Wer da sucht, seine...
 
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Wer da sucht, seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verli

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Anonymous
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Beiträge : 0

Lukas 17:33 Wer da sucht, seine Seele zu erhalten, der wird sie ...
https://bibeltext.com/luke/17-33.htm
Wer da sucht, seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie verlieren wird, der wird ihr zum Leben helfen.

Wo wir woanders über geistlich arm geredet haben.
Wollte ich dies mal anbieten zum drüber reden:

Matthaeus 16:25 Denn wer sein Leben erhalten will, der wird's ...
https://bibeltext.com/matthew/16-25.htm
Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um ... der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden. ... Wer da sucht, seine Seele zu erhalten, der wird sie verlieren; und wer sie ... 24Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der ...

Niko

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Herbstrose
Beiträge : 14193

Na dann biete mal. Ich meine, deine Sicht.

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christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

Liebe Herbstrose!
Denke, die bilbische?
liebe Gruess Christoph

christophkurt antworten


Anonymous
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Beiträge : 0

Ich denke, wer sein eigenes Leben was sich um sich dreht behalten möchte, wirds am Ende verlieren- kein ewiges Leben haben.

Das ist vermutlich die größte Herausforderung für Gläubige. Wo fängt das an, wo hört es auf? Muss einem alles andere egal sein auf der Erde oder ist damit nur gemeint sich innerhalb Gottes Spielraum Regeln zu bewegen...

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @eddie78

Ich denke, wer sein eigenes Leben was sich um sich dreht behalten möchte, wirds am Ende verlieren- kein ewiges Leben haben.

Veröffentlicht von: @eddie78

Das ist vermutlich die größte Herausforderung für Gläubige. Wo fängt das an, wo hört es auf? Muss einem alles andere egal sein auf der Erde oder ist damit nur gemeint sich innerhalb Gottes Spielraum Regeln zu bewegen...

Veröffentlicht von: @eddie78

Muss einem alles andere egal sein auf der Erde oder ist damit nur gemeint sich innerhalb Gottes Spielraum Regeln zu bewegen...

Gute Frage!
Niko

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christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

gute Frage
ewiges Leben - ewiger Tod?
Spielraum?

christophkurt antworten
Suzanne62
(@suzanne62)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 7535
Veröffentlicht von: @eddie78

Muss einem alles andere egal sein auf der Erde oder ist damit nur gemeint sich innerhalb Gottes Spielraum Regeln zu bewegen...

Ich gehe von letzterem aus: ich glaube nicht, dass Gott darauf besteht, das Leben von Wesen, die er mit Vernunft und einem freien Willen ausgestattet hat, bis ins letzte Detail zu regeln und zu bestimmen.
Wenn wir uns innerhalb der 10 Gebote bewegen, handeln wir nach seinem Willen.
Auch gehe ich davon aus, dass er die Gebote gegeben hat, damit sie befolgt werden - und auch, weil wir grundsätzlich in der Lage sind, sie zu befolgen. Und nicht, wie es teilweise in der evangelischen bzw. evangelikalenTheologie gelehrt wird, um den Menschen klar zu machen, dass sie sie sowieso nicht befolgen können, weil sie ja so durch und durch schlecht sind.....das ist mir immer absurd vorgekommen.
Im Gegenteil soll das Befolgen der Gebote ein einigermaßen gutes Zusammenleben als Gesellschaft und ein gelingendes Leben des Einzelnen in einer intakten Gottesbeziehung ermöglichen.

suzanne62 antworten
Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Gerade erst dieses Posting gefunden.

Veröffentlicht von: @suzanne62

Auch gehe ich davon aus, dass er die Gebote gegeben hat, damit sie befolgt werden - und auch, weil wir grundsätzlich in der Lage sind, sie zu befolgen. Und nicht, wie es teilweise in der evangelischen bzw. evangelikalenTheologie gelehrt wird, um den Menschen klar zu machen, dass sie sie sowieso nicht befolgen können, weil sie ja so durch und durch schlecht sind.....das ist mir immer absurd vorgekommen.

Was die Gebote angeht und das was die evangelikalen Lehren stimme ich mit dir überein.
Gott gibt Gebote damit wir sie halten!

Veröffentlicht von: @suzanne62

Im Gegenteil soll das Befolgen der Gebote ein einigermaßen gutes Zusammenleben als Gesellschaft und ein gelingendes Leben des Einzelnen in einer intakten Gottesbeziehung ermöglichen.

Gut geschrieben!!

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Anonymous
 Anonymous
Beiträge : 0

Ich kann davon berichten, wie vor vielen Jahren mir dieser Bibelvers mal ganz wichtig geworden ist, mich in ganz große Nähe zum Vater gebracht hat und letztendlich die Befreiung von den Zwängen dieser Welt.

Die Umstände, in denen ich mich befand, waren mir selber nicht klar und sind es bis heute nicht. Es wussten Menschen Dinge über mich, die sie eigentlich nicht wissen konnten. Irgendetwas ging da vor und ich hatte Angst.

Wenn Du längere Zeit Angst vor diffusen Gefahren hast, dann kann Dich das auf die Dauer mürbe machen. Überhaupt ist Angst ja das Lieblingsinstrument des Teufels, um uns klein zu halten.

Irgendwann saß ich in meiner Studentenbude in einem Sessel und ging ins Gebet. Mir wurde dieser Bibelvers gegeben - und mir wurde klar: ich muss Jesus jetzt mein Leben geben - und zwar so richtig ganz und gar. Es war meine einzige Chance. Mir war damals die Dimension dieser Entscheidung noch gar nicht bewußt.

Also habe ich das so gemacht. Ich habe mir im Geist vorgestellt, wie ich mich selber packe und in die Hände Jesu lege. Ich hatte jetzt nicht mehr die Kontrolle aber auch nicht mehr die Verantwortung für mein eigenes Leben. Und wenn mir je etwas zustoßen sollte, so wäre das egal - denn ich war ja bei Jesus und diese Welt war nur ein Teil des großen Ganzen. Wenn Jesus, wenn Gott noch was mit mir vorhat, so wird er mich erhalten, wenn nicht, dann wird es im Himmel vermutlich noch viel spannendere Jobs geben.

Die Vorstellung, dass eine Verweigerung des Schrittes der Lebensübergabe mein Tod, die Übergabe aber mein Leben bedeuten würde, hat mir die Sache erheblich erleichtert.

Die Konsequenz war dann die, dass ich wirklich frei wurde von den existentiellen Ängsten. Die äußeren Bedingungen waren immer noch dieselben - aber sie hatten keine Macht mehr über mich. Ich war frei davon geworden. Ich hab hin und wieder noch gegrübelt, was da vor sich ging - aber es konnte mir nicht mehr mein normales Leben rauben.

Liebe Grüße
Ecc

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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Ganz großartige Geschichte!

Niko

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Niko,

ja, das mag großartig sein - wie jede Befreiung von äußeren Zwängen etwas ganz großartiges ist.

Was viele über meine Geschichte verwundert, ist der umstand, dass ich mein Leben Jesus gegeben habe ohne in einem gemeindlichen Kontext zu stehen, in dem so etwas gefordert wurde. Ich ging zu einer ganz normalen Landeskirche relativ regelmäßig in den Gottesdienst ohne wirklich integriert gewesen zu sein. Ich hatte immer schon Bibel gelesen - für mich allein. Als an der Uni Leute von OM mich auf ihr Missionsschiff einluden, da dachte ich: oh, da musst Du vorsichtig sein - bestimmt irgend so eine Sekte. Und dann tue ich genau das inspiriert allein durch den Heiligen Geist, was man mir auf dem Schiff hätte genau sagen können, warum und wie man das machen sollte ...

Manchmal macht man es Jesus unnötig schwer - aber zum Glück nimmt Jesus das gerne auf sich.

LG
Ecc

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Anonymous
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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hi Ecclesia, beziehst du diese Übergabe mehr als ein Symbol - einfach das er der Herr ist - oder auf einen mehr oder weniger theoretisch rechtlichen Aspekt offiziell Gott das leben “übergeben“ zu sollen? Grüße Eddie

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Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @eddie78

Hi Ecclesia, beziehst du diese Übergabe mehr als ein Symbol - einfach das er der Herr ist - oder auf einen mehr oder weniger theoretisch rechtlichen Aspekt offiziell Gott das leben “übergeben“ zu sollen? Grüße Eddie

Hi Eddie,

das war für mich schon mehr als nur symbolisch. Ich habe mich da wirklich ganz in die Hände des Herrn gegeben - d.h., dass ich mein Leben, die Verantwortung für dieses Leben und meinen ganzen weiteren Weg in die Hand des Herrn gegeben habe.

Das Problem bei diesen Übergaben ist, dass es schwer ist, in dieser Haltung zu bleiben - und so habe ich im Laufe meines Lebens bereits mehrfach diese Übergabe erneuert.

Ich denke, dass da Loslassen - also auch auf eigenmächtige Entscheidungen zu verzichten, ein wichtger Schritt ist, der mir nur bedingt geglückt ist.

Ich habe neulich von Maria Prean gehört, die Gott eine große Aufgabe in Afrika Uganda) übertragen hat. Sie hat den Ruf von Gott mit 60 Jahren bekommen. Da denken andere eher ans Aufhören als an einen Neubeginn. Aös sie die Dimension der Aufgabe sah, sagte sie zu Gott: Das kann ich nicht. Und sie bekam von Gott zu Antwort: Du musst nie mehr tun als wie ich Dir jeden Tag gebe.
Dann fragte Sie auch: Wieso gibst Du mir die Aufgabe - und bekam zur Antwort: Weil Du genau das tust, was ich Dir sage und nicht versuchst, Dich da selber einzubringen.

Die Maria Prean hat mit und für Gott eine ganz große Aufgabe bewerkstelligt und ein riesiges Werk auf die Beine gestellt. Das ging nur mit einer wirklich totalen hingabe zu Gott ohne ein Reinquatischen in Gottes Pläne.

So gut bin ich nicht - aber wenigstens weiß ich, wie es beser funktionieren könnte. Das Wachstum besteht oft in einer Zurücknahme eigener Interessen und Auffassungen.

Es ist das auch so ein Schritt, wo wir unser Leben zurückstellen, in Gottes Hand leben - und dafür dann von Gott ein viel größeres Leben erhalten.

LG
Ecc

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christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

überzeugt mich, lieber Ecclesiaja,
hat sich wohl wiedrholt, wie ich vermute?
liebe Gruess Christoph

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Anonymous
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(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0
Veröffentlicht von: @christophkurt

hat sich wohl wiedrholt, wie ich vermute?

In der Weise wie am Anfang hat sich das nicht wiederholt - aber es ist so, dass man (insbesondere wohl, wenn man nicht stabil gemeindlich eingebunden ist) oft in der Bezeihung zum Vater nachlässig wird. Dann kann es sein, dass man das erkennt und dann neu sein Leben übergibt.

Wenn man das selber nicht schnallt, dann hilft Gott einem gelegentlich auf die Sprünge -und, ja, da kann es dann sein, dass man erneut seine Abhängigkeit vom Vater, die eigene Machtlosigkeit und wie gut es ist, sich zu Gott retten zu können, ist.

LG
Ecc

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Distelnick
(@distelnick)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 1335

Danke für diese Geschichte

distelnick antworten


Blackhole
Beiträge : 926

Eine in der Tat schwierige Bibelstelle, die es einem nicht einfach macht!
Mir fällt da ehrlich gesagt auch nichts ein...

Es gibt Teile der Bibel, die werden nur verständlich, wenn man sich damit beschäftigt, wie sich die Leute damals dort ausgedrückt haben. Deswegen gibt es ja auch Theologen, die sich eben damit beschäftigen. Und vielleicht ist diese Bibelstelle eben eine von diesen, wo uns die studierten Theologen weiterhelfen können.

blackhole antworten
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christophkurt
(@christophkurt)
Beigetreten : Vor 5 Jahren

Beiträge : 119

vielleicht nur die Umdrehung der Massstäbe gemäss der Bergpredigt

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Groffin
Beiträge : 1872

Ein ähnliches Paradox wird bereits in Kapitel 14 näher ausgeführt:
7 Er sagte aber zu den Gästen ein Gleichnis, da er bemerkte, wie sie sich die ersten Plätze aussuchten, und sprach zu ihnen:
8 Wenn du von jemand zur Hochzeit eingeladen bist, so setze dich nicht auf den obersten Platz, damit nicht etwa ein Vornehmerer als du von ihm eingeladen ist,
9 und nun der, der dich und ihn eingeladen hat, kommt und zu dir sagt: Mache diesem Platz! – und du dann beschämt den letzten Platz einnehmen musst.
10 Sondern wenn du eingeladen bist, so geh hin und setze dich auf den letzten Platz, damit der, welcher dich eingeladen hat, wenn er kommt, zu dir spricht: Freund, rücke hinauf! Dann wirst du Ehre haben vor denen, die mit dir zu Tisch sitzen.
11 Denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Lukas 17,33 schürft da noch etwas tiefer. Es geht hier um die Wiederkunft Jesu und die Zeit des Gerichts.
Das Wort psychēn bedeutet sowohl "Seele" als auch "Leben". Während "Seele" noch relativ klar ist, kann "Leben" vieldeutig sein. Einmal das körperliche Leben, der Lebensatem (Seele), die Psyche (Sitz der Gefühle, Begierden, etc.), usw.
Nach christlicher Theologie ist der Lebensatem (das Unsterbliche) von Gott gegeben. Das körperliche Leben in der Welt hingegen ist zeitlich begrenzt (Geburt und Tod).
Abhängig davon, welche Entscheidungen ein Mensch in der Welt trifft, entscheidet sich das Schicksal nach dem Tod.

Der zentrale Vers aus christlicher Sicht hier ist Johannes 3,16:
16 Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

"Ewiges Leben" ist kein Automatismus, sondern an Glaube gebunden.
Rettung ist nur über Jesus möglich. Kein Mensch kann sich selbst retten, sondern muss die Rettung als Geschenk empfangen.
Wenn in den Bibelstellen also steht "Wer da sucht, seine Seele zu erhalten" oder "Denn wer sein Leben retten will,..", dann ist hier die Rede von Menschen, die nicht an das Erlösungswerk Jesu glauben.
Diese Menschen glauben nicht, dass sie Jesus nötig haben.

Da nach christlicher Überzeugung der Lebensatem (die Seele) von Gott ausgeht, ist wahres Leben nur in Verbindung mit ihm möglich.

Gruß,
Groffin

groffin antworten
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Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Gut erklärt!

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