hat die Art, aus dem Nichts zu schaffen. Dafür muß man leider oft aber auch erst zum Nichts werden.

Veröffentlicht von: @irrwisch

" Fröhlich soll mein Herze springen..............."

Paul Gerhardt, ja. Der ist guter Trost in schweren Tagen. Es freut mich sehr, Dich so fröhlichen Gemüts zu sehen. Behalte das immer weiter.

Ich will auch mit Paul Gerhardt singen:

Zu Gott steht mein Verlangen,
da wollt ich gerne hin;
die Welt bin ich durchgangen,
daß ich's fast müde bin.
Je länger ich hier walle,
je wen'ger find ich Freud,
die meinem Geist gefalle;
das meist ist Herzeleid.

Die Herberg ist zu böse,
der Trübsal ist zu viel.
Ach komm, mein Gott, und löse
mein Herz, wenn dein Herz will;
komm, mach ein seligs Ende
an meiner Wanderschaft,
und was mich kränkt, das wende
durch deinen Arm und Kraft.

Ob man das Leben wie Irrwisch liebt oder wie Plueschmors an ihm leidet: Hauptsache, wir bleiben im Glauben.

Ebenfalls fröhliche Grüße an Dich,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Nein, ich und auch du...........

Veröffentlicht von: @plueschmors

Gott hat die Art, aus dem Nichts zu schaffen. Dafür muß man leider oft aber auch erst zum Nichts werden.

..............keiner von uns Menschen muß erst zum " Nichts" werden.
Gott erschafft keine " Nichtse".

Lediglich unser Stolz ist es, den wir ablegen sollten.

Ist nicht auch ein " Nichts" eine Form von Stolz?!

irrwisch antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Gott hat die Art, aus dem Nichts zu schaffen. Dafür muß man leider oft aber auch erst zum Nichts werden.

Gott erschafft keine " Nichtse".

Finde den Fehler...

😉

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ist nicht auch ein " Nichts" eine Form von Stolz?!

So ist es.

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Von " nichts" und von Wundern

Veröffentlicht von: @plueschmors

Gott hat die Art, aus dem Nichts zu schaffen. Dafür muß man leider oft aber auch erst zum Nichts werden. <blockquote data-userid="###new_user_id###" data-postid="12775753" data-mention="Irrwisch] Gott erschafft keine " Nichtse".

[quote=Plueschmors">

Veröffentlicht von: @###user_nicename###

Finde den Fehler...

Ok, für dich ist also Ton, verbunden mit dem Atem Gottes ein " Nichts".
Das muss ich wohl so hinnehmen, wenn du dich so siehst.

Meiner Existenz liegt aber schon doe " Göttliche Hightech - Variante" zugrunde.
Erschaffen aus einer Winzigkeit, die sich nur unter dem Mikroskop sichtbar machen läßt. Gefüllt mit allen Hightech - Wundern, die es braucht, um ein Mensch zu werden.
Mit Informationen wie Hautfarbe, Augenfarbe, Organbildung und was dergleichen Feinheiten mehr sind.
Nennt sich übrigens Sperma.
Dazu das andere " Nichts", nicht ganz so klein, aber immer noch sehr winzig.
Angefüllt ebenfalls mit allem Hightech, was auch die erste Komponente an Bord hat.
Nur im Unterschied zu Komponente 1 nicht die Bestimmung meines Geschlechts.
Altem Gottes wiederum dazu, zusätzlich noch einer großen Portion Liebe meiner Eltern.

Daraus bin ich etstanden.

Für mich eben nicht ein " nichts", sondern ein großes Wunder der Schöpfung Gottes.

Aber dir lasse ich dein " Nichts", wenn du es brauchst.

Liebe Grüße von einem Königskind und einem Wunder!

irrwisch antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

???

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ok, für dich ist also Ton, verbunden mit dem Atem Gottes ein " Nichts".
Das muss ich wohl so hinnehmen, wenn du dich so siehst.

🤨 🤨 🤨

Also ich habe keine Ahnung, wem Du eigentlich antwortest...

😀

Es geht mir um das Nichtswerden vor der Wiedergeburt. Das Erkennen, daß wir vor Gott mit leeren Händen stehen, nichts geben können, nichts nehmen können, sondern rein beschenkt werden. Unser Suchen nach uns selbst führt ins Nichts, in die Gottesferne, oft auch in Krankheit und Demütigung, wie bei Paulus zum Beispiel. Da findet und begegnet uns Gott und macht uns zu dem, was wir vor ihm und für ihn immer schon waren und sind. Das sind geistliche Dinge.

Was Du sonst weiter schreibst von fleischlicher Geburt, ist doch klar, aber was hat das mit dem Thema zu tun? "Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist" (Joh 3,6). Natürlich ist Biologie faszinierend. Viele faszinierender ist aber, wie aus einem Kind des Teufels ein Kind Gottes wird. So einfach aus dem Nichts.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

!!!

Veröffentlicht von: @plueschmors

Es geht mir um das Nichtswerden vor der Wiedergeburt. Das Erkennen, daß wir vor Gott mit leeren Händen stehen, nichts geben können, nichts nehmen können, sondern rein beschenkt werden. Unser Suchen nach uns selbst führt ins Nichts, in die Gottesferne, oft auch in Krankheit und Demütigung, wie bei Paulus zum Beispiel. Da findet und begegnet uns Gott und macht uns zu dem, was wir vor ihm und für ihn immer schon waren und sind. Das sind geistliche Dinge.

Mag wiederumbei dir so sein.

Ich bin auf der Suche nach Gott allerdings nicht in die Gottsferne geraten.
Der Atem Gottes, verbunden mit SEINER unendlichen Liebe hat mich genau zu IHM hin geführt.

Ausserdem bin ich nicht zerteilt in Fleisch und Geist oder Seele.
Mich gibt es schon immer als Gesamtpaket.
Noch nie war ich ein Kind des Teufels.

Solcherart Theologie sei mir auch weiterhin ferne!!

Liebe Irrwischgrüße

irrwisch antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich bin auf der Suche nach Gott allerdings nicht in die Gottsferne geraten.
Der Atem Gottes, verbunden mit SEINER unendlichen Liebe hat mich genau zu IHM hin geführt.

Das ist auch völlig in Ordnung. 😉
Allerdings würde ich nun nicht das Haar in der Suppe suchen.

Bist Du bekehrt?
Bekehrung, Umkehr, Hinwendung - da steckt ja eine Kurskorrektur drin und die Einsicht, dass der bisherige Weg so nicht optimal war, oder?

Davon ab, denke ich dass es zwei Richtungen geben kann, aus der man kommt.
Die einen erkennen, dass sie Mist gebaut haben und wollen davon los kommen.
Die anderen haben viel Mist erfahren und wollen auch davon loskommen.
Beide Wege führen zur Selbstannahme und der Erkenntnis, dass wir von Gott bedingungslos geliebt sind und er das Beste für uns will.

groffin antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339
Veröffentlicht von: @groffin

Das ist auch völlig in Ordnung. 😉
Allerdings würde ich nun nicht das Haar in der Suppe suchen.

Für mich ist hier nicht nur ein Haar in der Suppe.

Hier liegt ein ganz ( alter) Zopf drin.

Veröffentlicht von: @groffin

Bist Du bekehrt?
Bekehrung, Umkehr, Hinwendung - da steckt ja eine Kurskorrektur drin und die Einsicht, dass der bisherige Weg so nicht optimal war, oder?

Umkehr heisst für mich nicht, dass ich vorher Kind des Teufels war.
Umkehr heisst für mich, zu erkennen, dass ich der Annahme, der Gnade und Barmherzigkeit Gottes bedarf, kurzum SEINER Liebe.

Veröffentlicht von: @groffin

Davon ab, denke ich dass es zwei Richtungen geben kann, aus der man kommt.
Die einen erkennen, dass sie Mist gebaut haben und wollen davon los kommen.
Die anderen haben viel Mist erfahren und wollen auch davon loskommen.
Beide Wege führen zur Selbstannahme und der Erkenntnis, dass wir von Gott bedingungslos geliebt sind und er das Beste für uns will.

Darin stimme ich mit dir vollkommen überein.

Darüber hinaus gibt es noch Menschen, die irgendwann nach ihrem Woher und Wohin fragen.

irrwisch antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @irrwisch

Hier liegt ein ganz ( alter) Zopf drin.

Dann weißt Du wahrscheinlich mehr als ich. Die bisherigen Andeutungen kann ich noch nicht so richtig zuordnen. 😉

Veröffentlicht von: @irrwisch

Umkehr heisst für mich nicht, dass ich vorher Kind des Teufels war.
Umkehr heisst für mich, zu erkennen, dass ich der Annahme, der Gnade und Barmherzigkeit Gottes bedarf, kurzum SEINER Liebe.

Kind des Teufels liest sich böse, aburteilend, sündig. Da kann ich schon verstehen, dass das Dich auf die Barrikaden bringt.

Wo kommt das aber her?

Matthäus 6
24Niemand kann zwei Herren dienen: entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen anhangen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

Mammon ist hier zwar nicht mit dem Teufel in persona gleich zu setzen, aber der Ausspruch Jesu verdeutlicht, dass es entweder ein "Für Gott" oder ein "gegen Gott" gibt. Dazwischen gibt es nichts.

Für Christen gilt:
Wenn wir an Jesus glauben, haben wir das ewige Leben, sind eine neue Kreatur und sind Kinder Gottes. An den Früchten wird man uns erkennen.

Wenn nicht, dann nicht. Es sei denn wir argumentieren Richtung Allversöhnung.

Wie siehst Du das: wird jemand errettet, auch wenn er nicht explizit an Jesus glaubt?
Und kann so jemand den Willen Gottes tun?

Johannes meint dazu:
1. Johannes 3
9 Wer aus Gott geboren ist, der tut nicht Sünde, denn sein Same bleibt bei ihm; und kann nicht sündigen, denn er ist von Gott geboren.
10 Daran wird's offenbar, welche die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels sind. Wer nicht recht tut, der ist nicht von Gott, und wer nicht seinen Bruder liebhat.

Offenbar hat Johannes hier ein dualistisches Weltbild.
Ist das für Dich überholt, falsch oder zu pauschal?

groffin antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339
Veröffentlicht von: @groffin

Für Christen gilt:
Wenn wir an Jesus glauben, haben wir das ewige Leben, sind eine neue Kreatur und sind Kinder Gottes. An den Früchten wird man uns erkennen.

Das weiß und glaube ich auch!

Veröffentlicht von: @groffin

Wie siehst Du das: wird jemand errettet, auch wenn er nicht explizit an Jesus glaubt?
Und kann so jemand den Willen Gottes tun?

Ich beobachte schon, dass auch Menschen den Willen Gottes tun, die nicht zwingend " glinus" sind 😉

Das Weltbild des Johannes möchte ich sehr gerne im Kontext damaliger Zeit und damaligem Verständnis sehen können.

Vom " Schwarz - Weiß Deken der Art, dass, wer ( noch) nicht eine Hinkehr zu Gott vollzogen ist, ein Kind des Teufels sei, distanziere ich mich mit allem mir möglichen Nachdruck.

Liebe Grüße
Inge

PS: In dem Glaubensbekenntnis, das ich spreche und das allgemein in evangelischen Kirchen gemeinsam gesprochen wird, ist mir der Glaube an Gott vorgegeben, nicht aber an dessen Widersacher.
Das muß wohl Gründe haben.

irrwisch antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @irrwisch

PS: In dem Glaubensbekenntnis, das ich spreche und das allgemein in evangelischen Kirchen gemeinsam gesprochen wird, ist mir der Glaube an Gott vorgegeben, nicht aber an dessen Widersacher.

Glaube und glauben ist nicht immer dasselbe. 😉
Ich war als Teen mal so unvorsichtig und meinte in einer Diskussion über die Verführung Jesu und die Existenz des Bösen, dass ich an den Teufel *glaube*.
Der Pastor ist mir danach fast ins Gesicht gesprungen. 😀

Heute kann ich das präziser formulieren: Ich glaube an Gott, den heiligen Geist und Jesus und erwarte mir von ihnen allein mein Heil. Die Existenz des Teufels halte ich als Ankläger und Verführer des Menschen, als gefallener Engel und ewige Schlange gem. der Bibel für wahr. Darüber hinaus ist der Mensch aber leider aus eigenem Antrieb für viel Leid und Böses in dieser Welt selbst verantwortlich.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Vom " Schwarz - Weiß Deken der Art, dass, wer ( noch) nicht eine Hinkehr zu Gott vollzogen ist, ein Kind des Teufels sei, distanziere ich mich mit allem mir möglichen Nachdruck.

Irgendwo schrieb ich erst kürzlich, dass alle Menschen m.E. von Gott immer geliebt sind und Christen bereits vor ihrer Bekehrung Kinder Gottes sind. Damit hat das aber nur wenig zu tun, weil ich hier nur auf die reine Beziehungsebene schaue.

Schwierig wird es, wenn es um gelebte Liebe, Nachfolge und Gerechtigkeit geht:

Matthäus 12
30 Ich sage euch: Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer nicht mit mir Menschen für Gott gewinnt, der führt sie in die Irre.

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich beobachte schon, dass auch Menschen den Willen Gottes tun, die nicht zwingend " glinus" sind 😉

Klar - und manchmal scheinen sie ihn sogar besser zu tun, als diejenigen die regelmäßig in die Kirche pilgern.
Meinst Du dass Gott in seiner Barmherzigkeit hier noch eine Hintertür offen hält, wenn sie zu Lebzeiten nicht an Jesus als Erretter glauben?

Ehrliche Frage, weil hier nämlich zwei Herzen in meiner Brust schlagen - die Hoffnung und das Vertrauen auf Gottes Liebe und andererseits die Ehrfurcht vor Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit.

groffin antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339
Veröffentlicht von: @groffin

Klar - und manchmal scheinen sie ihn sogar besser zu tun, als diejenigen die regelmäßig in die Kirche pilgern.
Meinst Du dass Gott in seiner Barmherzigkeit hier noch eine Hintertür offen hält, wenn sie zu Lebzeiten nicht an Jesus als Erretter glauben?

Veröffentlicht von: @groffin

Ehrliche Frage, weil hier nämlich zwei Herzen in meiner Brust schlagen - die Hoffnung und das Vertrauen auf Gottes Liebe und andererseits die Ehrfurcht vor Gottes Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Ich finde mich bei dieser Frage in den Worten von Jesus wieder, als ER einmal zu seinen Jüngern auf eine ähnliche Frage sagte,
dass wir uns wundern werden, wer alles in der Ewigkeit zu finden sein wird.

Diese Aussage, verbunden mit dem Anerkennen, dass in diesen Fragen meine irdische und auch nicht ausreichend weitsichtige Kompetenz weit überschreiten, macht mich gelassen und demütog.

Ich muß nicht darüber befinden, wer einmal bei Gott sein wird und wer nicht.
Mir reicht diesbezüglich die Verantwortung, meine Gottes - und Menschenbeziehung nach meinen biblischen und rationalen, manchmal sogar völlig unrationalen Erkenntnissen zu leben.

In Verantwortung vor meinem Oberboss, aber auch vor mir und meinen Nächsten.

In dem Gebetssatz " segne unser Tun und Lassen" finde ich mich gut wieder.

Gnade vor Recht, auch darin finde ich mich wieder im Blick auf die Heiligkeit meines Schöpfers und meines Heilandes.

irrwisch antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

OT

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich bin auf der Suche nach Gott allerdings nicht in die Gottsferne geraten.

Also irgendwie hakt´s hier ziemlich derbe 😀 ... Ich schrieb:

Veröffentlicht von: @irrwisch

Unser Suchen nach uns selbst führt ins Nichts, in die Gottesferne...

Suche nach uns! Sünde! Selbstsucht!

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ausserdem bin ich nicht zerteilt in Fleisch und Geist oder Seele.

Sicher, ich bin auch noch nicht zerhackt in drei Teile 😉 ... Aber die Bibel macht schon noch einen Unterschied zwischen Fleisch und Geist, z.B. das allseits bekannte "Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach" (Mt 26,41).

Veröffentlicht von: @irrwisch

Noch nie war ich ein Kind des Teufels.

Wessen Kind warst Du denn, bevor Du ein Kind Gottes wurdest? Oder bist Du von Geburt an heilig, gerecht und erlöst gewesen und hast keiner Wiedergeburt bedurft?

Was hältst Du eigentlich von der Bibel? Ich frage nur, weil z.B. Geronimo Christ fast ohne Bibel ist. Soll´s geben. Zumindest hier auf Jesus.de.

Ich diskutiere halt nur gerne biblisch und wenn das Gegenüber die Bibel sowieso nur für ´ne Sammlung antiker Bücher hält, die "viel Schlechtes und einiges Gute" enthalten, verschwende ich hier bloß meine Zeit.

Nichts für ungut.

Danke Dir!

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339
Veröffentlicht von: @plueschmors
Veröffentlicht von: @plueschmors

Unser Suchen nach uns selbst führt ins Nichts, in die Gottesferne...

Veröffentlicht von: @plueschmors

Suche nach uns! Sünde! Selbstsucht!

Nöö, längst nicht zwingend.
Genau diese Suche kann uns auch zu Gott führen.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Sicher, ich bin auch noch nicht zerhackt in drei Teile 😉 ... Aber die Bibel macht schon noch einen Unterschied zwischen Fleisch und Geist, z.B. das allseits bekannte "Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach" (Mt 26,41).

Nöö, das ist Paulus.
Dessen Denken sehr viel mit der griechischen Denke damaliger Zeit zu tun hatte.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Wessen Kind warst Du denn, bevor Du ein Kind Gottes wurdest? Oder bist Du von Geburt an heilig, gerecht und erlöst gewesen und hast keiner Wiedergeburt bedurft?

Ich bin ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu! 😎

Veröffentlicht von: @plueschmors

Was hältst Du eigentlich von der Bibel? Ich frage nur, weil z.B. Geronimo Christ fast ohne Bibel ist. Soll´s geben. Zumindest hier auf Jesus.de.

Jetzt wirds witzig.
Nur weil ich deine theologischen Interpretationen nicht teile, heisst das noch lange nicht, dass mir die Bibel nicht wichtig, sogar sehr wichtig ist.
Im Gegensatz zu dir ist sie mir Grund zu einem fröhlichen und lebenswerten Leben geworden.
Sei versichert, ich kenne sogar die Richtung, aus der deine Art des Umgangs mit der Bibel beheimatet ist.

Ich bin sozusagen gemeindlich multikulturell aufgewachsen.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Nichts für ungut.

Schon OK, dein Posting läßt mich ehrr schmunzeln.

Bitte, gerne.

irrwisch antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Das Böse annehmen

Veröffentlicht von: @irrwisch

Nöö, das ist Paulus.
Dessen Denken sehr viel mit der griechischen Denke damaliger Zeit zu tun hatte.

Nöö, das ist Jesus. Der Satz stammt von Jesus. Aus dem Matthäusevangelium (Mt 26,41).

Veröffentlicht von: @irrwisch

Ich bin ein Gedanke Gottes, ein genialer noch dazu! 😎

Daß Du Schöpfung Gottes bist, ist klar. Das macht Dich aber noch nicht zum Kind Gottes.

Veröffentlicht von: @irrwisch

...dass mir die Bibel [...], sogar sehr wichtig ist.

Schön, ich freue mich.

😊

Veröffentlicht von: @irrwisch

Schon OK, dein Posting läßt mich eher schmunzeln.

Warum? Aus Mitleid? Aus Überlegenheit?

Natürlich weiß ich, daß es Christen gibt, die die Bibel für so ´ne Art Wellness-Programm fürs Leben nutzen. Hab ich auch nichts gegen. Besser als nix. Es gab hier mal einen User - "fit und heil" meine ich -, der jeden Tag nur positives Denken per Losung propagierte. Kann man machen. Die Losungen zeigen ja auch nur die Rosinen. Warum? Weil die Menschen erbaut werden sollen. Verständlich.

Wer sich allerdings mit der ganzen Schrift beschäftigt, lernt auch mal andere Ecken kennen. Erst heute Morgen 1. Sam 1,1-11 gelesen, daraus die Verse 5 und 6:

Elkana hatte Hanna lieb, obgleich der HERR ihren Leib verschlossen hatte. Und ihre Widersacherin kränkte und reizte sie sehr, weil der HERR ihren Leib verschlossen hatte.

Tja, da hat der HERR nun einfach Hannas Leib verschlossen... Kein Tralala, kein Hoppsassa. Warum hat er das nur? Traurig, in der Tat.

Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der HERR nicht tut?

Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen?

Natürlich sollten wir das! Müssen wir darum verzagen? Nein! Weil wir nämlich unsere eherne Schlange haben inmitten der feurigen Schlangen, unsern Herrn Jesus Christus. Mit ihm werden wir inmitten allen Unheils sicher am Leben bleiben, auch wenn wir sterben.

😊

Da sandte der HERR feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, dass viele aus Israel starben. Da kamen sie zu Mose und sprachen: Wir haben gesündigt, dass wir wider den HERRN und wider dich geredet haben. Bitte den HERRN, dass er die Schlangen von uns nehme. Und Mose bat für das Volk. Da sprach der HERR zu Mose: Mache dir eine eherne Schlange und richte sie an einer Stange hoch auf. Wer gebissen ist und sieht sie an, der soll leben. Da machte Mose eine eherne Schlange und richtete sie hoch auf. Und wenn jemanden eine Schlange biss, so sah er die eherne Schlange an und blieb leben.

Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Irrwisch
(@irrwisch)
Beigetreten : Vor 21 Jahren

Beiträge : 3339

Sei versichert...........
.................ich habe in mehr " Höllenschlunde" geblickt, als ein Mensch braucht.

Mir mußt du nichts vom Bösen berichten!

Trotzdem oder gerade deswegen ist mir Gnade, Barmherzigkeit, Liebe und Annahme pur Gottes um so wichtiger geworden.

Genau wegen dieser (Ein) Blicke liebe ich mein Leben um so mehr.
Weil es einen großen Sinn bekommen hat.

Gott hat seinen Weg für mich hier auf der Erde wahrlich fein vorbereitet.
Weswegen ich in der Tat sehr gerne und auch erfüllt lebe.

Damit möchte ich hier schliessen

Irrwisch

irrwisch antworten
Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1322

Deine Sicht hat einen Haken: Gott ist im Alten Bund wie im Neuen Bund derselbe; Er ist gnädig, barmherzig, gütig, treu, voller Liebe, usw.

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @plueschmors

Ja, Gott kann mit Krankheit strafen, weil wir Menschen ungehorsam sind:

Dass Gott es nötig haben soll, sich Gehorsam zu erzwingen, notfalls indem er Menschen krank macht, das kann ich nicht glauben. Ich wüsste auch nicht, was ich mit so einem Gott sollte - große Sympathien könnte ich nicht für ihn aufbringen.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Viele Christen haben auch Sinn in ihren Krankheiten und Leiden gefunden.

Das könnte ich für mich so nicht sagen - ich hätte gut und gerne darauf verzichten können. Dennoch kann ich sagen, dass "mein Glaube mir geholfen" hat beim Erreichen eines Zustands, mit dem ich leben kann.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Ich stimme gern in das Gebet des Augustinus ein:

Ich kenne dieses Gebet des Augustinus auch seit meiner Grundschulzeit und bete es sehr oft.

suzanne62 antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736
Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass Gott es nötig haben soll, sich Gehorsam zu erzwingen, notfalls indem er Menschen krank macht, das kann ich nicht glauben.

Es geht nicht erstrangig um das Erzwingen von Gehorsam, auch wenn der Mensch sich "nebenbei" bessern soll, sondern um das Offenbarwerden der Gerechtigkeit und Heiligkeit dieses Gottes.

Gott straft, um von der Sünde zu trennen. Es ist ein Akt der Barmherzigkeit. Wie ein Arzt, der ein schlimmes Bein abtrennen muß mit einer scharfen Säge, damit nicht der ganze Körper verderbe, scheint Gott auf den ersten Blick oft grausam und böse zu sein. Es dient aber dazu, daß wir leben.

plueschmors antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Gott straft, um von der Sünde zu trennen. Es ist ein Akt der Barmherzigkeit. Wie ein Arzt, der ein schlimmes Bein abtrennen muß mit einer scharfen Säge, damit nicht der ganze Körper verderbe, 

Daß das was Du schreibst für chronisch Kranke Christen sehr verletzend ist, ist Dir schon klar?

Streich Christen.... für chronisch Kranke

Anonymous antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736
Veröffentlicht von: @scylla

Daß das was Du schreibst für chronisch Kranke Christen sehr verletzend ist, ist Dir schon klar?

Das wäre erst dann mit unabwendbarer Notwendigkeit so, wenn Krankheit faktisch Strafe wäre und nichts außerdem. Daß das aber nicht zutrifft, wurde bereits durch Johannes 9,3 und 11,4 dargelegt.

plueschmors antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @plueschmors

Es geht nicht erstrangig um das Erzwingen von Gehorsam, auch wenn der Mensch sich "nebenbei" bessern soll, sondern um das Offenbarwerden der Gerechtigkeit und Heiligkeit dieses Gottes.

Und damit seine Herrlichkeit und Gerechtigkeit offenbar wird, macht er Menschen krank? Sorry, damit kann ich überhaupt nichts anfangen.
Das ist nicht mein Gottesbild.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Gott straft, um von der Sünde zu trennen. Es ist ein Akt der Barmherzigkeit.

Und durch Krankheit wird man deiner Meinung nach zu einem besseren Menschen?
Nun mag das ja in einzelnen Fällen sogar zutreffen. Es gibt aber auch Menschen, die durch eine lange schwere Krankheit so richtig verbittern - und so weit es mich selber betrifft: ich hoffe, ich habe es bislang geschafft, trotz seit Jahren anhaltender chronischer Schmerzen nicht zum 100%igen Arschloch zu werden. Aber es ist und bleibt eine Herausforderung - und mir hilft es, Gott damit überhaupt nicht in Verbindung zu bringen, sondern das Ganze als Ergebnis von natürlichen Prozessen und einen Fall von "Shit happens" zu sehen.

Veröffentlicht von: @plueschmors

scheint Gott auf den ersten Blick oft grausam und böse zu sein.

Nein, Gott ist nicht grausam und böse. Menschen aber manchmal schon - und manchmal vertrackterweise ganz ohne es zu wollen, in durchaus guter Absicht. Wie man an deinem Beitrag sieht: als chronisch Kranke empfinde ich ihn als kräftige Backpfeife - obwohl er wahrscheinlich von dir nicht so gemeint ist.

suzanne62 antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736
Veröffentlicht von: @suzanne62

Und damit seine Herrlichkeit und Gerechtigkeit offenbar wird, macht er Menschen krank?

Wenn Krankheit Strafe Gottes ist, dann hat sie selbstverständlich - wie jede Strafe - die Aufgabe, das Böse offenbar zu machen und den Gesetzgeber anzuerkennen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und durch Krankheit wird man deiner Meinung nach zu einem besseren Menschen?

Das kann man nicht verallgemeinern. Für mich trifft das zu, weil ich durch die Krankheit erst ein Bewußtsein für meine Sünde entwickelt habe. Krankheit bedeutet aber nicht automatisch Besserung. Herodes hat sich nicht bekehrt. Paulus wiederum brauchte seinen "Pfahl im Fleisch" und behielt ihn auch, damit er sich nicht "wegen der hohen Offenbarungen überhebe" usw.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber es ist und bleibt eine Herausforderung - und mir hilft es, Gott damit überhaupt nicht in Verbindung zu bringen, sondern das Ganze als Ergebnis von natürlichen Prozessen und einen Fall von "Shit happens" zu sehen.

Ist doch gut, wenn Du das für Dich so annimmst ohne Gott da mit reinzunehmen. Wenn Du für Dich ausschließen kannst, daß Gott etwas damit zu tun hat, dann hast Du doch eine Antwort.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Nein, Gott ist nicht grausam und böse.

Die vielen Nichtchristen hier im Forum halten sich aber vor allem an Bibeltexten auf, die gerade das auf den ersten Blick vermuten lassen, wie etwa den schon erwähnten Tod des Herodes:

Alsbald schlug ihn der Engel des Herrn, weil er Gott nicht die Ehre gab. Und von Würmern zerfressen, gab er den Geist auf.

Gott ist nicht grausam und böse, das ist wahr. Aber er ist gerecht.

plueschmors antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @plueschmors

Wenn Krankheit Strafe Gottes ist, dann hat sie selbstverständlich - wie jede Strafe - die Aufgabe, das Böse offenbar zu machen und den Gesetzgeber anzuerkennen.

Nicht immer hat Strafe diesen Zweck. Es gibt auch grausame und unverhältnismäßige Strafen.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Für mich trifft das zu, weil ich durch die Krankheit erst ein Bewußtsein für meine Sünde entwickelt habe.

Wenn das der Umgang ist, den du für dich damit gefunden hast, dann ist das natürlich zu respektieren und nicht weiter zu hinterfragen.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Wenn Du für Dich ausschließen kannst, daß Gott etwas damit zu tun hat, dann hast Du doch eine Antwort.

Nein, eine Antwort habe ich nicht. Aber ich akzeptiere, dass es auf manche Fragen hier in dieser Welt und jetzt in diesem Leben keine Antwort gibt.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Gott ist nicht grausam und böse, das ist wahr.

Genau.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Aber er ist gerecht.

Das, was manche Menschen da auf Gott projizieren ist nicht gerecht, sondern tatsächlich grausam und mit den christlich-humanistischen Werten, mit denen ich aufgewachsen bin, nicht zu vereinbaren.
Aber für mich hat das nichts mit Gott zu tun, sondern es sind menschliche Projektionen.

suzanne62 antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Plueschmors,

Veröffentlicht von: @plueschmors

warum hast Du die Überschrift "Gnade vor Recht" gewählt?

das kam mir als Antwort in den Sinn, als ich über diese Bemerkung im anderen Thread nachdachte.

Du zitierst eine Stelle aus dem AT wo es um den Segen und Fluch geht, der durch den Bund des Gesetzes mit Mose der Herr die Konsequenzen aufgelistet hat.

Gehorsam = Segen, Ungehorsam = Fluch bzw Strafe

Das ist das Recht bzw. die Rechtsprechung: - schuldig - also Strafe verdient.

Veröffentlicht von: @plueschmors

Aber jetzt auf einen kranken Menschen zu zeigen und zu sagen: "Ja, das ist jetzt so, weil du Gott nicht gehorcht hast!" ist nicht so einfach. Hüten wir uns! Wir sollten es mit Römer 11,33 dabei belassen, daß wir nicht alles verstehen können, was Gott tut:

Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!

Und Johannes 9,2.3 und nachfolgend Johannes 11,4:

Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Rabbi, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

Diese Krankheit ist nicht zum Tode, sondern zur Verherrlichung Gottes, dass der Sohn Gottes dadurch verherrlicht werde.

Das liegt mir fern, dieses zu tun, sondern ich will Impulse senden, zum Umdenken anregen, dass die Wahrheit ans Licht kommt, denn die Wahrheit wird uns frei machen.

Viele Christen haben auch Sinn in ihren Krankheiten und Leiden gefunden. Ich selbst bin auch durch Krankheit zum Glauben gekommen. Gott sei dafür gepriesen!

Das freut mich, dass du dadurch zum Glauben gekommen bist, denn das ist der Sinn, warum Gott Krankheiten zulässt. Aber er will nicht, dass wir weiter mit dieser Krankheit behaftet sind.

Mt. 4,23: Und Jesus zog in ganz Galiläa umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen unter dem Volk.

Und seit Jesus leben wir in dieser Gnaden-Zeit. Er hat nicht nach der Schuld gefragt, sondern er wollte die Menschen heil also froh machen.

Denn das sehen wir am Leben Jesu:
Apg. 10,28: Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit Heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umher ging und wohltat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.

Also hier Gnade, weil Gott gnädig ist.

LG
Evana

evana antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Hallo Evana,

Veröffentlicht von: @evana

Aber er will nicht, dass wir weiter mit dieser Krankheit behaftet sind.

sehr richtig, Krankheiten und Strafen sind Weckrufe. Sie zeigen, daß etwas nicht in Ordnung ist und anders werden muß. Sie sollen kein Dauerzustand sein, sondern als Wegweiser dienen.

Veröffentlicht von: @evana

Also hier Gnade, weil Gott gnädig ist.

Zweifellos ist Gott gnädig. Er bedient sich nach der Bibel aber gewisser Mittel, um den Menschen seine Schuld und Sünde aufzuzeigen. Krankheiten sind eines dieser Mittel.

LG
Plueschmors

plueschmors antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Plueschmors,

Veröffentlicht von: @plueschmors

Zweifellos ist Gott gnädig. Er bedient sich nach der Bibel aber gewisser Mittel, um den Menschen seine Schuld und Sünde aufzuzeigen. Krankheiten sind eines dieser Mittel.

Sagen wir es lieber so, die Konsequenz, wenn wir ungehorsam sind, begeben wir uns aus dem Schutzbereich Gottes und hinein in dem Bereich vom Zorn Gottes (und das ist Satan vergl. 2. Sam.24,1 und 1. Chronik 21,1)
Wir wandeln aufgrund unseres Tun in das Herrschaftsgebiet Satans und er hat dann ein legales Recht uns mit Krankheit zu quälen.

Nicht Gott schickt uns als Strafe die Krankheit, sondern wir ziehen sie aufgrund unseres Tuns an.

LG
Evana

evana antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Die Theorie, dass wir mit unserem Tun Krankheit auf uns ziehen, stimmt nur manchmal. Was hat das Baby getan, das mit einem Loch in der Herzscheidewand geboren wird oder das die Nabelschnur 3x um den Hals hat oder das Baby, ds an Masern erkrankt, bevor es alt genug ist um geimpft zu werden?

herbstrose antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1238

Naja, einen Tun-Ergehens-Zusammenhang gibt es natürlich: wenn ich zuviel saufe, geht es meiner Leber schlecht, wenn ich zuviel rauche, haut es mir die Lunge raus.
Dazu brauche ich aber weder Gott noch den Teufel.

Es gibt aber auch Krankheiten oder Dispositionen zur Krankheit, die angeboren sind. Da fällt der Tun-Ergehens-Zusammenhang hintenüber.

peterpaletti antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo PeterPaletti,

Veröffentlicht von: @peterpaletti

Naja, einen Tun-Ergehens-Zusammenhang gibt es natürlich: wenn ich zuviel saufe, geht es meiner Leber schlecht, wenn ich zuviel rauche, haut es mir die Lunge raus.
Dazu brauche ich aber weder Gott noch den Teufel.

Das ist die Konsequenz unseres Handelns.

Veröffentlicht von: @peterpaletti

Es gibt aber auch Krankheiten oder Dispositionen zur Krankheit, die angeboren sind. Da fällt der Tun-Ergehens-Zusammenhang hintenüber.

Die Frage ist: Muss ich das so hinnehmen, oder gibt es einen Ausweg?

Ich glaube an den Gott, der Wunder tut, der heilt, befreit und neu - macht. Ebenso wie es Jesus vorgelebt hat.

Er ist schließlich nicht hingegangen und hat die Leute bestraft, wenn sie ihm böses antaten.

LG
Evana

evana antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1238
Veröffentlicht von: @evana

Die Frage ist: Muss ich das so hinnehmen, oder gibt es einen Ausweg?

Kommt darauf an, wie man es sieht. Ein Kollege von mir ist Zeit seines Lebens Diabetiker. Eine Heilung gibt es nicht, wohl aber Medikamente.
Ein anderer Bekannter ist psychisch krank und hat diese Disposition geerbt. Auch da gibt es keine Heilung, wohl aber Therapien psychologischer Art wie auch physischer Art.
Es gibt aber auch vererbte Krankheiten, wo es keine Heilung gibt, die aber zum Tode führen. Da ist man dann sehr schnell bei der Theodizee-Frage.

peterpaletti antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich glaube an den Gott, der Wunder tut, der heilt, befreit und neu - macht. Ebenso wie es Jesus vorgelebt hat.

Ich frage noch mal: was hat das Baby falsch gemacht, das bei seiner Geburt die Nabelschnur um den Hals hat?

Was hat es damit auf sich, dass alle Dinge zum Besten dienen denen, die Gott lieben?

Was ist damit gemeint, dass wir mancherlei Anfechtungen erleben werden und uns darüber freuen sollen?

Was ist damit gemeint, wenn über das Wiederkommen der Herrn berichtet wird: Dann werden aufhören ...(Krankheit, Trauer, Feindschaft ...)

herbstrose antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Herbstrose,

Veröffentlicht von: @herbstrose

Ich frage noch mal: was hat das Baby falsch gemacht, das bei seiner Geburt die Nabelschnur um den Hals hat?

Das Baby hat nichts falsch gemacht. Woher soll es denn wissen, in welche Richtung es sich drehen muss, um von der Nabelschnur befreit zu werden.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Was hat es damit auf sich, dass alle Dinge zum Besten dienen denen, die Gott lieben?

Das wissen wir oft erst im Nachhinein. In der Situation ist es schwer zu erkennen.

Kennst du das Gedicht: Das Wunder der Perle

Ich finde es sehr berührend und auch Richtungweisend aus dem Warum? kann ein Wozu? werden.

Gott hat einen Plan mit uns, den wir erst später erkennen. Er macht keine Fehler. Deshalb ist es wichtig, seiner Führung zu vertrauen.
Er sieht alles, er kennt unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und weiß den Weg.

Psalm 23: Und ob ich schon wanderte durch das finstere Tal, fürchte ich doch kein Übel. Denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Was ist damit gemeint, dass wir mancherlei Anfechtungen erleben werden und uns darüber freuen sollen?

Weil eine große Belohnung auf uns wartet. Es sind Herausforderungen, an denen wir wachsen und reifen können.

Veröffentlicht von: @herbstrose

Was ist damit gemeint, wenn über das Wiederkommen der Herrn berichtet wird: Dann werden aufhören ...(Krankheit, Trauer, Feindschaft ...)

Dann erhebt eure Köpfe zum Himmel und freut euch, denn eure Erlösung kommt.

Warum konnte Paulus sich im Gefängnis freuen? Warum schrieb er: freuet euch allezeit, abermals sage ich: Freuet euch.?

LG
Evana

evana antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @peterpaletti

Es gibt aber auch Krankheiten oder Dispositionen zur Krankheit, die angeboren sind. Da fällt der Tun-Ergehens-Zusammenhang hintenüber.

Im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie wird ein solcher Tun-Ergehens-Zusammenhang völlig absurd.
Viele der Corona-Toten in Italien waren Ärzte und Krankenschwestern, die sich in ihrem Dienst auf Corona-Stationen infiziert hatten - denen es also zum Verhängnis geworden ist, dass sie das aus christlicher Sicht fraglos Richtige getan haben, ebenso wie die vielen durch die Pandemie gestorbenen Priester und Ordensleute, die den Kranken in ihren letzten Stunden beigestanden haben.

suzanne62 antworten
PeterPaletti
(@peterpaletti)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 1238

Wahrscheinlich haben die sich persönlich was zuschulden kommen lassen, dass sie diese Strafe verdient haben. Vielleicht haben sie Bücher gelesen oder sonstige Dinge mit ihren Augen geschaut , die ihnen körperlich, seelisch und geistlich geschadet haben. Ironie off

Nein, du hast natürlich recht, da wird der Tun-Ergehens-Zusammenhang völlig absurd und Krankheit als Strafe Gottes zu sehen, pervertiert den christlichen Glauben.

peterpaletti antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Und Hiob?
Hallo Evana,

Veröffentlicht von: @evana

Wir wandeln aufgrund unseres Tun in das Herrschaftsgebiet Satans und er hat dann ein legales Recht uns mit Krankheit zu quälen.

das ist die Frage, die das Buch Hiob beschäftigt: Warum muß der Gerechte leiden, der nicht "aufgrund seines Tuns in das Herrschaftsgebiet Satans wandelt"?

Veröffentlicht von: @evana

Nicht Gott schickt uns als Strafe die Krankheit, sondern wir ziehen sie aufgrund unseres Tuns an.

So einfach ist das leider nicht. Jesus verneint diese Rechnung doch auch: "Wer hat denn gesündigt?" Jesus sagt: "Weder der Kranke noch seine Eltern"...

Vieles bleibt schlicht unbegreiflich.

LG
Plueschmors.

plueschmors antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Plueschmors,

Veröffentlicht von: @plueschmors

das ist die Frage, die das Buch Hiob beschäftigt: Warum muß der Gerechte leiden, der nicht "aufgrund seines Tuns in das Herrschaftsgebiet Satans wandelt"?

Was sagte Jesus zu Petrus: Simon, Simon! Siehe, der Satan hat euer begehrt euch zu sichten wie den Weizen. Ich aber habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du einst zurückgekehrt bist, so stärke deine Brüder! Lk 22,31+32

Jesus nennt den Verursacher Satan. Wie steht es bei Hiob:

Hiob 1,1 Es war ein Mann im Lande Uz, sein Name war Hiob. Und dieser Mann war rechtschaffen und redlich und gottesfürchtig und mied das Böse.
....5 Und es geschah, wenn die Tage des Gastmahls reihumgegangen waren, da sandte Hiob hin und heiligte sie: Früh am Morgen stand er auf und opferte Brandopfer nach ihrer Zahl. Denn Hiob sagte (sich): Vielleicht haben meine Söhne gesündigt und in ihrem Herzen Gott geflucht.
....6 Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor dem Herrn einzufinden. Und auch der Satan kam in ihrer Mitte.....
....9 Und Satan antwortete dem Herrn und sagte: Ist Hiob (etwa) umsonst so gottesfürchtig?
10 Hast du selbst nicht ihn und sein Haus und alles, was er hat, rings umhegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet, und sein Besitz hat sich im Land ausgebreitet.
11 Strecke jedoch nur einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er dir nicht ins Angesicht flucht!
12 Da sprach der Herr zum Satan: Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand. Nur gegen ihn (selbst) strecke deine Hand nicht aus! Und der Satan ging vom Angesicht des Herrn fort.

An diesen beiden Bibelstellen sieht man deutlich, wer der Verursacher vom Leid ist: Satan

Hiob hat durch seine Furcht, seine Söhne könnten gesündigt haben, dem Feind die Tür geöffnet.

Also indem Fall war es nicht Strafe aufgrund einer Schuld, sondern Angst/Furcht.

Es wird wohl mehrere Möglichkeiten geben, warum Menschen krank werden und auch Christen. Aber ich weigere mich zu Glauben, dass Gott straft. Im Fall Hiob hat er ihn eher "erzogen" nicht mehr auf sich und seiner Frömmigkeit/Selbstgerechtigkeit zu vertrauen, sondern auf Gott. Hiob bereut sein Verhalten in Kapitel 40:
1 Und der Herr antwortete dem Hiob und sprach:
2 Mit dem Allmächtigen will der Tadler rechten? Der da Gott zurechtweist, er antworte darauf!
3 Da antwortete Hiob dem Herrn und sagte:
4 Siehe, zu gering bin ich! Was kann ich dir erwidern? Ich lege meine Hand auf meinen Mund.
5 Einmal habe ich geredet, und ich will nicht (mehr) antworten; und zweimal, und ich will es nicht wieder tun.
6. Und der Herr antwortete Hiob aus dem Sturm und sprach:
7 Gürte doch wie ein Mann deine Lenden! Ich will dich fragen, und du sollst mich belehren!
8 Willst du etwa mein Recht zerbrechen und mich für schuldig erklären, damit du gerecht dastehst?
42, 1 Und Hiob antwortete dem Herrn und sagte:
2 Ich habe erkannt, dass du alles vermagst und kein Plan für dich unausführbar ist..
3 "Wer ist es, der den Ratschluss verhüllt ohne Erkenntnis? So habe ich denn (meine Meinung) mitgeteilt und verstand (doch) nichts, Dinge, die zu wunderbar für mich sind und die ich nicht kannte.
4 Höre doch, und ich will reden! Ich will dich fragen und du sollst es mich wissen lassen!
5 Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, jetzt aber hat mein Auge dich gesehen.
6 Darum verwerfe ich (Mein Geschwätz) und bereue in Staub und Asche.

Ich finde es schön, wie sich Hiob hier demütigt vor Gott. Denn dadurch kann Gott Gnade schenken und hat ihm alles Doppelt wiedererstattet, was der Feind ihm genommen hatte. Und außerdem hat Hiob Gott kennengelernt. Am tiefsten Punkt seines Lebens ist er dem Herrn begegnet. Er ist im Glauben gereift.

LG
Evana

evana antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Hallo Evana,

Veröffentlicht von: @evana

Hiob hat durch seine Furcht, seine Söhne könnten gesündigt haben, dem Feind die Tür geöffnet.

natürlich wissen wir, daß es keine gerechten Menschen gibt. Alle sind Sünder. Auch Hiob. Nur daß Hiob eben - aus menschlicher Sicht - für sehr geringe Sünde mit unfaßbar großer Plage geschlagen wurde:

Er verliert seinen Besitz, seine Kinder, seine Gesundheit... Er behält ein Frau, die ihm nicht beisteht. Warum? Weil er "Furcht hatte, seine Söhne könnten gesündigt haben"...

Ist es nicht das Wesen guter Eltern, sich um die Kinder zu sorgen?

Aus menschlicher Sicht unbegreiflich, auch die Antwort Gottes eigentlich unbegreiflich aus menschlicher Sicht. Eigentlich steht am Ende die hilflose Resignation, Römer 9,20.21:

Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, dass du mit Gott rechten willst? Spricht etwa ein Werk zu seinem Meister: Warum hast du mich so gemacht? Hat nicht der Töpfer Macht über den Ton, aus demselben Klumpen ein Gefäß zu ehrenvollem und ein anderes zu nicht ehrenvollem Gebrauch zu machen?

Hat er natürlich aus christlicher Sicht: Er kann machen, was er will. Und er macht auch, was er will. Er ist uns keine Erklärung und Rechenschaft schuldig.

Veröffentlicht von: @evana

Ich weigere mich zu glauben, dass Gott straft.

Was sagst Du denn zum biblischen Befund dieses Themas? Strafen Gottes sind ja ein immer wiederkehrendes Thema. Ich würde bis morgen früh hier sitzen und aus der Bibel zitieren können bzgl. des Begriffs. Stoff genug für hundert Threads mindestens...

LG
Plueschmors.

plueschmors antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Plueschmors,

ich gehe jetzt erstmal schlafen und sinne drüber nach. Den Seinen gibt es der Herr im Schlaf.

Vielleicht sind wir morgen schlauer als heute.

Gute Nacht.

LG
Evana

evana antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Nehmen wir mal an...
du hast recht und Krankheit kann eine Strafe Gottes sein.

Ich leide etwa seit meinem 17. Lebensjahr an einer Kurzsichtigkeit. Diese wurde mit der Zeit schlimmer.

Nun sehe ich 3 Möglichkeiten, wie ich reagieren kann:

1. Ich finde es total schlecht, dass ich bestraft werde und reagiere damit Gott den Rücken zuzudrehen und will nichts mehr von ihm wissen..
Das soll ein Gott der Liebe sein? Wieso tut er mir sowas an?

2. Ich nehme es als Strafe für meine Schuld hin. Das heißt, ich bin mir einer Schuld bewusst.
Damit muss ich wohl nun mein Leben lang leben. Das habe ich verdient, warum schaue ich mir auch Filme an und lese Bücher, die mir schaden.

3. Ich bekenne meine Schuld und nehme das Erlösungswerk Christi in Anspruch und bete etwa so:

Vater, ich komme jetzt vor deinem Gnadenthron. Es tut mir leid, wo ich Filme gesehen, Bücher gelesen oder sonstige Dinge mit meinen Augen geschaut habe, die mir körperlich, seelisch und geistlich geschadet haben. Es tut mir leid, dass ich dadurch gegen dich und mich gesündigt haben. Bitte vergib mir.
Danke, dass Du Deinen Sohn gegeben hast, der meine Schuld an seinem Leib selbst an das Holz hinauf getragen hat, damit ich, den Sünden abgestorben der Gerechtigkeit lebe; durch dessen Striemen ich geheilt worden bin. 2. Petrus 2,24
Danke Jesus, ich nehme jetzt dein Erlösungswerk für mich in Anspruch. Danke, dass du das alles für mich getan hast, damit ich frei von Kurzsichtigkeit leben kann, weil du mich zur Freiheit berufen hast. Gal. 5,1
Du hast gesagt: Wenn wir unsere Sünden bekennen, so bist du treu und gerecht, dass du uns unsere Sünden vergibst und uns reinigst von jeder Ungerechtigkeit. 1. Joh. 1,9 Danke
Heiliger Geist, ich danke dir, dass du jetzt meine Augen nach deiner göttlichen Ordnung wiederherstellst durch deine mächtige Kraft. Danke, Danke für die Heilung, Danke Amen

Mal sehen, das nun passiert. Ich habe mein Problem abgegeben. Jetzt ist Gott dran, zu seinem Wort zu stehen.

LG
Evana

evana antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @evana

Ich habe mein Problem abgegeben. Jetzt ist Gott dran, zu seinem Wort zu stehen.

Dieses "nun habe ich aber was getan, nun ist Gott dran" - Denken befremdet mich.

Das wirkt auf mich nicht wie ein "geliebtes Kind fühlt sich beim Vater - Gott geborgen" - Satz.
Das wirkt so "ich muss was tun, damit ER" oder "nun habe ich aber getan was ER doch will, nun MUSS er aber doch auch ...".

Gott steht zu Seinem Wort, immer und unerschütterlich.
Die Frage ist: Was erwartest Du nun von IHM?
Welches Wort ist es, zu dem ER nun stehen soll?

Das ist eine ehrliche, keine rhetorische Frage.

Denn ER hat Dir vergeben, und ER reinigt Dich bzw. hat Dich gereinigt von jeder Schuld und Sünde.
Dafür hat ER Seinen Sohn sterben lassen.
Zu welcher Zusage soll ER Deiner Meinung nach also nun noch stehen?
War "muss" ER Deiner Meinung nach nun noch tun?

Frieden über die Kurzsichtigkeit - eine mit Brillen gut "ertragbare" Allerweltsveränderung - ?
Heilung auf jeden Fall?

Wenn Du schreibst "jetzt ist Gott dran", dann klingt das so fordernd, so wie ein bockiges Kind "nu`habe ich aber, nun musst Du aber auch .....bitte (gefälligst?)".
Das mag nun hoffentlich sehr täuschen, es ist halt mein Eindruck beim Lesen.
Denn Du schreibst es so, als hätte ER es nicht schon längst getan, also das "zu seinem Wort zu stehen"?

Liebe Grüße
Karina

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Befremdend?
Liebe Karina

Das kann schon sein, dass das befremdend auf dich wirkt. Aber Gott sagt in seinem Wort: Fordere von mir....
Halte mir meine Worte vor.....
Seid wie die Kind und erwarte .....

Veröffentlicht von: @karina2020

Gott steht zu Seinem Wort, immer und unerschütterlich.
Die Frage ist: Was erwartest Du nun von IHM?
Welches Wort ist es, zu dem ER nun stehen soll?

Genau, das erwarte ich: Gott möchte heilen und Heilung ist das Brot der Kinder. Egal, ob es sich um eine gefährliche, bedrohliche Krankheit handelt oder um so was banales wie eine Kurzsichtigkeit.

Jesus sagte doch: Bittet und euch wird gegeben,

Ja, ich weiß, dass mir vergeben ist und darüber bin ich auch sehr dankbar. Ich weiß auch, dass Gott mich sehr liebt, deshalb wird er meine Bitte auch nicht abschlagen.

Das mit dem Problem habe ich deshalb geschrieben, wie als wenn ich ein Päckchen bei der Post aufgebe. Ich lasse mein Päckchen los, damit es beim Empfänger ankommt. Dann ist der Empfänger dran, darauf zu reagieren.

Ich weiß nicht, wann er es beantwortet, ich weiß nicht, wie er es beantwortet, aber ich weiß, dass ich nun dafür Danken kann. Weil das Danken die erbetenen Dinge vom Himmel holt.

Und dies ist die Zuversicht, die wir zum ihm haben, dass er uns hört, wenn wir etwas nach seinem Willen bitten. Und wenn wir wissen, dass er uns hört, war wir auch bitten, so wissen wir, dass wir das Erbetene haben, das wir von ihm erbeten haben. 1. Joh. 5,14+15

Liebe Grüße
Evana

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Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Durch Dornen, Spieße und Schwerter

Veröffentlicht von: @evana

du hast recht und Krankheit kann eine Strafe Gottes sein.

Genau, kann mal fettgedruckt.

Veröffentlicht von: @evana

1. Ich finde es total schlecht, dass ich bestraft werde und reagiere damit Gott den Rücken zuzudrehen und will nichts mehr von ihm wissen..
Das soll ein Gott der Liebe sein? Wieso tut er mir sowas an?

Wo der Glaube fehlt, reagiert die menschliche Natur für gewöhnlich auch so. Ganz natürlich.

Veröffentlicht von: @evana

2. Ich nehme es als Strafe für meine Schuld hin. Das heißt, ich bin mir einer Schuld bewusst.
Damit muss ich wohl nun mein Leben lang leben. Das habe ich verdient, warum schaue ich mir auch Filme an und lese Bücher, die mir schaden.

Das meinte ich mit hilfloser Resignation. Das ist schon besser als 1., Gott wird hier immerhin erkannt und anerkannt, aber der Glaube ist hier noch schwach und traut nicht, daß der, der einen geschlagen hat, auch wieder helfen wolle und könne.

Veröffentlicht von: @evana

3. Ich bekenne meine Schuld und nehme das Erlösungswerk Christi in Anspruch und bete etwa so:

Volià! Da ist der Glaube vollkommen:

Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.

😊

Also nicht die Flucht ergreifen und verzagen, wie das Fleisch tut, wenn Gott straft und zürnt, sondern mit dem Glauben eben hin zu diesem Gott!

Hier geht der Glaube - mit Martin Luthers Worten - durch lauter Dornen, Spieße und Schwerter. Hinter dem Zorn, der Strafe und der Ungnade findet er aber Gnade und Güte.

Veröffentlicht von: @evana

Mal sehen, was nun passiert. Ich habe mein Problem abgegeben. Jetzt ist Gott dran, zu seinem Wort zu stehen.

Herz ankurbeln und immer frisch zu Gott rufen. Das reicht schon. Dann wird´s besser.

😊

Liebe Grüße uns Segen,
Plueschmors.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @plueschmors

Herz ankurbeln und immer frisch zu Gott rufen. Das reicht schon. Dann wird´s besser.

W a s wird dann besser?

Ehrliche Nachfrage, das ist so missverständlich geschrieben?

Die eigene Einstellung, Heilung der Krankheit, etwas Besseres sehen?

Wobei Gott Seinem Kind auch schenkt, wenn es nicht gerade "ordentlich auf der Spur ist" - also immer die ewige Vergebung im Herrn Jesus und somit das ewige Leben in Seiner Herrlichkeit!

Und wenn etwas nicht besser wird?
Hat man dann "versagt"?
Ist man dann irgendwie falsch in irgendwas?

Wie gesagt, ehrliche Nachfrage, ich kenne solche Denkweisen, befürchte sie daher vielleicht zu schnell hinter jedem "Busch" ....

Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich sollen, können und vor allem DÜRFEN wir immer zu Gott kommen.
Aber das ist eine reine Liebesbeziehung.

Soll(te) es zumindest sein?

Aber vielleicht verstehe ich das ja auch falsch in Deinen Sätzen.
Vielleicht schließt das "besser werden" ja das Gefühl und diese Liebesbeziehung ein, die nicht so empfunden werden wie es eigentlich unserem Stand als Königskinder "angemessen" ist?

Liebe Grüße
Karina

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Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736
Veröffentlicht von: @karina2020

W a s wird dann besser?

Entweder lasse ich den Glauben und versinke täglich mehr in Trübsal und Ängsten, weiß um keine Hilfe und verbringe mein restliches Leben mit Klagen und Heulen im Trotz gegen Gott und verzweifle. Dann wird nichts besser. Nur noch ein Warten auf die Hölle in einer Hölle.

Oder ich hänge mich an den Glauben und halte Gott seine Zusagen vor, trotz allen Widerscheins. Glaube ist tapfer. Schon das Rufen hilft. Er ist gütig und hilft. Er kann gar nicht anders:

Ich rief zu dem HERRN in meiner Angst
und er antwortete mir.
Ich schrie aus dem Rachen des Todes
und du hörtest meine Stimme.

Und dann wird es besser, wenn man durch den Glauben Gott ergriffen hat, auch "wenn gleich Leib und Seele verschmachtet".

Veröffentlicht von: @karina2020

Und wenn etwas nicht besser wird?
Hat man dann "versagt"? Ist man dann irgendwie falsch in irgendwas?

Wenn, wenn, wenn... Versuch macht klug! Hin zu Gott und schreien und poltern aus ganzem vollem Herzen, daß er die Türe öffnet. Wenn er wider sein Wesen nicht hört, sehen wir weiter.

Oder hast Du schon ein konkretes Beispiel?

Veröffentlicht von: @karina2020

Vielleicht schließt das "besser werden" ja das Gefühl und diese Liebesbeziehung ein, die nicht so empfunden werden wie es eigentlich unserem Stand als Königskinder "angemessen" ist?

Ehrlich gesagt wünschte ich, ich hätte so viel Glauben, daß ich mich lachenden Auges von meinen Feinden grillen lassen könnte bei lebendigem Leibe. Dazu fehlt mir noch viel. Aber Glaube ist Glaube, auch wenn er klein ist. Der soll mich schon dahin bringen, daß ich nicht verzweifeln und über alles Leid in diesem Leben wahnsinnig werden muß.

Liebe Grüße,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Groffin
(@groffin)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 1872
Veröffentlicht von: @karina2020

Und wenn etwas nicht besser wird?
Hat man dann "versagt"?
Ist man dann irgendwie falsch in irgendwas?

Nein.
Es ist für mich in Ordnung, wenn man auch um Heilung bittet, aber man hat m.E. kein Anrecht darauf.
Mit Heilung meine ich jetzt nicht die Seele, sondern die konkrete Aufhebung von körperlichen Leiden.
Wichtig ist hier so beten zu können wie es auch Jesus tat: "Nicht mein, sondern Dein Wille geschehe." D.h. auch, das Nichteingreifen Gottes akzeptieren zu können.
Suggestivforderungen "Wenn Du mich liebst, dann musst Du dies und jenes tun..." sind kein Ausdruck tiefen Gottvertrauens, sondern einfach menschlich.

Und ich finde es schlimm, wie manchmal unbewusst ein enormer Glaubens- und Erfolgsdruck mit Wundererwartungen aufgebaut wird.
Klar - Gott kann alles. Auch Kurzsichtigkeit und Diabetes heilen. Er kann sogar Tote wieder ins Leben zurück holen und doch tut er es in der Regel nicht.

Wie hilft Gott? Schauen wir mal in Römer 8:

23 Aber auch wir selbst, denen Gott bereits jetzt seinen Geist gegeben hat, warten voller Sehnsucht darauf, dass Gott uns als seine Kinder zu sich nimmt und auch unseren Leib von aller Vergänglichkeit befreit.
24 Darauf können wir zunächst nur hoffen und warten. Hoffen aber bedeutet: noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen.
25 Hoffen wir aber auf etwas, das wir noch nicht sehen können, dann warten wir zuversichtlich darauf.
26 Dabei hilft uns der Heilige Geist in all unseren Schwächen und Nöten. Wissen wir doch nicht einmal, wie wir beten sollen, damit Gott uns erhören kann. Deshalb hilft uns der Heilige Geist und betet für uns auf eine Weise, wie wir es mit unseren Worten nie könnten

--> Paulus schreibt zunächst von der Schöpfung, die noch nicht ihre Bestimmung erreicht hat und erst noch neu geschaffen werden muss.
Hier bezieht er sich auf die Christen (Kinder Gottes). Sie sind zwar bereits seelisch/geistlich erlöst, aber der Körper ist nach wie vor vergänglich. Unsere Leiber werden erst mit der Entrückung erlöst.

Gruß,
Groffin

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Danke für Deinen Beitrag.

Dem schließe ich mich an, also als Antwort an Pluschmoers passt das auch für mich.

Liebe Grüße
Karina

Anonymous antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Lieber Plueschmors,

Veröffentlicht von: @plueschmors

Das meinte ich mit hilfloser Resignation. Das ist schon besser als 1., Gott wird hier immerhin erkannt und anerkannt, aber der Glaube ist hier noch schwach und traut nicht, daß der, der einen geschlagen hat, auch wieder helfen wolle und könne.

Eben deshalb schreibt Johannes: Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus, denn die Furcht hat (es mit/rechnet mit) Strafe (zu tun). Wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. 1. Joh. 4,18.

Ich bin mit dem Satz großgeworden: Kleine Strafen schickt der Herr sofort. Und, wenn ich misst baute, wurde ich erwischt, oder landete im Graben beim Autofahren. Von daher wollte ich lieber ehrlich leben und versuchte mein Bestes.
Bis ich merkte, dass ich es von mir selbst aus gar nicht schaffen konnte, gerecht zu werden/leben.

Das nennt die Bibel Werkgerechtigkeit.

Erst als ich mich als Sünder (mit sündhafter Natur bekleidet) gesehen habe, kapitulierte ich vor Gott und bat ihn, mich zu verändern und zu übernehmen. Nicht mehr kämpfen, sondern loslassen und "sich auf Gottes Altar legen" veränderte schlagartig mein Leben.

Denn nun war ich in die "Gnade Gottes gefallen". Da ich mein "Kämpfen" aufgab, konnte er in mir kämpfen und den Feind in mir überwinden und dann goß Er seine große Liebe in mich hinein.

Danke, dir auch Gottes Segen.
Evana

evana antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Operieren kommt nicht infrage?

Oder danach fragen, wozu du berufen bist - mit deiner Kurzsichtigkeit?

Ist dir schon mal in den Sinn gekommen, dich selber so anzunehmen, wie du bist?

herbstrose antworten
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Liebe Herbstrose!

Du kritisierst gerne, so scheint es mir.
An fast allem, was ich schreibe, hast du etwas auszusetzen.

Ich habe mich schon so angenommen, wie ich bin, weil Gott mich längst angenommen hat, so wie ich bin. Aber er möchte mich auch verändern und immer mehr in das Ebenbild seines geliebten Sohnes umgestalten.

Die Kurzsichtigkeit habe ich genommen, um den Glauben zu veranschaulichen.

Nein, operieren kommt bei mir nicht in Frage. Ich begebe mich nicht gerne in die Hände von Menschen, nur wenn es unbedingt notwendig ist und ich das Okay von meinem Vater im Himmel habe.

Einige Menschen kritisieren mir zuviel und schauen auf meine Fehler, anstatt nach ihren zu suchen. Sie können mich einfach nicht so in Liebe annehmen, wie ich bin.

Wie war der Spruch: Jeder kehre vor seiner Haustür, dann ist die Welt sauber.

LG
Evana

evana antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Ich habe nicht an allem, was du schreibst, etwas auszusetzen. Ich störe mich lediglich an dem "Krankheit = Strafe" und "Krankheit = Glaubensschwäche", was beides so pauschal nicht stimmt.

Um auf das Pauluszitat einzugehen: da fehlt eine wichtige Passage.

herbstrose antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

das ist die Frage, die das Buch Hiob beschäftigt: Warum muß der Gerechte leiden, der nicht "aufgrund seines Tuns in das Herrschaftsgebiet Satans wandelt"?

Psalm 73 geht sogar noch weiter: warum geht es dem Nachbarn so gut, der doch gar nicht glaubt?

herbstrose antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736

Sack des Teufels

Veröffentlicht von: @herbstrose

Psalm 73 geht sogar noch weiter: warum geht es dem Nachbarn so gut, der doch gar nicht glaubt?

Ein Sprichwort sagt: "Schlechten Leuten geht es immer gut". Das sagt man oft nur so im Scherz dahin. Dennoch ist es logisch: Warum sollte der Teufel auch hinter denen her sein, die er eh schon sicher im Sack hat?

Ein Christ führt so ein schweres Leben, als ginge er auf einem schmalen Steige, ja auf eitel Schermessern. So ist der Teufel unter uns in der Welt, der schnappt ohne Unterlaß nach uns mit seinem Rachen, daß er uns bringe in Ungeduld, Verzweiflung und Murren wider Gott. Dazu stellt sich die Welt gegen uns und will nicht weichen und uns zum Himmel lassen. So liegt uns unser Fleisch auf dem Halse, daß wir allenthalben bedrängt sind. Und der Weg selbst ist so schmal, daß ohnehin Mühe genug, wenn sonst keine Gefahr noch Hindernis wäre. Doch müssen wir da hindurch oder der Welt und dem Teufel zu Teil werden. Darum denke und richte dich danach; willst du ein Christ sein, so sei es, denn es wird doch nichts anders daraus; du wirst den Weg nicht breiter machen.

Liebe Grüße und Segen,
Plueschmors.

plueschmors antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @plueschmors

Krankheiten und Strafen sind Weckrufe. Sie zeigen, daß etwas nicht in Ordnung ist und anders werden muß. Sie sollen kein Dauerzustand sein, sondern als Wegweiser dienen.

Und wenn ein Kranker nicht wieder gesund wird, liegt das nach deiner Auffassung daran, dass er ein "verstockter Sünder" ist, der nicht umkehren will?

suzanne62 antworten
Plueschmors
(@plueschmors)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 3736
Veröffentlicht von: @suzanne62

Und wenn ein Kranker nicht wieder gesund wird, liegt das nach deiner Auffassung daran, dass er ein "verstockter Sünder" ist, der nicht umkehren will?

Paulus ist auch nicht wieder gesund geworden. Seine Krankheit war ihm nützlich. Ich gehe einfach davon aus, daß Gott es gut mit uns meint. Ob mit oder ohne Krankheit.

plueschmors antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @plueschmors

Ich gehe einfach davon aus, daß Gott es gut mit uns meint. Ob mit oder ohne Krankheit.

Da bin ich ganz und gar mit dir einer Meinung.
Allerdings kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, dass eine Krankheit nützlich sein soll - mir nützt meine jedenfalls gar nichts und ich hätte lieber darauf verzichtet. Ich glaube auch keine Sekunde lang, dass Gott sie mir als Strafe für irgendetwas geschickt hat....wenn ich das glauben würde, dann hätte ich mich längst angewidert von einem solchen Gott abgewandt.
Ich weiß, dass ich kein Engel bin - aber für fies genug um für den Rest meines Lebens mit chronischen Schmerzen gestraft zu werden, halte ich mich dann doch nicht....zumal ich dadurch nicht unbedingt zu einem netteren Menschen geworden bin.
Dass ich meinen Glauben nicht verloren habe, liegt vor allem daran, dass ich Gott überhaupt nicht mit der Krankheit in Verbindung bringe.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Für Jakob war das Hüftleiden die Erinnerung daran, dass es Gott ist, der ihn segnet.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

unchristlich
Gott straft nicht, dafür ist Jesus gestorben.

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tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16802

biblisch

Geronimo4711zum BeitragGott straft nicht, dafür ist Jesus gestorben.

Apostelgeschichte 5 schon mal gelesen

"Ein Mann aber mit Namen Hananias und seine Frau Saphira verkauften einen Acker, 2 doch er hielt mit Wissen seiner Frau etwas von dem Geld zurück und brachte nur einen Teil und legte ihn den Aposteln zu Füßen. 3 Petrus aber sprach: Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belogen und etwas vom Geld für den Acker zurückbehalten hast? 4 Hättest du den Acker nicht behalten können, als du ihn hattest? Und konntest du nicht auch, als er verkauft war, noch tun, was du wolltest? Warum hast du dir dies in deinem Herzen vorgenommen? Du hast nicht Menschen, sondern Gott belogen. 5 Als Hananias diese Worte hörte, fiel er zu Boden und gab den Geist auf. Und es kam eine große Furcht über alle, die dies hörten. 6 Da standen die jungen Männer auf und hüllten ihn ein, trugen ihn hinaus und begruben ihn. 7 Es begab sich aber, etwa nach drei Stunden, da kam seine Frau herein und wusste nicht, was geschehen war. 8 Aber Petrus sprach zu ihr: Sag mir, habt ihr den Acker für diesen Preis verkauft? Sie sprach: Ja, für diesen Preis. 9 Petrus aber sprach zu ihr: Warum seid ihr euch denn einig geworden, den Geist des Herrn zu versuchen? Siehe, die Füße derer, die deinen Mann begraben haben, sind vor der Tür und werden auch dich hinaustragen. 10 Und sogleich fiel sie zu Boden, ihm vor die Füße, und gab den Geist auf. Da kamen die jungen Männer und fanden sie tot, trugen sie hinaus und begruben sie neben ihrem Mann. 11 Und es kam eine große Furcht über die ganze Gemeinde und über alle, die das hörten.
Lutherübersetzung.

tristesse antworten


Tagesschimmer
Beiträge : 944

Was war denn vor einigen Tagen? Man kann sich so viele Gelegenheiten denken, bei denen Menschen sowas geäussert haben könnten, so viele eigenartige Gottesbilder gibt es - was hat dich denn bewogen, hier zu schreiben? Willst du jemandem helfen?

tagesschimmer antworten
1 Antwort
Evana
(@evana)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 924

Hallo Tagesschimmer,

wenn ich an eine Aussage stoße, dass sich mit meinen Glauben reibt, dann möchte ich gerne dem auf den Grund gehen:

Was ist nun richtig? Was sagt die Bibel bzw Gott dazu? Kann ich noch davon lernen?
Entweder es verfestigt sich mein Standpunkt/Glaube oder ich bekomme neue Erkenntnisse und bekomme vielleicht noch ein neues Puzzleteil hinzu.

Und ich denke, dass hier auch einige vielleicht einen "Aha"-Effekt bekommen: So habe ich die ganze Sache noch nicht betrachtet.
Und es hilft den einen oder anderen weiter.

LG
Evana

evana antworten
Suzanne62
Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @evana

vor einigen Tagen ist mir aufgefallen, dass Krankheit oft als Strafe Gottes gesehen wird.

Ja, das gibt es wohl leider immer noch. Ob es oft vorkommt, weiß ich nicht, aber mir ist diese Sichtweise hin und wieder begegnet.
Ich selbst halte das für ausgemachten Unsinn und habe mich nie darauf eingelassen.
Würde ich Gott unterstellen, dass er Menschen mit Krankheit bestraft, dann würde ich unverzüglich aus der Kirche austreten und das Beten eifürallemal einstellen.

suzanne62 antworten


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