Gott, Medizin, Gericht?
Von heutigen ersten Nachrichten:
https://www.gmx.net/…/glaeubige-deutsche-liessen-tochter-st…
Sehr interessant aus moralisch-theologischer Ansicht.
Kurz: sehr gläubige Ehepaar aus damaligen Sowjet Republiken, lebend jetzt in Österreich, verloren ihr 13-jährige Tochter, weil sie medizinisch ihr nicht halfen. Dafür sind sie jetzt bestraft. Sie versuchten allerdings mit Glaubensmittel ihr helfen (Gott heilt). Allerdings, heilbar oder nicht heilbar ist immer offene Frage. Wenn das Kind im Krankenhaus sterben würde, werden die Mediziner auch bestraft, weil ihr Mitteln wirkungslos oder sogar noch mehr schädig waren (Nebenwirkungen)?
Meine Meinung: ich glaube auch auf Gottes Heilung (ich erfahre sie auch), aber die Lehre dass „Gott IMMER heilt“ ist mir fremd (genauso, wie Medizin nicht immer heilt). Extremitäten in allen Richtungen sind „ungesund“. Trotzdem, man soll die Überzeugungen anderen RESPEKTIEREN (auch wenn sie manchmal anders als „offizielle“ sind); das ist doch Hauptwert und Merkmal moderner Gesellschaft – Glaubensfreiheit!
Deswegen, ist es nicht viel größere Verbrechen die Eltern von 8 Kindern für 5 Jahre TRENNEN (Gefängnisstrafe für Eltern), weil sie an Gott, statt an Medizin/Pharmazie, glauben? Vorübergehender Verlust ihrer Tochter ist sowieso sehr große Schmerzen für sie; auf welchen moralischen Grund das Gericht entscheidet über Leben und Tod? Gebliebene acht Kinder brauchen IHRE Eltern sehr!
So, oder so: Ich habe tiefes Mitgefühl für diese Eltern und weine mit ihnen.
Deine Meinung?
Wennn Eltern für sich höchstpersönlich medizinische Hilfe ablehnen, dann ist das für mich sehr OK.
Sie sind erwachsene Menschen.
Wenn Eltern ihr Kind auf diese Art und Weise sterben lassen, dann ist das ein Verbrechen! Denn sie wussten umgute Hilfe für ihre Tochter, die schon einmal im Krankenhaus diese Hilfe erfahren hatte. Sie waren die Verantwortlichen.
Ihr krankes Kind konnte die Situation ihrer lebensgefährlichen Erkrankung nicht einschätzen.
Aber die Eltern, die mögliche Hilfe unterlassen haben.
Gott hat durchaus auf unserer Erde sehr gutes Hifspersonal wie Ärzte, die in der Lage sind, Krankheiten zu heilen. Nicht alle, aber viele!
Von daher wandern diese Eltern völlig zu Recht ins Gefängnis.
Dass noch 7 weitere Kinder jetzt 5 Jahre ohne ihre Elern aufwachsen müssen, kann auch für diese Kinder rettend sein.
Ich bin erschüttert über solche Eltern!
traurig
Irrwisch
Sehr interessant aus moralisch-theologischer Ansicht.
Nop. Das Verhalten der Eltern war unmoralisch und dumm. Mehr nicht.
Solchen Leuten muss geholfen werden, bevor noch mehr Menschen sterben.
Veröffentlicht von: @billy-shearsMehr nicht
Doch, mehr: der Glaube dass "Gott alle Krankheiten heilen musst". Es gibt einen starken beeinflussenden Trend in diese Richtung, der theologische Erklärung in solchen Kreisen verlangt.
der Glaube dass "Gott alle Krankheiten heilen musst".
Dieser Glaube stirbt aus. Im wahrsten Sinn des Wortes.
Veröffentlicht von: @billy-shearsDieser Glaube stirbt aus
Der ist aber schon über 100 Jahre alt und dem geht es immer gut.
Veröffentlicht von: @billy-shearsDieser Glaube stirbt aus.
Das ist auch gut so.
Der Tod ist unvermeidlich, egal wann oder wie. Das Wichtigste ist die Erlösung und das ewige Leben! Jenes Kind ist beim Herrn, dem es zusammen mit seinen Eltern und der ganzen Familie aufrichtig geliebt hat.
Hier aber sieht man überwiegende Sorge um das körperliche, irdische Leben, und kaum um das geistige, ewige Leben.
Wenn gläubige Eltern wegen Glaube verurteilt sind, wie wäre es mit Ungläubigen vor Gottes Gericht?
Hat jemand um Gottes Meinung zu diesem Thema gefragt?
Versteht das jemand: „Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn“ (Philipper 3:21)?
Mir geht es um Abgrenzung zwischen Tat und Urteil. Tat, teilweise war falsch, Urteil aber um so mehr. Diese jungen Eltern haben verstanden was falsch war, die haben bereut. Was bringt jetzt 5-Jahre Haft?
Und was für uns, Christen, Priorität hat: Strafe oder Gnade?
Und nun ganz persönlich. Ich weiß nicht warum ich mich so mit diesem Thema beschäftige; als hätte ich nichts zu tun.
Vielleicht sollte ich um eure Gebete für diese Leute bitten? Ich tue es.
Danke für Deinen Beitrag.
Veröffentlicht von: @stan-malinaHat jemand um Gottes Meinung zu diesem Thema gefragt?
Ja, ich denke genau darüber ständig nach.
Und sehe das Meiste genau so wie Du, nur dass ich nach dem Gott entgegengebrachten Vertrauen nicht denselben Schluß ziehen würde wie Du, als ob Gott dann nicht mehr der Allmächtige und Lebenspendende wäre, wenn es anders ausgeht als so dass es irdisches Weiterleben bedeutet:
Veröffentlicht von: @stan-malinaDiese jungen Eltern haben verstanden was falsch war, die haben bereut.
Ist das so? Ist es jetzt im Nachhinein falsch, weil Gott entschieden hat, dass das Kind stirbt?
Hat im Fall, das Kind ins Krankenhaus zu geben, mit mal nicht mehr Gott, sondern die Eltern und die Ärzte die Entscheidungskraft und Macht?
Das frage ich mich ehrlich immer wieder, denn DAS ist es doch, worauf unser Glaube mündet - dass Gott der Allmächtige, der Schöpfer des Himmels und der Erde ist, der das letzte Wort spricht.
Und nun mit mal ist das letzte Wort doch bei anderen gewesen, weil sie vermeintlich falsch gehandelt bzw. Handeln unterlassen haben?
Ich beschäftige mich damit so sehr, weil es wie gesagt die Fundamente unseres Glaubens sind, die Du ansprichst.
Gelten sie nur, wenn wir menschlich gesehen "auf der sicheren Seite" waren, in Anführungsstrichen weil Ärzte unter Umständen nur vermeintlich die sichere Seite sind.
Ich denke, Gott ist die sichere Seite?
Selbst okkulte Praktiken und andere Dinge kann man angstlos ausprobieren bzw. gar ausleben, aber in so einer entscheidenden Sache, da ist dann Gottes Kraft mit mal nicht mehr groß genug, sondern man hätte auf die "menschlich sichere Seite" gehen sollen?
Zwei Beispiele aus meinem Leben:
1. Meine Vater starb wenn er Anfang 62 war; er glaubte an Pharmazie (überall waren Medikamente); mehr Medikamente, mehr neue Krankheiten.
Meine Mutter starb mit 95 - sie war Gegenteil meines Vaters; und sie war falls nie krank.
2. Ich hatte vor mehreren Jahren Herz Infarkt. Ein Arzt (aber nicht mein) hat zu mir gesagt, dass ich "tickende Bombe bin" (toller Arzt!). Ich habe geantwortet: „Sie auch“ (Lukas 4, 23). Erstes Jahr nach OP nahm ich alle vorgeschriebenen Medikamente und es ging mir immer schlechter. Dann, nach Gebete und Beobachtungen meiner Körper, kam ich zu entscheidenden Schluss und beendete solche Therapie. Vor kurzem unternahm ich (sportlich) etwas was nur sehr gut trainierte junge Mensche schaffen werden (und ich bin über 70 – keiner glaubt). Mir geht sehr gut ohne Medikamente und mit voller Vertrauen an Gott.
Das aber heißt nicht, dass ich nicht wachsam bleiben soll. Ich habe auch einen sehr guten Hausarzt, der versteht mich und ist nicht autoritär, sondern dementsprechend berät. Trotzdem, Gott ist "sicherste Seite".
nun mussten die Eltern aber die Entscheidung ja nicht für sich selber (das darf jeder Erwachsene wenn er bei vollem Bewusstsein etwas abweisen kann), sondern für ihr Kind treffen, zumindest sehen das so alle Rechtssprecher die über ihr Urteil zu entscheiden haben, denn das Kind darf auch mit 13 Jahren solche Entscheidungen nicht treffen.
"Treffen" ist ein so passendes Wort, merke ich gerade, nach menschlichen Sichtweisen haben sie nicht "getroffen", jedenfalls nicht das irdische Weiterleben des Kindes.
Wie grausam und traurig muss das für sie sein.
Wer sie dafür nur (einseitig) verdammt und niederbügelt, der hat die Macht Gottes und das Glauben des in IHN Vertrauenden doch gar nicht begriffen, dieses Vertrauen wurde für sie in trauriger Art beantwortet - sagen nun viele.
Für Gott und das Kind ist es nicht traurig - für die Eltern schon, aber auch deshalb weil sie nun dafür "die Bösen" sind, die angeklagt werden.
Ob es richtig ist, ihnen nun eine Last aufzulegen, wo in der Bibel steht ER hat unsere Lasten getragen?
Aber nun doch nicht, oder wie? Diese eine nun nicht, das wird nun zurückgeprellt an die Eltern, die entschieden haben dass das Kind nicht ins Krankenhaus muss diesmal.
Wie gesagt, ich habe es mit meinen Kindern nicht so gemacht, aber ich wundere mich wie schnell Menschen statt Mitleid zu zeigen so verurteilend und richtend schreiben über dieses Ehepaar.
Liebe Grüße
Karibu
Liebe Grüße
Karibu
Veröffentlicht von: @stan-malina1. Meine Vater starb wenn er Anfang 62 war; er glaubte an Pharmazie (überall waren Medikamente); mehr Medikamente, mehr neue Krankheiten.
Meine Mutter starb mit 95 - sie war Gegenteil meines Vaters; und sie war falls nie krank.
Ein Beispiel aus meinem Leben:
Mein Opa hat Zigaretten und Schlimmeres geraucht, seit er 13 war, sein Leben lang, war dazu zeitweise tablettensüchtig - und ist 88 geworden.
Was soll mir das jetzt sagen?
Veröffentlicht von: @belannaMein Opa hat Zigaretten und Schlimmeres geraucht, seit er 13 war, sein Leben lang, war dazu zeitweise tablettensüchtig - und ist 88 geworden.
Was soll mir das jetzt sagen?
Dass Statistiken nichts über Einzelschicksale aussagen.
Das ist ein anderes Thema. Wenn ich die Eltern richtig verstanden habe, haben sie nicht an der Pharmazie und den Vorhersagen der Ärzte gezweifelt. Sie schienen es für Unglauben zu halten, das Kind überhaupt behandeln zu lassen. Das Kind sollte ohne Eingreifen von Menschen geheilt werden.
Noch mehr Verblendung sehe ich in dem Argument, dass das Mädchen sich diese Vorgehensweise ausgewählt hat - ein Kind, das eingebettet in eine riesige Familie nicht mal in die Schule ging. Wie unabhängig kann das wohl entscheiden?
Wie du an anderer Stelle schreibst: Die Familie braucht wirklich Gebet. Ein Gefängnis und Pflegefamilien sind nicht die idealsten Orte, um zu innerer Freiheit als Christ zu kommen. Aber Gott ist nichts unmöglich.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerEin Gefängnis und Pflegefamilien sind nicht die idealsten Orte, um zu innerer Freiheit als Christ zu kommen.
Das ist auch nicht der Sinn eines Gefängnisses, "zu innerer Freiheit als Christ" zu kommen.
Aber wer kriminell handelt (und das haben diese Leute nun mal getan), der muss eben auch die Konsequenzen ertragen.
Was die Kinder angeht, so ist es doch gar nicht gesagt, dass es ihnen in einer Pflgefamilie schlechter gehen muss als in ihrer Herkunftsfamilie - zumindest werden sie wohl jetzt endlich zur Schule gehen können und bekommen bei Krankheit medizinische Hilfe.
Das ist ja auch schon was wert.
Der Tod kann manchmal vermeidbar sein und sollte NIVHT von Menschen bestimmt werden.
Sagst du zu einem Verunglücktem: Oh, ich sehe du bist schwer verletzt. Ich bleib mal bei dir und begleite dich beim sterben. Vielleicht will Gott das heute stirbst und wenn dich noch bekehrst, dann kummste noch schwuppdiewupps ins Himmel.
Mann, bleib mir echt vom Hals.....*grusel*
Denk mal über deine Worte nach.
Nice Day!
M.
Die Eltern haben ihr Kind aber nicht "Sterben gelegt im einsamen Zimmer" oder so, die haben es erst für Menstruationsbeschwerden gehalten, dann gehegt und gepflegt und es ihm angeboten, ins Krankenhaus zu fahren, WENN die Berichterstattung denn so stimmt,
sooo klein und dumm ist ein normales 13-jähriges Mädchen auch nicht mehr, und von außen schwer zu beurteilen. (die Situation).
Was im Sommer in der Klinik entschieden wurde und medikamentös gemacht wurde, oder einfach nur mit Tee behandelt und beobachtet, das steht da auch nicht, und die Eltern waren wochenlang zur Arztkontrolle.
Das Jugendamt hat auch geschlafen, denn das war doch schon involviert und wusste daher doch auch, dass es eine chronische Sache war, WENN es denn so war?
Das, was Du daraus machst und damit die Geschichte vom barmherzigen Samariter aushebelst, das sehe ich beim TE nun beileibe nicht.
Es gibt sogar Menschen, nun allgemein gesagt, die wurden erst recht "nur" erstversorgt und gepflegt, weil sie einen Transport nicht sofort überlebt hätten, und Erstversorgung kann sogar Leben töten, wenn sie falsch geschieht und bestimmte Verletzungen falsch umgelagert werden!
Also Vorsicht mit dem, was Du TE anhängen möchtest.
Nuja, wenn ich weiß, dieser Mensch stirbt wirklich, dann siehts anders aus.
M.
Das haben die Eltern laut Berichterstattung aber nicht mal erwartet, im Gegenteil.
K.
Veröffentlicht von: @stan-malinaDer Tod ist unvermeidlich,
Dem stimme ich zu.
Mit unserem ersten Atemzug sind wir Todeskandidaten.
Veröffentlicht von: @stan-malinaegal wann oder wie
Dem stimme ich nicht zu.
Würde ich diesen Worten folgen, bräuchte es keine Ärzte, keine Krankenhäuser und keine Medikamente.
Das, was mit diesem Mädchen geschah, war Fatalismus oder auch Fanatismus.
Darin war und ist weder Fürsorge, noch Liebe noch starker Glaube.
Veröffentlicht von: @stan-malinaMir geht es um Abgrenzung zwischen Tat und Urteil. Tat, teilweise war falsch, Urteil aber um so mehr. Diese jungen Eltern haben verstanden was falsch war, die haben bereut. Was bringt jetzt 5-Jahre Haft?
Und was für uns, Christen, Priorität hat: Strafe oder Gnade?
Bei Gott hat Gnade Priorität.
Auf unserer Erde und in unserer Gesellschaft folgen Taten und Verbrechen Strafe.
Veröffentlicht von: @stan-malinaUnd nun ganz persönlich. Ich weiß nicht warum ich mich so mit diesem Thema beschäftige; als hätte ich nichts zu tun.
Vielleicht sollte ich um eure Gebete für diese Leute bitten? Ich tue es.
Meine Gebete werden sein, dass diesem Elternpaar die Augen geöffnet werden für Gottes Reichtum und Gottes Möglichkeiten ,die ihren Glauben weit übersteigen.
Meine Gebete werden auch sein, dass die anderen 7 Kinder eine gute Zeit bei guten Menschen ohne Fatalismus haben dürfen!
Hallo stan.malina,
Veröffentlicht von: @stan-malinaDer Tod ist unvermeidlich, egal wann oder wie. Das Wichtigste ist die Erlösung und das ewige Leben! Jenes Kind ist beim Herrn, dem es zusammen mit seinen Eltern und der ganzen Familie aufrichtig geliebt hat.
Hier aber sieht man überwiegende Sorge um das körperliche, irdische Leben, und kaum um das geistige, ewige Leben.
Wenn gläubige Eltern wegen Glaube verurteilt sind, wie wäre es mit Ungläubigen vor Gottes Gericht?
Hat jemand um Gottes Meinung zu diesem Thema gefragt?
Versteht das jemand: „Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn“ (Philipper 3:21)?
Mir geht es um Abgrenzung zwischen Tat und Urteil. Tat, teilweise war falsch, Urteil aber um so mehr. Diese jungen Eltern haben verstanden was falsch war, die haben bereut. Was bringt jetzt 5-Jahre Haft?
Und was für uns, Christen, Priorität hat: Strafe oder Gnade?
Stell Dir doch bitte mal folgendes vor:
Drei Eltern in dieser Situation,
A: Christen wie im vorliegenden Fall
B: an einen anderen Gott glaubend
C: Atheisten.
Bestraft wird ja, das haben bereits andere in diesem Thread gesagt, nicht der Glaube, sondern die Vernachlässigung des Kindes.
Wie hätte, Deiner Meinung nach, denn die Strafe sein sollen?
Was würdest Du bei den Eltern B und C machen?
Vor dem Gesetz sind alle gleich, daher kommt bei vergleichbaren Fällen auch ein ähnliches Urteil raus.
Noch eine Bemerkung zu diesem Punkt Gehorsam ggü. Gott...
Du kennst die Geschichte, wo Gott einem Mann im Traum erscheint und ihm sagt: "Es wird eine große Überschwemmung kommen, aber sei unverzagt, ich werde Dich retten!"?
Falls nicht, hier in Kürze:
Die Flut kommt, der Mann ist im Erdgeschoss seines Hauses.
Ein Paddelboot kommt vorbei.
Er wird aufgefordert einzusteigen und weigert sich, da ihm ja Gott Rettung zugesagt hat.
Dann kommt ein Ruderboot vorbei, der Mann befindet sich bereits im Obergeschoss und weigert sich erneut.
Dann kommt ein Motorboot vorbei, er befindet sich bereits auf der Spitze des Hausdaches und steigt erneut nicht ein.
Nachdem er ertrunken ist, steht er vor Gott und beschwert sich, dass dieser ihn nicht gerettet habe.
Gott antwortet ihm: "Ich habe Dir ein Paddelboot, ein Ruderboot und ein Motorboot vorbeigeschickt.
Einsteigen musst Du schon selbst!".
Genau so verhält es sich doch in der Situation der Eltern auch.
Gott gab uns den Verstand und damit die Möglichkeit die Ursachen von Krankheiten herauszufinden.
Den Arzt aufzusuchen (und ggf. unsere Lebensweise zu ändern!) wird er uns nicht abnehmen.
Shalom
Stefan
Veröffentlicht von: @ichsenWie hätte, Deiner Meinung nach, denn die Strafe sein sollen?
auf Bewährung - sie waren wegen Vernachlässigung verurteilt
B und C - je nach Situation und Umwelt.
Veröffentlicht von: @ichsenFlut kommt, der Mann ist im Erdgeschoss seines Hauses
ich vermute (mindesten hoffe), die Eltern wissen jetzt was sie faksch gemacht- bzw nicht gemacht haben.
Frieden
Stan
Ich weiß nicht, wie es in Österreich ist. In Deutschland kann eine Freiheitsstrafe von fünf Jahren nicht direkt zur Bewährung ausgesetzt werden. Bei Freiheitsstrafen über 2 Jahren fährt man auf jeden Fall erst mal ein.
Es gibt allenfalls Möglichkeiten nach Verbüßung der Halbstrafe oder 2/3 der Strafe auf Bewährung rauszukommen. Die Bewährungsauflagen können aber so streng sein, dass manch ein Verurteilter lieber noch den Rest der Strafe absitzt.
Bei diesen Eltern kann ich mir gut vorstellen, dass sie schon sehr viel mit dem Jugendamt zusammenarbeiten müssen. Wer schon einmal ein Kind in seiner Obhut hat sterben lassen, macht es Behörden und Gutachtern schwer anschließend zu einer positiven Prognose zu kommen.
Veröffentlicht von: @stan-malinaHier aber sieht man überwiegende Sorge um das körperliche, irdische Leben, und kaum um das geistige, ewige Leben.
Gott hat uns das irdische Leben gegeben, es bildet in gewisser Weise eine Einheit mit dem geistigen Leben, das für Christen schon hier beginnt. Es gibt viele Hinweise in der Bibel, wie wir als Nachfolger Jesu leben sollen. Da lese ich viel von gegenseitiger Versorgung, Frieden, Gutes tun. Betrachte ich die Natur, sehe ich geradezu eine Verschwendung von Schönheit und Freude. Unser ganzes Leben soll davon sprechen, wie Gott ist.
Ganz besonders haben Eltern die Berufung, ihren Kindern Gutes zu tun. Wir helfen einander, dieser Berufung nachzukommen und bedienen uns aller möglicher Dinge. Wir kochen, reisen, benutzen Kleidung, lassen unsere Kinder von anderen Menschen betreuen, bilden und erfreuen.
Warum sollte das bei der Gesundheitssorge ausgerechnet anders sein? Es war kein Glaubensakt, das Kind unter Schmerzen sterben zu lassen, sondern ein Art tragischer Sturheit, die nur einen bestimmten Weg der Heilung zuließ.
Das Strafmaß kann ich nicht beurteilen, auch nicht die Tiefe der Einsicht der Eltern. Aber ein Fehlverhalten lag vor.
Veröffentlicht von: @stan-malinaWenn gläubige Eltern wegen Glaube verurteilt sind,
Sie wurde wegen Vernachlässigung verurteilt, nicht wegen ihrem Glauben.
Und nebenbei: Der christliche Glaube lehrt die Nächstenliebe. Ein unmündiges Kind sterben zu lassen ist mit Nichten Nächstenliebe.
Veröffentlicht von: @stan-malinaDer Tod ist unvermeidlich, egal wann oder wie.
Nicht jeder Tod ist unvermeidlich. Wenn ein junger Mensch früher stirbt als nötig, weil seine Erziehungsberechtigten nicht für medizinische Hilfe gesorgt haben, dann ist das unverzeihlich und wird völlig zu recht juristisch geahndet.
Veröffentlicht von: @stan-malinaHier aber sieht man überwiegende Sorge um das körperliche, irdische Leben, und kaum um das geistige, ewige Leben.
Wieso spielst du das eine gegen das andere aus?
Veröffentlicht von: @stan-malinaWenn gläubige Eltern wegen Glaube verurteilt sind, wie wäre es mit Ungläubigen vor Gottes Gericht?
Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
Veröffentlicht von: @stan-malinaUnd was für uns, Christen, Priorität hat: Strafe oder Gnade?
Die Richter haben sich nach dem Strafgesetzbuch zu richten, nicht nach irgendjemandes persönlichen "Prioritäten" - immerhin ist auch Österreich immer noch ein Rechtsstaat.
Verklärung.....
Veröffentlicht von: @stan-malinaDer Tod ist unvermeidlich
Der natürliche Tod ja, der gewaltsame Tod jedoch ist vermeidbar.
Veröffentlicht von: @stan-malinaWenn gläubige Eltern wegen Glaube verurteilt sind, wie wäre es mit Ungläubigen vor Gottes Gericht?
Diese Eltern wurden nicht wegen ihres Glaubens verurteilt. Sie wurden straffällig durch eine Tat, die das Gericht als grobe Vernachlässigung mit Todesfolge bezeichnet. Die Tat ist es, die zur Verurteilung führte.
Veröffentlicht von: @stan-malinaMir geht es um Abgrenzung zwischen Tat und Urteil. Tat, teilweise war falsch, Urteil aber um so mehr.
Na, wenn Christen ein bewusstes Tötungsdelik relativierend als "teilweise falsch" beschreiben, den gewaltsamen Tod eines Kindes verklären, kann man durchaus nachvollziehen, warum sich solche Auswüchse in Gemeinden etablieren können.
Lieben Gruß
Ahischa
Man kann von Eltern erwarten, dass sie sich um ihre Kinder kümmern. Diese Eltern haben ihr Kind verrecken lassen. Fünf Jahre halte ich für zuwenig.
Veröffentlicht von: @stan-malinaDeswegen, ist es nicht viel größere Verbrechen die Eltern von 8 Kindern für 5 Jahre TRENNEN (Gefängnisstrafe für Eltern),
Das hätten sich die Eltern vorher überlegen können. Wenn man sich strafbar verhalten möchte, soll man auch dazu stehen und die Strafe tragen.
Je nach Konstellation können übrigens auch Kinder mit ins Gefängnis.
Diesen Menschen würde ich aber keine Kinder anvertrauen. Die haben nun hoffentlich die Chance auf ein einigermaßen eigenständiges Leben.
Veröffentlicht von: @stan-malinaGebliebene acht Kinder brauchen IHRE Eltern sehr!
Nö, solche Eltern braucht kein Kind.
Es ist bei Zeugen Jehovas und anderen streng religiösen Menschen an der Tagesordnung, medizinische Hilfe zu verweigern.
Es ist allerdings nicht in Gottes Sinne, einem Kind Hilfe (auch in Form von medizinischer Hilfe) zu verweigern. Des Weiteren finde ich es richtig, dass die Eltern verurteilt wurden, denn sie unterstehen mit der unterlassenen Hilfeleistung der weltlichen Gerichtsbarkeit.
Was mich auch immer aergert...
... ist, dass solche Leute von den Medien als "streng gläubig" bezeichnet werden.
Das hört sich so an als hätten sie sich ganz besonders gewissenhaft an Glaubensvorschriften gehalten, die andere Gläubige nicht ganz so genau nehmen. Und weil sie sich so wörtlich und kompromisslos daran gehalten haben, musste ihre Tochter sterben.
Das würde bedeuten, dass, wenn man es mit dem Glauben ganz ernst nimmt, es zu extrem wird und nichts Gutes dabei rauskommen kann. So denken leider viele Menschen.
Nur die Sache ist halt die, dass in der Bibel gar nicht wahrer Glaube gegen ärztliche Hilfe ausgespielt wird. Ich lese auch nirgendwo ein Verbot, bei Krankheit oder Schmerzen einen Arzt aufzusuchen. Diese Art von Glaubenspraxis kann sich nicht auf die Bibel berufen.
Das nur am Rande... Zum eigentlichen Thema wurde schon einiges gesagt, dem ich mich nur anschließen kann.
Was ist, wenn die Eltern gar nicht gegen einen Krankenhausaufenthalt waren, sonder die Situation falsch eingeschätzt haben und zu lange gewartet haben, auch das Mädchen in Unterschätzung der Lage abwarten wollte, oder auch bereit war zum Herrn zu gehen weil es seine ständigen Bauchbeschwerden satt hatte?
Wer weiß, welche Medikamente sie noch hatten, die sie auch genutzt haben?
Erstens wissen wir zu wenig, zweitens kenne ich persönlich drei Fälle, wo verschiedene Berichte über völlig verschiedene Themen (und davon zweimal Christen betreffend!) falsch wieder gegeben wurden in den Berichten.
Wenn man die Betreffenden aber nicht persönlich kennt und daher genau um alle Umstände weiß, sollte man mit einen Urteil sehr vorsichtig sein, besser gesagt gar keines fällen.
Also ich bin eigentlich nicht diejenige, die hier irgendwelche Spekulationen anstellt über das, was geschehen ist oder über die Motive der Eltern.
Das machst eher du, wenn du z.B. schreibst, das Mädchen hätte seine ständigen Bauchschwerzen satt gehabt. Das steht doch nirgends, im Gegenteil. Das Mädchen schien 2 Jahre lang keine Beschwerden gehabt zu haben.
Mir ging es um die Formulierung "streng gläubig" und was ich daran schwierig finde.
oh, ich meinte das nicht auf Dich direkt bezogen, ich diskutiere hier allgemein darüber.
Und im Bericht steht, heute gelesen, dass sie erst im Sommer aufgrund des Jugendamtes in einer Klinik war und danach die ersten Wochen ständig zur Arztkontrolle und dass sie eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte, die wohl schubweise aufgetreten ist.
Und den Spekulationen über sie und Verurteilungen, von denen ich nie schrieb Du habest sie aufgestellt, habe ich dann meine eigenen dagegen gestellt, ja, kann ich nichts Falsches dran finden - im "Zweifel für den Angeklagten", sozusagen.
Aber das solltest Du wie gesagt nun gar nicht auf Dich direkt beziehen, es war eher ergänzend und wie gesagt außerdem allgemein gesagt, wir sind doch hier im öffentlichen Forum, da hängt das halt mal dort an, wo einem die Gedanken dann spontan dazu kommen.
Von "zwei Jahre lang keine Beschwerden" habe ich wie gesagt nichts gelesen, nur vom "letzten Sommer" und den darauffolgenden Wochen.
Ob das nun auf "wirklich streng gläubige" Eltern bezogen ist oder nicht, wissen wir hier ja auch nicht.
Wie schon vorher erwähnt, man kann durch die schlechte Berichterstattung in den Medien ja auch so Manches schief und falsch darstellen.
"Gefundenes Fressen" wird da oft dann ja auch sicher sehr verkehrt wieder gegeben, das gab ich zu bedenken.
Was Dir eher zustimmt, weil es die Formulierung umso fragwürdiger macht.
Wie gesagt, lies er ergänzend und allgemein, dann passt es ...
Liebe Grüße
Karibu
Veröffentlicht von: @karibu20Und im Bericht steht, heute gelesen, dass sie erst im Sommer aufgrund des Jugendamtes in einer Klinik war und danach die ersten Wochen ständig zur Arztkontrolle und dass sie eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung hatte, die wohl schubweise aufgetreten ist.
Lies doch bitte ein bisschen genauer. Im Sommer 2017 (!) war das Mädchen im Krankenhaus. In den Tagen danach (nicht wochenlang) Kontrolltermine bei Ärzten. Seitdem keinen Arzt mehr gesehen. 2 Jahre beschwerdefrei. Dann im September 2019 ein zweiter Schub.
Veröffentlicht von: @karibu20Wie gesagt, lies er ergänzend und allgemein, dann passt es ...
Ist schon etwas verwirrend, wenn du dich einfach "irgendwo" dranhängst.
im Artikel....
steht die erste Vernachlässigung:
Im Sommer 2017 war das damals schwer kranke Kind in lebensbedrohlichem Zustand auf Drängen des Jugendamtes im Krankenhaus, dort wurde die Diagnose gestellt.
So ohne weiteres greift ein Jugendamt nicht in eine Familie ein. Da muss schon was vorliegen, dass sie über das Elternrecht hinweggehen.
Dann schreibst du von Wochen und ständig:
Veröffentlicht von: @karibu20und danach die ersten Wochen ständig zur Arztkontrolle
im Artikel steht von Tagen:
Die Eltern gaben an, in den Tagen danach Kontrolltermine bei Ärzten wahrgenommen zu haben
Veröffentlicht von: @karibu20Und den Spekulationen über sie und Verurteilungen, von denen ich nie schrieb Du habest sie aufgestellt, habe ich dann meine eigenen dagegen gestellt, ja, kann ich nichts Falsches dran finden
Du hast also Spekulationen aufgestellt, deinen Worten nach.
Veröffentlicht von: @karibu20Von "zwei Jahre lang keine Beschwerden" habe ich wie gesagt nichts gelesen, nur vom "letzten Sommer" und den darauffolgenden Wochen.
aus dem Artikel:
Im Sommer 2017 .......................Die Eltern gaben an, in den Tagen danach Kontrolltermine bei Ärzten wahrgenommen zu haben - danach sah das Kind keinen Mediziner mehr, soll den Eltern zufolge aber auch keine weiteren Gesundheitsprobleme gehabt haben. Laut einem Gutachter verläuft die diagnostizierte Krankheit "typischerweise schubweise".
Als das Mädchen im September 2019 über Bauchschmerzen klagte,.....
Das sind ca 2 Jahre.
Veröffentlicht von: @karibu20Ob das nun auf "wirklich streng gläubige" Eltern bezogen ist oder nicht, wissen wir hier ja auch nicht.
Wie schon vorher erwähnt, man kann durch die schlechte Berichterstattung in den Medien ja auch so Manches schief und falsch darstellen.
Artikel:
Ein streng gläubiges Ehepaar lässt seine schwer kranke Tochter entscheiden, ob sie ins Krankenhaus möchte oder nicht.
..........
Der Angeklagte ist streng gläubig, Mitglied einer Freikirche, er bezeichnet sich als Missionar und Prediger.
.........
Vor Gericht machte er deutlich, dass er sich wegen seines Glaubens streng zur Wahrheit verpflichtet fühlt.
Da kann ich nur sagen, lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig.
Wen wenn wenn.
Dem Bericht zu Urteilen waren die Eltern sich im klaren darüber, was sie ihrem Kind antun.
Veröffentlicht von: @karibu20Wenn man die Betreffenden aber nicht persönlich kennt und daher genau um alle Umstände weiß, sollte man mit einen Urteil sehr vorsichtig sein, besser gesagt gar keines fällen.
Müssen wir auch gar nicht. Das hat ein Gericht bereits getan.
Mediengläubigkeit und Gerichtsgläubigkeit steht Dir zu.
Die Bibel anzweifeln in allen Teilen ist Mode und es wird hart angegriffen oft, sie als irrtumslos und wahr anzusehen.
Aber Medien und Berichten wird ein Glauben an die Wahrheit geschenkt, dass man schon fast zerhackstückelt wird wenn man nur mal ein wenig relativiert, aufbrausende Aburteilungen abdämpft - was ja kein Richten ist, nein, hat ja ein Gericht schon getan.
Und ich frage mich an dieser Stelle, was wohl Gott im Gericht zu diesen Urteilen und den Eltern sagen wird.
Ups, Mitleid mit den Eltern ist hier nicht gefragt, ich weiß.
Ich Böse ich, da kann man mal nicht pauschal mit in die Urteil-Richter-Kerbe mithauen, und dann ist es auch verkehrt.
Die Eltern waren sich NICHT im Klaren darüber, was sie ihrem Kind antun, denn sie wollten nicht, dass es stirbt.
Entweder denkst Du, sie sagen nur "dass es falsch war", ohne es so zu meinen, oder Du hast nicht verstanden was da ablief.
Weint auch jemand mit den Eltern?
Ich denke, Jesus tut es.
Liebe Grüße
Karibu
4 rote Punkte dafür, dass man "wagt", Mitgefühl für die Eltern zu zeigen.
Unglaublich, wie manche Menschen ticken.
Ob wohl Paulus - er war ja als Saulus ein Mörder - auch von denjenigen rote Punkte bekommen hätte?
Ob wohl die Beroter damit leben können, evtl. mit diesen Eltern einmal in Gottes Reich zu leben?
Sofern du dein Beitrag nochmal Sachlich wiedergeben kannst, werde ich vielleicht antworten.
kann ich nicht, denn ich finde das Geschehen um das Mädchen tragisch und traurig trotz Allem, und die verurteilende Reaktion mancher UserInnen hier einfach nur hart und weder barmherzig noch verständlich.
Da kann ich mit leben, dass das nicht beantwortet wird, und mit den roten Punkten für "Weint auch jemand mit den Eltern?
Ich denke, Jesus tut es."
Denn das glaube ich wirklich.
ER weint nicht nur mit , ER ist auch für sie gestorben und vergibt ihnen, wenn es in Seinen Augen Sünde war.
Liebe Grüße
Karibu
Veröffentlicht von: @karibu20kann ich nicht, denn ich finde das Geschehen um das Mädchen tragisch und traurig
Deshalb musst du mir aber nicht "Mediengläubigkeit" vorwerfen. Du hast deine Informationen doch ebenso aus den gleichen Medien.
Oder "Gerichtsgläubigkeit"... Ja ich bin sehr froh um unseren Rechtsstaat und das er funktioniert. Natürlich kann man bestimmte Urteile kritisieren. Hier sehe ich aber ein nachvollziehbares Urteil. Immerhin wurden die Eltern nicht wegen Mordes verurteilt, denn dann wäre die Strafe weit höher gewesen.
Veröffentlicht von: @karibu20"Weint auch jemand mit den Eltern?
Ich denke, Jesus tut es."
Mir fällt es schwer um jemanden zu weinen, der den Tod des Kindes zu verantworten hat. Aber ich hoffe für die Eltern, dass sie in guter Seelsorge sind und ihr Handeln bereuen.
Veröffentlicht von: @karibu20und vergibt ihnen, wenn es in Seinen Augen Sünde war.
Vergebung setzt Buße voraus. Wir können nicht ins Herz der Eltern schauen. Das überlasse ich Jesus.
Liebe Grüße
Love&Hope
Veröffentlicht von: @lhoovpeeMir fällt es schwer um jemanden zu weinen, der den Tod des Kindes zu verantworten hat.
Dann hast Du Jesus in meinen Augen nicht annähernd verstanden.
LG
karibu
Veröffentlicht von: @karibu20Wenn man die Betreffenden aber nicht persönlich kennt und daher genau um alle Umstände weiß, sollte man mit einen Urteil sehr vorsichtig sein, besser gesagt gar keines fällen.
Ist ja auch nicht nötig, da das das Gericht schon getan hat.
Eine Meinung zu haben muss in einem Diskussionsforum aber schon noch erlaubt sein - du hast deine ja auch deutlich kundgetan.
Das musst du Usern mit anderer Meinung dann auch zugestehen.
Ich finde es nicht richtig von Dir, daraus nun zwei Lager zu machen.
Dass ich auch eine andere Perspektive aufzeige, und andere Aspekte des Ganzen erwähne, vor allem die ewige und daher die Sicht auf diese und von dieser heraus, macht mich weder zum Gegner oder gegenteiligen "Lager" derer, die auf die Vernachlässigung des Kindes und vor allem die falsche Entscheidung der Eltern in dieser Sache hinweisen, das möchte ich noch mal betonen ehe ich nun von Dir in die falsche Ecke gestellt werde, da Du es so eigenartig benennst wie "zwei verschiedene" (gegensätzliche) Meinungen, doch darum geht es hier nicht, es geht um die Beleuchtung von allen Seiten.
Ich habe auch klar geschrieben, dass es nie MEIN Weg war und ich mit unseren Kindern in die Klinik gefahren bin schon öfter, wenn etwas war, und es gab auch schon eine Not-OP.
Also bitte instrumentalisiere mich nun nicht für den Aufbau von "Feindbildern" oder einer zu irgend etwas Anderem geschriebenen gegensätzlichen Haltung.
Karibu
Veröffentlicht von: @karibu20Ich finde es nicht richtig von Dir, daraus nun zwei Lager zu machen.
Das habe ich nicht getan - nicht ich habe damit angefangen, zu behaupten, die Sorge um "das ewige Heil" sei wichtiger - wer so etwas in den Raum wirft, spielt Seelenheil und Sorge um physische Gesundheit gegeneinander aus.
Veröffentlicht von: @karibu20Ich habe auch klar geschrieben, dass es nie MEIN Weg war und ich mit unseren Kindern in die Klinik gefahren bin schon öfter, wenn etwas war, und es gab auch schon eine Not-OP.
Nein, zum Glück hast du so etwas mit deinen Kindern nicht abgezogen, das ist auch gut so. Aber du hast das Verhalten dieser Eltern verteidigt und verlangt, man dürfe "sie nicht verurteilen".
Und dazu gibt es nun mal andere Meinungen, die auch geäußert werden dürfen.
Veröffentlicht von: @karibu20Also bitte instrumentalisiere mich nun nicht für den Aufbau von "Feindbildern" oder einer zu irgend etwas Anderem geschriebenen gegensätzlichen Haltung.
Ich "instrumentalisiere" dich zu gar nichts. Und schon gar nicht baue ich ein "Feindbild" auf - dazu bist du mir gar nicht wichtig genug.
Du selbst hast dich hier sehr klar geäußert, was auch dein gutes Recht ist - allerdings ist es auch das gute Recht jedes anderen Users, deiner Meinung zu widersprechen.
Und das unverantwortliche Verhalten dieser Leute sehr wohl zu verurteilen - das ist ja kein Verurteilen im Sinne einer Aussage über ihren Heilsstatus. Das steht in der Tat allein Gott zu.
Veröffentlicht von: @suzanne62nicht ich habe damit angefangen, zu behaupten, die Sorge um "das ewige Heil" sei wichtiger
ich auch nicht, dann hast Du etwas verwechselt scheinbar.
Aber davon mal abgesehen, was ist denn wichtiger als des ewige Heil in Jesus Christus und damit das ewige herrliche Leben, das ER schenkt?
Gibt es Dir etwas Wichtigeres?
Veröffentlicht von: @suzanne62Aber du hast das Verhalten dieser Eltern verteidigt und verlangt, man dürfe "sie nicht verurteilen".
Du wirst in einen Topf, was nicht in einen Topf gehört.
Und auch wenn es für jeden "Pflichtverteidiger" gibt vor Gericht, habe ich mich nicht zum Verteidiger aufgeschwungen, das interpretierst Du falsch.
Erklärungen und Hinweise auf das ewige Leben als Verteidigung anzusehen, ist Deine Sichtweise.
Die Eltern benötigen auf das ewige Leben bezogen keine Verteidigung, sondern Erlösung.
Dass wir nicht richten sollen, wird immer wieder hier betont im Forum bei normalen Bibelstellengesprächen, aber einzelne Menschen richten ist Dir richtig, das steht Dir zu?
Lese ich in der Bibel anders, da lese ich wir sollen nicht RICHTEN, was ist der Unterschied zwischen "richten" und "verurteilen"?
Dein Vokabular finde ich daher ungeeignet im Austausch hier, wir stehen nicht vor Gericht, wir tauschen über das Thema aus.
Beleuchten von verschiedenen Seiten nannte ich es, ich nenne dabei die die nicht genannt wurde oder "zu kurz kam", nichts Anderes.
Daher sieh es als Ergänzungen an.
Wenn jemand meint, er darf die Eltern verurteilen entgegen den Bibelaussagen, und ihm ist Urteil statt Vergebung angeraten ...
Das lese ich wie gesagt nicht so in der Bibel, und ich möchte auch bei diesem Thema in der Spur Jesu bleiben, und da steht mir als erlöster Gläubigen nun mal das Richten nicht zu, selbst wenn ich es in diesem Fall einseitig tun würde wenn ich könnte (also täte ich nicht, aber hypothetisch gesehen ....).
Ich werfe nicht den ersten Stein auf sie ...
Liebe Grüße
Karibu
Veröffentlicht von: @karibu20Aber davon mal abgesehen, was ist denn wichtiger als des ewige Heil in Jesus Christus und damit das ewige herrliche Leben, das ER schenkt?
Merkst du was?
Veröffentlicht von: @karibu20Du wirst in einen Topf, was nicht in einen Topf gehört.
Genau das habe ich nicht getan. Ich habe das unverantwortliche Verhalten dieser Eltern als solches benannt und es verurteilt.
Darüber zu urteilen welchen Stand sie vor Gott haben, habe ich mir nicht angemaßt, das steht einem Menschen nicht zu.
Veröffentlicht von: @karibu20Dein Vokabular finde ich daher ungeeignet im Austausch hier,
Das geht mir mit dir genauso.
Veröffentlicht von: @karibu20wir stehen nicht vor Gericht, wir tauschen über das Thema aus.
Das Thema ist unter anderem ein Gerichtsurteil.
Veröffentlicht von: @karibu20Ich werfe nicht den ersten Stein auf sie ...
Das Urteil lautet nicht Steinigung und meines Wissens hat die hier auch niemand gefordert.
Veröffentlicht von: @suzanne62wichtiger als des ewige Heil in Jesus Christus und damit das ewige herrliche Leben, das ER schenkt?
Merkst du was?
Ja, wie das Herz sich (positiv vom Negativen) löst und aufgeht dabei, weit wird vor Freude und Vergebungsbereitschaft einem jeden gegenüber, wir sind alle auf dem Weg.
Im Ziel werden die Gläubigen jubeln und ewig bei IHM sein, und die durch Saulus Verurteilten und Getöteten werden sich mit Paulus (selber Mensch mit neuem Namen!) zusammen freuen und Gott loben.
Dabei möchte ich es dann auch an dieser Stelle belassen.
Liebe Grüße
Karibu
Das habe ich auch gedacht. Was "streng gläubig" oder "freikirchlich" bedeutet, denkt sich dann jeder anhand solcher Artikel aus. Da steckt ordentlich Meinungsmache drin.
Das wäre also gut zu wissen von welchem freikirchlichen Richtung sie sind. Sonst Ausenseiters denk, dass ale Freikirchlichen an sowas galuben - was verwirend und nicht wahr ist.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerWas "streng gläubig" oder "freikirchlich" bedeutet, denkt sich dann jeder anhand solcher Artikel aus.
Dass das für freikirchliche Christen sehr ärgerlich ist, kann ich nachvollziehen.
Andererseits ist es nun mal eher nicht das gewöhnliche Kirchenvolk, das vor lauter Frömmigkeit auf solch völlig abstruse Ideen kommt.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerDa steckt ordentlich Meinungsmache drin.
Das denke ich nicht - es waren ja nun mal religiöse Gründe, aus denen die Eltern ihre Tochter haben sterben lassen.
Aber natürlich würde man sich wünschen, es würde deutlicher herausgestellt, dass es sich hier um die ganz persönliche Überzeugung der Eltern handelte und nicht unbedingt um die "offizielle Lehre" irgendeines freikirchlichen Gemeindebundes.
Nachtrag vom 14.02.2020 1906
Wenn ich nicht völlig falsch informiert bin, verbieten weder FEG, EFG noch der BFP den Mitgliedern der ihnen angegliederten Gemeinde die Inanspruchnahme ärztlicher Hilfe für sich und ihre Kinder.
Da bist du richtig informiert!
In dem Bericht wurde auch erwähnt, dass diese Eltern mit ihren Kindern deswegen von Deutschland nach Österreich gezogen sind, um ihre Kinder dort selbst beschulen zu können.
Also schon ziemlich extreme Ansichten, finde ich!
Die ZJ sind in Punktoärztliche Hilfe divers.
Zum Beispiel bei Blutübertragungen.
Die 12 Stämme lehnten staatliche und auch andere private Schulen ab.
Hier schrieb vor Jahren einmal eine Frau mit, die Mutter von 12 Kindern war.
Diese Familie war nach Belgien gezogen, weil sie auch dort ihre Kinder selbst unterrichten konnten.
Veröffentlicht von: @suzanne62Dass das für freikirchliche Christen sehr ärgerlich ist, kann ich nachvollziehen.
Als Katholikin bist du durchaus in der Schusslinie von Leuten, die "streng gläubig" gern in Richtung gefährlich drehen.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerAls Katholikin bist du durchaus in der Schusslinie von Leuten, die "streng gläubig" gern in Richtung gefährlich drehen.
Nein. Als erklärtermaßen liberale und linksversiffte Katholikin bin ich in der "Schusslinie" von ganz anderen Leuten.
Sogar ich habe mir schon alles mögliche anhören müssen, was ich angeblich glaube und praktiziere, was sich dann als katholisch aus dem letzten Jahrhundert herausgestellt hat. Leute, die verläumden wollen, nehmen es da nicht so genau.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerLeute, die verläumden wollen, nehmen es da nicht so genau.
Da hast du natürlich recht. Nur erlebe Verleumdungen und Unterstellungen derzeit überhaupt nicht von Atheisten, dafür umso mehr von Leuten, die sich ganz besonders nah am Thron Gottes wähnen.
Veröffentlicht von: @suzanne62Veröffentlicht von: @suzanne62Leute, die verläumden wollen, nehmen es da nicht so genau.
Da hast du natürlich recht. Nur erlebe Verleumdungen und Unterstellungen derzeit überhaupt nicht von Atheisten, dafür umso mehr von Leuten, die sich ganz besonders nah am Thron Gottes wähnen.
Och, da habe ich schon eine ordentliche Bandbreite kennengelernt. Besonders krass wurde es immer, wenn die Leute in einer Machtposition waren.
Nun weiss ich nicht wirklich, was eine "linksversiffte" Katholikin ist. Meine unangenehmsten Erfahrungen hatte ich mit Linken und Anthroposophen. Offensichtlich wurden sie geradezu geschult und waren überhaupt nicht bereit, von ihren vorgefertigten Meinungen über christliche Praktiken abzugehen.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerMeine unangenehmsten Erfahrungen hatte ich mit Linken und Anthroposophen.
Und ich meine mit Leuten, die zusätzlich zu Taufe und Firmung/Konfirmation noch ein "Übergabegebet" für "richtiges" Christsein für nötig halten - und jeden, der dies anders sieht, als "Namenschristen" diffamieren.
Oder solchen, die noch eine zusätzliche "Geistestaufe", die dann "übernatürliche" Gaben nach sich zieht, für nötig halten.
Veröffentlicht von: @tagesschimmerOffensichtlich wurden sie geradezu geschult und waren überhaupt nicht bereit, von ihren vorgefertigten Meinungen über christliche Praktiken abzugehen.
Tja, meine Erfahrungen mit solchen Leuten wie oben genannt waren ganz genauso.
Was mir persönlich wichtig ist, ist meine Beziehung zum Herrn Jesus.
ER ist der Heiland und das in auferstandener Form.
ER ist immer bei mir, alle Tage bis an der Welt Ende.
Und das ist mir das Wichtigste.
Man kann ohne Taufe, ohne Firmung/Konfirmation sowieso, und ohne "Übergangsgebet" in irgendeiner von Manchen bevorzugten Form ("oh, Du musst ein Datum haben sonst war es doch gar nicht richtig, usw.)
den Herrn Jesus haben, und somit Seine wunderbare Erlösung und Gegenwart auch und besonders in der ewigen Herrlichkeit.
Aber ohne den Herrn Jesus und eine im Leben erlebte und "getane" Beziehung zu diesem wunderbaren lebendigen Heiland wird man auch "trotz" Taufe oder Anderen Tun kein Kind Gottes und daher nicht gerettet.
"Wer den Sohn Gottes hat, der hat das Leben, wer den Sohn nicht hat ..." (Johannes)
Wer nicht getauft ist und glaubt, ist nicht gerettet, aber wer glaubt ...
Steht da, nicht "wer nicht getauft ist", sondern "wer nicht glaubt" - im Sinne von dem, was ich beschrieb.
Mit IHM Leben, von Seinen Heiligen Geist erfüllt sein, wann und wie auch immer.
Hauptsache Jesus.
Der Geist führt uns in alle Dinge, wenn wir IHN haben.
Sonst "nützen" auch alle anderen Dinge, alle Riten, alle "Arten" von Taufe usw. - nichts.
Liebe Grüße
Karibu
Veröffentlicht von: @karibu20Was mir persönlich wichtig ist, ist meine Beziehung zum Herrn Jesus.
Das geht mir auch so.
Was dich auf die Idee gebracht hat, mich hier anpredigen zu müssen, weißt wahrscheinlich nur du selber.
meine Güte, vielleicht solltest Du mal pausieren.
Ich predige Dich nicht an, ich gebe Zeugnis von meinem Glauben.
Wenn Du das nicht magst ...
Dies ist ein Diskussionsforum.
LG
Karibu
Nachtrag vom 02.03.2020 2056
und ich dachte, DAS wäre mal ein Beitrag gewesen wo man konform gehen kann vielleicht und man sich freudig zustimmt, auf dem Weg mit dem Herrn Jesus zu sein.
Wieder falsch aufgefasst von Dir, warum auch immer.
Warum bist Du dann eigentlich hier und warum liest Du mich, wenn Du es nicht mal leiden kannst, wenn ich vom wunderbaren Herrn Jesus schreibe?
Veröffentlicht von: @karibu20Dies ist ein Diskussionsforum.
Eben.
Ein Forum für Menschen, die eine Meinung haben und diskutieren möchten.
Wenn jemand jedoch nicht diskutieren, sondern missionieren möchte, wird das schwierig.
Es macht halt einen Unterschied, ob man sich als Mensch mit einer Meinung versteht oder glaubt, man habe die Wahrheit gepachtet.
Ich zitiere mal, was ich eben als Nachtrag schrieb aber nicht mehr gelesen wird vermutlich:
"und ich dachte, DAS wäre mal ein Beitrag gewesen wo man konform gehen kann vielleicht und man sich freudig zustimmt, auf dem Weg mit dem Herrn Jesus zu sein.
Wieder falsch aufgefasst von Dir, warum auch immer.
Warum bist Du dann eigentlich hier und warum liest Du mich, wenn Du es nicht mal leiden kannst, wenn ich vom wunderbaren Herrn Jesus schreibe?"
Liebe Grüße
Karibu
Nachtrag vom 02.03.2020 2056
Suzannes Antwort 19.43
Dein Vorwurf ist unhaltbar!!
Veröffentlicht von: @suzanne62Wenn jemand jedoch nicht diskutieren, sondern missionieren möchte, wird das schwierig.
Keine Angst vor Missionierung (wenn Du das so siehst) 😊
Exklusiv ..
Veröffentlicht von: @miss-piggyist, dass solche Leute von den Medien als "streng gläubig" bezeichnet werden.
Das trifft es doch auf den Punkt. Sie sind sehr streng in ihrer biblischen Auslegung und in diesem Sinne gläubig.
Veröffentlicht von: @miss-piggyDas hört sich so an als hätten sie sich ganz besonders gewissenhaft an Glaubensvorschriften gehalten, die andere Gläubige nicht ganz so genau nehmen. Und weil sie sich so wörtlich und kompromisslos daran gehalten haben, musste ihre Tochter sterben.
Genau so ist es doch. Andere Freikirchen haben den Fokus nun nicht so sehr auf dem Thema Heilung, wie das Pfingstgemeinden tun und selbst innerhalb der Pfingstgemeinden gibt es da gemäßigtere Auffassungen und auch Toleranzen. Je exklusiver sich Gläubige halten, umso mehr heben sie sich von anderen ab. Das kann innerhalb einer Gemeinde so sein, wie auch in ganzen Glaubensrichtungen. Und natürlich darf man es nicht übersehen, dass in den pfingstgemeinden auch ein Nährboden für solche extremen Auswüchse da ist. In anderen Gemeinderichtungen findest du andere Auswüchse. Das ist immer auch ein Stück weit davon abhängig, in welche Schwerpunkte da sind.
Lieben Gruß
Ahischa
Was ich glaube, was Miss Piggy meint, ist, dass "der gemeine Deutsche" dann nur wieder den Kopf schüttelt über die irren Christen, und dass die Gesellschaft froh sein kann, dass nicht mehr Menschen Christen sind, sonst wären die ja alle so verrückt, und dass es auf gar keinen Fall erstrebenswert sein kann, Christ zu sein, denn sonst müsse man diesen Wahnsinn ja komplett mitmachen.....
Und genau diese Reibung ist doch wichtig. Überlege einmal, als die Vorkommnisse der 12 Stämme öffentlich wurden. Welche Diskussionen das innerhalb der Freikirchen angestoßen hat und das, weil Menschen von außen drauf geschaut haben und die Konfrontation suchten. Seit dem hat es innerhalb der Freikirchen gerade in den Fragen um die Gewalt gegenüber Kindern, doch so Einiges bewegt. Das ist pos. und ich denke mal, dass unsere Gemeinden diese Konfrontation aushalten sollten.
Lieben Gruß
Ahischa
Ja, natürlich ist das für die Gemeinden wichtig - aber es ist sicher nicht die allerbeste Werbeung für's Christsein.....
Veröffentlicht von: @belannaaber es ist sicher nicht die allerbeste Werbeung für's Christsein.....
Nein, sicher nicht. Ebenso wie auch das Bekanntwerden des massenhaften Missbrauchs keine Werbung für das Christentum war.
Aber es kann beim Benennen und Bekanntmachen von tatsächlichen schwerwiegenden Misständen doch nicht darum gehen, ob es "Werbung" für den eigenen Glauben und die eigene Kirche ist.
Es interessiert mich weniger, welches Bild wir nach außen abgeben als dass Menschen in unseren Gemeinden nicht zu Schaden kommen.
Veröffentlicht von: @belannaaber es ist sicher nicht die allerbeste Werbeung für's Christsein.....
Absolut.... und ich persönlich finde es mehr als nur traurig, dass in Gemeinden da so wenig Reflektion herrscht, dass es überhaupt die Konfrontation von außen braucht, um diese Strukturen aufzubrechen.
Lieben Gruß
Ahischa
Veröffentlicht von: @ahischaDas trifft es doch auf den Punkt. Sie sind sehr streng in ihrer biblischen Auslegung und in diesem Sinne gläubig.
Ist das echt deine Meinung, dass die Bibel, streng genommen, verbietet ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen?
Nein, dieser Auffassung bin ich natürlich nicht, doch darüber hinaus kann ich doch anderen nicht den (strengen) Glauben absprechen, legen sie in diesem Sinne die Bibel anders aus. Natürlich sind sie gläubig und so werden sie auch wahrgenommen.
Lieben Gruß
Ahischa
Veröffentlicht von: @ahischadoch darüber hinaus kann ich doch anderen nicht den (strengen) Glauben absprechen, legen sie in diesem Sinne die Bibel anders aus.
Wenn sie die Bibel in diesem Sinne auslegen, sind sie in ihrem Glauben irregeleitet, aber nicht "streng gläubig". Ich will darauf hinaus, dass dieser Begriff fehl am Platz ist.
Den Glauben als solches und ihr Heil spreche ich ihnen auch nicht ab. Aber mit einer besonders konsequenten Bibeltreue hat das nichts zu tun, was aber durch den Begriff impliziert wird.
Veröffentlicht von: @miss-piggyWenn sie die Bibel in diesem Sinne auslegen, sind sie in ihrem Glauben irregeleitet, aber nicht "streng gläubig". Ich will darauf hinaus, dass dieser Begriff fehl am Platz ist.
Das sehe ich nicht so. Sie wurden in den Medien nicht nur als streng gläubig beschrieben, sondern auch als besonders bibeltreue Gläubige.
Streng gläubig zu sein bedeutet erst mal nur, nach den Grundsätzen des Glaubens lebend, ausgerichtet, die religiösen Vorschriften genau beachtend, sehr fromm z. B. strenggläubiger Christ. Auch bei den Muslimen sprechen wir von streng gläubig, geht es sehr fundamentalistisch zu. Dass das inhaltlich fehlgeleitet sein kann, sehen wir ja am aktuellen Beispiel.
Lieben Gruß
Ahischa
Veröffentlicht von: @ahischaDass das inhaltlich fehlgeleitet sein kann, sehen wir ja am aktuellen Beispiel.
Wenn jemand inhaltlich fehlgeleitet ist, dann ist er doch gerade nicht besonders bibeltreu, zumindest nicht in diesem einen Punkt. Ich hoffe, du verstehst, was ich sagen will.