Taufen lassen, obwo...
 
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Taufen lassen, obwohl schon als Baby getauft?

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Flutterby
Themenstarter
Beiträge : 164

Hallo zusammen,

ich wurde zwar schon als Baby in einer katholischen Kirche getauft, würde mich aber gerne jetzt (51 Jahre später) nach einigen Jahrzehnten ohne Gott und meiner Bekehrung vor einem halben Jahr noch einmal in einer pfingstkirchlichen Gemeinde taufen lassen. Ich habe ein bisschen gegoogelt und bin dabei auf folgende Aussage gestoßen:

Bei den Pfingstgemeinden ist es so, dass diese prinzipiell die Taufe, die jemand in der frühen Kindheit empfangen hat, als ungültig betrachten. Pfingstlerinnen und Pfingstler glauben (meistens), dass die Taufe lediglich ein äußerliches Bekenntnis sei, mit dem jemand seine Bekehrung vor der Gemeinde bekräftigt. Da sich ein Kleinkind noch zu nichts bekehren kann, ist jede an ein Kind gespendete Taufe aus pentekostaler Sicht ungültig.

Von daher kannst Du sicherlich in der Pfingstgemeinde getauft werden. Aus pentekostaler Sicht bist Du ja ungetauft. Aus evangelisch-lutherischer Sicht bist Du bereits gültig getauft - eine Wiederholung der Taufe wäre somit eine Verleugnung der Gnade, die Gott Dir bereits geschenkt hat. Von daher solltest Du Dir genug Zeit nehmen, um Dir zu überlegen, für welchen Glauben Du Dich entscheidest.

(Quelle) (Unterstreichungen von mir)

Was haltet Ihr von der unterstrichenen Aussage?

Ich persönlich sehe das so: Meine Babytaufe ist für mich nicht "ungültig", daher "verleugne" ich auch nichts, wenn ich mich als Erwachsener noch einmal taufen lasse. Ich möchte damit lediglich - diesmal aber als eine bewusste und freie Willensentscheidung - meine Zugehörigkeit zu Gott noch einmal bekräftigen. Man könnte das vielleicht ein wenig mit der Tradition bei Ehepaaren vergleichen, die später ihr Eheversprechen noch einmal erneuern wollen. Genauso möchte ich Gott gegenüber meine neu gefundene Liebe zu ihm noch einmal bestätigen.

Bei den Pfingstgemeinden ist es glaube ich so, dass diese mit der Taufe noch andere Aspekte verbinden, aber das spielt hierbei für mich eine untergeordnete Rolle.

LG
Stefan

Antwort
452 Antworten
Tineli
Beiträge : 1367

Erwachsenen-Konfirmation
Hi du,

wenn für dich deine Babytaufe gültig ist, dann würde ich dir empfehlen, dich nicht (nochmal) taufen zu lassen. Aber wie wäre es mit einer Art Erwachsenen-Konfirmation? Die Konfirmation in der evangelischen Kirche ist die Bekräftigung der Taufe, die der Konfirmand als Baby erhalten hat.

Bei uns in der Gemeinde hat das mal jemand gemacht, die einen ähnlichen Lebensweg wie du hatte (eine längere Zeit ohne Gott, dann erneute Hinwendung zu Gott). Damit kann man ja auch öffentlich bekennen, dass man nun Gott folgen möchte.

Liebe Grüße
Tineli

tineli antworten
22 Antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Was Tineli hier vorschlägt, wäre auch mein Vorschlag an dich.

ungehorsam antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158

Das ist aus Sicht der Pfingstkirche nicht möglich. Aus deren Sicht muss vor eine Taufe die Bekehrung stattgefunden haben. Das geht bei einem Baby nicht. Außerdem ist dort nur eine Taufe durch untertauchen möglich.

Eine Konfirmation kennt die Pfingstkirche nicht.

rainer412 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Bekehrung - Taufe
Danke rainer412

Veröffentlicht von: @rainer412

Das ist aus Sicht der Pfingstkirche nicht möglich. Aus deren Sicht muss vor eine Taufe die Bekehrung stattgefunden haben. Das geht bei einem Baby nicht. Außerdem ist dort nur eine Taufe durch untertauchen möglich.

Das ist auch meine Sicht von Taufe. Kinder stehen doch eh unter seinem besonderen Segen, warum also noch taufen? Das dient aus meiner Sicht eher nur der Sicherheitsbedürfnisbefriedigung der Eltern. Aus Sicht eines Erwachsenen, der als Baby nunmal getauft wurde kann ich das vollkommen verstehen und heiße dies auch gut, dass er seine Bekehrung kundtut und sich daraufhin taufen lassen will. Auch unabhängig von der Babytaufe.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Kinder stehen doch eh unter seinem besonderen Segen, warum also noch taufen?

Ich bin nicht für Kindertaufe ... die Glaubenstaufe als bewusster Gehorsamkeit und Bekennerakt soll es ein. Mit IHM gestorben und auferstanden ... ein öffentliches Bekenntnis für Gemeinde und Gäste.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

eben, und das können Kinder nicht und Eltern können das auch nicht für ihre Kinder ... sie können sich was wünschen und von Gott erbitten, aber nicht stellvertretend für ihre Kinder "sich bekehren" ...

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Gleichwohl denke ich das die Kindertaufe in gewisserweise ein Fürsorgeakt sein soll, ähnlich einer Patenschaft. Deswegen ist sie, für mich, nicht erlösend. Mag jeder für sich entscheiden. Bestenfalls pro Gottes Wort.

Ein Vergleich sei erlaubt, der scheinbare (?) von Gotteshäusern erregt ja eine Menge Unverständnis. Doch bitte, was hat Gott für Anweisungen für die Stiftshütte und den Tempel gegeben für die Materialien? Prunk über Prunk ... was dem Heiligen und Gerechten ja auch zusteht. Aber ... Kirchen= Nachahmer, in diesem Fall?

Anonymous antworten
Tineli
(@tineli)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 1367

Ich möchte nochmal sagen: WENN flutterby die Babytaufe als gültig ansieht, dann finde ich es merkwürdig, sich nochmal taufen zu lassen.

All diejenigen, die hier bekräftigen, dass sie die Babytaufe nicht als gültig ansehen, reden damit m.E. am Thema vorbei. Klar, man kann auch diskutieren, ob das wirklich richtig ist, ob die Babytaufe nun gültig ist. Aber dazu habe ich keine Aussage gemacht. Sondern nur unter der Prämisse, dass man diese als gültig anerkennt, dann finde ich es merkwürdig, sich nochmal taufen zu lassen.

Es ist richtig, dass Pfingstkirchen keine Konfirmation kennen. Wenn sie es aber akzeptieren, dass jemand seine Babytaufe als gültig anerkennt, dann sollte es evt. auch möglich sein, eine konfirmationsähnliche Handlung durchzuführen. Gerade in den Freikirchen ist man doch oft nicht so abhängig von vorgegebenen Liturgien! Immerhin ist die Landeskirche bei uns über ihren Schatten gesprungen und hat unsere Kinder gesegnet, weil wir sie als Babys nicht haben taufen lassen! Warum sollte es umgekehrt nicht auch möglich sein, dass eine Pfingstkirche eine Art Konfirmations-Ritus durchführt? Einfach mal mit dem Pastor reden.

Gruß, Tineli

tineli antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @tineli

Ich möchte nochmal sagen: WENN flutterby die Babytaufe als gültig ansieht, dann finde ich es merkwürdig, sich nochmal taufen zu lassen.

Das sehe ich genau so. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe. Es braucht keine zwei Taufen.

miss-piggy antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tineli

All diejenigen, die hier bekräftigen, dass sie die Babytaufe nicht als gültig ansehen, reden damit m.E. am Thema vorbei.

Darüber sollte man schon nachdenken, auch wenn man sich danach korrigieren muß.

Anonymous antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1643

Hi!

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Kinder stehen doch eh unter seinem besonderen Segen

Hättest Du für diese These eine biblische Belegstelle?
Und in welchem Alter würde dieser Segen verfallen?

Dank und Gruß
Andreas

andreas-wendt antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Er sagte "lasset die Kinder zu mir kommen", er sagte nicht "bringt die Kinder zu mir" ... aus meiner Sicht spricht das für eine freie Entscheidung.

Dieser "Geist" des genauen exakten Auftuns, Aufrechnens etc. ist ganz bestimmt nicht mitten aus dem Herzen Jesu, denn der sieht die Herzenshaltung und nichts ist ihm wichtiger.

Frohe Pfingsten!

neubaugoere antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1643
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Er sagte "lasset die Kinder zu mir kommen", er sagte nicht "bringt die Kinder zu mir" ... aus meiner Sicht spricht das für eine freie Entscheidung.

Gut, aber im Kontext sagt er es über Kinder, die zu ihm gebracht wurden, damit er sie anrühre. Das muss er wohl okay gefunden haben.

Das war aber nicht meine Frage.

Dir auch ein frohes Pfingstfest!

andreas-wendt antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Kinder stehen doch eh unter seinem besonderen Segen, warum also noch taufen? Das dient aus meiner Sicht eher nur der Sicherheitsbedürfnisbefriedigung der Eltern.

Nein, mit einem "Sicherheitsbedürfnis" der Eltern hat das nichts (mehr) zu tun.
Von einem Gott, dem ich zutraue, kleine Kinder auf ewig in der Hölle zu quälen, würde ich mich angewidert abwenden und nie wieder zu ihm beten. Dem würde ich doch meine Kinder nicht anvertrauen (was Eltern mit der Entscheidung, ihr Kind taufen zu lassen, ja tun).
Es hat viel zu tun mit dem Wunsch der Eltern, das, was ihnen im Leben als kostbar und unverzichtbar erscheint, an ihre Kinder weiterzugeben.

suzanne62 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1643
Veröffentlicht von: @suzanne62

Nein, mit einem "Sicherheitsbedürfnis" der Eltern hat das nichts (mehr) zu tun.
Von einem Gott, dem ich zutraue, kleine Kinder auf ewig in der Hölle zu quälen, würde ich mich angewidert abwenden und nie wieder zu ihm beten.

Diese Art von "Sicherheitsbedürfnis" ("Was, wenn mein Kind ungetauft stirbt?") gibt es vermutlich nur noch selten. Ich habe es in ca. 300 Taufgesprächen noch nie angetroffen.

Aber einer anderen Art von Sicherheitsbedürfnis begegne ich bei Taufgesprächen oft. Viele Eltern wählen Psalm 91,11-12 als Taufspruch und verbinden damit den Wunsch, dass Gott ihr Kind vor Unheil beschützt. Fokus der Taufansprache ist dann meist, dass die Taufe kein solcher Schutzzauber ist, sondern dass es mehr darum geht, wie Jesus auch in allem Unglück, sogar im Tod, uns nicht verlässt. Und dass er uns genau das in der Taufe zugesagt hat und heute dem Täufling zusagt.
Ich vermute, dass Neubaugoere eher so eine Art von Sicherheitsbedürfnis meinte.

andreas-wendt antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Aber einer anderen Art von Sicherheitsbedürfnis begegne ich bei Taufgesprächen oft. Viele Eltern wählen Psalm 91,11-12 als Taufspruch und verbinden damit den Wunsch, dass Gott ihr Kind vor Unheil beschützt. Fokus der Taufansprache ist dann meist, dass die Taufe kein solcher Schutzzauber ist, sondern dass es mehr darum geht, wie Jesus auch in allem Unglück, sogar im Tod, uns nicht verlässt.

Genau das meinte ich, als ich geschrieben habe, dass der Wunsch, sein Kind taufen zu lassen daher kommt, dass gläubige Elern, das, was sie im eigenen Leben als hilfreich und tröstlich erfahren haben, gerne an ihre Kinder weitergeben möchten.

suzanne62 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1643

Ja, so versuche ich es auch in der Predigt zu verbinden.

Bei den Eltern, die häufig eher bewusste Kirchenmitglieder als tagtäglich engagierte Christen sind, überwiegt aber tatsächlich oft ein eher diffuses Sicherheitsedürfnis ("die Engel sollen mein Kind beschützen"). Und welche Eltern könnten diesen Wunsch nicht verstehen?

andreas-wendt antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Eltern, die häufig eher bewusste Kirchenmitglieder als tagtäglich engagierte Christen sind,

Falls das jetzt nicht zu sehr off topic ist und du Zeit dafür hast:
Was genau ist da der Unterschied?
Möglicherweise haben Katholiken und Protestanten da unterschiedliche Sichtweisen - aber für mich haben Kirchenmitgliedschaft und aktives Einbringen ins kirchliche Leben und persönlicher Glaube und Gottesbeziehung immer untrennbar zusammengehört.
Für mich war und ist das eine ohne das andere schlicht nicht denkbar.

Nachtrag vom 08.06.2019 1313
Falls du dazu im öffentlichen Forum nichts sagen möchtest, würde ich mich auch über eine PN freuen.

suzanne62 antworten
andreas
(@andreas-wendt)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 1643

Hi!
Ich habe jetzt vor allem versucht, den Begriff "gläubige Eltern" zu umschiffen, weil ich das nicht beurteilen will.
Aber wenn ich Eltern im Taufgespräch frage, warum sie ihr Kind taufen lassen wollen, nennen eher wenige explizit die Zugehörigkeit zu Jesus oder das Hineinwachsen ins Gemeindeleben. Sie sind bewusst in der Kirche, aber nutzen deren Angebote eher punktuell.

Mir selber ist das, wie Du es schreibst, auch näher. Das ist weniger ein konfessioneller Unterschied (wobei ich gar nicht weiß, was Du bist. Ich bin ev-luth) als einer innerhalb eines volkskirchlichen Spektrums. Und da lassen deutlich mehr Eltern ihre Kinder taufen als regelmäßig zum Gottesdienst gehen.

andreas-wendt antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @andreas-wendt

Mir selber ist das, wie Du es schreibst, auch näher. Das ist weniger ein konfessioneller Unterschied (wobei ich gar nicht weiß, was Du bist.

Ich bin römisch-katholisch.
Von evangelischen Mitchristen höre ich immer wieder, dass bei uns die Kirchen an gewöhnlichen Sonntagen (also wenn gerade kein Hochfest ist) deutlich voller sind als in den evangelischen Kirchen.
Das könnte daran liegen, dass es bei uns eine "Sonntagspflicht" gibt - an einem Sonntag oder einem christlichen Feiertag die Messe zu versäumen ohne wichtigen Grund, das gilt schon als Sünde.

Veröffentlicht von: @andreas-wendt

da lassen deutlich mehr Eltern ihre Kinder taufen als regelmäßig zum Gottesdienst gehen.

Das kann ich nicht ganz und gar ausschließen. Wir sind eine Innenstadtpfarrei mit einem riesigen Einzugsgebiet, da kann (und will) man nicht wirklich kontrollieren, ob alle Eltern, die ihr Kind zur Taufe anmelden, tatsächlich regelmäßige Gottesdienstbesucher sind.

suzanne62 antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Es ist Dein Gottesbild, dass Du Gott sowas zutraust.
Woher hast Du das nur?

neubaugoere antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @neubaugoere

Es ist Dein Gottesbild, dass Du Gott sowas zutraust.

Nein, das ist gerade nicht mein Gottesbild.
Ich habe den Konjuntiv II benutzt und von einem Gott, dem ich so etwas zutrauen würde gesprochen. Von dem würde ich mich angewidert abwenden und dem würde ich erst recht mein Kind nicht anvertrauen.
Mein Gottesbild ist ein völlig anderes, daher verstehe ich sehr gut, dass gläubige Eltern ihr Kind von seinen ersten Lebenstagen an unter seinen Schutz und seine Heilszusage stellen wollen und es daher taufen lassen.

Veröffentlicht von: @neubaugoere

Woher hast Du das nur?

Als langjährige Userin von j.de stellst du diese Frage nicht ernsthaft, oder?

suzanne62 antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @suzanne62

Mein Gottesbild ist ein völlig anderes, daher verstehe ich sehr gut, dass gläubige Eltern ihr Kind von seinen ersten Lebenstagen an unter seinen Schutz und seine Heilszusage stellen wollen und es daher taufen lassen.

Mein Gottesbild ist nicht viel anders. Ich habe auch mein Kind als Baby segnen lassen und habe meinen ersten Enkel gesegnet. Nur habe ich dafür kein Wasser verwendet. Das Ziel ist dach vergleichbar.

rainer412 antworten


Deborah71
Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @flutterby

Was haltet Ihr von der unterstrichenen Aussage?

Ich halte davon nichts...

weil
a) Es gibt auch bei Kirchens Tauferneuerungsfeiern, als sog Bestätigung, weil man als Baby gar keine Entscheidung und kein Ja dazu treffen konnte.

b) eine Zeugnis- und Hingabetaufe als ein erwachsenes Ja zur zugesprochenen Gnade verstanden werden kann und ein Ja zur Nachfolge/Jüngerschaft bedeuten kann.

Allerdings ist es so, dass die Kirchenregularien dich dann als sogenannten "Wiedertäufer" verstehen und das hat Einschränkungen zur Folge in einer evtl Mitarbeit oder auch einer Zugehörigkeit.

Veröffentlicht von: @flutterby

Bei den Pfingstgemeinden ist es glaube ich so, dass diese mit der Taufe noch andere Aspekte verbinden, aber das spielt hierbei für mich eine untergeordnete Rolle.

Frag dich schlau bei dem entsprechenden Pastor, in dessen Gemeinde du dich taufen lassen willst. Im Internet findest du alles von Hü bis Hott und das kann tüchtig verwirren.
Es ist nichts ungemütlicher, als zwischen allen Stühlen zu sitzen.

lg
Deborah71

deborah71 antworten
15 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

weil
a) Es gibt auch bei Kirchens Tauferneuerungsfeiern, als sog Bestätigung, weil man als Baby gar keine Entscheidung und kein Ja dazu treffen konnte.

In einer Tauferinnerungs-/Gedächnissfeier wird aber nicht die Taufe die man empfangen hat (im nachhinein) geleugnet (wie es ja Pfingst- und andere Gemeinden machen) , sonder sich ihrer erinnert.

So wie es schon der Name sagt

https://www.ekd.de/pm61_2013_VELKD_Taufgedaechtnis.htm

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

schön, dass du noch mehr Sachinfo für Stefan bringst.

Ich bin übrigens 3 x getauft worden.... 2x ohne mein Einverständnis,1x aus Entscheidung 😉

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich einmal am 08.11.1964 und das ist bzw. bleibt meine einzige 😊

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Da ist dir viel Verwirrung erspart geblieben. 😊

evangelisch 1952, katholisch 1962, Bekenntnis zu Jesus 1992

deborah71 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523

Welche Konfession ist jetzt die dritte Taufe?

Nachtrag vom 06.06.2019 1952
Und wieso wurdest du einfach mal katholisch umgemünzt?

tatokala antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @tatokala

Welche Konfession ist jetzt die dritte Taufe?

freikirchlich 😊

Veröffentlicht von: @tatokala

Und wieso wurdest du einfach mal katholisch umgemünzt?

Weil meine katholische Mutter das bestimmt hat, nachdem mein evangelischer Vater verstorben war.

Ob der kath Pfarrer sich einer gültigen Taufe versichern wollte oder damals die evangelische nicht anerkannt war..... keine Ahnung.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @deborah71

oder damals die evangelische nicht anerkannt war.....

Eine verbindliche gegenseitige Anerkennung gibt es wimre erst seit der Magdeburger Erklärung von 2007.

Davor wares wohl regional unterschiedlich

Nachtrag vom 06.06.2019 2056
https://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburger_Erkl%C3%A4rung
Wobei ich lange in einer sehr katholischen gegend gewohnt hab und da nie Probleme hatte. Weder auf dem kath. Gymnasium auf dem ich war, noch auf dem angeschlossenen internat für Oblaten. Da war ich 3 Jahre Halbinterner.

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Danke für die Info 😊

deborah71 antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 2523
Veröffentlicht von: @scylla

internat für Oblaten.

Hä? Internat für... Oblaten?😀

tatokala antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @tatokala

Hä? Internat für... Oblaten?😀

Joo...
Das waren Jungen mit dem Ziel Priesteramtsstudium.
Von daher war das Gymnasium altsprachlich ausgerichtet. Sprich Latein statt Englisch war ab der 5. möglich und ab der 10. gab´s Altgriechisch.

Warum ich als Evangele als Halbinterner (sprich ich war die Schulzeit + Nachmittagsbetreueung da) da gelandet bin, verrate ich nicht.

Aber es war, das muss ich dsagen, eien sehr schöne zeit. Die Patres waren (bis auf einen) krass cool und fett nett 😊

Nachtrag vom 07.06.2019 1132
Gibt es sogar heute noch.. also nicht mehr meine alte Penne.. die ist in der Form Geschichte
https://www.internat-vergleich.de/internat-00122952.html

Nachtrag vom 07.06.2019 1103
Oblat kommt von Oblation hingeben.. übergeben und bezeichnete bis ins Mittelalter Kinder die von ihren Eltern für ein Klosterleben vorgesehn und an ein solches übergeben wurden.

Anonymous antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @scylla

Eine verbindliche gegenseitige Anerkennung gibt es wimre erst seit der Magdeburger Erklärung von 2007.

Es war - spätestens seit dem II. Vatikanischen Konzil so, dass jede Taufe, die mit der trinitarischen Formel ("im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes") vollzogen wurde, bei einem Übertritt als gültig anerkannt wurde und wird.
Wenn nicht sicher ist, ob der Konvertit bereits gültig getauft wurde, wird eine Taufe "sub conditione" vollzogen, d.h. im Falle einer noch erfolgten gültigen Taufe soll dann diese gelten.

suzanne62 antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Ja. Eben. Ist ja auch Sinn der Sache.

ungehorsam antworten
Murphyline
(@murphyline)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 1244

Taufgedächtnis
Von dem unterstrichenen Satz halte ich sehr viel. Taufe ist Taufe und Gnade ist Gnade. Es gibt nur eine Taufe.
Trotzdem kann ich den Wunsch verstehen, als Erwachsener ein bewusstes äußeres Zeichen des Glaubens zu setzen, wenn man als Baby getauft wurde und nichts davon erinnern kann.
In einer liturigischen Handreichung der evangelischen Kirche habe ich untenstehende Anleitung zu Tauferinnerung gefunden, die mir gefällt.

– Tauferinnerung (Wasser und Wort):
Einleitung: „Wer mag, kommt nun zum Taufbecken und lässt sich an die eigene Taufe erinnern. Sie werden mit dem Wasser und einem geistlichen Wort gesegnet.“
Leute kommen und bekommen einzeln ein Kreuz mit dem Wasser aus dem Taufbecken in die Hand gezeichnet. Eine Hand hält die dargereichte Hand, von unten, die andere zeichnet ein Kreuz in die Hand-Innenfläche. Dazu wird ein kurzes Segenswort gesprochen, etwa: „Ich erinnere Dich: Du bist getauft im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gott ist mit Dir.“ Dann wieder zum Platz gehen. (Quelle: http://gottesdienstinstitut-nordkirche.de/tauferinnerung-2/ )

Gemeinden, die eine Wiedertaufe verlangen, sehe ich sehr kritisch. Taufe ist eine Zusage Gottes, die auch wirkt, wenn vorher keine "Glaubensleistung" erbracht wird. Man "Bekehrt sich" auch nicht, sondern wird bekehrt.
In der evangelischen und katholischen Kirche gibt es Gruppen der charismatischen Erneuerung, die ähnliche Gottesdienste feiern wie die Pfingstkirchen und auch Hauskreise haben. Die verlangen keine Wiedertaufe. Vielleicht hast du ja Glück und findest in deiner Nähe so eine Gruppe.

murphyline antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @deborah71

Es gibt auch bei Kirchens Tauferneuerungsfeiern, als sog Bestätigung, weil man als Baby gar keine Entscheidung und kein Ja dazu treffen konnte.

Genau so sehe ich eine erneute Taufe im Erwachsenenalter auch. Dadurch wird nichts Vorheriges aufgehoben, sondern bestätigt (diesmal eben bewusst).

Veröffentlicht von: @deborah71

Allerdings ist es so, dass die Kirchenregularien dich dann als sogenannten "Wiedertäufer" verstehen und das hat Einschränkungen zur Folge in einer evtl Mitarbeit oder auch einer Zugehörigkeit.

Damit hab' ich nix am Hut, und das ist gut. 😉

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Hi, wenn du Zweifel hast, mach es besser. Im worst case hättest du so eine Taufe zuviel, besser als eine zu wenig.

Früher war ich selber von der Erwachsenentaufe sehr überzeugt. Heute nicht mehr so. Da ich aber nur Erwachsen getauft wurde, stellt sich die Frage für mich glücklicherweise gar nicht.

Früher hatte ich einmal gedacht die Kindertaufe ist erst gekommen, nachdem das Christentum Staatsreligion wurde. Analog zum Abfall mehr oder weniger oder mit dem Eingang von falschen Dingen. Über das Ausmaß der letzteren kann man sich nun streiten- aber scheinbar gab es die Kindertaufe schon lange vorher, also noch vor den stärksten Verfolgungen unter Diokletian?. Das habe ich zumindest auch gelesen. Die Gemeinde hatte da noch Kraft trotz dieser Praxis.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @flutterby

- eine Wiederholung der Taufe wäre somit eine Verleugnung der Gnade, die Gott Dir bereits geschenkt hat.

Das sehe ich genau so.

Jede Gemeinde die meinte, mich als ungetauft zu bezeichen und mich zu einer erneuten nötigen zu müssen hat mich danach zum letzten mal gesehn.

Das ist aber eine persönliche Entscheidung, die jeder mit sich selbst (und vor Gott) ausmachen muss

Anonymous antworten
15 Antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 850
Veröffentlicht von: @scylla

Jede Gemeinde die meinte, mich als ungetauft zu bezeichen und mich zu einer erneuten nötigen zu müssen hat mich danach zum letzten mal gesehn.

Das sehe ich genauso, wird ab wohl in einigen Gemeinden tatsächlich noch so praktiziert. 🙄

sternenbluete antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Das wird sogar in vielen Gemeinden praktiziert, da brauchst du gar keinen Flunsch zu ziehen, die halten das nämlich für richtig und biblisch 😊

tristesse antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 850
Veröffentlicht von: @tristesse

da brauchst du gar keinen Flunsch zu ziehen,

Wie kommst du darauf das ich das tue?

Warum muss ich mich nochmal taufen lassen, wenn ich in eine andere Gemeinde gehe? Warum werden Menschen nochmals getauft obwohl sie gar nicht in die Gemeinde gehen die getauft hat? (habe ich so erlebt.)

sternenbluete antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Du verstehst das Prinzip der Erwachsenentaufe nicht?

tristesse antworten
Sternenbluete
(@sternenbluete)
Beigetreten : Vor 10 Jahren

Beiträge : 850

Doch ich denke schon das ich das verstehe.

sternenbluete antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

*achselzuck*
So wie du darüber schreibst bezweifle ich das

tristesse antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Also wenn man sich als ungetaufter Erwachsener taufen läßt, weil man sich bekehrt hat - das ist völlig in Ordnung und darüber gibt es auch keine Diskussion.
Aber ich kann es nicht verstehen, warum man sich als Erwachsener noch einmal taufen lassen will, obwohl die Säuglingstaufe doch offiziell beurkundet und gültig ist? Ich heirate meine Frau doch auch nicht zum zweiten Mal, wenn ich ihr zwischendurch untreu war.

ungehorsam antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Würdest du deine Frau denn als deine akzeptieren, wenn man dich ohne zu fragen verheiratet hätte?!

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Taufe ist also, das ist das Fazit, das ich aus allen Beiträgen der Wiedertaufe-Befürworter herauslese, etwas, das dem Kind schadet.

Gottes gnädige Zuwendung muss demnach etwas Schlechtes sein, das man einem Kind nicht zumuten darf.

Der Mensch entscheidet also, ob er etwas mit Gott zu tun haben möchte, nicht umgekehrt.

Traurig.

Anonymous antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Nein, das ist Quatsch, da hast du das Prinzip d Erwachsenentaufe nicht verstanden.

tristesse antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich habe das neutestamentliche Prinzip „Taufe“ und die Aussagen über Heil und Gnade verstanden.

Und im Neuen Testament ist nirgendwo davon die Rede, dass der Mensch sich zuerst für Gott entscheiden muss, damit dessen Heil wirksam wird.

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Nun....diese Konstellation ist oft gar nicht so selten auf der Erde. Ich selber habe meine alleine rausgesucht gegen Vaters Meinung und hab die Person welche am wenigsten zu mir passt rausgesucht 🙁 Das Beispiel geht also zu beiden seiten

Anonymous antworten
Miss.Piggy
(@miss-piggy)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 1597
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Aber ich kann es nicht verstehen, warum man sich als Erwachsener noch einmal taufen lassen will, obwohl die Säuglingstaufe doch offiziell beurkundet und gültig ist?

Und ich kann nicht verstehen, weshalb man Säuglinge tauft.

Wenn bei der Taufe verkündet wird, der Säugling sei nun ein Christ, halte ich das für eine Farce. Christ wird man nicht durch eine Handlung, die andere an einem vollziehen.

Und deswegen ist meine Säuglingstaufe für mich auch nicht die eigentliche Taufe.

miss-piggy antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @scylla

Das ist aber eine persönliche Entscheidung, die jeder mit sich selbst (und vor Gott) ausmachen muss

Genau, so sehe ich das auch. Ich wollte auch nur mal Eure Meinung dazu hören.

flutterby antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @scylla

Jede Gemeinde die meinte, mich als ungetauft zu bezeichen und mich zu einer erneuten nötigen zu müssen hat mich danach zum letzten mal gesehn.

Warum hat dann die Urkirche nur durch untertauchen getauft? So ist es doch biblisch überliefert.

rainer412 antworten


Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ich stimme der unterstrichenen Aussage zu.

Ich kann jedoch verstehen, dass Du den Wunsch hast, Deinen Glauben öffentlich bekennen zu wollen. Möglicherweise ist das Sprechen eines solchen Bekenntnisses in einem Gottesdienst so eine Möglichkeit.

Ansonsten würde ich das mit einem Seelsorger der Gemeinde, zu der Du Dich nun zugehörig fühlst, in Ruhe besprechen und sein Urteil dazu anhören.

Anonymous antworten
29 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @janemarple

Ich kann jedoch verstehen, dass Du den Wunsch hast, Deinen Glauben öffentlich bekennen zu wollen. Möglicherweise ist das Sprechen eines solchen Bekenntnisses in einem Gottesdienst so eine Möglichkeit.

So hatte noch vor kurzem auch gedacht, aber nachdem ich jetzt festgestellt habe, wie meine Liebe zu Gott in letzter Zeit doch gewachsen ist, dachte ich, dass eine Taufe mit anschließender kleiner Feier einfach einen schöneren und würdigeren Rahmen bietet.

flutterby antworten
tristesse
(@tristesse)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 16861

Wenn es für Dich wichtig ist, durch eine Taufe Dich für die sichtbare und unsichtbare Welt öffentlich zu Gott zu bekennen, dann ermutige ich Dich dazu 😊 Und ich bin überzeugt, es ist nicht falsch, sondern gut.
Du solltest es aber nicht machen, nur um jemandem zu entsprechen. Ich finde da die persönliche Überzeugung sehr wichtig.

tristesse antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @tristesse

Wenn es für Dich wichtig ist, durch eine Taufe Dich für die sichtbare und unsichtbare Welt öffentlich zu Gott zu bekennen, dann ermutige ich Dich dazu 😊 Und ich bin überzeugt, es ist nicht falsch, sondern gut.
Du solltest es aber nicht machen, nur um jemandem zu entsprechen. Ich finde da die persönliche Überzeugung sehr wichtig.

Richtig, ich auch. Bevor in mir der Wunsch nach einer Taufe aufkam, hatte ich mich mit diesem Thema noch in keiner Weise näher befasst. Ich bin da also vollkommen unbeeinflusst gewesen. 😊

flutterby antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

ebenso
dem schließe ich mich an, ja ...

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Es geht aber, so sehr ich Deinen Wunsch da verstehen kann, letztlich nicht um einen würdigen Rahmen, sondern darum, dass Du mit einer erneuten Taufe Gott in Frage stellst.

Gott hat Dich bereits als sein Kind aufgenommen und Dir sein Angesicht gnädig zugewandt. Das ist einmalig, gültig und unwiederholbar.

Du wirst eine erneute Taufe nur dann in Erwägung ziehen können, wenn Du davon ausgehst, dass die Taufe, welche Du bereits empfangen hast, ungültig und nicht wirksam war.

Damit erkennst Du allerdings auch alle getauften katholischen, evangelischen und orthodoxen Christen als ungültig getauft an.

Wie schon gesagt: Sprich mit Gott und mit einem Seelsorger oder einer Seelsorgerin darüber.

Alles Gute.

Anonymous antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 164

Das, was Du da in mich hineininterpretierst, kann ich nicht nachvollziehen. Weder stelle ich Gott in Frage, noch erkläre ich die erste Taufe für ungültig oder unwirksam, und erst recht erkläre ich nicht die Taufe Anderer für ungültig. Das ist allein eine Sache zwischen Gott und mir, und ehrlich gesagt glaube ich auch, dass ER selbst diesen Wunsch in mich hineingelegt hat, da ich bis vor kurzem die Idee einer erneuten Taufe für mich selbst noch abgelehnt hatte. Aber danke auch Dir für Deine Meinung. 😊

flutterby antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich interpretiere nichts „in Dich hinein“, sondern habe Dir hier die theologische Ansicht zur Bedeutung der Taufe und Ablehnung der Wiedertaufe der evangelischen, katholischen und orthodoxen Kirchen dargelegt.

Danach hast Du ja in Deinem Eröffnungsposting gefragt gehabt (vgl. die unterstrichene Passage).

Es ist übrigens auch die Lehre der Bibel. Oder kannst Du mir Bibelstellen nennen, in denen Menschen zweimal oder mehrfach auf den Namen Jesu getauft wurden?

Du möchtest die Taufe gerne zu einer Privatangelegenheit machen, was sie aber nicht ist. Andernfalls müsstest Du sie wohl kaum in einer Gemeinde und mit vorhergehender Unterweisung (was ja auch richtigerweise dazugehört) durchführen lassen, sondern könntest das auch selber vor dem Spiegel über dem Waschbecken im Badezimmer vollziehen. Taufe ist immer auch Eingliederung in die Gemeinde, in welcher sie stattfindet.

Anonymous antworten
poimen.a
(@poimen-a)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 674
Veröffentlicht von: @janemarple

Es ist übrigens auch die Lehre der Bibel. Oder kannst Du mir Bibelstellen nennen, in denen Menschen zweimal oder mehrfach auf den Namen Jesu getauft wurden?

Auf den Namen Jesu natürlich nicht...
"Mehrfachtaufen" erfolgten nach Apostelgeschicht 19 aufgrund der "Taufe nach Johannes"...(diese wurde also als "zu kurz gegriffen" gewertet...)

hg poimen

poimen-a antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Eben 😊

Anonymous antworten
Simmy
(@simmy)
Beigetreten : Vor 2024 Jahren

Beiträge : 2518

Du erklärst die erste Taufe schon für ungültig, wenn du dich erneut taufen lässt.
Ich verstehe den Sinn dieser Doppeltaufen absolut nicht.
Aber eine Segnung für deinen Weg mit Gott, mit persönlichem Bekenntnis und auch einer kleinen Feier- das wäre doch auch eine gute Option?

simmy antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799
Veröffentlicht von: @simmy

Ich verstehe den Sinn dieser Doppeltaufen absolut nicht.

Das hat Pinia ganz unten - finde ich - gut erklärt:

Veröffentlicht von: @pinia

für reformiert geprägte Gemeinden (Baptisten, Pfingstkirchen, freie Christengemeinden, ...) ist die Taufe das öffentliche Bekenntnis des Getauften zu Gott - also eine menschliche Handlung.

nach lutherischem Verständnis ist die Taufe ein Sakrament*, in der Taufe handelt Gott am Täufling - er wäscht ihm die (Erb-)Sünde ab und macht ihn zu seinem Kind. Der Täufling ist Empfangender. - Deshalb gilt eine Wiederholung der Taufe auch als Verleugnung der Gnade Gottes, man macht Gott damit zum Lügner. - Für Lutheraner ist die Taufe Gottes Handeln am Täufling.
(Pinia hat auch Sakrament erklärt)

Es kommt aus dem Schriftverständnis.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Dies gilt jedoch nicht für die evangelisch-reformierten Landes-Kirchen!

Deren Taufverständnis ist ebenfalls, dass Gott in der Taufe für alle sichtbar sein „Ja“ zum Täufling sagt.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Was genau sind evangelisch-reformierte Landeskirchen?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Es gibt lutherische Landeskirchen und reformierte Landeskirchen in Deutschland (vor allem in Norddeutschland).

Sie haben ihre Ursprünge in und folgen der Lehre von Calvin und Zwingli.

Ganz grob vereinfacht sind sie nicht so hierarchisch organisiert und haben ein anderes Abendmahlsverständnis als die Lutheraner.

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

uff, also weiß ich es jetzt immer noch nicht. Sehe ich das "von außen" oder muss ich in der jeweiligen Kirche nachfragen?

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Was weisst Du nicht?

Wenn Du eine Kirche besuchst, zu welcher Richtung sie gehört? Dann musst Du den Pfarrer oder die Pfarrerin fragen 😉

Anonymous antworten
Neubaugöre
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 11 Jahren

Beiträge : 11799

Ah, also beides Landeskirchen. Jetzt verstehe ich. Und wie sie ausgerichtet sind, müsste ich erfragen - weil es nicht aus dem Namen hervorgeht. Verstehe.
Danke.

neubaugoere antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Doch, es geht immer aus dem Namen hervor. Es ist entweder eine evangelisch-lutherische Kirche oder eine evangelisch-reformierte. Du kannst es auch am Kirchenraum erkennen. Die reformierten Kirchen sind ganz schlicht eingerichtet. Und am Kreuz ist nie ein Corpus zu sehen.
Der Grossteil der evangelischen Landeskirchen in Deutschland ist aber lutherisch.

Alles ziemlich kompliziert... 😉

Anonymous antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900

Oft steht es aussen im Schaukasten mit den Veranstaltungen oder direkt auf einem Schild am Eingang.

deborah71 antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Reformierte oder lutherische Landeskirche?
Es gibt keine reformierte Landeskirche in Deutschland. Der Sitz des reformierten Kirchenpräsidenten für ganz Deutschland ist in Leer (Ostfriesland). Dort gibt es auch die meisten reformierten Gemeinden. Im restlichen Deutschland gibt es einzelne reformierte Gemeinden.
Die evangelischen Landeskirchen haben entweder lutherisches Bekenntnis oder uniertes Bekenntnis.
Was bedeutet uniertes Bekenntnis? Die Evangelische Kirche der Union ist unter dem Druck des preußischen Königs zustandegekommen, also quasi eine Zwangsvereinigung reformierter und lutherischer Kirchen. Das war z.B. problematisch bei der Bildung der Nordkirche aus zwei lutherischen (Nordelbien und Mecklenburg) und einer unierten (Vorpommern) Landeskirche.

ungehorsam antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 17 Jahren

Beiträge : 15900
Veröffentlicht von: @ungehorsam

Es gibt keine reformierte Landeskirche in Deutschland.

Das musst du JaneMarple erklären. Sie hat die ev-ref. eine Landes-Kirche genannt. 😊

wiki tut es in Klammern auch 😊
https://de.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_(Landeskirche)

Dort wo ich wohne, sind die lutherische und die reformierte Kirche zwei verschiedene Kirchen und Gebäude.

Standesamtlich verwaltend kannst du von der RKK in eine Lutherkirche wechseln, aber niemals in eine reformierte. Dazu muss standesamtlich aus der RKK ausgetreten und in die Ev-ref eingetreten werden.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Evangelisch-reformierte_Kirche_(Landeskirche)

https://www.reformiert.de/landeskirchenamt.html

Nachtrag vom 10.06.2019 1902
„Die Evangelisch-reformierte Kirche ist eine von 20 Gliedkirchen (Landeskirchen) der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)“

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Ist ja sachlich richtig, aber sie ist anders organisiert als die anderen Landeskirchen, da sie deutschlandweit vertreten ist.

ungehorsam antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Was heisst „anders“ organisiert?

Ausserdem stimmt es nicht, was Du weiter oben behauptest, dass es die evangelischen Landeskirchen in Deutschland lediglich die Lutherischen Bekenntnisschriften zur Grundlage haben.

Die evangelisch reformierten Kirchen folgen stattdessen dem Heidelberger Katechismus (und der Barmer Theol. Erklärung nach dem 2.WK).

Anonymous antworten
Ungehorsam
(@ungehorsam)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 3336

Wenn du die verlinkte Seite aufmerksam gelesen hättest, wüßtest du, wie die reformierte Kirche in Deutschland organisiert ist.

Meinen Beitrag hast du auch nicht ordentlich gelesen. Ich schrieb da etwas von Landeskirchen lutherischen Bekenntnisses oder unierten Bekenntnisses. Die lutherischen Landeskirchen haben mit der VELKD (Vereinigte Evangelisch-Lutherische Kirche Deutschlands) noch mal ihren eigenen Dachverband innerhalb der EKD.

ungehorsam antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @janemarple

Es geht aber, so sehr ich Deinen Wunsch da verstehen kann, letztlich nicht um einen würdigen Rahmen, sondern darum, dass Du mit einer erneuten Taufe Gott in Frage stellst.

Wieso stelle ich Gott damit in Frage? Wenn ich im Laufe meines Lebens biblische Grundsätze anders verstehe als meine Eltern, die mich als Baby zur Taufe getragen haben, dann stelle ich nicht Gott, sondern kirchliche Lehrmeinungen in Frage.

Veröffentlicht von: @janemarple

Gott hat Dich bereits als sein Kind aufgenommen und Dir sein Angesicht gnädig zugewandt. Das ist einmalig, gültig und unwiederholbar.

Dafür braucht es keine Taufe.

Veröffentlicht von: @janemarple

Du wirst eine erneute Taufe nur dann in Erwägung ziehen können, wenn Du davon ausgehst, dass die Taufe, welche Du bereits empfangen hast, ungültig und nicht wirksam war.

So ist es mir ergangen.

Veröffentlicht von: @janemarple

Damit erkennst Du allerdings auch alle getauften katholischen, evangelischen und orthodoxen Christen als ungültig getauft an.

Das muss jeder mit Gott und sich selber ausmachen.

rainer412 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 2 Sekunden

Beiträge : 0

Ich argumentiere nicht mit kirchlichen Lehrmeinungen, sondern mit dem, was ich über Glaube, Gnade, Heil und Erwählung im Neuen Testament lese.

Allerdings deckt sich die Praxis der Kindertaufe genau mit diesem neutestamentlichen Befund, weswegen ich darin auch meiner Landeskirche folge.

Täte sie es nicht, würde ich ihr da widersprechen.

Anonymous antworten
rainer412
(@rainer412)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 158
Veröffentlicht von: @janemarple

Allerdings deckt sich die Praxis der Kindertaufe genau mit diesem neutestamentlichen Befund, weswegen ich darin auch meiner Landeskirche folge.

Da ich nirgendwo in der Bibel einen Bericht über eine Babytaufe lese, fehlt mir die biblische Grundlage, um daran zu glauben. Daher folge ich mit meinem Bibelverständnis eben nicht den zwei großen Kirchen.

rainer412 antworten
mirwirdnichtsmangeln
(@mirwirdnichtsmangeln)
Beigetreten : Vor 16 Jahren

Beiträge : 106

So hatte noch vor kurzem auch gedacht, aber nachdem ich jetzt festgestellt habe, wie meine Liebe zu Gott in letzter Zeit doch gewachsen ist, dachte ich, dass eine Taufe mit anschließender kleiner Feier einfach einen schöneren und würdigeren Rahmen bietet.

Hallo Flutterby,

dann spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, dass du es machst.

Und warum sollte man sich unter Druck setzen lassen von Sätzen wie "Verleugnung der Gnade"? Wer sich offen zu Jesus bekennt, verleugnet die Gnade ja gerade nicht.

Na gut, ich hatte es einfacher. Ich weiß, dass weder meine Eltern noch der Pfarrer damals wirklich an Jesus glaubten. Sie hatten alle die besten Absichten, ich nehme ihnen das auch nicht übel, aber es war doch eher eine nette Formalität.

Wer dagegen aus einer gläubigen Familie kommt und von einem sagen wir mal pietistisch geprägten Pfarrer getauft wurde, hat dann vielleicht eher Schwierigkeiten. Der könnte dann noch sagen, dass man als Kleinkind eben nichts verstanden hat und dass die Sache mit der stellvertretenden Gnade nun mal theologisch fragwürdig ist, aber es ist schon schwerer, zumal wenn man seine Eltern und seine Herkunftsgemeinde respektiert und nicht verletzen will.

Na gut, und außerdem- was ist nun so schlimm daran etwas nochmal zu machen? Ich würde auch meine Frau immer wieder heiraten.

mirwirdnichtsmangeln antworten
Tagesschimmer
Beiträge : 945
Veröffentlicht von: @flutterby

Bei den Pfingstgemeinden ist es so

Mich würde interessieren, ob das eine Pfingskirchliche Quelle ist oder ob da jemand was von aussen etwas über die Pfingstler sagt. Ich habe es unter Pfingstlern nämlich nicht so eng erlebt, wie hier dargestellt. Es gibt so viele Taufverständnisse und Aussagen, dass es nur so oder gar nicht so geht und dann noch das was eine Glaubensgemeinschaft meint, was die andere meint...

Glücklicherweise kommt es ja nicht darauf an, was Kirche x und y sagt, sondern auf das, was dir vor Gott stimmig erscheint.

tagesschimmer antworten
2 Antworten
Flutterby
(@flutterby)
Beigetreten : Vor 3 Jahren

Beiträge : 164
Veröffentlicht von: @tagesschimmer

Glücklicherweise kommt es ja nicht darauf an, was Kirche x und y sagt, sondern auf das, was dir vor Gott stimmig erscheint.

Genau, das ist auch für mich letztlich das Wesentliche.
Trotzdem werde ich natürlich auch noch den Pastor "meiner" (zukünftigen) Gemeinde fragen, wie da sein Verständnis bzgl. erneuter Taufe ist.

flutterby antworten
feuervogel2003
(@feuervogel2003)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 2

Vorab:
Ich kann nicht für alle Pfingster sprechen!

Aber mein Mann und ich sind katholisch und als Babies getauft. Wir haben über die charismatische Erneuerung unseren Weg zu Gott gefunden und fühlen uns sehr wohl in einer Pfingstlergemeinde im nördlichen Ruhrgebiet. Wenn wir dort den Gottesdienst besuchen, fragt KEINER, ob wir Pflingstler oder Katholiken sind. Nun kam der Gedanke auf, dort einzutreten. Das geht nur mit einer Erwachsenentaufe und da habe ich ähnliche Bedenken, wie die Threaderöffnerin. Ich habe schon mit dem Pastor darüber gesprochen: Mitglied der Gemeinde kann man nur mit Erwachsenentaufe werden. Als Gäste sind wir immer hochwillkommen, nehmen auch am Abendmahl teil, können den Gebetsdienst nutzen, Hauskreis vermutlich auch - aber da sind wir schon versorgt - alles kein Problem. Aber volle Mitgliedschaft nur mit Taufe.

feuervogel2003 antworten


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