Gottes Stimme hören...
 
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Gottes Stimme hören?

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Flutterby
Themenstarter
Beiträge : 164

Hallo zusammen,

als "Neu-Bekehrter" würde es mich interessieren, wie Ihr Gottes Stimme wahrnehmt.

Direkt gehört habe ich Gottes Stimme bisher noch nicht, aber er scheint sich bei mir in Träumen (allerdings eher selten) und neuerdings auch durch die Bibel bemerkbar zu machen. Und zwar entweder dadurch, dass mir dieselbe Bibelstelle wiederholt über unterschiedliche "Kanäle" begegnet, z.B. zuerst in einer Bibel-App, dann 3 Minuten später in einer gedruckten Bibel, die ich an einer "zufälligen Stelle" geöffnet hatte. Oder dadurch, dass ich nach einem Gebet mit einem Anliegen oder einer Frage die Bibel ebenfalls an einer "zufälligen Stelle" öffne und mein Blick oder mein Finger wie von selbst auf einen Vers oder einen Abschnitt fällt, der "wie die Faust aufs Auge" als Antwort zu dem Anliegen oder der Frage passt. Kann so etwas sein?

Wie erlebt Ihr das "Sprechen Gottes"?

Viele Grüße,
Stefan

Antwort
119 Antworten
Clay
 Clay
Beiträge : 1328

Hallo Stefan,

Gott redet durch
1. die Bibel (ins Herz)
2. Erfahrungen
2.1 Ereignisse und Umstände
2.2 Prüfungen (Krankheit, Arbeitslosigkeit, sonstige Nöte, usw.)
2.3 Zeichen und Wunder
3. den Heiligen Geist
4. übernatürliche Wege
4.1 Die hörbare Stimme (z.B. Jesus, Paulus, u.a.),
4.2 Die Stimme, die man nur selbst hört.
4.3 Die innere Stimme (z.B. durch unser Gewissen)
4.4 Die Stimme der Engel (z.B. Daniel, Maria, Zacharias, Philippus u.a.)
5. natürliche Wege
5.1 durch Träume und Visionen (z.B. Josef)
5.2 durch einzelne Wörter oder Sätze, die Gott uns ins Gedächtnis ruft
5.3 prophetisch durch Eindrücke (eigene oder durch andere für mich)
5.4 Menschen als Gottes Boten

Um Gottes Stimme zu hören, muss man:
1. verfügbar sein (Stille vor Gott suchen)
2. bereit sein, Gottes Willen zu tun (Gehorsam in allen Lebenslagen)
3. demütig sein
4. Gott lieben von ganzem Herzen, mit ganzem Verstand und aller Kraft
5. die Stimme Gottes kennen (was Reden Gottes ist, was nicht, z.B. seelisch oder vom Teufel)
- Gottes Stimme und die Bibel stimmen immer überein
- Gottes Stimme ist immer gleich
- Gottes Stimme unterscheidet sich von unserer Stimme
- Gottes Stimme bringt gute Früchte hervor
- Gottes Stimme lässt sich leicht zurückweisen
- Rat von Freunden
- Freundschaft, der Schlüssel zum Erkennen der Stimme Gottes (Joh 15,15)

Beispiel aus eigenem Erleben:
Ich besuchte einen Missionar in Brasilien und sollte dort in verschiedenen Gemeinden predigen. Eines Tages half ich einem brasilianischen Mitarbeiter, ein Brett zu halten, damit er es annageln konnte. Dazu kletterte ich auf eine Bohle, die auf zwei Malerböcke gelegt war. Danach wollte ich aus dieser Höhe von der Bohle springen. Deutlich hörte ich eine akustisch laute Stimme, die mir sagte: „Spring nicht!“ Sie war so laut, dass ich meinte, der Mitarbeiter habe sie auch gehört. Da ich das aber meinen eigenen Überlegungen zu schrieb, sprang ich doch. (Ich kannte bis dahin Gottes Reden auf diese Weise noch nicht) In diesem Augenblick rutschte die Bohle zur Seite weg und ich stürzte. Dabei zertrümmerte ich mir das rechte Fersenbein, so dass ich umgehend nach Deutschland zurückkehren musste, um operiert zu werden. Wir packten den Koffer, buchten Flüge um und fuhren drei Stunden durch die Nacht, um zum nächsten Flughafen zu gelangen, aber wir beteten nicht! In Sao Paulo bekam ich keinen Anschlussflug nach Deutschland, so dass ich den ganzen Tag im Haus eines Deutsch-Brasilianers verbrachte. Er sah immer wieder auf mein eingegipstes Bein, bis er schließlich sagte: „Ich werde nicht ruhig darüber. Ich rufe jetzt meinen Nachbarn. Der ist Orthopäde und soll sich den Fuß mal ansehen.“ Der Nachbar kam, sah den Gips und packte mich sofort in sein Auto und wir fuhren in seine kleine Privatklinik. Dort entfernte er den Gips und es zeigte sich, dass sich an beiden Seiten des Knöchels bereits Blutblasen gebildet hatten. Ich wäre mit diesem unfachmännischen Gips niemals nach Deutschland gekommen. So klärte sich, warum ich keinen Anschlussflug bekommen hatte. Was für ein fürsorglicher Gott!
Die Ärzte sprachen davon, dass – trotz Operation – der Fuß versteift werden müsste. Ich betete und bat meinen Vater im Himmel um seine Diagnose. So begann ich die Bibel zu lesen, in Erwartung seiner Antwort. Als ich Jesaja 53,4+5 las, wusste ich: Das ist die Antwort! Es schien mir aber unvorstellbar, Heilung für den Fuß so in Anspruch zu nehmen, wie ich es für die Vergebung meiner Sünden getan hatte, und ich zögerte. Doch Gott blieb dran und ich wusste, dass Er genau das von mir erwartete. Ich entschied mich, die Antwort Gottes ohne Wenn und Aber anzunehmen und wurde in demselben Augenblick ruhig darüber und ein tiefer Friede kam in mein Herz. Am Tag vor der OP kam der Arzt noch einmal und sagte mir, dass der Fuß versteift werden müsste. Ich widersprach ihm, was er gar nicht lustig fand. „Machen sie sich keine Illusionen“, sagte er ärgerlich und betonte nochmals eindringlich, dass der Fuß trotz OP nicht wieder in Ordnung käme. Ich verbot ihm aber nicht, den Fuß zu versteifen, sondern als er gegangen war, betete ich: „Vater, du hast mir diese Zusage gegeben, bitte sorge dafür, dass der Arzt keinen Mist macht.“ Nach der OP hieß es: „Dieses Mal haben wir den Fuß noch nicht versteift, aber spätestens in 1 Jahr.“ Nach einem Jahr sagte er: „Spätestens in 5 Jahren.“ Ich dankte immer wieder für die Heilung, obwohl auch nach der Operation noch nichts davon zu sehen war. Es dauerte drei Jahre, bis die Heilung sichtbar wurde. Während dieser Zeit sagte auch die Physiotherapeutin, dass der Fuß nicht wieder in Ordnung kommen würde. Ich betete: „Herr, ich nehme das nicht zur Kenntnis, sondern bleibe dabei, dass Du den Fuß geheilt hast und ich es irgendwann sehen werde.“ Gott hat meinen Fuß geheilt, so dass er heute wieder voll belastbar und gebrauchsfähig ist. Ehre sei Gott!
Einige Zeit später bekam ich Schmerzen in der Hüfte und der Orthopäde sprach von unfallbedingter Arthrose. „Vater, das nehme ich nicht an“, betete ich. „Wenn der Badener von 'Fuß' spricht, meint er das Bein und ich nehme jetzt deine Zusage, dass der Fuß geheilt wird, für mein ganzes Bein.“ Seitdem sind die Beschwerden weg.

LG.
Clay

clay antworten


Tineli
 Tineli
Beiträge : 1376

Hi Stefan,

ja, das mit dem Gottes-Stimme-hören ist nicht so einfach. Denn es ist (meistens) keine direkte Stimme wie die eines anderen Menschen.

Aber ich finds toll, was du da schon wahrnimmst. Es gibt so viele Wege, wie sich Gott uns offenbart und uns leitet. Und es scheint auch sehr unterschiedlich zu sein. Ich hab mich immer danach gesehnt, Gott so deutlich zu hören, wie es Clay hier beschreibt und war auch oft neidisch, wenn manche sowas berichteten. Aber als hörbare Stimme hab ich es nie vernommen.

Ich weiß nicht, warum Gott sich unterschiedlich offenbart. Aber ich habe nach und nach gelernt, wie Gott mit mir spricht. Heute ist der Neid verflogen und die Sehnsucht gestillt.

Sei einfach wachsam, was dir so über den Weg läuft, dann wirst du Gott immer wieder im Alltag wahrnehmen!

Liebe Grüße
Tineli

tineli antworten
Deborah71
Beiträge : 17802

Hi Stefan,

nach dem Bekehrungserlebnis sprachen mich verschiedene Bibelstellen an, weil sie im Herzen landeten und ich dann wusste, das da ist für mich.
Die habe ich mir dann auch in ein Heft rausgeschrieben und gesammelt, drüber nachgedacht und dann teils auch im Alltag wiedererkannt.

Damals hatte ich dann auch eine Bibellesehilfe bekommen und gelernt, Text mit Farbstiften zu erarbeiten. Eine Farbe für ein Thema, sowas wie Verheißung, Aufforderung, Warnung, Aussagen über Gott, Wissenswertes. Was ich im Text nicht verstand, da schrieb ich mir Fragen auf und bat Gott sie mir zu beantworten. Das kam dann auch über kurz oder lang. In Situationen ging mir ein Licht auf: Ah...das ist das! So ist das gemeint!

Wiederholtes Auftauchen und Wichtigwerden von Bibelstellen, wie du es erlebst, kenne ich auch.

Inzwischen höre ich Gott auch in meinen Gedanken. Da wird ganz deutlich mein Gedankenfluß unterbrochen und der Gedanke von Gott gibt eine Anweisung, zeigt eine Lösung oder eine Antwort.

Manchmal sehe ich auch einen Hinweis oder eine Antwort. Das kann durch natürliches Sehen passieren, aber auch durch ein inneres Bild, das vor einem dunklen Hintergrund auftaucht.

Dann kenne ich noch z.B. das Reden Gottes durch eine andere Person. Da weiß ich genauso wie beim Bibellesen, das gilt jetzt mir und kommt von Gott. Wobei die Person meist gar nicht weiß, dass Gott durch sie zu mir spricht.

Und ich kenne auch das beredte Schweigen Gottes a) seine Gegenwart b) sein Nein, so nicht c) sein 'frag anders' d) die Störung des inneren Friedens 'forsche nach'

Träumen tue ich auch ab und zu. Das schreibe ich mir dann auf, damit mir nichts verloren geht.

Diese Kommunikationsbreite ist mit den Jahren gewachsen. Das war am Anfang nicht so viel und wurde mehr und vielfältiger. Du hast da also noch einiges, das du erwarten kannst. 😊

lg
Deborah71

deborah71 antworten


Flutterby
Themenstarter
Beiträge : 164

Danke für Eure aufschlussreichen Antworten!

Clay, so kompromisslos im Glauben wie Du wäre ich auch gerne. Besonders bei Gesundheitsthemen fällt es mir schwer, die augenscheinlichen "Fakten" zu ignorieren und stattdessen allein auf Gottes Wort zu vertrauen, vor allem wenn man sieht, wie sich ein Symptom verschlimmert statt verbessert.

Deborah71, ja, genau so ein Heft (bzw. Büchlein), in das ich Bibelverse schreibe, die mich ansprechen, habe ich auch. 😊

Das mit dem wiederholten Auftauchen von Bibelstellen oder dem "Geführtwerden" zur passenden Antwort durch Öffnen der Bibel an einer beliebigen Stelle hat bei mir vor ungefähr 5 Wochen angefangen und ist seitdem fünfmal aufgetreten. Vielleicht schildere ich zur Verdeutlichung mal eine dieser Begebenheiten vom 13.05.2019:

Ich war verunsichert worden durch einen Charismatik-kritischen Artikel im Internet, weil dort behauptet wurde, das sei eine ganz gefährliche Verführung des Teufels, auf die vor allem "Ex-Esoteriker" hereinfallen würden, und die Geistesgaben hätten auch nur den Aposteln damals gegolten. Das hatte mich ziemlich verunsichert, und ich betete zu Jesus und bat ihn um Klarheit darüber. Danach schlug ich die Lutherbibel an einer beliebigen Stelle auf und da stach mir sofort die Überschrift "Der fremde Wundertäter" bei Markus 9,38 ins Auge. Die dazugehörige Passage lautete: "Johannes sprach zu ihm: Meister, wir sahen einen, der trieb Dämonen in deinem Namen aus, und wir verboten's ihm, weil er uns nicht nachfolgt. Jesus aber sprach: Ihr sollt's ihm nicht verbieten. Denn niemand, der ein Wunder tut in meinem Namen, kann so bald übel von mir reden. Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns." Ich war erstaunt und erleichtert zugleich, denn diese Passage war genau die Antwort auf meine Frage. Denn in dem Artikel hieß es ja, die Geistesgaben hätten nur den Aposteln gegolten; hier ist jedoch von einem Mann die Rede, der eindeutig nicht zu den Aposteln gehörte und dessen Tun dennoch von Jesus gutgeheißen wurde. Das interpretierte ich so, dass der Auftrag Jesu, in seinem Namen Wunder zu tun, allen seinen Nachfolgern gilt – auch heute noch.

Trotz dieser eigentlich sehr klaren und eindeutigen Antwort schlichen sich bei mir aber noch leise Zweifel ein: Wurde ich dabei wirklich von Gott geführt, oder konnte es auch sein, dass uns der Satan Bibelstellen zeigt, um uns in die Irre führen? Wie als Antwort darauf kam am nächsten Morgen im Leseplan der YouVersion-App das Thema „über die Notwendigkeit, Gott zu vertrauen“ mit folgender Aussage: "Das erste Element ist Vertrauen und bedeutet, dass Sie Gott vertrauen, indem Sie ihn bei seinem Wort nehmen. Selbst wenn es so scheint, als wäre es nicht wahr, nehmen Sie ihn beim Wort. Wenn wir Gott beim Wort nehmen, wird er uns durch unser Leben führen und uns sicher über die Ziellinie bringen." - Hier wurde gleich dreimal wiederholt, dass Gottes Wort gilt. Damit waren meine Zweifel beseitigt.

Und um noch eins draufzusetzen, kam das Thema "Im Namen Jesu Wunder tun" am Abend desselben Tages auch noch im Hauskreis zur Sprache, wo wir die Woche zuvor das Kapitel 18 der Apostelgeschichte abgeschlossen hatten und nun zu Kapitel 19 kamen, wo es ab Vers 13 diese lustige Geschichte von den "Geisterbeschwörern" gibt, die "nicht ganz so erfolgreich" im Austreiben eines Dämons waren und schließlich nackt und verwundet aus dem Haus fliehen mussten. (Ich muss jedesmal lachen, wenn ich mir das bildlich vorstelle... 😀) Zuerst hatten wir uns gefragt, ob das nicht im Widerspruch zu dem oben zitierten Vers in Markus 9 stand ("Wer in meinem Namen Wunder tut..." etc.). Wir erkannten jedoch bald, dass es sich bei den in der Apostelgeschichte genannten "Beschwörern" nicht um von Jesus bevollmächtigte Personen handelte, sondern um Scharlatane, die den Namen Jesu für ihre eigenen Zwecke missbrauchten.

OK, das sind bisher natürlich alles nur vergleichsweise kleine Sachen, aber ich finde es trotzdem erstaunlich und verstehe langsam, warum die Bibel auch "das lebendige Buch" genannt wird. 😊

Viele Grüße,
Stefan

flutterby antworten
12 Antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Es ist gut, dass du ins Wort gehst und dir von Gott Bestätigung holst und auch von Geschwistern im gemeinsamen Bibelstudium.

Ich schreibe ziemlich viel auf. Als es konkreter wurde mit Träumen, begann es mit einem Traum über meinen damaligen grünen Druckbleistift. Er stand einfach so da, nach einem belanglosen Verarbeitungstraum. Da war ein Break und dann stand da nur der Bleistift. Glasklar deutlich.
Ein paar Tage später kam in der Tageslese
Habakuk 2, 1 Auf meinen Posten will ich treten und auf den Wall mich stellen und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird und was für eine Antwort ich auf meine Klage erhalte.
2 Und der HERR erwiderte mir und sprach: Schreib die Vision auf, und zwar deutlich auf die Tafeln, damit man es geläufig lesen kann.
3 Denn die Vision gilt erst für die festgesetzte Zeit, und sie strebt auf das Ende hin und lügt nicht. Wenn sie sich verzögert, warte darauf; denn kommen wird sie, sie wird nicht ausbleiben.

Das brannte und gab die Erklärung für den Bleistift und einen Auftrag.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @flutterby

Besonders bei Gesundheitsthemen fällt es mir schwer, die augenscheinlichen "Fakten" zu ignorieren und stattdessen allein auf Gottes Wort zu vertrauen, vor allem wenn man sieht, wie sich ein Symptom verschlimmert statt verbessert.

Dass dir das schwerfällt, spricht nicht gegen, sonder unbedingt für dich. Der Heilige Geist und der gesunde Menschenverstand sind keine Feinde.
Ich war vor sehr, sehr langer Zeit mal in einer Gruppe, die verlangte, man solle gegen seinen gesunden Menschenverstand und gegen offensichtliche Fakten anglauben.
Ich bin Gott heute noch unendlich dankbar, dass ich den Absprung da heraus geschafft habe und wünsche dir von Herzen, nicht in so etwas hineinzugeraten.
Ansonsten:❤lich willkommen hier bei j.de.
Ich wünsche dir viele spannende Diskussionen und angenehme Begegnungen.

suzanne62 antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Liebe Suzanne62,

danke für Dein ❤-liches Willkommen!

Klar, natürlich soll man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, wo immer das möglich ist. Es gibt aber bestimmt auch Fälle, wo das nicht möglich ist, z.B.:

- Die Ursache einer Erkrankung ist unbekannt und es gibt keine Therapie, nur Symptomlinderung oder die operative Entfernung der erkrankten Stellen. Hier fände ich es durchaus angebracht - solange die Erkrankung nicht akut lebensbedrohlich ist und man sich Zeit lassen kann -, es darauf ankommen zu lassen und den ärztlichen Rat zunächst auszuschlagen und stattdessen ganz auf die Hilfe Gottes zu setzen.

- Man kann sich ärztliche Behandlung nicht leisten. Das sollte hierzulande zwar kein Thema sein, aber es gibt Länder, da leben Menschen in solchem Elend, dass sie überhaupt keine Hoffnung auf Besserung ihrer Situation oder ihrer Gesundheit haben, und die, wenn ihnen dann jemand vom Evangelium erzählt, all ihre Hoffnung auf Jesus setzen, wodurch sich dann offenbar "übernatürliche" Heilungen in einem größeren Ausmaß vollziehen hönnen als bei uns im "reichen Europa", wo die Menschen Jesus nicht an die erste Stelle setzen, sondern uns erst mal auf unseren Arzt, auf unser Geld etc. verlassen.. (Hier ein dazu passender Ausschnitt einer Predigt eines Gast-Pastors einer Gemeinde hier am Ort vom letzten Sonntag.)

Viele Grüße,
Stefan

flutterby antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @flutterby

Hier fände ich es durchaus angebracht - solange die Erkrankung nicht akut lebensbedrohlich ist und man sich Zeit lassen kann -, es darauf ankommen zu lassen und den ärztlichen Rat zunächst auszuschlagen und stattdessen ganz auf die Hilfe Gottes zu setzen.

Warum fändest du das "angebracht"? Glaubst du, dass es einen zu einem besseren Christen macht?
Mir käme es gar nicht in den Sinn, es "einfach mal drauf ankommen zu lassen" - weil ich nicht glaube, dass Gott das verlangt. Unter den 10 Geboten gibt es jedenfalls keins, das besagt "du sollst auf ärztliche Hilfe verzichten.

Veröffentlicht von: @flutterby

Man kann sich ärztliche Behandlung nicht leisten. Das sollte hierzulande zwar kein Thema sein, aber es gibt Länder, da leben Menschen in solchem Elend, dass sie überhaupt keine Hoffnung auf Besserung ihrer Situation oder ihrer Gesundheit haben,

Und da sollte Entwicklungshilfe ansetzen, auch kirchliche.
Kein Mensch auf der Welt sollte auf Gesundbeterei angewiesen sein.
Zum Glück gibtg es kirchliche Werke (Brot für die Welt, Missio, Caritas international, Misereor - um nur einige wenige zu nennen), die vor allem praktische Hilfe leisten um die Situation solcher Menschen wie in diesem Predigtausschnitt beschrieben zu verbessern - und zwar nachhaltig, so dass sie nicht mehr auf irgendwelche "Wunder" angewiesen sind.

suzanne62 antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376

Das eine tun und das andere nicht lassen.

Flutterby hat mit keinem Wort gesagt, dass das eine das andere ausschließt. Natürlich ist es richtig, den Armen gesundheitliche Versorgung zu bringen, wie es Brot für die Welt o.ä. tun. Aber der Mensch, der gerade heute in einer so armen Situation steckt, dass er sich die nötige Gesundheitsversorgung eben nicht leisten kann, dem nützt es nichts, dass vielleicht irgendwann mal Brot für die Welt auch bei ihm was verändert. Und warum sollte dieser Mensch nicht um ein Wunder beten? Und wenn ich das gutheiße, heißt das doch nicht, dass ich die Arbeit von Brot für die Welt etc. für überflüssig finde.

Und genauso würde ich keine einzige medizinische Hilfe per se ausschlagen. Aber wenn z.B. die einzige Option ist, um mich von meinen Schmerzen zu befreien, dass man eine schwierige/riskante/folgenreiche Operation durchführt, und wenn ich mir dann eine Zeit nehme, wo ich erstmal bete und hoffe, und erst dann (vielleicht nach 14 Tagen oder auch 2 Monaten oder so) die Operation vornehmen lasse (sofern es nichts ist, was sofort gemacht werden muss) - was wäre denn daran so schlimm?

Gruß, Tineli

tineli antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @tineli

Flutterby hat mit keinem Wort gesagt, dass das eine das andere ausschließt.

Er hat gesagt, er würde "es erst einmal drauf ankommen lassen."
Kann man machen, muss man zum Glück aber nicht.

Veröffentlicht von: @tineli

Und warum sollte dieser Mensch nicht um ein Wunder beten?

Ich habe nicht gesagt, dass er das nicht tun soll. Nur, dass ich es erstrebenswert finde, wenn niemand mehr auf Gesundbeterei angewiesen ist. Weil sie nun mal nicht immer wunschgemäßm funktioniert.

Veröffentlicht von: @tineli

wenn ich mir dann eine Zeit nehme, wo ich erstmal bete und hoffe, und erst dann (vielleicht nach 14 Tagen oder auch 2 Monaten oder so) die Operation vornehmen lasse (sofern es nichts ist, was sofort gemacht werden muss) - was wäre denn daran so schlimm?

Daran wäre selbstverständlich gar nichtrs schlimm. Das wäre halt keine Option für mich - woran ich wiederum auch nichts Schlimmes sehen kann.

suzanne62 antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Hi Suzanne62,

weder glaube ich, dass es einem "zu einem besseren Christen macht", wenn man auf Heilung durch Gott vertraut, noch glaube ich, dass "Gott das verlangt". Es geht mir eher um das Wachsen im Glauben und Vertrauen zu Gott. Ich sprach da in erster Linie für mich und wollte das nicht unbedingt verallgemeinern. Ich müsste jetzt mehr ins Detail gehen, um das näher zu erklären, aber da das hier ein öffentliches Forum ist, lasse ich das mal lieber ... 😉

Mein Beispiel mit den Menschen in Entwicklungsländern war auch nicht als "Patentrezept" gemeint ("Beten statt Arzt" etc.), sondern sollte nur zur Übelegung anregen, warum Heilung durch Gebet andernorts wirksamer zu sein scheint als hierzulande.

Also nix für ungut... 😊

Stefan

flutterby antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @flutterby

Ich sprach da in erster Linie für mich und wollte das nicht unbedingt verallgemeinern.

Finde ich gut.

Veröffentlicht von: @flutterby

Also nix für ungut...

Nö, echt nicht. Bis jetzt finde ich deine Beiträge sehr freundlich und von Respekt gegenüber deinen Mitdiskutanten geprägt - alles in allem sehe ich dich als erfreulichen Zuwachs hier in der Community.
So, und jetzt verabschiede ich mich für heute und wünsche dir und allen noch einen schönen Abend.

suzanne62 antworten
Buecherwand
(@buecherwand)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 151

Susanne hat recht. Vermutlich wird jeder Christ beten, wenn er krank ist - aber das ist keine Alternative zu einer medizinischen Therapie. Wer sich eine medizinische Behandlung nicht leisten kann braucht Hilfsorganisationen, die ihm eine ermöglichen und keine Beschränkung auf Gesundbeterei. Pfingstler unterhalten übrigens auch Krankenhäuser in sehr armen Ländern.

Ganz nebenbei: Es mag schon sein, dass Christen auch heute noch Wunder schaffen sollen. Das heißt aber nicht, dass man sich auf die Hoffnung auf solche Wunder beschränken sollte oder gar müsste.

buecherwand antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Du stellst in deinem Post deine Wünsche dar, wie es optimal per Heilung von Gott laufen könnte.
Dein Herz schlägt dafür, dass Menschen göttlich geholfen wird. Das sehe ich wohl.

Wie bereitest du dich vor, dass es durch dich geschehen könnte?
Wirst du in den Geistesgaben schon gebraucht von Gott oder ist das noch Zukunftsmusik?
Könntest du dich zurücknehmen, wenn Gott sagt: dieser hier... schick den zum Arzt, denn er ist noch nicht empfangsbereit?

deborah71 antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Hi deborah71,

ja, Du hast recht damit, dass mir das Thema Heilung besonders am Herzen liegt. Konkret bzw. praktisch damit befasst habe ich mich bisher noch nicht, außer dass ich für mich und andere um Heilung bete, allein oder im Hauskreis, aber bisher noch nicht direkt mit Hilfesuchenden zusammen. Vielleicht kommt das ja noch, da dem Pastor in der Gemeinde hier am Ort so etwas vorschwebt. Im März gab es dort ein Heilungsseminar, an dem ich allerdings nicht teilnahm, da ich die Gemeinde da noch nicht kannte (obwohl sie nur 2 Gehminuten von meiner Wohnung entfernt ist). Mal sehen, wie sich das entwickelt.

Zu Deiner Frage im letzten Absatz: Was Gott sagt, würde für mich natürlich Priorität haben (ganz grundsätzlich).

Viele Grüße,
Stefan

flutterby antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Hi Stefan,

in der Bibel steht ja nun echt viel zu Heilungen. Jesus ist immer wieder anders da tätig geworden, je nachdem, was anlag. Meist hat er befohlen, aber auch mal nichts gesagt und nur die Kranke angefasst (Schwiegermutter des Petrus) und dann wiederum Hilfsmittel benutzt. Sehr spannend.

Es gibt also keine festgelegte Methode. Allerdings ein festes Prinzip: es ist die Kraft Gottes, die die Heilung vollbringt, mal spontan auf den Punkt, dann wieder als Prozess. Doch regulär gibt es immer einen Berührungspunkt.

lg
Deborah71

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

Gottes Stimme kann man nicht so hören wie als ob jemand so mit dir spricht..

Es ist anders. Es ist schwer das zu erklären und doch ist es einfach.

Aber Gott spricht durch

1. Sein Wort
2. Hl. Geist
3. Durch Menschen
4. Schöpfung
4. Gebet

Und, es ist eine Erfahrung mit der man macht.

Du wirst es merken.... 😊

LG

Max

Anonymous antworten
24 Antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 12616

Hi,

Veröffentlicht von: @meriadoc

Gottes Stimme kann man nicht so hören wie als ob jemand so mit dir spricht..

Doch auch. Das erlebt aber nicht jeder.

Veröffentlicht von: @meriadoc

Du wirst es merken.... 😊

jou 😊

LG

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802
Veröffentlicht von: @meriadoc

Gottes Stimme kann man nicht so hören wie als ob jemand so mit dir spricht..

Doch, aber nicht so oft (meiner Meinung nach).

Ich habs einmal erlebt und es war eine deutliche Korrektur, die ich in dem Moment erfahren habe.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @deborah71

Ich habs einmal erlebt und es war eine deutliche Korrektur, die ich in dem Moment erfahren habe.

Woher konntest du wissen, dass das tatsächlich Gottes Stimme war?
Und wie hast du das empfunden?
Ich glaube, wenn ich so was erleben müsste (ich schrieb ja, dass ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass derlei vorkommen kann), wäre es mir total unheimlich und ich würde alles dafür tun, erstens eine möglichst rationale Erklärung dafür zu finden und zweitens dafür, dass es sich möglichst nicht wiederholt.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802
Veröffentlicht von: @suzanne62

Woher konntest du wissen, dass das tatsächlich Gottes Stimme war?

Die innere Kennung war genau so, wie bei der Umkehrbegegnung.

Denkst du, dass der Feind mich von einer Sünde überführen würde?

Ich hatte Gottes Reden in meine Gedanken hinein schon öfter erlebt. Daher war es mir nicht fremd, dass ER redet.
Zudem hatte ich mal den Vers bekommen: 2Mo 33,11 Und der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet;

Was hier mit Angesicht übersetzt ist, darüber habe ich am WE erfahren, dass es wörtlich von Mund zu Mund bedeuten würde. Muss ich noch im Lexikon nachlesen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

und zweitens dafür, dass es sich möglichst nicht wiederholt.

jep.... Denn ER sagte: Sei nicht so geizig! Das möchte ich nicht nochmal gesagt bekommen 😀

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @deborah71

Denkst du, dass der Feind mich von einer Sünde überführen würde?

Keine Ahnung. Aber dass es aus dem eigenen Inneren kommen kann, das halte ich schon für möglich.

Veröffentlicht von: @deborah71

jep.... Denn ER sagte: Sei nicht so geizig! Das möchte ich nicht nochmal gesagt bekommen 😀

Ja, du hast schon angedeutet, dass es sich um eine Art Korrektur gehandelt hat - das spricht m.E. sehr dafür, dass es echt war in dem Sinne, dass es tatsächlich Gott war, der hier zu dir gesprochen hat.

Veröffentlicht von: @deborah71

Zudem hatte ich mal den Vers bekommen: 2Mo 33,11 Und der HERR redete mit Mose von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freund redet;

Dass das heute noch vorkommen kann, damit rechnet man ja eher nicht - aber wer bin ich, das kategorisch ein für alle Mal auszuschließen?

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802
Veröffentlicht von: @deborah71

Denkst du, dass der Feind mich von einer Sünde überführen würde?

[quote= Suzanne62Keine Ahnung. Aber dass es aus dem eigenen Inneren kommen kann, das halte ich schon für möglich.

Das war in dem Moment unwahrscheinlich, weil mein Kopf total ratterte, wie ich es begründen könnte, weniger zu geben als meine Kollegen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass das heute noch vorkommen kann, damit rechnet man ja eher nicht - aber wer bin ich, das kategorisch ein für alle Mal auszuschließen?

Es passiert auch nicht jedem, denke ich. Und offen bleiben für Gottes Wirken ist immer gut.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802
Veröffentlicht von: @deborah71

Denkst du, dass der Feind mich von einer Sünde überführen würde?

Keine Ahnung. Aber dass es aus dem eigenen Inneren kommen kann, das halte ich schon für möglich.

Das war in dem Moment unwahrscheinlich, weil mein Kopf total ratterte, wie ich es begründen könnte, weniger zu geben als meine Kollegen. 😀

Veröffentlicht von: @suzanne62

Dass das heute noch vorkommen kann, damit rechnet man ja eher nicht - aber wer bin ich, das kategorisch ein für alle Mal auszuschließen?

Es passiert auch nicht jedem, denke ich. Und offen bleiben für Gottes Wirken ist immer gut. Ich habs in dem Moment auch nicht erwartet und war einigermaßen überrascht.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hi Suzanne,

wenn jetzt auf einmal innen dir jemand spricht, das ganz überrascht und unerwartet...mit folgenden Worten

Suzanne, ich liebe Dich.

Und es breitet sich voll in deinem Herz aus und du fängst das weinen an...weil so berührt wirst...

Da hoffe ich, das du nicht zum Neurologen rennst und sagst: Ich glaub, ich bin gaga in der Birne.

Ich hab das mal erlebt und...ich kann dir sagen das dies extrem überraschend ist und so dermaßen wohltuend.

Ich wünsche Dir das echt vom Herzen, diese "Gewissheit" vollkommen geliebt zu werden und das auch dann wenn mal nicht "Okay" warst.

Einmal habe ich jemanden verletzt. Dann kam eine sehr sehr Strenge Stimme und die kam auch überraschend. Das waren diese Worte

GEH HIN und entschuldige Dich. Das war nicht gut!

Rumms

Dieses Geh hin war schon gefühlt laut.

So ist Jesus 😊

Dennoch habe ich mit Gott nie eine Konservation erlebt wie so einem mit Menschen direkt. Daher habe ich geschrieben, das eine Konservation wie zwischenmenschlich, mit Gott nicht geht. Das, aus meiner Sichtweise, könnte daran liegen, das man nicht überheblich wird. Ich bin aber sicher, dass Gott phrasenweise mit uns kommuniziert...oder anders, durch den Hl. Geist, uns was zeigt.

VG

Max

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @meriadoc

Da hoffe ich, das du nicht zum Neurologen rennst und sagst: Ich glaub, ich bin gaga in der Birne.

Bei einem einmaligen Vorkommnis würde ich das wohl nicht tun, sondern versuchen, es abzuschütteln.
Aber wenn es sich wiederholen würde, dann würde ich selbsverständlich einen Facharzt aufsuchen.
Und nur, wenn alle anderen Erklärungen ausgeschlossen werden können, würde ich die Möglichkeit, dass es sich um ein übernatürliches Erleben handeln könnte, in Betracht ziehen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Du willst ein "Ich liebe Dich Suzanne" von Hl. Geist gesprochen abschütteln.

Also ich hör das immer wieder und bin ned Gaga und nehm auch keine Medis....und muss mein Geld verdienen. Ich sag ja auch ned weiter: Huch, Gott hat gerade zu mir gesagt das er mich liebt 😉

Mein leben ist so aufgeregt genug....

Aber verstehen kann ich dich auf der anderen Seite ja auch .....

VG

Max

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Deine Antwort ist mir nachgegangen.

Nun, der Facharzt über allen Fachärzten ist Gott selbst. 😉

Gedankenanregung: Kann es sein, dass du bei deinen Aufräumarbeiten damals an ein paar Stellen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet hast?

Gott ist nicht identisch mit den Personen, die dir damals geschadet haben. ER ist derjenige, der den Schaden beheben kann. *zu Bedenken geb*

Ich erwarte hier keine Antwort. Das wäre zuviel verlangt und käme dir auch zu nahe. Ich bitte dich herzlich, über meine Worte nachzudenken. ❤

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @deborah71

Kann es sein, dass du bei deinen Aufräumarbeiten damals an ein paar Stellen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet hast?

Nein.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich erwarte hier keine Antwort. Das wäre zuviel verlangt und käme dir auch zu nahe. Ich bitte dich herzlich, über meine Worte nachzudenken.

Es gibt nicht weiter dazu sagen. Das Thema ist einfürallemal durch.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Nun ja... ich finde es merkwürdig, dass ein Schaf die Stimme des guten Hirten ablehnt und sich lieber für erkrankt hält, sollte es sie doch mal zu hören bekommen.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628

Ich lehne die "Stimme des guten Hirten" nicht ab, würde solche Phänomene aber nicht unbedingt als eben diese Stimme identifizieren, sondern zunächst mal neurologische und/oder psychologische Erklärungen als naheliegend prüfen.
Aber eigentlich stellt sich die Frage für mich gar nicht - ich habe so gar keine "Antenne" für Übernatürliches, habe sie bislang nicht vermisst und glaube nicht, dass sich jetzt, mit fast 57 Jahren daran noch etwas ändert.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Jesu Kommunikationsansage ist kein Phänomen. (Meine Schafe hören meine Stimme und sie folgen mir).

Ob sich was ändert für dich oder nicht, dazu mache ich keine Aussage. Das ist Jesu Sache, ob er es für wichtig hält, dir auch auf diesem Kanal zu begegnen.

Deine intensive Wiederholung bzgl der Überprüfung auf neurologischer oder psychologischer Ebene bringt aber ein Gschmäckle auf Jesu Aussage, dass seine Schafe seine Stimme hören und auf die, die seine Stimme hören. Die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten gehören zum Inhalt des neuen Bundes und sind nichts Aussergewöhnliches.

Du erwähnst öfters gegenseitigen Respekt für die Glaubensgestaltung des Einzelnen. Nichts weniger erbitte ich hier gegenüber denen, die Gottes Stimme hören, denn der Ton deiner Äusserungen, wenn es um das Hereinwirken aus dem Reich Gottes in die natürliche Welt geht, ist manchmal etwas abwertend. Es liegt sicher nicht in deiner Absicht, fällt dir aber wohl nicht auf.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @deborah71

Die verschiedenen Kommunikationsmöglichkeiten gehören zum Inhalt des neuen Bundes und sind nichts Aussergewöhnliches.

Außergewöhnlich ist so etwas schon, aber nicht notwendigerweise pathologisch.

es geht mir hier eigentlich nur um meinen persönlichen Umgang damit, ich möchte die Art und Weise, wie andere damit umgehen, in keiner Weise abwerten.
Es hat in der Kirchengeschichte Mystiker gegeben, die Gottes Stimme gehört haben, es ist durchaus möglich, dass das heute noch passiert. Nur halte ich es für wenig wahrscheinlich, dass es mir passiert. Ich glaube, ich könnte nicht gut damit umgehen und fände es eher erschreckend. Aber wenn es doch so kommen sollte, würde ich mit Gottes Hilfe auch einen Umgang damit finden, der mir erlaubt, trotzdem ein normales Leben beizubehalten.

Veröffentlicht von: @deborah71

er Ton deiner Äusserungen, wenn es um das Hereinwirken aus dem Reich Gottes in die natürliche Welt

Veröffentlicht von: @deborah71

der Ton deiner Äusserungen, wenn es um das Hereinwirken aus dem Reich Gottes in die natürliche Welt geht, ist manchmal etwas abwertend. Es liegt sicher nicht in deiner Absicht, fällt dir aber wohl nicht auf.

Nein, das liegt nicht in meiner Absicht. Nicht bei denjenigen, die sich gegenüber ihren Mitusern respektvoll verhalten.
Allerdings gibt es auch Menschen, die sich aufgrund solcher Erlebnisse anderen Gläubigen haushoch überlegen fühlen und sie das auch spüren lassen. Da schieße ich auch schon mal zurück. Ist aber eigentlich auch nicht im Sinne der Bergpredigt, da wäre es wohl das Beste, wenn ich zu diesem Thema einfach gar nichts mehr sage.
Jedenfalls nicht mehr im öffentlichen Forum.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17802

Danke für deine ausführlichen Worte 😊

Das hilft, dich besser zu verstehen ❤

Sollte es dir passieren, dass Jesus dich in deinen Gedanken anspricht, deine Gedanken mit seiner Liebe unterbricht, dann frag ihn selbst.... und es ist genauso normal, wie anderes normale. Es ist einfach normales Königreichleben, das Hilfe und Stärke gibt in den ganz alltäglichen Herausforderungen. Dieser Kommunikationsebene ist natürlich bei jedem unterschiedlich stark vorhanden, kann so bleiben oder auch wachsen. Wenn dir etwas spanisch vorkommt, sollte diese Ebene bei dir beginnen, dann kannst du mich ruhig anschreiben, um ein wenig zu sortieren und rückzukoppeln.

Es wirkt in einem Thread über das Thema ein wenig wie geballte Ladung. Aber dieser Effekt ist immer, wenn man sich auf ein -1- Thema konzentriert. Da kommt dann eine Fülle an Info dazu zusammen, die man erstmal beäugen und verarbeiten muss.

Ich freu mich, dass wir an so einer guten und friedevollen Stelle rausgekommen sind mit dem Gespräch. 😊

lg
Deborah71

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich glaube, wenn ich so was erleben müsste (ich schrieb ja, dass ich es nicht für ausgeschlossen halte, dass derlei vorkommen kann), wäre es mir total unheimlich und ich würde alles dafür tun, erstens eine möglichst rationale Erklärung dafür zu finden und zweitens dafür, dass es sich möglichst nicht wiederholt.

Sorry, das kommt für mich so rüber, als wäre Gott für Dich so etwas Schreckliches, dass Du Dich total fürchtest, Seine Stimme zu hören - fast wie bei einem Monster aus dem Untergrund.
Also für mich ist Gott mein lieber Vater, und da käme ich nie auf die Idee, wenn Er zu mir spricht, dafür zu sorgen, dass es sich möglichst nicht wiederholt.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Sorry, das kommt für mich so rüber, als wäre Gott für Dich so etwas Schreckliches, dass Du Dich total fürchtest, Seine Stimme zu hören - fast wie bei einem Monster aus dem Untergrund.

Nein, natürlich ist Gott für mich nicht schrecklich. Zwar nicht unbedingt ein kuscheliger "lieber Gott", aber eben auch nicht schrecklich.
Und ihm zu begegnen ist ja auch Bestandteil meines Lebens - in der Eucharistie, im Gebet, in meinen Mitmenschen...nur auf speziell diese Art und Weise, das wäre in der Tat eher erschreckend und irritierend.
Da würde ich zunächst auch erst einmal andere, näherlegende Möglichkeiten prüfen, bis ich akzeptieren würde, dass das tatsächlich die Stimme Gottes sein soll.
Übrigens haben auch diejenigen Mystiker, die Gottes Stimme tatsächlich gehört haben, das keineswegs als reines Privileg empfunden und sich nicht danach gedrängt. Auch auf die biblischen Propheten trifft das zu: so hat z.B. Jeremia sich nicht etwa besonders "ausgezeichnet" gefühlt und hätte wohl sowohl auf die Gabe als auch den Auftrag als Prophet liebend gerne verzichtet.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806

Vielen Dank, jetzt kann ich Dich besser verstehen.

turmfalke1 antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Grüß Gott

Als ich vor gut einem Jahr unseren Heiland Jesus Christus eine Frage stellte, war die Antwort wie ein Gedanke in meinem Kopf.
Ein vollständiger Satz:
"Ich selbst werde dafür sorgen, das du gesund wirst."

Alles was zu Christus lenkt, bringt Geist und lebendiges Leben.

.

geistwissen antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628
Veröffentlicht von: @geistwissen

Alles was zu Christus lenkt, bringt Geist und lebendiges Leben.

Diesen Satz bringst du sehr oft in deinen Beiträgen - was genau meinst du eigentlich damit?
Gibt es den anderes als "lebendiges" Leben?

suzanne62 antworten
Geistwissen
(@geistwissen)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164

Grüß Gott
Suzanne62

Gott spricht, ich bin ein Gott der Lebendigen und nicht der Toten.

In der Zeit, in welcher Christus seine Jünger einsammelte gibt es einen Spruch:
Laßt die Toten ihre Toten begraben.
Du aber folge mir nach.
(dem lebendigen Leben) - fehlt an der Stelle in der Bibel, wird aber an anderer fast gleichlautend nachgeholt.

Mein Schlußsatz gilt für alle die sich unsicher sind und suchend.
Weil: Menschen ohne Glauben an Jesus Christus, leben ein totes Leben.

.

geistwissen antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7628

Danke für deine Antwort - immerhin verstehe ich jetzt besser, was du meinst.

suzanne62 antworten


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