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Wofuer Nachfolge ?

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Anonymous
 Anonymous
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Hallo

Die Frage " Wofür Nachfolge " muß sich natürlich jeder selbst beantworten .
Meine Meinung . Es gibt nicht perfektes .
Es gibt immer ein für und wider . Das habe ich schon in der Schule beim Argumentationsaufsatz gelernt . Schon kleine Schwerpunktbildungen können die Darstellung verändern .

Anders gesagt : " Was ist meine Motivation Jesus zu folgen ? "
Ist es eine Gemeinschaft wie bei mir am Anfang ?
Anders hätte ich meinen Weg auch nicht finden können . Die berühmte Starthilfe . Ich war sehr aktiv "in meiner Familie" - der Gemeinde .
Ein Kernpunkt hat sich bei mir herausgebildet . Ich habe immer nach Geborgenheit und Liebe bei Menschen gesucht und sie nicht gefunden . Als ich anfing selbstständig Jesus zu folgen löste ich mich immer mehr von Menschen , nicht um sie zu verlassen sondern um ihnen das geben zu können was ich nur von Jesus in der Nachfolge bekomme .
Um ein nicht unbedingt anziehendes Detail der Nachfolge aufzuführen wäre "sich selbst zu verleugnen" . Wer will das schon ?!
Jeder muß für sich entscheiden , ob er sich auf die Bedingungen einläßt die Jesus als Vorraussetzungen der Nachfolge ansieht .
Allerdings entscheidet man sich dabei nur "im Gehen" und nicht "im Stehen".
Also , warum folge ich Jesus ?
Gruß

Magnus

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44 Antworten
Anonymous
 Anonymous
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Guten Morgen Magnus,

Veröffentlicht von: @magnus

Anders gesagt : " Was ist meine Motivation Jesus zu folgen ?

Weil ich ihn liebe. Er ist so liebenswürdig, so wundervoll und phantastisch! Da kommt nichts ran. Diese starke Liebe zieht mich immer wieder zu ihm und hält mich bei ihm.

Veröffentlicht von: @magnus

Ich habe immer nach Geborgenheit und Liebe bei Menschen gesucht und sie nicht gefunden . Als ich anfing selbstständig Jesus zu folgen löste ich mich immer mehr von Menschen , nicht um sie zu verlassen sondern um ihnen das geben zu können was ich nur von Jesus in der Nachfolge bekomme .

Das kann ich gut nachvollziehen. Bei mir war es ähnlich. Nur, dass ich von Anfang an die Welt und das Menschsein verachtet habe. Auch mein Menschsein. Ich konnte mich nicht damit anfreunden hier auf Erden zu sein.
Und die Erfahrung mit den Menschen war auch leider immer so, dass sich die Abneigung gegen das Weltliche, Menschliche immer mehr verstärkte.

Es ist, so möchte ich sagen, ein großes Wunder, wie Jesus mich von Begegnung zu Begegnung umgepolt hat. Heute mag ich diese Welt noch immer nicht, aber ich habe durch ihn geschafft die Momente und Erlebnisse auf dieser Welt als kostbar und gottgewollt anzusehen und anzunehmen.
Und das noch größere Wunder ist, dass ich nun die Menschen sehr liebe. Ich liebe sie so sehr, dass es mir eine Freunde ist überall, wo Gott es mir ins Herz legt, ihnen zu helfen und ihnen in irgendeiner Weise Gutes zu tun.

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4 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
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Beiträge : 0

Hallo Amalia-12

Dann hat Jesus schon viel in Dir wirken können .
Ich selbst war stark depressiv und selbstmordgefährdet .
Dank sei Jesus !
Ich wünsche Dir , das Du Dich nach mehr ausstreckst mit Jesus .
Die Menschen sollen durch uns nicht nur die Liebe Gottes erfahren sondern auch seine Person kennenlernen .
Ich wünsche Dir den Mut weiter zu gehen selbst auf für Dich unbekanntes Terrain .
Gruß

Magnus

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Anonymous
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Veröffentlicht von: @magnus

Ich selbst war stark depressiv und selbstmordgefährdet .
Dank sei Jesus !

Das tut mir leid. Dann geht es dir jetzt aber besser?

Veröffentlicht von: @magnus

Ich wünsche Dir , das Du Dich nach mehr ausstreckst mit Jesus .

Nach was sollte ich mich denn noch weiter ausstrecken? 🤨

Veröffentlicht von: @magnus

Ich wünsche Dir den Mut weiter zu gehen selbst auf für Dich unbekanntes Terrain .

Was verstehst du unter unbekanntes Terrain?

Gruß zurück

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Anonymous
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Hallo Amalia-12

Danke der Nachfrage . Die Depression ist vor ca. 30 Jahren behoben worden .

Glauben ist ein Wachstum . Wenn man mehr oder weniger " auf dem gleichen ( abgesicherten weil bekannten ) Level" bleibt ist das Wachstum im Glauben stagniert . Eigentlich geht es sogar rückwärts . Deshalb muß man weiter gehen . Vergleichbar mit der Schule in der auch immer was neues kommt . Es geht hier nicht um Bibelwissen . Es geht um die Praxis mit Gott .
Gruß

Magnus

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Anonymous
 Anonymous
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Veröffentlicht von: @magnus

Danke der Nachfrage . Die Depression ist vor ca. 30 Jahren behoben worden .

Wunderbar, das freut mich für dich! 😊

Veröffentlicht von: @magnus

Glauben ist ein Wachstum . Wenn man mehr oder weniger " auf dem gleichen ( abgesicherten weil bekannten ) Level" bleibt ist das Wachstum im Glauben stagniert . Eigentlich geht es sogar rückwärts . Deshalb muß man weiter gehen . Vergleichbar mit der Schule in der auch immer was neues kommt . Es geht hier nicht um Bibelwissen . Es geht um die Praxis mit Gott .

Ach so meinst du das. Ja, mit Jesus/ Gott scheint es kein Stehen bleiben zu geben. Es geht immer weiter und immer tiefer.
Dann danke für deine guten Wünsche dafür.

Anonymous antworten


Wellermadche
Beiträge : 29

Die Frage ist interessant.

Dafür müsste ich aber erstmal klären, was Nachfolge bedeutet.

Und da muss ich für mich ganz ehrlich beantworten: Ich weiß es nicht.
Ich weiß nicht, ob ich ihm in dem Sinn nachfolge, so wie er es gemeint hat.

Worin genau soll ich ihm nachfolgen und wie genau tue ich das?

wellermadche antworten
18 Antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Wellermadche

Es ist immer gut zu erkennen , wann man etwas kann / nicht kann , verstanden hat / nicht verstanden hat , und nachfragt .

Veröffentlicht von: @wellermadche

Worin genau soll ich ihm nachfolgen und wie genau tue ich das?

1. Meiner Ansicht nach geht es NICHT darum die Bibel auswendig zu kennen und zu versuchen nach diesem Wissen zu handeln . Falls man das versuchen sollte kommt man wahrscheinlich zur Erkenntnis , das man das nicht schafft .
2. Mein Def. von Nachfolge . An Gottes Hand bleiben . Wie geht das praktisch ? Eigentlich in jedem Moment "vor Jesu zu bleiben" und ihn zu fragen was zu tun oder zu lassen ist . Die Praxis mußt Du selbst herausfinden . Es wird irgendwann zu einer natürlichen Bewegung .
Die Bibel nennt das "Lauf" bei dem man auch fallen kann .
Gruß

Magnus

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Wellermadche
(@wellermadche)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 29
Veröffentlicht von: @magnus

2. Mein Def. von Nachfolge . An Gottes Hand bleiben . Wie geht das praktisch ? Eigentlich in jedem Moment "vor Jesu zu bleiben" und ihn zu fragen was zu tun oder zu lassen ist . Die Praxis mußt Du selbst herausfinden . Es wird irgendwann zu einer natürlichen Bewegung .

Ich bin seit ca. 20 Jahren Christin, aber diese Frage beschäftigt mich tatsächlich zunehmend.

Deine Antwort entspricht (leider) dem, was ich standardmäßig von anderen Christen zu hören bekommen. Aber es hilft mir nicht weiter.

Ich stelle mir vor, Jesus nachzufolgen, heißt zum einen, ihn anzuschauen und von ihm zu lernen.
Ok, ich kann die Evangelien lesen - aber mir persönlich fällt sehr oft eine Übertragung in unsere Zeit sehr schwer.

Zum anderen denke ich, dass Jesus seine Nachfolger ja auch zu seiner Lebzeiten schon "in die Welt", sprich Dörfer und Städte geschickt hat, um ihn zu unterstützen. Seine damaligen Nachfolger konnten ihn dann nicht stets um Rat fragen. Das heißt, sie mussten seine Mission kennen, d.h. das, was er unter "Reich Gottes" verkündigen verstand/versteht.
Aber auch das fällt mir sehr schwer.

Ich habe oft den Eindruck, wir Christen sollten den Menschen "nur" erzählen, dass Jesus in die Welt kam und uns rettet. Das ist sicher wichtig. Aber was sollen die geretteten denn tun? Sind wir nur eine Art Schneeballsystem?
Oder gibt es in der Nachfolge tatsächlich einen Sinn? Womit wir bei der Ausgangsfrage des ganzen Threads sind....

wellermadche antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @wellermadche
Veröffentlicht von: @wellermadche

2. Mein Def. von Nachfolge . An Gottes Hand bleiben . Wie geht das praktisch ? Eigentlich in jedem Moment "vor Jesu zu bleiben" und ihn zu fragen was zu tun oder zu lassen ist . Die Praxis mußt Du selbst herausfinden . Es wird irgendwann zu einer natürlichen Bewegung .

Veröffentlicht von: @wellermadche

Deine Antwort entspricht (leider) dem, was ich standardmäßig von anderen Christen zu hören bekommen. Aber es hilft mir nicht weiter.

"Das musst du selbst herausfinden" ist für Christen, die noch ganz am Anfang stehen, wie ein Schlag ins Gesicht. Als "gestandene" Christen ist es unsere Aufgabe, junge Christen zu unterweisen, bis sie auf eigenen (Glaubens-)Füßen stehen.

Nachfolge hat viele Facetten. Der erste Schritt ist, dass man Jesus als seinen Herrn annimmt und IHN zum Ziel und Mittelpunkt des eigenen Lebens macht. Die Bibel nennt das "seine Augen auf den Herrn richten".
Nachfolge bedeutet aber auch, das Alte hinter sich zu lassen. Dazu gehört, alte Verhaltensmuster aufzubrechen und neue einzuüben.
Weiterhin bedeutet Nachfolge, den Willen der HERRN zu tun.

Veröffentlicht von: @wellermadche

Zum anderen denke ich, dass Jesus seine Nachfolger ja auch zu seiner Lebzeiten schon "in die Welt", sprich Dörfer und Städte geschickt hat, um ihn zu unterstützen. Seine damaligen Nachfolger konnten ihn dann nicht stets um Rat fragen. Das heißt, sie mussten seine Mission kennen, d.h. das, was er unter "Reich Gottes" verkündigen verstand/versteht.
Aber auch das fällt mir sehr schwer.

Stimmt. Um Jesus nachzufolgen, muss man ihn kennen.

Veröffentlicht von: @wellermadche

Ich habe oft den Eindruck, wir Christen sollten den Menschen "nur" erzählen, dass Jesus in die Welt kam und uns rettet. Das ist sicher wichtig. Aber was sollen die geretteten denn tun? Sind wir nur eine Art Schneeballsystem?
Oder gibt es in der Nachfolge tatsächlich einen Sinn? Womit wir bei der Ausgangsfrage des ganzen Threads sind....

Ja, den gibt es. Ich hatte weiter oben schon Jesus zitiert.

Joh 8,12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Joh 12,26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

Joh 15,7 Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch widerfahren.

herbstrose antworten
Wellermadche
(@wellermadche)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 29
Veröffentlicht von: @herbstrose

Weiterhin bedeutet Nachfolge, den Willen der HERRN zu tun.

Ja, das würde ich so auch sagen,

aber:
Sobald ich darüber sprechen möchte, was das denn konkret bedeutet, wird es schwierig, weil (leider auch in deine Post) mit Bibelversen geantwortet wird.

Inwiefern ist denn Jesus das Licht bzw. was genau ist denn die Finsternis?
Vielleicht ist das in deiner Gemeinde selbstverständlich was du darunter verstehst, weil alle diese Worte gebrauchen. Aber es wäre hilfreich, es für Menschen aus anderen Gemeinden (wie mich) mal ins Normaldeutsch zu übersetzten 😊

Veröffentlicht von: @herbstrose

Joh 12,26 Wer mir dienen will, der folge mir nach; und wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Und wer mir dienen wird, den wird mein Vater ehren.

Wir drehen uns im Kreis.
Wie ist man denn Jesu Diener?
- Wenn man seinen Willen tut.
Wie erkennt man seinen Willen?
- Bibel lesen
Wie kann man aber die alten Texte ins heute übersetzten?
- so, und da sind nur wenige bereit sich darauf einzulassen

wellermadche antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194
Veröffentlicht von: @wellermadche

aber:
Sobald ich darüber sprechen möchte, was das denn konkret bedeutet, wird es schwierig, weil (leider auch in deine Post) mit Bibelversen geantwortet wird.

Nun ja, die meisten Antworten finden sich bereits im Wort Gottes.
Wenn wir mal nur die 10 Gebote betrachten, gibt es da schon einige Dinge:

Beispielsweise "Du sollst den Feiertag heiligen" Was bedeutet das? Gott erklärt es selbst mit der Schöpfungswoche. 6 Tage hat er gearbeitet, am 7. Tag geruht. Hast du einen Tag in der Woche, der für deine Regeneration reserviert ist?

Oder "Du sollst Vater und Mutter ehren". Weißt du, dass dieses Gebot das einzige ist, das mit einer Verheißung verknüpf ist? Was bedeutet es, Vater und Mutter zu ehren?

Oder "Du sollst nicht falsch Zeugnis reden ..." Mogelst du dich mit kleinen Ausreden durch's Leben?

Wenn man Christ wird, kann man gar nicht alles wissen. Wie auch! Die Erkenntnis muss wachsen. Je besser wir Jesus kennenlernen, um so tiefer wird unser Glaube an ihn, um so fester unser Vertrauen in ihn.

Veröffentlicht von: @wellermadche

Inwiefern ist denn Jesus das Licht bzw. was genau ist denn die Finsternis?
Vielleicht ist das in deiner Gemeinde selbstverständlich was du darunter verstehst, weil alle diese Worte gebrauchen. Aber es wäre hilfreich, es für Menschen aus anderen Gemeinden (wie mich) mal ins Normaldeutsch zu übersetzten 😊

Joh 3,19 Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

Oder anders ausgedrückt: Die Finsternis deckt zu, das Licht bringt zu Tage. Finsternis betrübt, macht traurig. Licht erfreut, macht hell, lässt Leben wachsen.

Veröffentlicht von: @wellermadche

Wir drehen uns im Kreis.
Wie ist man denn Jesu Diener?
- Wenn man seinen Willen tut.
Wie erkennt man seinen Willen?
- Bibel lesen
Wie kann man aber die alten Texte ins heute übersetzten?
- so, und da sind nur wenige bereit sich darauf einzulassen

Ganz schön viele Fragen auf einmal 😀
Fangen wir mal von hinten an: Es gibt inzwischen Bibelübersetzungen in aktuellem Sprech. Quasi jeder findet eine Bibel, die er versteht (Volxxbibel, Bibel als Comic, Bibel im Stile von Minecraft, Bibel im heutigen Deutsch ...)

Und wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, dass Christen die Weisheit mit Löffeln gefressen haben und alles verstehen, was in der Bibel steht.

Unser Wissen ist Stückwerk, sagt Paulus. Erst wenn Jesus wiederkommt, werden wir alles verstehen.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie sich mein eigenes Verständnis verändert. Wenn ich einen Text lese, den ich eigentlich kenne, finde ich dennoch etwas Neues darin.

Und noch etwas: Jesus hat uns den Heiligen Geist gegeben, der uns trösten und lehren und von Jesus Zeugnis gibt.

Die alten Texte funktionieren meist im Kontext. Die Bilder, die Jesus gebraucht, sind oft aus dem Leben der Zuhörer.
Nehmen wir die Tagelöhner: der, der am Morgen mit der Arbeit beginnt, bekommt Betrag X als Lohn, der am Mittag beginnt, bekommt den gleichen Betrag, ebenso der, der erst eine Stunde vor Feierabend mit der Arbeit anfängt.
Auf uns übertragen heißt das: wer sich im zarten Alter von 5 ahren zu Jesus bekehrt, bekommt den gleichen Lohn wie der, der erst mit 30 an Jesus zu glauben beginnt. Auch der, der 3 Minuten vor seinem Tod zu Jesus findet, bekommt diesen Lohn. Dieser Lohn ist das ewige leben.

Oder nehmen wir das Gleichnis vom Weinstock und den Reben. Jesus erklärt das selbst: Reben, die am Weinstock bleiben, haben Kraft und bringen Frucht. Auf uns übertragen: wenn wir an Jesus dran bleiben, mit ihm im Gespräch bleiben, in seinem Wort lesen, haben wir Kraft und bringen Frucht.

Das nächste Thema ist die Gemeinschaft. Sich gegenseitig helfen (einer trage die Last des anderen), gastfreundlich sein, gemeinsam Gottes Wort hören und sich darüber austauschen, ...

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo Wellermadche

Die Nachfolge hat mehrere Konsequenzen / Auswirkungen am Beispiel von Ps. 23 erläutert .

Der Herr ist mein Hirte .
Wann ist er mein Hirte ? Wenn er mein Herr ist .
Wann ist er mein Herr ? Wenn er das Sagen in meinem Leben hat .
Andere sagen , das macht er automatisch weil ich sein Kind bin .
Damit gehen die Wege ( Nachfolge ) schon auseinander .
Der eine sagt , ich muß gehorchen um "in den Genuß" von Ps. 23 zu kommen .
Der andere sagt er tut es aus Liebe was in Ps. 23 steht .
Wer Recht hat ? Deine Entscheidung welche von den beiden Alternativen Du praktizierst .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

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Hallo Wellermadche

Was für eine Sinn hat die Ehe ? Wofür ?
Das Mann und Frau "ein Fleisch" werden also miteinander schlafen ?
Das ist die häufigste Auslegung in christl. Kreisen .

Meine Erkenntnis geht in eine ganz andere Richtung . Mein Fleisch ist mein Wille , Gefühl und Verstand mit Herz ( Charakter ) . Im Prinzip gehen wir eine seelische Bindung ein , wenn wir ein Fleisch werden .
Auf dieser Schiene läuft die eheliche Beziehung .

Die Beziehung mit Gott läuft über eine andere Schiene , meinen Geist der wiedergeboren sein muß . Dadurch habe ich ein Anrecht Kind Gottes zu sein . Diese Beziehung läuft nicht nach menschlichen Maßstäben und Vorstellungen ab . Erst durch ein mit ihm gehen erfahre ich wie das funktioniert . Im Prinzip läuft es dahin , das Jesus in mir zunehmen darf und ich abnehme .
Gruß

Magnus

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich fürchte,
du unterliegst hier einem fatalen Irrtum:

Was für eine Sinn hat die Ehe ? Wofür ?
Das Mann und Frau "ein Fleisch" werden also miteinander schlafen ?
Das ist die häufigste Auslegung in christl. Kreisen .

herbstrose antworten
Wellermadche
(@wellermadche)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 29
Veröffentlicht von: @magnus

Die Beziehung mit Gott läuft über eine andere Schiene , meinen Geist der wiedergeboren sein muß . Dadurch habe ich ein Anrecht Kind Gottes zu sein . Diese Beziehung läuft nicht nach menschlichen Maßstäben und Vorstellungen ab . Erst durch ein mit ihm gehen erfahre ich wie das funktioniert . Im Prinzip läuft es dahin , das Jesus in mir zunehmen darf und ich abnehme .
Gruß

Ich verstehe diese Sprache nicht!
Warum fällt es vielen so schwer, in normalem Deutsch und aus eigener Erfahrung zu reden.

Ich kenne zwar die Ausdrücke ‚Anrecht Gottes Kind zu sein‘ , ‚er muss wachsen...‘ und ich könnte vermutlich auch ein Gespräch führen, dass voll mit solchen Ausdrücken ist und viele Christen würden mir zustimmen und sagen, wie tief gläubig ich bin.

Ich möchte aber nicht nur die richtigen Worte verwenden, ich möchte auch verstehen, was sie bedeuten. Und meine Erfahrung ist je länger je mehr, dass wir nicht dasselbe verstehen und viele gar nichts darunter verstehen, sondern eben nur ‚das richtige‘ sagen.

Nehmen wir nochmal das Beispiel:

Veröffentlicht von: @magnus

Die Beziehung mit Gott läuft über eine andere Schiene , meinen Geist der wiedergeboren sein muß . Dadurch habe ich ein Anrecht Kind Gottes zu sein .
Gruß

So würde ich meine Beziehung zu Gott nicht beschreiben. Diese Sprache klingt so bürokratisch: Wenn Sie hier unterschreiben, erhalten Sie Formular XY, das Ihnen dass Anrecht gibt....
Ich weiß, dass diese Worte in der Bibel verwendet werde, aber eben nicht, um den Charakter der Beziehung zu Gott zu beschreiben, sondern, um Gewissheit zu geben.

In der Nachfolge, in Zeugnissen, in Gebeten - überall verwenden Menschen solche standardisierten Ausdrücke. Solange man in seiner eigenen Bubble bleibt, ist das meist kein Problem.

In meiner Gegend treffen viele verschiedene Gemeinden und Frömmigkeitsstile aufeinander. Zudem habe ich viel Kontakt zu Muslimen und anderen Nichtchristen. Ich bin gezwungen, Begriffe in ihrer. Verwendung zu hinterfragen und für andere so zu benutzen oder zu übersetzen, dass ich verstanden werde. Und ich bemühe mich nach bestem Wissen und Gewissen.

Das kann ich aber nur für Sachen tun, die ich selbst verstanden habe.

Nachfolge ist zur Zeit eines der Themen, das mich beschäftigt.
Und ich hätte mich gerne über Erfahrungen mit Mitchristen ausgetauscht, über Fragen und Probleme, die vielleicht auch andere haben.

Aber es scheint so, dAss die meisten keinerlei Probleme damit haben.
Denn ich lese oft sinngemäß: ‚Lies die Bibel‘ oder den in vielen Posts unterschwellige Rat, mich doch einfach endlich ‚richtig‘ zu bekehren.

Das ist schade.

wellermadche antworten
Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Ich kann dich sehr gut verstehen. Viele Menschen haben ein Problem damit, Gott als liebenden Vater zu sehen, weil sie den Begriff "Vater" mit einer Person verknüpfen, von der sie misshandelt oder missbraucht wurden oder die nie da war.

"Du hast ein Anrecht, Gottes Kind zu sein" ist auch nicht richtig, denn wenn man ist bereits Gottes Kind, wenn man an IHN glaubt.

Um die Problematik Vater/Kind außen vor zu lassen, stelle ich Jesus dann als meinen Freund vor, bei dem ich sein kann wie ich bin. In unserer Beziehung gibt es kein "Muss". Ich muss mich nicht verbiegen, um Gott zu gefallen.

Wie mit meinem besten Kumpel/meiner besten Freundin kann ich mit Jesus alles bequatschen. Er hat immer ein offenes Ohr für mich. Er tröstet, begleitet, trägt, stärkt, macht Wege frei oder verschließt Türen.

Es ist mir eine Freude, mit Jesus im Gespräch zu sein. Vielleicht kennst du die Aufforderung von Paulus "Betet ohne Unterlass". Oft wird gedacht, man rutscht dazu 24/7 auf den Knien und hat für nichts anderes mehr Zeit. Das stimmt so nicht. Ja, es ist richtig, Zeiten zu haben, die allein dem Gebet dienen. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten. Während ich auf Arbeit Akten absortiere, kann ich ein Loblied singen oder mit Jesus ein Anliegen bequatschen. Während ich mit jemandem spreche, kann ich IHN um ein offenes Ohr und die richtigen Worte bitten.

Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass man Leute, die neu zum Glauben bekommen, begleitet. Jesus hat die Menschen, denen er begegnet ist, immer in ihrer Sprache angesprochen. Besonders deutlich wird das bei der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten, als die Zuhörer aus aller Herren Länder die Apostel in ihrer eigenen Sprache hörten.

Und nun noch ein paar Beispiele:
Vor ein paar Jahren war ich auf Jobsuche.
Ich hab Gott das Thema hingelegt und um seine Hilfe gebeten. Bei einigen Stellenanzeige hatte ich ein klares Nein, obwohl nach menschlichem Ermessen die Stelle perfekt gewesen wäre. Letztlich hab ich dann die Stelle bekommen, wo alles passt.

Meine Schwester rief aus Frankreich an, ich müsse kommen. Unsere Eltern waren da gestrandet, meine Mutter lag dort im Krankenhaus. Es musste der Geimtransoort organisiert werden und irgendwie musste nein Vater auch wieder nach Hause. Ich war zum Zeitpunkt des Anrufes gerade mit meiner Tochter bei einem Basketballspiel. Ich wusste, dass meine Chefin auch da war und hab sie am Ausgang noch getroffen und direkt die Genehmigung zum Frei bekommen und konnte am nächsten Tag direkt in den Zug steigen. Ich bin Gott dankbar für dieses Timing.

herbstrose antworten
Wellermadche
(@wellermadche)
Beigetreten : Vor 6 Jahren

Beiträge : 29

Danke für diesen persönlichen Beitrag!
😊

wellermadche antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Wellermadche

Veröffentlicht von: @wellermadche

So würde ich meine Beziehung zu Gott nicht beschreiben. Diese Sprache klingt so bürokratisch: Wenn Sie hier unterschreiben, erhalten Sie Formular XY, das Ihnen dass Anrecht gibt....
Ich weiß, dass diese Worte in der Bibel verwendet werde, aber eben nicht, um den Charakter der Beziehung zu Gott zu beschreiben, sondern, um Gewissheit zu geben.

Eine Beziehung zeichnet sich hoffentlich auch bei Dir damit aus , das man ZUSAMMEN GEHT . Egal mit wem , mit Gott oder / und den Mitmenschen .
Bei Jesus heißt es Nachfolge .

Nur mit Gott ist es eine Art Hierarchie , nicht auf Augenhöhe wie mit anderen Menschen - sonst ist er nicht Gott .
Du kannst natürlich Gott wie einen menschlichen Vater behandeln .
Ob er dann mit Dir geht .....?
Der / die"verlorene (e) Sohn / Tochter" wollte seine Freiheit haben - Gott hat ihm / ihr die gelassen . Gleichzeitig hat er ihn / sie aber auch gehen lassen und sich nicht mehr um ihn / sie gekümmert .
Jesus hat gefragt wer ihm folgen will , FREIWILLIG . Was man sich aber nicht aussuchen kann sind die Bedingungen der Nachfolge .

Ich habe am Anfang keine Ahnung gehabt auf was ich mich da einlasse . Manchmal merkte ich es deutlicher , manchmal waren mehr Zweifel als Gewissheit da . Es ist ein Lernprozeß - bei mir über Jahre .
Es gibt kein einmaliges Aha Erlebnis und das wars .

Leider muß ich , um den bei meinem vorigen Thread aufgeführte "Weg des Geistes" zu beschreiben , etwas ausholen .
Gott hat uns Menschen mit der Seele und dem Geist geschaffen .
Wir werden von Geburt an mit einer lebendigen Seele ( Gefühl , Wille ; Verstand , Charakter ) ausgestattet . Unsere angeborene Lebensweise . Was nicht aktiv / lebendig ist , ist mein Geist ( Ursünde - hier kein Thema ) . Wenn ich Jesus in mein Leben einlade ( im Gebet vor Gott ) wird mein Geist aktiv / von neuem geboren .
Ich kenne in diesem Augenblick diese Komponente nicht . Wenn ich anfange nach Gottes Willen zu suchen ( LERNPROZESS ) wird mein Geist immer stärker . Statt wie bisher auf meine Seele zu schauen ändere ich ( wenn ich mich danach orientieren will ) meinen Sinn auf meinen Geist ( Werdet verwandelt durch die Erneuerung eures Sinnes - Bibel ) . Er wird dabei immer mehr die treibende Kraft in meinem Leben . Die Seele macht das aber nicht freiwillig mit sondern wird immer dagegen kämpfen um die Zügel selbst in den Händen zu halten .
Ich hoffe ich konnte Dir eine Vorstellung geben auf was Du Dich in der Nachfolge ( mit Jesus gehen ) einläßt .
Gruß

Magnus

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Tut mir leid, aber Gott ist nicht irgendein unerreichbarer Vorgesetzter. Er hat sich klein gemacht und kam als Mensch in unsere Welt. Dadurch begegnet er uns sehr wohl auf Augenhöhe. In Jesus ist er uns Bruder und Freund. Selbstverständlich sind Gott und ich miteinander vertraut. Durch Jesus ist es mir möglich, Gott als meinen Vater zu sehen. Obendrein lebt er in mir. So jedenfalls sagt es sein Wort und so erlebe ich es täglich.

herbstrose antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo Herbstrose

Hier ist kein Kadavergehorsam gemeint sondern geführt zu werden .
Nachteil geführt zu werden ist , das ich nicht frei bin den Weg zu gehen den ich gehen will sondern den , den er mich führt - wenn ich mich dieser Führung "hingebe" . , freiwillig .
Vgl. ein Hirte ( Ps. 23 ) . Die Schafe folgen dem Hirten , nicht ( nur in Ausnahmefällen ) der Hirte dem Schaf .
Wann bin ich sein Kind ?
Rö. 8 ; 14 Die sich vom Geist Gottes leiten lassen das sind Gottes Kinder .
Es ist erstaunlich , das der Vater den verlorenen Sohn als tot bezeichnet hat als der seinem eigenen Weg ging . Ein toter Sohn / Tochter hat kein Anrecht auf die Vaterschaft des Vaters obwohl er / sie nach unserer natürlichen Denkweise quicklebendig war .
Es geht hier nicht um das Einhalten der Gebote , sondern um das sich führen lassen ( das Gesetz des Geistes ) was nicht nur ein "natürliches führen" ( ich gehe aus eigener Kraft ) ist sondern es wird zum Gehen in der Kraft des Geistes ( Freiheit im Geist ) .
Gruß

Magnus

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Herbstrose
(@herbstrose)
Beigetreten : Vor 7 Jahren

Beiträge : 14194

Dein Einwurf passt nicht zu dem, was ich schrieb.

herbstrose antworten
Deborah71
(@deborah71)
Beigetreten : Vor 18 Jahren

Beiträge : 17867

Als Jesus seine Jünger sammelte, sagte er : Komm und folge mir nach.
Er rief sie in die Gemeinschaft mit ihm, um mit ihm zu leben und von ihm zu lernen.

Das war so ähnlich, wie Rabbiner und Thoraschüler zusammen lebten.

Dieser Artikel gibt ein wenig Einblick in die damalige Jüngerwelt, wie eng die Beziehung zu einem Lehrer gelebt wurde:
http://www.kloft.org/wp-content/uploads/2010/07/Im-Staub-des-Rabbi-laufen.pdf

Es gibt da auch noch eine bestimmte Redewendung, die Jesus aufgreift: unter das Joch eines Rabbis gehen... damit wird die Aufnahme der Lehrer-Schülerbeziehung ausgedrückt.

Elberfelder Mt 11,29 Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir! Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und »ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen «;

HfA Mt 11,29 Vertraut euch meiner Leitung an und lernt von mir, denn ich gehe behutsam mit euch um und sehe auf niemanden herab. Wenn ihr das tut, dann findet ihr Ruhe für euer Leben.

Jesus sieht uns nicht nur als Schüler, sondern auch als Freunde an. Das geht über eine Schülerbeziehung hinaus und ist eher im Bereich Mentoring.
Auf jeden Fall geht es um eine vertraute und eine Vertrauensbeziehung.

deborah71 antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Danke, Deborah, das hast du schön dargestellt. Ist es doch ein Hinweis darauf, dass Jesus nicht nur unser Erlöser ist, sondern auch unser Lehrer und Meister.

Lg!

Anonymous antworten
Anonymous
 Anonymous
(@Anonymous)
Beigetreten : Vor 1 Sekunde

Beiträge : 0

Hallo deborah71

Danke für Deine Mühe .
Diese Parallele zwischen dem Verhältnis eines Rabbiners zu einem Schüler und Jesus und uns ist interessant und treffend .

Moses hat er als Gegenüber gesehen . Gott hat allerdings nur sehr wenige als Freund bezeichnet .
Gruß

Magnus

Anonymous antworten
DerNeinsager
Beiträge : 1449

Nunja wenn man glaubt das er der Weg ist. Dann ist es ratsam auch im zu Folgen

derneinsager antworten


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