Lebendige Beziehung zu Jesus - Zur Diskussion gemacht. Wunsch eines Users.
Hi,
ich wurde per PN gebeten dieses Thema zur Diskussion zu machen. Das Thema gefällt einem User sehr.
Also hier nochmal den ganzen Text. Zur Diskussion freigegeben.
Habe es etwas revidiert.
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Hi,
irgendwo in einem Thema kam das kurz.
"Lebendige" Beziehung zu Jesus.
Ich habe das mal in einer KI eingegeben: Lebendige Beziehung zu Jesus möglich?
Hier eine Antwort. .
Argumente, warum eine persönliche Beziehung infrage gestellt wird:
- Fehlen im biblischen Zeugnis: Kritiker weisen darauf hin, dass die Formulierung „persönliche Beziehung zu Jesus“ nicht in der Bibel vorkommt.
- Gemeinschaft statt Privatheit: Biblisch sei die Beziehung zu Jesus primär communal (gemeinschaftlich) als Teil des Leibes Christi (der Kirche), nicht eine private, isolierte Beziehung zwischen "mir und Jesus".
- Kritik an emotionaler Überhöhung: Der Fokus auf "Fühlen" oder "Erleben" wird oft als "evangelikale Sprechweise" (evo-speak) kritisiert, die den Blick auf den historisch-theologischen Christus verstellt.
- Gefahr der Werkegerechtigkeit: Die Vorstellung, man müsse eine Beziehung selbst "entwickeln" oder "pflegen", kann als ein unterschwelliges Werkegerechtigkeits-Konzept empfunden werden, das die Heilszusage auf menschliche Leistung reduziert.
- Fehlende physische Präsenz: Theologen weisen darauf hin, dass Jesus nicht physisch anwesend ist, was eine direkte, "kumpelhafte" Beziehung problematisch macht.
- Gott als Person: Die theologische Basis ist, dass Gott kein unpersönliches Wesen, sondern ein persönlicher Gott ist, der sich als Liebe und Geschenk offenbart.
- Leben in der Nachfolge: Eine Beziehung zu Jesus wird als lebensnotwendig dargestellt, um Kraft zu finden und das Leben zu bewältigen, oft beschrieben durch Gebet und das Lesen der Bibel.
- Gemeinschaft als Ort der Begegnung: Eine lebendige Beziehung wird durch Gemeinschaft mit anderen Gläubigen (Gemeinde) und das Wirken des Heiligen Geistes ermöglicht.
- Intimität: Anhänger einer persönlichen Beziehung betonen, dass Jesus der "Bräutigam" der Kirche ist, was eine tiefe, persönliche Liebe impliziert.
Ob eine lebendige Beziehung möglich ist, wird unterschiedlich beantwortet. Während die einen sie als notwendigen Kern des Glaubens sehen, betrachten andere sie als ein modisches, individualistisches Konzept, das den gemeinschaftlichen Charakter des christlichen Glaubens verfehlt. Beide Seiten stimmen jedoch oft überein, dass eine Beziehung zu Gott zentral ist, unterscheiden sich aber in der Art der Umsetzung (persönlich-emotional vs. kirchlich-sakramental).
Warum denkst du, eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus zu haben?
Weil ich Vertrauen in Jesus habe und in das was er gesagt hat, deshalb denke ich das.
Und wenn du Vertrauen hast, dann lebt diese Beziehung aus diesem Vertrauen und gründet sich darauf. Sie entsteht da, mit diesem Vertrauen.
Ja, das "Vertrauen in Jesus" halte ich auch füe zentral ... Heinz Zahrnt, ein liberaler-protestantischer Theologe, hat es mal für sich auf den Punkt gebracht mit dem Satz: "Ich glaube Jesus seinen Gott.!" ... Dagegen werden Einige sagen: "Aber er ist doch Gott selbst! Deshalb geht es nicht nur um 'Jesus seinen Gott', sondern darum, an ihn selbst zu glauben" .... Ein berechtigter Einwand. Aber das Vertrauen in Jesus., wie die Evangelien ihn mit seinem Leben, seinen Worten und seiner Botschaft wiederspiegeln, ist in Zahrnts Aussage auch drin.
Ein Gedanke, der mir wichtig ist: "Eine lebendige Beziehung zu Jesus" ist eine Formulierung, die über evangelikal-pietistische Frömmigkeit weit hinausreicht und in der viele von Christus Berührte, mit ihm im Geist Lebende, Ihm Folgende sich wiederfinden können, die liberal oder mystisch mit ihm unterwegs sind. Leider aber ist die Formulierung oft eine Sprache, mit der Evangelikale eine Deutungshoheit (ihres Glaubens) verbinden und Anderen absprechen, eine solche Beziehung zu haben ...
L'Chaim
Im Evangelikal-pietistischen Verständnis gehört zur lebendigen Beziehung die Aussage Jesu:
Joh 10, 27 Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
Das wird gerne überlesen... ist aber essentiell.
Jesus sprach bei Petrus' Beauftragung Lämmer und Schafe an. Die Lämmer lernen von ihren Schafmüttern auf wen sie hören sollen. Diese Weitergabe des Hören Lernens fällt oft unter den Tisch. Beziehung lebt von Miteinander reden.
Joh 10,27 eröffnet eben genau die Frage, ob Menschen, die ihre "lebendige Beziehung zu Jesus" außerhalb des evangelikal-pietistischen Verständnisses (also liberal,mystisch, katholisch, spirituell, ökumenisch) haben und leben, nicht ebenfalls zu "seinen Schafen" gehören, "seine Stimme hören", von ihm "gekannt" sind und "ihm "folgen".
Ich bejahe und glaube dies, zähle mich selbst dazu und wünsche Allen, die den Zaun, Stall, Weide und Hitrtenbezug ZU ENG definieren, einen WEITEREN Horizont 🙂
L'Chaim
Hört sich ja umarmend an..... aber dadurch umgeht man das Vermitteln des Hörens.
Wir nähern uns immer mehr der Zeit des Antichristen, des falschen Propheten und der täuschenden Stimmen.
Es ist nicht gut, sich vor der Verantwortung das Hören zu vermitteln zu drücken.
Veröffentlicht von: @deborah71Wir nähern uns immer mehr der Zeit des Antichristen, des falschen Propheten und der täuschenden Stimmen.
Da sagst du für uns alle was sehr Wichtiges! Im Wort bleiben ist das einzige, das dafür sorgt, dass die Schafe seine Stimme hören und dass sie unterscheiden können unter den vielen Stimmen, die heute auf einen einprasseln. Viele Seelen sind in Unruhe versetzt ob der Kriege, der Klimaveränderungen und deren Auswirkungen und haben auch oft als Christen noch nicht verstanden, wer Gott ist, wer Jesus ist und warum das alles passiert und vor allem: was es für ein Ende haben wird. Ich sage gern: Es wird (ganz allgemein) nicht mehr besser (mit dieser Welt). Es kommt, was kommen muss, und wir tun gut daran, die Ruhe zu bewahren und bereit zu sein für sein Kommen, für sein Wirken und unseren Job dabei.
Täuschende Stimmen ... das ist für mich wie ein Bild eines Menschen, der eine Straße entlangläuft, des Hirten Stimme folgend, dann vermischt sich diese Stimme mit anderen, weil noch viele dazukommen (weil Menschen zu oft woanders hinschauen und ihren Bedürfnissen eher nachgehen als dem Bau des Reiches Gottes) und bei der nächsten Weggabelung sind so viele Stimmen da, dass er der falschen folgt, nicht mehr der des Herrn ... und schon isser auf nem anderen Weg ... und erkennt es oft (noch) gar nicht.
Hört sich ja umarmend an..... aber dadurch umgeht man das Vermitteln des Hörens.
Deinen Einwand verstehe ich nicht. Inwiefern wird nicht das Hören vermittelt, wenn man auf einem anderen christlichen Weg als dem evangelikalen Weg unterwegs ist?
Frage mal etliche Christen anderer Denominationen, ob und wie sie die Stimme des Guten Hirten aus den vielen Stimmen heraushören. Du wirst dich wundern über etliche Antworten.
Ob sie erkennen können, ob Botschaften mit der Schrift übereinstimmen oder nicht. Wie sie prüfen, was ihnen gepredigt wird, ob es sich nur gut anhört oder auch wirklich wegweisend ist.
Da gibt es große Unterschiede.
Deine Antwort heißt im Klartext: "Christen anderer Denominationen" (was oder wer immer das sein soll, in concreto) haben Hörprobleme - im Unterschied zu den Evangelikalen, die die Deutungshoheit für sich beanspruchen "in übereinstimmung mit der Schrift" (wie sie sie verstehen, als einzig richtige Interpretation & Deutung) ...
Ich HÖRE Jesu Stimme aus dieser Haltung NICHT heraus ...
L'Chaim
Du weißt doch, was andere Denominationen sind. Würde mich wundern, wenn er Pastor das nicht wüsste.
Es geht nicht um Deutungshoheit, sondern Zeugnis der Erfahrungen, dass der Auferstandene seine Kommunikationsfähigkeit nicht verloren hat und mit seinen Schafen reden möchte.
Natürlich weiß ich, was "Denominationen" sind *lach* --- ich meinte: WEN Du in concreto vor Augen hast, wenn Du unter diesem Sammelbegriff danach fragst, "ob und wie sie (die Anderen) die Stimme des Guten Hirten aus den vielen Stimmen heraushören"? Und über welche "Antworten" sollte "ich mich wundern?
Natürlich gibt es die Unterschiede ... darum geht es mir ja gerade.
So schreibt William Johnston SJ - ein irischer Christ und Meditationslehrer, der in Japan gelebt und gewirkt hat: "Im Antlitz Christi sind noch unendlich viele Züge unerkannt, SEINE STIMME SPRICHT in vielen und kraftvollen Tönen, die westliche Ohren noch nie vernommen haben, seine Augen sind Abgründe der Weisheit, die noch kein westlicher Blick ergründet hat ..." - Damit meint er, dass der buddhistische Osten (der kulturell-geistig anders ist als unser abendländisches Verstehen) ihm geholfen hat, seine "persönliche Beziehung zu Jesus" noch einmal inniger zu erfassen ...
In der Konsequenz Deines Denkens und Glaubens kann das ja nicht wirklich so sein und es wären abwegige Stimmen, die ihn eher von Jesus und dem rechten Verstehen weggebracht haben, oder?
L'Chaim
Ich gab William Johnston als konkretes Beispiel an, auch wenn Du ihn nicht weiter kennst (oder kennen musst) - es geht um die Frage, wie Dein Heilsverständnis passen soll zu solchen Christen, Konfessionen und Glaubenswegen, die außerhalb der evangelikal-pietistischen Sichtweise liegen.
L'Chaim
Das weißt du doch, darüber haben wir schon geschrieben. Es geht nicht am Kreuz vorbei und da ist nicht die Denomination der Knackpunkt, sondern das Zeugnis der Schrift.
Glaubt jemand Gott oder glaubt er ihm nicht. Ohne das Wörtchen an ist der Sinn wesentlich herausfordernder.
Ja, darüber haben wir schon geschrieben 😉
Dass es nicht "am Kreuz vorbei geht", ist ja auch meins und widerspricht an keiner Stelle meiner Auffassung.
Dass es nicht um die "Denomination als Knackpunkt" geht, ist schon schwieriger - denn in ihnen spiegelt sich ja wieder, dass "das Zeugnis der Schrift" durchaus verschiedene Wege des Verstehens und Deutens gezeitigt hat und historisch, kulturell, geistig viel-fältig verstanden und interpretiert wird.
L'Chaim
Dass es nicht um die "Denomination als Knackpunkt" geht, ist schon schwieriger - denn in ihnen spiegelt sich ja wieder, dass "das Zeugnis der Schrift" durchaus verschiedene Wege des Verstehens und Deutens gezeitigt hat und historisch, kulturell, geistig viel-fältig verstanden und interpretiert wird.
Das ist richtig und wichtig. So könnte sich jeder selbst prüfen, inwieweit ist er/sie in welchem Bereich unterwegs ist. Ab wieviel Maß an Organisation wird es kritisch.
System vs Beziehung
Organisation vs organischem Leib Christi
Frank Krause hat da in die Tiefe drüber geschrieben. Z.B. anhand von Hesekiel und dem Tal der toten Gebeine
Death Valley- Im Tal der deutschen Knochen
@deborah71. Mit der Erkenntnis, dass das griechische Wort für "glauben"=pisteuein einen tieferen Sinn hat, nämlich "vertrauen" "sich jemandem anvertrauen," entsteht m.E auch mit "an"eine tiefe Vertrautheit, Zuwendung lg lulute
nicht mehr kirchlich bedeutet nicht mehr kirchlich organisiert. Auch nicht freikirchlich organisiert nach einen Geistlichen-Mißbrauchstrauma.
Aber verbunden mit Mitchristen, Mitbetern durch Jesus. Aufgrund meiner Historie passe ich nirgends wirklich rein und bin doch dabei.
Ob sie erkennen können, ob Botschaften mit der Schrift übereinstimmen oder nicht.
Das kann jeder, der lesen kann und die Bibel liest. Dazu brauch es keine bestimmte Domination. Aber es brauch den Willen, die Wahrheit zu wollen.
@deborah71 Und möglicherweise wird's dann trotzdem unterschiedlich verstanden.
klar, einmal in die persönliche Situation hinein, und zum anderen auch in unterschiedliche Vortsellungen hinein.
Er sagt ja auch: seht zu, wie ihr hört. Selbst das kann schon mehreres in einer Situation bedeuten.
@deborah71 Und dann gibt's ja auch noch unterschiedliche Prägungen.
Frage mal etliche Christen anderer Denominationen, ob und wie sie die Stimme des Guten Hirten aus den vielen Stimmen heraushören. Du wirst dich wundern über etliche Antworten.
Naja, ich bin ja auch eine Christin einer anderen Denomination, und wenn du mich fragst, höre ich die Stimme Jesu sehr gut heraus.
Ob sie erkennen können, ob Botschaften mit der Schrift übereinstimmen oder nicht. Wie sie prüfen, was ihnen gepredigt wird, ob es sich nur gut anhört oder auch wirklich wegweisend ist.
Das ist wieder eine andere Geschichte. Mit der Schrift kann man alles begründen, Kriegstreiberei genauso wie Pazifismus.
Es geht darum, den Geist zu erkennen. Paulus hat auf der Grundlage der Schrift und nach seiner Überzeugung im Einklang mit dem Willen Gottes und als Verteidiger für die Ehre des alleinigen Gottes viele Menschen verfolgt und getötet. Damit hat er genau das getan, was nicht der Wille Gottes ist, weil er das Wesen Gottes nicht erkannte.
Außerdem kann man im Leben mit Gott nicht alles mit der Schrift belegen, denn die Schrift ist begrenzt. Die Erkenntnis Gottes geht viel tiefer, als sich mit Worten überhaupt ausdrücken lässt und was sich ohne eigenes Erleben überhaupt begreifen lässt. Jesus selbst zeigt die Grenzen Seiner Lehre und damit auch der Schrift: Joh 16,12 Ich hätte euch noch so vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13 Doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten.
Joh 16,12 Ich hätte euch noch so vieles zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht ertragen. 13 Doch wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten.
Das ist eine soo tolle Verheißung, dass wir mehr Erwarten an Offenbarung und zwar nicht nur an Menschen gebunden, sondern auch Direktempfang...........auch wenn Gott durch Menschen sprechen kann, wie die Pfingstpredigt des Petrus zeigt. Da war perfekte Teamarbeit. Und bei Paulus Ruf nach Mazedonien haben wir ein Beispiel für Direktempfang. Dabei bleibt die Schrift als Basis und Prüfmodul, denn der Heilige Geist widerspricht sich nicht.
@deborah71 Ja, die Schrift bleibt die Basis.
Andererseits zeigt der Geist (mir jedenfalls) immer mehr, dass Gottes Wirken viel umfassender und weiter ist, als ich mir das jemals vorgestellt hätte. Meine Vorstellungen von Gott aus der Schrift waren viel zu eng und werden nach und nach korrigiert.
Vor Jahren ist mir mal ein Kronleuchter aufgegangen. Wir hatten Hauskreis und sprachen über eine Bibelstelle und plötzlich öffnete mir Gottes Geist die Augen, dass diese Bibelstelle das Gegenteil von dem bedeutete, was ich bisher darüber gedacht hatte. Das war sehr befreiend, Seine Sicht vermittelt zu bekommen.
Welche Stelle war das und wie hattest du sie jeweils verstanden?
Du beziehst dich auf dieses post?
Ich weiß die Bibelstelle nicht mehr, aber das neue Verständnis durch die Wahrheit des Hl. Geistes brachte mir Freiheit, Entlastung und Freude. An die Änderung zu mehr Lebensfreude erinnere ich mich nach wie vor ermutigt.
Diese Weitergabe des Hören Lernens fällt oft unter Beziehung lebt von Miteinander reden.
Aber nicht nur und auch nicht ausschliesslich.
Ein Baby zB kann nicht sprechen und trotzdem kannst du mit ihm eine Beziehung aufbauen.
Babys sprechen anders, aber sie kommunizieren trotzdem: schreien, glucksen, lächeln und sie kennen die Stimme ihre Eltern, die sie während der Schwangerschaftszeit schon gehört haben, gedämpft, aber gehört.
aber sie kommunizieren trotzdem
Genau. Ich wollte nur sagen: Kommunikation funktioniert nicht nur über Sprache. Deshalb kann man eine Beziehung mit Jesus haben, ohne mit ihm zu sprechen (in Dialogform), es kann ja trotzdem Kommunikation da sein.
Klar geht das auch..... das ist zusätzlich zum Vers mit seine Stimme hören.
An anderer Stelle gibt es eine Erweiterung: Lass mich hören, wie ein Jünger hört.
oder: Seht zu, wie ihr hört.
oder: Seht zu, wie ihr hört.
🤔das habe ich bisher immer so eingestuft, als würde es um den Inhalt des Gehörten gehen und nicht um die Art und Weise…aber naja, so macht es fast mehr Sinn.
Das ist faszinierend mit den Babys. Sie verkranmpfen, haben seelische Empfindungen bei Missempfinden. Man hat Babys aus sehr schwierigen familien geholt. Diese waren verkrampft, zeigten verzerrte Mimik. Als sie Liebe und Fürsorge spürten, veränderte sich vieles zum positiven. Man sah das in der Bewegung und Mimik. Mich hat das sehr berührt.
Ich glaube, Jesus ist auch so. Er ist Liebe und Fürsorge kann aber auch streng sein...aber doch steckt Liebe und Fürsorge drin.
In Jona zeigt sich das im AT und woanders auch.
Ein Gedanke, der mir wichtig ist: "Eine lebendige Beziehung zu Jesus" ist eine Formulierung, die über evangelikal-pietistische Frömmigkeit weit hinausreicht und in der viele von Christus Berührte, mit ihm im Geist Lebende, Ihm Folgende sich wiederfinden.
Gott sei Dank! 👍🏻
Warum denkst du, eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus zu haben?
Ich spüre Seine Gegenwart, Seinen Frieden und Seine Liebe, Er lebt in mir. Meine Beziehung zu Jesus hat sich im Laufe der Zeit verändert. Sie hat sich vertieft.
Zuerst war Er mir wie ein sehr guter Freund, zu dem ich immer wieder kommen kann, wenn ich Trost, Frieden und Liebe suche.
Als mir dann bewusst wurde, dass Jesus für mich gekreuzigt wurde, ja, dass ich zu denen gehöre, die schrien: "Kreuzige Ihn", da habe ich erst erkannt, dass ich Ihm völlig vertrauen kann. Und ab da habe ich Ihm in allem vertraut, ohne Vorbehalte, ob ich verstand, was geschah oder ob das Geschehen völlig über mein Verständnis ging. Jesus führte mich durch ein Erleben, das man vergleichen kann mit der Sintflut, der Apokalypse oder dem Leben von Ijob, und ich glaube, das war mir nur möglich, weil ich Ihm völlig vertraue.
Fühlen, spüren und anderes können andere Religionen ja auch.
Ja, zum Glück ist das so. Da es ein Gott für alle Menschen ist und Jesus für alle gestorben ist, auch für die die ihn nicht mit Namen kennen, sieht Gott ganz bestimmt jede Regung eines Menschenkindleins nach ihm und wird einen Weg finden.
Fühlen, spüren und anderes können andere Religionen ja auch.
Ja, genau. Auch Menschen in anderen Religionen sehnen sich nach Gott und die Antwort Gottes ist für die Seele wahrnehmbar und deswegen ein subjektives Erleben.
Wobei ich finde, Jesus macht es uns Christen leichter, zu Gott zu finden. Er ist der Erlöser und Heiland und befreit uns von den Hindernissen, die uns von Gott trennen. In allen anderen Religionen, die ich kenne, müssen die Menschen sich selbst vervollkommnen, indem sie Gesetze und Regeln einhalten, was mMn unmöglich ist.
Für mich ist eine "persönliche" Beziehung wie wenn man es mit
einer Partner / Partnerin (hoffentlich tief und eng)
Kollegen direkt (ehrlich zueinander)
Familienmitglieder (eng und ehrlich)
Freunde / Bekannte (manchmal sehr eng tief zu Freunden)
hat.
Eine tiefe, enge und ehrliche Beziehung steht im realen direkten Austausch und enge Verbindung.
Da Jesus psyhisch nicht da ist, kann man sich immer was einbilden. Was ich aus dem Gedächnis hole, das sind Worte aus dem Wort. Geht es mir schlecht, zitiere ich Psalme oder Passagen. Aber es ersetzt keine persönliche Beziehung zu einer "realen" Person. Die ist nun mal wichtig. Selbst das Wort sagt das. Habe ich eine Krankheit, rede ich nicht mit Jesus nicht, wie man es beseitigt. Ich gehe zum Arzt und bespreche direkt einen Behandlungsplan. Habe ich Rechtsstreit, hole ich einen Anwalt wenn es nicht vorangeht. Was willst da mit Jesus innig besprechen?
Persönliche Beziehung zu Jesus ist kein VIP Status.
Der eine hat eine Beziehung zu Jesus und spricht mit ihm über das Problem mit jemanden und der andere tuts auch und doch kommen beide nie näher, weil jeder für sich denkt oder glaubt, Jesus hätte das so gesagt. Das geht nun mal nicht
Aber es ersetzt keine persönliche Beziehung zu einer "realen" Person.
Ganz sicher will das Jesus auch nicht, jemanden ersetzen. Im Gegenteil, durch eine Beziehung zu ihm sollen deine anderen Beziehungen gedeihen. Auch die zu dir selbst und zu Gott, nicht nur die zu anderen Menschen.
Da Jesus psyhisch nicht da ist, kann man sich immer was einbilden. Was ich aus dem Gedächnis hole, das sind Worte aus dem Wort. Geht es mir schlecht, zitiere ich Psalme oder Passagen. Aber es ersetzt keine persönliche Beziehung zu einer "realen" Person. Die ist nun mal wichtig. Selbst das Wort sagt das. Habe ich eine Krankheit, rede ich nicht mit Jesus nicht, wie man es beseitigt. Ich gehe zum Arzt und bespreche direkt einen Behandlungsplan. Habe ich Rechtsstreit, hole ich einen Anwalt wenn es nicht vorangeht. Was willst da mit Jesus innig besprechen?
reale Person.... ein Kind sagte einmal: Liebe mit Haut drum. 😉
Jesus ist auch real.... aber anders real. Zwischen Auferstehung und Himmelfahrt war er anfassbar und hat gegessen, konnte aber auch plötzlich in einem Raum gegenwärtig sein. Ich denke, dass viele zu klein von ihm denken. Passiert mir ja auch.
Jesus im Alltag:
Heilung: Die letzte Zeit ging es mir schlechter und schlechter... Atemnot, Aufstehschwindel, Müdigkeit ohne Ende, Blutdruck in Unordnung. Da stolperte ich über ein video von David Théry, einem Heilungsevangelisten, der ein video mit 100 Heilungsbibelstellen produziert hatte und währenddessen auch für die Hörer betete. Er bat die Hörer, darauf zu achten, was aus seinem video für die Person aufblitzte. Ich nahm mir die Zeit, denn ich hatte kein Ja zu einem Arzt. Der Aufmerker beim Hören kam dann auf 'toxisch' und 'vergiftet'. huch..... Dann fiel mir auf, dass ich seit längerem einen starken Salzgeschmack nach dem Knabbern einer bestimmten Sorte Cornflakes zurückbehielt und die Verdauung gestört war. Ich googelte nach Salzvergiftung (zuviel Salz ist nicht gesund) und wurde fündig. Also Ende mit den Cornflakes, salzarmes Essen.... und in ein paar Tagen fing es an, mir besser zu gehen. Meine Leistung kommt zurück, Atemnot wesentlich reduziert, Blutdruck normalisiert, nur noch natürlich müde, Salzgeschmack rückgängig.
Ein andermal, schon länger her, sagte Jesus "Geh zum Arzt und lass dir helfen". Das war dann auch notwendig.
schaffe mir Recht vor meinem Widersacher: ein Kollege hatte mich mit seinem Konstrukt beim Chef angeschwärzt. Die Stimmung war mies. Ich sah keine Aussicht, dass meine Richtigstellung gehört werden würde. Da stützte ich mich auf die Bitte aus Lk 18. Innerhalb von ca 4-5 Wochen ergab sich eine Gelegenheit beim Zusammensitzen im Pausenraum mit dem Chef, lockere Atmosphäre und wir erzählten, das zugrundeliegende Ereignis, wo besagter Kollege vor den Kunden glänzen wollte und wir nur das Fußvolk wären. Wir hatten ihn ein wenig genatzt. Der Chef bekam tellergroße Augen: Der hat mir was ganz anderes erzählt. Da es mehrere Zeugen waren, war meine Ehre wieder hergestellt.
Persönliche Beziehung zu Jesus ist kein VIP Status.
Wir sitzen alle bei Gott in der ersten Reihe. Erkauft durch Jesu Tod am Kreuz. Mehr VIP geht nicht. 🙂
"Wir sitzen alle bei Gott in der ersten Reihe" ... Wenn das keine "Umarmung" ist, die mir gefällt 😉
Oder ist das "Wir" doch wieder eingeschränkt?
L'Chaim
Jesus ist für alle ans Kreuz gegangen. Joh 3,16 Das ist Seine Wertschätzung.
Ob jemand diese Wertschätzung erfasst hat und haben will, ist seine Angelegenheit. Er bekommt sie angeboten, aber nicht übergestülpt.
"Ob jemand diese Wertschätzung erfasst hat und haben will, ist seine Angelegenheit. Er bekommt sie angeboten, aber nicht übergestülpt."- Klingt großzügig, aber auch ein bischen lieb-los, wenn's um nicht weniger als das Ewige Heil geht 😉
Für mich ist das mehr als ein "Angebot" und die Gültigkeit hängt nicht davon ab, dass ein Individuum es erst gültig macht. Es gibt Menschen, die es zu Lebzeiten hören, verstehen und erfassen - und Viele die es nie gehört haben, aus unterschiedlichen Gründen nicht recht verstehen und erfassen (können) - und von Gott nicht verworfen werden mit einem "Dann eben nicht!"
Das Heilsmysterium (Gott versöhnte die Welt mit sich selbst! ein Satz im Perfektum) schon jetzt und hier zu erkennen, ist großartig, dazu laden wir ein, das verkünden und proklamieren wir (unsere "Mission") - aber das Heil hängt nicht daran, das wir es "in Kraft setzen", es ist und steht in Kraft und Viele werden es (über unsere menschliche Beschränktheit hinaus) erst "im Nachhinein" erkennen, wenn Gott "alles in allem" ist.
Karl Barth sagte mal auf die Frage nach dem Zeitpunkt seiner Heils-Entscheidung: "Ich wurde errettet - an einem Freitagnachmittag im Jahre 33 auf einem Hügel nahe Jerusalem" ... Nicht jeder erkennt es zu Lebzeiten, aber ihm/ihr dazu zu helfen, das ist unsere Berufung.
L'Chaim
"Ob jemand diese Wertschätzung erfasst hat und haben will, ist seine Angelegenheit. Er bekommt sie angeboten, aber nicht übergestülpt."- Klingt großzügig, aber auch ein bischen lieb-los, wenn's um nicht weniger als das Ewige Heil geht
Wenn DU das so hörst..... nunja.
Satan stülpt über, Gott respektiert den Willen eines Menschen. Erzwungene Liebe ist keine Liebe.
Über den "freien Willen" können wir jetzt ebenso diskutieren wie über das tatsächliche Auffassungs- und Erkenntnisvermögen des Menschen grundsätzlich.
Es geht auch nicht um "erzwungene Liebe", sondern darum, dass Gottes Liebe letztendlich grösser ist und sein wird als das, was wir Menschen u.U. zu Lebzeiten verstehen, erfassen und begreifen können.
L'Chaim
Wir werden später alle staunen, die es wirklich sein wird. Daher ist Spekulatius in diese Richtung überflüssig.
Interessant ist die Reihenfolge in einer Aussage im AT: Wir wollten tun und hören.
Jetzt unsere Aufgaben wahrnehmen, statt zu philosophieren oder schlittschuhlaufen.
Sorry ... was hat DAS jetzt wieder mit meinen Postings zu tun, wo ich sehr konkret eingehe darauf, dass Du den freien Willen so betonst und dem Menschen soviel Gewicht zumisst, Gottes Heils-Faktum erst in Kraft und Gültigkeit zu setzen?
Das hat mit Spekulieren und Philosophieren und Schlittschuhfahren garnix zu tun, sondern ist ein Durch-Denken unserer Glaubensgrundlagen und ein Erkenntnis-Bemühen, das dem Geist und der Essenz des Evangeliums entspricht ...
L'Chaim
Ein Wort, dass mir ins Herz gefallen ist aus einem Rundbrief der IBL (Derekt Prince):
"Sag ihnen, dass ICH sie liebe"
Ich finde, diese Liebeserklärung Gottes bedarf einer Antwort. Dazu gehört die Fähigkeit und die Möglichkeit Ja zu sagen, seinen eigenen Willen zur Beziehung in dem Ja auszudrücken und seinem Gegenüber den nötigen Respekt entgegenzubringen, ihn einer Antwort zu würdigen.
Ich schrieb ja, dass es wunderbar ist, wenn Menschen schon zu Lebzeiten GOTTES sich schenkende, bedingungslose LIEBE erkennen (können) und ihrerseits erwidern. Und dass es unsere Aufgabe/Berufung ist, ihnen dazu zu helfen.
Aber ich wehre mich dagegen, dass Gott wie ein beleidigter Liebhaber sagt:"Dann eben nicht!", weil Menschen die Liebesbriefe, nie erhalten haben, nicht lesen konnten, sie liegengeblieben sind oder der Absender nicht erkannt wurde (und wenn es nur Kurzsichtigkeit, Unachtsamkeit oder die verlegte Brille gewesen ist) ... Oder dass die Liebe am Ende nicht mehr gültig ist und sich verkehrt in eine ewige (!) Verwerfung.
L'Chaim
statt zu philosophieren oder schlittschuhlaufen.
Beides hat seinen Platz. Von der durch das Schlittschuhlaufen erlangten körperlichen Fitness kannst du auch im eislosen Alltag profitieren. 😉
Veröffentlicht von: @deborah71Wir werden später alle staunen, die es wirklich sein wird. ...
Ja.
Karl Barth sagte mal auf die Frage nach dem Zeitpunkt seiner Heils-Entscheidung: "Ich wurde errettet - an einem Freitagnachmittag im Jahre 33 auf einem Hügel nahe Jerusalem"
😍wie schön…Gänsehaut-Moment.
Nicht jeder erkennt es zu Lebzeiten, aber ihm/ihr dazu zu helfen, das ist unsere Berufung.
Oder so zu leben, dass das sichtbar ist, was da passierte.
Veröffentlicht von: @awhlerFür mich ist das mehr als ein "Angebot" und die Gültigkeit hängt nicht davon ab, dass ein Individuum es erst gültig macht. Es gibt Menschen, die es zu Lebzeiten hören, verstehen und erfassen - und Viele die es nie gehört haben, aus unterschiedlichen Gründen nicht recht verstehen und erfassen (können) - und von Gott nicht verworfen werden mit einem "Dann eben nicht!"
Das ist meine Hoffnung für meine 'Ungläubigen'.
Es ist nicht das, was ich in meiner frommen Sozialisation gelernt habe, aber es ist eine Hoffnung.
Veröffentlicht von: @awhlerAber ich wehre mich dagegen, dass Gott wie ein beleidigter Liebhaber sagt:"Dann eben nicht!", weil Menschen die Liebesbriefe, nie erhalten haben, nicht lesen konnten, sie liegengeblieben sind oder der Absender nicht erkannt wurde (und wenn es nur Kurzsichtigkeit, Unachtsamkeit oder die verlegte Brille gewesen ist) ... Oder dass die Liebe am Ende nicht mehr gültig ist und sich verkehrt in eine ewige (!) Verwerfung.
Deborahs Betonung des freien Willens, d.h. dass der Mensch die Liebe Gottes auch annehmen wollen muss, ist doch unabdingbar und hat mit dem beleidigter Liebhaber aber rein gar nichts zutun. Dass ist eine profane Reifizierung des Begriff Liebe. Gott ist eben kein beleitdigter Liebhaber, aber die Menschen, die die LIebe nicht erkennen und annehmen wollen, weil diese Liebe nämlich keine Eia-pupeia ist, die beleidigen sich selbst, insofern sie das in ihnen gegebene göttliche unterdrücken. Wie soll das gehen, dass jemand einen ´Liebesbrief` nicht erkennt oder nicht lesen kann? Ich gehe davon aus, dass Gott / Jesus der Herr da schon für jeden die richtigen Worten / Zeichen etc. findet. Wann ist jemand Unachtsam (im nicht profanen Sinne, wie man ein rote Ampel übersieht)? Doch nur wenn er die falschen Priortitäten setzt. Wenn jemand die Liebebotschaft Gottes nicht mitbekommt, dann weil er sich entschieden hat, sich mehr für anderes zu interessieren.
Jetzt habe ich ein neues Fremdwort gelernt: Reifizierung. So ganz verstehe ich es noch nicht um es selbst richtig anzuwendem, aber das wird.
Die Formulierung "auch annehmen wollen muss" ist (wohl unfreiwillig) komisch ... aber ich verstehe natürlich, was Du meinst. Und ich weiß auch, dass das mit dem "beleidigten Liebhaber" (gewollt) herausfordernd war ... aber im Propheren-Kontext der hebräischen Bibel erscheint Gott ja durchaus (im Bild) als eifersüchtiger, verschmähter und zurückgewiesener Liebhaber.
Ich wiederhole mich jetzt (siehe vorherige Postings), wenn ich nochmal betone, dass ich die LIEBE GOTTES IN UND DURCH CHRISTUS sehr ernst nehme und damit das Kreuz, das Liebeswerben und die Selbsthingabe Gottes, und dass die Menschen schon zu Lebzeiten "selig" werden, wenn sie es für sich erwidern, annehmen, bejahen im Glauben.
Aber Tatsache ist doch, dass auf diesem Globus und in der Menschheitsgeschichte (vor Christus, zur Zeit Jesu, durch die Jahrhunderte und in der Gegenwart ... über all die Lebensorte, Kulturen, Verhältnisse, geistesgeschichtlichen Epochen, Religionen, Bildungshorizonte uswusw.) der wohl größte Teil der Menschen, die jeweils auf diesem Planeten gelebt haben, das in der Bibel bezeugte Evangelium (grundsätzlich, unverfälscht oder in der Klarheit evangelikal-pietistischer Heilsverkündigung) nie gehört haben.
Und wer es hört/gehört hat, ist vielleicht - ohne gegen Gott zu sein, ohne es bewusst abzulehnen - im Verstehen begrenzt oder gehindert durch viele Dinge. Ist es Menschen zu z.B. verdenken, wenn sie durch tiefe Leiderfahrung verbittert und verschlossen geworden sind - und ihnen auch die Botschaft vom gekreuzigten, liebenden Gott verschüttet worden ist?
Ich denke z.B. - Konkretion hilft - an meine Eltern, die eine Evangelisation als zutiefst abstoßend und drängend erlebt haben, weil ihre Generation einen Schaden hatte, sich irgendeiner Sache "ganz zu verschreiben", die ihre Kriegserfahrungen ein Leben lang mit sich trugen und an meinen Vater, der "katholisch geschädigt" war ... Sie waren nicht anti-christlich, sie waren liebe Menschen.Dass Gott als "Liebhaber" sie nun post-mortal nicht in seiner großen Liebe in sich aufgenommen hat, kann und will ich nicht glauben.
Problematisch scheint mir auch das ganze Konzept, dass jeder Mensch mit seinem Leben "ins Dasein geworfen" wird (Heidegger), d.h. sich ungefragt vorfindet (was für viel Existenzen Leid statt Segen beinhaltet) - und dass er allein mit dieser Tatsache der Möglichkeit ausgesetzt sein soll (in der Verhältnissetzung von kleinem/begrenzten Leben zur Ewigkeit) das Ewige Heil zu verlieren und (wie immer wir es interpretieren) Verwerfung und Verdammnis zu erfahren ... Es ist mein Glaube (nicht mein Unglaube) an die LIEBE GOTTES, die mich daran zweifeln lässt.....
L'Chaim
Bevor sich das verfestigt: Ich schrieb von Willen, nicht von dem Schlagwort "freien Willen" und schon gar nicht betont. Die Diskussion Freier Wille gegen Determinismus ist eine ganz andere Fragestellung.
Quer durch die Bibel muss sich der Mensch immer wieder entscheiden..Ja oder Nein. Das fängt beim Gehorsam im Garten Eden an, läuft über die Vorlage im AT zur Wahl von Tod oder Leben in 5.Mose und ist täglich notwendiges Alltagstool.
5Mo 30,19 Ich rufe Himmel und Erde als Zeugen gegen euch an: Ich habe dir heute Leben und Tod vorgelegt, Segen und Fluch. Wähle das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen!
Apg 2 Umkehr, Taufe, Heiliger Geist
Ein Geschenk, das man nicht annimmt, kann nicht ausgepackt, genossen und verwendet werden.
Wozu sollte Gott den Menschen Wahlmöglichkeiten vorlegen, wenn sie nicht ihren Willen gebrauchen und anwenden sollten aufgrund der Informationen, die ihnen gegeben werden?
Zur Frage des Wollens/Willens:
Ich habe meinerseits gar nicht geleugnet, dass wir einen Willen bzw. besser: ein Willensvermögen haben, aber u.U. kein ungetrübtes, uneingeschränktes und in den Entscheidungen selbstgesteuertes.
Natürlich "müssen wir manchmal etwas wollen" und unser Wille ist in vielen Dingen ein Ruder und Weichensteller - vom Alltäglichen bis zum Großen und Grundsätzlichen, aber der Wille ist in manchen Dingen auch eine relativierbare Größe, weil uns auch andere Dinge lenken, beeinflussen und bestimmen ...
Beispiele:
"Ich hab's wirklich gewollt, aber dann beim besten Willen nicht geschafft!"
"Hätte ich das tatsächlich im vollen Umfang gewusst, hätte ich das ganz sicher so /nicht so gewollt."
"Ich weiß ehrlich gesagt garnicht so richtig, was ich eigentlich will."
"Im Nachhinein frage ich mich, ob ich das damals wirklich so gewollt habe."
usw.
L'Chaim
Mir war jetzt wichtig, die gefühlte Überhöhung meiner Aussage bzgl Willen und Entscheidung wieder auf der Alltagsebene anzusiedeln, dass keine Nebendiskussionen entstehen, die gar nicht meiner Absicht im Post entsprachen. Die Determinismusdiskussionen hatten wir hier schon bis zum Geht-nicht-mehr. Es brauchte nur jemand das Schlagwort "freier Wille" in eine Diskussion werfen. Meistens sprang einer drauf an und das eigentliche Thema ging unter.
🙂
Wozu sollte Gott den Menschen Wahlmöglichkeiten vorlegen, wenn sie nicht ihren Willen gebrauchen und anwenden sollten aufgrund der Informationen, die ihnen gegeben werden?
Was ist dann mit Gott, der den Menschen zu Jesus zieht, Gott, der das Wollen und das Vollbringen erschafft?Phil 2,13
Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Die beiden Bibelstellen, die du hier zusammenfügst, beziehen sich auf unterschiedliche Zustände des Menschen:
1) der Mensch, den Gott lockt durch seine Güte und Hinweise... da ist nichts mit Lasso und schleif ran.
2) der Mensch, der von oben geboren ist und die Hilfe des Heiligen Geistes zur Frucht des Geistes erlebt.
Die beiden Bibelstellen, die du hier zusammenfügst, beziehen sich auf unterschiedliche Zustände des Menschen:
Das ist mir bewusst, ich wollte nur anmerken, dass ich eigentlich in der Bibel keine besondere Hervorhebung des menschlichen Willens finde nach dem Sündenfall. Es wird vielmehr darauf hingewiesen, dass es Gott ist, der rettet…dazu sehe ich mehr Schriftstellen, inklusive Jesus Namen. Vieles deutet darauf hin, dass Gott den Willen des Menschen lenkt.
Die Stelle die du anführst „wähle Tod oder Leben“ ist eine der wenigen…
Aber nicht zu vergessen: Jesus fragt immer die Menschen: was willst du dass ich dir tue…
Also: nichts genaues weiss man nicht…
Für mich ist das sehr konkret in der Schrift. Gott respektiert die Würde des Menschen.
Sollte er weniger Respekt vor Persönlichkeitsgrenzen haben, als unser Gesetz ein Nein als Nein schützt bei Mißbrauch?
Sollte er weniger Respekt vor Persönlichkeitsgrenzen haben, als unser Gesetz ein Nein als Nein schützt bei Mißbrauch?
Nun, Gott missbraucht uns ja nicht, wenn er unseren Willen nicht achtet, sondern rettet uns. Das ist ein Unterschied.
Ich kann deinen Einwand verstehen und wir hatten ja die Diskussion schon öfter:
Wie lange lässt Gott ein Nein gelten? Auf Ewig? Und wenn ja: ist das liebevoll?
Denn sogar wir als Menschen (die wir ja lange nicht so liebevoll sind) vermögen es, unsere Kinder vor unliebsamen Konsequenzen eines unmündigen Verhaltens zu beschützen.
Das wirft eine interessante Frage auf, die Paulus und Johannes an verschiedenen Stellen behandeln:
Unmündigkeit vs Unerfahrenheit vs Unreife
Milch oder Schwarzbrot
Kinder - Junge Männer (und Frauen) - Väter (1. Joh 2) Stufen des Überwindens
Unmündigkeit vs Unerfahrenheit vs Unreife
Ich finde in 1.Joh 2 jetzt nichts bezüglich den oben genannten Begriffen.
Ja, wir haben einen einladenden Gott, keinen mit einem Lasso. *schmunzel* 😉
Das mit diesem Willen, der auch noch frei ist ... betrifft, so hab ich es gelernt, die zu überwindende Sünde: die Trennung von Gott. Die kann der Mensch selbst nicht überwinden, dafür gab Jesus sein Leben hin. Da hat Gott geholfen und hilft immer noch.
Der Wille zu einer Entscheidung, was ich anziehe oder ob ich dem provozierenden Nachbarn eine auf die Mütze gebe, ist frei. Ich habe die Wahl und die Verantwortung dabei. Da ist mein Wille frei.
Veröffentlicht von: @sternJesus fragt immer die Menschen: was willst du dass ich dir tue…
Das tut er aus gutem Grund. - Mal "im Heute" gesprochen: Ich habe mittlerweile einige Geschwister kennengelernt, möchte aber nur von einer als Beispiel berichten aus meiner ersten Gemeinde. Diese Schwester war feurig im Herrn, gezeichnet von Krankheit und vom Leben. Sie hatte eine deutlich deformierte Wirbelsäule, war an einigen Stellen arg gestaucht, was auch andere gesundheitliche Folgen hatte. Mir fiel irgendwann auf, dass sie von ihrer bzw. ihren Krankheiten sprach, als wären sie eben ihre, als gehörten sie zu ihr. Da musste ich einhaken, was sie nicht verstand. Ich fragte sie: Wer bist du ohne deine Krankheiten? Wer bist du innerlich, in deiner Seele? Du bist nicht deine Krankheit. Du hast eine, aber du bist nicht deine Krankheit. - Da hinein gehört die Frage Jesu: Möchtest du frei werden? (Oder hast du es dir in deiner Krankheit "gemütlich gemacht"?) Was willst du, das ich dir tue? Was möchtest du von mir (Jesus)?
So verstehe ich es derzeit. - Vielleicht können wir alle unsere Gedanken dazu austauschen? *indenRaumstellt*
Der Wille zu einer Entscheidung, was ich anziehe oder ob ich dem provozierenden Nachbarn eine auf die Mütze gebe, ist frei. Ich habe die Wahl und die Verantwortung dabei. Da ist mein Wille frei.
Ja, das sehe ich auch so.
Aber es ging ja darum, ob Gott meinen Willen auch akzeptiert, wenn er (der Wille) mich in ewige Verlorenheit führt oder ob er nicht sich doch meiner annimmt und auch ein trotziges Kind nach Hause führt….so wie wir dS als liebende Eltern auch machen.
So verstehe ich es derzeit. - Vielleicht können wir alle unsere Gedanken dazu austauschen?
Ich habe das mit den Krankheiten zwar so wie du gesehen, aber ehrlicher Weise musste ich mir dann eingestehen, dass das im Grunde auch bedeutet, dass jeder der seine Krankheit noch hat, selbst daran festhält - sonst würde sie Jesus ja wegmachen…und diesen Gedanken finde ich wiederum nicht in der Bibel wieder. Ich finde ihn auch nicht angemessen und hoffe auch, dass er nicht wahr ist.
Ich hatte mal beim Zahnarzt eine Zahnextraktion…der Zahn sollte raus und ging nicht, der Arzt machte schon eine Viertelstunde daran rum. Da sagte die Zahnarzthelferin: Sie müssen ihn loslassen, Frau B…!
Der Zahnarzt sah sie nur an und meinte: das würde sie ja gerne!
Der fand das total unpassend, mir quasi zu suggerieren, dass der Zahn rauskommt, wenn ich ihn loslasse…und als würde es nur nicht gehen, weil ich ihn festhalte.
Ich bin sehr dankbar für diese Geschichte, denn es war mir eine gute Lehrstunde.
Für den Zahnarzt war das kompletter Bullshit, den sie da von sich gegeben hat. Und wenn ich mir Jesus da vorstelle: ich glaube, der hätte das auch nicht gesagt.
Wir Menschen würden vieles drum geben, gesund zu sein. Wir wollen unsere Krankheiten nicht behalten. Das zu sagen, ist nicht biblisch begründet und ich bin mir sicher, dass Jesus auch diesen „Fehler“ heilen kann ( dass man sich mit seiner Krankheit zu sehr identifiziert; ich glaube nicht, dass er nur dann was tun kann, wenn wir bereit sind…) Halleluja.
@stern Hm. Ein Rollstuhlfahrer sitzt nicht nur deshalb im Rollstuhl, weil er sich als Rollstuhlfahrer definiert.
Der hat z.B. eine Lähmung, die er u.U. sehr gern 'loslassen' würde.
Ein Schwerhöriger ist nicht zwingend deshalb schwerhörig, weil er nicht hören will.
Und ein Blinder sieht nicht deshalb nix, weil er seinen Blindenstock nicht loslassen will.
@stern Hm. Ein Rollstuhlfahrer sitzt nicht nur deshalb im Rollstuhl, weil er sich als Rollstuhlfahrer definiert.
Der hat z.B. eine Lähmung, die er u.U. sehr gern 'loslassen' würde. ….
Hattest du meinen Post zu Ende gelesen😅? Ich bin ganz deiner Meinung…
Wir wollen unsere Krankheiten nicht behalten. Das zu sagen, ist nicht biblisch begründet…
Ich hatte anfangs davon erzählt, dass ich das früher mal so gesehen habe.
Wir wollen unsere Krankheiten nicht behalten.
Das ist unterschiedlich. Dazu folgendes Erlebnis: Hauskreisthema war Heilung. Eine Frau war dabei mit starker Gehbehinderung. Wir fragten sie, ob sie Gebet für Heilung möchte. Sie sagte Nein. Wir fragten nach. Die Antwort war: Wenn meine Beine in Ordnung sind, verliere ich meine Rente und muss arbeiten gehen. Sie hatte sich demnach mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Entscheidung getroffen.
Vielen sind ihre verdeckten Hindernisse nicht bewusst.
In der Seelsorge wird schon manchmal offenbar, dass jemand sich über seine Krankheit identifiziert und sich ein Leben ohne Krankheit nicht mehr vorstellen kann.
Es ist also nicht alles einfach schwarz-weiß: will vs. will nicht; glaub ich vs. glaub ich nicht.
Da war doch der Vater mit seinem Sohn, der ehrlich den Zwiespalt zwischen Zweifel und Hoffnung vor Jesus ansprach: Wenn du etwas kannst....... - Ich glaube, hilf meinem Unglauben.
Auch der Gebrauch besitzanzeigender Fürwörter wie 'mein' können eine tiefere Bedeutung haben, eine Verinnerlichung im Gegensatz zu einer Abgrenzung wie 'bei wirkt sich "meine" Allergie anders aus als bei XY.
Heilung ist ein sehr sensibles Thema.
Heilung ist ein sehr sensibles Thema.
Das ist es.
Ich wollte mich trotzdem klar gegen die Ansicht positionieren, dass Krankheiten „selbstgemacht“ und „gewollt“ sind. Normalerweise will man seine Krankheiten nicht.
Dass manche Menschen die Krankheit vorziehen ist …mir fehlen die Worte….ist traurig, um es mal vorsichtig zu formulieren. Aber ich will da niemanden verurteilen. Menschen nehmen manchmal den Sumpf nicht wahr, in dem sie stecken und denken, dass das besser ist, als etwas anderes. Es ist auch nur aus meiner Perspektive so, klar.
Veröffentlicht von: @deborah71Wir wollen unsere Krankheiten nicht behalten.
Das ist unterschiedlich. Dazu folgendes Erlebnis: Hauskreisthema war Heilung. Eine Frau war dabei mit starker Gehbehinderung. Wir fragten sie, ob sie Gebet für Heilung möchte. Sie sagte Nein. Wir fragten nach. Die Antwort war: Wenn meine Beine in Ordnung sind, verliere ich meine Rente und muss arbeiten gehen. Sie hatte sich demnach mit dem Thema auseinandergesetzt und ihre Entscheidung getroffen.
Vielen sind ihre verdeckten Hindernisse nicht bewusst.
In der Seelsorge wird schon manchmal offenbar, dass jemand sich über seine Krankheit identifiziert und sich ein Leben ohne Krankheit nicht mehr vorstellen kann.Es ist also nicht alles einfach schwarz-weiß: will vs. will nicht; glaub ich vs. glaub ich nicht.
Da war doch der Vater mit seinem Sohn, der ehrlich den Zwiespalt zwischen Zweifel und Hoffnung vor Jesus ansprach: Wenn du etwas kannst....... - Ich glaube, hilf meinem Unglauben.Auch der Gebrauch besitzanzeigender Fürwörter wie 'mein' können eine tiefere Bedeutung haben, eine Verinnerlichung im Gegensatz zu einer Abgrenzung wie 'bei wirkt sich "meine" Allergie anders aus als bei XY.
Heilung ist ein sehr sensibles Thema.
Ich vermute, dass ein Mensch mit dieser Haltung schon sehr lange krank ist.
Und dann würde eine Heilung tatsächlich das ganze Leben, mit dessen Einschränkungen man gelernt hat zu leben und mit dem man sich evtl. mühsam arrangiert hat, auf den Kopf stellen.
Wenn z.B. der Gelähmte, der laut Bibel 38 Jahre am Teich lag und auf Heilung wartete, plötzlich laufen kann - wo läuft der dann hin?
Will den sein Umfeld überhaupt noch haben?
Was hat er gelernt und wovon soll er leben?
Auch Paulus musste lernen und akzeptieren, dass er mit seinem 'Stachel im Fleisch' leben muss.
Nur, dass der Stachel im Fleisch des Paulus keine Krankheit war, sondern die Angriffe gegen sein Leben durch Mobber, die ihn verfolgten und auch Hinterhalte legten.
Sich an der Gnade genügen lassen, hat mit Verzicht auf Rache zu tun und der Demut, dass er nicht jeden zu Jesus führen konnte.
Veröffentlicht von: @deborah71Nur, dass der Stachel im Fleisch des Paulus keine Krankheit war, sondern die Angriffe gegen sein Leben durch Mobber, die ihn verfolgten und auch Hinterhalte legten.
Sich an der Gnade genügen lassen, hat mit Verzicht auf Rache zu tun und der Demut, dass er nicht jeden zu Jesus führen konnte.
Diese Interpretation ist mir neu.
Wobei der Gedanke, dass auch der 'große' Paulus von einer bestimmten Sache (die Bibel geht nicht näher darauf ein) nicht geheilt wurde, für viele chronisch Kranke durchaus eine Hilfe sein kann.
Habs hier bei chai erklärt:
eine Predigtaussage nachgeprüft
Ich kenne sie schon länger und habe eine Bestätigung in Paulus Missionsgeschichte und in einem Hinweis im Gesenius Hebräisch- Lexikon zu Dorn/Stachel und im AT in 4. Mose 33,55 gefunden.
4Mo 33,55Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übrig lasst, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt.
tzarar bedrängen, bedrücken, feindlich verfolgen, Hand an jmd. legen
@deborah71 Wie oben schon gesagt - der Gedanke, dass auch Paulus irgendein Problem hatte, das Gott nicht von ihm nahm, hat vermutlich nicht nur mir und 'meinen Kranken' schon sehr geholfen.
Für andere könnte es bedeuten, dass sie vorzeitig aufgeben oder verunsichert werden.
Da bin ich lieber vorsichtig, aufgrund eines -1- Verses mit der Krankheitsdeutung eine Lehre zu machen.
Veröffentlicht von: @deborah71Da bin ich lieber vorsichtig, aufgrund eines -1- Verses mit der Krankheitsdeutung eine Lehre zu machen.
Musst Du ja auch nicht.
@chai Das stimmt schon.
Ich vermute, dass ein Mensch mit dieser Haltung schon sehr lange krank ist.
Und dann würde eine Heilung tatsächlich das ganze Leben, mit dessen Einschränkungen man gelernt hat zu leben und mit dem man sich evtl. mühsam arrangiert hat, auf den Kopf stellen.
Man kennt die genaue Geschichte dahinter nicht. Wahrscheinlich hatte sie einen Beruf, der sie nicht wirklich erfüllt hat. Man bekommt auch nicht einfach mal so eine Umschulung in eine besser passende Richtung hinterhergeschmissen. Würde mich hüten, da ein Urteil fällen zu wollen.
Veröffentlicht von: @tatokala@chai Das stimmt schon.
Ich vermute, dass ein Mensch mit dieser Haltung schon sehr lange krank ist.
Und dann würde eine Heilung tatsächlich das ganze Leben, mit dessen Einschränkungen man gelernt hat zu leben und mit dem man sich evtl. mühsam arrangiert hat, auf den Kopf stellen.Man kennt die genaue Geschichte dahinter nicht. Wahrscheinlich hatte sie einen Beruf, der sie nicht wirklich erfüllt hat. Man bekommt auch nicht einfach mal so eine Umschulung in eine besser passende Richtung hinterhergeschmissen. Würde mich hüten, da ein Urteil fällen zu wollen.
Genau. Man kennt die Geschichte nicht.
Und ich weiß von Menschen, für die war es eine 'Heilung', als sie ihr Schicksal annehmen konnten.
Veröffentlicht von: @meriadocWarum denkst du, eine lebendige, persönliche Beziehung zu Jesus zu haben?
Es ist so ein Gefühl, nicht immer ganz offensichtlich, mal spüre ich es stärker, mal denke ich wenig oder gar nicht daran, aber es ist immer da, wie eine Art Geborgensein in Ruhe & Frieden...
Oft bete ich auch direkt zu Jesus, weil mir das häufig leichter fällt, zu ihm zu gehen als direkt zu Gott..
Danke für eure wertvolle Gedanken.
Fand das alles gut.
In einigen Jahren wird dieser Thread bestimmt einer wieder aufgreifen..... 🤣 😎