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"Progressive Evangelikale"... meldet euch! 🙂

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StarTracker7
Themenstarter
Beiträge : 441

Als Christ glaube und liebe ich Jesus Christus. Mein Wunsch ist es, ihm nachzufolgen und mitzuhelfen, das Evangelium in der Welt zu verbreiten. Ich bin fasziniert von der Botschaft der Liebe, welche ich im Evangelium finde. Ich bete täglich und finde Kraft darin in der Bibel zu lesen. Und ich verstehe es als Inspiration für das Engagement, die Welt zum Besseren zu verändern. Christ sein bedeutet für mich auch: Radikal für Menschen einzustehen. Jesus war Liebe und Freiheit und er hat sich am meisten um die Menschen am Rand der Gesellschaft gekümmert.
Gerade deswegen konzentriere ich mich auf das Evangelium und die Gnade und bin gegen jede Form von religiöser Gesetzlichkeit. Ich akzeptiere deswegen auch die Evolution als naturwissenschaftliche Errungenschaft, betrachte Abtreibung differenziert und halte die Ehe auch für Homosexuelle für nötig. Ich finde die evangelikalen Sympathien für den modernen Staat Israel angesichts des furchtbaren Palästina-Konflikts einfach nur abstossend. Mit den meisten Evangelikalen komme ich deswegen nicht wirklich auf einen gemeinsamen Nenner. Bei Liberalen vermisse ich meist die Bezogenheit auf das Leben, auf Gott und Jesus Christus. Ich habe manchmal den Eindruck, dass gerade viele liberale Pfarrer schon fast eher Agnostiker sind als Christen.

Als Christ bin ich deswegen wohl theologisch eher ein Aussenseiter.
Lange habe ich gedacht ich sei der Einzige Christ, der so denkt.
Kürzlich habe ich aber zufälligerweise einen Artikel eines christlichen Magazins gelesen, in dem Christen mit genau dieser Einstellung als "progressive Evangelikale" bezeichnet wurden - das war zwar im Selbstverständnis dieses Magazins durchaus nicht als Kompliment gedacht eher despektierlich.
Trotzdem ist es mir wie schuppen von den Augen gefallen: "Ich bin wohl ein progressiver Evangelikaler!" 🙂

Gibt es hier noch andere "progressive Evangelikale"? Meldet euch! Vielleicht können wir ja eine eigene Kirche gründen 🙂

Antwort
516 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Hi,

ich stelle mir die Frage, ob der christliche ein Update oder braucht der Mensch eher ein geistliches Update.

Ich denke, wir Menschen brauchen ein Update.

Ich finde bepe hat einige sehr gute Gedanken zu Paulus gebracht. Ohne Zweifel, er hat viel geleistet, aber ich denke, er hat in der heutigen Zeit auch viel Probleme gebracht. Was Paulus vor 2000 Jahren schrieb galt für Menschen die vor 2000 Jahren geschrieben hat. Kopftuch, schweigen der Frauen usw. Das galt für damalige Verhältnisse. Aber erschreckend ist es schon, wenn heutzutage manch seiner Aussagen zu einem "Gesetz" gemacht wird (obwohl er Gesetzlichkeit selber verdammt).

Ich selber finde, dass Gott vornherein die Ehe NUR zw. Mann und Frau anerkennt. Da gibt es nichts zu rütteln. Gleichgeschlechtliche Ehen sind von Gott NICHT gesegnet und da gibt es nichts daran zu rütteln.

Abtreibung,...hmmh....ist eine moderne Form von Loswerden von Problemen. Absaugen und wegwerfen von Leben. In China, werden Föten eingesammelt, in Fässern gelagert und zu was weiß ich verarbeitet. Es wird gemunkelt, das diese in der Kosmetikindustrie weiterverwertet werden. So weit ist man mit der Abtreibungsindustrie geworden. Also, ich weiß nicht, deine Ansichten zur Abtreibung liest sich so wie. Geht's dir mit dem Kind nicht gut, mach es weg, Gott liebt dich trotzdem.

Israel, ich finde viele Sachen auch nicht so toll, aber welches Land ist besser? Schau dich um? Brasilien? USA? Russland?

Und nochwas, bei Gott geht es nicht nur um die Randgruppen. Bei ott gibt es kein Ansehen der Person. Ob man reich oder arm ist, behindert oder gesund.........alle brauchen Jesus. All diese Menschen könnten in die Hölle kommen oder gerettet werden. ALLE haben gesündigt!

Fazit: WIR brauchen eher ein Update und nicht das weglassen von Inhalten aus der Bibel. WIR brauchen das Update und nicht schon wieder eine neue Kirche / Gemeinde.

Das Wort hat genug Infos über das Menschsein und Menschwerden und hat genug potential zu Verändern. Lassen wir es so stehen und das weg was in der modernen Zeit nicht so wichtig ist wie...Kopftücher, 2 Stoffe in einem Gewand.... und doch beachten das Gottes Modelle unveränderlich sind. Mann und Frau verheiratet, geliebte Kinder und einen Erlöser....und nicht da ein Erlöserbild...oder die Maria hier und da...

NUR JESUS und sein Statement zum Wort und seine Liebe zu uns allen.

Sind meine Gedanken! Laienhaft...aber doch von Herzen.

Max

Anonymous antworten
2 Antworten
Pankratius
(@pankratius)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 1335

Woran machst du fest, was nur für damalige Verhältnisse galt und woran es nichts zu rütteln gibt?

pankratius antworten
Alescha
(@alescha)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 7122
Veröffentlicht von: @meriadoc

Abtreibung,...hmmh....ist eine moderne Form von Loswerden von Problemen.

So modern auch wieder nicht. Abtreibung gab es schon im Altertum, und zusätzlich dazu war es üblich, unerwünschte Kinder einfach auszusetzen. Ist also mitnichten eine moderne Erscheinung.

Veröffentlicht von: @meriadoc

In China, werden Föten eingesammelt, in Fässern gelagert und zu was weiß ich verarbeitet.

Wo hast Du denn das her?

Veröffentlicht von: @meriadoc

Es wird gemunkelt, das diese in der Kosmetikindustrie weiterverwertet werden.

Nicht alles, was so gemunkelt wird, stimmt auch: https://www.mimikama.at/allgemein/das-geschaeft-mit-abgetriebenen-foeten/

alescha antworten


Buecherwand
Beiträge : 151

So geht es vielen Christen, du bist kein Außenseiter. Aber Gemeinden mit einem regen Gemeindeleben wie die evangelikalen Gemeinden und einer liberalen Theologie gibt es einfach nicht - und wenn Gemeinschaften wie die Quäker versucht haben so etwas zu bilden sind verloren sie spätestens nach einer Generation Mitglieder.

Damit sind wir Christen auch nicht allein - Juden und Muslime haben ganz ähnliche Schwierigkeiten.

buecherwand antworten
34 Antworten
Arcangel
(@arcangel)
Beigetreten : Vor 22 Jahren

Beiträge : 4319

Ich denke, das hat damit zu tun, warum man eine liberale Theologie vertritt.

Wer säkular gesinnt ist, aber dennoch glaubt, versucht seinen Glauben irgendwie mit dem Säkularen zu versöhnen. Dann bleibt ihm nicht anderes übrig als, liberale Theologien anzunehmen.

Wer aber die traditionelle christliche Tradition hinterfragt und dadurch zu anderen Antworten kommen, der endet vielleicht auch bei einer liberalen Theologie.

Die Auswirkung auf den Glauben und den Identifikationsgrad mit der Gemeinde sind doch sehr unterschiedlich zwischen diesen zwei Typen.

arcangel antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Die Quäker stelle ich mir gar nicht so liberal vor. 😀

tatokala antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571

Gibt es nicht

Veröffentlicht von: @buecherwand

Damit sind wir Christen auch nicht allein - Juden und Muslime haben ganz ähnliche Schwierigkeiten.

Ja, weil es das nicht gibt, was die Liberalen wollen.
Man kann nicht erwarten, dass die Leute handeln, wenn man ihnen dauernd sagt, dass sie nicht handeln müssen - ja noch mehr, dass handeln sogar "gesetzlich" und "falsch" ist.

Unseren sonntäglichen Gottesdienst bereiten an die 20 Leute vor. Kinderarbeit, Musik, Beamer, Leitung, Predigt, Kinderbeitrag, Begrüßungsdienst, Technik ...

Das tun sie natürlich aus Gottesliebe, aber auch, weil sie glauben, dass man das als Chirst auch tun soll. Nicht, um das Heil zu erlangen, sondern weil man glaubt, dass Gott eine gewisse Vorstellung für das Zusammenleben unter Christen hat, die man erfüllen will. Man will und soll die Botschaft in die Welt hinaustragen, weil sie Menschen verändert, aber auch, weil sie Menschen rettet. Und man soll seine Mitmenschen im Glauben stärken.

Und noch mehr: Sie erwarten, dass Gott wirkt. Einerseits im Gottesdienst durch sie, aber auch in ihrem Leben.

Welchen Motor hat die "Es zählt nur die Nächstenliebe"-Fraktion? Ob ein Gottesdienst stattfindet oder nicht, das ändert nichts an der Nächstenliebe. Ob andere glauben oder nicht, ist den Liberalen meist auch egal (solange sie selbst nicht für ihren Glauben kritisiert werden). Und dass Gott wirkt, erwarten sie nicht.
Warum soll dann also jemand an einem Freitag in die Gemeinde fahren und zwei Stunden Lieder proben (was ich heute tun werde)?
Warum Kinderarbeit machen? Warum früher aufstehen und Technik vorbereiten?
Warum sich unter der Woche treffen und in einem Hauskreis die Bibel studieren, wenn die Bibel eh nur marginale Autorität hat?

Wenn Gott nicht an erster Stelle steht, dann gibt es auch keine Motivation, etwas zu ändern. (Das ist schon ein Problem vieler Konservativer, mich eingeschlossen, aber eine liberale Grundhaltung verschärft das noch.)

didimus antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Woher weißt du als Nicht-Liberaler, wie die Liberalen so ticken?

ungehorsam antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Woher weißt du als Nicht-Liberaler, wie die Liberalen so ticken?

Zumindest aus der gleichen Quelle, wie Du als Nicht-Konservativer weißt, wie die Konservativen so ticken.

didimus antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 3336

Immerhin hatte ich vier Jahre religionspädagogische Ausbildung, und unter Schülern wie Lehrern gab es ein buntes Spektrum an geistlichen Prägungen.

ungehorsam antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Das wirst du vermutlich nicht glauben können, weil es einfach nicht in dein Weltbild passt - aber das gibt es tatsächlich: ein sehr aktives Gemeindeleben, gut besuchte Gottesdienste, die keineswegs "Einmannshows" des zelebrierenden Priesters sind (sondern mit Beteiligung der Gemeinde als Lektoren, Kantoren und Kommunionhelfer sowie Ministranten) und vielfältiges soziales Engagement - sei es Hilfe für Geflüchtete, Hausaufgabenhilfe in einer Obdachlosensiedlung, Mitarbeit in einem Cafe für Wohnungslose....und das alles in einer linksliberalversifften Hochschulgemeinde, ,mit Gemeindeangehörigen, denen Gott und ihre Mitmenschen ja angeblich - wenn überhaupt - nur am Rande wichtig sind.
Ich weiß nicht, wer mit den gegenseitigen Unterstellungen angefangen hat, schlage aber vor, damit auzuhören.
Auch wenn die konservative evangelikale Glaubensrichtung mir fremd ist und sicherlich immer bleiben wird - ich habe in meinem Berufsleben und in meinen diversen ehrenamtlichen Tätigkeiten viele Menschen, die ihr angehören, kennen und schätzen gelernt.
Und sie haben mir glücklicherweise abgenommen, dass mein Engagement und mein Glaube nicht weniger echt waren.

suzanne62 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das wirst du vermutlich nicht glauben können, weil es einfach nicht in dein Weltbild passt

Doch, das glaube ich sofort.

Ich habe auch nicht gesagt, dass das von mir beschriebene in jeder Gemeinde so stattfinden würde, sondern ich habe versucht, die Prämisse der Vorposters zu erklären, also warum es viele liberale Gemeinden gibt, die in der zweiten Generation mit massivem Mitgliederschwund leben müssen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und sie haben mir glücklicherweise abgenommen, dass mein Engagement und mein Glaube nicht weniger echt waren.

Ich nehme Dir auch ab, dass Dein Engagement echt ist. Und Dein Glaube ist natürlich auch echt.

Mir geht es allerdings bei unserer Frage nicht darum, ob ein Glaube echt oder geheuchelt oder klein oder groß ist, sondern was das Objekt des Glaubens ist.
Der Vorwurf der Konservativen an die Liberalen ist nicht, dass sie keinen Glauben hätten, sondern dass sie nicht an das, was man als das Zentrum des Evangeliums erkannt hat, glauben.

Und das hat auch nur sehr bedingt etwas mit Homosexualität, Abtreibung oder Biblizismus zu tun.

Der Kern des Evangeliums ist, dass Jesus Christus, wahr und echt und historisch, als Sohn Gottes, als Gott, für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und dass jeder, der das annimmt, tatsächlich und übernatürlich eine Neugeburt erlebt, das ewige Leben erhält und daher als Christ zu sehen ist.

Wenn man den Anfang des Galater-Briefes liest, dann erkennt man das Entsetzen des Paulus, als die Galater von diesem Pfad abwichen.
Und ein gleiches Entsetzen trifft die konservativen Christen, wenn sie eine Christenheit sehen, die all das gestrichen hat.

Denn hierbei geht es nicht um irgendwelche Formeln, die man halt in der Liturgie zu sprechen hat, als Konservativer glaubt man, dass das genau so wahr ist und genau so Auswirkungen auf das eigene Leben hat.

Oder als Gleichnis: Es bricht eine weltweite Krankheit aus und eine Gruppe findet ein Gegenmittel, das aber nicht immer sofort nach der Anwendung ein Resultat zeigt, weswgen man auch sich gesund ernähren sollte. Von dieser Gruppe A spaltet sich nun eine andere ab, B, die meint, dass das Gegenmittel eigentlich gar nicht notwendig ist und es reicht, wenn man an die Sonne geht und sich gesund ernährt (das passiert übrigens gerade tatsächlich aktuell mit den Impfgegnern).

Jetzt haben B vielleicht ein super Engagement für das Leben in der Natur und gesunde Ernährung, und sie sind sicher von ihrem Mittel überzeugt, aber A wird nicht sehr glücklich damit sein.

Ja, noch mehr: Es würde zeigen, dass A nicht an ihr eigenes Mittel glaubt, wenn sie B auch als "korrekt" akzeptieren würden.

Das konservative "Problem" geht aber natürlich noch einen Schrit weiter: Sie sehen ihr Mittel direkt von Gott offenbart. Auch wieder ein Grund mehr, dass alles Abweichen davon durchaus ein Problem darstellt.

Ich weiß nicht, ob Dir das hilft, zu erkennen, dass hier keine Bosheit vorliegt, es geht auch nicht um persönliche Angriffe, es geht schlichtweg um das Zentrum der Lehre der ersten Christen.

didimus antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Der Kern des Evangeliums ist, dass Jesus Christus, wahr und echt und historisch, als Sohn Gottes, als Gott, für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist und dass jeder, der das annimmt, tatsächlich und übernatürlich eine Neugeburt erlebt, das ewige Leben erhält und daher als Christ zu sehen ist.

Das halte ich nicht unbedingt für spezifisch konservativ sondern einfach die Grundlage des Christentums. Aber das ist natürlich eine Definitionsfrage, da "konservativ" und "liberal" ganz offensichtlich weite Begriffe sind und offenbar jeder etwas anderes darunter versteht. Ich persönlich würde aber sagen, dass Christen mit diesem Glaubensbekenntnis durchaus sowohl konservativ als auch liberal sein können, was ich für diesen Thread ja vorausgesetzt habe.

startracker7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Kern des Evangeliums = Grundlage des Christentums
nur mit jeweils anderen Worten
*bemerk*

neubaugoere antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 120

Man könnte sich natürlich darüber streiten, ob Gott oder der Mensch am Kreuz gestorben ist.
Dieses Bekennnis enthält meiner Ansicht die Gefahr einer persönlichen Engführung und ein Verständnis von Erlösung was man plakativ mit "Turn or burn" übersetzen könnte. Bitte nicht gleich bibeln 😉
Ich sehe im Kreuz und Aufestehungsgeschehen die Versöhnung jeglicher Beziehung Menschen untereinander in denen nicht nur den Tätern sondern auch den Opfern Gerechtigkeit, Erlösung und Frieden widerfährt. Und zwar wenn möglich hier auf der Erde. Dementsprechend setze ich ich meine Kugel auf schwarz, ähh auf eine Transformation der Welt als auf Zerstörung der Welt am Ende der Tage( schließlichdie Schöpfung von Gott angestoßen/konzipiert, wie auch immer..)

21thdigitalmen antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581
Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Man könnte sich natürlich darüber streiten, ob Gott oder der Mensch am Kreuz gestorben ist.

Kann man. Wenn man sich aber vor Augen hält, daß diese Diskussionen schon von Anbeginn der Kirche (Die Kirche als Institution meine ich, nicht die Paulus-Gemeinden) geführt wurden, ( Man kann ja nach Zwei-Naturen-Lehre googeln) dann ist es irgendwie müßig, darüber zu streiten. Mit logischem Denken da vorwärts zu kommen, das haben Leute schon vor 1500 Jahren versucht. Wenn es zu einer befriedigenden Lösung gekommen wäre, dann würden heute nicht mehr Leute wie du jetzt so einen Vorschlag machen. Oder? Das bringt eh nix.

tatokala antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Interessanter Beitrag und giter Denkanstoss aber er sagt fast nicht viel darüber aus, was du selber glaubst bzw worauf du deine Hoffjung setzt.
Die Frage in Jesus nur der Mensch Jesus am Kreuz gestorben ist finde ich schwierig. Letztlich geht hier doch um die Frage des Verständnisses der Trinität, was wohl sämtliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt. Ich würde sagen, meiner Überzeugung nach ist Jesus als eingeborener Sohn Gottes am Kreuz gestorben, er war vollständig Mensch und vollständig Gott. Der Mensch Jesus ist also ganz eindeutig am Kreuz gestorben und Gott vermutlich auch, aber in seiner Form als "Sohn", sicher nicht in seiner Form als Vater und heiliger Geist. Ich würde also sagen, mann kann aus christlicher Sicht durchaus sagen, dass ein Teil Gottes oder Gott in seiner Sohnes-Form gestorben ist.
Ich denke auch, dass die Erlösungstat Christi weit über die christliche Gemeinde hinausgeht (s. 1 Tim 4,10) und auch nicht nur auf die Frage Himmel vs Hölle reduziert werden kann, aber das ist dann ein arg weites Diskussionsfeld und darüber wurden bereits dicke Bücher geschrieben. 😊

"Wir haben unsere Hoffnung auf den lebendigen Gott gesetzt, und er ist der Helfer und Retter aller Menschen – in besonderer Weise derer, die an ihn glauben." (1. Tim 4,10)

startracker7 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @startracker7

Das halte ich nicht unbedingt für spezifisch konservativ sondern einfach die Grundlage des Christentums

Ja, ich auch. Aber Du wirst hier einige finden, die sich als Christen bezeichnen und das nicht so bestätigen würden.

Veröffentlicht von: @startracker7

Aber das ist natürlich eine Definitionsfrage, da "konservativ" und "liberal" ganz offensichtlich weite Begriffe sind und offenbar jeder etwas anderes darunter versteht.

Ich hatte bei einem anderen Beitrag von Dir das Gefühl, Du vermischt politisch liberal mit christlich liberal. Das hat wenig miteinander zu tun.

Politisch liberal hat viel mit der Freiheit des Menschen zu tun, daher zB gegen Überwachung, gegen zu große staatliche Autorität, für Abrtreibung, für Minderheiten.

Christlich liberal hat zuerst einmal damit nichts zu tun, sondern mit den Blick auf die biblischen Geschichten, man befreit sich quasi von der Autorität der Bibel.
Diese wird historisch gedeutet, aber ein Historisch, das alles Übernatürliche ablehnt.

Mein Go-To-Beispiel ist die Datierung der Evangelien. Unter liberalen Theologen besteht Einigkeit, dass die Evangelien 70 n. Chr. entstanden sind. Warum? Weil man das anhand der Textform erkennt? Weil man Schriften fand? Weil es ein Kirchenvater sagte? Nein: Weil Jesus die Zerstörung des Tempels vorhersagt.
Und da Jesus nur ein Mensch war (so die Begründung) konnte er die Zerstörung natürlich nicht vorhersagen, als #muss# der Text #nach# dem Ereignis entstanden sein.

Und so gibt es auch hier genug Liberale, die zum Beispiel physikalische Wunder Gottes ablehnen. Sowohl zur Zeit Jesu, als auch heute. Und sich über die lustig machen, die hier auf jesus.de von solchen erzählen.

Ein Liberaler wird also nicht sagen, dass Jesus am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, weil er erstens nicht an das Konzept der Sünden glaubt, dann nicht an einen Gott, der Sünde - wie auch immer - ahndet, und drittens auch Jesus nur als Menschen sieht und viertens keinen übernatürlichen Vorgang bei der Kreuzigung annehmen will.

Zurück zur Politik:
Viele der konservativen Christen, die ich kenne (mich eingeschlossen), sind eher mitte links im politischen Spektrum. Das widerspricht sich meist nicht, außer bei unseren zwei Reizthemen, natürlich.

Nachtrag vom 20.05.2019 1457
Ein kleines PS, wollte ich noch einmal betonen: Ich habe die Beispiele im vorigen Beitrag nicht erfunden. Es gibt in Wien tatsächlich evangelisch-lutherische Gemeinden, die "Sohn Gottes" im Glaubensbekenntnis mit "So Sohn Gottes, wie wir Kinder Gottes sind" deuten.

didimus antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581
Veröffentlicht von: @suzanne62

linksliberalversifften Hochschulgemeinde,

Klingt gut. 😊

Im übrigen hatte ich sowieso schon die Assoziation, daß das Bildungsniveau eine Rolle spielt. 😈 Wollte das nicht so direkt sagen.

tatokala antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @tatokala

Klingt gut. :-

War es auch.
Meine jetzige Gemeinde (meine Studentenzeit ist schon eine Weile her...) finde ich allerdings auch gut - sie dürfte für eine katholische Innenstadtpfarrei ziemlich typisch sein: da gibt es glühende Marienverehrer, Anhänger des lateinischen Ritus und Liberale (die gewisse Sympathien für Maria 2.0 hegen), die durchaus friedlich miteinander Eucharistie feiern und sich gemeinsam an den Rändern der Gesellschaft engagieren.
Mir scheint, dass unsere Kirche - auch wenn es durchaus schon zu Spaltungen und internen Machtkämpfen gekommen ist - alles in allem eher weniger anfällig für Spaltungen ist.

suzanne62 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @suzanne62

Mir scheint, dass unsere Kirche - auch wenn es durchaus schon zu Spaltungen und internen Machtkämpfen gekommen ist - alles in allem eher weniger anfällig für Spaltungen ist.

Ja, weil bei der katholischen Kirche der Fokus nicht auf dem persönlichen Glauben, sondern auf der Gemeinschaft der Kirche und deren Riten liegt.

Während bei einem evangelikalen Gottesdienst der Höhepunkt die Predigt ist (oft mit einem Haufen an Glaubensaussagen, denen man ja theoretisch durchaus widersprechen könnte), ist es beim katholischen die Eucharistie, die weltweit gleich ist.

didimus antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581
Veröffentlicht von: @didimus

Fokus nicht auf dem persönlichen Glauben, sondern auf der Gemeinschaft der Kirche und deren Riten liegt.

Echt? Klingt auch gut.
Vielleicht sollte ich konvertieren. 😊

tatokala antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @didimus

Ja, weil bei der katholischen Kirche der Fokus nicht auf dem persönlichen Glauben, sondern auf der Gemeinschaft der Kirche und deren Riten liegt.

So kann man es sehen - allerdings ist es nicht so, dass für katholische Christen das Glaubensleben ausschließlich sonntags in der Messfeier stattfindet.
Es gibt einige von Katholiken sehr geschätzte und gerne praktizierte Formen der persönlichen Andacht und des Gebets, die sogar ausdrücklich der "Beziehungspflege" des Einzelnen mit Gott dienen, so wie etwa die Eucharistische Anbetung.
Das Stundengebet und der Rosenkranz können sowohl in Gemeinschaft als auch allein im privaten Bereich gebetet werden.

Veröffentlicht von: @didimus

Während bei einem evangelikalen Gottesdienst der Höhepunkt die Predigt ist (oft mit einem Haufen an Glaubensaussagen, denen man ja theoretisch durchaus widersprechen könnte), ist es beim katholischen die Eucharistie, die weltweit gleich ist.

Eine gute Predigt weiß ich durchaus auch zu schätzen - aber es stimmt, sie ist nicht der "Höhepunkt" der Messe.
Wenn die Predigt mal nicht ganz so gut war, heißt das noch lange nicht, dass der Gottesdienst insgesamt Zeitverschwendung war - denn das Highlight ist tatsächlich der Empfang des Leibes Christi.
Und wenn wir uns um den tisch des Herrn versammeln, spielt es so gar keine Rolle mehr, ob einer eher Traditionalist oder liberal ist.

suzanne62 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @suzanne62

Das Stundengebet und der Rosenkranz können sowohl in Gemeinschaft als auch allein im privaten Bereich gebetet werden.

Ja, und es sind alles vorgegebene Gebete, damit der Einzelne ja nichts Falsches sagt. So, wie die Liturgie auch ein genauer Pfad ist, damit der Priester nichts Falsches sagt oder tut.

Das kann man auch gerne so wollen, aber es zeigt eben (und auch das darf man natürlich genau so wollen), dass die Gemeinschaft, wie sie vor Gott steht, wichtiger als der Einzelne ist.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Eine gute Predigt weiß ich durchaus auch zu schätzen - aber es stimmt, sie ist nicht der "Höhepunkt" der Messe.

Ein Unterschied ist übrigens auch die Länge der Predigt. Also bei uns sind 15 Minuten kurz, 45 sind lang.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und wenn wir uns um den tisch des Herrn versammeln, spielt es so gar keine Rolle mehr, ob einer eher Traditionalist oder liberal ist.

Das ist interssant, dass Du das sagst.
Denn es ist eigentlich klar, dass hier Traditionalisten und Liberale zwei sehr unterschiedliche Feiern feiern.

"Der Leib Christi" wird von den einen wörtlich genommen, die anderen sehen das nur symbolisch. (An der Stelle würde ich übrigens zu den Liberalen gehören, denn es ist für mich nur ein Gedächtnismahl.)

Ja, noch mehr - und das verstehe ich eigentlich gar nicht: Die Liberalen feiern ein Ereignis, an das sie nicht glauben.

Matthäus 26:28 "das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden." sagt Jesus beim Abendmahl.

Denn die Liberalen glauben weder, dass jemand für ihre Sünden sterben muss, noch glauben sie, dass Jesu Tod am Kreuz ein Opfer war.

Also was wird von den Liberalen hier gefeiert, außer dem "Gemeinsam-am-Tisch-Versammeln"?

didimus antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @didimus

Ja, und es sind alles vorgegebene Gebete, damit der Einzelne ja nichts Falsches sagt.

Man kann sowohl in der Laudes als auch in der Vesper seine persönlichen Anliegen einfügen. Ich mache das auch.

Veröffentlicht von: @didimus

Denn es ist eigentlich klar, dass hier Traditionalisten und Liberale zwei sehr unterschiedliche Feiern feiern.

Nein, wie kommst du darauf?

Veröffentlicht von: @didimus

"Der Leib Christi" wird von den einen wörtlich genommen, die anderen sehen das nur symbolisch. (An der Stelle würde ich übrigens zu den Liberalen gehören, denn es ist für mich nur ein Gedächtnismahl.)

Soweit es sich um katholische Traditionalisten und Liberale handelt, trifft das in keiner Weise zu.

Veröffentlicht von: @didimus

Die Liberalen feiern ein Ereignis, an das sie nicht glauben.

Wie kommst du darauf?

Veröffentlicht von: @didimus

Denn die Liberalen glauben weder, dass jemand für ihre Sünden sterben muss, noch glauben sie, dass Jesu Tod am Kreuz ein Opfer war.

Wie kommst du darauf?
Sich als liberal verstehende katholische Christen wünschen sich Reformen innerhalb der Kirche, z.B. Abschaffung der Verpflichtung zum Zölibat für Priester und Zulassung zu den Weiheämtern auch für Frauen.
Aber das bedeutet doch nicht, dass sie ihren Glauben in die Tonne getreten haben.
Ehrlich, es wäre schön, wenn man mit den gegenseitigen Unterstellungen mal aufhören könnte.

suzanne62 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @suzanne62

Soweit es sich um katholische Traditionalisten und Liberale handelt, trifft das in keiner Weise zu.

Also für Dich ist die Hostie der tatsächliche Leib von Jesus Christus? Dazu gewandelt in der Wandlung?
Und wenn man vom Wein etwas verschüttet, verschüttet man etwas von Jesus Christus?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber das bedeutet doch nicht, dass sie ihren Glauben in die Tonne getreten haben.
Ehrlich, es wäre schön, wenn man mit den gegenseitigen Unterstellungen mal aufhören könnte.

Also ich kenne von Dir nur Proteste gegen alle übernatürlichen Elemente des Glaubens. Du schreibst bei Wunderberichten kritische Beiträge, bei der Bibelsicht der Konservativen, beim Thema Sünde, nennst Deinen Glauben "entmythologisiert", protestierst gegen alle Höllen-Sichtweisen (wenn es keine Hölle gibt, braucht es auch kein Opfer und keine Gnade) und jetzt solltest Du plötzlich an das Opfer am Kreuz und die leibliche Auferstehung glauben?

Veröffentlicht von: @suzanne62

Sich als liberal verstehende katholische Christen

Also sich als liberal verstehende Christen glauben nicht an die Autorität der Bibel, nicht an übernatürliche Wunder, nicht an eine Heilsgeschichte am Kreuz. Sie sehen die Bibel als falsch verstande, mythologisch verklärte Ereignisse, die in einem beschönigenden Glaubenskontext gesetzt wurden und daher im Großen und Ganzen ignoriert werden können. Wenn sie etwas von Jesus zitieren, dann sind es Verse über die Nächstenliebe. Bei Paulus reicht es meist gerade für 1.Korintehr 13. Der Rest der Briefe ist für sie Privatmeinung eines Petruskritikers aus dem 1.Jahrhundert.

Was Du von der katholischen Kirche forderst, würde ich auch fordern. Das Zölibat widerspricht sogar dem, was Paulus sagt.

Aber macht mich das jetzt zu einem liberalen Christen?

didimus antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @didimus

Also für Dich ist die Hostie der tatsächliche Leib von Jesus Christus? Dazu gewandelt in der Wandlung?
Und wenn man vom Wein etwas verschüttet, verschüttet man etwas von Jesus Christus?

Ja, so ist es.

Veröffentlicht von: @didimus

protestierst gegen alle Höllen-Sichtweisen (wenn es keine Hölle gibt, braucht es auch kein Opfer und keine Gnade) und jetzt solltest Du plötzlich an das Opfer am Kreuz und die leibliche Auferstehung glauben?

Ich protestiere nicht gegen alle Höllensichtweisen.
Allerdings halte ich es nicht für möglich, dass Menschen über den Tod hinaus gequält werden können.
Aber das bedeutet ja nicht, dass es so etwas wie Sünde und Schuld nicht gibt. Und damit auch nicht, dass der Mensch keine erlösung braucht.

Veröffentlicht von: @didimus

jetzt solltest Du plötzlich an das Opfer am Kreuz und die leibliche Auferstehung glauben?

Ja, daran glaube ich. Und ich kann gut damit leben, wenn du mir das nicht abnimmst.
Auf deine restlichen Unterstellungen einzugehen, schenke ich mir.
Das hat echt keinen Zweck.

suzanne62 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @suzanne62

Aber das bedeutet ja nicht, dass es so etwas wie Sünde und Schuld nicht gibt. Und damit auch nicht, dass der Mensch keine erlösung braucht.

Ja, eh, aber man muss ja vor #etwas# erlöst werden, wenn man eine Erlösung braucht und bekommen kann.
Ich glaube ja auch nicht an die mittelalterliche Quälhölle, das sind doch alles nur Bilder.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Ja, daran glaube ich. Und ich kann gut damit leben, wenn du mir das nicht abnimmst.

Bis jetzt hast Du halt immer alles abgelehnt (durchaus mit diesem "ich glaube doch nicht so etwas wie ihr"-Unterton), was unter anderem mir im Glauben wichtig ist, und als ich dann versuchen wollte, Gleichheit und Unterschied herauszuarbeiten ... nun, wir wissen, wie Du da reagiert hast.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Auf deine restlichen Unterstellungen einzugehen, schenke ich mir.

Ich habe Dir beschrieben, was liberale Christen glauben, das ist keine Unterstellung, sondern Beobachtung nach vielen Diskussionen auch hier auf jesus.de. Ich habe nicht gesagt, dass Du das so glaubst, sondern dass das die liberale Richtung so sieht. Das wird an den theologischen Fakultäten gelehrt.

didimus antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @didimus

Ja, eh, aber man muss ja vor etwas erlöst werden, wenn man eine Erlösung braucht und bekommen kann.

Von der eigenen Schuld - die ist ja da, egal, welche jenseitigen Folgen sie möglicherweise nach sich zieht.

Veröffentlicht von: @didimus

Ich glaube ja auch nicht an die mittelalterliche Quälhölle, das sind doch alles nur Bilder.

Dann sind wir uns darin ja einig.

Veröffentlicht von: @didimus

Bis jetzt hast Du halt immer alles abgelehnt (durchaus mit diesem "ich glaube doch nicht so etwas wie ihr"-Unterton), was unter anderem mir im Glauben wichtig ist,

Ja, so wie andere Menschen mitunter etwas ablehen, was mir wiederum wichtig ist - solange man erwachsen damit umgeht, sollte das auch kein Problem sein. Wir haben ja zum Glück so etwas wie das Recht auf Religionsfreiheit.

Veröffentlicht von: @didimus

Ich habe nicht gesagt, dass Du das so glaubst, sondern dass das die liberale Richtung so sieht. Das wird an den theologischen Fakultäten gelehrt.

Möglicherweise bedeutet "liberal" im katholischen Kontext etwas anderes als im protestantischen.

Veröffentlicht von: @didimus

nun, wir wissen, wie Du da reagiert hast.

Was soll das jetzt?

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075
Veröffentlicht von: @suzanne62

allerdings ist es nicht so, dass für katholische Christen das Glaubensleben ausschließlich sonntags in der Messfeier stattfindet.

Du sprichst von "Glaubensleben". Was bedeutet das speziell für einen katholischen Christen? Welche Rolle spielt Jesus im Alltag? - Seine Verheißung, dass Er bei uns ist alle Tage bis an der Welt Ende? Ich weiß zum Beispiel, dass ich überall, wo ich mich befinde, mit Ihm im Gespräch sein kann, auf Arbeit, beim Autofahren, in der Freizeit, ... Ich weiß, dass ich Ihm alle Nöte, Sorgen aber auch alles was mich freut, sagen kann und dass Er Anteil daran nimmt. Ist das auch für einen katholischen Christen so möglich?

Mir ist ein Zitat von Hans-Peter Royer wertvoll geworden:
"Mache Gott zu deinem Gegenüber in all deinen Gedanken, egal ob im Auto, beim Einkaufen oder vor dem Computer. Besprich mit Gott genau das, was du gerade tust. Es wird dein Leben verändern."

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Du sprichst von "Glaubensleben". Was bedeutet das speziell für einen katholischen Christen?

Da ist Vieles möglich. Meine Großeltern haben z.B. jeden Tag den Rosenkranz gebetet.
Ich selbst praktiziere das Stundengebet - Laudes, Vesper und Komplet.
Natürlich ist mir bewusst, dass Gott allgegenwärtig ist und damit immer und überall ansprechbar.
Dennoch ist es mir lieber, feste Zeiten zu haben in denen ich mich ausschließlich dem Gebet und nichts anderem widme und bin froh, dass meine Lebensumstände mir erlauben, solche Zeiten zu haben.
Mir widerstrebt es, "nebenbei" zu beten, während ich eigentlich mit etwas anderem beschäftigt bin.
Das ist möglicherweise meinem Alter geschuldet: ich gehöre noch zu einer Generation, die es nicht so sehr mit dem Multitasking hat und ein wenig irritiert reagiert, wenn der Gesprächspartner nebenbei auf seinem Smartphone herumwischt oder -tippt.
Daher vielleicht auch meine etwas "altmodische" Gebetspraxis.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075

Vielen Dank für die Antwort.
Also mir ist beides wichtig - zum einen die festgesetzten Zeiten, wo ich mir Zeit für Gott und mit Gott nehme und Gott nimmt Sich Zeit für mich. 😊 Aber außerdem schätze ich eben sehr den ständigen Kontakt mit Jesus. Paulus schreibt ja auch einmal von einem "Beten ohne Unterlass."
Ich stelle mir das bisschen so vor wie bei einem Ehepaar. Da gibt es auch Zeiten, wo man sich bewusst miteinander unterhält, zum Beispiel bei den gemeinsamen Mahlzeiten oder wenn es etwas zu besprechen, zu planen gibt. Aber den Rest des Tages schweigt man sich ja auch nicht an, sondern wechselt immer wieder mal ein Wort miteinander - in der Zeit, die man zusammen verbringt. Und Jesus ist ja immer bei uns. 😊 Das gibt mir Kraft und Freude. Gebet ist für mich nicht Ritual, sondern wirklich Reden mit Gott.

turmfalke1 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @turmfalke1

zum einen die festgesetzten Zeiten, wo ich mir Zeit für Gott und mit Gott nehme und Gott nimmt Sich Zeit für mich.

Hört sich so an, als wenn Du Gott bei Dir Audienz gewährst. 😌

an-ja antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075

Umgekehrt - Gott gewährt mir Audienz bei Sich. 😊

turmfalke1 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Nur den Zeitpunkt bestimmt man selbst. 😀😀

tatokala antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075

Tja, wir Menschen sind halt der Zeit unterstellt - Gott steht außerhalb der Zeit. 😀

turmfalke1 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Irgendwo stimmt das schon. Auf die Masse hochgerechnet.
Ich kann da aber auch keine Lösung anbieten.

tatokala antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2752
Veröffentlicht von: @didimus

Warum soll dann also jemand an einem Freitag in die Gemeinde fahren und zwei Stunden Lieder proben (was ich heute tun werde)?

Weil er Musik liebt und diese Gott darbieten will? Weil man seinen Nächste bei der Anbetung helfen möchte?

Veröffentlicht von: @didimus

Warum früher aufstehen und Technik vorbereiten?

Weil man Techniker ist und der Gemeinschaft dienen will?

Beides kann man sehr schön aus Nächstenliebe tun.
Denn nicht nur Gott erfreut sich an guter und gut abgemixter Musik, sondern auch die Gottesdienstbesucher, denen man dabei Hilft sich auf Gott zu konzentrieren.

Veröffentlicht von: @didimus

Wenn Gott nicht an erster Stelle steht, dann gibt es auch keine Motivation, etwas zu ändern.

Liberale stellen deiner Meinung nach Gott nicht an erster Stelle?
Keine Ahnung, wo du solch ein Vorurteil her hast.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Eine eigene Kirche? Es gibt bereits ca. 35.000 verschiedene Kirchen/Gemeinschaften. Sind doch genug.....:(

Anonymous antworten
28 Antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Na dann gibt es nachher 35.001😉

startracker7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Naja, ich halte das für ein generelles Problem, weil es eigentlich nicht Gottes Wille sein kann. Was ich früher nie für möglich gehalten hätte, mittlerweile halte ich es für Plausibel, das die Katholische Kirche die eigentlich von Gott gesetzte Kirche ist und die Hüterin der apostolischen Überlieferung.:) Die Früchte der Protestanten sind einfach sehr chaotisch und an den Früchten wird man es erkennen sagt Jesus. Es ist schwer zu fassen

Anonymous antworten
Malanya
(@malanya)
Beigetreten : Vor 9 Jahren

Beiträge : 44
Veröffentlicht von: @eddie78

Was ich früher nie für möglich gehalten hätte, mittlerweile halte ich es für Plausibel, das die Katholische Kirche die eigentlich von Gott gesetzte Kirche ist und die Hüterin der apostolischen Überlieferung.:) Die Früchte der Protestanten sind einfach sehr chaotisch und an den Früchten wird man es erkennen sagt Jesus.

Naja die Früchte des Katholizismus sind doch auch nicht besser; Stichpunkte massenhafter Kindermissbrauch und deren Vertuschung....

malanya antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @malanya

Naja die Früchte des Katholizismus sind doch auch nicht besser; Stichpunkte massenhafter Kindermissbrauch und deren Vertuschung....

Das ist jetzt nicht ganz fair. Denn Missbrauch und Vertuschung passierte auch in diversen anderen Einrichtungen, und ersteres sind die Handlungen Einzelner.

Was ich eher als "auch nicht besser" sehen würde, sind die massiven theologischen Unterschiede innerhalb der katholischen Kirche. Dort gibt es noch viel mehr Strömungen als bei den Protestanten: Traditionalisten, Bibeltreue, Liberale, Charismatiker, Mystiker, ...
Sie eint (wie ein alter Witz geht) nur, dass sie alle auf Rom schimpfen.

didimus antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1419

Missbrauch ist nichts was „passiert“, Vertuschung von Missbrauch schon gar nicht.

johnnyd antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @johnnyd

Missbrauch ist nichts was „passiert“, Vertuschung von Missbrauch schon gar nicht.

Nein, das wollte ich damit nicht sagen, aber man kann den Missbrauch nicht der Kirche an sich vorwerfen. Ob jemand wirklich glaubt und sich berufen fühlt, oder aus welchen Gründen sonst jemand ein Amt anstrebt, das weiß man ja oft nicht.

didimus antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2752
Veröffentlicht von: @didimus

Nein, das wollte ich damit nicht sagen, aber man kann den Missbrauch nicht der Kirche an sich vorwerfen.

Doch kann man, und muss man. Die Kirche hat zu lange Strafttäter gedeckt und geholfen weiter im Amt zu bleiben.

Und nur so nebenbei: Dir RKK hat in der Kirchengeschichte noch viel mehr Mist gebaut (ebenso wie andere Kirchen auch). So ist das nun mal, wenn aus Religion ein Staat wird. Machtmissbrauch ist nun mal einfacher, wenn man nur "Gott wills" sagen muss.

Gute Früchte gibt es nun mal unabhängig von irgend einer Kirche. Ebenso die Schlechten. Eine Kirche als die eine wahre zu bezeichnen und dabei auf die Früchte zu verweisen ist schon Realitätsblindheit und Geschichtsleugnung.

lhoovpee antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @lhoovpee

Eine Kirche als die eine wahre zu bezeichnen und dabei auf die Früchte zu verweisen ist schon Realitätsblindheit und Geschichtsleugnung.

Ja, sicher, aber Eddie78 schrieb:

Veröffentlicht von: @eddie78

Die Früchte der Protestanten sind einfach sehr chaotisch und an den Früchten wird man es erkennen sagt Jesus.

Und daher habe ich das mehr auf die Lehre an sich bezogen und nicht auf ethische Verfehlungen. Die es natürlich auch gibt, aber die weniger Früchte der Lehre sind, sondern eher des Machtapparates.

didimus antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Kann man so ableiten. Nur die Frage auf was geht es hinaus. Das dieses Wirrwarr an Theologie Gottes Wille sein kann, in Tausend Jahren nicht!

Nachtrag vom 20.05.2019 2243
Wie Didimus schrieb, ich leite diese Gedanken noch nicht mal von der RKK ab, ich war nie Katholisch, ich kann mit der Tradition ehrlich gesagt nicht so sehr viel Anfangen, es wäre ungewöhnlich für mich. Nur wenn ich den Gesamtzustand der Christenheit sehe läuft es für mich auf zwei Externe hinaus. Denn ich gehe ja davon aus, das der Geist Gottes trotz allem wirkt und auf der Welt ist.

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Eddie

Veröffentlicht von: @eddie78

Nur die Frage auf was geht es hinaus. Das dieses Wirrwarr an Theologie Gottes Wille sein kann, in Tausend Jahren nicht!

Ich bin überzeugt davon, dass das sogenannte Christentum einer längst fälligen grundlegenden Reform bedarf und das wohl in allen Kirchen und Freikirchen und was noch alles sich zum Christentum zählt.

Die durch Jesus Christus gebrachte Theologie, also der von ihm vor 2000 Jahren offenbarte Gottesglauben sollte da im Mittelpunkt stehen.

Und da Jesus lehrte, dass wer ihn sieht, weiss wie Gott in Wahrheit ist und was für Verhalten seinem Willen entspricht, um Wachstum von Frieden, Liebe unter all seinen Geschöpfennzu fördern, sollte das Umsetzen Jesus Christus Vorgaben für wahrhaft gottgefälliges Leben und vergeben als Leitfaden für gelebtes Christsein gelten.

Veröffentlicht von: @eddie78

Nachtrag vom 20.05.2019 2243
Nur wenn ich den Gesamtzustand der Christenheit sehe läuft es für mich auf zwei Externe hinaus. Denn ich gehe ja davon aus, das der Geist Gottes trotz allem wirkt und auf der Welt ist.

Der Geist Gottes wirkt nach meiner Erfahrung überall dort, wo Menschen ihre Begabungen mit Freude und zum Wohle eines oder mehrerer Mitmenschen einsetzen, also sich von Gott dazu befähigen und führen lassen,das ihnen Mögliche zum Evangelium Reiches Gottes auf Erden "beizusteuern", wie es Jesus gelehrt, vorgelebt und anempfohlen hat.
Die gesamte Christenheit sollte sich zum eigenen und dem Wohl der Mitmenschen nurmehr an dem von Jesus Christus doch absolut glaubwürdigen Gottverständnis bekennen. Dieser wollte ja, dass man auf seinen Sohn hört, weil der Vater im Himmel seinen Willen durch Jesus Mund der Menschheit offenbarte.

Also hatte doch Gott keineswegs Interesse an der Tötung dessen, der das Volk Israel aus dessen ihnen auferlegten Sündenknechtschaft erlösen wollte.

Jesus Christus opferte 3 Jahre seines Lebens um seinen jüdischen Glaubensgeschwistern längst fällig gewesenen wahren Gottesglauben zu offenbaren. Viele glaubten ihm und änderten ihr Leben im Sinne des Vaters im Himmel. Solche hielten sich sicher künftig fern von Steinigungen und Forderungen Böses mit Bösem zu vergelten, was seitens AT-Gesetzeslehrern als Sünde, Gesetzesübertretung galt.

Jesus Kreuzigung geschah nicht als Sühneopferforderung gottseits sondern wurde vom Hohen Rat in die Wege geleitet um zu verhindern, dass Jesus Lehren sich ausbreiten konnten, was ja genau dem Gegenteil des Willens des wahrhaftigen Gottes entsprach.

luxlucetintenebris antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075
Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Also hatte doch Gott keineswegs Interesse an der Tötung dessen, der das Volk Israel aus dessen ihnen auferlegten Sündenknechtschaft erlösen wollte.

Veröffentlicht von: @luxlucetintenebris

Jesus Kreuzigung geschah nicht als Sühneopferforderung gottseits sondern wurde vom Hohen Rat in die Wege geleitet

Auch wenn Du diese Behauptung immer wiederholst, so wird sie doch dadurch nicht wahrer. Jesus selbst sagt etwas anderes dazu:

Johannes 10
17 Darum liebt mich mein Vater, daß ich mein Leben lasse, auf daß ich's wiedernehme.
18 Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selber. Ich habe Macht, es zu lassen, und habe Macht, es wiederzunehmen. Solch Gebot habe ich empfangen von meinem Vater.

siehe auch:

Johannes 11
50ihr bedenkt auch nicht: Es ist besser für euch, ein Mensch sterbe für das Volk, als dass das ganze Volk verderbe.
51Das sagte er aber nicht von sich aus, sondern weil er in dem Jahr Hoherpriester war, weissagte er. Denn Jesus sollte sterben für das Volk
52und nicht für das Volk allein, sondern auch, um die verstreuten Kinder Gottes zusammenzubringen.

turmfalke1 antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Jesus Kreuzigung geschah nicht als Sühneopferforderung gottseits sondern wurde vom Hohen Rat in die Wege geleitet um zu verhindern, dass Jesus Lehren sich ausbreiten konnten, was ja genau dem Gegenteil des Willens des wahrhaftigen Gottes entsprach.

Hier bin ich ganz und gar nicht einverstanden. Auch ich würde den Fokus nicht so sehr auf den Begriff "Sühneopferforderung" legen, da es für den modernen mitteleuropäischen Menschen (im Gegensatz zu den frühen Judenchristen, welche ja davon ausgingen Gott Tiere opfern zu müssen zu ihrer Versöhnung mit Gott) aus ein fragwürdiges, ja vielleicht sogar falsches Gottesbild vermittelt. Das Evangelium bezeugt jedoch durchaus an zahlreichen Stellen, dass der Kreuzestod Jesu durchaus ein wesentlicher Bestandteil des Heilsplanes Gottes war, die Menschen und das Universum mit sich zu versöhnen. Ausserdem ist es für mich heilsam zu wissen, dass Gott eben nicht nur regent und souveräner Herrscher über das Universum ist sondern in Jesus Christus einer von uns wurde und durchaus menschliches Leid erfahren hat. "Der Sohn" ist ja nach der Dreifaltigkeitslehrer nicht eine von Gott unabhängige Person sondern an sich auch eine Manifestation des ewigen Gottes. Gott hat also in erster Linie sich selber geopfert und nicht eine unabhängige Person. Für mich zeichnet es das Bild eines barmherzigen Gottes, welcher mit seiner Schöpfung solidarisch sein wollte und Teil der Schöpfung werden wollte um darin zu leiden ( wie es eben auch seine Geschöpfe tun), um diese mit sich zu versöhnen.

startracker7 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @startracker7

... welcher mit seiner Schöpfung solidarisch sein wollte und Teil der Schöpfung werden wollte um darin zu leiden ( wie es eben auch seine Geschöpfe tun)...

Jesus war und ist mit seinen Geschöpfen nicht solidarisch gewesen.
Das höre ich zwar immer wieder, ist aber völliger Unsinn.

Es gab und gibt zwischen Gott und den Menschen kein "Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte ... ."

Jesus wurde von den Menschen getötet - von Solidarität/Zusammenhalt sehe ich da garnichts.

Gruß Andy

an-ja antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Emm doch, denn das ist die Kernbotschaft des Evangeliums. Ja, viele Menschen haben Jesus abgelehnt. Aber die frohe Botschaft des Evangeliums besteht ja aus der eigentlich unverdienten Liebe Gottes zu den Menschen und nicht umgekehrt. In seiner Liebe schenkt Gott den Menschen seine Gnade.

„Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3,16)

"Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab, als das Zeugnis zur rechten Zeit." (1. Timotheus 2,5-6)

startracker7 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1756
Veröffentlicht von: @startracker7

Aber die frohe Botschaft des Evangeliums besteht ja aus der eigentlich unverdienten Liebe Gottes zu den Menschen und nicht umgekehrt.

Das hat aber nichts mit Solidarität zu tun. Falls Du das mir nicht glaubst, dann schaue bitte mal in den Duden, damit Du weißt worüber Du sprichst.
Gruß Andy

an-ja antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Ja... Und? Ich denke schon, dass ich sehr gut weiss, worüber ich spreche. Und ja, der Begriff bezieht sich primär auf das Verhältnis zwischen Menschen, das ist es wohl was du meinst. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass der Begriff Solidarität in der christlichen Theologie und Sozialethik eine Tradition hat, die deutlich weiter geht als die Definition im Duden und vermutlich auch wesentlich älter ist als der Duden selber. Natürlich ist es richtig, dass Solidarität primär das Verhältnis zwischen Menschen beschreibt, in Anbetracht der christlichen Reflexion über das Wort halte ich den Begriff "Solidarität Gottes" trotzdem für durchaus nicht abwegig, besonders wenn man sich die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus vor Augen hält, welcher solidarisches Verhalten gelebt (und gefordert) hat. Dass Christus gekreuzigt wurde schliesst das ja durchaus nicht aus, kann solidarisches Verhalten ja durchaus unidirektional ausgerichtet sein.
Eine weitere Diskussion darüber halte ich jedoch für müssig, da nicht unbedingt zweckdienlich. Wenn dich das Wort hier dermassen stören würde und weiterhin stört kann man es in diesem Zusammenhang durchaus auch ganz einfach mit "Barmherzigkeit" oder "Liebe" austauschen.

Einige Quellen in die du dich gerne vertiefen kannst...
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Solidarit%C3%A4t#Christentum
https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fb2/c-systematischetheologie/christlichesozialwissenschaften/gabriel/solidaritaet_ws0708/modulforum_powerpoint_6.pdf&ved=2ahUKEwj3y4CGr6_iAhU_wMQBHVyMDZ84FBAWMAJ6BAgIEAE&usg=AOvVaw2Z5U6NB52JaY-EG4OVXzc K"> https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fb2/c-systematischetheologie/christlichesozialwissenschaften/gabriel/solidaritaet_ws0708/modulforum_powerpoint_6.pdf&ved=2ahUKEwj3y4CGr6_iAhU_wMQBHVyMDZ84FBAWMAJ6BAgIEAE&usg=AOvVaw2Z5U6NB52JaY-EG4OVXzcK
http://www.theologie.uzh.ch/predigten/predigt.php?id=6264&kennung=20160214de
https://www.elk-wue.de/fileadmin/Downloads/Wir/Unsere_Kirche/Praelaturen/Reutlingen/Aufsaetze/2008_-_Aufsatz_Armut.pdf&ved=2ahUKEwjTgbbNqa_iAhXNRBUIHd6QAOUQFjAHegQIChAB&usg=AOvVaw0flj6W_o1HwYPc5fO7NSqe&cshid=155853526445 1"> https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&url=https://www.elk-wue.de/fileadmin/Downloads/Wir/Unsere_Kirche/Praelaturen/Reutlingen/Aufsaetze/2008_-_Aufsatz_Armut.pdf&ved=2ahUKEwjTgbbNqa_iAhXNRBUIHd6QAOUQFjAHegQIChAB&usg=AOvVaw0flj6W_o1HwYPc5fO7NSqe&cshid=1558535264451

startracker7 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1756

Ich versuche es nochmal.

Solidarität bezeichnet eine zumeist in einem ethisch-politischen Zusammenhang benannte Haltung der Verbundenheit mit – und Unterstützung von – Ideen, Aktivitäten und Zielen anderer. Sie drückt ferner den Zusammenhalt zwischen gleichgesinnten oder gleichgestellten Individuen und Gruppen und den Einsatz für gemeinsame Werte.

Solidarität gilt für jede Art von Gruppe oder Verein - unabhängig, welche Werte oder Ziele zur Solidarität gezählt werden.

Auch kriminelle Vereinigungen sind demnach solidarisch, weil sie gleiche Werte oder Ziele haben.

Das Verhältnis von Gott oder Jesus zu den Menschen hat viel mit Barmherzigkeit und Liebe zu tun, da hast Du recht, aber nichts mit Solidarität.
Im Gegenteil, es werden immer und immer wieder die Menschen dazu aufgefordert, umzukehren von ihrem falschen Weg. Und das sind und waren, falsche Ziele, falsche Gedanken, falsches Reden, falsches Handeln, also aus der Sicht Gottes - Sünder von Jugend an.

Und das ist das Gegenteil von gleichen Werten und Zielen
und deshalb gibt es auch keine Solidarität zwischen Gott und den Menschen. Deswegen musste Jesus sterben.

Ein Beispiel von Jesus mangelnder Solidarität mit den Menschen:

Johannes 2,23 Als er aber in Jerusalem war beim Passafest, glaubten viele an seinen Namen, da sie die Zeichen sahen, die er tat.
24 Aber Jesus vertraute sich ihnen nicht an; denn er kannte sie alle
25 und bedurfte nicht, dass jemand Zeugnis gäbe vom Menschen; denn er wusste, was im Menschen war.

Gruß Andy

Ich habe übrigens Deine Links teilweise gelesen. Leider auch falsch.

an-ja antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Hallo Andy
Danke für deine Antwort. Deinen Einwand habe und hatte ich durchaus verstanden und habe auf deinen Einwand hin auch den Duden konsultiert, wobei ich ja bereits zugegeben habe, dass die Anwendung des Begriffs auf Gott natürlich nur im übertragenen Sinn anwendbar ist.
Wie von dir bereits zitiert lesen sich im Duden 2 Defintionen jeweils mit entsprechenden Beispielen:

1. unbedingtes Zusammenhalten mit jemandem aufgrund gleicher Anschauungen und Ziele
Bsp. "die Solidarität in, unter der Belegschaft wächst"
2. auf das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Eintreten füreinander sich gründende Unterstützung
Bsp. "Spenden für die internationale Solidarität"

Aus den bereits erwähnten Überlegungen halte ich es trotz allen Einwänden und auch gemäss dieser Duden-Definition ( besonders wenn man die 2. Definition beachtet) eben nach wie vor nicht für völlig abwegig, in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen von einer gewissen Solidarität zu sprechen (was zahlreiche nicht unbedingt dumme Theologen auch durchaus gemacht haben, weshalb du selber wohl auch konstatiert hast, dass du das "immer wieder lesen" würdest). Dass diese "Solidarität" durch Gott selber in Jesus Christus erst ermöglicht wurde ist meines Erachtens durchaus richtig.
Primär wird mit Solidarität aber durchaus auch in der christlichen Soziallehre vor allem die gegenseitige Unterstützung in der menschlichen Gemeinschaft beschrieben, wobei sie fast immer mit der Liebe Gottes begründet wird. Dass der Begriff Solidarität an sich wertfrei ist und deswegen auch Kriminelle untereinander solidarisch sein können ist sicher absolut richtig, hat damit aber eigentlich nichts zu tun.
Ich hoffe, du hast verstanden, was ich damit meine. 😊

startracker7 antworten
an.ja
 an.ja
(@an-ja)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1756

Hallo StarTracker7

Veröffentlicht von: @startracker7

Dass diese "Solidarität" durch Gott selber in Jesus Christus erst ermöglicht wurde ist meines Erachtens durchaus richtig.

"2. auf das Zusammengehörigkeitsgefühl und das Eintreten füreinander sich gründende Unterstützung"

Das gilt allenfalls für das Verhältnis zwischen Gott und den Menschen, die sich mit Gott versöhnt haben. Also, von neuem geboren sind und damit Eigentum Gottes geworden sind.

Ansonsten sehe ich aus der Bibel keine Möglichkeit, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Gott und den Menschen herauszulesen. Zumal dieses Zusammengehörigkeitsgefühl letzlich doch auf gemeinsame Ziele oder Werte gegründet ist, von denen ich ja dargelegt habe, dass es diese zwischen Gott und der unerlösten Menschheit nicht gibt.

Mir scheint das Wort "solidarisch" ein Modewort zu sein, das sich schön anhört, weil es das idealisierte Zusammengehörigkeitsgefühl, was sich viele Menschen wünschen, symbolisiert. Im Kontext zwischen Gott und den Menschen, steht allerdings das Kreuz dazwischen, was viele Menschen ablehnen, auch aus dem christlichen Bereich.

Hier redet die Bibel von Feindschaft zwischen Gott und den Menschen. Wo Du da Solidarität erkennen willst, ist mir schleierhaft.

Gruß Andy

an-ja antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Ansonsten sehe ich aus der Bibel keine Möglichkeit, ein Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen Gott und den Menschen herauszulesen. Zumal dieses Zusammengehörigkeitsgefühl letzlich doch auf gemeinsame Ziele oder Werte gegründet ist, von denen ich ja dargelegt habe, dass es diese zwischen Gott und der unerlösten Menschheit nicht gibt.

Richtig. Deswegen habe ich ja auch geschrieben, dass diese erst durch Jesus Christus ermöglicht wird.

Mir scheint das Wort "solidarisch" ein Modewort zu sein, das sich schön anhört, weil es das idealisierte Zusammengehörigkeitsgefühl, was sich viele Menschen wünschen, symbolisiert.

Modewort? Es mag sein, dass das Wort etwas inflationär gebraucht wird, vielleicht bin ich dafür ja ein gutes Beispiel woe du schon kritisch festgestellt hast 😉 Es beschreibt aber etwas, was in unserer Welt durchaus wichtig ist, deswegen würde ich das - gerade als Christ - nicht so kritisch und abwertend sehen. Viele Menschen wünschen sich das? Das ist ja hervorragend, vielleicht können gewisse Christen von diesen auch noch etwas lernen. 😊

Im Kontext zwischen Gott und den Menschen, steht allerdings das Kreuz dazwischen, was viele Menschen ablehnen, auch aus dem christlichen Bereich.

Selbst wenn wir wohl in allen wesentlichen Glaubenspunkten übereinstimmen, wenn du das so siehst, dann scheinen wir ein fundamnetal anderes Verständnis des christlichen Glaubens zu haben. Das Kreuz ist es, was die Menschen mit Gott zu verbinden vermag. Die Menschen, welche von sich aus und von Natur aus den Weg zu Gott nicht zu finden vermögen können dies über Jesus Christus aus reiner Gnade durch Gott tun. Das Kreuz ist verbindendes Element, kein trennendes. Das ist eine elementare Botschaft des Evangeliums.

Hier redet die Bibel von Feindschaft zwischen Gott und den Menschen. Wo Du da Solidarität erkennen willst, ist mir schleierhaft.

Ich finde es etwas irritierend von "Feindschaft zwischen Gott und den Menschen" zu schreiben. Denn theologisch und für das persönliche Gottesbild ist es nicht ganz irrelevant, dass der Bruch in der Beziehung vom Menschen ausging und nicht von Gott. Das neue Testament erwähnt das Wort Feindschaft in der Beziehung zwischen Gott und dem Menschen nur zwei mal und beide male wird damit ausdrücklich eine Geisteshaltung des Menschen gegenüber Gott bezeichnet (und nicht umgekehrt). Wenn man also schon davon reden will, dann wäre also " Feindschaft des Menschen gegenüber Gott" die richtige Bezeichnung.
Die Botschaft des Evangeliums ist jedoch die verbindende Liebe und Gnade Gottes. Und die Liebe Gottes gilt auch denen, die ihn (noch?) nicht gefunden haben.

startracker7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2752
Veröffentlicht von: @eddie78

Das dieses Wirrwarr an Theologie Gottes Wille sein kann, in Tausend Jahren nicht!

Das Christentum war schon immer eine sehr heterogene Religion. Was nun Gottes Wille ist, ist teil dieser Heterogenität. Denn Schlussendlich sagen wir alle nur, was wir gern hätten, was Gottes Wille ist. Was nun wirklich Gottes Wille ist, werden wir wohl erst erfahren, wenn wir ihn von Angesicht zu Angesicht sehen werden.

Bis dahin müssen wir im hier und jetzt miteinander reden und einander helfen. Nächstenliebe leben.

Veröffentlicht von: @eddie78

Nur die Frage auf was geht es hinaus.

Darauf, dass wir weniger auf das Label, sondern viel mehr auf den einzelnen Menschen schauen sollten.

Nur weil irgendwo Christ drauf steht, muss nicht auch Christ drin sein.
Wer weiß schon, wer einmal vor Jesus stehen wird und verwundert sein wird, dass Jesus zum ihm sagt: Ich kenne dich nicht.

Natürlich denkt man, dass man selbst davon nicht betroffen sein wird. Aber Hochmut kommt vor dem Fall.

lhoovpee antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Diese Früchte sind aber nicht Früchte der Lehre, sondern des menschlichen Fehlverhaltens. Im Mittelalter gab es noch mehr Fehlverhalten, deshalb denke ich auch das die ganzen Abspaltungen im Grunde ein Gericht sind von Gott. Auf jeden Fall ist Gott ein Gott der Ordnung. Entweder hat die RKK tatsächlich das Mandat Gottes oder das absolute Gegenteil ist der Fall, also Christen welche komplett gegen die traditionellen Gemeindeformen sind und ohne Klerus im Glauben und Gemeinschaft Christus Nachfolgen möchten. Alles zwischen Drin macht für mich irgendwie kein Sinn mehr. Zigtausend Abspaltungen, in keiner Religion gibt es das sonst. Irgendwas wird doch Megafalsch Interpretiert. Wenn ich schon sehe mit was für einem Haus die Christen teilweise auf einander Losgehen, ich komm damit nicht mehr ganz klar

Anonymous antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Wobei wir ja in aller Verschoedenheit uns achten und respektieren sollten. Denn ich denke Gott braucht letztlich uns alle.

startracker7 antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Du kannst schon Ironie von Ernsthaftigkeit unterscheiden oder? Oder denkst du im Ernst, ich wolle auf jesus.de eine Kirche gründen? Dann könnte man sich die Smileys dahinter ja sparen.

Veröffentlicht von: @eddie78

Die Früchte der Protestanten sind einfach sehr chaotisch und an den Früchten wird man es erkennen sagt Jesus.

Veröffentlicht von: @eddie78

mittlerweile halte ich es für Plausibel, das die Katholische Kirche die eigentlich von Gott gesetzte Kirche ist und die Hüterin der apostolischen Überlieferung.

Also mit solchen Aussagen wäre ich als Katholik jetzt seeeehr vorsichtig. 😊 Nene du, ist schon gut hat es die Reformation gegeben, ohne das jetzt an konkreten Beispielen weiter auszuführen. 😊

startracker7 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich habe das womöglich ebenso gemeint 🙂
Die Reformation wollte ursprünglich doch die RK reformieren aber belassen.

Anonymous antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 635

Hallo Eddie78

Veröffentlicht von: @eddie78

und an den Früchten wird man es erkennen sagt Jesus. Es ist schwer zu fassen

Und mit den Früchten meinte ja Jesus wohl, dass die Art der Verhaltens- und Vorgehensweisen im Umgang mit Nächsten zeigt, wes Geistes Kind wer in Wahrheit ist.

Es ist nicht schwer zu erfassen, in der Bibel zuerkennen, was der allein wahre Gott mittels Sendung Jesus zuerst in Israel und dann in der Welt in dessen Sinn verändern wollte.

Sicher wollten weder der Vater noch der Sohn, dass es so viele angeblich christliche Gemeinden /Kirchen gibt, welche dann auch mehrheitlich statt jesuanisch geprägt, dann insofern apostlisch geprägt wurden, indem einzelne Aussagen von Paulus für deren Dogmen zweckentfremdet wurden.

Veröffentlicht von: @eddie78

das die Katholische Kirche die eigentlich von Gott gesetzte Kirche ist und die Hüterin der apostolischen Überlieferung.:) D

Ich fand bisher weder eine Kirche noch eine Freikirche, in welcher die von Jesus gelehrten und vorgelebten Verhaltens- so auch Vergebungsanweisungen für wahrhaft gottgefälliges Leben den Gemeindegliedern ans Herz gelegt wurden bestmöglich umzusetzen.

Wenn wohl die meisten Pastoren, Pfarrleute deren Predigten ich hörte und gar ein angeblich bibeltreuer Bibellehrer wie Roger Liebi behaupten kann: "Das bedeutet nicht, dass wir ein sündloses Leben führen können", (also künftig frei von aller bewusster Bosheit, somit erlöste vom Verführer zu Bösem)
dann wurde doch genau das Gegenteil von Jesus Missionsauftrag in die Welt hinausgetragen, wie auch ein verdrehtes Evangelium, anstelle dem vom Nahen Reiches Gottes.

Würden alle Christen, egal ob in einer Kirche oder Freikirche beheimatet, mit entsprechendem Gesinnungswandel (von fleischlich zu geistlich) dann wären sie eines Geistes. Denn dann hätte der von Gott ausgehenden Hl.Geist zumindest in der Christenheit den Satan besiegt.

lg lulute

luxlucetintenebris antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hi,

Da haben wir doch schon das bzw. eines der grössten Probleme, das Sünde von jeder zweiten Kirche anders Definiert wird! Und wer sagt das Unwissenheit vor Strafe schützt?

Natürlich, in Nächstenliebe zu leben ist das optimale. Ich kann auch in dieser Gesinnung zu einer Prostituierten gehen- ist das jetzt erlaubt deshalb?

Bei der RKK geht es mir um den Kern des Evangeliums und um die Nachfolger der echten Apostel , ich glaube Mandat wäre der Korrekte Ausdruck. Man kann das noch um die von der RKK anerkannten Gemeinschaften erweitern. Die östlichen Kirchen, Altkatholische. Ich bin mir auch nicht sicher ob das so ist, habe von diesem sonstigen Durcheinander innerhalb der Christenheit einfach die Nase voll. Wegen kleinen Dingen wurde sich abgespalten- anstatt das man Dinge einfach mal stehen lässt und später klärt.35'000 Gemeinschaften, das ist doch ohne Worte

Anonymous antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @eddie78

35'000 Gemeinschaften, das ist doch ohne Worte

Das klingt viel, ist aber eigentlich nicht so problematisch, wenn man die tatsächlichen Unterschiede betrachtet. Und da sind zB die Unterschiede zwischen verschiedener evangelischer/evangelikaler Richtungen viel, viel kleiner, als die innerhalb der katholischen Kirche.

Alles nebeneinander stehen lassen und die Unterschiede ignorieren ist nämlich keine echte Einheit, sondern nur eine organisatorische.

Außer natürlich Du meinst, dass organisatorische Einheit wichtiger als Glaubensinhalt ist.

didimus antworten


21thdigitalmen
Beiträge : 120

Hallo Star Tracker,
ich würde mich auch zu den Post-Progressiven Evangelikalen zählen. Von Haus aus mit einer festen Frömmigkeit geprägt, bin ich dann irgendwann zu Studienzeiten zu anderen Ergebnissen gekommen. Ich würde aber nicht soweit allen anderen, die das nicht so glauben können, Gesetzlichkeit an den Kopf zu schmeissen.
Ich versuche es stattdessen mit einem Perspektivenwechsel.
In christlich erwecklichen Kreisen gilt die Wahrheit der Heilige Schrift. Die ist sehr zentral. Und die Schrift sagt nunmal, dass die Welt von einem Schöpfer geschaffen wurde und heiligt die Ehe zwischen Mann und Frau(auch wenn man dies teilweise anders interpretieren kann) nicht Mann/Frau sondern weiblich/männlich. Zrotzdem ist vor dem Geschichtlichen Hintergrund klar das Partriachat prägend. Dies galt durchgängig bis heute in (fast) allen Gesellschaften. Natürlich auch von ökonomischen Überlegungen geprägt, Mann ist er Versorger. Auch wenn in früheren Zeiten alle mithelfen mussten. Vor diesen Überlegungen kann man schon verstehen, wenn man manche Geschwister eher zögerlich auf Anfragen aus der Gesellshaft reagieren. Schließlich war das ja immer richtig, was man geglaubt und gelebt hat.
Hier verändert sich allerdings grade etas massiv. Meiner Ansicht nach öffnen sich grade viele früher strenggläubige für Erkennnisse ausserhalb der eigenen Blase. Das hat viel mit neuen Gemeindeformen zu tun, aber auch mit dem Internet, Podcasts dem Generationenwechsel. Meine Hoffnung ist, dass wir uns in Gesprächen gut verstehen und das Verständnis füreinander wächst.
Worthaus ist da eine gute Refferenz, weil sich hier viele Leute aus beiden Lagern treffen können.

Nachtrag vom 20.05.2019 1259
Ich würde auch sagen, dass der Kontakt zu Menschen aus vielen anderen Milieus meinen Horizont enorm geweitert hat. Komme vom Dorf aus der Provinz, da gab es das vorher so nicht 😉
Und natürlich wie oben beschrieben, das Internet, was enorm zum Lernen beitragen kann.

21thdigitalmen antworten
1 Antwort
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Ja mit dem Perspektivenwechsel hast du natürlich sehr recht.
Ich habe den Thread natürlich rein aus meiner Perspektive beschrieben und bezeichnet, was meine Ansichten sind. Es ging dabei eigentlich nicht darum irgendjemandem etwas an den Kopf zu werfen (wobei ich natürlich weiss, dass ich es etwas provokativ geschrieben habe).

startracker7 antworten
neubaugoere
Beiträge : 15053

o.t.
Ich bemerke eine leichte Diskrepanz zwischen Deinem Stern, dem jegliches Lächeln verloren gegangen zu sein scheint, und dem, was Du hier rüberbringen willst, wer Du bist ...

Suchen wir nicht das, was uns trennt, sondern das, was uns vereint ...

neubaugoere antworten
48 Antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 120

+1
hoffentlich eine schnelle Internetleitung.

21thdigitalmen antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Da bin ich voll bei dir, die Gemeinsamkeiten zu suchen. 😊 das Zentrumsmsollte für uns alle Christus sein. Ich denke, die zum Teil angeregten Diskussionen haben zu einem grossen Teil wohl eher auf Missverständnissen beruht. Mit einigen Ausnahmen durchaus.

Nun ja der Stern hat ja durchaus eine christliche Symbolik und wer sagt, dass er immer nur lächeln darf? 😊

startracker7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @startracker7

Nun ja der Stern hat ja durchaus eine christliche Symbolik und wer sagt, dass er immer nur lächeln darf? 😊

Bilder transportieren genauso etwas wie Worte ... und die "Handlung", einen traurigen Smiley als sein Profilbild zu wählen, ist auch eine Aussage, ich mag ihn jedenfalls nicht häufig anklicken, tut mir leid, wenn ich dann eben nicht häufig auf Deine Beiträge reagiere.

Veröffentlicht von: @startracker7

Da bin ich voll bei dir, die Gemeinsamkeiten zu suchen. 😊 das Zentrumsmsollte für uns alle Christus sein. Ich denke, die zum Teil angeregten Diskussionen haben zu einem grossen Teil wohl eher auf Missverständnissen beruht. Mit einigen Ausnahmen durchaus.

Dann tue es und weiche vom "Kritisieren der anderen" ab. Das können nicht viele. 😊

neubaugoere antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Nun ich denke Kritik darf durchaus erfolgen, wenn man den Eindruck hat, dass falsche Akzente gesetzt werden, dann kan man eben diskutieren (dafür gibt es ja solche Foren). So wie du mein Profilbild kritisierst darf auch ich Kritik üben an gewissen Dingen die mich stören. Man kann Diskussionen auch in Liebe führen und darauf sollten wir den Fokus legen.

Ich bleibe übrigens trotzdem bei meinem Profilbild, finde ich, dass ein Sternen-Profilbild in Kombination mit dem Nickname Startracker7 in einem christlichen Forum durchaus eine witzige Anspielung ist. Und dass der Stern eben nicht immer nur lächeln und einen Heiligenschein tragen muss, sondern auch etwas gangsterhaft mit Sonnebrille erscheinen mag, verstehe ich durchaus auch als eine ironische Anspielung. Die früheren Sternsucher hatten eben auch nicht immer alle nur einen Heiligenschein.
Aber das ist sicher Geschmacksache und ich verlange nicht, dass andere das auch lustig finden müssen. Klick mein Profil eben einfach nicht an, wenn es dir nicht gefällt. 😉

startracker7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @startracker7

Nun ich denke Kritik darf durchaus erfolgen, wenn man den Eindruck hat, dass falsche Akzente gesetzt werden, dann kan man eben diskutieren (dafür gibt es ja solche Foren). So wie du mein Profilbild kritisierst darf auch ich Kritik üben an gewissen Dingen die mich stören. Man kann Diskussionen auch in Liebe führen und darauf sollten wir den Fokus legen.

Die Frage ist doch, was hast Du insgesamt im Fokus. Es wird sich zeigen, ob es das ist, was Du sagst oder ob es etwas anderes ist ...

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Das Profil braucht man ja nicht unbedingt öfter anschauen, aber in einer Diskussion bleibt es nicht aus, dass man den Avatar ständig sieht.

Und dein Avatar ist unangenehm, vermittelt eine Mimik von Miesmorcheligkeit. Da hab ich den Kaffee schon auf, bevor ich das post lese.

https://www.google.com/search?q=Stern+smiley&tbm=isch&source=univ&client=firefox-b-d&sa=X&ved=2ahUKEwi7upmmuqziAhWMCuwKHZauA6MQsAR6BAgHEAE&biw=1235&bih=722

deborah71 antworten
didimus
(@didimus)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 571
Veröffentlicht von: @deborah71

Und dein Avatar ist unangenehm, vermittelt eine Mimik von Miesmorcheligkeit.

Naja, eigentlich soll der Stern wohl so ein bisserl einen coolen Security-Typen darstellen, also eher so etwas:

https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&biw=2560&bih=1326&tbm=isch&sa=1&ei=2eLjXOnyMsThxgOjiL24Cg&q=security+guard+glasses&oq=security+guard+glasses&gs_l=img.3..0i19.33931.35034..35410...0.0..0.94.641.8......1....1..gws-wiz-img.......0j0i30j0i5i30i19.0iQiiukq_rU

didimus antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

dann hat er seine abschreckende Wirkung gut erreicht.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

hallo,

ich finde das Bild nicht unangenehm, es ist die Wahrheit. Christ sein ist von Karfreitag bis Ostern, und eben nicht nur Ostern.

Außerdem haben wir Menschen alle unterschiedliche Wesen, andere Perspektiven, das macht die Spannung im Christsein aus. Nehmen wir uns doch untereinander an, so wie Jesus uns angenommen hat, mit allem, auch mit meinen Fehlern und Macken.

Schauen wir nicht nur auf Äußerlichkeiten, sondern schauen wir tiefer...

Wenn wir Christen uns so weiter streiten, wer will dann noch Christ werden?

Niemand von uns hat die ganze Wahrheit, nur Stückwerk.

Die ganze Wahrheit erkennen wir erst wenn wir im Himmel sind.

Außerdem, unsere Einstellungen können sich auch ändern, verändern. Hauptsache ist, Jesus ist und bleibt das Zentrum meines Glaubens.

Selbst lebe, fühle, handle und denke ich heute meinen Glauben anders, als noch vor einigen Jahren. Es gibt mehr Gegensätze, Spannungen, aber so bleibt unser Glaube auch spannend.

Was mir aber immer noch sehr weh tut, sind die vielen Streitereien unter uns Christen, wer hat Recht, wer hat nicht Recht, wer weiß mehr, ist mehr....................................................................

liebe Grüße

Nachtrag vom 21.05.2019 1537
Also ich empfinde Star Tracker als ehrlich und echt, ohne Fassade.

Denn als Christ darf ich sein wie ich bin, und nicht wie die anderen mich haben möchte. Gott frägt uns immer wieder, warum nicht wir die sind, die wir sind. Als Christ muss ich keine Maske tragen. Gut, mache Kosmetikerin hat dann weniger Kunden.
Und hoffentlich haben wir trotzdem als Christen auch viele Lachfalten...

liebe Grüße,

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @gnadenmann

ich finde das Bild nicht unangenehm, es ist die Wahrheit. Christ sein ist von Karfreitag bis Ostern, und eben nicht nur Ostern.

schön für dich, dass du es nicht unangenehm empfindest.
Die Wahrheit sind also hängende Mundwinkel, wenn wir auf Jesus sehen.

Danke nein.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @deborah71

Die Wahrheit sind also hängende Mundwinkel, wenn wir auf Jesus sehen.

Na ja, aber die Wahrheit ist nun mal: auch als Christ hat man das ein oder andere Mal guten Grund, traurig und/oder wütend zu sein.
Das Leben ist halt nicht immer nur zum Freuen - noch nicht.
Und wenn man einem neuen User nix Schlimmeres vorzuwerfen hat als ein Profilbild, das nicht ganz dem eigenen Geschmack entspricht, dann ist das doch eigentlich super. Dann ist die Chance, gut mit ihm auszukommen doch sehr groß.

suzanne62 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Wieso will mich hier bislang jeder dazu drängen, etwas gut zu finden, was ich nicht gut finde und was mir nicht gut tut?

Ich kann nicht mit hängenden Mundwinkeln. Fertig.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672

Ich hatte/habe nicht die geringste Absicht dich oder sonst jemanden zu drängen, etwas gut zu finden.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich kann nicht mit hängenden Mundwinkeln. Fertig.

Musst du doch auch gar nicht. Alles gut. Ist dein gutes Recht.
Aber es ist eben auch StarTrackers gutes Recht, sein Profilbild gut zu finden und beizubehalten.
Und mit Usern, die mir nichts Übleres zumuten als ein Profilbild, das mir nicht restlos gefällt, kann ich meistens ganz gut - auch das ist eine Ansicht, die niemand teilen muss.
Mehr wollte ich gar nicht sagen.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

hallo,

selbst hatte ich lange Zeit mit einer schweren Depression zu kämpfen.

Da hatte ich auch immer hängende Mundwinkel. Warum musst du als

Christ immer glücklich sein und glücklich aussehen. Jesus am Kreuz, das

war alles andere als ein schönes Bild, doch mit "hängenden Mundwinkeln hat ER uns befreit von aller Schuld, uns angenommen so
wie wir sind.

Gottes Kraft ist in schwachen Menschen mächtig, und ER kann aus hängenden Mundwinkeln wieder ein Lächeln machen.

Gott kann uns verändern, auch meine Meinung, meine Einstellung, ich muss nicht so bleiben wie ich bin.

Aber ich muss im Gottesdienst nicht immer strahlend erscheinen, oder im Anzug stecken. Als Menschen, als Christen sind wir doch alle einzigartig. Ehrlich werden vor mir selbst. Ich darf mich mir selbst und meiner Lebenswahrheit stellen. Es ist, wie wenn ich nackt vor dem Spiegel stehe und mich betrachte, wie ich wirklich bin.

Ohne Make up, das so manche Unvollkommenheit überdecken kann. Ich muss mich mir selbst und meiner Wahrheit stellen. Auch mit meinen unangenehmen Wahrheiten, muss nicht immer super gut drauf sein.

Aber ich möchte es akzeptieren, dass du das Bild schlimm findest.

Es ist aber nur ein Bild, viel wichtiger ist die Person, die Persönlichkeit. Die gilt es zu achten. Jesus hat tiefer geschaut, die Menschen nicht gleich verachtet.

liebe Grüße,

Nachtrag vom 21.05.2019 1608
In unser heutigen Medienwelt siehst du auch nicht immer mehr das Echte. Vielleicht haben wir uns schon zu sehr an das nur Strahlende, Perfekte gewöhnt. Ich verschließe meine Augen vor der Wahrheit.
Nein, auf der einen Seite ich es auch, das es auf der Erde immer dunkler wird, trotz allem muss ich als Christ nicht verzweifeln. Wir leben in der Spannung zwischen Himmel und Erde.

Anonymous antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Meine Güte, die Probleme , die man sich selber machen kann. 😀 Es verlangt ja wie gesagt keiner, dass du es gut findest. Wenn dich das Profilbild dermassen stört dann klick doch einfach meine Kommentare nicht mehr an. Dann musst du es auch nicht anschauen.
Natürlich könnte ich mich auch "ErlösterStern86" nennen und so einen grinsenden Stern, den du verlinkt hast, als Profilbild nehmen. Der würde sicherlich besser zu deinem grünen Bäumchen passen aber das fände ich ziemlich langweilig. 😉

Eph 4,2-6: "Seid demütig, friedfertig und geduldig, ertragt einander in Liebe und bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch das Band des Friedens! Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung in eurer Berufung: ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der über allem und durch alles und in allem ist."
Egal ob Stern mit Brille oder Bäumchen (Anm. Des Redaktors)

startracker7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Inzwischen ist klar, dass auf den Mundwinkeln ein Trigger saß.

Normalerweise sind mir Avatare herzlich egal. Deiner nun hat auf etwas getroffen, das hochging wie eine Rakete und es hat etwas gedauert, bis es mir bewusst wurde.

Ich mag den Avatar immer noch nicht anschauen, aber er triggert nicht mehr so stark.

Eph 4 gebe ich an dich zurück.

deborah71 antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Sehr gut, jetzt, wo du den "Trigger" gefunden hast, kannst du ja daran arbeiten und meinen Stern in Ruhe lassen. 😊

startracker7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Das ändert nichts daran, dass ich es ausserdem unhöflich finde, jemandem mit so einer Mimik beständig gegenüberzutreten.

Gal 5,22..............Freundlichkeit schaut mich da nicht an.

deborah71 antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Wenn man sich durch einen gelben Comicstern...
...mit Brille dermassen provoziert fühlt, dann liegt das Problem vermutlich nicht beim gelben Comicstern.
Denk mal darüber nach, wie du deine Trigger in den Griff kriegst.

Vielleicht hilft das bei deiner Prpblembewätligung:
https://youtu.be/9YRjX3A_8cM

Mehr gibt es für mich nun wirklich nicht zu sagen 😉

Nachtrag vom 21.05.2019 2201
...Problembewältigung...

startracker7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @startracker7

...mit Brille dermassen provoziert fühlt, dann liegt das Problem vermutlich nicht beim gelben Comicstern.
Denk mal darüber nach, wie du deine Trigger in den Griff kriegst.

Mr Perfect... jetzt wirst du noch über die Mundwinkel hinaus unhöflich.

Der Trigger ist erledigt. Die Unhöflichkeit bzw. Unfreundlichkeit steht auf deiner Agenda. 😉

deborah71 antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Warum unhöflich?
Siehst du, ich wusste dass das Video deine Perspektive weg von meinem Avatarbildchen lenken und deine zwanghafte Aversion dagegen heilen kann. Du solltest mir dafür danke sagen 😉

startracker7 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Ich hab mir das video gar nicht angesehen 😀

Und die Unterstellung von zwanghafter Aversion kannste wieder mitnehmen.

deborah71 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

richtig hinhören
*willauchgelerntsein*

Veröffentlicht von: @startracker7

...mit Brille dermassen provoziert fühlt, dann liegt das Problem vermutlich nicht beim gelben Comicstern.
Denk mal darüber nach, wie du deine Trigger in den Griff kriegst.

Nicht durch die Brille, da verstehst Du etwas (ständig) miss.
Es sind die herunter gezogenen Mundwinkel.
Die Brille ist cool und steht dem Sternchen ... nur die Mundwinkel nicht.

neubaugoere antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Finde ich nicht...

Der Ausdruck des Gesichtes wird damit offengelassen. Es wird dem Betrachter zugeschobene, die Bedeutung zu interpretieren.

Vielleicht sagt das Ergebnis etwas über die eigene Stimmung aus. 😀

tatokala antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Wenn Du Mimiken lesen könntest, wüsstest Du, dass es bei herabhängenden Mundwinkeln kein Lachen bei den Augen gibt. Zum Lachen müssen viele, viele Gesichtsmuskeln angestrengt werden. Du kannst nicht lachen und gleichzeitig Deine Mundwinkel hängenlassen. Und ebenso wenig kannst Du mit herunterhängenden Mundwinkeln fröhlich sein. Hier wird nichts offen gelassen.

neubaugoere antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 120

Was passiert erst
Hatte schon überlegt, mir Darth Vader oder den Night King aus Game of Throne als Avatar zu machen.
Meine Güte, langsam verstehe ich warum viele Christen als Spaßbremsen verschrien sind.

21thdigitalmen antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241

Darth Vada ist unkritisch. Und verstanden hast du nichts.

Und ja, hängende Mundwinkel sind eine eklatante Spaßbremse. 😛

deborah71 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Das kann auch ein Ausdruck von Entschlossenheit sein. 😠😌

Immer lächeln ist auch unglaubwürdig.

tatokala antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

😀

startracker7 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @tatokala

Immer lächeln ist auch unglaubwürdig.

Und darüber redet hier genau ... wer? (außer Dir)

neubaugoere antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581

Hä?😇

Nachtrag vom 24.05.2019 0045
Eigentlcih schade, daß die Hängemundsmilies so selten zu benutzen sind.😢🙁🙄😐
Die armen Schweine.😈

tatokala antworten
JohnnyD
(@johnnyd)
Beigetreten : Vor 23 Jahren

Beiträge : 1419
Veröffentlicht von: @21thdigitalmen

Darth Vader oder den Night King aus Game of Throne als Avatar

...als ob dein jetziger Avatar mit seinem Wechsel von schwarz zu grau fröhlicher wäre. 😀

johnnyd antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

ich versteh Dich so gut; es schreit oft aus allen Poren, was in uns ist ...

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich kann nicht mit hängenden Mundwinkeln. Fertig.

ich auch nicht

*Kaffeereicht*
ist auch koffeinfrei ... *bemerk*

neubaugoere antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @neubaugoere

*Kaffeereicht*

Danke 😊

deborah71 antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 120

Und das ist halt Quatsch. Oder willst du alle schwarzgekleideten erst mal in die Satanistenecke schieben. *plakatives Beispiel*
Und es geht doch nur um ein Avatar Bildchen *an den Kopf klatsch*

21thdigitalmen antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Jesus nimmt mich auch an, so wie ich bin. Und ich darf die Mitmenschen auch erstmal annehmen so wie sie sind, und nicht so fromm, wie ich sie gerne haben möchte.

Unsere Welt schreit nach Liebe und Annahme, ja! Als Mensch, der auch Depressionen in seinem Leben kennt weiß ich, wie es ist, wenn du als Mensch abgelehnt wirst........Und wie sich so ein Mensch fühlt.

Natürlich geht es auch um die Wahrheit, aber Wahrheit ohne Liebe....

Mir gefällt auch vieles nicht auf der Erde. Trotzdem sagt Jesus, soll ich die Menschen erst mal annehmen und lieben, nicht gleich ablehnen.

Sonst lande ich wie Jona im Walfisch.

liebe Grüße,

Frederick (früher war ich hundemann, aber hund gibt es leider nicht
mehr, der ist jetzt im Hundehimmel, bitte aber darüber keine Diskussion, ob Tiere auch in den Himmel kommen, oder nicht.)

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 22241
Veröffentlicht von: @gnadenmann

Frederick (früher war ich hundemann, aber hund gibt es leider nicht
mehr, der ist jetzt im Hundehimmel, bitte aber darüber keine Diskussion, ob Tiere auch in den Himmel kommen, oder nicht.)

ooh...das tut mir leid, dass deine Süße nicht mehr bei dir ist. Du hattest mal ein Bild gezeigt. Ein sehr feiner Hund. ❤

deborah71 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 4075
Veröffentlicht von: @gnadenmann

früher war ich hundemann

O schön, dass Du wieder da bist. Herzlich willkommen.

Veröffentlicht von: @gnadenmann

hund gibt es leider nicht
mehr

O das tut mir leid. Ich weiß, dass man an einem Tier sehr hängt.

Veröffentlicht von: @gnadenmann

Wahrheit ohne Liebe

Liebe ohne Wahrheit bessert nicht,
Wahrheit ohne Liebe heilt nicht.
Carl Hilty

Wahrheit und Liebe
Die Wahrheit zog traurig durch die Lande "Die Menschen haben Sehnsucht nach mir, sie suchen die Wahrheit. Aber wenn ich dann komme, haben sie Angst und fürchten die Wahrheit. Ich bin so nackt, und die Leute flüchten sich in ihre Häuser, wenn ich durch die Straßen gehe," Eines Tages traf die Wahrheit die Liebe. Sie war wie ein buntes warmes Kleid, und die Leute liefen ihr nach und luden sie zu sich in ihre Häuser ein. Die Liebe sah die Wahrheit so traurig und verbittert stehen und sprach sie an: "Sage mir, gute Freundin Wahrheit, warum bist du so bedrückt und betrübt?" Die Wahrheit antwortete der Liebe: "Ach, es geht mir nicht gut. Ich bin alt, und die Leute wollen mich nicht in ihr Leben lassen." "Nicht weil du alt bist, mögen dich die Leute nicht leiden. Ich bin auch sehr alt, und die Menschen lieben mich immer noch. Ich verrate dir ein Geheimnis. Du bist den Menschen unheimlich, weil du so nackt bist. Kleide dich mit meiner Wärme und Farbenpracht. Lege um deinen Schatz der Wahrheit den Mantel der Liebe, und die Menschen werden dich willkommen heißen. Die nackte Wahrheit ist für die Menschen ebenso furchtbar wie eine unehrliche Liebe. Wir beide brauchen einander. Denn eine aufrichtige Liebe und eine liebevolle Wahrheit sind die Quellen des Lebens und der Freude." - Die Wahrheit befolgte den Rat der Liebe und legte sich die warmen Kleider der Liebe um. Seitdem sind sie beide bei den Menschen willkommen.
Das ist die Not unter den Menschen: Es gibt soviel Wahrheit ohne Liebe und soviel Liebe ohne Wahrheit. Und das ist das Glück: In Jesus ist die ganze Wahrheit über uns, die Welt und Gott mit der ganzen Liebe zu uns, der Welt und dem Leben verbunden.
"Die Liebe freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit!" (I. Korinther 13,6)
Aus Axel Kühner: Überlebensgeschichten für jeden Tag,
14. Auflage, © Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1612-6

turmfalke1 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053
Veröffentlicht von: @gnadenmann

(früher war ich hundemann, aber hund gibt es leider nicht
mehr, der ist jetzt im Hundehimmel, bitte aber darüber keine Diskussion, ob Tiere auch in den Himmel kommen, oder nicht.)

Willkommen zurück. 😊

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 7672
Veröffentlicht von: @gnadenmann

Frederick (früher war ich hundemann, aber hund gibt es leider nicht mehr, der ist jetzt im Hundehimmel,

Das tut mir sehr leid für dich. Gedacht hatte ich es mir sowieso schon - also nicht, was mit dem Hund passiert ist, aber das andere.

Willkommen zurück!

suzanne62 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 2581
Veröffentlicht von: @gnadenmann

früher war ich hundemann

Das habe ich mir auch schon gedacht. Deswegen die Frage neulich. 😀

Veröffentlicht von: @gnadenmann

hund gibt es leider nicht mehr,

Tut mir leid. 😢

lg
Tatokala

tatokala antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 12 Jahren

Beiträge : 15053

Kaffee??
*Tasseanbiet*

neubaugoere antworten
21thdigitalmen
(@21thdigitalmen)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 120

Morgen wieder.
zum Stern: oft sind die "Bad Guys" eben interessanter.
aber eigentlich ne komplette Nebensächlichkeit.
Handshake?

21thdigitalmen antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Danke 😊

startracker7 antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Danke für die lieben Worte! 😊

startracker7 antworten
luxlucetintenebris
(@luxlucetintenebris)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 635

Hallo StarTracker7
Also ich verstehe die Kritik an Deinem Avatar überhaupt nicht. Jesus hatte ja während seiner 3Jährigen Aufklärungszeit über wahren Gottesglauben und dessen Vergebungskriterien oft auch nichts zu lachen.

Veröffentlicht von: @startracker7

. Und dass der Stern eben nicht immer nur lächeln und einen Heiligenschein tragen muss, sondern auch etwas gangsterhaft mit Sonnebrille erscheinen mag-)

luxlucetintenebris antworten
StarTracker7
(@startracker7)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 441

Amen 😊

startracker7 antworten
lhoovpee
(@lhoovpee)
Beigetreten : Vor 8 Jahren

Beiträge : 2752
Veröffentlicht von: @neubaugoere

einen traurigen Smiley

Traurig? Der Smilie schaut für mich "ernst" oder "abgehärtet" aus, aber nicht traurig.

lhoovpee antworten


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