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Herzrasen

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Anonymous
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Guten Abend zusammen.

Zu allererst wünsche ich allen einen gesegneten und gotterfüllten Sabbat. In unverdienter Güte möge der Herr Jesus Christus, den Heiligen Geist zu uns senden und uns vorm Heiligen Vater bezeugen, damit wir Gott auf ewig dienen dürfen.

Seit ca. 2 Wochen erlebe ich eine geistliche Pubertät (Christ war ich schon immer, ebenso immer gläubig, aber) seit knapp 1 Woche bekenne, erkenne und bezeuge ich die Dreieinigkeit. Ich spürte bisher immer ein Unbehagen eine Kirche zu betreten, doch seit mir Erkenntnis über die Dreieinigkeit geschenkt wurde, zieht es mich zur Kirche und doch sprach die ganze Zeit etwas in mir "Gehste morgen hin", es wurde Nacht und es wurde Tag und auch an diesem Tag sprach etwas in mir "Geh morgen hin, heute hast du keine Zeit". Es wurde Nacht und es wurde Tag, auch da hieß es "Du hast keinen Bock, die Kirche läuft ja nicht weg, geh morgen hin". Und so weiter und so weiter. Heute hat die Stimme verloren und so fuhr ich auf dem Heimweg zur Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde (die leider geschlossen war).
Bisher nichts außergewöhnliches. Doch auf dem Weg vom Parkplatz zu eben dieser Gemeinde löste ein immer stärker werdendes Herzrasen aus und eine Unruhe in der Seele. Kennt jemand solche Erfahrungen und wie ist jener damit verfahren?
Der Grund dieser Frage basiert auf zwei Gedankengänge:

1. Ich will Gott nicht lästern indem ich die Kirche betrete, weil sie (inzwischen) im Irrtum ist (wir sollen ausharren und uns vor Irrlehren in Acht nehmen)
2. Ich will nicht mein Todesurteil besiegeln, weil ich die Kirche gemieden habe in der ich vielleicht Gunst in Gottes Augen gefunden hätte um zu erfahren ihm wirklich und wahrhaftig dienen zu dürfen.

Mein Leben lang existiert schon dieser Zwiespalt, doch seit 2 Wochen fühlt es sich an, als wenn in meinem Körper ein erbitterter Krieg geführt wird. Grundsätzlich wähle ich oder lasse ich den Weg des höchsten Widerstands wählen, denn der Teufel ist ein Verführer, ein Verschlinger, der der mir immer den Weg des geringsten Widerstandes aufzeigt.

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Anonymous
 Anonymous
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Hallo lieber Wellentänzer,
also meine unbescheidene Meinung: "Gehste morgen hin!" Am besten so gegen 10:00 Uhr, da ist in den meisten evangelischen Gemeinden Gottesdienst.

Ich denke nicht, dass du dich fürchten musst, einen Fehler zu machen. Wir machen alle viel größere Fehler, ohne sie auch nur zu bemerken...

Die beschriebene Unruhe kenne ich nicht, aber die Freude mitzuerleben, wenn ein Freund Christ wird.

Für mich stellt sich zur Zeit eher die Frage, ob ich trotzdem zum Gottesdienst gehe, auch wenn ich den Glauben wohl eher gerade verliere.

Da bist du schon einen Schritt weiter...

Mach dir mal keine Sorgen. Für dich noch ein Lied aus der geistlichen Gemeinschaft Taizé, die mir der schon genannte Freund, der Christ wurde, immer empfohlen hat:
https://www.youtube.com/watch?v=lbb-kaurSW0

Und geh nicht so spät ins Bett, damit du morgen um 10 in der Kirche sein kannst. Sei behütet! Es wird bestimmt gut.

Anonymous antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Ausgerechnet morgen kann ich tatsächlich gar nicht. Ich habe der Kirche nie eine wichtige Rolle beigemessen, denn auch Jesus Christus kündigte an, dass nicht ein Stein auf dem anderen bestehen bleibt.

Ich fürchte mich nicht einen Fehler zu machen, ich fürchte mich vor der gerechten Rechtsprechung Gottes aufgrund meiner Fehler, denn kein Mensch kann mir weiter was tun außer den Leib zu töten, aber der Schöpfer geht noch darüber hinaus.

Die Unruhe hatte ich schon immer bzw. Zweifel an der Wahrhaftigkeit meines Glaubens, ob Gott existiert stand nie zur Debatte.

Belüge dich nicht selbst, such dir Trost beim Wahrhaftigen.

Danke für den Link, es klingt sehr schön, auch wenn es eine Arroganz ausdrückt in einer Sprache zu bleiben, die nicht alle verstehen können bzw. den Gläubigen den Zutritt verweigert.

Danke, möge der Herr Acht auf dich haben und dir den Weg zu sich ebnen und hoch die Hecke um dich machen.

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7630
Veröffentlicht von: @wavedancer

ich fürchte mich vor der gerechten Rechtsprechung Gottes aufgrund meiner Fehler, denn kein Mensch kann mir weiter was tun außer den Leib zu töten, aber der Schöpfer geht noch darüber hinaus.

Warum sollte Gott dir etwas Schlimmes antun wollen?
Das, was du schreibst, kommt bei mir so an, als hättest du wirklich Angst vor Gott.
Ich glaube nicht, dass ein Mensch der ehrlich nach ihm fragt und sucht, die haben muss.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @wavedancer

Ich habe der Kirche nie eine wichtige Rolle beigemessen

Habe ich als junger Mensch auch nicht. Viel später ist mir klargeworden, wie wichtig die Gemeinschaft der Christen ist. Du kannst dich nicht selbst segnen, dir nicht selbst Vergebung zusprechen. Und ganz allgemein gilt oft (ich weiß nicht mehr, von wem dieses Zitat stammt): "Das Wort, das dir hilft, kannst du dir nicht selber sagen." (denn sonst würdest du es ja tun)

Wir sind Menschen und Christen im und am Gegenüber. Und die Gemeinschaft hat auch eine große Kraft. Nachzulesen in der Bibel, Leib Christi...

Veröffentlicht von: @wavedancer

ich fürchte mich vor der gerechten Rechtsprechung Gottes aufgrund meiner Fehler,

Es ehrt dich, dass du deinen Fehlern und deiner Verantwortung so direkt und klar ins Auge siehst. Ich wünschte tatsächlich, mehr Menschen würden das tun. (Wobei, wenn uns allen klar wäre, wofür alles wir wirklich die Verantwortung tragen, wir könnten das nicht aushalten.)

Allerdings bist du durch die Gemeinschaft mit Jesus Christus ja nicht mehr "Fremder und Gast", sondern Kind Gottes, Bruder Jesu. Er will dich nicht verändern durch Furcht und Gericht, sondern durch Gemeinschaft mit ihm. Ich habe mich, wenn gar nichts mehr ging, immer festgehalten an der Bibelstelle, dass doch wenigstens ich gerettet werde, auch wenn mein komplettes Werk verbrennen sollte, aber "so, wie durchs Feuer hindurch". keine angenehme Vorstellung, und doch eine Hoffnung.

Veröffentlicht von: @wavedancer

Danke für den Link, es klingt sehr schön, auch wenn es eine Arroganz ausdrückt in einer Sprache zu bleiben, die nicht alle verstehen können bzw. den Gläubigen den Zutritt verweigert.

"Laudate omnes gentes, laudate Dominum" = Lobt, all ihr Völker, lobt den Herrn!
Das hätte ich dazuschreiben sollen. Ich mag dieses Stück Musik einfach sehr gern und ziehe es jeder "neumodischen" Lobpreismusik vor. mein Herz wird dabei ganz ruhig, und ich gewinne meist wieder Hoffnung und Mut. Darum der Link für dich.

Veröffentlicht von: @wavedancer

ob Gott existiert stand nie zur Debatte.

Da geht es mir komplett umgekehrt. Ich hatte nie Zweifel an Jesu Existenz und der Lehre der Bibel, und ich wollte immer Christ sein. Bin es auch (gewesen?), schon lange. Dafür fange ich heute, im reifen Alter, an, an der Existenz eines Gottes zu zweifeln.

Du bist hier sehr ehrlich - ich also auch.

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Tatokala
Beiträge : 2523

Hallo,

nur was mir auf die Schnelle so auffällt:

Veröffentlicht von: @wavedancer

Christ war ich schon immer, ebenso immer gläubig,

Und dann:

Veröffentlicht von: @wavedancer

Ich spürte bisher immer ein Unbehagen eine Kirche zu betreten,

passt irgendwie nicht so zusammen. Warst du noch nie in einer Kirche?

Veröffentlicht von: @wavedancer

2. Ich will nicht mein Todesurteil besiegeln

Klingt leicht übertrieben.
Bleib mal auf dem Teppich. Außerdem kannst du doch immer noch hingehen. Dann mach das doch einfach.

Schönen Abend noch.
Tatokala

tatokala antworten
1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallöchen,

klar war ich schon in der Kirche, in einer katholischen und in einer evangelischen. In der katholischen habe ich mich bisher immer unwohl gefühlt, in der evangelischen war ich bisher nur einmal. Mir stieß bisher zumindest bei der katholischen Kirche auf, dass dort Götzen oder Tote angebetet werden sollen bzw. dass ich bei ihnen bitten soll. Das widerspricht vollkommen dem göttlichen Gesetz, denn ich werde vor keinem Bildnis niederknien, auch nicht mit der Ausrede, dass es nur eine Versinnlichung ist. Denn selbst der Engel, der bei Johannes zur Offenbarung war ermahnte Johannes nur Gott anzubeten, nicht ihn. Ebenso glaube ich auch an keine Erscheinungen, denn Jesus Christus hat angekündigt, dass er nicht nochmal kommt bis zu dem Tag an dem er kommt, aber dann wird jede Nation erkennen, dass er es ist.
Und für Ansehen tu ich es schon gar nicht, denn Jesus Christus hat uns geboten, wir sollen keine Show darbieten, damit die Menschen uns toll findet, sondern der Vater sieht uns immer, denn er ist im Verborgenem und so bete ich auch im Verborgenem Mt 6:5
Daher sah ich nie die Notwendigkeit eine Kirche zu betreten. Zudem glaube ich erst seit einer Woche an die Dreieinigkeit und bin überzeugt davon. Mein freier Wille besteht darin, Gottes Willen zu erfahren und zu tun, kompromisslos. Die Belohnung, dass meine Gespräche zu ihm durchdringen, erfuhr ich am vergangenen Freitag, auch ohne Kirchenboden und doch spüre ich ein Zugseil von der Kirche.
Nun heißt es, dass Gott nicht versucht, aber der Satan ist ein Verführer. Und das Gefühl im Herzen am Samstag muss man sich eben wie zwei Magneten mit beiden gleichpoligen Seiten aufeinander zugehend vorstellen.

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Tineli
 Tineli
Beiträge : 1376

Hi Wavedancer,

rein theologisch glaube ich nicht, dass das Betreten einer Kirche in irgendeiner Form, positiv oder negativ, Einfluss auf dein Heil hat. Für dein Heil entscheidend ist allein der Glaube an Jesus Christus! Paulus schreibt: Prüfet alles und das Gute behaltet! Um zu prüfen, muss man aber erst einmal kennenlernen. Also, lerne Kirchen kennen, schau dich um, sieh dir an, auf welche Weise dort Gott geehrt wird und dann überlege für dich, welche dieser Dinge du behalten möchtest und welche nicht.

Zum anderen: Wir werden im neuen Testament unmissverständlich dazu aufgefordert, zu einer Gemeinschaft zu gehören. Ob das nun eine klassische Kirche, eine Freikirche oder eher eine Art "Gemeinschaft" ist, sei dahingestellt, aber ich halte es für sehr wichtig, seinen Glauben nicht allein zu leben, sondern in einer Gemeinschaft.

Was dein Herzrasen betrifft: Was genau steckt dahinter? Wirklich so eine große Angst, das Heil zu verlieren, wenn du dich falsch entscheidest? Dann ist es dringend an der Zeit, dein Gottesbild zu überdenken. Vielleicht sind es aber auch irgendwelche anderen alten Vorstellungen oder Erlebnisse, die du mit "Kirche" in Verbindung bringst. Versuch da einfach mal ein bisschen weiter zu denken, was genau dir solche Angst und Unruhe macht! Gottes Wort sagt, dass wir nicht einen Geist der Furcht bekommen haben, sondern der Kraft und LIebe und Besonnenheit. (2. Tim 1,7) Und dass wir aus Gnaden leben - nicht aus dem Gesetz!

Gruß, Tineli

tineli antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Guten Morgen,

danke für die ausführliche Antwort und möge der Herr über dich wachen. Genau, Paulus sagt auch, dass wir uns ständig prüfen sollen und neugierig bin ich schon länger, denn bisher sah ich keine Kirche, die ich würde betreten wollen, da jede ihre Makel hatte, vor allem aber, da ich bis eben vor 6 Tagen noch ganz und gar die Dreieinigkeit verleugnet hatte, doch ist da etwas passiert, weswegen mir Erkenntnis über die Lage gegeben wurde, sodass die Bibel voll mit Beweisen dafür erscheint, weshalb nun auch die Neugier auf Gemeinschaft immens gewachsen ist.
In puncto Gemeinschaft, die Wichtigkeit und DASS Jesus in der Mitte ist hab ich am Freitag auf der Arbeit zwischen meinem Schichtleiter und mir gespürt, daher bezeuge ich es.

Wie gesagt, besteht mein freier Wille darin in diesem sterblichen Dasein gottgefällig zu existieren und der Einfluss des Satans ist stärker als man denkt. Das fängt mit kleinen Diebstählen wie Raubkopien und eben mal das Handy in der Firma laden an, was fremder Strom ist, den ich nicht bezahle bis hin zu Notlügen auf der Arbeit um nicht irgendwelche Konsequenzen tragen müssen. Erstens widerspricht das Verhalten den 10 Geboten und zweitens wenn ich schon vor und unter Menschen gegen Regeln breche, wie sollte ich da vor dem Herrn treten können und Rechtsprechung erwarten können, wenn er mir aufzeigt, dass ich voll mit Fehlern bin? Da gilt es eben die Fehler, die ich habe klein zu halten aus freien Stücken.
Und ehrlich gesagt, ich fühle mich gut dabei, nicht weil ich mich für besser als andere halte, die es eben tun, sondern weil ich mich "sauber" fühle.
Negative Erlebnisse hatte ich nicht, ich habe der Kirche inzwischen vergeben, dass sie in der Geschichte als Kriegstreiber agiert hat. Dass sie so einen Schwachsinn wie Inquisitionen und Hexenverbrennungen vollführt hat und solche Blödsinnigkeiten wie Ablass eingeführt hatten.
Dass sie große Männer wie Martin Luther gejagt haben, der keinen persönlichen Vorteil erschließen, sondern nur auf Missstände innerhalb der Kirche und der Praktiken zeigen wollte. Doch, auch wenn ich nur ein kleines und ungefragtes Licht bin, so vergebe ich ihnen dies alles.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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"denn bisher sah ich keine Kirche, die ich würde betreten wollen, da jede ihre Makel hatte, "

Woher hattest Du denn die Sicht, den Entschluß eine Dir unbekannte (gebliebene!) Kirche nicht zu betreten?

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Unglaublich aber wahr, ich war bisher ein vehementer Verleumder der Dreieinigkeit, denn Gott bestand nur aus dem Vater, doch wurde ich eines besseren belehrt und ist daher nichtig.

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke.

Aber welche Kriterien hast Du angelegt eine Kirche zu betreten oder eben nicht? Nicht betreten hieß und heißt ... keine Meinung bilden zu könne, oder?

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Wie erwähnt, stieß mir der Gedanke an die Dreieinigkeit säuerlich auf, denn ich hatte dem Vater allein die alleinige Autorität an den Gottestitel zugeschrieben, ich war also ein Antitrinitärier. Seit mir Erkenntnis gegeben wurde, weil wohl doch Gott Acht auf meine Bitten um Vergebung und Erkenntnis hatte, bin ich umso ein größerer Verfechter der Trinität geworden. Die Säuseleien des Satans waren es wohl, die mir bei Kirchenbesuchen ein Unbehagen bereiteten. Der aktuelle Hergang, den ich als geistliche Pubertät bezeichne ist wohl die Selbstkreuzigung von der Jesus Christus und Paulus sprachen. Das geht soweit, dass ich jeden Dank dem Herrn zuspreche, auch mit offenem Munde, NOCH ist das ein merkwürdiges Gefühl, doch ich halte es für notwendig, denn ich bin nichts ohne den Herrn, nur der Herr bewirkt gute Dinge durch mich. Ich sehe mich inzwischen als Tempel für den Herrn und ohne ihn ist es eine Ruine, als gilt allein ihm der Dank ihn aufrecht zu erhalten.

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Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376

Eine perfekte Kirche wirst du nicht finden. Wir sind, wie du selbst feststellst, fehlbare Menschen und eine Kirche aus fehlbaren Menschen wird selbst Fehler haben.

Die frohe Botschaft besteht doch genau darin, dass wir mit unseren Fehlern vor Gott bestehen können! Sicher sollen wir nicht bewusst an den Fehlern festhalten, aber manchmal bemerken wir gar nicht, wo wir Fehler begehen oder falsche Dinge glauben.

Ich glaube auch nicht, dass wir es je schaffen, völlig sündlos und fehlerfrei zu leben. Und ich glaube auch nicht, dass unsere Hauptaufgabe darin besteht, kleinlich jeden Fehler zu vermeiden. So wird man allenfalls gesetzlich und verbissen, aber von einer frohen Botschaft hat man keine Ahnung.

Manchmal ist es wichtiger, mutig seinen Weg zu gehen. Wer ängstlich auf Satan schaut, weil der ja ach so listig ist, der kann nicht mehr auf Jesus schauen. Also, lieber auf Jesus schauen und ihm nachfolgen, dann ergibt es sich von selbst, dass wir nicht mehr so anfällig für Fehler, Sünden oder Satans Verführungen sind.

Bist du bisher in eine Gemeinschaft gegangen? Wenn ja, was für eine?

Gruß, Tineli

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Das stimmt, deshalb ist mir das tägliche Gebet auch so extrem wichtig geworden und auch das quasi 24h Gespräch mit Jesus Christus, denn er hat es bereits angesprochen in Mt 12:43-45

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo Wavedancer,

Warum hattest du denn Angst eine Kirche zu betreten? Weil da Irrlehren sind?'Wenn du aber erst seit einer Woche an die Dreieinigkeit glaubst, was war früher eine Irrlehre für dich?

Andere Frage, woher kommst du eigentlich? Grundsätzlich ist es wichtig zwischen Gläubigen Kontakt zu haben

Grüsse Edd

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallöchen,

aufgrund der antitrinitären Überzeugung Gott zu lästern, heute ist es genau umgekehrt.

Ich komme aus Niedersachsen -> Vechtaer Landkreis.

Anonymous antworten
Tineli
 Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1376

Nur, weil du dir eine Kirche anschaust, stimmst du ja den Lehren, die dort gelehrt werden, nicht zu. Und selbst wenn du einen Gottesdienst besuchst, heißt das ja nicht, dass du allem, was da gesagt wird, zustimmen musst. Ich schüttele öfter mal (innerlich) den Kopf über etwas, was von der Kanzel verkündet wird oder über Liedtexte.

Also, mach dich frei von dieser Angst und schau dir Kirchen und Gemeinden an. Nur wenn du sie kennenlernst, kannst du auch wirklich beurteilen, ob es dort ok ist oder nicht.

Gruß, Tineli (die sogar schon in Moscheen war und keineswegs deshalb zu Allah gebetet hat oder irgendwie dem Islam zustimmt.)

tineli antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hi, erst jetzt Muße gehabt den Thread zu suchen 🙂 - ich verstehe. Das mit der Trinität ist schon früher ein Knackpunkt gewesen. Was war dann früher Jeshua für dich?

Es ist letztlich unabdingbar Christus als Gott zu erkennen, denn in Ihm hat der Vater sich offenbart. Wäre Gott nur eine Person, wäre er als liebende Person letztlich von seiner eigenen Schöpfung abhängig - da eine Person im Grunde immer ein Gegenüber braucht. Das darf eigentlich nicht sein. Damit ist eine Mehrzahl von Gott eigentlich durchaus logisch sofern man glaubt das er ein Gegenüber ist.

Du kommst aber leider ein Stück weg, nähe Cloppenburg soweit ich weis. Selber bin aus BaWü

Grüsse

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Guten Morgen und danke für die Aufmerksamkeit.
Puh, wo soll ich anfangen? Eigentlich müsste ich meine halbe christliche Lebensgeschichte erzählen in der Wörter fallen müssten, über die mir gesagt wurden, sie mögen bitte sensibel behandelt werden und ich halte mich an die Regeln. Ich denke per PN ist es den Betreibern aber egal, falls nicht, möge mich dahingehend zurechtweisen. Aber ja, die Trinitätslehre war einer der Hauptpunkte an die ich mich bisher an der kirchliche Lehre stieß. Seit ich inzwischen seit Erstellung dieses Beitrages in Gemeinschaft mit einer geliebten Schwester hier einen freudigen Kontakt pflege dürfte man meinen "Veränderungsprozess" mit dem von Saulus zu Paulus vergleichen, nur dass ich keine Tage blind war, außer vielleicht mein innerer Tempel. Ich möchte den Namen gar nicht mehr in den Mund nehmen, weil ich nur ein kleiner bin und den Vater nicht kränken will, denn wer könnte mir mehr Liebe schenken als Gott und er liebt uns alle und wenn der Name, den ich vorher nannte falsch ist (was ich eben nicht nachvollziehen kann) verletze ich den Vater. Doch mein Wille ist mit ihm bedingungslos in Gemeinschaft zu bleiben, denn siehe, es ist gut.

Nein, es gibt keine Logik Gott in der Trinität zu erklären, außer die Trinität ist die Logik selbst, die Bibel ist voll damit und auch unser Alltag. Ich beziehe mich nicht mehr nur auf einzelne Bibelverse wie "Lasset uns Menschen machen, ..." und aus der Pluralität die Trinität zu erklären. Denn siehe, Gott erschuf den Menschen nach seinem Bildnis, nach seinem Gleichnis und ich sage, jede Familie die in Harmonie funktioniert wie die Trinität. Jede Beziehung des Menschen funktioniert nach dem Gleichnis Gottes. Deshalb sagte der Herr Jesus Christus auch, er ist in Gemeinschaft mit dem Vater und der Vater ist in Gemeinschaft mit dem Sohn. Denn der Vater ist Gott, sowie Jesus Christus Gott ist und der heilige Geist ist Gott. Und Gott ist Gott der Liebe und des Lebens.
Würde ich den antitrinitiären Gott lästern, würde es mir durch den Fall vor dem einzig wahren Gott nicht besser, sondern schlechter gehen.
Der Herr zog mich Zeit meines Lebens über die Schriften zu sich, ich glaubte, doch versperrte ich mich. Nun offenbart der Herr mir die Schriften bevor ich sie las, denn siehe, sie führt zum Leben.
Ich bat inständig um Vergebung und es wurde mir vergeben.
Ich bat um Annahme meiner Danksagungen und sie wurden angenommen.
Ich bat um Erhörung und ich wurde erhört.
Wie kann der geliebte Vater, der geliebte Sohn und der geliebte heilige Geist nicht Gott sein?
In all meiner Anklage und Bitterkeit war mein Tempel nur eine Ruine in der es spukte, doch jetzt ist er ein Hort des Lichts geworden und dort herrscht von Gott erfüllter Frieden.
Ich danke dem Vater dafür, dass er nie aufhörte einem verlorenen Sohn die Hand zu reichen und für all die Gaben, die er mir trotzdem gab, die ich wie ein unersättliches Getier verschlang. Inzwischen wurde mir Erkenntnis geschenkt, dass die Habgier eine Eigenschaft des Verschlingers ist, die Sehnsucht nach der selbstabgelehnten Liebe des Vaters, die nie weg war, die immer ihre schützenden Hände über das Kind hält.
Ich danke dem Sohn, dass er sich auch für einen Sünder wie mich hergegeben hat um mich zu erlösen, um mich an die Hand zu nehmen, zu führen auf den Pfad zum Vater, dem ich wie ein Fels in der Brandung folge, denn siehe, der Weg ist schmal, doch er ist gut und hell, mir wurde die Sicht gegeben, alles zu sehen, was mein Herz erwärmt.
Ich danke dem heiligen Geist, der meinen Tempel erleuchtet, Freude und Wärme hinein bringt. Mir Kraft gibt, die täglichen Aufgaben zu meistern und der mir Frieden schenkt. Der mich fernhält von Zank, Streitsucht und Verachtung, denn sie beunruhigen nur den Geist, das Herz und die Seele.
Amen.

Ich bitte um Verzeihung, manchmal geschieht "läuft" es einfach. Ich hoffe deine Frage ist beantwortet. Ach nein moment ... Jesus Christus war für mich einst doch schon der Sohn Gottes, aber eben nicht Gott oder an Gott anteilig, der Erstgeborene, wenn man so will. Für diese Irrlehre hab ich bereits vielmals um Vergebung gebeten und siehe Gottes Barmherzigkeit ist unbegreiflich groß, sodass er nicht zuließ, dass ich meine von ihm gegebene Trinität den Schweinen zum Fraß vorwerfe, denn er liebt mich, wie er alle liebt. Begreife doch bitte, der Vater liebt dich. Wieso bist du bereit für deinen Schatz alles zu geben, aber nicht für deinen Vater, der dich über den Maßen liebt? Hat er dir denn nichts gegeben, wovon du lebtest? Nimmt er dir etwas weg, was du brauchst? Wieso denkst du, will dir dein Vater etwas Böses?
Erkenne endlich, der Vater kannte dich in Geist, Seele und Herz bevor du warst.

Sorry, ich mach jetzt Schluss.

Ja, Landkreis Vechta.

LG

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Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @wavedancer

Erstens widerspricht das Verhalten den 10 Geboten und zweitens wenn ich schon vor und unter Menschen gegen Regeln breche, wie sollte ich da vor dem Herrn treten können und Rechtsprechung erwarten können, wenn er mir aufzeigt, dass ich voll mit Fehlern bin? Da gilt es eben die Fehler, die ich habe klein zu halten aus freien Stücken.

Die 10 Gebote sind der Maßstab, an dem wie erkennen können, wie sündig wir vor Gott sind und wie hoch seine Ansprüche sind, denen wir aus eigener Kraft nie gerecht werden könnten. Glücklicherweise hat Jesus am Kreuz bereits für alle unsere Sünden bezahlt; wir müssen sie Gott nur noch bekennen und sie bereuen, und sie sind uns vergeben.

Lies Johannes 13,4-14 (Fußwaschung) mal nicht (wie meist üblich) unter dem Aspekt des Dienens, sondern des Vergebens.

flutterby antworten
TheGuyWhoLongs4More
(@theguywholongs4more)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 41

Hallöle! 🙂
Das kann ich 1:1 so unterschreiben. Danke für den erhellenden Beitrag!!

Grüßle, tgwl4m

theguywholongs4more antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hallo 😊

ich lese hier Dein Zeugnis und Deine Antworten und bin aber ziemlich ratlos, denn ich frage mich, was Du diskutieren möchtest?

Ich versuche mal zusammen zu fassen: Du formulierst sehr eingehend Deine Kritik an "der Kirche" und warum Du sie nicht betreten wolltest, aber seit Du seit 1 Woche die Wahrheit der Dreieinigkeit erkannt hast, zieht es Dich in eine Kirche, aber Du schiebst einen Besuch immer weiter vor Dir her.

Und auch diese Aussage hier erscheint mir widersprüchlich:

Veröffentlicht von: @wavedancer

1. Ich will Gott nicht lästern indem ich die Kirche betrete, weil sie (inzwischen) im Irrtum ist (wir sollen ausharren und uns vor Irrlehren in Acht nehmen)
2. Ich will nicht mein Todesurteil besiegeln, weil ich die Kirche gemieden habe in der ich vielleicht Gunst in Gottes Augen gefunden hätte um zu erfahren ihm wirklich und wahrhaftig dienen zu dürfen.

Du denkst, es ist Gotteslästerung, eine Kirche zu besuchen, aber gleichzeitig denkst Du, es wäre ein "Todesurteil", es nicht zu tun. Und was hat mit alle dem die Dreieinigkeit zu tun? Wie passt das alles zusammen?

Grüssle von Katrin

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1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallöchen.

Es geht um 2 Gedankengänge, die ich dabei befürchte. Es ist quasi als ein entweder 1. oder 2. zu verstehen. Ich entschuldige mich für die missverständliche Formulierung. Und ich wollte gar keine Diskussion starten, die Frage war lediglich, ob hier noch jemand ein komisches Gefühl beim Betreten einer Kirche hatte.

Anonymous antworten
Deborah71
Beiträge : 17850

Hi Wavedancer,

ich würde gerne wissen, aus welchem Hintergrund du kommst, um zu verstehen, warum du so schreibst, wie du schreibst.

lg
Deborah71

deborah71 antworten
13 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Es geht nur um die Frage, ob noch jemand ein mulmiges Gefühl hat als er/sie eine Kirche besucht hat.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17850

ok...

nicht Kirche aber ähnliches kann ich erzählen.

Jesus hat sich mir bekannt gemacht und es war in den Anfängen... da lud mich eine Kollegin in den Hauskreis ein, erklärte mir, was das ist, was da gemacht wird (zusammen Bibellesen, drüber reden usw..) und irgendwann wollte ich mal mit.
Ich bin nur kein Kopfschmerztyp.
Ab dem Moment, als ich mich entschieden hatte, in den Hauskreis mitzugehen, bekam ich jedesmal ca eine halbe Stunde vorher Kopfschmerzen und sagte ab.
Das ging mehrere Wochen so, bis uns das auffiel, dass es immer zum selben Zeitpunkt passierte.
Sie betete dann.... und ab da konnte ich in den Hauskreis mitgehen und diese Art Kopfschmerzen ist nie wieder aufgetreten, wenn ich zu einem Treffen mit Christen wollte.

Ein anderes Ereignis.... über das Gezogen werden:
Auf einem Lehrgang im Süden Deutschlands las ich von einem offenen Hauskreis einer freien Gemeinde. Das sprach mich an und ich wollte dahin.
An dem Abend fing es an in Strömen zu regnen. Wäre ein Grund gewesen, Nicht hinzugehen.
Irgendwie zog es mich aber derart stark dahin, dass ich ging. Auf dem Weg hatte ich auch keinerlei früher übliche Angst, mich zu verlaufen.
Ich wurde dort sehr herzlich empfangen und ein Ehepaar hielt noch länger einen stärkenden Kontakt mit mir hier in den Norden.

Hilft dir das weiter?

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke, das hilft mir sehr weiter. Meine Erfahrungen mit dem Satan sind, immer einen großen Bogen um Dinge zu machen mich Gott zu nähern. Dann ist es so wie ich es mir dachte. Gott zieht mich, lässt aber zu, dass der Satan mich dran hindert.
Ich befürchte kein Mensch wird jemals Gottes Geduld mit uns je begreifen können, so widerspenstig wie wir sein können.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17850

Gottes xter Name ist Geduld 😊

Du wirst also trainiert, dich zu entscheiden, auf welche innere Stimme du hören willst.

Das ist auch ein genereller Punkt an Unterscheidung: zieht mich etwas, ein Lehre, ein Ereignis, eine Zusage von Gott weg oder zu ihm hin.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Und eben dieses Gefühl war neu für mich. Ich lese Jesu Worte und lache vor Freude oder heule, weil meine Verfehlungen wie eine Abrissbirne einschlagen, doch war es das erste mal, dass mich jemand so stark zur Kirche zieht, ich verweigere das Knie vor einem Kruzifix, einer Marienstatue oder sonstiges Bildnis zu beugen, doch es war wie ein reißendes Gefühl. Eigentlich entstand es seit ich das erste Mal las, dass die Jünger Jesu nach seiner Rückkehr in den Himmel in den Tempel kehrten um den Heiligen Geist zu empfangen.
Und ja, ich bin ein Sünder und bitte täglich um Vergebung und deshalb nehme ich es so ernst. Nur weil Jesus Christus für uns starb heißt es deshalb nicht gleich, dass ich machen kann was ich will, denn mein freier Wille ist nur da um Gott zu bezeugen und seinen Willen zu tun.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17850

Du hast Sündenerkenntnis, das ist gut.... nimmst du die Vergebung auch an? Das Wort Danke ist für das Empfangen hervorragend geeignet. 😊

Veröffentlicht von: @wavedancer

Nur weil Jesus Christus für uns starb heißt es deshalb nicht gleich, dass ich machen kann was ich will, denn mein freier Wille ist nur da um Gott zu bezeugen und seinen Willen zu tun.

Ab der Umkehr und Wiedergeburt setzt die Führung des Heiligen Geistes zum Veränderungsprozess ein. Die Bibel nennt das Heiligung.
Der HErr Jesus macht das allerdings nicht über unser Einverständnis hinweg.... in Röm 12 steht das Einverständnis des Mitgehens in der Veränderung so beschrieben: lebendiges Opfer...also eine Ganzhingabe an den HErrn, dass er in jedem Lebensraum aufräumen darf. Dabei werden auch unsere Gedanken Jesus gemäß verändert.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Ich weiß noch gar nicht woran ich die Vergebung erkenne. Bisher führe ich Wachgespräche, die man auch als Selbstgespräche deuten könnte. Zumindest von außen betrachtet.
Dieses Zugeständnis habe ich bereits gemacht. Der Beweis war für mich am Freitag auf der Arbeit offenbart worden, auch wenn ich anwesend war lief das Verhältnis zwischen meinem Schichtleiter (Mennonit) und mir sehr harmonisch. Eine Situation am Freitag hatte mir wieder Freudentränen entrissen. Da hatte ich den Herrn Jesus Christus angefleht die Entscheidung meines Schichtleiters so werden zu lassen, dass wir beiden uns nicht zu verschulden und nachdem das Thema um das es ging besprochen war kam mein Schichtleiter zu mir gerannt und rief "Thomas!" Und flüsterte mir "Das mit der Sache ist ja schön und gut, aber wir sagen den anderen nichts davon und wir machen das auch nicht, wenn das so und so ist, dann sagst mir Bescheid" ... man kann sich vielleicht in etwa vorstellen, was für Luftsprünge meine Seele gemacht hatte, ich hatte ihm und Gott dafür gedankt, dass ich ein guter Knecht (Arbeiter) sein durfte, denn es ging um eine Sache, die uns von der Firma verboten worden war. Denn es heißt "... So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." Mt 22:21
Ferner heißt es "Wer ist nun der treue und kluge Knecht, den der Herr über seine Leute gesetzt hat, damit er ihnen zur rechten Zeit zu essen gebe? Selig ist der Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, das tun sieht." Mt 24:45-46
Und ich danke auch jetzt dem Herrn, dass er euch zu mir sandte um mich zu unterrichten und auch für deine Zeit und Geduld, denn du hast die Frage längst beantwortet und bist mir nichts schuldig. Ich weiß auch noch nicht, was mich in der Kirche erwartet, der Herr weiß es und wird mich tun lassen, was ihm gefällig ist.

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Deborah71
(@deborah71)
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In der Bibel steht die Zusage...

1. Joh 1, 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

Da hast du es schwarz auf weiß. Es hängt nicht von Gefühlen ab... sondern von der Treue Gottes und Christus am Kreuz und es ist wie mit einem Geschenkpaket: du bekommst es überreicht, bedankst dich und packst es dann aus... d.h. du siehst dann, was es ist.

Nachdem du dein Leben unter die Herrschaft Jesus gestellt hast, bist du nicht mehr Knecht, sondern Sohn Gott-Vater gegenüber.
Angenommen und in einer neuen Beziehung zu ihm.

Der Heilige Geist hat dich zur Gemeinschaft hinzugefügt... hineingetauft, steht in
1. Kor 12, 13 Denn in einem Geist sind wir alle zu einem Leib getauft worden, es seien Juden oder Griechen, es seien Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt worden.

Dann gibt es noch die Wassertaufe Mt, 28,19 in der verdeutlicht wird, was mit einem aus Glauben an Christi stellvertretendem Tod mit passiert ist:
Römer 6, 3 Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4 So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so werden auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
5 Denn wenn wir verwachsen sind mit der Gleichheit seines Todes, so werden wir es auch mit der seiner Auferstehung sein;
6 da wir dies erkennen, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde abgetan sei, dass wir der Sünde nicht mehr dienen.

Und dann gibt es noch die Taufe von oben, in der ein Christ mit dem Heiligen Geist übertaucht wird, damit er aus der Kraft Gottes leben kann.
Matthäus 3, 11 Ich(Johannes) zwar taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt (Jesus) , ist stärker als ich, dessen Sandalen zu tragen ich nicht würdig bin; er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen;

Veröffentlicht von: @wavedancer

Ich weiß auch noch nicht, was mich in der Kirche erwartet, der Herr weiß es und wird mich tun lassen, was ihm gefällig ist.

Denke ich auch... und lerne die Schrift gut kennen, dass du in ihr zu Hause bist und ernährt wirst.

deborah71 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
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Danke für den Verweis liebe Schwester. Dann hat er es mir recht getan.

Nun, getauft bin ich seit je her römisch-katholisch, ich war vor ein paar Wochen noch bereit aus der Kirche auszutreten, eben aus oben genannten Gründen, doch bin ich dem nicht nachgekommen und nach einigen Recherchen ist es wohl auch egal, ob ich rk oder ev getauft, denn ich gelte als Christ.

Gelesen habe ich die Bibel schon immer, zugegeben, nur bruchstückweise, so wie ich gerade Lust hatte, doch ändert sich das. Und ernährt werden ist gut, ich fühle mich wie ein kleines Kind dessen Neugier weiter wächst und doch kann ich das alles auf einmal nicht fassen.

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Deborah71
(@deborah71)
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Veröffentlicht von: @wavedancer

Und ernährt werden ist gut, ich fühle mich wie ein kleines Kind dessen Neugier weiter wächst und doch kann ich das alles auf einmal nicht fassen.

Es ist wie beim normalen Essen: an großen Brocken kann man sich tüchtig verschlucken und wenn nicht richtig gekaut ist, liegen die Brocken schwer im Magen.

deborah71 antworten
Deborah71
(@deborah71)
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dein Herz schlägt für Jesus.... (Titel mal erneuere)
..und der treibt nicht.

Ende im Gelände mit Herzrasen 😉

deborah71 antworten
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Gepriesen sei der Herr in alle Ewigkeiten.

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Hi, ja einmal eine Art ehrfürchtiges ist lange her, weil Gott dort wirkte.

Aber auch merkwürdige Gefühle, weil ich Starke Zweifel hatte ob dort wo ich war, alles richtig ist....

Im Augenblick nicht weil ich in einer Kirche bin im Sinne eines Zentrums, sondern weil ich zu einer Gruppe von Gläubigen gehe, die kein E.V. oder so etwas sind, aber Menschen mit dem Herz auf dem rechten Fleck, einer richtigen Einstellung zu Gott und seinem Wort- wo ich mir wegen Unreife und Unreinigkeiten fast schon fehl am Platz vorkomme.

Man darf nicht vergessen, es sind alles subjektive Eindrücke.

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