Wie steht Jesus zum...
 
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Wie steht Jesus zum Selbstmord?

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Geo
 Geo
Themenstarter
Beiträge : 356

Wie steht Jesus zum Selbstmord?

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1 Antwort
Tojak
 Tojak
(@tojak)
Beigetreten : Vor 14 Jahren

Beiträge : 658
Veröffentlicht von: @geo

Wie steht Jesus zum Selbstmord?

Ich habe mal eben die Evangelien für dich durchgesehen: Jesus hat sich nicht zu Selbstmord geäußert.

 

tojak antworten
Simba
 Simba
Beiträge : 389

@geo voller Mitgefühl für das bittere Herz, denke ich.

Selbst-mord gibt es nicht. Es gibt Selbsttötung bzw Suizid. Mord setzt Heimtücke und die Arglosigkeit des Opfers voraus. Das ist beim Suizid nicht möglich.

Das Leben gilt als heilig, und somit ist auch Suizid etwas, was nicht gewollt ist. Aber ich denke, Gott kennt das Herz eines Menschen, der so verzweifelt ist, dass er keinen Weg mehr sieht als den Freitod und wird das schon richtig zu beurteilen wissen. 

simba antworten
17 Antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2137

@simba 

Mord setzt Heimtücke und die Arglosigkeit des Opfers voraus.

Sagt wer? Der Begriff "Mord" ist global auf verschiedenen Ebenen (jusristisch, ethtisch ect pp.) mit ganz unterschiedlichen Inhalt gefüllt. So absolut wie du es darstellst ist es nicht.

derelch antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@derelch Das Strafrecht.

simba antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2137

@simba 

Das Strafrecht.

Wenn schon das deutsche Strafrecht. Andere Rechtssysteme definieren Mord anders udn auch in Deutschland gibt es die Ambition, den Begriff neu zu definieren.
Aber selbst im deutschen Strafrecht ist Arglosigkeit des Opfers ist keine Vorraussetzung um eine Tötung als Mord zu qualifizieren.

Am Ende ist Begriff "Selbstmord" genauso sinnig oder unsinnig, wie der Begriff "Freitod".

derelch antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@derelch ja, ich lebe in Deutschland. Und ich finde die Definition sehr sinnvoll und schlüssig.

Aber danke für die Ergänzungen. LG 

simba antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2137

@simba 

Und ich finde die Definition sehr sinnvoll und schlüssig.

Stammt aus dem Jahr 1941.

derelch antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@derelch Und?

simba antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2137

@simba 

Das Interresse sprudelt ja nur so aus dir ...

Es ist ein Naziartikel, der nicht Tat-, sondern Täterorientiert ist. Sehr sinnvoll und schlüssig ist jedenfalls anders. Man hat sich nur dran gewöhnt.

derelch antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@derelch aber es ist doch immernoch so, oder nicht? Soweit ich weiß, spricht man nicht von Selbstmord, weil es (sich selbst gegenüber) kein Mord ist.

Was heißt "Täterorientiert" statt "Tatorientiert"? Der Täter ist selbst sein Opfer.

Ich glaube nicht, dass die Bezeichnung Selbstmord besser oder hilfreicher war in der Betrachtung und Beurteilung.

Wie gesagt: danke für deine Ergänzungen. Aber ich weiß grade nicht, was du hier mit mir diskutieren willst. 

simba antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @derelch

Am Ende ist Begriff "Selbstmord" genauso sinnig oder unsinnig, wie der Begriff "Freitod".

Wie frei ist ein Mensch, der sich 'das Leben nimmt'? (Der nächste fragwürdige Begriff)

chai antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7621

@chai 

Die Frage ist natürlich berechtigt. Aber es gibt Situationen im Leben eines Menschen, die aussichtslos ist. Ich bin mit einigen Menschen zusammen gekommen, die klar sagten, dass die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie weiter leben wollen oder nicht, für sie Freiheit ist.

queequeg antworten
DerElch
(@derelch)
Beigetreten : Vor 24 Jahren

Beiträge : 2137

@queequeg 

Aber es gibt Situationen im Leben eines Menschen, die aussichtslos ist.

Die meisten Menschen in "ausweglosen Situationen" bringen sich nicht um.

Ich bin mit einigen Menschen zusammen gekommen, die klar sagten, dass die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie weiter leben wollen oder nicht, für sie Freiheit ist.

Das mag sein. Und wieviele von denen lügen sich dabei in die Tasche?

derelch antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7621

@derelch 

Weißt Du es?

queequeg antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @queequeg

@chai 

Die Frage ist natürlich berechtigt. Aber es gibt Situationen im Leben eines Menschen, die aussichtslos ist. Ich bin mit einigen Menschen zusammen gekommen, die klar sagten, dass die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, ob sie weiter leben wollen oder nicht, für sie Freiheit ist.

Du meinst, die Freiheit bestünde darin, dass man dem Leben ein Ende setzen könnte, wenn man es für aussichtslos hielte? 
Z.B. bei einer unheilbaren Krankheit, von der man weiß, wie sie endet o.Ä.?
Ob man es dann tut oder nicht, ist ja nochmal eine andere Sache. 
Das kann ich nachvollziehen.

chai antworten
Simba
 Simba
(@simba)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 389

@chai die Möglichkeit zu entscheiden, ob man leben will oder nicht, hat man ja grundsätzlich immer. Entweder bringt man sich um oder nicht.

Das ist eine grundsätzliche Handlungsfreiheit. Freiheit ist das nicht. Wenn ich so krank bin, dass ich dieses Leben auslöschen möchte, dann bin ich zumindest körperlich nicht frei, sondern gefangen in dessen Gebrechen. Ich nehme dann meine Entscheidungsfreiheit, um dem zu entkommen, aber wirklich frei bin ich ja auch nicht.

 

simba antworten
Chai
 Chai
(@chai)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 4944
Veröffentlicht von: @simba

@chai die Möglichkeit zu entscheiden, ob man leben will oder nicht, hat man ja grundsätzlich immer. Entweder bringt man sich um oder nicht.

Das ist eine grundsätzliche Handlungsfreiheit. Freiheit ist das nicht. Wenn ich so krank bin, dass ich dieses Leben auslöschen möchte, dann bin ich zumindest körperlich nicht frei, sondern gefangen in dessen Gebrechen. Ich nehme dann meine Entscheidungsfreiheit, um dem zu entkommen, aber wirklich frei bin ich ja auch nicht.

Schon klar. Komplett frei in seinen Entscheidungen ist man selten. 
Aber manchmal hilft es ja schon, wenn man sich diese Handlungsfreiheit auch zugesteht. 
Ähnlich wie z.B. auch in einer unglücklichen Ehe oder einem schlechten Arbeitsverhältnis. 
Wenn man weiß, dass man gehen könnte, kann man sich auch entscheiden, noch ein bisschen zu bleiben.

chai antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7621

@chai 

Ich habe eine Reihe Menschen kennengelernt, die sich mit dieser Option - es zu können, wenn sie wollen, es aber nicht zu müssen - nicht getötet haben und nur wenige, die es getan haben.

Unter den wenigen Letzteren war ein junger Mann von 23 Jahren, der seit seiner Pubertät eine Psychose nach der anderen bekam. Er ist von einer hohen Brücke gesprungen und hatte es überlebt. Dann kam er auf die Geschlossene und zusätzlich eine Sitzwache. Nachdem wieder alle bei ihm in Ordnung war, sollte er entlassen werden. Am Entlassungstag wollte er, bevor er abgeholt würde, noch einmal in die Kapelle. Es sprach nichts dagegen. Aber er ging nicht in die Kapelle, sondern wieder zu der Brücke und sprang erneut - diesmal "erfolgreich". 

queequeg antworten
Queequeg
(@queequeg)
Beigetreten : Vor 19 Jahren

Beiträge : 7621

@chai 

Ja, so etwas meinte ich.

queequeg antworten


FVRGliese667cc
Beiträge : 23

@geo 1. Korinther 10,13 (Lutherbibel 2017):
„Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen; aber Gott ist treu, der euch nicht versuchen lässt über euer Vermögen, sondern wird mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, dass ihr sie ertragen könnt.“

Da gibt es noch diverse weitere Stellen. Diese finde ich sehr schön.

Eine "menschliche" Versuchung. Was genau ist deine Sehnsucht, die dich in den Abgrund treibt? Möchtest du dem Herrn mehr dienen? Nein?

Warum willst du unbedingt diese Arbeitsstelle oder diesen Partner? Muss es genau dieses Handy sein?

Es gibt die schlimmsten Gründe für den Suizid. Manche sind sogar so banal, dass es einen schaudert. 

Doch kann es niemals ein rein geistlicher Grund sein. Die Bibel hat kein einziges Beispiel dafür, dass aus reiner Liebe man sich selber töten kann.

Daher prüft euer Herz, meine lieben Geschwister im Herrn. Er will euch gerade das Höchste geben. Deine Gebete wurde erhöhrt, ja aber anders als du es erwartet hast.

Doch schau! Die Tür, die leuchtet. Der Herr in seiner Liebe zeigt dir den Ausgang, der alles überwindet. Jede menschliche Versuchung soll unbedeutend klein sein, im Gegensatz zu diesem herrlichen Ausgang, den der Herr dir vorbereitet hat. Wie ein reich gedeckter Tisch und unser Becher fließt über.

In Christus

fvrgliese667cc antworten
1 Antwort
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

@fvrgliese667cc Ich bin eher ein Mensch, der nicht immer in Perfektum denkt. Die Absolutionen, die Versprechen zum Heiligsten, das ewige Leben, usw. Erstrangig für mich ist eine Aufgabe und die kommt am Besten vom Herrn. Habe ich keine solche Aufgabe, dann warte ich eben. Den Seinen gibt's der Herr im Schlaf und was jemand meinen Geringsten getan hat, das hat er mit getan. Füße waschen und ölen usw. Und seit Assisi muss ich mich auch nicht mehr selber geißeln. Wenn die göttliche Liebe mir geschenkt ist, dann nehme ich das doch an und versuche nicht mehr irgendwie für mein Seelenheil zu ackern und am Schluss stellt sich raus, dass das alles meine Eitelkeit war und nicht sein Weg. Ich bin nur ein Mensch und nur so denke ich auch.

geo antworten
Geo
 Geo
Themenstarter
Beiträge : 356

Hm, ich sollte die Eingangsfrage ändern: Was sagt Jesus zu seinem befohlenen Freitod? Nur dass der Kelch nicht vorübergehen kann? Ich verstehe nicht, wie Jesus von normalen Menschen verlangen kann ihm nachzufolgen, ohne dass die göttliches vermögen. Märtyrer hin oder her. Ich kann das als normaler Mensch nicht ohne göttlichen Auftrag, ohne göttliche Vollmacht, ohne göttliches Geheis vollbringen oder auch nur versuchen. Ja gut, die Kirche sagt, dass ich mit meiner Taufe schon erlöst bin. OK, ich bin bereits erlöst, das ist Super. Aber was soll ich jetzt während meinem Leben hier auf Erden tun? Mir wurde ja schon alles geschenkt, ich bin ja schon erlöst, langweiliger geht's ja kaum noch... 

geo antworten
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Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1596

@geo 

Mir wurde ja schon alles geschenkt, ich bin ja schon erlöst, langweiliger geht's ja kaum noch... 

Glaubst du das ernsthaft selbst? 
Ist dir der lebendige Sohn Gottes, Jesus, begegnet und hast du seine Erlösung persönlich angenommen? 
Erlösung ist kein billiges kleines Werbegeschenk an irgendeinem Messestand, die man gerade mal eben so mitnimmt ohne dass sie dein Leben verändert.
Und welchen Weg Gott für einen Christen bereit hält, ist individuell. Es gibt viele Christen auf der Welt, die aufgrund ihres Glaubens mit dem Tod bedroht werden und leiden müssen und viele sind deswegen gestorben. Denkst du, das würden sie auf sich nehmen, wenn Jesus ihnen nicht kostbarer als ihr eigenes Leben geworden wäre?

ga2 antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

*Moderatorin räuspert sich*

Diese Allgemeinverurteilung des Christentums und aller Christen möchte ich hier so nicht ganz unkommentiert stehen lassen. Es kann zwar sein, dass @geo das (westliche) Christentum so wahrnimmt, allerdings sollte er das dann bitte auch so formulieren.

LG,

Channuschka-Mod

 

 

@ga2 Das heutige Christsein ist nur Friede, Freude, Eierkuchen. Kirchensteuer zahlen, ein bischen in der Gemeinde mitmachen um aber dabei alle wichtigen Fragen auszublenden. Jesus ist nicht mehr die Frage und auch nicht mehr die Antwort. Die Fragen drehen sich um Kapitalismus und die Antworten um Geld (Mammon). Was ist kostbarer?

geo antworten
Goldapfel
(@ga2)
Beigetreten : Vor 2 Jahren

Beiträge : 1596

@geo 

 

Das heutige Christsein ist nur Friede, Freude, Eierkuchen. Kirchensteuer zahlen, ein bischen in der Gemeinde mitmachen um aber dabei alle wichtigen Fragen auszublenden. Jesus ist nicht mehr die Frage und auch nicht mehr die Antwort. Die Fragen drehen sich um Kapitalismus und die Antworten um Geld (Mammon).

Ach ja? 
Du scheinst ja viel zu „wissen“.

Frag mal Karoline Preissler, deren Glaube sie antreibt, sich für die (deutschen) Geiseln in der Gewalt der Hamas einzusetzen und die dafür bedroht und angegriffen wird.

Oder Christen in Ländern, in denen Christen mit dem Tod bedroht werden.

Oder die Familien, deren Glaube sie dazu gebracht hat, Kinder mit besonderen Bedürfnissen als Pflegekinder aufzunehmen u d sie nicht aufzugeben.

Oder die Diakonisse, die ihr Leben Gott und dem Dienst am Nächsten geweiht hat und in der Gemeinschaft mit anderen täglich ihr Ego kreuzigt.

Oder dem Arbeiter, der über die schmutzigen Witze seiner Kollegen nicht lachen mag und als Frömmler verspottet wird, weil er sich nicht betrinken will und sonntags zur Kirche geht.

Das ältere Ehepaar, das seit Jahrzehnten fromm und bescheiden lebt, gastfrei ist, mit offenen Türen für Menschen in Not, täglich treu Bibel liest und betet und aufrichtig Gott gehorchen will.

Die Sozialarbeiterin, die nicht nur Dienst nach Vorschrift macht und sich von der Liebe Jesu antreiben lässt, um das Beste für ihre Klienten zu erreichen. 

Oberflächlichkeit steht dir nicht.

Willst du gesund werden, geo?

 

 

 

ga2 antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@geo 

Was ist "das heutige Christsein"? Womit füllst du diese Worte? Was bedeuten sie dir? Was du lebst? Was zwei Menschen um dich herum leben? Was alle weltweit leben? 

Hättest du es gern anders?

neubaugoere antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

@neubaugoere Aber wie! Jedoch ist nix in der Richtung auf der Welt mehr da.

geo antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@geo 

Wie wäre es mit: Gib und sei selbst, was du bei und von anderen erwartest. 🙂

neubaugoere antworten
neubaugoere
(@neubaugoere)
Beigetreten : Vor 15 Jahren

Beiträge : 19188

@geo 

Es gibt noch viel mehr Geschenke ... bei der Erlösung stehenzubleiben, befriedigt dich offenbar genausowenig wie mich. Bist du neugierig, was es noch alles gibt außer oder eher nach der Erlösung? - Welches Verhältnis hast du zu Jesus, zum Vater und zum Heiligen Geist? Wie lebt ihr?

neubaugoere antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

@neubaugoere Katholisch.

geo antworten


Herbert52
Beiträge : 248
Veröffentlicht von: @wolkenschwimmer

nachdem er sich selbst zur Rettung seiner Jünger auslieferte -

Das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Um seine Jünger zu retten wovor? Vor Mithaftung? Wenn dieser Aspekt gemeint ist, hätte viele andere Wege gegeben, die Apostel / Jünger aus dem Schußfeld zu nehmen. Im Gegenteil: Jesus hat ihnen prophezeit, dass sie sie auch um ihr Leben fürchten müssten, wenn sie ihm nachfolgen. Die Kernbotschaft ist völlig anders: Mt.10,39 "Wer sein Leben gewinnt, wird es verlieren; und wer sein Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen"

Veröffentlicht von: @wolkenschwimmer

Es war also kein "Selbstmord" (das Töten übernahmen dann ja auch die Römer), sondern eine Selbstopferung mit direktem und indirektem Lebensrettenden Segen der durch die Selbstaufgabe erwirkt wurde

Dem stimme ich voll und ganz zu.

Allerdings ist damit der Bezug zur Ausgangsfrage ziemlich verloren gegangen. Im Grundsatz halte ich Selbstmord für nicht gerechtfertigt, sofern damit die Vorstellung verbunden ist, man könne so einer leidvollen Situation entgehen und seine Probleme mit dem von Gott verfügten Schicksal entgehen. Anderseits ist der Suizid eine Frage, die jeder zwischen sich und Gott ausmachen muss und da kann ich mir vorstellen, dass in bestimmten Situationen Gott damit einverstanden ist. Denn Gott trennt das physische Ableben von dem (zweiten) Tod, der in der Abkehr von Gott selbst besteht. Ich sehe da eine  Analogie zu der Situationen in der Sterbebegleitung. Hier halte ich es für legitim ggf. durch Schmerzmittel oder durch das Unterlassen lebensverlängernder Maßnahmen das schnellere Ableben eines Menschen entsprechend seines Willen zu unterstützen.

 

herbert antworten
Meriadoc
Beiträge : 1018

@geo 

 

Wollte mich vor 35 Jahren auch Suizidieren.

 

Irgendwas hielt mich davon ab.

 

Gott will, das man lebt und auch die Unerträglichkleiten erträgt und daran arbeitet diese aufarbeitet. Leider sterben Menschen auch an den Unerträglichleiten anderer........auch das will Gott, das man es erterägt. 

 

Suizid sind nicht seine Gedanken.

meriadoc antworten
4 Antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

@meriadoc Aber Gottes.

geo antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

Was mir dazu eingefallen ist, ist dass seit Abraham je erst das Kinderopfern aufgehört hat. Und diese Weisungen Gottes, wo sind die heute? Damals kam z.B. ein Prophet vom Berg herunter und sagte: Hör auf mich, König. Der König war natürlich erhaben über diesen dahergelaufenen Propheten. Da schickte ihn Gott aber mit Macht und Verdeben über den König, sodass er dann doch zuhören musste. Wo ist heute die Macht des Allmächtigen? Egal, ob jetzt durch einen Sohn Gottes, dem heiligen Geist oder sonst was? Es ist alles nur noch gedacht und nichts mehr real, Theodizee?

geo antworten
Tatokala
(@tatokala)
Beigetreten : Vor 20 Jahren

Beiträge : 4659

@geo Stimmt nicht.

1. Gibt es nirgends eine Textstelle, die besagt, daß es vor Abraham bereits Kinderopfer gab bzw. dieses üblich war.

2. Es wird im Buch Richter berichtet, daß ein Mann seine jungfräuliche Tochter opferte. Genaue Textstelle weiß ich jetzt nicht, kann man aber raussuchen.

tatokala antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

@tatokala Es ist wissenschaftlich hinreichend belegt, dass es Menschenopfer gab. Darunter auch alter Menschen, jungen Menschen und auch Kindern, Kleinkindern. Dieses wurde auch von Abraham verlangt und er hätte es auch getan, wenn nicht im letzten Moment ein Engel, ein Engel! gesagt hat: Du musst sowas nicht tun. Wieso widerspricht hier ein Engel dem Willen Gottes? Wieso will Gott ein Kinderopfer und lässt es dann durch einen Engel widerrufen? Kann Gott überhaupt nichts selber entscheiden? Was sollen diese Moralspielchen? Ach so ja, Gott hat sich ja abgewand von seinen bösen Menschen, so als ob sie garnicht durch seine Hand so  schlecht entstanden wären (wenn eine Frucht verboten ist, esse ich sie trotzdem, wenn ich hunger habe). Aber ich bin ja nicht mehr böse, weil meine Bösheit auf Jesus übergegangen ist, GsD.

geo antworten


Geo
 Geo
Themenstarter
Beiträge : 356
Veröffentlicht von: @gorch-fock

Wieso Interessiert dich eigentlich dieses schwere Thema,? 

Ja weil es heute noch gilt. Wer kann schon über sein Leben hinweg entscheiden? Ein Mensch bestimmt nicht, weil der soll ja seine Eltern ehren und lange leben auf Erden. Ich bin eben ein Mensch und verhalte mich auch so. Kein Mensch kann Jesus nachfolgen. Menschen sind immer von irgendeiner Gnade abhängig. Ich finde die Erbsünde als gute Ausrede, wenn es um nachfolgen oder so geht. Natürlich folge ich Jesus nach, weil ich Christ bin, die beste Ausrede ever. Christen sind keine bessere Menschen aber sie haben's besser.

geo antworten
3 Antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

Ja weist schon: Christ auf dem Papier. Geben ist seliger, denn nehmen. Alleine deswegen könnte ein Christ heute gar nicht mehr überleben, denn geben ist heute nach dem Kpitalismus unter Strafe gestellt. Wenn einer sagt, dass christsein heute wichtiger denn je ist, dann muss er auch abtreten können, was aber gar nicht geht. Denn heute ist nehmen seliger als geben. Ganz zur Schande unserer heutigen und bestimmt auch morgigen Gesellschaft. Was sagte Jesus: Dient nicht dem Mammon. Wie soll ich ohne dem Mammon zu dienen zur Zeit noch ein Auskommen haben? Ach, ich geh in ein Kloster...

geo antworten
Stern
 Stern
(@stern)
Beigetreten : Vor 1 Jahr

Beiträge : 3368

@geo 

Also, ich glaube nicht, dass Gott etwas dagegen hat, wenn du für deinen Lebensunterhalt sorgst. Das muss doch jeder, der auf diesem Planeten wandelt. (Deshalb gibts den Sabbat, dass wir aus diesem Hamsterrad/Kreislauf, den uns das Leben hier aufoktruiert, zumindest einen Tag in der Woche aussteigen können.) Selbst Jesus hatte einen Schatzmeister, der sich um weltliche Ausgaben gekümmert hat.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder, der aufrichtig sucht auch findet: Antworten auf seine Fragen, Frieden für seinen Geist, eine Perspektive über den Tod hinaus, Liebe lernen,... Die Geschwindigkeit, in der das stattfindet, ist undefinierbar und  Wüstenzeiten sind inklusive. Ich habe mich vor 25 Jahren auf den Weg gemacht. 

Und ich denke, Jesus hat seinem Tod zugestimmt aus Liebe, zu uns und zu seinem/unserem Vater. 

 

stern antworten
Geo
 Geo
(@geo)
Beigetreten : Vor 4 Jahren

Beiträge : 356

@stern Was ist wichtiger? Mit Absicht dumm zu sein oder unabsichtlich erleuchtet?

geo antworten
Seite 5 / 9
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