Selbstvertrauen
Ich mache mal ein persönliches Thema auf. Ich habe seit Kindheit ein schwaches "Selbst"vertrauen. In der Kindheit Scham erlebt. Kein Urvertrauen gelernt.
Als junger Erwachsener habe ich psychologische Rategeber gelesen mit den heute üblichen Überzeugung: Es fehlt uns an Selbstachtung, es geht uns schlecht, wenn wir gering von uns denken. Wir sollen ein schwaches Selbstwertgefühl mit hohem austauschen! Wir sollen uns groß fühlen und selbst lieben. Wir sollen die besten Freunde von uns selbst sein.
Diese einfachen Tipps und Anleitungen änderten aber wenig. Als ich vor 10 Jahren zum Glauben fand änderte sich dann viel für mich. Weil ich Gott spürte, erlebte ich eine tiefe Liebe. Ich denke ihr wisst was ich meine 🙂 Aber das ist keine Selbstliebe. Es ist viel tiefer und bedeutender.
Dennoch zweifele ich auch heute schnell an mir. Ich durchschaue vielen Menschen mit starken Selbstbewusstsein als zu unkritisch, selbstherrlich und fühle mich trotzdem klein vor ihnen.
Bei Paulus lese ich eine Demut, die anders ist als man sie heute versteht. Die weder von Selbsthass noch Selbstliebe bestimmt wird. Sie urteilt nicht und lässt sich von Kritik nicht einschüchtern. Sie kratzt nicht an seinem Selbst.
Diese Demut klingt etwas wie das Loslassen im Buddhismus. Aber wir Christen glauben an eine Seele. Es ist kein Loslassen von einer angeblichen Illusion eines Ichs. Aber trotzdem ist es keine Selbstliebe. Wir sind ein Ich und wir sind geliebt. Und aus dieser Liebe lassen wir uns nicht von Urteilen stören. Doch die Wiedergeburt als Christ ist für mich kein Fingerschnips. Es ist bei mir ein Weg...
Wie steht ihr zu Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstliebe. Spüren diese Christen, weil sie nicht aus einem kleinen Ich leben, sondern einem Selbst das in Beziehung mit Jesus steht? Oder ist das Selbst immer schlecht? Ein Ego?
Veröffentlicht von: @leibesglieder
Wie steht ihr zu Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstliebe. Spüren diese Christen, weil sie nicht aus einem kleinen Ich leben, sondern einem Selbst das in Beziehung mit Jesus steht? Oder ist das Selbst immer schlecht? Ein Ego?
Den eigenen Egoismus gilt es zu nach und nach zu erkennen und zu überwinden. Den lange Weg dorthin, wird in der biblischen Imagination angesprochen und beschrieben, das geschieht, wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dann gebe zum Rock auch noch den Mantel hinzu. (Mt. 5, 40)
@van-hagen Ja, die Bergpredigt ist da sehr deutlich. Aber siehst du es dann anders als die anderen Antworten, die Selbstliebe und Selbstbewusstsein für Christen wichtig finden?
Veröffentlicht von: @leibesglieder@van-hagen Ja, die Bergpredigt ist da sehr deutlich. Aber siehst du es dann anders als die anderen Antworten, die Selbstliebe und Selbstbewusstsein für Christen wichtig finden?
Die Stimme des Selbstbewusstseins wird immer wacher, die angebliche Schlichtheit des Mann aus Nazareth verliert zunehmend an Bedeutung, denn es gehen in dieser Richtung Veränderungen in der Gesellschaft vor - nur, wie löst sich damit in Verbindung das Abgeben des Mantels auch noch zum Rock dazu ?
Nehmen wir einmal die Legende vom Heiligen Martin zuvor, der hoch zu Ross seinen roten Mantel für den Bettler teilt. Dem Heiligen Martin mangelt es dabei, hoch zu Ross bleibend, nicht an Selbstbewusstsein. Solche Legenden sind imaginativ in Sinnbilder eingekleidet und sprechen geistige Kräfte an. Die Bibel spricht daher keinen physisch armen Bettler an, dem kalt im Winter ist, der vielleicht die Wärme des Mantels bräuchte, denn das Bild des Winters zeigt in einem imaginativen Bild, arm im Geiste zu sein, wo die Kälte herrscht und bittet um Geist. Dafür steht der Mantel, der physisch die Umhüllung des Körpers bedeutet, welches er auch im geistigen Sinne als Umhüllung an Bedeutung beibehält, er ist geistig also Schutzhülle des Inneren, der seelischen Empfindungen, Eindrücke und die Kraft zum Leben, aber er ist als Beschützer auch der Verwandler und Veredler des Inneren. Der Mantel steht für das Bewusstsein seiner selbst, für sein eigenes Selbst- oder Ich-Bewusstsein, das die Bibel in ihrer spirituellen Fachsprache als Ich bin bezeichnet wird.
Die Teilung des Mantels als Halbierung ist ja nur physisch möglich, nicht aber geistig. Sein Ich-Bewusstsein kann nicht zur Hälfte abgeben werden. Bei Mt. 5, 40 bedeutet es daher nicht, seinen Mantel ganz abgeben zu sollen, sondern dafür sorgen zu sollen, dass ein eigener erhalten wird.
Solche Legenden sind imaginativ in Sinnbilder eingekleidet und sprechen geistige Kräfte an. Die Bibel spricht daher keinen physisch armen Bettler an, dem kalt im Winter ist, der vielleicht die Wärme des Mantels bräuchte, denn das Bild des Winters zeigt in einem imaginativen Bild, arm im Geiste zu sein, wo die Kälte herrscht und bittet um Geist.
Kann man so sehen 🧐 - muss man aber nicht 🤔
Dafür steht der Mantel, der physisch die Umhüllung des Körpers bedeutet, welches er auch im geistigen Sinne als Umhüllung an Bedeutung beibehält, er ist geistig also Schutzhülle des Inneren, der seelischen Empfindungen, Eindrücke und die Kraft zum Leben, aber er ist als Beschützer auch der Verwandler und Veredler des Inneren. Der Mantel steht für das Bewusstsein seiner selbst, für sein eigenes Selbst- oder Ich-Bewusstsein, das die Bibel in ihrer spirituellen Fachsprache als Ich bin bezeichnet wird.
Kann man auch so sehen 🧐 - muss man aber ebenfalls nicht 🤔
Bei Mt. 5, 40 bedeutet es daher nicht, seinen Mantel ganz abgeben zu sollen, sondern dafür sorgen zu sollen, dass ein eigener erhalten wird.
... dass ein eigener Teil (für einen selbst) erhalten wird...
Aha - soviel Selbstliebe darf also lt. Matthäus doch sein 😨
Und damit sind wir wieder - trotz aller schönen Bilder, Imaginationen und Vergleiche - bei der Aufforderung "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" 😇 😇 😇 😍 😍 😍
Veröffentlicht von: @bepe0905
Bei Mt. 5, 40 bedeutet es daher nicht, seinen Mantel ganz abgeben zu sollen, sondern dafür sorgen zu sollen, dass ein eigener erhalten wird.
... dass ein eigener Teil (für einen selbst) erhalten wird...
Aha - soviel Selbstliebe darf also lt. Matthäus doch sein 😨
So interpretiert man es, wenn die Fachsprache spiritueller Texte nicht ihnen gemäß, sondern quantifizierend (im modernen mathematischen Sinne) gelesen werden.
So interpretiert man es, wenn die Fachsprache spiritueller Texte nicht ihnen gemäß, sondern quantifizierend (im modernen mathematischen Sinne) gelesen werden.
Sorry - aber bei dem, was du hier als "Fachsprache spiritueller Texte" und als "quantifizierende Textauslegung im modernen mathematischen Sinne" bezeichnest, sehe ich als ziemlich "esoterisches Geschwurbel" (wie ich bereits an anderer Stelle schrieb).
Ja - man kann in alte Texte viel hineininterpretieren (was manchmal durchaus OK ist) und man kann ihnen dadurch einen besonderen spirituellen Anstrich geben. Und zwar auch dort, wo keiner vorhanden ist und der Text in aller Klarheit für sich selbst spricht!
Und klar - manche Texte haben tatsächlich eine mehrfache Aussage, eine konkrete für den jeweiligen Fall und eine weitere, die eher allgemein gilt und Raum und Zeit überdauert.
Aber dieser Text im Matthäusevangelium ruft schlicht, einfach, eigentlich klar und deutlich auf, Übles nicht mit Üblem zu vergelten. Er fordert Leser bzw. Hörer zur Bereitschaft zum friedlichen Miteinander auf, wobei sogar persönliche Vorleistungen erwartet werden. Und dies in einer klaren Sprache, die für jedermann und -frau verständlich ist, auch wenn manche "Fachleute" damit vielleicht Probleme haben:
38 Ihr habt gehört, dass gesagt ist: »Auge um Auge, Zahn um Zahn.« 39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Bösen, sondern: Wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. 40 Und wenn jemand mit dir rechten will und dir deinen Rock nehmen, dem lass auch den Mantel. 41 Und wenn dich jemand eine Meile nötigt, so geh mit ihm zwei. 42 Gib dem, der dich bittet, und wende dich nicht ab von dem, der etwas von dir borgen will.
Veröffentlicht von: @bepe0905So interpretiert man es, wenn die Fachsprache spiritueller Texte nicht ihnen gemäß, sondern quantifizierend (im modernen mathematischen Sinne) gelesen werden.
Sorry - aber bei dem, was du hier als "Fachsprache spiritueller Texte" und als "quantifizierende Textauslegung im modernen mathematischen Sinne" bezeichnest, sehe ich als ziemlich "esoterisches Geschwurbel" (wie ich bereits an anderer Stelle schrieb).
Das ist kein Dialog, sondern eine Abwertung. Ein Dialog würde damit beginnen, zunächst sich selber danach zu fragen, was eine Quantifizierung denn eigentlich bedeutet und dann kann beim anderen nachgefragt werden. Stattdessen lässt deine Ausdrucksweise Bescheidenheit nicht erkennen, die es aufbringt, sich auch irren zu können und die bisherige Meinung zu verbessern, dafür aber zeigt sie eine beleidigte und besserwisserische, über den Mund fahrende Haltung.
Veröffentlicht von: @van-hagenEin Dialog würde damit beginnen, zunächst sich selber danach zu fragen, was eine Quantifizierung denn eigentlich bedeutet und dann kann beim anderen nachgefragt werden.
Du könntest auch einfach verraten, was Du mit dieser 'Quantifizierung' meinst.
Und soweit ich mich erinnere, wurdest Du auch danach gefragt.
Ja, so mag das nun mal sein und so kann man das empfinden - damit muss man hier fertig werden.
Aber zur Sache: Man muss nicht unbedingt einen Dialog suchen, um hier mitzuschreiben.
Auch der einfache Austausch unterschiedlicher Meinungen und Erkenntnisse ist möglich, für manche der stilleren Mittleser auch interessant, hilfreich, spannend oder manchmal sogar erheiternd.
Bescheidenheit habe ich hinsichtlich meiner Aussagen eigentlich nur selten für mich in Anspruch genommen. Denn wenn ich eine klare (und biblisch begründete) Meinung habe, dann sage ich sie auch. Auch dann, wenn Andere dies vielleicht als Angriff auf ihre Meinung fühlen. Soll aber aus meiner Sicht weder eine Beleidigung noch Abwertung sein - allenfalls eine Abgrenzung!
Und besserwisserisch? Etwas flapsig könnte ich dir antworten "Wer kann, der kann halt!"
Aber eher freundschaftlich empfehle ich dir, doch mal deine eigenen Texte dahingehend zu lesen. Als intelligenter Mensch, der du zu sein scheinst, strotzt dein Duktus geradezu vor Begriffen, die es manchen Leuten schwer machen, dir zu folgen und dich zu verstehen. Ja, manche deiner Sätze klingen schon etwas besserwisserisch und abgehoben. Und ich glaube nicht, dass du das nötig hast.
LiGrü
Dschordsch
Veröffentlicht von: @bepe0905Solche Legenden sind imaginativ in Sinnbilder eingekleidet und sprechen geistige Kräfte an. Die Bibel spricht daher keinen physisch armen Bettler an, dem kalt im Winter ist, der vielleicht die Wärme des Mantels bräuchte, denn das Bild des Winters zeigt in einem imaginativen Bild, arm im Geiste zu sein, wo die Kälte herrscht und bittet um Geist.
Kann man so sehen 🧐 - muss man aber nicht 🤔
Dafür steht der Mantel, der physisch die Umhüllung des Körpers bedeutet, welches er auch im geistigen Sinne als Umhüllung an Bedeutung beibehält, er ist geistig also Schutzhülle des Inneren, der seelischen Empfindungen, Eindrücke und die Kraft zum Leben, aber er ist als Beschützer auch der Verwandler und Veredler des Inneren. Der Mantel steht für das Bewusstsein seiner selbst, für sein eigenes Selbst- oder Ich-Bewusstsein, das die Bibel in ihrer spirituellen Fachsprache als Ich bin bezeichnet wird.
Kann man auch so sehen 🧐 - muss man aber ebenfalls nicht 🤔
Bei Mt. 5, 40 bedeutet es daher nicht, seinen Mantel ganz abgeben zu sollen, sondern dafür sorgen zu sollen, dass ein eigener erhalten wird.
... dass ein eigener Teil (für einen selbst) erhalten wird...
Aha - soviel Selbstliebe darf also lt. Matthäus doch sein 😨
Und damit sind wir wieder - trotz aller schönen Bilder, Imaginationen und Vergleiche - bei der Aufforderung "liebe deinen Nächsten wie dich selbst" 😇 😇 😇 😍 😍 😍
Na, "quantifizierend" ist doch ein bekanntes Wort - oder nicht? Es ist ein Spiel mit den Bedeutungen, die ihnen gegeben werden. Diese habe ich als diese eine Idee vorgegeben. Gibt man sie ihnen quantifizierend oder sinnbildlich? Quantifizierend ist doch leicht, oder nicht? Man gibt die Hälfte und erfriert mit - Wie sähe es speziell in diesem Beispiel sinnbildlich aus?
Veröffentlicht von: @leibesglieder@van-hagen Ja, die Bergpredigt ist da sehr deutlich. Aber siehst du es dann anders als die anderen Antworten, die Selbstliebe und Selbstbewusstsein für Christen wichtig finden?
Sehen das andere denn nicht auch für andere?
Veröffentlicht von: @deborah71Denn Mangel zeitigt Verhaltensweisen wie Egoismus und Egozentrik. Wenn Eltern nicht lieben konnten und Gott diesen Mangel nicht ausfüllen darf, dann versucht man, auf andere Ersatzmaßnahmen auszuweichen, die aber nur unvollständig den Mangel beheben und in in Folge wieder vergrößern.
Ja, wobei der Mangel auch in Selbstkritik und Angst münden kann!
Aber ist es nicht dann eben doch keine Selbstliebe, sondern die Liebe Gottes. Selbstliebe ist begrenzt und wandelbar. Die Liebe Gottes ist bedingungslos und so stark wie nichts.
Psalm 139, 14 Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.
Psalm 23, 1 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. > eine gute Steilvorlage für ein Gebet: HERR, hier ist Mangel. Fülle DU bitte meinen Mangel aus.
Mir ergeht es ähnlich. Mein Selbstbewusstsein ist nicht gerade ausgeprägt und wenn ich mal selbstbewusst agiere, bekomme ich schnell einen auf den Deckel. Als ob GOTT sagen will, Freundchen werde nicht übermütig.
Ich würde mich so ausdrücken: sobald Du nicht verstehen würdest, wer Du bist, wird Dein Selbstvertrauen gering bleiben.
Was Du verstehen solltest, ist, alles in dieser Welt dreht sich nur um Dich. Du bist das Wichtigste auf der Erde. Es gibt nur Dich, sogar alle Deine Haare von Gott gezählt sind.
Alles was Du machst, betrifft niemanden mehr. Es ist leicht zu sagen… stimmt, aber sobald Du es verstehst, was für ein Wert Du in dieser Welt bist, kommt Dein Selbstbewusst mit einer größeren Verbesserung ins Spiel Deines Lebens.
Allerdings, was wird es für Dich mein Schreiben, oder ein Schreiben von den anderen bringen, wenn Du selbst keine praktische Schritte einleitest?
Lerne bitte in erster Linie das einzige Wort auszusprechen: „Nein“, wenn Dir etwas nicht gefällt und Du mit etwas nicht einverstanden bist.
Lerne bitte auch Deine Gedanken auszusprechen, bleib bitte nicht still, wenn Du was sagen willst, aber unterdrückst Dich dabei. Lasse diese Unterdrückung weg, Du bist das Wichtigste auf dieser Erde Glied: „Liebesglied“, es dreht alles nur um Dich, nicht um die anderen in Deiner Nähe!
Natürlich Respektlosigkeit gegenüber anderen muss weichen, die andere sind ebenfalls wichtig, aber, für Dich - bist Du nur wichtig.
Ego - ist es nicht. Denn, wenn Du Dich selbst nicht anerkennst und Dich durch die anderen kaputt machst, weil sie, vielleicht nach Deinen Gedanken, wichtiger als Du sind - wie soll es dann mit Dir vorwärtsgehen und in Deiner Persönlichkeit das Selbstbewusst und Selbstvertrauen wachsen?
Wie gesagt, mein Schreiben bringt für Dich nichts, sobald Du nicht anfängst, kleinere Schritte zu machen.
Mach’s gut und Gottes Segen!
Selbst- Bewusstsein…ist für mich jenseits von Kraft, Können, Alter, Geschlecht oder sonst etwas abhängig. Eigentlich ist es die essenzielle Frage im Leben: Wer bin ich?
Wenn ich diese Frage beantworten kann, dann bin ich selbst-bewusst. Manchmal geschieht es, dass man ein Selbst-Bild hat, das dann zerstört wird…wieso auch immer; das Selbst-Bewusstsein kann nie zerstört werden.
Der Selbstwert hängt mit dem Selbst-Bewusstsein zusammen. Dein Selbst ist immer liebenswert und wert-voll, aber dein Selbstwertgefühl sagt dir manchmal etwas anderes. Dein Selbstwertgefühl kann von dir oder anderen zerstört werden
-wenn dein Selbstbewusstsein noch nicht herausgefunden hat, dass dein Wert immer gleich hoch ist. Zu keiner Zeit bist du „mehr“ oder „weniger“ wert oder
-wenn dein Selbstwert an etwas geknüpft ist, das man verlieren kann.
Ich merke gerade, dass du ja auch explizit nach Selbstvertrauen gefragt hast…und das finde ich irgendwie schwierig.
Obwohl es ja vom Wort her einfach ist: man vertraut sich selbst.
Aber wie oft bereut man, was man getan oder entschieden hat und wie oft liegt man mit seiner Einschätzung daneben…oft denke ich, dass ich mir eigentlich nicht selbst vertrauen kann, weil meine Informationen und meine Wahrnehmung so unzureichend, unrealistisch, ungenau, unvollständig usw. sind, dass ich unmöglich damit eine vertrauenswürdige Entscheidung treffen kann…vielleicht finde ich es deshalb so erstrebenswert, von Jesus zu lernen…weil mir dann manches vorgegeben ist und ich eben nicht entscheiden, sondern nur folgen muss…
🙂😅
@stern Ja, deshalb finde ich das Wort Selbstvertrauen als Christ schwer. Ja, wir brauchen Vertrauen in unsere Kräfte und unser Dasein. Aber wir schaffen es nicht alleine und es hängt auch nicht uns alleine ab. Also ist Gottvertrauen am Ende passender, denke ich. Ich finde es aber schön durch den Beitrag gelernt zu haben, dass Selbstliebe durchaus christlich sein kann
Ich finde es aber schön durch den Beitrag gelernt zu haben, dass Selbstliebe durchaus christlich sein kann
Auf jeden Fall ist sie das!
“Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist auch für einen selbst gedacht.
@leibesglieder - Jesus liebt dich. ER hat sein Leben für dich gegeben, damit du leben kannst.
ER hat dich vom Fluch des Gesetzes befreit, damit du vom Fluch erlöst wirst. Denn es steht
geschrieben - verflucht ist, wer am Holz hängt. Jesus hat den Schuldschein für dich bezahlt.
Du bist frei, erlöst von allen Stricken und Banden des Feindes. Angst, Scham und Schuldge-
fühle oder Minderwertigkeitsgefühle sind vom Teufel. Du aber bist ein Kind Gottes.
Sage NEIN zu diesen negativen Gefühlen. Proklamiere laut, dass du ein Kind Gottes bist, wertvoll,
geliebt und wertgeachtet von Gott und geborgen in Christus. Es steht geschrieben, wenn
wir dem Teufel widerstehen, muss er fliehen.
Gott will, dass du ein gesegnetes und angstfreies Leben in Christus führst, dass du weißt wer du
in Christus bist. Lies täglich einen Abschnitt in der Bibel, damit das Wort Gottes in deinem Herzen
wurzeln schlagen kann.
Ich möchte das mal ergänzen: Laut aussprechen, weil Gott auf diese Weise schuf. Er sprach -> es ward. Wir holen auf diese Weise die himmlische in unsere irdische Welt. *grobgesagt* Wir sprechen aus, damit es werden kann.
Ich tät es nicht "Selbstliebe" nennen. Ich komme vielleicht von einer anderen Seite: Nicht nur Paulus, es gibt so viele Menschen auch heute, die "gehen auf" in der Liebe Gottes, sie sehen sich in der Liebe Gottes (anders als in der Welt), sie erfahren sich in der Liebe Gottes (anders als in der Welt). Weil wir in der Liebe Gottes ruhen können, verändert es unser Sein in dieser Welt. Sich in Gott zu verstehen ... also Gott verstehen/sehen ... und wissen, wer er ist (personaler Gott) und wissen, wer ich bin und wer ich in ihm bin ... daraus ziehe ich mein Selbst, weil ich mir dessen dann eben bewusst bin - um mal in der deutschen Sprache zu bleiben und mit ihr zu "spielen" ... Dieses "(sich)Selbst-bewusst-Sein" resultiert aus etwas anderem als dem, was die meisten von uns "in der Welt" gelernt haben, erlebt haben und immer noch erleben. Es ist das "Sein in Christus", das "Ruhen in Christus", das Schöpfen aus Christus - aus der tiefen Liebe, die Gott zu uns hat. Es ist Christus selbst ... der wiederauferstanden ist und lebt, der in Beziehung zu seiner Schöpfung geht/tritt, Kontakt aufnimmt, sich erfahrbar macht ... dieser große Gott mitten unter uns ... Er ist unsere Kraft (in dieser Welt)!
@neubaugoere Ja, ich denke, das ist genau das was ich zu Beginn meinte. Oder versucht habe zu erklären. Ich danke dir!
Ich möchte das mal ergänzen: Laut aussprechen, weil Gott auf diese Weise schuf. Er sprach -> es ward. Wir holen auf diese Weise die himmlische in unsere irdische Welt. *grobgesagt* Wir sprechen aus, damit es werden kann.
Und ich würde gern noch ergänzen, dass man es mit dem Herzen glauben muss.