werden wie die Kinder....wie geht das..
Jesus sagt, wenn wir nicht werden wie die Kinder, werden wir nicht in Reich Gottes kommen...Wie wird man wieder wie ein Kind ? Wie kann ich
Christus immer mehr vertrauen, los lassen...........(Matthäus 18 Vers 3)
Gerade wenn wir nicht immer gute Erfahrungen in christlichen Gemeinden gemacht haben.
Wenn es nur um Macht geht, besser sein, mehr wissen......
@hundemann Das ist ein wichtiges Thema, das Du da ansprichst.
Genauso funktioniert es.
Kind werden heißt Kind werden.
Joh 1,12 Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden: denen, die an seinen Namen glauben,
Mt 5,9 Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.
Kind werden heißt für mich, nicht viel überlegen und abwägen, sondern einfach glauben. Einfach Jesus vertrauen und sich für ihn öffnen, seinen Willen tun, ihm nachfolgen, mit ihm kommunizieren und sich von ihm leiten lassen.
Die Gemeinde ist dann der Ort, wo Erfahrungen diesbezüglich ausgetauscht werden können. Es ist der Herr, der mit den Gemeindegliedern unterwegs ist und es ist der Heilige Geist, der sie treibt, ihre Erfahrungen mit dem Herrn weiterzugeben. So wird denn Himmelreich gebaut - und nicht irgendwelche Konstrukte eines im Stil weltlichen Managements betriebenen Gemeindebusinesses.
Von daher sind negative Erfahrungen mit den Gemeinden zu erwarten, denn man erlebt es selten bis gar nicht, dass die Gemeindeversammlungen im Stil der Versammlungen der ersten Christen abgehalten werden.
Dabei will Gott doch sein Reich mit den Kindern bauen. Und es sind nicht nur die Menschen, sondern die ganze Schöpfung, die darauf hofft:
Römer 8: 19 Denn das ängstliche[1] Harren der Kreatur wartet darauf, dass die Kinder Gottes offenbar werden. 20 Die Schöpfung ist ja unterworfen der Vergänglichkeit – ohne ihren Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat –, doch auf Hoffnung; 21 denn auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes.
Wenn ich Kind bin, dann muss ich nicht alle Hintergründe kennen. Ich bin vielleicht neugierig (was gut ist) und will mehr erfahren, aber es ist das nicht die Voraussetzung für mein Tun. Ich kann auch einfach auf meinen Papa schauen, sehen was und wie er es macht - und es nachmachen. So lerne ich. Und der Heilige Geist gibt mir Einsicht in Pläne in dem Umfang, wie es der Vater für richtig hält. Dafür brauche ich dann nichts selber erforschen.
Liebe und Vertrauen sind zentrale Elemente dieser Vater-Kind Beziehung. Die Bereitschaft, zu hören, zu folgen und zu tun ist auch wichtig. Und dann ist noch wichtig, dass wir darauf verzichten, selber Herr sein zu wollen und stattdessen den Herrn Herr sein lassen. Ein Kind muss keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen. Ein Kind muss keine großen Dinge planen.
Zu Glauben und darauf zu vertrauen, dass das, was ich tue, für das Himmelreich richtig und wichtig ist und dass Gott so große Dinge mit vielen kleinen und unmündigen Kindern tun kann - das schafft die Basis dafür, dass Himmelreich wird und große Dinge geschehen, die Menschen als Herren niemals hinbekommen würden.
Das aber dürfte man in den meisten Ortsgemeinden nicht als Stil der Nachfolge predigen und leben können. Und so bleibt uns nichts anderes über, als es ohne Gemeinden zu leben - in der Hoffnung, dass Gott einige, die entsprechend ihm nachfolgen, zu neuen Gemeinden zusammentun wird.
hallo,
Danke für alle eure Beiträge. Ich durfte wieder viel lernen. Ja, ich glaube an einen Gott, aber ich bin es nicht.
Oft halte ich mich selbst für Gott, alles hinge von mir selbst ab, als ob ich dadurch die Welt retten könnte,
unersetzlich bin. Das ist ernüchternd, aber auch heilsam. Muss nicht Gottes Chefberater sein, darf
Sein Kind sein.
Das heißt nicht, das ich kindlich sein muss. Aber vertrauen wie ein Kind seinem Vater vertraut.
Oder wie ein Hund seinem Besitzer. Auch wenn ich wie ein großes Kind Gottes nicht mit Fäusten auf
Gott einschlagen kann, würde ich es manchmal gerne tun. Es gibt Zeiten, da können wir als Gottes
Kinder Sein Handeln nicht verstehen. Die Psalmen sind voll von Gebeten, die Unverständnis und Schmerz,
die wir Gott gegenüber zum Ausdruck bringen dürfen.
So wie ein kleines Kind, das die Eltern nicht verstehen kann, auch mal die Eltern anschreit.
Doch die Eltern wissen es oft besser, das es nicht gut für ein Kind ist, wenn es z. B. zu viel
Süße Sachen ist.
Gott liebt uns, auch wenn wir uns als Seine Kinder nicht immer verstehen können, was Er tut.
Und mitten im Unverständnis und Schmerz, können wir uns in Seine Arme werfen. Weinen klagen,
vertrauen...........
Denn Gott der Vater, hat für uns als Seine Kinder die Herrlichkeit im Himmel verlassen, wurde
in einem Stall bei Ochs und Esel geboren.....
Und dann Friede, Freude, Kaffee, schwarz oder Cappuccino, Kuchen, Rücksichtsname, Verständnis.
Leider nein, wir als Seine Kinder haben auch Beziehungsprobleme.
Da geht es auch um Sein oder Nichtsein, um Wert, Selbstwert, Würde und Macht........
Wer ist der Größte. Haben oder Nicht haben, richtig oder falsch.
Helfen könnte uns der beste Beziehungsratgeber, die Bibel. Aber auch da gibt es unterschiedliche
Ansichten.......
Mitten hinein in diese unheile Welt, unseren Sehnsüchten nach guten Beziehungen, sagt uns Sein Wort,
"Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat"
Das ist nicht nur ein gefühlsmäßiger Apell , seid nett und lieb zueinander.........................
Beziehungen, ein unendliches Thema....
Aber am wichtigsten, Gott wie ein Kind vertrauen. Und dann sich selbst vertrauen. Und anderen Menschen.
Könnte jetzt noch viel mehr schreiben, argumentieren......aber ich bin nicht Gott. Gott sei Dank!
Ein Kind, das unter normalen Umständen aufwachsen darf, ist fröhlich, neugierig, spontan und unbefangen. Kinder sagen, was sie denken ("Warum hast du keine Haare?" "Warum bist du so dick?"), ohne es böse zu meinen und ein Kind mag dich entweder spontan oder es kann dich von Anfang an nicht leiden. Das ist vielleicht gemeint: Unbefangenheit, Neugier, ein frohes Herz und Entscheidungen nicht zu lange überdenken.
Danke liebe millie,
ja, Kinder sagen noch was sie denken, fühlen, ganz natürlich, wie mein Hund...
Viele Beziehungen, die keine Kinder bekommen können, schaffen sich deshalb einen Hund an...
Kleine Kinder sind von den Eltern abhängig. Und auch ich bin von Gott abhängig.
Werden Kinder älter kommt die Phase wo sie ihren eigenen Weg finden, und auch gegen vieles
rebellieren, was von den Eltern kommt. Trotzdem bleiben sie Kinder ihrer Eltern.
Gut, vor Gott bin ich auch nicht immer ein Baby. Ja, Gott der Vater liebt und versorgt uns,
beschenkt uns, mit Seiner Liebe und Wärme, wie ein Kind.
Zugleich respektiert Er auch unser Erwachsensein. Wie auch ein Vater akzeptieren muss,
das seine Kinder nicht für alle Zeit Babys, Kinder bleiben.
Das sieht man auch an den Gesprächen Gottes mit Hiob, der gegen Gott rebelliert, weil
er ihn nicht versteht.
Da stehen wir als erwachsene Frauen und Männern vor unserem Gott, schütten unser Herz
vor ihm aus, und fordern IHN zum Handeln auf.
Und Gott nimmt uns ernst. ER hört auf uns, geht auf unsere Bitten ein.
Wir dürfen Kinder Gottes jeder Altersstufe sein. Vom Baby, bis zum kleinen Kind, teenie-motzig,
kämpferischer Teenager, reif und vertrauensvoll, eigene Kinder haben......
Mir gefällt es, das ich, egal welches Alter, ich ein Gottes Kind und bleibe.
Wie ein Kind auch mal über Gott schimpfen, rebellieren darf, mein Unverständnis ausdrücken darf........
liebe Grüße an Dich,
https://www.youtube.com/watch?v=KT__5B-KRd8&pp=ygUbYmlzdCBmw7xyIHVucyB3aWUgZWluIHZhdGVy
hier noch ein Lied für dich, "bist zu uns wie ein Vater."
Ja, an Unbefangenheit und Vertrauen dachte ich auch. Und es ist klar, dass das bei einem Kind zerstört werden kann.
Dann ist natürlich auch die Aussage von Jesus nicht mehr so einfach zu übertragen.
Ich selber hab durch die Liebe zu meinen Kindern (ansatzweise) verstanden, was es mit der bedingungslosen Liebe Gottes auf sich hat.
Und aktuell beobachte ich das bei meiner Tochter und ihrem Baby - das Kind ist auf die Eltern angewiesen und hat einfach dieses Urvertrauen. Das ist echt berührend.
hallo Chai,
ja dieses Urvertrauen. Das ist echt ein Geheimnis von kleinen Kindern. Oder auch von meinem Hund.....
Gott wurde in Christus ja auch ein Kind. Weil wir Gottes Kinder sind, kam Gott als Kind, um uns zu
erlösen. Deshalb hat Gott in Christus den Himmel verlassen, sich ganz tief gebeugt.
Ganz einfach, damit es jeder Mensch verstehen kann.
Vielleicht zu einfach................
Inzwischen weiß wohl jeder, dass frühkindliche Traumatisierungen schwere, manchmal lebenslange, Folgen haben.
Was aber viele nicht wissen, dass es Traumatisierungen auch schon vor der Geburt geben kann. Es ist z.B. sehr wahrscheinlich, dass auch ein noch nicht geborenes Kind eine Abwehrhaltung der Mutter spürt. Und sicher ist, dass Mütter, die eine Trauma erlitten haben, dieses sozu8sagen an ihr Kind weitergeben. Das betrifft sowohl Traumata während der Schwangerschaft, als auch welche, die schon lange davor eingetreten sind.
"Ein Kind, das unter normalen Umständen aufwachsen darf,..."
Das ist völlig richtig und ich könnte mir vorstellen, dass Jesus das gemeint hat.
Aber leider ist das nur allzu oft keine Realität. U.a. haben Kinder nicht selten darunter zu leiden, dass die Eltern in ihm ihre eigene traurige Kindheit korrigieren wollen. Un das geht natürlich schief.
Veröffentlicht von: @queequegAber leider ist das nur allzu oft keine Realität. U.a. haben Kinder nicht selten darunter zu leiden, dass die Eltern in ihm ihre eigene traurige Kindheit korrigieren wollen. Un das geht natürlich schief.
Wobei die Aussage von Jesus dadurch nicht abgeschwächt wird.
Es wird ja oft vom "Inneren Kind" gesprochen, das Verletzungen nicht vergisst und ins Erwachsenenleben hinüberträgt, was ich auch kenne. Doch wenn dieses Kind neugierig fragen will und spielen, dann lasse ich es auch - das macht Spaß! 😊 Und Jesus hat bestimmt nichts dagegen.
Danke liebe Millie,
ja ich hatte auch keine gute Kindheit. Doch als ich zum heilenden Glauben an Christus kam,
in eine Beziehung zu IHM kam, lernte ich Gott zu lieben, mich selbst, andere Menschen.
Ich durfte lernen, wie Menschen sich schnell ändern, und wie wenig man sich auf sie verlassen kann.
Und auch ich kann launisch sein, heute so, und morgen anders----
Darum halte ich mich heute an Gott fest, der unveränderlich ist.
Hier auf unserer Erde sind fast alle Beziehungen veränderbar. Ehen werden geschieden, Beziehungen
getrennt, Freunde können sich auseinander leben. Die Beziehung, die unveränderlich ist, ist
die zwischen Eltern und Kind. Egal ob man sich auseinander gelebt hat, zerstritten ist, es ist
und bleibt ein Kind der Eltern.
In der Bibel wählt Gott dieses Bild der stärksten Beziehung von uns Menschen, zwischen Kind und
Eltern, um Seine Verbundenheit mit uns zu beschreiben.
Egal was ich tue oder mache, ich bleibe Sein Kind.
Egal wie ich mich verhalte, ich bleibe Sein Kind.
Egal ob ich brav bin, oder rebellisch, ich bleibe Sein Kind...
Und es hat mein Leben verändert. Wollte nie heiraten, dann doch, wollte nie Kinder, dann doch,
und heute das Wunder, das ich doch noch Opa werde.
Friede, Freude, Kaffee, Kuchen....nein.......
Auch als Seine Kinder gibt es noch Stürme in unserem Leben.....
Und manchmal beruhigt Gott der Vater den Sturm, aber manchmal lässt Gott den Sturm zu,
und beruhigt mich.
liebe Grüße an Dich,
wenn wir nicht werden wie die Kinder, werden wir nicht in Reich Gottes kommen
Vllt wollte Jesus in der Situation einfach etwas gerade rücken betreffs Klein und Groß im Miteinander (Kontext waren doch spielende Kinder, die den Jüngern auf die Nerven gingen?)?
Nach Fowler* "spielt im Alter von 7 bis 12 Fantasie noch immer eine große Rolle.
Zunehmend kann zwischen ihr u Realität gemäß logischer Kriterien unterschieden werden.
Eigene Geschichten können erzählt u die Sichtweisen anderer Personen eingenommen werden.
Geschichten u Legenden sind bedeutsam. Glaubensinhalte u moralische Werte werden wörtlich interpretiert.
Auch Symbole werden eindimensional verstanden."
Es ist also ganz einfach, Kindern vom Reich Gottes zu erzählen. Sie glauben es dir sofort u entwickeln eine Vorstellung davon.
*Fowler, James: "Stufen des Glaubens" (1991), in denen nicht das WAS, sondern das WIE des Glaubens beschrieben wird.
Quelle: Fachstelle für Religionspädagogik, Katholische Kirche im Kanton Zürich.
liebe Martha,
ja, Kinder können uns schon einmal nerven. ...................
Früher habe ich in einer Gemeinde mit Kindern schon Musik gemacht.
Da wird schon einmal gehüpft, lauter gesungen.......und manche Gemeindebesucher fühlten
sich da gestört......
Kinder sind schnell begeisterungsfähig...
Auch was den Glauben an Christus betrifft.
Von daher finde ich es gut, Kindern schon recht früh mit dem christlichen Glauben zu vertrauen.
Selbst wenn sie noch nicht geboren sind, dürfen wir für sie beten.
Von daher finde ich es gut, Kindern schon recht früh mit dem christlichen Glauben zu vertrauen.
Bei mir war das der Fall. Vllt liegt es daran, dass ich so ein unerschütterliches Ur/Gottvertrauen habe? Oder aber das kommt im Alter alles wieder... 🧚
Was ich mit dem Post an Dich meinte: wir soll(t)en uns nicht unter Druck setzen, unbedingt wieder zum Kind werden zu wollen.
Das sind Entwicklungsstufen im Leben. Und die beschreiten wir nach und nach. In Jesu Sinne hatten die Kinder den Jüngern 'was voraus, wohin die Jünger wieder kommen werden. So in Etwa stelle ich mir diese Bibelstelle vor.
liebe Martha,
Danke, und ich vermute das sich die Jünger Jesu auch immer wieder gestritten haben........
Wer ist der Größte, Wichtigste, Beste......
Und da habe ich auch immer wieder zu lernen. Es lohnt sich eigentlich nicht, die Liebe
Gottes zu verletzen. Keine Überzeugung, keine Lehrmeinung, darf dazu führen, das
wir einander verachten und richten. Das Gericht Gottes steht allein Christus zu, nicht
mir.
Wir streiten uns um Dinge, die uns abgrundtief trennen können.
Will ich Recht haben, oder mir auch die Lebensgeschichte eines Menschen anschauen.
Erstmal unbedarft wie ein Kind.. Die Lebenskämpfe eines Menschen anhören, Fragen,
Nöte........bevor ich ein Urteil fälle...
Will ich recht haben, oder uns stehen lassen, trotz unterschiedlicher Meinungen..
Es gibt so viele Streitpunkte, Meinungen.....
Wer so wenig aus sich macht, stehen lassen kann, ist wie ein Kinde der Größte im Himmel,
sagt Christus.
Das ich es mehr lerne, es geht bei allen Streitfragen nicht um mich, sondern um Christus.........
Veröffentlicht von: @marthaVon daher finde ich es gut, Kindern schon recht früh mit dem christlichen Glauben zu vertrauen.
Bei mir war das der Fall. Vllt liegt es daran, dass ich so ein unerschütterliches Ur/Gottvertrauen habe? Oder aber das kommt im Alter alles wieder... 🧚
Ein klares Ja-ein von mir.
Ich halte es für wichtig, Kinder schon früh mit der Liebe Gottes vertraut zu machen. Die sollten sie an ihren Eltern sehen können.
Wenn es nur um Regeln und Gesetzlichkeit geht, ist das sicher keine gute Saat.
... wir soll(t)en uns nicht unter Druck setzen, unbedingt wieder zum Kind werden zu wollen.
Das sind Entwicklungsstufen im Leben. Und die beschreiten wir nach und nach. In Jesu Sinne hatten die Kinder den Jüngern 'was voraus, wohin die Jünger wieder kommen werden. So in Etwa stelle ich mir diese Bibelstelle vor.
Das ist ein guter Gedanke.