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Römer 7

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tristesse
Themenstarter
Beiträge : 17543

Hallo Geschwister,
ich wende mich bewußt an die gläubige Community:

Ich bin neulich mal wieder auf Rämer 7 gestoßen:

Ab Vers 15:
"Ich begreife mich selbst nicht, denn ich möchte von ganzem Herzen tun, was gut ist, und tue es doch nicht. Stattdessen tue ich das, was ich eigentlich hasse. Ich weiß, dass mein Handeln falsch ist, und gebe damit zu, dass das Gesetz gut ist. Aber ich kann mir selbst nicht helfen, weil die Sünde in mir mich zum Bösen verleitet.

Ich weiß, dass ich durch und durch verdorben bin, soweit es meine menschliche Natur betrifft. Denn immer wieder nehme ich mir das Gute vor, aber es gelingt mir nicht, es zu verwirklichen. Wenn ich Gutes tun will, tue ich es nicht. Und wenn ich versuche, das Böse zu vermeiden, tue ich es doch. Aber wenn ich tue, was ich nicht will, dann tue nicht ich es, sondern die Sünde in mir. Es ist anscheinend wie ein inneres Gesetz in meinem Leben, dass ich, wenn ich das Gute will, unweigerlich das Böse tue.

Ich liebe Gottes Gesetz von ganzem Herzen. Doch in mir wirkt ein anderes Gesetz, das gegen meine Vernunft kämpft. Dieses Gesetz gewinnt die Oberhand und macht mich zum Sklaven der Sünde, die immer noch in mir ist. Was bin ich doch für ein elender Mensch! Wer wird mich von diesem Leben befreien, das von der Sünde beherrscht wird! Gott sei Dank: Jesus Christus, unser Herr! Fest steht: Meiner Vernunft nach möchte ich dem Gesetz Gottes gehorchen, aber meiner menschlichen Natur nach bin ich ein Sklave der Sünde.

Was bedeuten Euch die Worte von Paulus? Wie geht Ihr als Christen im Alltag mit diesem Dilemma um?

Tris

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110 Antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Nie mit dem Kampf aufhören.
Immer wieder um Vergebung bitten.
Und immer dabei bedenken, dass es für Gott "das erste Mal" ist.
Also nicht beten "verzeihe mir Herr, ich tat es schon wieder", sondern wie ganz neu, weil ER sagen würde "Ja, ich vergebe Dir, aber von der ersten Sünde weiß ich nichts".

Und dann dagegen halten (lesen), was Paulus noch schrieb
(Korinther 15, ab Vers 10):
"Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert bin, daß ich ein Apostel heiße, darum daß ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. 10 Aber von Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe vielmehr gearbeitet denn sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die mit mir ist. 11 Es sei nun ich oder jene: also predigen wir, und also habt ihr geglaubt."

Dieses Dilemma ist Gottes Sache, wir dürfen uns getrost zurücklehnen und freuen, dass ER alles vollbracht hat.
Jedenfalls hilft mir der Umgang damit am Meisten.

Liebe Grüße
Karibu

Nachtrag vom 07.11.2019 0003
statt "der Umgang hilft mir .." bitte "dieser Umgang hilft ..." einsetzen.

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1 Antwort
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

[Heb 8,12] Denn ich werde ihren Ungerechtigkeiten gnädig sein, und ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie {O. durchaus nicht} mehr gedenken.“

Es ist schön wie Du das zum Ausdruck bringst, aber doch bin ich überzeugt das ich es meinem Himmlischen Vater klagen darf wenn ich wiederholt in die identische Sünde verfalle. Ja es entgeht IHM nicht ... und ich will und darf damit nicht das "nicht mehr gedenken" schmälern.

[Ps 103,12] So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen.

So wie David betete "von verborgener Sünde reinige mich" und sich nicht lediglich auf Sünde bezog. Ausreichend könnte das schon sein, denn Gott sieht ja alles, sieht ins Herz und IHM entgeht nichts was die SEINEN tun und lassen.

Anonymous antworten


Murphyline
Beiträge : 1332

immerhin beweist dieser Text, dass wir nicht Opfer von irgendwelchen aussenstehenden Dämonen sind, wie in einem anderen Thread heftig diskutiert, sondern dass es in uns selbst liegt, sich immer wieder neu gegen die Sünde zu entscheiden zu müssen und unsere Vernunft zu gebrauchen.

murphyline antworten
7 Antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543

Hallo,
ich sehe in dem Abschnitt nicht, dass Paulus die Existenz von Dämonen leugnet.

Ich denke, es gibt beides, Dämonen die Menschen besetzen und schlicht und ergreifend der "der alte Mensch" in uns der sündigt.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tristesse

ich sehe in dem Abschnitt nicht, dass Paulus die Existenz von Dämonen leugnet.

Ich denke, es gibt beides, Dämonen die Menschen besetzen und schlicht und ergreifend der "der alte Mensch" in uns der sündigt.

So entnehme ich das der Bibel (und dem eigenen Leben) auch.
Danke dafür.
So ähnlich wollte ich sonst auch gerade schreiben, dass das Eine das Andere ja nicht ausschließt.

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @tristesse

Ich denke, es gibt beides, Dämonen die Menschen besetzen und schlicht und ergreifend der "der alte Mensch" in uns der sündigt.

Das glaube ich auch. Und dieser alte Mensch ist immer wieder der Punkt, in welchem die Finsternismächte ihren Anker auswerfen können. Deshalb gilt es, daran festzuhalten, dass der alte Mensch tot ist und auf den neuen Menschen zu bauen. 😊

turmfalke1 antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1332

Nur scheinen einige nicht besonders geübt in der Unterscheidung der Geister ....

murphyline antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543

Mit Sicherheit ist es so 😊
Ich wollte nur betonen, dass es keinen Hinweis in der Bibel darauf gibt, Dämonen wären nur eine Einbildung der Menschen oder eine psychische Erkrankung.

tristesse antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1332

damals gabs die Diagnose psychische Erkrankung auch nicht und kein Wort dafür. Ausnahme: Schwermut = Depressionen. Insofern konnte da auch nix von Psychose, Epilepsie oder Wahn stehen.
Aber machen wir das alte Fass nicht wieder auf.

murphyline antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @murphyline

Aber machen wir das alte Fass nicht wieder auf.

Das scheint mir tatsächlich absolut unnötig, wenn es darum geht, zu erklären, warum Menschen trotz bester Absichten und ehrlichem Bemühen immer wieder hinter ihren Ansprüchen zurückbleiben.
Da hilft nur: ehrlich zu sich selbst sein, die Schuld bekennen und dankbar die Chance zum Neuanfang wahrnehmen.

suzanne62 antworten
Deborah71
Beiträge : 17252
Veröffentlicht von: @tristesse

Was bedeuten Euch die Worte von Paulus? Wie geht Ihr als Christen im Alltag mit diesem Dilemma um?

Indem ich in Röm 8 lebe... in Christus...

8, 4 So kann sich in unserem Leben der Wille Gottes erfüllen, wie es das Gesetz schon immer verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben.

Paulus baut einen scharfen Kontrast auf zwischen Leben unter dem Gesetz (Kap 7) und Leben unter der Herrschaft Jesu (Kap 8) , d.h. unter der Führung des Heiligen Geistes.

Dazu gehört für mich, zu wissen wer ich bin... und dass ich von da aus lebe....und zunehmend entdecke, was mir da alles geschenkt ist zur Umsetzung.

In der praktischen Umsetzung macht es aber nicht einfach "plopp" und schon ist das perfekte Verhalten da... aber jetzt meldet sich der Heilige Geist über den erneuerten Geist bevor! man etwas macht, was nicht okay ist und je öfter man auf ihn hört, umso trainierter wird man im Wandel im Geist... also in einem anderen Verhalten.

Klar ist immer noch die Möglichkeit vorhanden, nicht auf den Impuls im Geist zu reagieren... aber es sträubt sich innerlich was dagegen. Jedenfalls geht es mir so.

Und dann sind da noch die blinden Flecken der Unkenntnis. Was man lange Jahre als Lebensstil gelernt und praktiziert hat, hält man einfach für richtig, bis man drauf aufmerksam wird, dass es anders besser wäre. Und wenn es nicht einfach zu ändern geht, weil es so tief verankert sitzt, dann ist mein Lieblingsgebet Phil 2, 13... wirke in mir das Wollen und Vollbringen...

Was man nicht mit alter Gewohnheit verwechseln darf, das sind Reaktionen, wenn eine alte Verletzung getroffen wird und eine emotionale Tretmine hochgeht. Das kann man endlos bekennen... und an einer Veränderungsresistenz schier verzweifeln......denn, solange die alte Verletzung nicht bereinigt ist, kommt dieselbe Schmerzreaktion immer wieder, wenn sie berührt wird. Das ist wie bei einem Splitter im Finger. Solange der nicht gezogen ist, geht man aus dem Stand an die Decke, wenn man dran kommt oder jemand drauf fasst.

Aktuell ist meine Lerneinheit, so beständig wie möglich um Weisheit zu bitten in allen Herausforderungen.
Viel Wissen kommt mit der Zeit und der Beschäftigung mit der Schrift und dem Leben, aber ohne Weisheit zur Anwendung kann es sich nicht entsprechend entfalten und das bewirken, was Gott dadurch will.

lg
Deb

deborah71 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Konntest Du Dir nicht eine etwas leichtere Stelle aussuchen? 😉

Wie deborah bereits erwähnt hat, gehören Römer 7 und 8 zusammen (thematisch gehören eigentlich auch noch Kapitel 5 und 6 dazu). Das grosse Thema in diesen Kapiteln ist das Leben „unter dem Gesetz“ und das „Leben im Geist“.

Das Gesetz ist für Paulus gut, weil es von Gott kommt. Das erkennt jedoch nur der geistlich gesonnene, auf Christus hin ausgerichtete Mensch.
Der fleischlich, d.h. auf sich selbst ausgerichtete Mensch erkennt im Gesetz dagegen nicht etwas Gutes und Göttliches, sondern etwas, das ihn unterdrücken und massregeln will.
Solange ein Mensch aber so denkt, wird er immer am Gesetz scheitern, so sehr er sich auch bemüht, es zu erfüllen.

Der Text, den Du zitierst, beschreibt quasi rückblickend aus der Situation des geistlichen und durch Christus erlösten, geistlichen Menschen, wie sich der fleischlich gesonnene, unerlöste Mensch verhält.

Diese Erkenntnis ist für Paulus erst möglich, weil oder wenn ein Mensch auf Christus ausgerichtet, also erlöst und geistlich lebt.

Ich denke nicht, dass dieser Text davon handelt, dass auch der Erlöste und Gerechtfertigte weiterhin Sünder ist. Denn Römer 8 lässt so eine Deutung m.E. nicht zu.

Anonymous antworten
72 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @enajelpram

Ich denke nicht, dass dieser Text davon handelt, dass auch der Erlöste und Gerechtfertigte weiterhin Sünder ist. Denn Römer 8 lässt so eine Deutung m.E. nicht zu.

Meinst Du damit, dass ein in Jesus Erlöster dann (irgendwann im Leben oder auch "ab sofort") dann nicht mehr sündigt?
Also gar keine Fehler mehr macht?

Ich frage, weil ich weiß, dass hier Einige mit dem Glauben unterwegs waren, dass das möglich ist.

Ich teile diesen Glauben nicht, denn ich sehe es in der Bibel und auch im eigenen Leben anders - und auch von Anderen, zudem von Predigten, Büchern usw.

Aber es interessiert mich an dieser Stelle, ob Du das so siehst oder ich Dich da einfach nur missverstanden habe.

Liebe Grüße
Karibu
P.S.: warst Du hier mal unter anderen Nicknamen unterwegs?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Doch, auch die Erlösten begehen schwere Fehler und können sich an sich selbst oder/und anderen versündigen und schuldig werden.
Der Unterschied besteht „nur“ darin, dass das Gesetz sie nicht mehr verdammt.

Das darf aber nicht als Freifahrtschein verstanden werden für ein Leben, das keine Rücksicht auf andere, die Schöpfung oder sich selbst nimmt.

So weit ist ja auch Paulus Realist, dass er weiss, dass wir hier noch nicht zur Vollendung gekommen ist und die Sünde immer wieder nach uns greift.

(EnajElpram rückwärts JaneMarple , ich wusste auch nicht, dass man vorherige Namen wieder freischalten lassen kann... )

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

ah, danke.
sehe ich genau so.

Und danke für die Aufklärung.
JaneMarple - da klingelt irgendwas bei mir, aber ich war ja nicht lange dabei letztes Jahr (hüstel).

Auch bei einer Neuanmeldung kann man doch den alten Nicknamen angeben, macht man halt eine Zahl dahinter oder so.
Aber das ist nun kein Vorwurf, sondern nur ein Hinweis.

liebe Grüße
Karibu (diesmal 20, weil 17 eh tot war und nicht erneuerbar wegen anderer Mail-Adresse inzwischen).

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Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252
Veröffentlicht von: @enajelpram

(EnajElpram rückwärts JaneMarple , ich wusste auch nicht, dass man vorherige Namen wieder freischalten lassen kann... )

ach ja...mach doch bitte.... 😊

~~~~~~~~~~~~~~~

Veröffentlicht von: @enajelpram

Doch, auch die Erlösten begehen schwere Fehler und können sich an sich selbst oder/und anderen versündigen und schuldig werden.
Der Unterschied besteht „nur“ darin, dass das Gesetz sie nicht mehr verdammt.

und dann der Glaubende sich bei Fehlern nicht mehr selbst verdammt, sondern mit Freimut zum Thron der Gnade geht und gehen will .....

Selbstverdammnis ist wie ein Gefängnis, in das man sich selbst steckt und man seinen eigenen Herodes spielt und sich wie Petrus gefangen hält.

Herodes, der Fuchs.... der den neuen Weinstock untergräbt, um mit einem biblischen Bild zu sprechen:

Fangt die kleinen Füchse, die den Weinberg verderben....
a) sie fressen die süßen Trauben, sowie sie drankommen...und Füchse wachsen und vermehren sich und fressen mehr und mehr
b) sie graben Gänge in der Erde und zerstören Wurzeln und die gesunde Wasser- und Nährstoffversorgung.

Weinstöcke lassen ihre Wurzeln, genau so wie Dattelpalmen, bis ans Grundwasser wachsen...tief unten in gutem Boden gegründet.

Letztes Jahr, während der langen und starken Hitzeperiode brauchte ich meinen Weinstock nicht gießen.

Und so ist es auch in Dürreperioden im Leben, wenn die Wurzeln im Wort sind... Psalm 1

Dass dein Wort in meinem Herzen - Jörg Swoboda, Theo Lehmann
https://www.youtube.com/watch?v=wNPelRlvMx4

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Freimut

Veröffentlicht von: @deborah71

und dann der Glaubende sich bei Fehlern nicht mehr selbst verdammt, sondern mit Freimut zum Thron der Gnade geht und gehen will .....

Oh ja!

Ich würde es nicht so fromm ausdrücken wollen - aber du hast so tausendmal recht!

Ich werde niemals frei sein können, aber ich bin frei, wenn ich bei Gott bleibe. Und dahin darf ich immer. Ich glaube, das zeigt mir selbst, ob ich mich als Gottes Kind begriffen habe: Was auch geschehen ist, ich darf mich bergen, vertrauensvoll, bei ihm. Und dann bin ich wieder frei - mit den Wurzeln am Grundwasser...

Deborah, du hast echt die Gabe, Manches einfach auf den Punkt zu bringen, und ich mag deine Erläuterungen zu den ganz schlichten Dingen, die in der Bibel beschrieben sind:

Veröffentlicht von: @deborah71

Weinstöcke lassen ihre Wurzeln, genau so wie Dattelpalmen, bis ans Grundwasser wachsen...tief unten in gutem Boden gegründet.

Dankeschön.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252

Gerne 😊

Veröffentlicht von: @polyglott

Ich würde es nicht so fromm ausdrücken wollen - aber du hast so tausendmal recht!

Ging grad nicht anders auf meinem 3D-Weg *kopfkino* durch die Bibelverse, die da gerade sich zusammenpuzzelten 😀 😎

Den Anstoß hatte Jesus heute morgen noch vor dem ersten Kaffee gegeben mit dem Quatschsong: What does the Fox say? 😀 😀 😀
Meine fromme Seite war mächtig irritiert 😨 😌 😇 😎

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich habe O mal gefragt, ob das geht 😉

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @enajelpram

Doch, auch die Erlösten begehen schwere Fehler und können sich an sich selbst oder/und anderen versündigen und schuldig werden.

So ist es. Deshalb gibt es nicht den geringsten Grund, sich Nicht- oder Andersgläubigen in irgendeiner Weise überlegen zu fühlen.

Veröffentlicht von: @enajelpram

Der Unterschied besteht „nur“ darin, dass das Gesetz sie nicht mehr verdammt.

Kommt darauf an, was mit "Gesetz" gemeint ist.
Natürlich müssen Christen nicht sämtliche jüdischen Reinheits- und Speisegebote einhalten. Schon allein deshalb nicht, weil es sich nicht mehr um eine Skte innerhalb des Judentums handelt, sondern das Christentum eine eigenständige Religiuon mit eigenen Regeln ist.
Aber zu diesen Regeln zählen die 10 Gebote - sie sind mein Gradmesser dafür, ob ich mich auf dem von Gott gebilligten Weg befinde oder ob ich davon abgewichen bin.

Veröffentlicht von: @enajelpram

So weit ist ja auch Paulus Realist, dass er weiss, dass wir hier noch nicht zur Vollendung gekommen ist und die Sünde immer wieder nach uns greift.

Deshalb ist es mir wichtig, dass es die Möglichkeit der Vergebung und des Neuanfangs gibt - das "Allgemeine Schuldbekenntnis" am Anfang der Komplet und - bei schweren Verfehlungen - die sakramentale Beichte.
Auch wenn ich immer wieder weit hinter meinen eigenen Ansprüchen zurückbleibe: ich glaube daran, dass Gott mir in der Taufe ein neues Leben geschenkt hat und dass er das, was er bei mir begonnen hat, auch zur Vollendung führen wird.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Das, was Paulus „Gesetz“ nennt, umfasst die ganze Torah (und vielleicht auch den Talmud). Es ist und bleibt gut und heilig auch für Christen, weil in ihm ja weiterhin Gottes Worte und Weisungen aufgeschrieben sind. Deswegen wird auch die Beachtung der 10 Gebote auch für Christen nicht hinfällig.

Es ist so, dass das „Gesetz“ dem Menschen deutlich zeigt, worin seine Sünde besteht und wie es ihm möglich wäre, vor Gott gerecht zu werden. Da dies aber bisher noch niemandem gelungen ist und vielleicht auch niemals gelingen wird, ist Christus gekommen und gestorben, um an unserer Stelle das Gesetz zu erfüllen.

„Gesetz“ meint nichts Negatives bei Paulus.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @enajelpram

Das, was Paulus „Gesetz“ nennt, umfasst die ganze Torah (und vielleicht auch den Talmud). Es ist und bleibt gut und heilig auch für Christen, weil in ihm ja weiterhin Gottes Worte und Weisungen aufgeschrieben sind.

So weit ich weiß, sind diese Gebote für Nichtjuden nicht bindend. Für sie reicht es, wenn sie sich an die Noachitischen Gesetze (welche weitgehend den 10 Geboten entsprechen) halten.

Veröffentlicht von: @enajelpram

Es ist so, dass das „Gesetz“ dem Menschen deutlich zeigt, worin seine Sünde besteht und wie es ihm möglich wäre, vor Gott gerecht zu werden.

So sehe ich das auch - so weit es die 10 Gebote betrifft.
Denn ganz sicher fühle ich mich nicht schuldig, wenn ich Mischfasern trage, so wie ich mich - als ich noch nicht Vegetarierin war - nicht schuldig gefühlt habe, wenn ich Schweinefleisch oder Gyros mit Zaziki (Fleisch- und Milchspeise gemischt, für Juden eine echte Sauerei...) gegessen habe.
Sehr wohl aber weiß ich mich schuldig, wenn ich gegen eines der 10 Gebote verstoßen habe.

Veröffentlicht von: @enajelpram

Da dies aber bisher noch niemandem gelungen ist und vielleicht auch niemals gelingen wird,

Ich glaube nicht, dass Gott Gebote gegeben hat, die man gar nicht befolgen kann.
Denn das wäre ja völlig unsinnig - und dass Gott irgendetwas Unsinniges tut oder verlangt, glaube ich nicht.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Bekennt einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet!
Die Tageslosung bringt mich sehr zum Nachdenken.

Manchmal sehe ich im katholisch praktizierten Glauben große Vorteile. Z.B. dass das hier "standardmäßig" allen angeboten wird. Wenn ich bei den Evangelen beichten will, muss ich speziell an den Pfarrer herantreten - und die Hürde kann manchmal schon zu hoch sein

Veröffentlicht von: @suzanne62

das "Allgemeine Schuldbekenntnis" am Anfang der Komplet und - bei schweren Verfehlungen - die sakramentale Beichte.

Was das Gesetz betrifft, meine ich, es soll uns dazu dienen, uns zu prüfen, uns den Spiegel vorzuhalten, ob wir nicht mächtig auf dem Holzweg sind.

(Das könnte z.B. der Fall sein, wenn wir eine Musterehe führen, aber Steuern hinterziehen. Wenn wir uns aufreiben im kirchlichen Dienst, aber den liebevollen Umgang vergessen … usw.)

Das Gesetz ist dann dazu da, uns zu dienen: Den Irrweg aufzeigen, den Weg zur Umkehr und das Richtige zeigen. Dann können wir Selbsttäuschungen aufgeben, unsere Schuld bekennen, umkehren und anders handeln.

Ein solches Ritual braucht der Mensch. und da jeder Christ im allgemeinen eben auch ein Mensch ist, brauchen auch wir das, um immer wieder in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen.

Ich finde die Tageslosung ganz stark und überlege gerade, wie ich das mehr in mein Leben kriegen.

Anonymous antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @polyglott

Manchmal sehe ich im katholisch praktizierten Glauben große Vorteile. Z.B. dass das hier "standardmäßig" allen angeboten wird. Wenn ich bei den Evangelen beichten will, muss ich speziell an den Pfarrer herantreten - und die Hürde kann manchmal schon zu hoch sein

Sünde und Vergebung ist eine Sache zwischen meinem Vater im Himmel und mir. Dazu brauche ich keinen Pfarrer oder Priester.
Zweifellos ist es manchmal hilfreich, Sünde vor einem Dritten zu bekennen - quasi als Zeugen -, aber das muss dann kein Pfarrer, sondern kann eine gläubige Person meines Vertrauens sein.

Bei der Tageslosung geht es darum, dass Sünde Heilung verhindern kann, so dass man sich gegenseitig Vergebung aussprechen muss, wenn Unbereinigtes zwischen einem steht, bevor man z.B. nach Jakobus 5 um Heilung betet.

LG.
Clay

clay antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Clay, wir sind uns einig.

Ich brauche es vielleicht nicht, die "Institution" Beichte - und evangelisch gesehen, schon gar nicht.

Und natürlich kann ich jedem Bruder/ Schwester meine Sünden bekennen.

Für mich ist nur die Frage: Wer konkret tut denn das? Und dazu noch regelmäßig?

Ich müsste schon eine Weile überlegen, bis mir jemand einfällt, dem ich meine Sünden bekennen wollte. Und dann wäre da noch die Schwelle, denjenigen darum zu bitten.

nur darum ging es mir, um die Hemmschwellen, die man als evangelischer Christ vermutlich hat, das so, wie beschrieben, zu praktizieren.

Aber es wäre wahrscheinlich so heilsam.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @clay

Sünde und Vergebung ist eine Sache zwischen meinem Vater im Himmel und mir. Dazu brauche ich keinen Pfarrer oder Priester.

Der Vorteil ist, dass ein Geistlicher strikt an das Beichtgeheimnis gebunden ist - bricht er es, hat das für ihn nicht nur disziplinarische, sondern sogar strafrechtliche Folgen.
Einem Laien würde ich niemals so weit vertrauen.

Veröffentlicht von: @clay

Bei der Tageslosung geht es darum, dass Sünde Heilung verhindern kann,

Krankheit als Strafe für ungebeichtete Sünden?
Gut, dass so etwas bei uns nicht gelehrt wird.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543

Die katholische Lehre
Hi suzanne,
was ich bei dir nicht auf einen Nenner bringe ist, dass du dich bei Themen wie z. B. Beichte, Abendmahl, Sakramente, Gebetsvorschriften, Heiligenverehrung etc. durchaus bereitwillig,ja fast ergeben auf die Zugehörigkeit zur katholischen Lehre berufst, aber dann bei anderen Themen wie Existenz der Hölle, Sexualethik, Authentizität der heiligen Schrift die Lehre deiner Kirche ohne jegliche Bedenken ignorierst.

Das Lasst mich ehrlich gesagt bei deinen Statements zunehmend ratlos zurück.
Bitte nicht gleich als Angriff werten, mich interessiert das einfach nur

Trissi

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @tristesse

Das Lasst mich ehrlich gesagt bei deinen Statements zunehmend ratlos zurück.

Meine wichtigste "Instanz", die letztlich entscheidet, was ich glaube und was nicht sowie was letztlich maßgeblich ist, das ist weder das kirchliche Lehramt noch ein Buch - sondern mein eigenes Gewissen.
Was ich mit meinem Gewissen und meinen Überzeugungen vereinbaren kann, das glaube ich und versuche es, so weit wie möglich umzusetzen.
Was aber gegen mein Gewissen und meinen Verstand geht, das schmeiße ich aus meinem Leben raus.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543

Dabke.

tristesse antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252

Bei der Tageslosung geht es darum, dass Sünde Heilung verhindern kann,

Veröffentlicht von: @suzanne62

Krankheit als Strafe für ungebeichtete Sünden?
Gut, dass so etwas bei uns nicht gelehrt wird.

Deine Nachfrage ist interessant. Wieso reflektierst du sofort auf Strafe?

Mir erschließt sich ein ganz anderer Zusammenhang. Hab mir die Stellen extra nochmal herausgesucht.

Es sind zwei Verse, in denen es um Vergebung geht und zwar aus unterschiedlichen Blickwinkeln noch dazu.

Jak 5, 14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. 15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.

Hier ist nicht zwingend eine Voraussetzung für die Erkrankung die Sünde. und wenn... falls.... etwas damit zusammenhängt, wird es erledigt.
Eine Sünde, die mit Krankheit in Verbindung gebracht wird, ist in Bezug zum Umgang mit dem Abendmahl im Korintherbrief thematisiert. Andere sind mir jetzt zu später Stunde nicht präsent, die in direktem Zusammenhang mit Sünden verknüpft sind. Von Unversöhnlichkeit und Bitterkeit kann Krankheit ausgehen.

Jak 5, 16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Hier ist mir dazu eingefallen, dass an anderer Stelle steht: hebt heilige Hände auf, ohne Zorn und Zweifel... und als zweites: wenn ihr mit jemandem Knatsch habt, behindert das euer Gebet. Mk 11,24-25
Räumt also auf, damit ihr möglichst immer für Gebet um Heilung einsatzbereit seid, wenn ihr gerufen werdet. Ich ordne das also den Ältesten zu.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Bei der Tageslosung geht es darum, dass Sünde Heilung verhindern kann,

Genauso verstehe ich das auch.

Das muss aber nicht bedeuten, dass Sünde zwangsläufig Krankheit verursacht oder dass auf der anderen Seite jede Krankheit gar "eine Strafe" für eine Sünde ist. Das würde auch meinem Gottesbild widersprechen.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

gut auf den Punkt gebracht, danke.
Das auseinander zu halten finde ich ganz wichtig, weil es da sonst zu schlimmen Auslegungen und Erwartungen an kranke Menschen kommen kann.
Dass es Deinem Gottesbild widerspricht, ist geschickt ausgedrückt.
"Meinem" Gottesbild entspricht es auch nicht, weil ich es in der Bibel nicht so finde.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252
Veröffentlicht von: @polyglott

Das muss aber nicht bedeuten, dass Sünde zwangsläufig Krankheit verursacht oder dass auf der anderen Seite jede Krankheit gar "eine Strafe" für eine Sünde ist. Das würde auch meinem Gottesbild widersprechen.

Meinem Gottesbild und meinem Verständnis der Schrift widerspricht das auch.

Der Ansatz "Gott züchtigt dich durch Krankheit" kommt aus der Zeit der schwarzen Pädagogik. Das Krönchen auf dieser Sichtweise war dann noch die Verknüpfung mit Liebe: wen Gott liebt den züchtigt er...... und dann wurde Krankheit angehängt.

Kein Elternteil geht mit seinem Kind zum Arzt und bittet ihn, machen Sie mein Kind krank, damit es Gehorsam lernt.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

Kein Elternteil geht mit seinem Kind zum Arzt und bittet ihn, machen Sie mein Kind krank, damit es Gehorsam lernt.

Ich glaube, wer das nicht versteht, der ist definitiv einigermaßen auf dem Holzweg was Jesu Vater betrifft.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Als Eltern bitten, sein Kind krank zu machen, damit es Gehorsam lernt,
ist eine (abzulehnende) Sache.

Es gibt auch den Sachverhalt, dass ein Kind krank IST und die Eltern sich fragen, warum oder wozu oder wieso es (noch?) nicht gesund sein darf.
So herum ist es dann was Anderes.

Auch Ärzte machen Kinder "kaputt", "krank", fügen ihnen Schmerzen zu.
Egal ob Therapien, Spritzen, Operationen (unter Narkose aber danach oft weder schmerzfrei noch angenehm, die Stelle meist mehr kaputt als vorher, usw.).
Doch es ist zu ihrem Besten, zu ihrer Heilung letztendlich, zumindest Verbesserung der Lebensumstände, vielleicht sogar Lebensrettend.

Es dient zu etwas Gutem.
Was auch immer dem Gläubigen widerfährt, es dient zu seiner Besserung, zu seinem Heil, seiner besseren Beziehung zu Jesus "oder was auch immer".
Er wird gestärkt aus Anfechtungen herausgehen sagt die Bibel, ich beziehe das durchaus auch auf Krankheiten - unabhängig ob vorübergehender oder chronischer Natur und wie lange.

Es führt den Gläubigen näher zu Gott.

lG
Karibu

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Veröffentlicht von: @karibu20

Es dient zu etwas Gutem.
Was auch immer dem Gläubigen widerfährt, es dient zu seiner Besserung, zu seinem Heil, seiner besseren Beziehung zu Jesus "oder was auch immer".
Er wird gestärkt aus Anfechtungen herausgehen sagt die Bibel, ich beziehe das durchaus auch auf Krankheiten - unabhängig ob vorübergehender oder chronischer Natur und wie lange.

Veröffentlicht von: @karibu20

Es führt den Gläubigen näher zu Gott.

Karibu, da mach ich gerade "Puh!"

nee, das ist nicht meine Auffassung.

Meine Auffassung wäre, dass es viel Mist, der in einem Menschenleben passiert, nicht braucht, und dass Gott ihn auch nicht will. Das wir aber, wenn der denn nun schon mal da ist, mit Gottes Hilfe noch das Beste daraus zu machen versuchen sollten? Oder?

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Ich komme da in Bereiche der eigenen Erfahrungen und Erfahrungen eines erwachsenen gläubigen Kindes (meines).
Das wäre dann was für PN.

Was ich schreibe, ist keine allgemeine Meinung.

Das sind alles Erfahrungen.

Also nicht "meine Auffassung", sondern "meine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen".
Wenn Gott sagt, alles dient dem Gläubigen zum Besten, dann glaube ich IHM das auch für Krankheiten und Situationen, die ....
Wie gesagt, das nicht hier im für alle lesbaren Forum (auch Nichtmitglieder, dies ist ja leider überhaupt nicht geschützt in irgendeinem Rahmen).
Da gab es nichts draus zu machen. Das ging gar nicht.
Wenn das für Dich ein wichtiges Thema ist, würde ich mal eine PN schreiben.

liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Nein danke, ich bin da sehr entschieden.

Dieses Thema diskutiere ich nicht, da habe ich eine ganz glasklare Meinung. Von der ich sicher nie abrücken werde.

Lasen wir es also so stehen, bitte.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

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Klar, dann ist das so.
Diskutieren wollte ich auch nicht, nur Erlebnisse berichten.

Für mich ist es einfach Teil der unbeschreiblichen Geborgenheit in Gott zu wissen, dass ER ALLES in der Hand hat, auch das war mir weh tut oder mich anderweitig quält.

Aber ich habe mal früher zu jemanden gesagt "es ist so gut zu wissen, dass Gott mich eher stark leiden lässt als zuzulassen, dass ich mich von IHM entferne", das hat ungläubiges Entsetzen ausgelöst.
Dass mein Asthma mich manchmal an Grenzen brachte, die SEINE Gegenwart verdeutlichten, ist für Außenstehende aber auch schwer nachvollziehbar und daher zu verstehen.

Pastor Busch berichtete mal, wie ein Mann im Rollstuhl von sich erzählte. Im Rollstuhl gelandet, wurde er eines Tages "einfach" von einigen anderen jungen Männern zum Bibelkreis mitgeschleppt.
Er hat Jesus gefunden, und das war ihm lieb und teuer.
So sagte er zu Pastor Busch "wenn ich eines Tages vor Gott stehe, dann werde ich IHM danken, dass er mir das Rückgrat gebrochen hat, so dass ich im Rollstuhl sitzen muss!".
Geschockt und entsetzt frage Pastor Busch nach.
Da sagte der Mann: "Sehen Sie, ich war so ein umtriebiger Mann mit Sauferei und Prügeleien usw. und so weit weg von Gott der mich gar nicht interessierte! Ja, ich will IHM danken dafür dass ER ich aufhielt und ich im Rollstuhl landete. Sonst hätte ich IHN nie kennengelernt."

Das hat mich damals sehr beeindruckt (tut es immer noch).

Damit soll auch gut sein.

Eine glasklare Meinung wird es nicht Wanken machen.
Aber hier lesen ja auch andere mit, daher wollte ich es gerne mitteilen.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252

Pastor Busch entsetzt und geschockt....
... warum?

Ich kenne die Geschichte...habe auch Pastor Busch gelesen.. ein aufrechter Mann in einer extrem schwierigen Zeit...

Meine Sichtweise dazu ist, dass Pastor Busch hier die Auswirkungen schwarzer Pädagogik erkannt hat, die nach dem Motto verfahren ist:

ein Kind muss man brechen und dann nach den eigenen Wünschen neu zusammensetzen und aufbauen.

Gottes Wort sagt:
Spr 22,6 Erziehe den Knaben seinem Weg gemäß; er wird nicht davon weichen, auch wenn er älter wird.

Von Brechen ist hier nicht die Rede. Jedes Kind ist angemessen zu behandeln seinem Wesen und seinen Begabungen gemäß.

Eph 6,4 Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn!

Kol 3,21 Ihr Väter, reizt eure Kinder nicht, damit sie nicht mutlos werden!

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

sorry für meine falsche Wortwahl, ich habe das Buch mal geholt und es liegt nun vor mir, ich zitiere daraus aus dem einen Bericht.
Wilhelm Busch erzählt zunächst die Vorgeschichte, den Unfall, das Besuchen der Bibelstunden, und dann zum Schluß der Geschichte erzählt er (über einen ERWACHSENEN!):
""Herr Pastor", sagte er, "wenn ich einmal in der Ewigkeit vor dem Thron Gottes stehe, dann will ich ihm danken, daß - er mir - das Rückgrat -zerbrochen hat."
Ich erschrak:"Das ist aber ein großes Wort".
"Ja, sehen Sie, wenn mich Gott so hätte laufen lassen, dann wäre ich schnurstracks zur Hölle gelaufen. Ich wollte auf ihn nicht hören. Da mußte er in seiner rettenden Liebe fest zupacken, um mich zur Bekehrung zu bringen. Und darum will ich ihm einmal danken dafür."
Ich war tief bewegt. Er aber fuhr fort: "Sie wissen ja gar nicht, wie fröhlich mein Herz ist. Seitdem ich weiß, daß ich Jesus gehöre, sieht mich die ganze Welt anders an.
Alles ist so fröhlich. Ja, Herr Pastor" .........

aus "Wilhelm Busch, Kleine Erzählungen"

Das ist für mich genau so wenig "schwarze Pädagogik" geschweige denn hat etwas mit der Assoziation "ein Kind muss man brechen" zu tun wie die Operationen, die ich meinen Kindern zumuten musste, damit sie heute gesund oder zumindest etwas besser durch das Leben gehen können.

liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252
Veröffentlicht von: @karibu20

sorry für meine falsche Wortwahl,

kein Problem 😊

Der Erwachsene, der da erzählt, ist in einer Zeit aufgewachsen, in der schwarze Pädagogik eingeführt worden war. Seine Zuordnung klingt danach. Sein Gottesbild wirkt sehr verzerrt, sein Verhaltensbericht klingt nach einem zerbrochenen Menschen.

Ich kenne Predigten von Pastor Busch und bei ihm klingt niemals durch, das Gott ein Rückratbrecher ist.

Für mich macht die Geschichte persönlich mehr Sinn und ist stimmiger mit dem Wesen Gottes, dass Gott dem Mann begegnet ist, als der Mann seinen Lebenskarren konkret vor die Wand gefahren hatte und hat ihn da abgeholt und auch verhindert, dass der Mann an dem Unfall zusätzlich noch seelisch zerbrochen wäre.

Wenn man sich den Auftrag Jesu im NT anschaut, dann kommt Rückrat brechen (körperlich oder auch symbolisch für Willen brechen) nicht im Evangelium vor. Mt 12,19-21

Aber jemanden nicht hängen lassen, ihn aufbauen, zu neuem Leben in Christus und zur Freude in Christus bringen, das ist Jesus, unser HErr und Retter.

lg
Deborah71

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Auf mich wirkt sein Gottesbild nicht verzerrt, nicht mal ein wenig.
Es klingt nach unendlicher Liebe zu dem Erretter und Erlöser, den zu haben mehr ist als alles andere in der Welt.
Wie Paulus schreibt:
"Denn ich halte es dafür, dass dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden."
Römer 8,18
Er klingt auch nicht im Geringsten nach einem zerbrochenen Menschen.
Er war ein Lebemann, hat nach seinem Unfall Gott beschimpft, ist dann zur Bibelstunde gekommen und hat den Herrn Jesu kennegelernt.
Seine Fröhlichkeit, dass alles so fröhlich ist, das klingt alles andere als zerbrochen, im Gegenteil.
Das klingt nach einem völlig heilen, in sich fröhlichem sowie seelisch und geistig gesundem lebensfrohem Menschen.

Daraus eine schwarze Pädagogik und einen zerbrochenen Menschen machen zu wollen, wird weder Jesus in Seinem Wirken an diesem Menschen (Gott in Seinem Tun/Zulassen und Wirken) noch dem Empfinden und frohem Reden des Mannes gerecht.

Nachtrag vom 09.11.2019 1634
in Clays neueren Beiträgen ist es sehr schön beschrieben, finde ich,
was ich auch meine.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252

Mein Gottesbild enthält keinen Rückratbrecher-Gott. Zulassungen ja, aber keine aktive Schädigung, um etwas zu erreichen.

Dieser Teil des Gottesbildes bei dem Mann, war immer noch nicht beseitigt, ein Bild aus seinem Vorher...... auch wenn er dann fröhlich von Jesus sprach und erettet war.

Dort wird eine Momentaufnahme berichtet. Ob er heute noch Gott als Rückratbrecher darstellen würde.... kann man nicht wissen.

Mir läuft es immer noch kalt den Rücken herunter, wenn mir bei dieser Gelegenheit das Erlebnis mit einer Dame wieder einfällt, die seufzte: "Ach, wenn Gott mich doch nicht so sehr lieben würde. Jetzt habe ich auch noch Krebs."

Da kam dann im Gespräch heraus, dass sie dieses schwarze Züchtigungsbild gelernt hatte: wen Gott liebt, den züchtigt er und zwar durch Krankheit.

Nein, bei mir kann man mit so einem Gottesbild keinen Blumentopf gewinnen.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @polyglott

Meine Auffassung wäre, dass es viel Mist, der in einem Menschenleben passiert, nicht braucht, und dass Gott ihn auch nicht will.

Das sehe ich auch so. Und ich ertrage diesen Mist am ehesten, indem ich ihn überhaupt nicht mit Gott in Verbindung bringe - weder sehe ich ihn als Strafe an noch als "Prüfung" (das ist sowieso eine Vorstellung, mit der ich gar nichts anfangen kann - wozu sollte ein allwissender Gott die Menschen "prüfen"?).
Ich sage mir "Shit happens" und gehe daran, nach pragmatischen Lösungen zu suchen.
Allerdings kann, wenn ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehe, Gebet und Meditation durchaus hilfreich sein, um wieder Ruhe und Klarheit in meinen Kopf zu bringen.
Und wenn ich dann eine einigermaßen tragfähige Lösung erarbeiten konnte, ist auch ein Dankgebet fällig.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @suzanne62

indem ich ihn überhaupt nicht mit Gott in Verbindung bringe - weder sehe ich ihn als Strafe an noch als "Prüfung"

Auch wenn ich bei Hiob durchaus eine Prüfung sehe, die zum Guten dient (ihm und in Bezug auf heutige Glaubenswelt auch auf andere die es sehen und miterleben), stand für mich in bestimmten Situationen nicht eine Prüfung im Vordergrund oder überhaupt zur Debatte.
Wenn ich aber über etwas fragend und sauer bin auf Gott, und dann kommt die betroffene Person um die Ecke und sagt mir "das hat mich Gott näher gebracht", dann bin ich nicht diejenige die DAS in Frage stellt zumal es auch mir eine erleichternde Antwort war.
Persönliche Erlebnisse und Erfahrungen können immer angezweifelt werden, das weiß ich.
Daher kann man es manchmal - wie polyglott gerade für sich selber erbat - einfach "nur stehen lassen".
Aber was mich/uns betrifft, stand letztlich weder Strafe noch Prüfung im Fokus, sondern das Gute, dass es bewirkt hat.
Nichtsdestotrotz waren wir dankbar, als diese Sache ausgeheilt sein durfte und der Vergangenheit angehörte.
Geprägt und nachhaltig (erstaunt, bewundernd) gemacht Gottes Führung gegenüber hat es mich aber, nicht nur mich, und das kann man mir natürlich nicht mehr ausreden.

Ich musste und konnte dem absolut nichts Gutes entringen, das kam dann einfach so (im wahrsten Sinne des Wortes und das auch noch im genau selben Moment) auf mich zu!

Um Deine Auffassung zu teilen, müsste ich nicht nur meine erwähnten Erfahrungen (die Angedeutete ist nur eine davon) missachten und verneinen, ich müsste auch Hiob und viele andere Bibelteile und Bibelstellen umdeuten oder ignorieren bzw. in ihren Aussagen leugnen, um zu diesem Schluss zu kommen.
Und das ist meiner Erfahrung nach kein richtiger Umgang mit Gottes Wort, also besser gesagt hier "nicht mein Umgang mit Gottes Wort".
Da alles aus Gottes Hand kommt, und ER auch über den Satan und dessen Dämonen gesiegt hat und daher verfügt und bestimmt,
sehe ich heute Alles was mir begegnet auf IHN bezogen.
Es ist schwer es so zu formulieren, ohne dass es hier bei jesus.de als "ach und die anderen sind also in Deinen Augen ..." interpretiert wird.
Sonst würde ich schreiben "alles in Jesu Licht", aber das suggeriert dann wieder, wer das nicht glaubt, wandelt nicht in Seinem Licht.
Und das meine ich nicht, ich meine ICH sehe es heutzutage Alles als Tun und Lassen Gottes an.
Denn ER hat die Allmacht, niemand sonst.

LG
Karibu

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @karibu20

Geprägt und nachhaltig (erstaunt, bewundernd) gemacht Gottes Führung gegenüber hat es mich aber, nicht nur mich, und das kann man mir natürlich nicht mehr ausreden.

Das würde ich nie tun, denn das wäre übergriffig.

Veröffentlicht von: @karibu20

Um Deine Auffassung zu teilen, müsste ich nicht nur meine erwähnten Erfahrungen (die Angedeutete ist nur eine davon) missachten und verneinen,

Die muss niemand teilen.
Es kann nur jeder für sich selbst herausfinden, wie er mit den üblen Erfahrungen seines Lebens so umgeht, dass sie für ihn erträglich werden.
Du hast für dich einen Umgang damit gefunden, ich für mich auch.

Veröffentlicht von: @karibu20

Und das ist meiner Erfahrung nach kein richtiger Umgang mit Gottes Wort, also besser gesagt hier "nicht mein Umgang mit Gottes Wort".

Genau: es ist nicht dein Umgang mit der Bibel.
Ob meiner "richtig" oder "falsch" ist, darüber musst du gar nicht befinden.

Veröffentlicht von: @karibu20

Es ist schwer es so zu formulieren, ohne dass es hier bei jesus.de als "ach und die anderen sind also in Deinen Augen ..." interpretiert wird.

So schwierig finde ich es eigentlich nicht, bei mir selbst zu bleiben, wenn ich über meine religiösen Erfahrungen und Auffassungen spreche.
Ich sehe mich selbst weder berechtigt noch verpflichtet anderen zu erklären, was sie zu glauben und wie sie ihren Glauben zu leben haben.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @polyglott

Meine Auffassung wäre, dass es viel Mist, der in einem Menschenleben passiert, nicht braucht, und dass Gott ihn auch nicht will. Das wir aber, wenn der denn nun schon mal da ist, mit Gottes Hilfe noch das Beste daraus zu machen versuchen sollten? Oder?

Ich sehe mich als Gottes Kind nicht einem unabwendbaren Schicksal ausgeliefert. Was mir passiert, geschieht nicht einfach so, weil wir in einer 'gefallenen Schöpfung' oder in einer 'ach so bösen Welt' leben oder weil mein himmlischer Vater gerade nicht aufgepasst hat, sondern es entspricht meiner Erfahrung in 77 Jahren, dass Gott manches in unserem Leben zulassen muss, damit wir zur Besinnung kommen:
Einige kamen erst durch Krisen in ihrem Leben zum Glauben;
andere haben als Kinder Gottes sein Reden bewusst ignoriert und waren erst in Prüfungen bereit, sich mit dem Vater auseinanderzusetzen (dazu gehöre ich auch)
Erst schwere Zeiten bringen oft in unserem Leben 'Tiefgang'.
Gott handelt nicht nur so, aber manchmal geht es nicht anders.

Wir tun das übrigens als Eltern oder Ehepartner auch, wenn die Maßnahme unserem Partner/unserer Partnerin und/oder dem Kind dient. Um nur ein Beispiel zu nennen, wenn ein Alkoholkranker nicht mehr ins Haus gelassen wird, weil er, solange er immer wieder ins 'warme Nest' zurückkehren kann, keine Veranlassung sieht, sein Leben zu ändern und in eine Therapie zu gehen.

LG.
Clay

clay antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @deborah71

Kein Elternteil geht mit seinem Kind zum Arzt und bittet ihn, machen Sie mein Kind krank, damit es Gehorsam lernt.

Das macht unser himmlischer Vater ja auch so nicht, aber es ist in der Bibel schon zu sehen, dass Er manchmal Krankheit zulässt. Krankheit kommt von Satan und der Vater lässt ihn - bis zu einem von Ihm bestimmten Maß - gewähren, was aber nicht zu unserem Schaden sein soll, sondern unserer Wiederherstellung dienen soll (vgl. Röm 8,28).
Wie viele Menschen, die sonst nicht nach Gott fragen, rufen in Notsituationen zu Ihm. Das ist Gottes Absicht, weil Er als unser Schöpfer nicht will, dass wir Menschen zu Schaden kommen, und als Vater ggü. seinen Kindern sowieso nicht. Er will auf sich aufmerksam machen, damit wir unser Leben freiwillig Ihm, seinem Schutz, seiner Führung, usw. anvertrauen.

LG.
Clay

clay antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Krankheit als Strafe für ungebeichtete Sünden? Gut, dass so etwas bei uns nicht gelehrt wird.

Ich habe nicht geschrieben, dass in Jak 5 gemeint ist, dass Krankheit eine Strafe Gottes sei. Dort wird nur gesagt, dass unbereinigte Sünde Heilung verhindern kann.

Es wird manches in der RKK (und nicht nur dort) nicht gelehrt, aber das ist ja auch nicht der Maßstab. Wichtig ist, dass wir uns selbst mit der Bibel beschäftigen und uns der Geist Gottes 'in alle Wahrheit leitet' (Joh 16,13)
Wichtig ist, was in der Bibel über Ursachen einer Krankheit ausgesagt wird, z.B. 2Ch 16,10.12-13:
"Asa ärgerte sich sehr über den Propheten und ließ ihn ins Gefängnis werfen. Damals fing er auch an, einige aus dem Volk zu misshandeln.
Im 39. Jahr seiner Regierung erkrankte Asa schwer an den Füßen. Obwohl sein Leiden sehr ernst war, suchte er die Hilfe nicht bei Jahwe, sondern bei den Ärzten. Asa starb in seinem 41. Regierungsjahr."

Gott missfiel das, was Asa tat, und ließ die Krankheit zu, um zu erreichen, dass er zu Gott umkehrt, den Propheten freilässt und niemanden mehr misshandelt. Da er aber die Hilfe nicht bei Gott suchte, sondern 'nur' bei den Ärzten, starb er an der Krankheit.

Also Krankheit nicht als Strafe, sondern als Mittel zur Zurechtbringung und Wiederherstellung.

LG.
Clay

clay antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @clay

Es wird manches in der RKK (und nicht nur dort) nicht gelehrt, aber das ist ja auch nicht der Maßstab.

Oberster Maßstab ist mein eigenes Gewissen.
Allerdings lasse ich mich eher und lieber von meiner Kirche leiten als von irgendwelchen Mitforanten mit zuweilen etwas seltsamen Auffassungen.

Veröffentlicht von: @clay

Wichtig ist, was in der Bibel über Ursachen einer Krankheit ausgesagt wird,

Wichtig ist zunächst mal, was die medizinische Wissenschaft über Ursachen und Therapiemöglichkeiten von Krankheiten sagt.
Wenn man dann noch die Bibel zusätzlich bemühen möchte: der Auffassung von Krankheit als Strafe ist Jesus energisch entgegen getreten, z.B. bei der Heilung eines Blindgeborenen - auf die Frage, ob dieser selbst oder seine Eltern gesündigt hätten, sagt er, dass weder das eine noch das andere der Fall sei.
Und auch Hiob wird von Krankheit und anderem Unglück heimgesucht, obwohl er sich nichts hat zuschulden kommen lassen.

Veröffentlicht von: @clay

Da er aber die Hilfe nicht bei Gott suchte, sondern 'nur' bei den Ärzten, starb er an der Krankheit.

Mich beeindrucken solche Drohungen überhaupt nicht.

Veröffentlicht von: @clay

Also Krankheit nicht als Strafe, sondern als Mittel zur Zurechtbringung und Wiederherstellung.

Wahrscheinlich bin ich mal wieder zu blöd - aber mir ist der Unterschied nicht ganz klar.

suzanne62 antworten
Clay
 Clay
(@clay)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1328
Veröffentlicht von: @suzanne62

Oberster Maßstab ist mein eigenes Gewissen.

Unser Gewissen wird durch manches beeinflusst (Kultur, Gesellschaft, usw.), so dass die Bibel als die Wahrheit das Korrektiv ist, um das Gewissen notfalls zu korrigieren.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Allerdings lasse ich mich eher und lieber von meiner Kirche leiten als von irgendwelchen Mitforanten mit zuweilen etwas seltsamen Auffassungen.

Das bedeutet, dass Du die für Dich seltsam anmutenden Auffassungen nicht an der Bibel prüfst, sondern an den Lehren einer Kirche, die im Laufe der Kirchengeschichte nur allzu oft geirrt und Menschen um ihr Seelenheil gebracht hat. Das soll keine Schelte der RKK sein, denn alle Denominationen sind nicht frei von Irrtümern. Deshalb brauchen wir einander, damit Ergänzung und ggf. Korrektur möglich ist. Dazu muss man allerdings bereit sein, die Lehren, die man vermittelt bekommt, anhand der Bibel zu prüfen und ggf. korrigieren zu lassen.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn man dann noch die Bibel zusätzlich bemühen möchte: der Auffassung von Krankheit als Strafe ist Jesus energisch entgegen getreten, z.B. bei der Heilung eines Blindgeborenen - auf die Frage, ob dieser selbst oder seine Eltern gesündigt hätten, sagt er, dass weder das eine noch das andere der Fall sei.

Wenn Gott sagt, dass Er unser Arzt (Jahwe-rapha) ist, tut man gut daran, seine Diagnose einzuholen, wenn man die Diagnose der Ärzte hat. Ich wäre noch schwerbehindert, hätte noch Asthma, Allergien, usw., wenn es nicht auch übernatürliche Heilung gäbe. Gott ist immer derjenige, der heilt, durch Ärzte oder auch ohne sie und wir sollten Gottes Möglichkeiten nicht auf das Können und Wissen von Ärzten reduzieren. Gott ist übernatürlich und seine Möglichkeiten ebenso.

Noch einmal: ich habe Krankheit nicht als Strafe für Sünde bezeichnet, sondern als eines der Mittel zur Wiederherstellung und Zurechtbringung, wie wir das in der Bibel sehen.

Durch Strafe wird eine Tat geahndet, aber das ist keine Wiederherstellung, z.B. durch Vergebung der Tat, sondern eine Verurteilung.
Gott bestraft nur unbußfertige Sünder, aber Sündern, die ihre Tat bereuen und Ihm bekennen, vergibt Er immer und gerne, und sieht sie danach wie ein unbeschriebenes Blatt, so als wäre die Tat nie geschehen. Deshalb kann Er auch von David sagen, dass er ein 'Mann nach seinem Herzen' sei, trotz Ehebruch und Auftragsmord, da David seine Taten bereut und Gott ihm vergeben hat.

LG.
Clay

clay antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Krankheit als Strafe für ungebeichtete Sünden?
Gut, dass so etwas bei uns nicht gelehrt wird.

In Jakobus 5, 16 wird ein interessanter Zusammanhang zwischen Sündenbekenntnis und Gesundwerden gezogen. Wie siehst Du das?

Jakobus 5, 16: Bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

turmfalke1 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

was heißt in diesem Zusammenhang "gesund"?

Wie bringe ich das in Einklang erstens mit den Menschen, die "trotzdem" krank sind und bleiben,
und zweitens mit den Erlebnissen von Gläubigen und auch von mir, dass Krankheit zum Guten dient, chronisch bleibt, usw.?

Bedeutet "gesund" dann vielleicht etwas Anderes, und/oder sogar mehr als körperliches Kranksein?
Seelische und geistige Gesundheit - gesunde Beziehung zu Gott (und den Menschen) - bei bleibender körperlicher Krankheit?

Der Umkehrschluß, dass Ungeheilte dann nicht "genug glauben" oder "nicht richtig oder ernsthaft genug" gebetet haben, der lauert ja auch immer - vor allem in bestimmten Kreisen die ich mal erlebt habe, aber auch Autoren wie Joni Eareckson (Tada) und Jane Grayshon haben in ihren Büchern darüber geschrieben.

liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @karibu20

Der Umkehrschluß, dass Ungeheilte dann nicht "genug glauben" oder "nicht richtig oder ernsthaft genug" gebetet haben, der lauert ja auch immer

Das ist m. E. eine ganz gefährliche Aussage. Ich glaube auch nicht, dass jede Krankheit geheilt werden muss, wenn man seine Sünden bekennt. Aber ich halte es für möglich, dass Sünde, an der bewusst festgehalten wird und die man nicht bekennt, den Zugang zu Gottes vollem Segen hindert.

Liebe Grüße
der Turmfalke

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252
Veröffentlicht von: @karibu20

Der Umkehrschluß, dass Ungeheilte dann nicht "genug glauben" oder "nicht richtig oder ernsthaft genug" gebetet haben, der lauert ja auch immer - vor allem in bestimmten Kreisen die ich mal erlebt habe,

Wie kommst du auf "immer"?
Meiner Ansicht nach lauert der Umkehrschluß nur dort, wo Falsches gelehrt wurde.

Das ist bedauerlich, dass du so etwas mal erlebt hast.

Nebulöse Andeutungen (bestimmte Kreise) helfen keinem und tragen nur Vorurteile weiter.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Wie siehst Du das?

Dass es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen Sünde und Krankheit gibt, so sehe ich das.
Und dass Krankheiten zuallererst einmal in die Hände eines Arztes gehören.
Das schließt Seelsorge nicht unbedingt aus - ich habe in den Zeiten, die ich in Schmerz- und Rehakliniken verbracht habe, auch Gespräche mit den dort tätigen Seelsorgern geführt, die mir sehr geholfen haben.
Mit der Vorstellung von Krankheit als Strafe oder Disziplinierungsmittel hat Jesus selber übrigens aufgeräumt.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Und dass Krankheiten zuallererst einmal in die Hände eines Arztes gehören.

Ich suche in Krankheitsfällen auch den Arzt auf. Dabei natürlich in Gebetsverbindung mit dem "himmlischen Arzt" Jesus Christus. Wir hatten jetzt auch einen Unfall in der Familie. Ich habe sofort still Jesus um Hilfe gerufen. Als dann feststand, dass ärztliche Hilfe notwendig war, haben wir den Rettungswagen gerufen und in der Wartezeit gemeinsam gebeten. Im Nachhinein kann man auch erkennen, dass durchaus Schutz und Hilfe da war - sowohl menschliche als auch "überirdische". 😊

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich habe sofort still Jesus um Hilfe gerufen. Als dann feststand, dass ärztliche Hilfe notwendig war, haben wir den Rettungswagen gerufen und in der Wartezeit gemeinsam gebeten.

Ich glaube, ich hätte die Reihenfolge umgedreht (zuerst ärztliche Hilfe, dann Gebet) - aber ansonsten denke ich auch, dass sich das nicht gegenseitig ausschließt.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich glaube, ich hätte die Reihenfolge umgedreht (zuerst ärztliche Hilfe, dann Gebet)

Warum denn beides immer so trennen nach Reihenfolge? 😊 Man kann doch selbst, während man den Rettungsdienst anruft, im Gebet mit Jesus verbunden sein. Ich habe Ihn zum Beispiel gebeten, mir während des Anrufs die nötige Ruhe zu schenken, dass ich die wichtigen Informationen auch alle weitergebe, etc. Ich habe auch, als die Rettungssanitäter da waren, mit meinem Herrn gesprochen - in meinem Herzen. Das haben die gar nicht gemerkt. Und das gemeinsame Gebet hat gut in die Wartezeit hineingepasst. Mir gefällt der Vergleich von Deborah ganz gut - vom Arzt und Seinen "Subunternehmern".
Ich sehe die Sache eigentlich bisschen in Zusammenhang mit Psalm 127,1: Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.
Das kann man auch ganz gut auf den Arzt anwenden.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Man kann doch selbst, während man den Rettungsdienst anruft, im Gebet mit Jesus verbunden sein.

Ich war noch nie gut in Multitasking und schaffe immer nur eine sache auf einmal.
Daher wäre meine Reihenfolge immer die von mir genannte.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Und das gemeinsame Gebet hat gut in die Wartezeit hineingepasst.

Das kann ich mir gut vorstellen - viel anderes hättet ihr da ja auch ohnehin nicht tun können.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Mir gefällt der Vergleich von Deborah ganz gut - vom Arzt und Seinen "Subunternehmern".

Ich kann damit nicht wirklich etwas anfangen - aber ich bin halt auch oft zu blöd.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wo der Herr nicht die Stadt behütet, so wacht der Wächter umsonst.
Das kann man auch ganz gut auf den Arzt anwenden.

Ich kriege hier auch keinen Zusammenhang hin.
Ärzte können schließlich auch unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit und der ihrer Patienten heilen.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543

Defintiv denke ich, dass das Gebet grundsätzlich über allem steht.
Alles andere ist dem untergeordnet.

Du betest ja wie ich Dich verstanden habe, ununterbrochen irgendwelche katholischen Gebetsvorschriften. Ich kenn mich damit ja nicht aus.

Daher wundert es mich etwas, dass Gebet bei Dir an zweiter Stelle steht?

tristesse antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @tristesse

Du betest ja wie ich Dich verstanden habe, ununterbrochen irgendwelche katholischen Gebetsvorschriften. Ich kenn mich damit ja nicht aus.

Ich habe feste Gebetszeiten, zu denen ich das Stundengebet halte.

Veröffentlicht von: @tristesse

Daher wundert es mich etwas, dass Gebet bei Dir an zweiter Stelle steht?

Wenn während der Gebetszeit jemand zusammenklappt, würde ich selbstverständlich sofort das Gebet unterbrechen und Erste Hilfe leisten.
Nein, bei mir ist es definitiv nicht so, dass alles andere dem Gebet untergeordnet ist.
Leben retten geht immer vor.

suzanne62 antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich habe feste Gebetszeiten, zu denen ich das Stundengebet halte.

Ich sagte bereits, ich kenne mich damit nicht aus.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn während der Gebetszeit jemand zusammenklappt, würde ich selbstverständlich sofort das Gebet unterbrechen und Erste Hilfe leisten.
Nein, bei mir ist es definitiv nicht so, dass alles andere dem Gebet untergeordnet ist.
Leben retten geht immer vor.

Stoßgebet geht auch während einer Herz-Lungen-Massage.
Es geht ja nicht darum, Psalmen zu rezitieren 😊

tristesse antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Ich habe feste Gebetszeiten, zu denen ich das Stundengebet halte.

Ich kann mich irren, aber "Stundengebet halten" klingt für mich irgendwie eher nach einem Ritual als nach einem lebendigen Gespräch mit Jesus. Wenn ich jemanden anrufe, sage ich nie: "Ich halte jetzt ein Telefonat".

Veröffentlicht von: @suzanne62

Leben retten geht immer vor.

Das ist ja auch richtig, aber Gebet kann Leben retten. Jesus weiß doch viel besser und viel eher als der irdische Arzt, was dem Kranken fehlt. Ich bete darum, dass Jesus dem Arzt das Richtige zeigt, was notwendig ist. Der Herr sagt doch: ICH bin der Arzt.

turmfalke1 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @turmfalke1

Ich kann mich irren,

Tust du in diesem Fall.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Stundengebet halten" klingt für mich irgendwie eher nach einem Ritual als nach einem lebendigen Gespräch mit Jesus.

Es ist mir im Lauf der Jahrzehnte unendlich ans Herz gewachsen.
Es wird seit Jahrhunderten von katholischen, orthodoxen, anglikanischen und evangelischen Christen überall auf der Welt praktiziert - nicht aus Zwang, sondern weil es Ausdruck einer lebendigen Gottesbeziehung ist.
Und warum soll ein Ritual unbedingt etwas Negatives sein?
Wenn ich mich an jemanden wende, der ganz klar über mir steht, dann platze ich nicht einfach so in seinen Bereich hinein.
Natürlich gibt es da bestimmte Rituale, die ich einhalte.
Gott ist doch nicht mein Kumpel.
Und dennoch gilt: wenn es darum geht, Leben zu retten, hat dies Vorrang.

Veröffentlicht von: @turmfalke1

Der Herr sagt doch: ICH bin der Arzt.

Er hat auch gesagt, dass der Sabbat für den Menschen da ist und nicht umgekehrt.

suzanne62 antworten
Turmfalke1
(@turmfalke1)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 3806
Veröffentlicht von: @suzanne62

Tust du in diesem Fall.

Das freut mich. 😊

Veröffentlicht von: @suzanne62

Wenn ich mich an jemanden wende, der ganz klar über mir steht, dann platze ich nicht einfach so in seinen Bereich hinein.
Natürlich gibt es da bestimmte Rituale, die ich einhalte.

Das würde ich bei mir auch nicht so sehen. Aber ich rede einfach mit dem, der zu mir sagt, dass Er bei mir ist alle Tage bis an der Welt Ende. Ich muss also nicht in Seinen Bereich hineinplatzen, sondern Er ist in meinen Bereich hereingekommen und somit immer für mich erreichbar. 😊 Paulus schreibt ja auch in Eph. 2, 19, dass wir Gottes Hausgenossen sind - heute schon. Und das finde ich einfach so wunderbar. Ich bin Sein Kind und darf zu Ihm rufen: Abba, lieber Vater. Abba heißt ja soviel wie "Papa".

Veröffentlicht von: @suzanne62

Gott ist doch nicht mein Kumpel.

Jesus ist mein bester Freund.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Und dennoch gilt: wenn es darum geht, Leben zu retten, hat dies Vorrang.

Warum das Wort "dennoch"? Das widerspricht sich doch nicht. Gebet rettet Leben, weil Jesus Leben rettet.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Er hat auch gesagt, dass der Sabbat für den Menschen da ist und nicht umgekehrt.

In welchem Zusammenhang steht das jetzt zu dem Thema?

turmfalke1 antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17252
Veröffentlicht von: @suzanne62

Und dass Krankheiten zuallererst einmal in die Hände eines Arztes gehören.

Ja, zuerst in die Hand des HErrn "Ich bin dein Arzt" und dann in die Hand des Subunternehmerarztes.

Ich wollte mal nicht zum Arzt, weil es keine klare Kennung gab, was mir denn nun fehlte. Jesus wies mich wörtlich an in meine Gedanken hinein: Geh zum Arzt, du brauchst Unterstützung.

Und das war auch so. Es stellte sich heraus, dass ich durch einen bestimmten Arbeitsplatz einen unverhältnismäßig hohen Mineralverbrauch gehabt hatte, der mit dem normalen Essen und Mineralwasser längere Zeit nicht gedeckt worden war und dadurch deutlich eine weitgehende Unbelastbarkeit des Herzens entstanden war.
Ich bekam dann eine konkrete und auf mich abgestimmte Anweisung, welche Mengen an Magnesium und Kalium ich zuführen musste und bald war ich wieder leistungsfähig.

deborah71 antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @deborah71

Ja, zuerst in die Hand des HErrn "Ich bin dein Arzt" und dann in die Hand des Subunternehmerarztes.

Das habe ich seit dem Ende meiner charismatischen Phase nie mehr so gehandhabt und das kommt für mich auch nie mehr in Frage.

Veröffentlicht von: @deborah71

Ich wollte mal nicht zum Arzt, weil es keine klare Kennung gab, was mir denn nun fehlte.

Gerade dann wäre ich zu meinem Hausarzt gegangen.

Veröffentlicht von: @deborah71

Jesus wies mich wörtlich an in meine Gedanken hinein: Geh zum Arzt, du brauchst Unterstützung.

Ich habe solche Erlebnisse nie gehabt, strebe sie auch nicht an.
Aber es freut mich, dass dir geholfen wurde.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich suchte gerade den Beginn des Themas der Überschrift.
Daher hänge ich auch meinen Beitrag nun direkt hier an.
Ich frage mich, was "gesund" in diesem Zusammenhang bedeutet.
Ob es "nur" Gesundheit im Sinne von "nicht krank", oder aber (auch) eine ganz andere Bedeutung hat.
Gesund kann auch bedeuten, eine gesunde Beziehung zu Gott zu haben.
Auch zu anderen Menschen finde ich.

Veröffentlicht von: @polyglott

Wenn ich bei den Evangelen beichten will, muss ich speziell an den Pfarrer herantreten

Das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung mit Gemeinden heraus nicht bestätigen. Aber ich hatte einmal auch einen sehr guten Kontakt/Draht zu einem unserer Pastoren, andererseits gute Kontakte zu anderen Christen.
Seelsorger genannt, wobei das nun keine Bezeichnung für besondere Ausbildungen oder Mitarbeit sein muss, das ist eher eine Begabung die viele Christen haben können oder haben.
Warum muss es ein Pastor sein?
Es kann vielleicht so sein wie Du sagst bei manchen Gemeinden, ich kenne ja nur einen Bruchteil, aber kann es von denen wie gesagt nicht bestätigen.

Ich mag das Wort "Ritual" nicht, das ist mir zu unpersönlich.
Und ich glaube auch nicht, dass wir besondere Rituale brauchen "um wieder in die Gemeinschaft mit Gott zu kommen".

Zu allen Zeiten überall zu Gott beten können im Heiligen Geist, selber als Heilige (in Jesus Geheiligte) ständig in Gemeinschaft lebend mit unserem Vater, durch den Heiligen Geist unumstößlich versiegelt und daher gerettet,
das ist mir so wichtig geworden für mein Leben.

LG
Karibu

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Wenn ich bei den Evangelen beichten will, muss ich speziell an den Pfarrer herantreten - und die Hürde kann manchmal schon zu hoch sein

Das ist nicht richtig. Du musst nicht den Pfarrer ansprechen. Du kannst zu jedem gläubigen Christen gehen. Denn wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind, ist ER mitten unter ihnen.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @herbstrose

Das ist nicht richtig. Du musst nicht den Pfarrer ansprechen. Du kannst zu jedem gläubigen Christen gehen. Denn wo zwei oder drei in Seinem Namen versammelt sind, ist ER mitten unter ihnen.

Das stimmt. Hatte ich wirklich geschrieben, dass das nur beim Pfarrer geht?

Allerdings - auch bei einem gewöhnlichen Mitchristen hätte ich das Problem, dass ich nicht so einfach auf jemanden zugehen würde, wenn ich was beichten wollte. Abgesehen davon, dass ich schon auch sehr viel Vertrauen haben müsste, dass derjenige es keinesfalls weitertratscht.

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @polyglott

Das stimmt. Hatte ich wirklich geschrieben, dass das nur beim Pfarrer geht?

Nein, das hast nicht du geschrieben - entschuldige bitte die Einmischung.
Das war von mir - der Grund ist gar nicht mal so sehr, dass nur ein geweihter Priester eine gültige Lossprechung erteilen kann, sondern ganz ähnliche Bedenken wie bei dir: ein geweihter/ordinierter Geistlicher unterliegt dem Beichtgeheimnis.
Das ist nicht nur kirchenrechtlich geregelt, sondern schlägt sich auch im strafrecht nieder.
Das heißt, ich kann mich weitgehend darauf verlassen, das das, was ich erzähle, den Beichtstuhl/das Sprechzimmer nicht verlässt.
Das ist bei einem gewöhnlichen Gemeindemitglied nicht der Fall.
Von daher wäre das also keine Option für mich.

suzanne62 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Wenn ich einem Menschen so vertraue, dass ich weiß , er/sie sagt es nicht weiter, ???
Ich habe eine liebe ältere Freundin, mit der ich eine zeitlang sehr oft telefonierte (1x die Woche ca.) und bei der ich auch "abladen konnte".
Als Seelsorgerin (Freikirche) hat sie nicht mal ihrem Mann ohne ausdrückliche Erlaubnis etwas weiter gesagt.
So ein Vertrauen muss schon da sein.
Und da wir nun alle "Hohepriester" in Jesus sind, verstehe ich die Auffassung mancher Gläubigen (vor allem Katholiken?), dass es nur bei bestimmten Personen vor Gott gelten kann, sowieso nicht.

Auch mein Gebet "alleine" gilt.
Wie Corrie Ten Boom schrieb: "Gott, Jesus und der Heilige Geist, das sind dann schon drei" - so war sie also nie allein beim Gebet.
(Von wegen "wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen").

lG
Karibu

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @karibu20

Und da wir nun alle "Hohepriester" in Jesus sind, verstehe ich die Auffassung mancher Gläubigen (vor allem Katholiken?), dass es nur bei bestimmten Personen vor Gott gelten kann, sowieso nicht.

Das habe ich ja schon geschrieben: für kirchliche Amtsträger gilt, dass sie einer gesetzlichen Schweigepflicht unterliegen, für Priester ist das Beichtgeheimnis noch mal zusätzlich im Kirchenrecht geregelt.

Veröffentlicht von: @karibu20

Als Seelsorgerin (Freikirche) hat sie nicht mal ihrem Mann ohne ausdrückliche Erlaubnis etwas weiter gesagt.

Wenn sie von ihrer Religionsgemeinschaft offiziell beauftragt ist, gelten hier die gleichen gesetzlichen Regelungen wie für kirchliche Amtsträger - sie würde sich strafbar machen, wenn sie etwas weitererzählt.

suzanne62 antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14193

Auch für (Glaubens)Geschwister gilt, dass man nicht tratscht und Dinge, die im Vertrauen besprochen werden, nicht weiter erzählt werden.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

"Ein Verleumder verrät, was er heimlich weiß, aber wer getreuen Herzens ist, verbirgt es".
Egal, ob "amtlich" beauftragt oder nicht.
In einer Gemeinde, in der ich mal war, ist es bis zur Spaltung gekommen, (mit?) hervorgerufen dadurch, dass eine, die meinte sie müsse es unbedingt doch tun und einer bestimmten Person (Amtsträger) weiter erzählen, dies nicht berücksichtigt hat.
Die, die das "Heimliche" erzählt hatte, hatte extra sogar um Verschwiegenheit darüber gebeten, und sie ruderte später zurück und fand es nicht halb so schlimm, aber es war zu spät, es war weiter gesagt worden und die Folgen waren nicht mehr aufzuhalten.
Da hatte ich diesen Vers im Kopf.
Das ist ja nicht nur Regel ohne Substanz, das hat ja alles Gründe dass es in der Bibel so steht!.

Nachtrag vom 10.11.2019 1224
"halb so schlimm" ist falsch gesagt, es hat wohl gar nicht so stattgefunden wie sie es erzählt hatte (NEIN, es geht da nicht "um das Eine"!!):

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Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7570
Veröffentlicht von: @herbstrose

Auch für (Glaubens)Geschwister gilt, dass man nicht tratscht und Dinge, die im Vertrauen besprochen werden, nicht weiter erzählt werden.

Das ist eigentlich eine simple Anstandsregel, die für jeden Menschen unabhängig von der Religionszugehörigkeit gilt.
Letztlich muss es sowieso jeder Mensch für sich selbst entscheiden, was er wem anvertrauen möchte.
Dass ich es in schwerwiegenden Fällen so halte, dass ich zu einem Priester beichten gehe und mir dann die Lossprechung sehr viel bedeutet, das ist ja nur meine ganz persönliche Entscheidung.
Ganz sicher möchte ich daraus keine allgemeingültige Regel machen.

suzanne62 antworten
Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1981
Veröffentlicht von: @polyglott

Allerdings - auch bei einem gewöhnlichen Mitchristen hätte ich das Problem, dass ich nicht so einfach auf jemanden zugehen würde, wenn ich was beichten wollte. Abgesehen davon, dass ich schon auch sehr viel Vertrauen haben müsste, dass derjenige es keinesfalls weitertratscht.

Worin besteht dann deine Angst?

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Dass der andere nicht so vertrauenwsürdig ist, wie ich dachte?

und dass Dinge über mich öffentlich kursieren, die nicht in die Öffentlichkeit gehören? Nicht jeder ist unbedingt immer so verschwiegen - selbst wenn er es von sich denkt...

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Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1981

Ich frag mal anders ... Hättest du etwas zu verlieren, wenn ein Sündenbekenntnis von dir in die Öffentlichkeit dringt?

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Natürlich hätte ich was zu verlieren. Komische Frage.

Ich bin der Meinung, dass es nicht an die Öffentlichkeit gehört, wenn es sich um sehr persönliche Verfehlungen handelt. Bei Steuerhinterziehung oder politischen Fragen hat vielleicht die Öffentlichkeit ein Interesse.

Aber, wenn da jemand seine Frau betrügt, muss das ja nicht die halbe Stadt wissen - und ich würde es von anderen auch gar nicht wissen wollen.

Denn stell dir mal vor, die Frau erfährt es durch Buschfunk. Für mich gilt da immer noch das Prinzip, dass durch eine ausgesprochene Wahrheit nicht noch mehr Schaden als vorher angerichtet wird. Also, u.a. der Schutz der Rechte Dritter spricht sehr für Vertraulichkeit der Beichte.

Nachtrag vom 10.11.2019 1201
Ach so, P.S.

Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass ich, wenn jemand von einer konkreten Sünde meinerseits wüsste und mich darauf anspräche - dass ich dann was verbergen müsste. Ich hab sie ja bekannt, ich hab versucht, die Folgen zu bereinigen, wo es noch ging. Sie ist vergeben, ich bin frei. Im Gespräch zu zweit kann man mich natürlich darauf ansprechen.

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Adjutante
(@adjutante)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1981
Veröffentlicht von: @polyglott

Natürlich hätte ich was zu verlieren. Komische Frage.

Wieso komische Frage? Weiter oben las ich von dir:

"Ich finde die Tageslosung ganz stark und überlege gerade, wie ich das mehr in mein Leben kriegen."

adjutante antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Vielleicht habe ich dich falsch verstanden?

Ja, ich überlege, wie ich mehr Elemente von der Tageslosung in mein Leben bringen kann. Konkret eben, wem ich meine Fehler berichten könnte.

Mein Problem ist nicht, dass ich das prinzipiell nicht machen will - sondern, dass ich eben eine ganze Weile nachdenken muss, wem ich das anvertrauen würde - und wen ich auf der anderen Seite auch gar nicht damit belasten möchte (das ist nämlich auch noch ein Aspekt.)

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @tristesse

Was bedeuten Euch die Worte von Paulus? Wie geht Ihr als Christen im Alltag mit diesem Dilemma um?

Hallo tristesse,

mir ist gerade beim Lesen bewusst geworden, wie relativ gut ich funktioniere, wenn es um andere geht, aber wie wenig ich mich selbst so wertschätze, dass ich so handle, wie es gut für mich wäre.

Oft vergeude ich meine freie Zeit mit Dingen, die nicht wirklich weiter führen, statt sie zu nutzen und mit dem zu füllen, was ich mir immer wieder vornehme, was ich aber nicht wirklich umsetze. Ich sündige so gesehen an mir selbst.

Kannst du mir bitte noch verraten, welche Übersetzung das ist?
Vielleicht kaufe ich mir ja doch noch einen Zweit-Bibel - siehe Thema Luther-Übersetzung - denn diese Übersetzung spricht mich sehr an. Vor allem verstehe ich Paulus hier, was selten genug bei mir passiert.

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3 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @leserin725

Kannst du mir bitte noch verraten, welche Übersetzung das ist?
Vielleicht kaufe ich mir ja doch noch einen Zweit-Bibel - siehe Thema Luther-Übersetzung - denn diese Übersetzung spricht mich sehr an. Vor allem verstehe ich Paulus hier, was selten genug bei mir passiert.

Diese Stelle hat mich gerade am Meisten berührt und interessiert.
Auch wegen dem anderen Thread, den Du erwähnst und wo ich schon darauf aufmerksam wurde.

Ich mit meiner "uuh, was ist das denn für eine Übersetzung" - Einstellung muss mich da nämlich wohl ziemlich korrigieren lassen, wenn das sogar dazu führt, dass Manche - wie Du ja auch von Dir selber beschreibst - dann sogar Paulus Worte besser (oder eher gesagt überhaupt mal?) verstehen.

Das finde ich enorm wichtig.

Liebe Grüße
Karibu

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 3 Sekunden

Beiträge : 0

Hi Karibu,

ich bin nicht so der treue Bibelleser und wenn ich mal lese und dann bei Paulus lande, passiert es schon mal, dass ich meine Lutherbibel zuschlage und denke "wer soll das verstehen?" Jesus verstehe ich weitaus besser als Paulus.

Aber diese Paulusworte in dieser Übersetzung hatten mir gerade was zu sagen, klar und deutlich 😊 Bin gespannt auf die Antwort von tristesse.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 17543

Übersetzung
Hallo,
Ich hab die "Neues Leben" Bibel genommen. Wir haben diese Übertragung als Gemeinde - Bibel, das heißt, die Gruppen benutzen alle dieses Format, wer neu in die Gemeinde kommt, bekommt so eine geschenkt. Ich denke das wurde aus praktischen Gründen so eingeführt. Ich hab mir auch eine gekauft, als ich in die Gemeinde kam und lese sie gern, weil ich das Wort dadurch ganz gut verstehe 😊
Aber Luther liebe ich auch sehr.

Die Leute, die bei uns predigen verwenden aber verschiedene Übersetzungen.

tristesse antworten


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